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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Spiegel 11/2004: Die Wohlstands-Illusion



[TGF]Eraser2
09. März 2004, 18:39
Eigentlich hätte dieser Bericht statt "Merkels Präsident" das Titelthema sein sollen.

Auf 30 Seiten wird endlich klargestellt, wie schlecht es Deutschland wirklich geht. Und das schon seit mehr als 20 Jahren. Unsere Schulden haben bereits in den 90ern das Wirtschaftswachstum überrundet.
Es wird nicht mit Statistiken gespart. Die Sozialbeiträge sind seit 1950 stetig angestiegen, ebenso die Staatsquote, Forschung und Bildung wurden vernachlässigt, die Arbeitsstunden pro Jahr sind von 859 (1970) auf mitlerweile 676 gefallen usw.

Alles in allem ein sehr beklemmender, aber informativer Bericht. Kann den neuen Spiegel hier nur für jeden empfehlen, da es im Grunde jeden angeht. Jeder sollte darüber nachdenken, wie und warum es dazu kommen konnte und was zu tun ist, damit es wieder bergauf geht.

rnd0
09. März 2004, 18:44
Wann gehen wir endlich Spenden in der 3. Welt sammeln?

EasyRider
09. März 2004, 18:48
Ach scheiße, jetzt zieh ich nach Afrika und werd Söldner. cu

head_inaktiv
09. März 2004, 18:50
das ist doch jammern auf hohem niveau, verdammt hohem niveau.
was fehlt uns denn ? vergoldete autobahnen ? transrapid von hamburg nach münchen ? 500 meter tower in frankfurt ?
also mir gehts gut.

Greg
09. März 2004, 18:50
jo dazu passt dass die deutschen mittlerweile innerhalb Europa auf den 4. letzten platz abgerutscht sind in sachen kaufkraft.

Mir gehts aber trotzdem genauso gut wie vor 5 jahren und eigentlich so ziemlich jedem den ich kenne genauso


Aber solange du zuhause am pc hockst, über dsl ins inet gehst, dvd guckst und dabei tiefkühl pizzas futterst sprich bitte nicht von "Wohlstand-Illusion"

[TGF]Eraser2
09. März 2004, 18:54
Natürlich geht's euch gut.
Der Artikel heißt ja auch "Die Wohlstands-Illusion". Na, habt ihr's?

Lest einfach den Artikel, dann wisst ihr mehr. ;)

head_inaktiv
09. März 2004, 18:57
Original geschrieben von [For]Neo
Aber solange du zuhause am pc hockst, über dsl ins inet gehst, dvd guckst und dabei tiefkühl pizzas futterst sprich bitte nicht von "Wohlstand-Illusion"

word !

Eeth
09. März 2004, 20:19
klar gehts uns gut
aber warum ?
^_^

*FG*
09. März 2004, 21:00
hm, ja illusion is das stichwort.
wir leben über unseren verhältnissen.

EquinoX3
09. März 2004, 22:44
Original geschrieben von [For]Neo
Mir gehts aber trotzdem genauso gut wie vor 5 jahren und eigentlich so ziemlich jedem den ich kenne genauso


Aber solange du zuhause am pc hockst, über dsl ins inet gehst, dvd guckst und dabei tiefkühl pizzas futterst sprich bitte nicht von "Wohlstand-Illusion"

Greg, du sprichst mir aus der Seele :)

Mfg

StingRay

0Smacks0
09. März 2004, 22:48
Original geschrieben von [TGF]Eraser
Eigentlich hätte dieser Bericht statt "Merkels Präsident" das Titelthema sein sollen.

Auf 30 Seiten wird endlich klargestellt, wie schlecht es Deutschland wirklich geht. Und das schon seit mehr als 20 Jahren. Unsere Schulden haben bereits in den 90ern das Wirtschaftswachstum überrundet.
Es wird nicht mit Statistiken gespart. Die Sozialbeiträge sind seit 1950 stetig angestiegen, ebenso die Staatsquote, Forschung und Bildung wurden vernachlässigt, die Arbeitsstunden pro Jahr sind von 859 (1970) auf mitlerweile 676 gefallen usw.

Alles in allem ein sehr beklemmender, aber informativer Bericht. Kann den neuen Spiegel hier nur für jeden empfehlen, da es im Grunde jeden angeht. Jeder sollte darüber nachdenken, wie und warum es dazu kommen konnte und was zu tun ist, damit es wieder bergauf geht.
Was red ich denn immer im Forum :8[:

roemern
10. März 2004, 13:16
Original geschrieben von head
das ist doch jammern auf hohem niveau, verdammt hohem niveau.darum gehts doch gar net... nur wir wissen, dass wir oben dabei sein können, weil wir's schon 'mal waren. klar, ich wär zufrieden wenn ich einfach nur meine kiste hab und a bisserl dsl. worum es nur geht ist die tendenz: und die zielt teif in den boden, denn ohne trendwende sind wir schlicht pleite und das schon recht bald...

wäre eh dafür, das münsterland an holland abzutreten - vermutlich auch kaum ein unterschied für die gegend ^^

Mackiavelli
10. März 2004, 13:50
Original geschrieben von head
das ist doch jammern auf hohem niveau, verdammt hohem niveau.
was fehlt uns denn ? vergoldete autobahnen ? transrapid von hamburg nach münchen ? 500 meter tower in frankfurt ?
also mir gehts gut.

Noch geht es dir gut, aber wir leben von der Substanz, das kann noch 20, 30 Jahre gehen, aber dann ist unweigerlich Schluss.

Llew Silverhand
10. März 2004, 14:04
Ich frag mal so, wo leben wir über den Verhältnissen?

Mackiavelli
10. März 2004, 14:12
Beim Sozialstaat, bei der EU

Smarty
10. März 2004, 14:13
Habe nur den ersten Post gelesen.
Und kann nur sagen, was man immer nur sagen kann: Für jede Art von Meinungsmache lässt sich die richtige Statistik finden - oder wenigstens zu Gunsten des Meinungsmachers zurechtiegen.

Llew Silverhand
10. März 2004, 14:40
Also mir gehts gut, ich fühle mich wohl, meines Wissens nennt sich das Wohlstand.

Scarab
10. März 2004, 14:44
Original geschrieben von Llew Silverhand
Also mir gehts gut, ich fühle mich wohl, meines Wissens nennt sich das Wohlstand.


Original geschrieben von [TGF]Eraser
Natürlich geht's euch gut.
Der Artikel heißt ja auch "Die Wohlstands-Illusion". Na, habt ihr's?

Lest einfach den Artikel, dann wisst ihr mehr. ;)

Llew Silverhand
10. März 2004, 14:45
Momentan haben wir aber defacto Wohlstand, auch wenn der vielleicht nicht ewig haltbar ist....

keine angst, ich geb mir den spiegel schon nochmal...

FragmanXiC
10. März 2004, 15:02
Ich weiss echt nicht warum wir uns beklagen sollten.
Einem penner auf der Straße geht es theoretisch besser als dem normalem arbeiter in vielen teilen asiens und afrikas!
Schließlich gibt es bei uns einen anspruch auf z.b. arbeitslosengeld, renten, krankengeld usw usw usw usw usw usw usw ususuwusuwsuwus
blablabla

Korn2
10. März 2004, 15:21
Deutschland ist die 3. größte Wirtschaftsmacht der Welt nach den USA und Japan. GG

FragmanXiC
10. März 2004, 16:07
najo usa ist die grösste dennoch geht es vielen amis nicht wirklich spitze.
Tante von mir lebt zwar in kanada hat aber viele freunde in den USA die 3 Jobs am Tag haben um so über die Runden zu kommen. Werden die auch nur ne Woche krank sindse pleite, weil die arztrechnungen ja alle selber gezahlt werden müssen..
Dafür sind dort die Häuser schön günstig ;)

GHoSTFool
10. März 2004, 16:14
naja ich sag mal wir leben in ne reichen land, keine frage. nur es wird von jahr zu jahr irgendwo schlechter, sicher werden wir nicht morgen ein land haben wir in zentralafrika aber die ansprüche der leute passen sich zulangsam an fehlende mittel an.

Albstein
10. März 2004, 22:54
Ich will ja nichts sagen, aber wie Umfragen gezeigt haben in diesem Forum sind hier fast alle aus Mittelständischen Familien oder zumindest aus Elternhäusern mit einem gewissen Wohlstand. Deswegen postuliere ich hier mal die These, daß keiner von euch wirklich Armut kennt. Ich lebe seit Beginn meines Studiums hier in Duisburg und arbeite in einem Call-Center, so daß mir Armut begegnet. Es gibt hier Mütter die den ganzen Tag arbeiten, aber mit ihrend kindern bei den taflen essen müssen, was einer armenspeisung gleichkommt, etwas das man sonst nur aus den USA kennt. Generell ist Kinder- und Altersarmut ein wachsendes Problem, daß sich seid meinem Geburtsjahr 1982 stetig gesteigert hat. Als ich 10 Jahre alt war, kannte ich keien Arbeitslosen in unserer Stadt, heute doch einige und das in einer kleinen Stadt, in die normalerweise die Leute ziehen, weil Städte wie Duisburg verarmen. Früher konnte man mehr oder weniger kostenlos unsere Freibäder jeden Tag nutzen, heute sind sie nicht einmal jeden Tag auf. Bei meiner Tätigkeit im Call-Center erlebe ich Rentner, die teilweise 50 Jahre gearbeitet haben und nebenher von ihren Kindern unterstützt werden müssen, denn obwohl sie ihr Haus verkauft haben können sie gerade so die Medikamnete etc. bezahlen. In meiner Kindheiut hat man bei der Wheinachtsmesse für Kinder in der dritten Welt gesammelt, heute sammelt man für Hilfswerke, die sich um Obdachlose kümmern. Die Häuser in denen wir sitzen, wurden von unseren Eltern in einer anderen Zeit gebaut, wenige von uns werden jemals selber eins bauen. Ich habe einen Freund aus meiner Pfadfinderzeit, der 1 Jahr älter ist als ich und als Elektriker bei der Solvay wirklich gut verdient, als er letztens ausgerechnet hat, ob er mit seiner Lebensgefährtin ein Haus bauen könnte, hat der Sparkassenangestellte sich wohl das Lachen verkneifen müssen, da ein einzelnes Gehalt niemals dazu ausreicht, trotz Bausparvertrag. Da Sie aber irgendwann Kinder will, werden sie wohl nie ein Haus bauen. Stammkunden meiner Eltern kommen nichtmehr, weil ihre Rente nichtmehr reicht, so daß sie in Supermärkten Dinge kaufen, die sie sonst nichtmal angerührt hätten.

Aber da ihr ja in einer geheizten Wohnung sitzt muss es Deutschland ja gut gehen..........

Scarab
10. März 2004, 23:37
Die Staatsverschuldung wächst stetig weiter an. Die Gesellschaft überaltert. Der Staat muß immer mehr Geld in die Zinstilgung stecken. Das heißt Sozialhilfe, Rente usw. müssen gekürzt werden, Beiträge erhöht. Immer mehr öffentliche Einrichtungen werden dichtgemacht oder an ihnen gespart (Freibäder, z.B. botanischer Garten, kulturelle Einrichtungen, Jugendeinrichtungen). Die Qualität der gesundheitlichen Versorgung nimmt ab. Der Zustand der Schulen wird immer schlechter. Den Unis werden überall die Geldmittel gekürzt, Studiengebühren eingeführt, demnächst gibts dann nur noch das Bachelor Studium umsonst, und fürs Master-Studium darf man schon bezahlen und mal schauen was ihnen noch so einfällt. Mangel an qualifiziertem Nachwuchs verstärkt unsere ohnehin ständig wachsenden Probleme in der Zukunft noch weiter.

Das ist alles was mir gerade noch zusätzlich einfiel. Ich habe den Artikel noch nicht gelesen, aber daß Deutschland Probleme hat, kann man nur schwer unter den Teppich kehren, auch mit Heizung und Tiefkühlpizzen nicht. Noch geht es uns dennoch recht gut in Deutschland, aber der Trend ist doch klar erkennbar. Und daß viele die Augen vor den Problemen verschließen, weil sie noch keine merkbaren Auswirkungen auf ihr eigenes Leben verspürt haben, ist wahrscheinlich mit der Wohlstandsillusion gemeint? Ich habe meine Tiefkühlpizza und eine warme Heizung, also wozu etwas ändern am System.

Was solls, wir sollten unseren kompetenten Politikern vertrauen, die meistern das schon mit Harz und ihrer Agenda2010 ... :hammer: :bored:

Llew Silverhand
11. März 2004, 00:04
Ok ich geb zu, Preise klettern etc. Aber ich meine so schlecht gehts uns nu ja nicht.... Die Frage ist eher wo die Gelder unsinnig ausgegeben werden etc...

Greg
11. März 2004, 00:05
ajo das stimmt zwar aber dem rest der welt gehts auch nicht besser. Die Staatsverschuldung der amis liegt da noch ein gutes stück vor uns.

Aber dass das Wirtschaftssystem im Moment stark an seine Grenzen stößt seh ich auch, nur glaub ich nicht dass man dagegen was unternehmen kann.

Albstein
11. März 2004, 00:11
Neo wenns den USA schlecht geht verhungern Leute, willst du, daß so etwas hier passiert?

Greg
11. März 2004, 00:14
alb ich denke dass das auf dauer sowieso nicht zu verhindern ist.

Scarab
11. März 2004, 00:15
Sind die Schulden von den USA nicht lediglich absolut größer? Haben ja auch größere Wirtschaft. Wie sieht es mit Schulden / BIP aus verglichen mit Deutschland?

