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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Burschenschaften ?



DerTotmacher
13. September 2004, 17:44
Was haltet ihr denn so davon?

Was ist der Unterschied zwischen einer schlagenden und einer nichtschlagenden Verbindung?
-Prügeln die sich die ganze Zeit?

Was sind denn so eure Erfahrungen.

Ich stehe dem ganzen bisher skeptisch gegenüber.

Go.Go.Go!

Komi[D'S]
13. September 2004, 17:46
schlagende duellieren sich mit dem degen.
siehe: schmiss.

Franzmann2
13. September 2004, 17:47
Original geschrieben von DerTotmacher


Was ist der Unterschied zwischen einer schlagenden und einer nichtschlagenden Verbindung?
-Prügeln die sich die ganze Zeit?



:rofl2: lol, das ownt mich :D

obwohl da einstellungsmäßig was dran ist

DerTotmacher
13. September 2004, 17:50
Original geschrieben von Komi
siehe: schmiss. :confused:

Myxomat
13. September 2004, 17:51
Ich finde Verbindungen einfach nur lächerlich.

DerTotmacher
13. September 2004, 17:53
könnte mal vielleicht einer seinen Standpunkt auch begründen :frust:

Myxomat
13. September 2004, 17:56
Was gibts da zu begründen? Entweder man steht auf son Quatsch oder eben nicht. Musst du wohl für dich selber entscheiden.

Komi[D'S]
13. September 2004, 18:14
Original geschrieben von DerTotmacher
:confused:
http://www.daswillichwissen.de/Schmiss

Crime2
13. September 2004, 18:14
Original geschrieben von DerTotmacher
Was haltet ihr denn so davon?

Was ist der Unterschied zwischen einer schlagenden und einer nichtschlagenden Verbindung?
-Prügeln die sich die ganze Zeit?

Was sind denn so eure Erfahrungen.

Ich stehe dem ganzen bisher skeptisch gegenüber.

Go.Go.Go!

boah lol
bitte etwas nachdenken
da geht es um das duellieren mit dem degen.
Als Schmiss bez. man die dabie auftrtenden ''Verletzungen'' im Gesicht.

DerTotmacher
13. September 2004, 18:17
woher soll ich bitte wissen das schmiss eine verletzungs art hervorgerufen durch einen degen ist?

Ich wußte ja bis grad eben noch nich mal das das überhaupt ein Wort und keine Verarsche is :D

Und sonst was hälste davon?

Komi[D'S]
13. September 2004, 18:20
verbindungen können praktisch sein.
man kann als universitätsneuling kontakte knüpfen und bekommt hilfe die man sonst nicht bekommt. beispielsweise haben einige verbindungen eigene buden in denen die mitglieder wohnen können.
und sie machen gute partys.
aber für mich wärs nix. das gehabe ist nicht mein fall.

DerTotmacher
13. September 2004, 18:26
genau das meine ich.

Wie schaut denn dieses "gehabe " aus? Wie äußert sich das? Sind das alles so paramilitärische eitle Gockel?

Crime2
13. September 2004, 18:27
Original geschrieben von DerTotmacher
woher soll ich bitte wissen das schmiss eine verletzungs art hervorgerufen durch einen degen ist?

Ich wußte ja bis grad eben noch nich mal das das überhaupt ein Wort und keine Verarsche is :D

Und sonst was hälste davon?

es gibt nichts besseres als burschenschaften, wenn du dort hineinpasst.
Da diese Gemeinschaft innerhalb der Burschenschaft auch bis nach dem Studium reicht knüpfst du extrem gute Kontakte.
Du hast viel bessere Chancen einen guten Job zu bekommen wegen diesen Kontakten in die Wirtschaft etc.
Außerdem hast du so Möglichkeiten während des Studiums gescheit zu lernen, was man an den Abschlüssen sieht, denn Burschenschaften erzielen im Schnitt bessere Ergebnisse als ''Normalos''.
Du musst dich aber damit abfinden dass dich großteile der Studenten wegen Vorurteilen hassen werden, vor allem asta, und du dadurch den Ruf eines bösen ''Nazis'' bekommst.
Aber wenn du damit leben kannst, die Einstellung der Burschenschaft dir zusagt und du später einen guten Job und gute Kontakte im Berufsleben haben möchtest ( du lernst extrem viele ehe. aktive Burschenschaftler kennen, die meist in hohen Position arbeiten) dann ist ein Eintritt zu empfehlen.

DerTotmacher
13. September 2004, 18:31
woran erkenn ich denn das ich reinpasse...
Und was is dran am ruf des "bösen Nazis"? weil das wäre dann nix für mich.

Ansonsten hab ich nix gegen gute Kameradschaft, hab auch noch viele Kontakte zu meinem alten Zug aus der Bundizeit.

Momentan brauch ich halt erst ma nen Zimmer...(siehe Nachbarthread)

Achja...wie siehts damit aus:
Ich trinke keinen Alk. ?

Crime2
13. September 2004, 18:35
Original geschrieben von DerTotmacher
woran erkenn ich denn das ich reinpasse...
Und was is dran am ruf des "bösen Nazis"? weil das wäre dann nix für mich.

Ansonsten hab ich nix gegen gute Kameradschaft, hab auch noch viele Kontakte zu meinem alten Zug aus der Bundizeit.

Momentan brauch ich halt erst ma nen Zimmer...(siehe Nachbarthread)

Achja...wie siehts damit aus:
Ich trinke keinen Alk. ?

das mitm alk ist ein lächerliches Vorurteil.
Du musst nich jeden Abend 20 Bier trinken lol.
Die einzigen Bediengungen sind:
- nur Deutsche
- nur Männer
- Wehrpflicht abgeleistet

www.burschenschaft.de
da kannst du dich informieren.
hf

Crime2
13. September 2004, 18:36
es geht um patriotismus, historischen patriotismus, geschichtsbewusstsein, deutschtum etc...

shaoling
13. September 2004, 18:39
Interessant...

Ist hier zufällig jemand in einer Burschenschaft?

DerTotmacher
13. September 2004, 18:40
Original geschrieben von Crime
es geht um patriotismus, historischen patriotismus, geschichtsbewusstsein, deutschtum etc...
patriotismus ok.
geschichtsbewußtsein ok.


-aber was ist "historischer Patriotismus"?-vorallem in Kombination mit "deutschtum"?

Sowas könnte man mißverstehen,falschinterpretieren...

Also was hats damit auf sich?

DerTotmacher
13. September 2004, 18:43
keine Antwort mehr-Crime?

shaoling
13. September 2004, 18:50
Original geschrieben von DerTotmacher

patriotismus ok.
geschichtsbewußtsein ok.


-aber was ist "historischer Patriotismus"?-vorallem in Kombination mit "deutschtum"?

Sowas könnte man mißverstehen,falschinterpretieren...

Also was hats damit auf sich? Ja, so etwas will man einfach gerne falsch interpretieren...

Diese ewige Verklemmtheit geht mir gehörig auf die Nerven: "Was? Patriotismus, historisch? Was soll das heißen? Erklär mir das? Da kann man ganz schnell auf falsche Gedanken kommen..."

Könnt ihr euch nicht einfach mal bemühen, auf Begriffe wie Deutschtum, Vaterland, Patriotismus und Nationalstolz weniger allergisch zu reagieren?

Natürlich gibt es hier und da Tendenzen, die über das Ziel hinaus schießen oder ins falsche Ziel treffen, aber so etwas gibt es überall und nirgendwo wird so darauf gepocht wie hier in Deutschland. Was verlangst du denn jetzt für eine Antwort? Wenn du in eine Burschenschaft willst, wirst du dich sowieso noch genauer erkundigen müssen und sobald du merkst, dass es doch nichts ist, war es das eben. Wo liegt dein Problem?

Crime2
13. September 2004, 18:53
Original geschrieben von DerTotmacher

patriotismus ok.
geschichtsbewußtsein ok.


-aber was ist "historischer Patriotismus"?-vorallem in Kombination mit "deutschtum"?

Sowas könnte man mißverstehen,falschinterpretieren...

Also was hats damit auf sich?

du wirst zwangsläufig als Nazi abgestempelt, also brauchste jetzt nich so rumzuweinen...
Informier dich auf den Seiten, da gibts zu Genüge Informatrionen.
Kannst ja mal bei berühmte Burschenschaftler gucken wer alles in einer war.
Du wirst überrascht sein welche großen deutschen Persönlichkeiten dort vertreten sind.

shaoling
13. September 2004, 18:56
Crime, bist du in einer Burschenschaft, hast du vor, es zu sein oder kennst du jemanden, der in einer ist?

Crime2
13. September 2004, 19:01
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Crime, bist du in einer Burschenschaft, hast du vor, es zu sein oder kennst du jemanden, der in einer ist?

