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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : US Wahlkampf Fernsehduell, ES GEHT LOS !



wutvolta
01. Oktober 2004, 04:08
tjo es geht los
was denkt ihr darüber ?
also die art wie es geführt wird usw usw
legt los

Feos
01. Oktober 2004, 04:13
ganz ehrlich?
es interessiert mich nicht

PhotonMan
01. Oktober 2004, 05:51
habs geschaut, aber fands bissl dämlich. beide zwar recht schlagfertig, aber kerry sehr distanziert und bush unkonzentriert... naja, kerry war mir sympathischer, bush hat oft nur sachen wiederholt (unterstellte mixed messages, changes of opinion, etc). kerry war allerdings doch recht militaristisch, hat gemeint, er will die terroristen alle killen^^ naja, ich geh demnächst pennen, musste grad 2. pc aufbaun weil am 1. netzteil durchgebrannt is, als ich vorm tv war :o kann sowas eigentlich ne bude in brand stecken? D; weil sicherung war noch drin, aber pc war aus als ich ins zimmer gekommen bin

n8

ps: wo gibts billige netzteile? :(

[pG]Blazej
01. Oktober 2004, 05:53
Ehrlichgesagt hat in meinen Augen Bush auf ganzer Linie gesiegt.

Nicht nur, dass Kerry sich, wie gewohnt, sogar in dem kurzen Fragengestrüpp verfangen hat und dauernd revidieren musste, was er gesagt hatte (was ihm als commander in chief nie passieren dürfte). Nicht nur das.

Ich fand gerade auch das Ende dieses Duells interessant, wo Bush's gesamte Familie mit Töchtern hochkam und bei Kerry nur diese verbitterte Miliardärstante von Frau ankam und total unpräsentativ in die Menge gewunken hat und ihn nach unten gezogen hat, weil sie da wohl so schnell wie möglich wieder weg wollte...


Naja, ich sehe das bestimmt so, weil ich eh Pro Bush bin, aber für die die es interessiert. Schaut euch nochmal den Schluss an....ich fand das ziemlich bezeichnend.



Grüsse,
Blazej

BiZz
01. Oktober 2004, 07:39
wie muss man drauf sein, dass man bush cool findet???? :bored:


ich mein sind beide eh nich so meine typen aber das hier is fuer mich ne wahl gegen bush (oder sollte sie wenigstens sein) ich hab das duell leider nicht gesehen, aber bin schon gespannt auf ne zusammenfassung in den nachrichten

Llew Silverhand
01. Oktober 2004, 07:47
tja, blaz, du stehst eben auf gutes theater, kann man niemanden verübeln. Es sei denn vielleicht, es geht um Politik anstatt Schauspielerei.

Find diese Duelle eigentlich nur absoluten Schwachsinn.
5% Inhalt, davon die hälfte Gelogen, und 95% nur rumgewixe...

[pG]havok
01. Oktober 2004, 09:36
Die politischen Inhalte von Kerry finde ich besser. Seine Auftritte sind aber einfach ein joke. Dazu kommt noch die Tatsache, das "hässliche" Menschen keine Präsidenten mehr werden (seit Nixon). Ist egal was noch passiert : Bush wird siegen, weil Kerry´s Geschicht 89cm lang ist.

Supervisor3
01. Oktober 2004, 09:43
gibts davon irgendwo einen stream?
habs verpasst :8[:

Supervisor3
01. Oktober 2004, 10:31
falls es noch jemand verpasst hat, hier gibts den stream dazu:
http://www.c-span.org/

Maasl
01. Oktober 2004, 10:39
Auf 3Sat kommt gerade eine deutsche Übersetzung des Fernsehduells bis um 10.

MyMind
01. Oktober 2004, 11:16
und ich muss arbeiten, schweinerei.... :cry:

naja, hoffentlich gewinnt kerry, aber eigentlich seh ich keine chance,
der mann hat viel zu wenig charisma.... und mit den flip flop vorwürfen treffen die republikaner genau richtig und sehr hart....

GoLi3
01. Oktober 2004, 12:22
alles nur show. Ich befürchte leider auch, dass die Welt sich weiter mit Bush rumplagen darf :[

Butterbrot
01. Oktober 2004, 12:40
hab auch kA was die da wollen
ich fand schon vor ~2jahren das fernsehduell schröder-stäuber extrem lächerlich aber das gleiche in amerika interressiert mich nun gar nicht :8[:

RRA^StArFiRe
01. Oktober 2004, 12:44
jo, inhaltlich sind solche duelle gleich null, alles nur sympathiegemache.
bush hats echt nicht drauf, hätt ma lieber dieser al gore letztes mal gewinnen sollen.

Pulex
01. Oktober 2004, 13:46
Original geschrieben von Starfire
jo, inhaltlich sind solche duelle gleich null, alles nur sympathiegemache.
bush hats echt nicht drauf, hätt ma lieber dieser al gore letztes mal gewinnen sollen.

voll und ganz meine meinung !

cidos
01. Oktober 2004, 14:29
Kerry ist der Sieger des Duells. Dass er der bessere Redner ist, wird wohl auch kein Bush-Anhänger ernsthaft bestreiten wollen.
Sein oft kritisiertes Auftreten hat sich enorm verbessert, und er gab auch äußerlich eine besser Figur als der Präsident ab.
Inhaltlich konnten beide Seiten punkten. Bush versuchte wie gewohnt über die "inconsistence" Schiene, Kerry als unfähigen "Commander in Chief" darzustellen. Auf der anderen Seite attackierte dieser, vorallem die Situation im Irak und in Nordkorea.

