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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Zentralrat der Juden in Deutschland



+ chups +
30. September 2003, 11:57
Was haltet ihr davon? Ist das eine sinnvolle Einrichtung?

Greg
30. September 2003, 12:04
warum fragst du das mindestens einma monatlich?

fabs
30. September 2003, 12:06
Original geschrieben von chups`fO
Was haltet ihr davon? Ist das eine sinnvolle Einrichtung?

man sollte ihn aufloesen und seine mitglieder verhaften.

Albstein
30. September 2003, 12:06
Jede Minderheiten Vertretung ist wichtig und seit Friedmann endlich raus ist kann der Zentralrat sicher noch mehr erreichen.

Drey
30. September 2003, 12:07
Original geschrieben von Albstein
Jede Minderheiten Vertretung ist wichtig und seit Friedmann endlich raus ist kann der Zentralrat sicher noch mehr erreichen.

#2

[edit]
ps: http://forum.ingame.de/broodwar/showthread.php?s=&threadid=37892&highlight=Zentralrat

XFreeX
30. September 2003, 12:54
Dieser Rat ist seit Jahrzehnten das permanente schlechte Gewissen Deutschlands.
Der permanente Zeigefinger, der den Deutschen Buergern ihre Vergangenheit zu jeder sich bietenden Gelegenheit vor Augen haelt...ob man will oder nicht.

Meine Meinung: Braucht kein Mensch.

Albstein
30. September 2003, 12:55
XfreeX, ich brauche ihn persönlich auchnicht, aber wenn man sich hier manche Topics zum Thema Asyl und dergleichen anschaut, dann kommt man zu dem Schluß das andere ihn brauchen.

Warlord|
30. September 2003, 12:56
Genauso überflüssig wie die Kirchen.
Und die staatliche Unterstützung für den Zentralrat ist ein Witz.

Sesselpuper
30. September 2003, 12:57
man braucht ihn nicht, aber für die jüdische gemeinde ist er wichtig, also mir egal ob er da ist oder nicht. er sollte aber deutlich weniger einfluss auf das gesellschaftlich und politische leben haben.

XFreeX
30. September 2003, 12:59
Ich vertrete mittlerweile fast schon die Meinung, dass bestimmte Auswuechse im rechtsextremen Bereich nicht so drastisch waeren, wenn man die Buerger der BRD nicht seit Jahren mit ihrer Vergangenheit gaengeln wuerde.
Sogar mich pisst das massiv an, und ich wuerde mich was meine Ansichten angeht als sehr gemaessigt bezeichnen.

Albstein
30. September 2003, 13:09
XFreeX so habe ich auch gedacht, aber dann habe ich mich mal mit dem Auftreten von Rechtsextremen beschäftigt. Die meisten rechten Straftaten passieren im Osten, wo eben keine Verarbeitung der Vergangenheit vorgenommen wurde. Wenn man sich die ehemalige BRD anschaut, dann sind hier vorallem Altnazis oder junge, die sich aus meist sozialen Gründen radikalisieren, oder vieleicht besser radikalisiert werden. Wenn die Jungen nichtmehr erfahren, was passiert ist, dann wird es wieder mehr Rechte geben, besonders da im Moment Schröder mit 200 m/ph Thelma und Louise gleich die Nation auf den Abrgund steuert, frei nach dem Motto: " Lieber zusammen mit meinem Kanzlersessel in den Abgrund fahren, als sich meiner Verantwortung stellen."

XFreeX
30. September 2003, 13:17
Albestein,
gegen eine vernuenftige Reflektion unserer Vergangenheit habe ich gar nichts.
Ob die Radikalisierung im Osten mit der fehlenden Aufklaerung zusammenhaengt, vermag ich nicht zu sagen, dafuer kenne ich im Osten einfach zu wenig.
Was ich sagen kann, und das ist meine Meinung: Wenn man Menschen permanent aufs Auge drueckt, wie scheisse sie mal waren, was ihre Grosseltern fuer Grausamkeiten begingen, dann wird fast jeder zum Trotzkopf und geht in eine Anti-Haltung ueber.
Ich halte es wie Sesselpuper: Wenn schon diesen Zentralrat, dann mit deutlich weniger Auswirkungen und Relevanz fuer das politische Gefuege der BRD.
Dass Radikalisierung definitv einher geht mit Unzufriedenheit, darueber brauchen wir uns wohl nicht zu unterhalten. Und das Volk wird immer unzufriedener... :(

Lutz
30. September 2003, 13:19
Der Zentralrat der Juden ist aber kein sinnvolles Instrument der Aufarbeitung der Vergangenheit, Albstein.

Der Zentralrat ist eigentlich natürlich existenzberechtigt, als Zentralverband einer Religion.
Genauso wie die Kirchen sollte er allerdings - wie z.B. in Frankreich - die Stellung eines kulturellen Vereins haben.

In seiner jetzigen Form aber hat er zuviel Einfluss und Medienpräsenz, genau wie die grossen christlichen Kirchen.

Aufarbeitung der Vergangenheit ist sicher sehr wichtig (in Schulen, Gedenkstätten, Museen, Medien), aber wenn ich mir die Statements des Zentralrats angucke, dann denke ich eher, dass diese Art der "Aufarbeitung" eher einem ständigen Vorhalten gleicht, z.B. war da letztens ein Zitat der Frau Knobloch, nachdem die rechtsextremen Terroristen in München aufgeflogen waren: "Es ist traurig, zu sehen, dass Juden in Deutschland immer noch nicht ohne Angst leben können" - das ist unterschwellig ein unerhörter Vorwurf, wo eher Lob für die Arbeit der Justiz angebracht wäre.
Schliesslich geht nicht täglich jeder Verein hin, und sagt, dass es doch traurig und beschämend ist, nicht sicher in Deutschland leben zu können, da es Kriminalität oder El-Quaida-Terrorgefahr gibt :stupid:

SlinkY
30. September 2003, 13:24
einfach nur unnütz

0Smacks0
30. September 2003, 13:32
Solange die im Zentralrat und die Juden meinen Sie brauchen einen, braucht Deutschland einen. Es gehört einfach zu Meinungs- und Organisationsfreiheit dazu.

SuicideSquad
30. September 2003, 14:23
ich frag mich, wieso eine kleine minderheit wie die juden tausendmal mehr gehör findet, als größere minderheiten. is doch schrott:mad:

lemontree
30. September 2003, 14:23
Original geschrieben von @Smacks@
Solange die im Zentralrat und die Juden meinen Sie brauchen einen, braucht Deutschland einen. Es gehört einfach zu Meinungs- und Organisationsfreiheit dazu.

ja, natürlich, aber eine solche einrichtung darf nicht vom staat subventioniert werden

nomic
30. September 2003, 14:25
eine Zentraleinrichtung für Juden wär mir lieber

[e] mist 8[

Entwirker
30. September 2003, 14:26
traurig wie wenig geschichtsbewusstsein ihr hier habt :(

XFreeX
30. September 2003, 14:37
Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun, Enti?
Ich muss mir von keinem Zentralrat permanent aufs Brot schmieren lassen, was damals geschehen ist. Period.

Entwirker
30. September 2003, 14:38
du hast dich offensichtlich nie ernsthaft mit dem thema beschäftigt, wenn dir missfällt, dass es die möglichkeit gibt sich darüber zu informieren und selbige am liebsten abschaffen möchtest.

Arwing2
30. September 2003, 14:38
Original geschrieben von Warlord
Genauso überflüssig wie die Kirchen.
Und die staatliche Unterstützung für den Zentralrat ist ein Witz.

Wie der staat haut da auch noch kohle rein???:confused: :confused:

kann ja wohl gar nicht sein. und dann schreien sie immer sie brauchen geld und evt. neue steuern. sollen sie denen erstmal die kohle streichen. die sollen ihren zentralrat gefälligst selber finanzieren.

von mir aus können die gern mit dem finger auf mich zeigen, "du böser deutscher...eure vergangenheit damals...blabla..."

von mir kriegen die dann den hier

:fu:

NocturntehSex
30. September 2003, 14:39
Original geschrieben von XFreeX
Dieser Rat ist seit Jahrzehnten das permanente schlechte Gewissen Deutschlands.
Der permanente Zeigefinger, der den Deutschen Buergern ihre Vergangenheit zu jeder sich bietenden Gelegenheit vor Augen haelt...ob man will oder nicht.

Meine Meinung: Braucht kein Mensch.


den part mit der vergangenheit rautiere ich mit 2,
brauchen tun ihn aber schon welche, nämlich die juden...
deshalb sollte er in sachen einfluss stark zurück gestuft werden

XFreeX
30. September 2003, 14:42
Original geschrieben von EnTi
du hast dich offensichtlich nie ernsthaft mit dem thema beschäftigt, wenn dir missfällt, dass es die möglichkeit gibt sich darüber zu informieren und selbige am liebsten abschaffen möchtest.

Was mir missfaellt habe ich oben imho deutlich klargestellt.
Behaupte keine Dinge, welche Du nicht belegen kannst, nicht ueber mich, und nicht ueber andere, welche etwas Negatives ueber diese Institution aeussern.
Damit Deine Meinung ueber einige hier bestaerkt wird: Der Holocaust hat nie stattgefunden.

Herr lass Hirn regnen

SuicideSquad
30. September 2003, 14:42
Original geschrieben von Angelfire



den part mit der vergangenheit rautiere ich mit 2,
brauchen tun ihn aber schon welche, nämlich die juden...
deshalb sollte er in sachen einfluss stark zurück gestuft werden ja die juden brauchen ihn, dann solln die ihn aber auch bezahlen

Llew Silverhand
30. September 2003, 14:45
kann XfreeX nur breipflichten
Was passiert ist, ist schlimm
Dass wir darüber in der Schule reden, ist richtig.
Aber eine Truppe die bei jedem Scheiss mit ner Nazikeule rumwedelt ist einfach überflüssig

Sesselpuper
30. September 2003, 14:46
Original geschrieben von EnTi
du hast dich offensichtlich nie ernsthaft mit dem thema beschäftigt, wenn dir missfällt, dass es die möglichkeit gibt sich darüber zu informieren und selbige am liebsten abschaffen möchtest.

heyheyhey,

das hat keiner der hier ernsthaft postenden gefordert, nur das die scheinbare einflussnahme auf gewisse bereiche eingeschränkt werden sollte, und dazu evtl. die förderung durch den staat zu beenden.

denn wenn gleiches recht für alle gilt, sollte der islamische dachverband die gleiche macht erhalten, er repräsentiert schliesslich deutlich mehr mitglieder, allerdings hat er nicht dieselbe tragische vergangenheit aufzuweisen.

Dr. Picasso
30. September 2003, 14:48
der zentralrat ist nur ein weiteres zeichen dass sie unwillig sind, sich in die gesellschaft zu integrieren.
wenn ich als deutscher in ein anderes land komme, werde ich zuerst versuchen mich den sitten so weit es geht anzupassen, und werde nicht erstmal den deutsch-nazistischen arierzentralrat gründen :8[:

trotz der unglaublichen greultaten die man den juden über die jahrhunderte, und vor allem im dritten reich, angetan hat, sind die juden die größten rassisten die es überhaupt gibt :8[:

und dass sie sich genauso beschissen verhalten können wie die deutschen zur zeit des dritten reiches, zeigt uns der nahost konflikt. sobald sie macht haben, kommt zum rassismus auch noch aggresivität und arroganz dazu :8[:

Entwirker
30. September 2003, 14:50
Original geschrieben von XFreeX


Was mir missfaellt habe ich oben imho deutlich klargestellt.
Behaupte keine Dinge, welche Du nicht belegen kannst, nicht ueber mich, und nicht ueber andere, welche etwas Negatives ueber diese Institution aeussern.
Damit Deine Meinung ueber einige hier bestaerkt wird: Der Holocaust hat nie stattgefunden.

Herr lass Hirn regnen
deinen letzten 4 worten kann ich mich nur anschließen, der rest entbehrt sich jeder logik.

daraus, dass es euch mißfällt an unsere vergangenheit errinnert zu werden, kann ich schließen, dass ihr euch immernoch mit ihr identifiziert und sie nicht wirklich als schlimm empfindet. wenn ihr euch damit ernsthaft beschäftigt hättet, dann würdet ihr so einrichtungen wie den zentralrat zwar nicht unbedingt gut finden, aber dennoch tolerieren, und der grund seiner existens zeigt sich in dem thread mehr als deutlich, denn er hat offensichtlich noch nicht erreicht, was er erreichen muss.

Entwirker
30. September 2003, 14:52
Original geschrieben von PiCaSsO
der zentralrat ist nur ein weiteres zeichen dass sie unwillig sind, sich in die gesellschaft zu integrieren.
wenn ich als deutscher in ein anderes land komme, werde ich zuerst versuchen mich den sitten so weit es geht anzupassen, und werde nicht erstmal den deutsch-nazistischen arierzentralrat gründen :8[:

trotz der unglaublichen greultaten die man den juden über die jahrhunderte, und vor allem im dritten reich, angetan hat, sind die juden die größten rassisten die es überhaupt gibt :8[:

und dass sie sich genauso beschissen verhalten können wie die deutschen zur zeit des dritten reiches, zeigt uns der nahost konflikt. sobald sie macht haben, kommt zum rassismus auch noch aggresivität und arroganz dazu :8[:
warum zur hölle tust du am anfang so, als ob die juden Nicht-deutsche wären?? :(

Cornholio4
30. September 2003, 14:55
Man sollte nicht vergessen,
aber vielleicht wäre vergeben mal angebracht.

Die Generation die den Krieg miterlebt hat stirbt aus, und den jungen Generation ist das problem in der Art wie es der Zentralrat teilweise Anspricht fremd und erkennen die Problematik.
Man sollte den Rat, als einen Vorstand für den jüdischen Glauben fungieren lassen, und nicht als das schlechte Gewissen Deutschlands, wie er es momentan betreibt.

Arwing2
30. September 2003, 14:56
Original geschrieben von PiCaSsO
der zentralrat ist nur ein weiteres zeichen dass sie unwillig sind, sich in die gesellschaft zu integrieren.
wenn ich als deutscher in ein anderes land komme, werde ich zuerst versuchen mich den sitten so weit es geht anzupassen, und werde nicht erstmal den deutsch-nazistischen arierzentralrat gründen :8[:

trotz der unglaublichen greultaten die man den juden über die jahrhunderte, und vor allem im dritten reich, angetan hat, sind die juden die größten rassisten die es überhaupt gibt :8[:

und dass sie sich genauso beschissen verhalten können wie die deutschen zur zeit des dritten reiches, zeigt uns der nahost konflikt. sobald sie macht haben, kommt zum rassismus auch noch aggresivität und arroganz dazu :8[:

genau so siehts mal aus. hier machen sie mit dem zentralrat einen auf opferlamm, und selber sind sie im nahen osten nicht besser.:flop:

XFreeX
30. September 2003, 14:56
Entschuldigung, Enti,
Deine Polemik ist leider nicht weiter zu diskutieren.
Du unterstellst Leuten etwas, schliesst aus negativen Aeusserungen ueber den Zentralrat, dass man den Holocaust nicht schlimm findet...und Du erzaehlst etwas von Logik?

:eek3:

Llew Silverhand
30. September 2003, 14:57
Original geschrieben von EnTi

warum zur hölle tust du am anfang so, als ob die juden Nicht-deutsche wären?? :(


Ich fürchte weil viele Juden sich als Juden nicht als Deutsche bezeichnen.
Sie reiten ja selbst gerne drauf rum

Maverick
30. September 2003, 14:58
Original geschrieben von nomic
eine Zentraleinrichtung für Juden wär mir lieber

[e] mist 8[

Einzig sinnvoller Kommentar in diesem Thread. :top2:

Sesselpuper
30. September 2003, 15:01
es geht doch hier eindeutig _nicht_ um die rolle der israelis im nahen osten, sondern um den zentralrat.

und der nimmt halt laut meinung einiger hier zuviel einfluss auf gewisse dinge.

und enti : x antwort sind voll der logik, du weigerst dich lediglich seinen standpunkt zu verstehen.

Dr. Picasso
30. September 2003, 15:01
Original geschrieben von EnTi

warum zur hölle tust du am anfang so, als ob die juden Nicht-deutsche wären?? :(

ich gebe zu die formulierung war etwas ungünsitg.

gemeint habe ich, dass ein großteil der jüdischen bevölkerung keinen großen wert auf die integration in die gesellschaft legt. in jedem land gibt es die "jüdische gemeinde".

ähnlich ist es auch mit dem bevölkerungsteil türkischer abstammung: manche integrieren sich. manche verhalten sich wie eine minderheit die aggressiv ist, und versucht sich auszugrenzen. nur bei denen türkischer abstammung versucht sich eben ein viel größerer teil zu integrieren.
bei dem jüdischen bürger stellt man einfach nur viel zu oft fest, dass er sofort anfängt mit "ich bin jude", und sich jedes wochenende mit seinen ausschließlich jüdischen freunden trifft.

Cornholio4
30. September 2003, 15:01
Hallo Florian

Maverick
30. September 2003, 15:03
Hallo Timo.

0Smacks0
30. September 2003, 15:08
Der Zentralrat der Juden hätte keinen so großen Einfluss, würden ihn nicht Medien und Politiker immer so hochpushen. Deswegen kann man diesen EInfluss auf gar keinen Fall gesetzlich mindern.

Die Medien fördern am meisten Antisemitismus, behaupte ich jetzt mal.

Llew Silverhand
30. September 2003, 15:12
Original geschrieben von @Smacks@
Der Zentralrat der Juden hätte keinen so großen Einfluss, würden ihn nicht Medien und Politiker immer so hochpushen. Deswegen kann man diesen EInfluss auf gar keinen Fall gesetzlich mindern.

Die Medien fördern am meisten Antisemitismus, behaupte ich jetzt mal.
Und ich lehne eine Staatliche Finanzierung des Zentralrates ab.

0Smacks0
30. September 2003, 15:16
Original geschrieben von Llew Silverhand

Und ich lehne eine Staatliche Finanzierung des Zentralrates ab.
1. Es sieht verdammt gut aus.
2. Kann man ablenken, von den ganzen "Verbindlichkeiten" die man eigentlich an Opfer zahlen müsste. Denn mit denen streitet man sich solange per Gericht bis sie tot sind und Ansprüche sämtlicher Opfer verfallen sind(Also auch von Nichtjuden). Gezahlt wird nur wenn der Druck entsprechend groß ist. Dafür hat die Beamtenschaft bis heute gesorgt. Doitscher im Gewand der freiheitlichen Demokratie hätte ich es auch nicht hinbekommen. Nach dem Motto: Wenn man einmal den kleinen Finger reicht...

Das ist die tolle Doppelmoral unseres Staates, es ist aber nicht Judenfreundlichkeit.

Albstein
30. September 2003, 15:17
Wenn ich davon rede, daß der Zentralrat bei der Aufklärung hilft, rede ich nicht von Leuten wie Friedmann. An meiner Schule hat mein Geschichtslehrer über den Zentralrat mit einer Frau Kontakt aufgenommen, die als kleines Mädchen aus einem Zug Richtung Auschwitz entkommen konnte, und deren Augenzeugenbericht war sicher lehrreicher als die 3 Schuljahre Gewchichte zum Thema NS-Zeit. Du hast übrigens genauso argumentiert wie Möllemann XFreeX, der hat auch gesgat, weil eben Leute des Zentralrats wie Friedmann die Fresse so weit aufreißen fällt das auf alle zurück, da ich das ähnlich sehe bin ich, wie erwähnt ja froh das Friedman von der Bildfläche verschwunden ist. Das gleiche Schema wie Friedmann hingegen wendest du an Enti. Was ihr nicht vergessen solltet, ist, daß auch wenn die Aufklärung hierzulande vieleicht streitig sein mag, die Existenz des Zentralrats in der jetzigen Form eine nicht zu unterschätzende Wirkung nach aussen hat.