Und z.B. gegen das Überalterungsproblem könnte man etwas unternehmen. Und auch sonst wird finde ich eine Menge falsch gemacht.
Also ich denke nicht, daß man nichts dagegen unternehmen könnte.

Greg
11. März 2004, 00:23
tjo ich denk auf dauer kann man das eben nicht. Dazu summieren sich die aktuellen Probleme auf der ganzen Welt, sei es politisch, armut, oder umwelt zu sehr. Besserung ist auch keine in sicht, das liegt in der Natur des Menschen.

Und was genau willst du gegen die demographischen probleme machen? Wie die Italiener zum Sex aufrufen?

Llew Silverhand
11. März 2004, 00:24
Naja kommt davon wenn man so viele gross konzerne ungemolken lässt und stattdessen noch subventioniert...

Scarab
11. März 2004, 00:46
Original geschrieben von [For]Neo
tjo ich denk auf dauer kann man das eben nicht. Dazu summieren sich die aktuellen Probleme auf der ganzen Welt, sei es politisch, armut, oder umwelt zu sehr. Besserung ist auch keine in sicht, das liegt in der Natur des Menschen.


Wenn alle so denken würden ...



Und was genau willst du gegen die demographischen probleme machen? Wie die Italiener zum Sex aufrufen?

Das soll jetzt nicht zum Thema des Threads werden, hatten wir ausserdem schon desöfteren hier gehabt. Ich hab auch nicht allzulange drüber nachgedacht, aber da fielen mir schon ein paar Maßnahmen zur aktiven Bevölkerungspolitik ein.

Erstmal familienfreundlicheres Klima schaffen (mehr Kindergeld, halt woanders sparen), mehr Kindertagesstätten/Ganztagsschulen (die ich eigentlich nicht mag) damit auch arbeitende Frauen weniger durch die Kinder gebunden sind, Aufklärungsarbeit um zu versuchen die 2-Kinder-Familie wieder zum Ideal zu machen und zeigen, daß es wichtig ist für unsere Zukunft, die Renten abhängig machen von der Anzahl der Kinder und nicht vom eingezahlten Betrag (keine Kinder=sogut wie keine Rente, denn die Kinder sind es später, die die wahren Rentenkosten tragen werden müssen) usw.

Hauptsache es würde irgendwas getan. Und Leute, deren einziger Job es ist, dieses Land zu regieren, sollten doch wohl in der Lage sein, da mal etwas auszuarbeiten, anstatt Wahlkampf über 4 Jahre zu betreiben und lediglich Phrasen zu dreschen.
Das Problem ist schon seit Ewigkeiten bekannt, gemacht wurde fast nichts, aufjedenfall zuwenig.

Greg
11. März 2004, 01:13
Original geschrieben von Medion


Wenn alle so denken würden ...


tun sie, deswegen sind wir da wo wir sind.

Und das größte Problem ist meiner Meinung nach einfach der Wert der Familie hier in Deutschland. Alte Menschen kommen in Altersheime wenn sie nerven, Kinder sind bedeuten aufwand und kosten und deswegen verzichten die eltern. Die Islamischen Länder haben uns da deutlich was vorraus. Da gibts z.B. sogut wie keine Altersheime weil es einfach selbstverständlich ist dass man sich um die alten mitglieder einer Familie kümmert. Sowas seh ich hier in Deutschland selten...

Und das wirst du mit Politik auch nicht ändern können

Scarab
11. März 2004, 01:28
Das war in Deutschland früher doch auch so.
Und warum sollte jede Fehlentwicklung unumkehrbar sein?

Gerade diese Einstellung bringt uns immer tiefer ins Schlamassel
(kann man eh nicht ändern, also versucht mans erst garnicht, oder: ach uns gehts doch gut und Kopf in den Sand).

Greg
11. März 2004, 12:15
Du hast recht, in Foren rumzuheulen wie scheisse es uns doch geht ist wirklich deutlich produktiver...

Der unterschied liegt darin dass ich mich direkt mit der Situation abfinde, du beschwerst dich erst und findest dich dann damit ab weil auch du irgendwann einsehen wirst dass du nix ändern kannst.

Albstein
11. März 2004, 15:19
In den Ländern ist die Lebenserwartung teilweise geringer, so daß die Pflege von Bettlägrigen entfällt, außerdem ist in der Islamischen Kultur die Hausfrau da, um sich um die Großeltern zu kümmern, was bei einer DINKi Konstelation anders aussieht, die hier durchaus verbreiteter ist, weil teilweise das Gehalt eines Lebenspartners als ungenügend angesehen wird. Familie wird von vielen angestrebt, bis man ihnen vorrechnet, was es an Zeit und Geld kostet. Vor einigen Tagen kam ein Bericht über eine Familie mit 10 Kindern. Der Vater musste sienen Lehrerberuf einstellen, weil er nichtmerh genug Zeit hatte sich um seine Pflichten zu kümmern, so daß die Familie von Sozialhilfe leben muss, was das für die Kinder im alltag bedeutet, wenn Klassenfahrten oder dergleichen anstehen ist wohl bekannt und, daß der Vater keine Pensionsansprüche hat bedeutet eindeutig, daß die Eltern den Rest ihres Lebens von Sozialhilfe leben werden, wenn sich keines der Kinder findet, das sich um sie kümmert. 10 Kinder sidn natürlich ein extrem, aber bereits ab 3 Kindern wird es hart für normale Familien und das in einer Gesellschaft, die keinen Verzicht kennt, wenn man sich das überlegt weiß man auch, warum es keine Kinder mehr gibt und wir ein demographisches Problem haben, denn wenn nicht aus einer Ehe 3 Kinder hervorgehen, geraten wir ins Minus, wobei die steigende Zahl der lebenslang unverheirateten bzw. kinderlosen kontinuierlich weiter steigt.

The_Company
11. März 2004, 16:14
Solange wir das aktuelle System haben, ändert sich da eh nichts dran.

Kapitalismus ist gewinnorientiert. Alle die so denken, werden gefördert. Schon mal den Begriff "Ich-AG" gehört?
Hier wird alles vermarktet, was sich zu Geld machen lässt. Wir denken in Shareholder Value.
Und wir haben auch Vorbilder. Und genau wie die nehmen wir am besten die Armen und die Dummen aus, bereichern uns und passen auf, dass uns keiner was wegnimmt.

Verrecken tun ja die anderen.

Scarab
11. März 2004, 19:44
Ziemlich russisch deine Einstellung Neo
( und ja ich weiß, die deutsche Mentalität ist es, rumzujammern ).


Original geschrieben von [For]Neo
Du hast recht, in Foren rumzuheulen wie scheisse es uns doch geht ist wirklich deutlich produktiver...


Solche Scheinargumente kommen immer auf, wenn einem nichts mehr zum Thema einfällt. Wer hat gesagt dieser Thread sei produktiv und die Lösung auf alle Probleme? Aber wofür sind Diskussionsforen wohl da?

Lector
11. März 2004, 20:22
Es gibt (leider) auch einen haufen leute, die das mit der familien förderung überhaupt nicht einsehen, die sogar schon rumfluchen, wenn jemand mehr wie 3 kinder hat.
"Der bekommt ja soviel kindergeld und steuer freibeträge ..."
Das sind dann meistens kinderlose/einzelkinder, die sich über etwas beschweren, was sie nicht bekommen (können).

[TGF]Eraser2
11. März 2004, 21:07
Unser Nachwuchsproblem ist ein gesellschaftliches Problem. Die Politik hat da nur wenige Steuermaßnahmen um die Geburtenrate leicht zu erhöhen und man muss sich ja auch im Rahmen des Grundgesetzes bewegen. Das heißt man kann nicht jeden Kinderhabenden bis zum geht nicht mehr bevorteilen.
Ich weiß ehrlich gesagt keine Lösung des Problems. Man müsste irgendwie die Mentalität der Leute ändern, aber das ist nicht möglich.

Scarab
11. März 2004, 21:12
Original geschrieben von [TGF]Eraser
Das heißt man kann nicht jeden Kinderhabenden bis zum geht nicht mehr bevorteilen.

Kann man schon, wer sollte uns daran hindern?

Eine Alternative ist es natürlich 50 Jahre zu warten, und dann die Rentner im Dreck sterben zu lassen, weil einfach nicht genug junge Menschen da sind, um sie zu versorgen.

Apfelbaeumchen
11. März 2004, 21:34
Original geschrieben von [TGF]Eraser
Unser Nachwuchsproblem ist ein gesellschaftliches Problem. Die Politik hat da nur wenige Steuermaßnahmen um die Geburtenrate leicht zu erhöhen und man muss sich ja auch im Rahmen des Grundgesetzes bewegen. Das heißt man kann nicht jeden Kinderhabenden bis zum geht nicht mehr bevorteilen.
Ich weiß ehrlich gesagt keine Lösung des Problems. Man müsste irgendwie die Mentalität der Leute ändern, aber das ist nicht möglich.

supermodels clonen und gras legalisieren ....

[TGF]Eraser2
11. März 2004, 22:30
Original geschrieben von Medion


Kann man schon, wer sollte uns daran hindern?
Das Bundesverfassungsgericht. -_-

Außerdem würden dann sau viele Leute Kinder kriegen, obwohl sie keine haben wollten.
Das ist für die Kinder scheiße.

Man könnte die Bildung noch weiter zerstören. Je weniger die Frauen gebildet sind, desto mehr Kinder kriegen sie. :)

Hauptsächlich ist sowieso die Karrierefrau Schuld an der Misere.

MegaVolt
11. März 2004, 22:38
ich wussts schon immer
seit eva sind die frauen an allem schuld ^^

ViperDK
11. März 2004, 23:57
was das angeht waere von den franzosen lernen angesagt. die legen hohen wert auf ganztagsschulen und sonstige moeglichkeiten um familien bei der erziehung zu entlasten. dann kann frau auch kinder bekommen ohne dazu ihren beruf und sonstiges leben aufzugeben.

[TGF]Eraser2
12. März 2004, 00:39
Stell dir aber mal die Schule in der jetzigen Form nur ganztags vor. Das willst du doch wohl keinem Kind antun?

An den französischen Ganztagsschulen geht's auch nicht gerade zimperlich zu. Weiß nicht, ob die Schüler das dort im Nachhinein so toll finden.

ViperDK
12. März 2004, 01:33
es geht nicht darum das sie dort dann doppelt soviel lernen sondern das man sich dort ein bissl um sie kuemmert. wirken tut es ja anscheinend, die geburtenrate is um einiges hoeher als die von deutschland. moeglicherweise ist es aber auch noch ein einstellungsproblem. in deutschland haben immer noch einige die vorstellung das die frau ihre bestimmung im haushalt findet und sich um die kindern kuemmern soll waerend is in frankreich eigentlich gang und gaebe sein soll (wenn ich mal paar berichten glaube) das ne frau auch mit kindern nicht daheim eingeht sondern noch zumindest halbtags was arbeitet und man dort im gegensatz zu hier es fuer abtraeglicher haelt wenn die frau mit kind nix mehr tut.

Greg
12. März 2004, 01:44
Original geschrieben von Medion
Ziemlich russisch deine Einstellung Neo
( und ja ich weiß, die deutsche Mentalität ist es, rumzujammern ).



Solche Scheinargumente kommen immer auf, wenn einem nichts mehr zum Thema einfällt. Wer hat gesagt dieser Thread sei produktiv und die Lösung auf alle Probleme? Aber wofür sind Diskussionsforen wohl da?

warum ist meine Einstellung russisch? (ist ernst gemeint, ich weiß absolut net was du meinst)

ansonsten kannst du das gerne als Scheinargument ansehen... aber es wiederlegen kannst du nicht. Oder hast du irgendwelche Erfolge vorzuweisen was du konstruktiv an unserem Wirtschaftssystem bisher verbesser hast?

Ich versteh ehrlich gesagt nicht wie du drauf kommst dass ich gegen diese Diskussion bin. Ich hab lediglich meine Meinung dazu beigetragen, genauso wie du. Du hast dann meine Einstellung kritisiert, ich deine. Was entspricht daran nicht deiner Vorstellung von einer Diskussion?

aMrio
12. März 2004, 03:03
Original geschrieben von [pG]Korn
Deutschland ist die 3. größte Wirtschaftsmacht der Welt nach den USA und Japan. GG

die 3. größte exportmacht. (punkt). wir haben innerhalb der eu das drittschlechteste bip / kopf. vor 15 jahren hatten wir das beste, mit abstand.

ihr seid doch alles (nicht alle, aber ronin & co, silwerhand, smarty etc) rl noobs die aufgrund des aktuell noch vorhandenen wohlstands von nichts außer den heise und bw.de news ne ahnung haben. und natürlich dem extrem tiefgreifenden und objektivem wissen das euch in der schule vermittelt wird.

fakt ist: ändert sich in deutschland nicht etwas extrem tiefgehendes und zwar radikal sind wir wie bereits jemand hier sagte in 20-30 jahren absolut am ende. das bedingt sich alleine aus der auf den kopf gestellten alterspyramide und daran das fast unser komplettes sozialsystem genau auf dem gegenteil aufgebaut ist. die worte "Kollaps", "überschuldung" usw sind euch fremd oder? :8[:

schön fein im hier und jetzt leben und ja nicht an später denken, so weit reicht es bei euch schon nicht mehr. und genau diese geistige degeneration und ignoranz wird unser untergang werden. oder spätestens der unserer kinder.

und nur mal ein hinweis an die fraktion der "wir brauchen mehr kinder und alles wird gut" - rumposer: mal drüber nachgedacht das die immer noch fortschreitende automatisierung eine bevölkerungszahl von 80 Millionen schlichtweg nicht benötigt? was wollen wir mit noch mehr bürgern, warum ist es denn unbedingt schlecht wenn wir ein paar millionen weniger werden mit der zeit? der einzige grund warum die leute viele kinder fordern ist nur noch das rentensystem, ansonsten gibt es dafür keine not. und dabei wird halt übersehen das es schlichtweg illusorisch ist (bei aktuell ca. 5-8 millionen reellen arbeitslosen) davon auszugehen das wir wenn wir viel mehr kinder haben diesen auch mal allen jobs bieten können so das diese mal unsere rente zahlen.

seit wann ist das bw.de forum denn zum geistigen kindergarten verkommen? :8[:

Scarab
12. März 2004, 04:18
Im Endeffekt kannst du irgendwann sogut wie alles automatisieren, dann können wir die Menschheit ja endlich abschaffen. :stupid: Davor sollte man vielleicht was am System ändern.

