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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bundestagswahlen -> Wen würdet ihr heute wählen?



Temmer
06. Oktober 2003, 19:21
Topic 1 bezüglich Politik für heute Abend von mir.

Hatten wir schon lange nicht mehr... wen würdet ihr wählen (auch an die User unter 18 Jahren), wenn morgen die Bundestagswahlen stattfinden würden?

Ich bin ja mal schwer gespannt, ob das Ergebnis ähnlich deutlich wie in offiziellen Umfragen ausfällt.

Ich weiss, dass sich einiges verändert hat, die Wahlprogramme werden sich ändern, die Kanzlerkandidaten sicher auch, aber es geht um die jetzige Situation in Deutschland.

Ich habe die "wichtigsten" Parteien Deutschlands angegeben... und den Punkt >>Weitere<<.

Also, dann wählt mal. :)

DeViL
06. Oktober 2003, 19:23
Gehe nicht hin.

head_inaktiv
06. Oktober 2003, 19:24
trotz allem nach wie vor spd.

HERR 2FICKENDEHUNDE
06. Oktober 2003, 19:24
Original geschrieben von I)eViL
Gehe nicht hin.

das ist die dümmste aller entscheidungen ;)


btw greeeen

Turtur
06. Oktober 2003, 19:25
immer noch grün

Uhrenknecht
06. Oktober 2003, 19:25
nix aktuelles in sachen innenpolitik gehört, war was?

Llew Silverhand
06. Oktober 2003, 19:27
Momentan : REP

Trollkoenig
06. Oktober 2003, 19:27
DVU auf Bundebene ?!

du bist wohl witzig :x

Llew Silverhand
06. Oktober 2003, 19:30
Original geschrieben von Trollkoenig
DVU auf Bundebene ?!

du bist wohl witzig :x da hätte er gleich appd nehmen können ;)

HERR 2FICKENDEHUNDE
06. Oktober 2003, 19:31
Original geschrieben von Llew Silverhand
Momentan : REP

ach ja, für was stehen die denn genau ein.

was schlagen die republikaner denn zur lösung unserer momentanen grossen probleme in renten, sozial und arbeitspolitik vor?

Temmer
06. Oktober 2003, 19:32
Original geschrieben von Trollkoenig
DVU auf Bundebene ?!

du bist wohl witzig :x

Wenn du es für die falsche Entscheidung hälst die DVU in den Poll mit einzubeziehen, dann walte deines Amtes und editiere den Poll. ;)

Trollkoenig
06. Oktober 2003, 19:34
Original geschrieben von Temmer


Wenn du es für die falsche Entscheidung hälst die DVU in den Poll mit einzubeziehen, dann walte deines Amtes und editiere den Poll. ;)
ne, aber wenn eine rechte Partei wirklich Prozente bekommen könnte (mit etwas vor dem Komma), dann isses die NPD

Llew Silverhand
06. Oktober 2003, 19:34
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE


ach ja, für was stehen die denn genau ein.

was schlagen die republikaner denn zur lösung unserer momentanen grossen probleme in renten, sozial und arbeitspolitik vor? Jedenfalls nicht das 3te Reich


http://www.rep.de/parteiprogramm/programm_word.doc

BlackPanther3
06. Oktober 2003, 19:37
Ich bin sicher einer von diesen "Wechselwählern".
Vermutlich würde ich noch grün wählen, wobei ich zuletzt nicht mehr allzuviel von denen gehört habe.
Da ich mich aber schwer tue SPD oder CDU zu wählen...

Temmer
06. Oktober 2003, 19:38
Danke fürs Editieren des Polls, Troll! :bussi:

Uhrenknecht
06. Oktober 2003, 19:39
Ja, herrlich; Grüne mit Mehrheit :D

HERR 2FICKENDEHUNDE
06. Oktober 2003, 19:42
Original geschrieben von Llew Silverhand
Jedenfalls nicht das 3te Reich


http://www.rep.de/parteiprogramm/programm_word.doc

naja, habs nur überflogen. ausser den forderungen werden dort aber keine wirklichen vorschläge gemacht, was sie anders machen wollen....

Llew Silverhand
06. Oktober 2003, 19:44
Vermutlich mit dem ehobenem Zeigefinger ....


also einiges wird da schon gesagt.

HERR 2FICKENDEHUNDE
06. Oktober 2003, 19:50
Original geschrieben von Llew Silverhand
Vermutlich mit dem ehobenem Zeigefinger ....


also einiges wird da schon gesagt.


was wirtschafts, steuer und sozialpolitik angeht nichts was nicht schon von anderen parteien gesagt worden ist. der rest is mau, ob deutscland einen festen sitz im un sicherheitsrat hat is mir scheissegal, ich will arbeit, meine rente und anständig krankenversichert sein und in der hinsicht ist das parteiprogramm mau ... fordern kann ich auch, vernünftige vorschläge machen ist was ganz anderes. aber was will man von einer partei ohne konzept schon erwarten...

Kizame
06. Oktober 2003, 19:51
Die Grünen :o

Llew Silverhand
06. Oktober 2003, 19:55
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE



was wirtschafts, steuer und sozialpolitik angeht nichts was nicht schon von anderen parteien gesagt worden ist. der rest is mau, ob deutscland einen festen sitz im un sicherheitsrat hat is mir scheissegal, ich will arbeit, meine rente und anständig krankenversichert sein und in der hinsicht ist das parteiprogramm mau ... fordern kann ich auch, vernünftige vorschläge machen ist was ganz anderes. aber was will man von einer partei ohne konzept schon erwarten...

mehr als von allen anderen.
Sie werden nicht konkret, das stimmt teilweise sicherlich. aber nix ist auch nit da

Storm`fO
06. Oktober 2003, 20:04
Weiterhin die FDP.

10110
06. Oktober 2003, 20:04
Das Forum scheint wirklich nur noch von realitätsentrückten Schwachköpfen bevölkert zu sein. 30% für die Öko-Kommunisten, wenn es mal soweit kommen würde, wäre das Land wirklich am Ende.

HERR 2FICKENDEHUNDE
06. Oktober 2003, 20:06
Original geschrieben von 10110
Das Forum scheint wirklich nur noch von realitätsentrückten Schwachköpfen bevölkert zu sein. 30% für die Öko-Kommunisten, wenn es mal soweit kommen würde, wäre das Land wirklich am Ende.

zum glück entscheidest du das nicht :)

sTyLe
06. Oktober 2003, 20:08
10110, hast du auch ne eigene Meinung oder beschränkst du dich darauf über andere Meinungen zu lästern?

Llew Silverhand
06. Oktober 2003, 20:08
Original geschrieben von Storm`fO
Weiterhin die FDP. Natürlich könnten Sie FDP wählen, aber denken sie auch an ihre mitmenschen <<< das zitat rockt

shaoling
06. Oktober 2003, 20:13
Original geschrieben von Llew Silverhand
Jedenfalls nicht das 3te Reich


http://www.rep.de/parteiprogramm/programm_word.doc In Bereichen wie Kultur, Lebensweise und Gesellschaft sind nationale und konservative Parteien für mich meistens sehr ansprechend.
Das Parteiprogramm der NPD ist in vielerlei Hinsicht auch nicht eben zu verachten, obwohl es ein paar "außenpolitische Macken" besitzt.
Wie dem auch sei, ich stimmte mal für die Republikaner. ;)

Obwohl es mich nicht wundert, frage ich mich, warum die SPD noch so viele Stimmen erhält...

DrOhnE7
06. Oktober 2003, 20:15
niemand.
atm kein plan von den geschehnissen der politik, außer schröders rücktrittsgelaber, was er nicht wahrnimmt, deshalb schon ma spd nich

HERR 2FICKENDEHUNDE
06. Oktober 2003, 20:16
Original geschrieben von sHaO-LiNg
In Bereichen wie Kultur, Lebensweise und Gesellschaft sind nationale und konservative Parteien für mich meistens sehr ansprechend.



jau das ist auch das einzige, mit dem sie wähler anlocken, da der rest einfach nur schlecht ist. wie gesagt, wichtige themen sind renten,wirtschafts, arbeits und sozialpolitik. alles andere ist nebensächlich. wer das immer noch nicht kapiert hat kann einem nur leid tun

SpiRiT)FiRebaT
06. Oktober 2003, 20:16
Weiterhin SPD.

Ich wollte sie vor den geplanten Reformen, also bleib ich in der Reformkrise treu.

Me)Caliz(
06. Oktober 2003, 20:17
also so wie es gerade ausschaut hätten wir den fischer als kanzler
schröder als vize und kp was fürn en minsteramt er leiten dürfte:D
wäre doch mal geil..
so ein ergebnis wäre doch mal nice....

ach ja bin so en öko typ :D

mfg caliz

10110
06. Oktober 2003, 20:17
Original geschrieben von Realist
10110, hast du auch ne eigene Meinung oder beschränkst du dich darauf über andere Meinungen zu lästern?
Ich habe unzählbar viele Meinungen. Das war u.a. eine davon. Soll ich dir alle vortragen ? Was möchtest du denn noch hören ?

Lutz
06. Oktober 2003, 20:17
Die grossen Volksparteien sind für mich unwählbar, da sie weiterhin Lobbies anhängen und u.a. dadurch unfähig sind, einschneidene Reformen durchzuführen.

Weiterhin muss - unabhängig davon, ob die Opposition es viel besser machen würde - die Regierung abgestraft werden.

Bleibt nur noch die FDP oder nichtwählen.

sTyLe
06. Oktober 2003, 20:19
Original geschrieben von 10110

Ich habe unzählbar viele Meinungen. Das war u.a. eine davon. Soll ich dir alle vortragen ? Was möchtest du denn noch hören ?
Ich möchte deine Meinung bzgl. dieses Topics, nämlich wen du heute wählen würdest, hören. Am besten auch noch warum.

shaoling
06. Oktober 2003, 20:23
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE



jau das ist auch das einzige, mit dem sie wähler anlocken, da der rest einfach nur schlecht ist. wie gesagt, wichtige themen sind renten,wirtschafts, arbeits und sozialpolitik. alles andere ist nebensächlich. wer das immer noch nicht kapiert hat kann einem nur leid tun Das ist meiner Ansicht nach nicht ganz korrekt. Natürlich haben sie kein effektiv klingendes, ausgearbeitetes Konzept, aber das hat die Regierung anscheinend nicht einmal, obwohl sie sich als erste darüber Gedanken machen müsste.
Außerdem stehen bei solchen Parteien die langfristige nationale und staatliche Orientierung im Vordergrund, was mir persönlich wesentlich wichtiger ist als die kurzfristige Bewältigung einer Krise, um danach freudestrahlend in die nächste zu steuern.
Posten wie Bildung, Gesellschaft und Kultur sind für das langfristige Fortbestehen mindestens genauso wichtig wie kurzfristige Handlungen, um die Situation schnell zu verbessern.

