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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Legalisierung von "leichten" Drogen



Jesus0815
10. Februar 2004, 17:07
kann wegen meiner bewährung zwar keinen poll machen, mich würde aber trotzdem interessieren wie die meisten über dieses thema denken. seid ihr pro oder contra legalisierung? vorallem die meinung von nicht-kiffern würde mich, zwecks anderer perspektive als meine interessieren.

(interessiert mich deshalb, weil ich ne diskussion mit meiner freundin hatte - die is total contra. und ich rauch halt oft und sehr gerne was, wenn ich sie nicht sehe und sie somit dann nicht vor den kopf stoße)

viedion
10. Februar 2004, 17:12
kiffe - aber gegen legalisierung

[pG]havok
10. Februar 2004, 17:18
Wo willst da Anfang machen, Kontrollmöglichkeiten zu gering zB im Strassenverkehr. Ausserdem ist es doch "fast" legal.

Laertes
10. Februar 2004, 17:20
Da ich ca. 30 km von Venlo entfernt wohne, ist mir das völlig egal...

~Infested~
10. Februar 2004, 17:20
ich wäre dafür, das schafft nebenbei auch Arbeitsplätze + Steuereinnahmen aber ob das jemals etwas wird hier in der BRD denke eher unwahrscheinlich :(

The_Company
10. Februar 2004, 17:21
Original geschrieben von viedion
kiffe - aber gegen legalisierung Dealer?

10110
10. Februar 2004, 17:23
Natürlich dagegen, da kann es unter vernunftbegabten Bürgern eigentlich keine andere Meinung geben. Statt dessen ist allerdings dringendst ein Verschärfung der Verbote und vor allem der entsprechenden Strafen notwendig. In diesem ganzen Bereich ist muß die Strategie gewechselt werden. Es ist beispielsweise einfach nicht nachvollziehbar, daß ein Verbrechen unter Drogeneinfluß milder als ohne bestraft wird, das Gegenteil muß aller Logik nach der Fall sein, sowas _muß_ strafverschärfend wirken. Außerdem machen Drogen einfach den Verstand und das Hirn weich. Man sieht deutlichst an dir, wie das enden kann und diesen erbärmlichen Zustand willst du doch niemand anderem zumuten, oder ?

Scarab
10. Februar 2004, 17:29
http://www.landre.de/eng/info/img/pic_force.gif

Vor kurzem ist übrigens ein Engländer an übermäßigem Cannabiskonsum gestorben.

Jesus0815
10. Februar 2004, 17:32
Original geschrieben von Medion
http://www.landre.de/eng/info/img/pic_force.gif

Vor kurzem ist übrigens ein Engländer an übermäßigem Cannabiskonsum gestorben.

du beweißt mal wieder das du überhaupt GAR KEINE ahnung von irgendwas hast. omg, :rofl:

ich habe dir im anderen thread bereits gesagt, halt einfach den rand. du hast sowas von null ahnung von dem zeug das du von dir gibst.

die tödliche dosis an canabis beträgt ca 3,5KG, und dann stirbst du auch nicht am thc sondern an dem rauch der deine lungen verstopft.

soviel hat er also geraucht? lol, du bist so dumm...

Scarab
10. Februar 2004, 17:38
Du tust mir Leid, das Leben muß hart sein, wenn man ein so dummes Toilettenkind ist, wie du eines bist.

Drogensucht
Brite kiffte sich zu Tode
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-282653,00.html

Und schonwieder gg, no re.

sdgj123
10. Februar 2004, 17:45
ok, aber das is auch ein hochgejubelter einzelfall.

ich habe eigentlich keine probleme mit kiffen; es is nicht so gefährlich wie alkohol, obwohl es weniger akzeptiert wird.
das einzige wichtige contraargument wäre für mich das der einstiegsdroge. das wars aber auch schon

NocturntehSex
10. Februar 2004, 17:48
alkohol is doch genauso ne einstigesdroge, bist innem club, halb besoffen, kommt einer und sagt "ey jo mit dem zeug gehst voll an" und gibt dir ne pille oder sonstwas und schon wären wir bei harten drogen...also ich bin für legalisierung :)

~Infested~
10. Februar 2004, 17:48
denke auch das das Spiegel Bsp eine Ausnahme darstellt, der Mensch hatte bestimmt noch Beikonsum von der hochgelobten und gesellschaftlich vollkommen integrierten
Droge Alkohol !

head_inaktiv
10. Februar 2004, 17:50
freigeben ab 18, solange niemand anderes gefärdet, belästigt, was auch immer wird sollte jeder erwachsene selbst wissen, was gut für ihn ist.
medion, dein britischer drogentoter ist unspoektakulär angesichts millionen alkohol zigaretten und medikamententoten weltweit.
es werden mehr menschen von blitzschlag getötet als von hanf.

GHoSTFool
10. Februar 2004, 18:04
Kiffe selbst ab und an und solange es sich im Rahmen fällt ist es ungefährlicher als Alkohol denke ich. Eine Legalisierung wäre aber glaube ich nicht soo toll da auch jüngere leichter an Gras kommen würden. Ich meine wenns dann ab 18 wäre und man nen jemanden kennt der 18 ist obwohl man es selbst nicht ist hat man nachher trotzdem sein Gras. Aber heutzutage hat man das auch wenn man die richtigen Leute kennt. Die Behandlung von Cannabis gegeüer Alkohol ist auf jeden Fall unfair, ebenso der Eindruck davon.

Wenn man kifft heisst es direkt "öh hirnverweicher kiffer"

Wenn man Alkohol trinkt heisst es doch auch nicht gleich "scheiss Alkoholiker"

BMPenner
10. Februar 2004, 18:10
"Vor kurzem ist übrigens ein Engländer an übermäßigem Cannabiskonsum gestorben."

da steht was von vergiftung. und nichma das muss stimmen. es ist UNMÖGLICH eine tödliche menge thc zu fuddern oder zu rauchen.intravinös evtl aber ansonsten nene.

dann einstiegs droge. klar das sind kippen auch oder alk. genauso wie n brotmesser evtl der einstieg als ne karriere als messerstecher oder waffenfreak is.

weniger als 8% greifen zu härteren sachen. das isn fakt.

und gelegentlich ma alk trinkt und was gegens kiffen sagt soll sich eh drehn bis er schwindelig wird.


ab 18 frei erhältlich= massenhaft vorteile,keine nachteile.

man kann nicht objektiv gegen einelegalisierung argumentieren, zumindest hab ich noch nie jemanden gesehn ders auch nur anähernd geschaffthat etwas sinnvolles rauszukriegen

Laertes
10. Februar 2004, 18:13
Original geschrieben von GHoST_[FOOL]
Kiffe selbst ab und an und solange es sich im Rahmen fällt ist es ungefährlicher als Alkohol denke ich. Eine Legalisierung wäre aber glaube ich nicht soo toll da auch jüngere leichter an Gras kommen würden. Ich meine wenns dann ab 18 wäre und man nen jemanden kennt der 18 ist obwohl man es selbst nicht ist hat man nachher trotzdem sein Gras. Aber heutzutage hat man das auch wenn man die richtigen Leute kennt. Die Behandlung von Cannabis gegeüer Alkohol ist auf jeden Fall unfair, ebenso der Eindruck davon.


Nun ja, bei Coffee-Shops kann man Auflagen und Kontrollen machen. Während dem durchschnittlichen Dealer das Alter seiner kunden scheissegal ist...

~Infested~
10. Februar 2004, 18:16
gerade ein kontrollierter Verkauf würde manchem illegalem das Handwerk legen.

Kiddies kommen auch so an das Zeuch ran mit oder ohne legaliesierung Tatsache ist und bleibt das der Staat der Drogenflut nicht mehr Herr werden kann, egal was er unternimmt wir haben seit den 60iger Jahren eine permanente Zunahme des illegalen Drogenkonsums in der BRD zu verzeichnen.

Eben weil es so überhand nimmt ist der Gesetzgeber dazu übergegangen bei Besitz unter 5 Gramm reines THC von einer Strafverfolgung abzusehen...so fallen mal eben locker 50.000
Strafverfahren weg ausser im schönen Freistaat Bayern
da wird man ja schon wegen sitzen auf der falschen Treppe bestraft.

Ein Umdenken ist nötig aber nicht so wie es @Zahl gefordert hat das wird genau das Gegenteil hervorrufen man denke an die Prohibition in den USA.

Aber das kiffen verboten ist hat mich noch nie gestört und wird es auch in der Zukunft nicht tun.

Wenn ich sehe was ein grenznaher Coffeshop hier an Umsatz macht und ca. 90% der Kunden sind Deutsche,
da will ich eigentlich auch meinen Shop haben!

Pedder
10. Februar 2004, 18:19
Kiffe nicht, pro Legalisierung

Trollkoenig
10. Februar 2004, 18:26
bin absolut gegen Legalisierung "leichter" Drogen

sowas ist nicht "leicht"
selbst wenn einige das anders sehen, bleibt eine Droge etwas, das eine Abhängigkeit herbeiführt und ist somit eine folgen"schwere" Auswirkung auf das zukünftige Verhalten ..
selbst wenn man als Erwachsener das kontrollieren kann, bezweifele ich stark, dass Jugendlich mit etwas langfristig Schädlichem umgehen können

nein danke Sir, bleibt mir weg mit eueren Lagalisierungswünschen, wenn man meint das rauchen/sonstwie zu müssen, bitte, aber ist euer Risiko (auf Belangung durch die Justiz)

haschischtasche
10. Februar 2004, 18:33
Original geschrieben von Medion
Du tust mir Leid, das Leben muß hart sein, wenn man ein so dummes Toilettenkind ist, wie du eines bist.

Drogensucht
Brite kiffte sich zu Tode
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-282653,00.html

Und schonwieder gg, no re.

es sterben auch leute dadran das sie ihre haare essen.


gogo for frisuren verbieten












:stupid:

~Infested~
10. Februar 2004, 18:36
naja wenn man das dann konsequent umsetzt dann müßte Alkohol ja wohl auch verboten werden @Trollkönig.

Den schau dem Staat kostet der Alkoholiker mal richtig Geld.

Entzug, Therapie ( Kurz.-Langzeittherapien!
Enzug für 14 Tage ca. 25 - 30.000 ¤
Langzeittherapien ca. 250.000 ¤ Rückfallqouten bei ca. 90 %
Tendenz steigend.

im letzten Jahr starben 50.000 Mensch durch direkte Einwirkung von Alkohol!

Und da sind nicht die Autounfälle bei die direkt durch Alk provoziert worden sind und zum Tode der Beteiligten geführt haben.

Ca. 2.5 Millionen Menschen in der BRD sind registrierte Alkoholiker....Dunkelziffer.....oha was meint ihr 60 - 70 % der erwachsenen Bevölkerung sind Alk drauf ImHo

Und ich habe im Suchtentzug gearbeitet möchte ich anmerken!

Nun muß ich mal fragen was kostet der Kiffer dem Staat ausser der von ihm indizierten unsinnigen Strafverfolgung.

Und von den anderen Drogen des täglichen Gebrauches wollen wir besser mal erst gar nicht anfangen.

Bis auf wenige Ausnahmen sind wir eben alle Drogi´s :D

HellAngel
10. Februar 2004, 18:41
das beispiel mit dem briten wird gerne genannt
is aber kompletter schwachsinn
der typ hat jeden tag 6 dübel geraucht
und wer selbst mal länger gekifft hat weiss das das auf den kreislauf geht
der ist nicht an der droge verreckt sondern weil er nebenher kein sport gemacht hat oder sich sonst irgendwie bewegte

es gehört einiges mehr dazu als nur das kiffen um - augenscheinlich - daran zu verrecken

ich wäre auf jeden fall pro legalisierung
nur weil es manche leute gibt die mit dem zeug net umgehen können sollte es dennoch legal sein, bei alkohol isses nix anderes
und jeder der schonma nen alkohol-süchtigen erlebt hat weiss das kiffen n scheiss dagegen ist
beim entzug wird alkis OPIUM verabreicht damit sie net an den nebenwirkungen verrecken.

ausserdem würde mit einer legalisierung der einstieg ins drogenmillieu erheblich erschwert, da mans nicht mehr beim dealer sondern im coffeeshop holt

bin allerdings auch für ne altersbeschränkung, da es nichts für kinder is

haschischtasche
10. Februar 2004, 18:43
Original geschrieben von Trollkoenig
bin absolut gegen Legalisierung "leichter" Drogen

sowas ist nicht "leicht"
selbst wenn einige das anders sehen, bleibt eine Droge etwas, das eine Abhängigkeit herbeiführt und ist somit eine folgen"schwere" Auswirkung auf das zukünftige Verhalten ..
selbst wenn man als Erwachsener das kontrollieren kann, bezweifele ich stark, dass Jugendlich mit etwas langfristig Schädlichem umgehen können

nein danke Sir, bleibt mir weg mit eueren Lagalisierungswünschen, wenn man meint das rauchen/sonstwie zu müssen, bitte, aber ist euer Risiko (auf Belangung durch die Justiz)

aehm.
fassen wir koerperliche und seelische abhaengigkeit mal mit abhaengigkeit zusammen.

alkohohl ist auch legal (auch leichte droge) genauso wie rauchen.
ich glaube nicht das du fuer alkoholverbot bist.

mal abgesehen von UNZAEHLIGEN schmerzmitteln, anderen apothekischen stoffen

~Infested~
10. Februar 2004, 18:51
Das Alkoholiker mit Opium entzogen werden halte ich mal für ein Gerücht.

Alki´s erhalten weil sie Gefahr laufen epileptische Anfälle zu bekommen Medikamente, da gerät noch einiges anderes aus dem Lot der gesamte Gehinrstoffwechsel rastet aus.

Alki´s bekommen im direkten warmen Entzug das Medikament Distraneurin-->der Hammer unter stationärer oder intensivpflichtiger Beobachtung je nachdem wie fertig der Mensch ist.
Später wochenlang auschleichende Dosen des Medikamentes Valiquid eine Mischung aus Valium und Distraneurin dazu

So sieht das aus wenn ein Mensch vom Alkohol welcher ein wirklich umfassendes zentral wirkendes Nervengift abhängig ist.

Und glaubt mal ja nicht das das irgentwie besonders lustig ist solche Menschen zu entziehen!

Und für den Menschen selber die Hölle!

Und da sage ich nein DANKE

Bladaras
10. Februar 2004, 18:57
Legalisierung wäre gut für die Allgemeinheit, aber schlecht für mich. Da ich aber kein Egoist bin, bin ich pro Legalisierung.

Vorteile:

Alle „kleinen“ Kiffer kommen nicht mehr mit den Dealern in Kontakt die so `n Dreck wie Heroin und Koks verticken.

Der Konsument bekommt vernünftige Produkte, und keine genmanipulierte Scheiße, die mit Dünger verpfuscht und dann noch gestreckt wird.

Der Staat könnte eine Luxussteuer draufhauen und würde mehr verdienen als durch Bußgelder.

Deutschland hätte alles mehr unter Kontrolle, denn der Heuhaufen wird kleiner, in denen sich die schwarzen Schafe tummeln.

Viele Deutsche wären nicht mehr so mies drauf, würden alles ein wenig lockerer/optimistischer sehen ::]: und würden wegen so ner kleinen Tüte keinen Stress mehr machen. :flop:

Ich würde nie mehr aufm Trockenen sitzen :uglyup:

Nachteile:

Wird en bissel teurer


Bemerkung:
Wenn der Reiz des verbotenem weg ist, dann würden auch viel weniger Jungendliche kiffen. Die Holländer trinken auch lieber Heineken, als dass sie Dope rauchen. Und das obwohl Alkohol viel schädliche ist. Tausende werden wegen ner Alkoholvergiftung eingeliefert. Noch nie jemand wegen zu viel rauchen…so far

Leinad
10. Februar 2004, 18:58
wie kann man nur mit Fehlern der Vergangenheit argumentieren um Fehler die wir in Zukunft machen wollen zu rechtfertigen?
Und ja normal müsste man das Rauchen und Alkohol trinken verbieten, jedoch hat sich hier eine Lobby über Jahrhunderte (Tabak) bzw. Jahrtausende (Alkohol) aufgebaut und ist in unserer Kultur ein fester Bestandteil den man nun nicht mehr so leicht wieder rauskriegt.
Aber das heisst ja nicht, dass wir nun noch mehr Fehler begehen und immer mehr Drogen in unser tägliches Leben aufnehmen sollten.
Wir sind gerade dabei das Rauchen immer mehr einzuschränken, verbieten Werbung und es gibt unzählige Aktionen dagegen, wie kann man da ernsthaft darüber nachdenken "leichte" Drogen zu legalisieren?
Und an dieser Stelle ist es mir egal wie "cool" trinken, rauchen oder kiffen ist, denn es gibt keinen vernünftigen Grund warum es legal sein sollte und wir sprechen hier nicht von irgendwelchen medizinischen Behandlungen, was ein ganz anderes Thema ist, sondern lediglich von Suchtbefriedigungen.
Ich denke die Gesellschaft würde gut ohne Drogen auskommen und damit auch besser fahren.
Eine weitere Sache die dazukommt ist, dass man noch nicht mal genau weiss wie schädlich kiffen über den Zeitraum eines ganzen Lebens ist, aber wenn man sich mal Studien von "harten" Kiffern über 5 oder 10 Jahre ansieht und deren durchaus negativen Resultate für das kiffen bin ich mir sicher, dass viele vor allem die langfristigen Schäden unterschätzen.

haschischtasche
10. Februar 2004, 19:00
Original geschrieben von ~Ghost~
Den schau dem Staat kostet der Alkoholiker mal richtig Geld.


dann schauen wir mal die steuereinnahmen durch alkohol im jahre 1995:

(c)Globus:
Biersteuer: 1,77Mrd DM
Branntweinabgaben: 5,13Mrd DM
Schaumweinsteuer: 1,14Mrd DM

zusammen ergibt dies in etwa 8 Mrd DM, was heutzutage in etwa 4Mrd Euros entspricht


nicht dass das jetzt heisst das der staat verdient, er verliert natuerlich trotzdem geld, aber durch diese steuereinnahmen bei weitem nicht soviel

Leinad
10. Februar 2004, 19:01
Original geschrieben von Bladaras
Legalisierung wäre gut für die Allgemeinheit, aber schlecht für mich. Da ich aber kein Egoist bin, bin ich pro Legalisierung.

Vorteile:

Alle „kleinen“ Kiffer kommen nicht mehr mit den Dealern in Kontakt die so `n Dreck wie Heroin und Koks verticken.

Der Konsument bekommt vernünftige Produkte, und keine genmanipulierte Scheiße, die mit Dünger verpfuscht und dann noch gestreckt wird.

Der Staat könnte eine Luxussteuer draufhauen und würde mehr verdienen als durch Bußgelder.

Deutschland hätte alles mehr unter Kontrolle, denn der Heuhaufen wird kleiner, in denen sich die schwarzen Schafe tummeln.

Viele Deutsche wären nicht mehr so mies drauf, würden alles ein wenig lockerer/optimistischer sehen ::]: und würden wegen so ner kleinen Tüte keinen Stress mehr machen. :flop:

Ich würde nie mehr aufm Trockenen sitzen :uglyup:

Nachteile:

Wird en bissel teurer


Bemerkung:
Wenn der Reiz des verbotenem weg ist, dann würden auch viel weniger Jungendliche kiffen. Die Holländer trinken auch lieber Heineken, als dass sie Dope rauchen. Und das obwohl Alkohol viel schädliche ist. Tausende werden wegen ner Alkoholvergiftung eingeliefert. Noch nie jemand wegen zu viel rauchen…so far

wasn Schwachsinn, gar keine Lust darauf einzugehen, aber kannst dich ja mal informieren, ob es in Holland seitdem leichte Drogen legal sind es weniger Fälle von schwerem Drogenmißbrauch gibt.
Ich hasse es, wenn Leute mit selbsterfundenen "Argumenten" daherkommen.

GHoSTFool
10. Februar 2004, 19:03
Ich sag mal beide Drogen, Cannabis und Aklohol sind, wenn man sie nur auf Partys und so nimmt nicht so schlimm und auch nicht wirklich gefährdent. Sicher sie schaden dem Körper. Aber ich sag mal wenn man alle 3 Wochen mal richtig einen trinken geht kann man das vertragen. Gefährlich wird das ganze ja erst wenn das ausartet. Und da ist das Kiffen noch harmloser als Alkohol denke ich.

~Infested~
10. Februar 2004, 19:03
du meinst @Leinad ein komplett Drogenfreie Gesellschaft schaffen!?

Das wäre bestimmt en lobenswertes Ziel und Vorhaben was ich aber als Utopie betrachte.


Ich glaube nicht das unsere Gesellschaft ohne Drogen funktionieren würde!

haschischtasche
10. Februar 2004, 19:06
Original geschrieben von Leinad
Ich denke die Gesellschaft würde gut ohne Drogen auskommen...

da denkst du ganz, ganz falsch...

Leinad
10. Februar 2004, 19:10
Original geschrieben von ~Ghost~
du meinst @Leinad ein komplett Drogenfreie Gesellschaft schaffen!?

Das wäre bestimmt en lobenswertes Ziel und Vorhaben was ich aber als Utopie betrachte.