Ich beschäftige mich sehr intensiv mit dieser Materie und werde ,sobald ich mein Studium beginne ,in eine Burschenschaft eintreten.

[pG]havok
13. September 2004, 19:02
Ich war mal mit nem Kameraden der Reserve in Hamburg im Thomas Reed (oder wie der Schuppen heisst). Der war auch in einer Burschenschaft...Namen sage ich jetzt mal nicht, aber war keine kleine. Naja bla bla bla die ganze Zeit gelabbert und ich ihn nen bissel in die Richtung ausgefragt und dann kamen die Knaller: Behinderte dürfen auf keinen Fall mehr Kinder kriegen, Ehen von deutschen und "Mischehen" anders besteuern ... etc alles so "Kleinigkeiten" aber das Gesammtpaket war: Heil Hitler, Scheiss Juden, Scheiss Nichtarier, Deutschland OLÉ!!!

Kann natürlich sein das der Typ ein Einzelfall war, aber das hat mir das Interesse an Burschenschaften genommen ... und die peinlichen Uniformen^^

Ich würde mich auch eher rechts als liks einordnen, aber dieses rumgereite auf irgendwelchen deutschen Sachen ... no thx. Verkauf das mal ner normalen Frau ... rofl die kriegt doch Parkinson vor Lachen.

Crime2
13. September 2004, 19:04
Original geschrieben von haviii
Ich war mal mit nem Kameraden der Reserve in Hamburg im Thomas Reed (oder wie der Schuppen heisst). Der war auch in einer Burschenschaft...Namen sage ich jetzt mal nicht, aber war keine kleine. Naja bla bla bla die ganze Zeit gelabbert und ich ihn nen bissel in die Richtung ausgefragt und dann kamen die Knaller: Behinderte dürfen auf keinen Fall mehr Kinder kriegen, Ehen von deutschen und "Mischehen" anders besteuern ... etc alles so "Kleinigkeiten" aber das Gesammtpaket war: Heil Hitler, Scheiss Juden, Scheiss Nichtarier, Deutschland OLÉ!!!

Kann natürlich sein das der Typ ein Einzelfall war, aber das hat mir das Interesse an Burschenschaften genommen ... und die peinlichen Uniformen^^

Ich würde mich auch eher rechts als liks einordnen, aber dieses rumgereite auf irgendwelchen deutschen Sachen ... no thx. Verkauf das mal ner normalen Frau ... rofl die kriegt doch Parkinson vor Lachen.

naja, es gibt immer socleh und solche.
sowohl bei burschenschaften als auch bei mitgliedern.

shaoling
13. September 2004, 19:10
Original geschrieben von Crime


Ich beschäftige mich sehr intensiv mit dieser Materie und werde ,sobald ich mein Studium beginne ,in eine Burschenschaft eintreten. Ich danke schonmal für die Informationen, da ich bisher auch kaum etwas darüber wusste. ;)

Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich ernsthaft mit dem Gedanken spiele, aber das klingt alles ziemlich interessant.

Tristan_inaktiv
13. September 2004, 19:13
Crime, hast du eigentlich überhaupt eine Ahnung wovon du redest? Warst du schonmal bei einer Verbindung? Du wärmst hier nur die Vorurteile auf, die es gibt.
Es gibt viele verschiedene Arten von Verbindungen, Burschenschaften sind nur ein kleiner Teil davon, sonst gibt es z. B. noch Landsmannschaften, Turnerschaften, Corps oder christliche Verbindungen. Auch bei den Burschenschaften muss man differenzieren es gibt eher konservative Vertreter und ebenso auch liberale.
Zum Fechten: es gibt schlagende, fakultativ schlagende (d.h. jedem Mitglied steht es frei, ob er fechten möchte oder nicht) und nicht-schlagende Verbindungen. Bei pflichtschlagenden Verbindungen gibt es dann eine gewisse Anzahl von Pflicht-Mensuren (meistens zwischen 2 und 4), dabei fechten zwei Vertreter unterschiedlicher Verbindungen miteinander (nicht gegeneinander, es geht dabei sehr fair zu und es gibt ein sehr strenges Reglement, auf dessen Einhaltung grösster Wert gelegt wird, damit keine gefährlichen Verletzungen vorkommen). Es geht dabei auch nicht primär darum, den anderen zu verletzten oder gar besonders tolle Schmisse zu bekommen. Die Gemeinschaft wird in Verbindungen gross geschrieben, man hilft sich gegenseitig, auch über die Studienzeit hinaus. Das nennt sich Lebensbundprinzip. Auch Mitgleider, die schon fest im Berufsleben stehen, kommen noch mehr oder minder regelmässig aufs Verbindungshaus, davon profitiert man gerade im Studium natürlich erheblich. Das erleichtert z. B. auch die Praktikumssuche erheblich.

Gruss
ani

Crime2
13. September 2004, 19:13
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Ich danke schonmal für die Informationen, da ich bisher auch kaum etwas darüber wusste. ;)

Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich ernsthaft mit dem Gedanken spiele, aber das klingt alles ziemlich interessant.

schau ma in deine PNs.
Jeden den es interessiert kann sich ja mal informieren.
www.burschenschaft.de

Crime2
13. September 2004, 19:15
Original geschrieben von ani
Crime, hast du eigentlich überhaupt eine Ahnung wovon du redest? Warst du schonmal bei einer Verbindung? Du wärmst hier nur die Vorurteile auf, die es gibt.
Es gibt viele verschiedene Arten von Verbindungen, Burschenschaften sind nur ein kleiner Teil davon, sonst gibt es z. B. noch Landsmannschaften, Turnerschaften, Corps oder christliche Verbindungen. Auch bei den Burschenschaften muss man differenzieren es gibt eher konservative Vertreter und ebenso auch liberale.
Zum Fechten: es gibt schlagende, fakultativ schlagende (d.h. jedem Mitglied steht es frei, ob er fechten möchte oder nicht) und nicht-schlagende Verbindungen. Bei pflichtschlagenden Verbindungen gibt es dann eine gewisse Anzahl von Pflicht-Mensuren (meistens zwischen 2 und 4), dabei fechten zwei Vertreter unterschiedlicher Verbindungen miteinander (nicht gegeneinander, es geht dabei sehr fair zu und es gibt ein sehr strenges Reglement, auf dessen Einhaltung grösster Wert gelegt wird, damit keine gefährlichen Verletzungen vorkommen). Es geht dabei auch nicht primär darum, den anderen zu verletzten oder gar besonders tolle Schmisse zu bekommen. Die Gemeinschaft wird in Verbindungen gross geschrieben, man hilft sich gegenseitig, auch über die Studienzeit hinaus. Das nennt sich Lebensbundprinzip. Auch Mitgleider, die schon fest im Berufsleben stehen, kommen noch mehr oder minder regelmässig aufs Verbindungshaus, davon profitiert man gerade im Studium natürlich erheblich. Das erleichtert z. B. auch die Praktikumssuche erheblich.

Gruss
ani

ich habe nichts wiedersprüchliches behauptet, mein Freund.
Außerdem habe ich generell nur von Burschenschaften gesprochen und nicht von Verbindungen.
Du hast meine Stcihworte ausformuliert mehr nicht...
also wer lesen kann ist klar im Vorteil...

Tristan_inaktiv
13. September 2004, 19:16
Original geschrieben von haviii
Ich war mal mit nem Kameraden der Reserve in Hamburg im Thomas Reed (oder wie der Schuppen heisst). Der war auch in einer Burschenschaft...Namen sage ich jetzt mal nicht, aber war keine kleine. Naja bla bla bla die ganze Zeit gelabbert und ich ihn nen bissel in die Richtung ausgefragt und dann kamen die Knaller: Behinderte dürfen auf keinen Fall mehr Kinder kriegen, Ehen von deutschen und "Mischehen" anders besteuern ... etc alles so "Kleinigkeiten" aber das Gesammtpaket war: Heil Hitler, Scheiss Juden, Scheiss Nichtarier, Deutschland OLÉ!!!

Solche gibt es leider auch immer wieder, ist wie eben überall und die ziehen damit alle Verbindungen in den Dreck und dann kommen solche Vorurteile auf, wie z.B. bei Crime.

Tristan_inaktiv
13. September 2004, 19:22
Original geschrieben von Crime


schau ma in deine PNs.
Jeden den es interessiert kann sich ja mal informieren.
www.burschenschaft.de


Dazu muss man sagen, dass die genannte Internetpräsenz nur einen einzigen Dachverband repräsentiert (wenn überhaupt). Es gibt viele Burschenschaften, die nichts damit zu tun haben, ganz im Gegenteil.