BlackPanther3
06. Oktober 2003, 20:24
Original geschrieben von Llew Silverhand
Natürlich könnten Sie FDP wählen, aber denken sie auch an ihre mitmenschen <<< das zitat rockt

Als ob ausgerechnet du beim wählen auch nur an einmal an deine Mitmenschen denken würdest *lol*

haschischtasche
06. Oktober 2003, 20:25
ich will appd waehlen :cry:

BlackPanther3
06. Oktober 2003, 20:29
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE



jau das ist auch das einzige, mit dem sie wähler anlocken, da der rest einfach nur schlecht ist. wie gesagt, wichtige themen sind renten,wirtschafts, arbeits und sozialpolitik. alles andere ist nebensächlich. wer das immer noch nicht kapiert hat kann einem nur leid tun

Das seh ich nicht ganz so.
Alles was Renten, wirtschafts, steuerpolitik angeht, da können die Parteien, auch wenn sie um jeden Prozentpunkt erbittert kämpfen nicht wirklich was bewegen.
zumindest nicht ohne deutliche mehrheiten.
Da wo die Politik wirklich etwas erreichen kann, wird sie häufig ausser acht gelassen.

Ein grund für mich die Grünen zu wählen, um einfach auch mal andere Themen in den Mittelpunkt der Politik zu rücken.

10110
06. Oktober 2003, 20:31
Original geschrieben von Realist
Ich möchte deine Meinung bzgl. dieses Topics, nämlich wen du heute wählen würdest, hören. Am besten auch noch warum.
Gerne doch. Ich habe mich für die CDU entschieden. Das hat eher strategische, als politische Gründe. Grundsätzlich sind für mich erstmal nur Parteien wählbar, die realistische Chancen auf den Einzug in den Bundestag haben. Da sich die PDS da wohl auf unbestimmte Zeit(wenn nicht sogar endgültig) verabschiedet haben, bleiben noch Grüne, CDU, FDP, SPD. Die Grünen sind für mich absolut unwählbar, bis auf wenige Ausnahme(z.b. Oswald Metzger, den sie passenderweise natürlich nicht wieder in den Bundestag gebracht haben) sind deren "Politiker" eine Zumutung.
FDP ist für mich auch keine Alternative, da ich ihre früheren "Leistungen" noch nicht verdrängt habe. Haben wir noch SPD und CDU. Da SPD auch Grüne in der Regierung bedeutet, disqualifizieren sie sich momentan auch.

HERR 2FICKENDEHUNDE
06. Oktober 2003, 20:33
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Das ist meiner Ansicht nach nicht ganz korrekt. Natürlich haben sie kein effektiv klingendes, ausgearbeitetes Konzept, aber das hat die Regierung anscheinend nicht einmal, obwohl sie sich als erste darüber Gedanken machen müsste.
Außerdem stehen bei solchen Parteien die langfristige nationale und staatliche Orientierung im Vordergrund, was mir persönlich wesentlich wichtiger ist als die kurzfristige Bewältigung einer Krise, um danach freudestrahlend in die nächste zu steuern.
Posten wie Bildung, Gesellschaft und Kultur sind für das langfristige Fortbestehen mindestens genauso wichtig wie kurzfristige Handlungen, um die Situation schnell zu verbessern.


wenn du dich informieren würdest oder aber informiert wärest, wüsstest du auch, das die probleme in der sozialpolitik allen voran die medizinische versorgung und finanzierung keine kruzfristigen probleme sind. rentenpolitik genauso, die rentenkassen sind leer, obwohl deine eltern vermutlich jahre lang darin eingezahlt haben. das sind keine banalen probleme die man mal eben lösen könnte. es müssen langfristige strukturreformen vorgenommen werden damit die ärztliche versorgung sowie unsere renten gesichert sind. bleiben immer noch die probleme auf dem arbeitsmarkt und fast 5 mio arbeitslose und du erzählst hier was von kultur und gesellschaft :stupid: was bildung angeht mag ich dir zustimmen aber die anderen sachen sind für eine grosse mehrheit der deutschen mit sicherheit nebensächlich ;)

Brainbug
06. Oktober 2003, 20:35
verdammt hab mich verklickt :rofl2:
eigentlich würde ich überhaupt nicht wählen, da ich es nicht gerne habe angelogen zu werden.

Bronzegraf
06. Oktober 2003, 20:43
Ich würde die SPD wählen, als letzte Chance sozusagen, noch was zu richten.
Btw wäre ich dafür, daß die Politiker/Parteien auf ihre Wahlversprechen festgenagelt werden, weil einige naive Menschen doch zu sehr davon beeinflußt werden können.
Die CDU disqualifiziert sich schon deshalb, weil sie angedroht haben, momentan wichtige Steuereinnahmequellen (Beispiel Ökosteuer) abzuschaffen. Weiterhin behindern sie die Politik durch ihre Blockadehaltung. Das muß ja nun nicht durch einen Wahlsieg belohnt werden.

0Smacks0
06. Oktober 2003, 20:49
Keine Partei, nur Erststimme, auf Oswald Metzger weil man in BW, glaube ich jedenfalls, auch Leute aus andern Kreisen wählen darf...

Zers4ever
06. Oktober 2003, 20:49
-> Grüne 14 25.45%

omg, wie kamma nur die Grünen wählen? Reicht es euch noch nicht, dass die uns bereits die Ökosteuer den Atomausstieg und das Dosenpfand eingebrockt haben ??? Was wollt ihr denn noch bitteschön? Bin mal gespannt, was die als nächstes vorschlagen werden, womit sie unsere Wirtschaft zu ruinieren gedenken!



-> DVU / NPD 1 1.82%

sHaO, warst du das? :eek: :D

HERR 2FICKENDEHUNDE
06. Oktober 2003, 20:53
Original geschrieben von Zergs4ever


omg, wie kamma nur die Grünen wählen? Reicht es euch noch nicht, dass die uns bereits die Ökosteuer den Atomausstieg und das Dosenpfand eingebrockt haben ??? Was wollt ihr denn noch bitteschön? Bin mal gespannt, was die als nächstes vorschlagen werden, womit sie unsere Wirtschaft zu ruinieren gedenken!




was bitte ist gegen den atomaustieg einzuwenden.
das dosenpfand chaos, haben sich die firmen selbst eingebrockt

informier dich mal, stammtischpolitik ist keine politik ;)

BlackPanther3
06. Oktober 2003, 20:54
Original geschrieben von Zergs4ever


omg, wie kamma nur die Grünen wählen? Reicht es euch noch nicht, dass die uns bereits die Ökosteuer den Atomausstieg und das Dosenpfand eingebrockt haben ??? Was wollt ihr denn noch bitteschön? Bin mal gespannt, was die als nächstes vorschlagen werden, womit sie unsere Wirtschaft zu ruinieren gedenken!


Son schwachsinn wirtschaft ruinieren.
such dir nen x-beliebigen wirtschaftssteuersatz raus und 1% dessen hat mehr auswirkungen als atomaustieg und dosenpfand zusammen.

Zers4ever
06. Oktober 2003, 21:04
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE
was bitte ist gegen den atomaustieg einzuwenden.

Also was ist gegen den Atomausstieg einzuwenden?

1.Unnötig:
Die Atomaren Brennstäbe können nach benutzung in irgendwelche 3.Welt-länder abgeschoben werden, wir sind sie los. Demokratischer gehts natürlich auch. Man vergräbt sie einfach in irgendnem Kohlestollen und gut ist.
Die Gefahr eines Supergaus wurde mit dem Atomausstieg nur sehr gering vermindert. Links von uns in Frankreich stehen soweit ich weiss 66 Atomkraftwerke ähnlicher bauart wie die in Dtl. Auf rechter Seite (im Osten) stehen auch 1-2 Dutzend, die allesamt so ungefähr auf dem technischen Stand der Anlage von Tschernobyl sein dürften. Wie heisst noch gleich das eine an der Grenze zu Ösireich? *google* Ah, Temelin. Alle 2 Tage nen Störfall. Wenn der Wind nach westen weht und eins von den Teilen geht hoch dann lanndet das ganze Zeug hier bei uns!

2.Wirtschaftsschädigend

shaoling
06. Oktober 2003, 21:07
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE



wenn du dich informieren würdest oder aber informiert wärest, wüsstest du auch, das die probleme in der sozialpolitik allen voran die medizinische versorgung und finanzierung keine kruzfristigen probleme sind. rentenpolitik genauso, die rentenkassen sind leer, obwohl deine eltern vermutlich jahre lang darin eingezahlt haben. das sind keine banalen probleme die man mal eben lösen könnte. es müssen langfristige strukturreformen vorgenommen werden damit die ärztliche versorgung sowie unsere renten gesichert sind. bleiben immer noch die probleme auf dem arbeitsmarkt und fast 5 mio arbeitslose und du erzählst hier was von kultur und gesellschaft :stupid: was bildung angeht mag ich dir zustimmen aber die anderen sachen sind für eine grosse mehrheit der deutschen mit sicherheit nebensächlich ;) Das mit den kurzfristigen Lösungen war zugegeben etwas verfehlt. Aber Kultur und Gesellschaft können einzig den Weg für eine erfolgreiche Politik in der Zukunft ebnen. Wenn die Gesellschaft weiter im momentanen Maße den Bach runtergeht, wird es in 50 Jahren nicht viel mehr als ein Häufchen Elend politisch zu vertreten geben.

10110
06. Oktober 2003, 21:07
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE
was bitte ist gegen den atomaustieg einzuwenden.
Ist rein zufällig unter den bedeutenden Methoden der Energiegewinnung die ökologisch sauberste und effektivste.
Mit dem Atomausstieg macht man sich nebenbei langfristig von den Energielieferungen aus dem Ausland abhängig, die ihren Strom natürlich mit Atomreaktoren erzeugen. Nebenbei ist der Ausstieg natürlich auch ein Rückschritt im Bereich Forschung und technologischer Entwicklung.