Ich glaube nicht das unsere Gesellschaft ohne Drogen funktionieren würde!

Es gibt genug Menschen die in dieser "Utopie" leben wie du es beschreibst und das ohne Probleme.
Ausserdem ist es schwer zu sagen ganz ohne "Drogen" (es gibt ja auch andere Formen von Drogen), aber wenn wir von körperlich abhängigmachenden Stoffen reden wie eben Alkohol, Tabak und den illegalen Drogen die neben der psychologischen Abhängigkeit einen direkten Schaden am Körper verursachen, dann ist das absolut möglich.

~Infested~
10. Februar 2004, 19:11
Jo klar @haschischtasche das habe ich ganz vergessen zu erwähnen das der Staat ja auch kräftigst an den Leuten verdient beim Alkohol sogar doppelt da er wohl das Monopol
auf Verkauf von Rohalkohol hat!


@Leinad in Amsterdam gibt es Drogenabgabestellen vom Staat wo der reg. User alle harten Drogen erhalten soll die er braucht für den Tag, soll angeblich die Kriminalitätsrate drastisch gesenkt haben in Amsterdam.

Aber es stimmt nicht so ganz das die Nierderländer für alles verantwortlich gemacht werden können mit ihrer liberalen Gesetzgebung.

Sicher sickert einiges an Drugs aus den NL in die BRD.

Leinad
10. Februar 2004, 19:13
Original geschrieben von haschischtasche


da denkst du ganz, ganz falsch...

mit dieser Aussage sagst du, dass du es richtig findest wie Menschen durch Drogen ihr leben zerstört wird und das die Menschen körperlich abhängigmachende Drogen benötigen um eine intakte Gesellschaft zu bewahren, interessante Ansicht.

Koestritzer
10. Februar 2004, 19:16
leinad du solltest dich mal informieren bevor du so einen rotz schreibst
wer kiffen will wird dies auch tun - JEDER kommt in dtld an das zeug ran.
das hauptproblem ist das die kleinen dreckskinder schon damit anfangen und es absolut nicht auf die reihe kriegen.
das würde eben mit einer legalisierung unterbunden bzw stark eingeschränkt.
der staat würde mehr steuern einnehmen und es gibt keine scheiss dealer mehr die dir hartes zeug andrehen wollen.
naja weniger halt...

Gast
10. Februar 2004, 19:17
...

die logik an sich gebietet, dass drogen nicht gesund sind.
übermässiger konsum führt zur sucht, ob nun physisch oder psychisch. dazu kommt, dass eine labile psyche viel leichter dazu neigt, sich in irgend einer weise zu verspulen, deswegen auch suchtgefärdeter ist.
das einzige, worüber ich mich bei dieser diskussion kaputtlache, ist der fakt, wie der deutsche staat jeden einzigen tabaksüchtigen jahr für jahr mehr ausnimmt, sich gleichzeitig mit den kosten der spätfolgen selbst ans bein pisst, aber anstatt hier mal eine diskussion über legalität zu beginnen (lol - wie abwegig...), wird überlegt, ob man eine 3. legale droge neben dem alkohol (selbe diskussion?!¿ genauso abwegig) zulässt. die frage ist doch eigentlich nur, wo man die grenze zieht. naturprodukte, und dazu zählen hanf, tabak, kaffee, tee und genauso alkohol nunmal, sollten meiner meinung nach legal sein.
ich selbst rauche und rauche (also thc und nikotin), trinke aber nicht bzw. sehr selten. das eine ist eine sucht (*kotz), das andere ist eine "leidenschaft" und wird jederzeit einem alkoholrausch vorgezogen.

Trollkoenig
10. Februar 2004, 19:20
Original geschrieben von Koestritzer
leinad du solltest dich mal informieren bevor du so einen rotz schreibst
wer kiffen will wird dies auch tun - JEDER kommt in dtld an das zeug ran.
das hauptproblem ist das die kleinen dreckskinder schon damit anfangen und es absolut nicht auf die reihe kriegen.
das würde eben mit einer legalisierung unterbunden bzw stark eingeschränkt.
der staat würde mehr steuern einnehmen und es gibt keine scheiss dealer mehr die dir hartes zeug andrehen wollen.
naja weniger halt...
eine Legalisierung würdes sicherlich den Zusatz "ab 18" umfassen, was also machen diejenigen, die nicht 18 sind ?
weiterhin so vorgehen wie bisher eben durch illegale Geschäfte mit Dealern

und diese kann man nur unterbinden wenn die Drohkulisse einer Strafe (Haft) aussreichend stark präsent ist, allerdings wird gerade diese Drohkulisse durch eine Legalisierung entschärft und somit werden viele Jugendliche eher das Risiko eingehen und sich drogen zuwenden

[pG]havok
10. Februar 2004, 19:22
Also Drogen sind so alt wie die Menschen selbst. Alkohol ist für mich keine Droge, solange man nicht abhänig ist (dann ist ja auch Internet oder Broodwar ne Droge). Tabak ist halt zu lecker um es zu verbieten, ausserdem hat es keine so "krasse" Wirkung auf das Bewusstsein wie zB THC.

Für mich ist der große Unterschied zwischen Alk und THC, das ich anders als beim Alkohol nur mit dem Ziel des "breit werdens oder entspannen ~ im weitesten Sinne" kiffe. Beim Alkohol geht es mir aber um den Prozess den ich beim Trinken erlebe und um den Geschmack. Ausserdem sind viele alkoholische Getränke auch wahre Genüsse, ein kaltes Pils am See im Sommer oder ein Glühwein auf dem Weihnachtsmark, den kräftigen Roten zum Fleisch, den frischen Weissen zum Fisch, Samstag abens Whiskey Cola ... mhhh lecker.

Wenn man den Alkohol nur zum besaufen nimmt, dann ist der Unterschied zu THC nicht mehr so groß finde ich, ausser das man auf Alk super Partylaune kriegt und beim Kiffen sich irgendwann ansabbert.


Naja, ausserdem sind 99% der Kiffer so wie ich nicht sein will, das schreckt ab.



MfG haviii

Leinad
10. Februar 2004, 19:24
Original geschrieben von ~Ghost~

@Leinad in Amsterdam gibt es Drogenabgabestellen vom Staat wo der reg. User alle harten Drogen erhalten soll die er braucht für den Tag, soll angeblich die Kriminalitätsrate drastisch gesenkt haben in Amsterdam.


Ich habe mal ein Buch gelesen, ging da um einen Staat der seine Probleme mit der zunehmenden Verarmung der unteren Schicht damit löste, dass diese Gruppe mit Drogen und ähnlichen dingen abgespeist wurde. Dadurch hatte man solche Leute einfach ruhiggestellt, brauchte sich nicht mit dem Problem auseinandersetzen und gleichzeitig verdiente man Geld daran.
Das Resultat daraus ist eine Generation dieser Gesellschaftsschicht deren Alltag durch Drogen bestimmt ist und die jegliche mentale Mauer gegenüber Drogenmißbrauch verloren hat.
Glaubst du etwa wirklich man hält sich von Drogen eher fern, wenn sie sowas natürliches werden wie nen paar Süßigkeiten essen?
Das ist wohl eine der meistverbreiteten Lügen überhaupt, dass Drogen ihre "Reiz" für Jugendliche verlieren, wenn sie nicht mehr illegal wären. Rauchen ist schon immer legal und trotzdem werden es vor allem immer mehr junge Raucher.

haschischtasche
10. Februar 2004, 19:25
Original geschrieben von Leinad


mit dieser Aussage sagst du, dass du es richtig findest wie Menschen durch Drogen ihr leben zerstört wird und das die Menschen körperlich abhängigmachende Drogen benötigen um eine intakte Gesellschaft zu bewahren, interessante Ansicht.

noe das sag ich nicht.

ich sag lediglich, das !keine! moderne gesellschaft ohne drogen auskommt / auskommen koennte, nordpol und sahara besitzen keine "moderne" gesellschaft

~Infested~
10. Februar 2004, 19:26
Eine Drohkulisse aufzubauen wird absolut nicht bringen.

Liebe Leute denke mal das heutzutage bestimmt am Tag
so an die 20 Tonnen Haschisch und Cannabis in der BRD geraucht oder verzehrt werden, sollen die ganzen User eingeschlossen werden??

Schon mal drüber nachgedacht was das kosten wird :D

Koestritzer
10. Februar 2004, 19:27
tja havii es soll tatsächlich leute geben die "genießen" das kiffen wie du den alk.
aber scheinbar haste da was nicht so ganz verstanden

haschischtasche
10. Februar 2004, 19:28
btw: ich habe seit ueber einen jahr nicht mehr gekifft.

nur damit keine abneigungen aufgrund meines namens entstehen

Malagant
10. Februar 2004, 19:29
Original geschrieben von Koestritzer
leinad du solltest dich mal informieren bevor du so einen rotz schreibst
wer kiffen will wird dies auch tun - JEDER kommt in dtld an das zeug ran.
das hauptproblem ist das die kleinen dreckskinder schon damit anfangen und es absolut nicht auf die reihe kriegen.
das würde eben mit einer legalisierung unterbunden bzw stark eingeschränkt.
der staat würde mehr steuern einnehmen und es gibt keine scheiss dealer mehr die dir hartes zeug andrehen wollen.
naja weniger halt...
Du meinst nicht ernsthaft, daß die "kleinen dreckskinder" nach einer Legalisierung schwerer an den Stoff kommen? Geh mal raus, heutzutage raucht doch jeder 3. 12 Jährige...

Predatox
10. Februar 2004, 19:31
kiffen für den weltfrieden

haschischtasche
10. Februar 2004, 19:32
Original geschrieben von (nSK)MalagaNt

Du meinst nicht ernsthaft, daß die "kleinen dreckskinder" nach einer Legalisierung schwerer an den Stoff kommen? Geh mal raus, heutzutage raucht doch jeder 3. 12 Jährige...

aehm, das haschisch sicher nicht in automaten, oder einzelhandelsgeschaeften verkauft wird, hast du aber schon ueberlegt, bevor du diesen absolut unsinnigen post geschrieben hast, oder?

~Infested~
10. Februar 2004, 19:33
aber das Jugendliche unter 18 Jahren an die Drogen kommen finde ich auch überhaupt nicht gut.

In einigen Gesprächen mußte ich feststellen das Jugendliche überhaupt keine Angstschwelle mehr haben Drogen zu benutzen und meist ist es Speed oder Koks sowie Ekstasie.
Und das wird als normal in der Subscene angesehen solche Drogen zu nehmen.

Am kiffen haben die meist kein interesse

Wer nicht mitmacht ist draussen.

Koestritzer
10. Februar 2004, 19:34
Original geschrieben von (nSK)MalagaNt

Du meinst nicht ernsthaft, daß die "kleinen dreckskinder" nach einer Legalisierung schwerer an den Stoff kommen? Geh mal raus, heutzutage raucht doch jeder 3. 12 Jährige...

und ob ich das glaube.
von mama und pappa werden die das zeug bestimmt nicht bekommen, und die dealer haben kaum noch einen markt - wer würde denn schon das gestreckte zeug von nem dealer kaufen wenn er 10m weiter nen coffeeshop hat wo man es legal kaufen kann?
ich will nicht behaupten das kein kind mehr kiffen wird, aber ich glaube zumindest das der konsum zurückgehen wird - vor allem bei denen die damit erst anfangen.

haschischtasche
10. Februar 2004, 19:37
Original geschrieben von ~Ghost~
aber das Jugendliche unter 18 Jahren an die Drogen kommen finde ich auch überhaupt nicht gut.

In einigen Gesprächen mußte ich feststellen das Jugendliche überhaupt keine Angstschwelle mehr haben Drogen zu benutzen und meist ist es Speed oder Koks sowie Ekstasie.
Und das wird als normal in der Subscene angesehen solche Drogen zu nehmen.

Am kiffen haben die meist kein interesse

Wer nicht mitmacht ist draussen.

also ich bin 17, komme durchaus problemlos an drogen (wie jeder andere auch) aber eine scene in der man "nicht dazugehoert" wenn man keine drogen wie XTC oder koks nimmt (ausser natuerlich die fixerszene) ist mir nicht bekannt.
was natuerlich nicht heisst, dass es sowas nicht gibt.
aber sowas gibt es sicherlich nicht in der masse, das es ordentliche probleme machen wuerde.

die leute nehmen xtc oder sonstwas wegen der wirkung, und nicht weil sie dazugehoeren wollen

Bladaras
10. Februar 2004, 19:37
Original geschrieben von Leinad


wasn Schwachsinn, gar keine Lust darauf einzugehen, aber kannst dich ja mal informieren, ob es in Holland seitdem leichte Drogen legal sind es weniger Fälle von schwerem Drogenmißbrauch gibt.
Ich hasse es, wenn Leute mit selbsterfundenen "Argumenten" daherkommen.

Du hast keine Lust drauf einzugehen, aber ma ebend posten dass das alles scheiße ist was ich geschrieben habe, das findest gut, wa?
Hallo? siehe Topic
Es wurde gefragt, was wir davon halten bzw ob wir pro oder contra sind, nicht was richtig ist. Das kann sowieso niemand sagen, es kann nur behauptet werden. Und das habe ich getan, einfach en paar Thesen in den Raum geworfen, ohne sie gründlich zu argumentieren. Meine Meinung zu dem Thema steht da, wie viele andere auch.

Leinad
10. Februar 2004, 19:38
Original geschrieben von Koestritzer
leinad du solltest dich mal informieren bevor du so einen rotz schreibst
wer kiffen will wird dies auch tun - JEDER kommt in dtld an das zeug ran.
das hauptproblem ist das die kleinen dreckskinder schon damit anfangen und es absolut nicht auf die reihe kriegen.
das würde eben mit einer legalisierung unterbunden bzw stark eingeschränkt.
der staat würde mehr steuern einnehmen und es gibt keine scheiss dealer mehr die dir hartes zeug andrehen wollen.
naja weniger halt...

wie kann man nur so zweidimensional denken.

Nur weil jemand erfolgreich illegale Sachen ohne Konsequenzen durchziehen kann, ist das kein Argument das zu legalisieren.
Ausserdem musst du mir mal erklären, wieso sich der Handel so stark einschränken sollte.
Denn die legalen Ausgabestellen wären einmal teurer ("staatliche" Drogen müssten durch harte Qualitätskontrollen und teuer angebaut/eingekauft werden) und zum anderen würden nur bestimmte Mengen ausgegeben.
Dazu kommt, dass immer noch der große Markt der unter 18 jährigen vollständig vorhanden wäre. Ich sehe auch eher die Entwicklng, dass die Dealer von leichten Drogen, dann noch mehr darauf aus sind ihr hartes Zeug zu verkaufen da sie unter dem Druck stehen ihre Verluste auszugleichen.
Zu denken durch das legalisieren von leichten Drogen kann man die Probleme mit Drogen entschärfen ist geradezu naiv.
Deutschland würde dann nur genauso wie die Niederlande zu einer Verteilstelle von leichten Drogen für ganz Europa werden und damit zu Kosten auf Staaten handeln bei denen diese nicht legal sind.
Ich sehe keinen Grund warum man die 1. Stufe auf der Drogenleiter legal machen sollte. Wir würden Menschen den ersten Schritt auf diese Leiter enorm vereinfachen und mehr würden mit dem Gedanken spielen auf die nächste Stufe zu steigen.
Es ist einfach bei den meisten schweren Drogenabhängigen so, dass sie selten direkt mit den harten Sachen angefangen haben und da wir heutzutage geradezu von Anfang an eine Drogenkarriere gestalten (mit 12 anfangen zu rauchen, mit 14 oder 15 trinken, danach kiffen etc.) macht mir diese Entwicklung der Beschwichtung zum Thema Drogen sorgen.
Man kann hier nicht argumentieren, dass viele damit verantwortungsvoll umgehen können, denn die die es nicht können werden trotzdem betroffen sein und dafür gibt es Regeln und Gesetze, nicht damit der Großteil der vernünftigen Leute "reguliert" wird, sondern die "Schwachen" in der Gesellschaft geschützt werden.

CyoZ
10. Februar 2004, 19:39
Hab selber ne zeitlang täglich gekifft. Konnte es dann zwar problemlos aufs wochenende beschränken (bis heute :o) aber glaub schon das mich das zeug dümmer gemacht hat x.x

~Infested~
10. Februar 2004, 19:42
Haschisch & Cannabis sind nicht die 1. Stufe der Drogenleiter!

ImHo!!

da sehe ich eher den Alkohol als 1. Stufe an weil weit verbreitet gesellschaftlich akzeptiert überall zu haben.

Noch besser der Mensch funktioniert und bleibt so ein "wertvolles" Mitglied der Gesellschaft!

Leinad
10. Februar 2004, 19:43
Original geschrieben von haschischtasche


noe das sag ich nicht.

ich sag lediglich, das !keine! moderne gesellschaft ohne drogen auskommt / auskommen koennte, nordpol und sahara besitzen keine "moderne" gesellschaft

das hat nichts mit "modern" zu tun.
Gerade eine moderne Gesellschaft sollte dies leichter fallen, da sie andere Wege zur Unterhaltung und "Befriedigung" finden kann.
Zudem ging es lange Zeit ohne Drogen oder denkst du Menschen konnten sich es früher oft leisten z.b. Alokohl zu trinken?
Und ansonsten gab es vor dem Tabak und den modernen Drogen ja kaum Alternativen.
Wir haben über Jahrhunderte Drogen in unsere Gesellschaft eingeführt und auch in dieser macht bei weitem nicht jeder Gebrauch davon, zu denken es geht nicht ohne ist ein Witz gegen die Vernunft.

haschischtasche
10. Februar 2004, 19:44
Original geschrieben von Leinad
Denn die legalen Ausgabestellen wären einmal teurer ("staatliche" Drogen müssten durch harte Qualitätskontrollen und teuer angebaut/eingekauft werden) und zum anderen würden nur bestimmte Mengen ausgegeben.

falsch, in holland zum beispiel, ist es auch nicht teurer als das illegale zeug, ausserdem ist zum beispiel das holland gras wesentlich "besser" das heisst staerker, ungestreckt, besser gezuechtet, und nicht irgend n gestreckter muell der illegal verkauft wird. das waer es den meissten menschen wert.
zusaetzlich das wissen nicht illegal zu handeln.


Original geschrieben von Leinad
wie kann man nur so zweidimensional denken.

[TGF]Eraser2
10. Februar 2004, 19:45
Nö so wie's jetzt ist, ist es gut.

Jeder kommt an das Zeug und man kriegt auch keinen Ärger, sofern man es nicht übertreibt.

GHoSTFool
10. Februar 2004, 19:45
Original geschrieben von Leinad


wie kann man nur so zweidimensional denken.

Nur weil jemand erfolgreich illegale Sachen ohne Konsequenzen durchziehen kann, ist das kein Argument das zu legalisieren.[....]


Sorry der Anfang des Textes stört mich sehr. "nur weil jemand erfolgreich illegale Sachen ..."

Diese lächerliche Argumentation von wegen legal oder illegal. Die Unterschiede zwischen legal und illegal sind teilweise nicht vorhanden bis auf die Tatsache das etwas eben als legal oder illegal eingestuft wird. und immer heisst es illegal = böse weil die politker die wissen schon was die machen

Malagant
10. Februar 2004, 19:46
Original geschrieben von haschischtasche
aehm, das haschisch sicher nicht in automaten, oder einzelhandelsgeschaeften verkauft wird, hast du aber schon ueberlegt, bevor du diesen absolut unsinnigen post geschrieben hast, oder?
Die werden auch so genügend Möglichkeiten haben, da ranzukommen...

Leinad
10. Februar 2004, 19:47
Original geschrieben von ~Ghost~
Haschisch & Cannabis sind nicht die 1. Stufe der Drogenleiter!

ImHo!!

da sehe ich eher den Alkohol als 1. Stufe an weil weit verbreitet gesellschaftlich akzeptiert überall zu haben.

Noch besser der Mensch funktioniert und bleibt so ein "wertvolles" Mitglied der Gesellschaft!

Könnte man so sehen, aber eben weil Alkohol so sehr in der Gesellschaft akzeptiert ist sieht man es eben nicht als klassische Droge an und hat daher kaum eine Verbindung zu den modernen Drogen, die auch auf eine ganz andere Art und Weise organisiert werden müssen und auch in einer anderen Umgebung zum Gebrauch kommen.
Aber letztendlich kommt am Ende immer das selber heraus, man will sich irgendeine billige Befriedigung verschaffen die einem (und anderen) schadet.

~Infested~
10. Februar 2004, 19:48
@Leinad Cannabis wird seit ca. 2000 Jahren benutzt und wurde erst duch die blöde Anslinger Campagne der USA verteufelt!

Wollen wir mal über die medizinische Verwendung von Cannabis reden oder als wertvoller Grundstoff für viele
Nutzprodukte.

Noch vor 50 - 60 Jahren hätteste noch einen Orden bekommen weil du Hanf angebaut hättest!

Heute wird alles was mit Cannabis zu tun hat verteufelt und sanktioniert und in die
Förmchen - Denkschublade gesteckt!

Leinad
10. Februar 2004, 19:50
Original geschrieben von GHoST_[FOOL]



Sorry der Anfang des Textes stört mich sehr. "nur weil jemand erfolgreich illegale Sachen ..."