Und woran machst du es fest das 80 millionen zu viel sind?
40 Millionen Bürger konsumieren auch entsprechend weniger und bieten noch weniger Arbeitsplätze, da verändert sich an der prozentualen Arbeitslosenquote doch rein garnichts. Die USA haben rund 280 Millionen Einwohner und schätze ich mal grob eine ähnliche Arbeitslosenquote, dasselbe bei kleineren westlichen Ländern wie z.B. die Niederlande oder Österreich. Die müssten ja nach deiner Theorie die reinsten Schlaraffenländer ohne Probleme sein, haben ja 60-70 Millionen Einwohner weniger.

Und Nachwuchs bleibt für die Rente wichtig, gestiegene Automatisierung und Produktivität hin oder her, willst du mir erzählen, daß das System noch funktioniert, wenn auf einen Arbeiter 10 Rentner oder mehr kommen? Irgendwo wird die Grenze erreicht sein. Und handeln ist jetzt schon akut, weil die Bevölkerung eben nicht nur um 10-15 Millionen abnimmt, sondern sich auch die Altersstruktur weiter verschlechtert. Von den 60 Millionen sind dann prozentual noch mehr Rentner die nicht arbeiten und auch keine Kinder kriegen als bisher schon.

Das ändert sich vielleicht mal in der "Futurama Zeit", wenn wir die Rentner von Robotern versorgen lassen können und keiner mehr arbeiten muß, sondern die einzige Aufgabe der Menschen im konsumieren besteht. Und wenn dann trotzdem keiner mehr Kinder kriegt, wird Laertes Vision von einer leeren Welt, auf der die letzten Lebewesen Tamagotchis sind, Wirklichkeit. :bored:

Sentience
12. März 2004, 04:51
Original geschrieben von Medion
Im Endeffekt kannst du irgendwann sogut wie alles automatisieren, dann können wir die Menschheit ja endlich abschaffen. :stupid:

Pro.

Mackiavelli
12. März 2004, 10:59
Original geschrieben von Trashpilot


die 3. größte exportmacht. (punkt). wir haben innerhalb der eu das drittschlechteste bip / kopf. vor 15 jahren hatten wir das beste, mit abstand.

ihr seid doch alles (nicht alle, aber ronin & co, silwerhand, smarty etc) rl noobs die aufgrund des aktuell noch vorhandenen wohlstands von nichts außer den heise und bw.de news ne ahnung haben.

lol du Trottel
Wenn man schon mit Detailwissen protzen will, dann sollte das wenigstens auch korrekt sein, oder man stellt es so an, daß es keiner merkt, aber du bist einfach nur lächerlich.

1. Deutschland hat das drittgrößte BIP der Welt
2. Deutschland ist der Spitzenreiter in Sachen Export
3. Deutschland hatte auch vor 15 Jahren niemals das höchste BIP in der EU - Holland, Skandinavien etc sind uns da traditionell vorraus.
4. Deutschland hat heute sicher nicht das 3.schlechteste BIP der EU. Ich nenne nur einige Länder, die unter unserem BIP liegen: Spanien, Griechenland, Italien, Irland.

thx

aMrio
12. März 2004, 11:07
Original geschrieben von Medion
Im Endeffekt kannst du irgendwann sogut wie alles automatisieren, dann können wir die Menschheit ja endlich abschaffen. :stupid: Davor sollte man vielleicht was am System ändern

ja, und zwar am rentensystem. anders geht es nicht mehr, dafür ist die alterspyramide viel zu sehr auf den kopf gestellt. es ist schlichtweg absolut unrealistisch zu hoffen das sich das in ertragbarer zeit wieder ins normale umkehrt, bis dahin würden mehrere generationen ins land gehen und bis dahin wäre hier längst alles kollabiert wenn man bei dem system der staatlichen rente bleibt.


Original geschrieben von Medion

Und woran machst du es fest das 80 millionen zu viel sind?
40 Millionen Bürger konsumieren auch entsprechend weniger und bieten noch weniger Arbeitsplätze, da verändert sich an der prozentualen Arbeitslosenquote doch rein garnichts.

wer redet denn von 40 millionen? ich habe nur darauf hingedeutet das es imo unsinn ist unbedingt strikt an den 80 millionen festzuhalten, und auf teufel komm raus sogar eine bevölkerungsstrukter zu fordern die auf dauer ein durchgehend konstantes wachstum bewirkt.



Original geschrieben von Medion

Die USA haben rund 280 Millionen Einwohner und schätze ich mal grob eine ähnliche Arbeitslosenquote, dasselbe bei kleineren westlichen Ländern wie z.B. die Niederlande oder Österreich.

deutschland: 231 Ew. pro km² / ~11% arbeitslose, realistisch sicher 15%
usa: 31 Ew. pro km² / 6%, reell vielleicht 8-10
niederlande: 477 Ew. pro km² / realistisch ~15%
österreich: 97 Ew. pro km² / ~8,3%, real vielleicht 10%

na, was fällt uns auf? :elefant:


Original geschrieben von Medion


Und Nachwuchs bleibt für die Rente wichtig, gestiegene Automatisierung und Produktivität hin oder her, willst du mir erzählen, daß das System noch funktioniert, wenn auf einen Arbeiter 10 Rentner oder mehr kommen?

halt nicht, du hast schwierigkeiten mit dem erfassen von texten oder? ich sage es ist illusorisch das rentensystem als überlebensfähig anzusehen und du wirfst mir als antwort an den kopf das das rentensystem dann kippen könnte :-/

aMrio
12. März 2004, 11:14
Original geschrieben von Mackiavelli


lol du Trottel

abgesehen von dem punkt mit dem export bist du der trottel.
wir lagen in der tat ende der 80er um über 20% über dem eu schnitt und liegen heute etliche prozent drunter. und sind zur zeit halt die 3. schlechteste nation der eu bei dem bip/kopf vergleich. wir werden es nur nicht mehr lange sein weil ja drittklassige länder aufgenommen werde in bälde.

und da unser wirtschaftswachstum quasi überhaupt nicht mehr vorhanden ist wird sich daran nicht wirklich was zum positiven verändern.

warum antwortest du mir eigentlich bei einer "bip / kopf" aussage mit irgendwas was nur mit dem bip zu tun hat aber nicht auf jeden einzelnen heruntergebrochen ist? hier geht es um den wohlstand einer nation und nicht um deren wirtschaftliche gesamtleistung. hätten wir 150 millionen bürger hätten wir z.bsp. 50% arbeitslose, es ginge fast allen richtig dreckig, aber das bip wäre natürlich auch ein wenig höher.

lern denken bevor du das nächste mal flamest.

DoS.Grein
12. März 2004, 12:12
Original geschrieben von Trashpilot
wer redet denn von 40 millionen? ich habe nur darauf hingedeutet das es imo unsinn ist unbedingt strikt an den 80 millionen festzuhalten, und auf teufel komm raus sogar eine bevölkerungsstrukter zu fordern die auf dauer ein durchgehend konstantes wachstum bewirkt.


Aber auch wirklich nur deiner Meinung nach. Grade WEIL sich die Altersstruktur in Deutschland aendert, BRAUCHEN wir zum Beispiel auch Zuwanderung, weil dort naemlich groesstenteils junge Menschen nach Deutschland kommen, die unsere Rentner finanzieren. Das funktioniert natuerlich nur, wenn diejenigen auch Arbeit bekommen....
Den Niedergang unserer Wirtschaft haben momentan ausschliesslich die Bundesregierung und vor allem die Gewerkschaften zu verschulden. Wir brauchen keine Rentenreform, wir brauchen eine Thatcherreform, die die Gewerkschaften entscheidend schwaecht, damit die trotz Rezession keine 4% Lohnerhoehung durchsetzen koennen.



deutschland: 231 Ew. pro km² / ~11% arbeitslose, realistisch sicher 15%
usa: 31 Ew. pro km² / 6%, reell vielleicht 8-10
niederlande: 477 Ew. pro km² / realistisch ~15%
österreich: 97 Ew. pro km² / ~8,3%, real vielleicht 10%


Deutschland: 9,2%
Niederlande: 4,1%
Oesterreich: 4,6%
EU15: 8%
Eurozone: 8,8%

ueber uns sind nur noch
Frankreich: 9,4%
Spanien: 11,4%

Quelle (http://www.sis-verlag.de/040205/wi/ALOS_EU.HTM)


na, was fällt uns auf? :elefant:

Das du dumm bist?


Ums noch einmal ganz deutlich zu sagen, Deutschland ist auf Grund behinderter Gesetze und amtlicher Regelungen (die Genehmigung eines Bauantrags fuer eine gewerbliche Halle dauert in Deutschland 2 Jahre, in Holland 6 Monate) und vor allem auf Grund zu hoher Lohnkosten und eines inflexiblen Arbeitsmarktes (Kuendigungsschutz, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, etc.) so tief unten drin. Das erste ist vor allem Schuld der Regierung, das zweite ist vor allem Schuld der Gewerkschaften. Der Witz dabei ist, das beide Gruppen (Regierung und Gewerkschaften) dabei noch eine absolut asoziale Politik machen, denn die leidtragenden sind ja nicht die wohlhabenen oder Unternehmen, sondern die Armen von Morgen. Wer Wohlhabend ist, kommt immer klar und Unternehmen gehen halt ins Ausland (Siemens ueberlegt grade 40.000 Arbeitsplaetze ins Ausland zu verlegen), nur der arme Schlucker kann das nicht. Ich habe ne gute Ausbildung, ich habe kein Problem damit nach Holland zu ziehen, da zahle ich weniger Steuern und es gibt ncih son scheiss wie Vermoegenssteuer. Warum sollte ich in Deutschland bleiben? Und so denken viele aus der Bildungselite (= Leute mit Studium), und das sind ja letztendlich diejenigen, die die meisten Steuern zahlen.

Genauso Sprueche wie 'Wenn man die Grossunternehmen alle ungemelkt laesst'. Linke, dumme Sozialistenpropaganda ohne Sinn und Verstand. Siemens, BMW oder DaimlerCrysler muessen nicht in Deutschland bleiben. Weder mit Firmensitz noch mit der Produktion. Und wenn die in Deutschland 40% Gewinnsteuern zahlen und in Holland (hypothetisch) 15%, dann sind die ganz schnell in Holland. Eine sinnvolle Unternehmensbesteuerung laesst sich nur innerhalb einer Freihandelszone fuer dies GESAMTE Freihandelszone regeln, wobei auch noch zu sehen ist, das der Unterschied in der Besteuerung zum Ausland nicht hoeher sein darf als die Zoelle.

Und dann so Schwachsinn wie Vermoegenssteuer. Das ist eine BESTANDSSTEUER, da wird auf etwas eine Steuer erhoben, das man hat. Aber weil man dieses ja irgendwan mal erwirtschaftet hat, hat man ja schon Steuern darauf gezahlt. Wieso sollte das jetzt nochmal besteuert werden? Und das jedes Jahr? Im Endeffekt kommt das einer Vermoegensenteignung gleich, und da die meisten Leute mit Vermoegen nicht dumm sind (sonst haetten sie keins), verschwinden die damit ins Ausland und der Staat sieht nichtmal die Kapitalertragssteuern. Und was ist bitte besser: Reiche Leute mit ihrem Kapital in Deutschland, das in Deuschtland investiert wird und auf dessen Gewinne sie Steuern zahlen, oder reiche Leute in Deutschland, die ihr Kapital im Ausland haben, was dort die Wirtschaft aufbaut und wo dort Gewinnsteuern gezahlt werden? Ich denke die Antwort ist klar.

Und aus all den Gruenden ist es mir unverstaendlich, wie ein klar denkender Mensch heute noch SPD, Gruene oder PDS waehlen kann, denn letztendlich tut er damit nur eins: Er handelt asozial.

Steep
12. März 2004, 12:23
3 schlechsteste BIP/Kopf in Europa .. ja ne is klar .. hasu auch ne Quelle dafür ausser dein scheisse laberndes Gehirn???

Scarab
12. März 2004, 13:25
Original geschrieben von Trashpilot
deutschland: 231 Ew. pro km² / ~11% arbeitslose, realistisch sicher 15%
usa: 31 Ew. pro km² / 6%, reell vielleicht 8-10
niederlande: 477 Ew. pro km² / realistisch ~15%
österreich: 97 Ew. pro km² / ~8,3%, real vielleicht 10%

na, was fällt uns auf? :elefant:


Hmm, Greins Zahlen Weichen von deinen ab.
Aber ganz abgesehen davon, ist das dein ernst?
Was hat denn die Fläche eines Landes damit zutun?



Original erstellt von DoS.Grein
Das du dumm bist?


#2

DoS.Grein
12. März 2004, 14:19
Besonders lustig ist auch das 'realistisch'. Ich meine ist klar, Prf. Dr. Dr. Trashpilot kann sowas netuerlich besser beurteilen als die Europaeische Kommission.

