
Wer Blizzard Entertainment schon jahrelang kennt, weiß in der Regel auch, was Blizzard Entertainment ausmacht. Naja, die meisten wissen es jedenfalls... Es sind eben nicht nur die eSport-orientierten Facetten, die in diesem Fall die beiden RTS-Marken StarCraft und WarCraft auszeichnen. Der Erfolg und der gute Ruf resultieren zu fünfzig Prozent auch aus dem Einzelspielermodus, denn die Art und Weise, wie die faszinierenden Storylines bei Diablo, WarCraft und StarCraft erzählt werden, stehen für höchste Qualität und großartige Atmosphäre, an denen sich manch andere Entwickler in der Tat eine gewaltige Scheibe abschneiden können.
Auf der BlizzCon 2009 hielten einige Senior Designer wie etwa Mike Heiberg oder Matt Morris, also Männer der ersten Stunde, ein spezielles Panel ab, welches die Designphilosophien in dem gesamten Prozess der Kampagnenentwicklung aufzeigte. Hierbei wurde außerordentlich gut erklärt, welchen Werdegang und Fortschritt man hinsichtlich der einzelnen Bereiche im Kampagnendesign all die Jahre über seit WarCraft II bis WarCraft III gesammelt hatte. Spielt man nun die mit der Zeit immer abwechlungsreicher gewordenen Missionen einer Kampagne, kann das äußerst fesselnd sein, aber der Einzelspielermodus aus der Feder von Blizzard Entertainment verfügt darüber hinaus noch über eine weitere Trumpfkarte, die all diese Komponenten in eine unnachahmliche Atmosphäre taucht: Die CGI-Videosequenzen, von vielen auch im englischsprachigen Kontext einfach nur „Cinematics” genannt.
Doch was ist CGI denn überhaupt? Das Kürzel CGI steht im Einzelnen für Computer-Generated Imagery. Das ist einfach ausgedrückt der Fachausdruck für Bilder, die mittels 3-D-Computergrafik animiert werden. Anwendung findet diese Technik hauptsächlich in den Bereichen der Filmproduktion und der Visual Effects (Spezialeffekte).
Die ersten CGI-Effekte tauchten 1977 bei Krieg der Sterne auf, bei der in einer 40 Sekunden langen Animation der Todesstern zu sehen ist. Es vergingen aber noch einmal knapp fünfzehn Jahre, bis man es mittels ausgereifterer Technik schaffte Wasser zu animieren. Die betreffenden Szenen in dem klaustrophobischen Thriller Abyss sind legendär geworden. Die Erkenntnisse im CGI-Bereich, die man bei Abyss gewonnen hatte, wurden später auch genutzt, um die Flüssigmetall-Effekte für den T-1000 in Terminator 2 - Tag der Abrechnung zu realisieren.












Kommentare
Wenn ich den Warcraft 1 Trailer heute sehe bin ich echt überrascht wie aufwendig dieser war/ist. Mit heutigen Mitteln/Homecomputern sicher innerhalb von 2-3 Stunden renderbar, hat das damals wohl mehrere Wochen oder sogar Monate gebraucht!
Mehr davon! *thumbs up*
thx
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