Meine Skepsis gegenüber Kerry ist gestern Nacht verschwunden, und ich blicke mit großer Zuversicht auf die nächste Debatte.

God Bless America. ::]:

Entelechy
01. Oktober 2004, 15:17
Kann man sich das Video irgendwo saugen?

[pG]Blazej
01. Oktober 2004, 16:32
Das stimmt hansi. Als Redner ist Kerry klar besser als Bush. Aber meiner Meinung nach bildet er sich zuviel darauf ein und verstrickt sich dadurch dauernd in irgendwelche Widersprüche.

Und zu der Wahl: Kerry hat einfach keine Eier. So einfach ist das. Wenn jemand jetzt beginnt auf Frankreich/Deutschland zu hören, anstatt das beste für sich und sein Land zu tun, dann seh ich aber mal ganz schwarz für Amerika. Bush hat den Terrors endlich mal gezeigt, dass Amerika kein zahmes Tier bleibt sondern auch zurückschlägt. Libyen hat dies sehr gut verstanden und sich bereits geöffnet.

Nicht nur deswegen würde ich Bush wohlen, sondern auch schlicht und einfach deswegen, damit er im Irak seine Arbeit zuende bringen kann. Seine Administration hat bestimmt mehr (geheime) Pläne zum Irakkrieg als die 'Opposition', und diese sollte man nun nicht einfach so verwerfen finde ich.



Grüsse,
Blazej

Prof.Dr.Zwiebel
01. Oktober 2004, 16:32
hm hab das duell net gesehen, denke aber, dass bush die wahl leider wieder gewinnen wird, im zweifel siegt in den usa die angst und die schührt bush nur zu gut und "überzeugt" dann mit seinen tollen verteidigungsplänen.
najo die hoffnung stirbt zuletzt :(

mamamia
01. Oktober 2004, 16:42
ich trau beiden nicht über den weg... bush hat so viele dinge falsch gemacht in seiner amtszeit und kerry ist ein opportunist sondergleichen. er wechselt ständig seine meinung, hat zum irakkrieg früher sogar gestimmt, nur als er gesehen hat, dass alles in die hose geht, spielt er den großen pazifisten.

erinnert mich irgendwie an die cdu die hartz4 mitgetragen hat und nun die regierung für die misere verantwortlich macht.

für mich sind beide nicht wählbar, schade dass al gore 2000 nicht gewonnen hat ;-[

0Smacks0
01. Oktober 2004, 16:58
Also so jetzt voin dem Zeuch was ich von Kerry in diesem Artikel las, hat sich meine Meinung und meine Zuneigung zu ihm nur vermehrt. Das sich die USA unter Bush nur isoliert u.s.w., dass ist alles absolut richtig erkannt. Und da ich der Auffassung bin, dass schlechte US-Außenpolitik auch für uns schlecht ist, hoffe ich, dass etwas mehr Vernunft im Weißen Haus mit Kerry einzieht. Ein sich isolierendes Amerika ist für uns in Europa genauso verderblich wie für die USA selbst. Scheinbar krankt Kerry nur daran sich in dieser pervers gehypten und abartigen Medienlandschaft nicht primitv genug zu verhalten. Ich denke nicht, dass Kerry von einen Format wie Henry Kissinger ist, aber hoffen würde ich es, hundert mal lieber wäre es mir alle mal.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,320895,00.html

Shadows
01. Oktober 2004, 17:03
http://www.georgewbush.com/Agenda/

http://www.johnkerry.com/issues/

choose your weapon

Prof.Dr.Zwiebel
01. Oktober 2004, 17:03
Original geschrieben von mamamia
ich trau beiden nicht über den weg... bush hat so viele dinge falsch gemacht in seiner amtszeit und kerry ist ein opportunist sondergleichen. er wechselt ständig seine meinung, hat zum irakkrieg früher sogar gestimmt, nur als er gesehen hat, dass alles in die hose geht, spielt er den großen pazifisten.

erinnert mich irgendwie an die cdu die hartz4 mitgetragen hat und nun die regierung für die misere verantwortlich macht.

für mich sind beide nicht wählbar, schade dass al gore 2000 nicht gewonnen hat ;-[
najo das is in jedem wahlkampf so, es geht eigentlich darum, wer besser blenden kann. Hinterher wird sowieso alles dem anderen in die schuhe geschoben oder irgendwas "unvorhersehbares" hat alles so durcheinander geworfen, dass alles anders kommen musste. Is von jahr zu jahr das gleiche.

aMrio
01. Oktober 2004, 17:04
smacks: weniger spiegel.de lesen (dort ist alles zu stark von der jeweiligen reportermeinung beeinflußt) sondern die origanalaussagen von kerry heranziehen. hier mal ganz kurz was mir an kerry absolut nicht gefallen hat in dieser sendung:

- er ist ebenso gegen die entsendung von hilfstruppen in den sudan
- kerry wettert in seiner wahlkampfrede massiv gegen iran und nordkorea (bzw dagegen daß bush da "die usa nicht zum erfolg geführt hat") .. die nächsten militärischen ziele? ein krieg mehr oder weniger ..

außerdem erinnere ich mich noch gut an eine ca. 2 monate alte aussage kerrys, daß der heimatschutz den bush betreibt ihm nicht weit genug geht .. :8[:

die wähler in den usa haben die qual der wahl zwischen dem teufel und beelzebub.

edit: daß kerry die ganzen heimatschutzbemühungen von bush nicht weit genug gehen steht auch auf seiner oben verlinkten wahlwebseite .. 2 punkte darunter daß er die rechte der bürger besser schützen will :elefant:

0Smacks0
01. Oktober 2004, 17:17
Ich finde es schwer zu beurteilen inwiefern Kerry gezwungen ist, auf Bush einzugehen. Diese Themen muss er behandeln und was er sich ganz genau konkret vorstellt kann ich schwer beurteilen.

Warum? Hier ein Zitat von Dick Cheney von der Seite die eins unter mir gepostet wurde:


"If we make the wrong choice, then the danger is we'll get hit again."

— Dick Cheney
Solchen Sprüchen muss Kerry mit markigen Sprüchen, was nicht seine Stärke ist, entgegen treten.

Um ihn genau zu beurteilen bräuchte man Aussagen Kerrys, die vor dem ganzen Wahlkampf und der Nominierung entstanden sind. Mehr oder weniger Stellungnahmen die ohne großen Zwang entstanden sind. Das ist bei einen Politiker im Amt schwer, noch schwerer bei einem ausländischen.

Es würde mehr bringen seine Zeit als Senator zu analysieren u.s.w...

Shadows
01. Oktober 2004, 17:21
als bonus gibt es noch von time eine analyse der aussagen

bush (http://www.time.com/time/election2004/article/0,18471,703924,00.html)

kerry (http://www.time.com/time/election2004/article/0,18471,703913,00.html)

Eeth
01. Oktober 2004, 17:36
Original geschrieben von [pG]Blazej
Das stimmt hansi. Als Redner ist Kerry klar besser als Bush. Aber meiner Meinung nach bildet er sich zuviel darauf ein und verstrickt sich dadurch dauernd in irgendwelche Widersprüche.

Und zu der Wahl: Kerry hat einfach keine Eier. So einfach ist das. Wenn jemand jetzt beginnt auf Frankreich/Deutschland zu hören, anstatt das beste für sich und sein Land zu tun, dann seh ich aber mal ganz schwarz für Amerika. Bush hat den Terrors endlich mal gezeigt, dass Amerika kein zahmes Tier bleibt sondern auch zurückschlägt. Libyen hat dies sehr gut verstanden und sich bereits geöffnet.

Nicht nur deswegen würde ich Bush wohlen, sondern auch schlicht und einfach deswegen, damit er im Irak seine Arbeit zuende bringen kann. Seine Administration hat bestimmt mehr (geheime) Pläne zum Irakkrieg als die 'Opposition', und diese sollte man nun nicht einfach so verwerfen finde ich.



Grüsse,
Blazej

bei nem iq von 5 fängt die sau an niveauvoller zu grunzen als du.
du laberst einen kack alter, gigantisch

Llew Silverhand
01. Oktober 2004, 17:39
sich von europa zu distanzieren und sich dem osten anzunähern ist sicher der richtige weg für amerika...

[pG]Blazej
01. Oktober 2004, 17:56
Naja, ich finde mehr, dass das Grossartige Frankreich/Deutschland mit seinen blühenden Zukunftsaussichten sich distanziert und als Konsequenz auch isoliert hat und nicht Amerika, aber jedem das seine..



Grüsse,
Blazej

Llew Silverhand
01. Oktober 2004, 19:38
stimmt , weil deutschland und frankreich auf ihre bevölkerung gehört haben und keinen bock hatten auf krieg. sehr gutes argument.... wie alle deine argumente...

0Smacks0
01. Oktober 2004, 19:54
Original geschrieben von [pG]Blazej
Naja, ich finde mehr, dass das Grossartige Frankreich/Deutschland mit seinen blühenden Zukunftsaussichten sich distanziert und als Konsequenz auch isoliert hat und nicht Amerika, aber jedem das seine..

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Im Nachhinein war Schröders Aktion nicht mal dumm, obwohl er mit der Außenpolitik Innenpolitik gemacht hat.

Und wer nicht zugibt, dass die USA sich ein Stück weit isoliert haben, den kann ich nicht verstehen.

@Llew
Und mit Bevölkerung hat das auch nichts zu tun, es waren bei Russland, Frankreich und Deutschland jeweils taktische Entscheidungen.

Antrax4
01. Oktober 2004, 20:11
Original geschrieben von @Smacks@

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Im Nachhinein war Schröders Aktion nicht mal dumm, obwohl er mit der Außenpolitik Innenpolitik gemacht hat.

Und wer nicht zugibt, dass die USA sich ein Stück weit isoliert haben, den kann ich nicht verstehen.

@Llew
Und mit Bevölkerung hat das auch nichts zu tun, es waren bei Russland, Frankreich und Deutschland jeweils taktische Entscheidungen.