HERR 2FICKENDEHUNDE
06. Oktober 2003, 21:08
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Das mit den kurzfristigen Lösungen war zugegeben etwas verfehlt. Aber Kultur und Gesellschaft können einzig den Weg für eine erfolgreiche Politik in der Zukunft ebnen. Wenn die Gesellschaft weiter im momentanen Maße den Bach runtergeht, wird es in 50 Jahren nicht viel mehr als ein Häufchen Elend politisch zu vertreten geben.

was bitte geht gesellschafttechnisch den bach runter? wo lebst du man?

Zers4ever
06. Oktober 2003, 21:09
...und das Dosenpfand is ja wohl noch dämlicher! Was hat es uns gebracht---> nix, es liegen keine Dosen mehr inner Landschaft rum. Toll, lagen seh damals auch nur extrem vereinzelt. Das einzige wasses gebracht hat ist die zerstörung bereits bestehender wirtschaftlicher Strukturen und den Aufbau von neuen an anderer Stelle (Trinkpäckchenindustrie etc...:D )

Toll sag ich da nur :top2:

shaoling
06. Oktober 2003, 21:10
Original geschrieben von Zergs4ever
sHaO, warst du das? :eek: :D Entschuldigung, habe zuerst DNVP gelesen und voller Euphorie draufgeklickt...
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE



was bitte ist gegen den atomaustieg einzuwenden.
das dosenpfand chaos, haben sich die firmen selbst eingebrockt

informier dich mal, stammtischpolitik ist keine politik ;) Was bitte spricht für einen Atomausstieg? :eek3:

BlackPanther3
06. Oktober 2003, 21:12
Original geschrieben von Zergs4ever


Die Gefahr eines Supergaus wurde mit dem Atomausstieg nur sehr gering vermindert. Links von uns in Frankreich stehen soweit ich weiss 66 Atomkraftwerke ähnlicher bauart wie die in Dtl.

Ich möchte dir und 10110 nur kurz eben erwähnen, dass Frankreich soweit ich informiert bin ebenfalls den Atomausstieg beschlossen hat.

Zers4ever
06. Oktober 2003, 21:14
Really :confused: Beweise! Ich glaub nix, was ich net mit eigenen Augen sehe. Also link plz

Des weiteren bezog sich der Hauptteil meiner Argumentation eh auf den Osten! Soviel ich weiss ist sogar noch der übriggebliebene 2. Reaktor von Tschernobyl am Netz 2000 war ers jedenfalls noch, das weiß ich sicher!

Storm`fO
06. Oktober 2003, 21:15
Original geschrieben von BlackPanther


Ich möchte dir und 10110 nur kurz eben erwähnen, dass Frankreich soweit ich informiert bin ebenfalls den Atomausstieg beschlossen hat.

Und nun überleg dir mal ernsthaft, wieviele Jahrzehnte (!) Frankreich brauchen wird dieses Vorhaben zu verwirklichen. Bis alle A-Werke in Frankreich abgeschaltet werden kann so einiges passieren... die Werke in unserem lieben Nachbarland sind auch nicht grade die neuesten Modelle.

HERR 2FICKENDEHUNDE
06. Oktober 2003, 21:16
Original geschrieben von Zergs4ever
...und das Dosenpfand is ja wohl noch dämlicher! Was hat es uns gebracht---> nix, es liegen keine Dosen mehr inner Landschaft rum. Toll, lagen seh damals auch nur extrem vereinzelt. Das einzige wasses gebracht hat ist die zerstörung bereits bestehender wirtschaftlicher Strukturen und den Aufbau von neuen an anderer Stelle (Trinkpäckchenindustrie etc...:D )

Toll sag ich da nur :top2:

da die industrie die lange zeit der vorbereitung dafür genutzt hat, gerichtlich gegen das gesetz vorzugehen um letzlich in letzter instanz doch zu verlieren anstatt die einführung vernünftig vorzubereiten ist sie nun auch für das chaos, was es jetzt zweifelsfrei ist, mitverantwortlich.

shaoling
06. Oktober 2003, 21:19
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE


was bitte geht gesellschafttechnisch den bach runter? wo lebst du man? Ich lebe in Berlin/Wedding und davon abgesehen in der Realität. Ich kann mich nicht recht mit dem Gedanken anfreunden, dass hier in 20 Jahren amerikanische Verhältnisse herrschen und in 50 Jahren noch schlimmere.
Schau dir doch nur Jugend an, die heutzutage auf den Haupt- und Sonderschulen dahinvegetiert: drogenabhängig, kriminell, ohne Perspektive, Werte und Tugend. Das sind nicht die Mitglieder der Gesellschaft von Morgen, die ich mir vorstelle. Der Durchschnittsjugendliche beherrscht kaum mehr seine Muttersprache geschweige denn seine Nationalhymne (wenn es mal seine ist...), hat keinen Sinn für Tugend und Werte, vegetiert in einer kranken Unterhaltungskultur vor sich hin und hat den Bildungsstand eines Stücks Brot...
Hervorragende Aussichten!

Zers4ever
06. Oktober 2003, 21:19
@Fickendehunde

Schon richtig. Allerdings wäre die Industrie ja wohl nie in diese Situation gekommen sich überhaupt für irgendetwas verantworten zu müssen, wenn nicht Leute wie du diese Hirnverblödeten Grünen gewählt hätten, wa :ugly:....

Vielleicht führen die ja als nächstes nen verschärftes Tierschutzgesetz ein, mit strengeren Verordnungen, was Tiertransporte anbelangt. Dann steigt der Preis auf alle Metzgerwaren um 80%. Ich freu mich schon :top2: :mad:

HERR 2FICKENDEHUNDE
06. Oktober 2003, 21:20
Original geschrieben von Zergs4ever
Really :confused: Beweise! Ich glaub nix, was ich net mit eigenen Augen sehe. Also link plz

Des weiteren bezog sich der Hauptteil meiner Argumentation eh auf den Osten! Soviel ich weiss ist sogar noch der übriggebliebene 2. Reaktor von Tschernobyl am Netz 2000 war ers jedenfalls noch, das weiß ich sicher!


trotzdem ist es sinnvoll, den atomaustieg zumindest langfristig zu planen. die risiken eines supergaus sind, zugegebener massen bei uns relativ gering ABER ein einziger reicht um halb deutschland für jahrzente zu konterminieren. kann es das wert sein? auch die endlagerung ist eine sache für sich. radioaktive halbwertszeiten sind derart hoch, das der aufwand dafür auf die jahre gesehen viel zu hoch ist, meiner meinung nach.

shaoling
06. Oktober 2003, 21:20
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE


da die industrie die lange zeit der vorbereitung dafür genutzt hat, gerichtlich gegen das gesetz vorzugehen um letzlich in letzter instanz doch zu verlieren anstatt die einführung vernünftig vorzubereiten ist sie nun auch für das chaos, was es jetzt zweifelsfrei ist, mitverantwortlich. Stellt sich eigentlich nur noch eine Frage, die deine ansonsten sehr ausgefeilte Argumentation offen lässt: Wozu Atomausstieg?

Bronzegraf
06. Oktober 2003, 21:22
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Was bitte spricht für einen Atomausstieg? :eek3:

Primär also... hm laß mich überlegen...
Also ich denke die Reduzierung der potentiellen GAU-Produzierer ist für mich schon mal ein Punkt, dafür zu stimmen. Egal wie sicher die Anlagen eingestuft werden, ein Unfall kann, aufgrund der Tatsache, daß Menschen auch Kontrollaufgaben ausführen und die Maschinen die Steuerfunktionen bewältigen, von selbiger Spezies entwickelt wurden, auftreten. Hm und der Schaden wäre bestimmt auch nicht so toll (auch wenn unlustige Menschen einmal in ihrem Leben dann strahlen würden :ugly: )

Es mag zwar momentan die sauberste Form der Energiegewinnung sein (wobei ich die "Reste" dieser Energiegewinnungsform nicht als sauber bezeichnen kann), doch ist das Gefahrenpotential nicht zu unterschätzen!
Natürlich bin ich nicht dafür, sich von ausländischen Energiezufuhren abhängig zu machen. Das Abschalten der AKWe bzw. KKWe sollte aber trotzdem, sofern möglich, den Vorrang haben.

shaoling
06. Oktober 2003, 21:22
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE



trotzdem ist es sinnvoll, den atomaustieg zumindest langfristig zu planen. die risiken eines supergaus sind, zugegebener massen bei uns relativ gering ABER ein einziger reicht um halb deutschland für jahrzente zu konterminieren. kann es das wert sein? auch die endlagerung ist eine sache für sich. radioaktive halbwertszeiten sind derart hoch, das der aufwand dafür auf die jahre gesehen viel zu hoch ist, meiner meinung nach. Informier du dich mal bitte über die potentielle Wahrscheinlichkeit eines Supergaus durch ein deutsches Atomkraftwerk. Da ist es wahrscheinlicher, dass Namibia auf Nukes techt und uns aus Rache für die Kolonialzeit wegbash0rt...

shaoling
06. Oktober 2003, 21:25
Original geschrieben von Bronzegraf


Primär also... hm laß mich überlegen...
Also ich denke die Reduzierung der potentiellen GAU-Produzierer ist für mich schon mal ein Punkt, dafür zu stimmen. Egal wie sicher die Anlagen eingestuft werden, ein Unfall kann, aufgrund der Tatsache, daß Menschen auch Kontrollaufgaben ausführen und die Maschinen die Steuerfunktionen bewältigen, von selbiger Spezies entwickelt wurden, auftreten. Hm und der Schaden wäre bestimmt auch nicht so toll (auch wenn unlustige Menschen einmal in ihrem Leben dann strahlen würden :ugly: )

Es mag zwar momentan die sauberste Form der Energiegewinnung sein (wobei ich die "Reste" dieser Energiegewinnungsform nicht als sauber bezeichnen kann), doch ist das Gefahrenpotential nicht zu unterschätzen!
Natürlich bin ich nicht dafür, sich von ausländischen Energiezufuhren abhängig zu machen. Das Abschalten der AKWe bzw. KKWe sollte aber trotzdem, sofern möglich, den Vorrang haben. Überleg doch mal, seit wann es Kernkraftwerke gibt. Seitdem wurden die Sicherheitsstandards konsequent weiterentwickelt und unsere stehen, soweit ich weiß, weltweit an der Spitze. Die Wahrscheinlichkeit eines Supergaus ist quasi nicht gegeben.