Crime, zu deiner Antwort auf meinen ersten Post, du baust hier ein komplett falsches Bild von Verbindungen (und auch von Burschenschaften) auf. Man merkt aufgrund deiner Äusserungen, dass dein Wissen eher theoretischer Natur ist. Ich wollte dich damit auch in keinster Weise angreifen. Wenn du dich wirklich dafür interessierst, dann besuch doch mal eine Verbindung. Wenn du vielleicht schon weisst, wo du studieren willst, vielleicht sogar am besten eine Burschenschaft an deinem angehendem Studienort. Viele Verbindungen nehmen Mitglieder schon auf, wenn sie noch beim Bund sind und für dich ist es eine schöne Sache, schonmal langsam dort reinzuwachsen und dich schon frühteitig auf deine Studienzeit vorzubereiten. Ausserdem haben die meisten Verbindungen auch ein Wohnheim, was die Wohnungssuche in der neuen Stadt sehr erleichtert.

Gruss
ani

Tisch
13. September 2004, 19:34
Guckst du hier:

http://www.asta.uni-hamburg.de/publikationen/BurschiReader.pdf

Hans333
13. September 2004, 19:41
klingt irgendwie schwul

Crime2
13. September 2004, 19:43
Original geschrieben von ani



Dazu muss man sagen, dass die genannte Internetpräsenz nur einen einzigen Dachverband repräsentiert (wenn überhaupt). Es gibt viele Burschenschaften, die nichts damit zu tun haben, ganz im Gegenteil.

Crime, zu deiner Antwort auf meinen ersten Post, du baust hier ein komplett falsches Bild von Verbindungen (und auch von Burschenschaften) auf. Man merkt aufgrund deiner Äusserungen, dass dein Wissen eher theoretischer Natur ist. Ich wollte dich damit auch in keinster Weise angreifen. Wenn du dich wirklich dafür interessierst, dann besuch doch mal eine Verbindung. Wenn du vielleicht schon weisst, wo du studieren willst, vielleicht sogar am besten eine Burschenschaft an deinem angehendem Studienort. Viele Verbindungen nehmen Mitglieder schon auf, wenn sie noch beim Bund sind und für dich ist es eine schöne Sache, schonmal langsam dort reinzuwachsen und dich schon frühteitig auf deine Studienzeit vorzubereiten. Ausserdem haben die meisten Verbindungen auch ein Wohnheim, was die Wohnungssuche in der neuen Stadt sehr erleichtert.

Gruss
ani

Ich fühl mich nich angegriffen nur verstehe ich nicht inwiefern du in meinen Aussagen Vorurteile findest.
Ich sage nur welche Vorurteile es gibt bei Leuten die außerhalb stehen.
Ich habe aber keineswegs in irgendeiner Form ein Vorurteil bestätigt,gefördert oder unterstützt.
Und bitte verstehe doch dass ich ausdrücklich von Burschenschaften rede und nicht von Verbindungen im Allgemeinen.

shaoling
13. September 2004, 19:43
Also der Nickname ist mal... :top:

Btw, ani, warst du in einer Burschenschaft/Verbindung und kannst mir genaueres darüber erzälen? :D

Tristan_inaktiv
13. September 2004, 19:48
Ja, ich bin in einer Verbindung, genauer gesagt in einer Turnerschaft. Gerne erzähle ich dir genaueres darüber. Ich habe ja oben schon einen kurzen Abriss gegeben, wenn du noch spezielle Fragen hast, werde ich die gerne beantworten. Allerdings bin ich jetzt mal kurz weg, also kann ich frühestens heute abend wieder schreiben.

Gruss

Crime2
13. September 2004, 20:04
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Also der Nickname ist mal... :top:

Btw, ani, warst du in einer Burschenschaft/Verbindung und kannst mir genaueres darüber erzälen? :D

meinst du meinen? :D
icq^^?

shaoling
13. September 2004, 20:06
Nein, meinte Der_Fister :rofl2:, ich add dich vielleicht später mal. ;)

DocSnugglez[FS]
13. September 2004, 21:20
Naja, als Kriegsdienstverweigerer hat sich die Sache für mich wohl eh erledigt^^

shaoling
13. September 2004, 21:41
Hey, den ist_gut aus deiner Sig kannte ich noch gar nicht. ;)

SuicideSquad
13. September 2004, 21:49
klingt ja sehr sympathisch. nur deutsche, nur männer, nur leute vom bund. nichts gegen leute die zum bund gehen, aber bei diesen bedingungen kann man sich schon sehr gut vorstellen, wer da mitglied ist. für die zukunft mag das ja gut sein, aber als zivilisierter mensch des 21. jahrhunderts sollten die aufnahmebedingungen einen abschrecken.

shaoling
13. September 2004, 21:53
Wieso? Ein bisschen gepflegte Tradition kann man ihnen doch zugestehen. Es wird ja niemand gezwungen, dort Mitglied zu werden.

Llew Silverhand
13. September 2004, 22:00
hm, prinzipiell find ich ich studentenverbindungen ja interessant, aber bei burschenschaften bin ich doch eher bissl skeptisch

DerTotmacher
13. September 2004, 22:03
@sHaO-LiNg & Crime

Ich will gar nichts falsch interpretieren und rumweinen tu ich schon glei gar ned. Wenn de mich rumweinen lesen willst, musst abundan das Technikforum besuchen :D.

Ich habe auch die Punkte genannt,die ich verstehe.
Bei denen, die ich nicht verstand fragte ich nach. Darauf hin wurde der Ton plötzlich gereizter.
Ich kann mir nun mal unter historischem Patriotismus & deutschtum nur 33-45 vorstellen.
Wenn Ihr einfach mal schreiben würdet wie man sowas verstehen kann, wäre ich schon sehr dankbar.

@Ani du scheinst ja hier echt Ahnung zu haben, vielleicht kannst mir nocheinmal Erläutern, in wie weit soich die jeweiligen Gruppierungen unterscheiden. Gerne auch PN

Ok also bis denn mal.
:elefant:

Llew Silverhand
13. September 2004, 22:10
dass die meisten deutschen unter deutscher vergangenheit nur 33-45 kennen ist wirklich auch nix neues.
Die Wortwahl wie gesagt, isn bissl... naja

DerTotmacher
13. September 2004, 22:17
nein...!

Unter deutscher Vergangenheit verstehe ich mehr,sehr viel mehr.

Aber folgendes war gegeben:
__________________________________________
Original geschrieben von Crime
es geht um patriotismus, historischen patriotismus, geschichtsbewusstsein, deutschtum etc...
__________________________________________
das "sehr viel mehr" fällt bei mir unter geschichtsbewußtsein.
Patriotismus- dazu das ich links wähle,stolz bin deutscher zu sein,und es trotzdem niemanden aufzwingen muss/will. Kurzum ich bin gerne deutsch und kann mit NeoNazis nix anfangen.

und nun eben noch: die anderen beiden Begriffe...ich kann mir nix drunter vorstellen, das nicht...naja überzeugt mich! :hammer:

shaoling
13. September 2004, 23:03
Unter Deutschtum kann man sich vieles vorstellen. Das Bild der Welt von dem, was deutsch ist, hat sich im Laufe der Zeit geändert, wie sich das Bild der Deutschen von dem, was deutsch ist, geändert hat. Ich muss leider sagen, dass diese Entwicklung in den letzten 100 bis 150 Jahren nicht gerade positiv verlaufen ist. Deswegen kann es nur von Vorteil sein, sich auch einer größeren Vergangenheit als der von Hakenkreuzen und preußischen Pickelhauben zu erinnern, denn es gab auch einmal etwas anderes...

Tisch
13. September 2004, 23:50
„Bist Du hässlich, fett, krank oder Femd im Lande, bist Du von Sorgenfalten, Weltschmerz oder linksliberaler Gesinnung gepeinigt, hast Du den Wehrdienst verweigert oder eine Freundin mit, die weder schön noch still ist, dann bleib lieber zu Hause.
Germania- garantiert politisch unkorrekt“

(Auszug aus der Einladung zu einer Party von der Burschenschaft Germania zitiert nach BEYER et al. 2000)

Quelle:http://www.asta.uni-hamburg.de/publikationen/BurschiReader.pdf

shaoling
13. September 2004, 23:58
:top2:

SuicideSquad
14. September 2004, 00:19
war das jetzt ironie oder ernst :bored:

4GT~DosX
14. September 2004, 01:22
mit ziemlicher Sicherheit ernst.

Hab mich mal mit einem Studenten der auch einer Burschenschaft angehört über alles unterhalten.
Ist man erstmal drin und wird akzeptiert ist alles toll. Man kann umsonst wohnen, oftmals direkt in Uninähe, hat Kameradschaft und viele Kontakte. Natürlich kommen Pflichten auf einen zu: dieses Leben wird von den älteren Mitgliedern die was erreicht haben finanziert und ist man später erfolgreich wird Unterstützung erwartet.