Nimo_inaktiv
30. September 2003, 16:24
Original geschrieben von Albstein
XFreeX so habe ich auch gedacht, aber dann habe ich mich mal mit dem Auftreten von Rechtsextremen beschäftigt. Die meisten rechten Straftaten passieren im Osten, wo eben keine Verarbeitung der Vergangenheit vorgenommen wurde. Wenn man sich die ehemalige BRD anschaut, dann sind hier vorallem Altnazis oder junge, die sich aus meist sozialen Gründen radikalisieren, oder vieleicht besser radikalisiert werden. Wenn die Jungen nichtmehr erfahren, was passiert ist, dann wird es wieder mehr Rechte geben, besonders da im Moment Schröder mit 200 m/ph Thelma und Louise gleich die Nation auf den Abrgund steuert, frei nach dem Motto: " Lieber zusammen mit meinem Kanzlersessel in den Abgrund fahren, als sich meiner Verantwortung stellen."

Sorry aber das ist sowas von DUMM das geht in keine Kuhhaut!!!
Die Gründe warum im Osten (statistisch : "Glaube nur die Statistik die du selbst gefälscht hast.) haben nichts mit Vergangenheitsbewältigung zutun. Sondern mit der Gesamten Sozialensituation : Arbeitslosigkeit, Verslummung, Hoffnungslosigkeit.

Ich als ein Kind des Osten kann mich gut entsinnen wie ein Helmut Kohl (CDU) rief bald seid ihr frei und in 5 Jahren geht es euch so gut wie den "Alten Bundesländern". Es vergingen die ersten 4 Jahre die Arbeitslosigkeit stieg da sogenannte "Aufbau Ost "- Subventionen von vielen Firmen dazu genutzt werden sich aus den roten Zahlen zu katapultieren. (Ja kommt erzählt mir das es nicht so ist LOL LOL LOL)
Die Darauffolgende Arbeitslosigkeit und dadurch steigenden Sozialkosten erschufen den sogennannten Solizuschlag den nach 1-2 Jahren auch die arbeitende Bevölkerung der neuen Bundesländern bis heute bezahlt. Mittlerweile glaubt niemand wirklich an den glorreichen und goldigen Westen denn die Realität ist ohne die Unterstützung der allierten Mächte und deren Subventioenn als Aushängeschild/Bollwerk gegen den kommunistischen Ostblock sind die alten Bundesländer auch nur ein sozialer Slum. (Soviel mal als kleine Geschichtsstunde)

Die Gründe sind also sozialer Natur und nicht weil irgendwer seine Vergangenheit nicht bewältigt hat .
Es geht den meisten rechtsradikalen viel mehr um Kritik am Staat!Da sie mit einer linken Meinung aufgrund der Zeit im Kommunismus auch nichts anfangen können bleibt ihnen nur der Rechte Pfad bis sie erkennen das sie dadurch nur nochmehr in die Gosse geraten da die eigentlichen Gründe totgeschwiegen werden warum sie sind wie sie sind!

Aso und den Schröder-Blödsinn kannst du dir einfach mal klemmen es ist immer leicht zu meckern und zu sagen das man es besser machen kann ohne Taten . Wie oben schon erwähnt hat die CDU die Einheit herbeigeführt und erklärt das es allen neuen Bundesländern nach 4 Jahren genauso gut geht und nicht die SPD. Nun nach 16 Jahren BankrottWirtschaft der CDU hat die SPD halt 8 Jahre den Staat ein wenig geschrottet und wenn dann hoffentlich der dumme Stoiber Kanzler wird. Werde ich ein Lachen im Gesicht haben da dann genauso wenig positives in diesem unsrigem Staat passiert!!!

Aso zum Thema würden dies Gannoven nicht permannent Reparatiosn zahlungen für ihre Opfer verlangen würden vielleicht 1 oder 2 Millionen für sinnvolle Sachen übrigbleiben, weil ich oder meien Eltern haben nie nen Juden gekillt oder eingesperrt. Deswegen ZRdJ abschaffen und die ewige Moralkeule der lieben Jüdischen Gemeinde verbieten. Ich geh ja auch nicht zum Vatikan und fordere Geld für meine während der Inquisition gerichteten Verwandten oder zu den Fransen/Russen/Dänen weil deren Soldaten ein Familienmitglied während ihrerer Besatzung gekillt haben.

Entwirker
30. September 2003, 16:35
ich wollte eigentlich lediglich darauf hinweisen, dass die meisten hier das verhalten mancher organisationen als "ihr bösen deutschen" ansehen.
aber keine seriöse gedenkeinrichtung versucht den leuten einzutrichtern, dass die heutigen generationen noch schuld träfe, sondern versucht lediglich letztere davon abzubringen die damalige generation als unschuldig anzusehen.

und zu dem "nicht vergessen aber vergeben" muss ich wohl hoffen, dass du meinst, dass der heutigen generation "vergeben" werden sollte (welche aber nun wirklich keine schuld hat, auser der, die sie sich selber aufläd), denn der damaligen generation ist nicht zu verzeihen (ausnahmen bestätigen wie immer die regel).

Lutz
30. September 2003, 17:38
Original geschrieben von EnTi
ich wollte eigentlich lediglich darauf hinweisen, dass die meisten hier das verhalten mancher organisationen als "ihr bösen deutschen" ansehen.
aber keine seriöse gedenkeinrichtung versucht den leuten einzutrichtern, dass die heutigen generationen noch schuld träfe, sondern versucht lediglich letztere davon abzubringen die damalige generation als unschuldig anzusehen.


Das ist eben nicht der Fall.
Der Zentralrat erinnert nicht nur an damals, er mahnt auch das heutige Verhalten schon bei ihres Erachtens nach kleinsten Verfehlungen ab.
Zum Beispiel kommen vom Zentralrat oft pathetische "Bedauerungen", dass es in Deutschland "immer noch nicht möglich ist" als Jude friedlich zu leben.
Die Intention ist ganz klar, es ist der Versuch, der heutigen Gesellschaft nicht nur in Extrema, sondern auch in der Breite latenten Antisemitismus vorzuwerfen, wie z.B. die Affäre Fried-/Möllemann deutlich gemacht hat.
Da hat der GANZE Zentralrat der Juden Möllemann das Schüren von Antisemitismus schon nach der ersten Kritik an israel. Politik vorgeworfen.

Und genau diese lächerlichen Vorwürfe will man sich (zurecht) nicht gefallen lassen.

Llew Silverhand
30. September 2003, 17:42
Ehre unseren Vätern, mehr sag ich dazu erstmal nicht.

OnkelHotte
30. September 2003, 18:49
Original geschrieben von ~XantoS~
Der Zentralrat der Juden ist aber kein sinnvolles Instrument der Aufarbeitung der Vergangenheit, Albstein.

Der Zentralrat ist eigentlich natürlich existenzberechtigt, als Zentralverband einer Religion.
Genauso wie die Kirchen sollte er allerdings - wie z.B. in Frankreich - die Stellung eines kulturellen Vereins haben.

In seiner jetzigen Form aber hat er zuviel Einfluss und Medienpräsenz, genau wie die grossen christlichen Kirchen.

Aufarbeitung der Vergangenheit ist sicher sehr wichtig (in Schulen, Gedenkstätten, Museen, Medien), aber wenn ich mir die Statements des Zentralrats angucke, dann denke ich eher, dass diese Art der "Aufarbeitung" eher einem ständigen Vorhalten gleicht, z.B. war da letztens ein Zitat der Frau Knobloch, nachdem die rechtsextremen Terroristen in München aufgeflogen waren: "Es ist traurig, zu sehen, dass Juden in Deutschland immer noch nicht ohne Angst leben können" - das ist unterschwellig ein unerhörter Vorwurf, wo eher Lob für die Arbeit der Justiz angebracht wäre.
Schliesslich geht nicht täglich jeder Verein hin, und sagt, dass es doch traurig und beschämend ist, nicht sicher in Deutschland leben zu können, da es Kriminalität oder El-Quaida-Terrorgefahr gibt :stupid:

gutes post

#2!

OnkelHotte
30. September 2003, 18:56
Original geschrieben von EnTi
ich wollte eigentlich lediglich darauf hinweisen, dass die meisten hier das verhalten mancher organisationen als "ihr bösen deutschen" ansehen.


sry...aber ist dir durch deine durchgängig indiskutable argumentationsweise VOLLKOMMEN misslungen!:no:

Scorn4
30. September 2003, 19:24
Meine Fresse, was ist das hier für eine Diskussion?

Der Zentralrat der Juden ist halt das Zentralorgan der jüdischen Gemeinde in Deutschland. Geld vom Staat gibt es selbstverständlich, die Kirchen und der Zentralrat der Muslime werden ja auch finanziert.

Dieser Zentralrat mag vielen "unnütz" oder "komplett Überflüssig" erscheinen, da er für sie persönlich nichts bringt. Aber als Institution ist er unverzichtbar.

Lutz
30. September 2003, 19:33
Die staatliche Finanzierung ist auf jeden Fall verzichtbar, genau wie bei den christlichen Kirchen.

Es gibt btw keinen "muslimischen Zentralrat" :stupid:

Cornholio4
30. September 2003, 19:34
Du hast da was missverstanden, die meisten sind nich gegen das Existenzrecht des Zentralrat, sondern die Art wie sie mit ihrer Stellung umgehen.
Es mag auch für Juden als Religiöse Einrichtung sehr Wirksam sein.
Doch was stört ist das sie ständig auf die Greultaten der NS-Zeit andeuten (egal wie ).
Nur ist es so, dass in Deutschland kaum einen mehr gibt der diese Zeit aktiv miterlebt hat, unser Wissen beruht auf historischen Fakten, erzählungen, Tatsachenberichten und "Augenzeugenberichten".
Und jeder der einen Funken verstand hat, sieht auch das Unrecht was da passiert ist.
Aber nun die Frage: " Was haben wir damit zu tun, dass wir uns immernoch schuldig fühlen müssen."
Das einzige was wir jetzt tun können ist nicht zu vergessen und es nicht mehr soweit kommen zu lassen.

Entwirker
30. September 2003, 19:43
kein mensch soll sich dafür schuldig fühlen, aber dass zum rechten tendierende gedanken zur zeit wieder ziemlich aufwind haben spricht seine eigenen sprache ...

Cornholio4
30. September 2003, 19:51
Ja, aber das hat Teilweise auch andere Hintergründe!

(schlechte Bildung, Arbeitslos, Perspektivenlos )

Und mal was ganz abwägiges, vielleicht fördert der Zentralrat durch seine Äusserungen es auch Teilweise, weil einige Leute einfach genervt davon sind, was sie von sich geben.

Lutz
30. September 2003, 20:03
Original geschrieben von EnTi
kein mensch soll sich dafür schuldig fühlen, aber dass zum rechten tendierende gedanken zur zeit wieder ziemlich aufwind haben spricht seine eigenen sprache ...

Ach ja? Was denn zum Beispiel?

Was ich zugebe, dass gewisse ganz normale und bei weiten nichts rechtsradikale Dinge eher wieder toleriert werden.
Das gibt mir Hoffnung, dass vielleicht in 20 Jahren die Deutschen nicht mehr so verklemmt sind, dass sie das Hakenkreuz u.ä. verbieten.

Dass echtes rechtsextremes, fremdenfeindliches Gedankengut auf dem Vormarsch sei, ist doch eine blosse Behauptung von dir und erinnert an die Lesart des Zentralrats..

~uessel~
30. September 2003, 20:43
Genauso überflüssig wie die Kirchen.
#2
:)

Cornholio4
30. September 2003, 21:14
Vor allem ist unser Rechtsradikalismus harmlos, frag mal nen briten / franzosen / ami wie bei den so die Ausländerfeindlichkeit ist und rechtsextremismus

Albstein
30. September 2003, 21:14
Nimrod ich habe nie gesagt das keine sozialen Indikatoren eine Rolle spielen, sondern das neben den Sozialen im Osten acuh mangelnde Vergangenheitsbewältigung Schuld an der Radikalisierung hat, ich kann dir leider keien expliziten Quellen mehr nennen, da es mal Thema im Unterricht war, was bei mir schon 4 Jahre her ist. Das mit Schröder ist vollkommen richtig, da es uns heute schlechter geht als 1998. Was viele vergessen, unter dem Druck der drohenden Abwahl hat die Kohlregierung nochmal Masnahmen ergriffen, so daß das Wirtschaftswachstum deutlich angezogen hat, damals hat Schröder wörtlich gemeint, der Grund sei, daß die Leute sich auf ihn freuen. Wo das Wirtschaftswachstum heute ist, weiß jeder.

Lutz
30. September 2003, 21:21
Solcherlei politische Diskussionen haben hier eigentlich nichts verloren, aber:

Die CDU hat 16 Jahre lang genauso versagt wie die SPD die letzten 5.
Und WENN da ne tolle Schlussoffensive der Kohl-Regierung war - die Abwahl hatte sie durch ihre dumme Politik und ihren kriminellen Kanzlerkandidaten verdient.

Auch heute hat die Regierung wieder die Abwahl verdient - aber die Alternativen sind grauenhaft, da beide Volksparteien so Lobbygebundere Scheisspolitik machen...

Nimo_inaktiv
01. Oktober 2003, 05:51
Original geschrieben von Albstein
Nimrod ich habe nie gesagt das keine sozialen Indikatoren eine Rolle spielen, sondern das neben den Sozialen im Osten acuh mangelnde Vergangenheitsbewältigung Schuld an der Radikalisierung hat, ich kann dir leider keien expliziten Quellen mehr nennen, da es mal Thema im Unterricht war, was bei mir schon 4 Jahre her ist. Das mit Schröder ist vollkommen richtig, da es uns heute schlechter geht als 1998. Was viele vergessen, unter dem Druck der drohenden Abwahl hat die Kohlregierung nochmal Masnahmen ergriffen, so daß das Wirtschaftswachstum deutlich angezogen hat, damals hat Schröder wörtlich gemeint, der Grund sei, daß die Leute sich auf ihn freuen. Wo das Wirtschaftswachstum heute ist, weiß jeder.

siehe Xantos Posts über mir

Nochmal Vergangenheitsbewältigung ist BLÖDSINN !!!!
Du und besonders deine Lehrer haben anscheinend nie einen Ossi in real von nahen gesehen. Sorry aber ich denke mal das wir auch ohne den Zentralrat der Juden permanent aufs Brot geschmiert bekamen wie schlecht unsere Vorfahren waren!!
Aber es ist mir ja nicht unbekannt das es Menschen wie du es sind die schwachsinnige Vorurteile immernoch publizieren und Filme wie Sonnenallee als RealDokumentation sehen.

Ich finde es persöhnlich traurig das immernoch bei einigen Vorurteile schon bei der eigenen Bevölkerung vorherrschen ala:
Ossis alle zu faul zum Arbeiten (Geheimtip: gelernter DDR-Bürger beste Ausbildung ever)
Ossis sind blöd und dumm (was ich nach der Wende in der Schule hatte konnte ich schon seit 2 Jahren)
Ossis waren zu 99% alles Faschisten (hmm wir waren Kommunisten die soweit ich weiß der Totfeind eines jeden Faschisten sind)
Ossis hatten keine Freiheit (Das ist ein Punkt der Ansichtssache ist und sich durch die Gesellschaftsordnung nartürlich anders verhielt als in der BRD --> Demokratie mag zwar theoretisch das schönste überhaupt sein aber das was wir hier haben ist bullshit . Der Irak ist das nächste Land welches das erkennen wird )

Da gibt es noch etliche weitere. Es ist einfach nur armseelig wie immer wieder versucht wird mit solchen Propagandareden gegen das eigene Volk zu wettern aber auf der anderen Seite Toleranz und Mitgefühl von anderen zu fordern.
Der Tag der Deutschen-Einheit ist mehr als 10 Jahre her und die Grenze ist immernoch da und das in einem Land das überall Demokratie Brüderlichkeit Einheitlichkeit und Tolleranz und eine friedliche Koexistenz mit jeder noch so komischen Gruppierung wünscht ausser mit den eigenen Bürgern.
:flop:

Aso Schrödersache ist Falsch !!!
Also als erstes beschäftige dich mal mit dem Wirtschaftssystem in dem wir leben bitte. Dann Vergleiche das mal mit Xantos Post und anschließend versuch dir mal zu überlegen was Stoiber denn anders machen will und was er wirklich anders machen kann!
Sicher Bayern und BaWü geht es momentan noch sehr gut aber das liegt dran das dort als einzig und allein SchwerIndustrie während der Zeit der Besatzung aufgebaut wurde . Pott hat seinen Kohlebergbau gehabt und der Norden seine Landwirtschaft. Mit den Subventionen von den tollen Allierten war das ja auch ohne Probleme möglich. Man hat also massig Gewinne gemacht und mehr Arbeiter benötigt. Mittlerweile steigen aber auch in Bayern und BaWü die Arbeitslosen zahlen weil die Nachfrage einfach nicht mehr besteht . Sicher man kann das noch durch das bisher angesammelte Vermögen kompensieren abver nicht mehr lange. Da kann ein Herr Stoiber noch soviel labern wie er will seine Wirtschaftspolitik ist genauso KAcke wie die des Schröders da sie wie Xantos schon erwähnte Lobbyabhängig ist !!!!!!!!!!!!

[pG]havok
01. Oktober 2003, 08:48
Original geschrieben von EnTi

deinen letzten 4 worten kann ich mich nur anschließen, der rest entbehrt sich jeder logik.

daraus, dass es euch mißfällt an unsere vergangenheit errinnert zu werden, kann ich schließen, dass ihr euch immernoch mit ihr identifiziert und sie nicht wirklich als schlimm empfindet. wenn ihr euch damit ernsthaft beschäftigt hättet, dann würdet ihr so einrichtungen wie den zentralrat zwar nicht unbedingt gut finden, aber dennoch tolerieren, und der grund seiner existens zeigt sich in dem thread mehr als deutlich, denn er hat offensichtlich noch nicht erreicht, was er erreichen muss.

"Naja, ein Volk das seit 2000 Jahren verfolgt wird, macht was falsch!"


Und man sieht es wieder das die Juden NIX gelernt haben (viel weniger als die Deutschen)! Naher Osten: anderen Einsperren, diskrimenieren, umbringen .... Bomben auf Kinder! In der Zeitung : Bilder von Menschen, darunter : ihr seid bald TOT!

lol? Drecksjuden, kann ich aufn Tot nicht ab. Keiner mag Juden, ausser die Juden sich selbst.




edit: mein Bruder ist seit neustem mit ner Jüdin verheiratet. Die ist auch ganz komisch :8[: .

Kenobi4
01. Oktober 2003, 10:15
lol,

was bist du denn für ein dummes kleines rechtes dreckskind ^^

auch frustriert, weil papa arbeitslos ist und mit mama an der flasche hängt.

daran sind doch bestimmt die juden schuld..oder nicht ?

kann es sein, das du etwa gar nichts von dieser welt verstehst ^^

spinner wie du haben es fertig gebracht millionen von juden maschinell zu töten ^^

hmm...wie kann man es dir kleinem dummen kind begreiflich machen, wie sich ein volk fühlt welches für eine märchengeschichte 2000 lang verfolgt wurde ^^

naja...da dein gehirn wahrscheinlich kaum dazu langt zu begreifen, wieso 2+2 4 ergibt, dürfte es wohl müßig sein dir die welt erklären zu wollen.

so kleiner, jetzt kannst du dich noch ein wenig über MENSCHEN aufregen, welche dir noch nie was getan haben (außer eine in deinen augen "seltsame" schwägerin, welche dir eher auch nichts getan hat) und dir deine welt schön reden oder bite alternativ einfach in der gosse verrecken.

btw gibt es normale menschen welche juden als das mögen was sie sind und wie sie sind und dumme kinder wie dich verabscheuen.

davon abgesehen würde nicht nur ich noch ganz andere sachen mit einem volk machen, als gezielt terroristen führer umbringen, wenn sich dieses volk mit freude in cafe, vor schulen und in bussen in die luft sprengt um ganz gezielt zivilbevölkerung zu töten.