HERR 2FICKENDEHUNDE
06. Oktober 2003, 21:26
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Informier du dich mal bitte über die potentielle Wahrscheinlichkeit eines Supergaus durch ein deutsches Atomkraftwerk. Da ist es wahrscheinlicher, dass Namibia auf Nukes techt und uns aus Rache für die Kolonialzeit wegbash0rt...

lol :top2:

naja wie gesagt, das ist meine persönlich meinung, und ich befürworte einen langfristigen ausstieg und das nicht nur für deutschland. es muss in jedem fall ein adäquater ausgleich geschaffen werden, der auch umweltverträglich ist, doch daran scheiden sich im moment die geister... bzw er ist nicht vorhanden...

shaoling
06. Oktober 2003, 21:29
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE


lol :top2:

naja wie gesagt, das ist meine persönlich meinung, und ich befürworte einen langfristigen ausstieg und das nicht nur für deutschland. es muss in jedem fall ein adäquater ausgleich geschaffen werden, der auch umweltverträglich ist, doch daran scheiden sich im moment die geister... bzw er ist nicht vorhanden... Wie gesagt, es gibt andere weitaus realere Gefahren in der Zukunft, auf die man sich heutzutage wesentlich weniger konzentriert. Ich finde es eben einfach lächerlich, sich um einen Supergau Gedanken zu machen, während der Rest des Staates den Bach runtergeht.

10110
06. Oktober 2003, 21:29
Original geschrieben von BlackPanther
Ich möchte dir und 10110 nur kurz eben erwähnen, dass Frankreich soweit ich informiert bin ebenfalls den Atomausstieg beschlossen hat.
Quelle ?
Und selbst wenn, dafür ziehen sie Richtung Osten, z.b. bei den Tschechen (Temelin) fröhlich Atomreaktoren hoch. Macht in meinen Augen keinen qualitativen Unterschied.

Zers4ever
06. Oktober 2003, 21:30
@Bronzegraf Du hast nicht einmal die hELFte des Threats gelesen. Lies meine Beiträge auf dieser Page, dann kannste immer noch was erwiedern wenn dir noch was einfällt.

@Fickendehunde Natürlich ist der Vorhanden. Der Ostblock produziert derzeit eh viel zu viel Strom. Von dennen wird die BRD den Strom dann (natürlich nur als Übergangslösung :D) impotieren. Prost :Prost:

Edit *lol* :rofl2: Namibia gogogoogogggogogogo

Bronzegraf
06. Oktober 2003, 21:32
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Überleg doch mal, seit wann es Kernkraftwerke gibt. Seitdem wurden die Sicherheitsstandards konsequent weiterentwickelt und unsere stehen, soweit ich weiß, weltweit an der Spitze. Die Wahrscheinlichkeit eines Supergaus ist quasi nicht gegeben.

Darauf würde ich mich niemals verlassen.
Die Titanic war auch unsinkbar. Es gibt niemals eine 100%ige Sicherheit. Und diese Restunsicherheit ist für mich schon Anlaß genug, solche Monster vom Netz zu nehmen!

Edit: an den Typ über mir

Sorry aber wenn ihr wie die Weltmeister postet und ich nicht hinterherkomme mit Lesen, ist es mir erstmal egal was vorher geschrieben wurde!

Apfelbaeumchen
06. Oktober 2003, 21:33
Zum Atomausstieg:
Wir haben momentan noch gar nicht die Möglichkeit auf Atomenergie zu verzichten, und was mich auch noch interessieren würde wäre, wie sich so manche Atomkraftgegner die Zukunft vorstellen...
Ich persönlich finde dass die Umwelt viel mehr unter so Müll-Windkrafträdern leidet, das ist einer der grauenhaftesten subventionierten Landschaftverschmutzungen die es gibt....

BlackPanther3
06. Oktober 2003, 21:33
Original geschrieben von BlackPanther


Ich möchte dir und 10110 nur kurz eben erwähnen, dass Frankreich soweit ich informiert bin ebenfalls den Atomausstieg beschlossen hat.

Sry da hab ich wohl falsch gelegen :/
Belgien wars


Quelle diesmal dazu
atomaustieg belgien (http://www.dreigliederung.de/news/02120600.html)

shaoling
06. Oktober 2003, 21:34
Original geschrieben von Bronzegraf


Darauf würde ich mich niemals verlassen.
Die Titanic war auch unsinkbar. Es gibt niemals eine 100%ige Sicherheit. Und diese Restunsicherheit ist für mich schon Anlaß genug, solche Monster vom Netz zu nehmen! Das deutsche Volk geht eher an Verdummung der Gesellschaft als an einem nuklearen Supergau zugrunde...

Zers4ever
06. Oktober 2003, 21:40
Jo, an die Windkrafträder hab ich in dem Zusammenhang ja noch garnet gefacht. *lol* Da fängt die ganze Scheisse ja erst richtig zu dampfen an. Wir ersetzen die AKWs durch Windkrafträder. Ich hab das irgendwann mal mit Zahlen aus zuverlässigen Quellen nachgerechnet. Um das AKW KKIsarII durch Windkrafträder zu ersetzen bräuchte man derer 1661!!! :elefant:

Und diese Windkrafträder sucken ja nun wirklich. 1. Die Milch von den Kühen wird schlecht 2. Lärmbelästigung!
Des weiteren stehen mitlerweile überall inner BRD Windkrafträder die sich seltsamerweise überhaupt nicht drehen. Die Energiekonzerne werden hierbei per Gesetzt zur abnahme des teuren Stroms gezwungen. Die Eigentümer verdienen sich scheckig... Toll ProGrün :top2: :stupid: :flop:

sTyLe
06. Oktober 2003, 21:41
Genau, Atomausstieg und dann den Atomstrom teuer aus der CZ oder von sonstwo importieren :eek3:
Nichtsdestotrotz finde ich das Argument, dass Windkraftwerke die Landschaft ruinieren auch irgendwie sehr weit hergeholt...

HERR 2FICKENDEHUNDE
06. Oktober 2003, 21:42
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Das deutsche Volk geht eher an Verdummung der Gesellschaft als an einem nuklearen Supergau zugrunde...

ob die republikaner ( um mal unauffällig wieder aufs thema umzuschwenken ) daran etwas ändern werden bezweifle ich. jeder ist seines eigenen glückes schmied. wer schlau sein will oder etwas erreichen WILL der schafft das meisstens auch.

HERR 2FICKENDEHUNDE
06. Oktober 2003, 21:45
Original geschrieben von Zergs4ever
Jo, an die Windkrafträder hab ich in dem Zusammenhang ja noch garnet gefacht. *lol* Da fängt die ganze Scheisse ja erst richtig zu dampfen an. Wir ersetzen die AKWs durch Windkrafträder. Ich hab das irgendwann mal mit Zahlen aus zuverlässigen Quellen nachgerechnet. Um das AKW KKIsarII durch Windkrafträder zu ersetzen bräuchte man derer 1661!!! :elefant:

Und diese Windkrafträder sucken ja nun wirklich. 1. Die Milch von den Kühen wird schlecht 2. Lärmbelästigung!
Des weiteren stehen mitlerweile überall inner BRD Windkrafträder die sich seltsamerweise überhaupt nicht drehen. Die Energiekonzerne werden hierbei per Gesetzt zur abnahme des teuren Stroms gezwungen. Die Eigentümer verdienen sich scheckig... Toll ProGrün :top2: :stupid: :flop:

diese kritik ist berechtigt, das gebe ich zu. vom prinizp her finde ich den schritt allerdings nicht verkehrt auf alternative energie zu setzen, vielleicht in nicht ganz so grossen schritten wies mit der windkraft gemacht wird.

shaoling
06. Oktober 2003, 21:45
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE


ob die republikaner ( um mal unauffällig wieder aufs thema umzuschwenken ) daran etwas ändern werden bezweifle ich. jeder ist seines eigenen glückes schmied. wer schlau sein will oder etwas erreichen WILL der schafft das meisstens auch. Das ist das Problem der Gesellschaft. Geh mal in meine Gymnasialklasse und frage um, wer Interesse daran hätte, etwas über Kant zu erfahren und danach frag, wer wissen will, wie das neue Album von Hip Hopper x aus amerikanischem Bundesstaat y heißt...

BlackPanther3
06. Oktober 2003, 21:48
Vielleicht liegt das teils auch daran, dass HipHopper xy aus z teils näher an den Problemen des Normalbürgers dran ist als Kant, der sich eigentlich nur mit Problemen beschäftigt, die man hat, wenn man eigentlich keine hat :[

HERR 2FICKENDEHUNDE
06. Oktober 2003, 21:48
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Das ist das Problem der Gesellschaft. Geh mal in meine Gymnasialklasse und frage um, wer Interesse daran hätte, etwas über Kant zu erfahren und danach frag, wer wissen will, wie das neue Album von Hip Hopper x aus amerikanischem Bundesstaat y heißt...

tjo daran kannst du aber nicht der politik wohl aber den medien die schuld geben.

btw ich stehe für:

ganztagsschulen und schuluniformen ;) und nicht vergessen, bevor ihr auf mir rumhakt, ich bin 27 und onkel :ugly:


EDIT: öhm jetzt wird peinlich, nach kurzer tipperei auf meinem taschenrechner, kam ich zu dem ergebniss, das mein alter seit immerhin 3 monaten 28 ist :ugly:

Llew Silverhand
06. Oktober 2003, 21:50
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Entschuldigung, habe zuerst DNVP gelesen und voller Euphorie draufgeklickt

die gibts ?
will auch

oder NSDAP-AO :angel:

btw Ich bin auch für Atomausstieg solange die den dreck bei uns lasse wollen.

Bronzegraf
06. Oktober 2003, 21:51
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Das deutsche Volk geht eher an Verdummung der Gesellschaft als an einem nuklearen Supergau zugrunde...
In diesem Punkt hast Du vielleicht Recht :bored:
Ich bin von der nächsten Generation auch nicht sehr angetan. Ich verkenne diese Gefahr auch keineswegs. Es sollte also am Besten alles gleichzeitig gelöst werden :D
Aber mal im Ernst. Das Problemengebilde ist einfach mal unüberschaubar angewachsen. Häuptsächlich sind diese Probleme auf finanzielle Ursachen zurückzuführen. Aber deswegen sollte trotzdem vernünftige Umweltpolitik betrieben werden können. Und den Atomausstieg erachte ich als sinnvoll.