Die Welt dreht sich nicht (nur) um Deutschland.

Schröder's Aktion im letzten Wahlkampf war eine Katastrophe. Es waren primitive Beleidigungen, um sich an der Macht zu halten, nichts weiter.

Nicht Bush hat angefangen; es war Schröder.

Ein Kerry würde übrigens Schröder "schachmatt" setzen, weil Kerry ja selbst gesagt hat, dass er Europa stärker zur Verantwortung ziehen will. Und statt unsinnige Sitze im Sicherheitsrat zu forfern, kann Deutschland ja mal im Irak zeigen, wieviel Veratnwortung es übernehmen kann.

MfG
Antrax

shaoling
01. Oktober 2004, 20:13
Original geschrieben von [pG]Blazej
Und zu der Wahl: Kerry hat einfach keine Eier. So einfach ist das. Wenn jemand jetzt beginnt auf Frankreich/Deutschland zu hören, anstatt das beste für sich und sein Land zu tun, dann seh ich aber mal ganz schwarz für Amerika. Bush hat den Terrors endlich mal gezeigt, dass Amerika kein zahmes Tier bleibt sondern auch zurückschlägt. Libyen hat dies sehr gut verstanden und sich bereits geöffnet.Die USA waren noch nie ein zahmes Tier und im Irak hat er meines Wissens keine Terroristen gefunden. Die hat er nämlich selbst geschaffen.
Außerdem wäre ich vorsichtig, Bush für einen starken Mann an der Spitze zu halten. Natürlich wollen er und seine zigtausend Berater das alle Welt glauben machen, aber ein Blick in seinen Lebenslauf offenbart mit keineswegs eine ehrgeizige und willensstarke Führungspersönlichkeit.
Deine Bemerkung über Deutschland und Frankreich sollte ich eigentlich schon wieder gar keiner Erwiderung würdigen. Die Behauptung, Deutschland und Frankreich wären es von Natur aus nicht wert, auf sie zu hären, ist wohl in keinem vernünftigen Zusammenhang als mehr denn billige Polemik zu verstehen. Da schlagen deine enormen Vorurteile durch, die hier schon jeder aufmerksame Zuhörer kennengelernt und die du auch selbst längst eingestanden hast.
Original geschrieben von [pG]Blazej
Nicht nur deswegen würde ich Bush wohlen, sondern auch schlicht und einfach deswegen, damit er im Irak seine Arbeit zuende bringen kann. Seine Administration hat bestimmt mehr (geheime) Pläne zum Irakkrieg als die 'Opposition', und diese sollte man nun nicht einfach so verwerfen finde ich.Naja, die Geheimdienste scheinen nichts von Geheimplänen zu wissen oder zumindest nicht daran zu glauben, dass diese die nötige Wirkung erzielen könnten. Ich bin sicher, du hast von deren Berichten gehört...
Original geschrieben von [pG]Blazej
Naja, ich finde mehr, dass das Grossartige Frankreich/Deutschland mit seinen blühenden Zukunftsaussichten sich distanziert und als Konsequenz auch isoliert hat und nicht Amerika, aber jedem das seine..Hm, lass mich mal nachdenken, wie das war: Deutschland und Frankreich erteilen ihre Absage zum Irakkrieg und sind anschließend Diffamierung in der amerikanischen Presse, im amerikanischen Parlament und sogar von amerikanischen Ministern - Hallo, Herr Rumsfeld - ausgesetzt. Die USA führen einen völkerrechtswidrigen Krieg, für den sie von der ganzen Welt und auch offiziell von der UN verurteilt werden, aber Deutschland und Frankreich haben sich im Gegensatz zu den USA isoliert, ja?
Wenn in deinem Kopf irgendetwas grundsätzlich anders läuft als in meinem, wäre ich erfreut, davon zu erfahren, denn anders kann ich mir deine hier verbreiteten Meinungen nicht erklären.
Deine Anspielungen auf die "blühenden Zukunftsaussichten" Deutschlands und Frankreichs hättest du ebenfalls für dich behalten können. Die USA werden in den nächsten vierzig Jahren wahrscheinlich ihren Status als Weltmacht eingebüßt haben und dass deine Beurteilung der deutschen oder französischen Situation allein auf Vorurteilen und subjektiven Empfindungen beruht, durfte ich auch schon zur Genüge feststellen. Falls dem nicht so ist, ersuche ich dich darum, deine Fakten darzulegen; meine Tür ist jederzeit offen.

Du solltest bedenken, dass ich nicht einmal zu Bushs wirklichen Kritikern gehöre. Ich bin nicht so naiv, zu denken, dass er als Person auch nur annähernd in dem Maße, wie es von der Presse verkauft wird, für die amerikanische Politik verantwortlich ist.
Mich persönlich interessiert es auch einen Dreck, wer in den USA nun Präsident wird. Ich kenne Kerry nicht besonders gut und habe besseres zu tun, als mich mit der amerikanischen Präsidentschaftswahl zu beschäftigen.