Burschenschaften gibt in allen Richtungen und Gesinnungen wobei die mitte/rechts ausgerichteten am häufigsten sind. Die häufigsten aktiven Burschenschaften kommen anscheinend im Bereich der Wirtschaftsstudenten vor.

Und Aufnahmebedingungen unterscheiden sich: gibt auch reine Frauenvereinigungen und auch nicht-Wehrdienstler werden oft aufgenommen.

Komplex wirds bei Interaktion von zwei verschiedenen Verbindungen: da gibt es richtige Verhaltenskataloge und Grundsätze zur Gastlichkeit.

Tristan_inaktiv
14. September 2004, 01:25
Original geschrieben von SuicideSquad
klingt ja sehr sympathisch. nur deutsche, nur männer, nur leute vom bund. nichts gegen leute die zum bund gehen, aber bei diesen bedingungen kann man sich schon sehr gut vorstellen, wer da mitglied ist. für die zukunft mag das ja gut sein, aber als zivilisierter mensch des 21. jahrhunderts sollten die aufnahmebedingungen einen abschrecken.

Nur ein kleiner Bruchteil der Studentenverbindungen stellt diese Anforderungen, und auch nur ein kleiner Teil der "Burschenschaften". Es gibt wie gesagt verschiedene Arten von Studentenverbindungen und auch da wiederum verschiede Ausrichtungen.



Original geschrieben von DerTotmacher
@Ani du scheinst ja hier echt Ahnung zu haben, vielleicht kannst mir nocheinmal Erläutern, in wie weit soich die jeweiligen Gruppierungen unterscheiden. Gerne auch PN


Es gibt eigentlich "für jeden Geschmack etwas". Ich fang mal mit den Burschenschaften an, da ja hier schon viel darüber geredet wurde. Teilweise sind Burschenschaften noch recht konservativ, ein beträchtlicher Teil von ihnen ist abre auch sehr liberal. Ein paar Burschenschaften gibt es sicherlich, die eine eher zweifelhafte Einstellung haben, dadurch kommen dann eben diese Vorurteile zustande, die viele Leute gegenüber Verbindungen im Allgemeinen haben. Dann gibt es die Landsmannschaften und Turnerschaften, die sich eigentlich recht änlich sind. Die Bezeichnung wurzelt in den Ursprüngen, die Turnerschaften gehen z.B. auf Turnvater Jahn zurück. Bei Corps wird (ich sags mal so) gesteigert Wert auf den Genuss von Bier gelegt, wobei man da natürlich auch nicht alle über einen Kamm scheren kann, auch hier gibt es mehrere Untergruppierungen. Unter anderem gibt es auch noch christliche Verbindungen.

Llew Silverhand
14. September 2004, 06:46
Unter Deutschtum würd ich alte Deutsche Werte und Tugenden verstehen.
Also Disziplin, Respekt etc

Tisch
14. September 2004, 08:12
Original geschrieben von SuicideSquad
war das jetzt ironie oder ernst :bored:

-Es ist ernst gemeint.
-Einige Burschenschaften werden vom Verfassungsschutz beobachtet:

es geht um patriotismus, historischen patriotismus, geschichtsbewusstsein, deutschtum etc...

Drey
14. September 2004, 10:56
Original geschrieben von Llew Silverhand
Unter Deutschtum würd ich alte Deutsche Werte und Tugenden verstehen.
Also Disziplin, Respekt etc

fasch0 8[

Disziplin ist immer einem Führungsprinzip unterworfen. Das höchste was ich an Disziplin akzeptiere ist Selbstdisziplin (zum lernen und arbeiten) und das ist bestimmt keine deutsche "Tugend", sonder für jeden sein persönlicher wert.

Respekt ist ein internationales Merkmal. Hat im Prinzip rein gar nichts mit Deutschtum zu tun. Jeder normale Mensch auf der Welt respektiert einen anderen normale. Fasch0s gehören leider nicht zu normalen, sondern zu kranken Menschen und sollten behandelt werden und gegen den Faschismus geimpft werden :8[:

Was mir zu "deutschen" Werten einfällt ist momentan unsere Demokratie. Sie ist einzigartig in dieser Form, wie wir sie ausleben. Und so ein fasch0dreck braucht man nicht in Deutschland.

Llew Silverhand
14. September 2004, 14:22
und wieder mal :
Jeder liest nur das was er lesen will.

Scarab
14. September 2004, 14:35
Original geschrieben von FA_SaFraN
schade nur das ich keine osteuropäischen Juden mit diasporakomplexen und moralansprüchen ernst nehme die glauben und sehen was sie glauben und sehen wollen

:rofl2:

Drey
14. September 2004, 16:20
das ist nicht witzig sondern arm :8[:

aber gut. bestätigt ja nur meine Vorurteile gegenüber islamisten.

vorallem weil der mensch nicht weiss, was ein diasporakomplex ist :8[: ~.~ das exestiert nicheinmal ;D

:elefant: aber egal.


und wieder mal :
Jeder liest nur das was er lesen will.

Ähm. Ja. Tolles gegenargument :stupid:


A: Ey alda, machst du mich an ?
B: Bist du unter Strom oder was ?
A: Ey alda, kommst du dumme Sprüche, hau ich fresse !
B: Man, ich meine ob du Strom stehst, dass man dich an und ausmachen kann.
A: Alda, anmachen man anmachen! Fresse ?
B: Kannst du Deutsch ?
A: Was Deutsch ? Ich bin der krss0r Deutsch man. Deutschland ist Türkei, Penner !
B: Kay, owned :stupid:

~.~

mamamia
14. September 2004, 17:42
hört sich ja verdammt nach spastenclub an, wo alle loser reingehen, die es sonst nicht gebacken bekommen und versuchen durch ihr pseudoelitäres getue sich wichtig zu machen. also genau das richtige für leute wie shaoling

nur DEUTSCHE männer, wenn ich sowas schon höre. ist mein freund aus afrika oder polen es nicht wert da reinzukommen?
eigendlich war ich solchen sachen immer sehr aufgeschlossen gegenüber und bin auch keinesfalls politisch links einzuordnen, aber rassismus ist nunmal nicht mein fall.

ehemalige helfen neulingen und geben informationen über ihren beruf, etc hört sich ja sehr gut an...aber was ich hier lesen muss oh mann...

Llew Silverhand
14. September 2004, 18:52
tjaja, bestenfalls nationalismus oder völkischer Gemeinschaftssinn.

Vermutlich ist sowas aber für dich das selbe, hm ?
Überall böse Rassisten, wir wissens. Sogar die bösen Gesetzgeber, alles Rassisten!
Vielleicht "rassieren" sie dich ja auch, oh je!

Crime2
14. September 2004, 19:04
Original geschrieben von mamamia
hört sich ja verdammt nach spastenclub an, wo alle loser reingehen, die es sonst nicht gebacken bekommen und versuchen durch ihr pseudoelitäres getue sich wichtig zu machen. also genau das richtige für leute wie shaoling

nur DEUTSCHE männer, wenn ich sowas schon höre. ist mein freund aus afrika oder polen es nicht wert da reinzukommen?
eigendlich war ich solchen sachen immer sehr aufgeschlossen gegenüber und bin auch keinesfalls politisch links einzuordnen, aber rassismus ist nunmal nicht mein fall.

ehemalige helfen neulingen und geben informationen über ihren beruf, etc hört sich ja sehr gut an...aber was ich hier lesen muss oh mann...

bist du blöd?
was hat das bitte mit rassismus zu tun?
Es geht dabei um Tradition.
Diese Regeln gelten seit Gründung und werden aus traditionellen Gründen nicht abgelegt und nicht wie du behauptest aus rassistischen Gründen!

NuklearNudel
14. September 2004, 19:23
es ist deutsche tradition deutsch zu sein? :stupid:

jetzt mal die nazi-verbindungen weggelassen, wie kommt man eigentlich in so eine verbindung rein? muss man da irgendjemanden ansprechen oder wird man angesprochen oder wie läuft das?
ich hoffe das ist nicht so wie in den ami-filmen wo neulinge erstmal durch den kakao gezogen werden oder wie hat man sich das vorzustellen?

Drey
14. September 2004, 20:07
lies den link vom user Tisch.

und die nazis hier sollten den auch lesen. ~.~

aber egal, den ist wohl ein bisschen hirn abzuverlangen schon zu viel

Llew Silverhand
14. September 2004, 20:11
Original geschrieben von Drey
lies den link vom user Tisch.

und die nazis hier sollten den auch lesen. ~.~

aber egal, den ist wohl ein bisschen hirn abzuverlangen schon zu viel ich möcht mal anmerken dass der einzige faschist der sich in diesem thread breitgemacht hat, drey selbst ist. Soviel dazu.

bananenmarmelade
14. September 2004, 20:14
vgl hierzu:

http://images-eu.amazon.com/images/P/3596136407.03.LZZZZZZZ.jpg

Drey
14. September 2004, 20:26
Original geschrieben von Llew Silverhand
ich möcht mal anmerken dass der einzige faschist der sich in diesem thread breitgemacht hat, drey selbst ist. Soviel dazu.

:eek3:

Llew Silverhand
14. September 2004, 20:38
Original geschrieben von Drey


:eek3: Tust du sein mächtig deutsche Sprache ?

Kleines Söckchen du.

Drey
14. September 2004, 20:57
hab mich eigelich nur über deine Dummheit gewundert.

bevor du aber anfägst zu wieder unter kinderniveau zu flamen rate ich dir doch ein bisschen mehr gedanken zu machen, wo und wie du zu einem anständigen menschen werden kannst, in dem du dir ein wenig bildung aneignest.

kay ?






im prinzip, sry. Hab wieder den Fehler gemacht.


Lege dich niemals mit jemanden an, der dümmer ist. Erst zieht er dich auf sein Niveau runter und dann schlägt er dich mit seiner Erfahrung

so far lew ~.~

shaoling
14. September 2004, 20:57
Original geschrieben von Drey
fasch0 8[

Disziplin ist immer einem Führungsprinzip unterworfen. Das höchste was ich an Disziplin akzeptiere ist Selbstdisziplin (zum lernen und arbeiten) und das ist bestimmt keine deutsche "Tugend", sonder für jeden sein persönlicher wert.Mir geht es da ähnlich, aber nicht jeder kann mit einem so hohen Maß an Selbstdisziplin aufwarten, dass es keiner äußeren Einflüsse bedürfe. Da jeder Mensch schon einmal aus Prinzip bestimmten Einflüssen ausgesetzt ist, muss er eben vor einigen beschützt werden, denen er nicht selbst gewachsen ist. Das Mittel dazu sind weitere äußere Einflüsse. Nicht gerade ideal, aber so ist es nun einmal.
Original geschrieben von Drey
Respekt ist ein internationales Merkmal. Hat im Prinzip rein gar nichts mit Deutschtum zu tun. Jeder normale Mensch auf der Welt respektiert einen anderen normale. Fasch0s gehören leider nicht zu normalen, sondern zu kranken Menschen und sollten behandelt werden und gegen den Faschismus geimpft werden :8[:Was du hier über normale Menschen äußerst, ist allein deine Ansicht und besitzt außerhalb deiner persönlichen Meinung keinerlei Gültigkeit, solange du diese nicht begründen kannst. Faschisten sind übrigens auch nicht weniger normal als du und ich. Es ist schwachsinnig, eine politische Orientierung oder eine Weltanschauung als normal zu bezeichnen. Denk mal darüber nach.
Original geschrieben von Drey
Was mir zu "deutschen" Werten einfällt ist momentan unsere Demokratie. Sie ist einzigartig in dieser Form, wie wir sie ausleben. Und so ein fasch0dreck braucht man nicht in Deutschland. Tja, wie hieß das noch? Jeder nach seiner Fasson. Du hast deine Demokratie, andere haben Kameradschaft, Ergebenheit, Gehorsam, Disziplin, Fleiß, etc...
Original geschrieben von Drey
hab mich eigelich nur über deine Dummheit gewundert.

bevor du aber anfägst zu wieder unter kinderniveau zu flamen rate ich dir doch ein bisschen mehr gedanken zu machen, wo und wie du zu einem anständigen menschen werden kannst, in dem du dir ein wenig bildung aneignest.

kay ?


im prinzip, sry. Hab wieder den Fehler gemacht.

so far lew ~. [B]Drey, lass das. Ich weiß nicht, für wie dumm du mich hältst, aber denk nach, bevor du einen Menschen so verurteilst.
Du kannst nicht jeden Menschen, dessen Ideale oder Wertvorstellungen auf den ersten Blick in eine andere Richtung als die deine fallen, als minderwertig oder geistig beschränkt abstempeln. Frage ihn doch stattdessen einmal, wieso er so anders denkt als du, dann kannst du ihm deine Sicht der Dinge erläutern und ich bin sicher, mit etwas Vernunft und gutem Willen habt ihr am Ende wahrscheinlich trotzdem nicht dieselbe Ansicht, aber könnt die eures Gegenübers wenigstens besser nachvollziehen als gar nicht.
Original geschrieben von mamamia
[B]hört sich ja verdammt nach spastenclub an, wo alle loser reingehen, die es sonst nicht gebacken bekommen und versuchen durch ihr pseudoelitäres getue sich wichtig zu machen. also genau das richtige für leute wie shaolingIch wüsste nicht, wie du beurteilen könntest, was ich so alles "gebacken bekomme", aber mir scheint, ich hatte dabei nicht bedacht, dass du allwissend bist und überhaupt die Wahrheit für dich gepachtet hast.
Original geschrieben von mamamia
nur DEUTSCHE männer, wenn ich sowas schon höre. ist mein freund aus afrika oder polen es nicht wert da reinzukommen?
eigendlich war ich solchen sachen immer sehr aufgeschlossen gegenüber und bin auch keinesfalls politisch links einzuordnen, aber rassismus ist nunmal nicht mein fall.Erstmal ist das nicht bei allen so - ich weiß nicht einmal, wie hoch der Anteil ist - und außerdem hat es nichts mit Rassismus zu tun.
Wenn eine deutsche Burschenschaft sich nun einmal dem Deutschtum verschrieben hat und nur gebürtige Deutsche in ihren Reihen aufnehmen will, ist das ihre Entscheidung und du brauchst das gar nicht in irgendeine ideologische Ecke stellen. Wenn dein afrikanischer Freund schon hier in Deutschland lebt, wird er sich wohl zumindest eine andere Verbindung suchen müssen. Das tut mir wirklich kein bisschen leid für ihn.



Ich will hier nochmal ein generelles Wort zu dem Deutschtum verlieren, das diese Burschenschaften vertreten:
Die deutschen Burschenschaften sind Kinder der Befreiungskriege gegen Napoleon und traten stets für Demokratie und völkische Freiheit ein. Sie haben sich also schon an freiheitlich-demokratischen Wertvorstellungen orientiert, als in Europa noch Könige herrschten. Sie nun aufgrund dieser althergebrachten Wertvorstellungen in eine faschistische Ecke zu stellen, zeugt von maßloser Dummheit und Unkenntnis der Geschichte.

Drey
14. September 2004, 21:11
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Denk mal darüber nach.Tja, wie hieß das noch? Jeder nach seiner Fasson. Du hast deine Demokratie, andere haben Kameradschaft, Ergebenheit, Gehorsam, Disziplin, Fleiß, etc...

... Rassismus, Füherprinzip, Abhängigkeit, Antisemitismus, verbreitung völkerrechtswidriger Ideologieen.

Mal auf den letzten Punkt zurückzukommen:
Nationalsozialismus und Faschismus wurden als eine Menschenverachtende und Völkerrechtswidrige Ideologie durch die Nürnberger Prozesse verurteilt.
( http://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Prozesse )

So. Wenn das also falsch ist. Warum verfällt man solcher Ideologien? Und eben diese machen ja durch simple Weltanschaung (alle andren sind schuld etc.) den Menschen zu Sklaven. Ich glaube es ist wie eine Droge, von der man weiss die ist gefährlich, aber man kann einfach nicht loslassen.

Schwierig das Thema. Vorallem ist sie schwierig, weil die Nazis und Fasch0s einfach kein Gehör für andere Ideologien haben und sich auch nicht auseinander setzen wollen. Es entsteht einfach keine Diskussion.

Llew Silverhand
14. September 2004, 21:18
Wenn man so wie du, wirklich in ALLES Rassismus reininterpretiert, dann wunderts mich auch nicht, wenn du nicht mit jemanden diskutieren kannst.

Dein Verhalten ist hochgradig faschistoid, noch nicht aufgefallen ?
Bricht eine Welt für dich zusammen wenn dir das jemand vor Augen führt, oder was ?

Du scheinst irgendwelche eingeimpfte Paranoia zu haben, das ist erstaunlichst.

Drey
14. September 2004, 21:18
schao, lies dir doch mal den link vom Tisch durch.

da steht einiges vom der Geschichte der Verbindungen und ihr Handlungen bis heute.

DAS ist das was mich wachgerüttelt hat. Ich habe mir sowas nie gedacht, das sowas, bei Stundenten, der geistigen Elite Deutschlands, der Fall sein könnte.

Das ist doch unglaublich!


Tisch: http://www.asta.uni-hamburg.de/publ...rschiReader.pdf

shaoling
14. September 2004, 21:29
Original geschrieben von Drey


... Rassismus, Füherprinzip, Abhängigkeit, Antisemitismus, verbreitung völkerrechtswidriger Ideologieen.Blabla, hast du nicht zugehört? Solche Burschen mit ihren deutschen Tugenden waren es, die als erste in Deutschland überhaupt für so etwas wie eine Demokratie und eine nationale Einheit eintraten.
Original geschrieben von Drey
Mal auf den letzten Punkt zurückzukommen:
Nationalsozialismus und Faschismus wurden als eine Menschenverachtende und Völkerrechtswidrige Ideologie durch die Nürnberger Prozesse verurteilt.Die Nürnberger Prozesse wurden aber nicht von Gott oder der Mutter Erde persönlich abgehandelt, sondern von Menschen, die eine andere Einstellung vertraten. Im Dritten Reich wurden andere Dinge gerichtilch und per Prozess abgestraft, besaßen sie deswegen eine höhere Gültigkeit?
Du gibst hier vor, für Toleranz deine anderen demokratischen Werte einzutreten und nimmst für dich in demselben Atemzug in Anspruch, die Wahrheit auf deiner Seite zu haben, weil du ja für eben diese eintrittst. Das klingt für mich erstmal ziemlich befremdlich.
Original geschrieben von Drey
So. Wenn das also falsch ist. Warum verfällt man solcher Ideologien? Und eben diese machen ja durch simple Weltanschaung (alle andren sind schuld etc.) den Menschen zu Sklaven. Ich glaube es ist wie eine Droge, von der man weiss die ist gefährlich, aber man kann einfach nicht loslassen.Ich kann dir leider nicht sagen, was einen im Detail dazu verleitet, sich solch einer Ideologie hinzugeben, aber ich vermute, dass Erziehung, einflussreiches soziales Umfeld, Verzweiflung, Gruppenzwang, Einsamkeit und ähnliche Faktoren diese Entwicklung begünstigen können.
In deiner simplen Weltanschauung sind übrigens auch die anderen Schuld. Nur sind es da nicht die Juden, die Ausländer oder die Bolschewiki, sondern jeder, der einem gerade im Weg steht und den es sich zu denunzieren lohnt. Man ist variabler und nicht so festgefahren in seinen Vorurteilen, jedoch gibt es sie, wenn sie sich zugegebenermaßen auf vielleicht humanerem Wege äußern.
Original geschrieben von Drey
Schwierig das Thema. Vorallem ist sie schwierig, weil die Nazis und Fasch0s einfach kein Gehör für andere Ideologien haben und sich auch nicht auseinander setzen wollen. Es entsteht einfach keine Diskussion. Genau da liegt der Punkt. Wo haben du und deine fascho-schreienden Kollegen denn Gehör? Ist man für euch ein böser Nazi oder Fascho, ist man kein ebenbürtiges menschliches Wesen mehr. Alles, was man dann sagt, ist sowieso rechts, total faschistisch und deswegen logischerweise auch falsch, folglich ist alles, was ihr sagt richtig. Aber so geht es nicht und so kann auch keine Diskussion entstehen. Hast du schonmal, nachdem du mit deinen Adleraugen beispielsweise hier im Forum mal wieder einen rechts-radikalen Kameraden ausfindig gemacht hast, anders als mit Beleidigungen, Abstempelungen und offen zur Schau gestellten Vorurteilen reagiert? Hast du ihn gefragt: "Hey, wie kommst du eigentlich zu dieser Ansicht?" Ich habe dergleichen weder hier noch sonstwo je zu Gesicht bekommen. Ich denke auch nicht, dass solche radikalen Einstellungen in irgendeiner Weise für das Individuum oder die Gesellschaft förderlich sind, aber wie bekämpfen sie nicht, indem wir ihnen ein Stigma anhaften und nichts mehr von ihnen wissen wollen. Wenn wir dieses Problem nämlich wirklich beseitigen wollen, müssen wir zunächst einmal feststellen, wodurch es entsteht und das tun wir idealerweise durch Kommunikation mit den Betroffenen, denn, ob du das nun wahrhaben willst oder nicht, auch sie sind Opfer. Und du wirst sie nur von einer anderen, vielleicht der für dich wahren Weltanschauung überzeugen können, indem du auf sie eingehst, anstatt sie einfach nur abzulehnen.
Darüber solltest du dir mal Gedanken machen und vor allem fang endlich an, mehr über das Wort und nicht den Sprechenden nachzudenken. Du kennst die Menschen hier nicht und so solltest du ihre Äußerungen nicht nach dem beurteilen, was sie deiner subjektiven und sicher nicht immer zutreffenden Meinung nach sind, sondern danach, was sie zu sagen haben. Später kannst du sie immernoch für jemanden halten, der sie nicht sind, aber du solltest es nicht immer gleich frei nach dem Motto "besser zu früh als zu spät" darauf ankommen lassen.

Tisch
14. September 2004, 21:30
Original geschrieben von Crime


bist du blöd?
was hat das bitte mit rassismus zu tun?
Es geht dabei um Tradition.
Diese Regeln gelten seit Gründung und werden aus traditionellen Gründen nicht abgelegt und nicht wie du behauptest aus rassistischen Gründen!

Da wäre ich mir nicht so sicher Crime. Mein afrikanischer oder türkischer Freund, mit deutschem Pass und hier geboren, würde auch nicht reingelassen werden, egal wie sehr er auch die deutsche Tradition pflegen würde (vergessen wir mal die Aussnahmen, falls es welche gibt), ein entscheidendes Kriterium ist, leider auch die Hautfarbe.

shaoling
14. September 2004, 21:32
Es gibt Menschen, die finden, dass Deutschland dem deutschen Volke gehören sollte. Folglich betrachten sie jeden Einwohner ausländischer Herkunft als unrechtmäßig. Über diese Haltung kann man streiten, aber wenn sie sie nun einmal haben und aufgrund dieser nur Männer deutscher Herkunft in ihrer Burschenschaft dulden wollen, dann geht dich das gar nichts an, solange sie dir nichts tun.

Tristan_inaktiv
14. September 2004, 21:40
So, ich habe mir den Artikel vom Asta Hamburg jetzt mal angeschaut. Allein, dass er vom Asta kommt, disqualifiziert ihn eigentlich schon. In dem Artikel wird Halbwissen gemischt mit purem Unsinn als Tatsachenbericht verkauft und polemisiert, wo es nur geht. Teilweise ist es auch einfach nur noch lächerlich, was man dort lesen muss.

Tisch
14. September 2004, 22:01
Original geschrieben von sHaO-LiNg
... dann geht dich das gar nichts an, solange sie dir nichts tun.

Auch wenn sie mich in frieden lassen, sie lassen andere nicht in frieden, und das ist der Punkt, bei dem es anfängt, dass sie mir etwas tun. Also geht es mich etwas an.

Tisch
14. September 2004, 22:08
Original geschrieben von ani
So, ich habe mir den Artikel vom Asta Hamburg jetzt mal angeschaut. Allein, dass er vom Asta kommt, disqualifiziert ihn eigentlich schon. In dem Artikel wird Halbwissen gemischt mit purem Unsinn als Tatsachenbericht verkauft und polemisiert, wo es nur geht. Teilweise ist es auch einfach nur noch lächerlich, was man dort lesen muss.

Muss ich dir ein wenig Recht geben. Hast du auch die Artikel der Zeit und der TAZ gelesen, die in dem Reader sind?

SuicideSquad
14. September 2004, 22:22
na ja, der thread gibt schon ein ziemlich klares bild davon, wer da so mitmacht. auch die bemerkung, dass die mitglieder meistens etwas mit wirtschaft studieren, war aufschlussreich, aber ebenso erwartet.
die durchschnittsmitglieder dürften stammtisch-user auf hohem niveau sein, für die moral und ethik (gegenüber nicht-ariern) ein fremdwort ist. sie sogenannten liberalen unter ihnen dürften dadurch liberal sein, dass sie die globalisierung befürworten und tun, was die wirtschaft will.

das ist mein ganz persönlicher eindruck und dass shao das ganze gefällt, löscht auch nicht gerade mein misstrauen aus. und dass ausgerechnet ich hier schon auf seiten der linken bin, sollte euch zu denken geben.

shaoling
14. September 2004, 22:26
Nun lügst du aber wie gedruckt und auch sonst trägst du nicht gerade sehr viel Konkretes bei.

Tisch, ich weiß nichts davon, wer wen in Frieden lässt, aber die Vorschrift, dass nur deutsche Männer aufgenommen werden dürfen, tut wohl niemandem weh, oder? Also gibt es daran auch nichts auszusetzen. Ganz genau darum ging es mir, nicht mehr und nicht weniger.

OgerGolg
14. September 2004, 22:43
Burschenschaften, meist eher unabhängig von ihrer colour, sind in meinen augen einfach geschlossene gesellschaften, die elitedenken und gewisse (je nach einstellung) andere "wertvorstellungen" weitergeben. genau das ist der (nicht der einzige) entscheidende grund wieso ich solche verbindung ablehnen würde.
die umständte der aufnahme können sicher von burschenschaft zu burschenschaft (sind natürlich auch andere studentenverbindungen gemeint) unterschiedlich sein.

wobei ich burschenschaften die nur deutsche männer mit geleisteten wehrdienst aufnehmen eher als lachhaft und mannisch rechts ansehen würde. zumal sie in einer "tollen tradition" stehen und ja das enorm (un)WICHTIGE deutschtum "fördern".

shaoling
14. September 2004, 22:48
Geht es subjektiver?

Kapiert es doch endlich allemal: Was ihr von Deuschtum angeblich antiquierten deutschen Tugenden haltet, spielt überhaupt keine Rolle, denn es gibt Menschen, denen sie sehr viel bedeuten und genau diese haben die Möglichkeit, in einer Burschenschaft ihrer Gesinnung auf Widerhall zu stoßen.
Wieso sollte ich daran etwas auszusetzen haben?

OgerGolg
14. September 2004, 22:56
ja es gibt auch leute die gegen sowas politisch vorgehen oder es beobachten

antifa

verfassungsschutz

finde ich auch guad.

btw wir tauschen hier meinungen aus und keine wissenschaftliche erschlossenen beiträge, daher sind deine ansichten nicht weniger subjektiv

Drey
14. September 2004, 23:02
Original geschrieben von sHaO-LiNg
... deswegen logischerweise auch falsch, folglich ist alles, was ihr sagt richtig. Aber so geht es nicht und so kann auch keine Diskussion entstehen.
So schlimm ist es auch nicht. Ich behaupte nur faschismus und nationalismus sind schlecht. ~.~
Warum ich das behaupte ? Ich habe genug gesehen und durchlebt um zu verstehen was es bedeutet.


Ansonsten ein ganz guter beitrag :top2:



Und trotzdem reagiere ich ziemlich empfindlich auf so faschistisches und natianlistisches Gedankengut.

bananenmarmelade
15. September 2004, 04:15
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Es gibt Menschen, die finden, dass Deutschland dem deutschen Volke gehören sollte. Folglich betrachten sie jeden Einwohner ausländischer Herkunft als unrechtmäßig. Über diese Haltung kann man streiten, aber wenn sie sie nun einmal haben und aufgrund dieser nur Männer deutscher Herkunft in ihrer Burschenschaft dulden wollen, dann geht dich das gar nichts an, solange sie dir nichts tun.

ich könnte ja jetzt argumentieren, dass genau dieser laisser-faire-gedanke diverse historische katastrophen in diesem land erst möglich gemacht hat. da man aber mit derart polemischen und spekulativen behauptungen etwas vorsichtig sein sollte lasse ich es lieber.
ich finde es aber durchaus angebracht, ihn als eine hauptursache für den auch heute noch herrschenden mangel an zivilcourage zu bezeichnen.

Llew Silverhand
15. September 2004, 08:12
" Ich habe genug gesehen und durchlebt um zu verstehen was es bedeutet."
Also entweder du bistn 70 Jähriger Italiener, oder du kommst ausm Osten


Drey du solltest nur aufpassen wen du wann und weswegen als faschisten oder nazi abstempelst. Der Schuss kann nach hinten losgehen.

mamamia
15. September 2004, 08:49
http://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus

"Institutioneller Rassismus (strukturelle Diskriminierung): Ungleichbehandlung durch öffentliche Stellen und große Organisationen aufgrund der "Rassenzugehörigkeit". "

"In dieser Übereinkunft umfasst der Begriff 'Rassendiskriminierung' jede Unterscheidung, jeden Ausschluss, jede Einschränkung oder Bevorzugung auf Grund von Rasse, Farbe, Abstammung, nationaler oder ethnischer Herkunftmit dem Ziel oder der Folge, die Anerkennung, den Genuss oder die Ausübung der Menschenrechte und Grundfreiheiten auf gleicher Grundlage im politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen oder jedem anderen Bereich des öffentlichen Lebens aufzuheben oder zu behindern."
-------------------------------------------------------------

so hier nochmal 2 zitate von wikipedia, will damit nur zeigen, was ich mit rassismus gemeint habe. ich schmeiße mit diesem begriff nun wirklich nicht wahllos um mich und weiß auch, dass man mit einer etwas nationalkonservativen meinung von vielen in der bevölkerung gleich in die rassistenecke gestellt wird.

aber der ausschluss von nichtdeutschen oder nicht in deutschland geborenen menschen ist nun mal rassistisch, seht es ein.

wie würdet ihr es finden, wenn zb. juden eine studentenverbindung gründen würden, wo man nur reinkommt, wenn man auch jude ist. sie schaden damit ja keinem, das stimmt. aber ein gewisser schlechter beigeschmack ist immer dabei und man fragt sich dann doch, ob und warum die sich abgrenzen?!

gabs in diesem forum nicht auch mal die diskussion um die russendisco, wo nur russen reindürfen? da wurde sich doch auch wieder herrlich darüber aufgeregt, "was die russen sich hier erlauben". nicht dass ich in sone disco gehen würde - hier gibts auch einige - aber eben so ein schild an der tür würde mich doch sehr stutzig machen.

also den grundgedanken der studentenverbindungen finde ich wirklich gut. ehemalige finanzieren neulinge, helfen ihnen in den berufseinstieg und bei praktika, es gibt eine gewisse kameradschaft. aber dann doch bitte für menschen jeglicher hautfarbe und nationalität - man sollte doch bitte nach charakter statt nach hautfarbe urteilen. dann würde ich gerne einer beitreten.

Llew Silverhand
15. September 2004, 08:56
Also behauptest du, dass die Deutsche Gesetzgebung an sich schon rassistisch ist ?

mamamia
15. September 2004, 09:06
nein, wie kommst du darauf? kannst ja mal zur feier des tages ein beispiel nennen.

Llew Silverhand
15. September 2004, 09:07
Oh, allein schon dass Ausländer ´, zB Asylanten sich an andere Gesetze halten müssen die für Deutsche nicht gelten.
Arbeitsmarkt.


Aber ich find die definition auch ein wenig.... lachhaft.

mamamia
15. September 2004, 09:14
naja, das ist doch etwas komplett anderes. deutschland gehört doch nunmal primär den deutschen (wer will das bestreiten?).
du sprichst da volkswirtschaftliche maßnahmen an, die in fast jedem land in dieser weise gegeben sind.
wenn aber ein asylant die deutsche staatsbürgerschaft bekommt, hat er doch die gleichen grundrechte wie jeder andere bürger auch.

es ist aber etwas komplett anderes, wenn eine organisation, ein verband, vereinigung oder gruppierung sagt, dass man nur mitglied werden darf, wenn man hier geboren ist. stell dir vor das würde beispielsweise der deutsche sportbund machen.
aber ich glaube du hast meinen post von oben schon verstanden.

BroCkie
15. September 2004, 16:01
off topic
mag in ne verbindung

Llew Silverhand
15. September 2004, 16:22
Original geschrieben von mamamia
naja, das ist doch etwas komplett anderes. deutschland gehört doch nunmal primär den deutschen (wer will das bestreiten?).
du sprichst da volkswirtschaftliche maßnahmen an, die in fast jedem land in dieser weise gegeben sind.
wenn aber ein asylant die deutsche staatsbürgerschaft bekommt, hat er doch die gleichen grundrechte wie jeder andere bürger auch.

es ist aber etwas komplett anderes, wenn eine organisation, ein verband, vereinigung oder gruppierung sagt, dass man nur mitglied werden darf, wenn man hier geboren ist. stell dir vor das würde beispielsweise der deutsche sportbund machen.
aber ich glaube du hast meinen post von oben schon verstanden. Was wäre wohl wenn ein Russe dem komischen "Bund der Vertriebenen aus den Ostgebieten" beitreten wollte.
Meinst nicht das wär etwas, paradox ?

Volkswirtschaftliche Maßnahmen sind also nicht rassistisch ( weil es sie ja überall gibt) aber eine Auswahl bei Verbindungen wen man aufnimmt, ist es ?
In wie fern da vorgegeben ist, dass nur Deutschstämmige beitreten dürfen ist da auch nicht angegeben, obwohl ich nicht bestreiten möchte dass die so denken. Ich würde also evtl auch nicht aufgenommen werden. Fühl mich aber keineswegs deswegen diskriminiert.

PC ist was für yuppies und weicheier

shaoling
15. September 2004, 17:47
Original geschrieben von Drey

So schlimm ist es auch nicht. Ich behaupte nur faschismus und nationalismus sind schlecht. ~.~
Warum ich das behaupte ? Ich habe genug gesehen und durchlebt um zu verstehen was es bedeutet.Das sei dir vergönnt, obwohl man gerae beim Faschismus genau definieren und differenzieren sollte.
Original geschrieben von Drey
Und trotzdem reagiere ich ziemlich empfindlich auf so faschistisches und natianlistisches Gedankengut. Ja, aber du solltest aufpassen, was du für solches Gedankengut hältst.
Ich habe hier eigentlich noch nie eindeutig faschistisches oder nationalsozialistisches Gedankengut zu Gesicht bekommen und ich würde mich weder als blind noch vergesslich einstufen.
Original geschrieben von bananenmarmelade
ich könnte ja jetzt argumentieren, dass genau dieser laisser-faire-gedanke diverse historische katastrophen in diesem land erst möglich gemacht hat. da man aber mit derart polemischen und spekulativen behauptungen etwas vorsichtig sein sollte lasse ich es lieber.
ich finde es aber durchaus angebracht, ihn als eine hauptursache für den auch heute noch herrschenden mangel an zivilcourage zu bezeichnen. Wo sollte mich denn bitte hier meine Zivilcourage auf den Plan rufen?
Das sind einfach Burschenschaften, die nur deutsche Mitglieder wollen. Würdest du so einen Aufstand machen, wenn sie keine Menschen von unter 1,80 Körpergröße aufnähmen, keine Frauen mit weniger als 90 cm Brustumfang oder niemanden mit schwarzen Haaren?
Das sind alles Merkmale, die Menschen unterscheiden, wie die völkische Zugehörigkeit Menschen voneinander unterscheidet. Dafür dürfte ich nicht in italienische Burschenschaften oder in eine Lesben-Diskothek, aber ich habe mich noch nie darüber beklagt, nicht auf die Mädchentoilette zu dürfen. Was sollte einen auch groß daran stören?
Diese Burschenschaften sind einfach Orte, an denen Deutsche unter sich sein können, sofern sie wollen, also wieso sich darüber aufregen?
Es ist doch wohl offensichtlich, dass diese Aufschreie, wann immer es um Volkszugehörigkeit oder dergleichen geht, grob vorurteilbelastet sind. Das kann ich in gewisser Hinsicht sogar nachvollziehen, aber als vernünftig würde ich es dennoch nicht einstufen.

Original geschrieben von mamamia
http://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus

"Institutioneller Rassismus (strukturelle Diskriminierung): Ungleichbehandlung durch öffentliche Stellen und große Organisationen aufgrund der "Rassenzugehörigkeit". "

"In dieser Übereinkunft umfasst der Begriff 'Rassendiskriminierung' jede Unterscheidung, jeden Ausschluss, jede Einschränkung oder Bevorzugung auf Grund von Rasse, Farbe, Abstammung, nationaler oder ethnischer Herkunftmit dem Ziel oder der Folge, die Anerkennung, den Genuss oder die Ausübung der Menschenrechte und Grundfreiheiten auf gleicher Grundlage im politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen oder jedem anderen Bereich des öffentlichen Lebens aufzuheben oder zu behindern."
-------------------------------------------------------------

so hier nochmal 2 zitate von wikipedia, will damit nur zeigen, was ich mit rassismus gemeint habe. ich schmeiße mit diesem begriff nun wirklich nicht wahllos um mich und weiß auch, dass man mit einer etwas nationalkonservativen meinung von vielen in der bevölkerung gleich in die rassistenecke gestellt wird.

aber der ausschluss von nichtdeutschen oder nicht in deutschland geborenen menschen ist nun mal rassistisch, seht es ein.

wie würdet ihr es finden, wenn zb. juden eine studentenverbindung gründen würden, wo man nur reinkommt, wenn man auch jude ist. sie schaden damit ja keinem, das stimmt. aber ein gewisser schlechter beigeschmack ist immer dabei und man fragt sich dann doch, ob und warum die sich abgrenzen?!

gabs in diesem forum nicht auch mal die diskussion um die russendisco, wo nur russen reindürfen? da wurde sich doch auch wieder herrlich darüber aufgeregt, "was die russen sich hier erlauben". nicht dass ich in sone disco gehen würde - hier gibts auch einige - aber eben so ein schild an der tür würde mich doch sehr stutzig machen.

also den grundgedanken der studentenverbindungen finde ich wirklich gut. ehemalige finanzieren neulinge, helfen ihnen in den berufseinstieg und bei praktika, es gibt eine gewisse kameradschaft. aber dann doch bitte für menschen jeglicher hautfarbe und nationalität - man sollte doch bitte nach charakter statt nach hautfarbe urteilen. dann würde ich gerne einer beitreten. Zunächst einmal das Wichtigste: Diese Definition ist schlicht und ergreifend falsch.
Duden, Wahrig und Brockhaus sagen in etwa dasselbe (Zitat aus dem Duden Allgemeinwörterbuch): [i]Rassismus. der; -: 1. Lehre, Theorie, nach der bestimme Menschentypen oder auch Völker hinsichtlich ihrer kulturellen Leistungsfähigkeit anderen von Natur aus überlegen sein sollen. 2. dem Rassismus (1) entsprechende Einstellung, Denk- u. Handlungsweise gegenüber Menschen [bestimmter] anderer Rassen (3) oder auch Völker.

Letztendlich ist es auch keine große Sache, denn die Definition legt auch nur fest, für welchen Sinninhalt ein bestimmtes Wort Symbol ist. Wenn deine Definition von Rassismus dem oben genannten Definitionsbereich entspricht, bin ich eben bereit, Rassismus in gewissen Auftrittsformen nicht als verwerfliche Einstellung einzustufen.

Sieh es mal so:
Wenn ich einen Club gründe, dann darf ich bestimmen, wer da reinkommt und wer nicht. Will jemand beitreten, den ich nicht will, hat er Pech gehabt, so ist das nun einmal.
Mit diesen Burschenschaften ist es ganz ähnlich: Wer nicht deutsch ist, wird eben nicht gewollt und da es eine private Organisation ist, hat er das zu akzeptieren.
Ich finde es so jedenfalls schonmal wesentlich besser, als wenn diese Ausgrenzung hinter vorgehaltener Hand stattfände.
Die Frage ist natürlich sowieso bloß theoretischer Natur, da man das Schild auch einfach abnehmen könnte und im Endeffekt lässt sich ohnehin niemals nachweisen, wonach denn nun selektiert wird.

Was die Russendisko angeht, so musst du noch etwas anderes beachten:
Das hier ist Deutschland. Dieses Land ist also Eigentum des deutschen Volkes. Wenn Russen hier leben, ist das eine Sache, aber wenn sie auf deutschem Boden eine Vereinigung gründen, die Deutsche ausschließt, ist das eine ganz andere Sache. In Russland würde mich so eine Russendisko, ehrlich gesagt, nicht stören und ich würde mir auch nichts groß dabei denken. Wenn sie nun einmal unter sich sein wollen, sollen sie es doch und ich kann mir, falls mir der Sinn danach steht, eine andere Diskothek suchen.

Die Frage zu der jüdischen Studentenvereinigung gehört ebenfalls in eine andere Kategorie:
Stufst du das Judentum als rein religiöse Gruppierung ein - siehe ansonsten Russendisko -, so hätte ich da meine Zweifel, lehnte es aber nicht kategorisch ab. Ein ähnlicher Fall wäre es, wenn man Nicht-Juden den Zugang zu Synagogen verwehrte. Dann müsste man sich natürlich überlegen, ob so etwas auf religiöser Grundlage vertretbar wäre, da hier schließlich Religionsfreiheit herrscht. Die Entscheidung wäre schwierig, aber es wäre wohl für keine Religion ratsam, sich derartig verschlossen und gastunfreundlich zu geben.

Letztendlich ist es sowieso alles theoretisches Gewäsch, weil du immer und überall mit Vorurteilen zu kämpfen haben wirst, ob du davon Notiz nimmst oder nicht und in privaten Vereinigungen kann man letztendlich auch danach gehen, wessen Nase einem gerade gefällt, ohne dass jemand wirklich etwas dagegen unternehmen könnte. Ich würde nur davon abraten, die ethnische Zugehörigkeit aufgrund ihres historischen Status' immer allzu gesondert zu betrachten. Sie ist ein Merkmal, dem man in bestimmen Zusammenhängen Bedeutung einräumen kann, darf vielleicht sogar sollte und entscheiden muss das sowieso jeder für sich selbst.