Llew Silverhand
06. Oktober 2003, 21:52
Original geschrieben von Bronzegraf

In diesem Punkt hast Du vielleicht Recht :bored:
Ich bin von der nächsten Generation auch nicht sehr angetan. Ich verkenne diese Gefahr auch keineswegs. Es sollte also am Besten alles gleichzeitig gelöst werden :D
Aber mal im Ernst. Das Problemengebilde ist einfach mal unüberschaubar angewachsen. Häuptsächlich sind diese Probleme auf finanzielle Ursachen zurückzuführen. Aber deswegen sollte trotzdem vernünftige Umweltpolitik betrieben werden können. Und den Atomausstieg erachte ich als sinnvoll. Wir sollten zur Endlösung der Jugendfrage übergehen ;)

shaoling
06. Oktober 2003, 21:58
Original geschrieben von BlackPanther
Vielleicht liegt das teils auch daran, dass HipHopper xy aus z teils näher an den Problemen des Normalbürgers dran ist als Kant, der sich eigentlich nur mit Problemen beschäftigt, die man hat, wenn man eigentlich keine hat :[ :ugly2:

Nur ob sie auch eine Ahnung haben, wie diese Probleme zu lösen sind? Ich denke nicht...

Llew Silverhand
06. Oktober 2003, 21:59
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Wie hieß der Thread nochmal?
Welcher Thread ?


btw denke ich schon dass die Reps auch einiges hinkriegen würden. Jedenfalls mehr verkehrt machen als andere Parteien können sie nit

shaoling
06. Oktober 2003, 22:01
Original geschrieben von Llew Silverhand

Welcher Thread ?


btw denke ich schon dass die Reps auch einiges hinkriegen würden. Jedenfalls mehr verkehrt machen als andere Parteien können sie nit Sie scheinen mir zumindest mehr als andere noch für höhere Werte einzutreten und das kann schonmal kaum verkehrt sein, selbst in dieser Welt...

Devotika
06. Oktober 2003, 22:01
Wtf?

Rot-Grün liegt mit 32 Stimmen vor Schwarz-Gelb mit 31???????? :confused:

Hat euch dieses eine Jahr immer noch nicht gereicht?


@dem vor mir:
rechtspoppuliste und radikale Parteien haben leider die dumme Eigenschaft, immer wenn es drauf ankommt, sich total zu zerstreiten und sich selber ständig zum Fall zu bringen.
Siehe PRO und siehe Österreich.
Ich weiß auch nicht ob die wirklich so dumm sind oder ob die anderen Parteien bei denen Leute einschleusen, die die Partei zerstören sollen. :confused:

Zers4ever
06. Oktober 2003, 22:01
@Bronzegraf was hieltest du denn davon einfach mal den Tschechen und nen paar andren Ostblockstaaten nen paar Milliönchen rüberwachsen zu lassen damit die wenigstens Temelin und Tschernobyl mal endlich abschalten. Dami wäre das SuperGAU-Risiko um einiges mehr verringert als durch Dtls Atomausstieg und neben bei wärs auch noch um einiges billiger :)

Arwing2
06. Oktober 2003, 22:02
Original geschrieben von I)eViL
Gehe nicht hin.

ich würds auch nicht mehr tun. von 3 wahlen, die ich mitmachen durfte habe ich eine sausen lassen. es war die beste entscheidung.

Bronzegraf
06. Oktober 2003, 22:03
Als ob es so einfach wäre, die "Jugendfrage" zu lösen. Erstens wäre anzuführen, daß es kaum Betätigungsalternativen zu dem aktuellen Renner "Rumgammeln" gibt. <(N)ostalgie> Da fand ich die Pionierorganisation schon praktischer damals. </(N)ostalgie> Zweitens geht die Erziehung von Seiten der Eltern den Bach runter. Die Erziehungsarbeit müssen heutzutage die überforderten Kita-Erzieher und Lehrer leisten. Warum? Ich nehme an, daß ein Großteil der Arbeitgeber auf Gewinnmaximierung aus sind und deshalb Einschränkungen von Arbeitnehmern wegen Kindeserziehung nicht gerade gerne sehen (<Ironie> ich finde Kapitalismus toll! </Ironie>)
Zu der Frage was man nun dagegen machen kann, werfe ich ein "ich habe keine Ahnung" in die Runde...
Und mit genau derselben Ahnungslosigkeit machen sich die gesamten Politiker ans Werk. Demnach wäre also überhaupt keine Partei interessant!

Edit: an die Wahlverweigerer
Ihr solltet bedenken, daß diese Möglichkeit der Mitbestimmung nicht gottgegeben ist, sondern dafür Menschen sterben mußten. Diese Art der Ignoranz am demokratischen System (welches wir behaupten zu haben) bringt keinem was. Das Recht sich über Politik aufzuregen, verwirkt Ihr damit.

Zers4ever
06. Oktober 2003, 22:06
Endlösung der Jugendfrage ----> Ganztagsschule Lösung Ende btw. Alle Hitlerfreunde schnell mal den hier reinziehen bevorer gelöscht wird: http://forum.ingame.de/broodwar/showthread.php?s=&postid=1003822

shaoling
06. Oktober 2003, 22:07
Original geschrieben von Bronzegraf
Als ob es so einfach wäre, die "Jugendfrage" zu lösen. Erstens wäre anzuführen, daß es kaum Betätigungsalternativen zu dem aktuellen Renner "Rumgammeln" gibt. <(N)ostalgie> Da fand ich die Pionierorganisation schon praktischer damals. </(N)ostalgie> Zweitens geht die Erziehung von Seiten der Eltern den Bach runter. Die Erziehungsarbeit müssen heutzutage die überforderten Kita-Erzieher und Lehrer leisten. Warum? Ich nehme an, daß ein Großteil der Arbeitgeber auf Gewinnmaximierung aus sind und deshalb Einschränkungen von Arbeitnehmern wegen Kindeserziehung nicht gerade gerne sehen (<Ironie> ich finde Kapitalismus toll! </Ironie>)
Zu der Frage was man nun dagegen machen kann, werfe ich ein "ich habe keine Ahnung" in die Runde...
Und mit genau derselben Ahnungslosigkeit machen sich die gesamten Politiker ans Werk. Demnach wäre also überhaupt keine Partei interessant! Es gibt immer etwas besseres zu tun als "Rummgammeln"...
Das ist eine Frage der Einstellung und genau diese besitzen heutige Jugendliche nicht mehr. Das mag an der Erziehung liegen, jedoch auch an der gesamten Gesellschaft.

Goury
06. Oktober 2003, 23:15
Ich weiß nicht, wen ich wählen würde, aber ich weiß, wen ich NICHT wählen würde: rot-grün :flop:

TM_MS
06. Oktober 2003, 23:15
Solidarität für Wuppertal


WÄHLT GRAUE PANTHER!!!

Ketama)Djin(
07. Oktober 2003, 00:00
STOPPT STOIBER !

Storm`fO
07. Oktober 2003, 01:05
Ich bekomms ja mal gar nicht gebacken, dass SPD/Grüne hier im Forum mehr Stimmen haben als CDU/FDP. :-/

Eike
07. Oktober 2003, 01:35
In früheren politischen Diskussionsrunden war unser lieber Riot immer schön für die Herrschaften links vom Rednerpult, wenn ich mich recht erinnern mag.

Llew Silverhand
07. Oktober 2003, 09:59
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Es gibt immer etwas besseres zu tun als "Rummgammeln"...
Das ist eine Frage der Einstellung und genau diese besitzen heutige Jugendliche nicht mehr. Das mag an der Erziehung liegen, jedoch auch an der gesamten Gesellschaft.


Vielleicht sollte die Erziehung eben wieder vom Staat übernommen werden.
Eltern rausgenommen ab nem gewissen Alter, oder mindestens stark ersetzt. Und dann wieder alte Tugenden fördern.

Bronzegraf
07. Oktober 2003, 13:17
Original geschrieben von Llew Silverhand
Vielleicht sollte die Erziehung eben wieder vom Staat übernommen werden.
Eltern rausgenommen ab nem gewissen Alter, oder mindestens stark ersetzt. Und dann wieder alte Tugenden fördern.
Davon halte ich definitiv gar nichts.
Den Eltern einfach mehr Zeit für die Erziehung zu geben, halte ich für viel sinnvoller. Man soll die Kinder ja nicht von ihren Eltern entfremden. Kinder in Staates Hand sind einfach viel zu leicht zu manipulieren und wohin das führt, kennen wir zur Genüge.

Lutz
07. Oktober 2003, 13:21
Ich finde es geradezu unverschämt, dass Nichtwählen hier dermassen degradiert wird.

Nichtwählen wird derart thematisiert, dass es ein medienwirksames Instrument zur Offenbarung von Politikverdrossenheit ist.

In dem, was hier von einigen als "wichtigste Probleme" deklariert wird, und dem ich auch zustimme (Steuerreformen, Rentenreformen, Sozialreformen, Gesundheitsreformen), ist nunmal _keine_ der 4 grösseren Parteien bereit, wirklich einschneidende, grundlegende Veränderungen durchzuführen.

Nichtmal die FDP, die eigentlich nicht auf "bequeme" Politik für die Masse angewiesen ist, wie die grossen Lobbyparteien, fordert wirklich extreme Massnahmen. Nichtmal durch einzelne Stimmen, geschweige denn als Partei.

Teufels kürzlicher Vorschlag zu einer extremen Steuerreform, die z.B. die Gesamtheit des Gesetzestextes auf 10% reduzieren würde, ist das erste dieser Art, was von einem etwas einflussreicheren Politiker seit Jahren verkündet wurde - denn solche Dinge wie "Hartz Papier" und Reformvorschlag XYZ waren immer sehr halbseidene, kaum verändernde Sachen, und Steuerreformen bestanden immer in einer Verkomplizierung, nicht in einem einfacher & fairer werden.

Diesbezüglich macht mir Teufel Hoffnung, dass auch für die grossen Parteien derartige Reformen salonfähig werden könnten, doch z.Z. sehe ich noch nichts dergleichen in greifbarer Nähe.

Rechtspopulistische Parteien als Alternative sind Unfug, wer das hier äussert will provozieren, oder hat sich die Strukturen und bisherigen Verhaltensweisen dieser Parteien, so sie mal in Parlamente einzogen, nicht näher besehen.

crazyBlTCH
07. Oktober 2003, 13:22
PDS

Arwing2
07. Oktober 2003, 15:30
Original geschrieben von ~XantoS~
Ich finde es geradezu unverschämt, dass Nichtwählen hier dermassen degradiert wird.

Nichtwählen wird derart thematisiert, dass es ein medienwirksames Instrument zur Offenbarung von Politikverdrossenheit ist.

In dem, was hier von einigen als "wichtigste Probleme" deklariert wird, und dem ich auch zustimme (Steuerreformen, Rentenreformen, Sozialreformen, Gesundheitsreformen), ist nunmal _keine_ der 4 grösseren Parteien bereit, wirklich einschneidende, grundlegende Veränderungen durchzuführen.