Smacks,
natürlich hatte es etwas mit der Bevölkerung zu tun, denn die Bevölkerung bestimmt, wer Bundeskanzler wird. ;)
Original geschrieben von Antrax
Die Welt dreht sich nicht (nur) um Deutschland. Stimmt, sie dreht sich um die USA... :rofl:
Original geschrieben von Antrax
Schröder's Aktion im letzten Wahlkampf war eine Katastrophe. Es waren primitive Beleidigungen, um sich an der Macht zu halten, nichts weiter.

Nicht Bush hat angefangen; es war Schröder.Es ist also eine Katastrophe, einen völkerrechtswidrigen Krieg abzulehnen, ja?
Wenn du schon so einen Blödsinn verzapfst, solltest du ihn wenigstens erklären. Also hier ist deine Chance; ich warte auf Argumente.
Original geschrieben von Antrax

Ein Kerry würde übrigens Schröder "schachmatt" setzen, weil Kerry ja selbst gesagt hat, dass er Europa stärker zur Verantwortung ziehen will. Und statt unsinnige Sitze im Sicherheitsrat zu forfern, kann Deutschland ja mal im Irak zeigen, wieviel Veratnwortung es übernehmen kann.Wieso sollte Deutschland sich in irgendeiner Form im Irak betätigen? Kannst du mir das mal vernünftig und sachlich erklären? Ich warte solange.
Im Übrigen kann Kerry sich seine Verantwortung an den Hut stecken. Aber du hast recht: Unsere feinen Politiker werden schon dafür sorgen, dass die USA bekommen, was sie wollen.
Das ist jedoch nicht mein Bier...

0Smacks0
01. Oktober 2004, 20:31
Original geschrieben von Antrax


Die Welt dreht sich nicht (nur) um Deutschland.

Schröder's Aktion im letzten Wahlkampf war eine Katastrophe. Es waren primitive Beleidigungen, um sich an der Macht zu halten, nichts weiter.

Nicht Bush hat angefangen; es war Schröder.

Ein Kerry würde übrigens Schröder "schachmatt" setzen, weil Kerry ja selbst gesagt hat, dass er Europa stärker zur Verantwortung ziehen will. Und statt unsinnige Sitze im Sicherheitsrat zu forfern, kann Deutschland ja mal im Irak zeigen, wieviel Veratnwortung es übernehmen kann.


OMFG das mit den SIcherheitsrat habe ich selbst genau so auch gesagt. Jetzt werft doch nicht immer hunderttausend Sachen in einen Topf. Und Bush hat angefangen, denn der Irakangriff war hirnrissig, dazu auch noch hirnrissig durchgeführt und von ihm von Anfang an geplant. Dass das Ganze davor gar nicht so hirnrissig aussah, stimmt. Ich hab auch nicht gesagt, dass sich die Welt nur um Deutschland dreht. Es ist aber richtig, dass Deutschland heute in einer schwierigeren Lage wäre, wenn es im Irak mitgemacht hätte. Das es Schröder nicht um höhere Ideale oder ähnlichen Krims Kram ging habe ich ja wohl auch gesagt. Und wir übernehmen wohl schon genügend Verantwortung.

Ich frage mich sowieso was grade dein Post soll. Es geht an meinen bis auf die Sache mit Kerry weitesgehend vorbei und ansonsten sind eher Übereinstimmungen drin.

Llew Silverhand
01. Oktober 2004, 20:54
ob schröder nun aus wahltechnischen gründne dagegen war, oder weil er volksnah war ist letztlich egal, in dem moment war er dazu gezwungen

Teegetraenk
01. Oktober 2004, 21:11
Und er hat definitiv das Richtige getan! Imo nicht nur um volksnah zu sein bzw. die Wahlen zu gewinnen, sondern aus voller Überzeugung.

SuicideSquad
01. Oktober 2004, 22:04
Original geschrieben von [pG]Blazej
... müsste die scheiße in deinem kopf nicht mal kritische masse erreichen und dich hochjagen? bei so viel verblendung möchte man sich nur noch am kopf fassen.

Antrax4
02. Oktober 2004, 01:11
Original geschrieben von sHaO-LiNg

;)Stimmt, sie dreht sich um die USA... :rofl:Es ist also eine Katastrophe, einen völkerrechtswidrigen Krieg abzulehnen, ja?

Darüber, ob der Krieg nun völkerrechtswiedrig war oder nicht, läßt sich streiten. Aber darum ging es auch überhaupt nicht. Eine entsprechende Resolution durch den UN-Sicherheitsrat hätte den Krieg nämlich (zusätzlich) legalisiert.
Deutschland und Frankreich haben jeden Vorstoß der Amerikaner und Briten für eine neue Resolution blockiert. Es ging hier weniger darum, einen illegalen Krieg zu unterstüzen...

Original geschrieben von sHaO-LiNg

Es ist also eine Katastrophe, einen völkerrechtswidrigen Krieg abzulehnen, ja?

...als seine Notwendigkeit zu erkennen und mit allen Mitteln an einer Resolution zu arbeiten. Schröder sagte im Wahlkapf, dass er unabhängig von den Ergebnissen der Inspekteure im Sicherheitsrat mit "Nein" stimmen werde.
Saddam Hussein mißachtet seit Jahren UN-Resolutionen, er tritt das Völkerrecht mit Füßen und läßt sein Volk Bluten(nicht nur wegen dem Embargo). Du willst mir nicht allen enrstes weißmachen, dass die Entmachtung dieses Diktators nicht rechtmäßig wäre, oder?