Diese lächerliche Argumentation von wegen legal oder illegal. Die Unterschiede zwischen legal und illegal sind teilweise nicht vorhanden bis auf die Tatsache das etwas eben als legal oder illegal eingestuft wird. und immer heisst es illegal = böse weil die politker die wissen schon was die machen

darum gehts nicht in dem Satz.
Es war lediglich die Rede davon, dass man nicht mit Argumentation kommen kann wie illegale Sachen (ja die werden halt durch die Gesellschaft festgelegt aber ist hier auch nicht wichtig) sollen legalisiert werden nur WEIL man sie trotzdem durchführen kann. Das wäre ja so als würde das besitzen von Waffen legal sein nur weil man an Waffen kommen kann.

Dae
10. Februar 2004, 19:52
Naja naja....wenns legalisiert wird, sind die Coffeeshops in den ersten MOnaten total überfüllt und nach einigen Monaten(Jahren?) normalisiert sich das ganze wie in Holland...da gibts auch einige Süchtige(ja Kinners das geht auch mit eurem krazzen Weed) aber der Anteil der Spacken die dadurch abrutschen würde geringer werden, weil es nicht mehr verboten ist...die Frage, die sich dann stellt, wäre aber: Wie viele wollen dann gleich mit dem illegalen anfangen, sprich Pillen und Koka...

haschischtasche
10. Februar 2004, 19:52
Original geschrieben von Leinad
Gerade eine moderne Gesellschaft sollte dies leichter fallen, da sie andere Wege zur Unterhaltung und "Befriedigung" finden kann.
klar sollte es das.
aber die realitaet sieht (leider) anders aus.

Original geschrieben von Leinad
Zudem ging es lange Zeit ohne Drogen oder denkst du Menschen konnten sich es früher oft leisten z.b. Alokohl zu trinken?
Und ansonsten gab es vor dem Tabak und den modernen Drogen ja kaum Alternativen.
aehm, nehmen wir mal deutschland. alkohol hat tradition.
met wird schon seit roemerzeiten immer gerne getrunken, und bier wurde zu der zeit sogar kleinkindern zum trinken gegeben.
zudem war das selbst erstellen von alkohol erlaubt, somit wars kostenguenstig.
aehm tabak:
bevor die indianer ueberhaupt denken konnten was rauchen ist, haben sie schon hampf gekaut, somit thc aufgenommen.
zum beispiel um lange maersche zu ueberwinden, sowas ist aber allgemein bekannt.


natuerlich gings davor auch ohne drogen, aber wir leben nicht im davor, es ging ja auch mal ohne demokratie, trotzdem wuenschen sich die wenigsten, trotz der unannehmlichkeiten in der demokratie, die anarchie zurueck, weil sie heute einfach nicht funktionieren wuerde.



Original geschrieben von Leinad
Wir haben über Jahrhunderte Drogen in unsere Gesellschaft eingeführt und auch in dieser macht bei weitem nicht jeder Gebrauch davon, zu denken es geht nicht ohne ist ein Witz gegen die Vernunft.

di tatsache ist klar.
aber warum haben wir drogen eingefuehrt (in die gesellschaft :X ).

um es simpel zu sagen: Weil drogen spass machen, das leben erleichtern, und teilweise tradition haben

rnd0
10. Februar 2004, 19:52
ich habe letztens wo gelesen das in südkorea extrem repressiv gegen leichte drogen vorgegangen wird. seitdem wunder ich mich irgendwie gar nicht mehr das dort alle 24/7 vor dem PC hängen :)

wenn jetzt noch jemand eine statistik hervorkramen könnte, das deren "vereinsamungsquote" ca. 50% höher ist als in deutschland hätte die pro-drogen-fraktion doch was in der hand :D

~Infested~
10. Februar 2004, 19:53
also der Vergleich hinkt Waffen töten!

Cannabis tötet nicht!

GHoSTFool
10. Februar 2004, 19:53
wie du im thread verfolgen kannst hab ich mich auch gegen die legalisierung ausgesprochen da ich befrüchte das ein großteil der leute nicht damit umgehen kann. Nur diese Schwarz-Weiss malerei in Sachen legalität kotzt mich dermaßen an. Kiffen hat so einen schlechten Ruf und ist dabei nicht schlimmer als Alkohol den so ca. 90% der deutschen Bevölkerung konsumieren.

Leinad
10. Februar 2004, 19:55
Original geschrieben von ~Ghost~
@Leinad Cannabis wird seit ca. 2000 Jahren benutzt und wurde erst duch die blöde Anslinger Campagne der USA verteufelt!

Wollen wir mal über die medizinische Verwendung von Cannabis reden oder als wertvoller Grundstoff für viele
Nutzprodukte.

Noch vor 50 - 60 Jahren hätteste noch einen Orden bekommen weil du Hanf angebaut hättest!

Heute wird alles was mit Cannabis zu tun hat verteufelt und sanktioniert und in die
Förmchen - Denkschublade gesteckt!

Du vergisst, dass damals Dinge wie Cannabis und Hanf nicht in dem Masse mißbraucht wurden.

Ausserdem ist dein letzter Satz nicht wahr.
Gerade in der Medizin werden viele Drogen zur Therapie verwendet und wenn sich sowas als gut für jemanden herausstellt, dann wird es da keine Probleme geben.
Allerdings ist es genau wie bei Morphium eine Frage, ob solche Substanzen in großer und dauerhafter Behandlung eingesetzt werden sollten. Da müssen eben auch die Vor- und Nachteile, auch im Bezug mit dem Thema Mißbrauch, beachtet werden.

haschischtasche
10. Februar 2004, 19:58
Original geschrieben von (nSK)MalagaNt

Die werden auch so genügend Möglichkeiten haben, da ranzukommen...

klar, aber weniger als heute.

die organisation eines illegalen marktes allein fuer unter 18 jaehrige konsumenten ist viel zu gefaehrlich und unrentabel.

deshalb muessten die unter 18 jaehrigen einen ueber 18 jaehrigen fragen ob er die kauft.
wird er hoechstwahrscheinlich nicht tun:
Wenn er kiffer ist: Kauft er wenn schon fuer eigenbedarf, und nicht uebermaessig viel, weils wahrscheinlich auch nur kontrolliert abgegeben wird.
wenn er kein kiffer ist: wird er in so nen laden hoechstwahrscheinlich nicht reingehen, sonst denkt ja jeder der ihn sieht, dass er kifft.
zudem muesste er damit als nichtkiffer trotzdem so ne karte (die ja fuer kontrollierte abgabe benoetigt wird) beantragen. ich glaube die umstaende sind ihm das nicht wert

GHoSTFool
10. Februar 2004, 19:59
Und dann diese tollen Taktiken von unserer tollen Reagierung

Alcopops sind BÖSE - erstmal fett Steuern draufpacken - das ist der Weg. Ich finde das dermaßen unlogisch.

Scarab
10. Februar 2004, 20:03
Ich muß Leinad mal rautieren. Die Argumentation, man müsste Haschisch legalisieren, weil viele Leute in Deutschland kiffen, kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Als nächstes legalisieren wir dann Crack, wenn die Anzahl der Crack abhängigen steigt?

Pro oder Kontra hin oder her, aber zu sagen es muß legalisiert werden, weil es heutzutage viele Leute gibt die Kiffen ... :stupid:


Und es stimmt zwar, daß heute eigentlich jeder an Gras rankommen kann, aber die Hemmschwelle es sich zu besorgen ist dennoch größer, als wenn man nur seinen großen Bruder in den nächstbesten Coffeeshop schicken müsste, wo er das Zeug legal kaufen kann.

Ausserdem sendet eine Legalisierung imho ein falsches Signal aus. Ihr kommt doch an euren Stoff, also ist eine Legalisierung nicht notwendig.

Und wegen den Überlegungen was der Staat nicht an neuen Steuern verdienen könnte, es ist schon krank genug, daß der Staat daran verdient, daß sich die ganzen Raucher selbst verstümmeln, anstatt stärker gegen die Tabakkonzerne vorzugehen. Ich denke das brauchen wir nicht unbedingt auch noch. :no:

~Infested~
10. Februar 2004, 20:03
das stimmt Vor & Nachteile sollten beachtet werden Mißbrauch ist bei jeder Droge nicht angebracht!

Hatte einen Satz vergessen im letzten Topic gerade ich glaube an die medizinische Wirkung von Cannabisprodukten es gibt genügend Studien die es klar belegen.

Was ich meinte mit der Förmchen - Denkschublade es passiert dem Kiffer immer wieder das er weil er kifft von vornherein in dieses Schächtelchen gepackt wird welche einige Mensch sich im Umgang mit CannabisUsern vorbereitet haben und das ist einfach ein blödes Vorurteil!

Leinad
10. Februar 2004, 20:03
Original geschrieben von haschischtasche

klar sollte es das.
aber die realitaet sieht (leider) anders aus.

aehm, nehmen wir mal deutschland. alkohol hat tradition.
met wird schon seit roemerzeiten immer gerne getrunken, und bier wurde zu der zeit sogar kleinkindern zum trinken gegeben.
zudem war das selbst erstellen von alkohol erlaubt, somit wars kostenguenstig.
aehm tabak:
bevor die indianer ueberhaupt denken konnten was rauchen ist, haben sie schon hampf gekaut, somit thc aufgenommen.
zum beispiel um lange maersche zu ueberwinden, sowas ist aber allgemein bekannt.


natuerlich gings davor auch ohne drogen, aber wir leben nicht im davor, es ging ja auch mal ohne demokratie, trotzdem wuenschen sich die wenigsten, trotz der unannehmlichkeiten in der demokratie, die anarchie zurueck, weil sie heute einfach nicht funktionieren wuerde.




di tatsache ist klar.
aber warum haben wir drogen eingefuehrt (in die gesellschaft :X ).

um es simpel zu sagen: Weil drogen spass machen, das leben erleichtern, und teilweise tradition haben

Also erst sind die Sachen die du zu Anfang beschreibst nur teilweise richtig. Alkohol war damals bei weitem keine alltägliche Sache und wurde zudem nicht in der Form einer Droge "aufgenommen" bzw. behandelt, teils aus fehlendem Wissen.
Überhaupt ist es ein Unterschied etwas nur aus "Spass" zu machen oder eben aus Tradition und wegen seiner positiven Effekte (wie etwa bei den Indianern). Aber Menschen mit Vernunft erkennen es, wenn solche Tradition oder Effekte sich als negativ herausstellen.
Dann hast du mir immer noch kein Argument geliefert, dass mir zeigt ohne Drogen würde es nicht gehen (wahrscheinlich weil es da kein vernünftiges Argument gibt).
Auch kann ich dir sagen wieso Drogen in die Gesellschaft gekommen sind.
Profitgeilheit.
Ausserdem ist es wirklich bedenktlich, wenn du sagst "Drogen machen Spass" oder "erleichtern das Leben", weil das erste nur teilweise wahr ist und das zweite einfach nur Propagande der Drogenfraktion, es ist wohl eher so, dass Drogen ein großes Problem in unserem Leben darstellen.

haschischtasche
10. Februar 2004, 20:03
Original geschrieben von Leinad

Allerdings ist es genau wie bei Morphium eine Frage, ob solche Substanzen in großer und dauerhafter Behandlung eingesetzt werden sollten. Da müssen eben auch die Vor- und Nachteile, auch im Bezug mit dem Thema Mißbrauch, beachtet werden.

THC wird bereits von dauerhafter behandlung eingesetzt.
mir als magersucht kandidat waere es fast verschrieben, wenn es so weitergeht wird es mir definitiv verschrieben.
und laut meinem arzt krieg ich das auch so lange bis ich nicht mehr magersuechtig bin.

Leinad
10. Februar 2004, 20:06
Original geschrieben von haschischtasche


THC wird bereits von dauerhafter behandlung eingesetzt.
mir als magersucht kandidat waere es fast verschrieben, wenn es so weitergeht wird es mir definitiv verschrieben.
und laut meinem arzt krieg ich das auch so lange bis ich nicht mehr magersuechtig bin.

Das bestätigt mich ja auch in meiner Aussage, das da wo es Sinn macht es auch genutzt wird, aber auch hier ist das eine gezielte Sachen, doch gibt es ja Diskussionen bestimmte Drogen wie nen Schnupfenmittel anzubieten.

Scarab
10. Februar 2004, 20:08
Original geschrieben von rnd0
wenn jetzt noch jemand eine statistik hervorkramen könnte, das deren "vereinsamungsquote" ca. 50% höher ist als in deutschland hätte die pro-drogen-fraktion doch was in der hand :D

Wenn ich mir anschaue, was für einen gesellschaftlichen Faktor spielen dort ausmacht, bezweifle ich das mal.

Die treffen sich viel öfter in den Szene-Game Cafés, während die deutschen Zocker allein in der Wohnung vergammeln und in Foren wie bw.de Dauerposten. :angel: :hammer:

GHoSTFool
10. Februar 2004, 20:10
Fakt ist Drogen werden nicht erst seit heute Missbraucht, das ist sicher nicht gut aber es ist halt so. Und ich könnte mir es anders auch nichtmehr vorstellen. Es gehört inzwischen zu unserer tollen Gesellschaft.

Was vor 1000 Jahren war ist irrelevant.

~Infested~
10. Februar 2004, 20:10
also sowas biste Magersüchtig @Haschischtasche was kras und nun bekommst du eventuell Marinol oder Dodraniol welches synthetisch hergestellt wird, ein Gramm kostet ca.
5000 ¤.

Kras also ich vermeide Alkohol weil er meiner Leber schadet da ich im Job mich mit einer chronischen Hepatitis C infiziert habe.

Das Leben ist seit der Infektion Umfeldtechnisch gesehen ziemlich bescheiden geworden und Cannabis hilft mir sehr.

Ganz ehrlich!

strotzi
10. Februar 2004, 20:11
Original geschrieben von GHoST_[FOOL]
wie du im thread verfolgen kannst hab ich mich auch gegen die legalisierung ausgesprochen da ich befrüchte das ein großteil der leute nicht damit umgehen kann. Nur diese Schwarz-Weiss malerei in Sachen legalität kotzt mich dermaßen an. Kiffen hat so einen schlechten Ruf und ist dabei nicht schlimmer als Alkohol den so ca. 90% der deutschen Bevölkerung konsumieren.

#2

sowohl alk als auch cannabis kann man als droge missbrauchen. missbrauch von normalem konsum zu unterscheiden ist allerdings unmöglich, deshalb sollte man die grenzen so lassen wie sie sind und nicht weitere möglichkeiten des missbrauchs schaffen.

Scarab
10. Februar 2004, 20:11
Original geschrieben von GHoST_[FOOL]
Fakt ist Drogen werden nicht erst seit heute Missbraucht, das ist sicher nicht gut aber es ist halt so. Und ich könnte mir es anders auch nichtmehr vorstellen. Es gehört inzwischen zu unserer tollen Gesellschaft.

Was vor 1000 Jahren war ist irrelevant.

Fakt ist, es wurden auch schon immer Menschen getötet und Kriege geführt. Wo ist dein Punkt? :elefant:

HellAngel
10. Februar 2004, 20:12
Original geschrieben von Leinad


Du vergisst, dass damals Dinge wie Cannabis und Hanf nicht in dem Masse mißbraucht wurden.

Ausserdem ist dein letzter Satz nicht wahr.
Gerade in der Medizin werden viele Drogen zur Therapie verwendet und wenn sich sowas als gut für jemanden herausstellt, dann wird es da keine Probleme geben.
Allerdings ist es genau wie bei Morphium eine Frage, ob solche Substanzen in großer und dauerhafter Behandlung eingesetzt werden sollten. Da müssen eben auch die Vor- und Nachteile, auch im Bezug mit dem Thema Mißbrauch, beachtet werden.
wär canabis legal dann könnte die wissenschaft viel intensiver damit forschen und medikamente herstellen die die guten seiten des konsums hervorheben (zb als naturheilkundliches anti-depressiva)

jeder ist sich selbst der nächste und hier kann man wieder alkohol als beispiel heranziehen
fast jeder hat schon einmal alkohol getrunken und wieviele enden schliesslich als alkoholiker?
da man von canabis nicht so schnell und vor allem nicht körperlich abhängig wird, wird sich die zahl der "hängengebliebenen" in der relation geringer halten

haschischtasche
10. Februar 2004, 20:12
Original geschrieben von Leinad


Also erst sind die Sachen die du zu Anfang beschreibst nur teilweise richtig. Alkohol war damals bei weitem keine alltägliche Sache und wurde zudem nicht in der Form einer Droge "aufgenommen" bzw. behandelt, teils aus fehlendem Wissen.
Überhaupt ist es ein Unterschied etwas nur aus "Spass" zu machen oder eben aus Tradition und wegen seiner positiven Effekte (wie etwa bei den Indianern). Aber Menschen mit Vernunft erkennen es, wenn solche Tradition oder Effekte sich als negativ herausstellen.
Dann hast du mir immer noch kein Argument geliefert, dass mir zeigt ohne Drogen würde es nicht gehen (wahrscheinlich weil es da kein vernünftiges Argument gibt).
Auch kann ich dir sagen wieso Drogen in die Gesellschaft gekommen sind.
Profitgeilheit.
Ausserdem ist es wirklich bedenktlich, wenn du sagst "Drogen machen Spass" oder "erleichtern das Leben", weil das erste nur teilweise wahr ist und das zweite einfach nur Propagande der Drogenfraktion, es ist wohl eher so, dass Drogen ein großes Problem in unserem Leben darstellen.

natuerlich wusste man damals nicht das drogen negative wirkungen haben, hab ich nicht anders behauptet.
ich hab nicht gesagt das nix ohne drogen gehen wuerde.
ich sagte das unsere gesellschaft ohne drogen nicht funktionieren wuerde. wenn man 100000 menschen die denken wie du in einen staat packt, und sich dort eine gesellschaft entwickelt wuerde es natuerlich funktionieren. aber _unsere_ gesellschaft wuerde nie ohne drogen funktionieren, alleine schon weil sie so wenigstens 22% aus drogenkonsum besteht (sag mir einen feierlichen anlass, wo kein alkohol getrunken wird).

ich weiss aus eigener erfahrung das kiffen das leben erleichtert, denn wenn man eine "mir ist eh alles wayne" stimmung in der schule hat, dann regt man sich auch nicht drueber auf das man sitzenbleibt, oder schlechte noten schreibt, oder sonstwas (is nur n beispiel).

klar stellen drogen ein problem in unserer gesellschaft dar, aber ich glaube nicht, dass sich irgendjemand in diesem forum eine gesellschaft _komplett_ ohne drogen vorstellen koennte, sprich dazu in der lage ist.

Vladi
10. Februar 2004, 20:12
Original geschrieben von TE)Kain


du beweißt mal wieder das du überhaupt GAR KEINE ahnung von irgendwas hast. omg, :rofl:

ich habe dir im anderen thread bereits gesagt, halt einfach den rand. du hast sowas von null ahnung von dem zeug das du von dir gibst.

die tödliche dosis an canabis beträgt ca 3,5KG, und dann stirbst du auch nicht am thc sondern an dem rauch der deine lungen verstopft.

soviel hat er also geraucht? lol, du bist so dumm...

ich hab den thread gelesen und das war einfach die passendste bemerkung

FAZIT : #2 :8[:

GHoSTFool
10. Februar 2004, 20:14
haben wir in deutschland, in unserer gesellschaft krieg? ich denke nicht.

der punkt ist einfach das leinad mit leuten diskutiert das drogen früher nicht missbraucht wurden und so weiter aber das ist egal. wir leben nicht im früher

sdgj123
10. Februar 2004, 20:15
Original geschrieben von haschischtasche


THC wird bereits von dauerhafter behandlung eingesetzt.
mir als magersucht kandidat waere es fast verschrieben, wenn es so weitergeht wird es mir definitiv verschrieben.
und laut meinem arzt krieg ich das auch so lange bis ich nicht mehr magersuechtig bin.

in england wird das ja sogar schon gezielt und erfolgreich eingesetzt. is natürlich prinzipiell ne feine sache, aber wo is der haken?

was das kiffen angeht: ich habe einen freund, der schon länger nicht mehr richtig schlafen kann, weil er sich nachts über alle möglichen sachen den kopf zerbricht. allerdings hat er keine probleme mit dem schlaf, wenn er am abend was raucht. klar macht kiffen nicht unbedingt körperlich abhängig, aber es entsteht auf jeden fall eine gewisse routine oder sogar abhängigkeit, wenns einem damit besser geht.

