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1StEiN3
14. Februar 2004, 20:38
Wen würdet ihr diesen Sonntag wählen?

Das Schaf
14. Februar 2004, 20:46
definitiv grün

Trollkoenig
14. Februar 2004, 20:56
jedenfalls keine Protestwahl, sondern eine sachliche Betrachtung der Lage und dann ein Urteil bilden, sowas wie Protestwahlen (wie der Herr Ministerpräsident heut so schon die Europawahl beschrieben hat und geiferte, dass "man der Bundesreagierung mal die Meinung sagen soll") ist lächerlich, es sollte in vorderer Linie um die Thematik gehen ..

und es gibt sich folgendes Bild:
- die FPD will sparen indem sie den Sozialstaat weitesgehend abschafft (klar, Liberale)
- Union hat keine richtig eigenes Konzept um die Neuverschuldung zu reduzieren und zugleich die Steuerzahler zu entlasten (man hats an den unterschiedlichen Modellen der Unionsparteien gesehen) und betreibt viel zu viel Geiferei anstatt ihre Verantwortung (auch die sind gewählt) zu übernehmen gemeinsam mit der (schwachen) Regierung eine Lösung zu finden, die Deutschland nutzt
- Grüne: Fischer top, sonst flop
- SPD: nunja, Reformen müssen gemacht werden, kein Zweifel, kommt überhastet rüber, zudem Glaubwürdigkeitsverlust wegen Mautgebühr/Praxisgebühr und Gersteraffäre dennoch hoff ich mal, sie tun ihr Bestes und da sie weniger Parteienhetze machen, denk ich mal, ich sollte ihne ne Chance geben weiterzuarbeiten

Pedder
14. Februar 2004, 21:52
Grün.

DoS.Grein
14. Februar 2004, 21:54
Original geschrieben von Trollkoenig
jedenfalls keine Protestwahl, sondern eine sachliche Betrachtung der Lage und dann ein Urteil bilden, sowas wie Protestwahlen (wie der Herr Ministerpräsident heut so schon die Europawahl beschrieben hat und geiferte, dass "man der Bundesreagierung mal die Meinung sagen soll") ist lächerlich, es sollte in vorderer Linie um die Thematik gehen ..

Natuerlich sind reine 'Protestwahlen' nicht das Gelbe vom Ei, aber das ein Oppositionspolitiker sagt 'waehlt uns, wir sind besser als die', ist wohl 100% normal und die SPD wuerde genau das Selbe tun. Find ich auch nciht wirklich schlimm, ich meine, wenner nich gewaehlt werden will, was macht er dann da, und wenn er die selber Meinung hat wie die SPD, wieso tritt er dann nciht denen bei?


und es gibt sich folgendes Bild:
Aha. Na wenn du das sagst. Schaun wir mal :ugly:


- die FPD will sparen indem sie den Sozialstaat weitesgehend abschafft (klar, Liberale) Zeige er mir den Ausschnitt aus dem Parteiprogramm der FDP, in dem das steht. Die wollen lediglich mehr eigenverantwortung und weniger in-den-arsch-schieberei, aber hauptsaechlich wollen sie Investitionen abschaffen (Steinkohle, Pendlerpauschalen, Agrar, etc.). Vor allem wollen Sie kein Geld ausgeben, was wir nciht haben. Und DAS macht sie symphatisch. Aber irgendwie halte ich Guido nciht fuer faehig, genau wie den Rest und ich trage ihnen Moellemann nach. Trotzdem, wenn Merkel fuer die CDU antritt, werde ich wohl FDP waehlen.


- Union hat keine richtig eigenes Konzept um die Neuverschuldung zu reduzieren und zugleich die Steuerzahler zu entlasten (man hats an den unterschiedlichen Modellen der Unionsparteien gesehen) und betreibt viel zu viel Geiferei anstatt ihre Verantwortung (auch die sind gewählt) zu übernehmen gemeinsam mit der (schwachen) Regierung eine Lösung zu finden, die Deutschland nutzt
DANK der Union gibt es nicht diese Wahllosen linken 'reform'beschluesse, die die linke seite der PDS gerne haette, Maerz hat ein geiles Steuerkonzept vorgelegt und wir haben es NUR der CDU im Bundesrat zu verdanken, das die Staatsverschuldung nicht komplett aus dem Ruder laeuft.
Das einzige was ich nicht mag ist die CDU Haltung gegenueber Subventionen und der Kirche, sowie Angela Merkel (Stichwort USA-Arschkriecherei). aher werde ich eine CDU mit kanzlerin Merkel nicht waehlen, ohne Merkel sehr wohl.


- Grüne: Fischer top, sonst flop
Das stimmt. Wobei mir ein Aussenminister lieber waere, der n bischen mehr auf die kacke haut, aber das is wohl insgesamt Utopie.


- SPD: nunja, Reformen müssen gemacht werden, kein Zweifel, kommt überhastet rüber, zudem Glaubwürdigkeitsverlust wegen Mautgebühr/Praxisgebühr und Gersteraffäre dennoch hoff ich mal, sie tun ihr Bestes und da sie weniger Parteienhetze machen, denk ich mal, ich sollte ihne ne Chance geben weiterzuarbeiten
Die SPD hat keine einzige ordentliche Reform gemacht, sie hat 4 jahre gepennt und dann komplett aufgeweichte Flickenteppiche rausgebracht, siehe z.B. rente, die ja selbst so wie jetzt noch nciht durch sind, weil die Linke meckern. Erst machen sie ne Hartz Kommission und dann setzen sies nciht um. Die Steuerreform isn Witz, da kommt nix bei zustande, die Veraenderung sind nicht durchschlagend.
Die SPD hat in keinster Weise JEMALS irgendwas positives gemacht. Noch NIE in ihrer langer Tradition. Ausserdem sind die SPDler die wahren Konservativen, denn sie wollen am wenigsten veraendern.
Dann noch Luegenbaron Muenchhausen - Verzeiung, Gerhard Schroeder. Es ist wohl kaum zu uebersehen, das es dem blos um seine MAcht geht, alein wie er den Irakkrieg fuer seine Propaganda genutzt hat oder wie er sich am Oderhochwasser hochgezogen hat. Oder 'es gibt keine neuen Steuern' 'Wir werden die Maastricht Kriterien nicht verletzen'. Oder wie er den Stabilitaetspakt aushebelt. Ich hoffe, Solbes gewinnt die Klage.
Die SPD hat NIE WIEDER irgendeine Chance IRGENDWO verdient.

Scarab
14. Februar 2004, 22:05
Original geschrieben von DoS.Grein
Die SPD hat keine einzige ordentliche Reform gemacht, sie hat 4 jahre gepennt und dann komplett aufgeweichte Flickenteppiche rausgebracht, siehe z.B. rente, die ja selbst so wie jetzt noch nciht durch sind, weil die Linke meckern. Erst machen sie ne Hartz Kommission und dann setzen sies nciht um. Die Steuerreform isn Witz, da kommt nix bei zustande, die Veraenderung sind nicht durchschlagend.
Die SPD hat in keinster Weise JEMALS irgendwas positives gemacht. Noch NIE in ihrer langer Tradition. Ausserdem sind die SPDler die wahren Konservativen, denn sie wollen am wenigsten veraendern.
Dann noch Luegenbaron Muenchhausen - Verzeiung, Gerhard Schroeder. Es ist wohl kaum zu uebersehen, das es dem blos um seine MAcht geht, alein wie er den Irakkrieg fuer seine Propaganda genutzt hat oder wie er sich am Oderhochwasser hochgezogen hat. Oder 'es gibt keine neuen Steuern' 'Wir werden die Maastricht Kriterien nicht verletzen'. Oder wie er den Stabilitaetspakt aushebelt. Ich hoffe, Solbes gewinnt die Klage.
Die SPD hat NIE WIEDER irgendeine Chance IRGENDWO verdient.



Original geschrieben von Mackiavelli
Einige Denkanstöße:

- Westbindung und -Integration durch die Nachkriegsregierung (die bösen, bösen Konservativen, fu), wer war dagegen, die SPD.
- Widerbewaffnung, ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Souveränität, wer war dagegen, die SPD
- Wiedervereinigung, wer hat erst behauptet dies sei unmöglich und dann später als die Möglichkeit da war zu sagen, daß es zu teuer wäre? Die SPD.

Dazu kommt noch der Verzicht auf die Ostgebiete unter Helmut Schmidt (den ich allerdings als einizigen SPDler trotz allem schätze).
In allen wichtigen Fragen der Deutschlandpolitik hat die SPD absolut versagt, man findet in dieser Frage bei ihr einen geradezu selbstzerstörerischen Hass auf das eigene Volk.

#2

Zu den 6 Jahren die jetzt nichts passiert sind, kommt nochmal die Zeit von 94 bis 98 in der die SPD alles im Bundesrat blockiert hat. Macht bereits 10 Jahre stillstand.

Immerhin hab ich schon eine Weile nichtmehr gehört : "Das ist alles die Schuld von 16 Jahren Helmut Kohl", das Argument scheint langsam nicht mehr zu ziehen. Dafür ist es jetzt immer häufiger die globale Wirtschaft, die als Ausrede herhalten muß ... :angel:

Allerdings gefällt mir die CDU momentan leider auch nicht sehr, unter anderem wegen der penetranten Amerika-hörigkeit und weil sie ihr Fähnchen mit dem Wind drehen, siehe Hohmann-Affäre. Ich muß mich noch entscheiden, ob ich bei der nächsten Wahl überhaupt wählen gehe. :cry:

RobertoRanchor
14. Februar 2004, 22:45
Original geschrieben von Trollkoenig
[...] - SPD: [...] dennoch hoff ich mal, sie tun ihr Bestes und da sie weniger Parteienhetze machen, denk ich mal, ich sollte ihne ne Chance geben weiterzuarbeiten Das überrascht mich jetzt ehrlich.

Ansonsten #2.




Original geschrieben von Medion
[...] Ich muß mich noch entscheiden, ob ich bei der nächsten Wahl überhaupt wählen gehe. :cry: Das wäre die falscheste Entscheidung überhaupt.

SuicideSquad
14. Februar 2004, 22:51
schwarz/grün oder aus protest garnix

0Smacks0
14. Februar 2004, 22:54
Direktmandat, wenn es geht an Oswald Metzger. Stimmer evtl. an FDP. Nur wenn sie aber ne Richtung vorgibt und endlich mal jemand Herrn Westerwelle erschießt.

[TGF]Eraser2
14. Februar 2004, 22:58
Die CDU/CSU sind die einzigen, denen ich zutraue, dass sie die schmerzhaften, notwendigen Reformen durchziehen.


