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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welchen Glauben habt ihr?



Llew Silverhand
05. Mai 2004, 14:18
Bin eben so auf die spontane Idee gekommen.
Ich mein, wenn hier schon nach Alter etc gefragt wird dann kann man auch mal fragen welchem glauben geht ihr nach ?


edit: Kann mal nen mod oder so bitte ein "Was anderes - Monotheismus" und "Was anderes - Polytheismus" einfügen :)

DaGooN
05. Mai 2004, 14:22
ich bin christlich,aber ich habe meinen eigenen glauben an gott.

Gehe nicht in die Kirche o.Ä.

GHoSTFool
05. Mai 2004, 14:26
christlich getauft, ich glaube an nichts

Kuma
05. Mai 2004, 14:29
Bin getauft, evangelisch, aber net gerade gläubig im christlichen Sinne. Hab da meinen eigenen Glauben so, wie wohl die meisten heutzutage auch.

Pedder
05. Mai 2004, 14:32
Keine Taufe, keine Konfirmation, kein Glaube an Gott als "Wesen" mit Absichten und Entscheidungsgewalt.

Wenn man sagen will dass Natur = Gott, dann ok, aber man kann weder mit ihm reden, noch kann er einen für etwas bestrafen o.ä.

pApAsChLuMpF4
05. Mai 2004, 14:40
meine religion ist bw

Lutz
05. Mai 2004, 14:50
Was soll denn "Asatru" sein?

Wie behindert ist ein Poll, in dem die 5 Hauptoptionen und EINE idiotische 0.001% Minderheitsoption drin sind, nur weil der Threadersteller der Asatru-Sekte verfallen ist?
Echt lächerlich.

Llew Silverhand
05. Mai 2004, 14:55
Asatru , ist der Sammelbegriff für die Glaubensrichtungen der Germanen, wobei sämtliche Richtungen von 1000 vC- 1000 nC mit ein bezieht.
Ist übrigens, ich glaub in Norwegen wars, 2te Staatsreligion. Soviel zum Thema, kleine Sekte.

Myxomat
05. Mai 2004, 14:59
Und wo bleibt der Hinduismus?

ras
05. Mai 2004, 14:59
ich bin zwar getauft und konfirmiert, aber bin weder christ, noch satanist, noch sonstwas...

ich glaube einfach an ... nichts übermenschliches ... außer an ntt's rückkehr!! :8[:

Kuma
05. Mai 2004, 14:59
Original geschrieben von Llew Silverhand
Asatru , ist der Sammelbegriff für die Glaubensrichtungen der Germanen, wobei sämtliche Richtungen von 1000 vC- 1000 nC mit ein bezieht.

Also eine Religion für Tru-Metal-Guys und Live-RPG-Nerds?

DuNe
05. Mai 2004, 15:01
Agnostiker. Ich glaube an etwas, aber es ist nicht Gott.
Ich weiß nicht was es ist.

Rackelhahn
05. Mai 2004, 15:01
Ich glaube an gar keine Religion ( hab für Atheismus gestimmt )
aber ich glaube an ein Leben nach dem Tod.

Scarab
05. Mai 2004, 15:22
Wotan! :hail:

Ernsthaft: Agnostiker.

SyNc2
05. Mai 2004, 15:25
bin nicht getauft

ich glaube an mich selbst
ich glaube an die naturwissenschaft(en)

manchmal glaube ich jemand der macht über mich hat beobachtet mich - für jede gute sache die mir passiert passieren mir 2 schlechte sachen

halte absolut nix von religion aber ich akpeztiere sie
neulich war ich in ner kirche da kam in mir irgend son respekt-gefühl hoch

FragmanXiC
05. Mai 2004, 15:36
da fehlt der Shintoismus mit dem ich mich eher identifizieren würde.

Rackelhahn
05. Mai 2004, 15:41
Agnostiker = Jemand der etwas glaubt aber nicht an einen "vorgegebenen" Glauben, oder wie?
Ich sah das Wort heute zum ersten Mal..bitte klärt mich auf

Laertes
05. Mai 2004, 15:41
Original geschrieben von SyNc
manchmal glaube ich jemand der macht über mich hat beobachtet mich - für jede gute sache die mir passiert passieren mir 2 schlechte sachen


Das ist nur Paranoia und geht heutzutage vielen so...

SyNc2
05. Mai 2004, 15:46
aha? ok

dann brauch ich mir also keine sorgen machen !?

ich finds schon bissl mysteriös aber es kommt immer wieder 8(

Carnac
05. Mai 2004, 15:48
Original geschrieben von DuNe
Agnostiker. Ich glaube an etwas, aber es ist nicht Gott.
Ich weiß nicht was es ist.

Hm, gefaellt mir.

Getauft bin ich katholisch, aber nicht glaeubig in dem Sinne

Laertes
05. Mai 2004, 15:50
Original geschrieben von SyNc
aha? ok

dann brauch ich mir also keine sorgen machen !?

ich finds schon bissl mysteriös aber es kommt immer wieder 8(

Wie gesagt, ist nur die übliche Paranoia und das geht den meisten Menschen so. Manche erklären sich das dann mit Gott und andere mit UFO's oder Weltverschwörungen, aber es ist einfach nur eine leichte Paranoia...

Kizame
05. Mai 2004, 16:07
Wenn ich dicht bin, bin ich aus Spass mal ein Bisschen Asatru (höre das Wort aber zum ersten Mal) und sage jedes Mal "Victory or Valhalla" bevor ich nen kurzen ziehe :D, sonst aber Agnostiker.

Bin nicht getauft oder sowas, btw.

bracul
05. Mai 2004, 16:07
Bin getauft, konfirmiert, geh ~3 Mal im Jahr zur Kirche und wäre demnach ein Christ.

[USJ]LuNaTiC'
05. Mai 2004, 16:47
Original geschrieben von seXyGooN
ich bin christlich,aber ich habe meinen eigenen glauben an gott.

Gehe nicht in die Kirche o.Ä.

#2

2kewl4you
05. Mai 2004, 17:00
Bin getauft, konfirmiert, geh ~3 Mal im Jahr zur Kirche und wäre demnach ein Christ.

#2


MfG
2k4u

Kommentierer
05. Mai 2004, 17:22
drauf geschissen

SlinkY
05. Mai 2004, 17:51
christlich getauft
bin atheist
und was soll n das mit monotheist?

meinst irgendwer is christ, jude UND islamist?

BHCDeadeye
05. Mai 2004, 17:54
allah agbar

Carnac
05. Mai 2004, 17:56
Original geschrieben von ALphA]oNe[
christlich getauft
bin atheist
und was soll n das mit monotheist?

meinst irgendwer is christ, jude UND islamist?

was verstehst du nicht?

BiBaButzemann
05. Mai 2004, 18:04
Jemand Bock auf Bibaismus ?

Ihr vergöttert mich und dafür zeige ich euch den Weg der Tugend.

Als Zeichen der Frommheit würde mir schon ein "#2" bzw "BiBa hat recht" unter jedem meiner Posts hier reichen. Wer mir aber Opfer in Form von Überweisungen, Jungfrauen (zur Not auch Nicht-Jungfrauen, müssen dann aber auch dafür dementsprechend gut aussehen) oder Sachgeschenke bringen will, steht natürlich in meiner Gunst höher.

So jetzt ne Message gibts in meiner Religion nicht direkt, dafür aber auch kaum Sündenfälle.

Also seid dabei !

parats'
05. Mai 2004, 18:13
atheist :8[:

SlinkY
05. Mai 2004, 18:22
Original geschrieben von Carnac


was verstehst du nicht?

er hat monotheismus aufgeschrieben. das is ja keine religion bzw kein glaube. monotheismus = religion / glaube an EINEN gott

proLamer
05. Mai 2004, 18:30
Original geschrieben von DuNe
Agnostiker. Ich glaube an etwas, aber es ist nicht Gott.
Ich weiß nicht was es ist.

ist ein Agnostiker nicht jemand der jedwegen Glauben ablehnt? :eek3:


btw. eine unterteilung zwischen den konfessionen wäre anscheinend sinnvoller gewesen.

KoLa
05. Mai 2004, 18:38
auf dem papier bin ich staatlich geprüfter christ.

an gott glaube ich jedoch nicht.. meistens an nichts. obwohl.. manchmal glaube ich ans leben an sich, freunde, mich und son kram. ~_~

ich würde wohl aus der kirche austreten, da ich nichts von dieser institution halte, allerdings kostet das was. o_O keinen bock dafür geld zu berappen...

Carnac
05. Mai 2004, 18:40
Original geschrieben von ALphA]oNe[


er hat monotheismus aufgeschrieben. das is ja keine religion bzw kein glaube. monotheismus = religion / glaube an EINEN gott

islam, judentum und christentum sind monotheistische religionen.

monotheismus bedeutet einfach nur dass die entsprechende religion nur EINEN gott hat und nicht mehrere (zB. antikes griechenland, ->polytheismus).

er meinte wohl: "eine andere, hier nicht aufgefuehrte, monotheistische religion"

SlinkY
05. Mai 2004, 18:47
christentum, judentum und islam sind aber die einzigen religionen mit EINEM gott :) alle anderen sind selber erfunden

ETBrooD
05. Mai 2004, 18:52
christlich getauft, bald ohne bekenntnis
keine religion
atheismus kommt meinem nicht-glauben sehr nahe, wenn auch nicht ganz

DuNe
05. Mai 2004, 18:59
Original geschrieben von proLamer


ist ein Agnostiker nicht jemand der jedwegen Glauben ablehnt? :eek3:


btw. eine unterteilung zwischen den konfessionen wäre anscheinend sinnvoller gewesen.

nein, nicht ganz

DuNe
05. Mai 2004, 19:00
Original geschrieben von proLamer


ist ein Agnostiker nicht jemand der jedwegen Glauben ablehnt? :eek3:


btw. eine unterteilung zwischen den konfessionen wäre anscheinend sinnvoller gewesen.

nein, nicht ganz.
du meinst atheist ?

DAS FORUM WARS !!!!

GettinJiggyWithIt
05. Mai 2004, 19:14
ich bin absolut unreligöser mensch

ras
05. Mai 2004, 19:18
Original geschrieben von BiBaButzemann
Jemand Bock auf Bibaismus ?

Ihr vergöttert mich und dafür zeige ich euch den Weg der Tugend.

Als Zeichen der Frommheit würde mir schon ein "#2" bzw "BiBa hat recht" unter jedem meiner Posts hier reichen. Wer mir aber Opfer in Form von Überweisungen, Jungfrauen (zur Not auch Nicht-Jungfrauen, müssen dann aber auch dafür dementsprechend gut aussehen) oder Sachgeschenke bringen will, steht natürlich in meiner Gunst höher.

So jetzt ne Message gibts in meiner Religion nicht direkt, dafür aber auch kaum Sündenfälle.

Also seid dabei !

biba hat recht #2

:o

Llew Silverhand
05. Mai 2004, 19:31
Original geschrieben von Zhavarr
Wenn ich dicht bin, bin ich aus Spass mal ein Bisschen Asatru (höre das Wort aber zum ersten Mal) und sage jedes Mal "Victory or Valhalla" bevor ich nen kurzen ziehe :D, sonst aber Agnostiker.

Bin nicht getauft oder sowas, btw.


http://www.jok-design.de/rk/mytologie/sonst/asatru.htm

Greg
05. Mai 2004, 19:44
jüdisch, bin aber absolut nicht religiös bzw hab meine eigene an die ich glabe... am ehesten mitm buddhismus verwandt

BigBadWolf
05. Mai 2004, 20:43
atheist=jemand, der religionen ablehnt (bzw. hasst)?

hätte eher noch ne option - glaube an nix, akzeptiere aber religionen - geben sollen (kA, wie das jetzt genau heisst, hab ich mich aber schon oft mit leuten drüber gestritten 8[ )

persönlich trifft's atheist für mich aber schon - ich verabscheue religionen (opium für's volk und so...ihr wisst schon! etwas, woran menschen in schlechten zeiten glauben können)

:mad: pro toleranz und so, aber dadurch, dass religionen (und ich glaube schon, dass man das verallgemeinern kann, auch wenn ich mir hier feinde mache) einfach manipulativ genutzt und im wahrsten sinne des wortes "abused" werden, krieg ich bei dem thema nen dicken hals!

Llew Silverhand
05. Mai 2004, 20:53
Atheist = Ungläubiger, Auf Rationalität beschränkt

Angostiker = Zweifler, Hält sich im Prinzip alle Möglichkeiten offen

Koestritzer
05. Mai 2004, 20:56
ich bin REALIST, von daher scheidet jegliche form von glaube, aberglaube und sonstigen geschwätz aus.

BigBadWolf
05. Mai 2004, 20:57
aber atheist is doch _gegen_ religionen, oder? jedenfalls akzeptiert er religionen nicht wirklich, sondern verurteilt sie (aufgrund seiner rationalität) soweit ich weiss

Llew Silverhand
05. Mai 2004, 20:59
nicht zwangsweise, das sind individuelle unterschiede.
Im großen und ganzen einfach nicht gläubig.

Kizame
05. Mai 2004, 21:20
Original geschrieben von Llew Silverhand



http://www.jok-design.de/rk/mytologie/sonst/asatru.htm

kenn mich in Nordischer Mythologie sowieso ziemlich gut aus. Ganz einfach weil's mich interessiert. Jedoch interessieren mich auch alle anderen Naturvölker und deren Mythen sehr... zu den Germanischen bzw Nordischen hab ich halt etwas mehr bezug, da ich zufällig in Deutschland lebe.

Aber mal ehrlich, tatsächlich zu glauben dass wir alle Produkte aus Ymir's Innereien sind und uns bald ein schreckliches Ragnarök erwartet bei denen unser Göttervater Odin/Wotan/Wodan bla vom Fenriswolf verschlungen wird usw ist doch einfach absurd. Sehe ich das also richtig, dass du das im Grunde nur versuchst zu glauben weil du unbedingt unglaublich arisch und germanisch wirken möchtest?

Llew Silverhand
05. Mai 2004, 21:31
so würd ich dir erstmal ne Brille verschreiben.


Man darf es wohl eher im übertragenen Sinne verstehen. Also ich übernehme es sicherlich nicht 1:1. Das interessanteste wäre für mich trotzallem der Spirituelle Hintergrund.

Lutz
05. Mai 2004, 21:34
Ronin als Manga-Freak Shintoismus, und Metal-Freaks gogo for Valhalla.
Hat fett was mit Glauben zu tun :stupid:

Btw, der Poll ist dumm.

Entweder man fragt nach dem Glauben oder nach der Religion.

Bei Glaube machts Sinn, die grossen Religionen, Ungläubig und sonst. Religionen/pers. Glaube zu unterscheiden; bei Religion halt alle möglichen Religionen und "keine".

So haben sicher manche es so verstanden, dass sie als getaufte Kirchenmitglieder, die nicht glauben, trotzdem "Christ" ankreuzen und umgekehrt.

Mackiavelli
05. Mai 2004, 22:17
lol wer isn hier Jude?

Trollkoenig
05. Mai 2004, 22:22
Original geschrieben von [For]Neo
jüdisch, bin aber absolut nicht religiös bzw hab meine eigene an die ich glabe... am ehesten mitm buddhismus verwandt
stimmt es, dass man nur durch Geburt jüdisch sein kann ?
also den Glauben nicht nachträglich annehmen kann ?

interessiert mich grad ... weiss da nur ungenau bescheid

Laertes
05. Mai 2004, 22:27
Original geschrieben von Trollkoenig

stimmt es, dass man nur durch Geburt jüdisch sein kann ?
also den Glauben nicht nachträglich annehmen kann ?

interessiert mich grad ... weiss da nur ungenau bescheid

Jude ist man nur, wenn deine Mutter auch Jude ist/war. Allerdings kann man zum jüdischen Glauben konvertieren. Nach den Traditionen ist man allerdings kein Jude, sondern nur ein Mensch jüdischen Glaubens...

ChoGoSy
05. Mai 2004, 22:31
Original geschrieben von Koestritzer
ich bin REALIST, von daher scheidet jegliche form von glaube, aberglaube und sonstigen geschwätz aus.
#2

Zergling
05. Mai 2004, 22:41
omg fast 50% Christen? :eek:

Nichts gegen Christen, nur es wundert mich doch arg..

Es ist euch klar, dass es in diesem Poll um euren persönlichen Glauben geht, und nich um den, den euch andere vorschwatzen?

Die Ostern-und-Weihnachten-in-die-Kirche-geher
sind z.B. ganz klar keine Christen imo..

@topic: Ich kannte den Begriff vorher nicht, aber Agnostiker triffts irgendwie. Ich denke viel darüber nach was nach dem Tod passiert, seh aber ein, dass ich mich letztendlich sowieso nur "überraschen" lassen kann :cool:

Die wahrscheinlichste Methode scheint mir aber noch die zu sein, dass_überhaupt_nichts nach dem Tod passiert (auch wenn ich das nicht unbedingt hoffe)

sdgj123
05. Mai 2004, 23:46
"budismus" :(

Mackiavelli
06. Mai 2004, 00:44
Original geschrieben von mir_doch_egal
Die Ostern-und-Weihnachten-in-die-Kirche-geher
sind z.B. ganz klar keine Christen imo..




Wer bestimmt das, du etwa? Hanswurst.

Das sind vielleicht keine Hardcore-Christen, trotzdem sind es Christen.

Laertes
06. Mai 2004, 00:48
Original geschrieben von Ronin[XiC]
da fehlt der Shintoismus mit dem ich mich eher identifizieren würde.

Dann zeig mal ein Pic von deinem Ahnenschrein oder hör auf Schwachsinn zu labern...

BuG
06. Mai 2004, 03:28
Original geschrieben von Laertes


Jude ist man nur, wenn deine Mutter auch Jude ist/war. Allerdings kann man zum jüdischen Glauben konvertieren. Nach den Traditionen ist man allerdings kein Jude, sondern nur ein Mensch jüdischen Glaubens...




damit würden die juden ja nährboden für die theorie der jüdischen rasse bieten. ich glaube kaum das da zwischen mensch jüdischen glaubens und jude unterschieden wird.

Sentience
06. Mai 2004, 03:51
Fanatischer Atheist.

Shabazza
06. Mai 2004, 05:04
Jude im Club der Illuminaten zur Übernahme der Welt.

ScarFace
06. Mai 2004, 05:12
Ich bin überzeugter Atheist. http://www.clanzworld.net/img/icons/devilfire.gif

Llew Silverhand
06. Mai 2004, 10:37
Original geschrieben von BuG[fisch]


damit würden die juden ja nährboden für die theorie der jüdischen rasse bieten. ich glaube kaum das da zwischen mensch jüdischen glaubens und jude unterschieden wird. du würdest staunen was sich einige hardliner da rausnehmen...

Laertes
06. Mai 2004, 15:13
Original geschrieben von BuG[fisch]


damit würden die juden ja nährboden für die theorie der jüdischen rasse bieten. ich glaube kaum das da zwischen mensch jüdischen glaubens und jude unterschieden wird.

Doch, doch. Natürlich ist diese Regel heute teilweise aufgeweicht worden, aber z.B. sehr orthodoxe Juden pochen da immernoch drauf...

mariods
06. Mai 2004, 16:54
bin katholisch glaube an gott, aber glaube das gott nen schwarzer ist.

Warlord|
06. Mai 2004, 17:02
Atheist, und ich habs auch schriftlich...

Asta Khan_inaktiv
06. Mai 2004, 18:26
bin getauft und konfirmiert ($$$). glaube, dass es nichts gibt, was sich nicht mit physik (und allen daraus resultierenden naturwissenschaften wie chemie, biologie, whatever, astronomie) erklären lässt.

Burnz
06. Mai 2004, 18:40
Original geschrieben von Asta Khan
bin getauft und konfirmiert ($$$). glaube, dass es nichts gibt, was sich nicht mit physik (und allen daraus resultierenden naturwissenschaften wie chemie, biologie, whatever, astronomie) erklären lässt.

Wie kommst du dazu, alle Naturwissenschaften der Physik unterzuordnen?

Ich bin gläubiger Christ :)

BigBadWolf
06. Mai 2004, 19:31
Original geschrieben von Burnz
Wie kommst du dazu, alle Naturwissenschaften der Physik unterzuordnen?
wer physik versteht, weiss,
was unsere welt
im innersten zusammenhält

im prinzip kannst du alles irgendwie physikalisch erklären...ob das chemische prozesse sind (elektronegativität, masse, energie, atome usw), biologie (die dann eher auf der chemie fußt) oder astronomische vorgänge (die ja seeehr nah an physik angelehnt sind)

aber @topic: mich würd mal interessieren (wie schon gesagt wurde), wieviele der christen tatsächlich die religion praktizieren. wenn ich meinen (nun konfimierten) cousin sehe, der zwar sagt, dass er gläubig wäre, aber null ahnung, von was er da eigentlich labert und die ganze scheisse nur von seinen eltern vorgekaut bekommt, kommt mir die wurst. wie gesagt, bin da etwas intolerant, aber mit 14 kann man sich (vor allem mit elterlichem druck) kaum reif genug wähnen zu entscheiden, ob man glaubt oder nicht...aber egal, ich verenne mich da in etwas.

@judenproblematik: es ist ein sehr langwieriger prozess, aber man kann konvertieren. wie man dann genannt wird, is mir allerdings neu...

Drey
06. Mai 2004, 20:11
Original geschrieben von Trollkoenig

stimmt es, dass man nur durch Geburt jüdisch sein kann ?
also den Glauben nicht nachträglich annehmen kann ?

interessiert mich grad ... weiss da nur ungenau bescheid

wie in jeder religion gibt es auch beim Judentum sehr verschiedene Richtungen.

Für die einen ist es durch Geburt
Für die anderen durch das wort.

Vorallem ist Judentum aber eine sehr persönliche Religion.
Es gibt ein paar Regeln die man einhalten muss.
Die Beziehung mit Gott erfolgt aber für jeden anders und persönlich. (Rabbis sind nur als Beraten in schwierigen Situationen. Sie "beschwören" keine Gemeinde zu Gott)

Jude kann eignelich jeder werden, der zu Gott selbst eine persönlich Beziehung aufbaut und sich an die paar reglen hällt.
Wie die anderen Juden dann einen bezeichnen kann völlig wurst sein, da sie so oder so nichts über denjenigen wissen.

Adhonaj
06. Mai 2004, 20:19
da wir in religionen reingeboren werden, kann keiner behaupten dass eine bestimmte die richtige ist.
der glaube an sich, also an gott, darf durchaus vorhanden sein, warum auch nicht - unsere phantasie sollte uns keiner nehmen.

ich selbst glaube an das leben. ich denke gott findet das auch gut so.

ps: ausgezeichnete lektüre zum thema: gespräche mit gott von walsch

4GT~DosX
06. Mai 2004, 20:25
kk
was dazugelernt
ich bin also Agnostiker und kein Atheist :eek3:

Asatru hör ich auch zum Ersten Mal und nordische/germanische Mythogien sind schon interessant

Desolatorix
06. Mai 2004, 20:57
Original geschrieben von hYp
Ich glaube an gar keine Religion ( hab für Atheismus gestimmt )
aber ich glaube an ein Leben nach dem Tod.

im Ernst:

#2

Doomhammer_1
06. Mai 2004, 21:13
bin christlich getauft und bald gefirmt, demnach christ.
da ich aber den christlichen Glaube mitsamt Kirche einfach nur bescheuert finde hab ich meinen eigenen glaube an gott

edit: da fehlt shintoismus(japan) und budismus schreibt man Buddhismus

Scarab
06. Mai 2004, 21:19
Original geschrieben von Puschnik
edit: da fehlt shintoismus(japan) und budismus schreibt man Buddhismus

Shintoismus fällt unter "Was anderes - Polytheismus" oder?
Da gibts doch Götterwesen en Masse.

Vladi
07. Mai 2004, 00:10
Original geschrieben von seXyGooN
ich bin christlich,aber ich habe meinen eigenen glauben an gott.

Gehe nicht in die Kirche o.Ä.

#2

MoooN
07. Mai 2004, 00:54
[i]
quote:Bin getauft, konfirmiert, geh ~3 Mal im Jahr zur Kirche und wäre demnach ein Christ.


2k4u [/B]

die kirche hat wenig mit dem christsein zu tun
in der bibel stht nix von kirche

shaoling
07. Mai 2004, 01:41
Original geschrieben von BigBadWolf

wer physik versteht, weiss,
was unsere welt
im innersten zusammenhält

im prinzip kannst du alles irgendwie physikalisch erklären...ob das chemische prozesse sind (elektronegativität, masse, energie, atome usw), biologie (die dann eher auf der chemie fußt) oder astronomische vorgänge (die ja seeehr nah an physik angelehnt sind)Warum wurde denn eigentlich das Universum erschaffen? Was war der Auslöser? Wer hat es erschaffen? Was war davor?

Erkläre mir das bitte mal.



Ich wurde eigentlich relativ streng protestantisch erzogen, bin aber mit 14 Jahren aus dem Religionsunterricht ausgetreten und habe den Konfirmandenunterricht abgelehnt. Obwohl ich nicht an einen Gott nach christlicher Auffassung glaube, identifiziere ich mich auf kultureller und spiritueller Ebene noch in gewisser Weise mit dem abendländischen Christentum.
Ich glaube nicht an einen einzigen allmächtigen Gott, der alle Leben im Universum nach seinem Wunsch geschaffen hat und würde mich eher zu den Agnostikern zählen.
Es ist etwas schwierig, zu formulieren, woran sich meine Glaubenswelt knüpft, daher werde ich es vielleicht morgen noch einmal versuchen.

Gute Nacht.

Zwaps
07. Mai 2004, 04:09
Ich werde mal folgendes Statement in den Raum: Atheisten haben nicht nachgedacht.

gez.
Herr Agnostiker

Greg
07. Mai 2004, 08:02
Original geschrieben von Trollkoenig

stimmt es, dass man nur durch Geburt jüdisch sein kann ?
also den Glauben nicht nachträglich annehmen kann ?

interessiert mich grad ... weiss da nur ungenau bescheid

mh nein stimmt so nicht... ich weiß net genau wie das geht das geht aber aufjedenfall gibts ne riesige zeremonie, derjenige muss dann ein Stück aus der Thora vortragen und noch ein paar sachen. Ist also aufjedenfall komplizierter als beim Christentum oder ähnlichem, kannst net einfach sagen "ok, ab jetzt bin ich auch einer"

ist glaube ich die einzige religion die sich ihre bewerber aussucht :elefant:

ETBrooD
07. Mai 2004, 08:14
spätestens als ich von der kirchensteuer gehört hab, wusste ich dass religionen dieser art ebenso sekten sind wie jede andere :(

mit "dieser art" mein ich christentum, judentum, buddhismus, bla etc & co
der ganze kram von wegen weltreligion und so ein scheiß

Llew Silverhand
07. Mai 2004, 10:50
Ich weiss jetzt gerade gar nicht ob es ausser beim Christentum noch irgendwo ne Kirchensteuer gibt....

2kewl4you
07. Mai 2004, 12:08
Ich weiss jetzt gerade gar nicht ob es ausser beim Christentum noch irgendwo ne Kirchensteuer gibt....

Und die ist in manchen Bereichen auch notwendig. Ich mach gerade Zivi bei der Ev. Jugendhilfe die Kinder im Heim betreut, usw und diese Einrichtung wird durch die Kirchensteuer finanziert.


MfG
2k4u

Llew Silverhand
07. Mai 2004, 12:12
Richtig, die Kirche macht ja durchaus auch in manchen Bereichen was, allerdings kaum uneigennützig.

2kewl4you
07. Mai 2004, 12:17
Das ist richtig. Wobei ich auch sagen muss die Einrichtung bei uns geht recht verschwenderisch mit dem Geld um - aus meiner Sicht.


MfG
2k4u

Llew Silverhand
07. Mai 2004, 12:18
Auch schade irgendwie.

Brauereipferd
07. Mai 2004, 13:48
Original geschrieben von Llew Silverhand
Angostiker = Zweifler, Hält sich im Prinzip alle Möglichkeiten offen
falsch. es gibt nur "agnostiker" und diese sind die anhänger der lehre der unerkennbarkeit der dinge und des absoluten.



Original geschrieben von Llew Silverhand
nicht zwangsweise, das sind individuelle unterschiede.
Im großen und ganzen einfach nicht gläubig.
falsch. ein atheist ist ein gottesleugner und nicht "im großen und ganzen einfach nicht gläubig". er leugnet gott und das ist etwas anderes, als nicht an gott zu glauben.


Original geschrieben von Llew Silverhand
Asatru , ist der Sammelbegriff für die Glaubensrichtungen der Germanen, wobei sämtliche Richtungen von 1000 vC- 1000 nC mit ein bezieht.
falsch. asatru heisst einfach "der glaube an die götter", ein sammelbegriff ist das ganz sicher nicht.

EatNoFish
07. Mai 2004, 14:11
Ich glaube an die Kraft der Hoden.

shaoling
07. Mai 2004, 22:26
Original geschrieben von doMi

falsch. es gibt nur "agnostiker" und diese sind die anhänger der lehre der unerkennbarkeit der dinge und des absoluten.Agnostiker sind durchaus Zweifler, da sie die Existenz von Göttern zwar nicht ablehnen, aber auch nicht befürworten, weil sie der Meinung sind, dass fehlendes Wissen nicht notwendigerweise zum Glauben führen muss. Sie zweifeln also beide Positionen an.
Die Äußerung zur Unerkennbarkeit der Dinge stimmt natürlich. Allerdings kann man es einem Laien auch einfacher erklären.
Original geschrieben von doMi
falsch. ein atheist ist ein gottesleugner und nicht "im großen und ganzen einfach nicht gläubig". er leugnet gott und das ist etwas anderes, als nicht an gott zu glauben.Wenn du hier schon den großen Verbesserer spielen musst, hättest du dich wenigstens darüber informieren können, dass es verschiedene atheistische Strömungen gibt, die sich im Grundsatz vor allem in den starken und den schwachen Atheismus aufteilen, welche sich darin unterscheiden, dass der starke Atheismus davon ausgeht, dass es Gott nicht gibt, während der schwache lediglich nicht davon ausgeht, dass es Gott gibt, was einfachem Unglauben gleichkommt.
Im übrigen bedeutet die griechische Wortwurzel átheos nichts weiter als "gottlos".
Original geschrieben von doMi
falsch. asatru heisst einfach "der glaube an die götter", ein sammelbegriff ist das ganz sicher nicht. Der Begriff Asatru stammt aus dem Altnordischen und bedeutet "den Asen treu". Er steht allgemein als Bezeichnung für das germanische bzw. nordische Heidentum.

Klickst du hier (http://de.wikipedia.org/wiki/Asatru), hier (http://de.wikipedia.org/wiki/Agnostiker) oder hier (http://de.wikipedia.org/wiki/Atheismus). Fünf Minuten Zeit für soviel Recht. Nachahmen erlaubt!

Viel Glück beim nächsten Mal. :wave:
Original geschrieben von EinsZwo
Ich werde mal folgendes Statement in den Raum: Atheisten haben nicht nachgedacht.

gez.
Herr Agnostiker Naja, sie haben zumindest genauso viel nachgedacht, wie es Gläubige getan haben. Sie sind in gewisser Weise selbst Gläubige, die statt an die Existenz an die Nichtexistenz Gottes glauben.

Brauereipferd
07. Mai 2004, 23:39
du scheinst mich nicht verstanden zu haben.
egal, meine zeit ist zu kostbar, als dass ich hier mit dummen menschen darüber diskutieren werde.

p.s. ja, ich bin dumm, ich habe es nicht verstanden, ich...
usw.

Arwing2
07. Mai 2004, 23:48
also ich kann meine glaubenseinstellung nur sehr schwer bis gar nicht beschreiben. für dieses innere gefühl gibts keine beschreibung, die es verständlich für jeden erklärt auf den punkt bringt. ich bin der meinung, das jeder mensch seine eigene erfahrung mit seinem eigenen "ich" machen muss. seine eigene erfahrung mit gut und böse, und zu versuchen stets neutral bis gut zu handeln. seine eigene erfahrung mit seiner umwelt zu machen.

hm also zu sehen, wie geist, wille, wunsch, glaube eins wird. es nicht nur bei sich selber zu fühlen, sondern es auch in der umwelt wahrzunehmen. an jedem baum, vogel, wasserfall, berg. bei jedem erfrischendem lufthauch. oder bei einem rauhen, aber gesunden wetter. aber auch strahlender sonnenschein, blauer himmel und weisse wolken.

haben wir verlernt uns selbst zu finden, und die zeit zu geniessen, um ruhe zu finden. einen perfekten augenblick zu erleben. seine eigene erfahrung zu machen, was es heisst "leben".

tjo und ans jenseits glaube ich auch

übrignes bin ich aus der kirche ausgetreten seit jahren. bin nun mehr offiziell heide. aber jeder muss seinen eigenen glauben finden.

eine glaubensrichtung, die einen einschränkt, oder zu irgendwas zwingt/treibt, ist nichts wert.

wie gesagt: es sit für mich persönlich schwer, anderen menschen mitzuteilen, wie ich glaube, oder warum, oder an was.

trotzdem können wut, zorn usw. zu tage treten, und etwas kaputtmachen. davor ist keiner gefeit.

Aber heute abend, fühle ich mich richtig gut/wohl ;):angel:

Doomhammer_1
07. Mai 2004, 23:53
Original geschrieben von Medion


Shintoismus fällt unter "Was anderes - Polytheismus" oder?
Da gibts doch Götterwesen en Masse.

das weiß ich nicht, weiß nur das sich shintoismus haupsächlich mit dem jetzigen leben beschäftigt. In Japan sind vile sowohl Bhuddisten(Leben nach dem Tod) sowie Shintoisten(hier und jetzt). Ich würde shintoismus auch als weltreligion einreiehen, mehr als 50 mio menschen haben diesen glauben

Llew Silverhand
08. Mai 2004, 00:53
Original geschrieben von doMi

falsch. es gibt nur "agnostiker" und diese sind die anhänger der lehre der unerkennbarkeit der dinge und des absoluten.



falsch. ein atheist ist ein gottesleugner und nicht "im großen und ganzen einfach nicht gläubig". er leugnet gott und das ist etwas anderes, als nicht an gott zu glauben.


falsch. asatru heisst einfach "der glaube an die götter", ein sammelbegriff ist das ganz sicher nicht.

1. Klugscheisser
2. Nebensächlich
3. Asatru ist durchaus als sammelbegriff zu bezeichnen, da es in den einzelnen regionen verschiedene richtungen gab, dazu noch die spanne von ~2000 jahren. Juhu

SubTarvoc
08. Mai 2004, 01:43
Original geschrieben von BigBadWolf

wer physik versteht, weiss,
was unsere welt
im innersten zusammenhält

Das Selbe könnte ich imho auch von der Philosophie und eventuell sogar auch den Geheimwissenschaften behaupten.

shaoling
08. Mai 2004, 02:00
Bleibt die erschreckende Erkenntnis, dass es wesentlich mehr als nur unsere Erde gibt.
Wenn mit Welt natürlich die Welt des menschlichen Vorstellungsvermögens gemeint ist, so bezweifle ich, dass ein noch so intimes Verständnis der Physik ausreicht, um die Antwort auf diese Frage geben zu können.

Zergling
08. Mai 2004, 02:18
Original geschrieben von Mackiavelli



Wer bestimmt das, du etwa? Hanswurst.

Das sind vielleicht keine Hardcore-Christen, trotzdem sind es Christen.

Vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt.

Ich meinte, man ist ein richtiger Christ, wenn man sich wirklich öfters mal mit Gott befasst (also z.B. regelmäßig betet, sicherlich muss man als gläubiger Christ nicht zwangsläufig in der Kirche angemeldet sein)

Sonst würde es bedeuten, es ist ihnen scheissegal, ob sie in den Himmel oder in die Hölle kommen..

Trollkoenig
08. Mai 2004, 03:32
ich glaube nicht direkt an Gott bzw so wie es die Kirche verlangt doch fnde ich die Institution einer Kirche bzw einer religös basierten Hierarchie sehr faszinierend und habe deswegen mal "Christ" gewählt :ugly:

Lego4
08. Mai 2004, 05:20
bin als christ getauft gefirmt etc, geh aber nur 2 mal im jahr in kirche, weihnachten und allerheiligen eben zum friedhof

kann mich mit dem christlichen zeugs nicht identifizieren, keine ahnung was ich bin

Adhonaj
08. Mai 2004, 14:11
alle die auf domis post replied haben sind die noch größeren besserwisser.

übrigens bei kritiken wie "nebensächlich" verliert der kritiker jegliche ernsthaftigkeit. lächerlich.

bei punkten 1+2 gebe ich ihm recht. punkt 3 hab ich kA whatever; wie shao-ling bereits erkannt hat, gibts dazu natürlich noch viel mehr details & beschreibungen, weiterführungen etc.

shaoling
08. Mai 2004, 14:15
Domi neigt eben dazu, häufiger mal solche Künststückchen abzuliefern. Da ich schon das ein oder andere Mal zuvor die Gelegenheit hatte, mich daran zu ergötzen, hielt ich es für angebracht, ihn in seinem Denken, es besser gewusst zu haben, etwas zu beschneiden.

Llew Silverhand
08. Mai 2004, 14:23
Original geschrieben von FA_XiLo
alle die auf domis post replied haben sind die noch größeren besserwisser.

übrigens bei kritiken wie "nebensächlich" verliert der kritiker jegliche ernsthaftigkeit. lächerlich.

bei punkten 1+2 gebe ich ihm recht. punkt 3 hab ich kA whatever; wie shao-ling bereits erkannt hat, gibts dazu natürlich noch viel mehr details & beschreibungen, weiterführungen etc. dieses nebensächlich bezog sich wohl darauf dass es nur ein ganz grober umriss meinerseits war und ich nicht in weniger wichtige details gehen wollte.

was Asatru angeht, man muss dabei bedenken es hat sich von Sachsen zu Friesen von Dänen zu Thüringern etc alles stark unterschieden, dazu noch der lange Zeitraum und dass es verschiedene Kulte gab. Darum kann man das ganze auch "nur" noch als als Zusammenfassung eben dieser Ganzen Richtungen auffassen. Eine Klare Differenzierung findet wirklich nur sehr sehr selten statt.

Adhonaj
08. Mai 2004, 14:41
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Domi neigt eben dazu, häufiger mal solche Künststückchen abzuliefern. Da ich schon das ein oder andere Mal zuvor die Gelegenheit hatte, mich daran zu ergötzen, hielt ich es für angebracht, ihn in seinem Denken, es besser gewusst zu haben, etwas zu beschneiden.

Ich kann es mir nahezu bildlich vorstellen wie du vorm Computer sitzt, deine Fingerchen am den Kuppen dich unendlichst jucken, du es dir nicht verkneifen kannst und mit einem Schwung deine Hand zur rechten Maustaste navigierst um schleunigst deinen Appetit auf Kritik der Kritik zu stillen.

shaoling
08. Mai 2004, 15:11
Original geschrieben von FA_XiLo


Ich kann es mir nahezu bildlich vorstellen wie du vorm Computer sitzt, deine Fingerchen am den Kuppen dich unendlichst jucken, du es dir nicht verkneifen kannst und mit einem Schwung deine Hand zur rechten Maustaste navigierst um schleunigst deinen Appetit auf Kritik der Kritik zu stillen. So oder so ähnlich wird es wohl sein...

Brauereipferd
08. Mai 2004, 15:32
xilo, hör auf, ich wollte gar nicht wissen wie sHaO-LiNg sein leben so gestaltet... wobei es natürlich auch interessant sein kann sich solche randgestalten anzuschauen.

p.s. ich lege auf weitere konversation mit shao-ling keinen wert. ich bitte von einer gegendarstellung und etwaigen vermutungen über meine person abzusehen. wir alle haben dich längst durchschaut. hihi

Maderix
08. Mai 2004, 22:43
Lol 10% Agnostiker und niemand weiß eine ordentliche Definition davon...
Agnostiker werden von Atheisten verachtet, da sie die Existenz eines Gottes nicht ausschließen.

Leute die sich nicht ziwschen Agnostiker und Atheisten unterscheiden können sind imo lachhaft.

shaoling
09. Mai 2004, 01:12
Original geschrieben von PlaY)Maderix
Lol 10% Agnostiker und niemand weiß eine ordentliche Definition davon...
Agnostiker werden von Atheisten verachtet, da sie die Existenz eines Gottes nicht ausschließen.

Leute die sich nicht ziwschen Agnostiker und Atheisten unterscheiden können sind imo lachhaft. Gefährliches Halbwissen...

Diese Problematik haben wir übrigens schon zur Genüge behandelt. Lesen ist meistens hilfreich.

TerrorPinky
09. Mai 2004, 13:00
Original geschrieben von Llew Silverhand
Ich weiss jetzt gerade gar nicht ob es ausser beim Christentum noch irgendwo ne Kirchensteuer gibt....

bei den juden in deutschland heisst es kultursteuer

ansonsten militanter atheist
mit 10. klasse schulwissen sollte eigentlich jeder mensch genug wissen um zu erkennen das religionen aus der not der menschen entstandener irrglauben sind und in der vergangenheit sehr viel elend über die menschheit gebracht haben

Maverick
09. Mai 2004, 13:18
Nicht jeder hatte die gute Stasi-Schule :fu:

Llew Silverhand
09. Mai 2004, 13:22
Original geschrieben von [tt]Pinky


bei den juden in deutschland heisst es kultursteuer

ansonsten militanter atheist
mit 10. klasse schulwissen sollte eigentlich jeder mensch genug wissen um zu erkennen das religionen aus der not der menschen entstandener irrglauben sind und in der vergangenheit sehr viel elend über die menschheit gebracht haben

Halte ich für etwas voreilig, so einen Standpunkt

TerrorPinky
09. Mai 2004, 14:14
Original geschrieben von MaV
Nicht jeder hatte die gute Stasi-Schule :fu:

ich weiß wenigstens über meine feinde bescheid :D

shaoling
09. Mai 2004, 16:30
Es tut mir leid, dir das sagen zu müssen, Pinky, aber du scheinst über so ziemlich überhaupt nichts, zu dem du dich hier äußerst, bescheid zu wissen. :no:

Wirf einfach mal einen kleinen Blick in die Diskussionen, die hier in den letzten Tagen zu eben solchen unbedachten Äußerungen stattgefunden haben.
Ich empfehle vor allem den Thread "Wie Forscher nach Gott suchen".

Ich persönlich halte starken Atheismus für wesentlich verwerflicher als jeden Götterglauben.

BigBadWolf
09. Mai 2004, 17:44
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Es tut mir leid, dir das sagen zu müssen, Pinky, aber du scheinst über so ziemlich überhaupt nichts, zu dem du dich hier äußerst, bescheid zu wissen. :no:

Wirf einfach mal einen kleinen Blick in die Diskussionen, die hier in den letzten Tagen zu eben solchen unbedachten Äußerungen stattgefunden haben.
Ich empfehle vor allem den Thread "Wie Forscher nach Gott suchen".

Ich persönlich halte starken Atheismus für wesentlich verwerflicher als jeden Götterglauben.
du bist echt so ein spinner. kannst du die begrifflichkeiten ansichtssache bzw. überzeugung und fakten außeinanderhalten. leute, die ne andere meinung haben, müssen nicht notwendigerweise "über nichts bescheid wissen" - da isses scheissegal, was du denkst oder was die in der wissenschaft anerkannten meinungen dazu sind :flop:

SubTarvoc
09. Mai 2004, 18:16
Ich glaube, dass sich die Göttlichkeit im menschlichen Bewusstsein verbirgt. Das hat 'was mit Timothy Learys acht Schaltkreisen zu tun. Ein Buchtipp dazu wäre "Der neue Prometheus" von R.A. Wilson.

shaoling
09. Mai 2004, 18:21
Original geschrieben von BigBadWolf

du bist echt so ein spinner. kannst du die begrifflichkeiten ansichtssache bzw. überzeugung und fakten außeinanderhalten. leute, die ne andere meinung haben, müssen nicht notwendigerweise "über nichts bescheid wissen" - da isses scheissegal, was du denkst oder was die in der wissenschaft anerkannten meinungen dazu sind :flop: Pinkys hier geäußerte Ansichten zeugen nun einmal von einer gewissen geistigen Beschränktheit.
Im Übrigen ist es eher eine Eigenschaft starker Atheisten, anderen ihre Ansicht aufzwingen zu wollen, da sie nämlich die Existenz eines Gottes von Grund auf abstreiten und jedem, der anderer Meinung ist, Irrglauben unterstellen.
Ich habe lediglich den starken Atheismus, zu dem Pinky sich offen bekannt hat, angegriffen, da er die Existenz Gottes als widerlegt ansieht, obwohl dies eindeutig nicht der Fall ist.
Außerdem hat Pinky keinerlei Differenzierung zwischen persönlichem und Kirchenglauben anklingen lassen, was weiterhin von Dummheit und wenig Fundiertheit auf diesem Gebiet zeugt.

Du solltest in Zukunft auch etwas genauer lesen oder alternativ gründlicher nachdenken, bevor du solchen Unsinn von dir gibst.

SubTarvoc
09. Mai 2004, 19:40
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Im Übrigen ist es eher eine Eigenschaft starker Atheisten, anderen ihre Ansicht aufzwingen zu wollen, da sie nämlich die Existenz eines Gottes von Grund auf abstreiten und jedem, der anderer Meinung ist, Irrglauben unterstellen.

Was verstehst du unter "stark"? Ich bin gewissermaßen auch Atheist (bzw. ich definiere den Begriff "Gott" anders als ihr, aber an so etwas wie das, was ihr als "Gott" definieren würdet, glaube ich nicht), würde aber nie jemandem irgendwas aufzwingen wollen.


Original geschrieben von sHaO-LiNg
Ich habe lediglich den starken Atheismus, zu dem Pinky sich offen bekannt hat, angegriffen, da er die Existenz Gottes als widerlegt ansieht, obwohl dies eindeutig nicht der Fall ist.

Stimmt, widerlegt ist er nicht. Kant hat seinerzeit nachgewiesen, dass weder ein Beweis für Gott noch gegen Gott möglich ist.
Ich möchte aber auch sagen, dass die Gottesvorstellung doch einige logisch-rationale Probleme aufwirft, die die Existenz eine allmächtigen/allwissenden Wesens zumindest für mich unwahrscheinlich erscheinen lassen. Aber da hat sowieso jeder seinen eigenen "Realitätstunnel", wie Wilson sagen würde.


Original geschrieben von sHaO-LiNg
Außerdem hat Pinky keinerlei Differenzierung zwischen persönlichem und Kirchenglauben anklingen lassen, was weiterhin von Dummheit und wenig Fundiertheit auf diesem Gebiet zeugt.

Da hast du natürlich recht!


Original geschrieben von sHaO-LiNg
Du solltest in Zukunft auch etwas genauer lesen oder alternativ gründlicher nachdenken, bevor du solchen Unsinn von dir gibst.

Das empfehle ich allen hier (inklusive mir selbst ;)).
Man kann gar nicht genug gedacht haben, und es ist sehr interessant, sich 'mal in den Standpunkt des Gegenüber hineinzuversetzen. Dazu sind einige sehr interessante Übungen in "Der neue Prometheus" enthalten, die sehr zu empfehlen sind. ;)

BigBadWolf
09. Mai 2004, 20:01
gott (ach, da isser ja), du hörst dich an, wie so ein kleiner ökospinner, der das gute im mensch sieht, denkt, dass der kommunismus funktioniert und seine 5€ taschengeld spart, um sie an greenpeace zu spenden...

Pinkys hier geäußerte Ansichten zeugen nun einmal von einer gewissen geistigen Beschränktheit.
aha, und wer sagt das? du? autoritätsargument, verstehe...

Im Übrigen ist es eher eine Eigenschaft starker Atheisten, anderen ihre Ansicht aufzwingen zu wollen, da sie nämlich die Existenz eines Gottes von Grund auf abstreiten und jedem, der anderer Meinung ist, Irrglauben unterstellen.
ein glück, dass religionen grundsätzlich nicht das gleiche machen. alle, die irgendwas _fanatisch_ machen oder glauben, sind spinner und dazu gehören sicherlich mehr gläubige als ungläubige

Ich habe lediglich den starken Atheismus, zu dem Pinky sich offen bekannt hat, angegriffen, da er die Existenz Gottes als widerlegt ansieht, obwohl dies eindeutig nicht der Fall ist.
hm, dass religionen deutlich mehr mist über die menschheit gebracht haben als gutes, glaube ich aber schon. ich hab jetzt keinen bock hier tausend beispiele aufzuzählen, aber dass religionen sich selbst permanent widersprechen, is ja wohl klar. und das wort "irrglauben" kam im zusammenhang mit eben jenen religionen. leider fußen religionen nunmal auf auslegung, was sie wissenschaftlich schonmal angreifbar macht. ob es gott gibt oder nicht, kannst du genauso wenig entscheiden wie ich oder irgendjemand anderes. und ob ich sage, dass ich _glaube_, dass es gott nicht gibt, oder ob ich sage, dass ich _glaube_, dass es gott gibt, ist ja wohl genau das gleiche und damit widersprichst du dir selbst.

Außerdem hat Pinky keinerlei Differenzierung zwischen persönlichem und Kirchenglauben anklingen lassen, was weiterhin von Dummheit und wenig Fundiertheit auf diesem Gebiet zeugt.
möglich, vielleicht hat er aber einfach keine lust gehabt, nen essay hier zu schreiben. nur weil leute manche sachen nicht schreiben, heisst es nicht, dass sie jene nicht kennen. und jede art der auslegung von glauben hier zu diskutieren, ist leicht unmöglich.

Du solltest in Zukunft auch etwas genauer lesen oder alternativ gründlicher nachdenken, bevor du solchen Unsinn von dir gibst.
kein unsinn, eine _meinung_.

im übrigen wollte ich dir noch respekt zollen, dass du die argumentationskunst wahnsinnig toll beherrschst. du schaffst es immer wieder, andere dazu zu bringen, sich rechtfertigen zu müssen, während du selbst größtenteils behauptungen aufstellst. so muss man es (vor allem im netz) machen, denn irgendwann haben die diskussionspartner keine lust mehr.

SubTarvoc
09. Mai 2004, 22:13
Original geschrieben von BigBadWolf
alle, die irgendwas _fanatisch_ machen oder glauben, sind spinner

Genau! Tod allen Fanatikern! :hammer:

Was ist mit fanatischen Humanisten? :elefant:

Du solltest dich (wie wir alle) 'mal fragen, ob dein Realitätstunnel nicht genauso fanatisch ist, wie der Tunnel der Leute, die du anklagst!


Original geschrieben von BigBadWolf
leider fußen religionen nunmal auf auslegung, was sie wissenschaftlich schonmal angreifbar macht.

Wissenschaft fußt auch auf Auslegung, nämlich auf Auslegung von Beobachtungen. Ganz deutlich wird das in der Quantenphysik, wo das beobachtete System maßgeblich vom Beobachter beeinflusst wird.

Btw. Rechtsprechung fußt auch auf Auslegung, macht sie das wissenschaftlich angreifbar?


Original geschrieben von BigBadWolf
kein unsinn, eine _meinung_.

Wäre ich Zyniker, würde ich fragen, wo der Unterschied liegt. Aber ich glaub', das lass' ich mal. :eek3:

shaoling
09. Mai 2004, 22:33
Danke, Tarvoc. Wolf, da Pinky keine Argumentation vorgetragen hat, habe ich mir die Freiheit genommen, mir selbiges ebenfalls zu ersparen. Ich habe jetzt weder die Lust noch die Zeit, deinen Beitrag Ungereimtheit für Ungereimtheit auseinanderzunehmen, aber, falls du es wünschst, werde ich mir dafür morgen die Zeit nehmen.

Nochmal an Tarvoc:
Starke Atheisten behaupten, dass es Gott nicht gibt, während schwache Atheisten lediglich nicht behaupten, dass es Gott gibt. ;)

Pinky hat einfach eine völlig unbegründete und falsche These in den Raum geworfen und sich zudem selbst als militanten Atheisten bezeichnet. Ich weiß nicht, ob ihm in diesem Augenblick die Bedeutung des Attributs "militant" überhaupt bewusst war, aber in diesem Zusammenhang ist es ein weiteres Zeugnis seiner Unbedachtheit, da eine militante Gesinnung sicherlich immer eine gewisse Unduldsamkeit mit sich bringt.