Abgesehen davon, das seine Arbeitslosen Zahlen offensichtlich frei erfunden sind.

aMrio
12. März 2004, 14:32
Original geschrieben von Ia[mG]odOfLag
3 schlechsteste BIP/Kopf in Europa .. ja ne is klar .. hasu auch ne Quelle dafür ausser dein scheisse laberndes Gehirn???

aber gerne doch (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,287130,00.html)


Original geschrieben von DoS.Grein

Aber auch wirklich nur deiner Meinung nach. Grade WEIL sich die Altersstruktur in Deutschland aendert, BRAUCHEN wir zum Beispiel auch Zuwanderung, weil dort naemlich groesstenteils junge Menschen nach Deutschland kommen, die unsere Rentner finanzieren.

ja alles klar. so schnell kippt die pyramide nicht, die zahlen die man über zuwanderer immer wieder hört sind die zahlen die nötig sind um bei 80 millionen bürgern zu bleiben. und nicht um die alterspyramide zu kippen. dafür wären zuwandererzahlen notwendig die jährlich ganz berlin füllen könnten.
_ich_ erachte das nicht als wirklich sinnvoll.

zudem sollte man bedenken das viele intelligente zuwanderer erstmal studieren und dann oft wieder in ihre heimat zurückkehren und sich außerdem mal die statistiken über erwerbslosigkeit unter immigranten anschauen bevor man sowas rumtönt. wie bitte willst du mit vielen arbeitslosen rentenlöcher stopfen? :stupid:


Original geschrieben von DoS.Grein

Deutschland: 9,2%
Niederlande: 4,1%
Oesterreich: 4,6%
EU15: 8%
Eurozone: 8,8%

ueber uns sind nur noch
Frankreich: 9,4%
Spanien: 11,4%

Quelle (http://www.sis-verlag.de/040205/wi/ALOS_EU.HTM)
[/url]


in den niederlanden werden arbeitslose alleinerziehende, arbeitslose über 57, sozialhilfeempfänger (!) und arbeitslose die vor der arbeitslosigkeit weniger als 12 stunden pro woche arbeiteten (dabei ist zu beachten das knapp ein drittel aller jobs dort teil-/kurzzeit sind) aus der statistik herausgenommen.
und ähnliche verfälschungen finden überall statt, ich hab jetzt nur keine lust das überall rauszusuchen für euch. ihr akzeptiert ja eh keine andere meinung.

über das system schimpfen aber die zahlen die dir das system liefert als wahrheit ansehen :elefant:
(die die du da verlinkt hast beruhen offenbar auf denen der oecd .. klar das die auch nicht die "richtigen" statistiken veröffentlichen. man will ja im internatiolen vergleich eu - usa - japan etc nicht allzu scheisse dastehen)


Original geschrieben von DoS.Grein

auf Grund zu hoher Lohnkosten

zu hoher lohnnebenkosten bitte ;->


Original geschrieben von DoS.Grein

Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

so ein scheiss!!!!

bei den anderen punkten gebe ich dir durchaus recht, aber denke immer an das mit den zitaten, dem trauen und so ;-)


Original geschrieben von DoS.Grein

Und aus all den Gruenden ist es mir unverstaendlich, wie ein klar denkender Mensch heute noch SPD, Gruene oder PDS waehlen kann, denn letztendlich tut er damit nur eins: Er handelt asozial.

als ob die cdu die vermögenssteuer abschaffen würde, lohnfortzahlungen im krankheitsfall stoppen täte. und die aktuellen lockerungen im kündigungsschutz kamen auch nicht von ihr sondern von der spd (die ich btw auch nicht als wählenswert empfinde). aber das was du hier tust ist total seltsam: du verknüpfst sehr sinnvolle argumente mit einer unsinnigen schlußfolgerung: dem bezug zur cdu.

Steep
12. März 2004, 17:02
Ok du held und wo steht da was von drittschlechtestem BIP??

da steht was von "Inzwischen aber sei das Pro-Kopf-BIP nur noch in vier der 15 EU-Nationen niedriger als in Deutschland."

Das macht das ganze zu 5. schlechste BIP

und wenn mnn jetzt noch bedenkt das es ausserhalb der EU kaum länder gibt den Schnitt in der EU halten steht es um DE garnicht so schlecht... mit anderen Worten 95% der anderen Länder dieser Erde geht es "schlechter"

aMrio
12. März 2004, 17:59
ja ok, dann halt 5. schlechtestes und nicht 3.

auf jeden fall derb scheisse. und da wir eins der schwächsten oder gar das schlechteste wirtschaftswachstum überhaupt haben brauchen wir sicherlich nicht lange warten bis wir noch weiter absacken.

klar geht es anderen viel schlechter, streitet ja keiner ab. es geht hier im thread aber um die wohlstandsillusion und darum das es immer schlechter wird und bestimmt nicht so bleibt wie es ist. und nicht darum ob es anderen schlechter geht.

im übrigen bist du nur ein kleiner dummer flamer, sonst nichts. bilde dir nichts drauf ein das ich dir antworte, das tue ich nur weil mein compile so lange dauert und nicht weil ein troll wie du es verdient hast.

Greg
12. März 2004, 21:36
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=506512&rubrik1=Wirtschaft&rubrik2=Begriffe%2FThemen&rubrik3=Konjunktur&sort=1&sparte=4

HERR 2FICKENDEHUNDE
12. März 2004, 22:52
Original geschrieben von DoS.Grein


Wer Wohlhabend ist, kommt immer klar und Unternehmen gehen halt ins Ausland (Siemens ueberlegt grade 40.000 Arbeitsplaetze ins Ausland zu verlegen), nur der arme Schlucker kann das nicht. Ich habe ne gute Ausbildung, ich habe kein Problem damit nach Holland zu ziehen, da zahle ich weniger Steuern und es gibt ncih son scheiss wie Vermoegenssteuer.

Und dann so Schwachsinn wie Vermoegenssteuer. Das ist eine BESTANDSSTEUER, da wird auf etwas eine Steuer erhoben, das man hat. Aber weil man dieses ja irgendwan mal erwirtschaftet hat, hat man ja schon Steuern darauf gezahlt. Wieso sollte das jetzt nochmal besteuert werden? Und das jedes Jahr? Im Endeffekt kommt das einer Vermoegensenteignung gleich, und da die meisten Leute mit Vermoegen nicht dumm sind (sonst haetten sie keins), verschwinden die damit ins Ausland und der Staat sieht nichtmal die Kapitalertragssteuern.


Die Vermögenssteuer wird seit 1997 nicht mehr erhoben.

weiter üben ;)

Teegetraenk
12. März 2004, 23:10
Original geschrieben von Medion


Aufklärungsarbeit um zu versuchen die 2-Kinder-Familie wieder zum Ideal zu machen
Zwei Kinder / Familie im Schnitt führen aber zu keinem Wachstum

aMrio
12. März 2004, 23:11
lol :fu: :hammer:

btw: man beachte meine sig, ich hatte langeweile in den letzten tagen -.-

Steep
12. März 2004, 23:16
toll könntest du dem text bitte einen festen farbwert geben und nicht angepasst an OS textfarbe?? weil weisse schrift auf weissem hintergrund suckt ein bissel

Scarab
12. März 2004, 23:42
Original geschrieben von PivoUser_R7

Zwei Kinder / Familie im Schnitt führen aber zu keinem Wachstum

Wir brauchen ja auch kein Wachstum sondern lediglich Stillstand. Und dafür braucht man im Schnitt 2,1 Kinder.

Arwing2
13. März 2004, 00:35
Um der kinderzeugendiskussion hier mal ein wenig nahrung wieder zu geben:

Ich könnte mir bei der gegenwärtigen situation kein Kind leisten. Kinder sind zwar niedlich und herzallerliebst(wie die kleine von unserer nachbarin;)), aber auch sehr teuer. und ich habe keine lust, das mein kinder/kinder von sozialhilfe in Armut leben müssen. Oder nur von einem Gehalt. also schieb ich das erstmal auf unbestimmte zeit auf die lange bank. und das mit 27 Jahren.gehe da haben leute schon normalerweise kinder und sind verheiratet. obwohl ich z.Z. jeden tag in der woche bis aufs We wie ein bekloppter knüppeln gehe. irgendwie scheint das alles aus den fugen zu geraten? dazu soll ich meine nachkommenschaft einem so beschissenem schulsystem überlassen, wo am schulhof mehr gewalt und sms/dsds-umgang gelehrt wird, als der wichtige richtig vermittelte schulstoff:heul:

ich meine heutzutage dürfte ein kind pro paar noch möglich sein vom rein finaziellen her. aber mehr wird schon als normalverdiener schwierig. dabei waren 2-3 kinder früher bei eltern normal. aber jetzt denken die meisten lieber über eine berufskarriere nach, um selber über die runden zu kommen. besonders bei frauen ist das ja beliebt geworden. nur irgendwann ist die fruchtbarkeit auch vorbei, und die chance vertan.
zugunsten des berufserfolges? pralle sache:flop:

Aber definitiv erleben wir gerade den anfang vom ende unseres tollen wohlstandslandes. wie oben gesagt sind 20-30 jahre wahrscheinlich die zahl, wo es beginnt, das uns die mütze brennt. vielleicht eher, oder später. die wohlstandszeiten die wir jetzt gerade erleben, werden wohl den meisten von uns in einigen jahren nur noch als schöne erinnerung im gedächtinis haften bleiben.


Also geniesst den wohlstand wie ihr ihn noch habt, und denkt dran: die leute in der dritten welt sind bedeútend schlechter dran als unsereins hier. und eher sie hätten das recht hier ihren armutsärger kundzutun als wir hier.

Mfg

Apfelbaeumchen
13. März 2004, 00:49
...wenigstens gibts in ein paar jahren vollbeschäftigung !!!!

DoS.Grein
13. März 2004, 00:59
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE



Die Vermögenssteuer wird seit 1997 nicht mehr erhoben.

weiter üben ;)

und wenn du wannabe besserwisser bischen die steuerdiskussion mitverfolgt haettest, wuesstest du, dass durchgehend eine neueinfuehrung diskutiert wird...
Insbesondere natuerlich von der politischen Linken.

TheRock
13. März 2004, 01:11
pwned :top2:

aMrio
13. März 2004, 01:39
Original geschrieben von Ia[mG]odOfLag
toll könntest du dem text bitte einen festen farbwert geben und nicht angepasst an OS textfarbe?? weil weisse schrift auf weissem hintergrund suckt ein bissel

bitte was?
das sind normale html farbtags, ich weiß nichtmal wie man was an die os textfarbe anpaßt. und ich habe mit firefox, mozilla, opera und dem ie keine probleme.


Original geschrieben von Arwing

vielleicht eher, oder später. die wohlstandszeiten die wir jetzt gerade erleben, werden wohl den meisten von uns in einigen jahren nur noch als schöne erinnerung im gedächtinis haften bleiben.

Also geniesst den wohlstand wie ihr ihn noch habt


_du_ bist doch schon degeneriert; warum nicht versuchen das ruder noch rumzureissen? nein, auf den dicken arsch setzen und zuschauen :8[:


Original geschrieben von DoS.Grein


und wenn du wannabe besserwisser bischen die steuerdiskussion mitverfolgt haettest, wuesstest du, dass durchgehend eine neueinfuehrung diskutiert wird...
Insbesondere natuerlich von der politischen Linken.

und wenn du offenkundiger rl dau nur einmal im monat den tv anschalten würdest dann würdest du wissen das die politische linke nichts zu sagen hat und dein post sowie die linke in etwa genauso wichtig ist wie wenn ich mir hier grad in der nase rumpobel.

Arwing2
13. März 2004, 01:45
Original geschrieben von Trashpilot


_du_ bist doch schon degeneriert; warum nicht versuchen das ruder noch rumzureissen? nein, auf den dicken arsch setzen und zuschauen :8[:





jo betreibe viel von dem spiel, den teufel an die wand zu malen. jo hab resigniert, und gebs auf in der welt/deutschland noch hoffnung auf eine wende zu sehen. ich sehe zu, das durch arbeit geld reinkommt, und ich mir meinen jetzigen lebensstandard halten kann. wär ja heute gern in die disco, aber geht vom geld auch nicht wirklich:8[: :(

HERR 2FICKENDEHUNDE
13. März 2004, 07:51
Original geschrieben von DoS.Grein


und wenn du wannabe besserwisser bischen die steuerdiskussion mitverfolgt haettest, wuesstest du, dass durchgehend eine neueinfuehrung diskutiert wird...
Insbesondere natuerlich von der politischen Linken.


lol du disqualifizierst dich selber. deine politische linke ist, wie trash schon gesagt hat ko. was meinst du warum die SPD soviele wähler verliert? weil sie zu linke politik machen? davon ab lohnt es nicht über sachen zu diskutieren, die weder beschlossen noch eingeführt sind. du "wannabe" experte solltest wissen,das in der politik über einführung und abschaffung irgendwelcher sachen diskutiert wird gerade so wie der wind steht.

und davon ab zum thema. spd und cdu sind sich soweit auseinander nicht. es sind nuancen. weder spd noch cdu haben im moment ein realistisch gesehen vernünftiges konzept um die probleme in den griff zu kriegen. die cdu selbst in sich ist uneins, vielleicht hast du, lieber Grein, die diskusionen der letzen wochen nicht mitverfolgt. das die CDU spitze mächtig zoff bezüglich des neuen steuerkonzeptes hatte, war dick in den medien. zuviel vorm pc rumgetrottelt oder was?

und davon ab IST_ES_SCHEISS_EGAL_WER_POLITIK_MACHT_ATM. in deutschland ist jahrelang versäumt worden, ordentliche reformen durchzuführen. andere länder haben diese reformen längst hinter sich gebracht. durch wiedervereinigung usw, ist deutschland nicht dazu gekommen. schroeder hat, wenn du "wannabe" gebildeter Grein mal seriösere zeitungen als die bild lesen würdest, keine andere wahl, als den reformkurs zu fahren. ob er will oder nicht. deine achso tolle konservative und warscheinlich auch von papa übernommmene lieblings Partei würde kleinigkeiten anders machen. jeder vernünftige experte, gar der finanzexperte, der demnächst Bundespräsie wird halten den reformkurs für absolut notwendig und unterstützen schröder in seiner momentanen politik. nur DoS.Grein der Finanz, steuer und dumschwatzexperte des weltweit bekannten Broodwar.de Forum ist da andere meinung.

die resultate die diese politk bringen wird, werden sich erst in ein paar jahren zeigen. politik ist nie kruzfristig. die reforemen der Maggie Thatcher sind Blair erst richtig in den schoss gefallen.

