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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Adolf bewundern



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Devotika
03. Oktober 2003, 13:50
Nun beginne ich auch mal einen Thread mit einem Spiegel-Artikel. :cool:

www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,268165,00.html

Ich finde Hitlers Skill auch bewundernswert. Warum sollte man das nicht bewundern dürfen? Heißt doch nicht, dass man es toll findet, was er getan hat.

Barishi[en-kor]
03. Oktober 2003, 13:54
Ich finde Hitlers Skill auch bewundernswert. Warum sollte man das nicht bewundern dürfen?

#2



das was danach kommt will ich überhört haben ....

Entwirker
03. Oktober 2003, 13:56
manchen leuten scheint es spaß zu machen verrückten aber nicht zu dumme leute zu bewundern, weil sie etwas mit ihrer intelligenz gemacht haben (auch wenn dieses etwas meistens stockdumm war), wären normale intelligente leute sich nicht so zur schau stellen müssen.

SlinkY
03. Oktober 2003, 13:57
ich find hitler auch bewunderswert was er gemacht hat. der mann war alles andere als dumm. ich finde er hat krasses geleistet wie er alle menschen von ihm begeistert hat respeckt.
trotzdem ist und bleibt er der grösste wichser überhaupt!

mamamia
03. Oktober 2003, 13:58
naja er war wohl ein sehr guter redner und konnte überzeugen. aber zu welchen widerwärtigen zwecken er dies missbraucht hat und wie viele menschenleben sein handeln gefordert hat, brauch man ja wohl nicht zu erwähnen.

Red~Rine
03. Oktober 2003, 14:01
Original geschrieben von -aLpHa]oNe[-
ich find hitler auch bewunderswert was er gemacht hat. der mann war alles andere als dumm. ich finde er hat krasses geleistet wie er alle menschen von ihm begeistert hat respeckt.
trotzdem ist und bleibt er der grösste wichser überhaupt!

ich schätze dein alter auf 13-15 jahre. antworte am besten gar nicht, ich liege sowieso richtig :(

SlinkY
03. Oktober 2003, 14:03
nope liegst falsch. der typ war n arschloich keine frage. aber er war net dumm. thats all

shaoling
03. Oktober 2003, 14:03
Adolf Hitler ist unter bestimmten Gesichtspunkten durchaus eine bewundernswerte Persönlichkeit. Was er tat, mehr noch, wonach er strebte, kann man ihm nicht hoch genug anrechnen.
Zunichte gemacht wird es allerdings von dem, wofür er letztendlich berüchtigt ist und womit man ihn zunächst verbindet. Dass er seine eigentlichen Ziele und Intentionen durch Hass hat überwuchern lassen und dieser schlussendlich die Überhand gewann.

Prof.Dr.Zwiebel
03. Oktober 2003, 14:06
Ich finde "bewundernswert" is ne _ziemlich_ missratene wortwahl (sofern man nicht die NPD wählt ^^) bei sunner person. "Erstaunlich" würde es eher treffen.

shaoling
03. Oktober 2003, 14:09
Original geschrieben von Prof.Dr.Zwiebel
Ich finde "bewundernswert" is ne _ziemlich_ missratene wortwahl (sofern man nicht die NPD wählt ^^) bei sunner person. "Erstaunlich" würde es eher treffen. Ich habe ihn schon bewusst nicht als "berühmt" im eigentlichen Sinne des Wortes eingestuft. Bewundernswert trifft in meiner Ansicht aber voll und ganz zu.

Prof.Dr.Zwiebel
03. Oktober 2003, 14:11
der post war auch net auf dich bezogen sondern alpha ;)

DeFu[D'S]2
03. Oktober 2003, 14:11
hitler war nen kranker ficker


und ich sach mal, es gibt immer noch nen dümmeren der nen dummen bewundert.


gG

ahja
03. Oktober 2003, 14:15
Original geschrieben von DeFu[D'S]
hitler war nen kranker ficker


und ich sach mal, es gibt immer noch nen dümmeren der nen dummen bewundert.


gG

#2
durch die anonymität hier wird das "bewundern" sicherlich noch vereinfacht.
99,9% der hier anwesenden bewunderer würden das im rl nicht zugeben.

~uessel~
03. Oktober 2003, 14:16
#3

der war kacke !

SlinkY
03. Oktober 2003, 14:22
klar war er kacke. dagegen sag ich nix.

Deimos6
03. Oktober 2003, 14:25
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Adolf Hitler ist unter bestimmten Gesichtspunkten durchaus eine bewundernswerte Persönlichkeit. Was er tat, mehr noch, wonach er strebte, kann man ihm nicht hoch genug anrechnen.
Zunichte gemacht wird es allerdings von dem, wofür er letztendlich berüchtigt ist und womit man ihn zunächst verbindet. Dass er seine eigentlichen Ziele und Intentionen durch Hass hat überwuchern lassen und dieser schlussendlich die Überhand gewann.

Eigentlich war er gar nicht so schlimm, wenn er nur das mit den Juden nicht gemacht hätte.
Offensichtlich hast du dich nie wirklich mit dem Nationalsozialismus beschäftigt, denn sonst käme eine solch naive Aussage nicht zustande, denn dann wüsstest du, was Hitler nach dem Endsieg den Völkern Europas und der ganzen Welt, unter anderem den Deutschen, zugedacht hatte.

Entwirker
03. Oktober 2003, 14:26
Original geschrieben von sHaO-LiNg
[...]Was er tat, mehr noch, wonach er strebte, kann man ihm nicht hoch genug anrechnen.

ach, es ist also erstrebenswert ein nationalgefühl mittels eines feindbildes zu erschaffen um danach zu versuchen die weltherschaft an sich zu reissen?

MordredXiC
03. Oktober 2003, 14:27
wie ein vorredner schon sagte
bewundern ist in diesem kontext mit sicherheit das falsche wort

ahja
03. Oktober 2003, 14:28
Original geschrieben von Deimos


....denn dann wüsstest du, was Hitler nach dem Endsieg den Völkern Europas und der ganzen Welt, unter anderem den Deutschen, zugedacht hatte.

so klingt das sehr wiedersprüchlich, aber klär mich bitte über seine anscheinend so heheren ziele auf.

Doomhammer_1
03. Oktober 2003, 14:31
Original geschrieben von Deimos


Eigentlich war er gar nicht so schlimm, wenn er nur das mit den Juden nicht gemacht hätte.
Offensichtlich hast du dich nie wirklich mit dem Nationalsozialismus beschäftigt, denn sonst käme eine solch naive Aussage nicht zustande, denn dann wüsstest du, was Hitler nach dem Endsieg den Völkern Europas und der ganzen Welt, unter anderem den Deutschen, zugedacht hatte.

und das wäre

Zers4ever
03. Oktober 2003, 14:36
Ich find Hitler Scheisse

Ich will nicht die Welherrschaft an mich reissen, ist doch Öde.
Auch der Diktator eines 85Mio. Einwohner beherbergenden Landes sein, stell ich mir dumm vor.
Des weiteren strebe ich nicht nach Macht. Ich wäre lieber Zöllner geworden.
...Und hätte zugesehen wie ein anderer in Berlin an die Macht kommt und versucht hätte die Weltherrschaft zu erringen.

Haha, wers glaubt. Ihr seid doch alle nur Neidisch :D

Naja, zurück zum Boden der Tatsachen:
Hitlers Karriere: absolut bewundernswert
Hitlers Ideologie: absolut beschissen

PS: Hehe, frisch entbannt, mal schaun wie lange :D

Bronzegraf
03. Oktober 2003, 14:37
Original geschrieben von -aLpHa]oNe[-
nope liegst falsch. der typ war n arschloich keine frage. aber er war net dumm. thats all

Er war mehr als dumm. Er ist Parolen zum Opfer gefallen und hat diese (ohne jegliches rethorisches Können) unter die Massen verteilt.

Mandalor
03. Oktober 2003, 14:38
Wenn du dich wirklich mit Nationalsozialismus beschäftigt hättest, dann wüsstest du, dass er KEINEM anderen Volk etwas zugerechnet hat... Einzig die Verbündeten hat er in Ruhe gelassen, aber das heißt nicht, dass er gut über andere Staaten gedacht hat...

Feos
03. Oktober 2003, 14:40
nicht, dass ich das gut fände, was hitler gemacht hat...
aber wenn man hier liest, dann merkt man, dass ziemlich gegen den nationalsozialismus propagiert wird... also ich mein in der schule und so...
die meisten plabbern einfach nur das nach, was sie gesagt bekommen... "hitler war böse" :8[:
naja... ich denke, das thema ist zu weitreichend, als dass ich jetzt lust hätte, das hier zu diskutieren :(

aber ich bin immer noch der meinung, dass sich das ein 2. mal wieder nicht verhindern lassen würde, wenn da einer kommen würde und es geschickt anstellt
auch wenn jetzt alle schreien werden "nein, niemals würde sowas nochmal passieren!"

ach egal... eh sinnlos ^^

Deimos6
03. Oktober 2003, 14:40
Original geschrieben von Puschnik


und das wäre

"Ich bin auch hier eiskalt. Wenn das deutsche Volk nicht bereit ist, für seine Selbsterhaltung sich einzusetzen, gut - dann soll es verschwinden"
Adolf Hitler am 27. Januar 1942 zum dänischen Außenminister Scavenius

Feos
03. Oktober 2003, 14:42
Original geschrieben von Bronzegraf


Er war mehr als dumm. Er ist Parolen zum Opfer gefallen und hat diese (ohne jegliches rethorisches Können) unter die Massen verteilt.

lol... ohne rhetorisches können??
naja... ich glaub, da hast du was falsch verstanden, oder weisst nicht, was rhetorik ist (schreiben kannst dus ja auch net... :bored: )

ahja
03. Oktober 2003, 14:52
Original geschrieben von Deimos


"Ich bin auch hier eiskalt. Wenn das deutsche Volk nicht bereit ist, für seine Selbsterhaltung sich einzusetzen, gut - dann soll es verschwinden"
Adolf Hitler am 27. Januar 1942 zum dänischen Außenminister Scavenius

:lol:
schön dass es heute noch leute gibt, die auf propaganda von damals reinfallen.

desweiteren sollte man den volksgehorsam nicht alleine auf hitlers "rethorik" beziehen, man muss den boden betrachten, auf dem dieser gedieh. warum sollte ein in sozialer und ökonomischer sicht zufriedenes ( und gebildetes) volk eine solche politik positiv bewerten.

SlinkY
03. Oktober 2003, 14:58
ich finds auch, irgendwie kA wie ich des definieren soll, scheisse wenn ich im urlaub in frankreich oder england bin und von denen als nazi beschimpft werde =/

BlackPanther3
03. Oktober 2003, 15:01
Ich finde an dem was Hitler getan hat nichts bewundernswert.
Nicht nur das seine Ziele absoluter Müll waren, sondern auch die Mittel, mit denen er versucht hat, diese zu erreichen sind keineswegs bewundernswert, sondern grösstenteils einfach verlogen.

So jemand wie Ghandi ist bewundernswert, weil Ziele und Art un Weise diese zu erreichen ehrenwert sind. Und er es trotzdem zu viel gebracht hat.

Prof.Dr.Zwiebel
03. Oktober 2003, 15:01
Original geschrieben von ahja


:lol:
schön dass es heute noch leute gibt, die auf propaganda von damals reinfallen.

desweiteren sollte man den volksgehorsam nicht alleine auf hitlers "rethorik" beziehen, man muss den boden betrachten, auf dem dieser gedieh. warum sollte ein in sozialer und ökonomischer sicht zufriedenes ( und gebildetes) volk eine solche politik positiv bewerten.
da is was dran, allerdings wäre ich vorsichtig mit "gebildet", da besonders die gebildeten hitler "verfallen" sind, obwohl man meinen müsste, dass sie es eigentlich hätten besser wissen müssen...

Prof.Dr.Zwiebel
03. Oktober 2003, 15:03
Original geschrieben von -aLpHa]oNe[-
ich finds auch, irgendwie kA wie ich des definieren soll, scheisse wenn ich im urlaub in frankreich oder england bin und von denen als nazi beschimpft werde =/
wenn du dich denen gegenüber so äußerst (in solcher wortwahl) wie oben, kann ich gut verstehen warum se dich so nennen

lifesux2
03. Oktober 2003, 15:03
sieg

Zers4ever
03. Oktober 2003, 15:05
Original geschrieben von lifesux
sieg

Wie dürfen wir das jetzt verstehen? Willst du gebannt werden? :ugly:

SlinkY
03. Oktober 2003, 15:06
Original geschrieben von Prof.Dr.Zwiebel

wenn du dich denen gegenüber so äußerst (in solcher wortwahl) wie oben, kann ich gut verstehen warum se dich so nennen

da muss man garnix sagen er reicht wenn die wissen das du deutscher bist!

ahja
03. Oktober 2003, 15:07
Original geschrieben von Prof.Dr.Zwiebel

da is was dran, allerdings wäre ich vorsichtig mit "gebildet", da besonders die gebildeten hitler "verfallen" sind, obwohl man meinen müsste, dass sie es eigentlich hätten besser wissen müssen...

hmm richtig, gebildet passt wohl nicht. mir fällt aber (ausser "umsichtig") kein adäquates wort ein.

ahja
03. Oktober 2003, 15:08
Original geschrieben von -aLpHa]oNe[-
ich finds auch, irgendwie kA wie ich des definieren soll, scheisse wenn ich im urlaub in frankreich oder england bin und von denen als nazi beschimpft werde =/

was hat das denn mit dem thema zu tun?

shaoling
03. Oktober 2003, 15:14
Original geschrieben von Deimos


Eigentlich war er gar nicht so schlimm, wenn er nur das mit den Juden nicht gemacht hätte.
Offensichtlich hast du dich nie wirklich mit dem Nationalsozialismus beschäftigt, denn sonst käme eine solch naive Aussage nicht zustande, denn dann wüsstest du, was Hitler nach dem Endsieg den Völkern Europas und der ganzen Welt, unter anderem den Deutschen, zugedacht hatte. Du Depp, wo habe ich ein Wort davon geschrieben, dass der Mord an sechs Millionen Juden die einzige seiner Taten war, die es zu verachten gilt?
Original geschrieben von EnTi

ach, es ist also erstrebenswert ein nationalgefühl mittels eines feindbildes zu erschaffen um danach zu versuchen die weltherschaft an sich zu reissen? Nein, diese Intentionen meinte ich gewiss nicht, als ich von Bewunderung sprach.
Hitler war zunächst ein fanatischer Patriot, dessen hochgestecktes Ziel es war, Deutschland wieder zu alter Größe zurückzuführen.
Allerdings war er auch geisteskrank und hat sich von anderen, weitaus niedereren Belangen leiten und beeinflussen lassen, bis in ihm schließlich nur noch der Hass regierte und ihn vollends einnahm. Er war verliebt, ja vernarrt in alles, was deutsch war und besessen von einem starken und reinen Germanentum. Die unendliche Schmach nach dem Ersten Weltkrieg hat ihn krank gemacht und sein Herz gebrochen, so dass sich darin nur noch Hass verbreiten konnte.
Er hat niemals nur von etwas geträumt, sondern war immer der wahrhaftigen Überzeugung, dass seine Träume mit menschlicher Kraft zu erreichen seien, was sich letztendlich sogar teilweise in erschreckendem Ausmaß bewahrheitet hat.

Beli2
03. Oktober 2003, 15:22
naja bis deutsche Hitler realistisch bewerten können und damit meine ich nicht pauschalaussagen wie Hitler war ein böser Mann, denn das ist etwas sehr oberflächlich für den wohl wichtigsten Mann im 21. Jahrhundert (ich schreibe jetzt auch nicht im negativen Sinn, denn wer weiss wie sich die politische Lage entwickelt hätte und man kann wohl behaupten die -westliche- Welt hat aus dieser Zeit gelernt).
Über Leute wie Cesar, Napoleon, Dschingis Khan etc. beschwert sich ja auch keiner mehr, dass das böse Menschen waren.

shaoling
03. Oktober 2003, 15:28
Original geschrieben von Beli
naja bis deutsche Hitler realistisch bewerten können und damit meine ich nicht pauschalaussagen wie Hitler war ein böser Mann, denn das ist etwas sehr oberflächlich für den wohl wichtigsten Mann im 21. Jahrhundert (ich schreibe jetzt auch nicht im negativen Sinn, denn wer weiss wie sich die politische Lage entwickelt hätte und man kann wohl behaupten die -westliche- Welt hat aus dieser Zeit gelernt).
Über Leute wie Cesar, Napoleon, Dschingis Khan etc. beschwert sich ja auch keiner mehr, dass das böse Menschen waren. So ist es (leider). Caesar wird als großartiger Feldherr und großer Politiker geachtet, ja bewundert. Dass er zehntausende Menschen in die Sklaverei oder den sicheren Tod führte, interessiert dabei auch niemanden.

MordredXiC
03. Oktober 2003, 15:31
cesar hat auch in einer anderen zeit gelebt
und systematische vernichtung von leben hat er nicht betrieben
das kann man mit sicherheit nicht miteinander vergleichen

[mogeln]ist_gut_inaktiv
03. Oktober 2003, 15:32
Hitlers Charisma war durchaus beachtenswert.

Feos
03. Oktober 2003, 15:35
Original geschrieben von Beli
naja bis deutsche Hitler realistisch bewerten können und damit meine ich nicht pauschalaussagen wie Hitler war ein böser Mann, denn das ist etwas sehr oberflächlich für den wohl wichtigsten Mann im 21. Jahrhundert (ich schreibe jetzt auch nicht im negativen Sinn, denn wer weiss wie sich die politische Lage entwickelt hätte und man kann wohl behaupten die -westliche- Welt hat aus dieser Zeit gelernt).
Über Leute wie Cesar, Napoleon, Dschingis Khan etc. beschwert sich ja auch keiner mehr, dass das böse Menschen waren.

21. jahundert? :eek3:

Deimos6
03. Oktober 2003, 15:37
Original geschrieben von ahja


:lol:
schön dass es heute noch leute gibt, die auf propaganda von damals reinfallen.

desweiteren sollte man den volksgehorsam nicht alleine auf hitlers "rethorik" beziehen, man muss den boden betrachten, auf dem dieser gedieh. warum sollte ein in sozialer und ökonomischer sicht zufriedenes ( und gebildetes) volk eine solche politik positiv bewerten.

Inwiefern ist dieses Zitat Hitler "Propaganda von damals"? Welche Zeitspanne wird mit "damals" bezeichnet? Die NS-Zeit kann es offensichtlich nicht sein, denn Hitler äußert sich ja negativ über das deutsche Volk. Mit welchem der Worte wirbt Hitler für seine politische Haltung? Weißt du überhaupt, was das Wort "Propaganda" bedeutet?
Wenn du nicht gewillst bist, dir den ganzen Strang durchzulesen, um etwas Sinnvolles beizutragen, dann halte dich doch bitte heraus, denn hier geht es um die Frage, ob es sowas wie den "besseren Nationalsozialismus" gibt und unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, verfehlt dein Betrag, ganz davon abgesehen, dass er auch inhaltlich falsch ist, völlig das Thema.


Original geschrieben von sHaO-LiNg


Du Depp, wo habe ich ein Wort davon geschrieben, dass der Mord an sechs Millionen Juden die einzige seiner Taten war, die es zu verachten gilt?

Du hast folgendes geschrieben:
"Zunichte gemacht wird es allerdings von dem, wofür er letztendlich berüchtigt ist und womit man ihn zunächst verbindet."
Wofür ist Hitler berüchtigt?
Holocaust? 2. Weltkrieg?
Was war positiv am Nationalsozialismus?

DrOhnE7
03. Oktober 2003, 15:38
naja, er war ned der große stecher, aber seine redegwandtheit hatte schon was für sich.

shaoling
03. Oktober 2003, 15:40
Original geschrieben von Mordred
cesar hat auch in einer anderen zeit gelebt
und systematische vernichtung von leben hat er nicht betrieben
das kann man mit sicherheit nicht miteinander vergleichen Andere Zeiten hin oder her. Es gibt z.B. äußerst bemerkenswerte Schätzungen über die Anzahl der Menschenleben, die den Überfällen der Mongolen unter Dschingis Khan zum Opfer fielen. Obgleich keine genauen Aufzeichnungen existieren, ist nicht selten von Millionen die Rede und mehr als kaltblütiger Mord war das auch nicht.
Das sind nur Beispiele, die nicht dazu dienen sollen, irgendwelche Taten schön zu reden, sondern schlicht aufzeigen sollen, dass man immernoch zu große Probleme damit hat, die Geschichte des Nationalsozialismus wirklich objektiv zu betrachten.

lemontree
03. Oktober 2003, 15:40
Adolf Hitler, unser Führer
Adolf Hitler, unser Held,
Adolf Hitler war der grösste
Revolutionär der Welt!

der grossteil derer die hier gepostet haben wirkt mit seinem halbwissen ziemlich lächerlich...

alleswirdgut
03. Oktober 2003, 15:52
Shao-ling scheint ein kleines rechtes etwas zu sein ?

die ürspünglichen ziele von adolf arschloch waren unter anderem lebensraum im osten, vernichtung der juden, weltherrschaft.

größenwahn gepaart mit dummheit, kleinwuchs und einem kleinem schwanz.

absolut ein typ, den man auslachen..ups..ich meinte natürlich bewundern muß.

gut das er elendich und feige in seiner pisse verreckt ist

SlinkY
03. Oktober 2003, 15:53
durch cesar sind zwar menschen im kriegsgefecht gefallen und hinrichten lassen hat er auch n paar aber des is nix im gegensatz zu hitler welcher 6000 000 juden hat töten lassen :(

ahja
03. Oktober 2003, 15:58
Original geschrieben von Deimos

Inwiefern ist dieses Zitat Hitler "Propaganda von damals"? Welche Zeitspanne wird mit "damals" bezeichnet? Die NS-Zeit kann es offensichtlich nicht sein, denn Hitler äußert sich ja negativ über das deutsche Volk. Mit welchem der Worte wirbt Hitler für seine politische Haltung? Weißt du überhaupt, was das Wort "Propaganda" bedeutet?
Wenn du nicht gewillst bist, dir den ganzen Strang durchzulesen, um etwas Sinnvolles beizutragen, dann halte dich doch bitte heraus, denn hier geht es um die Frage, ob es sowas wie den "besseren Nationalsozialismus" gibt und unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, verfehlt dein Betrag, ganz davon abgesehen, dass er auch inhaltlich falsch ist, völlig das Thema.


hm also:
propaganda würde ich als bewusste beeinflussung von anderen definieren.
und er beeinflusst seinen gegenüber hier derart, als dass er seine völlig verrückte politik als überlebenskampf
für das deutsche volk darstellt. ausserdem schiebt er die schuld im falle einer niederlage auf die ihm unterstellten oder in seinem interesse handelnden.
im endeffekt war es doch hitler, der mit seinen "strategischen" entscheidungen einen bedeuteten anteil an der niederlage im osten hatte, oder?

und den ball mit der aufschrift "thema" gebe ich mal unkommentiert zurück ;)

lemontree
03. Oktober 2003, 16:00
Original geschrieben von alleswirdgut

die ürspünglichen ziele von adolf arschloch waren unter anderem lebensraum im osten, vernichtung der juden, weltherrschaft.


das stimmt so nicht, hitler wollte weder die juden vernichten, es wurde zB die auswanderung vieler juden nach israel organisiert, noch wollte er die weltherrschaft an sich reissen, hitler wollte zB keinen krieg mit england und den usa...was er vielmehr wollte war die vernichtung des bolschewismus


Original geschrieben von ahja

im endeffekt war es doch hitler, der mit seinen "strategischen" entscheidungen einen bedeuteten anteil an der niederlage im osten hatte, oder?


das stimmt schon, wobei er auch einen bedeutenden anteil am sieg gegen polen und frankreich hatte...

Prof.Dr.Zwiebel
03. Oktober 2003, 16:02
@shao-ling
ich finde es nicht verwerflich die geschichte des nationalsozialismus´ NICHT objektiv zu sehen, ich glaube sogar, dass man das gar nicht sollte oder gar kann.

wArLoRd.oRg
03. Oktober 2003, 16:04
Original geschrieben von -aLpHa]oNe[-
ich find hitler auch bewunderswert was er gemacht hat. der mann war alles andere als dumm. ich finde er hat krasses geleistet wie er alle menschen von ihm begeistert hat respeckt.
trotzdem ist und bleibt er der grösste wichser überhaupt!

#2

SlinkY
03. Oktober 2003, 16:04
Original geschrieben von ahja

im endeffekt war es doch hitler, der mit seinen "strategischen" entscheidungen einen bedeuteten anteil an der niederlage im osten hatte, oder?

und den ball mit der aufschrift "thema" gebe ich mal unkommentiert zurück ;)

wer russland angreift hat ohnehin verloren egal welche strategie er gehabt hätte.

ahja
03. Oktober 2003, 16:05
kannst du das begründen?

Deimos6
03. Oktober 2003, 16:05
Original geschrieben von ahja


hm also:
propaganda würde ich als bewusste beeinflussung von anderen definieren.
und er beeinflusst seinen gegenüber hier derart, als dass er seine völlig verrückte politik als überlebenskampf
für das deutsche volk darstellt. ausserdem schiebt er die schuld im falle einer niederlage auf die ihm unterstellten oder in seinem interesse handelnden.
im endeffekt war es doch hitler, der mit seinen "strategischen" entscheidungen einen bedeuteten anteil an der niederlage im osten hatte, oder?

und den ball mit der aufschrift "thema" gebe ich mal unkommentiert zurück ;)

Der Ball fliegt ins Nirgendwo, denn du hast zwar ein paar richtige Feststellungen gemacht, aber wo besteht hier der Zusammenhang zum "besseren Nationalsozialismus"? Hätte es ihn ohne Hitler mit Göring an der Spitze gegeben oder wie muss man das verstehen? Zum letzten Satz möchte ich ein Gedicht von Erich Kästner empfehlen:"Die andere Möglichkeit".