Original geschrieben von Trollkoenig
und es gibt sich folgendes Bild:
- die FPD will sparen indem sie den Sozialstaat weitesgehend abschafft (klar, Liberale)
"Den Sozialstaat abschaffen". Auf jeden Fall! Soweit ich weiß, wollen Guido & Co vor allen dingen mehr Flexibilität in Tarifverträgen usw. und vor allem Subventionsabbau betreiben. Das ist liberal!

Original geschrieben von Trollkoenig
- Union hat keine richtig eigenes Konzept um die Neuverschuldung zu reduzieren und zugleich die Steuerzahler zu entlasten (man hats an den unterschiedlichen Modellen der Unionsparteien gesehen) und betreibt viel zu viel Geiferei anstatt ihre Verantwortung (auch die sind gewählt) zu übernehmen gemeinsam mit der (schwachen) Regierung eine Lösung zu finden, die Deutschland nutzt
Da hat aber jemand immer brav den Spiegel gelesen. Selbstverständlich würden CDU/CSU sich auf ein Steuermodell einigen, wenn es in Aussicht steht, dass sie regieren werden. Und erzähl mir bitte nicht, dass innerhalb von SPD/Grüne es keine Streitereien um die Reförmchen geben würde.

Original geschrieben von Trollkoenig
- Grüne: Fischer top, sonst flop
Trittin ist als Umweltminister auch nicht schlecht. Er gehört zu der Minderheit vom Stab, die noch keinen Mist gebaut haben. Und wie er das Dosenpfand eiskalt durchgezogen hat, war schon nicht schlecht. Der gute Stolpe könnte sich ein Scheibchen Durchsetzungsvermögen von ihm abschneiden.

Original geschrieben von Trollkoenig
- SPD: nunja, Reformen müssen gemacht werden, kein Zweifel, kommt überhastet rüber, zudem Glaubwürdigkeitsverlust wegen Mautgebühr/Praxisgebühr und Gersteraffäre dennoch hoff ich mal, sie tun ihr Bestes und da sie weniger Parteienhetze machen, denk ich mal, ich sollte ihne ne Chance geben weiterzuarbeiten
Aha sie kommen überhastet rüber und leiden unter Glaubwürdigkeitsverlust. Und das sind die Nachteile die du an ihrer Politik siehst? Es ist dir also nur wichtig, wie eine Regierung nach außen hin wirkt oder wie soll man das verstehen?
Und dann willst du ihn auch nochmal eine Chance geben?! Nach 6 Jahren politischer Stagnation....

Original geschrieben von DoS.Grein

DANK der Union gibt es nicht diese Wahllosen linken 'reform'beschluesse, die die linke seite der PDS gerne haette, Maerz hat ein geiles Steuerkonzept vorgelegt und wir haben es NUR der CDU im Bundesrat zu verdanken, das die Staatsverschuldung nicht komplett aus dem Ruder laeuft.
Das einzige was ich nicht mag ist die CDU Haltung gegenueber Subventionen und der Kirche, sowie Angela Merkel (Stichwort USA-Arschkriecherei). aher werde ich eine CDU mit kanzlerin Merkel nicht waehlen, ohne Merkel sehr wohl.
1. Das Steuermodell von Merk war wirklich erste Sahne (im Vergleich zu den "Konzepten" der jetzigen Regierung). Nur mit dem Stufenmodell kann ich mich nicht anfreunden. Transparenz hin oder her: ich sehe keinen Nutzen in den Stufen. Ich sehe nur Nachteile dadrin. Vielleicht hat hier ja jemand Ahnung davon und kann mal erzählen, was ein nicht stufenloses Steuersystem für Vorteile haben soll.

2. Die USA-Aktion von Merkel war scheiße, ja. Aber versuch mal einen Politiker zu finden, der nicht solche Proflierungsversuche unternimmt oder der nicht versucht solche Themengebiete zu instrumentalisieren.
Wenn jemand zum Kanzler gewählt wird, ändert sich ja auch viel in seinem Auftreten. Sie tragen mehr Verantwortung. In Wahlkampfzeiten mutieren sie dann immer wieder zu profilierungssüchtigen Spacken und die Opposition ist quasi immer im Wahlkampfszustand.

Original geschrieben von DoS.Grein
Das stimmt. Wobei mir ein Aussenminister lieber waere, der n bischen mehr auf die kacke haut, aber das is wohl insgesamt Utopie.
Jap, das ist es. Deutschland ist nämlich so ein starkes Exportland. Wir haben dadurch zwar auch viel Macht und wir sagen z.B. China öfters mal "Tja macht mal hin da mit den Menschenrechten", aber wirklich harte Außenpolitik ist nie drin, geschweige denn irgendwelche Sanktionen, da unsererseits ja auch eine Abhängigkeit zu jenen Ländern da ist.

Atron
14. Februar 2004, 23:06
Pro nichtexistente, gemäßigt rechte Partei ohne Arschkriecher, Vollidioten und einem C wie "christlich".

Daher zweite Wahl: CDU/CSU.

0Smacks0
14. Februar 2004, 23:31
Zum 1000sten Mal. Friedrich Merz verkauft sich als der Steuerhero. Sein Konzept ist prinzpiell steinalt. Selbst Michel Friedman hat sowas schon 1995 mal in einem Interview angebracht. Das ist außerdem eigentlich am ehesten ein altes FDP Anliegen und oben drein sehr nahe an Herrn Kirchhofs Vorschlag angelehnt. Der immer noch eines der besten Konzepte vorgelegt haben sollte. Es ist also überhaupt keine Kunst soetwas zu Entwerfen und beweist rein gar nichts über das Können eines Politikers. Den Scheiß muss endlich nur mal jemand umsetzen!

Die CDU wird Reformen vernünftig nur Durchsetzen können wenn sie eine 2/3 Mehrheit bekommt im Bundestag.

Blockieren im Bundesrat oder Bundestag braucht keiner keiner Partei ankreiden! Da liegt der Fehler im System. Eine eindeutige Trennung zwischen Ländern und Bund wäre sinnvoller. So gerät der Bundesrat zur Farce, wenn man mit Gesetzen den Ländern zu arg auf die Pelle rückt blockieren sie sofort. Und wenn es Parteitaktisch sinnvoll ist, dann wird ebenso blockiert. Und was haben die Länder in der Bundespolitik rumzupfuschen? Dasselbe anders rum.

Wenigstens hat sich ja langsam im Forum die Meinung durchgesetzt das überhaupt Reformen nötig sind.

[TGF]Eraser2
14. Februar 2004, 23:37
Klar, eine Föderalismus-Reform muss auch kommen. Aber ob das in dieser Legislatureriode kommt, steht in den Sternen. Schröder macht ja erstmal wieder einen Monat "ruhige Hand". :ugly:

Wenn die CDU aber bei der nächsten Wahl gewählt wird, gibt es lange Zeit keine Blockierer im Bundesrat. Ist ja sehr sehr fest in CDU/CSU-Hand und bis die SPD dort wieder Fuß fassen könnten, würden sicher noch ein paar Jahre ins Land gehen.

DoS.Grein
15. Februar 2004, 00:01
Wie muessen den Foederalismus nicht 'reformieren', sondern abschaffen.

0Smacks0
15. Februar 2004, 00:12
Original geschrieben von [TGF]Eraser
Klar, eine Föderalismus-Reform muss auch kommen. Aber ob das in dieser Legislatureriode kommt, steht in den Sternen. Schröder macht ja erstmal wieder einen Monat "ruhige Hand". :ugly:

Wenn die CDU aber bei der nächsten Wahl gewählt wird, gibt es lange Zeit keine Blockierer im Bundesrat. Ist ja sehr sehr fest in CDU/CSU-Hand und bis die SPD dort wieder Fuß fassen könnten, würden sicher noch ein paar Jahre ins Land gehen.
Das muss abgeschafft werden. Sollen sich die Verfassungsexperten drum kümmern.

Und Föderalismus muss bleiben. Schau mal lieber nach was Föderalismus eigentlich ist!

Greg
15. Februar 2004, 00:20
hab leztes mal spd gewählt...


nach dem was die spd lezte zeit fabriziert hat denk ich die cdu sollte es ma wieder probieren.

Skaarj
15. Februar 2004, 03:00
MA, wie kann man nur so scheiße im Hirn sein und Grün wählen......

1StEiN3
15. Februar 2004, 03:07
Wenn du lust an Flamen hast tu es bitte wo anders, aber nicht in Ernstgemeinten Threads.
Jeder hat seine Meinung, wenn es nicht deine ist, ok, aber halt einfach mal deinen Mund wenn du hier anscheinend die scheiße im Gehirn hast, danke.

FASaFraN
15. Februar 2004, 04:34
Was mir am meisten an diesem Topic aufstösst ist das es die option

"ich wähle nicht"

nicht gibt

CDU anhänger die sonst nichts ins forum schreiben aber sich stark machen wenns um "ihre" partei geht sind genauso langweilig und schnöde wie linksorientierte politikjunkies die beim Zahnarzt die FAZ gelesen haben und denken sie checken

Politik wiederholt sich immer wieder und Demokratie ist schwach

Parteien haben alle ihre scheisse gebaut und bauen sie bis heute
Was soll ich machen?

Das kleinere übel wählen?
Dafür bin ich als Mensch zu stolz, und um mit Idealen einem Parteibanner zu folgen bin ich zu frei

Tut mir also leid
Ich wähle mich

crazyBlTCH
15. Februar 2004, 10:03
PDS

Temmer
15. Februar 2004, 11:44
Original geschrieben von DoS.Grein

Die SPD hat NIE WIEDER irgendeine Chance IRGENDWO verdient.

Wie recht dieser Mann doch hat.

P.S.: FDP

Sabel
15. Februar 2004, 11:51
Original geschrieben von Trollkoenig
jedenfalls keine Protestwahl, sondern eine sachliche Betrachtung der Lage und dann ein Urteil bilden, sowas wie Protestwahlen (wie der Herr Ministerpräsident heut so schon die Europawahl beschrieben hat und geiferte, dass "man der Bundesreagierung mal die Meinung sagen soll") ist lächerlich, es sollte in vorderer Linie um die Thematik gehen ..

und es gibt sich folgendes Bild:
- die FPD will sparen indem sie den Sozialstaat weitesgehend abschafft (klar, Liberale)
- Union hat keine richtig eigenes Konzept um die Neuverschuldung zu reduzieren und zugleich die Steuerzahler zu entlasten (man hats an den unterschiedlichen Modellen der Unionsparteien gesehen) und betreibt viel zu viel Geiferei anstatt ihre Verantwortung (auch die sind gewählt) zu übernehmen gemeinsam mit der (schwachen) Regierung eine Lösung zu finden, die Deutschland nutzt
- Grüne: Fischer top, sonst flop
- SPD: nunja, Reformen müssen gemacht werden, kein Zweifel, kommt überhastet rüber, zudem Glaubwürdigkeitsverlust wegen Mautgebühr/Praxisgebühr und Gersteraffäre dennoch hoff ich mal, sie tun ihr Bestes und da sie weniger Parteienhetze machen, denk ich mal, ich sollte ihne ne Chance geben weiterzuarbeiten

definitiv rautiert.