[pG]havok
01. Oktober 2003, 11:33
1. Der Satz daoben ist von Kissinger (sagt Dir sicher nix) und der ist selbst Jude.

2. Ist die Palästinenserpolitik der Juden _unter_ aller Sau.

3. Mein Vatter ist Pastor meine Mutter Sonderschulleiterin. Ich habe Abi und Arbeit.



Peinlich?

HERR 2FICKENDEHUNDE
01. Oktober 2003, 11:47
Original geschrieben von haviii
Ich habe Abi


heut hat fast jeder abi, was heisst das schon...

Albstein
01. Oktober 2003, 11:48
Nimrod ich habe keine Vorurteile gegen Leute aus der ehemaligen DDR, aber mein Lehrer, der regelmässig dort war um Verwandte zu besuchen, zu denen auch ein Geschichtslehrer gehörte hatte so nunmal aus erster Hand die Möglichkeit den Unterricht bzgl. der NS-Zeit aus der DDR mit seinem in der BRD zu vergleichen. Das in einem Regime, wie der DDR nicht die Strukturen eines Regimes angekreidet werden ist auch nachvollziehbar, denn ein Lehrer in der DDR, der die StaSi mit der GeStaPo verglichen hätte, wäre mit Sicherheit nicht lange Lehrer geblieben. Die Leute daher aus der DDR einfach nicht so die Möglichkeit ihre Vergangenheit zu reflektieren. Das die Bildung in der DDR insbesondere in den Naturwissenschaften viel besser war weiß ich, da mein Bruder sich bei einem Aufenthalt in Berlin whärend seiner Abschlußfahrt mit der Schule dort Bücher angeschaut hat und mir ein Mathebuch mitgebracht hat, daß dann leider den viel zu frühen Milchtod gestorben ist. Um mich mal deines Vokabulars zu bemächtigen: Ich finde es traurig das man nicht sagen kann an der DDR gab es schlechte Seiten, ohne direkt als "Ossihasser" verschrieen zu sein.

Zum eigentlichen thema Zentralrat kann ich mich halt nurnochmal in soweit wiederholen, daß unser Kontakt zur Überlebenden über diesen zustande kam und solche Arbeit wirklich wichtig ist, auch wenn wir dann mit einigen "Erscheinungen" wie z.B. Friedmann leben müssen, aber man kann wegen eines Arschlochs kein Volk verurteilen, denn sonst hätten die Leute recht, die sagen Deutsche sind Nazis. ( Ja, ich bin mir bewusst das Hitler in Österreich geboren ist.)

Ich habe auch nirgendwo behauptet, daß Stoiber es besser machen würde und das es dem Süden besser geht, weil er keinen Strukturwandel durchmachen muss weiß ich auch, da ich hier in Duisburg studiere. Aber schlechter als Schröder macht er es sicher nicht, ich behaupte sogar er kann es garnicht machen. Schröder hat viel von seiner Reputation verloren durch sein ständiges hin und her zwischen den Lobbies, was die Wirtschaft stark verunsichert hat, da sie sich nicht auch langfristige Planungen einstellen kann, wenn der Kanzler so schnell umfällt. Stoiber traue ich eher zu einen eingeschlagenen Kurs beizubehalten, was dann der Wirtschaft zumindest Sicherheit gibt, ob das aus Sturheit oder Überlegung passiert ist sicherlich Ansichtssache, die vorallem vom eigenen politischen Lager des Einzelnen bestimmt ist. Ich möchte auch nochmal wiederholen, daß vor der Wahl 1998 es einen Aufschwung gab, wir heute aber schlechter dastehen als eben 1998 und es ist nicht so das mit dem 11.9. plötzlich die expandierende Deutsche Wirtschaft zusammenfiel, sondern sie seid Schröders Wahl konstant und zunehmend rapide, nicht zuletzt durch die Grünen nach unten geht. Unser aktuelles Wirtschaftswachstum ist schlechter als das von Timbuktu, was kein Scherz ist sondern Fakt. Was ich noch an Schröder auszusetzen habe, ist das er seine Partei nicht zusammenhält, was ebenfalls, bis zugegebenermassen auf die K-Frage in der Union kein Problem ist. Ich sage immer: Die Ziele der SPD für alle Wohlstand zu schaffen und Gerechtigkeit sind richtig, aber ein idealist sollte nie vergessen, daß auch Platon essen musste.

[pG]havok
01. Oktober 2003, 12:04
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE


heut hat fast jeder abi, was heisst das schon...

Ja nix. Ich studier hört sich aber noch hochgestochener an ... =/

OnkelHotte
01. Oktober 2003, 12:37
Original geschrieben von Nimrod



Ich finde es persöhnlich traurig das immernoch bei einigen Vorurteile schon bei der eigenen Bevölkerung vorherrschen ala:
Ossis alle zu faul zum Arbeiten (Geheimtip: gelernter DDR-Bürger beste Ausbildung ever)
Ossis sind blöd und dumm (was ich nach der Wende in der Schule hatte konnte ich schon seit 2 Jahren)
Ossis waren zu 99% alles Faschisten (hmm wir waren Kommunisten die soweit ich weiß der Totfeind eines jeden Faschisten sind)
Ossis hatten keine Freiheit (Das ist ein Punkt der Ansichtssache ist und sich durch die Gesellschaftsordnung nartürlich anders verhielt als in der BRD --> Demokratie mag zwar theoretisch das schönste überhaupt sein aber das was wir hier haben ist bullshit . Der Irak ist das nächste Land welches das erkennen wird )



also das ist jetzt nicht böse gemeint...aber die liebe alte STASI, deren netzwerk in seiner verstricktheit und größe bis heute noch nicht völlig aufgeklärt ist, hast du jetzt mal ganz dezent unterschlagen. ich weiss nicht, inwiefern man den aktuellen berichten glauben schenken darf, aber die existenz von killerkommandos, die "subversive" und "verräterische" bürger um die ecke bringen sollte, lässt nicht gerade ein gutes licht auf die DDR scheinen.

und zu dem punkt "ossis hatten keine freiheit": ich weiss nicht, was daran ansichtssache sein soll? DAS IST FAKT! mag ja sein, dass sich manche nicht daran gestört haben, im eigenen land eingesperrt zu sein (jaja, im ostblock durfte man schon ein bisschen rumeiern), dennoch durften die leute ihr land nicht verlassen. und glaube mir, solche massnahmen hätte ein land, in dem alle bürger "glücklich und zufrieden sind", nicht nötig. aber die ganze einkapselei ist ja eh nur aus "schutz vor feinden" ins leben gerufen worden...insofern....

Laertes
01. Oktober 2003, 12:41
Original geschrieben von haviii
1. Der Satz daoben ist von Kissinger (sagt Dir sicher nix) und der ist selbst Jude.

2. Ist die Palästinenserpolitik der Juden _unter_ aller Sau.

3. Mein Vatter ist Pastor meine Mutter Sonderschulleiterin. Ich habe Abi und Arbeit.



Peinlich?

1. Kissinger war ein Drecksack, der in Vietnam und Kambodscha Massenvernichtungswaffen auf Zivilisten hat schmeissen lassen und mutmaßlich zur Destabilisierung diverser lateinamerikanischer Länder beigetragen hat. Und nur weil er auch ein Jude ist, heißt das noch lange nicht, daß er automatisch recht hat...

2. Da mag was Wahres dran sein, allerdings ist der Terrorismus der Palästinenser auch nicht grade förderlich...

3. Peinlich? Nein, aber für die anderen User völlig uninteressant...

Tunir_Kadaan
01. Oktober 2003, 13:09
Was bin ich froh, dass die meisten von euch Dumpfbacken zu blöd sind, um jemals in solchen Sachen mitentscheiden zu dürfen!

:bored:

[pG]havok
01. Oktober 2003, 13:10
lol wie Du einfach kein Plan hast =]

Und so nen pseudoschlauen Spruch von ner Mörderin die sich selbst Gefängnis ablascht weil ihre tollen Kollegen in Mogadishu nicht mal nen Flugzeug gegen Polizei deffen können.... laut gelacht.

Entwirker
01. Oktober 2003, 13:31
Original geschrieben von haviii


"Naja, ein Volk das seit 2000 Jahren verfolgt wird, macht was falsch!"


Und man sieht es wieder das die Juden NIX gelernt haben (viel weniger als die Deutschen)! Naher Osten: anderen Einsperren, diskrimenieren, umbringen .... Bomben auf Kinder! In der Zeitung : Bilder von Menschen, darunter : ihr seid bald TOT!

lol? Drecksjuden, kann ich aufn Tot nicht ab. Keiner mag Juden, ausser die Juden sich selbst.




edit: mein Bruder ist seit neustem mit ner Jüdin verheiratet. Die ist auch ganz komisch :8[: .
vielleicht ist es ja der neid, der manche leute zu judenhassern macht, dass die es geschafft haben ihre kultur über jahrtausende zu erhalten ...

der nahe osten ist deutlich zu kompliziert um ihn ohne studien zu verstehen. ich glaube kaum, dass israel so rechts wäre, wenn sie von den umliegenden völkern akzeptiert werden würden.

leute wegen ihrer religionszugehörigkeit zu hassen ..., ich glaube da kann man sich jedes kommentar sparen (schade dass das abi auch an so dumme leute ausgeteilt wird)

[pG]havok
01. Oktober 2003, 13:43
Ich hab durch die Hochzeit ne Menge Menschen jüdischen Glaubens kennengelernt! (waren auch viele aus Israel angereist). Und man hat immer den Ton rausgehört: wir sind das Volk Gottes, tötet die Araber, Israel gehört uns und keinem anderen. Ne Disskussion mit denen (auch viele Interlektuelle) war gar nicht möglich. Da war nen Muslime (ex Mitbewohner meines Bruders) der sollte nicht bei den Eltern am Tisch sitzen ......

... naja kurzum : die hatten alle einen an der Pfanne.



MfG haviii

Kenobi4
01. Oktober 2003, 13:46
Original geschrieben von haviii
1. Der Satz daoben ist von Kissinger (sagt Dir sicher nix) und der ist selbst Jude.

2. Ist die Palästinenserpolitik der Juden _unter_ aller Sau.

3. Mein Vatter ist Pastor meine Mutter Sonderschulleiterin. Ich habe Abi und Arbeit.



Peinlich?

zu 1) ist bekannt ^^ nur steht dir selbstironie und beißender sarkasmus nicht zu

zu2) ist sicher problematisch und kritisch...nur scheitern schon große geister daran, einen schuldigen in dem konflikt zu finden. von daher gönne ich dir natürlich grundsätzlich deine persönliche meinung, aber es ist halt eben nur deine meinung und nicht das maß der dinge.

zu3) toll für dich, das du dich auf stammtisch niveau herab begibst ^^
naja...zu pastoren sag ich als atheist mal besser nichts, sind sie doch mit grund für meinen austritt und lehrer haben eh immer recht ^^
abi ? naja..pisa läßt ja bekanntlich grüßen..arbeit ist btw relativ....

fazit..alles hat 2 seiten ^^

peinlich ?
bei so antisemitischen kiddies wie dir sicher nicht

Entwirker
01. Oktober 2003, 13:52
is ja schlimm was für juden du kennengelernt hast, is ja kein wunder dass du da zu so ner meinung kommst. aber das ist so wie wenn n paar ausländer in ne rechtsradikale szene geraten und alle deutschen für nazis halten.

Kenobi4
01. Oktober 2003, 13:55
Original geschrieben von haviii
Ich hab durch die Hochzeit ne Menge Menschen jüdischen Glaubens kennengelernt! (waren auch viele aus Israel angereist). Und man hat immer den Ton rausgehört: wir sind das Volk Gottes, tötet die Araber, Israel gehört uns und keinem anderen. Ne Disskussion mit denen (auch viele Interlektuelle) war gar nicht möglich. Da war nen Muslime (ex Mitbewohner meines Bruders) der sollte nicht bei den Eltern am Tisch sitzen ......

... naja kurzum : die hatten alle einen an der Pfanne.

MfG haviii

leb du mal in einem gebiet, welches relativ regelmäßig von arabern überfallen würde, welche nicht nette absichten hatten und erklär dann nochmal, das du araber nett findest.
und das alles, nachdem 7 millionen deiner glaubensgenossen vergaßt worden sind ^^

ich hätten dann ähnliche ambitionen.....

Apfelbaeumchen
01. Oktober 2003, 13:57
Es besteht nunmal auch ein Unterschied ob eine Einzelperson, gegen bestehendes Recht verstößt (die terroristen..) oder ob dies ein Land tut.
Aber mit ein bischen Glück marschiert die Usa in Isreal ein "formt" es zu einem demokratischen Rechtsstaat...

Entwirker
01. Oktober 2003, 13:59
israel ist ein demokratischer rechtsstaat der nichts anderes macht wie die usa, sich gegen terroristen verteidigen mit mitteln die ........

ISsToRm
01. Oktober 2003, 14:02
Original geschrieben von ~XantoS~


Das ist eben nicht der Fall.
Der Zentralrat erinnert nicht nur an damals, er mahnt auch das heutige Verhalten schon bei ihres Erachtens nach kleinsten Verfehlungen ab.
Zum Beispiel kommen vom Zentralrat oft pathetische "Bedauerungen", dass es in Deutschland "immer noch nicht möglich ist" als Jude friedlich zu leben.
Die Intention ist ganz klar, es ist der Versuch, der heutigen Gesellschaft nicht nur in Extrema, sondern auch in der Breite latenten Antisemitismus vorzuwerfen, wie z.B. die Affäre Fried-/Möllemann deutlich gemacht hat.
Da hat der GANZE Zentralrat der Juden Möllemann das Schüren von Antisemitismus schon nach der ersten Kritik an israel. Politik vorgeworfen.

Und genau diese lächerlichen Vorwürfe will man sich (zurecht) nicht gefallen lassen.

#2 !!!!

Und havii formuliert das Ganze mal wieder etwas übertrieben, im Grunde hat er aber Recht.
Die Haltung der Juden, zusammen wie oben von Xantos gesagt, die öffentlichen Auftritte des Zentralrats schüren eher noch die Abneigung.

Nimo_inaktiv
01. Oktober 2003, 14:09
Original geschrieben von OnkelHotte


also das ist jetzt nicht böse gemeint...aber die liebe alte STASI, deren netzwerk in seiner verstricktheit und größe bis heute noch nicht völlig aufgeklärt ist, hast du jetzt mal ganz dezent unterschlagen. ich weiss nicht, inwiefern man den aktuellen berichten glauben schenken darf, aber die existenz von killerkommandos, die "subversive" und "verräterische" bürger um die ecke bringen sollte, lässt nicht gerade ein gutes licht auf die DDR scheinen.

und zu dem punkt "ossis hatten keine freiheit": ich weiss nicht, was daran ansichtssache sein soll? DAS IST FAKT! mag ja sein, dass sich manche nicht daran gestört haben, im eigenen land eingesperrt zu sein (jaja, im ostblock durfte man schon ein bisschen rumeiern), dennoch durften die leute ihr land nicht verlassen. und glaube mir, solche massnahmen hätte ein land, in dem alle bürger "glücklich und zufrieden sind", nicht nötig. aber die ganze einkapselei ist ja eh nur aus "schutz vor feinden" ins leben gerufen worden...insofern....

OK also Sasi anderes Thema und naja wie du meinst geh ich halt daruaf auch mal ein wenig ein .
Sagen dir Begriffe wie Kommunistenhetze etwas?
Glaubst du das es bei der BRD/allierten keine Killerkommandos gab die die bösen Kommis entfernt haben?

Das das noch nicht ganz aufgeklärt ist wird schon seine Gründe haben aber es ist wohl unumstritten das sie als Geheimdienst unter den besten 10 weilten. Ob das gut oder schlecht ist sei jedem selbst überlassen.

Eingesperrt sein wie ich schon sagte es ist Ansichtssache ob das gut oder schlecht ist.
Das Problem was es gab ist das der "Glorreiche Goldene Westen" mit Prunk und Protz geprallt haben. Wie ich oben schon erwähnte war er "DAS AUSHÄNGESCHILD" des Kapitalistischen Westen.
Wenn man dies weiß und ein wenig nachdenkt fällt einem auf das seit die Amis Engländer und Frenchies weg sind es bei weitem nicht mehr so gut um die BRD steht . Sicher es ist der OSTEN schuld *hust* *hust*
Unterschiedliche Weltanschauungen WEST OST (Kapitalismus, Kommunismus)

So diese Fakten sollte man berücksichtigen bevor man erstmal mitt denken anfängt.

Es steht nun ausser Frage das eine Gesellschaft die das Wohl der eigenen Person in Vordergrund stellt (durch Neid und Egoismus der menschlichen Natur) eine höhere Anziehungskraft hat im Gegensatz zu einer Gesellschaft die jeden gleich stellt egal welche Fähigkeiten und Fertigkeiten das Individuum mitbringt (von Mitgefühl und soziale Rücksichtnahme, bzw Aufgabe der eigenen Freiheiten abhängig ist). Egal was du nun denkst das man MEnschen mit Reichtum und Wohlstand locken kann war den Allierten mehr als bekannt deswegen und nur deswegen wurden Tonnen von Dollar in den Westen investiert. Das dem nicht so ist und das man nicht einfach nur ein Bürger der BRD sein muß die Hände aufhält und schon geht es einem wunderbar mußten viele ehemaligen Kommunisten schmerzhaft feststellen. Viele die früher juchu die GRenze ist endlich auf geschrien haben wünschen sich die alten Zeiten wieder wo man arbeiten ging und wenigsten etwas am Monatsende hatte und wenn es auch net der 5. Fernseher war. (das Thema ist so ausführlich da kann man ganze Abhandlungen schreiben das würde aber den Rahmen dieses Threads sprengen)

Sicher der Kommunismus hat seine Nachteile z.Bsp die Individualität. Er ist aber bei weitem nicht die schlechteste Staatsform (mal abgesehen davon das er Aufgrund der Menschlichen Natur unumsetzbar ist). Nichts gegen unsere Demokratie aber die ist genauso wenig real wie es der Kommunismus in der DDR und den anderen "Roten"Staaten war.

Albstein
01. Oktober 2003, 15:11
Nimrod da du auf mein letztes Post nicht eingehst, sind wir uns über dessen Inhalt einig oder ?

[pG]havok
01. Oktober 2003, 15:15
Original geschrieben von Nimrod



Sagen dir Begriffe wie Kommunistenhetze etwas?
Glaubst du das es bei der BRD/allierten keine Killerkommandos gab die die bösen Kommis entfernt haben?



Ja das glaube ich, wie jeder andere Mensch auf der Welt auch. Wenn Du das nicht glaubst, geh ma zum Kopfdoctor.

OnkelHotte
01. Oktober 2003, 15:24
Original geschrieben von Nimrod


Das Problem was es gab ist das der "Glorreiche Goldene Westen" mit Prunk und Protz geprallt haben. Wie ich oben schon erwähnte war er "DAS AUSHÄNGESCHILD" des Kapitalistischen Westen.
Wenn man dies weiß und ein wenig nachdenkt fällt einem auf das seit die Amis Engländer und Frenchies weg sind es bei weitem nicht mehr so gut um die BRD steht . Sicher es ist der OSTEN schuld *hust* *hust*
Unterschiedliche Weltanschauungen WEST OST (Kapitalismus, Kommunismus)



ich nehme mal an, du meinst west-berlin? und zum zusammenhang, dass amis und froschfresser weg sind und es uns nun schlechter geht...diese kausalität müsstest du mit bitte erläutern!