DoS.Grein
13. März 2004, 11:42
Einerseits ist es belustigend zu sehen, wie Leute wie Trashpilot (der immer noch keine Quelle fuer seine Arbeitslosenzahlen) oder 2FICKENDEHUNDE ohne jede Ahnung die SPD Propaganda uebernehmen und auch noch meinen Recht damit zu haben, nein, sogar die Dreistigkeit besitzen zu sagen, das die Experten das genauso sehen. Leider denken ziemlich viele Deutsche so und der damit verbundene Niedergang Deutschlands laesst einem das Lachen im Hals ersticken. Schauen wir uns einmal die Naivitaet jener Personen an einem aktuellen Beispiel an:





Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE
lol du disqualifizierst dich selber. deine politische linke ist, wie trash schon gesagt hat ko.
Soso. Ko ist sie also. War es nicht z.B. diese politsche Linke, die bei der Rentenreform jene ominoese 46% Klausel durchgesetzt hat? Heisst es nciht nach jedem Reformvorschlag 'nach zugestaendnissen an die Linke ist eine Rot-Gruene Mehrheit sicher?' Zur Rentenreform hat der Koelner Stattanzeiger ein sehr nettes Kommentar, ich zitiere: "Die SPD hat erstens beschlossen, die Erde habe im Jahre 2030 eine Scheibe zu sein. Weil die SPD das sehr ernst meint, hat sie zweitens eine Art Kosmos-Tüv beauftragt, alle vier Jahre nachzuschauen, wie weit die Sache gediehen ist. Sollte die Erde unerwartet in ihrer Kugelform verharren, wird die SPD drittens mit einer Orbit-Steuer hurtigere Erdrotation finanzieren und so den Planeten zum Frisbee formen."
Quelle (http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1078871108981&openMenu=990463457062&calledPageId=990463457062&listid=994347600305)
Dann noch die neue Annaeherung an die Gewerkschaften. Jaja, die Linke ist ko. schon klar.


was meinst du warum die SPD soviele wähler verliert? weil sie zu linke politik machen?
Nein, weil sie gezwungen wird zumindest die notwendigsten Reformen zu machen. Bzw. so zu tun als ob, denn immer dann, wenns wirklich interessant wird (Rentenreform, deregulierung des Arbeitsmarktes, Steuerreform), kommt nix als Stueckwerk bei raus, da die politische Linke innerhalb der SPD (die ja ko ist) richtige Reformen nicht zulaesst.


davon ab lohnt es nicht über sachen zu diskutieren, die weder beschlossen noch eingeführt sind. du "wannabe" experte solltest wissen,das in der politik über einführung und abschaffung irgendwelcher sachen diskutiert wird gerade so wie der wind steht.

Und du Nase solltest wissen, das Entwicklungen am Finanzmarkt auf der Erwartungshaltung der Investoren begruenden. Wenn die mit einer 20% Chance fuer die Wiedereinfuehrung der Vermoegenssteuer rechnen, schlaegt sich das sofort durch. Und da die Linken das Thema immer wieder aus der Versenkung holen, ist das alles andere als zutraeglich, da hilft auch eine Steueramnestie von Eichel nix.


und davon ab zum thema. spd und cdu sind sich soweit auseinander nicht. es sind nuancen. weder spd noch cdu haben im moment ein realistisch gesehen vernünftiges konzept um die probleme in den griff zu kriegen.
Nuancen? Die CDU hat ein (leider immer noch nicht weit genug gehendes) Papier zur Deregulierung des Arbeitsmarktes vorgestellt, bei der es die SPD'ler fast von den Socken gehauen hat. Sicher ist auch die CDU noch viel zu Lobbyabhaengig und auch insbesondere die CSU hat einen viel zu starken (und dummen) Arbeitnehmerfluegel, aber sie ist um einiges reformwilliger als die SPD. Das einzige, was stinkt, ist die Haltung der Union gegenueber Subventionen. Sowieso, die beste Wirtschaftspolitik wuerde in Deutschland atm die FDP machen.


die cdu selbst in sich ist uneins, vielleicht hast du, lieber Grein, die diskusionen der letzen wochen nicht mitverfolgt. das die CDU spitze mächtig zoff bezüglich des neuen steuerkonzeptes hatte, war dick in den medien. zuviel vorm pc rumgetrottelt oder was?

Es ging nicht um Steuern, sondern um den Arbeitsmarkt. Selber bischen viel vorm PC gesessen? Und wie gesagt, LEIDER hat auch die Union linke Kraefte, die gerne blokieren.


und davon ab IST_ES_SCHEISS_EGAL_WER_POLITIK_MACHT_ATM. in deutschland ist jahrelang versäumt worden, ordentliche reformen durchzuführen. andere länder haben diese reformen längst hinter sich gebracht. durch wiedervereinigung usw, ist deutschland nicht dazu gekommen. schroeder hat, wenn du "wannabe" gebildeter Grein mal seriösere zeitungen als die bild lesen würdest, keine andere wahl, als den reformkurs zu fahren. ob er will oder nicht. deine achso tolle konservative und warscheinlich auch von papa übernommmene lieblings Partei würde kleinigkeiten anders machen. jeder vernünftige experte, gar der finanzexperte, der demnächst Bundespräsie wird halten den reformkurs für absolut notwendig und unterstützen schröder in seiner momentanen politik. nur DoS.Grein der Finanz, steuer und dumschwatzexperte des weltweit bekannten Broodwar.de Forum ist da andere meinung.

Bei diesem Absatz konnte ich ob deiner Verblendung hin nur den Kopf schuetteln. Evtl. solltest du dir mal die Parteiprogramme der wichtigen Parteien (SPD, Gruene, Union, FDP) durchlesen, bevor du so nen Kaese schreibst. Und bitte wieso begruenden die Versaeumnisse der letzten Jahre, das es unerheblich ist, wer heute Politik macht? Und GRADE die Wiedervereinigung hat viele Reformbemuehungen der damligen Kohl'schen Regierung in Gang gesetzt, die ein gewisser Herr aus dem Saarland alle im Bundesrat blokiert hat. DAS ist der Grund, warum in den letzten Jahren der Kohl'schen Regierung keine Reformen durchgesetzt wurden. Schroeder hat allerdings keine Wahl, da ein Grossteil der SPD Mitglieder gleichzeitig Gewerkschafter sind, kann er keine wirklichen Reformen durchsetzen (man erinnere sich an die Hartz-Reform und was davon ueberblieb, als die Linken (die ja ko sind) damit fertig waren). Die Experten sagen auch nie, das Schroeders Reformen gut sind, sondern das die Richtung zu Reformen hin gut ist. Aber sie bemaengeln fast unisono, das die Reformen nicht weit genug gehen und vielfach nur die Symptome kurzzeitig bekaempfen (Rentenreform) aber nie das Problem an sich in Angriff nehmen.


die resultate die diese politk bringen wird, werden sich erst in ein paar jahren zeigen. politik ist nie kruzfristig. die reforemen der Maggie Thatcher sind Blair erst richtig in den schoss gefallen.
Richtig. Und die Versaeumnisse des Gerhard Schroeder duerfen wir - falls wir in Deutschland bzw. Europa bleiben - in ein paar Jahren ausbaden.


Wenn ich so Beitraege von trashpilot oder 2FICKENDEHUNDE lese, wuenschte ich wirklich, das Wahlalter wuerde auf 25 angehoben und man muesste vorher einen Test bestehen, in dem man sein wissen um die Politik unter Beweis stellen muss. Vielleicht wuerden dann weniger Nepper, Schlepper und Bauernfaenger (Gewerkschaften, SPD, PDS, Gruene, REP, DVU, etc.) so erfolgreich sein und die Presse wieder Sachdiskussionen und keine Polemik bringen.

[TGF]Eraser2
13. März 2004, 13:43
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE
und davon ab zum thema. spd und cdu sind sich soweit auseinander nicht. es sind nuancen. weder spd noch cdu haben im moment ein realistisch gesehen vernünftiges konzept um die probleme in den griff zu kriegen. die cdu selbst in sich ist uneins, vielleicht hast du, lieber Grein, die diskusionen der letzen wochen nicht mitverfolgt. das die CDU spitze mächtig zoff bezüglich des neuen steuerkonzeptes hatte, war dick in den medien. zuviel vorm pc rumgetrottelt oder was?
Da hat wohl jemand zu viel Spiegel gelesen und die Meinung der Redakteure mal einfach 1 zu 1 übernommen.

Wie Grein bereits sagte, ist das nichts weiter als linke Medienpropaganda. Die CDU/CSU hat garnicht die Möglichkeit eine Reform durchzusetzen. Was ist also falsch daran sie jetzt schon in den eigenen Reihen kontrovers zu diskutieren für die Zeit, wenn sie in der Regierung sind?
Das bei radikalen Reformen in jeder Partei Uneinigkeit darüber herrscht, ist völlig normal.

Zu deinem supertollen Schröder. Die Reformen, die er macht sind im Ansatz gut, aber in der Ausführung mehr als mangelhaft. Das erste Grundkonzept geht schon immer nicht weit genug, es wird trotzdem noch Gewerkschaften etc. entgegen gekommen, Harz usw. werden total zerpflückt.
Gesundheits- und Rentenreform haben imho eine Halbwertszeit von 2 Jahren. Dann muss schon wieder die nächste Reform stattfinden, weil wieder nicht die demographische Entwicklung und die Kassenlage genug berücksichtigt wurden. Die machen doch nichts weiter als ihre medienabhängigen, unaufgeklärten Bürger zu vertrösten.

Steep
13. März 2004, 13:53
Da Reformen nur halbherzig durchgedrückt werden liegt ja n nich an den SPD/Grüne sondern das Gewerkschaften und auch opposition viel zu viel macht haben a kann nicht vernünftig regiert werden bzw. änderungen vollzogen werden wenn jeder arsch was zu sagen hat

HERR 2FICKENDEHUNDE
13. März 2004, 13:54
Original geschrieben von DoS.Grein
Wenn ich so Beitraege von trashpilot oder 2FICKENDEHUNDE lese, wuenschte ich wirklich, das Wahlalter wuerde auf 25 angehoben und man muesste vorher einen Test bestehen, in dem man sein wissen um die Politik unter Beweis stellen muss. Vielleicht wuerden dann weniger Nepper, Schlepper und Bauernfaenger (Gewerkschaften, SPD, PDS, Gruene, REP, DVU, etc.) so erfolgreich sein und die Presse wieder Sachdiskussionen und keine Polemik bringen.

bei einem blickauf mein profil hättest du erkennen können, das mein alter deutlich über 25 jahre ist ;)

apropros polemik: Mit Polemik (griech. polemikós = kriegerisch) wird eine streithafte Auseinandersetzung auf literarischem bzw. wissenschaftlichem Gebiet bezeichnet. Im Gegensatz zu einer rationalen, wissenschaftlichen Auseinandersetzung treten scharfe Äußerungen und persönliche Angriffe auf, die dem sachlichen Charakter einer vernünftigen Diskussion entgegenstehen.

das ist die definition, und jetzt lies dir nochmal dein blühendes beispiel aus dem stadtanzeiger durch!


es gibt zu zeit kein konzept was die probleme am arbeitsmarkt, renten und der wirtschaft auf einmal lösen kann. reformen kosten geld, geld, dass der staatshaushalt einfach nicht hergibt. wenn es so einfach wäre, wie du das hier darstellt, wären alle diskusionen, die zur zeit geführt werden, sinnlos.

wenn es nach mir ginge, sollten sich alle parteien zusammenraufen und ein gemeinsames konzept erarbeiten, völlig frei von parteipolitischen taktiken und geplänkel. eine lösung die für alle seiten akzeptabel ist. wie zum teil ja schon bei der gesundheitsreform geschehen. ich kann mich noch gut an das theater um herrn seehofer innerhalb der CDU erinnern. ein weiteres beispiel für die konzeptionelle hilflosigkeit und uneinigkeit innerhalb der union. ein anderes beispiel ist das theater um den neuen bundespräsidenten - die union & fdp haben anscheinend nichts besseres zu tun als machtpolitische spielchen zu treiben.

und nochmal, der kommende bundespräsident, parteilos und ehemaliger vorsitzender des internationalen währungsfonds Horst Köhler begrüsst den reformkurs von schröder: ( Quelle: Spiegel.de )

"Deutschland steht noch vor weiterem schwierigen Wandel, wenn es seinen Wohlstand sichern möchte. Bundeskanzler Schröder hat mit der Agenda 2010 den richtigen historischen Schritt zurückgelegt. Wir müssen den Sozialstaat durch Umbau sichern, daran gibt es gar keinen Zweifel", sagte Köhler im Interview mit dem SPIEGEL.


das dies alleine nicht reicht dürfte jedem klar sein, das da noch einiges hinterher kommt wurde von der regierung oftmals schon erwähnt und betont. was letztendlich beschlossen wird, bleibt abzuwarten.

ob es nun eine vermögenssteuer gibt oder nicht bleibt ebenfalls abzuwarten. schliesslich muss ein solches gesetzt durch den von cdu/fdp dominierten bundesrat, der solche gesetze blockieren kann. von daher ist dein investor und finanzmarkt argument hinfällig. es wird keine reformen geben, wenn sich die beiden grossen parteien nicht miteinander einigen. und gerade deshalb sind bis jetzt nur reförmchen rausgekommen, weil immer wieder strittige themen oft ausgeklammert werden. und das liegt weder an der einen noch an der anderen partei, sondern ensteht aus mangel an kompromissbereitschaft und angst wähler zu verlieren.

du willst mir und anderen hier deine politischen ansichten aufzwängen. in einigen punkten akzeptiere ich deine meinung, halte sie aber dennoch für sehr parteiisch und voreingenommen. ich persönlich bin nicht irgendeiner partei besonders zugetan. in jeder gibt es punkte, die gut, andere die ich weniger gut finde.
in wie weit kannst du denn andere standpunkte akzeptieren. ich habe nicht das gefühl, das du gewisse dinge zu diesem thema etwas globaler betrachten kannst.

[TGF]Eraser2
13. März 2004, 14:02
Original geschrieben von Ia[mG]odOfLag
Da Reformen nur halbherzig durchgedrückt werden liegt ja n nich an den SPD/Grüne sondern das Gewerkschaften und auch opposition viel zu viel macht haben a kann nicht vernünftig regiert werden bzw. änderungen vollzogen werden wenn jeder arsch was zu sagen hat
Nein das beginnt bereits in der SPD selbst. Der Kanzler musste sogar schon mit Rücktritt drohen, um eine der bereits stark abgeschwächten Reformen durchzusetzen.

DoS.Grein
13. März 2004, 14:31
Tja, 2FICKENDEHUNDE, aber wuerdest du auch den test bestehen? :)

Ich akzeptiere andere Meinungen, WENN man sie begruenden kann, das einfache verneinen klarer Fakten, wie es von Gewerkschaftern und linksgerichteten Parteien gehandhabt wird, akzeptiere ich nich. Jemand, der bestreitet, die Erde sei flach, ist einfach nicht ernst zu nehmen.

Der Spruch von Koehler sagt so viel wie: 'Es ist richtig, wenn man bei einem Rennen grade aus faehrt'. Das sagt ueber das Koennen des Fahrers noch verdammt wenig aus.

Desweiteren ist meine Meinung zwar Parteiisch (Ich favorisiere - Ueberraschung - das buergerliche Lager), aber nicht voreingenommen, sondern beruht einfach auf der absoluten Unfaehigkeit und Weltfremdheit der Linken.

Es gibt auch viele Dinge, die mir an der Union nicht passen, z.B.:
- Kirchenhoerigkeit (Stichwort Sekularisierung)
- Haltung gegenueber Subventionen
- Legalisierung von Gras
- USA-Schleimerei
- Zuwanderungspolitik

HERR 2FICKENDEHUNDE
13. März 2004, 14:40
fakt ist aber, spd/grüne sind im moment die regierende partei, sie versuchen etwas zu unternehmen. das dabei viele zu kurz kommen, liegt werder, an der person schröder noch an den beiden parteien, sondern am heruntergewirtschafteten deutschland.

btw zur fdp: http://www.zeit.de/2004/12/FDP_herzinger

und dazu noch diesen artikel zur cdu steuerreform: http://www.zeit.de/2004/12/01__leit_1_12_04

"Aber selbst das ist womöglich noch nicht das Schlimmste. Wie will die Union ihre Steuerreform finanzieren? Unter den gegenwärtigen Bedingungen, schreiben die Experten, würde die Drei-Prozent-Quote des Maastricht-Vertrages mit Merz’ Reformen „deutlich überschritten“. Also sparen – aber wo? 30 Milliarden Euro, das sind Schulen, Kindergärten, Straßen, Schienen, Kampfflugzeuge oder Goethe-Institute. Was davon soll weg? Bislang hat die Union das nicht verraten."

DoS.Grein
13. März 2004, 15:01
Die Verantwortung fuer Deutschland liegt IMMER bei der Politik. Die sind seit Jahren am Druecker und kriegen nichts gebacken und sie versuchen zwar was zu unternehmen, aber leider das falsche. Ich meine, ich habe keine Ahnung von Kunst, also versuche ich auch nicht den Louvre zu verwalten, wieso versuchen SPD/Gruene dann, Deutschland zu regieren?

Und wie gesagt, ich mag auch nicht alles an der CDU, die Steuerreform (hier stand vorher Rentenreform) ist gut, kuerzen wir halt 40 millionen subventionen.

Und dann der Artikel von der Zeit. Wie kann man sowas ernst nehmen? Glaubst du alles was in der Zeitung steht? Ich habe jetzt keine Lust, auch den Artikel noch zu zerfluecken, aber glaube mir, das waere kein Problem. Die Gruenen als Vorbild fuer die FDP, was das Anziehen von Intellektuellen betrifft - lol.

FragmanXiC
13. März 2004, 15:18
oh man, wie alle die SPD flamen .. was wäre dnen gross anders gewesen wenn die CDU noch an der macht wäre?
ich sags euch.. 0

HERR 2FICKENDEHUNDE
13. März 2004, 15:46
Original geschrieben von DoS.Grein
Und dann der Artikel von der Zeit. Wie kann man sowas ernst nehmen? Glaubst du alles was in der Zeitung steht? Ich habe jetzt keine Lust, auch den Artikel noch zu zerfluecken, aber glaube mir, das waere kein Problem. Die Gruenen als Vorbild fuer die FDP, was das Anziehen von Intellektuellen betrifft - lol.


Kleingeist, die zeit ist eine durchaus anerkannte zeitung und sollte einzig und alleine eine differenzierte meinung zu deiner haltung aufzeigen.

zerpflück doch mal den artikel, ich glaube das weder du noch sonst irgendwer in diesem forum ( mich eingeschlossen ) die kompetenz und das hintergrundwissen hat eine objektive darstellung abzugeben. zumal der letzte satz des artikels dich eigentlich zufrieden stellen müsste... hast du überhaupt soweit gelesen? ich glaube kaum.

Und:

zeitungen machen meinung, natürlich, schau dir doch die bild an, ein besseres beispiel gibt es nicht.

um politisch informiert zu sein ist die zeitung das A und O und DAS medium. natürlich nicht die bild und schon gar nicht eine zeitung allein für sich. aber du bist ja so grosskotzig und mega schlau, das du printmedien keinen glauben schenkst - wenn sie nicht deiner meinung sind natürlich nur. kleingeist, ich kann es nur wiederholen. eine zeitung gehört zum täglichen pflichtprogramm, wenn man nur annähernd über politik und aktuelle lage reden will. deine stammtischparolen in jedem fall gehören nicht dazu.

aMrio
13. März 2004, 15:52
Original geschrieben von DoS.Grein


Und wie gesagt, ich mag auch nicht alles an der CDU, die Rentenreform ist gut, kuerzen wir halt 40 millionen subventionen.

jede rentenreform die nicht darauf abzielt das rentensystem mittel- langfristig abzuschaffen ist schlichtweg scheisse. und das sie das nicht tun laste ich allen parteien an. sie haben angst vor den wählern, das ist alles. und die wähler sind egoistisch. das ist da genau die einstellung die auch hier im thread schon genannt wurde; "nach mir die sintflut".

hauptsache die renten der nächsten 10-20 jahre sind relativ sicher, das danach alles kollabiert weil es immer noch ein rentensystem gibt ist den leuten scheissegal.

und von wegen einfach mal eben subventionen abbauen um das mit der rente auszugleichen: jedes jahr werden ca. 220mrd an renten ausgezahlt, das entspricht alleine knapp einem sechselt der kompletten schulden deutschlands. selbst alle subventionen zusammen sind da ein klacks dagegen.

nochwas grein: wo ist denn bitte die aktuelle rentenreform gut? toll, man kann jetzt staatlich unterstützt privat dazusparen. damit gleicht man aber einerseits nur das aus was durch kürzungen etc wegfällt und auf der anderen seite konnte man das ohne staatliche hilfe sowieso schon längst.

oder redest du von etwas anderem als der elster / riester rente?

DoS.Grein
13. März 2004, 16:05
oops, ich meinte natuerlich die Steuerreform, nicht die Rentenreform, und da die Vorschlaege der CDU :D
Mein Fehler.

HERR 2FICKENDEHUNDE
13. März 2004, 16:14
Original geschrieben von DoS.Grein
Und wie gesagt, ich mag auch nicht alles an der CDU, die Steuerreform (hier stand vorher Rentenreform) ist gut, kuerzen wir halt 40 millionen subventionen.



im zeit artikel steht ( warum sollten sie lügen ) :

Die Union will den Steuerzahlern auf mittlere Sicht mindestens 30 Milliarden Euro erlassen .


hurra; 40 Millionen in die kaffekasse, und jetzt? die subventionen sind peanuts. ich glaub du hast keine ahnung wovon du sprichst

[TGF]Eraser2
13. März 2004, 16:18
Die Zeit ist eine rennomierte Zeitung, wie man aber sehen kann, ein wenig links. Genau wie die FAZ eher konservativ ist. Solche Färbungen gibt es nunmal, aber für mich ist die seriöseste Zeitung, die die am sachlichsten informiert und somit die geringste Färbung besitzt.

Der Artikel der Zeit ist leider wenig fundiert. Die reichen werden reicher, die Armen noch ärmer. Das ist die Aussage des Artikels. Diese Aussage wird aber einzig und allein dadurch belegt, dass ein anderes Fachgremium sie so getätigt hat.

Ich hoffe mal, dass dieser Artikel nur als Kommentar veröffentlicht wurde, sonst muss ich doch stark an der Seriösität dieser Zeitung zweifeln.

edit: Grein meinte wahrscheinlich Milliarden. Er ist heute wohl ein kleiner Verschreiberli. :ugly:
Bei den Subventionen lässt sich wirklich radikal viel Geld für allerlei Vorhaben einsparen.

edit2: Ja, natürlich die Zeit, sorry! Ich rede natürlich von dem geposteten Artikel da oben!

HERR 2FICKENDEHUNDE
13. März 2004, 16:19
öhm, die zeit ... welt is eher cdu nah :)

edit: wie gesagt, der artikel soll einfach mal eine andere darstellung der dinge geben - inwiefern das populistisch oder objektiv ist, bleibt jedem selbst überlassen. wie gesagt mehrere meinungen und sichtweisen lassen eine beurteilung zu.

der zeit artikel ist gewiss nicht das mass aller dinge :)

DoS.Grein
13. März 2004, 16:33
Original geschrieben von [TGF]Eraser
edit: Grein meinte wahrscheinlich Milliarden. Er ist heute wohl ein kleiner Verschreiberli. :ugly:


richtig :(

Ich schreib halt nebenbei ne Diplomarbeit, die ich am 22. abgeben muss....
Deshalb habe ich auch keine Zeit, naeher auf den Zeit-artikel einzugehen.

HERR 2FICKENDEHUNDE
13. März 2004, 16:35
trotzdem halte ich es nicht für richtig alles schlecht zu reden. wie schon einmal gesagt, reformen werden sowieso nur mit spd und cdu gemeinsam durchgesetzt werden können, alleine schon wegen der stimmverteilung im bundesrat.

General Mengsk
13. März 2004, 17:44
Was mich entsetzt ist eher, daß man nicht ein Reformgesamtkonzept mit konkreter Perspektive erarbeitet. Denn im Prinzip ist die Perspektive klar: Deutschland fit machen für das 21. Jahrhundert und Sicherung sowie Ausbauen seiner Stellung, wirtschaftlich, wissenschaftlich, außenpolitisch, etc. Und im Prinzip ließe sich sowas auch verkaufen, wie Schröder mit dem Irak-Wahlkampf gezeigt hat. Ohne jetzt in eine Diskussion über Art und Form einzusteigen, Experten bescheinigen Deutschland eine Rückkehr auf die Weltbühne, wovon einer der Schritte eben dieser ist. Im Schutze einer frühen Positionierung Deutschlands haben sie eine ganze Reihe weiterer Länder getraut den USA Paroli zu bieten. Das ist, auch wenn es wohl beide Seiten nicht so recht glauben können oder wollen, eine Führungsrolle gewesen.

Innenpolitisch müßte man einfach eine stärkere Solidarisierung mit der Nation focusieren, um Reformen durchziehen zu können. Wenn jemand Einschnitte hinnehmen muß, dann tut er das nicht nur für sich, sondern eben für das ganze Land. Und dieses Bewußtsein ist nicht da, was auch an einem Werteverlust und einer mangelnden Betonung einer nationalen Identität liegt. Wir sind ein Volk mit einer Jahrhunderte langen Geschichte und haben u.a. Dinge geschafft, die die ganze Welt vorangebracht haben. Deutschland hat es immer wieder geschafft in relativ kurzer Zeit einen atemberaubenden Aufstieg zu machen, auch und gerade weil die Leute sich auf ihre Tugenden besinnt haben. Wenn man das mal verstärkt ins Gedächtnis ruft und sich auch die Chancen hinter den Reformen, die viel grundlegender sein müßten, als man sie anpacken will, dann kann man die Leute auch begeistern und motivieren. Und dann sind auch Dinge wie grundlegende Steuerreform (z.B. ala Kirchhoff) oder eine Reform der Sozialsysteme möglich.
Doch solange Schröder einen halbherzigen Vorschlag macht, der dann zu Gunsten der Gewerkschaften oder linker Gruppen noch mehr verwässert wird und er dennoch mit der CDU nen Kompromiß suchen muß, weil er den Bundesrat braucht, kommt dabei nicht viel rum. Es wäre ja schon ein Fortschritt, wenn wenigstens die Ausgangsbasis mal radikal wäre und man in Verhandlungen über Details mal zu dem Ergebnis käme, daß man einige Dinge lieber grundsätzlich reformieren müßte. Ja, wenn dem so wäre, dürfte man wenigstens die Prognose wagen, daß am Ende ein Kompromiß rauskommt, der mehr schafft als 2 Jahre lang die Löcher zu stopfen. Und nur wenn das gelingt, sehen auch die Leute einen Sinn darin.