[TGF]Eraser2
15. Februar 2004, 12:20
Original geschrieben von FA_SaFraN
sind genauso langweilig und schnöde wie linksorientierte politikjunkies die beim Zahnarzt die FAZ gelesen haben und denken sie checken
Die FAZ ist aber eher ein konservatives Blatt.

Fatalist
15. Februar 2004, 12:33
Original geschrieben von Mackiavelli
Einige Denkanstöße:

- Westbindung und -Integration durch die Nachkriegsregierung (die bösen, bösen Konservativen, fu), wer war dagegen, die SPD.
- Widerbewaffnung, ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Souveränität, wer war dagegen, die SPD
- Wiedervereinigung, wer hat erst behauptet dies sei unmöglich und dann später als die Möglichkeit da war zu sagen, daß es zu teuer wäre? Die SPD.

Dazu kommt noch der Verzicht auf die Ostgebiete unter Helmut Schmidt (den ich allerdings als einizigen SPDler trotz allem schätze).
In allen wichtigen Fragen der Deutschlandpolitik hat die SPD absolut versagt, man findet in dieser Frage bei ihr einen geradezu selbstzerstörerischen Hass auf das eigene Volk.

Welche Partei hat sich als erstes darum bemüht sich dem Osten anzunähern. Die SPD.
Ermächtigungsgesetz unter Hitler: Wer war dagegen? Richtig die SPD.

Was hat uns die Wiederbewaffnung gebracht, außer der Tatsache das unsere Soldaten jetzt Krieg führen müssen und in Ländern die Aufpasser spielen müssen, in denen sie eigentlich gar nichts zu suchen hätten.

Natürlich hat die SPD gesagt die Wiedervereinigung ist zu teuer - und sie hatten recht damit. Die SPD hat in diesem Punkt die Wahrheit gesagt, während die Union gelogen hat und gesagt hat die Wiedervereinigung koste nichts. Deshalb haben sie damals die Wahlen gewonnen. Einen Monat später wurde die Mehrwersteuer erhöht. Als man dann gemerkt hat, dass sich das Volk leicht verarscht fühlt hat man einfach eine neue Thematik ins Gespräch gebracht: Die Asylpolitik. Das wurde gerne angenommen und einige Zeit später brannten dann schon die ersten Asylantenheime und die Kohl'sche Lüge von den Wiedervereinung für lau war vergessen.

Greg
15. Februar 2004, 12:46
Original geschrieben von FA_SaFraN

Das kleinere übel wählen?
Dafür bin ich als Mensch zu stolz, und um mit Idealen einem Parteibanner zu folgen bin ich zu frei

Tut mir also leid
Ich wähle mich


so seh ich das eigentlich auch... allerdings kann ich darin nix von stolz oder ähnliches erkennen.

Eher entscheidungsschwäche da du damit sagst: Ich weiß net wer besser wäre für Deutschland, also überlass ich die entscheidung anderen. Dann kann mir auch niemand die schuld geben dass ich die Falschen gewählt hab.

Sentience
15. Februar 2004, 12:47
PBC :top2:

[pG]havok
15. Februar 2004, 12:49
Original geschrieben von Fatalist


Welche Partei hat sich als erstes darum bemüht sich dem Osten anzunähern. Die SPD.
Ermächtigungsgesetz unter Hitler: Wer war dagegen? Richtig die SPD.

Was hat uns die Wiederbewaffnung gebracht, außer der Tatsache das unsere Soldaten jetzt Krieg führen müssen und in Ländern die Aufpasser spielen müssen, in denen sie eigentlich gar nichts zu suchen hätten.

Natürlich hat die SPD gesagt die Wiedervereinigung ist zu teuer - und sie hatten recht damit. Die SPD hat in diesem Punkt die Wahrheit gesagt, während die Union gelogen hat und gesagt hat die Wiedervereinigung koste nichts. Deshalb haben sie damals die Wahlen gewonnen. Einen Monat später wurde die Mehrwersteuer erhöht. Als man dann gemerkt hat, dass sich das Volk leicht verarscht fühlt hat man einfach eine neue Thematik ins Gespräch gebracht: Die Asylpolitik. Das wurde gerne angenommen und einige Zeit später brannten dann schon die ersten Asylantenheime und die Kohl'sche Lüge von den Wiedervereinung für lau war vergessen.


yo #2

SPD ist die einzige Partei in Deutschland die sich ihrer Geschichte nicht schamen muss, finde ich!

1StEiN3
15. Februar 2004, 13:12
Und mal auf das oben genannte Argument, die SPD blockierte im Bundesrat alle Gesetze, als die CDU an der Macht war:
Das macht die CDU auch nicht viel anders, gute Entwürfe kommen dort nicht durch, die CDU blockiert das und verhandelt mit der SPD und was ordentliches bei raus kommt auch kaum. Dann sag mal einer, wie soll die SPD da ordentliche Politik machen?
Ich finde auch ehrlichgesagt den Bundesrat schwachsinnig, egal wer an der Macht ist, die Opposiotn, die im Rat d auernd die Mehrheit hat, blockiert die Gesetze, dass es zum Stillstand kommen muss!

Greg
15. Februar 2004, 13:30
tjo das ist der nachteil einer demokratie... man muss immer diskuttieren, kompromisse suchen und im endefekt blockiert jeder den anderen weil er seine interessen nicht ganz vertreten sieht.

Dazu kommt der ganze medienzirkus der zur demokratie gehört, denn der breiten masse kommts nicht auf die erfolge an sondern auf das was die medien ihnen eintrichtern.


Das ist irgendwie der vorteil bei ner Diktatur, der chef sagts und es wird gemacht.

Vladi
15. Februar 2004, 13:49
1. Die Möglichkeit : ich wähle nicht fehlt

2. CDU only 8[

Vladi
15. Februar 2004, 13:50
Original geschrieben von 1StEiN
Und mal auf das oben genannte Argument, die SPD blockierte im Bundesrat alle Gesetze, als die CDU an der Macht war:
Das macht die CDU auch nicht viel anders, gute Entwürfe kommen dort nicht durch, die CDU blockiert das und verhandelt mit der SPD und was ordentliches bei raus kommt auch kaum. Dann sag mal einer, wie soll die SPD da ordentliche Politik machen?
Ich finde auch ehrlichgesagt den Bundesrat schwachsinnig, egal wer an der Macht ist, die Opposiotn, die im Rat d auernd die Mehrheit hat, blockiert die Gesetze, dass es zum Stillstand kommen muss!

wirklich ahnung scheinst du nicht zu haben denn ohne den Bundesrat gings uns hier noch ziemlich viel dreckiger :heul:

Vladi
15. Februar 2004, 13:52
Original geschrieben von [For]Neo



so seh ich das eigentlich auch... allerdings kann ich darin nix von stolz oder ähnliches erkennen.

Eher entscheidungsschwäche da du damit sagst: Ich weiß net wer besser wäre für Deutschland, also überlass ich die entscheidung anderen. Dann kann mir auch niemand die schuld geben dass ich die Falschen gewählt hab.

Das ist ziemlich blöd.. Nicht zu wählen weil du angst hast, das Falsche zu wählen ergibt no sense. Wähl das was dir am schlüssigsten in der programmfrage vorkommt und wo die Leute nicht den völligen Stuss reden.. Schau dir halt ma auf Phoenix so ne Bundestagsdebatte an. Das is immer sehr hilfreich finde ich..
Aber wer nicht wählt, wählt den Gewinner...

Greg
15. Februar 2004, 14:14
ist doch das was ich gesagt hab.

Ausser, dass du zu sehr den medien vertraust. Es standen hundert sachen im parteiprogramm die vor der wahl versprochen wurden, welches hat phoenix genauso übertragen hat, wie alle anderen sender.

Und jetzt schau dir an wieviel davon eingetreten ist.

DoS.Grein
15. Februar 2004, 14:20
Welche Partei hat sich als erstes darum bemüht sich dem Osten anzunähern. Die SPD.
Na ganz toll. Und die Ostgebiete einfach aufgegeben. Riesige Aktion.

Es hat auch nichts mit Nationalsozialismus zu tun, wenn man die Abgabe der Ostgebiete scheisse findet, das ist immer deutsches land gewesen und wird von Fremden Truppen besetzt, nichts anderes. Und dann kommt son Schmidt daher, unterschreibt irgendein blatt und weg sind sie? Reife Leitung.


Ermächtigungsgesetz unter Hitler: Wer war dagegen? Richtig die SPD.
Ok, isn Punkt, hat aber (leider) auch nix gebracht.


Was hat uns die Wiederbewaffnung gebracht, außer der Tatsache das unsere Soldaten jetzt Krieg führen müssen und in Ländern die Aufpasser spielen müssen, in denen sie eigentlich gar nichts zu suchen hätten.

Bist du bloed? Die Wiederbewaffnung war nicht um gegen irgendwelche Terroristen in Afghanistan zu kaempfen, sondern um sich gegen die Sowjetunion und ihre Schergen wehren zu koennen und war zwingend notwendig! Wenns nach der SPD gegangen waere, waere Deutschland doch dem Warschauer PAkt beigetreten, GOTT SEI DANK hatte die SPD damals nix zu melden, wer weiss, ob die Mauer sonst gefallen waere und ob wir in einem so freien Land wie heute leben wuerden. Der begriff der 'Wehrhaften Demokratie' kommt ja nciht von ungefaehr.



Natürlich hat die SPD gesagt die Wiedervereinigung ist zu teuer - und sie hatten recht damit. Die SPD hat in diesem Punkt die Wahrheit gesagt, während die Union gelogen hat und gesagt hat die Wiedervereinigung koste nichts. Deshalb haben sie damals die Wahlen gewonnen. Einen Monat später wurde die Mehrwersteuer erhöht.