@Smacks: Ich bezog mich auf diese Aussagen von dir:

Original geschrieben von @Smacks@

Und wer nicht zugibt, dass die USA sich ein Stück weit isoliert haben, den kann ich nicht verstehen.

Wie gesagt: "Die Welt dreht sich nicht (nur) um Deutschland". Ich sehe keineswegs, dass sich die USA von der Welt distanziert. Die "Koalition der Willigen" zählt 45 Mitglieder:
http://www.arnehaase.de/irak/liste.htm
Von Isolation keine Spur, oder?



Original geschrieben von @Smacks@

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Im Nachhinein war Schröders Aktion nicht mal dumm, obwohl er mit der Außenpolitik Innenpolitik gemacht hat.

Wie schon oben aufgeführt, kann ich mich dem nicht anschließen.

Und Smacks: Ich sitmme dir in sehr vielen Punkten zu, aber in einigen nun mal nicht.

MfG
Antrax

qwertzasdf1234
02. Oktober 2004, 02:17
juhu ein wahlkampf fernsehduell...





























:8[:
ma ehrlich, wenn ich märchen hören will, les ich n buch, busch is einfach zu lächerlich... :flop:

shaoling
02. Oktober 2004, 02:23
Original geschrieben von Antrax
Darüber, ob der Krieg nun völkerrechtswiedrig war oder nicht, läßt sich streiten. Aber darum ging es auch überhaupt nicht. Eine entsprechende Resolution durch den UN-Sicherheitsrat hätte den Krieg nämlich (zusätzlich) legalisiert.
Deutschland und Frankreich haben jeden Vorstoß der Amerikaner und Briten für eine neue Resolution blockiert. Es ging hier weniger darum, einen illegalen Krieg zu unterstüzen...Nein, darüber kann man eben nicht streiten. Der Krieg wurde von Seiten der UN offiziell als völkerrechtswidrig eingestuft. Aber du kannst mir gerne einen Artikel aus der UN-Charta, einen Abschnitt aus der alten Irak-Resolution oder sonst irgendein anerkanntes Statut vorbringen, das in der Lage wäre, den Krieg in seiner bekannten Form zu rechtfertigen.
Was der UN-Sicherheitsrat getan haben könnte, steht überhaupt nicht zur Debatte, weil er es nicht getan hat und ich erwähnte bereits, dass der Krieg von verschiedensten Seiten verurteilt wurde und nicht nur von Frankreich und Deutschland. Du stellst es hier ja gerade so dar, als hätten die Amerikaner (mal wieder) nur das Beste gewollt und seien an diesem tugendhaften Streben auf hinterhältigste Weise von Deutschland und Frankreich gehindert worden.
Original geschrieben von Antrax
...als seine Notwendigkeit zu erkennen und mit allen Mitteln an einer Resolution zu arbeiten. Schröder sagte im Wahlkapf, dass er unabhängig von den Ergebnissen der Inspekteure im Sicherheitsrat mit "Nein" stimmen werde.Schröder sagte, dass Deutschland sich nicht an einem Krieg beteiligen werde, ja und? Wo liegt das Problem? Deutschland hat wohl keinerlei Verpflichtung, sich gegen seinen Willen an irgendeinem Krieg zu beteiligen.
Die Gründe für den Krieg und die bezeichnung als schlichte Notwendigkeit, wie du sie hier anführst, ist nun wirklich vollkommen lächerlich.
Original geschrieben von Antrax
Saddam Hussein mißachtet seit Jahren UN-Resolutionen, er tritt das Völkerrecht mit Füßen und läßt sein Volk Bluten(nicht nur wegen dem Embargo). Du willst mir nicht allen enrstes weißmachen, dass die Entmachtung dieses Diktators nicht rechtmäßig wäre, oder?Ach, Saddam Hussein missachtet UN-Resolutionen und tritt das Völkerrecht mit Füßen, mir kommen gleich die Tränen...
Wenn es den USA um die Einhaltung des Völkerrechts geht, wieso sind sie dann noch nicht in Israel einmarschiert, weshalb wollen sie nicht in den Sudan oder ein Dutzend anderer afrikanischer Länder, in denen vergleichbares Unrecht geschieht? Warum haben sie sich in den Achtzigern noch nicht an seinen Eskapaden gestört, als er nämlich noch mit Giftgas und westlichen Waffen ihre guten Freunde, die Iraner, unter die Erde gebracht hat? Nenne mir doch bitte ganz schlicht und ergreifend den Grund dafür, dass die USA sich für all diesen Dreck, der so in der Welt geschieht, niemals interessiert haben bis zum 11. September 2001.