Sicher der Kommunismus hat seine Nachteile z.Bsp die Individualität. Er ist aber bei weitem nicht die schlechteste Staatsform (mal abgesehen davon das er Aufgrund der Menschlichen Natur unumsetzbar ist).

sry, aber der satz - ich meine das in den klammern- sagt doch alles. was nützt einem die idealistisch tollste staatsform, wenn sie doch bekanntermassen NICHT umsetzbar ist?

und mit dem "früher war alles besser"....das ist in der tat schwer zu beruteilen. ich denke, eine menge leute haben schon pech, dass sie heute arbeitslos sind. aber ich denke ebenfalls, dass vielen leuten die einstellung fehlt, leistungsorientiert und flexibel zu arbeiten und dass sie deshalb schlechtere chancen haben...aber ich muss zugeben, dass das eine nicht belegbare unterstellung ist.

p.s.: mal zum thema liebe israelis, böse araber...ich habe schon eine grosse abneigung gg muslimische fanatisten, aber die momentane handlungsweise der israelis ist ebenfalls nicht tragbar. es wird schon seinen grund haben, wenn 27 israelische piloten den einsatzbefehl zur bombardierung palästinensischer zivilisten verweigern!:/

Nimo_inaktiv
01. Oktober 2003, 15:42
@ Haviii geh bitte einfach irgendwo sterben

@Albstein ok habs nun genauer gelesen. Es geht mir nicht darum wenn jemmand sagt es gab nicht nur Sonnenschein in der DDR(würde ich auch nie Behaupten das geht los bei Amtsmißbrauch und hört auf bei alle sind gleich und manche gleicher). Aber man sollte insbesondere nicht die unterschiedlichen Moralvorstellungen (zumindestens die gepredigte theoretische ) der damaligen Gesellschaft ausser Acht lassen. Es war dem normal Bürger nähmlich nicht sein primäres Anliegen 15 Fernseher zu besitzen im Gegensatz zu heute wo materieller Besitz über einem Menschenleben steht (Steuerhinterzieher 15 Jahre , Mörder 10 Jahre). Ich hoffe du verstehst was ich meine. PS: Ich halte dich nicht wie so manche hier für einen OssiHasser nur weil du was böses über den OSten sagst. Jeder kann denken wie er will aber wenn dann bitte auch denken und nicht Copy/Paste ne PropagandaRede runterleiern.

@ Hotte
zum 1. Quote
Es geht nicht nur um West-Berlin es geht allgemein um Deutschland . Reparationszahlungen wurden erlassen. Es wurde die Industrie mehr oder weniger gepuscht was im Osten genau andersrum war!!!
Da jetzt aber dieser Push effekt weg ist geht es nunmal bergab.

zum 2.Quote
siehe Demokratie in unserer tollen BRD geht auch net auch wenn sie theoretisch das allerbeste ist !!!


zum 3. Absatz
jupp Unterstellung bzw Vorurteil was lediglich auf die Anfangs sehr sehr leichtgläubigen Ossis leider zutrifft

zum 4. Absatz
magst du Recht haben aber das gehört ja zum Thema PFUI :D

TiCaL[LoT]
01. Oktober 2003, 15:48
Original geschrieben von Apfelbaeumchen
Es besteht nunmal auch ein Unterschied ob eine Einzelperson, gegen bestehendes Recht verstößt (die terroristen..) oder ob dies ein Land tut.


Man ist sich aber ziemlich sicher, dass es sich bei den Terroranschlägen nicht um Einzelaktionen sondern um palästinensisch bezahlte Mordaktionen handelt.

Wie schon jemand oben erwähnte, die Schuldfrage im Nahen Osten ist _definitiv_ nicht einfach zu beantworten.

Lutz
01. Oktober 2003, 16:29
Dass ich mal so hart auf Havii's Seite sein würde ;)

Kenobi labert hier eine derart lächerliche Scheisse, das ist geradezu absurd.
Er versucht, aus einer "erwachsenen" und "moralisch einwandfreien" Position heraus das gleiche zu machen, was viele Linken in Deutschland und fast alle Israelis gerne machten: Aus Kritik an Juden, Israel etc direkt Antisemitismus zu konstruieren.

Dazu kommt aber noch diese billige Art von Kenobi, von oben herab Unsachlichkeiten a la "Kiddie" einzuwerfen, um sich quasi von vornherein zu entschuldigen, warum er keine anständigen Argumente bringt - "Bei Kiddies würde das eh nichts bringen".

Und Enti: Dass wir _neidisch_ auf die jüd. Kulturgeschichte sein sollten, ist ja wohl abstrus.
Schon das christliche Abendland hat das Kunststück fertiggebracht, auch nach 2000 Jahren noch an uralter Religion festzuhalten, die Juden schaffen das sogar noch extremer, sie lassen ihr ganzes Leben/ihren Alltag von diesen dümmlichen relig. Vorschriften prägen.

Mir ist es persönlich gleichgültig, was für eine Religion jemand lebt, solange es keine negativen Auswirkungen für andere hat - wie sagt man so schön: "Keine Toleranz ggüber dem Intoleranten" - und selbstverherrlichende Religionen wie fund. Judentum, fundament. Islam, fundament. Christen etc. sind nunmal intolerant (siehe Haviis Beispiel von der Hochzeit) und damit absolut und in aller Öffentlichkeit anzugreifen.

Im Gegensatz zum Christentum haben es die gemässigten Juden/Moslems, die ich genau wie jeden Atheisten/Christen respektiere, noch nicht geschafft, die fundamentalisten von sich abzukoppeln.
Dem Christentum kann man zwar noch einen zu starken Machtanspruch ankreiden (gerade in Deutschland keine gute Trennung von Kirche/Staat), allerdings gibt es in den Kirchen in den wichtigen Positionen keine Mehrheiten von solchen Spinnern wie den extremistischen Käppi-Tragenden Fundi-Juden in Israel, die am liebsten Völkermorden würden, oder die spinnerten Moslems, die sich und andere für ihre "Ziele" in die Luft jagen.

Die sollten neidisch auf uns sein, nicht umgekehrt.

Kenobi4
01. Oktober 2003, 16:38
ach xantos.....

wenn du mal über ein wenig mehr erfahrung, oder alternativ intelligenz verfügst, dann wirst sogar du etwas weniger unsinn erzählen.

so bist du zwar der tolle gewinner des
2. Platzes des bw.de TPC 07/03 ^^..aber das wars dann wohl leider auch schon.

Lutz
01. Oktober 2003, 16:40
Genau das meine ich.
Ein paar halbseidene, halblustige Sprüche, die den "Diskussionspartner" in schlechtem Licht erscheinen lassen sollen, und keine wirklichen Inhalte. Sehr typisch für in die Ecke gedrängte linke Moralistenspinner.

Unsere "Intelligenz" und "Erfahrung" kannst du wohl kaum beurteilen. Peinlicher bitte, du Depp.

Kenobi4
01. Oktober 2003, 16:48
Original geschrieben von ~XantoS~
Genau das meine ich.
Ein paar halbseidene, halblustige Sprüche, die den "Diskussionspartner" in schlechtem Licht erscheinen lassen sollen, und keine wirklichen Inhalte. Sehr typisch für in die Ecke gedrängte linke Moralistenspinner.

Unsere "Intelligenz" und "Erfahrung" kannst du wohl kaum beurteilen. Peinlicher bitte, du Depp.
also unter halbseiden versteht man was anderes....zu argumenten möge der geneigte leser (oder alternativ auch gerne du) weiter oben schauen.....auch hier gilt, wer lesen kann ist klar im vorteil !

btw bin ich weder links, noch rechts, noch moralist.
nicht jeder der seine meinung vertritt, ist automatisch moralist..gelle.
btw würde ich mit meiner meinung, dass das vorgehen der israelis grundsätzlich in ordnung ist und aus der notwendigkeit der bedrohung durch die palastinänser geboren ist, eher etwas rechts stehen.

ich hoffe, du konntest mir folgen

btw sind beleidigungen von deinem standpunkt aus vielleicht sinnvoll, aus meiner sicht sind diese aber eher kontraproduktiv und machen deine aussagen nicht wirklich seriöser

Shihatsu
01. Oktober 2003, 16:50
/modmodus turned on

@kenobi: sowas muss echt net sein damit nimmst du dir und xant die möglichkeit vernünftig zu diskutieren

@xant: du machst es ihm (und allen anderen) mit deiner "charmanten" art auch nicht gerade leicht....

redet doch mal miteinander, ohne anhand irgendwelcher argumente aufzuzeigen das ihr den längeren habt... so wird das nämlich nix, ihr müßt auch mal die position des anderen akzeptieren und kritisch! hinterfragen, nich immer gleich totflamen...

jm2c, will nich das das hier wieder ausufert, will aber auch net das das jetzt ne diskussion über euren diskussionsstil wird...

mfg shi

/modmodus turned of

/adminmode turned on

weniger flamen sonst ban :hammer:

;)

/adminmode turned of

/usermode turned on

ich finde der zentralrat der juden wäre eine tolle sache wenn er zb der ev-lu oder röm-k kirche gleichgestellt wäre, so wie er zur zeit existiert, ist er zu mächtig. kollektivschlechtes gewissen ham wa schon da brauchen wir den nich auch noch. da das aber schon viel schlauere leute vor mir gesagt hatten, ziehe ich mich nu unauffällig aus diesem topic zurück

/usermode turned of

Lutz
01. Oktober 2003, 17:12
Kenobi hat bereits mehrere herablassende, arrogante und sehr sehr pro-israelische Postings in diesen Thread geklatscht, bevor ich mich wieder einklinkte, also reagiere ich nur darauf, da anhand o.g. Postings für mich klar war, dass mit ihm eine vernünftige Diskussion nicht möglich ist, da er sich für wesentlich schlauer und gewitzter hält als seine Diskussionsgegner.

shaoling
01. Oktober 2003, 17:29
Ich kann mich wie in den meisten Fällen nur Xantos anschließen.
Dass Kenobi ein intellektuelles Leichtgewicht ist und es trotzdem nicht lassen kann, sich für den großen Geist und Denker schlechthin zu halten, ist mir nicht neu. Ich bin bei ihm schon selbst auf diese Haltung gestoßen und habe keine Lust, das hier weiter auszudiskutieren. Ob er das nun als Meinungsäußerung irgend eines dummen Kleingeistes abtut oder es ernsthaft zur Kenntnis nimmt, bleibt ihm überlassen.

Eigentlich wollte ich aber nur einen kleinen Kommentar zu Entis Beitrag loswerden, in dem als mögliches Motiv für Antisemitismus Neid auf die Fähigkeit der Juden, sich ihre kulturelle Identität zu bewahren, angesprochen wurde.
Es mag sein, dass sich das jüdische Volk seine kulturelle Identität bewahren konnte, obwohl es seit jeher in alle vier Winde zerstreut ist, doch sehe ich da keinen Ansatzpunkt für Neid. Xantos hat das teilweise schon begründet, aber daran wollte ich gar nicht anknüpfen.
Überlege dir einfach mal gut, wie sich ein Land oder Volk seine kulturelle Identität bewahren soll, wenn ein Großteil seiner Angehörigen der Meinung sind, jeder Depp auf Erden habe das Recht, in ihm zu leben und seine eigene Kultur und Lebensweise einzuschleppen, diese mit der dortigen zu vermischen und einen Bastard zu erzeugen, der sich dann Multikulturalismus oder so ähnlich nennt.
Letztendlich haben Juden immer für sich in Anspruch genommen, ihre Kultur und Lebensweise beibehalten zu dürfen und hielten nicht viel von Anpassung. Natürlich ist ihnen Leid widerfahren, trotzdem rechtfertigt das wohl kaum einen Universalanspruch auf ein Land, das ihnen laut eines zweitausend Jahre alten Schriftstückes gehört. Und diese Meinung vertreten nun einmal die meisten Juden und bringen leider auch selten Verständnis dafür auf, dass die Erde sich weiterdreht und bestimmte Flecken auf ihr nunmal im Laufe der Zeit mehrfach vergeben wurden.

Es ist verständlich, dass man Abneigungen entwickelt, wenn man von hassenden Nachbarn umgeben ist, aber die Gründe für diesen Hass sind mindestens ebenso verständlich.
Wie würdest du reagieren, wenn auf einmal jemand mit einer Besitzurkunde wedelnd aufkreuzen würde und behauptete, das Land, auf dem du und deine Vorfahren seit Jahrhunderten friedlich gelebt haben, gehöre jetzt wieder ihm, weil seine bereits vor zweitausend Jahren dort gelebt hätten?
Wie gesagt, ich wollte dies alles nur einmal zu bedenken geben.

Ich persönlich sehe das Judentum als unbedenkliche Religion, sofern seine Anhänger es ebenso tun. Wer hier lebt und sich als Anhänger des jüdischen Glaubens betrachtet, genießt für mich den selben Status wie jeder andere Deutsche auch.

OnkelHotte
01. Oktober 2003, 18:00
Original geschrieben von Kenobi
ach xantos.....

wenn du mal über ein wenig mehr erfahrung, oder alternativ intelligenz verfügst, dann wirst sogar du etwas weniger unsinn erzählen.

so bist du zwar der tolle gewinner des
2. Platzes des bw.de TPC 07/03 ^^..aber das wars dann wohl leider auch schon.

boh kenobi..ich konnte dich früher als alten JEDI immer gut leiden...wahrscheinlich kann ich dich auch immer noch gut leiden, wenn wir mal ein bierchen trinken würden!

aber das, was du hier im forum vom stapel lässt, ist schlichtweg lächerlich.

was glaubst du eigentlich, was du für ein toller hecht bist? deine von oben herablassende kritik an manchen forumswürstchen war meiner meinung nach oft berechtigt...aber machmal bildest du dir auf dein alter, dein geld, dein auto ect zu viel ein. denn ein eigenes einkommen und ein höheres alter, als die meisten anderen hier bedeutet noch nicht, dass man die weisheit mit löffeln gefressen hat!:(

Kenobi4
01. Oktober 2003, 18:07
:)

sehr fröhlich

trotzdem stinken rechte vollidioten, welche kaum die geschichte ihres eigenen volkes kennen, aber über andere urteilen wollen :cool:

und natürlich überteibe und provoziere ich...sonst würde durch das dämmmaterial der meisten hier eh nichts durchdringen :(

Kenobi4
01. Oktober 2003, 18:14
Original geschrieben von ~XantoS~
Kenobi hat bereits mehrere herablassende, arrogante und sehr sehr pro-israelische Postings in diesen Thread geklatscht, bevor ich mich wieder einklinkte, also reagiere ich nur darauf, da anhand o.g. Postings für mich klar war, dass mit ihm eine vernünftige Diskussion nicht möglich ist, da er sich für wesentlich schlauer und gewitzter hält als seine Diskussionsgegner.

ohgott.....PRO ISRAELISCHE POSTINGS !!! und das von einem guten blonden großen deutschen !!!!!

sowas darf es doch nicht geben !

gerät die welt jetzt für dich aus den fugen xantos ?
du sohn einer sonderschullehrerin und eines pastors ?

^^
btw bringen diskussionen mit judenhassern wie dir eher...hmm...gar nichts ?

bitte erklär noch abschließend, das es den holocaust nie gab und das bild von dir ist rund

shaoling
01. Oktober 2003, 18:19
Original geschrieben von Kenobi
:)

sehr fröhlich

trotzdem stinken rechte vollidioten, welche kaum die geschichte ihres eigenen volkes kennen, aber über andere urteilen wollen :cool:

und natürlich überteibe und provoziere ich...sonst würde durch das dämmmaterial der meisten hier eh nichts durchdringen :( Eine Logik, die sowohl theoretisch als auch praktisch nicht anzuwenden ist. Polemik führt gerade bei geistig schwächeren Gegenübern zu völliger Ignoranz oder eigenen Beleidigungen in meist ausgeprägterer Form.
Allerdings geht gerade deine "von oben herab"-Art tierisch auf den höheren Geist, was für keine Diskussion förderlich ist.
Mit angebrachter Polemik, die gut formuliert und nicht übertrieben ist, kann man durchaus einen Fortschritt erzielen, jedoch nicht, wenn die darin vorgebrachten Vorwürfe eher auf einen selbst als das Gegenüber zutreffen.
Sieh es so: Wenn ich im laufe einer Diskussion zu der Ansicht komme, einen hohen Geist vor mir zu haben, nehme ich Polemik ernst und denke über sie nach. Komme ich allerdings zu der Ansicht, einen elend erbärmlichen Wurm vor mir zu haben, der seinen beschränkten Geist durch unpassende Äußerungen höher erscheinen lassen will, rege ich mich über Polemik auf und widerlege sie energisch oder glänze durch Erhabenheit.

Übrigens solltest du vielleicht davon Abstand nehmen, die Wörter "rechts", "ungebildet" und "Idiot" in zwanghafter Kombination anzuwenden.

shaoling
01. Oktober 2003, 18:30
Original geschrieben von Kenobi


ohgott.....PRO ISRAELISCHE POSTINGS !!! und das von einem guten blonden großen deutschen !!!!!

sowas darf es doch nicht geben !

gerät die welt jetzt für dich aus den fugen xantos ?
du sohn einer sonderschullehrerin und eines pastors ?

^^
btw bringen diskussionen mit judenhassern wie dir eher...hmm...gar nichts ?

bitte erklär noch abschließend, das es den holocaust nie gab und das bild von dir ist rund Siehe letzten Absatz meines vorherigen Posts...

Also nein, das geht nun wirklich ernsthaft zu weit. Es gibt einfach Grenzen, die in einer gepflegten Diskussion nicht überschritten werden sollten und du tust es hiermit zum wiederholten Male deutlich!
Wir haben nun verstanden, dass du nicht der Hellste und darüber hinaus von Vorurteilen geprägt bist, die du derweil selbst hartnäckig verurteilst, aber solche Äußerungen in dieser Form sind einfach nur noch verachtungswürdig.
Anscheinend verfügst du nicht über die geistigen Fähigkeiten, dich mit vernünftigen Argumenten durchzusetzen, doch das ist keine Entschuldigung für ein derartiges Verhalten.
Deine Beschuldigungen sind haltlos und entbehren jedwedes Hintergrundes. An Xantos' Stelle würde ich sie keiner Antwort würdigen, auch wenn die Verführung groß sein mag.

Tu mir bitte einen Gefallen und gib kein einziges Wort mehr von dir, bevor du dich einmal des Anstands und der guten Sitten kundig gemacht hast.

Darüber hinaus ist dein Beitrag eigentlich mit einer Verwarnung oder besser noch einem Ban zu ahnden, wofür ich mich sogleich einsetzen werde...

Kenobi4
01. Oktober 2003, 19:03
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Siehe letzten Absatz meines vorherigen Posts...

Also nein, das geht nun wirklich ernsthaft zu weit. Es gibt einfach Grenzen, die in einer gepflegten Diskussion nicht überschritten werden sollten und du tust es hiermit zum wiederholten Male deutlich!
Wir haben nun verstanden, dass du nicht der Hellste und darüber hinaus von Vorurteilen geprägt bist, die du derweil selbst hartnäckig verurteilst, aber solche Äußerungen in dieser Form sind einfach nur noch verachtungswürdig.
Anscheinend verfügst du nicht über die geistigen Fähigkeiten, dich mit vernünftigen Argumenten durchzusetzen, doch das ist keine Entschuldigung für ein derartiges Verhalten.
Deine Beschuldigungen sind haltlos und entbehren jedwedes Hintergrundes. An Xantos' Stelle würde ich sie keiner Antwort würdigen, auch wenn die Verführung groß sein mag.