Und die SPD hatte nicht recht. Die Wiedervereinnigung war NIEMALS zu teuer, und selbst wenn sie doppelt so teuer gewesen waere, das ist UNSER Land, das ist Deutschland, und es wurde verdammt nochmal Zeit, das wir wieder EIN Land sind! Und das ganz ohne Krieg oder Gewalt, war doch genial! Und es war sicher nicht der verdienst der Russen, dass das geklappt hat, die haetten auf dauer gar nicht nein sagen koennen, es liegt naemlich nciht in der Macht einer zusammenbrechenden, von Korruption durchsetzen wannabe Weltmacht, das zu verhindern. Wie hiess es in Leipzig? WIR SIND DAS VOLK!

Allerdings waren Kohls Stories von den bluehenden Landschaften auch Schwachsinn, ob ers allerdings besser wusste, weiss ich nich.


Als man dann gemerkt hat, dass sich das Volk leicht verarscht fühlt hat man einfach eine neue Thematik ins Gespräch gebracht: Die Asylpolitik. Das wurde gerne angenommen und einige Zeit später brannten dann schon die ersten Asylantenheime und die Kohl'sche Lüge von den Wiedervereinung für lau war vergessen.

Unterschwellig zu behaupten, Kohls Politik sein daran Schuld, das irgendwelche Penner Asylantenheime anzuenden, is wohl der groesste Schwachsinn, der bisher in diesem thread steht.

Busta_inaktiv
15. Februar 2004, 14:22
seit ich dort lebe fährt die cdu in meinem wahlrkreis eine absolute mehrheit... das prägt =)

Vladi
15. Februar 2004, 14:27
Original geschrieben von [For]Neo
ist doch das was ich gesagt hab.

Ausser, dass du zu sehr den medien vertraust. Es standen hundert sachen im parteiprogramm die vor der wahl versprochen wurden, welches hat phoenix genauso übertragen hat, wie alle anderen sender.

Und jetzt schau dir an wieviel davon eingetreten ist.

Das war die SPD... denen kann man nicht trauen, meiner Meinung nach. Schröder redet mehr als er tut, und der rest ist nur machtbesessen..
Ich sag euch

MERKEL AN DIE MACHT

Koestritzer
15. Februar 2004, 14:31
Original geschrieben von Fatalist


Welche Partei hat sich als erstes darum bemüht sich dem Osten anzunähern. Die SPD.
Ermächtigungsgesetz unter Hitler: Wer war dagegen? Richtig die SPD.

Was hat uns die Wiederbewaffnung gebracht, außer der Tatsache das unsere Soldaten jetzt Krieg führen müssen und in Ländern die Aufpasser spielen müssen, in denen sie eigentlich gar nichts zu suchen hätten.

Natürlich hat die SPD gesagt die Wiedervereinigung ist zu teuer - und sie hatten recht damit. Die SPD hat in diesem Punkt die Wahrheit gesagt, während die Union gelogen hat und gesagt hat die Wiedervereinigung koste nichts. Deshalb haben sie damals die Wahlen gewonnen. Einen Monat später wurde die Mehrwersteuer erhöht. Als man dann gemerkt hat, dass sich das Volk leicht verarscht fühlt hat man einfach eine neue Thematik ins Gespräch gebracht: Die Asylpolitik. Das wurde gerne angenommen und einige Zeit später brannten dann schon die ersten Asylantenheime und die Kohl'sche Lüge von den Wiedervereinung für lau war vergessen.

selten so einen schwachsinn gelesen, glaubst du das wirklich was du da schreibst?

Jesus0815
15. Februar 2004, 14:53
hmm, ganz ehrlich? ich weiß es nicht. jedenfalls nicht die union...

im ürigen koestritzer ist das was fatalist schreibt kein unsinn, sondern stoff ausm geschichts-leistungskurs, kollegstufe 13, gymnasium bayern... auch wenn er etwas polemisch schreibt, hat er recht (klar, etwas differenzierter sollte man das schon sehen, z.b. "jeder preis ist berechtig für eine wiedervereinigung")

und ja die wiederverinigung war schweineteuer, hat die deutsche wirtschaft seitdem hart hart gefickt und der osten ist immernoch total unterentwickelt. dennoch war die wiedervereinigung meiner meinung nach eins der schönsten kapitel in der geschichte, und ich find es gut das sie realisiert wurde!

Vladi
15. Februar 2004, 15:32
Das wär natürlich geil wenn die Bundestagswahl so ausgeht wie der Poll hier.. Muhahahahaha dann müsste Grosse Koal oder SPD B90 PDS aber das macht kei sau...

gosu ergebnis:fu:

Temmer
15. Februar 2004, 16:05
Original geschrieben von Darkrain
Das wär natürlich geil wenn die Bundestagswahl so ausgeht wie der Poll hier.. Muhahahahaha dann müsste Grosse Koal oder SPD B90 PDS aber das macht kei sau...

gosu ergebnis:fu:

Wieso bitte?

CDU/CSU mit FDP = gg.

MegaVolt
15. Februar 2004, 16:11
Original geschrieben von DoS.Grein


Natuerlich sind reine 'Protestwahlen' nicht das Gelbe vom Ei, aber das ein Oppositionspolitiker sagt 'waehlt uns, wir sind besser als die', ist wohl 100% normal und die SPD wuerde genau das Selbe tun. Find ich auch nciht wirklich schlimm, ich meine, wenner nich gewaehlt werden will, was macht er dann da, und wenn er die selber Meinung hat wie die SPD, wieso tritt er dann nciht denen bei?


Aha. Na wenn du das sagst. Schaun wir mal :ugly:

Zeige er mir den Ausschnitt aus dem Parteiprogramm der FDP, in dem das steht. Die wollen lediglich mehr eigenverantwortung und weniger in-den-arsch-schieberei, aber hauptsaechlich wollen sie Investitionen abschaffen (Steinkohle, Pendlerpauschalen, Agrar, etc.). Vor allem wollen Sie kein Geld ausgeben, was wir nciht haben. Und DAS macht sie symphatisch. Aber irgendwie halte ich Guido nciht fuer faehig, genau wie den Rest und ich trage ihnen Moellemann nach. Trotzdem, wenn Merkel fuer die CDU antritt, werde ich wohl FDP waehlen.

DANK der Union gibt es nicht diese Wahllosen linken 'reform'beschluesse, die die linke seite der PDS gerne haette, Maerz hat ein geiles Steuerkonzept vorgelegt und wir haben es NUR der CDU im Bundesrat zu verdanken, das die Staatsverschuldung nicht komplett aus dem Ruder laeuft.
Das einzige was ich nicht mag ist die CDU Haltung gegenueber Subventionen und der Kirche, sowie Angela Merkel (Stichwort USA-Arschkriecherei). aher werde ich eine CDU mit kanzlerin Merkel nicht waehlen, ohne Merkel sehr wohl.


Das stimmt. Wobei mir ein Aussenminister lieber waere, der n bischen mehr auf die kacke haut, aber das is wohl insgesamt Utopie.


Die SPD hat keine einzige ordentliche Reform gemacht, sie hat 4 jahre gepennt und dann komplett aufgeweichte Flickenteppiche rausgebracht, siehe z.B. rente, die ja selbst so wie jetzt noch nciht durch sind, weil die Linke meckern. Erst machen sie ne Hartz Kommission und dann setzen sies nciht um. Die Steuerreform isn Witz, da kommt nix bei zustande, die Veraenderung sind nicht durchschlagend.
Die SPD hat in keinster Weise JEMALS irgendwas positives gemacht. Noch NIE in ihrer langer Tradition. Ausserdem sind die SPDler die wahren Konservativen, denn sie wollen am wenigsten veraendern.
Dann noch Luegenbaron Muenchhausen - Verzeiung, Gerhard Schroeder. Es ist wohl kaum zu uebersehen, das es dem blos um seine MAcht geht, alein wie er den Irakkrieg fuer seine Propaganda genutzt hat oder wie er sich am Oderhochwasser hochgezogen hat. Oder 'es gibt keine neuen Steuern' 'Wir werden die Maastricht Kriterien nicht verletzen'. Oder wie er den Stabilitaetspakt aushebelt. Ich hoffe, Solbes gewinnt die Klage.
Die SPD hat NIE WIEDER irgendeine Chance IRGENDWO verdient.

aber sowas von #2 !!!!!!!!!111111einseinseinself

fdp hat theoretisch das mit großem abstand beste programm, leider nur vollkommen unfähige leute :( cdu ist das nächste kleinste übel, solange merkel wegbleibt, mit merkel is cdu imho lächerlich (wgn hohmann und usa)
spd hat gezeigt dass sie nichts können (maut, steuerreform etc)
pds ist sowieso tot
die grünen wollen die sauberste und effizienteste energieform die wir haben abschaffen, ohne sich auch nur ansatzweise mit der physik hinter der kernkraft auszukennen => unfähige partei !

SuicideSquad
15. Februar 2004, 16:22
solange westerwelle bei der fdp ist, werd ich die niemals wählen. ein verlogener, verbrecherischer schleimscheißer.

Scarab
15. Februar 2004, 16:31
Das klingt doch mal vernünftig, Langzeitarbeitslose statt Zivis

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-286487,00.html

dann kriegt der Staat für das Arbeitslosengeld immerhin eine Gegenleistung.

Vladi
15. Februar 2004, 16:58
Jo das ergebnis wird besser.. bald ham wir wieder schwarz gelb... :D

Vladi
15. Februar 2004, 16:59
oumann das ergebnis sollte man mal an die bundesregierung schicken.. die spd gleichauf mit b90 und fdp... Davor die CDU mit doppelt sovielen stimmen..

Pedder
15. Februar 2004, 17:05
Original geschrieben von Darkrain
oumann das ergebnis sollte man mal an die bundesregierung schicken.. die spd gleichauf mit b90 und fdp... Davor die CDU mit doppelt sovielen stimmen.. Die Grünen sitzen aber auch in der Regierung O_o

rnd0
15. Februar 2004, 17:37
und hier das passende ebay angebot dazu ;)

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3270226590

"Eine vom Volk verlassene Regierung (24%; Forsa 27.01.2004) sucht ein neues Zuhause........"

Vladi
15. Februar 2004, 17:48
wenn das ergebnis so bleibt gibt eine Koal aus Schwarz und gelb GENAU 50% der bw.de user

Pedder
15. Februar 2004, 18:07
Original geschrieben von rnd0
und hier das passende ebay angebot dazu ;)

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3270226590

"Eine vom Volk verlassene Regierung (24%; Forsa 27.01.2004) sucht ein neues Zuhause........" Da hat auch jemand nicht verstanden, dass Regierung =/= SPD (der ebay Mensch, nicht du)

Achja btw:

http://www.zdf.de/ZDFde/img/12/0,1886,2284332,00.jpg

Greg
15. Februar 2004, 19:47
Original geschrieben von Darkrain


Das war die SPD... denen kann man nicht trauen, meiner Meinung nach. Schröder redet mehr als er tut, und der rest ist nur machtbesessen..
Ich sag euch

MERKEL AN DIE MACHT

achso, der cdu kann man aber trauen und deren versprechen halten sie auch immer ein...

sorry das ich dich aus deiner Traumwelt wecke aber die cdu sind nicht die guten Samariter der Politik für die du sie hälst.