GHoSTFool
10. Februar 2004, 20:16
Original geschrieben von ~HellAngel~

[....]
da man von canabis nicht so schnell und vor allem nicht körperlich abhängig wird, wird sich die zahl der "hängengebliebenen" in der relation geringer halten

lol nicht körperlich abhängig

Junge wenn man abhängig ist ist es egal ob du körperlich oder pychisch abhängig bist. du bist abhängig und bildest dir den rest dazu noch unbewusst ein.

haschischtasche
10. Februar 2004, 20:19
Original geschrieben von ~HellAngel~

wär canabis legal dann könnte die wissenschaft viel intensiver damit forschen und medikamente herstellen die die guten seiten des konsums hervorheben (zb als naturheilkundliches anti-depressiva)

*amkopfkratz*

wird doch schon laengst gemacht.




naja, egal, ich geh mal schlafen

:8[:

Jesus0815
10. Februar 2004, 20:20
fakt ist auch das etwa 90% aller canabis-konsument nach einem zeitraum von ca 5 jahren selber anfangen ihren konsum einzuschränken bzw. ganz einzustellen. aus einem simplen grund: sie haben das gefühl, den rhythmus den sie durch den konsum gewohnt sind nicht mehr länger halten zu können, das heißt ihn nicht mehr mit arbeit , freunden und ähnlichem im einklang halten zu können. ich habe noch nie von einem alkoholiker gehört, der in einem solchen zeitraum, seine lage verstanden, eingesehen und geändert hätte - OHNE FREMDE HILFE . auch kenne ich keinen manager der schwerer alkoholiker ist, kenne jedoch einige die sich ab und zu nen joint gönnen...

zudem haben mir viele leute (einige meiner professoren, ärzte aus dem umfeld und freundeskreis) bestätigt, das auch wenn die regierung es gerne so hätte, man dem canabis konsum weder physische noch psychische sucht nachweisen kann und es sehr unwahrscheinlich bzw nie zu einem beweiß dafür kommen wird.

ich persönlich finde auch, das alkohol eine wesentlich größere bedrohung für körper, geist UND VORALLEM FÜR DAS UMFELD eine ungleich höhere bedrohung/gefahr darstellt. wer das gegenteil behauptet, hat sich wahrscheinlich nicht genügend mit der materie beschäftigt.

und medion, du bist ein armes borniertes (weißt jetzt sicher nicht was das beudeutet...) würstchen. deine argumentation ist so lückenhaft und schlecht, das man meinen könnte du laberst mit absicht so ne kacke...

mfg

p.s.:hatte am anfang des threads vergessen zu erwähnen das meine freundin nur dagegen ist das ich selbst konsumiere, sie aber obwohl sie selbst noch nie gekifft hat für eine legalisierung ist.

Jesus0815
10. Februar 2004, 20:36
ich möchte nur nochmal die fakten zusammen fassen:

- KEINE je in der menschheitsgeschichte nachgewießene sucht
- KEINE durch direktes kiffen verstorbenen menschen in der gesamten menschheitsgeschichte bekannt
- es ist NUR eine pflanze die auf einem planet wächst der uns allen gehört (lol ich weiß wie das klingt, weiß es aber nicht anders auszudrücken ;) )
- alk ist legal obwohl um ein viel-vielfaches gefährlicher.
- findet anklang in der medizin (z.b. für hiv-patienten)

meine persönliche forderung (wenn sie denn gehör finden würde), wäre die legalisierung auf folgender basis:

- konsumenten müssen mind. 18 jahre alt sein
- nur registrierte coffee-shops
- _selbstverständlich_ verbot der teilnahme am straßenverkehr unter drogeneinfluß

holland machts ja schon vor, denn da ging der drogenkonsum sogar nach der legalisierung zurück :eek3: wie das? als es legal wurde gabs kurzzeitig anstieg an konsumenten, da die neugier hier der entscheidende faktor war. nach den ersten erfahrungen haben es die meisten halt bleiben lassen. das es legal ist, bedeutet also nicht das es jeder macht. so wie bei der immerwährenden trenddroge alk.

@leinad:
wenn du so sehr von der geselschaft sprichst, bist du wohl auch für die prohibition oder? _täglich_ weltweit ca 400 alkoholtote, aber keine "joint-opfer". wie kannst du da ernsthaft noch son stuss von dir geben? hielt dich immer für nen rational denkenden menschen, aber was du zu dem thema hier von dir gegeben hast ist stellenweiße lächerlich. sry -.-

~Infested~
10. Februar 2004, 20:40
Nun wenn du dir Gehör verschaffen möchtet dann klick in meiner Sig den Haschladen an und bestell dir ( schau in den Warenkorb ) was dann auf der nächsten Seite kannst du deine Argumentationen der Bundesdrogenbeauftragten in einer Mail persöhnlich mitteilen.
Natürlich anonym wenn du das wünscht ;)

Jesus0815
10. Februar 2004, 20:42
lol nice, danke :D

p.s.: danke für die vielen kontroversen ansichten, und ich bin überrascht das einige tatsächlich objektiv an das thema ranzugehen versuchen und nicht einfach nur auf der 08/15 "igitt-kiffer"-schiene mitfahren :top2:

[TGF]Eraser2
10. Februar 2004, 20:45
An die, die die Legalisierung unbedingt wollen: zählt doch mal die Gründe auf, die dafür sprechen. Nicht blabla, Alkohl darf man ja auch trinken... ich will mal echte Gründe sehen, die dafür sprechen.

Jesus0815
10. Februar 2004, 20:49
das grundgesetz schreibt sinngemäß:
jedem steht die freie entfaltung der persönlichkeit zu, solange er dabei keiner anderen person oder sich selbst (<---eingeschränkt) direkt, indirekt oder sonstwie über dritte schaden zufügt.

wenn es also keinen vernünftigen grund für die verbietung von canabis gibt, wie sie bei alk angebracht wäre, berufe ich mich auf das grundgesetz und sage:

ES IST MEIN RECHT UND MEIN FREIER WILLE! UND ICH SCHADE DAMIT NIEMANDEM!

das würde leinads forderung der gleichsetzung von canabisprodukten mit körperverletzung ad absurdum führen. wenn du also die gesetzgebung ändern möchtest, entwerfe hierfür erst ein völlig neues grundgesetz das dem jetzigen mindestens genausogut gerecht wird! gg, no re!

rnd0
10. Februar 2004, 20:49
@leinad
wie genau würdest du die gesetzgebung verändern wollen?
würdest du denn cannabiskonsum tatsächlich mit körperverletzung, diebstahl o.ä. gleichsetzen?

ich persönlich habe bis vor kurzem gerne mal cannabis geraucht, würde mich aber, auch von meinem moralempfinden her, nicht als "verbrecher" ansehen.

rnd0
10. Februar 2004, 20:54
Original geschrieben von [TGF]Eraser
An die, die die Legalisierung unbedingt wollen: zählt doch mal die Gründe auf, die dafür sprechen. Nicht blabla, Alkohl darf man ja auch trinken... ich will mal echte Gründe sehen, die dafür sprechen.

die erhöhung meiner lebensqualität, durch "konsum". also durchaus ein neuzeitliches phänomen.

viedion
10. Februar 2004, 21:05
nur überflogen...
IMHO das Hauptproblem beim kiffen:
die schnelle Verfügbarkeit - wer sagt schon: ich hau mir jetzt erstmal n sixer rein (allein vorm TV).
Schon eher: Ich roll mir jetzt einen, dann ma schaun...
Geht mir grad so - kein Bock zu lernen etc...

Jesus0815
10. Februar 2004, 21:10
ach ja und weil es natürlich die posts von gestalten wie medion oder havii (ganz zu schweigen von 101010101010101010101010) wesentlich erträglicher macht:8[:

Trollkoenig
10. Februar 2004, 21:40
Original geschrieben von TE)Kain


wenn es also keinen vernünftigen grund für die verbietung von canabis gibt, wie sie bei alk angebracht wäre, berufe ich mich auf das grundgesetz und sage:

ES IST MEIN RECHT UND MEIN FREIER WILLE! UND ICH SCHADE DAMIT NIEMANDEM!

doch, dir selbst
und Vater Staat wacht über dich ...
(zudem köntest du in eine Drogenklinik kommen, was Kosten für den Staat verursacht)
du entscheidest nicht für dich, die Gesellschaft tut es für dich, auch wenn Einschränkungen fürs persönliche Leben gemacht werden, wenn jeder so handeln würde, wie er es will ("blabla, ich bin ein freier Mensch..") dann isses Anarchie

Jesus0815
10. Februar 2004, 21:47
wieso brauche ich einen klinikaufenthalt wenn es keine nachgewießenen oder bekannten nebenwirkungen von canabis gibt? das das recht eingeschränkt wäre, wenn eine gefährdung durch mich für mich vorhanden wäre is mir klar. aber wo siehst du bei nem joint die gefährdung für leib und seele?

cidos
10. Februar 2004, 21:48
Original geschrieben von Trollkoenig

doch, dir selbst
und Vater Staat wacht über dich ...
(zudem köntest du in eine Drogenklinik kommen, was Kosten für den Staat verursacht)
du entscheidest nicht für dich, die Gesellschaft tut es für dich, auch wenn Einschränkungen fürs persönliche Leben gemacht werden, wenn jeder so handeln würde, wie er es will ("blabla, ich bin ein freier Mensch..") dann isses Anarchie


heutzutage weiss man aber, dass der mögliche schaden zu sich selbst sehr gering ist

und dein letzter abschnitt über anarchie is auch schrott, aber das nur so btw :x

cidos
10. Februar 2004, 21:55
Original geschrieben von [TGF]Eraser
An die, die die Legalisierung unbedingt wollen: zählt doch mal die Gründe auf, die dafür sprechen. Nicht blabla, Alkohl darf man ja auch trinken... ich will mal echte Gründe sehen, die dafür sprechen.

um sich cannabis zu besorgen, muss man nicht mehr zum dealer, der auch noch anderes zeug vertickt

durch strenge kontrollen, ist es möglich kinder besser davon fern zu halten

die kosten fallen weg, die durch unzählige unnötige verfahren enstehen

der staat verdient durch ne steuer noch ein bisschen was dazu

man gilt nicht mehr als krimineller, wenn man cannabis konsumiert
brauch sich nicht mehr verstecken...

dann noch der große medizinische aspekt

und es steigt das eigene wohlempfinden :]

Jesus0815
10. Februar 2004, 21:58
hart #2 :top2:

ToDesRiTTeR
10. Februar 2004, 22:00
Original geschrieben von 10110
Natürlich dagegen, da kann es unter vernunftbegabten Bürgern eigentlich keine andere Meinung geben. Statt dessen ist allerdings dringendst ein Verschärfung der Verbote und vor allem der entsprechenden Strafen notwendig. In diesem ganzen Bereich ist muß die Strategie gewechselt werden. Es ist beispielsweise einfach nicht nachvollziehbar, daß ein Verbrechen unter Drogeneinfluß milder als ohne bestraft wird, das Gegenteil muß aller Logik nach der Fall sein, sowas _muß_ strafverschärfend wirken. Außerdem machen Drogen einfach den Verstand und das Hirn weich. Man sieht deutlichst an dir, wie das enden kann und diesen erbärmlichen Zustand willst du doch niemand anderem zumuten, oder ?

Du hast in einem Punkt Recht:
Verbrechen unter Drogeneinfluß müssen härter bestraft werden.

Du wirst übrigens irgendwann an Intoleranz sterben.

[buendig]2
10. Februar 2004, 22:00
für die legalisierung spricht die erfolglosigkeit der repression.
menschen zu allen zeiten und in allen kulturen haben substanzen zur rauscherzeugung benutzt. es gibt keine drogenfreie gesellschaft und gab auch niemals eine.
ein phänomen der jüngeren geschichte ist, dass rauschmittel die nicht traditionell in die jeweilige gesellschaft eingebunden sind, in grossem masse verfügbar sind. so hat im zuge der europäischen kolonialisierung der alkohol, speziell hochprozentiges, diverse kulturen erschüttert, aber eben auch cannabis, tabak, kaffe, opium etc. und weitere traditionelle hauptdrogen anderer kulturen hier eingeführt.
was sich im laufe der zeit deutlich gezeigt hat ist, dass verbote dies niemals aufhalten konnten. stattdessen, gerade wenn bereits eine gewisse verbreitung stattgefunden hatte, lediglich ein schwarzmarkt und erfolgreich operierende kriminelle organisationen die nachfrage deckten.
es scheint daher angebracht, nachdem alle repressiven methoden erfolglos ausgeschöpft sind und zudem gesellschaftlich sehr negative nebenwirkungen haben ( von falsch-und minderinformation über die substanzen, über die förderung von kriminellen organisationen bis zur fehlenden möglichkeit die substanzen und den umgang damit gesellschaftlich einzubinden und somit einer besseren kontrolle zu unterwerfen), andere mittel anzuwenden um die suchtgefahr und negative folgen dieser entwicklung zu begrenzen.
das scheint mir mittels einer legalisierung, wie diese im endeffekt auch immer aussehen mag, besser zu realisieren, als mit weiterführung der erfolglosen massnahmen und der utopischen forderung nach drogenfreier gesellschaft.

Trollkoenig
10. Februar 2004, 22:18
Original geschrieben von lpb.hansi



heutzutage weiss man aber, dass der mögliche schaden zu sich selbst sehr gering ist

und dein letzter abschnitt über anarchie is auch schrott, aber das nur so btw :x
dieses Wissen kannst du (vor allem bei Jugendlichen)nicht voraussetzen

und der Abschnitt ist eine Weiterführung deiner Aussage "ES IST MEIN RECHT UND MEIN FREIER WILLE! "

Jesus0815
10. Februar 2004, 22:24
es ist doch scheiß egal ob die jugendlich wissen das die gefährdung gleich null ist oder nicht? verstehst du nicht?

WO KEINE GEFAHR, DA KEINE GEFÄHRDUNG

Trollkoenig
10. Februar 2004, 22:25
Original geschrieben von [buendig]

es scheint daher angebracht, nachdem alle repressiven methoden erfolglos ausgeschöpft sind und zudem gesellschaftlich sehr negative nebenwirkungen haben ( von falsch-und minderinformation über die substanzen, über die förderung von kriminellen organisationen
a) ich halte die Massnahmen bei weitem nicht ausgeschöpft, schliesslich wird oft ein Verfahren ausgesetzt weil es sich um ein Bagatelldelikt handelt (aber gerade bei Drogen, egal welcher Menge sollte man hart durchgreifen)
b) die Aussage, dass Verbote nur mehr Kriminalität erzeugen (und kriminelle Organisationen) stimmt in gewisser hinsicht, hat aber folgende Auswirkungen:
- die kleinen Dealer verschwinden
- die "Organisationen" kann man besser verfolgen (Verfassungschutz/Lauschangriff/usw.)
zudem ist es nicht gesagt, dass eine Legalisierung keine "Kiffer-Mafia" erzeugt, denn irgendwer wird sicher versuchen den (dann freien) Markt zu beherrschen und die Preise zu diktieren

Trollkoenig
10. Februar 2004, 22:27
Original geschrieben von TE)Kain
es ist doch scheiß egal ob die jugendlich wissen das die gefährdung gleich null ist oder nicht? verstehst du nicht?

WO KEINE GEFAHR, DA KEINE GEFÄHRDUNG
Kiffen mag vill keine "Gefahr" darstellen (muss man untersuchen)
aber dadurch gewöhnt man Jugendliche und andere an Drogenkonsum, einfach weil es verfügbar ist ..
irgendwann heisst es dann eventuell "Kiffen ist öde, will mal was härteres"

[buendig]2
10. Februar 2004, 22:37
@troll:ich habe das in etwas grösserem rahmen gesehen, also auf repressive bemühungen weltweit in den letzten paar hundert jahren. und da hat man bishin zur todesstrafe sehr wohl alle register gezogen, ohne jedoch nennenswerte erfolge zu erzielen.
das durch verbote die "kleinen dealer " verschwinden ist zudem vollkommen aus der luft gegriffen. wie gut sich grosse organisationen bekämpfen lassen zeigt sich ja wohl an der prohibition, oder aktuell den südamerikanischen kartellen, den unglaublichen gewinnspannen, mit all der damit verbundenen koruption und geselschaftlichichem verfall, kurz dem durchaus erfolgreichen agieren dieser organisationen in der realität. die nachfrage besteht weiterhin, sie wird weiterhin ohne probleme gedeckt. eher wunschdenken also, als realistische anaylse.
die "kiffermafia" die du für den fall der legalisierung prognostizierst wäre durch das bundeskartellamt zu überwachen, so wie die tabak oder alkoholindustire jetzt schon, bzw ein phänomen ähnlich dem zigarettenschmuggel heutzutage.
tut mir leid, deine argumentation ist mehr als schwach.

Crime2
10. Februar 2004, 22:43
Das ist doch lächerlich, was hier abläuft.
Wie kann man bitte Drogenkonsum rechtfertigen.
Eine Frechheit, mit der ich nicht übereinstimmen kann.

cidos
10. Februar 2004, 22:45
Original geschrieben von Trollkoenig

a) ich halte die Massnahmen bei weitem nicht ausgeschöpft, schliesslich wird oft ein Verfahren ausgesetzt weil es sich um ein Bagatelldelikt handelt (aber gerade bei Drogen, egal welcher Menge sollte man hart durchgreifen)
b) die Aussage, dass Verbote nur mehr Kriminalität erzeugen (und kriminelle Organisationen) stimmt in gewisser hinsicht, hat aber folgende Auswirkungen:
- die kleinen Dealer verschwinden
- die "Organisationen" kann man besser verfolgen (Verfassungschutz/Lauschangriff/usw.)
zudem ist es nicht gesagt, dass eine Legalisierung keine "Kiffer-Mafia" erzeugt, denn irgendwer wird sicher versuchen den (dann freien) Markt zu beherrschen und die Preise zu diktieren

a) es kann nicht das ziel eines staates sein, die menschen zu bestimmen
freie informationsquellen ermöglichen eine gute aufklärung
und diese zeigt einfach, dass ein hartes eingreifen ungerecht wäre
dadurch würde nur mehr widerstand entstehen und das ganze versetzt sich weiter in den untergrund
das ganze könnte dann schon revolutionsartige züge annehmen
dann muss der staat aber auch eventuell mit gewalt dagegen halten

b) die kleinen dealer waren noch nie das große problem und
wieso man die "organisationen" dann besser verfolgen kann, versteh ich nicht ganz ?!
wie gesagt würde dann kriminalität sich mehr in den untergrund verlagern, sprich mafia etc...
sicher keine wünschenswerte entwicklung

eine kiffer-mafia muss bei einer legalisierung natürlich durch einen fairen preis unterbunden werden

cidos
10. Februar 2004, 22:46
Original geschrieben von hallohanne
Das ist doch lächerlich, was hier abläuft.
Wie kann man bitte Drogenkonsum rechtfertigen.
Eine Frechheit, mit der ich nicht übereinstimmen kann.

du hast uns allen die augen geöffnet 8[

Jesus0815
10. Februar 2004, 22:47
Original geschrieben von [buendig]

tut mir leid, deine argumentation ist mehr als schwach.

#2

Trollkoenig
10. Februar 2004, 22:50
dadurch, dass diesen Organisationen eine "Halglegitimität" gestattet wird, setzt ein Werteverfall ein, nicht durch das Ausgrenzen und Ächten

sicher gibt es Schwierigkeiten bei der Umsetzung "harter" Strafen aber im Gesamten ist es durchaus zu bewältigen

und ich sehe es lieber, wenn der Staat über den Drogenhandel wacht als dass eine kriminelle Organisation dafür Sorge trägt

was vill zu bemängeln ist, ist das starre Justizsystem, as man am Beispiel des Opiumanbaus in den Schutzzonen deutscher Soldaten in Afghanistan sieht :o

aber nochmal zurück:
Korruption gibt es immer, keine Frage, aber keine Korruption oder Blockadebrechung kann die Verfügbarkeit beeibehalten, was wir jetzt haben (sprich: Nachfrage konstant, Preis steigt), denn wenn es Dealern und Zulieferen durch grössere Massnahmen erschwert wird, Deutschland zu beliefern und die Heimerzeugung (Selbstzucht) bekämpft wird, dann wird der Markt an zu hohen Preisen einbrechen

im Gegenzug dazu die Legalisierung:
die Drogen werden immer billiger weil ein Zufluss ohne Stops möglich ist (wenn du schon auf Korruption verweist, verweise ich darauf, dass Kleindealer sich sicherlich keine Steuerkarte besorgen werden ..) und somit eine grössere Zielgruppe entsteht, denn man will ja verkaufen
das wird so weit gehen, dass erst die Zielgruppe (Jugendliche) mit "leichten" Drogen überschwemmt wird und schliesslich auch andere, härte Stoffe angeboten werden ..