Naja, bis zu den Landtagswahlen in NRW wird das so sein, daß sich die großen Volksparteien einigen müssen. Die Frage ist nur, ob die Union nicht da auf Sieg spekuliert - was wahrscheinlich wäre, wenn die SPD so weiter macht. Denn mit einem Sieg in NRW hätte die CDU eine 2/3-Mehrheit und kann damit sogar nicht-zustimmungspflichtige Gesetze ablehnen. Der Bundesrat könnte in diesem Falle nur mit einer 2/3-Mehrheit des Bundestages überstimmt werden, was die SPD nicht hat. Kurzum: Schröder wäre am Ende, ein Kanzler ohne Macht. Bliebe nur Rücktritt oder 1 Jahr lang absolute Politfarce.

P.S.: Sry, is net ganz so strukturiert, da ich mehrmals beim Schreiben unterbrochen wurde. :-/

DoS.Grein
13. März 2004, 18:53
Tjo, GM, den Text kann ich so unterschreiben, aber ich sehe irgendwo weder eine SPD noch die Gruenen bei der Schaffung einer neuen nationalen Identitaet....
Wobei wir wieder dabei sind, das die SPD weg muss. Und ich hoffe mal, die CDU gewinnt NRW :)

aMrio
13. März 2004, 20:11
wie grein es nicht rafft:
auch die cdu wird keine lösung sein. denn auch die cdu wird die probleme die uns mittel- langfristig den garaus machen nicht anpacken. dafür wählen viel zu viele ältere semester die cdu oder entrichten ihr illegale spenden.

ich meine mal gelesen zu haben das knapp 45% der cdu wähler über 55 sind; die cdu wird _niemals_ etwas in die wege leiten das die renten abschaffen soll. genausowenig wie die spd es tun wird. nur gemeinsam haben alle parteien die wirkliche chance was zu bewegen.

sobald es den parteien nur darum geht positiv aufzufallen um gewählt zu werden und nicht darum wirklich zukunft zu schaffen anstatt die vergangenheit möglichst so lange am leben zu halten wie sie selbst leben wird nichts wirklich wichtiges passieren.

meinetwegen; kommt halt die cdu an die macht. dann werden wir nach max. 2 jahren merken das sich abgesehen von massig internen streits auch nicht viel ändert. es ist schlichtweg _unsinnig_ immer zu sagen "die oder die partei ist dran schuld". das system ist dran schuld.

wir brauchen nicht 500k mehr arbeitsplätze oder 1% weniger steuerlast. wir brauchen etwas das den drohenden untergang des sozialsystems stoppt. wie bitte soll man denn mit anderen steuern oder sonst irgendwas verhindern das in 20-30 jahren auf jeden arbeitnehmer ca. 3 renter kommen?

bw grein: du sagtest die aktuelle steuerreform ist toll: was bitte ist an 20-30€ im monat toll?

DoS.Grein
13. März 2004, 21:04
ich sagte, die vorschlaege der CDU sind gut (nicht toll, kann man auch viel besser machen, aber von den Vorschlaegen der Parteien ist sie die beste).

Und die CDU macht zwar auch keine ordentliche Rentenpolitik, aber zumindest hat sie sonst wirtschaftlich und sozial was drauf, stichwort deregulierung des arbeitsmarktes.

aMrio
13. März 2004, 21:41
_das bringt aber nichts_
wie du _gar nichts_ kapierst, unglaublich.

egal was, alles ist sinnlos wenn nicht alle gemeinsam die renten anpacken. alles andere ist sinnlose scheisse die das ende um 1 oder 2 jahre hinauszögern, mehr nicht.

aber glückwunsch: das mit dem vogel strauß kannst du schon prima!

BladeFist
14. März 2004, 02:45
ich meine mit meinen bescheidenen kenntnissen doch sagen zu können, dass es seit einiger zeit nur noch bergab geht, völlig egal wer unser land regiert. hier muss etwas an der mentalität verändert werden. reformen die (evtl) helfen würden wären so tiefgreifend, dass sie niemals überall auf zustimmung(oder gar eine mehrheit) stossen werden. nicht nur das system ist das problem hier, es ist auch der mensch. das mag sich jetzt etwas kurios anhören, aber: ich schlage einen krieg vor(völlig egal wer gegen wen hauptsache wir dabei und wir verlieren). warum das? nach einem krieg ging es hier immer bergauf, das kann man nicht leugnen. ganz einfach. vielleicht zu drastisch. ich bin müde und meine gedanken kreisen, was wäre wenn...

aMrio
14. März 2004, 03:53
mal drüber nachgedacht das es nach einem krieg bergauf geht weil es im krieg bergab ging? :8[:

bant ihn!

Arwing2
14. März 2004, 05:56
ähem es geht doch gerade bergab.zwar noch kein krieg, aber immerhin... alsp bannt alles und jden am besten und unserem land gehts wieder gut? na klar...:stupid:

Greg
14. März 2004, 10:00
Original geschrieben von BladeFist
ich meine mit meinen bescheidenen kenntnissen doch sagen zu können, dass es seit einiger zeit nur noch bergab geht, völlig egal wer unser land regiert. hier muss etwas an der mentalität verändert werden. reformen die (evtl) helfen würden wären so tiefgreifend, dass sie niemals überall auf zustimmung(oder gar eine mehrheit) stossen werden. nicht nur das system ist das problem hier, es ist auch der mensch. das mag sich jetzt etwas kurios anhören, aber: ich schlage einen krieg vor(völlig egal wer gegen wen hauptsache wir dabei und wir verlieren). warum das? nach einem krieg ging es hier immer bergauf, das kann man nicht leugnen. ganz einfach. vielleicht zu drastisch. ich bin müde und meine gedanken kreisen, was wäre wenn...

hast du dir ma überlegt dass es bergauf geht weil es während des kriegs sehr stark bergab ging? Von Reparationszahlungen, menschenopfer, ruf bei anderen ländern etc. alles nicht zu sprechen


edit: oder einfach #2 zu Trash :8[:

DoS.Grein
14. März 2004, 11:41
Original geschrieben von Trashpilot
_das bringt aber nichts_
wie du _gar nichts_ kapierst, unglaublich.

egal was, alles ist sinnlos wenn nicht alle gemeinsam die renten anpacken. alles andere ist sinnlose scheisse die das ende um 1 oder 2 jahre hinauszögern, mehr nicht.

aber glückwunsch: das mit dem vogel strauß kannst du schon prima!

Muss ganz schoen scheisse sein, wenn man keine Argumente hat, oder? 'Das bringt nichts' ist naemlich kein Argument, sonder eine Behauptung, die zudem grob laecherlich ist und von so ziemlich allen Experten bestritten wird.
Die Renten sind zwar wichtig, aber nicht wichtiger als ne Wirtschaftsreform, denn: weniger Arbeitslose = mehr Arbeitende = mehr Beitraege in der Rentenkasse...
Ausserdem kann man ja die Lebensarbeitszeit dann auch raufsetzen.
Den Vogel Strauss machen all jende, die SPD waehlen und sich einbilden, das die ne sinnvollere Politik machen als die Union :)

Wir brauchen keine faulen Kompromisse zwischen SPD und Union, wir brauchen eine absolute Mehrheit fuer das buergerliche Lager und zwar in Bundesrat und Bundestag. Dann is das dumme Gemecker der linken Zecken bei rot,rot,gruen naemlich endlich irrelevant.

aMrio
14. März 2004, 12:05
Original geschrieben von DoS.Grein

Muss ganz schoen scheisse sein, wenn man keine Argumente hat, oder? 'Das bringt nichts' ist naemlich kein Argument, sonder eine Behauptung, die zudem grob laecherlich ist und von so ziemlich allen Experten bestritten wird.

:ugly2:
_das_ da ist so ziemlich lächerlich. haste schön die kindergarten kiste aufgemach -.-


Original geschrieben von DoS.Grein

Die Renten sind zwar wichtig, aber nicht wichtiger als ne Wirtschaftsreform, denn: weniger Arbeitslose = mehr Arbeitende = mehr Beitraege in der Rentenkasse...
Ausserdem kann man ja die Lebensarbeitszeit dann auch raufsetzen.

oh ja, dann haben wir nur 5,8 rentner und nicht 6 pro arbeitnehmer. juhu! ist dir überhaupt klar von was für zahlen wir hier reden? wie willst du 1 oder 2 dutzend _millionen_ jobs schaffen? richtig wäre ~3 arbeitnehmer pro rentner ..


Original geschrieben von DoS.Grein

Den Vogel Strauss machen all jende, die SPD waehlen und sich einbilden, das die ne sinnvollere Politik machen als die Union :)

den vogel strauss machen diejenigen die denken andere würden irgendwas besser machen. wäre die cdu mit mehrheit an der macht bisher hätte es überhaupt keine reformen gegeben, weil die ja nur was tun wenn sie druck bekommen und meinen sie dürften vor den wählern nicht blöd dastehen von wegen nichtstun etc.
fakt ist: egal welche partei; keine würde es richtig machen. die cdu hat 16 jahre am stück alles in den dreck gezogen und die spd in den letzten 1,5 legislaturperioden auch.
das einzige was in der zeit überproportional gestiegen ist sind die diäten aller parteien und der eu abgeordneten, sowie die staatlichen parteizuschüsse (informier dich mal darüber, es ist sehr interessant wie sich das entwickelt hat und vor allem in welchen zeiträumen, und achte dabei darauf wann die cdu dabei grad an der macht war).
politiker wollen primär mittlerweile nur noch eins: am leben bleiben und gut versorgt sein. und die paar ausnahmen die es gibt versacken in irgendwelchen parteien und bekommen geistigen hirnkrebs oder sowas -.-


Original geschrieben von DoS.Grein

Wir brauchen keine faulen Kompromisse zwischen SPD und Union, wir brauchen eine absolute Mehrheit fuer das buergerliche Lager und zwar in Bundesrat und Bundestag. Dann is das dumme Gemecker der linken Zecken bei rot,rot,gruen naemlich endlich irrelevant.
das klingt wie aus nem werbeprospekt der nsdap, aber in dieser ecke werden wir unter der cdu ja sowieso über kurz oder lang landen -.-

BadHabit
14. März 2004, 12:25
hab nicht alle postings gelesen, was ich zum thema zu melden hätte:

dieser artikel im spiegel (hatte gestern im zug auch das vergnügen) sollte eigentlich jedem klar machen, dass die politik der spd einfach eine politik der notwendigkeit ist. (*piep auszeit* nicht jeder schritt der spd geht in die richtige richtung */piep*)
dass trotzdem bei jedem minimalen eingriff in die sphäre einer interessengemeinschaft ein sturm losbricht und die spd bei der nächsten bundestagswahl wohl abgewählt wird, bringt das reförmchenchaos erst ins rollen. ständig muss nach reformwegen gesucht werden, die die öffentlichkeit möglichst wenig rebellisch machen, deshalb wird es wohl noch ne weile dauern, bis wirklich entscheidende änderungen (die einer verschlimmerung der im artikel beschriebenen situation vorbeugen helfen) auf den weg gebracht werden.

aMrio
14. März 2004, 12:33
richtig. gut das du von wahlen gesprochen hast in bezug auf reformen und nicht von mehrheiten. denn die tatsache das es wahlen gibt wird immer verhindern das irgendeine partei die dinge tut die notwendig sind.

und leider haben wir die von dir angesprochene zeit nicht wirklich, unser system wird absehbar kollabieren behaupte ich.
selbst mit 3 statt der aktuell 5 millionen arbeitslosen und selbst wenn jeder 50 oder 100€ weniger steuern zahlen muß.

http://www.destatis.de/grafik/d/bevoe/pyr_vs.gif
das letzte bild ist das erwartete für 2050 .. und da ist noch davon ausgegangen das die aktuelle geburtenrate gleich bleibt ..

OgerGolg
15. März 2004, 16:24
wenn großkonzerne, trotz steigender börsenkurse oder rekordumsätze leute entlassen, keine neuen einstellen oder ihren sitz verlagern, soll das die "verantwortung" der politik sein ?

die politik entlässt keine leute, das machen immer noch wirtschaftsmanager und unternehmer.

also bitte schiebt nicht alles auf die politiker

BladeFist
15. März 2004, 16:40
Original geschrieben von [For]Neo


hast du dir ma überlegt dass es bergauf geht weil es während des kriegs sehr stark bergab ging? Von Reparationszahlungen, menschenopfer, ruf bei anderen ländern etc. alles nicht zu sprechen


edit: oder einfach #2 zu Trash :8[:

irrelevant. es hat schon immer kriege gegeben und wird immer welche geben. es ist unsere natur. zudem war nicht nicht in geringsten an menschenopfern interessiert oder ruf, etc. mir ging es alleine um wie/wann es aufwärts gehen könnte. man kann nicht immer alle probleme erfassen. bitte selber an den kopf fassen und nachdenken. ich habe rational nachgedacht und einen wirtschaftlich erwähnenswerten lösungsvorschlag beschrieben. und es ging uns also vor dem 2 wk schlecht? ja? und unsere wirtschaft hatte keinen schub bekommen? MIR ging es um die witschaft um das was man geld nennt nicht um die menschen. ich differenziere. ich kann auch auf menschlicher basis argumentieren danach war aber nicht gefragt. wenn ihr helden glaubt alles auf einmal lösen zu können seid ihr arg verblendet. immer wieder schön zu lesen wie einfach doch die probleme der welt gelöst werden können, wenn ihr am hebel säßt.
@den typen der mich bannen lassen will: wer keine ahnung hat...