Selbst wenn wir mal für einen ganz kleinen Augenblick annehmen, dass der Krieg sich auf Basis irgendeines international anerkannten Rechts rechtfertigen ließe, dann obläge es immernoch keinesfalls den USA, darüber zu entscheiden, sondern einzig und allein der UN. In dem Moment, als sie sich hingestellt und gesagt haben, dass sie den Krieg mit voller Absicht gegen die Einwilligung der Staatengemeinschaft führen, haben sie das Völkerrecht mit Füßen getreten.
Als sie mit ihren neuerlichen Resolutionen keinen Erfolg hatten, weil sie im Sicherheitsrat keine Mehrheit bekamen, hätten sie eben andere Wege finden müssen, aber nein, wieso sollten wir, die USA, uns denn überhaupt von so einem Haufen verkappter Moralapostel irgendetwas vorschreiben lassen? Jeder hat sich an das Völkerrecht und solche Dinge zu halten, nur wir nicht, denn wir sind die USA, die selbstlose Weltmacht, die für Frieden, Freude und Eierkuchen in der Welt eintritt; wir stehen über jedem Gesetz, oder ist es nicht so, Antrax? Genau das versuchst du uns hier doch offensichtlich zu verkaufen.

Dass dieser Krieg von vornherein unrechtmäßig im Sinne des Völkerrechts war, steht außer Frage und wurde mehrmals von offizieller Seite, ja, auch der UN, bestätigt. Die Weise, in der die USA auf die Missbilligung ihrer Aktionen reagiert haben und die Art, auf die sie versucht haben, die UN mit Täuschung und Hinterlist doch noch auf ihre Seite zu bringen, tun ihr Übriges dazu. Oder wie war das doch gleich mit den Massenvernichtungswaffen?
Für diese ganze Aktion sollte es eigentlich Embargos und Strafen für die USA hageln, doch ich vergaß, dass die sich so etwas ja herausnehmen dürfen.



Du solltest mich nicht falsch verstehen:
Mir persönlich ist es egal, ob im Irak jetzt gerade Bürgerkrieg ist, Demokratie oder Saddam Hussein und meinetwegen sollen die USA ihre militärischen Abenteuer fortsetzen, denn ich bin sowieso äußerst skeptisch, wenn ich schon solche Begriffe wie Völkerrecht und dergleichen mehr höre. Aber diese Scheinheiligkeit, sich an der einen Stelle auf das Völkerrecht, moralische Verpflichtungen oder sonst irgendeinen Blödsinn zu berufen und gleichzeitig sein eigenes Ding durzuziehen, verabscheue ich. Sollen die USA meinetwegen tun, was sie wollen, doch dann sollen sie verdammt nochmal den Mut haben, sich hinzustellen und es zu sagen.
Aber was rede ich, es ist eben Politik, lol...

Llew Silverhand
02. Oktober 2004, 09:04
"unabhängig von den Ergebnissen der Inspekteure "


sagte ein gewisser Amerikaner JA

0Smacks0
02. Oktober 2004, 12:34
Original geschrieben von Antrax
Wie gesagt: "Die Welt dreht sich nicht (nur) um Deutschland". Ich sehe keineswegs, dass sich die USA von der Welt distanziert. Die "Koalition der Willigen" zählt 45 Mitglieder:
http://www.arnehaase.de/irak/liste.htm
Von Isolation keine Spur, oder?


Hui Isolation ist für mich, dass die USA in ihren Ansehen in der Welt schlechter dastehen. Dass die USA ihren Vertrauensbonus den sie unter Clinton aufgebaut haben quasi über Nacht verspielt haben. Dass sie durch schärfere Einreisegesetze(Auch wenn sie nötig sind, dass sei dahingestellt) und auch die Überwachung u.s.w. sich ein Stück mehr vom Rest der Welt entfremdet haben. Dass sie für ihren Irakkrieg keine Entscheidung im UN-Sicherheitsrat herbeiführen konnten, sich über diesen hinweg und damit auch gegen einige Länder gestellt haben. Das sie die Treue der Engländer aufs gefährlichste überstrapaziert haben.

Du solltest dir auch anschauen wie viele Soldaten aus welchen Länder für den Irak gestellt wurden, dass sind zu 90% US-Soldaten und britische Soldaten(Siehe den Times Artikel über Bush hier im Thread). Die Unterstützung der anderen Länder kann man als eher dürftig einschätzen. Außerdem wurde die Unfähigkeit der USA nun wieder deutlich. Erst Vietnam, jetzt Irak, dass ist nicht gut für die USA. Die USA kommen mir zur Zeit eher wie ein hilfloser Koloss vor der einen Feind sucht, keinen findet und tollpatschig durch die Weltlandschaft trampelt und alle verunsichert. Das ganze Image der USA hat an Glanz verloren.

Eine richtige Isolation gibt es noch nicht, ich habe mich evtl. nicht deutlich ausgedrückt, ich meinte eher eine ziemlich gefährliche Tendenz, einen Weg Richtung Isolation. Von diesem Kurs kann die USA nur Kerry abbringen, bloß aus dem Irak sollte er nicht gleich hinaus gehen, das wäre dumm. Außerdem, wenn man es richtig betrachtet, so war doch die Möglichkeit, dass die USA aus dem WTC Anschlag mit viel mehr Sympathiekundgebungen aus der ganzen Welt hervorgehen da. Bush hat sie leichtfertig verspielt. In Ländern wie Deutschland sind doch sogar ne ganze Zeit schon Artikel aufgetaucht die vom Wanken der Supermacht gesprochen haben. Als Amerikaner würde ich das sehr bedenklich empfinden. Na ja, aber leider verhalten wir EUler uns auch recht dumm...