Trollkoenig
10. Februar 2004, 22:53
Original geschrieben von lpb.hansi


a) es kann nicht das ziel eines staates sein, die menschen zu bestimmen
freie informationsquellen ermöglichen eine gute aufklärung
und diese zeigt einfach, dass ein hartes eingreifen ungerecht wäre
dadurch würde nur mehr widerstand entstehen und das ganze versetzt sich weiter in den untergrund
das ganze könnte dann schon revolutionsartige züge annehmen
dann muss der staat aber auch eventuell mit gewalt dagegen halten

b) die kleinen dealer waren noch nie das große problem und
wieso man die "organisationen" dann besser verfolgen kann, versteh ich nicht ganz ?!
wie gesagt würde dann kriminalität sich mehr in den untergrund verlagern, sprich mafia etc...
sicher keine wünschenswerte entwicklung

eine kiffer-mafia muss bei einer legalisierung natürlich durch einen fairen preis unterbunden werden
a) doch, der Staat übernimmt Schutzfunktion für seine Bürger (nach Aussen wie Innen)
Bestimmung gehört dazu (keine Gesetze=Anarchie)
b) weil grosse, kriminelle Apparate wie alle Organisationen eine Verwaltung haben und schwerfällig sind
Kriminalität ist immer im Untergrund, nur durch diese klare Ausgrenzung kann man eine Zuordnung erreichen, denn es gibt keine "Halb-Kriminalität"

cidos
10. Februar 2004, 23:00
Original geschrieben von Trollkoenig

a) doch, der Staat übernimmt Schutzfunktion für seine Bürger (nach Aussen wie Innen)
Bestimmung gehört dazu (keine Gesetze=Anarchie)
b) weil grosse, kriminelle Apparate wie alle Organisationen eine Verwaltung haben und schwerfällig sind
Kriminalität ist immer im Untergrund, nur durch diese klare Ausgrenzung kann man eine Zuordnung erreichen, denn es gibt keine "Halb-Kriminalität"

a)aber dadurch wäre ja ein großteil der bürger dann schwere kriminelle
nämlich alle leute die cannabis rauchen
wo da der schutzt ist, ist mir nicht ganz bewußt ?
die schutzfunktion wäre durch solch drastische maßnahmen schon längst überschritten
das ist doch nur eine abschreckungsfunktion
willst du kleinen ladendieben auch die hand abhacken oder für 10 j. ins gefängnis schicken ?

b)wer dealt kriegt doch seine strafe
es kommt dann wohl eher darauf an, ob er in großem oder kleinem maßen verkauft
willst du das so eine differenzierung wegfällt ?

Laertes
10. Februar 2004, 23:01
Original geschrieben von Trollkoenig
dadurch, dass diesen Organisationen eine "Halglegitimität" gestattet wird, setzt ein Werteverfall ein, nicht durch das Ausgrenzen und Ächten

sicher gibt es Schwierigkeiten bei der Umsetzung "harter" Strafen aber im Gesamten ist es durchaus zu bewältigen

und ich sehe es lieber, wenn der Staat über den Drogenhandel wacht als dass eine kriminelle Organisation dafür Sorge trägt

was vill zu bemängeln ist, ist das starre Justizsystem, as man am Beispiel des Opiumanbaus in den Schutzzonen deutscher Soldaten in Afghanistan sieht :o

aber nochmal zurück:
Korruption gibt es immer, keine Frage, aber keine Korruption oder Blockadebrechung kann die Verfügbarkeit beeibehalten, was wir jetzt haben (sprich: Nachfrage konstant, Preis steigt), denn wenn es Dealern und Zulieferen durch grössere Massnahmen erschwert wird, Deutschland zu beliefern und die Heimerzeugung (Selbstzucht) bekämpft wird, dann wird der Markt an zu hohen Preisen einbrechen


In der Theorie vielleicht. Die Realität sieht aber so aus, daß wir zwei Nachbarstaaten haben, die "weiche" Drogen tolerieren und genau deshalb geht deine Rechnung nicht auf. Mal ganz abgesehen davon daß, wenn man jeden kleinen Kiffer strafrechtlich verfolgen würde, unser eh schon überlastetes Justizsystem kollabieren würde.

Zu deinem anderen Post:
Es will mir irgendwie nicht in den Kopf, daß du wirklich eine organisierte Drogen-Mafia dem Kleindealertum vorziehst. Und das mit dem leichter verfolgen ist wirklich fernab jeglicher Realität...

Jesus0815
10. Februar 2004, 23:04
troll sach ma bist du völlig besoffen? wieso sollte eine (zitat) "kriminelle organisation" an die macht kommen wenn canabis-produkte legalisiert werden? das ist doch dann nicht mehr kriminell. und überhaupt die vorstellung es könnte eine firma geben die sich darauf spezialisiert. das macht letzlich alles trotzdem der staat. bei alk gibts doch auch keine badmanner-alk-mafia. du kommst wirklich auf merkwürdige ideen. am unnachvollziehbarsten is die theorie das der markt einbricht wenn man härte strafen einführt. in malaysia steht die todesstrafe auf rauschgifthandel, die verticken das zeug trotzdem weiter weils viel geld abwirft GERADE WEGEN DEN VERBOTEN UND EINGIRFFEN DES STAATES und in holland oder jamaika gibts auch keine schwierigkeiten diesbezüglich:rofl:

stellt canabis rechtlich auf eine schiene wie alk. und feddisch. was soll da schief gehen? :top2:

[buendig]2
10. Februar 2004, 23:07
Original geschrieben von Trollkoenig
"dadurch, dass diesen Organisationen eine "Halglegitimität" gestattet wird, setzt ein Werteverfall ein, nicht durch das Ausgrenzen und Ächten"

Ich sprach von den gewinnspannen die durch die repression erst ermöglicht werden und die dadurch verfügbaren summen die für korruption frei werden und somit den staat mit den kriminellen organisationen verpflechten.

"sicher gibt es Schwierigkeiten bei der Umsetzung "harter" Strafen aber im Gesamten ist es durchaus zu bewältigen"

es gibt vor allem keine nachweisbaren erfolge durch die umsetzung harter strafen1

"und ich sehe es lieber, wenn der Staat über den Drogenhandel wacht als dass eine kriminelle Organisation dafür Sorge trägt"

das ist im augenblick allerdings nicht der fall, da der staat die kontrolle an den untergrund abgibt.

"was vill zu bemängeln ist, ist das starre Justizsystem, as man am Beispiel des Opiumanbaus in den Schutzzonen deutscher Soldaten in Afghanistan sieht :o"

was auch immer du damit sagen willst :/

"aber nochmal zurück:
Korruption gibt es immer, keine Frage, aber keine Korruption oder Blockadebrechung kann die Verfügbarkeit beeibehalten, was wir jetzt haben (sprich: Nachfrage konstant, Preis steigt), denn wenn es Dealern und Zulieferen durch grössere Massnahmen erschwert wird, Deutschland zu beliefern und die Heimerzeugung (Selbstzucht) bekämpft wird, dann wird der Markt an zu hohen Preisen einbrechen"

wieder wunschdenken für das es keine beispiele in der geschichte der drogenbekämpfung gibt.

"im Gegenzug dazu die Legalisierung:
die Drogen werden immer billiger weil ein Zufluss ohne Stops möglich ist (wenn du schon auf Korruption verweist, verweise ich darauf, dass Kleindealer sich sicherlich keine Steuerkarte besorgen werden ..) und somit eine grössere Zielgruppe entsteht, denn man will ja verkaufen
das wird so weit gehen, dass erst die Zielgruppe (Jugendliche) mit "leichten" Drogen überschwemmt wird und schliesslich auch andere, härte Stoffe angeboten werden .. "

im falle einer legalisierung würde der staat sich eben die möglichkeiten erst erschaffen regulierend einzugreifen, steuern zu erheben, die verteilungswege festzusetzten etc. was du bemängelst bzw. für den fall der legalisierung vorhersiehst ist durch die illegalität bereits real und alle repression hat daran in den letzten jahrzehnten nichts ändern können.

Trollkoenig
10. Februar 2004, 23:11
ich ziehe sowas nicht vor, doch wenn man Kriminalität nicht unterbinden kann, ist es immernoch besser, sie zu kontrollieren


bzw:
das mit den Nachbarstaaten:
fahr mal dahin, sieh sie dir an, wie viele Jugendliche dort "abhängig" sind und die gesamte Gesellschaft,sry, aber auf sowas kann ich verzichten ..
Ich war im Sommer in Holland und der eigentlich schöne Amsterdammerstadtbummel wurde leicht verdorben dadurch, dass man an fast jeder Ecke angesprochen wurde "Koks, Ecstasy, ..." und stets "Coffeeshops" einem ins Bewusstsein geführt hat, dass diese Gesellschaft Bewusstseinserweiternde Drogen duldet und somit eine Fürsorgepflicht verlässt ..
ganz verdorben hat dann ein versuchter Überfall eines Cracksüchtigen (zählt das schon als "leichte" Droge oder ist das "mittel" :hum: ) den Tag ...
und sowas will ich hier nicht haben !
die Passanten waren desinteressiert, keiner hat irgendwas gesagt oder sonstwie eingegriffen, ein totaler Verfall der Zivilcourage ...


zu hansi:
a) nein, aber das Dealen so schwer wie möglich machen und die Ursachen bekämpfen (evt Arbeitslosigkeit durch bevorzugte Vermittlung oder so..)
dazu harte Strafen für Unbeugsame
b) nein, viele Verfahren werden wegen minderen Wertes eingestellt (doch welcher Jugenliche kauft schon 500g)
es geht darum, an Exempeln den Geschmack am Handel einzudämmen, ganz abschaffen kann mans nicht, dazu ist es leider schon zu populär geworden, doch eine weitere Ausbreitung kann man zurückdämmen

@kain, sry aber auf aussagen wie "besoffen" muss ich nicht eingehen, oder was soll das ?
ich teile nur nicht deine meinung, also nimm dich bitte zusammen

Laertes
10. Februar 2004, 23:19
Original geschrieben von Trollkoenig
ich ziehe sowas nicht vor, doch wenn man Kriminalität nicht unterbinden kann, ist es immernoch besser, sie zu kontrollieren


bzw:
das mit den Nachbarstaaten:
fahr mal dahin, sieh sie dir an, wie viele Jugendliche dort "abhängig" sind und die gesamte Gesellschaft,sry, aber auf sowas kann ich verzichten ..
Ich war im Sommer in Holland und der eigentlich schöne Amsterdammerstadtbummel wurde leicht verdorben dadurch, dass man an fast jeder Ecke angesprochen wurde "Koks, Ecstasy, ..." und stets "Coffeeshops" einem ins Bewusstsein geführt hat, dass diese Gesellschaft Bewusstseinserweiternde Drogen duldet und somit eine Fürsorgepflicht verlässt ..
ganz verdorben hat dann ein versuchter Überfall eines Cracksüchtigen (zählt das schon als "leichte" Droge oder ist das "mittel" :hum: ) den Tag ...
und sowas will ich hier nicht haben !
die Passanten waren desinteressiert, keiner hat irgendwas gesagt oder sonstwie eingegriffen, ein totaler Verfall der Zivilcourage ...


In Amsterdam sahs früher auch nicht anders aus. Außerdem kannst du Holland nicht mit Deutschland vergleichen, da die liberale Drogenpolitik in Holland noch viel weiter geht (ich denke da nur an die Koks-Politik der holländischen Zollbeamten am Flughafen. Zudem bezog sich meine Aussage darauf, daß der Preis nicht sinkt, da immernoch Marihuana aus den Nachbarländern reinkommt...

Jesus0815
10. Februar 2004, 23:21
Original geschrieben von Trollkoenig
ich ziehe sowas nicht vor, doch wenn man Kriminalität nicht unterbinden kann, ist es immernoch besser, sie zu kontrollieren
bzw:
das mit den Nachbarstaaten:
fahr mal dahin, sieh sie dir an, wie viele Jugendliche dort "abhängig" sind und die gesamte Gesellschaft,sry, aber auf sowas kann ich verzichten ..
Ich war im Sommer in Holland und der eigentlich schöne Amsterdammerstadtbummel wurde leicht verdorben dadurch, dass man an fast jeder Ecke angesprochen wurde "Koks, Ecstasy, ..." und stets "Coffeeshops" einem ins Bewusstsein geführt hat, dass diese Gesellschaft Bewusstseinserweiternde Drogen duldet und somit eine Fürsorgepflicht verlässt ..
ganz verdorben hat dann ein versuchter Überfall eines Cracksüchtigen (zählt das schon als "leichte" Droge oder ist das "mittel" :hum: ) den Tag ...
und sowas will ich hier nicht haben !
die Passanten waren desinteressiert, keiner hat irgendwas gesagt oder sonstwie eingegriffen, ein totaler Verfall der Zivilcourage ...


a) du musst totaler analphabet sein wenn du immernoch glaubst ein joint macht abhängig. sogar mediziner und forscher sagen eben genau das gegenteil. es macht nicht abhängig, absolut null und gar nicht, nie nix nimmer! kapiert?

b) du hast keine ahnung vom thema, denn:
1) es geht um legalisierung von canabis-produkten
2) sonst nichts, d.h. keine anderen drogen
3) canabis hat absolut null und rein überhaupt absolut gar
nichts mit koks oder crack zu tun

c) woher weißte das er crackjunk war? hat ers dir verraten bevor oder nachdem er dich ausgeraubt hat?

d) ich hab bestimmt schon mehr als 500 besoffene gesehen die:

1) mich um geld angeschnorrt
2) mich angepöbelt
3) in der öffentlichkeit in die gegend gepisst
4) wild rumgeschlägert
5) hart nach alk gestunken
6) randaliert haben

e) zum vergleich kiffer bei denen ich das gesehen habe

zu 1) nie
zu 2) nie
zu 3) nie
zu 4) nie
zu 5) nie
zu 6) nie

f) deinen befürchteten werteverfall führt alkohol grob geschätzt um ein zehntausendfaches schneller ein als canabis das je könnte.

g) bevor du wieder etwas schreibst, lies dir meinen post noch einmal durch und verstehe ihn

mfg

BMPenner
10. Februar 2004, 23:46
1. in holland wird weniger gekifft als hierzulande, bei härteren sachen siehts genauso aus.
2. harte strafen bringen nichts, es gibt ländern wo 10 mal so hohe strafen draufstehn und es ändert NICHTS.
3.dealer? härter bestrafen bringt wie gesagt nix also wie dem org. verbrechen den zweig kaputt machen? mmhh überleg überleg ... ach ja! vielleicht in dem der staat es verkauft und die ganze kohle einstreicht um was sinnvolles zumachen?

Trollkoenig
10. Februar 2004, 23:55
tut mir leid, aber wenn du das Niveau verlässt und mir komisch kommst, bin ich nicht weiter bereit, mit dir zu diskutieren
du bist ja anscheinend allwissend und ich darf keine Meinung und Sichtweise äussern

@Laertes:
nun, die "liberale Drogenpolitik" hat Vor- und Nachteile ..
das Hauptproblem ist, dass man Holland gerne als Vorreiter sieht in einer Liberalisierungspolitik, deren Folgen viel langfristiger sind als die bisherigen Zustände
sprich:
erstmal sehen, wie es ihn Holland sich entwickelt (werden mehr Jugendliche abhängig ? / steigt auch der Konsum von "härteren" Stoffen ?), doch ohne konkrete Zahlen über eine Generation mindestens hinweg eine Legalisierung zuzulassen ist recht verantwortungslos da man die langfristigen Auswirkungen nicht kennt ..

und wegen Abhänigkeit:
sry, aber die gibt es, nicht im der Art der Sucht, aber inder Art des Entzuges, sprich dass derjenige merkt, dass er "etwas zu rauchen braucht" oder zumindest das Verlangen spürt "etwas zu chillen" und dieses Verhalten in seinen geregelten Tagesablauf übernehmen könnte ("oh, schon 5, Zeit für nen Dübel")
und das würde meiner Ansicht nach die Verbreitung und den Missbrauch fördern (wie auch beim Alkohol gibt es Übermaß)
und vermutlich auch "härtere" Drogen würden mehr und mehr konsumiert (Vergleich: wenn Kiffen in etwa Bier sein soll, welcher Biertrinker hat nicht schonmal Schnaps getrunken ?)


nur eine Beantwortung zu kain:
c) weil er mir seine schmierige Crackpfeife vor die Nase gehalten hat und den Ausdruck "Crack" gebrauchte

Jesus0815
10. Februar 2004, 23:59
Original geschrieben von Trollkoenig

nur eine Beantwortung zu kain:
c) weil er mir seine schmierige Crackpfeife vor die Nase gehalten hat und den Ausdruck "Crack" gebrauchte

es ist natürlich total beschissen wenn man ausgeraubt wird, aber das alle auf kiffer zu projezieren halte ich für unangebracht. kann aber trotzdem deine abneigung nach so einer erfahrung verstehen

Trollkoenig
11. Februar 2004, 00:00
Original geschrieben von irishcream I
1. in holland wird weniger gekifft als hierzulande, bei härteren sachen siehts genauso aus.
2. harte strafen bringen nichts, es gibt ländern wo 10 mal so hohe strafen draufstehn und es ändert NICHTS.
3.dealer? härter bestrafen bringt wie gesagt nix also wie dem org. verbrechen den zweig kaputt machen? mmhh überleg überleg ... ach ja! vielleicht in dem der staat es verkauft und die ganze kohle einstreicht um was sinnvolles zumachen?
1- diese Aussagen hätte ich gerne belegt, zudem gibt es sowas wie den "Kiffertourismus" der sicherlich nicht erfasst wird (und prozentual sind am Geschäft mit dem Rausch sicher mehr Leute beteiligt als das in Deutschland der Fall ist)
2- vill ändert es nichts, aber kein Grund gänzlich aus solche zu verzichten, wodurch sich, wie schon gesagt, eine ausweitung ergeben würde
3- der Staat kann den Handel nicht total kontrollieren, das weiss der Dealer, das weiss der Staat, nacher jammert man wieder wegen allemeinen Steuern da das Gewerbe zu undurchsichtig ist als dass alle Verkaufsstellen erfasst werden können
das Problem ist nunmal, dass Kiffen und das Dealen damit in der Illegalität entstanden ist, man kann es nicht plötzlich wie eine Münze umsdrehen und plötzlich ist alles legal und besser ..

Trollkoenig
11. Februar 2004, 00:02
Original geschrieben von TE)Kain


es ist natürlich total beschissen wenn man ausgeraubt wird, aber das alle auf kiffer zu projezieren halte ich für unangebracht. kann aber trotzdem deine abneigung nach so einer erfahrung verstehen
nein, einige aus meinem Bekanntenkreis sind deiner Meinung ;)
ich habe auch kein Problem damit, ich projeziere auch nichts, denn ich kenn mir eine Meinung bilden, die auf anderen Gründen basiert (wie ich versuche darzustellen)

Trollkoenig
11. Februar 2004, 00:03
ich glaube, das Thema können wir noch endlos diskutieren(gern bei nem Bierchen ;) )aber ich werd erstmal schlafen gehen, gute Nacht :wave:

Laertes
11. Februar 2004, 00:05
Original geschrieben von Trollkoenig
tut mir leid, aber wenn du das Niveau verlässt und mir komisch kommst, bin ich nicht weiter bereit, mit dir zu diskutieren
du bist ja anscheinend allwissend und ich darf keine Meinung und Sichtweise äussern

@Laertes:
nun, die "liberale Drogenpolitik" hat Vor- und Nachteile ..
das Hauptproblem ist, dass man Holland gerne als Vorreiter sieht in einer Liberalisierungspolitik, deren Folgen viel langfristiger sind als die bisherigen Zustände
sprich:
erstmal sehen, wie es ihn Holland sich entwickelt (werden mehr Jugendliche abhängig ? / steigt auch der Konsum von "härteren" Stoffen ?), doch ohne konkrete Zahlen über eine Generation mindestens hinweg eine Legalisierung zuzulassen ist recht verantwortungslos da man die langfristigen Auswirkungen nicht kennt ..


Die liberale Drogenpolitik Hollands ist nichts neues, also kann man schon gewisse Schlußfolgerungen ziehen. Es geht halt einfach darum, daß wir hier eine große Anzahl (mehr oder weniger regelmäßiger) Konsumenten aus allen gesellschaftlichen Schichten haben und die momentanen Gesetze diese Leute kriminalisieren...

P.S. Amsterdam ist übrigens ein recht schlechtes Beispiel, da es schon von jeher die Sex- und Drogenhauptstadt Europas ist...

Jesus0815
11. Februar 2004, 00:08
Original geschrieben von Trollkoenig
ich glaube, das Thema können wir noch endlos diskutieren(gern bei nem Bierchen ;) )aber ich werd erstmal schlafen gehen, gute Nacht :wave:

gn8 :wave:

BuG
11. Februar 2004, 00:12
pro Legalisierenung. Soll doch wenigstens der Staat und nicht irgendwelche albanerbanden an dem unvermeidbaren zustand verdienen.

Apfelbaeumchen
11. Februar 2004, 11:06
wenn der staat den leuten die möglichkeit gibt tabak und alkohol zu konsumieren dürfte nichts mehr gras sprechen. da sollte man dann schon konsequent sein......

btw: bw macht mehr süchtig als gras.

Trollkoenig
11. Februar 2004, 11:40
Original geschrieben von Apfelbaeumchen
wenn der staat den leuten die möglichkeit gibt tabak und alkohol zu konsumieren dürfte nichts mehr gras sprechen. da sollte man dann schon konsequent sein......

toll, wenn du alle Befriedigungen zugestehen willst, dann spricht ja auch nichts gegen härtere Drogen oder sonstige Adrenalinkicks (zB übermässige Geschwindigkeiten)
das ist das Beispiel "alle haben dies, ich brauchs deswegen auch" --> "alle springen ausm Fenster"
bloss weil einiges (kontrollierte) erlaubt ist, muss man nicht alles erlauben

cidos
11. Februar 2004, 11:46
ich denke hier geht es weniger um legalsierung, als um trollkoenigs verarbeitung seiner traumatischen reise nach amsterdam :)

Trollkoenig
11. Februar 2004, 11:58
nein, meine Meinung hatte ich schon davor aber das hat meine Auffassung schon sehr bestätigt, dass ich solche Zustände hier nicht wünsche (zb Kiffercampingplätze voller Jugendlicher oder eben diese aufdringliche Dealerschaft die an jeder Ecke dich anspricht ob du Koks, Ecstasy usw willst :x )

Fatalist
11. Februar 2004, 12:49
Original geschrieben von TE)Kain
ich möchte nur nochmal die fakten zusammen fassen:

...
- KEINE durch direktes kiffen verstorbenen menschen in der gesamten menschheitsgeschichte bekannt
...