Tu mir bitte einen Gefallen und gib kein einziges Wort mehr von dir, bevor du dich einmal des Anstands und der guten Sitten kundig gemacht hast.

Darüber hinaus ist dein Beitrag eigentlich mit einer Verwarnung oder besser noch einem Ban zu ahnden, wofür ich mich sogleich einsetzen werde...

heul doch kleiner :)

vielleicht kannst du lesen, was dir aber definitiv abgeht, ist das gelesene auch zu verstehen.

meine beschuldigungen sind vielleicht deiner meinung nach haltlos, aber da ich nicht der einzige mensch auf erden sein werde der dich ernst nimmt, ignorier ich einfach mal deine einseitige blindheit.

ansonsten kannst du dich einsetzen für oder was auch immer du willst, solange du nicht ins horn vom rechten verlierer xantos stößt isset mir egal.

wobei.....wenn ich sehe, was du für nette strophen der deutschen nationalhymne dein eigen nennst, dann kommt eventuell der verdacht auf, das du in xantos einen rechten kampfbruder siehst, welcher für dich natürlich näher ist als das miese böse judenvolk ^^

Llew Silverhand
01. Oktober 2003, 19:09
Original geschrieben von Kenobi


blablub


Was wird das nu ?

Denunzieren für Anfänger ?
Sehen wir hinter allem einen bösen Nazi ?
Na dann....

... Depp !

Kenobi4
01. Oktober 2003, 19:10
Original geschrieben von sHaO-LiNg


Übrigens solltest du vielleicht davon Abstand nehmen, die Wörter "rechts", "ungebildet" und "Idiot" in zwanghafter Kombination anzuwenden.

wieso das denn glatzi ?

das ist im grunde eine einheit...noch nicht gemerkt ?

fahr mal irgendwo in den osten, besuch nachts irgendwo im ländlichen bereich einen macdonalds und bestaun die glatzköpfigen affen, welche das untere ende der deutschen evolutionsstufe darstellen.

Kenobi4
01. Oktober 2003, 19:13
[QUOTE]Original geschrieben von Llew Silverhand

Was wird das nu ?
Denunzieren für Anfänger ?
Sehen wir hinter allem einen bösen Nazi ?
Na dann....
... Depp ! [/QUOTE

du bist ja trollig :)

nein, seh ich nicht..nur hinter leuten bei denen man den verdacht mehr als nur aufgedrängt bekommt ^^

trink lieber noch einen klaren und fick das was da ist und das wird wohl in den meisten fällen deine saufkumpanen sein oder deine familie ^:)

Llew Silverhand
01. Oktober 2003, 19:16
Original geschrieben von Kenobi
[QUOTE]Original geschrieben von Llew Silverhand

Was wird das nu ?
Denunzieren für Anfänger ?
Sehen wir hinter allem einen bösen Nazi ?
Na dann....
... Depp ! [/QUOTE

du bist ja trollig :)

nein, seh ich nicht..nur hinter leuten bei denen man den verdacht mehr als nur aufgedrängt bekommt ^^

trink lieber noch einen klaren und fick das was da ist und das wird wohl in den meisten fällen deine saufkumpanen sein oder deine familie ^:)

da will jemand wohl nen ban riskieren.

Gut so.

Mach weiter.

Aber offenbar bist eher du ungebildet, da du keine Ahnung hast, welche Gründe Rechtsradikalismus hat.
Und von anderen Sachen hast offenbar auch keine Ahnung.
Abart eines Menschen !

Apfelbaeumchen
01. Oktober 2003, 19:20
Stellt euch mal vor jmd kommt zufällig an das Passwort eines Bw.de-Foren-Acc. Nun überlegt sich diese Person was er denn alles lustiges mit der geklauten Identität machen könnte. Dann denkt er sich es wäre doch unheimlich lustig bei einem Thema das einiges an Brisanz mitbringt, die Leute absichtlich zu provozieren zu Beleidigen und sich wie ein Arschloch aufzuführen, da es für ihn persönlich ohne Folgen wäre.....
....wie sähe das eurer Meinung nach aus ??? :D

Lutz
01. Oktober 2003, 19:50
Erbärmlich, Kenobi.

Erbärmlich, jemanden als "Judenhasser" zu bezeichnen, der übertriebene Pro-Israel-Propaganda ablehnt.

Erbärmlich, jemanden als ungebildet abzustempeln, der rechts von deiner linken Moralistenposition steht.

Anstand, Ethik und Moral hat wenig mit Bildung zu tun, wie man an deinem Beispiel gut erkennt.

Du magst zwar gebildet sein, aber von Anstand und Diskussionsethik hast du wenig Ahnung in deiner egozentrischen Sichtweise.

Du nennst Leute wegen einzelner, begründbarer Aussagen rechtsradikal, beleidigst sie, und machst selbst nicht den Ansatz eines einzigen guten Argumentes.

Für dein Alter ist dieses Verhalten nicht besonders reif & überlegen, wie du vielleicht denkst, sondern lediglich engstirnig, unsozial und lächerlich.

Guten Abend.

XFreeX
01. Oktober 2003, 20:10
Kenobi,

glaub doch einfach mal den anderen Usern,die Dir sagen, dass Du Deinem Image gerade extremen Schaden zufuegst...sollte dieses Image vorhanden sein.
Bitte nicht mehr solch seltsame Dinge posten, bald ist es naemlich nicht mehr lustig.

Antrax4
01. Oktober 2003, 20:48
So, wenn Ihr dann herausgefunden habt, wie böse die Israelis sind, sollte wieder zum Thema zurückgefunden werden.

Ich weiß jetzt nicht, wie die Lage vor dem Staatsvertrag vom 27.01.2003 ausgesehen hat, aber ab diesem Datum zahlt der Bund jährlich ca. 3 Mill. Euro.
http://www.zentralratdjuden.de/down/staatsvertrag.pdf

Tatsächlich zeigen viele von euch mit ihren Beiträgen, dass Juden noch immer auf Grund ihrer Volkszugehörigkeit/Religion in Deutschland verbalen Attacken ausgesetzt sind. Der Staatsvertrag sollte mehr vom moralischen als vom finanziellen Standpunkt aus betrachtet werden: Die Bundesregierung wollte allen in Deutschland lebenden Juden deutlich machen, dass sie in Deutschland erwünscht sind, und damit Anfeindungen entgegensteuern. Geschichtlich betrachtet war dieser schritt richtig und nötig.
Niemand wirft der jetzigen Generation die Schuld für die Greueltaten der Nazis vor. Es geht auch nicht um die Schuld, sondern um die Verantwortung. Verantwortungsbewußtes Handeln heißt, aus Fehlern zu lernen, und diese nicht zu wiederholen.


Als sich Albert Einstein 1933 auf seiner Reise durch die USA entschlossen hat, nicht mehr nach Deutschland zurückzukehren, hat die Reichsregierung nicht nur seinen Besitz beschlagnahmt, sondern ein Kopfgeld von 50 000 Reichsmark auf ihn ausgesetzt. Der Grund: Er war Jude.
Ganz Deutschland schwieg. Aus Angst vor den Nazis. Einsteins Verachtung für das deutsche Volk war schon immer besonders groß(z.B. 1914 aufgrund der Kriegsbegeisterung), und ist noch weiter gestiegen. Einstein degradierte Deutschland zu seinem "Stiefvaterland" und betrat nie wieder deutschen Boden. Dieser Fehler sollte sich nicht wiederholen.

Apfelbaeumchen
01. Oktober 2003, 20:56
ich glaub du hast Recht.
schöner Beitrag.

Atron
01. Oktober 2003, 21:20
Original geschrieben von Antrax
Ich weiß jetzt nicht, wie die Lage vor dem Staatsvertrag vom 27.01.2003 ausgesehen hat, aber ab diesem Datum zahlt der Bund jährlich ca. 3 Mill. Euro.
http://www.zentralratdjuden.de/down/staatsvertrag.pdf
Drei Millionen? Pro Jahr!? Wofür braucht der Zentralrat denn drei Millionen Euro jährlich? Find ich etwas sehr befremdlich, das Geld könnte auch woanders hin.


Tatsächlich zeigen viele von euch mit ihren Beiträgen, dass Juden noch immer auf Grund ihrer Volkszugehörigkeit/Religion in Deutschland verbalen Attacken ausgesetzt sind. Der Staatsvertrag sollte mehr vom moralischen als vom finanziellen Standpunkt aus betrachtet werden: Die Bundesregierung wollte allen in Deutschland lebenden Juden deutlich machen, dass sie in Deutschland erwünscht sind, und damit Anfeindungen entgegensteuern. Geschichtlich betrachtet war dieser schritt richtig und nötig.
Niemand wirft der jetzigen Generation die Schuld für die Greueltaten der Nazis vor. Es geht auch nicht um die Schuld, sondern um die Verantwortung. Verantwortungsbewußtes Handeln heißt, aus Fehlern zu lernen, und diese nicht zu wiederholen.
Verantwortungsbewußtes Handeln bedeutet auch, dass die Juden in Deutschland keine Narrenfreiheit haben. Diese "verbalen Attacken" sind nicht, wie du unterschwellig unterstellst, antisemitisch, sondern sachliche und völlig legitime Kritik an einer Bevölkerungsgruppe. Ob das jetzt Juden, Homosexuelle oder sonst irgendwelche Minderheiten sind, spielt keine Rolle. Nur bei den Juden fühlt man sich natürlich gleich auf den Schlips getreten (man denke an die zahlreichen Rumheulereien des Zentralrats).

Und wenn Einstein das deutsche Volk verabscheute, war das seine Entscheidung, erhebt aber keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, nur weil die Aussage von Einstein kommt.

Lutz
01. Oktober 2003, 21:36
Dass es Minderheiten von Extremisten gibt, unter denen auch Judenhasser sind, ist hinlänglich bekannt.
Das ändern auch die 3 Mio. Euro nicht.

Auf Führungsebene allerdings kommen die "verbalen Attacken", damit meine ich unfaire Vorwürfe und Vorverurteilungen, jedoch nicht von Seiten polit. Organisationen und ihrer Vertreter, sondern vom Zentralrat selbst - siehe Affäre Möllemann.

Kenobi4
01. Oktober 2003, 21:38
Original geschrieben von XFreeX
Kenobi,

glaub doch einfach mal den anderen Usern,die Dir sagen, dass Du Deinem Image gerade extremen Schaden zufuegst...sollte dieses Image vorhanden sein.
Bitte nicht mehr solch seltsame Dinge posten, bald ist es naemlich nicht mehr lustig.

ich find es genausowenig lustig, mir geistigen dünnschiss von so spinnern wie xantos anzusehen......

wissen nichts, können nichts, dumm, ungebildet, voll der vorurteile einem ganzen volk gegenüber.....

wertloses genmaterial...im grunde nicht wert das man darüber redet, aber irgendwie find ich die sache lustig :)

leute wie antrax sind hier leider viel zu selten.
gehirnkrüppel wie xantos muß zwar eine gesellschaft aushalten, aber man muß sich ja nicht alles anhören, sondern wird wohl ein wenig darauf eingehen dürfen :)

komm xantos...sing doch ein fröhlich deutsches wehrmachtslied und schmeiß ein paar jüdische grabsteine um...schließlich haben sie ja selber schuld und lassen ja auch die armen unschuldigen palastinänser nicht in ruhe ^^.....
verlierer

[pG]havok
01. Oktober 2003, 21:41
Halts Maul du Eimerkind. Der einzige der sich hier zum Vollschwachmaten postet bist Du!

Kenobi4
01. Oktober 2003, 21:48
Original geschrieben von ~XantoS~
Dass es Minderheiten von Extremisten gibt, unter denen auch Judenhasser sind, ist hinlänglich bekannt.
Das ändern auch die 3 Mio. Euro nicht.

Auf Führungsebene allerdings kommen die "verbalen Attacken", damit meine ich unfaire Vorwürfe und Vorverurteilungen, jedoch nicht von Seiten polit. Organisationen und ihrer Vertreter, sondern vom Zentralrat selbst - siehe Affäre Möllemann.

genau...hast du geistiger tiefflieger jemals das möllemann flugblatt gelesen ^^
wohl eher nicht.....

niemand muß sich in deutschland beleidigungen und unbegründete vorwürfe gefallen lassen und sicher nicht das jüdische volk ^^

nur weil fallschirm mölli seine politischen ziele durch wählerstimmen am dummen rechten rand der deutschen bevölkerung erreichen wollte, greift er in die tiefste politische schublade (naja...1933 hats ja leider auch geklappt ^^) und reißt damit nicht nur sich in den acker, sondern auch seine partei ^^

naja...unmenschen wie du haben es ja geglaubt..die wahre kernzielgruppe der fdp sah das leider ein wenig anders.....

hmm...ob du den deutschen nicht einen gefallen tust, wenn du einfach dein werfreies leben in diesem judenfreundlichen land beendest ?

was meinst du ?

Kenobi4
01. Oktober 2003, 21:50
Original geschrieben von haviii
Halts Maul du Eimerkind. Der einzige der sich hier zum Vollschwachmaten postet bist Du!

oh...das kind kommt aus vulgarien :)
wie süß

lass mich raten..13 und sonderschule ?
eventuell sogar in der klasse von xantos mama ?
:D

[pG]havok
01. Oktober 2003, 21:53
lol wie falsch!

Aber damit Du Oberzecke noch was zum dran ergötzen hast :

22, Student



Ich habe irgendwie das Gefühl das gerade Du nur ne mittlere Schulbildung hast weil Du die ganzen Zeit probierst die Leute hier als dumm darstehen zu lassen. Riecht stark nach nem Komplex.


BTW: die meisten hier sind Gymis oder Studenten.....

Und : ist ein Sonderschüler für Dich nen schlechterer Mensch als Du zB?
Ist jemand der ne andere Meinung als Du hat dumm?


Kp wie Du morgens in den Spiegel schaust ohne kotzen zu müssen. Geh kids fronten pimp.

Arwing2
01. Oktober 2003, 21:58
trotz alledem geflame hier. die drei millionen € im jahr, wenn es denn stimmt, sind absolut unberechtigt und könnten woanders viel besser genutzt werden.

sollen die gerne ihren zentralrat haben, aber nicht auf staatskosten:mad: so was regt mich krass auf.

wenn ich so sehe wie der friedmann arrogant, großkotzig auf den bildern zu sehen ist, weiß ich wo die drei millionen € immer hingehen....

"oh sieh mal schatz, meine neue Yacht von papa staat..."

Arwing2
01. Oktober 2003, 22:09
Btw: kenobi: ich glaub nicht, daß wenn wir alle hier zusammen in der kneipe ein bierchen trinken würden, du so großzügig mit deinen beleidigungen rumschmeißen würdest, wenn wir dieses thema so wie jetzt diskutieren würden.

de fakto, versteckst du dich mit deinen beleidigungen also hier hinterm sicheren forenacc. und im real-life hätteste du dann schiß überhaupt so etwas zu sagen? vielleicht nur wenn du grad in deinem auto davonfährst?

Übertrieben gesagt, ist jedes zweite wort von dir eine beleidigung irgend eines users hier. und so willst du dann hier mit den anderen diskutieren?

wickelst du im rl deine geschäfte auch so ab? mit so einer art willst du im rl dicke kohle kassieren, wenn deine storys wahr sind?

ich schätze dich als einen 14-18 jährigen ein, der hier auf dicke hose rumposen will.

shaoling
01. Oktober 2003, 22:46
@Kenobi, du hältst dich für gebildet? Schlag das Wort bitte mal im Allgemeinwörterbuch nach, dort wirst du als Definition sicher nicht "zeichnet sich stets durch Inkompetenz und maß- sowie niveaulose Beleidigungen aus" finden.
Du bist es nicht wert, noch ein Wort mehr zu verlieren, darum war das mein letzter Kommentar zu dir.

@Antrax, genau so, wie du es schilderst, ist es nämlich nicht. Wenn Juden hier in Deutschland als Angehörige des deutschen Volkes leben und desweiteren als Angehörige des jüdischen Glaubens akzeptiert werden wollen, ist das ihr gutes Recht und niemand sollte etwas dagegen haben.
Wenn sie sich allerdings als Angehörige eines jüdischen Volkes jüdischer Religion betrachten, dann muss ich ernsthaft fragen, was sie hier zu suchen haben. Sie haben ihr Land bekommen, ob es gerecht war oder nicht, sei dahingestellt. Wenn sie als Angehörige des jüdischen Volkes leben wollen, sollen sie das in Ruhe und Frieden in Israel. Als solche wären sie hier nur Gäste und für Gäste ziemt es sich wohl kaum, mit erhobenem Zeigefinger ewig lästernd und mahnend durch die Lande zu ziehen und dafür auch noch gefördert zu werden.

Lutz
01. Oktober 2003, 22:53
Original geschrieben von Kenobi
genau...hast du geistiger tiefflieger jemals das möllemann flugblatt gelesen ^^
wohl eher nicht.....

unnötige Beleidigung deinerseits & ich habe das Flugblatt gelesen.



niemand muß sich in deutschland beleidigungen und unbegründete vorwürfe gefallen lassen und sicher nicht das jüdische volk ^^


Wo sind da Beleidigungen und unbegründete Vorwürfe? Da stehst du in der Nachweispflicht und nicht ich als Advocatus Möllemann


nur weil fallschirm mölli seine politischen ziele durch wählerstimmen am dummen rechten rand der deutschen bevölkerung erreichen wollte, greift er in die tiefste politische schublade (naja...1933 hats ja leider auch geklappt ^^) und reißt damit nicht nur sich in den acker, sondern auch seine partei ^^


1) politisch rechts ist kein direkt korellierender Indikator für Dummheit - wieder wäre die Nachweispflicht deine, die du aber zugunsten ein paar dummer Sprüche übergehst.

2) tiefste politische Schublade? Er hat Israel und die Art Friedmanns kritisiert. Ersteres sehr sachbezogen, zweiteres subjektiv, aber nicht beleidigend.



naja...unmenschen wie du haben es ja geglaubt..die wahre kernzielgruppe der fdp sah das leider ein wenig anders.....


Zweite unnötige Beleidigung in einem Post. Eigentlich schon deutlicher Hinweis auf deine Attitüde.
Aus politischem Opportunismus heraus, der v.a. aus dem Mediendruck folgerte, hat die FDP sich von Möllemann abgewandt. Sicher, es war nicht clever von M., Friedmann direkt ins Spiel zu bringen, aber die Reaktionen der polit. Landschaft und der Medien waren so überzogen, wie man es von einem diesbez. duckmäuserischen und moralisierendem Land wie Deutschland z.Z. leider erwarten muss.



hmm...ob du den deutschen nicht einen gefallen tust, wenn du einfach dein werfreies leben in diesem judenfreundlichen land beendest ?
Eine weitere sinnlose, beleidigende Anmerkung. Du merkst es nicht, gell?

Ist einerseits lustig, andererseits sehr sinnlos mit dir hier ":)" (Smiley hinzugefügt, um genau wie du vollkommene Überlegenheit und Gelassenheit auszudrücken.

ISsToRm
02. Oktober 2003, 00:01
wie wärs mit nem schönen ban für Kenobi?

er bettelt ja indirekt darum

Shihatsu
02. Oktober 2003, 11:27
Original geschrieben von IS.sToRm
wie wärs mit nem schönen ban für Kenobi?

er bettelt ja indirekt darum
:wave2:
wollte hier ja nimmer posten nu tue ich es doch, soll ich seine entgleisungen auch entfernen oder überlest ihr die einfach?