DoS.Grein
15. März 2004, 17:01
Is klar, Blade.

Loesung fuer das Rentenproblem: Jeder ueber 75 kommt in die Gaskammer. Is ein aehnlich toller 'diffrenzierter' Vorschlag, wie dein Mist.

Und ja golg, das ist die Verantwortung der Politik. Denn obs dir passt oder nicht, und scheiss egal wie oft man sie ihnen noch aufschwatzen will, Konzerne haben keine Verantwortung fuer etwas anderes als ihr eingesetztes Kapital und nicht fuer die Arbeitslosen oder die Steuereinnahmen der Regierung. Zumindest nicht in einer Marktwirtschaft.

OgerGolg
15. März 2004, 17:18
auch wenn unternehmen streng wirtschaftlich denken (ich behaupt allerdings, dass es auch manager gibt die nicht NUR wirtschaftlich denken), ist es einfach ein wohl jedem verständlicher kausaler zusammenhang, dass die leute von den managern entlassen oder nicht eingestellt werden, während andere werte (börsenkurs, umsatz) teilweise wachsen

die usa hatten letztes jahr ein wirtschaftswachstum von ~7%, es hat aber keinen großen effekten auf die arbeitslosenstatistiken gehabt, das mag zwar einen ökonomischen grund haben, gut finde ich das aber nicht.

DoS.Grein
15. März 2004, 17:56
Gut finde ich das auch nicht.

Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass die politische Rahmenbedingungen gegeben sein muessen, um Arbeitsplaetze zu schaffen.

Desweiteren ist es normal, das eine Erholung nach einer Rezession nicht direkt zu Nettoinvestitionen und Arbeitsplaetzen fuehrt, da erstmal nicht ausgelastete Kapazitaeten ausgeschoepft werden.

The_Company
15. März 2004, 19:40
Der Punkt ist, dass ich Politiker, die wollen, dass man länger arbeitet und gleichzeitig von Arbeitsplätze schaffen reden ungefähr so ernst nehmen kann wie die meisten Posts im LSZ.

Steep
15. März 2004, 19:48
schaut uch argentienien die letzten 10 jahre an dann wisst ihr wie es mit uns und allen anderen enden wird

Arwing2
15. März 2004, 20:14
ich freu mich schon aufs frustrauslassen, und durch straße gehen. dabei geschäfte plündern kommt gut:evil:

aMrio
15. März 2004, 20:51
Original geschrieben von The_Company
Der Punkt ist, dass ich Politiker, die wollen, dass man länger arbeitet und gleichzeitig von Arbeitsplätze schaffen reden ungefähr so ernst nehmen kann wie die meisten Posts im LSZ.

der wahre punkt ist das du keinen plan hast und noch nichtmal weißt was lohnnebenkosten sind.

Scarab
15. März 2004, 20:54
Original geschrieben von Arwing
ich freu mich schon aufs frustrauslassen, und durch straße gehen. dabei geschäfte plündern kommt gut:evil:


Original geschrieben von lpb.hansi
warum sind leute mit antittcpa oder ähnlichen links in ihren signas immer die dümmsten ?!

#2

mamamia
15. März 2004, 22:51
Original geschrieben von [TGF]Eraser
Unser Nachwuchsproblem ist ein gesellschaftliches Problem. Die Politik hat da nur wenige Steuermaßnahmen um die Geburtenrate leicht zu erhöhen und man muss sich ja auch im Rahmen des Grundgesetzes bewegen. Das heißt man kann nicht jeden Kinderhabenden bis zum geht nicht mehr bevorteilen.
Ich weiß ehrlich gesagt keine Lösung des Problems. Man müsste irgendwie die Mentalität der Leute ändern, aber das ist nicht möglich.

die emanzipation der frau rückgängig machen, aber das geht schwerlich.
wenn es bald nur noch karrierefrauen gibt, die mit 35 zum ersten mal über kinder kriegen nachdenken, weiß ich, wo das problem liegt.
früher haben sich die frauen um die kinder, deren erziehung und den haushalt gekümmert und alles lief perfekt.

wer hat denen nur erzählt, dass so etwas nicht viel wert ist und sie nur vollwertige mitglieder der gesellschaft sind, wenn sie eine berufliche karriere machen?!

ich meine, wenn ich später eine frau habe, sie sich zuhause um alles kümmert, vollbringt sie meiner meinung nach eine größere leistung als ich selbst, der arbeiten geht. es gehört schon viel dazu eine familie aufzuziehen und sich um ein haus zu kümmern.

arbeitsteilung ist in allen bereichen effizient, nur in der familie angeblich seit den letzten jahrzehnten nicht mehr.
da arbeiten lieber beide elternteile und schicken ihre kinder in kindergärten oder ganztagsschulen, wenn sie überhaupt welche bekommen.

aber lange wird das nicht mehr gehen, der generationsvertrag kann in zukunft nicht mehr so funktionieren.

achja bevor dumme kommentare kommen, ich bin überzeugter konservativer.

der post war weniger an dich persönlich gerichtet, sondern vielmehr meine meinung was sich in den köpfen der menschen ändern muss. es liegt nicht nur alles an der politik.

mfg

BladeFist
15. März 2004, 23:40
Original geschrieben von DoS.Grein
Is klar, Blade.

Loesung fuer das Rentenproblem: Jeder ueber 75 kommt in die Gaskammer. Is ein aehnlich toller 'diffrenzierter' Vorschlag, wie dein Mist.

Und ja golg, das ist die Verantwortung der Politik. Denn obs dir passt oder nicht, und scheiss egal wie oft man sie ihnen noch aufschwatzen will, Konzerne haben keine Verantwortung fuer etwas anderes als ihr eingesetztes Kapital und nicht fuer die Arbeitslosen oder die Steuereinnahmen der Regierung. Zumindest nicht in einer Marktwirtschaft.

leg mir nichts in den mund was ich nie gesagt habe

The_Company
16. März 2004, 13:05
Original geschrieben von Trashpilot
der wahre punkt ist das du keinen plan hast und noch nichtmal weißt was lohnnebenkosten sind. Ok, dann erklär mir wie man die Arbeitslosenquote reduziert, wenn man alle länger arbeiten lässt.

DoS.Grein
16. März 2004, 15:18
Company:

Ein Unternehmen stellt die besten Leute zu erst ein. Es stellt solange weitere Leute ein, wie die Leistung des zuletzt eingestellten seine Kosten ueberwiegt, er also einen Mehrwert erzeugt. In dem Punkt, in dem die Grenzerloeskurve also die Grenzkostenkurve schneidet, ist das Gewinnmaximum (unter der Voraussetzung, das alle erzeugten Gueter abgesetzt werden koennen). Auch nachzulesen in jedem Lehrbuch zu Mikrooekonomie I.
Wenn sich jetzt die Arbeitszeit ohne Lohnausgleich erhoeht, verschiebt sich die Grenzerloeskurve des Unternehmen nach oben, und der Schnittpunkt mit der Grenzkostenkurve ist weiter hinten, also steigt die Anzahl der Beschaeftigten sowie die Ausbringungsmenge des Unternehmens.
Alles klar? ;)

FragmanXiC
16. März 2004, 16:04
Hört sich sehr interessant an was du da schreibst ^^

auf deutsch
mehr arbeiten = mehr gewinn
und mehr gewinn = mehr arbeiter
8] (hoffe ich hab das so richtig verstanden :x )

ps: das problem ist leider oft nur folgenes: unternehmen machen mehr gewinn ... nach obigen müssten sie leute einstellen.. was passiert? -> mehr leute werden entlassen oder unternehmen wird ins ausland verschifft, rationalisiert, modernisiert ect.
The big one von michael moore ist da n shcöner film drüber

The_Company
16. März 2004, 16:58
Original geschrieben von DoS.Grein
(unter der Voraussetzung, das alle erzeugten Gueter abgesetzt werden koennen)Sind Annahmen wie die da normal in BWL oder Politik?

DoS.Grein
16. März 2004, 17:55
Ja, sind sie, Company, denn 'jedes erzeugte Angebot schafft in gleichem Umfang (irgendwo) Nachfrage' (Makrooekonomie I, klassische Theorie, Adam Smith und andere).
Das trifft zwar nicht fuer jedes Unternehmen isoliert betrachtet zu, aber fuer eine Volkswirtschaft insgesamt.

@Ronin:
Die Gewinsteigerung kommt dager, das die Unternehmen die nicht produktiven Arbeiter abstossen, sowas geht ja nicht immer vo heute auf gleich, sondern durchlaeuft einen Anpassungsprozess. Solange Gewerkschaften Lohnerhoehung ueber Inflationsrate bei nicht ansteigender Arbeitsproduktivitaet fordern (und durchsetzen), wird die Arbeitslosigkeit nicht zurueckgehen, sondern eher noch steigen.

Arwing2
16. März 2004, 18:12
und wie passen da niedriglohnjobs, hohe preise, und viele steuern/Zuzahlungen/Abgaben rein? dadurch hat auch kaum einer geld zum konsumieren. und damit bleibt den unternehmen auch weniger Umsatz?

wieviele von meinen bekannten noch vor einem, zwei jahren regelmäßig z. b. in discos unterwegs waren. und jetzt kaum noch einer, weil kneipen und privatparties ne ganze ecke billiger sind.

aMrio
16. März 2004, 18:32
aber sie konsumieren ja trotzdem, und darum ging es dem grein ;-)

grein, wenn ich könig werde wirst du wirtschaftscheffe ;p

Greg
16. März 2004, 18:37
Original geschrieben von DoS.Grein
Ja, sind sie, Company, denn 'jedes erzeugte Angebot schafft in gleichem Umfang (irgendwo) Nachfrage' (Makrooekonomie I, klassische Theorie, Adam Smith und andere).
Das trifft zwar nicht fuer jedes Unternehmen isoliert betrachtet zu, aber fuer eine Volkswirtschaft insgesamt.

Smith behauptet auch dass es eine "Unsichtbare Hand" gibt die die Wirtschaft von selbst steuert... und dass scheint auch nicht wirklich zu klappen.

DoS.Grein
16. März 2004, 19:05
Danke trash :p

Arwing, du bist bei einem anderen Problem. Du sagst, der Staats solle nicht sparen und eine keynsianische Defizitpolitik fahren. Leider sind wir inzwischen so hart in den roten Zahlen, das wir uns das nicht mehr leisten koennen.

Neo, das Problem der alten Klassiker (die ja inzwischen ueberholt sind, deswegen gibt es ja auch die neoklassik) war, das sie keinen Zeithorizont drin hatten ('irgendwann' wird alles von aleine im Lot sein), und das sie historisch bedingt noch andere Zustaende hatten, im 19. Jhdrt waren Loehne nach unten noch flexibel, heute sind sie das nicht mehr. Trotz allem strebt die Wirtschaft immer einem Gleichgewicht entgegen, nur muss man halt die entsprechenden moeglichkeiten mit der Politik schaffen. Deswegen ist die 'unsichtbare Hand' eingeschraenkt immer noch gueltig.

The_Company
16. März 2004, 19:08
Original geschrieben von DoS.Grein
Ja, sind sie, Company, denn 'jedes erzeugte Angebot schafft in gleichem Umfang (irgendwo) Nachfrage' (Makrooekonomie I, klassische Theorie, Adam Smith und andere).
Das trifft zwar nicht fuer jedes Unternehmen isoliert betrachtet zu, aber fuer eine Volkswirtschaft insgesamt.Jetzt versteh ich auch, warum die BWLer frisch vonner Uni bei uns immer solche Aussagen machen :top2:
"Wieso nicht ausgelastet? Geht das?" Das war der Brüller :D

Scarab
16. März 2004, 22:14
Essay
Die Revolution der Hundertjährigen
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-290687,00.html

Die eigentliche Aussage des Essays finde ich zwar etwas uninteressant (Emanzipation der Alten gegenüber den Jungen anstatt diese Entwicklung zu stoppen), aber vor allem im Anfang wird doch ein recht interessantes Bild davon gemalt, wie unsere Zukunft aussehen wird, wenn sich nichts grundlegend ändert.

Auszug:


Spätestens 2050 wird die Bevölkerung um etwa acht Millionen gesunken sein; gleichsam die dazugewonnene Bevölkerung der ehemaligen DDR wird sich halbiert haben. Wollte man den Altenquotienten des Jahres 2000 erhalten (wie viele Personen im Rentenalter auf 100 Erwerbstätige), müssten nach Berechnungen der Uno ungefähr 180 Millionen Menschen nach Deutschland einwandern.

aMrio
19. März 2004, 02:33
Original geschrieben von Medion
Essay
Die Revolution der Hundertjährigen
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-290687,00.html



thx für den artikel, genau das meinte ich. und daran kann man nichts kippen oder wackeln, so einen krassen umschwung schafft deutschland nicht. da müßten wir morgen alle anfangen kinder zu machen und nie damit aufhören. und nebenbei noch 80mio jobs schaffen ..

ergo: das rentensystem wird uns den garaus machen. das ist genau das was ich sage. und alles andere was die politiker machen wollen und werden ist nur zeitschinderei um möglichst lange an der macht zu bleiben und geld zu scheffeln und später den schwarzen peter den anderen zuzuschieben.