Da war doch was ... wenn mir nur einfallen würde was ... achja hier.


Original geschrieben von Medion
...
Brite kiffte sich zu Tode
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-282653,00.html
...

cidos
11. Februar 2004, 12:54
:rofl2:

wer glaubt denn so ne scheisse ?

Jesus0815
11. Februar 2004, 13:25
lol fatalist.

lächerlicher plz.

les dir den ganzen thread erstma durch und erkenne das

a) der typ ganz sicher nicht durch das thc verstroben ist

b) das nicht nur ein einzelfall ist, sondern überhaupt der einzige - angeblich mit canabis in zusammenhang stehende - bekannte todesfall ist

c) man wirklich ohne witz 3,5 KG rauchen muss um daran zu sterben, und dann wie gesagt stirbt man am rauch und immernoch nicht am thc-gehalt

lesen, lernen, dann posten

mfg

p.s.: wer sowas tatsächlich glaubt, glaubt auch das deutschland in afrika liegt, und george bush den friedensnobelpreiß verdient hätte

ETBrooD
11. Februar 2004, 13:25
zu mir:
hab 1 jahr lang häufig gekifft
danach 2 jahre kaum bis gar nicht, was bis heute der fall is

zum thema:
canabis legalisieren, hmm..

einerseits fänd ichs nicht übel
andererseits scheisse
ich denk mal jedem dürft klar sein dass es genauso nachteile wie vorteile bringt, etwa in gleichem maß

der hauptgrund warum ichs scheisse fänd mag manchem hier strange vorkommen aber:
der zauber wäre weg

denkt an den alk, niemand sieht darin was besonderes, es is bloß ein genuss/sucht-mittel
canabis dagegen is was verbotenes, und dinge die verboten sind üben einen gewissen reiz aus, der den genuss um ein vielfaches interessanter wirken lässt
man fühlt sich wie ein kind das in einen vergessenen keller klettert und die gänge erforscht, über knochen stolpert, spinnen aufscheucht

was die gesellschaft über legalisierung denkt is mir ziemlich egal, ich kenn ja höchstens 0.000001% der menschen in meinem land, und von denen is mir der großteil auch schnuppe

@ troll:
du findest ampeln doch sicher auch lästig
aber sorry, die welt stellt sich nicht auf einzelne ein

HellAngel
11. Februar 2004, 13:53
Original geschrieben von Trollkoenig

toll, wenn du alle Befriedigungen zugestehen willst, dann spricht ja auch nichts gegen härtere Drogen oder sonstige Adrenalinkicks (zB übermässige Geschwindigkeiten)
das ist das Beispiel "alle haben dies, ich brauchs deswegen auch" --> "alle springen ausm Fenster"
bloss weil einiges (kontrollierte) erlaubt ist, muss man nicht alles erlauben
also ich geb dir nen tipp
kauf dir drei sachen
1 kg kocks
1 fass bier
1 kg grass
und probiers aus
ich will wetten du rührst dannach weder bier noch gras an, weil du vom koks süchtig geworden bist
es ist medizinisch erwiesen dass marihuana an sich nicht nur relativ unbedenklich, sondern in manchen fällen auch noch eine heilende wirkung hat (zub grauer star)
die menge macht die droge, so ist es bei allem
ein glas wein täglich is auch gesund, aber ne flasche wodka wohl eher weniger
ausserdem glaube ich kaum das man hier mit dem suchtargument kommen kann
wenn jemand psychisch abhängig wird von dem zeug dann ist das eine sache der persönlichkeit und nicht der erreichbarkeit
ich kenn auch n paar leute die wirklich richtig auf dem zeug hängengeblieben sind, aber 99% der kiffer die ich kenn können damit umgehen

enOr
11. Februar 2004, 15:07
Original geschrieben von Trollkoenig
nein, meine Meinung hatte ich schon davor aber das hat meine Auffassung schon sehr bestätigt, dass ich solche Zustände hier nicht wünsche (zb Kiffercampingplätze voller Jugendlicher oder eben diese aufdringliche Dealerschaft die an jeder Ecke dich anspricht ob du Koks, Ecstasy usw willst :x )

was hat cannabis mit koks, crack und ecstasy zu tun, was im gegensatz zu cannabis alles harte drogen sind? hier spricht keiner von der legalisierung harter drogen, sondern der legalisierung von cannabis. meinst du wenn man gras legalisieren würde, es also legal in bestimmten geschäften zu beziehen wäre wie alkohol, würde es auf einmal an allen straßenecken von crackdealern wimmeln? der zusammenhang erschließt sich mir nicht so ganz....
mFg
[LoT]eNiAC

Trollkoenig
11. Februar 2004, 15:20
denk über den Gedankenstrang:
Biertrinker hat auch mal Schnaps probiert an die Sache ran
und irgendwann wird die "leichte" Droge fad, dann nimmt man was "härteres"

ETBrooD
11. Februar 2004, 15:23
Original geschrieben von Trollkoenig

und irgendwann wird die "leichte" Droge fad, dann nimmt man was "härteres"

das trifft längst nicht auf jeden zu
imo höchstens (!) 20%

enOr
11. Februar 2004, 15:30
das sind nicht mal 20%, viel weniger würd ich sagen
und @trollkönig
was hat das mit meiner frage zu tun?
du meinstest du willst nicht solche verhältnisse wie in amsterdamm, wo vermehrt dealer auf der straße stehen und die leute offensiv ansprechen ob sie was kaufen wollen.
das ist so weil in holland auch im bezug auf harte drogen eine etwas liberalere politik gefahren wird. in deutschland wird der verkauf von harten drogen streng verfolgt und warum sollte sich im falle der legalisierung von cannabis daran etwas ändern?
mFg
[LoT]eNiAC

AlienKind
11. Februar 2004, 15:38
Original geschrieben von rAnGeD

man fühlt sich wie ein kind das in einen vergessenen keller klettert und die gänge erforscht, über knochen stolpert, spinnen aufscheucht


interresant was du als kind gemacht hast, und vor allem sehr interresant was du im keller deiner eltern gefunden hast:
KNOCHEN :lol:

rauch weniger, dann hast du weniger hallus :p
;)

ein grund canabis illegal zu halten :Tagträume! :)





Original geschrieben von rAnGeD


das trifft längst nicht auf jeden zu
imo höchstens (!) 20%


selbst wenn es "nur" 20% wären, ist der gedanke 20% mehr junkies auf den straßen zu haben nicht grade schön.
Also "härtere-drogen" junkies meine ich.
20% ist extrem hoch würde ich sagen und somit ein witeres contra contra. ^^

Überhaupt sollte man Canabis nicht legalisieren, genauso sollte man Rauchen verbieten und übermäßigen Alk-genuss. :lol:


So long :evil:

[buendig]2
11. Februar 2004, 15:50
troll liegt mit einer seiner grundlegenden annahme einfach falsch. der reine konsum ist nämlich sehr wohl bereits legal.("Nur der unmittelbare Verbrauch, also der reine Hanfkonsum ist (ebenso wie der Konsum aller anderen illegalisierten Substanzen) grundsätzlich (!) straffrei, da eine eventuelle eigenverantwortliche gesundheitliche Selbstgefährdung durch Cannabiskonsum durch Art. 2, Abs. 1 des Grundgesetzes (Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit) geschützt sei.")
dann auch noch gerade amsterdam als beispiel für die auswirkungen der cannabislegalisierung auf die holländische gesellschaft heranzuziehen zeigt auch mangelndes vertändnis der grösseren zusammenhänge, da das spektakel dort natürlich hauptsächlich für touristen zelebriert wird, die aus ländern mit einer repressiven drogenpolitik kommen und daher genau das suchen.
dazu mal text^^:
" Die Sterblichkeit durch Drogenkonsum beträgt 2,4 pro Million Einwohner. In Frankreich beläuft sie sich auf 9,5, in Deutschland auf 20,0, in Schweden auf 23,5 und in Spanien auf 27,1. Aus dem Jahresbericht der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht in Lissabon geht hervor, daß die Niederlande 1995 die niedrigste Sterblichkeitsrate von ganz Europa hatten. Auch was die Aids-Problematik bei Drogenabhängigen angeht, ist die niederländische Vorgehensweise erfolgreich. In ganz Europa spritzen sich durchschnittlich 39,2 % der Aids-Patieten intravenös Drogen, in den Niederlanden sind es nur 10,5 %.

Die Zahl der Drogenabhängigen ist in den Niederlanden schon seit Jahren stabil; sie beträgt etwa 25 000. Der Anteil der Süchtigen an der Gesamtbevölkerung ist in etwa identisch mit dem in Deutschland, Schweden oder Belgien. Es gibt in den Niederlanden kaum junge Heroinabhängige. Dies ist vor allem das Ergebnis des Bemühens um eine Trennung der Märkte für harte bzw. weiche Drogen. Das durchschnittliche Alter der Personen, die von harten Drogen abhängig sind, beträgt zur Zeit etwa 36 Jahre."

BMPenner
11. Februar 2004, 15:54
zum thema härtere drogen und "einstiegsdroge" :


"Cannabis ist eine Einstiegsdroge" Diese Theorie ist schon seit über 20 Jahren widerlegt. Zahlreiche Studien fanden, dass nur 2 bis 5 Prozent der Cannabiskonsumenten später bei harten Drogen landen, 95 bis 98 Prozent tun es nicht. Das Bundesverfassungsgericht befand 1994 nach Einsicht der wissenschaftlichen Literatur, die These von der Einstiegsdroge werde "überwiegend abgelehnt". (BVerfG 1994) Die Studie von Dr Dieter Kleiber, die der damalige Bundesgesundheitsminister Seehofer (CSU) in Auftrag gegeben hatte, kam 1998 zu dem folgenden Schluss: "Die Annahme, Cannabis sei die typische Einstiegsdroge für den Gebrauch harter Drogen wie Heroin, ist also nach dem heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand nicht haltbar." (Kleiber/Soellner) Staatsanwalt Körner, der Autor des massgeblichen Gesetzeskommentars zum heutigen Betäubungsmittelgesetz, schreibt dazu: "Die These vom Umsteigeeffekt des Haschisch (...) hat sich als Mythos erwiesen." Er führt aus, dass es etwa 40 mal mehr Cannabiskonsumenten als Heroinkonsumenten gibt, ein Umstieg also eher die Ausnahme denn die Regel ist. (Körner) Der Bericht des amerikanischen "Institute of Medicine" zu Cannabis kam 1999 ebenfalls zu dem Schluss, dass Cannabis keine "Einstiegsdroge" ist. In den USA kommen nach über dreissig Jahren "Drogenwelle" auf etwa 80 Millionen Cannabiskonsumenten mehrere Hundertausend aktueller Konsumenten harter Drogen, ein Verhältnis von 100 zu 1.


troll beweise? da:

"Mit einer Legalisierung würde der Drogenkonsum drastisch zunehmen"
Dafür gibt es keine Hinweise.
Tatsächlich liegt der Cannabiskonsum in den Niederlanden nach 25 Jahren des entkriminalisierten öffentlichen Cannabisverkaufs niedriger als in Grossbritannien wo auf den Verkauf bis zu 14 Jahre Gefängnis stehen.

Beim Vergleich mit den USA, wo es für Cannabis sogar lebenslängige Strafen gibt, sieht es ähnlich aus: Es konsumieren nur halb soviel Niederländer ab 12 Jahren mindestens monatlich Cannabis als Amerikaner (2,5 Prozent bzw. 5 Prozent). 33 Prozent der Amerikaner haben Cannabis probiert aber nur 15,6 Prozent der Niederländer. Der Anteil der Amerikaner mit Heroinerfahrung ist gar viermal höher (0,3 Prozent bzw. 1,1 Prozent). (CSDP)

Als vor 27 Jahren einige Bundesstaaten der USA wegen der rapide steigenden Kosten für die Strafverfolgung den Besitz geringer Cannabismengen entkriminalisierten stieg in den folgenden Jahren der Cannabiskonsum in diesen Staaten weniger stark an als in anderen Bundesstaaten die harte Strafen beibehielten.

Regelmässiger Cannabiskonsum ist in Deutschland weiter verbreitet als in den Niederlanden: Das beweisen zwei Studien für das deutsche bzw. niederländische Gesundheitsministerium. Während nur 2,5 Prozent der Niederländer im letzten Monat Cannabis konsumiert haben, waren es in Gesamtdeutschland 2,8 Prozent und in Westdeutschland gar 3,0 Prozent. (IFT98),

zuer gefährlichkeit
Cannabis ist nicht harmlos"
Niemand behauptet, dass Cannabis harmlos ist. Wie Alkohol und viele Lebensmittel kann Cannabis missbraucht werden. Daraus folgt nicht automatisch, dass ein Komplettverbot diejenige Regelung ist die insgesamt zu den wenigsten Schäden führt.
Cannabis ist nicht völlig harmlos, aber es ist weniger schädlich als Alkohol und Nikotin die weiterhin legal sind. Das macht das Verbot und die Drogenpolitik allgemein unglaubwürdig und damit unwirksam und untergräbt die Autorität des Staates.

Die Cannabisexpertise von Professor Kleiber und Professor Kovar für Bundesgesundheitsminister Seehofer (CSU) stellte fest: "Zusammenfassend ist festzuhalten daß die pharmakologischen Wirkungen und psychosozialen Konsequenzen des Cannabiskonsums sich als weniger dramatisch und gefährlich erweisen, als dies überwiegend noch angenommen wird." (Kleiber/Kovar)

Entscheidend ist für die Frage des Verbots ist die Gesamtbilanz. Viele Punkte die dort einfliessen werden gemeinhin völlig ignoriert. Ein Verbot kann den Cannabiskonsum nicht verhindern, wie die Erfahrung der letzten drei Jahrzehnte gezeigt hat. Es verursacht aber zusätzliche Probleme, von den enormen Kosten für Polizei und Justiz über die Schaffung einer Einkommensquelle für kriminelle Händler und den mangelnden Jugendschutz im Schwarzmarkt bis zur Verhinderung einer Cannabisbesteuerung.

Auch Cholesterin ist nicht harmlos, aber dennoch ist der Verkauf von cholesterinhaltigen Lebensmitteln legal. Aus gutem Grund setzten wir hier auf gesundheitliche Information und Selbstverantwortung der Verbraucher. Aufklärung ist wesentlich kosteneffektiver als Verbote. Jeder Euro den wir in die versuchte Durchsetzung von Verboten stecken fehlt uns zur Aufklärung.

Das Deutsche Ärzteblatt vom 27.10.2000 nannte das Cannabisverbot einen "kollektiven Irrweg" und schrieb:
"Aus medizinischer Sicht wird kein Schaden angerichtet, wenn Cannabis vom Verbot befreit wird. Das Cannabis-Verbot kann durch medizinische Argumente nicht gestützt werden."



und sicher kann mans dealen nicht einfach umdrehn aber es wär n RIESEN schritt in die richtige richtung.
und wegen härteren drogen, es liegt an den dealern. mir wollt man auch schon koks und was weiss ich andrehn. die einzige gefahr am gras ist das man durch die erzwungenen schwierigkeiten fast zwangsläufig mit harten sachen in berührung gerät. oder wer hatte sonst schonmal heroin inner hand?
und genau diesen kontakt kann man durch ne legalisierung praktisch komplett verhindern.

haschischtasche
11. Februar 2004, 15:59
aehm, ja ich glaub wir kommen nicht weiter.

Jesus0815
11. Februar 2004, 16:15
@irishcream: danke für die wirklich guten quellen. habe selbst dannach gesucht wurde aber nicht fündig. :)

juma
11. Februar 2004, 16:28
harte fronten hier...
ich hab eigentlich erst spät angefangen zu kiffen,18-19 ca.
war witzig,ich hatte mit einem freund n bongsortiment und das erdloch im freien für die warmen tage;)

nach 2 jahren sind wir unsere wege gegangen,er ist dabei geblieben.
ich bin froh wider einen klaren kopf zu haben,mich an kleinigkeiten zu freuen,meine freunde und familie zu lieben.

jeder der raucht oder rauchte weiss was der preis ist;und er ist höher als die meisten menschen denken.
jap,das ist alles...

RobertoRanchor
11. Februar 2004, 16:30
Original geschrieben von Trollkoenig
denk über den Gedankenstrang:
Biertrinker hat auch mal Schnaps probiert an die Sache ran
und irgendwann wird die "leichte" Droge fad, dann nimmt man was "härteres" Aha. Also ich kiffe. Das ist eine sogenannte "leichte Droge". Das wird aber irgendwann langweilig und daher fange ich an, mir Heroin zu spritzen. Schön.
Du allerdings trinkst Bier und auch mal ab und zu einen Woddi. Das sind auch sogenannte "leichte Drogen". Warum wird dir also der Alkohol nicht irgendwann zu leicht und du fängst an, dir Heroin zu spritzen.
Dieses uralte Drecksargument, daß "leichte Drogen" zum Umstieg auf "harte Drogen" führen regt mich einfach derartig auf.
Und ganz nebenbei... Hast du dir schon einmal über die Menge deines Bierkonsums Gedanken gemacht?

edit: Ich habe die Diskussion in diesem Thread zwar von Anfang an verfolgt, aber bisher keinen Beitrag geleistet, da es für mich nichts zu sagen gab, das nicht schon jemand anderes ausgeführt hatte. Doch dann kam dieser "Einstiegsdrogen"-Scheiß...

Kloland
11. Februar 2004, 16:55
Tja Roberto deine These wird anhand deines eigenen Lebenslaufs widerlegt.

Original geschrieben von TE)Kain
und george bush den friedensnobelpreiß verdient hätte
Saupreiß?

ETBrooD
11. Februar 2004, 16:58
Original geschrieben von AlienKind


interresant was du als kind gemacht hast, und vor allem sehr interresant was du im keller deiner eltern gefunden hast:
KNOCHEN :lol:

rauch weniger, dann hast du weniger hallus :p
;)

ein grund canabis illegal zu halten :Tagträume! :)







selbst wenn es "nur" 20% wären, ist der gedanke 20% mehr junkies auf den straßen zu haben nicht grade schön.
Also "härtere-drogen" junkies meine ich.
20% ist extrem hoch würde ich sagen und somit ein witeres contra contra. ^^

Überhaupt sollte man Canabis nicht legalisieren, genauso sollte man Rauchen verbieten und übermäßigen Alk-genuss. :lol:


So long :evil:

du deutest mein post so dermaßen falsch dass ich fast geheult hätte vor verzweiflung über deine dummheit
lies alles nochmal wort für wort und versuche wenigstens es zu verstehen
möge dir ein licht aufgehn und die macht mit dir sein

Fatalist
11. Februar 2004, 17:07
Gehen wird davon aus, dass es legalisiert wird, wo hast du es dann vor zu konsumieren? Sicherlich auch in der öffetnlichkeit, es ist ja nicht mehr verboten. Da liegt aber genau mein Problem damit. Ich finde es als Nichtraucher schon schwer Rauchern aus dem weg zu gehen. Wenn dann die Kiffer auch noch alle auf der Straße sind, wo soll ich dann bitte noch frei atmen können. Sehr egoistisch ich weiß.

Nebenbei bemerkt ist es mir lieber, wenn - ganz im Sinne der Gleichberechtigung - Alkohol verboten werden würde und normaler Tabak ebenfalls.

enOr
11. Februar 2004, 17:14
das ist kein wirkliches argument contra legalisierung, denn dazu könnte man entsprechende gesetze formulieren die das konusmieren in der öffentlichkeit entsprechend einschränken.

mFg
[LoT]eNiAC

RobertoRanchor
11. Februar 2004, 17:15
Original geschrieben von Klo[land]Ranchor
Tja Roberto deine These wird anhand deines eigenen Lebenslaufs widerlegt.Wovon redest du?

Kloland
11. Februar 2004, 17:25
Das Haschisch fast deine Einstiegsdroge gewesen wäre.

Clone
11. Februar 2004, 17:25
Original geschrieben von [LoT]eNiAC
das ist kein wirkliches argument contra legalisierung, denn dazu könnte man entsprechende gesetze formulieren die das konusmieren in der öffentlichkeit entsprechend einschränken.

mFg
[LoT]eNiAC
ganz genau ! veranschaulicht wird dies am Beispiel der Niederlande wo man auch nur im Coffee Shop kiffen darf !

btw pro - legalisierung !

RobertoRanchor
11. Februar 2004, 17:31
Original geschrieben von Klo[land]Ranchor
Das Haschisch fast deine Einstiegsdroge gewesen wäre. Bitte lies nochmal, was ich geschrieben habe, dann denk noch einmal darüber nach, was damals war und dann versuch mir bitte zu erklären, wo da der Zusammenhang ist.

Fatalist
11. Februar 2004, 17:36
Original geschrieben von [LoT]eNiAC
das ist kein wirkliches argument contra legalisierung, denn dazu könnte man entsprechende gesetze formulieren die das konusmieren in der öffentlichkeit entsprechend einschränken.

mFg
[LoT]eNiAC


Das Gesetze soviel helfen glaube ich kaum, denn dann gäbe es ja auch keinen Drogenbesitz.