TerrorPinky
09. Mai 2004, 23:35
tut mir leid das ich kein bock habe dir die menschheitsgeschichte aufzuschreiben
kuck dir die geschichte der letzten 2000 jahre in europa an und dir wird auffallen das viel unrecht erst durch die autorisation der kirche bzw durch direktes handeln der kirche möglich geworden ist
wenn du selber nicht drauf kommst geb ich dir judenverfolgung , inquisition , kreuzzüge , missionarisierung als beispiel
ich finds immer wieder erschreckend das über deutschland für immer das damoklesschwert der judenverfolgung hängt der staat aber im selben moment eine "steuer" für die institution eintreibt die antisemitismus in ganz europa salonfähig gemacht und vorangetrieben hat
ich zwinge als atheist niemandem meinen nichtglauben auf
im gegenteil ich muss mich beständig dagegen wehren an religiösen handlungen teilzuhaben
das problem ist das eine diskussion mit gläubigen nur schwer möglich ist da ihnen keinerlei rationelle argumente zur verfügung stehen
argumentationsspastiker wie du sind ein besonderer härtefall

Llew Silverhand
09. Mai 2004, 23:42
naja, Religion war dennoch brauchbar, du darfst dir 1. nicht nur das christentum nehmen. 2. Gab es immer gewisse richtlinien vor die auch sicherlich fotmals schutz vor erinem selbst boten

BigBadWolf
09. Mai 2004, 23:49
Original geschrieben von [tt]Pinky
tut mir leid das ich kein bock habe dir die menschheitsgeschichte aufzuschreiben
kuck dir die geschichte der letzten 2000 jahre in europa an und dir wird auffallen das viel unrecht erst durch die autorisation der kirche bzw durch direktes handeln der kirche möglich geworden ist
wenn du selber nicht drauf kommst geb ich dir judenverfolgung , inquisition , kreuzzüge , missionarisierung als beispiel
ich finds immer wieder erschreckend das über deutschland für immer das damoklesschwert der judenverfolgung hängt der staat aber im selben moment eine "steuer" für die institution eintreibt die antisemitismus in ganz europa salonfähig gemacht und vorangetrieben hat
ich zwinge als atheist niemandem meinen nichtglauben auf
im gegenteil ich muss mich beständig dagegen wehren an religiösen handlungen teilzuhaben
das problem ist das eine diskussion mit gläubigen nur schwer möglich ist da ihnen keinerlei rationelle argumente zur verfügung stehen
argumentationsspastiker wie du sind ein besonderer härtefall
hart rautiert

und wenn ich mir jenes angucke:

im bewußtsein seiner verantwortung vor gott und und den menschen...
dann kommen mir die tränen. genauso der fakt, dass die quote der nicht-christlichen (oder gläubigen, naja, wird sich net viel nehmen) politiker in dtl. so lächerlich gering ist...

pro trennung von staat und kirche...und dann regt man sich auf, dass "in god we trust" auf ami-notes steht

TerrorPinky
09. Mai 2004, 23:50
die meisten religionen sind an "regeln" gebunden die mit dem zivilisatorischen und technischen fortschritt schnell überholt sind und so die entwicklung der menschheit einschränken und nach und nach angepasst bzw lockerer ausgelegt werden

shaoling
10. Mai 2004, 00:00
Ihr verwechselt Kirchenglauben mit Götterglauben im Allgemeinen. Im Übrigen wüsste ich gerne, welche rationalen Argumente ihr gegen die Existenz eines Gottes vorzubringen habt.

Vielleicht seid ihr in diesem Thread bisher einfach nur an die falschen Gläubigen geraten. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf diesen (http://forum.ingame.de/broodwar/showthread.php?s=&threadid=65014&perpage=40&pagenumber=2) Thread, in dem besonders auf Magics in meinen Augen ausgezeichnete Wortführung von Seite zwei bis Seite vier zu achten ist.

Llew Silverhand
10. Mai 2004, 00:11
3. Kommt der glaube nicht von ungefähr
4. Gerade in heutiger Zeit wären mehr Gläubige (verschiedener Religionen) wünschenswert
5. Geben sie menschen auch ne menge kraft.

Scarab
10. Mai 2004, 01:21
Original geschrieben von Llew Silverhand
4. Gerade in heutiger Zeit wären mehr Gläubige (verschiedener Religionen) wünschenswert


Warum? In den USA gibt es mehr Gläubige als in Europa,
besonders Vorteilhaft wirken sie sich aber nicht aus finde ich.

Llew Silverhand
10. Mai 2004, 01:26
Ok, Christentum führe ich auch nicht als Paradebeispiel.
Aber Hilfsbereitschaft etc, wenn sowas konsequent umgesetzt werden würde wäre doch durchaus sinnig.

BigBadWolf
10. Mai 2004, 09:53
das problem ist einfach, dass die religionen sich untereinander bekriegen, weil sie ihre auslegung von glauben als das allerheil ansehen.

und gläubige menschen sind durchschnittlich einfacher zu kontrollieren (würd ich jetzt mal sagen), was nicht unbedingt schlecht sein muss, nur gipfelt kontrolle leider allzu oft im korrumpieren und manipulieren von leuten.

dass religionen auch gute seiten haben, will ja hier auch keiner bestreiten, aber im verhältnis gesehen würde ich denken, dass die welt ohne besser wär als sie mit ist. religion gibt zum beispiel kraft, nur wird diese viel zu oft fehlgeleitet und, wie in der geschichte schon unendlich oft sichtbar, wird dies dann für die machtinteressen von wenigen genutzt.

Ihr verwechselt Kirchenglauben mit Götterglauben im Allgemeinen. Im Übrigen wüsste ich gerne, welche rationalen Argumente ihr gegen die Existenz eines Gottes vorzubringen habt.
sicherlich glauben 90% der leute, die nicht an eine existenz von gott glauben, an irgendetwas anderes, nur nennen sie es eben nicht gott oder eine höhere macht. viele sachen werden für - meiner meinung nach irrational denkende - leute dann einfacher erklärbar. auch der gottglauben ohne die gefühlte zugehörigkeit zu einer tatsächlich ausformulierten religion ist mir persönlich schleierhaft, denn wo sind die grundlagen, auf denen man so einen glauben aufbaut? auf gefühlen? _das_ ist nunmal irrational. es muss nicht notwendigerweise heissen, dass es schlecht ist, das stimmt schon. sicher heisst es "glauben" und kann damit nicht wirklich erklärt werden.

der mensch neigt nunmal dazu (trotz allem toleranzgerede) zu verallgemeinern. dass im glauben nichts schlechtes liegt und dass es leute gibt, die ihren glauben leben, andere dadurch aber nicht beeinträchtigen, ist wahr und nicht verwerflich, nur wird das von den unzähligen tatsächlich konfessionell gebundenen, die schon fast willenlos alles machen, was ihnen gesagt wird, überschattet. man sieht negatives eher als positives und das führt dazu, dass menschen, die permanent mit solchen negativen begleiterscheinungen konfrontiert werden, diese negativen dinge mit glauben assoziieren, und ihn deswegen als etwas grundsätzliches negatives ansehen. so wird man zum atheist. auch wenn man damit vielleicht einer kleinen minderheit unrecht tut...

Llew Silverhand
10. Mai 2004, 11:31
Das bekriegen von Religionen kannst du an sich auf die 3 großem Weltreligionen beschränken.

DEFMagic
10. Mai 2004, 12:21
Ohne eine vernünftige Definition (oder allgemein bekannte Grundlagen, die hier aber offensichtlich fehlen) ist es nicht möglich vernünftig zu diskutieren.

Es macht einfach keinen Sinn, wenn man bei einer Diskussion um Religon ein Argument gegen Kirche bringt und als Gegenargument den persönlichen Glauben. Man sollte sich mal darauf einigen worüber man diskutiert.


Zum Thema Kirchensteuer wollte ich nur aus aktuellem Anlass was sagen.
Historisch kann man die Kirchensteuer wohl damit erklären, daß der Staat die Nützlichkeit der Kirche anerkannt hat und dann die eigene Logistik zur Verfügung stellt, um der Kirche "Aufwand" zu sparen. Dadurch, daß die Kirchensteuer automatisch eingezogen wird, solange man sich nicht aktiv dagegen entscheidet, zahlen eben "Unentschlossene" Kirchensteuer (die sich umgekehrt auch nicht "anmelden" würden).
Zu welchen Teilen die Kirchensteuer jetzt wo eingesetzt wird, ist sehr schwierig zu klären, da die Kirche auch kein Interesse daran hat, dies öffentlich zu tun. Wäre vielleicht nicht so passend wenn man 95% "Verwaltungsausgaben" oder so sehen würde... Durch Kirchenaustritte und Steuerreform hat die Kirche zur Zeit mit deutlichem Einkommensrückgang umzugehn. Im Gegensatz zum Staat hat sie weder große Möglichkeiten die Einnahmen zu erhöhen (mal abgesehn von kurzfristigen Sachen, wie Verkäufen der immer noch riesigen Besitztümer) noch Schulden zu machen. Von daher heißt die Devise zur Zeit "Sparen". Das trifft dann genau die Bereiche am härtesten, die das öffentliche Ansehen der Kirche noch hochhalten: Beratungszentren, Sozial- und Jugendarbeit, Ausbildung.
Wenn man sich jetzt mal ansieht was "Kirche" noch leistet, ist das sehr zwiegespalten. So werden z.B. die katholischen Kindergärten im Saarland noch zu 10% ungefähr von der Kirche finanziert, trotzdem voll von ihr verwaltet. Andere Einrichtungen z.B. ein Schülerzentrum, in dem ich aktiv bin, werden voll vom Bistum getragen. Was ist jetzt von Sparplänen zu halten, die die komplette Abgabe der Trägerschaft dieser Einrichtungen vorsehen?

Zu sagen, daß Kirche "schlecht" ist und man froh sein sollte, wenn sie sich raushält, ist glaube ich nicht der Weg...

SubTarvoc
10. Mai 2004, 15:35
Original geschrieben von [tt]Pinky
kuck dir die geschichte der letzten 2000 jahre in europa an und dir wird auffallen das viel unrecht erst durch die autorisation der kirche bzw durch direktes handeln der kirche möglich geworden ist

Würdest du dem "militanten" Atheismus die selbe Macht geben, würde er ebenso diejenigen schonungslos bekämpfen, die anders denken als er!

Der Mensch versucht dummerweise nunmal, seine Tunnelrealität gegen alle anderen Einflüsse zu beschützen. Davor sind Atheisten (wie man an dir sieht) genausowenig immun wie Christen oder Moslems oder Raelianer oder etc.


Original geschrieben von [tt]Pinky
geb ich dir judenverfolgung

Verfolgung etnischer Minderheiten gibt es auch in säkularen Systemen, wie z.B. in Saddams Irak (okay, nur z.T. säkular), in der Sovietunion, etc.


Original geschrieben von [tt]Pinky
inquisition

Und heute haben wir eine - durch und durch atheistische - wissenschaftliche Inquisition, wie Wilson in seinem Buch "Die neue Inquisition" beweist. Diese verbrennt zwar keine Menschen, wohl aber Bücher und Ideen. Und gelegentlich auch Arbeitserlaubnisse. Und Timothy Leary hat's sogar einige Jährchen Knast eingebracht.


Original geschrieben von [tt]Pinky
kreuzzüge

Die Faschisten und die Sozialisten haben auch Kriege zur Verbreitung ihrer Ideologie geführt, und beide waren atheistisch (naja, der Faschismus nicht wirklich, aber kk).


Original geschrieben von [tt]Pinky
ich finds immer wieder erschreckend das über deutschland für immer das damoklesschwert der judenverfolgung hängt der staat aber im selben moment eine "steuer" für die institution eintreibt die antisemitismus in ganz europa salonfähig gemacht und vorangetrieben hat

Das halte ich allerdings auch für sehr bedenklich. ;)
Naja, wer für sowas zahlen will, seine Sache...


Original geschrieben von [tt]Pinky
ich zwinge als atheist niemandem meinen nichtglauben auf

Falls das stimmen sollte, bist du auch nicht "militant".


Original geschrieben von [tt]Pinky
im gegenteil ich muss mich beständig dagegen wehren an religiösen handlungen teilzuhaben

Das Problem kenne ich. Ich habe ebenso mit Zeremonien - atheistischen wie religiösen - zu kämpfen, die mir aufgezwungen werden.


Original geschrieben von [tt]Pinky
das problem ist das eine diskussion mit gläubigen nur schwer möglich ist da ihnen keinerlei rationelle argumente zur verfügung stehen

Erstens heißt es "rational", und zweitens ist das, was du unter rational verstehst, auch dogmatisch.


Original geschrieben von [tt]Pinky
argumentationsspastiker wie du sind ein besonderer härtefall

Argumentationsspastiker sind immer die Anderen. Klar, dass das eigene System perfekt durchdacht und über jeden Zweifel erhaben ist...


Original geschrieben von BigBadWolf
und dann regt man sich auf, dass "in god we trust" auf ami-notes steht

Also, ich finde die Aufschrift "Annuit Coeptis" (unser Plan gelingt) und "Novo Ordo Seculorum" (Eine neue Ordnung der Welten) auf dem Eindollarschein wesentlich beunruhigender. :lol:

Dass die USA kein religionsneutraler Staat sind, dürfte jedem klar sein!


Original geschrieben von [tt]Pinky
die meisten religionen sind an "regeln" gebunden die mit dem zivilisatorischen und technischen fortschritt schnell überholt sind und so die entwicklung der menschheit einschränken und nach und nach angepasst bzw lockerer ausgelegt werden

Religiosität ist keine Bedingung für Konservativismus.


Original geschrieben von sHaO-LiNg
Im Übrigen wüsste ich gerne, welche rationalen Argumente ihr gegen die Existenz eines Gottes vorzubringen habt.

Das Leid der Welt wäre eine Möglichkeit der Argumentation, allerdings eine, die auf sehr wackeligen Beinen steht.
Tatsächlich bringt jedoch die Annahme der Existenz Gottes einige logische Probleme mit sich - aber das tut die Annahme der Nichtexistenz Gottes auch. Also ka.


Original geschrieben von Llew Silverhand
Aber Hilfsbereitschaft etc, wenn sowas konsequent umgesetzt werden würde wäre doch durchaus sinnig.

Humanistischer Atheismus ist auch hilfsbereit. Sogar universell hilfsbereit.
(Insofern könnte man ihn als das Gegenteil von militantem Atheismus bezeichnen.)


Original geschrieben von BigBadWolf
das problem ist einfach, dass die religionen sich untereinander bekriegen, weil sie ihre auslegung von glauben als das allerheil ansehen.

Na also, damit sind wir doch schon 'mal sehr viel weiter! ;) (Wobei ich das nicht nur auf Religionen, sondern auf jede Art von Realitätstunnel ausweiten würde.)


Original geschrieben von BigBadWolf
und gläubige menschen sind durchschnittlich einfacher zu kontrollieren

Natürlich sind sie das! Sonst würden sie ja nicht "glauben"!

Btw. auch an die Vernunft (=Rationalismus) und die Wissenschaft (=Empirismus) muss man "glauben".

"Die beste Art der Gehirnwäsche ist, geboren zu werden."
- R.A. Wilson


Original geschrieben von BigBadWolf
viele sachen werden für - meiner meinung nach irrational denkende - leute dann einfacher erklärbar. auch der gottglauben ohne die gefühlte zugehörigkeit zu einer tatsächlich ausformulierten religion ist mir persönlich schleierhaft, denn wo sind die grundlagen, auf denen man so einen glauben aufbaut? auf gefühlen? _das_ ist nunmal irrational.

Das Kernwort in diesem Text ist irrational. Auch an die Vernunft muss man "glauben". Tatsächlich ist das, was "rational" ist, gar nicht fest definiert (Gödel hat btw. auch nachgewiesen, dass das unmöglich ist), womit Rationalität wiederum individuell auslegbar ist.


Original geschrieben von Llew Silverhand

Das bekriegen von Religionen kannst du an sich auf die 3 großem Weltreligionen beschränken.

Das ist Unsinn!
Die Hinduisten führen (bzw. führten und würden es auch heute noch tun!) wegen ihres Glaubens Krieg. Im Buddhismus gibt es militante Strömungen (Shao-Lin). Im Taoismus gibt es militante Elemente (Sun-Zu). Es gibt sogar Atheisten, die gegen die Religionen kämpfen wollen (z.B. Raelianer, okay, vielleicht kein gutes Beispiel, aber es gibt auch andere, "rationalere" Atheisten, die gegen die Religionen kämpfen wollen!). Jeder Realitätstunnel ist geeignet, sich von Anderen abzugrenzen und sie als "Feinde" zu definieren.

Llew Silverhand
10. Mai 2004, 15:58
Wurden die Kriege speziell wegen der Religion wegen geführt, oder war sie doch nur eher ein Vorwand ?

SubTarvoc
10. Mai 2004, 17:15
Das ist eine wirklich gute Frage, die uns hier ein ganzes Stück weiterbringen dürfte.

Ich denke, beides trifft zu: Die Mächtigen benutzten die Religionen (oder Realitätstunnel) als Rechtfertigung für ihre Kriege, und die kleinen Lakaien führten diese Kriege mit, weil sie von den Religionen (bzw. Realitätstunneln) überzeugt waren.

Llew Silverhand
10. Mai 2004, 17:28
Mir fallen spontan Kreuzzüge, Christianisierung Europas und Islamische Kreuzzüge als Religionskriege ein.

FragmanXiC
10. Mai 2004, 17:34
die Kreuzzüge waren nur christlich um dem ganzen ne "sinnvolle" note zu geben. Natürlich war es nur der Wunsch der mächtigen in Europa,die immer stärker werdenen Länder im osten zu unterdrücken oder zu schwächen.

TerrorPinky
10. Mai 2004, 17:37
Original geschrieben von Subcommander Tarvoc


Würdest du dem "militanten" Atheismus die selbe Macht geben, würde er ebenso diejenigen schonungslos bekämpfen, die anders denken als er!

Der Mensch versucht dummerweise nunmal, seine Tunnelrealität gegen alle anderen Einflüsse zu beschützen. Davor sind Atheisten (wie man an dir sieht) genausowenig immun wie Christen oder Moslems oder Raelianer oder etc.

mit militantem atheismus meine ich eigentlich eher das ich über den nichtglauben an sich hinaus eine sehr kritische meinung gegenüber religionen , ihrem handeln und ihrer rolle in der gesellschaft habe (is überspitzt formuliert geb ich zu)
in unserer verfassung ist die trennung von staat und religion festgelegt - ein weitergehendes bekämpfen andersdenkender kann ich nicht erkennen




Original geschrieben von Subcommander Tarvoc

Verfolgung etnischer Minderheiten gibt es auch in säkularen Systemen, wie z.B. in Saddams Irak (okay, nur z.T. säkular), in der Sovietunion, etc.

Die Faschisten und die Sozialisten haben auch Kriege zur Verbreitung ihrer Ideologie geführt, und beide waren atheistisch (naja, der Faschismus nicht wirklich, aber kk).

schön das du es erwähnst ist auch weltweit geächtet worden der kirche steht man glaube "etwas" weniger kritisch gegenüber




Original geschrieben von Subcommander Tarvoc

Das Problem kenne ich. Ich habe ebenso mit Zeremonien - atheistischen wie religiösen - zu kämpfen, die mir aufgezwungen werden.
also ich weiß ja nicht wo du wohnst aber hier in deutschland sind ostern weihnachten und andere religiöse tage immernoch offizielle feiertage
desweiteren wird der kirche in deutschland viel zu viel öffentlichkeit bereitwillig eingeräumt




Original geschrieben von Subcommander Tarvoc
Erstens heißt es "rational", und zweitens ist das, was du unter rational verstehst, auch dogmatisch.
ich habe lange überlegt aber ich arbeite zu viel und gammle zu viel im internet rum - die verblödung schreitet voran :/




Original geschrieben von Subcommander Tarvoc
Argumentationsspastiker sind immer die Anderen. Klar, dass das eigene System perfekt durchdacht und über jeden Zweifel erhaben ist...
sry aber shao-ling postet überwiegend scheisse da musste das rein -_-
ich stehe zu meiner meinung und habe in meiner schulischen und beruflichen ausbildung annodazumal gelernt zu argumentieren und mit gegenargumenten umzugehen auch wenn es wie schon erwähnt langsam verblasst

Llew Silverhand
10. Mai 2004, 17:41
Original geschrieben von [tt]Pinky

ostern weihnachten und andere religiöse tage immernoch offizielle feiertage

Und die sind nichtmal Christlich :top2:

SubTarvoc
10. Mai 2004, 19:09
Original geschrieben von [tt]Pinky
schön das du es erwähnst ist auch weltweit geächtet worden der kirche steht man glaube "etwas" weniger kritisch gegenüber

Ja, schade eigentlich. ;) :lol:


Original geschrieben von [tt]Pinky
also ich weiß ja nicht wo du wohnst aber hier in deutschland sind ostern weihnachten und andere religiöse tage immernoch offizielle feiertage

Welche Tage würdest du denn als Feiertage empfehlen? (Im Übrigen fände ich es beschissen, an Weihnachten zur Schule zu müssen - Atheismus hin oder her!)


Original geschrieben von [tt]Pinky
sry aber shao-ling postet überwiegend scheisse

Das tun wir bis zu einem gewissen Grad alle.

"Der erste Schritt zur Illuminierung ist, zu erkennen, das alles, was man dir jemals erzählt hat, eine Lüge war - auch das hier."
- Hagbard Celine in "Illuminatus" von R.A. Wilson und R. Shea


Original geschrieben von [tt]Pinky
ich stehe zu meiner meinung

Auch das ist eine Platitüde, denn auch das tun wir eigentlich alle.


Original geschrieben von [tt]Pinky
und habe in meiner schulischen und beruflichen ausbildung annodazumal gelernt zu argumentieren und mit gegenargumenten umzugehen auch wenn es wie schon erwähnt langsam verblasst

Die Fähigkeit, zu argumentieren, ist eigentlich nur die Fähigkeit, Dinge, die nicht ins eigene Weltbild passen, so zu umschreiben, dass sie hinein passen.

Über das Paradoxe an diesem Satz darfst du jetzt meditieren. Oder es sein lassen. ;)


Original geschrieben von Llew Silverhand
Und die sind nichtmal Christlich :top2:

Endlich bemerkt das mal jemand! :D

Wer Augen hat zu sehen, der sehe!

Llew Silverhand
10. Mai 2004, 19:38
Hey, quote gefälligst richtig.

btw die kommen eigentlich alle ausm alten glauben, also von daher...

SubTarvoc
10. Mai 2004, 19:50
Original geschrieben von Llew Silverhand
Hey, quote gefälligst richtig.

Pardon. Schon editiert. ;)


Original geschrieben von Llew Silverhand
btw die kommen eigentlich alle ausm alten glauben, also von daher...

Sehr richtig!

Weihnachten -> Mithrasfest (persisch)

Ostern -> Ostarafest (keltisch)

Pfingsten -> Schawuot (jüdisch)

etc. etc.

Llew Silverhand
10. Mai 2004, 19:59
Original geschrieben von Subcommander Tarvoc


Pardon. Schon editiert. ;)



Sehr richtig!

Weihnachten -> Mithrasfest (persisch)

Ostern -> Ostarafest (keltisch)

Pfingsten -> Schawuot (jüdisch)

etc. etc.
nanana

das geht ja wohl noch bissl besser :


02. Januar - Perchtenfest

24. Januar - Thorsfest

28. Januar - Fröblot

01. Februar - Thisafest

01./02. Februar - Lichtmess/Imbolc

20./21. März - Ostara

27. März - Odinsfest

1. April - Wandelmond

2. April - Bocksthorn

30.April/1. Mai - Walpurgisnacht/Beltane

11. Mai - blota i moti sumri

Sonnenwende

21. Juni - Sommersonnenwende/Litha

01. August - Lammas/Lughnasadh

08. August - Hörmeitidr

23. September - Haustblot/Marbon

31. Oktober - Samhain

14. November - blota i moti vetri

21. Dezember - Wintersonnenwende/Jul

25. Dezember - Aaskereia/Weihnachten

Kizame
10. Mai 2004, 20:03
Original geschrieben von Llew Silverhand
5. Geben sie menschen auch ne menge kraft.

Ein Arguemnt, dass, wie ich finde, immer viel zu kurz kommt!

Ich vergleiche das gerne mit dem berühmten Experiment, dass man 2 Kranken Medizin gibt wovon aber der eine Kranke keine Medizin sondern irgendwas anderes bekam um ihm im Irrglaube zu lassen, er hätte welche bekommen.
Und dennoch zeigt sich nachher, dass beide Kranke so gesund werden, als ob der zweite auch diese Medizin bekommen hätte. Er brauchte also nur eine Illusion.

Weiss gerade nicht wie man dieses Experiment nennt. Denke man kann solche Phänomene in gewisser Hinsicht auch auf eine Religion übertragen.

Llew Silverhand
10. Mai 2004, 20:31
Ich weiß was du meinst.
Wie heisst das nochmal was eigentlich ohne wirkstoffe ist aber was diesen "Scheinkranken" auch hilft.

Scarab
10. Mai 2004, 21:27
Placebo-Effekt.

Llew Silverhand
10. Mai 2004, 21:54
Selbst wenn es keine Götter gibt, so bleibt immer der Placeboeffekt

Scarab
10. Mai 2004, 22:05
Ach übrigens, hast du informative Links über die germanische Mythologie?
Du beschäftigst dich ja ein bischen damit.
( ich hätte per PN gefragt, aber dein Postfach ist voll )

Kizame
10. Mai 2004, 22:08
http://www.hels-crusade.com/Framemyth.htm

find ich ganz gut.

Llew Silverhand
10. Mai 2004, 22:17
Original geschrieben von Medion
Ach übrigens, hast du informative Links über die germanische Mythologie?
Du beschäftigst dich ja ein bischen damit.
( ich hätte per PN gefragt, aber dein Postfach ist voll ) www.runenkunde.de
www.thorhammer.de
Gibt auch ne gute linkliste

[mogeln]ist_gut_inaktiv
10. Mai 2004, 23:01
ich glaube an graf dracula.

BigBadWolf
11. Mai 2004, 21:23
Original geschrieben von Zhavarr


Ein Arguemnt, dass, wie ich finde, immer viel zu kurz kommt!

Ich vergleiche das gerne mit dem berühmten Experiment, dass man 2 Kranken Medizin gibt wovon aber der eine Kranke keine Medizin sondern irgendwas anderes bekam um ihm im Irrglaube zu lassen, er hätte welche bekommen.
Und dennoch zeigt sich nachher, dass beide Kranke so gesund werden, als ob der zweite auch diese Medizin bekommen hätte. Er brauchte also nur eine Illusion.

Weiss gerade nicht wie man dieses Experiment nennt. Denke man kann solche Phänomene in gewisser Hinsicht auch auf eine Religion übertragen.
sicherlich, aber irgendwie passt das eben imho nur für leute mit nem beschissenen selbstvertrauen/geist/überzeugung...

hab auch verwandt- bzw. bekanntschaft. die denken, scheisse ich bin krank - paar tage später fuack

deswegen versuch ich auch EXTREMST auf den gemütszustand meiner mutter einzuwirken, die von krebs geheilt ist, aber immer noch so scheisse drauf is, dass das wiederkommt etc. man, wie mich so ne kacke ankotzt

shaoling
12. Mai 2004, 00:03
Original geschrieben von Medion
Ach übrigens, hast du informative Links über die germanische Mythologie?
Du beschäftigst dich ja ein bischen damit.
( ich hätte per PN gefragt, aber dein Postfach ist voll ) Sein Postfach ist sogar voll, wenn er Nachrichten erwartet. ;)


Pinky und Konsorten, tut mir leid, aber ich habe in euren Ausführungen noch keinerlei Argumente entdecken können. Wenn ihr welche habt, nur zu...

AIL
12. Mai 2004, 00:37
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Ich habe lediglich den starken Atheismus, zu dem Pinky sich offen bekannt hat, angegriffen, da er die Existenz Gottes als widerlegt ansieht, obwohl dies eindeutig nicht der Fall ist.

Wieso sollen wir Atheisten den Nicht-Atheisten auch beweisen, dass es etwas nicht gibt, von dem sie uns nicht beweisen können, dass es das gibt? :confused:

Llew Silverhand
12. Mai 2004, 02:52
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Sein Postfach ist sogar voll, wenn er Nachrichten erwartet. ;)




Ich hatte 4 PNs die nicht gelöscht wurden .....
Also daran kanns wohl nit liegen
seltensam


@bigbadwolf
Placebomedikamente wird oft an Kranke rausgegeben und sie helfen, selbstheilung etc.

Man sollte die Regenerativen Energien nicht unterschätzen die Freigesetzt werden können.

@Ail
Ich will dir sicher nichts beweisen, ich für meinen Teil habe meinen Glauben, und ich will auch niemanden missionieren.

DEFMagic
12. Mai 2004, 09:54
@AIL: Darum geht es auch garnicht, mir zumindest nicht. Wenn Du schonmal sagst, daß man weder Existenz noch Nicht-Existenz beweisen kann, dann hast Du Dir offensichtlich schon einige Gedanken darüber gemacht.
Zu beweisen gibt es jetzt nichts mehr. Man kann noch Argumente austauschen, wieso man eine der beiden (oder vielen) Theorien für "wahrscheinlicher" oder "glaubwürdiger" hält als die andere.

Wogegen ich mich nur immer wieder "wehre" sind die Behauptungen, daß die Wissenschaft einen Gott widerlegt hätte.

BigBadWolf
12. Mai 2004, 15:59
Original geschrieben von [DEF]Magic
@AIL: Darum geht es auch garnicht, mir zumindest nicht. Wenn Du schonmal sagst, daß man weder Existenz noch Nicht-Existenz beweisen kann, dann hast Du Dir offensichtlich schon einige Gedanken darüber gemacht.
Zu beweisen gibt es jetzt nichts mehr. Man kann noch Argumente austauschen, wieso man eine der beiden (oder vielen) Theorien für "wahrscheinlicher" oder "glaubwürdiger" hält als die andere.

Wogegen ich mich nur immer wieder "wehre" sind die Behauptungen, daß die Wissenschaft einen Gott widerlegt hätte.
OB es einen gott, gibt, oder ob nicht, steht ja schon lange net mehr zur debatte...dass das keiner von uns entscheiden kann, steht außer frage.

uns, also den nicht-gläubigen, geht es eher darum, zu zeigen, dass religionen scheisse sind. ok, auch da sind wir uns einig geworden. und alle, die gläubig sind, sich aber keiner religion zugehörig fühlen, sollen ruhig ihr eigenes süppchen kochen. und das tun sie ja auch, meist ohne jemanden anderes zu belästigen.

daher - close plz 8[

Burnz
12. Mai 2004, 16:06
Original geschrieben von BigBadWolf
uns, also den nicht-gläubigen, geht es eher darum, zu zeigen, dass religionen scheisse sind. ok, auch da sind wir uns einig geworden. und alle, die gläubig sind, sich aber keiner religion zugehörig fühlen, sollen ruhig ihr eigenes süppchen kochen. und das tun sie ja auch, meist ohne jemanden anderes zu belästigen.

daher - close plz 8[

Das Problem ist, dass ihr Religionen nach den falschen Massstäben bewertet. Religionen kann man nur nach ihren eigenen Massstäben bewerten, und da schneiden nun mal alle gut ab. Also bleibt es letztlich eine Frage des Glaubens.

BigBadWolf
12. Mai 2004, 16:21
Original geschrieben von Burnz
...Religionen kann man nur nach ihren eigenen Massstäben bewerten...
ja? find ich gar nicht. selbst eine irrationale erscheinung (glauben) kann man imho rational einschätzen.

SubTarvoc
12. Mai 2004, 16:33
Original geschrieben von Burnz
Das Problem ist, dass ihr Religionen nach den falschen Massstäben bewertet.

Wer definiert, was die "richtigen" Maßstäbe sind?


Original geschrieben von Burnz
Religionen kann man nur nach ihren eigenen Massstäben bewerten

Hä, wieso datt dann?

Willst du damit sagen, wenn eine Religion es z.B. gut findet, unverschleierte Frauen zu steinigen, dann wäre das in Ordnung, weil es ja nach ihren eigenen Maßstäben in Ordnung wäre?

Hirn! :hammer: :frust: :eek: :eek3:

:heul:

Llew Silverhand
12. Mai 2004, 16:38
"Wer definiert, was die "richtigen" Maßstäbe sind?"
Ja wer tut es denn ?

SubTarvoc
12. Mai 2004, 17:29
Original geschrieben von Llew Silverhand
Ja wer tut es denn ?

Tja, wer tut das? Ich tue das, du tust das. Jeder tut das. :eek:

Nur, dass meine Definition natürlich die Richtige ist. :hammer: :lol:

DEFMagic
12. Mai 2004, 17:38
Hallo großer böser Wolf,

wenn Du zeigen willst, daß Religionen scheisse sind, dann würde mich mal interessieren, was für Dich eine Religion ist. Ich fürchte, Du findest eher Kirchen scheisse, also die Institutionen, die glauben die Religion "im Griff" zu haben.

Jemand anderes "belästigen" tun wir Tag ein Tag aus - mal abgesehn von ein paar Einsiedlern. Und ich belästige absichtlich Leute mit Religion, ja auch mit katholischer. Wenn sie dann zu dem Schluss kommen, daß dieser oder jener Teil davon Schwachsinn ist, der andere aber sehr sinnvoll und hilfreich, dann ist viel mehr erreicht, als wenn "Religionen Scheisse sind".

Nochmal als Beispiel: Bibelzitat "Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst." Ist das Scheisse, nur weil es in der Bibel steht auf die sich die katholische Kirche bezieht?

Burnz
12. Mai 2004, 18:51
Original geschrieben von Subcommander Tarvoc
Willst du damit sagen, wenn eine Religion es z.B. gut findet, unverschleierte Frauen zu steinigen, dann wäre das in Ordnung, weil es ja nach ihren eigenen Maßstäben in Ordnung wäre?


Genau das ist es. Wenn oben im Himmel Allah sitzt, und fordert unverschleierte Frauen zu steinigen, dann ist das richtig. Warum auch nicht?

BigBadWolf
12. Mai 2004, 19:29
Original geschrieben von [DEF]Magic
Hallo großer böser Wolf,

wenn Du zeigen willst, daß Religionen scheisse sind, dann würde mich mal interessieren, was für Dich eine Religion ist. Ich fürchte, Du findest eher Kirchen scheisse, also die Institutionen, die glauben die Religion "im Griff" zu haben.

Jemand anderes "belästigen" tun wir Tag ein Tag aus - mal abgesehn von ein paar Einsiedlern. Und ich belästige absichtlich Leute mit Religion, ja auch mit katholischer. Wenn sie dann zu dem Schluss kommen, daß dieser oder jener Teil davon Schwachsinn ist, der andere aber sehr sinnvoll und hilfreich, dann ist viel mehr erreicht, als wenn "Religionen Scheisse sind".

Nochmal als Beispiel: Bibelzitat "Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst." Ist das Scheisse, nur weil es in der Bibel steht auf die sich die katholische Kirche bezieht?
da religionen rein von der definition her an institutionen gebunden sind, kann man das ganze imho gleichsetzen.

ich belästige auch leute, aber wenn ich merke, dass die es net wollen, dann höre ich auf. ich müsste mir häufig ne stunde lang nen vortrag von den zeugen anhören, wenn ich net einfach das fenster zumachen würde...man kann diesen leuten einfach net erklären, dass einen die scheisse net interessiert.

ich kann meinen nächsten wohl aber auch lieben, ohne an gott zu glauben, oder nicht? dass religionen auch positive seiten haben, habe ich ja wohl nie angezweifelt. dass die aber auch immer mit absolut fragwürdigen "nebenbedingungen" o.ä. (kA, wie ich das jetzt nennen soll) hand in hand gehen, halte ich trotzdem für scheisse, da kannste sagen was du willst. und wieso muss man das "liebe deinen nächsten" denn unbedingt im kirchlichen sinne versuchen zu übermitteln? muss man nicht? machen aber religiöse leute. jemand, der mir erzählen will, wie viel besser es mir gehen würde, wenn ich an gott glauben würde, is bei mir sofort auf /ignore

@burnz: so einen mist hab ich lange nicht mehr gelesen. um deinen "standpunkt" zu rechtfertigen auf so ein niveau zu sinken, ist wirklich arm! wer sowas postuliert und maybe noch ernst meint...OMG

SubTarvoc
12. Mai 2004, 19:52
Original geschrieben von BigBadWolf
da religionen rein von der definition her an institutionen gebunden sind, kann man das ganze imho gleichsetzen.