Nichtmal die FDP, die eigentlich nicht auf "bequeme" Politik für die Masse angewiesen ist, wie die grossen Lobbyparteien, fordert wirklich extreme Massnahmen. Nichtmal durch einzelne Stimmen, geschweige denn als Partei.

Teufels kürzlicher Vorschlag zu einer extremen Steuerreform, die z.B. die Gesamtheit des Gesetzestextes auf 10% reduzieren würde, ist das erste dieser Art, was von einem etwas einflussreicheren Politiker seit Jahren verkündet wurde - denn solche Dinge wie "Hartz Papier" und Reformvorschlag XYZ waren immer sehr halbseidene, kaum verändernde Sachen, und Steuerreformen bestanden immer in einer Verkomplizierung, nicht in einem einfacher & fairer werden.

Diesbezüglich macht mir Teufel Hoffnung, dass auch für die grossen Parteien derartige Reformen salonfähig werden könnten, doch z.Z. sehe ich noch nichts dergleichen in greifbarer Nähe.

Rechtspopulistische Parteien als Alternative sind Unfug, wer das hier äussert will provozieren, oder hat sich die Strukturen und bisherigen Verhaltensweisen dieser Parteien, so sie mal in Parlamente einzogen, nicht näher besehen.

#2 Ich hätte es nicht besser ausdrücken können. Genau meine Meinung:top2:

shaoling
07. Oktober 2003, 15:39
Original geschrieben von Bronzegraf

Davon halte ich definitiv gar nichts.
Den Eltern einfach mehr Zeit für die Erziehung zu geben, halte ich für viel sinnvoller. Man soll die Kinder ja nicht von ihren Eltern entfremden. Kinder in Staates Hand sind einfach viel zu leicht zu manipulieren und wohin das führt, kennen wir zur Genüge. Nun, das Problem offenbart sich, wenn du dir viele Eltern anschaust. Ich bin auch eher für häuslische Erziehung und gegen Gesamtschulen aber es ist und bleibt eine Gratwanderung.

@Xantos,
ich würde gerne wissen, was du präzise unter rechtspopulistischen Parteien verstehst und wie genau sich deine Bedenken bzw. Gegenargumente präsentieren.

BlackPanther3
07. Oktober 2003, 16:26
Xantos da gebe ich dir vollkommen recht, die FDP ist die einzige Partei dir wirklich für eine Vereinfachung des Steuerrechts eintritt.
Subventionsabbau ect.

Die 4 grossen Parteien haben alle irgendwo ihre Exitenzberechtigung, leider arbeiten sie nicht mit- sondern gegeneinander.

Uhrenknecht
07. Oktober 2003, 16:38
Ich kann mich nicht erinnern, wann die Grünen mal mehr Stimmen als die SPD hatte.

Joschka als Kanzler? ;o

HERR 2FICKENDEHUNDE
07. Oktober 2003, 16:42
Original geschrieben von ~XantoS~
Ich finde es geradezu unverschämt, dass Nichtwählen hier dermassen degradiert wird.



lol bitte? was erwartest du? wer nicht wählen geht hat das prinzip demokratie offensichtlich nicht verstanden. jede stimme zählt egal welcher partei du sie gibst, das spielt gar keine rolle. es ist ein privileg, was glaubst du in wieviel ländern der erde es möglich ist seine meinung bzw seine stimme frei abgeben zu können? vielleicht müsste man solche verwichlichten wohlstandskinder mal in eine diktatur oder 3. weltland stecken, damit sie kapieren, was ihre freiheit hier in de überhaupt bedeutet.

ShAdOw.
07. Oktober 2003, 16:45
Grüne wählen und dann am liebsten nen Porsche fahren, ihr gehört so geschlagen....


btw.:
weiterhin
CDU/CSU

obwohl es auch nicht das Wahre ist.

HERR 2FICKENDEHUNDE
07. Oktober 2003, 16:51
Original geschrieben von ShAdOw.
Grüne wählen und dann am liebsten nen Porsche fahren, ihr gehört so geschlagen....



zusammenhang plz??????

ShAdOw.
07. Oktober 2003, 17:07
gibt keinen direkten zusammenhang, nur welcher grünen-wähler kann mir ein argument für seine partei geben? und wer von euch leugnet nicht gern nen porsche oder bmw benziner zu fahren?

JAnGo
07. Oktober 2003, 17:09
Original geschrieben von head
trotz allem nach wie vor spd.

Zers4ever
07. Oktober 2003, 17:12
Original geschrieben von Uhrenknecht
Joschka als Kanzler? ;o
*lol* soweit kommts noch :8[:








Armes Deutschland :cry:

HERR 2FICKENDEHUNDE
07. Oktober 2003, 17:13
Original geschrieben von ShAdOw.
gibt keinen direkten zusammenhang, nur welcher grünen-wähler kann mir ein argument für seine partei geben? und wer von euch leugnet nicht gern nen porsche oder bmw benziner zu fahren?

ich hab nichtmal nen führerschein kollege, zum anderen wähle ich grün, da sie für mich die einzige alternative zu den grossen lobbyparteien sind. zum anderen bin ich in eingen fragen ziemlich liberal eingestellt und die grünen kommen mir da am ehesten nahe.

wer sich mit parteiprogrammen nicht auskennt kann auch kein argument für "seine" partei geben.

was sind denn dein gründe cdu/csu zu wählen?

Apfelbaeumchen
07. Oktober 2003, 17:16
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE


lol bitte? was erwartest du? wer nicht wählen geht hat das prinzip demokratie offensichtlich nicht verstanden. jede stimme zählt egal welcher partei du sie gibst, das spielt gar keine rolle. es ist ein privileg, was glaubst du in wieviel ländern der erde es möglich ist seine meinung bzw seine stimme frei abgeben zu können? vielleicht müsste man solche verwichlichten wohlstandskinder mal in eine diktatur oder 3. weltland stecken, damit sie kapieren, was ihre freiheit hier in de überhaupt bedeutet.

Es ist ja nicht so dass man wählen könnte was man will, effektiv hat man zwischen ein paar Parteien zu entscheiden, die sich im Vorgehen nicht wirklich unterscheiden. Aus Angst vor unpopulistischen Ansätzen wird alles dem gedanklichen politischen mainstream angeglichen, nur von verschiedenen Seiten....
Wenn morgen Bundestagswahl wäre würde ich vermutlich wählen, aber nicht weil ich davon ausgehe damit etwas bewirken zu können....

HERR 2FICKENDEHUNDE
07. Oktober 2003, 17:20
Original geschrieben von Apfelbaeumchen


Es ist ja nicht so dass man wählen könnte was man will, effektiv hat man zwischen ein paar Parteien zu entscheiden, die sich im Vorgehen nicht wirklich unterscheiden. Aus Angst vor unpopulistischen Ansätzen wird alles dem gedanklichen politischen mainstream angeglichen, nur von verschiedenen Seiten....
Wenn morgen Bundestagswahl wäre würde ich vermutlich wählen, aber nicht weil ich davon ausgehe damit etwas bewirken zu können....

es sind 4 parteien die man wählen kann. wenn man schon mit einer der grossen nichts anfangen kann, dann schau dir die programme der grünen und der fdp an und entscheide, welche dir am nähesten stehen und wähl die dann.

ich kann einfach nicht ab, wenn leute rumheulen wie scheisse alles ist aber im gleichen atemzug sagen ich geh nicht wählen bringt ja eh nichts. das ist einfach dumm naiv und eben auch falsch.

Lutz
07. Oktober 2003, 17:25
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE


lol bitte? was erwartest du? wer nicht wählen geht hat das prinzip demokratie offensichtlich nicht verstanden. jede stimme zählt egal welcher partei du sie gibst, das spielt gar keine rolle. es ist ein privileg, was glaubst du in wieviel ländern der erde es möglich ist seine meinung bzw seine stimme frei abgeben zu können? vielleicht müsste man solche verwichlichten wohlstandskinder mal in eine diktatur oder 3. weltland stecken, damit sie kapieren, was ihre freiheit hier in de überhaupt bedeutet.

So ein Schwachsinn.

Ich lebe in einer gefestigten Demokratie, deren Gefahr nicht darin besteht, wieder zu einem autoritären System zu verkommen, sondern darin, dass der Lobbyismus und das "in-4-Jahren-wieder-gewählt-werden-wollen-und-zwischendurch-alle-Landtagswahlen-gewinnen" wichtige Reformen und Entscheidungen verhindern.

Da keine der Parteien für mich dies verändern will, habe ich genau 2 Möglichkeiten: Entweder ich versuche, aktiv Politik zu gestalten.
Oder ich wähle nicht, um zu zeigen, dass die momentan angebotenen "Lösungen", also Parteien, mir absolut nicht reichen.
Das propagiere ich ja auch in Diskussionen, oder wenn ich via Umfrage gefragt würde, oder durch Zuspruch durch Kauf oder Leserbrief zu entsprechend schreibenden Medien.

Läge die Wahlbeteiligung bei den von dir erwünschten 100%, hiesse das für die Parteien ja, dass für alle Vorstellungen eine Lösung angeboten würde, und um die nächste Wahl zu gewinnen, müsste man ja nur die Wähler der anderen Parteien abwählen, anstatt wirklich vernünftige Politik zu machen, die absolut, und nicht nur relativ zu den anderen Parteien Zuspruch findet.

@Shao-Ling:
Parteien wie REP, DVU und NPD haben in den Gelegenheiten, wo sie z.B. in Landtagen sassen (BaWü REP, Sachsen-Anhalt DVU, wenn ich u.a. recht entsinne), Unfähigkeit offenbart haben, sich sinnvoll an der polit. Gestaltung zu beteiligen.
Ich bestreite nicht, dass hinter den Programmen der Parteien gescheite Menschen sitzen, doch die Mehrheit der Abgeordneten und der Mitglieder, die die Kandidaten wählen, ist eben recht dumm, so dass z.b. in Sachsen-Anhalt der parlam. Aufenthalt der DVU zur Komödie verkam, in der sie sich zu 90% mit sich selbst gestritten haben, als das konstruktiv mit anderen Parteien und der Öffentlichkeit zu tun.

Bezüglich der von dir propagierten "Werte" möchte ich eine Einsicht im bürgerlichen Lager, die m.E. nach nicht unwahrscheinlich ist/wird, und kein "Aufrollen von Rechts", weil das die Vorurteile vieler gegenüber diesen Werten bestätigen wird, und sie auf diese Weise niemals gesellschaftliche Werte würden.
Aus dem bürgerlichen Lager muss Reformwille und Patriotismus kommen, nicht von rechts-aussen.
Die paar Tugenden, die diese Rechtspopulisten haben, müssen aus dem Kern der gesellschaft wieder salonfähig werden.