Und dann würde es sowieso nur so lange halten bis der nächste Aufschrei kommt es doch bitte auch in der Öffentlichkeit zuzulassen. :[

enOr
11. Februar 2004, 17:43
das liegt ja aber nicht an den gesetzen sondern der mangelnden durchsetzung durch die entprechenden organe. den konsum in der öffentlichkeit kann man außerdem wohl um einiges einfacher kontrollieren als irgendwelche drogengeschäfte in irgendeinem hinterhof. von daher hinkt der vergleich ein wenig.
mFg
[LoT]eNiAC

Trollkoenig
11. Februar 2004, 18:08
der öffentliche Konsum ist nicht das Hauptproblem sondern der Verkauf an nicht-Erwachsene

RobertoRanchor
11. Februar 2004, 18:22
Wenn Cannabis-Produkte legal wären, so ließe es sich aber auch besser kontrollieren, daß sie nur an Volljährige abgegeben werden. Ich glaube aber, das wurde in diesem Thread schon mehrfach gesagt.

Crime2
11. Februar 2004, 18:29
Original geschrieben von lpb.hansi


du hast uns allen die augen geöffnet 8[

Schnauze dreckiger Kiffer!!!

Trollkoenig
11. Februar 2004, 18:33
absoluter Käse ...

denn wie schon gesagt kann man Kleinstumsätze nicht genau erfassen und wieviel kauft man so im Schnitt ? 200g ? 1000g ?
da kann mans vielleicht noch staatlich kontrollieren und besteuern aber nicht bei den Mengen, die die jugendliche Zielgruppe abnimmt ..
da spart sich doch jeder Dealer die Steuer und handelt "unter der Hand" was ebenso an Minderjährige eintreten kann

bzw:
es geht darum den Drogenkonsum zu kontrollieren und im Griff zu behalten, nicht darum, einen Drogenhyp anzustacheln (ich stell mir grad mal Zeitungs-/Kinowerbung etc für Cannabis vor)
verstehst du nicht, dass man den Markt nur im Griff haben kann, wenn man die Zufuhr begrenzt und überwacht ?!
Es geht darum, die Zulieferung im Griff zu haben, dazu braucht es strafrechtliche Mittel um das umzusetzen, entzieht man diesen aber mittels einer Legalisierung die Grundlage, so wird folglich der Markt überschwemmt und nicht nur die bisherigen Abnehmer bedient sondern auch der Konsum durch die Dealer gezielt ausgeweitet. Das hat dann noch grösseren polizeilichen Aufwand und Kontrolle um die Reglimentierung zur nicht Abgabe an Minderjährige zur Folge.

RobertoRanchor
11. Februar 2004, 18:53
Gegen deine Argumentation sprechen aber die Statistiken über die Niederlande, die weiter oben schon ausgeführt wurden. Warum sollte es hier in Deutschland anders laufen?
Was auf jeden Fall stimmt ist, daß im Zuge einer Legalisierung auch die Kontrollen verschärft werden müßten. Das gilt übrigens meiner Meinung nach auch jetzt schon für Tabak und Alkohol. Hier wird viel zu lasch gegen Minderjährige vorgegangen.

[buendig]2
11. Februar 2004, 18:56
oh mann es wiederholt sich... der staat hat im derzeitigen zustand keine kontrolle, weil eben faktisch ein florierender schwarzmarkt besteht, den er eben nicht reglementieren kann. andersrum: die tabak- oder alkohol industrie halten sich doch selbstverständlich auch an staatliche vorgaben wie werbeverbote oder verkaufbeschränkungen. in vielen ländern wird auch der alkoholverkauf nur in speziellen geschäften abgewickelt etc.pp. wo siehst du das grundsätzliche problem, es mit anderen substanzen genauso zu handhaben?

Trollkoenig
11. Februar 2004, 19:06
weil es als anderen, kriminellen Quellen heraus entstanden ist und nun nich "dreh die Münze" alles staatlich, ordentlich und kontrolliert umgedreht werden kann / wird

@Ranch0r:
sry, aber es wurden keine belegten Satistiken genannt

und wenn du schon einsiehst, dass wir jetzt nen Schwarzmarkt haben und künftig neben selbigen einen legalen Verkauf, warum sollte man dann den Mehraufwand an Krontrollorganen sich auflasten ?

ich mal mal weiter:
dann wird über "zuviel staatliche Kontrolle" und "Orwells Welt" aufgeregt :-/
weil man eben einen kriminellen Handel nicht -hokuspokus- auf friedlichen Verkauf umstellen kann, dazu gibt es zuviel wirtschaftliche Interessen seitens der Zulieferer (die sind sicher begeistert davon, sich zu registrieren und Steuern zu zahlen)
zudem wage ich mal zu behaupten, dass viele der grösseren Zulieferer nicht nur mit "leichten" Drogen handeln und gerade denen eine Legalität in ihren Geschäften einzuräumen, halte ich für gefährlich und falsch
(Metapher: wenn man bisher unterm Ladentisch verkaufte und das nun erlaubt ist, wird die Hand unterm Ladentisch frei ..)

[buendig]2
11. Februar 2004, 19:31
hanf und qualitativ hochwertige cannabisrauchprodukte wären ohne probleme in ausreichendem masse herstellbar um nicht auf bisherige quellen angewiesen zu sein. ausserdem sind traditionelle hanfprozenten wie zB in marocco eben doch ausschliesslich auf eben diesen beschränkt. desweiteren scheint es keine grosse hürde ein verteilersystem, ähnlich den coffeeshops in holland aufzubauen, welches die bisherigen strukturen, die eben durch ihr bestehen im untergrund doch etwas umständlich sind, leicht aushebeln kann. da deine kritik immer mehr auf fadenscheinige zweifel an der technischen durchführbarkeit zusammenschrumpft, allerdings keine weiteren erfolge der bisherigen politik erwähnt werden konnten, kannst du dich eigentlich langsam geschlagen geben^^.

[buendig]2
11. Februar 2004, 19:41
btw. :
Rauchverbote
"Nun mehrten sich die Rauchverbote, die vor einer Gefährdung der Gesundheit und der Moral warnten und die Feuergefahr durch das Rauchen beschworen.

Auf eine Anfrage Kaiser Friedrich III. an die Stadt Köln betreffend den "Trinktabak" erfolgte, dass der Kurfürst von Köln am 16. August 1649 einen Erlass herausgab, den Kauf, Verkauf und Konsum von Tabak, der Schwachheit der Bevölkerung und Feuersbrünste verursache, "überall mit Ernst bei Vermeidung Unserer Ungnade und Strafe, neben Konfiskation selbigen Tabacks und deren Tabackspfeifen zu interdicieren."

Da das Tabakrauchen auch bei den geistlichen Würdenträgern überhand nahm, sah sich 1723 das Fürstliche Consistorium zu Wolfenbüttel gezwungen, an alle Superintendenten des Gebietes Braunschweig und Lüneburg einen entsprechenden Erlass zu schicken.

Doch weder die theoretische und literarische Auseinandersetzung noch Strafandrohungen in städtischen und landesherrlichen Verordnungen bewirkten eine dauerhafte Verringerung des Tabakkonsums. Bereits gegen Ende des 17. Jhs. wurden viele der erst 30 oder 40 Jahre zuvor ausgesprochenen Rauchverbote nicht mehr erneuert. Das Rauchen wurde endgültig zum Allgemeingut aller Bevölkerungsschichten. Das landesherrliche Interesse, an dem steigenden Tabakverbrauch zu verdienen, tröstete oftmals über diese Niederlage hinweg."
wobei natürlich anzumerken ist, dass tabak in rauschwirkung sowie suchtgefahr nicht wirklich vergleichbar ist.

Jesus0815
11. Februar 2004, 20:44
Original geschrieben von Fatalist
Gehen wird davon aus, dass es legalisiert wird, wo hast du es dann vor zu konsumieren? Sicherlich auch in der öffetnlichkeit, es ist ja nicht mehr verboten. Da liegt aber genau mein Problem damit. Ich finde es als Nichtraucher schon schwer Rauchern aus dem weg zu gehen. Wenn dann die Kiffer auch noch alle auf der Straße sind, wo soll ich dann bitte noch frei atmen können. Sehr egoistisch ich weiß.

Nebenbei bemerkt ist es mir lieber, wenn - ganz im Sinne der Gleichberechtigung - Alkohol verboten werden würde und normaler Tabak ebenfalls.

in deutschland ist das trinken von alkohol auf der straße auch offiziell nicht erlaubt, aber geduldet. ich bin nicht dafür das eine legalisierung gleich bedeutend steht wie mit überall und immer rauchen können. ich fände es sollte auf das eigene heim und in speziellen räumen begrenzt sein um andere nicht zu stören. ich als kiffer sage das von selbst. ich vertrete selbst - sowie die meisten kiffer auch - die meinung das man das dann daheim machen sollte oder in solchen räumen.

DENN: ich habe auch gar keinen bock bekifft mich in einer umgebung aufzuhalten die das nicht toleriert oder nicht möchte
der wunsch nach legalisierung beschränkt sich nur auf die möglichkeit es legal zu erwerben und vom kaufort nach hause bringen zu dürfen ohne ärer deswegen zu bekommen. das ist alles was wir gerne hätten. das wir uns nicht mehr "verkriechen" müssen wenn wir etwas kaufen wollen. denn das ist scheiße!

Trollkoenig
11. Februar 2004, 21:52
Original geschrieben von [buendig]
.. kannst du dich eigentlich langsam geschlagen geben^^.
geschlagen geben ?
warum denn ;)

ich bin immernoch anderer Meinung :D
letztendlich ist es mir soweit gleich, denn mich (als Nichtraucher/Nichtkiffer) betrifft es nicht
Nur eins:
als angehender Pädagoge habe ich natürlich künftig mit Jugendlichen zu tun, die dann sicherlich auch Drogen konsumieren. Und dass es dann zu Problemen kommt, darauf hab ich keinen Bock (zB Beraubung von Mitschülern um Geld für neuen Stoff zu bekommen usw), da seh ich grosses Konfliktpotenziel in Zukunft. Aber mal abwarten, es ist ja eigentlich keine aktuelle Gesetzesdebatte um dieses Thema, oder ? Insoweit warten wir mal ab was kommt, eventuell muss ich wieder nen Brief schreiben (so wie an den Zuständigen im Auswärtigen Amt der für die Betreuung von Deutschen in Amsterdam ;) , leider noch keine Antwort erhalten :( )

2 Sachen noch:
- nettes Beispiel das mit dem Tabak :D
- Guilianis Politik der "zero tolerance" hat NY weitgehend von Kleinkriminalität gesäubert, es ist also nicht so, dass man nichts erreichen kann, wenn man auf Repressalien setzt ;)

RobertoRanchor
11. Februar 2004, 22:09
Original geschrieben von Trollkoenig
sry, aber es wurden keine belegten Satistiken genanntIch gehe mal davon aus, daß er sich die Statistiken nicht aus den Fingern gesaugt hat und glaube ihm, da sie mir auch plausibel erscheinen.




Original geschrieben von Trollkoenig
und wenn du schon einsiehst, dass wir jetzt nen Schwarzmarkt haben und künftig neben selbigen einen legalen Verkauf, warum sollte man dann den Mehraufwand an Krontrollorganen sich auflasten ?Häh? Wieso sollte denn der Schwarzmarkt weiter existieren wenn es einen legalen Markt gibt?




Original geschrieben von TE)Kain
ich habe auch gar keinen bock bekifft mich in einer umgebung aufzuhalten die das nicht toleriert oder nicht möchte
der wunsch nach legalisierung beschränkt sich nur auf die möglichkeit es legal zu erwerben und vom kaufort nach hause bringen zu dürfen ohne ärer deswegen zu bekommen. das ist alles was wir gerne hätten. das wir uns nicht mehr "verkriechen" müssen wenn wir etwas kaufen wollen. denn das ist scheiße! Meinst du damit, daß nur der Besitz und legalisiert werden soll oder wie?




Original geschrieben von Trollkoenig
als angehender Pädagoge habe ich natürlich künftig mit Jugendlichen zu tun, die dann sicherlich auch Drogen konsumieren. Und dass es dann zu Problemen kommt, darauf hab ich keinen Bock (zB Beraubung von Mitschülern um Geld für neuen Stoff zu bekommen usw), da seh ich grosses Konfliktpotenziel in Zukunft. Das was du da beschreibst ist die sogenannte Beschaffungskriminalität. Ich glaube nciht, daß diese in Bezug auf THC-basierende Drogen tatsächlich vorkommt.

Jesus0815
11. Februar 2004, 22:36
Original geschrieben von Roberto_Ranchor

Meinst du damit, daß nur der Besitz und legalisiert werden soll oder wie?


ich meine damit die möglichkeit es in legalen, staatlich erlaubten coffee-shops erwerben zu dürfen, um es anschließend an einem ebenfalls dafür vorgesehenen ort (wie zu hause, oder direkt im coffee-shop) konsumieren zu können.

und nicht wie einige hier befürchten es gleich an 5 jährige zu verticken...


edit:im übrigen ist nen kumpel von mir hier, der von sich sagt "ich kiffe schon so lange, das zeug kickt mich nicht mehr richtig" wo viele hier die versuchung zu härteren drogen erkennen, sagt er, er mache dann eben 2monate pause und raucht dann wieder, weils dann wieder kickt. über viele argumente in der richtung musste er lachen, weil er den gedanken heroin oder koks zu nehmen absurd findet. DAS ist die realität, und das deckt sich mit den erkentnissen schon von vor 20 jahren!

enOr
11. Februar 2004, 22:41
Original geschrieben von Trollkoenig

und wenn du schon einsiehst, dass wir jetzt nen Schwarzmarkt haben und künftig neben selbigen einen legalen Verkauf, warum sollte man dann den Mehraufwand an Krontrollorganen sich auflasten ?


darum gehts doch gerade bei einer legalisierung. durch eine legalisierung würde der schwarzmarkt zurückgedrängt und ein legaler markt samt kontrollierbarem vertriebsnetzt geschaffen.



als angehender Pädagoge habe ich natürlich künftig mit Jugendlichen zu tun, die dann sicherlich auch Drogen konsumieren. Und dass es dann zu Problemen kommt, darauf hab ich keinen Bock (zB Beraubung von Mitschülern um Geld für neuen Stoff zu bekommen usw), da seh ich grosses Konfliktpotenziel in Zukunft.


wie mein vorredner schon ausführte beschreibst du damit beschaffungskriminalität, was auf cannabis wohl kaum zutreffen kann.



2 Sachen noch:
- nettes Beispiel das mit dem Tabak :D
- Guilianis Politik der "zero tolerance" hat NY weitgehend von Kleinkriminalität gesäubert, es ist also nicht so, dass man nichts erreichen kann, wenn man auf Repressalien setzt ;)

von weitgehend gesäubert kannst du wohl kaum sprechen. gesenkt ja, aber das war ja auch wohl nicht so schwer bei der statistik die new york hatte.
und wenn du schon die usa als bsp anführst. die vereinigten staaten haben die ultimative strafe auf mord, die todesstrafe. trotzdem haben sie gleichzeitig die höchsten mordraten aller westlichen industrieländer. du siehst, abschreckung ist nicht alles.
mFg
[LoT]eNiAC

Jesus0815
11. Februar 2004, 22:42
hätte übrigens nich mit so ner regen diskussion gerechnet

AlienKind
12. Februar 2004, 10:23
Original geschrieben von rAnGeD


du deutest mein post so dermaßen falsch dass ich fast geheult hätte vor verzweiflung über deine dummheit
lies alles nochmal wort für wort und versuche wenigstens es zu verstehen
möge dir ein licht aufgehn und die macht mit dir sein

verstehst wohl kein spaß :8[:

du armer, ich habe mitleid mit dir :no:

Trollkoenig
12. Februar 2004, 11:55
2 Sachen:

der Schwarzmarkt wird nie verschwinden, den gibt es immer und überall und gerade weil es sich bei den "leichten" Drogen um Umsätze handelt, die weit weniger wiegen und versteckbarer sind als eine Tafel Schokolade, wird der Schwarzhandel weiter florieren ..
die Dealer werden nicht sagen "boah krass, ich deal jetzt nimmer an der Ecke sondern in meinem Laden (höhere Preise wegen Steuern und Zusatzkosten)" das ist ziemlich naiv :o
und wenn der Umsatz bisher schon nicht kontrollierbar ist (wovon ich nicht überzeugt bin, man kann mehr tun), dann wird im Zuge einer Legalisierung der Schwarzhandel noch weniger kontrollierbar sein denn man braucht zugleich Ressourcen um die legalen Händler zu kontrollieren


und @Roberto:
Statistiken, die "plausibel erschienen" weil sie die eigene Sache unterstützen sind nicht zwinglich amtlich erhoben und somit korrekt, erst Statistiken anführen und belegen bitte, bevor du dich darauf berufst ;)

[buendig]2
12. Februar 2004, 12:15
du könntest heutzutage auch deine schwarzigaretten beim strassenhändler kaufen. nur tun das die wenigsten, weil es eben wesentlich praktischre legale alternativen gibt. wo ist der unterschied? die preise müssten keinesfalls höher sein, die herstellungskosten sind ein bruchteil dessen, was aktuell verlangt wird. dir scheint nicht klar zu sein, das die aktuellen vertirebsstrukturen mit der rechtlichen situation zusammenhängen, nicht mit der substanz an sich.

enOr
12. Februar 2004, 13:26
Original geschrieben von Trollkoenig
2 Sachen:
und @Roberto:
Statistiken, die "plausibel erschienen" weil sie die eigene Sache unterstützen sind nicht zwinglich amtlich erhoben und somit korrekt, erst Statistiken anführen und belegen bitte, bevor du dich darauf berufst ;)

das gleich gilt dann aber auch für dich mein lieber. (zb die von dir angeführte new york kriminalätsstatisktik)
jaja so ist das halt, genau wie du sagst. wenns der eigenen argumentation dient drückt man schon mal ein auge zu x_X
und bezüglich des schwarzmarktes hat mein vorredner ja schon alles gesagt. der schwarzmarkt würde zwangsläufig drastisch schrumpfen. wenn es eine legale alternative gäbe würden sehr viele diese vorziehen, allein schon aus dem grund heraus das es dann eine gewisse sicherheit über die inhaltsstoffe des gekauften produktes gäbe.
mFg
[LoT]eNiAC

TiCaL[LoT]
12. Februar 2004, 13:37
Dummer Eni verabschiedet sich zwei mal. :elefant:

Um es nochmal zusammenzufassen:

Wenn man die Wahl hat kauft man lieber legal, auch wenn man ein wenig draufzahlt. Zudem würde es nur kontrollierten Verkauf geben, so dass
1) Jugendliche es nicht kaufen können.
2) kiffende Erwachsene Jugendlichen eher nichts kaufen, weil sie es selber rauchen wollen
3) nicht-kiffende Erwachsene Jugendlichen nichts kaufen, weil ihnen der Aufwand zu groß wäre (Beantragung usw...)
4) Die Käufer nicht mehr mit harten Drogen in Kontakt kommen

Auf dem Schwarzmarkt würde den Dealern der größte Teil der Kunden wegfallen, so dass sich der Verkauf für sie kaum mehr rentieren kann. Wegfallen würde er wohl nie.
Dass nur für 2-5% der Drogenkonsumenten Gras die Einstiegsdroge ist, ist schon mehrfach bewiesen, somit zieht Trolls Argument der härteren Drogen wohl auch kaum.

Zudem ist eine drogenfreie Gesellschaft völlig utopisch. Aus politischer (und somit pragmatischer) Sicht sollte man Gras also legalisieren.

Stimmt das soweit? :cool:

AIL
12. Februar 2004, 13:54
Ich fordere ein Verbot für Tabak und Alkohol! :hammer:

ETBrooD
12. Februar 2004, 21:31
Original geschrieben von AlienKind


verstehst wohl kein spaß :8[:

du armer, ich habe mitleid mit dir :no:

yoyoyo die ausrede lass mal lieber, du schreibst in jedem deiner posts kacke bis zum abwinken

head_inaktiv
12. Februar 2004, 22:09
Original geschrieben von Trollkoenig
der Schwarzmarkt wird nie verschwinden, den gibt es immer und überall und gerade weil es sich bei den "leichten" Drogen um Umsätze handelt, die weit weniger wiegen und versteckbarer sind als eine Tafel Schokolade, wird der Schwarzhandel weiter florieren ..

trollkönig, ich weiss ja nicht auf welche erkenntnis du deine vermutungen stützt, aber nach allem was man aus holland und der schweiz bisher hört geht das, was du so schön "schwarzmarkt" nennst nach einer legalisierung zum allergrössten teil ganz schnell den bach runter.
wie wäre es denn wenn du anstatt immer wieder deinen verfestigten standpunkt zu predigen dir mal die meinung von leuten, die regelmässig drogen kaufen (da scheint es hier ja einige zu geben) wenigstens durch den kopf gehen lässt ?
jeder kiffer, den ich kenne würde so einiges dafür geben sich sein "zeug" endlich legal beschaffen zu können, endlich zu wissen wo genau es herkommt, von welcher qualität es ist, usw.
es gäbe nicht einen grund weiterhin bei einem dealer illegal zu kaufen (oder siehst du leute die ihren alk beim dealer um die ecke kaufen anstatt im supermarkt ?).
dein argument, dass durch eine legalisierung weicher drogen die jugend noch mehr gefährdet wurde entkräftet sich auch von alleine, wenn man sich ein wenig in der "szene" auskennt. leichter als im moment _kann_ es gar nicht werden an drogen heranzukommen, jeder kann sich jederzeit alles besorgen was er will, wohnt er nicht gerade in einem 20 seelen dorf mitten im allgäu. viel eher bin ich der meinung, dass wenn der ganzen sache der reiz des bösen genommen würde es zu einer dramatischen entspannung der lage käme.
manche diskutieren hier auf einer ebene, die der von der realität ungefähr so weit entfernt ist wie deutschland von der legalisierung weicher drogen.

cidos
12. Februar 2004, 22:41
trollkoenig zu überzeugen ist ein sehr schweres stück arbeit.
erstmal muss man verstehen, weshalb er diesen standpunkt hat.
glücklicherweise hat er uns von seinem traumatischen schlüsselerlebnis erzählt, sonst würden wir noch weiter im dunkeln tappen.
davor hatte er, wie er auch sagte, schon eine negative einstellung zu der ganzen thematik.
nun hat sich seine meinung, durch seine negative ansichtsweise + dem traumatischen erlebnis so sehr verinnerlicht, dass er so überzeugt von seiner ansicht ist, dass egal wie lächerlich seine argumente auch sind, er immer im glauben ist recht zu haben.