Wirklich?

Dann sind Wicca, der Discordianismus und New Age also für dich keine Religionen?


Original geschrieben von BigBadWolf
ich müsste mir häufig ne stunde lang nen vortrag von den zeugen anhören, wenn ich net einfach das fenster zumachen würde...

Warum diskoordinierst du sie nicht?

Und so geht's:
Fang' an, von Göttern zu erzählen, die du dir selbst ausgedacht hast! Je absurder, desto besser! Oder denke dir einfach spontan ein total schräges Weltbild aus, von dem du dann sie zu überzeugen versuchst! Führe ihren ganzen Glauben ad absurdum! Du darfst mit diesen Leuten AUF KEINEN FALL rational argumentieren, sonst haben sie dich. Diese Leute sind der Vernunft nicht zugänglich. Du musst noch viel absurder argumentieren als sie! Streng' deine Phantasie an! Reisse ihre Realitätstunnel nieder! Ich garantiere dir: Mit einer vollen Ladung Phantasie kommen diese Leute nur sehr schwer klar!
Ich garantiere dir: So eine Diskussion wird für euch beide unvergesslich! :lol:

"Phantasie ist mächtiger als Wissen, denn das Wissen ist begrenzt."
- Albert Einstein


Original geschrieben von BigBadWolf
ich kann meinen nächsten wohl aber auch lieben, ohne an gott zu glauben, oder nicht?

Ich hoffe es, ja. Im Übrigen kann man auch gut an Gott glauben, ohne seinen Nächsten zu lieben.

Vielleicht sollte man aber sowieso erst einmal anfangen, seinen FERNSTEN zu lieben... :eek3:


Original geschrieben von BigBadWolf
jemand, der mir erzählen will, wie viel besser es mir gehen würde, wenn ich an gott glauben würde, is bei mir sofort auf /ignore

Wenn du an den Humor glauben würdest, würde es dir gleich tausendmal besser gehen... :D


Original geschrieben von BigBadWolf
so einen mist hab ich lange nicht mehr gelesen.

Dem schließe ich mich mit meiner subjektiven Meinung an.


Original geschrieben von BigBadWolf
wer sowas postuliert und maybe noch ernst meint...

Naja, er hat ja leicht reden, er ist ja keine muslimische Frau...

Llew Silverhand
12. Mai 2004, 19:56
Ich möchte anmerken dass wir keine Institution haben.
Also soviel dazu

SubTarvoc
12. Mai 2004, 20:08
Original geschrieben von Llew Silverhand
Ich möchte anmerken dass wir keine Institution haben.
Also soviel dazu

Wer ist "wir"?

shaoling
12. Mai 2004, 20:19
Die Anhänger einer gewissen Religion...

Burnz
12. Mai 2004, 20:27
Original geschrieben von Subcommander Tarvoc
Naja, er hat ja leicht reden, er ist ja keine muslimische Frau...

Ich hab auch nicht gesagt, dass ich es befürworte, unverschleierte Frauen zu steinigen, ich bin ja auch kein Muslim. Aber wenn es von mir aus einen Gott geben würde, der fordert alle unverschleierten Männer zu steinigen, würde ich ab sofort einen Schleier tragen, und dass nicht nur aus Angst.

Kalash
12. Mai 2004, 20:41
ich glaube immernoch das gott ein toss ist (ich weis der ist alt aber ich glaub das wirklich :8[: )








:elefant:

Llew Silverhand
12. Mai 2004, 20:47
Original geschrieben von Subcommander Tarvoc


Wer ist "wir"? Asatruar/Heiden/Paganisten sind wohl häufige Bezeichnungen.

Ich wähle Asatruar weil es am präzisisten ist

BigBadWolf
12. Mai 2004, 20:59
Original geschrieben von Subcommander Tarvoc

1. Wirklich?

Dann sind Wicca, der Discordianismus und New Age also für dich keine Religionen?



2. Warum diskoordinierst du sie nicht?

Und so geht's:
Fang' an, von Göttern zu erzählen, die du dir selbst ausgedacht hast! Je absurder, desto besser! Oder denke dir einfach spontan ein total schräges Weltbild aus, von dem du dann sie zu überzeugen versuchst! Führe ihren ganzen Glauben ad absurdum! Du darfst mit diesen Leuten AUF KEINEN FALL rational argumentieren, sonst haben sie dich. Diese Leute sind der Vernunft nicht zugänglich. Du musst noch viel absurder argumentieren als sie! Streng' deine Phantasie an! Reisse ihre Realitätstunnel nieder! Ich garantiere dir: Mit einer vollen Ladung Phantasie kommen diese Leute nur sehr schwer klar!
Ich garantiere dir: So eine Diskussion wird für euch beide unvergesslich! :lol:

"Phantasie ist mächtiger als Wissen, denn das Wissen ist begrenzt."
- Albert Einstein

3. Wenn du an den Humor glauben würdest, würde es dir gleich tausendmal besser gehen... :D

zu 1.: ich bin es leid, über ausnahmen zu diskutieren. das führt zu nix. sicher ist (wie auch schon irgendwo in diesem thread geschrieben) verallgemeinerung nicht schön, aber diese religionen stützen sich dann eben auf andere sachen, die mir absolut rätselhaft und unglaubwürdig erscheinen. hab auch keinen bock, mich über jede religion zu informieren, die es gibt, damit ich eine finde, die zu mir passt, ehrlich gesagt. und wenn wir eben (wir sind uns ja einig, dass die großen weltreligionen größtenteils dreck am stecken haben) nur über solche ausnahmen sprechen, sollten wir erst mal die großen "bekämpfen" :P

zu 2.: das problem ist, ich _will_ das nicht. ich bin eine ziemlich rechthaberische person, und viele leute erzählen mir oft, dass man mit mir nicht diskutieren kann. das liegt aber (imho) daran, dass ich auch nicht selten recht habe. ich weigere mich aber mich auf eine stufe mit diesen religiösen spinnern zu stellen, die, wie du schon sagst, bei einer noch absurderen theorie das handtuch werfen müssen. egal, wie witzig das ganze is, und, zugegebenermaßen, hab ich mit nem kumpel schon diverse leute auf diese art und weise auch auf anderen feldern hart verarscht, aber diese problematik ist mir dann irgendwo doch zu ernst, um mich dort jedes mal einfach nur drüber zu amüsieren, mal ganz davon abgesehen, dass ich net immer zeit für so ne scheisse hab (ok, ich hab zeit, darüber in nem i-net forum zu diskutieren, punkt für dich 8[ )

zu 3.: versteh ich jetzt nicht ganz, was das mit dem quote zu tun hat...wenn du mir sagen willst, dass ich humorlos bin, kann ich dir nur widersprechen, aber das bringt hier ja wohl auch nicht wirklich was. grundsätzlich versuche ich aber in einer diskussion über ein doch relativ ernstes thema nur dann sarkastisch zu werden, wenn ich merke, dass mein gegenüber wirklich so hart dämlich is, dass er es verdient, ausgelacht zu werden.

SubTarvoc
12. Mai 2004, 21:03
Original geschrieben von Burnz
Ich hab auch nicht gesagt, dass ich es befürworte, unverschleierte Frauen zu steinigen, ich bin ja auch kein Muslim. Aber wenn es von mir aus einen Gott geben würde, der fordert alle unverschleierten Männer zu steinigen, würde ich ab sofort einen Schleier tragen, und dass nicht nur aus Angst.

Wenn du dich so einem Gott unterwirfst, bist du armselig. Naja, wie immer, nur meine subjektive Meinung...


Original geschrieben von Llew Silverhand
Asatruar/Heiden/Paganisten sind wohl häufige Bezeichnungen.

Ich wähle Asatruar weil es am präzisisten ist

Und welchem Paganismus hängst du an?

Ich meine, es gibt ja verschiedene Arten, ägyptisch, keltisch, germanisch, griechisch, babylonisch, japanisch, etc. Letztendlich wäre ja auch der Discordianismus in gewisser Weise ein Paganismus.

Llew Silverhand
12. Mai 2004, 21:25
wer lesen kann...
da ist noch nen Zweiter Satz.

SubTarvoc
12. Mai 2004, 21:29
Original geschrieben von BigBadWolf
zu 1.: ich bin es leid, über ausnahmen zu diskutieren.

JEDE Theorie stürzt mit nur EINEM Gegenbeweis!

Ich meine, in der Wissenschaft kannst du ja auch nicht sagen: "So, ich behaupte jetzt einfach mal 'was und halte es für richtig! Ach, da und da geht das nicht? Nerv' mich doch nicht, ich diskutiere doch nicht über Ausnahmen!" :lol:
Zumindest kannst du das nicht, wenn du deine Seriösität behalten willst.


Original geschrieben von BigBadWolf
hab auch keinen bock, mich über jede religion zu informieren, die es gibt, damit ich eine finde, die zu mir passt, ehrlich gesagt.

Womit wir wieder beim Thema Ignoranz sind?

Wie kannst du dir anmaßen, etwas zu verurteilen, was du nicht einmal KENNST?


Original geschrieben von BigBadWolf
das problem ist, ich _will_ das nicht.

Nein, das Problem ist, du _kannst_ das nicht. Im Folgenden werde ich dir auch erläutern, wieso. Aber lies einfach weiter.


Original geschrieben von BigBadWolf
ich bin eine ziemlich rechthaberische person, und viele leute erzählen mir oft, dass man mit mir nicht diskutieren kann.

Heißt mit anderen Worten:
1. Du bist zu unflexibel, dich in eine andere Meinung hineinzuversetzen.
2. Du bist auf deinen Realitätstunnel total fixiert. Du könntest dir - selbst aus Scherz und Verarsche (was ja ein Zweck der Diskoordinierung sein soll) - kein neues Weltbild ausdenken.

Ein Tipp: Versuch' mal, soviel über andere Meinungen in Erfahrung zu bringen, wie möglich. Denk' dich in sie hinein. Und dann denk' selbst weiter. Und experimentiere auch mit Humor. Schreib' z.B. Knüttelverse, kleine Gedichte, Fabeln oder einfach einen Aufsatz über die verschiedenen Aspekte von etwas, das du gelesen oder erfahren hast. Das hat auch mir aus meiner starren Konditionierung geholfen, ich war nämlich mal so ähnlich wie du.


Original geschrieben von BigBadWolf
das liegt aber (imho) daran, dass ich auch nicht selten recht habe.

Das key word in diesem Satz ist imho, eine Ironie des Schicksals (oder Synchronizität), dass es hier in Klammern steht.

Was immer der Denker denkt, wird der Beweisführer beweisen. Das heißt im Klartext: Wenn du von etwas überzeugt bist, wirst du immer weiter Beweise dafür finden und alle gegenteiligen Beweise ignorieren - und zwar unterbewusst, d.h. du kannst gar nichts dafür. Das geht mir so, das geht dir so, und das geht allen so. (Wobei: schreckliches Wort, allen. Kommt in so furchtbaren Phrasen vor wie allen Katholiken, allen Juden, allen Atheisten, allen Moslems, etc.)


Original geschrieben von BigBadWolf
ich weigere mich aber mich auf eine stufe mit diesen religiösen spinnern zu stellen

Das macht nichts. Die weigern sich ja auch, sich mit dir auf eine Stufe zu stellen. :lol:

Im Übrigen stellst du dich kaum mit ihnen auf eine Stufe, sondern du durchbrichst ihre Konditionierung (oder, bei weniger erfahrenen Diskoordinierern, du versuchst es), und damit stellst du sie mit dir auf eine Stufe (vorrausgesetzt, du hast selbst deine Konditionierung bereits überwunden).


Original geschrieben von BigBadWolf
und, zugegebenermaßen, hab ich mit nem kumpel schon diverse leute auf diese art und weise auch auf anderen feldern hart verarscht

Woran man sieht, dass jeder Mensch (sogar du ;)) die Fähigkeit hat, seine Phantasie (und damit in letzter Konsequenz seine Intelligenz) ins Unermessliche zu steigern, wenn er nur will. IQ und dieser ganze Berechnungs-Firlefanz sind Tricks, um die Menschen in ihrer kleinen Tunnelrealität gefangen zu halten!

Querdenken heißt die Lösung! Über seine Programmierung hinauswachsen, erkennen, dass sie willkürlich ist und dass man sie beliebig verändern kann - ob zum Spaß oder aus "konstruktiveren Gründen", sei dir überlassen!


Original geschrieben von BigBadWolf
aber diese problematik ist mir dann irgendwo doch zu ernst

Du darfst sie gerne ernst nehmen. Du darfst auch gerne anfangen, sie mit Humor zu nehmen. Du darfst es auch gerne sein lassen. Du darfst sie sogar gerne mit Humor ernstnehmen!

Du darfst gerne mit deinem Gehirn tun, was du willst!


Original geschrieben von BigBadWolf
wenn du mir sagen willst, dass ich humorlos bin, kann ich dir nur widersprechen

Ich sagte keineswegs, dass du humorlos bist. Es gibt keine humorlosen Menschen. Ich sagte nur, dass du anfangen könntest, mit deiner Definition von Humor und Ernst zu spielen. Das kann nämlich auch sehr humorvoll sein. :D


Original geschrieben von BigBadWolf
grundsätzlich versuche ich aber in einer diskussion über ein doch relativ ernstes thema nur dann sarkastisch zu werden, wenn ich merke, dass mein gegenüber wirklich so hart dämlich is, dass er es verdient, ausgelacht zu werden.

Sarkasmus ist nicht das Selbe wie Humor! Du kannst auch sehr humorvoll sein, ohne dein Gegenüber gleich zu verarschen. Du kannst sogar humorvoll sein, ohne dass dein Gegenüber das überhaupt bewusst merkt!
Was ich damit sagen will: DU entscheidest, wann und wie du Humor, Sarkasmus oder rationalen Ernst einsetzt, niemand sonst! Und erst recht nicht die Programme, die dir mit der Zeit durch dein inneres und äußeres Umfeld einprogrammiert wurden!

Gehe flexibel mit den Begriffen um. Mit allen Begriffen.
Platon glaubte, mit dem Denken kommt man zu großer Weisheit. Ich denke, mit dem Querdenken kommt man zu noch viel viel größerer Weisheit!


Glaub' mir kein Wort, wenn du nicht willst, aber es ist wirklich bewusstseinserweiternd! Ich zum Beispiel stehe erst ganz am Anfang und ich finde es schon fantastisch!

SubTarvoc
12. Mai 2004, 21:31
Original geschrieben von Llew Silverhand
wer lesen kann...
da ist noch nen Zweiter Satz.

Also ist Asatruar deine paganistische Ausrichtung? Was ist das denn genau? Ist das die germanische Richtung? Mit der kenne ich mich nämlich leider nicht so genau aus. :(

Llew Silverhand
12. Mai 2004, 21:33
wurd schon mehrmals erwähnt

SubTarvoc
12. Mai 2004, 21:38
Okay, danke!

Burnz
12. Mai 2004, 21:54
Original geschrieben von Subcommander Tarvoc
Wenn du dich so einem Gott unterwirfst, bist du armselig. Naja, wie immer, nur meine subjektive Meinung...


Naja, wenn man bedenkt, dass man alles, was man ist, diesem Gott verdankt...
Aber ich schaffe es natürlich selbst oft genug nicht, mich den Regeln vollständig zu unterwerfen.

SubTarvoc
12. Mai 2004, 22:07
Original geschrieben von Burnz
Naja, wenn man bedenkt, dass man alles, was man ist, diesem Gott verdankt...

Ich wäre lieber nicht existent als Sklave.
Deswegen bin ich momentan bestrebt, damit aufzuhören, Sklave zu sein. :D


Original geschrieben von Burnz
Aber ich schaffe es natürlich selbst oft genug nicht, mich den Regeln vollständig zu unterwerfen.

Das hat etwas mit R.A. Wilsons SNAFU-Prinzip zu tun. Das besagt (unter anderem), dass, sobald deinem Geist Fesseln angelegt werden, dieser sich unterbewusst bemühen wird, aus diesen Fesseln auszubrechen. Es besagt aber auch, dass Effektive Kommunikation nur auf gleichen Ebenen möglich ist. Das heißt, du wirst mit deinem Boss oder Vorgesetzten (und wie wird das erst mit einem Gott sein, der unendlich weit über dir steht) nie eine effektive, ehrliche Kommunikation aufbauen (es sei denn, du machst dich davon los, ihn als über dir stehend anzusehen [und davon ist abzuraten, wenn du deinen Job oder im schlimmsten Falle dein Leben behalten willst]).

Burnz
12. Mai 2004, 22:18
Original geschrieben von Subcommander Tarvoc
Ich wäre lieber nicht existent als Sklave.
Deswegen bin ich momentan bestrebt, damit aufzuhören, Sklave zu sein. :D


Ich bin kein Sklave. Ich handle so nicht aus Zwang, sondern aus Dankbarkeit.

AIL
12. Mai 2004, 22:19
Original geschrieben von Subcommander Tarvoc

Du darfst mit diesen Leuten AUF KEINEN FALL rational argumentieren, sonst haben sie dich.
Ich hatte vor ca. 2 Wochen insgesamt bestimmt 2 Stunden mit denen an der Haustür geredet + nochmal 1 h Heftchen lesen zwischen den 2 Begegnungen.
Ich habe nie etwas anderes gemacht als rational zu argumentieren, fand' es Mal 'ne Nette Abwechslung, mich mit denen zu unterhalten.
Warum sie an Gott glauben, haben sie relativ plausibel begründen können, doch der Rest war so widersprüchlich in sich selbst, dass mir nicht wirklich einleuchten will, wieso Menschen an sowas glauben.

Ich meine im Prinzip ist die Ideologie der Zeugen: Gott bringt alle, die ihn nicht als Herrscher akzeptieren wollen um und die wenigen Überlebenden werden ein ewiges Leben im Paradies führen können.
Also irgendwie fehlt mir da ein winzigkleinbisschen der Toleranzgedanke...

SubTarvoc
12. Mai 2004, 22:27
Original geschrieben von Burnz
Ich bin kein Sklave. Ich handle so nicht aus Zwang, sondern aus Dankbarkeit.

Aus welchem konditionierten, einprogrammierten Reiz heraus du handelst, ist dabei weitestgehend irrelevant.


Original geschrieben von AIL
doch der Rest war so widersprüchlich in sich selbst, dass mir nicht wirklich einleuchten will, wieso Menschen an sowas glauben.

Irrational ist es in der Tat. Aber das ist gar nicht der Punkt.
Der Punkt ist der: Wenn du mit ihnen rational argumentierst, dann bringt das beiden Seiten nichts, da sie rationalen Argumenten überhaupt nicht zugänglich sind. Wenn du aber deine Phantasie benutzt, um sie in Blödheit noch zu übertreffen, dann wird das entweder ihnen helfen, indem es ihre Ketten zersprengt, oder auch nicht. Wenn nicht, hattest du wenigstens deinen Spaß. Das heißt: Für dich bringt es in jedem Fall etwas und für sie eventuell auch!


Original geschrieben von AIL
Ich meine im Prinzip ist die Ideologie der Zeugen: Gott bringt alle, die ihn nicht als Herrscher akzeptieren wollen um und die wenigen Überlebenden werden ein ewiges Leben im Paradies führen können.
Also irgendwie fehlt mir da ein winzigkleinbisschen der Toleranzgedanke...

Wenn du mir jetzt noch den Unterschied zur katholischen Kirche nennen kannst, bekommst du von mir einen :keks:.

Burnz
12. Mai 2004, 22:44
Original geschrieben von Subcommander Tarvoc
Aus welchem konditionierten, einprogrammierten Reiz heraus du handelst, ist dabei weitestgehend irrelevant.

Nein, die Gründe meines Handels sind ganz und gar nicht irrelevant, es ist ein grosser Unterschied, ob ich mich als Sklave aus Zwang gewissen regeln unterwerfe, oder ob ich das als freier Mensch aus Dankbarkeit und Glauben mache. Die meisten unterwerfen sich auch den Gesetzen unseres Staates, und viele sicher nicht aus Angst vor Strafe, sondern aus Überzeugung. Meine Gründe sind also ganz und gar nicht irrelevant.

Hm, ich würd gern mal mit sonem Zeugen reden...bei mir kommt aber nie einer vorbei...

BigBadWolf
13. Mai 2004, 10:52
Original geschrieben von Subcommander Tarvoc
JEDE Theorie stürzt mit nur EINEM Gegenbeweis!

Ich meine, in der Wissenschaft kannst du ja auch nicht sagen: "So, ich behaupte jetzt einfach mal 'was und halte es für richtig! Ach, da und da geht das nicht? Nerv' mich doch nicht, ich diskutiere doch nicht über Ausnahmen!" :lol:
Zumindest kannst du das nicht, wenn du deine Seriösität behalten willst.
sicherlich stimmt das. es ist ja auch _keine_ theorie, dass religion im grunde scheisse sind. mir ist schon klar, dass das ganze meine eigene meinung ist, die ich - mit diversen erfahrungen, die ich gemacht habe - einigermaßen begründen kann. natürlich würde ich mir nicht anmaßen, über Wicca (was ich hier btw zum ersten mal in meinem leben lese 8[ ) zu urteilen.

mir ging es eher darum, dass der großteil der menschen (und das sind nunmal die, die den weltreligionen ergeben sind) sich eben an sachen bindet, die ich mit meinem menschen- und weltbild nicht in einklang bringen kann und wo ich mir nicht vorstellen kann, wie es ein _rational_ denkender mensch kann. sicherlich muss ich zugeben, dass viele der größten scientisten der historie sehr religiös waren (galilei zweifelte ja nie an der existenz gottes, sondern eben nur daran, wie sie gelehrt wird), was das ganze widerlegen würde...zugegeben ja, aber mit heutigen wertvorstellungen sehe ich da keine möglichkeit zum einklang.

wenn ich mich mit einer anderen religion (z.b. wicca 8[ ) beschäftigen würde, würden mir sicherlich auch sachen auffallen, die ich nicht verstehen kann, weil sie - für mich - unmöglich sind. und ich denke, dass das bei jeder religion so sein wird. aber das ist eben die frage, ob man an eine höhere kraft glaubt oder nicht. im grunde ist hoffnung ja auch nix anderes und ich hoffe viel (vor allem jetzt in der abizeit :P )


Original geschrieben von Subcommander Tarvoc
Womit wir wieder beim Thema Ignoranz sind?

Wie kannst du dir anmaßen, etwas zu verurteilen, was du nicht einmal KENNST?
keine ahnung, ob man es ignoranz oder desinteresse nennen würde. da ich mir nicht anmaßen könnte und wöllte, darüber zu urteilen, würde ich es eher desinteresse nennen...und vielleicht erfahrung, da sich für mich bis jetzt jede religion, die ich kenne, als kartenhaus offenbahrt hat, das ziemlich schnell zusammenfällt.


Original geschrieben von Subcommander Tarvoc
Nein, das Problem ist, du _kannst_ das nicht. Im Folgenden werde ich dir auch erläutern, wieso. Aber lies einfach weiter.

Heißt mit anderen Worten:
1. Du bist zu unflexibel, dich in eine andere Meinung hineinzuversetzen.
2. Du bist auf deinen Realitätstunnel total fixiert. Du könntest dir - selbst aus Scherz und Verarsche (was ja ein Zweck der Diskoordinierung sein soll) - kein neues Weltbild ausdenken.

Ein Tipp: Versuch' mal, soviel über andere Meinungen in Erfahrung zu bringen, wie möglich. Denk' dich in sie hinein. Und dann denk' selbst weiter. Und experimentiere auch mit Humor. Schreib' z.B. Knüttelverse, kleine Gedichte, Fabeln oder einfach einen Aufsatz über die verschiedenen Aspekte von etwas, das du gelesen oder erfahren hast. Das hat auch mir aus meiner starren Konditionierung geholfen, ich war nämlich mal so ähnlich wie du.es ist möglich, dass ich das nicht _kann_, aber ich will es auch nicht. das ist der springende punkt. man kann sicherlich alles erlernen, wenn der wille da ist.

ich versetze mich oft genug in andere leute (sonst wäre das leben sicherlich schwer), und ich verstehe auch viele ihrer beweggründe bei allen möglichen situationen. aber da religion und glauben nunmal eine persönliche sache sind, kann man sich damit auseinandersetzen wie man will - wenn man daran zweifelt, ist dieser denkprozess schon verloren. das ist eben auch das, was ich an religiösen leuten kritisiere. sie hinterfragen _nie_ das, woran sie glauben, sondern nehmen es als gegeben hin. sonst würden sich auch für sie schwachstellen in ihrem glauben offenbahren. oder man verstrickt sich in noch mehr widersprüche, aber hier wieder meine meinung. man(n!) hat ja selbst schon probleme, sich in frauen hineinzuversetzen und das halte ich für reichlich unproblematischer im vergleich. ;)

keine ahnung, ob die humorvolle auseinandersetzung mit diesem thema bei mir zur jetzigen zeit etwas bringen kann. grundsätzlich denke ich, dass ich, wenn ich das erste mal bewusst einen lieben menschen verliere, anfangen werde darüber nachzudenken - ernsthaft. aber mein humor ist nicht so gestrickt, dass ich mir (ohne mich wirklich darüber lustig zu machen, was ja deiner meinung nach nicht der sinn sein soll) damit religionen erschließen könnte. jedenfalls halte ich das für recht unwahrscheinlich.


Original geschrieben von Subcommander Tarvoc
Das key word in diesem Satz ist imho, eine Ironie des Schicksals (oder Synchronizität), dass es hier in Klammern steht.
das hab ich schon bewusst so geschrieben. ich halte ja meine meinung nicht für das allerheil und will, dass mir alle menschen zu füßen liegen. aber ich will auch nur die beschränkten horizonte (pl. von horizont? ) von diversen personen aufbrechen. und obwohl ich maybe auch etwas verbohrt bin auf einigen gebieten bin, gibt's noch viel schlimmere personen, die von mir was lernen können ;)


Original geschrieben von Subcommander Tarvoc
Das macht nichts. Die weigern sich ja auch, sich mit dir auf eine Stufe zu stellen. :lol:

Im Übrigen stellst du dich kaum mit ihnen auf eine Stufe, sondern du durchbrichst ihre Konditionierung (oder, bei weniger erfahrenen Diskoordinierern, du versuchst es), und damit stellst du sie mit dir auf eine Stufe (vorrausgesetzt, du hast selbst deine Konditionierung bereits überwunden).

Woran man sieht, dass jeder Mensch (sogar du ;)) die Fähigkeit hat, seine Phantasie (und damit in letzter Konsequenz seine Intelligenz) ins Unermessliche zu steigern, wenn er nur will. IQ und dieser ganze Berechnungs-Firlefanz sind Tricks, um die Menschen in ihrer kleinen Tunnelrealität gefangen zu halten!

Querdenken heißt die Lösung! Über seine Programmierung hinauswachsen, erkennen, dass sie willkürlich ist und dass man sie beliebig verändern kann - ob zum Spaß oder aus "konstruktiveren Gründen", sei dir überlassen!

Du darfst sie gerne ernst nehmen. Du darfst auch gerne anfangen, sie mit Humor zu nehmen. Du darfst es auch gerne sein lassen. Du darfst sie sogar gerne mit Humor ernstnehmen!

Du darfst gerne mit deinem Gehirn tun, was du willst!
ich werd's bei gelegenheit mal ausprobieren. wenn dann aber sicher nur zum spass, denn konstruktiv hab ich's schon oft genug probiert, bin aber gescheitert, weil ich es nicht (ohne sarkastisch zu werden) schaffe, mich konträr zu meiner persönlichen überzeugung zu äußern. zumindest nicht, wenn dabei kein egoistisches interesse im vordergrund steht...und das tut es bei dem eben nicht - siehe desinteresse.

der rest deines posts erübrigt sich dann...mal sehen, ob ich irgendwann mal den drang verspüre, dass - consciously - zu versuchen, was du mir hier versuchst vorzuschlagen :hammer: denn normalerweise passiert sowas (außer eben bei sarkasmus) imho eher unbewusst

AIL
13. Mai 2004, 17:55
Original geschrieben von Subcommander Tarvoc
Wenn du mir jetzt noch den Unterschied zur katholischen Kirche nennen kannst, bekommst du von mir einen :keks:.
Hmm... die von der katholischen Kirche kommen net an meine Tür um mir dieses Zeug zu verzapfen.

Wehe die Versprechungen vom Keks sind genauso leer wie die vom Paradies! :p

Scarab
13. Mai 2004, 18:07
Apropos Religionen, ich wurde gerade an der Bushaltestelle von 3 Japanerinnen mit gebrochenem Englisch zugelabert über ihre Weltfriedensreligion(sekte?), über ihren Botschafter des Friedens und mit lauter Prospekten belästigt. :eek3:

SubTarvoc
13. Mai 2004, 19:03
Original geschrieben von Burnz
Nein, die Gründe meines Handels sind ganz und gar nicht irrelevant, es ist ein grosser Unterschied, ob ich mich als Sklave aus Zwang gewissen regeln unterwerfe, oder ob ich das als freier Mensch aus Dankbarkeit und Glauben mache.

Das meinte ich gar nicht. Ich werde es unten näher erläutern.


Original geschrieben von Burnz
Die meisten unterwerfen sich auch den Gesetzen unseres Staates, und viele sicher nicht aus Angst vor Strafe, sondern aus Überzeugung.

Die Frage ist, woher kommt diese Überzeugung?
Sicher nicht daher, dass ständig gepredigt wird, wie toll doch unser Staat ist und wie toll der Kapitalismus ist und wie gut es uns allen dank des Ausbeutersystems geht, nein, deswegen doch nicht!

Versteh' mich nicht falsch. Ich bin ganz und gar nicht der Meinung, dass alle Menschen, wenn sie frei denken, zu den selben Ergebnissen kommen wie ich. Ich sehe nur, dass die meisten Menschen (ich schließe mich hier übrigens absolut mit ein!!!) in ihren Überzeugungen eben nicht frei sind, denn das würde bedeuten, dass sie sie beliebig verändern könnten, wenn es nötig ist und/oder sie einfach etwas Spaß haben wollen. Bei den meisten Menschen sitzt die Überzeugung so fest, dass sie praktisch nicht veränderbar ist. Eine solche Überzeugung ist einprogrammiert bzw. konditioniert, also nicht frei.
Freie Überzeugungen sind immer veränderbar.

In diesem Licht gesehen wäre deine Dankbarkeit gegenüber deinem Gott ein konditionierter Reiz (es sei denn, sie ist es nicht, aber dann wäre er veränderbar, und zwar nur von dir und zwar bewusst). Wäre sie frei, würdest du sie bewusst verändern, wenn nötig oder spaßig. Und da es nötig ist, wenn dein Leben oder deine Freiheit bedroht wird, würdest du sie bewusst abändern, wäre sie frei. Es sei denn, du wolltest sie nur noch eine Zeitlang behalten, weil sie Spaß macht. :D


Original geschrieben von Burnz
Hm, ich würd gern mal mit sonem Zeugen reden...bei mir kommt aber nie einer vorbei...

In großen Städten gibt's immer wieder welche, die da 'rumstehen. Es müssen auch keine Zeugen sein, ich hatte auch schon großen Spaß mit Mormonen oder sogar Aktivisten der evangelischen Kirche! Selbst Aktivisten der BüSo (eine politische Vereinigung) kann man sehr erfolgreich diskoordinieren, obwohl ihr Weltbild durch und durch rational ist (und im Übrigen meiner Ansicht nach gar nicht so dumm...).


Original geschrieben von BigBadWolf
mir ging es eher darum, dass der großteil der menschen (und das sind nunmal die, die den weltreligionen ergeben sind) sich eben an sachen bindet, die ich mit meinem menschen- und weltbild nicht in einklang bringen kann und wo ich mir nicht vorstellen kann, wie es ein _rational_ denkender mensch kann.

Wie gesagt, der Rationalismus ist auch ein Glaube (d.h. eine Tunnelrealität), wenn auch nicht gerade an einen Gott.

Beschäftige dich mit anderen Tunnelrealitäten, und dir wird aufgehen, wie relativ solche Tunnel sind. Vielleicht kannst du dann sogar deinen eigenen erweitern.


Original geschrieben von BigBadWolf
aber da religion und glauben nunmal eine persönliche sache sind, kann man sich damit auseinandersetzen wie man will - wenn man daran zweifelt, ist dieser denkprozess schon verloren.

Ich verstehe diesen Satz nicht?

Ich will einfach nur sagen, dass es leicht ist, an Anderen zu zweifeln, aber nur schwer, an sich selbst und der eigenen Tunnelrealität. Und wenn man erlernt, wie man seine eigene Tunnelrealität bewusst verändern kann, statt immer nur die von anderen abzulehnen, fängt der Spaß erst richtig an! :D Denn dann kannst du anfangen, dich selbst zu programmieren.


Original geschrieben von BigBadWolf
sie hinterfragen _nie_ das, woran sie glauben, sondern nehmen es als gegeben hin.

Hinterfragst du das, was du glaubst, immer? Und wenn ja wie?
Diese Frage ist wertfrei und ich hätte gerne eine ehrliche Antwort.


Original geschrieben von BigBadWolf
aber mein humor ist nicht so gestrickt, dass ich mir (ohne mich wirklich darüber lustig zu machen, was ja deiner meinung nach nicht der sinn sein soll) damit religionen erschließen könnte.

Dieser Satz geht von falschen Vorraussetzungen aus. Er geht nämlich davon aus, dass du keinen Einfluss auf dein Humorempfinden hast. Das ist das, was dich die Gesellschaft glauben machen will (keine autoritäre Gesellschaft kann neurologische Metaprogrammierer dulden, weil sie die Autorität transzendieren), aber es stimmt nicht. Du hast volle Kontrolle über deinen Humor (und über so viele andere Dinge noch)! Versuch' es mal! ;)


Original geschrieben von BigBadWolf
aber ich will auch nur die beschränkten horizonte (pl. von horizont? ) von diversen personen aufbrechen.

Das ist auch mein Ziel.


Original geschrieben von BigBadWolf
und obwohl ich maybe auch etwas verbohrt bin auf einigen gebieten bin, gibt's noch viel schlimmere personen, die von mir was lernen können

Sehr richtig. Jeder Mensch kann von jedem Anderen etwas lernen. Ich kann von dir zum Beispiel Rationalismus lernen (ich bin im Moment kein sehr rationaler Mensch, aber vielleicht fang' ich ja morgen damit an, mal schau'n), während du von mir z.B. lernen könntest, deinen Humor neu zu programmieren (wobei ich wie gesagt erst ganz am Anfang stehe mit der Selbstveränderung).


Original geschrieben von BigBadWolf
wenn dann aber sicher nur zum spass, denn konstruktiv hab ich's schon oft genug probiert, bin aber gescheitert, weil ich es nicht (ohne sarkastisch zu werden) schaffe, mich konträr zu meiner persönlichen überzeugung zu äußern.

Hm, das ist allerdings ein Problem. Der Schlüssel ist, sich soviel Wissen wie möglich anzueignen, insbesondere Wissen über andere Tunnelrealitäten (auch wenn man das Christentum eigentlich ablehnt, könnte man sich ja doch 'mal die Bibel durchlesen und/oder Predigten anhören. Man muss das ja dann nicht gut finden oder sich daran halten.).


Original geschrieben von BigBadWolf
zumindest nicht, wenn dabei kein egoistisches interesse im vordergrund steht...und das tut es bei dem eben nicht - siehe desinteresse.

Na gut. Wenn du es natürlich nicht willst, brauchst du es auch nicht zu tun. Ich sage nur, dass es einen Riesenspaß macht und dich geistig befreien kann.


Original geschrieben von AIL
Hmm... die von der katholischen Kirche kommen net an meine Tür um mir dieses Zeug zu verzapfen.

Da die katholische Kirche viel größer, mächtiger und reicher ist als die ZJ, kann sie auf dich auch viel unterbewusster Einfluss nehmen! Z.B. über Radiopredigten, die beim Frühstück laufen, und die du bewusst eventuell gar nicht so bemerkst, weil du gerade z.B. Zeitung liest - in der dann natürlich auf der ersten Seite etwas über das Statement des Papstes zu diesen Folterungen im Irak steht. ;)


Original geschrieben von Medion
Apropos Religionen, ich wurde gerade an der Bushaltestelle von 3 Japanerinnen mit gebrochenem Englisch zugelabert über ihre Weltfriedensreligion(sekte?), über ihren Botschafter des Friedens und mit lauter Prospekten belästigt.

Und warum hast du sie nicht diskoordiniert? :D

Burnz
13. Mai 2004, 19:27
Original geschrieben von Subcommander Tarvoc

Die Frage ist, woher kommt diese Überzeugung?
Sicher nicht daher, dass ständig gepredigt wird, wie toll doch unser Staat ist und wie toll der Kapitalismus ist und wie gut es uns allen dank des Ausbeutersystems geht, nein, deswegen doch nicht!

Versteh' mich nicht falsch. Ich bin ganz und gar nicht der Meinung, dass alle Menschen, wenn sie frei denken, zu den selben Ergebnissen kommen wie ich. Ich sehe nur, dass die meisten Menschen (ich schließe mich hier übrigens absolut mit ein!!!) in ihren Überzeugungen eben nicht frei sind, denn das würde bedeuten, dass sie sie beliebig verändern könnten, wenn es nötig ist und/oder sie einfach etwas Spaß haben wollen. Bei den meisten Menschen sitzt die Überzeugung so fest, dass sie praktisch nicht veränderbar ist. Eine solche Überzeugung ist einprogrammiert bzw. konditioniert, also nicht frei.
Freie Überzeugungen sind immer veränderbar.

In diesem Licht gesehen wäre deine Dankbarkeit gegenüber deinem Gott ein konditionierter Reiz (es sei denn, sie ist es nicht, aber dann wäre er veränderbar, und zwar nur von dir und zwar bewusst). Wäre sie frei, würdest du sie bewusst verändern, wenn nötig oder spaßig. Und da es nötig ist, wenn dein Leben oder deine Freiheit bedroht wird, würdest du sie bewusst abändern, wäre sie frei. Es sei denn, du wolltest sie nur noch eine Zeitlang behalten, weil sie Spaß macht. :D


Ich halte meine Meinung für frei. Ich war nicht immer Christ, meine Eltern haben mich ganz und gar nicht so erzogen, und mich auch nicht taufen lassen. Gegen meine Konfirmation hat sich mein Vater heftig gewehrt, er war damals auch nicht in der Kirche. Ich bin also aus freien Stücken zu meiner Überzeugung gekommen, und es war sicher nicht immer einfach sie beizubehalten. Wenn du mir vernünftige Gründe lieferst, meinem Gott nicht dankbar zu sein, würde ich meine Meinung auch ändern, aber ich glaub das wird schwer, ich kann mir kaum vorstellen, dass es diese Gründe gibt, also ist es auch nicht nötig sie zu ändern. Und es wird auch nicht nötig sein, wenn mein Leben dadurch bedroht ist, denn es gibt etwas, dass viel wichtiger als das Leben ist: Gottes Himmelsreich.

SubTarvoc
13. Mai 2004, 19:50
Original geschrieben von Burnz
Ich halte meine Meinung für frei.

Bist du denn so flexibel, dass du sie verändern kannst, wenn es nötig ist oder du mit ihr spielen willst?

Freiheit bedeutet Bewusstsein und Flexibilität. Bewusstsein ist die Fähigkeit, sich selbst zu erkennen. Flexibilität ist die Fähigkeit, sich selbst zu verändern. Nur, wer sich erkennend verändern kann (d.h. bewusst und flexibel ist), ist frei.


Original geschrieben von Burnz
Ich war nicht immer Christ, meine Eltern haben mich ganz und gar nicht so erzogen, und mich auch nicht taufen lassen. Gegen meine Konfirmation hat sich mein Vater heftig gewehrt, er war damals auch nicht in der Kirche. Ich bin also aus freien Stücken zu meiner Überzeugung gekommen, und es war sicher nicht immer einfach sie beizubehalten.

Die Eltern sind nicht die Einzigen, die Konditionierung prägen können. Und theoretisch könnten sie dich sogar in umgekehrter Weise konditioniert haben, als sie wollten, denn Jugendliche (und durchaus auch Ältere) tun oft das Gegenteil dessen, was ihre Eltern wollen (auch ein Effekt des SNAFU-Prinzips?). Dies ist aber auch eine Konditionierung!

Eine gute Übung ist, sich hinzusetzen (unbedingt Zeit mitbringen) und sich zu fragen: Warum habe ich mich so entschieden? Welche Umstände haben mich dazu gebracht, mich so zu entscheiden? Was hätte dagegen gesprochen? Was sprach dafür? Warum habe ich diesen Weg gewählt und nicht einen Anderen? Dies sollte absolut wertfrei geschehen! Man darf dabei weder mit seinem Schicksal hadern ("ach, hätte ich nur nicht..."), noch das Gegenteil tun. Dies kann sehr bewusstseinserweiternd wirken!


Original geschrieben von Burnz
Wenn du mir vernünftige Gründe lieferst, meinem Gott nicht dankbar zu sein

Was immer der Denker denkt, wird der Beweisführer beweisen. Wenn du der Meinung bist, dass du deinem Gott dankbar sein musst, wer bin ich, dass ich dich anders programmiere? Ich bin nicht so anmaßend wie z.B. Sekten oder auch manche Atheisten, die dich davon überzeugen wollen, dass ihre Tunnelrealität die Richtige ist, aber auf meine Weise bin ich viel grausamer als sie. Ich nehme dir nämlich die Entscheidung nicht ab. Über deinen Realitätstunnel entscheiden musst du schon selbst!
Das Einzige, was ich tun kann, ist, zu versuchen, deinen Horizont zu erweitern, indem ich dir meine Sicht der Dinge präsentiere, und die zielt nunmal auf totale geistige Befreiung (auch Befreiung von sich selbst) ab. Das heißt aber auch, dass ich, was immer du tust und denkst, akzeptieren muss.


Original geschrieben von Burnz
ich kann mir kaum vorstellen, dass es diese Gründe gibt, also ist es auch nicht nötig sie zu ändern.

Es ist vielleicht nicht nötig, aber es kann sehr lustig sein. Und es befreit ungemein!

Und zu der Sache mit dem Gottesreich: Ich werde jetzt nicht versuchen, dich von meiner Meinung zu überzeugen, denn sie ist wie Deine nur Tunnelrealität und somit subjektiv. Wenn ich wirklich die Befreihung des Bewusstseins erreichen will, darf ich nichts erzwingen, denn das würde ja wieder geistige Fessel bedeuten. Ich kann nur sagen, was ich über Konditionierung, Befreihung und Selbstprogrammierung weiß bzw. zu wissen glaube. Danach kann jeder selbst entscheiden, ob er in dieser Richtung weiterdenken oder weiterlesen (an dieser Stelle möchte ich noch einmal - natürlich ganz unverbindlich und nur für Interessierte - R.A. Wilsons "Der Neue Prometheus" empfehlen) empfehlen.
Jeder muss selbst wählen, ob er bewusst und flexibel werden will oder nicht.

Burnz
13. Mai 2004, 19:59
Original geschrieben von Subcommander Tarvoc
Eine gute Übung ist, sich hinzusetzen (unbedingt Zeit mitbringen) und sich zu fragen: Warum habe ich mich so entschieden? Welche Umstände haben mich dazu gebracht, mich so zu entscheiden? Was hätte dagegen gesprochen? Was sprach dafür? Warum habe ich diesen Weg gewählt und nicht einen Anderen? Dies sollte absolut wertfrei geschehen! Man darf dabei weder mit seinem Schicksal hadern ("ach, hätte ich nur nicht..."), noch das Gegenteil tun. Dies kann sehr bewusstseinserweiternd wirken!

Genau das hab ich schon tausend mal gemacht. Und ich hab meine Meinung meist ein wenig, aber auch mal komplett geändert, und so bin ich auch zu meiner jetzigen Meinung gekommen. Ich hinterfrage sie natürlich immer noch, und schliesse auch nicht aus, meine Meinung in gewissen Dingen zu ändern, dass ich aber von meinem Glauben abfallen werde halte ich für _sehr_ unwarscheinlich.

SubTarvoc
13. Mai 2004, 20:06
Original geschrieben von Burnz
Genau das hab ich schon tausend mal gemacht. Und ich hab meine Meinung meist ein wenig, aber auch mal komplett geändert, und so bin ich auch zu meiner jetzigen Meinung gekommen. Ich hinterfrage sie natürlich immer noch, und schliesse auch nicht aus, meine Meinung in gewissen Dingen zu ändern

Der nächste Schritt besteht jetzt darin, dir überall und immer bei allem was du denkst und tust bewusst zu werden, warum du gerade das denkst und tust. Das ist sehr schwierig und ich bin hier gerade erst ganz am Anfang, aber je öfter du dein Denken und Tun hinterfragst, desto leichter wird es.


Original geschrieben von Burnz
dass ich aber von meinem Glauben abfallen werde halte ich für _sehr_ unwarscheinlich.

Auch nicht zum Spaß? ;)

Versuch' mal Folgendes (oder lass es bleiben!): Schreibe einen Aufsatz mit Gründen, warum Gott nicht existieren kann. Das heißt nicht, dass du an diese Gründe glauben oder sie akzeptieren sollst!!! Du sollst einfach nur welche finden!
Ganz schön schwierig, oder?
Danach darfst du dann zur Erholung einen Aufsatz darüber schreiben, warum Gott existieren muss.

Sowas ist ungemein bewusstseinserweiternd! Ich schreibe gerade einen Aufsatz darüber, warum das kapitalistische lobbydiktatorische System der USA das Beste, Fairste und Gerechteste ist. ;)

Burnz
13. Mai 2004, 20:12
Original geschrieben von Subcommander Tarvoc


Der nächste Schritt besteht jetzt darin, dir überall und immer bei allem was du denkst und tust bewusst zu werden, warum du gerade das denkst und tust. Das ist sehr schwierig und ich bin hier gerade erst ganz am Anfang, aber je öfter du dein Denken und Tun hinterfragst, desto leichter wird es.



Auch nicht zum Spaß? ;)

Versuch' mal Folgendes (oder lass es bleiben!): Schreibe einen Aufsatz mit Gründen, warum Gott nicht existieren kann. Das heißt nicht, dass du an diese Gründe glauben oder sie akzeptieren sollst!!! Du sollst einfach nur welche finden!
Ganz schön schwierig, oder?
Danach darfst du dann zur Erholung einen Aufsatz darüber schreiben, warum Gott existieren muss.

Sowas ist ungemein bewusstseinserweiternd! Ich schreibe gerade einen Aufsatz darüber, warum das kapitalistische lobbydiktatorische System der USA das Beste, Fairste und Gerechteste ist. ;)

Ja, kenn ich ja alles ;)
Ok, ich habs nicht aufgeschrieben, sondern bin im Kopf die Argumente durchgegangen und hab sie widerlegt. Und eigentlich hab ich auch für fast alles was ich mache, eine Begründung. :)

SubTarvoc
13. Mai 2004, 20:22
Original geschrieben von Burnz
Ok, ich habs nicht aufgeschrieben, sondern bin im Kopf die Argumente durchgegangen und hab sie widerlegt.

Bist du auch die Argumente durchgegangen, die für die Existenz eines Gottes sprechen und hast versucht, diese zu widerlegen?

Btw. wenn man nicht nur denkt, sondern auch aufschreibt, kommt man oft zu konkreteren Ergebnissen.


Original geschrieben von Burnz
Und eigentlich hab ich auch für fast alles was ich mache, eine Begründung. :)

Eben.

Burnz
13. Mai 2004, 20:49
Original geschrieben von Subcommander Tarvoc


Bist du auch die Argumente durchgegangen, die für die Existenz eines Gottes sprechen und hast versucht, diese zu widerlegen?

Btw. wenn man nicht nur denkt, sondern auch aufschreibt, kommt man oft zu konkreteren Ergebnissen.


Ja, natürlich, ich hab ja geschrieben, dass ich meine Meinung immer wieder kritisch hinterfrage. Wobei natürlich gerade eine Religion etwas ist, dass man nicht nur mit rationalen Argumenten begründet. Naja, ich komm auch so zu konkreten Ergebnissen, auch sind die Situationen, in denen ich dazu komme, mir wirklich Gedanken zu machen, meist ziemlich ungeeignet zum Schreiben: Im Bett und unter der Dusche. Aber wer weiss, vielleicht schreib ich ja irgendwann ma n Buch. -_-

SubTarvoc
13. Mai 2004, 21:00
Tu' das, wenn du willst.

Sehr viel bewusstseinserweiternder, als ein Buch über seinen eigenen Realitätstunnel zu schreiben, ist, Aufsätze zu schreiben, in denen man sich in einen anderen Realitätstunnel hineinversetzt.

Crime2
15. Mai 2004, 23:12
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Gefährliches Halbwissen...

Diese Problematik haben wir übrigens schon zur Genüge behandelt. Lesen ist meistens hilfreich.

Deine Arroganz und dein überhebliches, unnötiges Geschwafel geht mir tierisch aufn Sack.

shaoling
15. Mai 2004, 23:16
Original geschrieben von hallohanne


Deine Arroganz und dein überhebliches, unnötiges Geschwafel geht mir tierisch aufn Sack. Ich sehe den Tatsachen ins Auge. Das solltest du auch tun.

Ich habe es mir hier übrigens nicht zur Aufgabe gemacht, dir zu gefallen. Wenn ich auf die persönliche Meinung jedes einzelnen Menschen Wert läge, wäre ich wohl schon verloren...

Crime2
16. Mai 2004, 01:22
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Ich sehe den Tatsachen ins Auge. Das solltest du auch tun.

Ich habe es mir hier übrigens nicht zur Aufgabe gemacht, dir zu gefallen. Wenn ich auf die persönliche Meinung jedes einzelnen Menschen Wert läge, wäre ich wohl schon verloren...

Ich kritisiere nicht deine Meinung zu einzelnen Dingen, deine Person oder sonst etwas.
Jediglich deine Art zu schreiben finde ich arrogant und überheblich und solch einem Forum nicht angemessen.

shaoling
16. Mai 2004, 01:49
Dann bin ich ja mehr als zufrieden. Arroganz sagt man mir nicht selten nach, aber ich kann bzw. will auch gar nichts dagegen tun. Wenn man mich besser kennt und alles mit etwas Humor nimmt, kommt man recht gut damit aus, habe ich festgestellt.

SubTarvoc
16. Mai 2004, 11:50
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Ich sehe den Tatsachen ins Auge.

Das denkt jeder von sich.
"Was immer der Denker denkt, wird der Beweisführer beweisen."


Original geschrieben von sHaO-LiNg
Arroganz sagt man mir nicht selten nach, aber ich kann bzw. will auch gar nichts dagegen tun.

Doch, kannst du. Mit der richtigen Technik. Letztendlich ist es deine Entscheidung, wie du dich verhalten willst.
Lies dir noch 'mal meine Posts durch (oder lass' es) und/oder besorg' dir "Der Neue Prometheus" von R.A. Wilson (oder lass' es).


Original geschrieben von sHaO-LiNg
Wenn man mich besser kennt und alles mit etwas Humor nimmt, kommt man recht gut damit aus, habe ich festgestellt.

Richtig! Humor ist überhaupt der Schlüssel. Es sei denn, er ist es nicht. :hammer:

shaoling
16. Mai 2004, 13:44
Original geschrieben von Subcommander Tarvoc
Doch, kannst du. Mit der richtigen Technik. Letztendlich ist es deine Entscheidung, wie du dich verhalten willst.
Lies dir noch 'mal meine Posts durch (oder lass' es) und/oder besorg' dir "Der Neue Prometheus" von R.A. Wilson (oder lass' es). Eben, ich will es einfach nicht. Warum auch?
Es wirkt auf Menschen, die nicht oft mit mir zu tun haben bzw. mich nur sehr flüchtig kennen - z.B. meine Lehrer ;) -, zwar oft abschreckend und wirklich arrogant, aber die Menschen, mit denen ich täglich zusammen bin und die mich daher besser kennen, können gut damit umgehen. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass meiner "RL-Arroganz" in der Mehrzahl der Fälle eine gewisse Ironie innewohnt, die nicht für jeden leicht zu erkennen oder zu akzeptieren ist.

SubTarvoc
16. Mai 2004, 16:11
Gut, von mir aus. Tu', was du willst, soll sein das ganze Gesetz. ;)