Lutz
02. Oktober 2003, 11:32
Lass es ruhig stehen, ich glaube bei der Absurdität fühlt sich niemand wirklich beleidigt, und so ist jederzeit ersichtlich, warum der Ban erfolgte :)

Shihatsu
02. Oktober 2003, 11:41
kk :)

jungs bei sowas wären wir euch sehr dankbar die "diesen beitrag einem..." zu benutzen...

dank an shao den kleinen nerver :D:D:D

OnkelHotte
02. Oktober 2003, 11:44
Original geschrieben von Shihatsu

:wave2:
wollte hier ja nimmer posten nu tue ich es doch, soll ich seine entgleisungen auch entfernen oder überlest ihr die einfach?

ich bin froh, dass du es nicht getan hast! so konnte man sich den spass gönnen, beobachten zu können, wie sich die einige leute solidarisiert haben und das geistlose geflame VÖLLIG auseinandergenommen haben!

Lutz
02. Oktober 2003, 11:52
Ich melde nie Beiträge, ausser es ist wirklich extrem, weil mir schon Shao-lings andauernde Meldungen von Kleinigkeiten im BWCL Forum auf den Geist gingen :D

gebranntes Kind und so...

Shihatsu
02. Oktober 2003, 11:58
dann schick mir wie shao es hier getan hat ne pn, das macht uns vieles einfacher....

[buendig]2
02. Oktober 2003, 13:25
die gesamte familie (es war eine sehr grosse und sie lebte seit der vertreibung aus spanien im 15. jahrhundert in holland und deutschland) meiner oma wurde während des dritten reichs ermordet, viele in konzentrationslagern. Sie selbst ist die einzige überlebende und musste sich damals jahrelang verstecken. vor ein paar jahren haben sich ein paar jugendliche dorfrechte des nachts in einem gehölz hinter dem haus meiner grosseltern betrunken und dabei rechte/nazi parolen und lieder gegrölt. eigentlich nicht weiter wild, das hätte den wenigsten gefallen und allein die nächtliche ruhestörung hätte wohl jeden verärgert. meine oma ist allerdingst derbst hysterisch geworden. mein grossvater musste in jener nacht bis zum morgen mit dem jagdgewehr wache stehen und sie hat sich
noch wochenlang sehr geängstigt und das ereignis auf sich bezogen.der "flashback" hat ihr recht lange zu schaffen gemacht. das mag irrational sein und man kann das verhalten überzogen finden, aber imho auf jeden fall nachvollziehbar.
wer also findet das die oftmals gezogenen parallelen zur NS-zeit unangemessen findet, vergisst was für einer extremsituation juden in deutschland, bzw. deren eltern ausgetzt waren. das prägt nunmal. viele haben eben doch am eigenen leib erlebt, wie nach jahrelanger verharmlosung die situation eskaliert ist und nie gesehene ausmasse ders terrors erreicht hat. daher ist es gerechtfertigt, wenn auch die situation heute eine ganz andere als damals ist, dass jüdische bürger besonders wachsam gegen rechts sind.

Albstein
02. Oktober 2003, 14:05
Buendig beschreibt es sehr gut, traurig, daß es immer einer Tragödie bedarf bis Menschen verstehn.

Entwirker
02. Oktober 2003, 14:13
das mit dem auf die jüdische kultur neidisch sein meinte ich so, weil ja die nationalistisch gesinnten leute immer versuchen auf die achsogroße geschichte ihres landes stolz zu sein, was in den meisten fällen totaler quark ist, weil die meisten länder/kulturen keine einheitliche geschichte aufzuweisen haben, halt im gegensatz zum judentum. dass normale leute, wie es hoffentlich die meisten hier sind, sich davon nicht angesprochen fühlen müssen, dürfte somit klar sein.

die staatsgründung israels ist ein kapitel für sich.



in dem vertrag http://www.zentralratdjuden.de/down/staatsvertrag.pdf ist artikel 6 absatz 1 interessant, in dem steht, dass der zentralrat der juden über die gegebenen gelder hinaus keine weiteren finanziellen forderungen mehr stellen darf. und ich denke, wir kommen mit den 3mio pro jahr wohl deutlich günstiger weg, als wir es durch derartige forderungen würden ..

shaoling
02. Oktober 2003, 15:44
Original geschrieben von ~XantoS~
Ich melde nie Beiträge, ausser es ist wirklich extrem, weil mir schon Shao-lings andauernde Meldungen von Kleinigkeiten im BWCL Forum auf den Geist gingen :D

gebranntes Kind und so... Hey, das war nur eine Phase, um zu testen, wie "kompetent" die Mods/Admins so auf die Meldung von Beiträgen reagieren, für die ich z.B. eine Verwarnung erhielt. :D

Lutz
02. Oktober 2003, 15:58
@Buendig:
Sorry, aber was hat das mit dem Zentralrat zu tun? Das ist Aufgabe der Polizei und von Seelsorgern, es ist ein Minderheitenproblem (die Rechten meine ich), welches nicht rechtfertigt, wie der Zentralrat der Juden es gerne tut, an allen Ecken und Enden auch abseits dieser Minderheit Antisemitismus zu wittern.

@Enti:
Oh Wunder, dass die Religionen älter sind als heutige Nationalstaaten. Kann das vielleicht damit zu tun haben, dass Religionen nicht an Grund und Boden geknüpft sind? Oh, die Juden verknüpfen sich ja doch mit Grund und Boden. Letzteres - Verknüpfung von Religion und nationalstaatlichen Interessen - ist noch nie gut gegangen, wie man an Israel, der kath. Kirche im Mittelalter und den Islamistischen Ländern sieht.
Auf derartige Spinnereien bin ich nicht neidisch.
Ausserdem ist die blosse Dauer einer Geschichte doch nicht Grund genug allein, um stolz darauf zu sein?

shaoling
02. Oktober 2003, 16:17
Außerdem wüsste ich nicht, was an der jüdischen Geschichte eigener sein sollte als an der deutschen. Letztendlich hat das Judentum seit tausenden von Jahren keine Einheit gebildet, sondern war in alle vier Winde zerstreut und es konnte sich eben keine Volksgeschichte entwickeln.

Darklord~[XCC]
02. Oktober 2003, 16:48
Ich denke eher der zentralrat hat eine sehr große mitverantwortung beim Thema Judenhass und natürlich israel persönlich auch ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen , ich habe keineswegs was gegen Juden aber wenn ich Mitglieder des Zentralrats sehe mit ihrer arroganten und herabschauenden Haltung wie sie einen immer wieder versuchen ein schlechtes gewissen einzureden dann weckt sowas eben blanken HASS in mir nur ich weiss wen ich nicht mag , andere können eben nicht so gut differenzieren und dann trift es die einfach Bürger der Jüdischen Gemeinden. Wenn man keinen Unterschied zwischen Jude und normalen Deutschen machen würde dann würde es auch nicht so viel Hass gegen sie geben , denn dann wären sie einfach ein normaler Bestandteil wie auch andere Glaubensgemeinschaften. Nur wenn man sie immer behandelt wie ein rohes Ei und ihnen jede Menge an Sonderrechten einräumt dnan verursacht das eben Neid und das führt zu HASS. Oder was denkt ihr darüber ? ein einfaches Beispiel aus der Familie wenn man mehrere Gewister hat und eines ist der Liebling der Eltern dann wird der nicht dank und annerkennung von seinen Brüdern ernten.

Aber wehe dem der gegen den Zentralrat der Juden was unternehmen will ganz egal ob er objektiv handelt oder nicht der wird durch die Medien und dem Zentralrat selber bis zum geht nicht mehr verunglinft ( bestes Bsp. hierzu ist Möllemann ) oder in der Vergangenheit noch andere Politiker und solange man so vielen Leuten ein schlechtes Gewissen machen kann falls das Wort Jude und 3 reich fällt solange sind die Juden in deutschland jedenfalls frei von jeder kritik , denn wer es wagt gegen sie das wort zu erheben begeht gesellschaftlichen Selbstmord.

shaoling
02. Oktober 2003, 17:12
Gut gesagt, dem kann ich mich nur anschließen.

[pG]havok
02. Oktober 2003, 17:42
Also ich wär aus Deutschland abgehauen wenn ich Deine Oma wäre! Was hält die noch hier?

Naja das Problem an den Juden ist a.) ihre totale Abschottung. Jüdische Kinder gehen auf jüdische Schulen, etc ... etc ...

2.) Sie ham Jesus gekreuzigt und sind somit sowieso bei allen Christen unten durch.


3.) Anstatt die Botschaft : Schaut was man mit uns gemacht hat! Sowas soll nie wieder passieren bla bla zu verbreiten gibts ne fette doppelmoral : ihr bösen bösen deutschen .... und auf der anderen seite : schießt die araber tot.
Das so lol.

Und : Israel wurde ganz klar einfach künstlich mit Waffengewalt erschaffen (das gehört halt den Arabern). Die Juden sind _NICHT_ im Recht.


Das ist halt für nen normaldenkenden Menschen ein Problem.
GG no re

shaoling
02. Oktober 2003, 17:50
Wenn man sich selbst nicht als Teil etwas Anderen sieht, wird man niemals von diesem Anderen akzeptiert werden. Leider wollen das viele Juden einfach nicht verstehen.
Wieso sollen wir uns einen Kopf darum machen, den Juden zu zeigen, dass sie hier erwünscht sind, wenn sie sich letztendlich doch als Angehörige eines anderen Volkes betrachten? Es steht doch jedem frei, nach Israel zu ziehen, um unter seinesgleichen zu leben.

[buendig]2
02. Oktober 2003, 22:40
@havoc: was masst du affe dir an? meine oma ist waschechte ostfriesin und es ist nicht unwahrscheinlich, dass meine familie länger in deutschland ansässig ist als deine. weshalb soillte sie ihre heimat aufgenben? warum und vor allem wohin soll sie sich denn deiner meinung nach von den drecksnazis vertreiben lassen?
@xantos das hat sehr viel mit dem zentralrat der juden zu tun, denn er repräsentiert nunmal eine bevölkerungsgruppe die kollektiv besagte extremerfahrungen gemacht hat. ausführlicher:die die erfahrung gemacht hat, wie antisemitismus gesellschaftlich almählich immer mehr akzeptiert wurde, wie sie nach und nach immer mehr ausgegrenzt wurden, wie politiker mit ressentiments hantierten, wie vorurteile immer mehr um sich griffen und als die verfolgung eskalierte schlussendlich millionen ihrer glaubensbrüder, oft ihre nächsten verwandten grausam ermordet wurden, was die restbevölkerung begrüsste, bzw. ihr scheissegal war ("ich habe nichts gewusst.."haha). selbstverständlich haben menschen mit solchen erfahrungen eine andere sichtweise auf gewisse dinge als du oder ich. und es vollkommen legitim auch für sie, sich zu organisieren und zu versuchen einfluss zu nehmen, wie es alle möglichen anderen gruppierungen auch tun.
bei den teilweise dumpfesten antisemitismus und erschreckenden äusserungen die allein hier über "die juden" gemacht werden, zeigt sich doch recht deutlich, dass das thema keinesfalls gegessen ist.

Darklord~[XCC]
03. Oktober 2003, 14:12
Falsch

das Thema ist an sich schon gegessen denn jeder kann sich heute informieren wenn er will , und dieses Recht steht auch jeden Frei , doch diese Zwangsüberinformation ist einfach nur schlichtes Vorhalten von vergangenen Ereignissen mit dennen man ein schlechtes Gewissen bezwecken will.

Durch das ständige herumreiten und den Sonderstatus oder Juden werden hier nämlich viele anständige Deutsche vergrault , sie haben oder hatten wohl nie was gegen die Juden an sich und hatten über diese auch keine schlechte Meinung im Gegenteil , viele setzen sich mit der Vergangenheit auseinander und gerade deswegen ist es für viele einfach unakzeptabel das man von seitens des Zentralsrats immer noch versucht das Verantwortungsgefühl der Deutschen schamlos auszunutzen und sie als böse Deutsche abzustempeln.

Früher wurde dan Juden ja fälschlicherweise immer nachgesagt sie wären geldgierig und es gab Sprüche die verwendet wurden wie "ich bin ja kein Jude" , aber durch die ständigen Ermahnungen und Forderungen seitens der Juden und ihres Zentralrats ( die oft nur auf finanzielle Hilfe und Unterstützung ausgehen , mit der Hintertür falls ihnen nicht nachgekommen wird könnte es ja Folgen haben in Form von Boykot oder zu aller erst natürlich die Medien ) gewinnen doch und leider gerade wegen dem Handeln des Zentralsrats immer mehr den Eindruck an diesen Vorurteilen könnte doch was wahres dran sein.

Der Zentralrat an sich ist eine sehr gute Einrichtung , nur schadet er seinen Schäfchen doch enorm und beschwört solche Reaktionen geradezu herauf. Man darf den Zentralrat in Deutschland nicht widersprechen wie ich schon einmal sagte denn sonst ist man ein Nazi , es wird einfach immer zu viel polarisiert , gerade das was der Zentralrat fordert von den Deutschen nämlich toleranz , Bereitschaft sich auseinanderzusetzen ect. das beachten sich selbst in keinster weise , sie wollen nur ihre Interessen bewahren und durchsetzen und ihren Sonderstatus weiter ausbauen und schüren damit den Hass gegen sich selbst von ganz alleine.
Ich glaube von den Leuten die konstruktive kritik an dem Zentralrat üben ist gerade zu keiner ein Nazi denn die machen sich nicht die Mühe zu diskutieren und mit der Mißachtung der Leute die ernsthaft diskutieren wollen dann macht man aus ihnen erst gewaltbereite oder von Vorurteilen behaftete Menschen da sie die Vorurteile bestätigt bekommen haben.

Entwirker
03. Oktober 2003, 14:18
Original geschrieben von ~XantoS~
@Enti:
Oh Wunder, dass die Religionen älter sind als heutige Nationalstaaten. Kann das vielleicht damit zu tun haben, dass Religionen nicht an Grund und Boden geknüpft sind? Oh, die Juden verknüpfen sich ja doch mit Grund und Boden. Letzteres - Verknüpfung von Religion und nationalstaatlichen Interessen - ist noch nie gut gegangen, wie man an Israel, der kath. Kirche im Mittelalter und den Islamistischen Ländern sieht.
Auf derartige Spinnereien bin ich nicht neidisch.
Ausserdem ist die blosse Dauer einer Geschichte doch nicht Grund genug allein, um stolz darauf zu sein?
mit deiner hauptsache dagegen haltung erreichst du nich wirklich viel ...

was du mit verknüpfung von religion und nationalstaatlichen interessen meinst ist unverständlich, da es nationalstaaten noch nich so lange gibt. zum thema kirche und politik hast du recht, aber meistens ergab es auch irgendwas grauenhaftes wenn eine bestimmte ideologie versuchte staatliche gewalt zu erlangen.


Original geschrieben von sHaO-LiNg Wenn man sich selbst nicht als Teil etwas Anderen sieht, wird man niemals von diesem Anderen akzeptiert werden. Leider wollen das viele Juden einfach nicht verstehen.
ein land besteht aus den leuten die in ihm wohnen. warum sollen leute die seit zig generationen hier wohnen auf einmal auswandern, weil ihre religion, deren ausübung durch die religionsfreiheit gewährleistet ist, manchen leuten nicht mehr passt, weil diese meinen keine religion zu benötigen?
würde es dir etwa gefallen wenn dir auf einmal nahe gelegt werden würde, du solltest auswandern, weil in deutschland leute, die etwas gegen religionen sagen, unerwünscht geworden wären ?

shaoling
03. Oktober 2003, 14:18
@havoc,
der Zentralrat der Juden repräsentiert also die Juden als Bevölkerungsgruppe? Vielleicht würde man sie eher akzeptieren, wenn sie damit aufhörten, sich selbst auszugrenzen, sondern sich einfach als Deutsche sehen würden, wie andere es auch tun.
Wenn sie aber ständig mahnen und erinnern wollen an das, was sowieso nicht aus den Köpfen der Menschen wegzudenken ist, müssen sie sich nicht wundern, dass das auf weniger Gegenliebe stößt.
Wie lebt denn bitte der zweifelsohne traditionelle Antisemitismus weiter? Indem man solche Deppen wie Friedmann sieht oder sich anhören muss, dass es traurig sei, dass Juden in Deutschland immernoch nicht ohne Angst leben könnten.
Wenn die Juden selbst endlich mal mit solchem Schwachsinn aufhören würden und sich einfach als Deutsche sähen, hätte man keinen Grund mehr, sie zu unterscheiden, denn sie unterscheiden sich zunächst einmal selbst.

Entwirker
03. Oktober 2003, 14:23
also vor dem 3ten reich haben sich die juden als ganz normale deutsche gesehn. viele hatten im 1.wk mitgekämpft.
und was ist daraus geworden? ......

shaoling
03. Oktober 2003, 14:26
Original geschrieben von EnTi
ein land besteht aus den leuten die in ihm wohnen. warum sollen leute die seit zig generationen hier wohnen auf einmal auswandern, weil ihre religion, deren ausübung durch die religionsfreiheit gewährleistet ist, manchen leuten nicht mehr passt, weil diese meinen keine religion zu benötigen?
würde es dir etwa gefallen wenn dir auf einmal nahe gelegt werden würde, du solltest auswandern, weil in deutschland leute, die etwas gegen religionen sagen, unerwünscht geworden wären ? Ich habe nichts gegen die Ausübung der Religionsfreiheit einzuwenden. Ich kann Deutscher sein und zugleich evangelisch. Ich kann Deutscher sein und zugleich Katholik. Ich kann auch Deutscher sein und zugleich Jude, aber wenn ich mich eben nur als Jude betrachte und nicht als Deutscher, dann bin ich kein Angehöriger des deutschen sondern des jüdischen Volkes, habe hier als Einwohner nichts verloren und noch weniger das Recht, mich hier als etwas Besseres aufzuspielen.
Wenn Juden nicht endlich damit aufhören, sich als anders zu betrachten und sich selbst auszugrenzen, dann wird es auch mit dem Antisemitismus niemals zu einem Ende kommen. Ich bin gerne bereit, Juden als Deutsche zu akzeptieren und sie durch nichts von anderen Deutschen zu unterscheiden, aber nur, wenn sie aufhören, sich selbst zu unterscheiden.
Original geschrieben von EnTi
also vor dem 3ten reich haben sich die juden als ganz normale deutsche gesehn. viele hatten im 1.wk mitgekämpft.
und was ist daraus geworden? ...... Das ist mir bewusst und ich empfinde aufrichtige Trauer sowie großes Mitleid für die Leidtragenden dieser Verblendung. Doch leben wir hier nicht mehr in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, in der es übrigens das gesamte Deutsche Volk nicht leicht hatte, mit Schmach, Ungnade und einer immensen Verantwortung zu leben, die es eigentlich nicht selbst zu tragen gehabt hätte.

MordredXiC
03. Oktober 2003, 14:26
ich glaube die allerwenigsten haben sich wirklich mit dem thema auseinandergesetzt, wie man ja hier in diesem thread sehen kann ...
dazu gehört eben mehr, als nur mal in 1-2 geschichtsstunden darüber gehört zu haben
ich heiße nicht alle aktionen des zentralrates der juden gut, halte ihn aber doch für eine wichtige und notwendige institution

[buendig]2
03. Oktober 2003, 14:32
der denkfehler ist folgender: der zentralret fungiert letztlich als interessenvertretung einer religionsgruppe. so wie es zB ähnlich in der katholischen oder evangelischen kirchenvertretung üblich ist, oder wie auch gruppierungen aus allen möglichen anderen bereichen irgendeine mehr oder minder offizielle art von organisation und zusammenschluss haben. genausowenig wie der vatikan oder eher noch die cdu oder so tatsächlich für alle christen sprechen kann und man daher aufgrund von äusserungen dieser organisationen kaum sinnvoll gegen "den christen an sich" polemisieren kann ist es auch beim zentralrat. man kann natürlich sachlich über aufassungen diskutieren, selbstverständlich auch kritik üben. wogegen sich allerdings immer wider gewehrt wird ist eben die vorstellung, dass "die juden" als geschlossener, fremdrassiger block gegen die interessen der "volksdeutschen" agieren.
die parallen zur NS propaganda und ihren schlagworten vom parasitären volksschädling und ähnlichem sind nunmal nicht zu übersehen, und wie bereits ausgeführt, ist eine besondere wachsamkeit gegen derlei entwickung dem gebrannten kind wohl nicht zu verdenken.

shaoling
03. Oktober 2003, 14:32
Original geschrieben von ffwGO)buendig
der denkfehler ist folgender: der zentralret fungiert letztlich als interessenvertretung einer religionsgruppe. so wie es zB ähnlich in der katholischen oder evangelischen kirchenvertretung üblich ist, oder wie auch gruppierungen aus allen möglichen anderen bereichen irgendeine mehr oder minder offizielle art von organisation und zusammenschluss haben. genausowenig wie der vatikan oder eher noch die cdu oder so tatsächlich für alle christen sprechen kann und man daher aufgrund von äusserungen dieser organisationen kaum sinnvoll gegen "den christen an sich" polemisieren kann ist es auch beim zentralrat. man kann natürlich sachlich über aufassungen diskutieren, selbstverständlich auch kritik üben. wogegen sich allerdings immer wider gewehrt wird ist eben die vorstellung, dass "die juden" als geschlossener, fremdrassiger block gegen die interessen der "volksdeutschen" agieren.
die parallen zur NS propaganda und ihren schlagworten vom parasitären volksschädling und ähnlichem sind nunmal nicht zu übersehen, und wie bereits ausgeführt, ist eine besondere wachsamkeit gegen derlei entwickung dem gebrannten kind wohl nicht zu verdenken. Doch, das ist sie. Und es ist eine wahre Unverschämtheit, die heutigen Zustände mit denen der Zeiten der NS-Propaganda zu vergleichen.
Viele Juden leben hier in Deutschland nicht eben unterpreviligiert und der kleine Mann, der damals im KZ saß und dem das eigentliche Mitleid gehört, hat oft weniger davon, als ein Herr Friedmann oder so manch anderer Jude, der sich auch auf Kosten des deutschen Staates ein hübsches Leben macht.

[pG]havok
03. Oktober 2003, 18:03
Wenn man einen religiösen Juden fragt ob er Deutscher ist sagt er:Nein, ich bin Jude.

Entwirker
04. Oktober 2003, 12:30
wobei ich immernoch nicht verstehe was du dagegen hast? warum soll ich mich bitte mit dem land identifizieren in dem ich leb? was soll das bringen? (und komm mir ja nich mit nem gequassel von gesetztestreue). und warum zur hölle könnt ihr sie nicht einfach als ganz normale personen akzeptieren, die sich halt mitn bisl was anderen in ihrem leben beschäftigen als ihr?

Llew Silverhand
04. Oktober 2003, 12:36
gemeinschaftssinn, wer sich ausgrenzt, wird auch ausgegrenzt

0Smacks0
04. Oktober 2003, 12:37
OMG, ihr labert zu 50% Scheiße... Aber jetzt keinen Bock bei X Y Z alles richtig zu stellen...

Nur noch eine Anmerkung: Die Juden sind nicht gleich der Zentralrat. Und selbst die Jüdische Allgemeine - ich hab 3 Zeitungen mal durchgeblättert - hat unterm Strich immer einige vernünftige sachliche Artikel, selbst im Politikbereich.

Entwirker
04. Oktober 2003, 12:50
Original geschrieben von Llew Silverhand
gemeinschaftssinn, wer sich ausgrenzt, wird auch ausgegrenzt
schonmal dran gedacht, dass nicht alle menschen so sind wie du es bist? dass leute die sich nicht so verhalten wollen wie du trotzdem normale menschen sind? jungejunge, bei dir hat die erziehung fehlgeschlagen.

Llew Silverhand
04. Oktober 2003, 12:53
Original geschrieben von EnTi

schonmal dran gedacht, dass nicht alle menschen so sind wie du es bist? dass leute die sich nicht so verhalten wollen wie du trotzdem normale menschen sind? jungejunge, bei dir hat die erziehung fehlgeschlagen.
man muss kein soziologe sein um meine aussagen nachvollziehen zu können, aber mehr grips als du wird man wohl brauchen.

Entwirker
04. Oktober 2003, 13:53
da gehn einem wohl die argumente aus, dass er anfangen muss zu flamen ...

Llew Silverhand
04. Oktober 2003, 14:00
Original geschrieben von EnTi
da gehn einem wohl die argumente aus, dass er anfangen muss zu flamen ...

Original geschrieben von EnTi

jungejunge, bei dir hat die erziehung fehlgeschlagen.

ein satz mit x - das war wohl nix.

Entwirker
04. Oktober 2003, 14:03
es macht einen unterschied ob in einem post erst das argument und dann der flame steht, oder ob das post nur aus einem flame besteht :P

Llew Silverhand
04. Oktober 2003, 14:25
dir ist schon klar dass menschen sich in gewissen verhaltensweisen mehr als nur ähnlich sind ?

[buendig]2
04. Oktober 2003, 14:31
red nicht mit riot, hat keinen sinn. er war schon hoffnungslos scheisse als er sich noch darin gefallen linke phrasen zu dreschen. vor allem ist er sich niemals zu schade ein, und sei es noch so dümmliches, widerwort zu geben.

Lutz
04. Oktober 2003, 16:57
Identifikation mit dem Staat / der Nation ist grundsätzlich sehr positiv zu bewerten.
Der Staat ist wie eine Familie oder ein kleines Dorf eine Interessensgemeinschaft, nur grösser.
Die Interessensgemeinschaft funktioniert besser, wenn man sich damit identifiziert, weil man dann "darauf achtet".
Seine Familie betrügt man nicht, seine Freunde nicht, und so betrügt ein Patriot auch seinen Staat nicht.
Ausserdem erhöht es die Bereitschaft zu Engagement im Staat, zu positiver Einflussnahme, zu ehrenamtlicher Arbeit, zu Sozialität und Loyalität gegenüber Mitbürgern.

Mitbürger ist ein positiver Begriff, den man allerdings nur anbringen kann, wenn man sich gemeinsam mit dem identifiziert, wovon man Bürger ist.

Der Mensch ist nunmal ein soziales Wesen, und Gemeinsamkeiten wie Nation, Sprache, Kultur machen eine Gesellschaft auf verschiedenste Weise stark.

Wer sich gezielt ausgrenzt, wird weniger Skrupel haben, den Staat zu betrügen, weniger "Motivation", bedürftigen Mitbürgern zu helfen (sei es akut "auf der Strasse" oder durch Sozialprogramme), wird sich weniger politisch engagieren etc. pp.

Nationalbewusstsein und Patriotismus - positive Identifikation mit dem Staat - sind absolut notwendig für eine gute Gesellschaft.
Negativer Beigeschmack ist dabei nicht, schliesslich hasst du nicht andere Menschen, nur weil du deine Familie besonders liebst.

Entwirker
04. Oktober 2003, 17:52
Original geschrieben von Llew Silverhand
dir ist schon klar dass menschen sich in gewissen verhaltensweisen mehr als nur ähnlich sind ?
ja, alle wollen se ficken, aber sonst ....





xantos, ein staat ist KEINE interessengemeinschaft. ein staat dient dazu, dass die menschen in ihrer unterschiedlichkeit in geregelten bahnen miteinander leben können.

dass ein gewisses geschichts und kulturbewusstsein unter den bürgern da sein sollte und dass die sprache des landes wenigstens einigermasen bekannt sein sollte find ich auch, aber da es sich nicht sagen lässt, dass bestimmte gruppierungen weniger ahnung hätte als andere, ist eine ausgrenzung von leuten, die eine andere tradition leben unsinn.

gesetztestreue hat wohl nun rein Gar nichts mit nem nationalgefühl zu tun.
und bei einer wahlbeteiligung von 57% in bayern sollte man von wegen politischen engagement unserer geliebten wir sind die rechteste partei bayerns wohl auch lieber ruhig sein.


Original geschrieben von ~XantOs~
Negativer Beigeschmack ist dabei nicht, schliesslich hasst du nicht andere Menschen, nur weil du deine Familie besonders liebst
sag das jemanden der andere ausgrenzt weil er sich nicht so verhält wie er.

[pG]havok
04. Oktober 2003, 20:02
enti, sorry aber du laberst wirklich nur noch Schwachfug, da ist überhaupt nix Wahres // Logisches mehr drin.

SiestAr
04. Oktober 2003, 20:11
ausländer und kriminalität&probleme verhalten sich proportional zueinander!

einIndividuum
04. Oktober 2003, 20:12
Jaja der "Jude an sich..."
mensch havii, tu uns den Gefallen und steig in deinen 700 Ps Schlitten und fahr damit gegen den nächsten Baum, dann iss ruh.

Das ganze am besten mit einem Sieg Heil auf den Lippen, und falls du nicht weisst wie das mit dem Arm geht, frag Rax, der zeigt dir wie das geht.

Lutz
04. Oktober 2003, 20:17
Original geschrieben von EnTi

xantos, ein staat ist KEINE interessengemeinschaft. ein staat dient dazu, dass die menschen in ihrer unterschiedlichkeit in geregelten bahnen miteinander leben können.

Aha. Keine Interessensgemeinschaft.
Deswegen haben wir auch KEINE gemeinsame Verwaltung, KEINE gemeinsame aussenpolitische Vertretung, KEINE gemeinsame Kasse. Wir sind ÜBERHAUPT keine Interessensgemeinschaft. Absurder bitte.




dass ein gewisses geschichts und kulturbewusstsein unter den bürgern da sein sollte und dass die sprache des landes wenigstens einigermasen bekannt sein sollte find ich auch, aber da es sich nicht sagen lässt, dass bestimmte gruppierungen weniger ahnung hätte als andere, ist eine ausgrenzung von leuten, die eine andere tradition leben unsinn.
Ich rede hier keinesfalls von irgendeiner Ahnung oder einer Wertung.
Es geht darum, dass einheitliche Wertvorstellungen besser sind für die Gesellschaft. Ob jetzt einheitlich moslemisch, christlich oder jüdisch habe ich damit nicht bewertet. Zumal die Wertvorstellungen der gemässigten Juden, Moslems und Christen sich ja ohnehin sehr ähneln. Diese Identifikation mit den Wertvorstellungen eines Staates (bei uns z.B. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit etc.) ist eben ein wichtiger Pfeiler für das Funktionieren eines Staates - die Wertvorstellungen dürfen sich nicht nur in der Verfassung, sondern müssen sich auch in den Köpfen aller wiederspiegeln.



gesetztestreue hat wohl nun rein Gar nichts mit nem nationalgefühl zu tun.
In den meisten Bereichen nicht.
Aber ein wahrer Patriot wird keinen Steuerbetrug durchführen. Das ist Fakt. Also ist deine Aussage als falsch erwiesen.
Ausserdem waren Republikbekämpfer wie die RAF ja wohl krimineller als der Schnitt~~



und bei einer wahlbeteiligung von 57% in bayern sollte man von wegen politischen engagement unserer geliebten wir sind die rechteste partei bayerns wohl auch lieber ruhig sein.

Bitte? Was hat die Wahlbeteiligung und die CSU mit dem Thema zu tun? Richtig ist, dass die CSU etwas mehr volkstümelt als die SPD, doch worauf willst du hinaus?
Selbst wenn wir zugrundelegen, dass du damit sagen willst, dass die patriotische CSU in einem Land mit nur 57% Wahlbeteiligung gewählt wurde, pisst du dir ans eigene Bein - denn die 57%, die politisch zumindest im Mindestmass engagiert waren, also gewählt haben, haben ja mehrheitlich die CSU gewählt. Mit der Logik, die ich im übrigen nicht teile, hättest du sogar eher einen Punkt für mich gemacht.



sag das jemanden der andere ausgrenzt weil er sich nicht so verhält wie er.
Wieder die Frage: Was hat das damit zu tun? Die Ausgrenzung andersartiger hat nichts mit Patriotismus zu tun, sonst müssten die Menschen, die ihre Familie am meisten lieben, ja am wenigsten Freunde haben.
Liebe, Freunschaft und Verbundenheit ist kein begrenztes Repertoire, dass du auf deinen Staat und Fremde aufteilen musst.
Nur ist es Fakt, dass man in immer weiteren Kreisen (Familie, Freunde, Gemeinde, Land, Staat, EU, UNO) bestimmte Sozialkreise hat, die als Interessensgemeinschaften bezeichenbar sind.
Der Staat mit seiner Souveränität ist da neben der Familie und den Freunden das herausstechend wichtige (momentan, denn wir geben ja mehr und mehr Souveränität an die EU ab, was einen Europapatriotismus bewirkt bzw bewirken sollte). Deswegen sollte die Verbundenheit neben Familie und Freunden der wichtigsten Stufe der sozialen Kreise gelten: dem Staat.

Dass dieser Staat in mittlerer Zukunft vielleicht von der EU abgelöst wird, und in ferner Zukunft durch die Welt, stösst natürlich kurzfristig auf Ablehnung, da AKTUELL ja viele Unterschiede da sind, und es AKTUELL nicht machbar ist.
Aber gerade viele Patrioten erkannten in der Geschichte die Zeichen der Zeit, auch zur Zusammenarbeit mit Nachbarn, zur Freundschaft mit Nachbarn.

[pG]havok
04. Oktober 2003, 20:18
Xantos: gg no re

ISsToRm
04. Oktober 2003, 20:48
darklords posts gefallen mir außerordentlich gut

sehr sachlich, schlüssig, weiter so!

dazu trifft es meine meinung
:elefant:

Koestritzer
04. Oktober 2003, 21:00
ich weiss nicht ob der dumme spruch schon kam, aber:

wenn ein volk seid tausenden von jahren von allen anderen
völkern in allen teilen der welt so gehasst und verfolgt wird
muss es doch etwas verkehrt machen, oder?

shaoling
05. Oktober 2003, 02:44
Dass steht doch hier gar nicht zur Debatte...

Und Enti nochmal:
Staaten haben sich aus Völkern und Nationanen gebildet und nicht umgekehrt. Wie kannst du also einfach so ungehemmt behaupten, ein Staat habe nichts mit einer einheitlichen Nationalität zu tun?
Völker und Nationen leben nunmal seit jeher in kleineren oder größeren Zweckgemeinschaften, so wie es Familien auch tun. Du betrachtetest es wohl auch nicht als allzu höflich, wenn jemand aus Land X bei dir vor der Tür stünde und sagte: "Hallo, ich wohne hier ab sofort und bin ein Teil dieser Familie.", oder?
Jeder Staat hat, wie er aus einer Nation entstanden ist und von dieser begründet wurde, ein Recht auf eine nationale Identität.
Ist diese simple, logische Tatsache eigentlich so schwer zu verstehen?

Llew Silverhand
05. Oktober 2003, 10:07
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Dass steht doch hier gar nicht zur Debatte...

Und Enti nochmal:
Staaten haben sich aus Völkern und Nationanen gebildet und nicht umgekehrt. Wie kannst du also einfach so ungehemmt behaupten, ein Staat habe nichts mit einer einheitlichen Nationalität zu tun?
Völker und Nationen leben nunmal seit jeher in kleineren oder größeren Zweckgemeinschaften, so wie es Familien auch tun. Du betrachtetest es wohl auch nicht als allzu höflich, wenn jemand aus Land X bei dir vor der Tür stünde und sagte: "Hallo, ich wohne hier ab sofort und bin ein Teil dieser Familie, oder?"
Jeder Staat hat, wie er aus einer Nation entstanden ist und von dieser begründet wurde, ein Recht auf eine nationale Identität.
Ist diese simple, logische Tatsache eigentlich so schwer zu verstehen?

vergiss es, die schule und seine eltern haben ihn verzogen.
Ihm wurde jedes GFefühl für Nationale Identität als Schändlich beigebracht. da kann man nicht mehr viel machen.

Lutz
06. Oktober 2003, 04:46
Sehr "interessant", dass Enti auf eine detailgenaue Reaktion auf seine Vorwürfe nicht mehr reagiert...

Entwirker
06. Oktober 2003, 11:40
stell dir vor, manche menschen müssen manchmal auch noch was anderes machen als hier abzuhängen...


Original geschrieben von ~XantoS~


Aha. Keine Interessensgemeinschaft.
Deswegen haben wir auch KEINE gemeinsame Verwaltung, KEINE gemeinsame aussenpolitische Vertretung, KEINE gemeinsame Kasse. Wir sind ÜBERHAUPT keine Interessensgemeinschaft. Absurder bitte.
erklähr mir mal bitte was du unter einer interessengemeinschaft verstehst?
welches gemeinsame interesse teilen denn alle bürger deutschlands, auser, dass sie leben wollen?


Original geschrieben von ~XantoS~

Ich rede hier keinesfalls von irgendeiner Ahnung oder einer Wertung.
Es geht darum, dass einheitliche Wertvorstellungen besser sind für die Gesellschaft. Ob jetzt einheitlich moslemisch, christlich oder jüdisch habe ich damit nicht bewertet. Zumal die Wertvorstellungen der gemässigten Juden, Moslems und Christen sich ja ohnehin sehr ähneln. Diese Identifikation mit den Wertvorstellungen eines Staates (bei uns z.B. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit etc.) ist eben ein wichtiger Pfeiler für das Funktionieren eines Staates - die Wertvorstellungen dürfen sich nicht nur in der Verfassung, sondern müssen sich auch in den Köpfen aller wiederspiegeln.

ich versteh immernoch nicht worauf du begründest, dass das besser sei.
solange der staat bestehen bleibt und alle andersartigen drausen bleiben, mag es möglicherweise eine einheitliche ideale vorstellungslinie geben, die möglicherweise den staat einen vorschub gibt, aber wenn dann irgend ein dummer zufall geschieht, der bewirkt, dass 2 völker in einem staat leben müssen, gibts nur wieder mord und totschlag (ich denke, das brauch ich in anbetracht der jüngeren geschichte nicht näher zu erläutern).

ich habe nichts gegen einen gesunden patriotismus, aber damit dieser gesund ist muss er sich wohl am ehesten in eine art kritischen auseinandersetztens mit der politik verändern.

das problem vom patriotismus ist ja nicht, dass man sich im land wohlfühlt und sich mit ihm identifizieren kann, sondern, dass er sein land in keiner art und weise kritisch betrachtet. zudem bildet er häufig eine art subkultur, die wiederum gar nichts von den gesetzten hält, sondern denkt, dass sie sich ihre gesetzte selber bestimmen kann, da es ja Ihr land ist und Sie wissen was gut dafür ist.


zudem ist es doch irgendwie murks wenn man mit handfesten nachteilen zu rechnen hat, wenn man als prominenter etwas gegen die politik sagt, sei es nun gerechtfertigt oder nicht.

Original geschrieben von ~XantoS~

In den meisten Bereichen nicht.
Aber ein wahrer Patriot wird keinen Steuerbetrug durchführen. Das ist Fakt. Also ist deine Aussage als falsch erwiesen.
Ausserdem waren Republikbekämpfer wie die RAF ja wohl krimineller als der Schnitt~~

was soll da bitte n fakt dran sein? also auf eine derartige aussage brauch ich gar nich erst einzugehn, da sie auch ohne gegenargumente vollkommen haltlos ist. da musste schon zahlen nennen ...

Original geschrieben von ~XantoS~

Bitte? Was hat die Wahlbeteiligung und die CSU mit dem Thema zu tun? Richtig ist, dass die CSU etwas mehr volkstümelt als die SPD, doch worauf willst du hinaus?
Selbst wenn wir zugrundelegen, dass du damit sagen willst, dass die patriotische CSU in einem Land mit nur 57% Wahlbeteiligung gewählt wurde, pisst du dir ans eigene Bein - denn die 57%, die politisch zumindest im Mindestmass engagiert waren, also gewählt haben, haben ja mehrheitlich die CSU gewählt. Mit der Logik, die ich im übrigen nicht teile, hättest du sogar eher einen Punkt für mich gemacht.

naja, dass bei deinen geliebten partiotischen leute, die ja laut dir keineswegs politikverdrossen sind gerade mal bisl mehr als jeder 2te wählen geht .. und dass die nichtwähler was andere gewählt hätten als cdu ist nicht zu erwarten, da sie sonst mit sicherheit zur wahl gegangen wären ...

Original geschrieben von ~XantoS~

Wieder die Frage: Was hat das damit zu tun? Die Ausgrenzung andersartiger hat nichts mit Patriotismus zu tun, sonst müssten die Menschen, die ihre Familie am meisten lieben, ja am wenigsten Freunde haben.
Liebe, Freunschaft und Verbundenheit ist kein begrenztes Repertoire, dass du auf deinen Staat und Fremde aufteilen musst.
Nur ist es Fakt, dass man in immer weiteren Kreisen (Familie, Freunde, Gemeinde, Land, Staat, EU, UNO) bestimmte Sozialkreise hat, die als Interessensgemeinschaften bezeichenbar sind.
Der Staat mit seiner Souveränität ist da neben der Familie und den Freunden das herausstechend wichtige (momentan, denn wir geben ja mehr und mehr Souveränität an die EU ab, was einen Europapatriotismus bewirkt bzw bewirken sollte). Deswegen sollte die Verbundenheit neben Familie und Freunden der wichtigsten Stufe der sozialen Kreise gelten: dem Staat.

find ich schön, dass du deine liebe nicht auf patriotische landleute beschränkst, aber andere denken da anders als du.
also mal bitte, seit wann ist eine familie eine interessengemeinschaft? hast du dir deine etwa ausgesucht nach interessen aller familienmidglider und wechselst du zu ner anderen wenn die dir nich mehr passt?

find ich gut, dass du dich mit deinen 80mio mitmenschen verbunden fühlst, aber wozu brauchs du da patriotismus? was ist für dich überhaupt patriotismus wenn du diesen begriff auf alles anwendest, wo eine person versucht etwas politisches zu erreichen?

Original geschrieben von ~XantoS~

Dass dieser Staat in mittlerer Zukunft vielleicht von der EU abgelöst wird, und in ferner Zukunft durch die Welt, stösst natürlich kurzfristig auf Ablehnung, da AKTUELL ja viele Unterschiede da sind, und es AKTUELL nicht machbar ist.
Aber gerade viele Patrioten erkannten in der Geschichte die Zeichen der Zeit, auch zur Zusammenarbeit mit Nachbarn, zur Freundschaft mit Nachbarn.
findest du das nicht irgendwie schlimm, wenn man herausheben muss, dass vor kurzem n paar leute festgestellt hat, dass zusammenarbeit manchmal sinnvoll ist?
deine bemühungen einen einzigen weltstaat zu begründen kann ich nur unterstützen, aber eine welt in der nur patrioten leben wär das grauen pur.

Lutz
06. Oktober 2003, 16:25
Original geschrieben von EnTi
erklähr mir mal bitte was du unter einer interessengemeinschaft verstehst?
welches gemeinsame interesse teilen denn alle bürger deutschlands, auser, dass sie leben wollen?

Eine Interessensgemeinschaft ist eine Gemeinschaft (Gruppe von Leuten), in der gemeinsame Interessen vorliegen.
Im Falle Deutschlands z.B. wäre ein gemeinsames Interesse die gemeinesame Staatskasse, das gemeinsame stabile, finanzierbare Sozial-, Renten-, und Gesundheitssystem sowie eine gemeinsame Rechtssicherheit und bestehende Souveränität nach aussen.


ich versteh immernoch nicht worauf du begründest, dass das besser sei.
solange der staat bestehen bleibt und alle andersartigen drausen bleiben, mag es möglicherweise eine einheitliche ideale vorstellungslinie geben, die möglicherweise den staat einen vorschub gibt, aber wenn dann irgend ein dummer zufall geschieht, der bewirkt, dass 2 völker in einem staat leben müssen, gibts nur wieder mord und totschlag (ich denke, das brauch ich in anbetracht der jüngeren geschichte nicht näher zu erläutern).

Eine einheitliche Wertvorstellung ist z.B., dass in Deutschland keine Affen gegessen werden. Ich finde es absolut abstossend, dass z.B. in Singapur Affen bei lebendigem Leibe in Spezialitätenlokalen das Hirn ausgelöffelt wird.
Ich wäre nicht bereit, das in meiner Stadt, in meinem Land zu tolerieren.
Werte lassen Gesetze folgen, so dass das in Deutschland als Tierquälerei auch verboten ist.
Das ist ein Beispiel von Vielen. Wertvorstellungen sind sehr wichtig und führen zur Gesellschaftsordnung. Wenn die Wertvorstellungen zu stark divergieren, gibt das immer eine partielle Ablehung des legislativen Status Quo durch einen Teil der Gesellschaft, was sicherlich NIE gut sein kann.



ich habe nichts gegen einen gesunden patriotismus, aber damit dieser gesund ist muss er sich wohl am ehesten in eine art kritischen auseinandersetztens mit der politik verändern.

das problem vom patriotismus ist ja nicht, dass man sich im land wohlfühlt und sich mit ihm identifizieren kann, sondern, dass er sein land in keiner art und weise kritisch betrachtet. zudem bildet er häufig eine art subkultur, die wiederum gar nichts von den gesetzten hält, sondern denkt, dass sie sich ihre gesetzte selber bestimmen kann, da es ja Ihr land ist und Sie wissen was gut dafür ist.

Du hast keine Ahnung, was Patriotismus ist.
Patriotismus heisst in erster Linie, nach bestem Wissen und Gewissen das Beste für das Land zu wollen, und nicht blindlings einen Status Quo zu verteidigen.
Oder willst du z.B. den französischen Revolutionären vorwerfen, sie seien Antipatrioten? Denn nach deiner Vorstellung hätte jeder Patriot den König auf Leben und Tod verteidigen müssen.
Patriot ist man nicht gegenüber den herrschenden Machtverhältnissen, sondern dem Staat als Ganzem, welcher sich über sein Volk definiert.
Kritische Betrachtung der politischen Verhältnisse ist eine vorderste Pflicht eines Patrioten, da sie zur Kurskorrektur in Richtung bessere Zukunft für das eigene Land unabdinglich ist.



zudem ist es doch irgendwie murks wenn man mit handfesten nachteilen zu rechnen hat, wenn man als prominenter etwas gegen die politik sagt, sei es nun gerechtfertigt oder nicht.

Du sprichst von einem Patriotismus in Zusammenhang mit extremen Obrigkeitsglauben und mangelnder Selbstreflektion.
Wenn jemand das Beste für sein Land will (also Patriot ist), aber sich politisch nicht unabhängig informiert und der Obrigkeit immer glaubt, ist ein unmündiger Patriot und damit ein Opportunist.

Jedoch sind politische Unmündigkeit und Patriotismus zwei unabh. zu betrachtende Variablen. Nur weil in den USA beide in der Masse zu korrelieren scheinen (was aber einfach daran liegt, dass da 90% Patrioten und 90% unmündig sind, d.h. 81% sind rein statistisch beides gleichzeitig), kannst du dem Patriotismus keinen Strick daraus drehen.



was soll da bitte n fakt dran sein? also auf eine derartige aussage brauch ich gar nich erst einzugehn, da sie auch ohne gegenargumente vollkommen haltlos ist. da musste schon zahlen nennen ...

Dafür brauche ich keine Zahlen. Denn rein definitorisch will ein Patriot das beste für sein Land. Natürlich ist seine Familie nach wie vor wichtiger, d.h. es gibt Situationen, in denen er auch die Nation betrügen würde, jedoch ist die Hemmschwele rein definitorisch höher, als bei jemandem, der sich wenig aus dem Land/der Gemeinschaft/dem Staat macht.
Also kann ich ohne Zahlen rein definitorisch und mit gesundem Menschenverstand sagen, dass dies stimmt.



naja, dass bei deinen geliebten partiotischen leute, die ja laut dir keineswegs politikverdrossen sind gerade mal bisl mehr als jeder 2te wählen geht .. und dass die nichtwähler was andere gewählt hätten als cdu ist nicht zu erwarten, da sie sonst mit sicherheit zur wahl gegangen wären ...

Also bitte, das ist jetzt mal MEHR als absurd.
a) Ignorierst du Politikverdrossenheit.
Gerade als Patriot, der rational für den Staat das Beste will, kann sowohl die langsame Lobbyorientierte Reformpolitik von SPD oder CDU/CSU abstossend sein.
b) Die CSU-Wähler werden tendentiell eher nicht der Wahl ferngeblieben sein, da sie ja speziell auch ein Bundespol. Zeichen setzen wollten.
c) Die SPD-Wähler sind sicher zu einem guten Teil von der Entwicklung der Bundespolitik enttäuscht, und sehen unter diesen Umständen nicht ein, der Partei weiter das Vertrauen zu schenken.

Sowohl den Umfrageergebnissen als auch dem gesunden Menschenverstand widerspricht deine "Analyse", dass vor allem die angebl. patriotischeren CSU-Wähler der Wahl ferngeblieben seien. Das ist wirklich absoluter Schwachsinn.



find ich schön, dass du deine liebe nicht auf patriotische landleute beschränkst, aber andere denken da anders als du.
also mal bitte, seit wann ist eine familie eine interessengemeinschaft? hast du dir deine etwa ausgesucht nach interessen aller familienmidglider und wechselst du zu ner anderen wenn die dir nich mehr passt?

Bitte was? Denkst du überhaupt darüber nach, was du schreibst?
Der Mensch ist dazu "verdammt", seine Familie zu lieben, und wächst i.A. in ihr auf.
D.h. das erste gemeinsame Interesse ist die Verbesserung der gemeinsamen Situation, da man gemeinsam lebt und "rechnet". Zweitens ist durch die gemeinsame Liebe zu den gemeinsamen Familienmitgliedern das gemeinsame Interesse (also eine Interessensgemeinschaft) am Wohl der gemeinsam Geliebten primär - z.B. dass beide Eltern das gemeinsame Interesse am Wohl ihrer Kinder haben.



find ich gut, dass du dich mit deinen 80mio mitmenschen verbunden fühlst, aber wozu brauchs du da patriotismus? was ist für dich überhaupt patriotismus wenn du diesen begriff auf alles anwendest, wo eine person versucht etwas politisches zu erreichen?

Ich wende Patriotismus dann an, wenn eine Person versucht, etwas politisches zu erreichen, was nach ihrem besten Wissen und Gewissen der Allgemeinheit dient.
Zu oft allerdings ist politisches Engagement Lobbygebunden, ob es jetzt die Bauernverbände, die Steinkohlelobby, die Gewerkschaften oder die Kirchen betrifft - all das nenne ich nicht Patriotismus, sondern Egoismus bzw. Untergruppen-Advocatismus.



findest du das nicht irgendwie schlimm, wenn man herausheben muss, dass vor kurzem n paar leute festgestellt hat, dass zusammenarbeit manchmal sinnvoll ist?
deine bemühungen einen einzigen weltstaat zu begründen kann ich nur unterstützen, aber eine welt in der nur patrioten leben wär das grauen pur.

Ich finde daran nichts schlimm, da ich es nicht herausheben MUSS.
Ich fühle mich frisch & frei, jederzeit m.E. nach gute Tendenzen zu loben, und schlechte zu kritisieren.
Ein gemeinsame Weltstaat - in ferner Zukunft - würde auch dann am besten funktionieren, wenn jeder das Beste für ihn wollte, also ein Patriot wäre.
Weiterhin notwendig dafür ist natürlich gute Bildung und gute Wertvorstellungen, damit jeder einzelne auch möglichst rational entscheiden kann, was gut für die Welt wäre.

Deshalb behaupte ich weiterhin voller Überzeugung, dass ein moralisches, einheitliches Wertebild, gute Bildung und Patriotismus bzw. Freundschaft und Loyalität zu allen in der eigenen Interessensgemeinschaft absolut gut und notwendig sind.

Entwirker
06. Oktober 2003, 19:12
also eine interessengemeinschaft ist meiner ansicht nach eher eine gruppe von leuten die sich aufgrund einer gemeinsamen interesse zu einer gemeinschaft zusammengeschlossen hat. dass du das auf so ziemlich alle gruppierungen beziehst ...


na eine solche idealistische art von patriotismus is ok, aber das wirst du nirgends finden auf der welt, wodurch jede andere art von menschenfreundlicher ideologie das selbe bringt.

Lutz
08. Oktober 2003, 13:36
Wie umfangreich du doch argumentierst...
Hat wenig Sinn zu diskutieren, wenn du dir immer nur die nullkommafünf Maden meiner Postings herauspickst, bei denen du noch gerade ohne Irrsinn eine Gegenposition einnehmen kannst...

Eine Interessensgemeinschaft ist eine Gemeinschaft, die gemeinsame Interessen verfolgt. Ob sie sich jetzt erst durch diese Interessen gebildet hat, oder eine Zufallsgemeinschaft war (wie eine Familie), ist allenfalls von "historischem" Interesse, aber nicht für die Auswirkungen.

Dass idealisierte Vorstellungen natürlich immer ein wenig realitätsfern ist, stellt nicht in Frage, dass viele auch real vorkommende Ausprägungen von Patriotismus vielleicht nicht perfekt, aber doch ein Schritt in die richtige Richtung sind, wie ich oben ja auch ausführlich erwähnt habe - diesen Nachweis bleibst du für deine schwammig erwähnten "Ideologien" schuldig.

shaoling
08. Oktober 2003, 13:48
Obwohl es schwer sein dürfte, Zeiten vergleichbarer politischer Stabilität zu finden, sollte man die heutige Gesellschaft vielleicht einfach mal mit jenen Gesellschaften aus Zeiten vergleichen, in denen die Tugend, darunter Patriotismus, weitaus verbreiteter war.
Als politisch recht stabiles Beispiel bietet sich deshingehend natürlich das Deutsche Reich an. Obwohl es schwer sein dürfte, offizielle Daten über Kriminalitätsraten etc. zu finden, glaube ich kaum, dass gerade das pervertierte Verbrechen und der allgemeine Egoismus in dieser Zeit so vorherrschend waren, wie sie es heute sind.
Das mag selbstverständlich auch auf eine Gesamtentwicklung der Gesellschaft von damals bis heute zurückzuführen sein, doch ist diese Entwicklung sowieso fast überall in der Welt von zunehmendem Egoismus und einem Werteverfall geprägt.

OnkelHotte
08. Oktober 2003, 14:41
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Obwohl es schwer sein dürfte, Zeiten vergleichbarer politischer Stabilität zu finden, sollte man die heutige Gesellschaft vielleicht einfach mal mit jenen Gesellschaften aus Zeiten vergleichen, in denen die Tugend, darunter Patriotismus, weitaus verbreiteter war.
Als politisch recht stabiles Beispiel bietet sich deshingehend natürlich das Deutsche Reich an. Obwohl es schwer sein dürfte, offizielle Daten über Kriminalitätsraten etc. zu finden, glaube ich kaum, dass gerade das pervertierte Verbrechen und der allgemeine Egoismus in dieser Zeit so vorherrschend waren, wie sie es heute sind.
Das mag selbstverständlich auch auf eine Gesamtentwicklung der Gesellschaft von damals bis heute zurückzuführen sein, doch ist diese Entwicklung sowieso fast überall in der Welt von zunehmendem Egoismus und einem Werteverfall geprägt.

dem kann ich zustimmen! allerdings glaube ich, dass der letzte absatz das wichtigste an der sache ist. auch innerhalb ein und desselben systems macht eine gesellschaft eine entwicklung durch, die die einen als werteverfall und pervertierung, die anderen als liberalisierung und toleranz bezeichnen!

Entwirker
08. Oktober 2003, 14:48
Interessengemeinschaft, Abkürzung I. G.,
1) vertraglicher Zusammenschluss von Personen oder Unternehmen zur Wahrung gleichartiger, meist wirtschaftlicher Interessen.
2) Verbindung rechtlich selbstständig bleibender Unternehmen, deren wirtschaftliche Selbstständigkeit gemindert ist; häufig Vorstufe der Fusion. - Die Interessengemeinschaft ist regelmäßig eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (ohne Rechtspersönlichkeit).

Quelle:
Der Brockhaus




1.
Patriotismus der, Vaterlandsliebe, vaterländische Gesinnung.

Quelle:
Der Brockhaus


deiner interpretationsweise, dass patrioten nur das beste für das land wollen ist entgegenzusetzten, dass der staat eigentlich da ist um dem volk zu dienen.



dein wie achso schlecht ich argumentier gelaber kannste dir sparn, du argumentierst kein bischen besser ..

Lutz
08. Oktober 2003, 15:23
Tolle Definitionen.
Allerdings bringt uns die rechtl. Definition von Interessensgemeinschaften recht wenig, abgesehen davon, dass sie ein Teil der allg. Definition ist, die ich ja nutze.

Deine heranzitierte Def. von Patriotismus spielt mir auch in die Hände - Vaterlandsliebe ist ein unrelativierter Begriff.
Er wird im Einzelfall, aber nicht per Definition durch Egoismus und Irrationalität relativiert.

Der Staat ist da, dem Volk zu diene, aber gleichzeitig ist das Volk auch der Staat.
Und sich dem Staat verpflichtet fühlen, heisst effektiv, sich seinen Mitmenschen verpflichtet fühlen.

Bezüglich Diskussionskultur kannst du mich gerne mit konkreten Dingen eines Besseren belehren, solange denke ich weiterhin, dass ich versuche, auf alles, auch das unbequeme einzugehen, während du dir meistens das aussuchst, wozu du etwas sagen kannst, ohne von deiner bisherigen Position abzuweichen.
Auf Vorwürfe von Widersprüchen und Logikfehlern gehst du nicht ein, auf diese Weise ist ein Verflachen der Diskussion vorprogrammiert, da du anscheinend die Elemente der Diskussion ignorieren willst, die dich zu einer leichten Modifikation deiner Position bringen könnten.

shaoling
08. Oktober 2003, 15:28
Original geschrieben von EnTi
1.
Patriotismus der, Vaterlandsliebe, vaterländische Gesinnung.

Quelle:
Der Brockhaus


deiner interpretationsweise, dass patrioten nur das beste für das land wollen ist entgegenzusetzten, dass der staat eigentlich da ist um dem volk zu dienen.Ah, du hast es verstanden. Dem Volk zu dienen, klingelt's? Welches Volk kann damit wohl gemeint sein, wenn vom deutschen Staat die Rede ist?
Im Übrigen wüsste ich nicht, inwiefern Liebe nicht aussagt, dass man nur am Wohl des Objekts dieser Liebe interessiert ist.

Entwirker
08. Oktober 2003, 16:06
das mein post ein auf dich zugehn war hast du offensichtlich nicht bemerkt :/

über die ideale relation zwischen bürger und staat kann man ewigkeiten diskutieren, aber mit sicherheit isses keine der beiden extrempositionen.

shaoling
08. Oktober 2003, 16:13
Original geschrieben von EnTi
das mein post ein auf dich zugehn war hast du offensichtlich nicht bemerkt :/

über die ideale relation zwischen bürger und staat kann man ewigkeiten diskutieren, aber mit sicherheit isses keine der beiden extrempositionen. Wieso würdest du Patriotismus als eine Extremposition bezeichnen?

Entwirker
08. Oktober 2003, 16:14
hab ich das etwa? meine meinung über patriotismus ist eine andere als die von xantos.