Und merkel ist einfach nur ne feige schlampe die genauso machtgeil ist wie jeder andere politiker. Z.b. während des Irak Kriegs ist sie so tief in bushs arsch verschwunden wie niemand anders zuvor... Oder als sie Schröder angegriffen hat. Nur traute sie sich das komischerweise nicht öffentlich in Deutschland sondern hats hinterrücks in ner großen Englischen zeitung als Kolumne geschrieben.

Das alles passierte natürlich nur zum wohle der Deutschen Bevölkerung und nicht aus Machtgeilheit. Die CDU ist ja lieb und sagt immer nur die Wahrheit

Scarab
15. Februar 2004, 19:54
Original geschrieben von [For]Neo
Oder als sie Schröder angegriffen hat. Nur traute sie sich das komischerweise nicht öffentlich in Deutschland sondern hats hinterrücks in ner großen Englischen zeitung als Kolumne geschrieben.

Ich stimme dir zu was Merkel betrifft. Aber wenn sie das nur gemacht hat, um Stimmen in Deutschland zu fischen, warum dann klammheimlich? Das passt irgendwie nicht zusammen.

HellAngel
15. Februar 2004, 21:17
aus prinzipiengründen grün
ansonsten sind die parteien immoment nur mist

Scorn4
15. Februar 2004, 21:38
Ich werde die SPD wählen.

Zweifelsohne wird die CDU/CSU Sieger der Bundestagswahl sein, und bin der Meinung, sie sollte eine starke Opposition haben.

Trollkoenig
15. Februar 2004, 21:49
Original geschrieben von DoS.Grein


Natuerlich sind reine 'Protestwahlen' nicht das Gelbe vom Ei, aber das ein Oppositionspolitiker sagt 'waehlt uns, wir sind besser als die', ist wohl 100% normal und die SPD wuerde genau das Selbe tun. Find ich auch nciht wirklich schlimm, ich meine, wenner nich gewaehlt werden will, was macht er dann da, und wenn er die selber Meinung hat wie die SPD, wieso tritt er dann nciht denen bei?

Stoiber sagte, man solle die Europawahl nutzen "um der Bundesregierung mal die Meinung zu sagen"
- was hat Bundesregierung mit Europaparlament zu tun ?
nichts, es geht ihm nur darum mit solch billigen Sprüchen Stimmen zu bekommen, weil er kein Programm hat und es ihm nicht um die Sache geht, echt sehr feine Politik
bald haben wir das auch mit den ganzen Affärenaufdeckungen und "ich habe nicht inhaliert" (Clinton bzgl des Vorwurfs, er hätte Marihuana geraucht) bei uns .. (der Merz hats ja schon hinter sich, als "harter Rocker und Mottardfahrer"


Original geschrieben von DoS.Grein
Aber irgendwie halte ich Guido nciht fuer faehig, genau wie den Rest und ich trage ihnen Moellemann nach.
wirklich fähig ist dort kaum einer (Genscher wars ;) ), aber besonders nicht Westerwelle (Zitat: "den Mann gibt es wirklich, das ist keine Comicfigur")
das Programm der FPD ist das gleiche seit je und heer, es setzt sich nicht mit Umbaumassnahmen bzgl des Sozailsystems auseinander (jedenfalls achtet es kaum auf die schlecht Bemittelten)



Original geschrieben von DoS.Grein

Die SPD hat keine einzige ordentliche Reform gemacht, sie hat 4 jahre gepennt und dann komplett aufgeweichte Flickenteppiche rausgebracht, siehe z.B. rente, die ja selbst so wie jetzt noch nciht durch sind, weil die Linke meckern. Erst machen sie ne Hartz Kommission und dann setzen sies nciht um. Die Steuerreform isn Witz, da kommt nix bei zustande, die Veraenderung sind nicht durchschlagend.
aha, wer hat denn die Rente plötzlich in den Wahlkampf einbezogen ?
die Union, früher wurde die Rententhematik immer im Konsens aller Parteien gelöst, da sie viel länger Auswirkung haben als 2/3/4 Legislaturperioden ..
doch nun hat die Union die Renten zum Wahlkampfthema gemacht anstatt sich mit der Regierung _gemeinsam_ zu einigen und nun gehts drunter und drüber mit den Modellen ..
bzw:
die Union hat fast 16Jahre lang geschlafen, der Schuldenberg auf dem wir sitzen, kommt nicht von Eichels letzen Haushalten :o
und dass solche Sachen wie, zB dass manche Betriebe keine Gewerbesteuer zahlen müssen, vorkommen, ist auch Sache der Union, die damals den Betrieben Vorrechte eingeräumt hat und auch Subventionen zugesagt, die heute nicht tragbar sind



Original geschrieben von DoS.Grein
Die SPD hat in keinster Weise JEMALS irgendwas positives gemacht. Noch NIE in ihrer langer Tradition. Ausserdem sind die SPDler die wahren Konservativen, denn sie wollen am wenigsten veraendern.
quatsch ..
siehe Brandt usw ..
die SPD will schon verändern, aber nicht an dem sozialen Aspekt dieses Staates, welches die Union bereit ist zu kippen damit ihre Klientel befriedigt ist, es geht darum, ein soziales Deutschland zu erhalten, nicht um ein Deutschland ala USA zu schaffen





Original geschrieben von DoS.Grein
Dann noch Luegenbaron Muenchhausen - Verzeiung, Gerhard Schroeder. Es ist wohl kaum zu uebersehen, das es dem blos um seine MAcht geht, alein wie er den Irakkrieg fuer seine Propaganda genutzt hat oder wie er sich am Oderhochwasser hochgezogen hat. Oder 'es gibt keine neuen Steuern' 'Wir werden die Maastricht Kriterien nicht verletzen'. Oder wie er den Stabilitaetspakt aushebelt. Ich hoffe, Solbes gewinnt die Klage.
Die SPD hat NIE WIEDER irgendeine Chance IRGENDWO verdient.
ich vergas, dass die Union unfehlbar ist und sich nie Fehler erlaubt hatte (Schwarzgeld/Treuhand/Staatsverschuldung/..)
wenn jemand in der Öffentlichkeit lügt, dann sind das die Schwarzgelder-Unionler ala Schäuble (und sowas soll Bundespräsident werden ?!) oder Übervater Kohl, der durch Aussetzen meint das Gesetz gelte für ihn nicht ..
zudem sehe ich eigentlich immer von Ede oder Merz oder Koch eine Hetze gegen die Regierung, warum versuchen sie nicht nen Konsens, einfach zusammen mit der Regierung ?
machen sie nicht, wem also geht es um Macht ?!
derjenige, der sich weigert, zusammenzuarbeiten und lieber rummeckter wie es grad passt, weil er lieber alleine mit "Macht" die Sache behandeln will (dass diese Zeitverzögerung schädlich ist, nimmt er gern in Kauf)

noch eins zu Irak:
wir sollen also einen Angriffskrieg bar jeder internationalen Rechtssprechung führen ?
hmmm, andere Diskussion, aber eigentlich unwürdig, da du anscheinend Interessen über das Recht stellst (ergo erschiesst du auch Leute, wenns dir passt, denn das GEsetz beachtest du ja nicht)


Original geschrieben von [TGF]Eraser
Trittin ist als Umweltminister auch nicht schlecht. Er gehört zu der Minderheit vom Stab, die noch keinen Mist gebaut haben. Und wie er das Dosenpfand eiskalt durchgezogen hat, war schon nicht schlecht. Der gute Stolpe könnte sich ein Scheibchen Durchsetzungsvermögen von ihm abschneiden.
quatsch, bei Trittin isses auch schlimm, denn wie ich weiss hat er:
- kompetente Leute (Professoren usw) ausm Umweltministerium rausgeschmissen bloss weils keine Grünen waren und dafür "typisch" Grüne Gefolgsleute eingesetzt, die zwar schön die Fahne schwingen aber von der Thematik grossteils keine Ahnung haben
und dass Atomstrom die derzeit einzige Möglichkeit den steigenden Energiebedarf zu decken, ist ganz ausser Acht gelassen (kaufen wir ihn halt ausm Ausland, aber Deutschland ist Atomfrei blabla), zudem ist er sehr sicher, dieser Atomausstieg ist nicht wirtschaftlich durchdacht sondern reine Propaganda


Original geschrieben von [TGF]Eraser
Aha sie kommen überhastet rüber und leiden unter Glaubwürdigkeitsverlust. Und das sind die Nachteile die du an ihrer Politik siehst? Es ist dir also nur wichtig, wie eine Regierung nach außen hin wirkt oder wie soll man das verstehen?
Und dann willst du ihn auch nochmal eine Chance geben?! Nach 6 Jahren politischer Stagnation....
ich verstehe nicht, was du bemängelst, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Union mit fester Hand ein 1a Modell hat, mit dem sie alles wieder super hinbekommt



Original geschrieben von [TGF]Eraser
1. Das Steuermodell von Merk war wirklich erste Sahne (im Vergleich zu den "Konzepten" der jetzigen Regierung). Nur mit dem Stufenmodell kann ich mich nicht anfreunden. Transparenz hin oder her: ich sehe keinen Nutzen in den Stufen. Ich sehe nur Nachteile dadrin. Vielleicht hat hier ja jemand Ahnung davon und kann mal erzählen, was ein nicht stufenloses Steuersystem für Vorteile haben soll.
das System ist kaum ausgearbeitet und dient nur dazu, die Aussage zu untermauern "wir haben auch eins" allein der unioninterne Zwist zeigte auf, dass das System gar nicht gemainsam überarbeitet und ausgereift wurdesondern nur ein schnell hingeklatschtes Spiel ist, damit man ja gegenreden kann


Original geschrieben von [TGF]Eraser
2. Die USA-Aktion von Merkel war scheiße, ja. Aber versuch mal einen Politiker zu finden, der nicht solche Proflierungsversuche unternimmt oder der nicht versucht solche Themengebiete zu instrumentalisieren.
Wenn jemand zum Kanzler gewählt wird, ändert sich ja auch viel in seinem Auftreten. Sie tragen mehr Verantwortung. In Wahlkampfzeiten mutieren sie dann immer wieder zu profilierungssüchtigen Spacken und die Opposition ist quasi immer im Wahlkampfszustand.
die Aktion von der Merkel (im Ausland den eignen Staat / Regierung schlecht reden) war sowas von erbärmilch (und die Union ruft bei jedem Scheiss Rücktritt, hier wär mal Grund für die Merkel gewesen ..) und nicht entschuldbar, irgendwo muss man sich noch achten können ..
dein Kanzlervergleich hinkt, wüsste nicht, dass der Gerd zum Chirac gelaufen ist und sich über Merkel ausgeweint hat

SuicideSquad
15. Februar 2004, 21:52
Original geschrieben von Scorn

Zweifelsohne wird die CDU/CSU Sieger der Bundestagswahl sein, und bin der Meinung, sie sollte eine starke Opposition haben. was ne starke opposition bringt sehen wir doch gerade. schwachsinnige kompromisse.