Apfelbaeumchen
07. Oktober 2003, 17:30
@diezweifickendehunde:
ich sehe das ein wenig anders, ich denke die macht der stimme verhält sich reziprok zur zeit die seid 1950 vergangen ist...

kaum ein politiker fällt mit seiner idee irgendwie aus dem rahmen, keiner getraut sich wirkliche reformen anzugehen, wie man an unserem bundeskanzler deutlich sehen kann, geht es viel mehr in der politik inzwischen darum sich gut anzuhören wenn man redet, und nebenbei noch gut auszusehen, der inhalt scheint fast nebensächlich.
Politiker brauchen kein Schulabschluss, keinen Leistungsnachweis, einfach nix.... sie müssen nur Volkstauglich sein.


was ich noch sagen wollte:
xantos hat recht.

Bronzegraf
07. Oktober 2003, 17:32
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Nun, das Problem offenbart sich, wenn du dir viele Eltern anschaust. Ich bin auch eher für häuslische Erziehung und gegen Gesamtschulen aber es ist und bleibt eine Gratwanderung.
Öhm was hast Du gegen Gesamtschulen? Diese schleichende Klassentrennung, wie sie heutzutage schon vom Kindes- bzw Jugendalter an vollzogen wird, ist meiner Meinung nach nicht wirklich sinnvoll. Jeder der das "Glück" hat auf eine Hauptschule zu kommen, ist doch heutzutage gesellschaftsmäßig gar nicht mehr salonfähig. Das werden die zukünftigen billigen Arbeiter, die von alles und jeden niedergemacht werden. Wenn denn die Hauptschulen wenigstens eine Art Sonderschulen wären, in denen lerneingeschränkten Kindern und Jugendlichen auf intensivere Art und Weise Wissen beigebracht würde. Aber so ist es leider nicht. Wer auf eine Hauptschule kommt, hat so ziemlich alle Zukunftschancen verspielt. Ich habe mich damals bewußt für "meine" Gesamtschule entschieden, weil ich es für sinnvoller hielt, den schlechteren Leuten zu helfen, anstatt sie abgeschoben zu sehen. Das darunter natürlich das Gesamtniveau litt, will ich hier auch gar nicht bestreiten. Aber durch solchen Schulen läßt man die Kluft zwischen gebildet und ungebildet nicht so groß werden, wie sie jetzt momentan ist.
Jedenfalls das Schulsystem wie es jetzt ist, und da gibt mir die PISA-Studie recht, kann nicht so bleiben. Aber das gehört eigentlich nicht hierher...

Die beste Problemlösungsstrategie ist, diesen dicken Problemstrang zurückzuverfolgen und die Hauptursache bzw das Hauptproblem zu entlarven, auf welches die anderen "aufbauen". Ich halte ehrlich gesagt momentan keine Partei für fähig, dieses zu bewerkstelligen - aber hoffen tu' ich trotzdem...

Apfelbaeumchen
07. Oktober 2003, 17:38
Als sehr sinnvoll würde ich noch den Versuch erachten, Kinder zweisprachig aufwachsen zu lassen. Das müsste im Kindergarten anfangen und müsste soweit gehen Naturwissenschaftliche Fächer nur noch auf Englisch zu unterrichten. Der daraus entstehende Vorteil für Deutschland, wäre meiner Meinung nach immens.

EDIT: hooray!! ich bin eine Bestie !

Bronzegraf
07. Oktober 2003, 17:41
Tut mir leid wenn ich dem nicht zustimme. Dieser Kulturverlust wäre enorm, (wahrscheinlich nur noch das einzige, was uns von den dämlichen Amis trennt). Ich möchte einfach nicht, daß man in 100 Jahren die deutsche Sprache gar nicht mehr beherrscht...

HERR 2FICKENDEHUNDE
07. Oktober 2003, 17:57
Original geschrieben von ~XantoS~


So ein Schwachsinn.

Ich lebe in einer gefestigten Demokratie, deren Gefahr nicht darin besteht, wieder zu einem autoritären System zu verkommen, sondern darin, dass der Lobbyismus und das "in-4-Jahren-wieder-gewählt-werden-wollen-und-zwischendurch-alle-Landtagswahlen-gewinnen" wichtige Reformen und Entscheidungen verhindern.

Da keine der Parteien für mich dies verändern will, habe ich genau 2 Möglichkeiten: Entweder ich versuche, aktiv Politik zu gestalten.
Oder ich wähle nicht, um zu zeigen, dass die momentan angebotenen "Lösungen", also Parteien, mir absolut nicht reichen.
Das propagiere ich ja auch in Diskussionen, oder wenn ich via Umfrage gefragt würde, oder durch Zuspruch durch Kauf oder Leserbrief zu entsprechend schreibenden Medien.

Läge die Wahlbeteiligung bei den von dir erwünschten 100%, hiesse das für die Parteien ja, dass für alle Vorstellungen eine Lösung angeboten würde, und um die nächste Wahl zu gewinnen, müsste man ja nur die Wähler der anderen Parteien abwählen, anstatt wirklich vernünftige Politik zu machen, die absolut, und nicht nur relativ zu den anderen Parteien Zuspruch findet.



ich gebe dir recht das wichtige entscheidungen in unserem land leider immer wieder verzögert und sehr in die länge gezogen werden. das liegt aber nicht an den parteien sondern an unserem demokratischen system.

es geht nicht darum eine 100% wahlbeteiligung zu haben, viel mehr hasse ich perönlich, wenn man die politik nur schlecht redet sich aber dann, wenn man selber aktiv politik beeinflussen kann sagt, ich geh nicht zur wahl nützt ja eh nix. das ist doch idiotisch...

Arwing2
07. Oktober 2003, 18:05
Original geschrieben von Apfelbaeumchen


kaum ein politiker fällt mit seiner idee irgendwie aus dem rahmen, keiner getraut sich wirkliche reformen anzugehen, wie man an unserem bundeskanzler deutlich sehen kann, geht es viel mehr in der politik inzwischen darum sich gut anzuhören wenn man redet, und nebenbei noch gut auszusehen, der inhalt scheint fast nebensächlich.
Politiker brauchen kein Schulabschluss, keinen Leistungsnachweis, einfach nix.... sie müssen nur Volkstauglich sein.


was ich noch sagen wollte:
xantos hat recht.

und wie er recht hat. besonders das beispiel mit dem gut aussehen/reden und gut verdienen dabei. der lobby die hinter einem steht nen gefallen tun, und hauptsache bloß nicht die sachen anpacken die für das volk wirklich wichtig sind.

darum ist politik für mich :flop: ob es die männer an der spitze sind, oder die jusos der parteien.

vor allem die jusos interessieren sich auch nur wie ihre parteivorbilder für stimmen, prozente und dem eigenen politischen aufstieg. gute lösungen und vorschläge für volk/deutschland und seine probleme, kommen noch nicht mal von den jungen spaggens der parteien. traurig traurig, das es selbst bei den jusos so ist.

alles selbst miterlebt. war 1998 mehrmals mal bei den örtlichen spd-juso-sitzungen dabei. das einzige was die interessierte, und was die gemacht haben, waren dinge wie: wie kommen wir an noch mehr stimmen hier und dort. wo können wir unsere partei noch mehr ins rechte licht bringen und wo zukünftige wähler gewinnen/beeinflußen. unter anderem waren ideen auf dem tisch an schulen regelmäßig spd-stände aufzubauen und dort evt. zukünftige wähler zu gewinnen.

naja das ernüchternde ergebnis war eben, das ich mich wieder aus der örtlichen spd-partei abgemeldet habe. soviel politische inkompetenz ganz oben an der spitze, aber auch ganz unten bei den jusos, läßt mich echt:kotz:

Apfelbaeumchen
07. Oktober 2003, 18:15
Es gibt Beispiele die deutlich zeigen wie "schlecht" unsere Politiker sind. Mehr aus Spass haben Reporter mal SPD Anhänger gefragt was denn das gute an *einCDUkonzept* sei, und natürlich haben sie gleich mit Lobgesängen darauf losgeschwafelt.
Das gleiche haben sie dann auch mit den CDU Politikern gemacht, das Ergebnis war wieder das gleiche...
Ich kann euch davor jetzt zwar keine Quelle nennen, aber es passt nunmal wunderbar in mein Bild unserer heutigen politischen Landschaft.

Das einzige das mich tröstet ist die Vermutung, dass dieses politische Chaos nur deswegen statt findet, weil es dem deutschen eigentlich zu gut geht, um sich mit tatsächlichen Veränderungen und Strukturen zu befassen ....

[pG]havok
07. Oktober 2003, 18:28
Rot//Grün > Schwarz//Gelb

Llew Silverhand
07. Oktober 2003, 18:41
so ungewohnt :
-> PDS 1 -0.77%
-> Reps 6 -4.62%
-> DVU / NPD 5- 3.85%

10110
07. Oktober 2003, 19:48
Original geschrieben von ~XantoS~
Oder ich wähle nicht, um zu zeigen, dass die momentan angebotenen "Lösungen", also Parteien, mir absolut nicht reichen.
Das propagiere ich ja auch in Diskussionen, oder wenn ich via Umfrage gefragt würde, oder durch Zuspruch durch Kauf oder Leserbrief zu entsprechend schreibenden Medien.
Das ist ja alles ganz, ganz toll, nur sollte dir dabei einfach realistischerweise klar sein, daß du mit Nicht-Wählen überhaupt nichts zeigst. Die Wahlbeteiligung wird von Faktoren wie dem Wetter und dem TV-Programm bestimmt und nicht von Leuten, die mit ihrem Nicht-Wählen einen politische Message rüberbringen wollen, die nicht nur niemanden interessiert, sondern die in komplementärer Ergänzung auch noch optimalerweise überhaupt nicht wahrgenommen wird. Wahrgenommen wird nur, wer in der Lage ist, sein Anliegen aktiv darzustellen. Und _das_ Paradebeispiel für ignorante Passivität, das Nicht-Wählen, ist da wohl das denkbar schlechtmöglichste Mittel. Nebenbei gibst du durch dein Nichtwählen den Stimmen der Wählern eine höhere Wichtung, du wählst indirekt also doch.
Und das gute daran, du hast auf die Wahl nichtmal Einfluß.