Wenn wir den Krieg gewonnen hätten,
mit Wogenprall und Sturmgebraus,
dann wäre Deutschland nicht zu retten
und gliche einem Irrenhaus

Man würde uns nach Noten zähmen
wie einen wilden Völkerstamm.
Wir sprängen, wenn Sergeanten kämen,
vom Trottoir und stünden stramm.

Wenn wir den Krieg gewonnen hätten,
dann wären wir ein stolzer Staat.
Und pressten noch in unsern Betten
die Hände an die Hosennaht.

Die Frauen müssten Kinder werfen,
Ein Kind im Jahre. Oder Haft.
Der Staat braucht Kinder als Konserven.
Und Blut scheckt ihm wie Himbeersaft.

Wenn wir den Krieg gewonnen hätten,
dann wär der Himmel national.
Die Pfarrer trügen Epauletten.
Und Gott wär deutscher General.

Die Grenze wär ein Schützengraben.
Der Mond wär ein Gefreitenknopf.
Wir würden einen Kaiser haben
und einen Helm statt einem Kopf.

Wenn wir den Krieg gewonnen hätten,
dann wäre jedermann Soldat.
Ein Volk der Laffen und Lafetten!
Und ringsherum wär Stacheldraht!

Dann würde auf Befehl geboren.
Weil Menschen ziemlich billig sind.
Und weil man mit Kanonenrohren
allein die Kriege nicht gewinnt.

Dann läge die Vernunft in Ketten.
Und stünde stündlich vor Gericht.
Und Kriege gäb's wie Operetten.
Wenn wir den Krieg gewonnen hätten -
zum Glück gewannen wir ihn nicht!

Beli2
03. Oktober 2003, 16:08
Original geschrieben von -aLpHa]oNe[-
durch cesar sind zwar menschen im kriegsgefecht gefallen und hinrichten lassen hat er auch n paar aber des is nix im gegensatz zu hitler welcher 6000 000 juden hat töten lassen :(

umgerechnet auf die grösse der damaligen europäischen Bevölkerung hat Cesar da bestimmt nicht viel Rückstand, wenn nicht sogar mehr Menschen getötet, mal abgesehen davon, dass es beim römischen Reich über viele Jahrhunderte so ging.
Dabei ist mir durchaus der unterschied klar wie getötet wurde, dennoch zählt Cesar "komischerweise"? nicht zu den "bad boys" der Geschichte.

alleswirdgut
03. Oktober 2003, 16:11
Original geschrieben von Beli


umgerechnet auf die grösse der damaligen europäischen Bevölkerung hat Cesar da bestimmt nicht viel Rückstand, wenn nicht sogar mehr Menschen getötet, mal abgesehen davon, dass es beim römischen Reich über viele Jahrhunderte so ging.
Dabei ist mir durchaus der unterschied klar wie getötet wurde, dennoch zählt Cesar "komischerweise"? nicht zu den "bad boys" der Geschichte.

na..wie groß war denn die damalige europäische bevölkerung und wieviel wurden auf cäsars geheiß getötet ?

nix wissen = no ..thx

ahja
03. Oktober 2003, 16:14
Original geschrieben von Deimos


Der Ball fliegt ins Nirgendwo, denn du hast zwar ein paar richtige Feststellungen gemacht, aber wo besteht hier der Zusammenhang zum "besseren Nationalsozialismus"?


falls du mir vielleicht einmal die zeilen vor augen führen könntest, die eine diskussion über "besseren nationalsozialismus" einlgeleitet haben?
mein zweites post ( das erste mit inhalt) beschäftigt sich in seiner kürze doch wohl hauptsächlich mich hitlers rethorik, die im vorangegangenen angesprochen wurde.

Prof.Dr.Zwiebel
03. Oktober 2003, 16:15
caesar ist aber nicht mit einer solchen systematik vorgegangen wie es hitler getan hat und darin besteht für mich der wesentliche unterschied.

Mackiavelli
03. Oktober 2003, 16:15
Wenn man die Judengeschichte und die Rassenlehre weglässt, dann war Hitler bis zum Sommer 1941 der größte Politiker, den Europa im 20. Jahrhundert hatte.

shaoling
03. Oktober 2003, 16:17
Original geschrieben von alleswirdgut
Shao-ling scheint ein kleines rechtes etwas zu sein ?

die ürspünglichen ziele von adolf arschloch waren unter anderem lebensraum im osten, vernichtung der juden, weltherrschaft.

größenwahn gepaart mit dummheit, kleinwuchs und einem kleinem schwanz.

absolut ein typ, den man auslachen..ups..ich meinte natürlich bewundern muß.

gut das er elendich und feige in seiner pisse verreckt ist Du bist doch auch nur ein Schwätzer, der glücklich sein kann, in einigermaßen geordneten Verhältnissen aufgewachsen zu sein, genau wie ich übrigens auch.
Glaubst du, Hitler wurde als böser Mensch, als Massenmörder Millionen Unschuldiger geboren? Glaubst du wahrhaftig, dass ihm sein Wahnsinn in die Wiege gelegt worden ist?
Adolf Hitler hätte nicht von sich behaupten können, jemals geliebt worden zu sein. Das einzige, woran er sich all die finsteren Jahre seiner Kindheit und Jugend klammern konnte war sein Vaterland, als das er Deutschland immer betrachtete. Er war vernarrt in Deutschland, Germanentum, seine Geschichte und konnte sich nichts großartigeres vorstellen, als diese Größe, von der er schwärmte und träume, selbst zu erleben. Es war ihm auch egal, was ihn dieses Streben kosten könnte und er hätte zweifelsohne sein Leben dafür gegeben. Nicht umsonst wurde er mit dem Eisenkreuz zweites als auch erster Klasse ausgezeichnet.
Nun musste er mit eigenen Augen betrachten, wie sein Vaterland in Schutt und Asche versank, mit Schmach gebrandmarkt, mit zu hoher Schuld beladen und in den Dreck gezogen wurde von fast der ganzen Welt. Wem hätte sein Hass nun gelten können als dieser Welt? Die Parolen der Anderen waren es, die seinen Hass schürten, denn er war nicht von Hause aus antisemitisch. Im Gegenteil, er hatte noch zu seiner Zeit als Soldat gute Beziehungen zu Juden und es war sogar sein jüdischer Kompanieführer, der sich so sehr für seine Auszeichnungen eingesetzt hatte.
Doch in solchen Zeiten macht sich nun einmal Verzweiflung breit. Wenn man den fernen Feind nicht erreichen kann, sucht man sich einen näheren und kreiert neue Feindbilder, die einem dichter vor Augen scheinen. Es war diese Zeit und nicht, wie er selbst später in "Mein Kampf" behauptete, seine Zeit als junger Künstler in Wien, in der er sich dem Hass, ja dem Ekel gegen eine Bevölkerungsgruppe nicht länger widersetzen konnte, die damals sowieso mal wieder als Sündenbock herhalten musste.
Vielleicht war er nicht intelligent genug, um sich dem zu entziehen, denn an Willenskraft fehlte es ihm nicht. Hatten sich doch die Mittel und Wege einem Wandel unterziehen müssen, schien sein eigentliches Ziel nun näher als je zuvor und er ergriff seine Gelegenheit.

Ich will nicht, dass man Adolf Hitler liebt, bewundert oder berühmt, sondern nur, dass man in ihm einen Menschen sieht, der sich wie jeder andere nicht immer aussuchen konnte, welchen Weg er ging und das nicht nur, weil es ihm an höherem Intellekt mangelte.
Original geschrieben von -aLpHa]oNe[-
durch cesar sind zwar menschen im kriegsgefecht gefallen und hinrichten lassen hat er auch n paar aber des is nix im gegensatz zu hitler welcher 6000 000 juden hat töten lassen :( Von Zahlen würde ich hier nicht sprechen, da sich die Kriegsführung an sich seitdem gewandelt hat und immer mehr Menschen ums Leben kamen.
Aber relativiert werden sollte es auf jeden Fall. Was sollte ich etwa noch über Dschingis Khan denken, wenn ich den höchsten mir untergekommenen Opferzahlen der Mongolenfeldzüge von bis zu 30 Millionen Glauben schenkte?

bami
03. Oktober 2003, 16:23
peinliches, widerliches topic und unfähige admins. ich mail das topic mal an höhere instanz, vielleicht ist ja was rechtswidriges dabei (habe nicht alles gelesen).

shaoling
03. Oktober 2003, 16:24
Original geschrieben von Deimos


Der Ball fliegt ins Nirgendwo, denn du hast zwar ein paar richtige Feststellungen gemacht, aber wo besteht hier der Zusammenhang zum "besseren Nationalsozialismus"? Hätte es ihn ohne Hitler mit Göring an der Spitze gegeben oder wie muss man das verstehen? Zum letzten Satz möchte ich ein Gedicht von Erich Kästner empfehlen:"Die andere Möglichkeit". Das sind doch "Was wäre, wenn..."-Spielchen, die hier nichts zu suchen haben. Was wäre gewesen, wenn das Attentat erfolgreich gewesen wäre und Rommel das Ruder übernommen hätte? Was wäre, wenn... was wäre, wenn...
Versteh mich nicht falsch, ich habe nichts gegen solche Überlegungen, doch sprengten sie an dieser Stelle doch den Rahmen dieser Diskussion.

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 16:25
Die Mongolen waren echt sehr heftig


Aber mal alles in allem, Hitler mag scheisse gebaut haben, aber bewundern kann man ihn durchaus.

shaoling
03. Oktober 2003, 16:27
Original geschrieben von bami
peinliches, widerliches topic und unfähige admins. ich mail das topic mal an höhere instanz, vielleicht ist ja was rechtswidriges dabei (habe nicht alles gelesen). Ohne Begründungen machst du dich nur lächerlich, schade eigentlich...
Rechtswidriges? Dass ich nicht lache. Ich würde dich als Admin allein dafür sofort bannen, dass du ihre Autorität aufs ärgste untergräbst und ihre Kompetenz in diesem Falle vollkommen unbegründet anzweifelst.

Prof.Dr.Zwiebel
03. Oktober 2003, 16:28
@silverhand
jo nen land was schon am boden zerstört war, noch tiefer in die scheisse zu reiten, unschuldige zu töten und dann den anstand haben sich selber ne kugel in den kopf zu jagen

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 16:35
Er hat es geschafft durch sein Auftreten, durch seine Art :
EIn Volk zu einen, es auf ihn einzuschwören, die Menschen waren bereit alles (!!!!!!) für ihn zu geben.

Ich finde das schon durchaus bewundernswert
Auch erstaunlich ist es, dass er doch fast Europa erobert hätte.

Ein kleiner Mann, der seine Vision verwirklicht.

BuG
03. Oktober 2003, 16:38
Original geschrieben von Feos
nicht, dass ich das gut fände, was hitler gemacht hat...
aber wenn man hier liest, dann merkt man, dass ziemlich gegen den nationalsozialismus propagiert wird... also ich mein in der schule und so...
die meisten plabbern einfach nur das nach, was sie gesagt bekommen... "hitler war böse" :8[:
naja... ich denke, das thema ist zu weitreichend, als dass ich jetzt lust hätte, das hier zu diskutieren :(

aber ich bin immer noch der meinung, dass sich das ein 2. mal wieder nicht verhindern lassen würde, wenn da einer kommen würde und es geschickt anstellt
auch wenn jetzt alle schreien werden "nein, niemals würde sowas nochmal passieren!"

ach egal... eh sinnlos ^^

gut möglich, dass irgendwann wenn deutschland nicht mehr im reichtum lebt nochmal son demagoge solchen zuspruch erhält, allerdings ist wohl sicher, dass deutschland millitärisch nie mehr in der lage sein wird einen 3. weltkrieg zu führen, da jeder weltkrieg automatisch zum atomkrieg werden würde.

shaoling
03. Oktober 2003, 16:40
Original geschrieben von Llew Silverhand
Er hat es geschafft durch sein Auftreten, durch seine Art :
EIn Volk zu einen, es auf ihn einzuschwören, die Menschen waren bereit alles (!!!!!!) für ihn zu geben.

Ich finde das schon durchaus bewundernswert
Auch erstaunlich ist es, dass er doch fast Europa erobert hätte.

Ein kleiner Mann, der seine Vision verwirklicht. Ähnlich sehe ich es auch. Hätte es nur ein weiserer Mann in weiserer Absicht zu seiner Macht gebracht...

ahja
03. Oktober 2003, 16:40
Er hat es geschafft durch sein Auftreten, durch seine Art :
EIn Volk zu einen, es auf ihn einzuschwören, die Menschen waren bereit alles (!!!!!!) für ihn zu geben.

zumindest für die soldaten galt das nur bis zu dem zeitpunkt, als sie zum ersten mal richtig am krieg partizipiert haben. hätte dann ein jeder die wahl gehabt, hätte es keine weiteren kampfhandlungen mehr gegeben,

Antrax4
03. Oktober 2003, 16:42
http://www.dhm.de/lemo/objekte/sound/hitler5/index.ram
(Hitler, 1934)

Dies ist nur eine von vielen Reden, die Hitlers Fanatismus zeigt. Dieser Mensch, neben Stalin der größte Verbrecher des 20ten Jahrhunderts, löst bei den meisten Menschen eine Gänsehaut aus. Wie man diese Ausgeburt des Bösen heute bewundern kann, ist mir schleierhaft. Zu seinen Zeiten zog er, durch immense Überzeugungskraft und riesige Propaganda, viele Menschen in seinen Bann. Doch letztlich stürzte er die Welt in einen brutalen Krieg, versklavte und unterdrückte die Völker im Osten, und begann die Juden systematisch zu vernichten. Es war ein einmaliges Verbrechen in der Weltgeschichte, welches Verachtung, aber nicht Bewunderung verdient.


Erst 1945/46 mußte die Nazi- Führung für ihre Taten bezahlen. Die Anklagepunkte für die "Nürnberger Prozesse" lauteten:
1) Kriegsverbrechen
2) Verbrechen gegen die Menschlichkeit
3) Völkermord


http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/Nachkriegsjahre_plakat26MillionenTote/index.jpg

shaoling
03. Oktober 2003, 16:44
Original geschrieben von ahja


zumindest für die soldaten galt das nur bis zu dem zeitpunkt, als sie zum ersten mal richtig am krieg partizipiert haben. hätte dann ein jeder die wahl gehabt, hätte es keine weiteren kampfhandlungen mehr gegeben, Natürlich hätten sie lieber in Frieden gelebt, verständlich, oder? Aber dennoch gaben sie ihr Leben, von der SS ganz zu schweigen...

Eine regelrechte Verbrüderung zwischen den Soldaten verschiedener Seiten war eben keineswegs mehr gegeben, was es sicher in Einklang mit der entsprechenden Ideologie leichter machte, zu töten.
Im Ersten Weltkrieg war das beispielsweise noch anders, was selbst von vielen Experten oft verkannt wird.

bami
03. Oktober 2003, 16:44
ihr seid alle nicht älter als 14 oder wie sieht das aus? wieso verbreitet ihr hier diese unwahrheiten? warum seid ihr so unwissend und dumm? und wieso glaubt ihr, dass ihr im recht seid? (wobei das dummen menschen oft so geht).

wieso bin ich noch hier?

p.s. letzter blick und satz in diesem abscheulichen topic. mail ist raus.

SlinkY
03. Oktober 2003, 16:45
Original geschrieben von BuG[fisch]


gut möglich, dass irgendwann wenn deutschland nicht mehr im reichtum lebt nochmal son demagoge solchen zuspruch erhält, allerdings ist wohl sicher, dass deutschland millitärisch nie mehr in der lage sein wird einen 3. weltkrieg zu führen, da jeder weltkrieg automatisch zum atomkrieg werden würde.

der 3. weltkrieg würde das ende des planeten bedeuten

Mackiavelli
03. Oktober 2003, 16:45
Original geschrieben von ahja


zumindest für die soldaten galt das nur bis zu dem zeitpunkt, als sie zum ersten mal richtig am krieg partizipiert haben. hätte dann ein jeder die wahl gehabt, hätte es keine weiteren kampfhandlungen mehr gegeben,

Die Soldaten haben aber zum allergrößten Teil für Deutschland, oder aus Zwang gekämpft.

@ Antrax: komm bitte nicht mit Nürnberg, diese Schauprozesse waren in vielen Fällen nicht besser, als das was die Nazis mit der SPD und der KPD gemacht haben.

shaoling
03. Oktober 2003, 16:47
Original geschrieben von Antrax
http://www.dhm.de/lemo/objekte/sound/hitler5/index.ram
(Hitler, 1934)

Dies ist nur eine von vielen Reden, die Hitlers Fanatismus zeigt. Dieser Mensch, neben Stalin der größte Verbrecher des 20ten Jahrhunderts, löst bei den meisten Menschen eine Gänsehaut aus. Wie man diese Ausgeburt des Bösen heute bewundern kann, ist mir schleierhaft. Zu seinen Zeiten zog er, durch immense Überzeugungskraft und riesige Propaganda, viele Menschen in seinen Bann. Doch letztlich stürzte er durch die Welt in einen brutalen Krieg, versklavte und unterdrückte die Völker im Osten, und begann die Juden systematisch zu vernichten. Es war ein einmaliges Verbrechen in der Weltgeschichte, welches Verachtung, aber nicht Bewunderung verdient.


Erst 1945/46 müßte die Nazi- Führung für ihre Taten bezahlen. Die Anklagepunkte für die "Nürnberger Prozesse" lauteten:
1) Kriegsverbrechen
2) Verbrechen gegen die Menschlichkeit
3) VölkermordJa, doch wer wurde nie zur Rechenschaft gezogen? Wurden Amerikaner bestraft, erhielten sie Verachtung dafür, dass sie hunderttausende deutsche Zivilisten bei lebendigem Leibe im Feuer der Brandbomben den Tod finden ließen?
Außerdem bewundert hier niemand den Mord an sechs Millionen Menschen, falls es dir in deinem Eifer entgangen sein sollte.

shaoling
03. Oktober 2003, 16:49
Original geschrieben von bami
ihr seid alle nicht älter als 14 oder wie sieht das aus? wieso verbreitet ihr hier diese unwahrheiten? warum seid ihr so unwissend und dumm? und wieso glaubt ihr, dass ihr im recht seid? (wobei das dummen menschen oft so geht).

wieso bin ich noch hier?

p.s. letzter blick und satz in diesem abscheulichen topic. mail ist raus. Du hast beinahe recht! Der Dumme erhebt sich über alles Andere und zeichnet sich dabei haupsächlich durch Argumentations- sowie Erklärungslosigkeit seins Standpunktes aus, uups, erwischt? :-/

ahja
03. Oktober 2003, 16:51
Original geschrieben von Mackiavelli


Die Soldaten haben aber zum allergrößten Teil für Deutschland, oder aus Zwang gekämpft.


eben, das meinte ich ja damit. riot sagte, dass das volk bereit gewesen wäre, alles zu tun...

shaoling
03. Oktober 2003, 16:52
Original geschrieben von ahja


eben, das meinte ich ja damit. riot sagte, dass das volk bereit gewesen wäre, alles zu tun... Das war es auch. Wenn man mit dem Rücken zum Abgrund steht, prescht man lieber nach vorne, oder?

SlinkY
03. Oktober 2003, 16:52
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Ja, doch wer wurde nie zur Rechenschaft gezogen? Wurden Amerikaner bestraft, erhielten sie Verachtung dafür, dass sie hunderttausende deutsche Zivilisten bei lebendigem Leibe im Feuer der Brandbomben den Tod finden ließen?
Außerdem bewundert hier niemand den Mord an sechs Millionen Menschen, falls es dir in deinem Eifer entgangen sein sollte.

Es waren 6 Mio Juden und noch viele mehr die ihr leben im krieg gelassen haben.

Mackiavelli
03. Oktober 2003, 16:52
Die Bereitschaft vieles für das gemeinsame Reich zu tun, war sicherlich enorm stark, aber so weit zu gehen wie Riot und zu behaupten, daß "Die Leute alles tun würden..." würde ich nicht.

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 16:54
Original geschrieben von ahja


eben, das meinte ich ja damit. riot sagte, dass das volk bereit gewesen wäre, alles zu tun...

Nun, ich denke sie haben da schon ne ganze menge gebracht

Und selbst der besagte mord an 6 Mio ist schon erstaunlich. also ein volk dazu zu bringen

dann die kampfbereitschaft der menschen, der zusammenhalt untereinander.

Und viele , sicher nicht jeder, aber viele waren bereit auch für den führer ihr leben zu lassen.

shaoling
03. Oktober 2003, 16:54
Original geschrieben von -aLpHa]oNe[-


Es waren 6 Mio Juden und noch viele mehr die ihr leben im krieg gelassen haben. Es war Krieg, was erwartest du? Den Weltkrieg hat er nicht einmal begonnen...

Zu der Opferbereitschaft:
Letztendlich ist nicht zuletzt das gemeine Volk für ihn und seinen Traum durchs Feuer gegangen. Ganz zu schweigen von den Millionen Soldaten, die selbst am Ende ihrer Kräfte noch vorwärts stürmten.

ahja
03. Oktober 2003, 16:55
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Das war es auch. Wenn man mit dem Rücken zum Abgrund steht, prescht man lieber nach vorne, oder?

natürlich x_X aber da würde ich nicht mehr von bereitschaft sprechen, sondern von zwang.

Mackiavelli
03. Oktober 2003, 16:58
Original geschrieben von Llew Silverhand

Und selbst der besagte mord an 6 Mio ist schon erstaunlich. also ein volk dazu zu bringen


"Das Volk" hat aber keine 6 Millionen Juden ermordet. Der Großteil der Menschen wusste gar nichts von der Ermordung.

SlinkY
03. Oktober 2003, 17:00
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Es war Krieg, was erwartest du? Den Weltkrieg hat er nicht einmal begonnen...

Zu der Opferbereitschaft:
Letztendlich ist nicht zuletzt das gemeine Volk für ihn und seinen Traum durchs Feuer gegangen. Ganz zu schweigen von den Millionen Soldaten, die selbst am Ende ihrer Kräfte noch vorwärts stürmten.

yop ich weiss. der krieg hat angefangen als die truppen durch belgien geschlappt sind um nach frankreich zu kommen.

shaoling
03. Oktober 2003, 17:02
Original geschrieben von -aLpHa]oNe[-


yop ich weiss. der krieg hat angefangen als die truppen durch belgien geschlappt sind um nach frankreich zu kommen. So oder so ähnlich...

SlinkY
03. Oktober 2003, 17:04
ja er wollte halt im norden nach frankreich rein is mit den truppen durch belgien die mit den briten verbündet waren dann haben die deutschen nach nem angriff der briten england versucht anzugreifen das aber mit den usa verbündet war und so hat die kettenreaktion ihren lauf genommen --> all vs germany

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 17:06
Original geschrieben von Mackiavelli


"Das Volk" hat aber keine 6 Millionen Juden ermordet. Der Großteil der Menschen wusste gar nichts von der Ermordung.


Ach vielerorts wusste die Bevölkerung davon, auch wenn es geleugnet wird

Und immer so unbeteiligt war auch die nicht.

Laertes
03. Oktober 2003, 17:07
Original geschrieben von Llew Silverhand

dann die kampfbereitschaft der menschen, der zusammenhalt untereinander.


Was für ein Zusammenhalt bitte? Tatsächlich mußte man damals damit rechnen, daß der Nachbar (oder sogar die eigenen Kinder) einen denunzieren und damit der Willkür dieses Regimes aussetzen. Wo siehst du da bitte einen Zusammenhalt?

Ich glaube du hast einen etwas romantisch-verklärten (nennen wir es mal so) Blick auf diese Epoche...

shaoling
03. Oktober 2003, 17:09
Original geschrieben von -aLpHa]oNe[-
ja er wollte halt im norden nach frankreich rein is mit den truppen durch belgien die mit den briten verbündet waren dann haben die deutschen nach nem angriff der briten england versucht anzugreifen das aber mit den usa verbündet war und so hat die kettenreaktion ihren lauf genommen --> all vs germany Ähem, England und Frankreich hatten Polen Souveränität zugesichert und deshalb Deutschland den Krieg erklärt, als es in Polen einmarschiert war. Also vom bewussten Beginn eines Weltkrieges kann da nicht die Rede sein, da dieser eigentlich auch erst für '42 geplant war. Trotzdem waren die Ziele in dieser Phase in ihrer Verkehrung ins wahnsinnige schon so weit fortgeschritten, dass man nicht mehr von wirklicher Eskalation sprechen kann.

shaoling
03. Oktober 2003, 17:11
Original geschrieben von Laertes


Was für ein Zusammenhalt bitte? Tatsächlich mußte man damals damit rechnen, daß der Nachbar (oder sogar die eigenen Kinder) einen denunzieren und damit der Willkür dieses Regimes aussetzen. Wo siehst du da bitte einen Zusammenhalt?

Ich glaube du hast einen etwas romantisch-verklärten (nennen wir es mal so) Blick auf diese Epoche... Das ist doch auch so auch nicht wahr...

Natürlich gab es einen enormen Zusammenhalt, wie sonst hätten solch fantastische Kräfte mobilisiert werden können, um quasi der gesamten restlichen Welt in einem solchen Krieg über einen solchen Zeitraum entgegenzustehen?

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 17:12
War wohl doch nicht so gut dass der Führer so eine Medikamentenliste hatte.
Sonst könnte man heute vielleicht noch auf alte Grenzen zurückschauen können.

sunchaser2
03. Oktober 2003, 17:12
Original geschrieben von Laertes


Was für ein Zusammenhalt bitte? Tatsächlich mußte man damals damit rechnen, daß der Nachbar (oder sogar die eigenen Kinder) einen denunzieren und damit der Willkür dieses Regimes aussetzen. Wo siehst du da bitte einen Zusammenhalt?