Atron
15. Februar 2004, 21:57
Original geschrieben von Scorn
Zweifelsohne wird die CDU/CSU Sieger der Bundestagswahl sein, und bin der Meinung, sie sollte eine starke Opposition haben.
Das dachte man bei der letzten Wahl auch. Von daher, erstens lieber kein Risiko und zweitens kann bis zur nächsten, tatsächlichen Wahl (wenn du sagst "ich werde...") noch viel passieren.

Xp.ShadoW
15. Februar 2004, 22:03
also unabhängig von meiner gesinnung ist eine starke opposition bei der nächsten wahl keine gute sache .... das führt zu weiteren faulen kompromissen etc etc

momentan bräuchten wir eine entschlussfähige mehrheit in beiden gremien damit endlich mal wirklich was geschieht .. diese reförmchen atm helfen einfach nicht

Scarab
15. Februar 2004, 22:08
Ich hab irgendwie den Überblick verloren, es gibt ja plötzlich mehrere Shadows. Ist Shadow_2 der alte Shadow von früher der mal die Deutschlandfahne im Profil hatte und "Shadow." der sich in den OT/LSZ Foren rumtreibt ein Namensdieb? Oder ist Shadow_2 noch jemand ganz anderes? Aber wo ist dann der alte Shadow?

Diese Frage bewegt mich schon seit längerem.

1StEiN3
15. Februar 2004, 22:23
shadow_2 ist iv.shadow...

Trollkoenig
15. Februar 2004, 22:46
es gibt zZ keine Partei bzw Parteiprogramm dass ich total unterstützen könnte, doch das Programm der SDP scheint im Moment am ehesten noch meinen Ideen zu entsprechen

Annak84
15. Februar 2004, 23:44
Original geschrieben von [For]Neo
[...]


nach dem was die spd lezte zeit fabriziert hat denk ich die cdu sollte es ma wieder probieren.

raute zwei

einzige partei die was ändern würde ist ftp aber die wählt keiner..
SPD und CDU sind gleich schlecht.

Ohne große Koalition geht in Dtl. in der nexten zeit nix voran..

DoS.Grein
16. Februar 2004, 00:22
Original geschrieben von Trollkoenig
Stoiber sagte, man solle die Europawahl nutzen "um der Bundesregierung mal die Meinung zu sagen"
- was hat Bundesregierung mit Europaparlament zu tun ?
nichts, es geht ihm nur darum mit solch billigen Sprüchen Stimmen zu bekommen, weil er kein Programm hat und es ihm nicht um die Sache geht, echt sehr feine Politik
bald haben wir das auch mit den ganzen Affärenaufdeckungen und "ich habe nicht inhaliert" (Clinton bzgl des Vorwurfs, er hätte Marihuana geraucht) bei uns .. (der Merz hats ja schon hinter sich, als "harter Rocker und Mottardfahrer"

Stoiber war nie ein faehiger Pressemann und wirds wohl nie sein. Aber Stoiber hat Ahnung, und das is mir wichtiger als ne Gerd-Show. Ausserdem hat die Europawahl sehr wohl was mit der Regierungsarbeit zu tun, oder glaubste die SPDler im EU-Parlament machen was anderes als King Gerd gerne haette? Und ich weiss immer noch nicht, was an dem Spruch 'billig' sein soll, er sagt halt im Prinzip: 'Wenn euch die Arbeit der SPD nicht gefaellt, dann waehlt uns.' Is doch ne ganz normale Aussage. Wenn wir hier USA Sitten haetten, wuerde die CDU ueber Schroeders 5 Frauen herfallen.


wirklich fähig ist dort kaum einer (Genscher wars ;) ), aber besonders nicht Westerwelle (Zitat: "den Mann gibt es wirklich, das ist keine Comicfigur")
das Programm der FPD ist das gleiche seit je und heer, es setzt sich nicht mit Umbaumassnahmen bzgl des Sozailsystems auseinander (jedenfalls achtet es kaum auf die schlecht Bemittelten)

Na, wenn du das sagst. Lies mal die Wiesbadener Beschluesse, Teil III, Unterpunkte 1-7.



aha, wer hat denn die Rente plötzlich in den Wahlkampf einbezogen ?
die Union, früher wurde die Rententhematik immer im Konsens aller Parteien gelöst, da sie viel länger Auswirkung haben als 2/3/4 Legislaturperioden ..
doch nun hat die Union die Renten zum Wahlkampfthema gemacht anstatt sich mit der Regierung _gemeinsam_ zu einigen und nun gehts drunter und drüber mit den Modellen ..
bzw:
die Union hat fast 16Jahre lang geschlafen, der Schuldenberg auf dem wir sitzen, kommt nicht von Eichels letzen Haushalten :o
und dass solche Sachen wie, zB dass manche Betriebe keine Gewerbesteuer zahlen müssen, vorkommen, ist auch Sache der Union, die damals den Betrieben Vorrechte eingeräumt hat und auch Subventionen zugesagt, die heute nicht tragbar sind

In welchen Wahlkampf? Momentan ist nur die Hamburg wahl, und da tauchten die Renten nicht auf. Die Union sagt nur - zu Recht - das die momentan geplante 'Reform' n Witz is.
Der Schuldenberg kommt von der Wiedervereinigung, und sonst nirgendwo her. Das ist ein einfacher Fakt. geschlafen hat die CDU im gegensatz zur SPD _nie_, sie wurde legentlich von Lafontaine die letzten 4-5 Kohl Jahre blokiert. Da konnte sie ncihts machen. Dann hatte die SPD mehrere Jahre Zeit, in denen sie in beiden Kammern die Mehrheit hatte, Reformen durchzudruecken. Was kam? Der Atomausstieg, auf draengen der Gruenen, und sonst genau NICHTS. Wer is denn hier konservativ und will nix aendern? Und die Gewerbesteuer farce war ne reine Schuld der SPD, und hat mit Subventionen ueberhaupt nix zu tun.


quatsch ..
siehe Brandt usw ..
die SPD will schon verändern, aber nicht an dem sozialen Aspekt dieses Staates, welches die Union bereit ist zu kippen damit ihre Klientel befriedigt ist, es geht darum, ein soziales Deutschland zu erhalten, nicht um ein Deutschland ala USA zu schaffen

Was hat Brandt denn so tolles gemacht? Richtig, er hat dieses tolle Sozialsystem geschaffen, was ne Arbeitslosigkeit von <5% voraussetzt, auf dem wir jetzt sitzen und was dank SPD nicht reformiert wird. Haette Brandt damals weniger Geld auf diese Weise verprasst und mehr in die Zukunft investiert, ginge es uns jetzt deutlich besser.


ich vergas, dass die Union unfehlbar ist und sich nie Fehler erlaubt hatte (Schwarzgeld/Treuhand/Staatsverschuldung/..)
wenn jemand in der Öffentlichkeit lügt, dann sind das die Schwarzgelder-Unionler ala Schäuble (und sowas soll Bundespräsident werden ?!) oder Übervater Kohl, der durch Aussetzen meint das Gesetz gelte für ihn nicht ..
zudem sehe ich eigentlich immer von Ede oder Merz oder Koch eine Hetze gegen die Regierung, warum versuchen sie nicht nen Konsens, einfach zusammen mit der Regierung ?
machen sie nicht, wem also geht es um Macht ?!
derjenige, der sich weigert, zusammenzuarbeiten und lieber rummeckter wie es grad passt, weil er lieber alleine mit "Macht" die Sache behandeln will (dass diese Zeitverzögerung schädlich ist, nimmt er gern in Kauf)

Gut, das die SPD (Koeln) sowas ja nie hatte. Das Kohl ein gegebenes Wort nicht bricht, rechne ich ihm hoch an, wo gibts schon Politker, die Wort halten? Und der Union vorzuwerfen, sie wuerde nicht auf konsens gehen, is wohl der groesste witz, immerhin HAT sie mit der SPD nen konsens zur Steuerreform gemacht, im Gegensatz zu Lafontaine damals, dem das NIE eingefallen waere. Und ich bin ihnen verdammt dankbar, das sie zu dem Mist, den sich die SPD dauernd ausdenkt (Vermoegenssteuer...) nicht einfach ja und amen sagt.


noch eins zu Irak:
wir sollen also einen Angriffskrieg bar jeder internationalen Rechtssprechung führen ?
hmmm, andere Diskussion, aber eigentlich unwürdig, da du anscheinend Interessen über das Recht stellst (ergo erschiesst du auch Leute, wenns dir passt, denn das GEsetz beachtest du ja nicht)

Und das hab ich genau wo gesagt? Ich habe gesagt, es war ne scheiss Aktion, ohne zu wissen was ueberhaupt sache is, alein aus machtpolitischen Gruenden 'nein' zu sagen, man weiss ja, dass das stimmen gibt. Und dieses kategorische nein ohne ueberhaupt zu wissen, was Sadam macht, war Schwachsinn. Nur weil sich hinterher rausstellt, das die USA scheisse labern, machts die Sache nciht besser.

MetatronXiC
16. Februar 2004, 01:40
sorry aber das die USA scheisse labern war überhaupt nicht von vornherein klar ?! wo lebst du bitte die billigen indiz-witz-fotos als grund für den angriffskrieg zu nehmen war ja wirklich :stupid:
Die CDU und ihre Amerika Anhänglichkeit geht mir aber sowas von aufn Sack. Ausserdem sehe ich dort niemanden der mir würdig wäre unser Land zu vertreten. Merkel 0 Charisma und kack usa anhänglich. Roland Koch is ja wohl das Peinlichste überhaupt und Stoiber verlabert sich in jedem Satz 5x und predigt immer und immer wieder die selbe Scheisse (quasi wenn die Platte nen sprung hat). Merz hätte Potential hat aber einen Beliebtheitsgrad von einem Elefanten im Porzellanladen.