HERR 2FICKENDEHUNDE
07. Oktober 2003, 19:55
Original geschrieben von 10110

Das ist ja alles ganz, ganz toll, nur sollte dir dabei einfach realistischerweise klar sein, daß du mit Nicht-Wählen überhaupt nichts zeigst. Die Wahlbeteiligung wird von Faktoren wie dem Wetter und dem TV-Programm bestimmt und nicht von Leuten, die mit ihrem Nicht-Wählen einen politische Message rüberbringen wollen, die nicht nur niemanden interessiert, sondern die in komplementärer Ergänzung auch noch optimalerweise überhaupt nicht wahrgenommen wird. Wahrgenommen wird nur, wer in der Lage ist, sein Anliegen aktiv darzustellen. Und _das_ Paradebeispiel für ignorante Passivität, das Nicht-Wählen, ist da wohl das denkbar schlechtmöglichste Mittel. Nebenbei gibst du durch dein Nichtwählen den Stimmen der Wählern eine höhere Wichtung, du wählst indirekt also doch.
Und das gute daran, du hast auf die Wahl nichtmal Einfluß.


jau besser kann man es wohl nicht erklären, thnx m8

Pedder
07. Oktober 2003, 19:58
Grün

Lutz
07. Oktober 2003, 21:04
Es ist ja nicht so, dass ich gerne Nichtwähle, doch wen soll ich eurer Meinung nach wählen?

Indiskutabel sind für mich die grossen Volksparteien wegen ihrer Unbeweglichkeit und Lobbyismus.
Die Grünen müssen für die unerfolgreiche Regierungsarbeit abgestraft werden.
Die FDP macht Politik mit Spass anstatt mit Wirtschaftsliberalität und ist für den Lauschangriff anstatt polit. liberal zu sein.
PDS indiskutabel, der Rest ohnehin.
Und nun?

shaoling
07. Oktober 2003, 21:24
Original geschrieben von Bronzegraf

Öhm was hast Du gegen Gesamtschulen? Diese schleichende Klassentrennung, wie sie heutzutage schon vom Kindes- bzw Jugendalter an vollzogen wird, ist meiner Meinung nach nicht wirklich sinnvoll. Jeder der das "Glück" hat auf eine Hauptschule zu kommen, ist doch heutzutage gesellschaftsmäßig gar nicht mehr salonfähig. Das werden die zukünftigen billigen Arbeiter, die von alles und jeden niedergemacht werden. Wenn denn die Hauptschulen wenigstens eine Art Sonderschulen wären, in denen lerneingeschränkten Kindern und Jugendlichen auf intensivere Art und Weise Wissen beigebracht würde. Aber so ist es leider nicht. Wer auf eine Hauptschule kommt, hat so ziemlich alle Zukunftschancen verspielt. Ich habe mich damals bewußt für "meine" Gesamtschule entschieden, weil ich es für sinnvoller hielt, den schlechteren Leuten zu helfen, anstatt sie abgeschoben zu sehen. Das darunter natürlich das Gesamtniveau litt, will ich hier auch gar nicht bestreiten. Aber durch solchen Schulen läßt man die Kluft zwischen gebildet und ungebildet nicht so groß werden, wie sie jetzt momentan ist.
Jedenfalls das Schulsystem wie es jetzt ist, und da gibt mir die PISA-Studie recht, kann nicht so bleiben. Aber das gehört eigentlich nicht hierher...

Die beste Problemlösungsstrategie ist, diesen dicken Problemstrang zurückzuverfolgen und die Hauptursache bzw das Hauptproblem zu entlarven, auf welches die anderen "aufbauen". Ich halte ehrlich gesagt momentan keine Partei für fähig, dieses zu bewerkstelligen - aber hoffen tu' ich trotzdem... Die Praxis bestätigt ganz eindeutig, dass die SPD-regierten Länder, in denen verstärkt auf Gesamtschulen gesetzt wird, im Bildungsniveau eindeutig hinter den CDU/CSU-regierten Ländern zurückhinken, in denen das Drei-Klassen-System bevorzugt wird.

Ich finde es auch nicht gerade gut, dass Hauptschüler generell als minderwertig oder dumm betrachtet werden. Auch geschickte Handwerker und fleißige Arbeiter sind für die Naion von großer Bedeutung. Allerdings muss man sich nur mal die Hauptschulen von heute angucken. Da sieht man kaum den tugendhaften deutschen Arbeiter von morgen sondern eher den zukünftigen Taugenichts oder kleinkriminellen Vagabunden.
Diese "Schulen", wie man sie noch nennt, ähneln nicht einmal mehr dem Schatten einer Bildungsinstitution.

Die Fehler liegen nicht nur in den Schulen selbst sondern der gesamten Gesellschaft. Schau dir einfach einmal an, womit der durchschnittliche Jugendliche sich heutzutage den Großteil seiner Zeit stiehlt. Diese jungen Menschen haben weder Werte noch Perspektiven und sind, ohne es zu wissen, oft schon verloren. Ich wüsste gerne, was in diesen Köpfen vorgeht und wünschte, es gäbe eine einfache Lösung für diese Probleme, die klar erkennbar vor einem liegt, doch dem ist leider nicht so.
Letztendlich sind sie vielleicht schlichtweg das Produkt einer im Laufe der Zeit immer weiter pervertierten Unterhaltungskultur, der es in ihrem Rausch so gut ging, dass sie die wesentlichen Dinge des Lebens aus den Augen verlor.

Uhrenknecht
07. Oktober 2003, 21:30
Original geschrieben von ~XantoS~
Es ist ja nicht so, dass ich gerne Nichtwähle, doch wen soll ich eurer Meinung nach wählen?

Indiskutabel sind für mich die grossen Volksparteien wegen ihrer Unbeweglichkeit und Lobbyismus.
Die Grünen müssen für die unerfolgreiche Regierungsarbeit abgestraft werden.
Die FDP macht Politik mit Spass anstatt mit Wirtschaftsliberalität und ist für den Lauschangriff anstatt polit. liberal zu sein.
PDS indiskutabel, der Rest ohnehin.
Und nun? Gab es nichtmal sowas, wo am Ende der Wahl immer die "restlichen" Parteien zusammen ihre Stimmen hochgewertet bekamen?

Kann man nur noch die 4 + PDS wählen?

Bronzegraf
07. Oktober 2003, 22:51
Nein, man kann schon mehr wählen. Aber der normalsterbliche Wähler hat einen Drang dazu, daß die von ihm gewählte Partei auch so etwas wie Einfluß ausüben kann. Und dazu ist es ganz praktisch, wenn sie Sitze im Bundestag erhält. Das es bei den "sonstigen" aber nicht so schnell klappen würde (erst wenn eine entsprechende Zahl von Wählern sich dafür entscheiden) und diese außerdem kaum politische Erfahrung aufweisen können, macht es nicht allzuviel Sinn, seine Stimme dort zu verschwenden.

Pedder
07. Oktober 2003, 22:55
Original geschrieben von ~XantoS~
Es ist ja nicht so, dass ich gerne Nichtwähle, doch wen soll ich eurer Meinung nach wählen?

Indiskutabel sind für mich die grossen Volksparteien wegen ihrer Unbeweglichkeit und Lobbyismus.
Die Grünen müssen für die unerfolgreiche Regierungsarbeit abgestraft werden.
Die FDP macht Politik mit Spass anstatt mit Wirtschaftsliberalität und ist für den Lauschangriff anstatt polit. liberal zu sein.
PDS indiskutabel, der Rest ohnehin.
Und nun? Wo ist das Problem? Nichtwählen is doch ein gutes Mittel in einer Demokratie, gerade wenn man mit dem Kurs von keiner Partei einverstanden ist.

Natürlich gibts auch Leute die zu dumm oder faul sind zum wählen, aber das is wieder ne andere Geschichte.

BlackPanther3
08. Oktober 2003, 02:15
Das Nichtwählen etwas mit Intelligentem Handeln zu tun hätte, widerlegt eindeutig die Uni-Politik.

Wahlbeteiligung ~20%

Das Problem ist, niedrige Wahlbeteiligung führt dazu, dass das Studierendenparlament nach aussen hin, z.B. gegenüber dem Bürgermeister keine Lobby hat.
Man kann eben wenig erreichen, wenn einen niemand gewählt hat.

So, gegenargument der Nichtwähler: Wir wollen garnicht, dass die irgendeinen Einfluss haben.
"Huh da war jemand ganz besonders schlau"

Das krasse an der Sache ist, dass hier zur Wahl auch eine Partei steht, kurzum schwarz, die genau dafür eintritt, die Abschaffung des Studierendenparlamentes, die Institution in die sie sich wählen lassen -_-
Nichteinmal das überzeugt den überzeugten Nichtwähler löl
Übrigens Wahlbeteiligung bei den Politikwissenschaftlern liegt unterm Durchschnitt. :[

Scorn4
08. Oktober 2003, 03:05
In was für einer Zeit leben wir? Die SPD, meine Partei, versagt! Die Regierung Schröder leistet alles andere als gute Arbeit, das muss ich leider eingestehen.
Doch schaut man zur CDU siehts es dort nicht besser aus. Ihr Führungskräfte Merkel, Stoiber, Koch und Merz sind mir wirklich zuwieder, zudem mich das, was sie sagen, nicht überzeugt.
Die Grünen zu wählen, halte ich sowieso für Schwachsinn, da ihre politische Linie ein Witz ist! Der einzige, der von denen was in der Birne hat, is der Fischer.
Die FDP gibt sowieso nichts her. Ein Bundestag ohne die FDP würde genau das gleiche leisten, was er im Moment leistet. Die FDP ist eine Partei, die den politischen Alltag in keinster Weise beinflusst.
Die PDS sind sozialistische Spinner.
Die rechten kommen sowieso nicht in Frage.
Nichtwählen verstößt gegen meine demokratische gesinnung.

So what? Augen verschließen und hoffen, die SPD macht nächste Periode alles besser? Oder Deutschland den Kotzbrocken der CDU überlassen? Eines ist für mich so schlimm wie das andere ...
Gott sei Dank ist morgen nicht die Bundestagswahl. Ich wüsste nicht, was ich wählen würde :(

Steep
08. Oktober 2003, 07:10
hmmm keine mehrheit...dh. von parteien oder koalitionen... dh. dann wohl 4 jahre ohne nennenswerte politik... weil se sich alle gegenseitig zerfleischen werden...

Temmer
08. Oktober 2003, 07:19
Apropos Wahlbeteiligung:


Registrierte Benutzer im Forensystem: 5,047

Wähler total: 148 Stimmen 100%

:uglyup: