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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Krieg des Charlie Wilson



Jinza
12. Februar 2008, 12:34
http://www.moviemaze.de/filme/2181/der-krieg-des-charlie-wilson.html

War schon jemand drin? Ich gehe heute abend; editiere meine Meinung dann rein.

Ansonsten Meinungen plzz :elefant:

ferdi1337
12. Februar 2008, 13:29
7.6 bei imdb
und mit hanks, roberts und seymour hoffmann auf jeden fall nen recht krasses staraufgebot

warte mal die bewaehrten comments hier ab und entscheide mich dann ob kino oder dvd :elefant:

pericolum
12. Februar 2008, 13:41
War drin.
Der Film ist eigentlich ganz gut.
2 Sachen die mich gestört haben. Die Amerikaner, die die bösen Kommunisten bekämpfen. Das wurde mir zu Schwarz/Weiß dargestellt. Und das Ende, das Fehlen einer konsequenten Strategie zum Wiederaufbau Afghanistans, und dessen Folgen (die Bildung von Al quaida, 11.9.). Hier wurde mir zu wenig darauf eingegangen. Da hätte der Film ruhig noch 10 Min länger sein können, wo man die Fehler kurz anreist.

Cicatriz
12. Februar 2008, 14:15
Gehe nächste Woche rein.

Muthombo
12. Februar 2008, 14:26
was aus al qaida geworden ist, wissen die leute die sich so nen film angucken wahrscheinlich selber. so ist es weniger aufdringlich, als wenn man mit der nase drauf gestoßen wird. die szene wo wilsons kollege "allah akbar" ruft, und die szene, wo wilson sich vergeblich um mittel für den wiederaufbau bemüht, sind eigentlich genug hinweise.
der film verzichtet eher bewusst auf allzuviel besserwisserei im nachhinein, wie die "we will see"-geschichte vom zen-master wohl betonen soll. seit bush und co ist es für uns zwar schön einfach, auf den dummen amerikanern rumzuhacken, die sich ihre probleme selbst eingebrockt haben, aber ganz so einfach wie wir uns das vielleicht gerne vorstellen, war es damals auch nicht. was wären die alternativen gewesen? hätten die amerikaner sich vielleicht raushalten und die russen in afghanistan ungestört metzeln lassen sollen? oder die direkte konfrontation mit russland suchen sollen, was womöglich in einem atomkrieg geendet hätte?

insgesamt fand ich den film ziemlich gut. zynische, aber dennoch differenzierte darstellung der geschichte, gute schauspieler, vor allem hoffman als abgefuckter cia agent. es waren höchstens ab und zu ein paar längen drin, praktisch keine action, aber darum ging es wohl auch nicht.

North
12. Februar 2008, 14:29
Hanks hat ne neue Stimme, oder? Bzw. halt nen anderen Synchronsprecher?
Fand ich erst total ungewohnt, aber... naja mit der Zeit hat man sich dran gewöhnt. Hat den Film aber nicht wesentlich schlechter gemacht, fand ihn ganz amüsant. Würd sagen 7/10

Kuma
12. Februar 2008, 14:36
Werd mir den Film die Tage auch mal geben denk ich, zumindest die Beschreibung klingt ja ganz nett (auch wenn ich die Darsteller net so mag). Und mit dem Wissen, dass Rambo im Nachhinein alles zum guten gewendet hat kann ich den Streifen auch ganz entspannt genießen, easy.

pericolum
12. Februar 2008, 14:41
Original geschrieben von Wuselmops
was aus al qaida geworden ist, wissen die leute die sich so nen film angucken wahrscheinlich selber. so ist es weniger aufdringlich, als wenn man mit der nase drauf gestoßen wird. die szene wo wilsons kollege "allah akbar" ruft, und die szene, wo wilson sich vergeblich um mittel für den wiederaufbau bemüht, sind eigentlich genug hinweise.
der film verzichtet eher bewusst auf allzuviel besserwisserei im nachhinein, wie die "we will see"-geschichte vom zen-master wohl betonen soll. seit bush und co ist es für uns zwar schön einfach, auf den dummen amerikanern rumzuhacken, die sich ihre probleme selbst eingebrockt haben, aber ganz so einfach wie wir uns das vielleicht gerne vorstellen, war es damals auch nicht. was wären die alternativen gewesen? hätten die amerikaner sich vielleicht raushalten und die russen in afghanistan ungestört metzeln lassen sollen? oder die direkte konfrontation mit russland suchen sollen, was womöglich in einem atomkrieg geendet hätte?

insgesamt fand ich den film ziemlich gut. zynische, aber dennoch differenzierte darstellung der geschichte, gute schauspieler, vor allem hoffman als abgefuckter cia agent. es waren höchstens ab und zu ein paar längen drin, praktisch keine action, aber darum ging es wohl auch nicht.

Da geb ich dir vollkommen Recht. Aber ist es nicht auch so, dass man aus der Geschichte lernen sollte? Und das es ein klarer Fehler war, nicht in den Wiederaufbau zu investieren? So ist halt leider nur die halbe Geschichte erzählt. Obwohl man dann hier streiten kann. Es ist die halbe Geschichte von Amerika/Afghanistan, aber die ganze von Charlie Wilson.
Und ja ich finde, dass man den Schluss hätte anders machen sollen. Denn es war in meinen Augen ein klarer Fehler und zu dem muss man auch stehen. Auch wenn es keinen Schuldigen gibt und es damals schwierig war.

Muthombo
12. Februar 2008, 19:16
natürlich kann man aus der geschichte ne menge lernen. aber ich finde es als zuschauer meistens interessanter, wenn man selbst noch ein bisschen nachzudenken hat, als wenn der film einem schwarz auf weiß die moral von der geschicht vorkaut. und dass der wiederaufbau vermasselt wurde, bekommt man ja schon ziemlich direkt aufgetischt, als schuldige werden die desinteressierten abgeordneten präsentiert.

psy2
21. Februar 2008, 21:07
ich fand den film sehr ordentlich, nur das bereits erwähnte schwarz-weiss hat genervt.

7/10

FragmanXiC
21. Februar 2008, 21:29
Bin dabei eingeschlafen ^^
Lag aber nicht am Film glaub ich.
Hab aber soweit auch viel gutes über ihn gehört. Man sollte nur halt auf politische Filme stehen.