Ich glaube du hast einen etwas romantisch-verklärten (nennen wir es mal so) Blick auf diese Epoche...

sehe ich genauso und ich sehe, dass hier einige sehr unreife und dumme menschen rumrennen, die nicht wissen was sie hier sagen und meiner persönlichen meinung nach ne tracht prügel verdient hätten (würden sie diese meinung live vertreten würde ich sie umhauen....).

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 17:13
Original geschrieben von sunchaser


sehe ich genauso und ich sehe, dass hier einige sehr unreife und dumme menschen rumrennen, die nicht wissen was sie hier sagen und meiner persönlichen meinung nach ne tracht prügel verdient hätten (würden sie diese meinung live vertreten würde ich sie umhauen....).

ich glaube eher pseudomoralisten wie du kriegen dann das grosse flitzen

sunchaser2
03. Oktober 2003, 17:15
ich glaube du würdest schneller am boden liegen als dass du "heil hitler" sagen kannst.

übrigens bin ich jude und kann einfach nur den kopf darüber schütteln, dass jemandem etwas gutes abgewonnen wird, der 6 millionen menschen getötet hat...

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 17:19
stimmt juden sind ja die herrenrasse, ich vergass....


Armseeliges pack

Laertes
03. Oktober 2003, 17:19
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Das ist doch auch so auch nicht wahr...

Natürlich gab es einen enormen Zusammenhalt, wie sonst hätten solch fantastische Kräfte mobilisiert werden können, um quasi der gesamten restlichen Welt in einem solchen Krieg über einen solchen Zeitraum entgegenzustehen?

Am Anfang gab es den vielleicht. Aber nachdem sich das Regime etabliert hat, hat es auf dieselben Mittel wie jeder totalitäre Machtapparat gesetzt: Propaganda, Denunziationen, Ausgrenzung und Inhaftierung von Andersdenkenden und Oppositionellen...

sunchaser2
03. Oktober 2003, 17:20
Original geschrieben von Llew Silverhand
stimmt juden sind ja die herrenrasse, ich vergass....


Armseeliges pack

ich weiss nicht wie es dir selbst geht, aber mich widerst du an. scheinst doch mal in therapie gehen zu müssen.

shaoling
03. Oktober 2003, 17:20
Original geschrieben von Llew Silverhand
stimmt juden sind ja die herrenrasse, ich vergass....


Armseeliges pack #2

Genau so einem Mist habt ihr es zu verdanken, dass Antisemitismus wieder am aufkeimen ist!

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 17:21
Original geschrieben von sunchaser


ich weiss nicht wie es dir selbst geht, aber mich widerst du an. scheinst doch mal in therapie gehen zu müssen.

Ich habe keinen komplex damit dass menschen dinge von 2 seiten sehen

shaoling
03. Oktober 2003, 17:21
Original geschrieben von Laertes


Am Anfang gab es den vielleicht. Aber nachdem sich das Regime etabliert hat, hat es auf dieselben Mittel wie jeder totalitäre Machtapparat gesetzt: Propaganda, Denunziationen, Ausgrenzung und Inhaftierung von Andersdenkenden und Oppositionellen... Natürlich hat man sich gegen solche Methoden gewehrt, trotzdem existierte ein völkischer Zusammenhalt, der ja gerade der jüngeren Generation unentziehbar eingetrichtert wurde.

sunchaser, hör auf hier Murks zu verbreiten. Llew ist bestimmt der letzte, der sich auf die Straße stellt und als letzte Worte, bevor er eins aufs Maul bekommt "Heil Hitler" schreit. Also zügle dich, wenn du keine Ahnung von Hintergründen und Wahrheiten hast.

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 17:22
Original geschrieben von sHaO-LiNg
#2

Genau so einem Mist habt ihr es zu verdanken, dass Antisemitismus wieder am aufkeimen ist!

Tja, wenn die ihr eigenes Grab schaufeln wollen,dann sollen die doch

SlinkY
03. Oktober 2003, 17:22
Original geschrieben von Llew Silverhand
stimmt juden sind ja die herrenrasse, ich vergass....


Armseeliges pack

rofl bist du am arsch? genau so ham die nationalsozialisten auch gedacht. fu du bist echt kacke. is jetzt 50jahre her und du hast immernoch nicht gerafft das juden menschen sind wie du!

mamamia
03. Oktober 2003, 17:23
Original geschrieben von sunchaser
ich glaube du würdest schneller am boden liegen als dass du "heil hitler" sagen kannst.

übrigens bin ich jude und kann einfach nur den kopf darüber schütteln, dass jemandem etwas gutes abgewonnen wird, der 6 millionen menschen getötet hat...


Original geschrieben von Llew Silverhand
stimmt juden sind ja die herrenrasse, ich vergass....


Armseeliges pack

ok das hab ich mal einem moderator gemeldet. bin zwar eigendlich keine petze, aber was gehtn hier ab?! :mad:

sunchaser2
03. Oktober 2003, 17:24
Original geschrieben von sHaO-LiNg
#2

Genau so einem Mist habt ihr es zu verdanken, dass Antisemitismus wieder am aufkeimen ist!

auch du denkst wenig nach im leben, nicht wahr? meine großeltern sind im kz halb verhungert und dann erschossen und verbrannt worden, nachdem sie sich 13 monate kaputt gearbeitet haben. meiner großmutter wurde die gebärmutter rausgerissen, während sie schwanger war und mein großvater wurde im letzten monat zu medizinischen zwecken beimamputiert.

vielleicht kannst du jetzt verstehen warum ich den kopf über euch schüttele?

Tarnor
03. Oktober 2003, 17:24
Original geschrieben von sHaO-LiNg
#2

Genau so einem Mist habt ihr es zu verdanken, dass Antisemitismus wieder am aufkeimen ist!

Er ist nicht nur am aufkeimen, mit deiner Raute Zwei betreibst du ihn sogar.

Sehr lustig, die Menschen jüdischen Glaubens sind also selber Schuld, dass sie verfolgt wurden und es ist auch ihre Schuld, dass der Antisemitismus wieder aufkeimt.

Die Schuld muß wohl in der Existenz liegen.

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 17:25
Original geschrieben von -aLpHa]oNe[-


rofl bist du am arsch? genau so ham die nationalsozialisten auch gedacht. fu du bist echt kacke. is jetzt 50jahre her und du hast immernoch nicht gerafft das juden menschen sind wie du!

na ich hab mich nie gegen sie geäußert, nur wenn einer glaubt er könne sich deswegen alles erlaubemmm

sunchaser2
03. Oktober 2003, 17:26
Original geschrieben von Llew Silverhand


na ich hab mich nie gegen sie geäußert, nur wenn einer glaubt er könne sich deswegen alles erlaubemmm

ich glaube du verstehst das falsch, DU bist hier jemand der die grenzen überschreitet (grenzen fast jeglicher art). du scheinst nicht zu verstehen was du da von dir gibst...

SlinkY
03. Oktober 2003, 17:27
Original geschrieben von sunchaser


ich glaube du verstehst das falsch, DU bist hier jemand der die grenzen überschreitet (grenzen fast jeglicher art). du scheinst nicht zu verstehen was du da von dir gibst...

#2

Mackiavelli
03. Oktober 2003, 17:28
Original geschrieben von sunchaser


auch du denkst wenig nach im leben, nicht wahr? meine großeltern sind im kz halb verhungert und dann erschossen und verbrannt worden, nachdem sie sich 13 monate kaputt gearbeitet haben. meiner großmutter wurde die gebärmutter rausgerissen, während sie schwanger war und mein großvater wurde im letzten monat zu medizinischen zwecken beimamputiert.

vielleicht kannst du jetzt verstehen warum ich den kopf über euch schüttele?

Das ist ja alles schön und gut.
Aber warum soll man deswegen die Person Adolf Hitler nicht von beiden Seiten betrachten dürfen?

Soll ich hier die Leidensgeschichte meiner Großeltern unter den Russen erzählen und euch mit dem Hinweis darauf verbieten über Stalin und den Kommunismus zu diskutieren?

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 17:29
Original geschrieben von sunchaser


auch du denkst wenig nach im leben, nicht wahr? meine großeltern sind im kz halb verhungert und dann erschossen und verbrannt worden, nachdem sie sich 13 monate kaputt gearbeitet haben. meiner großmutter wurde die gebärmutter rausgerissen, während sie schwanger war und mein großvater wurde im letzten monat zu medizinischen zwecken beimamputiert.

vielleicht kannst du jetzt verstehen warum ich den kopf über euch schüttele?

M acht dich das nu zu nem besseren menschen ?

Mein Grossvater war Sozialist, denk dir deinen Teil.

Der Andere auch, nur nen National davr.

Tarnor
03. Oktober 2003, 17:30
Weil es an Hitler einfach nichts Positives gab?

/edit: meine den Post davor

shaoling
03. Oktober 2003, 17:30
Original geschrieben von sunchaser


auch du denkst wenig nach im leben, nicht wahr? meine großeltern sind im kz halb verhungert und dann erschossen und verbrannt worden, nachdem sie sich 13 monate kaputt gearbeitet haben. meiner großmutter wurde die gebärmutter rausgerissen, während sie schwanger war und mein großvater wurde im letzten monat zu medizinischen zwecken beimamputiert.

vielleicht kannst du jetzt verstehen warum ich den kopf über euch schüttele? Ich empfinde Mitgefühl und Trauer für das, was deinen Angehörigen und Millionen weiterer widerfahren ist, doch rechtfertigt das nicht deinen hiesigen Auftritt.
Mein Großvater wurde in Stailngrad gefangengenommen und hat sich bis zu seiner Freilassung '52 mit so ziemlich sämtlichen Krankheiten angesteckt, an denen man sterben kann und war nur der Schatten des stolzen Soldaten von einst. Mein Urgroßvater wurde inhaftiert, weil er französischen Kriegsgefangenen zur Flucht verholfen hatte. Als er wieder frei war und eingesetzt wurde, geriet auch er in russische Kriegsgefangenschaft und kehrte als menschliches Wrack zurück, dass sich vor dem eigenen schmerzvollen Ableben aber noch begucken durfte, wie sein eigener Sohn an den folgen seiner Kriegsgefangenschaft zugrunde ging.
Hasse ich deswegen Russen, hasse ich dich oder irgendwen? Nein, ich trete dem gleichmütig gegenüber und versuche dennoch, die Situation objektiv zu betrachten.

sunchaser2
03. Oktober 2003, 17:31
Original geschrieben von Mackiavelli


Das ist ja alles schön und gut.
Aber warum soll man deswegen die Person Adolf Hitler nicht von beiden Seiten betrachten dürfen?

Soll ich hier die Leidensgeschichte meiner Großeltern unter den Russen erzählen und euch mit dem Hinweis darauf verbieten über Stalin und den Kommunismus zu diskutieren?

sag doch am besten gar nichts mehr, wenn du es nicht verstehst. ich jedenfalls kann einem bösen menschen nichts gutes abgewinnen, noch dazu wenn er meine familie verstümmelt und verbrannt hat. ich hätte meine großeltern jedenfalls gerne kennengelernt und wünschte sie wären nicht in einem ofen verbrannt worden.

nehmt doch rücksicht und schreibt euch eure naziansichten und themen per email oder trefft euch in euren bierkellern und schreit da eure parolen hinaus, wenn es euch dann besser geht.

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 17:32
Original geschrieben von Tarnor
Weil es an Hitler einfach nichts Positives gab?

/edit: meine den Post davor
s.o.

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 17:34
Original geschrieben von sunchaser


sag doch am besten gar nichts mehr, wenn du es nicht verstehst. ich jedenfalls kann einem bösen menschen nichts gutes abgewinnen, noch dazu wenn er meine familie verstümmelt und verbrannt hat. ich hätte meine großeltern jedenfalls gerne kennengelernt und wünschte sie wären nicht in einem ofen verbrannt worden.

nehmt doch rücksicht und schreibt euch eure naziansichten und themen per email oder trefft euch in euren bierkellern und schreit da eure parolen hinaus, wenn es euch dann besser geht.

wieso sollte man, hier erfreut sich niemand eines verbrechens.
Sondern diskutiert eher über Leistungen,die nunmal erstaunlich sind

SlinkY
03. Oktober 2003, 17:34
Original geschrieben von sunchaser



nehmt doch rücksicht und schreibt euch eure naziansichten und themen per email oder trefft euch in euren bierkellern und schreit da eure parolen hinaus, wenn es euch dann besser geht.

dafür isses forum da :/

Laertes
03. Oktober 2003, 17:36
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Ich empfinde Mitgefühl und Trauer für das, was deinen Angehörigen und Millionen weiterer widerfahren ist, doch rechtfertigt das nicht deinen hiesigen Auftritt.
Mein Großvater wurde in Stailngrad gefangengenommen und hat sich bis zu seiner Freilassung '52 mit so ziemlich sämtlichen Krankheiten angesteckt, an denen man sterben kann und war nur der Schatten des stolzen Soldaten von einst. Mein Urgroßvater wurde inhaftiert, weil er französischen Kriegsgefangenen zur Flucht verholfen hatte. Als er wieder frei war und eingesetzt wurde, geriet auch er in russische Kriegsgefangenschaft und kehrte als menschliches Wrack zurück, dass sich vor dem eigenen schmerzvollen Ableben aber noch begucken durfte, wie sein eigener Sohn an den folgen seiner Kriegsgefangenschaft zugrunde ging.
Hasse ich deswegen Russen, hasse ich dich oder irgendwen? Nein, ich trete dem gleichmütig gegenüber und versuche dennoch, die Situation objektiv zu betrachten.


Original geschrieben von sHaO-LiNg
Es war Krieg, was erwartest du?

shaoling
03. Oktober 2003, 17:37
Original geschrieben von sunchaser


sag doch am besten gar nichts mehr, wenn du es nicht verstehst. ich jedenfalls kann einem bösen menschen nichts gutes abgewinnen, noch dazu wenn er meine familie verstümmelt und verbrannt hat. ich hätte meine großeltern jedenfalls gerne kennengelernt und wünschte sie wären nicht in einem ofen verbrannt worden.

nehmt doch rücksicht und schreibt euch eure naziansichten und themen per email oder trefft euch in euren bierkellern und schreit da eure parolen hinaus, wenn es euch dann besser geht. Wenn du wüsstest, wen ich aus meiner Verwandschaft nicht alles gerne kennengelernt hätte...

Du hast nicht die geringste Ahnung, wovon du sprichst. Du redest von bösen Menschen und bist dir nicht einmal bewusst, dass kein Mensch auf Erden je böse geboren wurde und selbst die grausamsten, in ihrer gesamten Natur böse erscheinenden Taten eine Vorgeschichte und eine Kehrseite haben, die man sehr wohl noch aus anderen Sichtweise betrachten kann.

Darüberhinaus solltest du dir und deinem Volk eher eine Ehre machen, indem du Weisheit und Größe zeigst, anstatt dich hier völlig unbegründet voller Eifer in eine Hetzdiskussion zu verstricken, die nicht von unserer Seite begonnen wurde.
Wenn du wüsstest, wie oft Llew mich oder Mackia in der Vergangenheit schon wegen rechter Kommentare zur Sau gemacht hat, dann könntest du auch nicht so einen Schwachsinn über ihn verbreiten.

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 17:37
Original geschrieben von Laertes




52 war krieg ?
welcher denn ?

Mackiavelli
03. Oktober 2003, 17:39
Original geschrieben von Llew Silverhand


52 war krieg ?
welcher denn ?

Koreakrieg :)

Bier Bauch
03. Oktober 2003, 17:41
Original geschrieben von Devotika
Ich finde Hitlers Skill auch bewundernswert. ganz klar, er war ja auch schließlich ein österreicher

shaoling
03. Oktober 2003, 17:41
@Laertes, ich habe damit nicht angefangen. Doch erzähl meiner Mutter und Großmutter davon, während sie sich daran erinnern, wie mein Großvater winselnd dalag, als ihm seine eigene Scheiße samt Gedärmen zur Bauchdecke rausgekommen ist...

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 17:41
Original geschrieben von Mackiavelli


Koreakrieg :)

deutschland war im Koreakrieg ?

ahja
03. Oktober 2003, 17:41
sunchaser argumentiert, im gegensatz zu den meisten anderen hier, nicht auf rationaler, sondern auf emotionaler ebene. deshalb denke ich, dass man kaum zu einer einigung kommen wird, die beide seiten zufriedenstellt.
ob man so ein thema auf rationaler ebene positiv bewerten kann, bleibt jedem selbst überlassen.

Laertes
03. Oktober 2003, 17:44
Original geschrieben von sHaO-LiNg
@Laertes, ich habe damit nicht angefangen. Doch erzähl meiner Mutter und Großmutter davon, während sie sich daran erinnern, wie mein Großvater winselnd dalag, als ihm seine eigene Scheiße samt Gedärmen zur Bauchdecke rausgekommen ist...

Ich habe garnichts gesagt, sondern dich nur zitiert...

Ich versuche damit auch nur klarzumachen, daß es unsinnig ist, diesen Wahnsinnigen für irgendwas zu bewundern, egal ob man Deutsch, Jude oder was auch immer ist. Da seine Großmachtträume letztendlich nur zu einem Haufen Toten (jedweder Nationalität) und zerbombten Städted geführt hat...

Selbst wenn das Nazi-Regime nicht den Holocaust an den Juden begangen hätte, wären die Taten Adolf Hitler und seiner Schergen noch zutiefst verachtenswerd...

shaoling
03. Oktober 2003, 17:47
Original geschrieben von Laertes


Ich habe garnichts gesagt, sondern dich nur zitiert... Die Aussage meintest du aber so, ja? Mein Großvater starb nicht den Tod eines Soldaten, wogegen er wohl wesentlich weniger einzuwenden gehabt hätte. Also gehe vorsichtiger mit solchen Phrasen um.

Tarnor
03. Oktober 2003, 17:49
Leute wie ihr, die an Hitler postive Züge suchen, sind Schuld daran, dass in Deutschland nie wieder ein gesunder Patriotismus wachsen kann.

shaoling
03. Oktober 2003, 17:51
Original geschrieben von Laertes


Ich habe garnichts gesagt, sondern dich nur zitiert...

Ich versuche damit auch nur klarzumachen, daß es unsinnig ist, diesen Wahnsinnigen für irgendwas zu bewundern, egal ob man Deutsch, Jude oder was auch immer ist. Da seine Großmachtträume letztendlich nur zu einem Haufen Toten (jedweder Nationalität) und zerbombten Städted geführt hat...

Selbst wenn das Nazi-Regime nicht den Holocaust an den Juden begangen hätte, wären die Taten Adolf Hitler und seiner Schergen noch zutiefst verachtenswerd...





Ja, doch wessen Taten werden nicht verachtet? Adolf Hitler gab nunmal ein Beispiel, wie ein einfacher Mann eher durchschnittlicher Intelligenz so Großes leisten und dann in die Geschichte eingehen konnte, weil er letztendlich dem Wahnsinn erlegen war.

Laertes
03. Oktober 2003, 17:51
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Die Aussage meintest du aber so, ja? Mein Großvater starb nicht den Tod eines Soldaten, wogegen er wohl wesentlich weniger einzuwenden gehabt hätte. Also gehe vorsichtiger mit solchen Phrasen um.

Den Tod eines Soldaten, soso...

Ich weiß nicht was du für eine Vorstellung hast, wie der Tod eines Soldaten aussieht, aber langsam und schmerzvoll zu verrecken ist ein typischer Soldatentod im Kriegsfall...

Am Krieg ist nichts ehrenhaftes oder stolzes (nur in der Propagande, sondern Krieg ist eine verdammt schmutzige Angelegeheit.

Bronzegraf
03. Oktober 2003, 17:52
Ein Großteil wundert sich, wieso Caesar, die Hunnen und andere eine solche Achtung und Wertschätzung in der Welt erhalten haben. Ganz einfach: Es wurden die Sachen diskutiert und näher betrachtet, die militärisch und politisch zu der jeweiligen Zeit einzigartig waren. Die Taten die nebenher liefen und einen sehr widerlichen Beigeschmack hatten, wurden außer acht gelassen. Genau auf diesen Weg begibt sich diese Diskussion. Ihr behauptet die Person Adolf Hitler als Ganzes (also von allen Seiten betrachten zu wollen). Dann frage ich mich, wieso hier nur eine Seite (die vermeintlich "gute") rausgepickt und diskutiert wird.
Aber diese Entwicklung läßt sich scheinbar auch zu unserer Zeit nicht aufhalten. Wenn der Schmerz der Nachfahren der Opfer erloschen ist, werden wahrscheinlich auch diesmal, die Ausmaße der Greueltaten unter Hitler vergessen sein. Ich bedauere das jetzt schon zutiefst.

shaoling
03. Oktober 2003, 17:54
Original geschrieben von Tarnor
Leute wie ihr, die an Hitler postive Züge suchen, sind Schuld daran, dass in Deutschland nie wieder ein gesunder Patriotismus wachsen kann. Unser Patriotismus ist der reinste, der überhaupt existieren kann. Er lässt nichts aus, weder Größe noch Ehre, weder Schmach noch Kummer und Leid. Weil wir uns weder etwas verschließen noch etwas nicht wahrhaben wollen, sondern die Dinge im Ganzen betrachten, wie es jeder Mensch tun sollte.
Ein gesunder Patriotismus kann nicht zustande kommen, solange man Elemente unserer Vergangenheit abtut und simplifiziert, anstatt sich damit zu beschäftigen, wie alles zustande kam und woraus soviel Hass geboren wurde, der für so entsetzliches Leid verantwortlich war.
Um die Geschichte zu verstehen musst du nunmal alles sehen und darfst deine Augen nicht verschließen, weil du an die Grenzen solch einfältiger Begriffe wie "gut" und "böse" stößt.

Laertes
03. Oktober 2003, 17:56
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Ja, doch wessen Taten werden nicht verachtet? Adolf Hitler gab nunmal ein Beispiel, wie ein einfacher Mann eher durchschnittlicher Intelligenz so Großes leisten und dann in die Geschichte eingehen konnte, weil er letztendlich dem Wahnsinn erlegen war.

Und was ist daran bewundernswert? Was ist bewundernswert daran, Millionen Menschen in den Tod zu schicken (egal ob in die Gaskammer oder in den Krieg)?

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 17:57
Was hat Patriotismus mit einer eher Wertneutralen Einschätzung des Führers zu tun ?
Dass man jetzt nur eine perspektive betrachtet lässt sich darauf zurückführen dass wohl jeder die negativen seiten kennt, die nu nicht noch weiter durchgekaut werden müssen.


@Laertes , der Tod eines Soldaten ist auf dem Schlachtfeld, der wahre Tod eines Kriegers

shaoling
03. Oktober 2003, 17:58
Original geschrieben von Bronzegraf
Ein Großteil wundert sich, wieso Caesar, die Hunnen und andere eine solche Achtung und Wertschätzung in der Welt erhalten haben. Ganz einfach: Es wurden die Sachen diskutiert und näher betrachtet, die militärisch und politisch zu der jeweiligen Zeit einzigartig waren. Die Taten die nebenher liefen und einen sehr widerlichen Beigeschmack hatten, wurden außer acht gelassen. Genau auf diesen Weg begibt sich diese Diskussion. Ihr behauptet die Person Adolf Hitler als Ganzes (also von allen Seiten betrachten zu wollen). Dann frage ich mich, wieso hier nur eine Seite (die vermeintlich "gute") rausgepickt und diskutiert wird.
Aber diese Entwicklung läßt sich scheinbar auch zu unserer Zeit nicht aufhalten. Wenn der Schmerz der Nachfahren der Opfer erloschen ist, werden wahrscheinlich auch diesmal, die Ausmaße der Greueltaten unter Hitler vergessen sein. Ich bedauere das jetzt schon zutiefst. Die schlechten Seiten wurden hier und woanders schon so oft diskutiert, dass man dessen überdrüssig werden könnte. Wir haben eben einmal herausgestellt, dass sie nicht das einzige ist, was es zusehen gibt. Wir behaupten nicht, dass Hitler nur Gutes vollbracht hat, sondern im Gegenteil sind uns bewusst, dass das Böse überwiegte, trotzdem verlieren wir nichts aus den Augen, wie es Andere tun.

@Laertes, das ist mir bewusst. Trotzdem trachtet es jemandem, der bereit ist, sein Leben für sein Vaterland zu geben, wohl eher danach, auf dem Schlachtfeld zu sterben als nach Jahren der Kriegsgefangenschaft als alter Mann in seinem eigenen Ausgeschiedenen, oder?

Prof.Dr.Zwiebel
03. Oktober 2003, 17:59
Original geschrieben von Llew Silverhand
Was hat Patriotismus mit einer eher Wertneutralen Einschätzung des Führers zu tun ?
Dass man jetzt nur eine perspektive betrachtet lässt sich darauf zurückführen dass wohl jeder die negativen seiten kennt, die nu nicht noch weiter durchgekaut werden müssen.


@Laertes , der Tod eines Soldaten ist auf dem Schlachtfeld, der wahre Tod eines Kriegers
man sieht an deiner wortwahl sofort auf welcher seite du stehst ^^
btw: peinlicher plz

shaoling
03. Oktober 2003, 18:00
Original geschrieben von Laertes


Und was ist daran bewundernswert? Was ist bewundernswert daran, Millionen Menschen in den Tod zu schicken (egal ob in die Gaskammer oder in den Krieg)? Ich meinte nicht den Tod Millionen von Soldaten, sondern das, wonach es ihm einst trachtete, als er als Jugendlicher Querkopf die Bibliotheken nach allem durchstöberte, was sich deutsch nannte. Dass er selbst bereit war, sein Leben für einen Traum zu geben, den er irgendwann in seinem Wahnsinn aus den Augen verloren hat.

Ihr solltest Llews Worte achten, anstatt sie als peinlich abzutun. Es gibt nunmal Menschen, die lieber für einen Traum ihr Leben geben, als in einem Albtraum zu leben.

SlinkY
03. Oktober 2003, 18:00
Original geschrieben von Laertes


Und was ist daran bewundernswert? Was ist bewundernswert daran, Millionen Menschen in den Tod zu schicken (egal ob in die Gaskammer oder in den Krieg)?

nichts.
nur wie er es geschafft hat andere millionen menschen dazu zu bringen das zu tun.