FASaFraN
16. Februar 2004, 05:39
Was ich witzig finde an Demokratie

ist doch ganz egal wer die wahl gewinnt

in 4 Jahren lesen wir in dem Topic hier das gleiche nur die namen haben sich geändert

liegt vielleicht daran das die globalisierung nationaler Politik immer mehr das Wasser abrgäbt, oder an den Eigenschaften der Macht aber die Politik bleibt sich immer treu

und btw,
stimmt FAZ ist n konservatives blatt, kA wie ich drauf gekommen bin
muss spät gewesen sein ;[
oder meinte ich die Rundschau? kA

Mackiavelli
16. Februar 2004, 10:48
Original geschrieben von Metatron[XiC]
Merkel 0 Charisma und kack usa anhänglich. Roland Koch is ja wohl das Peinlichste überhaupt und Stoiber verlabert sich in jedem Satz 5x und predigt immer und immer wieder die selbe Scheisse (quasi wenn die Platte nen sprung hat). Merz hätte Potential hat aber einen Beliebtheitsgrad von einem Elefanten im Porzellanladen.


Merkel will auch keiner als Kanzler, das die Partei-Chefin ist ist ein Unfall.
"Stoiber verlabert sich in jedem Satz" Was ist denn das für eine Analyse? Der Stoiber ist wenigstens eines - kompetent. Der hat mehr Ahnung und Detailwissen, als die ganze SPD-Regierungsbande.
Und er hat immerhin gezeigt das er ein Land regieren kann, nicht wie Schröder es nur herunterwirtschaften und dann zum Dank für diese tolle Arbeit gleich die Verantwortung für ganz Deutschland übernehmen.

AIL
16. Februar 2004, 11:34
Ist www.wahlomat.de auf dem neuesten Sachstand?

Durfte letztes Mal von der Firma aus nicht die wählen, die ich wollte, da die ein Gesetzt nicht machen wollten, das wichtig für das bestehen unserer Firma war, die dann aber trotzdem pleite ging und von ner Größeren aufgekauft wurde.

Naja, Grüne sind immer OK... (und durch mich jetzt sogar vor der SPD) :)

Achja:

Nächste BTW wähl' ich die, die mir der Wahlomat sagt, ist auf jeden Fall Objektiver als da nach dem Image und dem ganzen Wahlkampfzeug zu gehen!

Edit:

Der Wahlomat ist noch auf die Landestagswahl in Bayern 2003 gestellt und meint ich solle "Freie Wähler Bayern" wählen.

DoS.Grein
16. Februar 2004, 11:57
sorry aber das die USA scheisse labern war überhaupt nicht von vornherein klar ?!
Nein, war es nicht.

wo lebst du bitte die billigen indiz-witz-fotos als grund für den angriffskrieg zu nehmen war ja wirklich :stupid:
Das stimmt, aber Schroeder hatte schon lange vorher definitiv 'nein' gesagt, als noch gar nicht raus war, ob die Amis nicht evtl. echte Beweise haben.


Die CDU und ihre Amerika Anhänglichkeit geht mir aber sowas von aufn Sack.
Mir auch.


Ausserdem sehe ich dort niemanden der mir würdig wäre unser Land zu vertreten. Merkel 0 Charisma und kack usa anhänglich.
Ich glaube ueber Merkel sind sich hier fast alle einig.


Roland Koch is ja wohl das Peinlichste überhaupt
Roland Koch ist der Schroeder der Union, machtgeil ohne Ende. Aber dafuer in der richtigen Partei :D Und mir deshalb lieber als Schroeder.

und Stoiber verlabert sich in jedem Satz 5x und predigt immer und immer wieder die selbe Scheisse (quasi wenn die Platte nen sprung hat).
Es ist mir ziemlich egal, wie der im tv rueberkommt, wie Mackia schon sagte, wenigstens hatta im Gegensatz zur SPD Ahnung.

Merz hätte Potential hat aber einen Beliebtheitsgrad von einem Elefanten im Porzellanladen.
Na und? Waehlst du nur jemanden, den andere moegen? Wasn das fuer ne Einstellung?

Das Schaf
16. Februar 2004, 12:05
laut wahl-o-mat bin cih immernoch ein grüner :D

Butterbrot
17. Februar 2004, 17:35
Original geschrieben von Metatron[XiC]
Merkel 0 Charisma und kack usa anhänglich. Roland Koch is ja wohl das Peinlichste überhaupt und Stoiber verlabert sich in jedem Satz 5x und predigt immer und immer wieder die selbe Scheisse (quasi wenn die Platte nen sprung hat). Merz hätte Potential hat aber einen Beliebtheitsgrad von einem Elefanten im Porzellanladen.

geh übern teich und wähle da, bist wenigstens dann unter vielen menschen die nach den gleichen kriterien wählen :[

MetatronXiC
17. Februar 2004, 18:53
natürlich geh ich von den parteipgrogrammen in erster linie aus, jedoch ist mir schon wichtig wer unser land nach aussen hin vertritt und da kann mir ein stoiber noch soviel "plan" in seinem bayern haben.
btw. hat die spd deutschland nicht heruntergewirtschaftet sondern ein solches deutschland übernommen und kriegen nix gebacken daran etwas zu ändern , teils aus eigenem fehlverhalten und teils störrischer cdu.

Mackiavelli
18. Februar 2004, 11:41
Original geschrieben von Metatron[XiC]
natürlich geh ich von den parteipgrogrammen in erster linie aus, jedoch ist mir schon wichtig wer unser land nach aussen hin vertritt und da kann mir ein stoiber noch soviel "plan" in seinem bayern haben.
btw. hat die spd deutschland nicht heruntergewirtschaftet sondern ein solches deutschland übernommen und kriegen nix gebacken daran etwas zu ändern , teils aus eigenem fehlverhalten und teils störrischer cdu.

lol, was für ein posting :/

Dir ist also wichtig, wie unser Land nach außen rüberkommt, das ist schön.
Dir ist aber nicht aufgefallen, daß Deutschland unter Schröders "Herrschaft" mehr als jemals zuvor eine internationale Lachnummer war? Dir ist auch bewußt, daß wir niemals zuvor eine
Regierung hatten, die außenpolitisch so viel zerschlagen hat?
Deutschlands gute Beziehungen zu den USA und GB sind im Eimer, das wirst du Naivling wahrscheinlich sogar gut finden. Die "besondere Freundschaft" zu Russland, von Kohl aufgebaut ist zu einem Nichts verkommen.
Das einzige, was Schröder dafür bieten kann, ist eine Zweckfreundschaft mit den Froschfressern, die sowieso nur so lange hält, wie die Franzosen uns gebrauchen können.

Auf den zweiten Teil deines Postings brauch ich gar nicht eingehen, weil du offensichtlich nicht in der Lage warst mein posting zu verstehen :8[:
Kleiner Tipp: Schröder war Ministerpräsident in Niedersachsen :/

MetatronXiC
18. Februar 2004, 13:41
wir haben es nicht nötig jahrzente lang den amis den arsch abzulecken - vorallem nicht dieser absolut lächerlichen bush regierung die uns beleidigt wo sie nur kann.
ich habe nicht gesagt das schröder + komparsen heilige sind jedoch aus meiner sicht der dinge 10x besser als alles was die cdu zu bieten hat.
btw weiss ich nicht wo wir international eine lachnummer sein sollen nur weil man sich nicht gefallen lässt deutschland mit lybien und cuba zu vergleichen O_o

DoS.Grein
18. Februar 2004, 14:32
Lies einfach mal den Guardian oder le Monde, dann weisste, wo wir die Lachnummer sind/waren.

- Steuer'reform'
- Airbus Aktion von Scharping
- Maut
- A.Kraft Ausstieg
- ...

Allersings gebe ich dir in soweit recht, das wir den Amis sicher nciht weiter in den Arsch kriechen muessen. (Siehe meine Meinung zu Merkel).

Trotzdem isses ne einfache Tatsache, das die Rot/Gruene Regierung _nichts_ aber auch _gar nichts_ gebacken gekriegt hat und nur inkompetente Idioten in der Regierung sitzen, angefangen von Schroeder selbst, ueber Zypris und Ulla Schmidt zu Minister Chaos himself: Stolpe(r).

Aber du kannst gerne mal versuchen auch nur einen sachlich positiven Punkt der SPD Regierung (!=Schroeder kommt im tv gut rueber) darzustellen, wuerde mich echt interessieren.

Mackiavelli
18. Februar 2004, 15:17
Original geschrieben von Metatron[XiC]
wir haben es nicht nötig jahrzente lang den amis den arsch abzulecken - vorallem nicht dieser absolut lächerlichen bush regierung die uns beleidigt wo sie nur kann.
ich habe nicht gesagt das schröder + komparsen heilige sind jedoch aus meiner sicht der dinge 10x besser als alles was die cdu zu bieten hat.
btw weiss ich nicht wo wir international eine lachnummer sein sollen nur weil man sich nicht gefallen lässt deutschland mit lybien und cuba zu vergleichen O_o

Man streiche aus diesem posting Antiamerikanismus und billige Polemik, es bleibt:










richtig, nichts. Schade :(

Arwing2
18. Februar 2004, 21:15
Scheiß politik. die bauen nur mist und kriegen nix auf kette, außer probleme fürs volk. mich kriegt keiner mehr zur wahl. gar nicht mehr.

einzig ein grosser knall hier in deutschlan/europa, oder in der Welt, kann uns jetzt noch helfen besser von vorne anzufangen.

Also muss mal wieder ein dicker krieg her, wo ne menge kaputtgeht, und viele sterben.

erst macht partei a es 4 oder 8 jahre lang so und so. danach partei b anders, und partei c machts wie partei a+b. und partei d machts irgendwann komlett anders.

Halo???? wie soll man so langfristig ein land regieren?

bei bw (ich weiss ist nicht ganz treffend das beispiel) kann man sich auch nicht mal so mittendrin für 4 andere techtrees entscheiden, und den aktuellen abbrechen. das geht meistens auch in die hose.