Leinad
13. Februar 2004, 03:55
ihr vergesst immer wieder das Problem, dass Drogen zum Alltag des Lebens mit solchen Gesetzen gemacht werden.
Wir haben bereits Alkohol und Tabak und es gibt durchaus schon Studien die zeigen, dass das kiffen negative Einwirkungen auf die wie das Gedächtnis und die Konzentration haben, zumal es noch wenig Erkenntnisse über einen wirklich langen Zeitraum (20 Jahre +) gibt.
Ich finde diese Toleranz gegenüber Drogen als fehl am Platz.
Ich betone nochmal das keine Gesellschaft auf Drogen angewiesen ist und in der Vergangenheit "Drogen" meist einen kulturellen oder sozialen Hintergrund hatten und nicht hauptsächlich wegen der "Wirkung" benutzt wurden (zumal die Negativwirkungen nicht bekannt waren, es gibt auch andere Stoffe die sinnlich positive Effekte haben, aber ohne die gravierenden Negativen und eine Gesellschaft sollte sich dadurch auszeichnen die Schlechten auszusortieren).
Heute dagegen geht es nur noch darum solche "Effekte" zu erhaschen, hier geht es nicht um Rituale, Traditionen oder Mangel an gesunden Alternativprodukten.
Persönlich denke ich auch das kiffen nicht schlimmer als rauchen ist, jedoch scheinen wir die Linie immer weiterzuziehen, ich hätte lieber endlich ne klare Grenze.

GHoSTFool
13. Februar 2004, 07:56
Leinad eine klare Grenze willst du ziehen wenn sich die Umstände immer wieder verändern und die Grenze sich durch Gesetze nicht ziehen lässt. Wo will man denn ne Grenzem achen wenn Alk und kiffen quasi gleichscheisse sind aber eins verboten und das andere nicht??

Und hört bitte auf mit früher, ja früher wurden drogen nie geabused, damals als wirn och auf den bäumen hüpften und später beim netten addi hat man lieber Juden abegschlachtet. Wäre doch alles so wie früher.


:x

kOmA
13. Februar 2004, 08:30
muhaha TE)Kain der shice Hacker oO stirb pls!!!
zum thema: sMoKe wEEd eVeRy dAy!!!

AIL
13. Februar 2004, 08:49
Original geschrieben von GHoST_[FOOL]
Wo will man denn ne Grenzem achen wenn Alk und kiffen quasi gleichscheisse sind aber eins verboten und das andere nicht??

Ich sag's ja: Alk auchnoch verbieten, dann isses wieder gerecht und ihr dummen Suchties müsst für beides Tief in die Tasche greifen!

GHoSTFool
13. Februar 2004, 08:53
ja ich bin alkohol süchtig 8[, ich trinke jeden tag ne flasche wdoka zum frühstück, guten jacky gegen mittag und abend lässt man es noch mit nem captain morgan ausklingen...

wenn man ab und an bier trinkt ist man nicht alkohol süchtig 8[

wenn man alle 3 wochen ne tüte raucht weil die ist man nicht davon abhängig

TiCaL[LoT]
13. Februar 2004, 13:01
Leinad, rein theoretisch gesehen magst du ja recht haben, aber du musst mal pragmatisch denken. Mag sein, dass keine Gesellschaft auf Drogen angewiesen ist, doch genauso gibt es Leute, die behaupten, Kommunismus könnte funktionieren. :x
Es ist schlicht und ergreifend praktisch nicht durchführbar. Ebenso wie eine drogenfreie Gesellschaft.
Nun kommt das zweite Problem: Wo ziehen wir die Grenze? Das ist für mich eigentlich auch kein Problem. Legalisierung von weichen Drogen, alles andere wird weiterhin strafrechtlich verfolgt. Ich denke das sehen hier alle ein, problematisch ist eben nur die Grauzone, in der sich das Marihuana befindet. Hier würde man mit einer Legalisierung mit Sicherheit mehr erreichen als es derzeit der Fall ist. Das haben mehrere Leute auch sehr gut dargestellt in diesem Thread.

Noch ein Wort zur Strafverfolgung unter Drogeneinfluß: Nur ein Idiot kann hier für eine strafschärfende Maßnahme sein und dies mit Logik begründen. (Grüße an Binär) Gefühlsmäßig darf man ja durchaus dafür sein (bin ich ab und zu auch), doch geht es bei Schuldzuweisungen immer um die Schuldfähigkeit, und die ist unter Drogeneinfluß nun mal nicht so groß.

GHoSTFool
13. Februar 2004, 13:28
Nur es ist setlsam da wir grad von schuldfähigkeit reden

wenn du besoffen einen umbringst wirkt der umstand strafmildernt das du unter alkohol standest

wenn du besoffen (also wirklich besoffen) auto fährst wird man dagegen als voll straffähig angesehen

TiCaL[LoT]
13. Februar 2004, 13:58
Naja man darf ja prinzipiell nicht alkoholisiert in den Straßenverkehr, vielleicht liegts daran. :x

Wusste ich aber auch noch nicht. :cry:

mamamia
13. Februar 2004, 14:28
unsere jugend / gesellschaft allgemein degeneriert doch sowieso schon, ich glaube die legalisierung von "leichten" drogen wird diesen schlechten wandel nur beschleunigen.

meiner meinung nach braucht kein gesunder und lebensfroher mensch irgendwelche rauschmittel zu sich zu nehmen um spass zu haben.
tabak und alkohol mal bedingt außen vorgelassen. ich trink auch meinen alkohol am wochenende, aber nicht exsessiv wie viele meiner altersgenossen (die sich wirklich bis zur kante betrinken). deren parties sind meist nur noch saufgelagen. was soll das bringen? tut das not? :P

die kiffer, die bei mir auf die schule gehen, bekommen echt nicht mehr viel in der schule und außerhalb gebacken. von dem allgemeinen erscheinungsbild und aussprache mal abgesehen.

es wäre außerdem ein falsches signal von der regierung drogen zu legalisieren. stattdessen sollte man lieber härtere strafen für drogendelikte einführen und gesunde ernährung und sport fördern.

mamamia
13. Februar 2004, 15:14
Original geschrieben von LaCiT
Um es nochmal zusammenzufassen:

Wenn man die Wahl hat kauft man lieber legal, auch wenn man ein wenig draufzahlt. Zudem würde es nur kontrollierten Verkauf geben, so dass
1) Jugendliche es nicht kaufen können.
[/B]
die jugendliche, die noch kein gras kaufen können, kaufen es entweder beim dealer, der sich jetzt auf ein jüngeres publikum spezialisiert, oder ...


Original geschrieben von LaCiT
2) kiffende Erwachsene Jugendlichen eher nichts kaufen, weil sie es selber rauchen wollen

..eigendlich gesetzestreue bürger werden jetzt zu dealern für jugendliche. zumindest als rational-denkender mensch ohne viel moral kann man einfach das gras teurer als auf dem legalen markt und billiger als der dealer verkaufen.


Original geschrieben von LaCiT
3) nicht-kiffende Erwachsene Jugendlichen nichts kaufen, weil ihnen der Aufwand zu groß wäre (Beantragung usw...)

siehe 2). warum sollten die nich gras einkaufen und an jugendliche weiterverkaufen? welche beantragung? ich weiß nicht, wie du dir den legalen verkauf vorgestellt hast, aber da wird dann sicher nichts beantragt, oder willst du noch eine zusätzliche behörde einrichten, die sich darum kümmert?


Original geschrieben von LaCiT
Zudem ist eine drogenfreie Gesellschaft völlig utopisch. Aus politischer (und somit pragmatischer) Sicht sollte man Gras also legalisieren.

die vorteile würde ich gern noch mal hören.
vielleicht gibt es einen gewissen finanziellen vorteil, weil der staat nun mehr einnahmen durch den verkauf von drogen hat.
der bleibt aber sicherlich durch den verwaltungsaufwand verschwindend gering.
neue beamte müssen eingestellt werden, deren aufgabe es ist zu ermitteln wer, wann, wie oft, wieviel gras kaufen darf.
sonst könnte man hier legal einkaufen und im ausland es wieder verkaufen.


Original geschrieben von LaCiT

Stimmt das soweit? :cool:
nein

DuNe
13. Februar 2004, 15:32
wenn wir seit jahrhunderten cannabis statt alkohol zu uns genommen hätte, und heute die frage nach der legalisierung von alkohol gestellt werden würde, gäbe es genau das gleiche problem.
So einfach würde das nicht legalisiert werden.

Man kann es heute aber auch nicht absetzen, da dann volksaufstände folgen würden :elefant:

damit sage ich eigentlich gar nix

GHoSTFool
13. Februar 2004, 16:24
Original geschrieben von LaCiT
Naja man darf ja prinzipiell nicht alkoholisiert in den Straßenverkehr, vielleicht liegts daran. :x

Wusste ich aber auch noch nicht. :cry:

man darf auch keine leute umbringen 8[

[buendig]2
13. Februar 2004, 17:52
auch nochmal für dich mamamia: in dieser frage wollen wahrscheinlich beide seiten letztlich das gleiche erreichen, nämlich die probleme die durch drogenkonsum entstehen können minimieren.
man muss festhalten, dass die bisherige repressive praxis
1.) es nicht verhindert, dass der konsum weicher drogen kontinuierlich ansteigt.
2).auf die verfügbarkeit weicher drogen nicht in spürbarem masse einfluss nimmt.
3.) kriminelle, finanzstarke strukturen erst ermöglicht.
4.) justiz und polizei belastet, nicht unbedeutende teile der bevölkerung kriminalisiert.
5.) sachlichen umgang und aufklärung erschwert, dadurch auch verantwortungsvollen umgang.
6.) durch rechtliche stellung weicher drogen im millieu der hartdrogen , die nutzung der gleichen vertriebsstrukturen im untergrund forciert und dadurch die einstiegsdrogenlüge zur selbsterfüllenden prophezeiung werden kann.
7.) die erkenntnisse über schädlichkeit oder suchtgefahr der einzelnen substanzen, sich nicht in der einteilung in legal und illegal widerspiegeln.
daher habe zB ich den eindruck, dass die bisher gewählte umgangsweise, das oben formulierten ziel nicht, oder zumindest schlechter als liberalere erreichen kann und ausserdem gesellschaftliche probleme die eine `prohibition` mit sich bringt vermieden werden könnnten.
es ist dabei nicht so, wie die horrorvision von vielen zu sein scheint, dass man der `drogenmafia`einfach freie hand lassen sollte, sondern eben neue strukturen, die staatlich kontrollierbar sind, die alten ersetzten sollen.
warum das, anders als bei den bisherigen legalen rauschmitteln, nicht möglich sein soll, aht imho noch keiner der verfechter der harten linie hinreichend begründen können.

AIL
13. Februar 2004, 18:08
Original geschrieben von LaCiT
Noch ein Wort zur Strafverfolgung unter Drogeneinfluß: Nur ein Idiot kann hier für eine strafschärfende Maßnahme sein und dies mit Logik begründen. (Grüße an Binär) Gefühlsmäßig darf man ja durchaus dafür sein (bin ich ab und zu auch), doch geht es bei Schuldzuweisungen immer um die Schuldfähigkeit, und die ist unter Drogeneinfluß nun mal nicht so groß.

Sorry, aber als Jemand, der keinen Alkohol trinkt und erst recht keine anderen Drogen nimmt, kann ich diesen Standpunkt nicht befürworten und schlage mich auf die Seite von Binär.

Die Schuldfähigkeit wird ja nicht durch etwas gemindert, worüber der Betroffene keine Kontrolle hat. Er entscheidet für sich selbst, etwas zu sich zu nehmen, dass seine normale Gehirnfunktion verändert. Indem er diesen Schritt tut, sollte er auch die Verantwortung für die unter Drogeneinfluss verübten Straftaten voll übernehmen.

Alles Andere wäre schlichtweg ungerecht. Jemand, der von einem Junkee getötet wird ist schließlich nicht weniger tot als jemand, der von einem Nüchternen getötet wird.

Die einzigen, die deinen Standpunkt ernsthaft vertreten sind die, die selber dem Risiko ausgesetzt sind, unter Drogeneinfluss eine Straftat zu verüben.

TiCaL[LoT]
13. Februar 2004, 19:12
Die einzigen, die deinen Standpunkt ernsthaft vertreten sind die, die selber dem Risiko ausgesetzt sind, unter Drogeneinfluss eine Straftat zu verüben.

Das wage ich jetzt mal zu bestreiten. Ich denke nicht, dass ich in dieser Hinsicht besonders gefährdet bin. :hammer:

Jeder, der sich betrinkt, weiß, dass er keine Kontrolle mehr über sich haben wird, das stimmt. Fakt ist jedoch, _dass_ man dann keine Kontrolle mehr hat. Und dies ist juristisch nun mal keine volle Schuldfähigkeit mehr, man ist sich seines Handelns nicht mehr bewusst.
Natürlich kann dies auch missbraucht werden, damit das Strafmaß gelindert wird, doch muss dies erst bewiesen werden. Im Zweifel für den Angeklagten.

Auf mamamia werd ich mal nicht eingehen, dass hat buendig ja schon getan. Ich bin übrigens Nichtraucher- bzw. Kiffer, trinke aber leidenschaftlich gerne Bier. -.-

GHoSTFool
13. Februar 2004, 19:45
Ich denke da liegt das Problem ist einfach die unvorhersehbarkeit.

wenn du auf nem abnend mit kumpels bist und unter 3-4 leuten ordentlichen einen becherst wird es nicht zu mord udn totschlag kommen, aber wenn dann unerwartet leute dazu kommen (sagen wir mal nachbar beschwert sich wegen mucke und wird aggressiv)dann ärndert sich die situation ja schlagartig, aber der alkoholgehalt nicht 8[

AIL
13. Februar 2004, 20:24
Original geschrieben von GHoST_[FOOL]
wenn du auf nem abnend mit kumpels bist und unter 3-4 leuten ordentlichen einen becherst wird es nicht zu mord udn totschlag kommen, aber wenn dann unerwartet leute dazu kommen (sagen wir mal nachbar beschwert sich wegen mucke und wird aggressiv)dann ärndert sich die situation ja schlagartig, aber der alkoholgehalt nicht 8[
Wieso gehst du in deinem Beispiel von mir aus? Ich hab' doch gesagt, dass ich nix trinke!
Von deinem Säufer-Standpunkt aus gesehen ist das freilich zu verstehen, aber da euch keiner zwingt zu saufen, seid ihr genauso schuld und sollt genauso behandelt werden!

Ich glaub' ich muss mich mit der Sache Mal ans Verfassungsgericht wenden...

Ach man, aber da außer sowieso jeder säuft, bekomm' ich eh kein Recht. :(

Naja, solange ich mit keinem Alki aneinandergerate braucht's mich ja nicht zu jucken, die Raucher sind ohnehin viel schlimmer!

Für mich sind Kiffer übrigens nicht schlimmer als Raucher, da ich nicht überall passiv kiffen muss. Das Zeug zu legalisieren würde aber bedeuten, dass die das auch überall tun und ich dem noch zusätzlich ausgesetzt wäre. Also bin ich mal strikt dagegen!

Crime2
13. Februar 2004, 20:49
Original geschrieben von LaCiT
Dummer Eni verabschiedet sich zwei mal. :elefant:

Um es nochmal zusammenzufassen:

Wenn man die Wahl hat kauft man lieber legal, auch wenn man ein wenig draufzahlt. Zudem würde es nur kontrollierten Verkauf geben, so dass
1) Jugendliche es nicht kaufen können.
2) kiffende Erwachsene Jugendlichen eher nichts kaufen, weil sie es selber rauchen wollen
3) nicht-kiffende Erwachsene Jugendlichen nichts kaufen, weil ihnen der Aufwand zu groß wäre (Beantragung usw...)
4) Die Käufer nicht mehr mit harten Drogen in Kontakt kommen

Auf dem Schwarzmarkt würde den Dealern der größte Teil der Kunden wegfallen, so dass sich der Verkauf für sie kaum mehr rentieren kann. Wegfallen würde er wohl nie.
Dass nur für 2-5% der Drogenkonsumenten Gras die Einstiegsdroge ist, ist schon mehrfach bewiesen, somit zieht Trolls Argument der härteren Drogen wohl auch kaum.

Zudem ist eine drogenfreie Gesellschaft völlig utopisch. Aus politischer (und somit pragmatischer) Sicht sollte man Gras also legalisieren.

Stimmt das soweit? :cool:

Das ist jawohl der dümmste Schwachsinn, den ich je gehört hab!
Wenn man Drogen legalisiert, wird der Schwarzmarkthandel nicht zurückgehen.
Das denken viele, es ist aber falsch, schau dir mal paar studien dazu an!
Aus pragmatischer Sicht sollte man Drogen legalisieren?
lol?
:hammer:
Das ist wohl die lächerlichste Begründung des Tages.

GHoSTFool
14. Februar 2004, 12:40
Original geschrieben von AIL

Wieso gehst du in deinem Beispiel von mir aus? Ich hab' doch gesagt, dass ich nix trinke!
Von deinem Säufer-Standpunkt aus gesehen ist das freilich zu verstehen, aber da euch keiner zwingt zu saufen, seid ihr genauso schuld und sollt genauso behandelt werden!

Ich glaub' ich muss mich mit der Sache Mal ans Verfassungsgericht wenden...

Ach man, aber da außer sowieso jeder säuft, bekomm' ich eh kein Recht. :(

Naja, solange ich mit keinem Alki aneinandergerate braucht's mich ja nicht zu jucken, die Raucher sind ohnehin viel schlimmer!

Für mich sind Kiffer übrigens nicht schlimmer als Raucher, da ich nicht überall passiv kiffen muss. Das Zeug zu legalisieren würde aber bedeuten, dass die das auch überall tun und ich dem noch zusätzlich ausgesetzt wäre. Also bin ich mal strikt dagegen!


Bezeichnest du jeden der Alkohol trinkt als Alkoholiker?

cidos
14. Februar 2004, 12:54
naja was soll die ganze diskussion..

in paar jahrzehnten wirds eh legalisiert und gesellschaftlich anerkannt sein

is doch das gleiche wie man früher behauptet hat rock'n'roll wäre für die jugend schädlich :x

8[

ey bin ich fertig
scheiss alk o_O
aber das nur so am rande...

Uhrenknecht
14. Februar 2004, 13:01
Oh ja, durch Legalisierung geht der illegale Handel davon natürlich gar nicht runter. Ich geh mir jetzt 20 Kisten Rum kaufen, den mein Dealer steuerfrei (illegal, nech?) für 2,50€ die Flasche verkauft und dann hol ich mir noch 10 Stangen Zigaretten, die nichtmal mehr aus dem nahen Ausland kommen.



Achja, und neben mir machen das noch Millionen andere Menschen so, denn die legale Alternative is ja zu teuer und langweilig. OHOHO.

Auja, wie passend!

piff
14. Februar 2004, 19:01
pro Legalisierung

warum? kein bock die unzähligen vorurteile zu entkräften btw kein bock den thread zulesen

hanf ist gut.

JasonWhite
14. Februar 2004, 19:40
Ich denke jeder kifft mal, oder einige tun es von Zeit zu Zeit.
Aber dass Kiffen keine Nebenwirkung hat, ist Unfug.

- Ich kenne mehr als 4 Menschen, die ihr Leben durch Cannabis zerstört haben oder dabei sind. Es macht gleichgültig, man konzentriert sich nicht mehr auf das was man tun muss - Sucht.

Das ist schon Gefahr genug und deshalb gehört es verboten. Auch wenn mehr als die Hälfte der Menschen damit vernünftig umgehen könnten, kann man es trotzdem nicht legalisieren.

piff
14. Februar 2004, 19:51
deine 4 bekannten haben offensichtlich probleme
und nicht genug elan sie zulösen ob sie jetzt kiffen oder nicht kiffen würden