Prof.Dr.Zwiebel
03. Oktober 2003, 18:02
@shao-ling
engagiert =/= fanatisch
ich glaube, dir ist der unterschied net ganz klar

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 18:03
Original geschrieben von Prof.Dr.Zwiebel

man sieht an deiner wortwahl sofort auf welcher seite du stehst ^^
btw: peinlicher plz


Ich weiss auf welcher Seite ich stehe, aber ich glaube nicht dass du es weisst

Laertes
03. Oktober 2003, 18:03
Original geschrieben von sHaO-LiNg

@Laertes, das ist mir bewusst. Trotzdem trachtet es jemandem, der bereit ist, sein Leben für sein Vaterland zu geben, wohl eher danach, auf dem Schlachtfeld zu sterben als nach Jahren der Kriegsgefangenschaft als alter Mann in seinem eigenen Ausgeschiedenen, oder?

Der durchschnittliche Soldat versucht in der Regel irgendwie lebend aus dieser Scheiße rauszukommen und sich nicht für "Führer, Volk und Vaterland" zu opfern...

Daß dein Großvater vielleicht dazu gezwungen auf dem "Feld der Ehre" zu ziehen und vielleicht lieber bei seiner Frau und seinen Kindern gelblieben wäre, kommt dir anscheinend nicht in den Sinn, oder?

SlinkY
03. Oktober 2003, 18:05
ich glaub auch nicht das die meisten soldaten scharf drauf waren unedingt zu sterben damit ihnen ehre gebührte. leider hatten sie keine andere wahl.

Prof.Dr.Zwiebel
03. Oktober 2003, 18:05
Original geschrieben von Llew Silverhand



Ich weiss auf welcher Seite ich stehe, aber ich glaube nicht dass du es weisst
und du nennst hitler auch nur rein zufällig "führer"...
btw: lächerlicher plz

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 18:07
ja und ? eine alternative bezeichnung für ihn, mehr nicht

shaoling
03. Oktober 2003, 18:07
Original geschrieben von Laertes


Der durchschnittliche Soldat versucht in der Regel irgendwie lebend aus dieser Scheiße rauszukommen und sich nicht für "Führer, Volk und Vaterland" zu opfern...

Daß dein Großvater vielleicht dazu gezwungen auf dem "Feld der Ehre" zu ziehen und vielleicht lieber bei seiner Frau und seinen Kindern gelblieben wäre, kommt dir anscheinend nicht in den Sinn, oder? Als er seine Kameraden blutend auf dem Schlachtfeld sah und ihm bewusst wurde, dass es ihn jeden Augenblick selbst ereilen könnte? Vielleicht, eher noch mit Sicherheit. Aber er zog in den Kampf für eine Sache, an die er glaubte. Er wusste, was es mit Krieg auf sich hatte, denn er stammte aus einer Soldatenfamilie und dennoch war zog er bereitwillig in den Kampf wissend, dass es ihn sein Leben kosten könnte. Und ich gehe jede Wette ein, er wäre lieber auf dem Schlachtfeld gestorben als als Schatten seiner selbst auf einem Krankenbett.

Tarnor
03. Oktober 2003, 18:08
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Unser Patriotismus ist der reinste, der überhaupt existieren kann. Er lässt nichts aus, weder Größe noch Ehre, weder Schmach noch Kummer und Leid. Weil wir uns weder etwas verschließen noch etwas nicht wahrhaben wollen, sondern die Dinge im Ganzen betrachten, wie es jeder Mensch tun sollte.
Ein gesunder Patriotismus kann nicht zustande kommen, solange man Elemente unserer Vergangenheit abtut und simplifiziert, anstatt sich damit zu beschäftigen, wie alles zustande kam und woraus soviel Hass geboren wurde, der für so entsetzliches Leid verantwortlich war.
Um die Geschichte zu verstehen musst du nunmal alles sehen und darfst deine Augen nicht verschließen, weil du an die Grenzen solch einfältiger Begriffe wie "gut" und "böse" stößt.

Du bist echt der beknackteste Dummschwaetzer, der im bw.de Forum tippt.
Erstmal ein paar fundamentale Lebenswahrheiten für dich.
-Am Krieg und Soldatenwesen ist nichts glorreiches, die meisten verwundeten, sterbenden Soldaten auf dem Felde rufen nach ihrere Mutter und nicht nach ihrem Vaterland.
-Am Hitler gibt es nichts positives, egal wie du es drehst und wendest (oh, ich vergaß, er hat die autobahnen gebaut)
-Deine Geschichte über den armen, kleinen Adolf hat mich zu Traenen gerührt.

Aber hinter all deinen aufgeblasen Worten steckt eh nichts als heiße Luft, wie viele, die so groß rumtönen, bist du im rl höchstwahrscheinlich ziemlich klein(geistig).
Ich werde jetzt mit einem deutschen Juden einen trinken gehen und wißt ihr was, dieser Mann ist um so vieles deutscher als ihr Idioten mit eurer verkrüppelten Logik.

Ihr seid keine Patrioten, ihr seid dumme verwirrte Vollspaßten, die auf ihre beknackte Weise das Erbe meiner Ahnen schaenden.

Zers4ever
03. Oktober 2003, 18:09
So, ich wiederhole jetzt nochmal meine Meinung, weil das anscheinend keiner so richtig hier gerallt hat.

Man kann jeden Menschen für irgendetwas bewundern. Dass er Adolf Hitler ganz im allgemeinen bewundert hat hier noch niemand gesagt (nicht einmal sHaO-LiNg ;) )!!!

Ich z.B. bewundere Daniel Kübelböck für sein Selbstvertrauen, Gerhard Schröder dafür, dass er sich vom Kind armer Eltern bis zum Bundeskanzler der BRD hochgearbeitet hat und ich bewundere Adolf Hitler ebenfalls für seine politische Karriere.

Wer sagt soetwas sei nicht bewunderndernswert ist doch nen bisserl :stupid:
Wenns nicht bewundernswert ist dann soll es derjenige doch erstmal besser machen.

mamamia
03. Oktober 2003, 18:11
gut shaoling wir haben es jetzt verstanden, dass du hitler verehrst. er war ein kleiner mann (buchstäblich) und hat es mit seinen rhetorischen fähigkeiten bis zum höchsten politischem amt in deutschland geschafft. das wars dann aber auch. was danach kam war nur noch dreck, das weißt du selbst. du brauchst es gar nicht zu rechtfertigen.
es fing mit den judengesetzten an, ging über die sinnlose verheizung deutscher soldaten bis hin zur endgültigen niederlage deutschlands.
insgesamt gesehen ist hitler der schlechteste mensch, den deutschland jemals hervorgebracht hat.

wenn du dir ein neues vorbild suchen willst, dann wenigstens eins mit edlen absichten. schau dir abraham lincoln an. der war am anfang auch ungebildet, hat sich alles selbst beigebracht und ist am ende amerikanischer präsident geworden - hat seinen ehrgeiz aber für den erhalt der union & gegen die sklaventreiberei eingesetzt und nicht für persönliche weltherrschafts-ziele.

ich weiß ist nicht ganz das thema, aber die art wie du hier einen millionenfachen mörder verteidigst, ist nur noch peinlich.

Laertes
03. Oktober 2003, 18:13
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Als er seine Kameraden blutend auf dem Schlachtfeld sah und ihm bewusst wurde, dass es ihn jeden Augenblick selbst ereilen könnte? Vielleicht, eher noch mit Sicherheit. Aber er zog in den Kampf für eine Sache, an die er glaubte. Er wusste, was es mit Krieg auf sich hatte, denn er stammte aus einer Soldatenfamilie und dennoch war zog er bereitwillig in den Kampf wissend, dass es ihn sein Leben kosten könnte. Und ich gehe jede Wette ein, er wäre lieber auf dem Schlachtfeld gestorben als als Schatten seiner selbst auf einem Krankenbett.

Und ich gehe jede Wette ein, er wäre lieber zu Hause irgendwann an Altersschwäche gestorben und hätte seine Enkel noch kennenlernen können als als Schatten seiner selbst auf einem Krankenbett, hervorgerufen durch eine Kriegsgefangenschaft, weil er für einen Wahnsinnigen mit wahnsinnigen Großmachtsträumen in den Krieg gezogen ist...

Bronzegraf
03. Oktober 2003, 18:13
Original geschrieben von Tarnor
Du bist echt der beknackteste Dummschwaetzer, der im bw.de Forum tippt.
Erstmal ein paar fundamentale Lebenswahrheiten für dich.
-Am Krieg und Soldatenwesen ist nichts glorreiches, die meisten verwundeten, sterbenden Soldaten auf dem Felde rufen nach ihrere Mutter und nicht nach ihrem Vaterland.
-Am Hitler gibt es nichts positives, egal wie du es drehst und wendest (oh, ich vergaß, er hat die autobahnen gebaut)
-Deine Geschichte über den armen, kleinen Adolf hat mich zu Traenen gerührt.

Aber hinter all deinen aufgeblasen Worten steckt eh nichts als heiße Luft, wie viele, die so groß rumtönen, bist du im rl höchstwahrscheinlich ziemlich klein(geistig).
Ich werde jetzt mit einem deutschen Juden einen trinken gehen und wißt ihr was, dieser Mann ist um so vieles deutscher als ihr Idioten mit eurer verkrüppelten Logik.

Ihr seid keine Patrioten, ihr seid dumme verwirrte Vollspaßten, die auf ihre beknackte Weise das Erbe meiner Ahnen schaenden.

Wenn Du deine "Argumente" nicht hinter dieser "Sprache" und diesen Beleidigungen verstecken würdest, würde ich Dir wahrscheinlich zustimmen. So bleibt mir nur das Kopfschütteln übrig...

Zers4ever
03. Oktober 2003, 18:14
Original geschrieben von-aLpHa]oNe[-]
Original geschrieben von Laertes
Und was ist daran bewundernswert? Was ist bewundernswert daran, Millionen Menschen in den Tod zu schicken (egal ob in die Gaskammer oder in den Krieg)?

nichts.
nur wie er es geschafft hat andere millionen menschen dazu zu bringen das zu tun.

#2

Zers4ever
03. Oktober 2003, 18:18
Original geschrieben von mamamia
gut shaoling wir haben es jetzt verstanden, dass du hitler verehrst. er war ein kleiner mann (buchstäblich) und hat es mit seinen rhetorischen fähigkeiten bis zum höchsten politischem amt in deutschland geschafft. das wars dann aber auch. was danach kam war nur noch dreck, das weißt du selbst. du brauchst es gar nicht zu rechtfertigen.

Hat er das etwa getan :confused:

Ich gebe zu hab den Threat nicht völlig komplett gelesen aber sowas wär mir doch aufgefallen. Zitier ihn doch mal, das möchte ich sehen.

shaoling
03. Oktober 2003, 18:20
Original geschrieben von Laertes


Und ich gehe jede Wette ein, er wäre lieber zu Hause irgendwann an Altersschwäche gestorben und hätte seine Enkel noch kennenlernen können als als Schatten seiner selbst auf einem Krankenbett, hervorgerufen durch eine Kriegsgefangenschaft, weil er für einen Wahnsinnigen mit wahnsinnigen Großmachtsträumen in den Krieg gezogen ist... Mit Sicherheit, doch hatte er diese Wahl nun einmal nicht. Wenn du kämpfen musst, kämpfst du eben. Er war Soldat, bevor Hitler an die Macht kam und wusste, dass unruhige Zeiten herrschten. Aber ich sagte bereits, dass manche Menschen eben lieber für einen großen Traum sterben, als in einem großen Albtraum zu leben.

Nimm Theodor Körner. Er kannte das Soldatentum und war Soldat aus Leidenschaft für sein Vaterland. Er kannte das Angesicht des Krieges besser und es war ihm realer als uns allen. Trotzdem besang er es und dichtete über holde Soldaten, die ihr Blut und Leben gaben für ihr Vaterland. Als er von einer feindlichen Kugel verwundet wurde, dichtete er weiter noch auf dem Sterbebett. Er hätte mehr als einmal die Möglichkeit gehabt, in einer Bibliothek oder ähnlichem zu arbeiten, aber er zog es vor, in den Krieg zu ziehen. Wofür?

shaoling
03. Oktober 2003, 18:22
Original geschrieben von Zergs4ever


Hat er das etwa getan :confused:

Ich gebe zu hab den Threat nicht völlig komplett gelesen aber sowas wär mir doch aufgefallen. Zitier ihn doch mal, das möchte ich sehen. Habe ich auch nicht. Ich habe Hitlers einstige Intentionen, Wünsche und Träume gerühmt und das, wonach es ihm eigentlich trachtete. Dass es ihm gelang, auf so erstaunliche Art und Weise die Kräfte einer Nation zu bündeln, fand dabei gar nicht einmal fiel Erwähnung.

Laertes
03. Oktober 2003, 18:26
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Mit Sicherheit, doch hatte er diese Wahl nun einmal nicht. Wenn du kämpfen musst, kämpfst du eben. Er war Soldat, bevor Hitler an die Macht kam und wusste, dass unruhige Zeiten herrschten. Aber ich sagte bereits, dass manche Menschen eben lieber für einen großen Traum sterben, als in einem großen Albtraum zu leben.

Nimm Theodor Körner. Er kannte das Soldatentum und war Soldat aus Leidenschaft für sein Vaterland. Er kannte das Angesicht des Krieges besser und es war ihm realer als uns allen. Trotzdem besang er es und dichtete über holde Soldaten, die ihr Blut und Leben gaben für ihr Vaterland. Als er von einer feindlichen Kugel verwundet wurde, dichtete er weiter noch auf dem Sterbebett. Er hätte mehr als einmal die Möglichkeit gehabt, in einer Bibliothek oder ähnlichem zu arbeiten, aber er zog es vor, in den Krieg zu ziehen. Wofür?

Ich weiß es nicht, ich kann an Krieg nichts ehrenhaftes finden.

Wobei du nicht vergessen solltest, wann Theodor Körner lebte. Seitdem hat sich das Gesicht des Krieges stark gewandelt...

Zu deinem Großvater:
Und was hat ihm das letzendlich eingebracht? Einen qualvollen Tod...

Und von was einem Traum sprichst du bitte? Das großdeutsche Reich? Niemand braucht das Großdeutsche Reich!

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 18:34
Original geschrieben von Laertes


Ich weiß es nicht, ich kann an Krieg nichts ehrenhaftes finden.

Wobei du nicht vergessen solltest, wann Theodor Körner lebte. Seitdem hat sich das Gesicht des Krieges stark gewandelt...

Zu deinem Großvater:
Und was hat ihm das letzendlich eingebracht? Einen qualvollen Tod...

Und von was einem Traum sprichst du bitte? Das großdeutsche Reich? Niemand braucht das Großdeutsche Reich!

Mut, Tapferkeit, Aufopferungswillen

Ich seh da schon was.

shaoling
03. Oktober 2003, 18:35
Original geschrieben von Laertes


Ich weiß es nicht, ich kann an Krieg nichts ehrenhaftes finden.

Wobei du nicht vergessen solltest, wann Theodor Körner lebte. Seitdem hat sich das Gesicht des Krieges stark gewandelt...

Zu deinem Großvater:
Und was hat ihm das letzendlich eingebracht? Einen qualvollen Tod...

Und von was einem Traum sprichst du bitte? Das großdeutsche Reich? Niemand braucht das Großdeutsche Reich! Schau, auch wenn du es nicht verstehen kannst. Diese Menschen, zu denen auch mein Großvater und mein Urgroßvater zählten, liebten ihr Vaterland und es traf sie wie die ganze Nation schwer, auf welche Weise der Erste Weltkrieg beendet worden war. Mein Urgroßvater z.B. hatte auch dort schon gekämpft und die schreckliche Brutalität des Krieges mit eigenen Augen gesehen.
Natürlich wollten sie keinen erneuten Krieg, aber sie wollten nicht so weiterleben. Sie wollten nicht bis ans Ende aller Tage wieder nur der Abglanz etwas Großem sein, die Erben einer Großen Zeit, die sie zum Teil selbst noch miterlebt hatte. Viele fühlten sich ihres Stolzes und ihrer Ehre beraubt, solange sie so vor der Welt standen.
Man träume damals von einer Rückbesinnung auf alte Werte und Tugenden und eine Rückkehr zu alter Größe, in der auch die Größe des Reiches mit inbegriffen war. Mit dieser Größe, dieser deutschen Größe verbanden sie gleichsam ihre Ehre und ihren Stolz als Deutsche. Und wie gesagt, manch einer stirbt lieber in Ehre als in Unehre zu leben. Und in Ehre zu sterben bedeutet nunmal für einen Soldaten auf dem Schlachtfeld zu sterben unter Kameraden, die wie er bereit waren, ihr Leben für ihr Vaterland zu geben.
Ich weiß nicht, ob ich genauso handeln könte, aber ich kann es nachempfinden und Verständnis aufbringen für das, was sie bewegte.

mamamia
03. Oktober 2003, 18:35
aus deinen texten, shaoling, ist herauszulesen, dass du die ziele von hitler bewunderst.(lass mich die zitate bitte nicht nocheinmal suchen) was waren denn diese edlen ziele? ein großdeutsches reich, lebensraum im osten und die vernichtung der juden in europa.
=>

Original geschrieben von sHaO-LiNg
Ich meinte nicht den Tod Millionen von Soldaten, sondern das, wonach es ihm einst trachtete, als er als Jugendlicher Querkopf die Bibliotheken nach allem durchstöberte, was sich deutsch nannte. Dass er selbst bereit war, sein Leben für einen Traum zu geben..

diese ziele (erweiterung des lebensraums, judenvertreibung und großdeutsches reich) schließen aber ein, dass deutsche soldaten sowie unschuldige sterben. gleichzeitig verurteilst du es aber.


Original geschrieben von sHaO-LiNg
Ich empfinde Mitgefühl und Trauer für das, was deinen Angehörigen und Millionen weiterer widerfahren ist...

und zu guter letzt, leugnest du auch noch die geschichte (nämlich, dass hitler den krieg begonnen hat) und behauptest, dass deutsche soldaten bis zum ende für "ihren führer" gekämpft haben. ich glaube eher sie haben bis zum ende gekämpft, weil sie sonst standrechtlich erschossen wurden und sie (besonders die ss) gar nicht anders konnten, weil sie an so vielen verbrechen beteiligt waren, dass sie sich vor feindlicher gefangenschaft gefürchtet haben.


Original geschrieben von sHaO-LiNg
Es war Krieg, was erwartest du? Den Weltkrieg hat er nicht einmal begonnen...

Zu der Opferbereitschaft:
Letztendlich ist nicht zuletzt das gemeine Volk für ihn und seinen Traum durchs Feuer gegangen. Ganz zu schweigen von den Millionen Soldaten, die selbst am Ende ihrer Kräfte noch vorwärts stürmten.

fazit: hitler war ne ganz kleine nummer, die soviel angst vor feindlicher gefangenschaft hatte, dass er selbstmord begangen hat. er hat sich nicht getraut verantwortung für sein handeln zu übernehmen. vorher hat er aber noch 14jährige HJ-kinder eingesetzt um sein leben um ein paar wochen zu verlängern, obwohl die russen frühjahr '45 schon in den aussenbezirken von berlin waren.

Atron
03. Oktober 2003, 18:35
Ich denke, knapp 60 Jahre nach Ende des Krieges kann man die damalige Zeit objektiver unter die Lupe nehmen als es davor möglich war. Es gibt noch viele, die hier emotional reagieren und den Nationalsozialismus und Hitler als "scheiße" abstempeln und dann die Sache für erledigt halten. Das sind dann aber auch genau die Leute, die den USA aktuell Schwarz-Weiß-Denken vorwerfen und eine genauere Differenzierung als Gut und Böse fordern. Ich halte das nicht für richtig. Alles hat zwei Seiten, auch die Zeit damals, und beide verdienen es, betrachtet zu werden. Wenn wir das nicht tun, betreiben wir keine bessere Geschichtsschreibung als die Römer, die bekanntermaßen völlig einseitig und nicht selten mit blühender Phantasie ausgeschmückt war.
Man kann Hitler bewundern, ich tue das zum Teil auch. Was aber heutzutage und auch in diesem Thread oft vermischt wird, sind zwei unterschiedliche Dinge: Auf der einen Seite das, _was_ er getan hat, auf der anderen, _wie_ er es getan hat. Das "was" ist wohl eher weniger bewunderswert (für mich zumindest), das "wie" schon. Denn Hitler hatte unumstritten besondere Fähigkeiten, sein rhetorisches Talent steht da an erster Stelle. Man darf seine Persönlichkeit eben nicht nur auf den autoritären Diktator reduzieren, sondern sie als Ganzes betrachten. Damit haben aber viele noch Probleme, was angesichts der Medien und der Art, wie er in der Schule dargestellt wird, auch kein Wunder ist. Es wird noch eine Weile dauern, bis sich das Thema breitflächtig normalisiert hat, denn davon kann momentan noch nicht die Rede sein.

Laertes
03. Oktober 2003, 18:40
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Schau, auch wenn du es nicht verstehen kannst. Diese Menschen, zu denen auch mein Großvater und mein Urgroßvater zählten, liebten ihr Vaterland und es traf sie wie die ganze Nation schwer, auf welche Weise der Erste Weltkrieg beendet worden war. Mein Urgroßvater z.B. hatte auch dort schon gekämpft und die schreckliche Brutalität des Krieges mit eigenen Augen gesehen.
Natürlich wollten sie keinen erneuten Krieg, aber sie wollten nicht so weiterleben. Sie wollten nicht bis ans Ende aller Tage wieder nur der Abglanz etwas Großem sein, die Erben einer Großen Zeit, die sie zum Teil selbst noch miterlebt hatte. Viele fühlten sich ihres Stolzes und ihrer Ehre beraubt, solange sie so vor der Welt standen.
Man träume damals von einer Rückbesinnung auf alte Werte und Tugenden und eine Rückkehr zu alter Größe, in der auch die Größe des Reiches mit inbegriffen war. Mit dieser Größe, dieser deutschen Größe verbanden sie gleichsam ihre Ehre und ihren Stolz als Deutsche. Und wie gesagt, manch einer stirbt lieber in Ehre als in Unehre zu leben. Und in Ehre zu sterben bedeutet nunmal für einen Soldaten auf dem Schlachtfeld zu sterben unter Kameraden, die wie er bereit waren, ihr Leben für ihr Vaterland zu geben.
Ich weiß nicht, ob ich genauso handeln könte, aber ich kann es nachempfinden und Verständnis aufbringen für das, was sie bewegte.

Tja und wohin hat diese "Rückbesinnung" letztendlich geführt?

SlinkY
03. Oktober 2003, 18:42
deswegen wird hier auch immer wieder erläutert das hitler nicht dumm war aber dummes getan hat. aber wie würde deutschland aussehen wenn es hitler nie gegeben hätte? wie hätte deutschland ausgesehen wenn hitler sich auch nur 5 tage später erschossen hätte? wie wird die nahe zukunft deutschlands aussehen?

SlinkY
03. Oktober 2003, 18:44
Original geschrieben von Laertes


Tja und wohin hat diese "Rückbesinnung" letztendlich geführt?

zum 2. weltkrieg. gosu aktion :[

Laertes
03. Oktober 2003, 18:44
Original geschrieben von Llew Silverhand


Mut, Tapferkeit, Aufopferungswillen

Ich seh da schon was.

Hör doch bitte auf mit Floskeln um dich zu schmeissen. Jeder der sich ein Bißchen mit dem 2. Weltkrieg beschäftigt hat (oder selbst dabei war) weiß, daß der tatsächliche Kriegsalltag ganz anders aussieht und das da kein Platz für Romantik ist...

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 18:48
Also ich möchte nicht wissen wie es in Deutschland ohne ww2 aussähe ....

und das hat nix mit romantik zu tun, sondern mit werten die diesem volk heute fehlen. Vielerorts schon fast als abscheulich zu bezeichnen was heute daraus geworden ist.



Es ist echt fanatisch wie manche hier das Thema betrachten.

shaoling
03. Oktober 2003, 18:48
Original geschrieben von mamamia
aus deinen texten, shaoling, ist herauszulesen, dass du die ziele von hitler bewunderst.(lass mich die zitate bitte nicht nocheinmal suchen) was waren denn diese edlen ziele? ein großdeutsches reich, lebensraum im osten und die vernichtung der juden in europa.
=>Da scheint dir dein Halbwissen einen Streich zu spielen. Hitler war kein Antisemit im eigentlichen Sinne und hegte vor Ende des Ersten Weltkrieges nie eine Abneigung gegen Juden. Er sehnte sich ein großes Deutsches Reich zurück, wie es übrigens auch vor dem Ersten Weltkrieg (jaja Österreich) bereits existiert hatte.
Original geschrieben von mamamia
diese ziele (erweiterung des lebensraums, judenvertreibung und großdeutsches reich) schließen aber ein, dass deutsche soldaten sowie unschuldige sterben. gleichzeitig verurteilst du es aber. Dazu habe ich bereits etwas gesagt. Ich rühmte ihn für sein Streben, sich ganz und gar für den Traum seines großen Vaterlandes aufzuopfern, nicht mehr und nicht weniger.
Original geschrieben von mamamia
und zu guter letzt, leugnest du auch noch die geschichte (nämlich, dass hitler den krieg begonnen hat) und behauptest, dass deutsche soldaten bis zum ende für "ihren führer" gekämpft haben. ich glaube eher sie haben bis zum ende gekämpft, weil sie sonst standrechtlich erschossen wurden und sie (besonders die ss) gar nicht anders konnten, weil sie an so vielen verbrechen beteiligt waren, dass sie sich vor feindlicher gefangenschaft gefürchtet haben.Ich leugne überhaupt nichts, du solltest nur mal genauer lesen. Ich sagte, dass Hitler nicht unmittelbar den Weltkrieg begonnen hat, was wohl korrekt ist, wenn man betrachtet, dass er "nur" Polen wie zuvor auch schon die Resttschechei angegriffen hat. Der Weltkrieg, in dem es auch gegen Frankreich und England gehen sollte, war erst für etwa '42 geplant, das habe ich auch dazugeschrieben.
Ich behaupte, dass Soldaten für ihr Vaterland kämpfen können und es auch im Zweiten Weltkrieg getan haben. Wofür glaubst du, haben die alliierten oder russischen Soldaten gekämpft? Über das Soldatentum diskutiere ich noch mit Laertes, schalte dich da ein oder lass es, aber lege mir hier keien Unwahrheiten in den Mund. Ich habe niemals gesagt, dass die Liebe zum Vaterland der einzige Grund gewesen ist, zu kämpfen, wie könnte ich.
Original geschrieben von mamamia
fazit: hitler war ne ganz kleine nummer, die soviel angst vor feindlicher gefangenschaft hatte, dass er selbstmord begangen hat. vorher hat er aber noch 14jährige HJ-kinder eingesetzt um sein leben um ein paar wochen zu verlängern, obwohl die russen frühjahr '45 schon in den aussenbezirken von berlin waren. Rommel war unbestreitbar ein Mann von Ehre und zog es ebenso vor, seinem Leben vorzeitig ein Ende zu bereiten, weil er so sich selbst und vor allem seiner Familie die Schmach eines "Prozesses" wegen Hochverrats ersparen konnte.
Hitler war sicher keine kleine Nummer und es ist leicht, so etwas über jemanden zu sagen, der seit über 60 Jahren tot ist.
Zu den Motiven seines Freitods kann ich auch nicht viel sagen. Womöglich hatte er Angst vor der Gefangenschaft, womöglich wollte er einfach nicht mehr, es gibt viele mögliche Gründe.

shaoling
03. Oktober 2003, 18:51
Original geschrieben von Laertes


Hör doch bitte auf mit Floskeln um dich zu schmeissen. Jeder der sich ein Bißchen mit dem 2. Weltkrieg beschäftigt hat (oder selbst dabei war) weiß, daß der tatsächliche Kriegsalltag ganz anders aussieht und das da kein Platz für Romantik ist... Vielleicht lebten wir heute in einer besseren Welt mit etwas mehr Romantik und Sinn für Ehre und Tugend?
Natürlich hat der gemeine Soldat auf dem Schlachtfeld Angst gehabt und wäre lieber zu Hause gewesen, doch die Wahl hatten sie eben nicht. Und ich glaube kaum, dass sich die zugegeben fanatischen Angehörigen der SS mit Deutschem Gruß und "Heil Hitler" verabschiedet haben, weil sie Angst hatten, ihnen geschehe etwas, wenn sie es nicht täten.

Mackiavelli
03. Oktober 2003, 18:55
Original geschrieben von Laertes


Ich weiß es nicht, ich kann an Krieg nichts ehrenhaftes finden.




Der Krieg stellt die ultimative Herausforderung an Körper und Geist eines Mannes.
Er kostet unglaubliches an Selbsüberwindung, Selbstbeherrschung und oft auch an körperlichen Entbehrungen.

Ich halte es für das höchste, wenn ein Soldat freiwillig in den Krieg zieht, um seine Heimat zu schützen. Das er sich freiwillig dieser Herausforderung unter Inkaufnahme des eigenen Todes stellt. Wenn er im Krieg sein Leben einsetzt, um das seiner Kameraden zu retten. Wenn er sich unter den widrigsten Umständen, in lebenbedrohlichen Situationen bewährt.

Das Gegenseitige abschlachten in einem Krieg ist sicher nicht ruhmvoll, aber die Entschlossenheit trotzdem den Kampf aufzunehmen ist es in jedem Fall.

http://berg.heim.at/almwiesen/410100/Angriff1.jpg




PS: Ich rede hier von einem "richtigem" Krieg, nicht von solchen Sandkastenspielchen, wie sie die Amis abziehen.

shaoling
03. Oktober 2003, 19:06
Ich empfehle Theodor Körners "Männer und Buben". Ich würde es ja hier posten, aber dann steinigt mich Shizu noch. :D

Beli2
03. Oktober 2003, 19:18
jo Krieg ist böse, sich aber aus den Früchten dieser kriegerischen Erfolge zu nähren aber nicht, nicht wahr westliche Zivilistation? 8[

Btw für die Menschheit wäre es wohl besser gewesen wenn irgend so ein Diktator, ob Cesar, Hitler, Bush (ops ;( ) oder sonst wer es geschafft hätte die Weltherrschaft an sich zu reißen, denn dann wäre die Welt wenigstens eine Einheit, man könnte sich auf wichtiges konzentrieren und auf die Rasse "Mensch" stolz sein. Das Problem der Menschheit ist die eigene Zersplitterung und das wirklich schlimme daran ist, dass der Westen es erkennt (NATO, EU etc.) aber man aus genau diesem seine eigene Existenz gewinnt, ohne den Armut vom Rest der Welt ist unsere Gesellschaft nicht zu erhalten und ich denke in einigen Jahrhunderten wird man vielleicht auch dieses Ausnutzen von Menschen als verabscheulich ansehen und dann sind wir die Verbrecher.

shaoling
03. Oktober 2003, 19:22
Original geschrieben von SnArFeR
ich finde hitler war ein held! die eigentlichen hurensöhne waren doch stalin und churchill! was wäre die deutsche infrastruktur heute wenn hitler keine so fortschrittlichen autobahnen hätte bauen lassen? Nichts! was wäre VW heute ohne Hitler? noch weniger als nichts, Opel:D ! hitler war ein mann den man heute in den geschichtsbüchern als volksheld deutschlands darstellen sollte, denn die paar juden-eskapaden kann man ihm ja verzeihen (wer hätte nicht so gehandelt wenn er die möglichkeiten gehabt hätte die juden aus der welt zu schaffen!).

PS: DEUTSCHLAND!! Du hast anscheinend etwas überlesen. An dieser Stelle waren wir auf Seite eins, jetzt sind wir bei Seite fünf angelangt, alles check0red?

0Smacks0
03. Oktober 2003, 19:30
Ich hab ne ganz klare Vorstellung wie ein Politiker handeln muss. Hitler passt da nicht rein, auch dann nicht wenn man systematische Verfolgung u.s.w. aus seinem Lebenslauf streicht. Er hat fiskalisch grottig gehandelt und die Kriegsführung war das verdammt nochmal größte Glücksspiel, was es je gab.

Das einzigste was er konnte war sich zu inszenieren. Ähnlich wie Wilhelm II., der sonst auch nicht viel taugte...


Friedrich II, Napoleon oder Bismarck sind eine ganz andere Liga.

shaoling
03. Oktober 2003, 19:32
Original geschrieben von @Smacks@
Ich hab ne ganz klare Vorstellung wie ein Politiker handeln muss. Hitler passt da nicht rein, auch dann nicht wenn man systematische Verfolgung u.s.w. aus seinem Lebenslauf streicht. Er hat fiskalisch grottig gehandelt und die Kriegsführung war das verdammt nochmal größte Glücksspiel, was es je gab.

Das einzigste was er konnte war sich zu inszenieren. Ähnlich wie Wilhelm II., der sonst auch nicht viel taugte...


Friedrich II, Napoleon oder Bismarck sind eine ganz andere Liga. Das sowieso, dass Hitler weder Intelligenz noch Kriegskünste mit in die Wiege gelegt bekommen hat, sollte hinreichend bekannt sein.

Btw, lasst mir Snarfer am Leben! Ich tippe auf Ironie (/Zynik/Sarkasmus) oder 2+ o/oo...

Bronzegraf
03. Oktober 2003, 19:41
Wenn das Ironie sein sollte, dann sollte er das auch entsprechend kennzeichnen.
Aber mal so nebenbei, auf diese Art der Ironie/Sarkasmus kann ich getrost verzichten...

Zers4ever
03. Oktober 2003, 19:45
Doch, das war schlimm! Und das du jetzt noch Forenmitglieder als Jude bezeichnest zeigt ja wohl ganz eindeutig, welcher Ideologie du verfallen bist.

also ban plz http://www.angelfire.com/poetry/zergs4ever/banplz.gif

bami
03. Oktober 2003, 19:45
und sowas wird noch nicht einmal verwarnt/gebannt, die posts werden einfach gelöscht.

das ist so lächerlich, für nen einzeiler spam wird man hier verwarnt und bei solchen aussagen passiert einfach nichts.

was ist aus diesem forum geworden?

p.s. bitte meinen account löschen, werde hier nicht mehr posten/lesen, brauche ihn also nicht mehr.

bog
03. Oktober 2003, 19:48
Original geschrieben von bami
und sowas wird noch nicht einmal verwarnt/gebannt, die posts werden einfach gelöscht.

das ist so lächerlich, für nen einzeiler spam wird man hier verwarnt und bei solchen aussagen passiert einfach nichts.

was ist aus diesem forum geworden?die postings sind nicht geloescht, sondern verschoben worden.

die sache ist damit hoffentlich geklaert und man kann sich getrost wieder dem topic zuwenden.

und wenn du deinen acc nicht mehr willst, sag nem admin bescheid :rolleyes:

Beli2
03. Oktober 2003, 19:54
Original geschrieben von alleswirdgut


na..wie groß war denn die damalige europäische bevölkerung und wieviel wurden auf cäsars geheiß getötet ?

nix wissen = no ..thx

http://users.erols.com/mwhite28/warstat0.htm

kannst dir da gerne ein paar Zahlen raussuchen.

Ist btw ein interessanter Link zu Kriegsopfern der menschlichen Geschichte mit Zahlenangaben aus vielen verschiedenen Quellen.


Ne sehr interessante Top10 der 15 schlimmsten Auseinandersetzungen:

Death Toll Cause
50 million Second World War
40 million Mao Zedong
40 million Mongol Conquests
25 million Manchu Conquest
20 million Taiping Rebellion
20 million Annihilation of the American Indians
20 million Iosif Stalin
19 million Mideast Slave Trade
18 million Atlantic Slave Trade
17 million Timur Lenk
15 million First World War
9 million Russian Civil War
9 million Thuggee
8 million Fall of Rome
7 million Thirty Years War
5 million Congo Free State
3 million Chinese Civil War


Platz 2 und 3 finde ich "überraschend".


Noch eins gibt darunter auch eine Schätzung das bei den Deportationen von Afrikanern nach Amerika ca 15-20 millionen starben (6 M dabei die niedrigste Schätzungen, 60 Millionen dabei die höchste).
Soll nun nicht anti amerikanisch sein, aber ich persönlich habe nie von solchen Sachen im Geschichtsunterricht gehört...

mamamia
03. Oktober 2003, 19:54
ich bins langsam leid. deine art zu argumentieren beruht darauf den anderen als dumm darzustellen ("Halbwissen").
ich versteh auch ehrlich gesagt nicht, wie du so einen mann immer versuchst zu verteidigen.
er war schon vor der machtergreifung antisemit. meines wissens nach hat er sein berufliches scheitern damals in österreich (ich glaube musikstudium?!) "den juden" angekreidet und hat sich daraufhin radikalen, antisemitischen bewegungen angeschlossen, die gegen die weimarer republik und den versailler vertrag waren. ich bin mir jedoch nicht 100% sicher und lass mich wenn nötig belehren.

irgendwann in seiner späteren karriere ist doch sein aufstand gegen die regierung in berlin misslungen und er wurde in münchen verhaftet und im gefängnis hat er "mein kampf" geschrieben. spätestens danach sollte klar sein, dass er antisemit war.

nun rühmst du in für sein streben sich "sich ganz und gar für den Traum seines großen Vaterlandes aufzuopfern".
darüber lässt sich streiten, ob er sich aufgeopfert hat, oder rücksichtslos nach seinen zielen (herrschaft über europa, judenvernichtung, ausbreitung SEINES reiches) über leichen gegangen ist.
glaubst du wirklich die familien, die brüder, vater und söhne im 1. wk verloren hatten, wollten wieder ein großes deutsches reich?!
wofür, das frage ich mich immer wieder. was bringt ein großes reich. erklär mir das mal.
im übrigen solltest du mir jetzt nochmal genau erklären, was du an diesem streben bewunderst. ich hab das so verstanden, dass du sein streben und persönliche aufopferung nach einem großen deutschen reich bewunderst, aber die mittel (krieg, tod von unschuldigen und soldaten) verurteilst, sowie die folgen der judenverfolgung bedauerst. das ist sehr widersprüchlich, du kannst es mir ja nochmal erklären. und wenn du schon dabei bist, sag mir wo hitler sich aufgeopfert hat. er hat seine reden geschrieben, ja. und weiter? gestorben sind andere an den fronten. er war doch immer in seinem schutzbunker.


"Ich sagte, dass Hitler nicht unmittelbar den Weltkrieg begonnen hat, was wohl korrekt ist, wenn man betrachtet, dass er "nur" Polen wie zuvor auch schon die Resttschechei angegriffen hat."

du widersprichst dir in einem satz. hitler hat polen angegriffen, das einen pakt mit england und frankreich (glaube ich) hatte. auch wenn es diesen nicht hatte, hat hitler damit trotzdem den krieg angefangen.
danach war frankreich,holland,belgien dran und irgendwann '41 folgte russland.
sag mir, wo hat hitler hier den weltkrieg nicht angefangen?!

und zu rommel: der selbstmord war nicht seine eigene entscheidung, sondern er ist bei hitler wegen seiner entscheidungen in ungnade gefallen und hat einen kleinen besuch von gestapo oder ss bekommen, die ihn zum freitod gedrängt haben.
und ich darf sehr wohl behaupten, dass hitler ein kleiner mann oder feigling war, der sogar kinder in einen aussichtslosen krieg schickt und sich selbst nicht traut für seine entscheidungen gerade zu stehen. auch 60 jahre danach ist das noch so.

0Smacks0
03. Oktober 2003, 19:54
Original geschrieben von Bog
die postings sind nicht geloescht, sondern verschoben worden.

die sache ist damit hoffentlich geklaert und man kann sich getrost wieder dem topic zuwenden.

und wenn du deinen acc nicht mehr willst, sag nem admin bescheid :rolleyes:
D.H. doch wohl er wird, weils in den regeln steht, gebannt, oder?

Die Diskussion ist außerdem fürn Arsch.

mamamia
03. Oktober 2003, 19:58
Original geschrieben von Bog
die postings sind nicht geloescht, sondern verschoben worden.

die sache ist damit hoffentlich geklaert und man kann sich getrost wieder dem topic zuwenden.

und wenn du deinen acc nicht mehr willst, sag nem admin bescheid :rolleyes:

wie wäre es mit bannen anstatt posts verschieben?
oder kannst du mir erklären, warum ein kleiner spam sofort verwarnt wird, antisemitische posts aber ignoriert werden?

ISsToRm
03. Oktober 2003, 19:59
Original geschrieben von mamamia
insgesamt gesehen ist hitler der schlechteste mensch, den deutschland jemals hervorgebracht hat.

ja du hast recht

sicher durch den wahnsinn hat er soviel unheil angerichtet wie kaum jemand anders

aber ohne seine 'bewundernswerte' seite hätte er diesen ganzen schwachsinn niemals durchsetzen können oder erreichen

spinner gibts viele, es gibt viele die zu spinnern werden, aber kaum jemand, der aufgrund von anderer fähigkeiten in der lage ist so etwas wie die rassenideologie umzusetzen

bog
03. Oktober 2003, 20:08
smacks: war doch nur wenig spam. ist doch sowieso fuern arsch.
Original geschrieben von mamamia
wie wäre es mit bannen anstatt posts verschieben?
oder kannst du mir erklären, warum ein kleiner spam sofort verwarnt wird, antisemitische posts aber ignoriert werden? ?
es ist freitag abends.
einige der daemlichen administratoren hier haben da rl.
und ich kleiner mod-bimbo kann weder bannen, noch verwarnen. und der spam wird da sicher auch nicht nachts um 3 geschehen sein, wo jede sau schon pennt, also gedulde dich. wir gehen ganz bestimmt gegen diese art von aeusserungen vor, nur brauchts zeit bis letztendlich die massnahmen durchgefuehrt wurden, weil es, wie bereits angeschnitten, manchmal haengt.

rest bitte per pn

shaoling
03. Oktober 2003, 20:23
Original geschrieben von mamamia
ich bins langsam leid. deine art zu argumentieren beruht darauf den anderen als dumm darzustellen ("Halbwissen").
ich versteh auch ehrlich gesagt nicht, wie du so einen mann immer versuchst zu verteidigen.
er war schon vor der machtergreifung antisemit. meines wissens nach hat er sein berufliches scheitern damals in österreich (ich glaube musikstudium?!) "den juden" angekreidet und hat sich daraufhin radikalen, antisemitischen bewegungen angeschlossen, die gegen die weimarer republik und den versailler vertrag waren. ich bin mir jedoch nicht 100% sicher und lass mich wenn nötig belehren.

irgendwann in seiner späteren karriere ist doch sein aufstand gegen die regierung in berlin misslungen und er wurde in münchen verhaftet und im gefängnis hat er "mein kampf" geschrieben. spätestens danach sollte klar sein, dass er antisemit war.

nun rühmst du in für sein streben sich "sich ganz und gar für den Traum seines großen Vaterlandes aufzuopfern".
darüber lässt sich streiten, ob er sich aufgeopfert hat, oder rücksichtslos nach seinen zielen (herrschaft über europa, judenvernichtung, ausbreitung SEINES reiches) über leichen gegangen ist.
glaubst du wirklich die familien, die brüder, vater und söhne im 1. wk verloren hatten, wollten wieder ein großes deutsches reich?!
wofür, das frage ich mich immer wieder. was bringt ein großes reich. erklär mir das mal.
im übrigen solltest du mir jetzt nochmal genau erklären, was du an diesem streben bewunderst. ich hab das so verstanden, dass du sein streben und persönliche aufopferung nach einem großen deutschen reich bewunderst, aber die mittel (krieg, tod von unschuldigen und soldaten) verurteilst, sowie die folgen der judenverfolgung bedauerst. das ist sehr widersprüchlich, du kannst es mir ja nochmal erklären. und wenn du schon dabei bist, sag mir wo hitler sich aufgeopfert hat. er hat seine reden geschrieben, ja. und weiter? gestorben sind andere an den fronten. er war doch immer in seinem schutzbunker.


"Ich sagte, dass Hitler nicht unmittelbar den Weltkrieg begonnen hat, was wohl korrekt ist, wenn man betrachtet, dass er "nur" Polen wie zuvor auch schon die Resttschechei angegriffen hat."

du widersprichst dir in einem satz. hitler hat polen angegriffen, das einen pakt mit england und frankreich (glaube ich) hatte. auch wenn es diesen nicht hatte, hat hitler damit trotzdem den krieg angefangen.
danach war frankreich,holland,belgien dran und irgendwann '41 folgte russland.
sag mir, wo hat hitler hier den weltkrieg nicht angefangen?!

und zu rommel: der selbstmord war nicht seine eigene entscheidung, sondern er ist bei hitler wegen seiner entscheidungen in ungnade gefallen und hat einen kleinen besuch von gestapo oder ss bekommen, die ihn zum freitod gedrängt haben.
und ich darf sehr wohl behaupten, dass hitler ein kleiner mann oder feigling war, der sogar kinder in einen aussichtslosen krieg schickt und sich selbst nicht traut für seine entscheidungen gerade zu stehen. auch 60 jahre danach ist das noch so. Was ein großes Reich mitsamt Elsaß-Lothringen, Österreich, Tirol, Böhmen, Mähren, Preußen und Schlesien wirtschaftlich bringt, sollte ich bei dem Niveau, auf das du dich selbst stellst, wohl nicht erklären müssen, oder?
Was es bringt, Gebiete, die seit Jahrhunderten zum Reich gehörten und auf denen seit Jahrhunderten Deutsche gelebt haben, wieder einzugliedern, sollte ebenfalls keiner Erklärung bedürfen.
Was es bringt, sich sein Eigentum wiederzuerobern, muss ich dir wohl ebenfalls nicht erklären, so hoffe ich.

Hitler hat Polen angegriffen, na und? Das ist ein verhältnismäßig geringes Vergehen, wenn man bedenkt, was dem Deutschen Reich nach dem Ersten Weltkrieg alles genommen wurde. Außerdem ging es um den Beginn eines Weltkrieges und eine Rückeroberung der ehemaligen Reichsgebiete in Polen unter Mitwirkung der Sowjetunion im Osten betrachte ich nicht gerade als alleinige Ursache für den Beginn eines Weltkrieges, in dem über 50 Millionen Menschen starben.

Rommel wurde fälschlicherweise verdächtigt, am Attentat auf Hitler beteiligt gewesen zu sein, obwohl er dies abgelehnt hatte. Er sollte festgenommen werden, jedoch ließ man ihm die Möglichkeit, den Freitod zu wählen, um sich die Schande einer Anklage des Hochverrats zu entziehen. Er hat sich von seiner Frau und seinen Kindern verabschiedet und sich im Schlafzimmer vergiftet.

Adolf Hitler war kein Antisemit im eigentlichen Sinne. Die Annahmen, er habe sich in seiner Studienzeit in Wien zu einem solchen entwickelt, wie er selbst es in "Mein Kampf" behauptet, hat sich inzwischen als unwahrscheinlich bzw. falsch erwiesen.
Dafür sprechen mehrere Indizien. Unter anderem hatte er während seiner Zeit in Wien nachweislich guten Kontakt zu Juden. Er hat sich in seiner Zeit als deutscher Soldat im Ersten Weltkrieg niemals bekanntlich negativ über Juden geäußert, sondern grenzte sich im Gegenteil eher aus, wenn man in seiner Truppe negativ über Juden sprach. Er hatte nachweislich ein sehr gutes Verhältnis zu seinem Kompanieführer, der ebenfalls Jude war und sich sogar mit Nachdruck für seine spätere Verleihung des Eisenkreuzes erster Klasse einsetzte.
Nach der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg, die Adolf Hitler schwer traf (einzelne Quellen behaupten, er habe Selbstmordgedanken gehabt), öffnete er seinen Geist für die judenfeindlichen Parolen der Nachkriegszeit sowie Geschichten wie der Dolchstoßlegende, welche die sozialdemokratischen "Novemberverbrecher" für die Niederlage verantwortlich macht.
Vermutlich begannen diese Einflüsse in jener Zeit sowie der Versuch, in einer militärisch geprägten Gemeinschaft Fuß zu fassen, welche damals größtenteils antisemitisch geprägt waren, seinen Hass gegen Juden und Sozialdemokraten bzw. Bolchewiki zu schüren.

Laertes
03. Oktober 2003, 20:47
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Vielleicht lebten wir heute in einer besseren Welt mit etwas mehr Romantik und Sinn für Ehre und Tugend?
Natürlich hat der gemeine Soldat auf dem Schlachtfeld Angst gehabt und wäre lieber zu Hause gewesen, doch die Wahl hatten sie eben nicht. Und ich glaube kaum, dass sich die zugegeben fanatischen Angehörigen der SS mit Deutschem Gruß und "Heil Hitler" verabschiedet haben, weil sie Angst hatten, ihnen geschehe etwas, wenn sie es nicht täten.

Ich spreche hier von den gemeinen Soldaten. Außerdem waren diese Leute durch Propaganda fanatisiert (wie du selber schreibst) und sich kaum bewußt, welche Hölle auf sie wartete...

@Machiavelli:
Ein hübsches Bild, ich könnte hier jetzt Dutzende weniger hübsche Kriegs-Bilder posten, erspare den anderen Usern das aber. Und was daran ehrenvoll sein soll, sich für die größenwahnsinnigen Träume eines Anderen abschlachten zu lassen leuchtet mir nicht ein.

Hört doch auf den Krieg zu romantisieren, am Krieg ist nichts romantisches. Für den einfachen Soldaten ist es nur ein Kampf ums Überleben um wenigstens nur mit einem lebenslagen Trauma davonzukommen...

mamamia
03. Oktober 2003, 21:10
Was ein großes Reich mitsamt Elsaß-Lothringen, Österreich, Tirol, Böhmen, Mähren, Preußen und Schlesien wirtschaftlich bringt, sollte ich bei dem Niveau, auf das du dich selbst stellst, wohl nicht erklären müssen, oder?
Was es bringt, Gebiete, die seit Jahrhunderten zum Reich gehörten und auf denen seit Jahrhunderten Deutsche gelebt haben, wieder einzugliedern, sollte ebenfalls keiner Erklärung bedürfen.
Was es bringt, sich sein Eigentum wiederzuerobern, muss ich dir wohl ebenfalls nicht erklären, so hoffe ich.

es geht immer nur um den besitz nicht wahr? hauptsache viel besitzen, egal um welchen preis. für wirtschaftliche vorteile millionen menschen geopfert, wahrlich ehrenhaft.
die juden verteidigen "ihr" israel auch mit der begründung, ihre vorfahren hätten vor 2000 jahren dort gelebt. willst du vielleicht auch sagen, dass die auch im recht sind? merkst du nicht diesen irrsinn, angriffskriege zu führen um sich alten besitz wiederzuholen?! wie wäre es einfach mal mit friedlich nebeneinander zu leben?

Hitler hat Polen angegriffen, na und? Das ist ein verhältnismäßig geringes Vergehen, wenn man bedenkt, was dem Deutschen Reich nach dem Ersten Weltkrieg alles genommen wurde. Außerdem ging es um den Beginn eines Weltkrieges und eine Rückeroberung der ehemaligen Reichsgebiete in Polen unter Mitwirkung der Sowjetunion im Osten betrachte ich nicht gerade als alleinige Ursache für den Beginn eines Weltkrieges, in dem über 50 Millionen Menschen starben.

du kannst nicht einen krieg mit einem früheren rechtfertigen, das ist einfach nur dumm. einzig und allein der krieg gegen polen hat doch den stein ins rollen gebracht. es jetzt als "verhältnismäßig kleines vergehen" runterzuspielen, ist falsch.

Rommel wurde fälschlicherweise verdächtigt, am Attentat auf Hitler beteiligt gewesen zu sein, obwohl er dies abgelehnt hatte. Er sollte festgenommen werden, jedoch ließ man ihm die Möglichkeit, den Freitod zu wählen, um sich die Schande einer Anklage des Hochverrats zu entziehen. Er hat sich von seiner Frau und seinen Kindern verabschiedet und sich im Schlafzimmer vergiftet.

wie ich gesagt habe, zum freitod gedrängt.

Adolf Hitler war kein Antisemit im eigentlichen Sinne. Die Annahmen, er habe sich in seiner Studienzeit in Wien zu einem solchen entwickelt, wie er selbst es in "Mein Kampf" behauptet, hat sich inzwischen als unwahrscheinlich bzw. falsch erwiesen.
Dafür sprechen mehrere Indizien. Unter anderem hatte er während seiner Zeit in Wien nachweislich guten Kontakt zu Juden. Er hat sich in seiner Zeit als deutscher Soldat im Ersten Weltkrieg niemals bekanntlich negativ über Juden geäußert, sondern grenzte sich im Gegenteil eher aus, wenn man in seiner Truppe negativ über Juden sprach. Er hatte nachweislich ein sehr gutes Verhältnis zu seinem Kompanieführer, der ebenfalls Jude war und sich sogar mit Nachdruck für seine spätere Verleihung des Eisenkreuzes erster Klasse einsetzte.
Nach der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg, die Adolf Hitler schwer traf (einzelne Quellen behaupten, er habe Selbstmordgedanken gehabt), öffnete er seinen Geist für die judenfeindlichen Parolen der Nachkriegszeit sowie Geschichten wie der Dolchstoßlegende, welche die sozialdemokratischen "Novemberverbrecher" für die Niederlage verantwortlich macht.
Vermutlich begannen diese Einflüsse in jener Zeit sowie der Versuch, in einer militärisch geprägten Gemeinschaft Fuß zu fassen, welche damals größtenteils antisemitisch geprägt waren, seinen Hass gegen Juden und Sozialdemokraten bzw. Bolchewiki zu schüren.

ich habs so gelernt & gelesen wie ich es unten beschrieben habe. wer jetzt recht hat, weiß ich nicht. ist im übrigen auch haarspalterei und eigendlich unwichtig. die wichtigen punkte sind die machtergreifung & herrschaft hitlers.


zu guter letzt kann ich dir nur sagen, dass du mal über deine einstellung nachdenken solltest. du verteidigst hier den größten kriegsverbrecher, stellst nur seine "guten" seiten heraus.
an hitler gab es nichts gutes. er hatte vielleicht starke seiten (rhetorik), die hat er aber nur für seine eigenen, fanatischen, kranken ziele eingesetzt. im übrigen war er auch kein patriot, sondern ein egoist, dem es immer nur um seine machterhaltung und -ausweitung ging.
44/45 wollten zb. mehrere hohe wehrmachtsangehörige eine kapitulation unterschreiben um dem sinnlosen sterben der letzten reserve (alte männer und kinder) zu verhindern - ohne erfolg. hitler meinte dazu nur "deutschland wird siegen oder untergehen". er hatte einfach keinen bezug zur realität und kein mitgefühl mit seinen soldaten.
du forderst doch hier immer nationalbewusstsein & patriotismus. gerade dann solltest du doch hitler verabscheuen.

das wärs für heute.

shaoling
03. Oktober 2003, 21:25
Original geschrieben von Laertes


Ich spreche hier von den gemeinen Soldaten. Außerdem waren diese Leute durch Propaganda fanatisiert (wie du selber schreibst) und sich kaum bewußt, welche Hölle auf sie wartete...

@Machiavelli:
Ein hübsches Bild, ich könnte hier jetzt Dutzende weniger hübsche Kriegs-Bilder posten, erspare den anderen Usern das aber. Und was daran ehrenvoll sein soll, sich für die größenwahnsinnigen Träume eines Anderen abschlachten zu lassen leuchtet mir nicht ein.

Hört doch auf den Krieg zu romantisieren, am Krieg ist nichts romantisches. Für den einfachen Soldaten ist es nur ein Kampf ums Überleben um wenigstens nur mit einem lebenslagen Trauma davonzukommen...



Es ist für sie aber nicht nur der Traum irgendeines Verrückten, sondern der Traum einer ganzen Nation und ihr eigener auch. Zumindest wurde es so verkauft und wenn du schon so viele Dinge durchgemacht und erlebt hast, was damals wohl der Fall war, bist du irgendwann eben bereit, manche Dinge einfach zu glauben.
Es ist übrigens kein Geheimnis, dass neben hervorragender Technik, Bewaffnung und Ausbildung auch gerade zu Beginn des Krieges eine totale moralische Überlegenheit auf deutscher Seite zu verzeichnen war. Natürlich nahm diese später bei den normalen Soldaten ab, welche den Großteil des Heeres ausmachten.
Aber z.B. die Männer der Waffen-SS sind zumindest in dieser Hinsicht nochmal eine Klasse für sich. Von einer schier besitzergreifenden Ideologie eingenommen hatten sie auch keine Alternativen mehr als eben den Endsieg oder den Tod. Das war ihnen bewusst und man hatte ihnen eingebrannt, was sie zu tun hatten: Den Tod geben und den Tod nehmen.

Zers4ever
03. Oktober 2003, 22:07
Oha, die Diskussion gewinnt an Niveau :eek:

Ich will mal versuchen mitzuziehen und ebenfalls einen etwas längeren und Inhaltsreicheren Text verfassen. Die eigentliche Topic des Threats können wir wohl erstmal getrost vergessen. Die auszudiskutierende Frage ist nun wohl eher: Ist sHaO-Ling ein Nazi?

Zunächst einmal möchte ich darauf Aufmerksam machen, dass allein seine Signature noch nichts über seine Einstellung sagt. Bei seinen Posts verhält sich die Sache so, dass er Dinge gutheisst, die (so hat man uns es jedenfalls eingebleut) nicht gutzuheissen sind! Das Adolf Hitler nach einem Großdeutschen Reich strebte, oder dass einige Soldaten damals für ihr Vaterland starben ist, nach unserem heutigen "Wissenstand" (in Dtl. wohlbemerkt) verabscheuenswürdig und vollkommen intollerabel. Dass man über diese Dinge durchaus diskutieren kann und dass sie nicht ganz klar schlecht sind vergessen einige Personen (in Dtl.) recht häufig.
Bei mir, und bei sHaO-Ling anscheinend auch, wird, wenn man solche vorgefertigten Meinungen hört eine ganz natürliche Trotzreaktion ausgelöst und wir halten sofort dagegen.
Hitlers streben nach einem Großdeutschen Reich zB. erscheint uns aus heutiger Sicht auf den ersten Blick schlecht. Allerdings muss man sich dabei zuerst die damalige Situation vor Augen halten. Das Grenzgebiet zu Österreich und das Sudetengebiet sowie Pommern, Schlesien und nicht zu vergessen Danzig (unter dem Schutz des Völkerbunds stehend) waren zum grössten Teil mit deutschen bevölkert die selber dafür waren, an das Deutsche Reich angegliedert zu werden. Aus diesem Grund konnte Hitler ja auch die meisten dieser Gebiete an Deutschland angliedern, ohne überhaupt dafür einen Krieg vom Zaun brechen zu müssen. Churchill predigte ja die "Appeasment"-Politik und dachte er könne Hitler dazu bewegen keinen Krieg zu beginnen. Dass er später dann doch Frankreich, Russland etc angriff um, wie er es nannte den "Lebensraum im Osten" zu erschliessen, ist dann ja etwas anderes. Hätte er Schlesien und Pommern erobert und hätte dann sämtliche Kampfhandlungen eingestellt, wäre das meiner Meinung nach ein durchaus weises und auch bewundernswertes Vorgehen gewesen.

In diesem Sinne möchte ich euch alle bitten, doch noch einmal objektiv über dieses Thema nachzudenken. Ich will ja garnicht sagen, dass Hitler ein grosser oder gar weiser Führer wahr, aber es gibt durchaus bewundernswerte Aspekte an ihm.

shaoling
03. Oktober 2003, 22:28
Original geschrieben von mamamia
es geht immer nur um den besitz nicht wahr? hauptsache viel besitzen, egal um welchen preis. für wirtschaftliche vorteile millionen menschen geopfert, wahrlich ehrenhaft.
die juden verteidigen "ihr" israel auch mit der begründung, ihre vorfahren hätten vor 2000 jahren dort gelebt. willst du vielleicht auch sagen, dass die auch im recht sind? merkst du nicht diesen irrsinn, angriffskriege zu führen um sich alten besitz wiederzuholen?! wie wäre es einfach mal mit friedlich nebeneinander zu leben?

du kannst nicht einen krieg mit einem früheren rechtfertigen, das ist einfach nur dumm. einzig und allein der krieg gegen polen hat doch den stein ins rollen gebracht. es jetzt als "verhältnismäßig kleines vergehen" runterzuspielen, ist falsch.Natürlich kannst du keinen Krieg mit einem früheren rechtfertigen. Es ist ja auch viel einfach so, nicht wahr? Ich sehe es als eine hervorragende Art, sich Ärger zu ersparen, den man sich durch Versäumnisse in der Vergangenheit selbst aufgehalst hat.
Wenn man dir dein Eigentum unrechtmäßig entwandte, säßest du dann auch tatenlos rum und sagtest dir, es sei bloß nichts zu tun, damit es zu keiner Eskalation komme? Damit entbehrtest du doch des Sinnes einer jeden Ordnung. Wie willst du denn Unrecht für die Zukunft verhindern, wenn du es nicht ahndest?
Den Ersten Weltkrieg hat Deutschland niemals allein verschuldet, doch es allein wurde zur Ader gelassen. Wie also willst du vor der deutschen Nation rechtfertigen, dass deutscher Besitz entwendet und deutscher Stolz gebrochen wurde?
Vielleicht hat man damals am Ende des Ersten Weltkrieges nicht an solch weitreichende Konsequenzen gedacht, weil man in diesem Moment ein am Boden liegendes Deutschland am vorläufigen Ende seiner Kräfte vor sich hatte. Doch ist diese mangelnde Weitsicht keineswegs ein Freispruch von jedweder Schuld. Das Bewusstsein dieser Schuld schien aber schon damals vorhanden zu sein, denn aus welchem Grunde außer Furcht hätte man vorerst vereitelt, dass Deutschland und Österreich, wie es der ausdrückliche Wunsch beider Völker war, wieder eine Nation bildeten?
Man hat die Verantwortung nicht selbst übernommen, sondern sie abgewelzt, die Klärung der Problematik bis in Ewigkeit vertagt und darauf spekuliert, dass zugefügte Wunden schnell heilen und zugefügte Leid und Schmach schnell vergehen würden.
Als Deutschland dann wieder zu Kräften kam, hat man sich auf Beschwichtigung verlegt, anstatt einer möglichen Bedrohung, mit der zweifelsohne zu rechnen war, auch wenn Hitler noch so oft den Frieden beteuerte, entgegenzuwirken. 1935 war Hitler gerade in England ein gern gesehener Gast und sogar Winston Churchill hat in seinen Memoiren eingeräumt, dass die politische Situation vor dem Zweiten Weltkrieg niemals hätte in einem Krieg wuchern dürfen und dieser sogar sehr viel leichter wäre zu verhindern gewesen als der Erste.
Es ist wohl wahr, dass Deutschland "den Stein ins Rollen" gebracht hat, doch wodurch? Unabhängig von jeder noch so verwerflichen Intention Hitlers ging es zunächst um die Einverleibung alten Besitzes. Als es um Österreich oder Böhmen und Mähren ging, hatte man zugesehen und Tee getrunken. Vielleicht war einem die Tschechei ja auch einfach nur politisch weniger wichtig als Polen. Zumindest hat man sich dann plötzlich in einen Krieg gestürzt, ohne die Stärke zu besitzen, ihn allein auszutragen und über diese Stärke verfügten weder Frankreich noch England, wie sich herausstellte.
Wie dem auch sei, der Zweite Weltkrieg ist und bleibt als Folge des Ersten Weltkrieges zu sehen und ganz gleich, welche noch so grausamen Intentionen Hitler gehabt haben mag, Deutschland kann bei objektiver Betrachtung kaum eine alleinige Verantwortung an einem Weltkrieg zukommen.

Ach übrigens, deine Erwähnung Israels als Beispiel ist denkbar ungeschickt. Spräche nach Abgleichung der Situation mit deiner Auffassung über Recht und Unrecht im Bezug auf Deutschland dies doch nur dafür, dass jeder rechtschaffene Staat der Erde Israel sofort den Krieg erklären müsste, wie es damals auch Frankreich und England getan haben. Aber oho, sie haben Israel ja sogar erst künstlich erschaffen.
Du siehst, die Dinge präsentieren sich schwierig, wenn man nicht ausreichend differenziert.
Original geschrieben von mamamia
ich habs so gelernt & gelesen wie ich es unten beschrieben habe. wer jetzt recht hat, weiß ich nicht. ist im übrigen auch haarspalterei und eigendlich unwichtig. die wichtigen punkte sind die machtergreifung & herrschaft hitlers.Es ist hier keinesfalls unwichtig, da ich mich allein auf seine Intentionen und Ziele aus dieser Zeit bezog, falls du das überlesen haben solltest.
Original geschrieben von mamamia
zu guter letzt kann ich dir nur sagen, dass du mal über deine einstellung nachdenken solltest. du verteidigst hier den größten kriegsverbrecher, stellst nur seine "guten" seiten heraus.
an hitler gab es nichts gutes. er hatte vielleicht starke seiten (rhetorik), die hat er aber nur für seine eigenen, fanatischen, kranken ziele eingesetzt. im übrigen war er auch kein patriot, sondern ein egoist, dem es immer nur um seine machterhaltung und -ausweitung ging. Hitler kein Patriot? Ich kann mich nur wiederholen, indem ich eindeutig darauf hinweise, dass seine Persönlichkeit sich durch das Ende des Ersten Weltkrieges entscheidend gewandelt hat. Davor war er der Inbegriff eines Patrioten, der bereitwillig für sein deutsches Vaterland und jeden seiner Kameraden sein Leben hingegeben hätte.
Ich verteidige Hitler hier in keinem Worte für das, was er getan hat und wofür er meinetwegen auf Ewig in der Hölle schmoren kann, ich versuche nur, für eine differenzierte und relativierte Sichtweise der Dinge zu werben als für totale Simplifizierung eigentlich äußerst komplexer Sachverhalte, wie es z.B. der heutige Geschichtsunterricht tut.
Im Übrigen lass dir gesagt sein, dass ich pausenlos über meine Einstellung nachdenke, um sie einem ständigen Wandel zu meiner Ansicht der Vollkommenheit zu unterziehen. Ich weiß übrigens, dass dies noch ein weiter, kaum zu schaffender Weg ist, trotzdem danke für den Hinweis.
Original geschrieben von mamamia
44/45 wollten zb. mehrere hohe wehrmachtsangehörige eine kapitulation unterschreiben um dem sinnlosen sterben der letzten reserve (alte männer und kinder) zu verhindern - ohne erfolg. hitler meinte dazu nur "deutschland wird siegen oder untergehen". er hatte einfach keinen bezug zur realität und kein mitgefühl mit seinen soldaten.
du forderst doch hier immer nationalbewusstsein & patriotismus. gerade dann solltest du doch hitler verabscheuen.Stalin drängte in den Monaten vor Stalingrad sogar auf einen Verständigungsfrieden, den Hitler ablehnte und als Antwort heftige Offensiven anordnete, da er in dem Friedensangebot ein klares Zeichen der Schwäche sah. Und ich muss dir in diesem Punkt zustimmen, ich habe als Patriot guten Grund, Hitler über alle Maßen zu hassen, was auf seine von Hass durchzogene und von Wahnsinn geprägte Persönlichkeit auch durchaus zutrifft. Er hat in seinem Wahnsinn auch meinem geliebten Vaterland wohl letztendlich größeren Schaden zugefügt, als je ein anderer Mensch auf Erden, was eigentlich als Grund zu sehen wäre, ihn abgrundtief zu hassen und in die Tiefen der Hölle zu wünschen.
Vielleicht hegte ich einmal solche Gefühle, doch inzwischen habe ich sie vollständig abgelehnt. Ich bin eigentlich nicht mehr in der Lage, einen Menschen zu hassen, weil mir bewusst ist, wie wenig die Schuld eines einzelnen Menschen wiegt. Letztendlich sind Menschen, je einfacher desto mehr, davon abhängig, wie gut es das Leben mit ihnen meint und im Falle Adolf Hitlers muss ich erkennen, dass er kein gutes Los gezogen hat.
Natürlich dient keine noch so schwere Lebensgeschichte als Entschuldigung oder Rechtfertigung für die Taten, die er später verüben sollte. Aber man muss und sollte unbedingt anerkennen, dass auch er nicht von selbst zu dem wurde, als das ihn die Menschheit heute in Erinnerung hat.
Letztendlich ist es vielleicht als menschliche Reaktion zu betrachten, dass ich nicht ohne weiteres in der Lage bin, einen Menschen, mit dem ich mich so eingehend beschäftigt habe, zu hassen.

shaoling
03. Oktober 2003, 22:34
Original geschrieben von Zergs4ever
blubDanke für diese persönliche Einschätzung meiner Einstellung. ;)
Glaub mir, wenn ich dir sage, dass wir das beiläufig schon bei ganz anderen Themen hatten und die meisten der Stammuser hier sich bereits damit vertraut gemacht haben.
Darüberhinaus ist liegst du mit deinem Beitrag sehr richtig. :D

BlackPanther3
03. Oktober 2003, 22:35
Was hier betrieben wird ist einfach ein total verklärter Blick auf angeblich "positive" Eigenschaften.

Man kann Ziele und Art und Weise diese durchzusetzen nicht immer voneinander trennen.
Wenn jemand auf den Tisch haut und sagt "Jungs wir vergewaltigen jetzt eine Frau", dann KANN man einfach NICHT auch noch so objektiv davon ausgehen, dass dieser Mensch ein rhetorisch gewandter, begeisterungsfähiger, durchsetzungsfähiger Mann ect. sei.

So kann man auch keinen Politiker dafür bewundern, dass er mit Lügen an die Macht gelangt, selbst wenn er rhetorisch gewandt ist. Das eine hängt einfach direkt mit dem anderen zusammen.
Ein schlechtes Ziel durchzusetzen ist häufig sogar einfacher, als ein gutes Ziel.

Ich wage mal zu behaupten, dass gerade weil dieser Mensch nicht differenziert genug dachte, er dieses selbstsichere und zielstrebige Auftreten hatte.
Die Schwäche auf der einen Seite bedingt die "Stärke" auf der anderen Seite.
Ein Mensch der dumm ist, tut falsch daran, statt diese Dummheit zu beseitigen, also an sich selbst zu arbeiten, sich nach aussen zu kehren, um damit seine schlechten Seiten vor sich und anderen zu verdecken.

Deshalb ist das, was hier als positiv herausgestellt wird, garnicht als positiv zu werten, sondern ebenfalls als Schwäche im Gesamtbild.

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 22:41
man kann durchaus
Charisma, Redegewandheit usw bewundern, warum auch nicht ?

BlackPanther3
03. Oktober 2003, 22:45
Nun gut, so gesehen man kann sie bewundern, aber positiv sind diese Fähigkeiten nicht.

shaoling
03. Oktober 2003, 22:49
Man muss aber dazu sagen, dass Hitler auch nicht der Redner schlechthin war. Er brauchte stets sehr lange, um sich mit Goebbels' Hilfe auf seine Reden vorzubereiten. Was die hervorstechendste und wohl bewundernswerteste an Hitlers gesamter Person darstellt, ist meiner Meinung nach die Willensstärke.
Jedoch bezieht sich der Großteil meiner Bewunderung auf den jungen Adolf Hitler bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. In dieser Zeit zeichnete er sich durch Willenskraft, Vaterlandsliebe, Mut und Tapferkeit aus. Alle Eigenschaften eines wahrhaftigen Kriegshelden, wenn man es objektiv betrachtet...
Desweiteren bemerkenswert, wie ich finde: Hitler brachte es im Ersten Weltkrieg trotz teilweise tollkühner Kampfeslust und Opferbereitschaft nie über den Rang eines Gefreiten hinaus, weil seine Vorgesetzten ihm ausreichende Führungsqualitäten absprachen.

Zers4ever
03. Oktober 2003, 22:51
Original geschrieben von BlackPanther
So kann man auch keinen Politiker dafür bewundern, dass er mit Lügen an die Macht gelangt, selbst wenn er rhetorisch gewandt ist.

Ich hoffe aber stark, dass man ihn dann noch für seine rethorische Gewandtheit bewundern darf, oder? :ugly:

@sHaO-Ling Mmm, vorm ban hab ich nen paarmal suchfunktion benutzt, konnte ausser dem einen Threat wo ich auch schommal beteiligt war aber nix findn. Als was würdest du dich denn selber bezeichnen? Lieg ich mit meiner Einschätzung ungefähr rischtitsch?

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 22:53
Original geschrieben von BlackPanther
Nun gut, so gesehen man kann sie bewundern, aber positiv sind diese Fähigkeiten nicht.
An sich durchaus....

Ist nur doof wenn sie nicht fürs richtige eingesetzt werden ist klar


aber an sich ist da nix negatives dran

shaoling
03. Oktober 2003, 22:53
Original geschrieben von Zergs4ever


Ich hoffe aber stark, dass man ihn dann noch für seine rethorische Gewandtheit bewundern darf, oder? :ugly:

@sHaO-Ling Mmm, vorm ban hab ich nen paarmal suchfunktion benutzt, konnte ausser dem einen Threat wo ich auch schommal beteiligt war aber nix findn. Als was würdest du dich denn selber bezeichnen? Lieg ich mit meiner Einschätzung ungefähr rischtitsch? Ich bin Anhänger der imaginären National-Liberalistischen Deutschen Fortschrittspartei. ;)

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 22:56
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Man muss aber dazu sagen, dass Hitler auch nicht der Redner schlechthin war. Er brauchte stets sehr lange, um sich mit Goebbels' Hilfe auf seine Reden vorzubereiten. Was die hervorstechendste und wohl bewundernswerteste an Hitlers gesamter Person darstellt, ist meiner Meinung nach die Willensstärke.
Jedoch bezieht sich der Großteil meiner Bewunderung auf den jungen Adolf Hitler bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. In dieser Zeit zeichnete er sich durch Willenskraft, Vaterlandsliebe, Mut und Tapferkeit aus. Alle Eigenschaften eines wahrhaftigen Kriegshelden, wenn man es objektiv betrachtet...
Desweiteren bemerkenswert, wie ich finde: Hitler brachte es im Ersten Weltkrieg trotz teilweise tollkühner Kampfeslust und Opferbereitschaft nie über den Rang eines Gefreiten hinaus, weil seine Vorgesetzten ihm ausreichende Führungsqualitäten absprachen.

trotzdem schon heftig wie er alles einstudiert hat ...
die ganze gestig usw

BlackPanther3
03. Oktober 2003, 22:58
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Was die hervorstechendste und wohl bewundernswerteste an Hitlers gesamter Person darstellt, ist meiner Meinung nach die Willensstärke.
Jedoch bezieht sich der Großteil meiner Bewunderung auf den jungen Adolf Hitler bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. In dieser Zeit zeichnete er sich durch Willenskraft, Vaterlandsliebe, Mut und Tapferkeit aus.

Als Willenstark würde ich eher jemanden bezeichnen, der trotz seiner Dummheit nicht allzuviel Schaden anrichtet.
Mut, Tapferkeit und Vaterlandsliebe sind ebenfalls alles Begriffe, die nicht positiv an sich sind.
Einzig positiv kann das sein, was man mit diesen Werten anstellt.

Ich könnte zum Beispiel den Mut meiner Mutter bewundern, während ich den Mut meines Vaters nicht bewundere.
Da muss man einfach differenzieren.

BlackPanther3
03. Oktober 2003, 23:01
Original geschrieben von Llew Silverhand

An sich durchaus....

Ist nur doof wenn sie nicht fürs richtige eingesetzt werden ist klar


aber an sich ist da nix negatives dran

Jo nix positives, nichts negatives.
Deshalb bringt es eben nichts, diese Werte an Hitler zu bewundern.
Es bringt aber etwas, sie an jemand anderem zu bewundern.

shaoling
03. Oktober 2003, 23:01
Original geschrieben von Llew Silverhand


trotzdem schon heftig wie er alles einstudiert hat ...
die ganze gestig usw Selbestverständlich, Goebbels war allerdings noch besser drauf, auch, wenn man bedenkt, dass er die Reden stets verfasste.
Original geschrieben von BlackPanther


Als Willenstark würde ich eher jemanden bezeichnen, der trotz seiner Dummheit nicht allzuviel Schaden anrichtet.
Mut, Tapferkeit und Vaterlandsliebe sind ebenfalls alles Begriffe, die nicht positiv an sich sind.
Einzig positiv kann das sein, was man mit diesen Werten anstellt.

Ich könnte zum Beispiel den Mut meiner Mutter bewundern, während ich den Mut meines Vaters nicht bewundere.
Da muss man einfach differenzieren. Ich zähle Mut, Tapferkeit und Vaterlandsliebe allerdings zu den erhabensten Tugenden, wenn sie im Dienste einer ebenso tugendhaften Sache stehen. Die Verteidigung des Vaterlandes mit Leib und Leben ist, so befinde ich, eine solche Sache.

BlackPanther3
03. Oktober 2003, 23:03
Was diese Soldaten ja nicht gemacht haben.

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 23:09
alles eben aufgezählte seh ich äußerst positiv. es sind wirklich fähigkeiten die grosses bewirken können.


und was die soldaten anging, aus ihrer sicht haben sie ihr land verteidigt, oder willst du das abstreiten ß

BlackPanther3
03. Oktober 2003, 23:12
Warum siehst du die Fähigkeiten denn als positiv, wenn man damit auch sehr schlechte Dinge tun kann?

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 23:14
Original geschrieben von BlackPanther
Warum siehst du die Fähigkeiten denn als positiv, wenn man damit auch sehr schlechte Dinge tun kann?


du kannst alles schlechtreden wenn du willst. aber an sich sind die eigenschaften sehr positiv....

BlackPanther3
03. Oktober 2003, 23:18
Du kannst alles positiv reden,wenn du willst, aber an sich sind diese Fähigkeiten neutral.

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 23:19
würdest du deine fähigkeiten nicht positiv bewerten, eben als persönliche stärken

Zers4ever
03. Oktober 2003, 23:20
Original geschrieben von BlackPanther
Warum siehst du die Fähigkeiten denn als positiv, wenn man damit auch sehr schlechte Dinge tun kann?

Vielleicht weil man mit ihnen auch sehr gute Dinge tuen kann :confused:

BlackPanther3
03. Oktober 2003, 23:21
Früher dachte ich so ja.
Ich ahbe aber zum Beispiel festgestellt, dass ich mit meinem Optimismus, so positiv ich ihn immer gesehen habe, jemand anderen total überumpeln kann und ihm damit auch schaden.

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 23:22
du musst ein trauriges leben haben,...

Zers4ever
03. Oktober 2003, 23:23
Das Niveau sinkt wieder :(

BlackPanther3
03. Oktober 2003, 23:23
Nein, ich bin glücklich, soweit.

Im übrigen beurteile ich meine Fähigkeiten auch anhand dessen, was ich damit tue.
Die Fähigkeit an sich ist noch nicht unbedingt positiv.
Höchstens für mich selbst natürlich.

shaoling
03. Oktober 2003, 23:26
Ich redete von Adolf Hitler, der übrigens im Ersten Weltkrieg als Soldat kämpfte. In diesem Krieg ging es gerade für die Soldaten um eine Verteidigung des Vaterlandes gegen einen Angriff.

Im Übrigen ist diese Diskussion über oben genannte Werte hinfällig, denn so gut wie jeder Wert kann ins negative verkehrt werden, wenn er Diener des Strebens nach einer negativen Sache wird. Der Wert an sich ist davon aber unberührt.

Llew Silverhand
03. Oktober 2003, 23:28
Original geschrieben von BlackPanther
Nein, ich bin glücklich, soweit.

Im übrigen beurteile ich meine Fähigkeiten auch anhand dessen, was ich damit tue.
Die Fähigkeit an sich ist noch nicht unbedingt positiv.
Höchstens für mich selbst natürlich.

Und ich bewundere eben bzw ich beneide Hitler um die eine oder andere Fähigkeit.



Aber woran machst du aus was positiv/negativ im allgemeinen ist ?

BlackPanther3
03. Oktober 2003, 23:28
Ich halte den Soldaten Adolf Hitler im ersten Weltkrieg für nicht so wichtig, als dass ich ausgerechnet seine Fähigkeiten in diesem Krieg bewundern sollte, als vielmehr vielleicht die eines Soldaten im ersten Weltkrieg allgemein.

BlackPanther3
03. Oktober 2003, 23:30
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Im Übrigen ist diese Diskussion über oben genannte Werte hinfällig, denn so gut wie jeder Wert kann ins negative verkehrt werden, wenn er Diener des Strebens nach einer negativen Sache wird. Der Wert an sich ist davon aber unberührt.

Genau, deshalb ist die Bewunderung dieser Werte an Adolf Hitler eben nicht sinnvoll.

shaoling
03. Oktober 2003, 23:30
Würdest du Fanatismus als eine bewundernswerte Eigenschaft bezeichnen?

haschischtasche
03. Oktober 2003, 23:33
Original geschrieben von Deimos


Eigentlich war er gar nicht so schlimm, wenn er nur das mit den Juden nicht gemacht hätte.


reinzufaellig hat er noch polen ueberfallen, und krieg gegen mehr als 4 laender gefuehrt.


Was bist du nur fuer ein idiotisches arschloch, dass du das nicht schlimm findest.

shaoling
03. Oktober 2003, 23:35
Original geschrieben von haschischtasche


reinzufaellig hat er noch polen ueberfallen, und krieg gegen mehr als 4 laender gefuehrt.


Was bist du nur fuer ein idiotisches arschloch, dass du das nicht schlimm findest. Willkommen in unserer lauteren Runde...

Zers4ever
03. Oktober 2003, 23:36
@Haschischtasche gewandt: Wo kommt der denn jetzt plötzlich her?

@sHaO naja Fanatismus bringt wohl in den seltesten Fälle positive Ergebnisse :ugly:

shaoling
03. Oktober 2003, 23:38
Original geschrieben von Zergs4ever
@Haschischtasche gewandt: Wo kommt der denn jetzt plötzlich her?

@sHaO naja Fanatismus bringt wohl in den seltesten Fälle positive Ergebnisse :ugly: Das würde ich so nicht sagen. Ein Zitat Jean Jacques Rousseaus trifft es recht gut:
"In all seiner Blutgier und Grausamkeit ist der Fanatismus eine große und starke Leidenschaft, die das Herz des Menschen erhebt, die ihn den Tod verachten lässt, die ihm mächtigen Schwung verleit und die man nur besser lenken muss, um ihr die erhabensten Tugenden abzugewinnen."

Zers4ever
03. Oktober 2003, 23:40
Original geschrieben von sHaO-LiNg
...die man nur besser lenken muss, um ihr die erhabensten Tugenden abzugewinnen."

Nur der Lenker heisst dann wohl in den Meisten Fällen "Hitler", "Osama" oder gar "Bush" :ugly:

shaoling
03. Oktober 2003, 23:44
Original geschrieben von Zergs4ever


Nur der Lenker heisst dann wohl in den Meisten Fällen "Hitler", "Osama" oder gar "Bush" :ugly: Nunja... der Lenker wird immer jemand sein, der ebenso fanatisch ist wie seine fanatischsten Anhänger. Dieser Fanatismus ist eben öftest im Wahnsinn anzutreffen.

BlackPanther3
03. Oktober 2003, 23:44
Ich würde die Diskussion an dieser Stelle beenden.
Ich glaube ich habe gezeigt, dass hinter schwersten Beleidigungen und dem heranziehen von sehr schwierigen Themen, viel grundlegendere Probleme liegen.

Die Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist jemanden zu bewundern und wenn ja, für was genau.
Ich finde es durchaus interessant.
Die Diskussion um dieses Thema war keineswegs objektiv.
Vielmehr ist dies eine von euch geführte Diskussion um eure Identität.

Ich denke hiermit kann das Thema geschlossen werden.
Wenn ihr wirklich etwas lernen wollt, eröffnet das nächste mal ein Thema, worum ihr Hildegard um die Ecke wohl bewundern könntet.

Der Nationalsozialismus und Hitler mit allem drum und dran sind nicht dazu geeignet, seine Persönlichkeitsentwicklung damit zu verknüpfen.

Zers4ever
03. Oktober 2003, 23:55
kk, machen wir für heute schluss. Sind uns dann am Ende ja doch noch recht einig geworden würd ich sagen :Prost:

http://www.angelfire.com/poetry/zergs4ever/dtl1.jpg

SlinkY
04. Oktober 2003, 00:24
es ist ganz einfach bewundernswert, er saß im knast, hat "mein kampf" verfasst wo alles drinstand was er später machen würde wie er seine zukunft sieht und keine sau hat es ernst genommen. erster fehler. wobei ich auch nich jeden scheiss glaube den ich lese. aber spätestens nachdem er sich zum reichskanzler nomminieren hat lassen hätten doch einige leute mal den menschen stoppen müssen. ok er hat sich beliebt gemacht, 4mio arbeitslosen arbeit verschafft hat den leuten gegeben was sie wollten, einen schuldigen für die schlechte lage deutschlands, die juden. bingo er wird reichskanzler. er bringt millionen von menschen dazu ihre kinder zu hitlerjugend zu schicken und bildete sie für seine spätere reichswehr aus. hat da auch noch keiner gemerkt was er vorhat? er hat das alles so genau durchgedacht und es verwirklicht. respeckt dafür aber was er dannach getan hat war alles andere als respecktvoll.

Annak84
04. Oktober 2003, 00:36
ohne scheiß sein redetalent bzw sein antrainiertes talent zu reden war genial.. sein talent die massen mitzureissen.. aber vielleicht war sein zeil doch etwas fraglich :kotz:

BlackPanther3
04. Oktober 2003, 00:44
Wenn ich am Stammtisch sitze und sage:
" Leute, wisst ihr was, ich bestell mir nochn neues Bier"

dann sind die auch nicht so begeistert, wie wenn ich sage:
"Leute wisst ihr was, ich schmeiss ne Runde"

SlinkY
04. Oktober 2003, 00:45
krasses beispiel :D

0Smacks0
04. Oktober 2003, 10:35
Original geschrieben von -aLpHa]oNe[-
es ist ganz einfach bewundernswert, er saß im knast, hat "mein kampf" verfasst wo alles drinstand was er später machen würde wie er seine zukunft sieht und keine sau hat es ernst genommen. erster fehler. wobei ich auch nich jeden scheiss glaube den ich lese. aber spätestens nachdem er sich zum reichskanzler nomminieren hat lassen hätten doch einige leute mal den menschen stoppen müssen. ok er hat sich beliebt gemacht, 4mio arbeitslosen arbeit verschafft hat den leuten gegeben was sie wollten, einen schuldigen für die schlechte lage deutschlands, die juden. bingo er wird reichskanzler. er bringt millionen von menschen dazu ihre kinder zu hitlerjugend zu schicken und bildete sie für seine spätere reichswehr aus. hat da auch noch keiner gemerkt was er vorhat? er hat das alles so genau durchgedacht und es verwirklicht. respeckt dafür aber was er dannach getan hat war alles andere als respecktvoll.
Tja, dass Land ließ sich ohne Mehrheit nicht regieren, mit Kleinadolf hätte man eine nette Mehrheit gehabt. Bloß sowas auch, dass der kleine Bösewicht dann aus der Reihe tanzt...

FaGeT~~
04. Oktober 2003, 11:46
tja, Genialität und Wahnsinn liegen nunmal sehr nah beieinander!

Llew Silverhand
04. Oktober 2003, 12:00
Original geschrieben von aSZa
tja, Genialität und Wahnsinn liegen nunmal sehr nah beieinander!

Und unterscheiden sich im Erfolg

SlinkY
04. Oktober 2003, 12:10
Original geschrieben von Llew Silverhand


Und unterscheiden sich im Erfolg

irgendwas negatives muss ja rauskommen :o

[SCU]ExeCutoR
04. Oktober 2003, 15:22
TV-Tip fuer alle Interessierten : Heute 20:15 auf Phoenix - Verbrechen der Wehrmacht. Mal sehen, ob es sich wenigstens diesmal um einen halbwegs objektiven Bericht handelt.

mamamia
04. Oktober 2003, 15:45
ich sehe, dich kann man eh nicht überzeugen shaoling.

großmachtstreben führt zu angriffskriegen. und diese sind immer völkerrechtswidrig.
du sagst selbst, dass man neue kriege nicht mit alten rechtfertigen kann, sagst danach aber, dass deutschland eigendlich ein recht auf die alten gebiete hat :confused:
das österreich, das sudetenland, .. ans deutsche reich angeschlossen wurden (friedlich) ist ja nicht unbedingt falsch, aber polen zu überrollen und ans reich anzuschließen, war eins von vielen verbrechen hitlers. polen hatte einen pakt mit england und frankreich, hitler hat somit weitere kriege in kauf genommen.

ganz egal wie deutschland beim versailler vertrag verarscht wurde, damit kann man den 2. weltkrieg nicht rechtfertigen. vielleicht hätte man es auch mit diplomatie lösen können, da war aber hitlers machtgier im wege.

mein beispiel mit israel ist zwar extrem, aber nicht ungeschickt. und ja, der staate israel ist nicht rechtens, jede neue siedlung auf palästinensergebiet ist eine verletztung von internationalem recht.

du magst recht haben, dass hitler als soldat und nach dem 1. wk ein patriot war, dem es um das wohl seines landes ging, dieser patriotismus hat sich aber in persönliche machtgier umgewandelt, je mehr politischen einfluss er hatte. und ja, er ist der mensch, der deutschland den meisten schaden zugefügt hat. deutschland hat insgesamt weniger landfläche als vor dem 2. wk (darauf bist du doch so scharf. hauptsache ein grrrrroßes reich :8[: )
ausserdem weiß ich immer noch nicht, was ein möglichst großes reich ausser wirtschaftlichen vorteilen bringen soll, und warum dafür zig millionen sterben mussten.

du kannst meinetwegen noch ne menge biographien über hitler lesen, die werden dir leider auch nichts neues positives über ihn mitteilen. wenn du schon so interessiert an "großen deutschen" bist, dann such dir andere vorbilder, brandt oder bismarck zb. die die den grundstein für unseren heutigen wohlstand gelegt haben, anstatt zu versuchen alte fehler aus der vergangenheit zu rechtfertigen (deutschland ist beim versailler vertrag schlecht weggekommen, ja, trotzdem war der nächste krieg ein verbrechen und man kann ihn dadurch nicht rechtfertigen)

und hör auf immer über den heldenmut, tapferkeit & den aufopferungswillen der deutschen soldaten zu berichten, das war nämlich bei der mehrheit nicht der fall, das wird dir jeder historiker und zeitzeuge bestätigen.
in der ausbildung, vielleicht. aber ich würd gern mal wissen, was die 3 millionen soldaten an der ostfront nach mehrmonatigen einsätzen gesagt haben, warum sie eigendlich kämpfen? für hitler bestimmt nicht mehr. eher gegen die furcht vor kriegsgefangenschaft, weil es keinen ausweg mehr gab. (jede 60sekunden starb ein deutscher soldat, schön was?)

ps: auch ich bin nationalstolz, jedoch nur auf die zeit nach dem 2. wk, die eingliederung deutschlands in die internationale gemeinschaft. denn deutschland ist ein leistungsträgern in allen bereichen weltweit geworden. vielleicht solltest du auch mal darüber nachdenken, anstatt nur immer über die positiven aspekte der dunklen vergangenheit.
stell dir mal vor, jedes land hätte einen führer wie hitler gehabt und hätte faschismus als staatsform? es hätte nie einen tag ohne krieg gegeben.
kommunismus & faschismus sind im 20.jahrhundert begraben worden und darüber bin ich sehr glücklich.

OnkelHotte
04. Oktober 2003, 16:00
Original geschrieben von Devotika
Ich finde Hitlers Skill auch bewundernswert. Warum sollte man das nicht bewundern dürfen? Heißt doch nicht, dass man es toll findet, was er getan hat.

etwas oder jemanden zu bewundern schließt aber im heutigen sprachgebrauch automatisch eine darauf positve einstellung mit ein!:/

TerrorPinky
04. Oktober 2003, 16:17
hitler war ein spieler
mit ein wenig pech wäre der krieg nach einem halben jahr zuende gewesen

MegaVolt
04. Oktober 2003, 16:22
und was ist gegen eine teilweise positive einstellung gegenüber hitler zu sagen? jemanden, der aus einfachen verhältnissen einfach mal so der wichtigste mann der neueren geschichte wird, muss ich einfach bewundern
sein werdegang ist einfach genial, seine taten bis 39 fast durchweg positiv (was selbst churchill sagte ...)
natürlich hat er große fehler gemacht - aber nicht alle seine großen taten waren fehler! kaum einer denkt z.B. heute noch an das im 3ten reich eingeführte sozial- und rentensystem, dass damals weltweit seinesgleichen suchte ...
oder an die vorangetriebene emanzipation der frau (die NSDAP war die einzige partei, die von "wählerinnen und wählern" sprach - eine sprachregulierung, die heute von jeder partei übernommen wurde)
zudem kann ich beispielsweise absolut nichts negatives in einem reichsarbeitsdienst finden, im gegenteil, ich würde ihn heute ab liebsten wieder einführen
es würde sicherlich das arbeitslosenproblem enorm entschärfen ...
zudem kommen die außenpolitischen erfolge wie die bis 39 friedliche revision des versailler verbrechens

wer sich weigert, die bewundernswerten erfolge dieses mannes anzuerkennen, kann wohl unmöglich aus seiner schwarz/weißen scheinwelt befreit werden ...

Bronzegraf
04. Oktober 2003, 16:36
Original geschrieben von MegaVolt
[...]sein werdegang ist einfach genial, seine taten bis 39 fast durchweg positiv (was selbst churchill sagte ...)[...]

Seine Taten waren niemals durchweg positiv. Er hat seit 33 versucht jegliche Opposition zu unterbinden und oder zu verbieten und somit die Grundfesten einer (jungen) Demokratie zu untergraben. Dazu nutzte er jeden noch so fadenscheinigen Grund. Schamlos hat er dazu die Schwächen der Weimarer Verfassung ausgenutzt und das war auch sein erklärtes Mittel gewesen.


[...]
oder an die vorangetriebene emanzipation der frau (die NSDAP war die einzige partei, die von "wählerinnen und wählern" sprach [...]

Primär sollte man aber beachten, daß die Frauen zu dieser Zeit nur als Art Gebärmaschine betrachtet wurden, um ja viele Soldaten für den späteren Wahnsinn zu haben.

Dieses ganze Schöngerede kann einen echt nur anwidern. Ich hoffe ein Mod erbarmt sich und schließt diesen Thread, bevor nochmehr Sachen aufgewärmt werden.

MegaVolt
04. Oktober 2003, 16:54
schwarz weiß
q e d ?

wenn du schon scheiße zu meinen beiträgen schreibst dann lies verdammt nochmal genau was ich geschrieben hab
_fast_ ist z.B. ein wichtiges wort, dass den gesamten kontext verändert
hab ich geschrieben dass seine taten durchweg positiv waren? nein? gut
setzen, 6

außerdem hab ich die schwarz-weiß-malerei angeprangert also werd ich wohl kaum selbst do blöd sein und sagen ALLES war gut
eben nicht
aber es war auch nicht alles schlecht

siehs ein oder lass es

achja ob er jetzt mit irgendeinem bösen bösen pösen hintergedanken ein gutes sozialsystem eingeführt hat oder nicht geht mir so am arsch vorbei
schröder hat die usa auch nur konfrontiert um den wahlkampf zu gewinnen - trotzdem fand ich es gut
hitler hat die emanzen unterstützt um ihre stimmen zu kriegen - na und? wach mal auf
hab ich schon erwähnt dass es nicht nur schwarz und weiß gibt?

OnkelHotte
04. Oktober 2003, 16:54
Original geschrieben von Bronzegraf


Seine Taten waren niemals durchweg positiv. Er hat seit 33 versucht jegliche Opposition zu unterbinden und oder zu verbieten und somit die Grundfesten einer (jungen) Demokratie zu untergraben. Dazu nutzte er jeden noch so fadenscheinigen Grund. Schamlos hat er dazu die Schwächen der Weimarer Verfassung ausgenutzt und das war auch sein erklärtes Mittel gewesen.



Primär sollte man aber beachten, daß die Frauen zu dieser Zeit nur als Art Gebärmaschine betrachtet wurden, um ja viele Soldaten für den späteren Wahnsinn zu haben.

Dieses ganze Schöngerede kann einen echt nur anwidern. Ich hoffe ein Mod erbarmt sich und schließt diesen Thread, bevor nochmehr Sachen aufgewärmt werden.

dem kann ich mich anschließen!

was ist eine "gute" tat wert, wenn sie mit dem hintergedanken eines unglaublichen greuels getan wurde?

Swatch
04. Oktober 2003, 17:17
köstlich, einfach köstlich :)

ETBrooD
04. Oktober 2003, 17:26
es mag richtig sein, dass hitler verdammt intelligent und erfahren war
er konnte leute durch gestiken und richtiges aussprechen und betonen der worte begeistern, für manche war das musik in den ohren (das was die anwälte heutzutage zur genüge tun, besonders in amerika)
er hat jede seiner reden stundenlang vor dem spiegel geübt, um jedes quentchen erfolg bei der masse einzuheimsen

aber ich weiß auch, dass die meisten menschen nicht begriffen haben, wer hitler eigentlich war, wer der mensch adolf war, wie er fühlte, wie er so wurde, was sein drang war, seine psyche, seine kindheit, eben alles was ihn zu dem trieb, was er tat

in der schule wird meist was falsches gelehrt über hitler, ganz besonders in deutschland (auch heutzutage noch)

ich gebe zu, ich weiß auch lang nicht alles über ihn
aber ich bin mir sicher, ich weiß in etwa, wie die welt aussah, in der er lebte
damit meine ich in 1. linie seine psyche und seinen verstand

Bronzegraf
04. Oktober 2003, 17:29
Original geschrieben von MegaVolt
wenn du schon scheiße zu meinen beiträgen schreibst dann lies verdammt nochmal genau was ich geschrieben hab
_fast_ ist z.B. ein wichtiges wort, dass den gesamten kontext verändert
hab ich geschrieben dass seine taten durchweg positiv waren? nein? gut
setzen, 6

Entschuldige bitte daß ich mir keine Gedanken gemacht habe, eine 100 % adäquate Verneinung Deiner Aussage zu suchen.
Trotzdem kaufe ich Dir diese gummiartige Interpretation des Wortes "fast" nicht ab!


außerdem hab ich die schwarz-weiß-malerei angeprangert also werd ich wohl kaum selbst do blöd sein und sagen ALLES war gut
eben nicht
aber es war auch nicht alles schlecht

siehs ein oder lass es

Wollte ich auch so nicht verstanden wissen. Allerdings mache ich mir nicht Mühe, bei einer dermaßen belasteten Persönlichkeit nach "guten Seiten" zu suchen. Versteh' das, oder laß es bleiben!


achja ob er jetzt mit irgendeinem bösen bösen pösen hintergedanken ein gutes sozialsystem eingeführt hat oder nicht geht mir so am arsch vorbei
schröder hat die usa auch nur konfrontiert um den wahlkampf zu gewinnen - trotzdem fand ich es gut
hitler hat die emanzen unterstützt um ihre stimmen zu kriegen - na und? wach mal auf

Ja ich bin hellwach und momentan am Kopfschütteln aufgrund dieses Vergleiches. Er hinkt nicht nur, sondern zeigt offen, daß Du die Auswirkungen von Entscheidungen bzw die Intention dazu gar nicht erst mitbekommen willst. Und eine gute Entscheidung ist nur gut, wenn die Konsequenzen/Ziele auch gut sind.


hab ich schon erwähnt dass es nicht nur schwarz und weiß gibt?

Das widerum ist mir egal, wie Du Deine Welt aufteilst. Ich jedenfalls beteilige mich nicht daran, eine rabenschwarze Welt nach grau umzufärben.

PS: Entschuldige das ich nicht auf Deinem Niveau gesprochen habe. Die Benutzung der Fäkalsprache fällt mir sonst immer leichter :bored:

mamamia
04. Oktober 2003, 18:40
Original geschrieben von MegaVolt
sein werdegang ist einfach genial, seine taten bis 39 fast durchweg positiv (was selbst churchill sagte ...)


:rofl: :rofl:

und schon outet sich der 2. nazi.
man habt ihr kein plan von der materie oder seid ihr wirklich so radikal?

-1935 wurden die nürnberger rassengesetze erlassen.
wenn du nichts dadrüber weißt, geb ich dir einen link kollege:
http://www.dhm.de/lemo/html/dokumente/nuernbergergesetze/index.html

ich werd mal ein paar stellen hier reinkopieren:
1)"Ein Jude kann nicht Reichsbürger sein. Ihm steht ein Stimmrecht in politischen Angelegenheiten nicht zu; er kann ein öffentliches Amt nicht bekleiden."
2)"Juden dürfen weibliche Staatsangehörige deutschen oder artverwandten Blutes unter 45Jahren nicht in ihrem Haushalt beschäftigen"
3)"Außerehelicher Verkehr zwischen Juden und Staatsangehörigen deutschen oder artverwandten Blutes ist verboten."

das ist also genial und durchweg positiv?

von 1933-39 hat hitler ÜBERHAUPT NICHTS geniales gemacht. er hat die gesamte politische und militärische macht auf eine einzige person gelenkt: sich selbst
und was du meintest mit wirtschaftlichen erfolgen hitlers: es ging nur um die rüstungsindustrie, die sich auf einen neuen weltkrieg vorbereitet hat. sogar seine tolle autobahn war nur für den truppentransport und für die panzer innerhalb seines reiches.



Original geschrieben von MegaVolt
aber nicht alle seine großen taten waren fehler! kaum einer denkt z.B. heute noch an das im 3ten reich eingeführte sozial- und rentensystem, dass damals weltweit seinesgleichen suchte ...
stimmt, ein renten- und sozialsystem, von dem man nur aufgefangen wurde, wenn man reinrassig war und einen arierpass hatte - ein fortschritt für die menschheit.

und zur emanzipation im 3. reich sag ich mal nichts, ich glaube es spricht für sich, wenn mütter abzeichen für geborene jungen bekommen (späteres frontfutter).

eigendlich kann man deinen gesamten beitrag als lächerlichen versuch abweisen, hitlers handeln irgendwie zu verteidigen. ich hoffe, du meinst das nicht ernst
wenn du jedoch zu den genannten aussagen stehst, bist du ein wirklicher vollblut-nazi. herzlichen glückwunsch.

shaoling
05. Oktober 2003, 02:52
Noch einmal für alle, die aus mir unbekannten Gründen anderes glauben: Hitler war durchschnittlich intelligent und hegte geradezu einen Hass auf Intellektuelle.

@mamamia, ich habe deinen letzten Beitrag zu mir nach der unverschämten Eröffnung, die mir Worte in den Mund legte, die ich niemals gesagt habe, nur noch überflogen. Als ich dann auf deine Behauptung stieß, ich betrachtete Hitler als Vorbild, verging mir leider die Lust, mich noch weiter dazu zu äußern.
Du solltest entweder genau lesen und als Beleg zitieren oder auf Grundsatzbasis argumentieren, aber nicht, in dem du einfach irgendwelche Aussagen frei in meine Beiträge hineininterpretierst und im selben Atemzug angreifst oder verurteilst.

RIP5
05. Oktober 2003, 02:58
sorry, aber erschreckend ...

1. Die extrem billigen Antworten teilweise ... aber ich denke mal, das hängt im wesentlichen mit dem Alter zusammen ...

2. Die Leute, die Geschichtskenntnisse besitzen, und denen gar nicht auffällt, daß sie ganz genauso manipuliert wie vor 50, 100 oder noch mehr Jahren ... Seit es Medien gibt, geht das manipulieren noch besser. Die Leute, die heute behaupten, wie schlecht doch die Nazis waren und wie grundfalsch deren gesamte Ideologie, wären früher die größten Befürworter gewesen, weil ihnen überhaupt nicht ins Blickfeld kommt, wie sehr sie manipuliert sind.
Juden (eigentlich besseres Beispiel : Linke) werden heute ersetzt durch Rechte quasi..

Politik bestand schon immer aus Betrug und Täuschungen, nur werden diese immer geschickter und feiner, so daß es immer weniger Menschen auffällt. Wo man früher Einschüchterungen durch Gewaltandrohungen brauchte, reichen heute die Medien vollkommen aus um die absolute Mehrheit in der gewünschten Richtung zu halten.
Menschen lernen jede Menge in der Schule im Geschichtsunterricht oder auch später aus Büchern. Jedoch das was in den Büchern bzw. was in Schulen vermittelt wird, ist immer genau das, was die Gewinner eines Krieges festlegen.
Gewinner eines Krieges legen fest, was an Informationen überhaupt an die Öffentlichkeit kommen darf. Sie blenden eigene "schwarze" unpassende Stellen aus und blenden alle "schwarzen" Stellen des Verlierers ein, worauf sie darauf achten, daß auch ja alle positiven Aspekte des Verlierers verschwinden und ein Bild vom "Bösen bösen schlechten" entsteht und die Sieger als die strahlenden Helden und Befreier von der immerzu falschen Idee des Verlierers darstellt.
Überall in der Geschichte, vor allem in neuerer, sind die GEwinner die "Guten". Erst mit 1000 Jahren Abstand wird die ganze Sache langsam objektiver, da mehr Informationen erscheinen, aber alle kommen wohl nie raus.
Ich wette, daß alle beteiligten Mächte mehr "böses" (absolut Harry Potter mäßig differenziert) zu der Zeit gemacht haben, als wir wissen möchten. Egal ob Deutsche, Amerikaner, Engländer ...

Die Kommunisten haben viel mehr Menschen in Konzentrationslagern, unabhängig ihrer Rasse, getötet. Menschen die einfach gegen das System waren.

Krieg entscheidet nie darüber wer Recht hat, sondern nur wer übrig bleibt.
Der "stärkere" hat immer Recht und der "schwächere" Unrecht und seine Ansichten waren falsch.

Bevor hier wieder einer mit Holocaust kommt. Antisemitismus (Judenfeindlichkeit für die Kinder hier) ist schon seit Ewigkeiten vorhanden und absolut kein deutsches Problem. Schon in der Bibel ist davon die Rede. Er war weit verbreitet in Europa und ist sicherlich auch heute noch insgeheim teilweise verbreitet. Nur in Deutschland kam das erste Mal jemand an die Macht, der diesen Antisemitismus vertrat und die Mittel besaß, ihn im großen Stil umzusetzen. Die "Juden" bzw. Israelis sind auch heutzutage noch alles andere als ein friedvolles Volk ohne Auseinandersetzungen und Probleme mit anderen Volksgruppen.

Der Hauptgrund für den Judenhass ist meiner Meinung nach Neid. Sie wurden schon vor ewigen Zeiten in ihren Rechten unterdrückt und waren gezwungen wissenschaftliche (mit wenig Anerkennung) und besonders Handelsberufe auszuüben. Dadurch lernten sie über Generationen den Umgang mit Geld und haben zu Zeiten des 3. Reichs gute Berufe und gehobene Posten besetzt. Vielen Menschen war das einfach zuviel, daß der durchschnittliche Deutsche schlechter gestellt war als ein Jude, der ja eigentlich kein eigenes Land hat und eigentlich nur "zu Gast" ist. Dieser Neid steigerte sich zu Hass. Die Juden tragen daran keine Schuld, aber dieser Hass wird immer wieder genutzt. Er ist meiner Ansicht nach die Quelle des Antisemitismus.

Die Amerikaner kamen von Europa in die USA und haben als erstes mal eine komplette Volksgruppe (Indianer), denen das Land rechtmäßig gehörte, niedergemetzelt, unterdrückt, teleportiert und bis heute fast gänzlich entfernt und im Fernsehen sieht man immer noch die tollen Western, wo Helden mit Cowboyhüten die bösen bösen Indianer reihenweise abknallen. Aber sie waren die Gewinner. Da wird ja wohl keiner was sagen oder?
Abwurf der Atombombe(n) bei denen 300 000 Menschen auf der Stelle sterben (soviele Juden wie es in Deutschland zur Zeit Hitlers gab) und bis heute Kinder tot geboren werden und die Verluste in die Millionen gehen. Das ist ok. Dafür brauchen die Amerikaner auch nie nach Japan und irgendeine Entschuldigungs oder Mitleidsrede halten. Wenn 2000 Amerikaner durch einen Akt des Terrors durch die "mächte des bösen" (eigentlich von den USA ausgebildet gegen andere), dann trauert die ganze Welt. Die Tausenden von kleinen Kindern in Afrika die täglich draufgehen und elendig an Hunger verrecken, das ist doch scheißegal. Tja, wer kontrolliert wohl die Medien und die Ansicht der "modernen" Welt am meisten? Ratet mal. Idole sind heutzutage für die Jugend psychisch gestörte Menschen wie Michael Jackson oder ander abnormale Erscheinungen in der Musik oder Stars Welt. Menschen die nichts anderes tun, als andere zu amüsieren. Ein Forscher der etwas für die Krebsheilung findet, den kennt niemand. usw. aber möchte nicht zu ausführlich werden.

Die Gesellschaft ist absolut krank und ich wette daß irgendwann etwas passieren wird. Ich hoffe es passiert friedlich, glaube aber weniger daran. Passiert es gewaltsam möchte ich nicht dabei sein. Wenn ein nuklearer Weltkrieg ausbricht geht er unter Garantie entweder von den USA oder den Israelis aus...

Leute, ihr merkt gar nicht, wie sehr ihr manipuliert werdet. Hätte damals das 3. Reich gesiegt, wären die Ansichten genau andersherum.
"Gut, daß die Franzosen, Engländer und Amerikaner nicht gewonnen haben. Die hatten total falsche Ideen wie wir ja heute wissen. Durch unseren Sieg wurde die Zivilisation gerettet".

Die bösen bösen Demokraten. Die wollen eine total chaotische Welt ohne feste Ordnung mit falschen Idolen und Ideologien. Das gemeine Volk soll regieren, daß keine Ahnung hat und im wesentlichen dumm ist, jedoch damit es funktioniert, wird es von den oberen durch Betrug, Täuschung und Manipulation in der richtigen Richtung gehalten. Es wird vorgegaukelt, daß sie die freie Wahl haben. Wird einmal eine "rechte" Regierung gewählt, muss sofort die Staatengemeinschaft etwas unternehmen und diese Regierung u. Volksgruppe unterdrücken, damit ja nicht der alte "Feind" wieder hochkommt.

Die billigen Antworten hier im Forum, wären damals die Schlägertypen und die Leute die eine Pseudo Ahnung der Geschichte haben, wäre die Führungselite, die die Schläger steuert und ihnen Ideale gibt.
Keiner von uns hat Ahnung, wie es war. Alles nur dummgelaber und Fakten die uns gegeben wurden. Keiner von euch hat es miterlebt damals. Ich wette mit euch, daß keiner von euch ein "Gegenschwimmer" gewesen wäre. Ihr beweist nämlich hier gerade, daß ihr die absoluten "Mitschwimmer" seid, für jede Form der Politik. Die idealen Leute zum manipulieren ...

Leider ist die Welt nicht schwarz/weiß und nicht so leicht. Jemand, der ein Auto ein paar mal im Kreis fährt oder ein Stück Leder in einen Kasten befördert und damit ein paar Tausend Menschen für eine Stunde unterhält, verdient mehr als so manche Krebsforschungsabteilung an Geldern zu Verfügung kriegt. Ein Sieg in einem Spiel ist wichtiger als Erkenntnisse, die der kompletten Menschheit helfen.

_________________________________________
Was unterscheidet z.B. den Einmarsch der USA in den Irak von dem Einmarsch in Polen damals? Wird deswegen Bush entfernt? Die USA wirklich ernsthaft bedrängt ihren Kurs zu ändern?

Übrigens bestanden schon vor Ausbruch des Krieges erhebliche Spannungen zwischen Polen und Deutschland. In Zwischengebieten wurden Deutsche aus dem Zug geholt und gefilzt und auch umgekehrte ärgerliche Dinge passierten.
Außerdem rechnete Hitler damals eher damit, daß die Feiglinge Frankreich und England niemals für Polen in den Krieg eintreten. In Frankreich gab es auch große moralische Probleme der Truppe. "Warum für die Polen sterben?"
England und Frankreich waren sich bewußt, daß sie schwächer gerüstet waren.

Außerdem versuchte Hitler England bis zu einem gewissen Zeitpunkt zu schonen, da er davon ausging, daß sie noch "vernünftig werden" und einschwenken um seine Seemacht zu stellen.

Ich sehe den Verlauf des Krieges als eine einzige katastrophale Verkettung von Unglücken. z.B. die Amerikaner. Sie wollten sich völlig raushalten und haben dennoch die Engländer mit Waffen und Piloten beliefert. Daß das zu Angriffen auf die Nachschubschiffen führte ist ja klar. Aber sogar daß führte noch nicht zur Kriegserklärung!!!!!!
Die kam erst durch den sogar für Hitler und Deutschland überraschenden Angriff Japans auf die USA. Durch den geradeerst abgeschlossenen Vertrag war dann Deutschland verpflichtet gegen die USA auch Krieg zu erklären. Sehr unglücklich. Zu diesem Zeitpunkt war Hitlers Vorstellung des Kriegverlaufs völlig umgekippt.

Er war kein böser Dagobert Duck, dessen Ziel größenwahnsinnigerweise die Weltherrschaft war. Nur glauben das viele, weil sie es nicht besser wissen. Ich traue mir selbst nicht 100% zu zu wissen wie es genau war, aber so wie es die Fakten und Daten der Geschichtsbücher zusammenfassen garantiert nicht.

Krieg mit den USA war nicht gewollt. Krieg mit England und Frankreich war zwar einkalkuliert aber nicht unbedingt erwartet.

Naja was solls. Wir haben ja hier genug "Geschichtsexperten", die das genau kennen. Sagt mal, wundert ihr euch nicht, warum in der Geschichte immer die Sieger die Guten sind, die das richtige System vertreten???
Glaubt ihr ernsthaft die Demokratie wäre das allerbeste was uns passieren kann??? Sie hat sich durchgesetzt aber wie???

Wieviele Länder waren im Krieg mit Deutschland am Ende? 51 oder so? Wieviele Menschen und wieviel demokratische Wirtschaftsmacht war dahinter? Also ineffizient war das System damals ganz sicher nicht. Viele große technische Fortschritte wurden gemacht und finanziert. Traurig daß dazu ein Krieg nötig ist ...

Generell würde ich mal behaupten, daß ein Großteil der Gesellschaft unter dem damaligen autoritären System (lassen wir mal den Rassenschwachsinn und die Kriegsführung weg)
wesentlich gesünder, vernünftiger und produktiver war als die krankhaften Vergnügungssüchtigen heute. Alle Tugenden wie Püntklichkeit, Zuverlässigkeit, Fleiss usw usw. zählen heute keinen Pfennig mehr und werden durch solche schwallerischen scheinbar überlegenen Ausdrücke wie Flexibilisierung, Individualisierung usw. ersetzt.

Mehr fällt mir jetzt nicht ein dazu. Aber fühlt euch mit euren Geschichtskenntnissen aus Büchern und Unterricht nicht allzu überlegen und besser als die Menschen damals. Ihr merkt gar nicht, daß ihr ganz genauso mitschwimmt wie damals die Menschen. Heute sind es keine Rassenvorstellungen mehr sondern andere Wertvorstellungen die total falsch sind objektiv betrachtet.

shaoling
05. Oktober 2003, 03:30
Meine Worte! Ich kann mich dem nur anschließen.

Ich erweitere meine Aussage: genial!

Kommentierer
05. Oktober 2003, 05:30
Original geschrieben von RIP
sorry, aber erschreckend ...

1. Die extrem billigen Antworten teilweise ... aber ich denke mal, das hängt im wesentlichen mit dem Alter zusammen ...

2. Die Leute, die Geschichtskenntnisse besitzen, und denen gar nicht auffällt, daß sie ganz genauso manipuliert wie vor 50, 100 oder noch mehr Jahren ... Seit es Medien gibt, geht das manipulieren noch besser. Die Leute, die heute behaupten, wie schlecht doch die Nazis waren und wie grundfalsch deren gesamte Ideologie, wären früher die größten Befürworter gewesen, weil ihnen überhaupt nicht ins Blickfeld kommt, wie sehr sie manipuliert sind.
Juden (eigentlich besseres Beispiel : Linke) werden heute ersetzt durch Rechte quasi..

Politik bestand schon immer aus Betrug und Täuschungen, nur werden diese immer geschickter und feiner, so daß es immer weniger Menschen auffällt. Wo man früher Einschüchterungen durch Gewaltandrohungen brauchte, reichen heute die Medien vollkommen aus um die absolute Mehrheit in der gewünschten Richtung zu halten.
Menschen lernen jede Menge in der Schule im Geschichtsunterricht oder auch später aus Büchern. Jedoch das was in den Büchern bzw. was in Schulen vermittelt wird, ist immer genau das, was die Gewinner eines Krieges festlegen.
Gewinner eines Krieges legen fest, was an Informationen überhaupt an die Öffentlichkeit kommen darf. Sie blenden eigene "schwarze" unpassende Stellen aus und blenden alle "schwarzen" Stellen des Verlierers ein, worauf sie darauf achten, daß auch ja alle positiven Aspekte des Verlierers verschwinden und ein Bild vom "Bösen bösen schlechten" entsteht und die Sieger als die strahlenden Helden und Befreier von der immerzu falschen Idee des Verlierers darstellt.
Überall in der Geschichte, vor allem in neuerer, sind die GEwinner die "Guten". Erst mit 1000 Jahren Abstand wird die ganze Sache langsam objektiver, da mehr Informationen erscheinen, aber alle kommen wohl nie raus.
Ich wette, daß alle beteiligten Mächte mehr "böses" (absolut Harry Potter mäßig differenziert) zu der Zeit gemacht haben, als wir wissen möchten. Egal ob Deutsche, Amerikaner, Engländer ...

Die Kommunisten haben viel mehr Menschen in Konzentrationslagern, unabhängig ihrer Rasse, getötet. Menschen die einfach gegen das System waren.

Krieg entscheidet nie darüber wer Recht hat, sondern nur wer übrig bleibt.
Der "stärkere" hat immer Recht und der "schwächere" Unrecht und seine Ansichten waren falsch.

Bevor hier wieder einer mit Holocaust kommt. Antisemitismus (Judenfeindlichkeit für die Kinder hier) ist schon seit Ewigkeiten vorhanden und absolut kein deutsches Problem. Schon in der Bibel ist davon die Rede. Er war weit verbreitet in Europa und ist sicherlich auch heute noch insgeheim teilweise verbreitet. Nur in Deutschland kam das erste Mal jemand an die Macht, der diesen Antisemitismus vertrat und die Mittel besaß, ihn im großen Stil umzusetzen. Die "Juden" bzw. Israelis sind auch heutzutage noch alles andere als ein friedvolles Volk ohne Auseinandersetzungen und Probleme mit anderen Volksgruppen.

Der Hauptgrund für den Judenhass ist meiner Meinung nach Neid. Sie wurden schon vor ewigen Zeiten in ihren Rechten unterdrückt und waren gezwungen wissenschaftliche (mit wenig Anerkennung) und besonders Handelsberufe auszuüben. Dadurch lernten sie über Generationen den Umgang mit Geld und haben zu Zeiten des 3. Reichs gute Berufe und gehobene Posten besetzt. Vielen Menschen war das einfach zuviel, daß der durchschnittliche Deutsche schlechter gestellt war als ein Jude, der ja eigentlich kein eigenes Land hat und eigentlich nur "zu Gast" ist. Dieser Neid steigerte sich zu Hass. Die Juden tragen daran keine Schuld, aber dieser Hass wird immer wieder genutzt. Er ist meiner Ansicht nach die Quelle des Antisemitismus.

Die Amerikaner kamen von Europa in die USA und haben als erstes mal eine komplette Volksgruppe (Indianer), denen das Land rechtmäßig gehörte, niedergemetzelt, unterdrückt, teleportiert und bis heute fast gänzlich entfernt und im Fernsehen sieht man immer noch die tollen Western, wo Helden mit Cowboyhüten die bösen bösen Indianer reihenweise abknallen. Aber sie waren die Gewinner. Da wird ja wohl keiner was sagen oder?
Abwurf der Atombombe(n) bei denen 300 000 Menschen auf der Stelle sterben (soviele Juden wie es in Deutschland zur Zeit Hitlers gab) und bis heute Kinder tot geboren werden und die Verluste in die Millionen gehen. Das ist ok. Dafür brauchen die Amerikaner auch nie nach Japan und irgendeine Entschuldigungs oder Mitleidsrede halten. Wenn 2000 Amerikaner durch einen Akt des Terrors durch die "mächte des bösen" (eigentlich von den USA ausgebildet gegen andere), dann trauert die ganze Welt. Die Tausenden von kleinen Kindern in Afrika die täglich draufgehen und elendig an Hunger verrecken, das ist doch scheißegal. Tja, wer kontrolliert wohl die Medien und die Ansicht der "modernen" Welt am meisten? Ratet mal. Idole sind heutzutage für die Jugend psychisch gestörte Menschen wie Michael Jackson oder ander abnormale Erscheinungen in der Musik oder Stars Welt. Menschen die nichts anderes tun, als andere zu amüsieren. Ein Forscher der etwas für die Krebsheilung findet, den kennt niemand. usw. aber möchte nicht zu ausführlich werden.

Die Gesellschaft ist absolut krank und ich wette daß irgendwann etwas passieren wird. Ich hoffe es passiert friedlich, glaube aber weniger daran. Passiert es gewaltsam möchte ich nicht dabei sein. Wenn ein nuklearer Weltkrieg ausbricht geht er unter Garantie entweder von den USA oder den Israelis aus...

Leute, ihr merkt gar nicht, wie sehr ihr manipuliert werdet. Hätte damals das 3. Reich gesiegt, wären die Ansichten genau andersherum.
"Gut, daß die Franzosen, Engländer und Amerikaner nicht gewonnen haben. Die hatten total falsche Ideen wie wir ja heute wissen. Durch unseren Sieg wurde die Zivilisation gerettet".

Die bösen bösen Demokraten. Die wollen eine total chaotische Welt ohne feste Ordnung mit falschen Idolen und Ideologien. Das gemeine Volk soll regieren, daß keine Ahnung hat und im wesentlichen dumm ist, jedoch damit es funktioniert, wird es von den oberen durch Betrug, Täuschung und Manipulation in der richtigen Richtung gehalten. Es wird vorgegaukelt, daß sie die freie Wahl haben. Wird einmal eine "rechte" Regierung gewählt, muss sofort die Staatengemeinschaft etwas unternehmen und diese Regierung u. Volksgruppe unterdrücken, damit ja nicht der alte "Feind" wieder hochkommt.

Die billigen Antworten hier im Forum, wären damals die Schlägertypen und die Leute die eine Pseudo Ahnung der Geschichte haben, wäre die Führungselite, die die Schläger steuert und ihnen Ideale gibt.
Keiner von uns hat Ahnung, wie es war. Alles nur dummgelaber und Fakten die uns gegeben wurden. Keiner von euch hat es miterlebt damals. Ich wette mit euch, daß keiner von euch ein "Gegenschwimmer" gewesen wäre. Ihr beweist nämlich hier gerade, daß ihr die absoluten "Mitschwimmer" seid, für jede Form der Politik. Die idealen Leute zum manipulieren ...

Leider ist die Welt nicht schwarz/weiß und nicht so leicht. Jemand, der ein Auto ein paar mal im Kreis fährt oder ein Stück Leder in einen Kasten befördert und damit ein paar Tausend Menschen für eine Stunde unterhält, verdient mehr als so manche Krebsforschungsabteilung an Geldern zu Verfügung kriegt. Ein Sieg in einem Spiel ist wichtiger als Erkenntnisse, die der kompletten Menschheit helfen.

_________________________________________
Was unterscheidet z.B. den Einmarsch der USA in den Irak von dem Einmarsch in Polen damals? Wird deswegen Bush entfernt? Die USA wirklich ernsthaft bedrängt ihren Kurs zu ändern?

Übrigens bestanden schon vor Ausbruch des Krieges erhebliche Spannungen zwischen Polen und Deutschland. In Zwischengebieten wurden Deutsche aus dem Zug geholt und gefilzt und auch umgekehrte ärgerliche Dinge passierten.
Außerdem rechnete Hitler damals eher damit, daß die Feiglinge Frankreich und England niemals für Polen in den Krieg eintreten. In Frankreich gab es auch große moralische Probleme der Truppe. "Warum für die Polen sterben?"
England und Frankreich waren sich bewußt, daß sie schwächer gerüstet waren.

Außerdem versuchte Hitler England bis zu einem gewissen Zeitpunkt zu schonen, da er davon ausging, daß sie noch "vernünftig werden" und einschwenken um seine Seemacht zu stellen.

Ich sehe den Verlauf des Krieges als eine einzige katastrophale Verkettung von Unglücken. z.B. die Amerikaner. Sie wollten sich völlig raushalten und haben dennoch die Engländer mit Waffen und Piloten beliefert. Daß das zu Angriffen auf die Nachschubschiffen führte ist ja klar. Aber sogar daß führte noch nicht zur Kriegserklärung!!!!!!
Die kam erst durch den sogar für Hitler und Deutschland überraschenden Angriff Japans auf die USA. Durch den geradeerst abgeschlossenen Vertrag war dann Deutschland verpflichtet gegen die USA auch Krieg zu erklären. Sehr unglücklich. Zu diesem Zeitpunkt war Hitlers Vorstellung des Kriegverlaufs völlig umgekippt.

Er war kein böser Dagobert Duck, dessen Ziel größenwahnsinnigerweise die Weltherrschaft war. Nur glauben das viele, weil sie es nicht besser wissen. Ich traue mir selbst nicht 100% zu zu wissen wie es genau war, aber so wie es die Fakten und Daten der Geschichtsbücher zusammenfassen garantiert nicht.

Krieg mit den USA war nicht gewollt. Krieg mit England und Frankreich war zwar einkalkuliert aber nicht unbedingt erwartet.

Naja was solls. Wir haben ja hier genug "Geschichtsexperten", die das genau kennen. Sagt mal, wundert ihr euch nicht, warum in der Geschichte immer die Sieger die Guten sind, die das richtige System vertreten???
Glaubt ihr ernsthaft die Demokratie wäre das allerbeste was uns passieren kann??? Sie hat sich durchgesetzt aber wie???

Wieviele Länder waren im Krieg mit Deutschland am Ende? 51 oder so? Wieviele Menschen und wieviel demokratische Wirtschaftsmacht war dahinter? Also ineffizient war das System damals ganz sicher nicht. Viele große technische Fortschritte wurden gemacht und finanziert. Traurig daß dazu ein Krieg nötig ist ...

Generell würde ich mal behaupten, daß ein Großteil der Gesellschaft unter dem damaligen autoritären System (lassen wir mal den Rassenschwachsinn und die Kriegsführung weg)
wesentlich gesünder, vernünftiger und produktiver war als die krankhaften Vergnügungssüchtigen heute. Alle Tugenden wie Püntklichkeit, Zuverlässigkeit, Fleiss usw usw. zählen heute keinen Pfennig mehr und werden durch solche schwallerischen scheinbar überlegenen Ausdrücke wie Flexibilisierung, Individualisierung usw. ersetzt.

Mehr fällt mir jetzt nicht ein dazu. Aber fühlt euch mit euren Geschichtskenntnissen aus Büchern und Unterricht nicht allzu überlegen und besser als die Menschen damals. Ihr merkt gar nicht, daß ihr ganz genauso mitschwimmt wie damals die Menschen. Heute sind es keine Rassenvorstellungen mehr sondern andere Wertvorstellungen die total falsch sind objektiv betrachtet.


A M E N

ETBrooD
05. Oktober 2003, 05:49
RIP

erst die gute nachricht:
du hast ja recht

die schlechte nachricht:
wayne?
vergiss mal den schwafel von nazis und irgendwas-radikalen
es geht nicht darum, woran man glaubt
sondern wie man handelt!
ein mensch is erst dann ein beschissener mensch, wenn er anderen lebewesen grundlos schaden zufügt
ob er dabei an gott glaubt oder an die reinkarnation, ob bush sein vorbild is oder J.F.K., ob er denkt die bibel wäre ein werk satans, ob er mitglied bei einer sekte is oder er seine schuhe immer falsch rum bindet, ob er kokst oder ein "keine macht den drogen" schild um den hals hängen hat... wayne?
wir wissen nur, hitler hat scheisse gebaut
ob nazional-sozialismus gut oder schlecht is, is irrelevant
dazu könntest du einfach einen neuen thread erstellen, dann bekäme dein post auch mehr gewicht

laber mal nicht so viel man, sonst driftest du immer mehr vom thema ab

mfg brood