Vladi
18. Februar 2004, 21:32
Original geschrieben von oOa)Sinner
laut wahl-o-mat bin cih immernoch ein grüner :D

und ich immernoch CSU :D

ViperDK
18. Februar 2004, 22:50
ich muss wohl ewig bei den gruenen bleiben, bei den parteien aendert sich nicht viel

gruene: einzige partei denen ich abnehme noch an ihre ideale zu glauben und die noch am ehesten ne gescheite politik hinbekaemen wenn sie nur genuegend zu sagen haetten.

fdp: spass/fan-club der cdu. keine ideale ausser macht und nicht ernstzunehmen

spd: halbwegs guter kanzler, haben leider ein "gewerkschaftliches handicap" und keine plan ausser "der mitte nach"

cdu: sind bereit deutschland in den abgrund zu blockiern um aus dem niedergang zu profitieren. die haelfte der hohen cduler halte ich persoenlich mehr fuer kriminelle (kohl, koch) als fuer politiker.



das einzige was wirklich helfen wuerde waere die abschaffung des bundesrats. try and error prinzip. eine regierung macht politik und der waehler sieht die ergebnisse und entscheided bei der naechsten wahl ob ihm gefaellt was draus geworden ist. immer noch besser als das was jetzt abgeht

- spd/grune machen reformvorschlag
- cdu schleimt sich bei den profitoeren der bisherigen regelung ein
- cdu blockiert den vorschlag (schaetzungsweise noch bevor klar ist um was es ueberhaupt geht)
- bundesrat - cdu mehrheit => nichts geht mehr, hf gl
- niemand findet mehr heraus ob die reform was gebracht haette aber die cdu freut sich ueber die stimmen derer denen die reformen wehgetan haette(reformen die niemandem weh tun sind nunmal keine)

=> cdu lacht sich nen ast ab waerend deutschland den bach runtergeht und freut sich auf die naechste reform, gg, re?

DoS.Grein
19. Februar 2004, 01:25
Tja, Viper, wenn du deinen Beitrag jetzt noch mit einem Beitrag fuer einen sinnvollen Reformvorschlag der Regierung, der von der CDU gecancelt wurde ergaenzt, haste sogar nochn bischen Inhalt in deiner Polemik :)

Das einzig ware waere sowieso eine Technokratie, wo eine Elite aus Hochschulprofessoren das Land regiert (VWL profs = Arbeit/Wirtschaft/Finanzen, Sozialwissenschaftler=Bildung/Soziales, Biologen=Naturschutz, Generaele=Verteidigung, Philosophen,Juristen,Germanisten=Aussenministerium ). Keine Probleme mehr mit irgendwelchen Wahlen, wer inne Regierung will, muss halt beweisen, das er den Grips dafuer hat.

ViperDK
19. Februar 2004, 01:38
z.b. subventionsabbau, das ist nur ein punkt der gut zutrifft auf meine schilderung. natuerlich macht das die cdu nicht so direkt wie ich das sage. sie verhandelt sie halt kaputt, das ergebnis was uebrig bleibt is nicht der rede wert aber die cdu is danach frein raus und kann die schuld dann je nach belieben verteilen. wenn ich einer partei abnehmen soll, dass sie am wohl des landes irgendwie interessiert ist, dann hat sie sich im bundesrat auf eine *kontrollfunktion* zu beschraenken, so vonwegen "der ganzen welt den krieg erklaeren - mit uns nicht" und nicht "was auch immer - mit uns nicht".

dein vorschlag mit der technokratie ist eh ne hoechst naive lachnummer, als ob die menschen automatisch weniger korrupt und egoistisch wuerden weil sie nen doktorgrad haben.

Jesus0815
19. Februar 2004, 02:03
eigentlich könntest du alle deine posts auch so darstellen viper:

*mecker* "ich bin besser, rest scheiße" *mecker* "ich geh jetzt wieder scheiße fressen" *mecker*


tzz... depp!!!!einseinseinshundertelf

p.s.: wenigstens wählste zumindest was halbwegs taugliches und bist nicht ganz nutzlos...

DoS.Grein
19. Februar 2004, 11:27
Lol, Viper.

Keine der beiden grossen Parteien traut sich wirklich an den Subventionsabbau. Leider. Steinkohlesubventionen sollte man grundsaetzlich abschaffen, das wollte aber auch die SPD nicht. Das lustige ist ja, das derartiger Protektionismus die Wettbewerbsfaehigkeit der deutschen Stahlindustrie verschlechtert. Mal so nebenbei: Vom Importvolumen ist bei den Importen aus den USA Schrott an Platz 1. Und es ist absolut laecherlich, das ein hochlohnland par excellance wie wir noch die Stahlindustrie foerdert.

Bei einer Technokratie gehts nicht in erster Linie darum, Korruption zu verhindern, sondern dafuer zu sorgen, das die Regierung auch das noetige Fachwissen hat, was momentan wohl unbestreitbarer Weise nicht gegeben ist.
Auf der anderen Seite sind Profs weniger anfaellig gegen Bestechung, denn wenns denen ums Geld aleine gehn wuerde, waeren sie in der freien Wirtschaft und nicht anner Uni.

ViperDK
19. Februar 2004, 20:10
@kain
kommst du dir nicht langsam laecherlich vor? ich kann mich nicht mehr erinnern mal nen post von dir gesehen zu haben der keine unsachliche und inhaltlose beleidigung oder wenns hoch kam eine verteidigung von bestehenden zustaenden aller art waren.

@Grein
natuerlich ziert sich da jeder wo er kann. wenn die regierung subventionen abbauen will und das verhindert wird, steht sie vor dem gemeinen volk immer als der buhmann da denn erinnern werden sich zu 90% eh nur die leute daran, denen aus einer veraenderung der zustaende ein nachteil entstanden waere.
Was kohlesubventionen angeht stimme ich dir voll zu, die gehoeren genauso abgeschafft wie eigenheimzulage und entfernungsgeld(war ich schon immer dagegen, auch als ich meine 70km zur arbeit nach muenchen rein hatte. wer es gemuetlich auf dem land haben will kann dafuer auch sein eigenes benzin zahlen).

Bei der herrschaft der profs gibts auch genug nachteile. soll ja genug geben die an der uni arbeiten weil sie dort in ruhe ohne druck forschen koennen und der job relativ ruhig und sicher ist.
Ich bleib dabei das in DE das problem vor allem der bundesrat ist. fachlaeute auf ihrem gebiet sollten imho nach zielsetzung durch die regierung die besten wege finden diese zu erreichen. wenn sich davon allerdings ein ansatz erkennen laesst dann wird der im vermittlungsausschuss garantiert so exekutiert das nur noch die uebelsten reste uebrigbleiben die sich gut verkaufen lassen.
Nur um hier eins klarzustellen, ich halte genausowenig von einer spd blockade wenn die cdu an der regierung sitzt wie ja auch schon geschehen, ich bin schlichtweg der meinung das die *regierung* regieren sollte und nach 4 jahren der waehler entscheidet ob das ergebnis gut war. bei unserem system stellt sich leider nie raus ob eine veraenderung gut oder schlecht ist da sie nicht oder nur im ansatz ueberhaupt mal durch kommt.

Jesus0815
20. Februar 2004, 02:36
tut mir leid ich mag dich einfach nicht.

weil du scheiße bist. h00re :ugly:

hast aber einige gedankengänge denen ich zustimmen muss

0Smacks0
21. Februar 2004, 12:03
Original geschrieben von ViperDK
wenn sich davon allerdings ein ansatz erkennen laesst dann wird der im vermittlungsausschuss garantiert so exekutiert das nur noch die uebelsten reste uebrigbleiben die sich gut verkaufen lassen.
Das Problem liegt schon im Vermittlungsauschuss selbst. Der ist gar nicht so dumm wie viele meinen.

Die treffen sich im Vermittlungsauschuss wöchentlich an einem Tag. z.B. Freitags morgens, will schon mal nicht jeder hin. Dann kommt in den Vermittlungsausschuss ein Querschnitt des Bundestages hinein. Was natürlich auch nicht immer sinnvoll ist, da ja schon vorher im Bundestag der Entwurf abgelehnt wurde und jetzt quasi wieder dieselbe Konstellation auf den Vermittlungsausschuss übertragen wird.

Nun ja, so weit, so gut. Trotzdem sind da ja nicht alle Leute drin blöde, es gibt auch in allen Fraktionen einige fähige engagierte Leute, es kommen Experten, man trifft sich über Monate zu festen Terminen berät, ändert ab, kommt zu guten Entscheidungen. Nach ~ 6 Monaten, dass ist ein realistischer Zeitraum, kommt der Vermittlungsausschuss zum Ende. Die Sache kommt in die Presse, die Parteiobersten schalten sich ein. Schalten sich auf einmal in der Endrunde ein, ohne überhaupt zu wissen was da vorher über Monate ausgehandelt wurde. Zerfleddern die Entwürfe und boxen sie so, wie sie wollen dann in den tollen sogenannten Mammutssitzungen und verkaufen es später als tollen Wurf. Meistens ist nicht mehr viel mehr von der Vermittlungsausschussarbeit übrig.

Ich kann die Leute im Ausschuss wirklich verstehen, die nach so was vor Wut Tränen in den Augen haben...(siehe Oswald Metzger, Einspruch!, 2003)



Original geschrieben von DoS.Grein
Lol, Viper.

Keine der beiden grossen Parteien traut sich wirklich an den Subventionsabbau. Leider. Steinkohlesubventionen sollte man grundsaetzlich abschaffen, das wollte aber auch die SPD nicht. Das lustige ist ja, das derartiger Protektionismus die Wettbewerbsfaehigkeit der deutschen Stahlindustrie verschlechtert. Mal so nebenbei: Vom Importvolumen ist bei den Importen aus den USA Schrott an Platz 1. Und es ist absolut laecherlich, das ein hochlohnland par excellance wie wir noch die Stahlindustrie foerdert.

#2, sollte logisch sein und mittlerweile jeden einleuchten.


Original geschrieben von DoS.Grein
Bei einer Technokratie gehts nicht in erster Linie darum, Korruption zu verhindern, sondern dafuer zu sorgen, das die Regierung auch das noetige Fachwissen hat, was momentan wohl unbestreitbarer Weise nicht gegeben ist.
Auf der anderen Seite sind Profs weniger anfaellig gegen Bestechung, denn wenns denen ums Geld aleine gehn wuerde, waeren sie in der freien Wirtschaft und nicht anner Uni.
Nein.

1. Die Politik hat das Fachwissen, dass sie braucht. Jeder der will kann sich in Deutschland mit exzellenten Fachwissen ausstatten. Die Politik hat aber kein Interesse daran. Siehe z.B. WIrtschaftsweisen, dass interessiert einfach keinen von den Verantwortlichen.

2. Angenommen kein einziger Prof. wäre heute bestechbar und sie würden in einem großen Maße Einfluss zugesprochen bekommen, dann würden nicht mehr nur solche Profs. nachdrängen sondern auch andere Profs., die aber ganz andere Beweggründe haben, sich politisch zu engagieren.

3. Es würde auf eine Gelehrtendiktatur herrauslaufen. Das kann man nicht gutheißen. Das wäre der Anfang vom Ende. Und wer weiß schon welche Professoren sich an der Spitze durchsetzen würden?