[pG]Blazej
02. Oktober 2004, 19:12
@Smacks@

"Hui Isolation ist für mich, dass die USA in ihren Ansehen in der Welt schlechter dastehen. Dass die USA ihren Vertrauensbonus den sie unter Clinton aufgebaut haben quasi über Nacht verspielt haben. Dass sie durch schärfere Einreisegesetze(Auch wenn sie nötig sind, dass sei dahingestellt) und auch die Überwachung u.s.w. sich ein Stück mehr vom Rest der Welt entfremdet haben. Dass sie für ihren Irakkrieg keine Entscheidung im UN-Sicherheitsrat herbeiführen konnten, sich über diesen hinweg und damit auch gegen einige Länder gestellt haben. Das sie die Treue der Engländer aufs gefährlichste überstrapaziert haben. "



Im Ansehen der Welt, ich denke eher, dass sie schlechter in Deutschland/Frankreich/Russland dastehen.

Den Vertrauensbonus mit deutschland/frankreich hat man sich vielleicht verspielt, man hat aber einen anderen Vertrauensbonus gewonnen und zwar denjenigen, der das richtige Signal an die Fanatiker-Länder schickt. Und zwar, dass Drohungen seitens der USA nicht mehr wie früher inhaltslos sind. Ich wiederhole noch einmal: Genau aus diesem Grund hat Lybien vollkommen unerwartet eine Kehrtwende zum Guten in ihrer Politik gemacht. Man hat gemerkt, dass Bush das was er sagt, auch ernst meint und das ist sehr gut so, finde ich zumindest.

Kontrollen - Gut, das mag stimmen mit der Entfremdung, ist jedoch eher etwas symbolisches finde ich.

Die UN ist ein Papiertiger. Nicht einmal Deutschland hat auf die UN gehört im Kosovokrieg. Also hört doch auf ständig mit dem Finger zu zeigen... drei Finger zeigen nämlich zurück auf euch.



Grüsse,
Blazej

Entelechy
02. Oktober 2004, 19:17
blazej, du bist doch Pole, oder?
Du hast ne Meinung wie ein weißer, 50 jähriger aus Alabama, dessen Vater, Großvater und Urgroßvater im Klu Klux Klan waren.

Antrax4
02. Oktober 2004, 19:19
Original geschrieben von sHaO-LiNg

Was der UN-Sicherheitsrat getan haben könnte, steht überhaupt nicht zur Debatte, [...]

In meinen Augen schon.


Original geschrieben von sHaO-LiNg

Schröder sagte, dass Deutschland sich nicht an einem Krieg beteiligen werde, ja und? Wo liegt das Problem? Deutschland hat wohl keinerlei Verpflichtung, sich gegen seinen Willen an irgendeinem Krieg zu beteiligen.

Hör bitte auf, mir Worte in den Mund zu legen, ok?
Wo habe ich kritisiert, dass sich Deutschland nicht am Krieg beteiligen wollte? Mir geht es u.a. um folgende Aussage:


"Ich habe speziell unseren französischen Freunden gesagt und den anderen auch, und ich sag' das hier jetzt ein Stück weit weitergehend, als das, was ich in dieser Frage sonst formuliert habe: Rechnet nicht damit, dass Deutschland einer den Krieg legitimierenden
Resolution zustimmen wird. - Rechnet nicht damit. ...”
Schröder, Goslar 2003
http://www.faz.net/s/Rub9E7BDE69469E11D4AE7B0008C7F31E1E/Doc~E32C8579B82894ED09988DF916C3B8365~ATpl~Ecommon ~Scontent.html



Original geschrieben von sHaO-LiNg
Ach, Saddam Hussein missachtet UN-Resolutionen und tritt das Völkerrecht mit Füßen, mir kommen gleich die Tränen...
Wenn es den USA um die Einhaltung des Völkerrechts geht, wieso sind sie dann noch nicht in Israel einmarschiert, weshalb wollen sie nicht in den Sudan oder ein Dutzend anderer afrikanischer Länder, in denen vergleichbares Unrecht geschieht?
Auch wenn du es nicht wahrhaben willst, aber diese Aussage folgt der Logik: "Lassen wir doch den Mörder laufen; 20 weitere laufen ja noch frei herum."




Original geschrieben von sHaO-LiNg

Selbst wenn wir mal für einen ganz kleinen Augenblick annehmen, dass der Krieg sich auf Basis irgendeines international anerkannten Rechts rechtfertigen ließe, dann obläge es immernoch keinesfalls den USA, darüber zu entscheiden, sondern einzig und allein der UN. In dem Moment, als sie sich hingestellt und gesagt haben, dass sie den Krieg mit voller Absicht gegen die Einwilligung der Staatengemeinschaft führen, haben sie das Völkerrecht mit Füßen getreten.
Als sie mit ihren neuerlichen Resolutionen keinen Erfolg hatten, weil sie im Sicherheitsrat keine Mehrheit bekamen, hätten sie eben andere Wege finden müssen, aber nein, wieso sollten wir, die USA, uns denn überhaupt von so einem Haufen verkappter Moralapostel irgendetwas vorschreiben lassen? Jeder hat sich an das Völkerrecht und solche Dinge zu halten, nur wir nicht, denn wir sind die USA, die selbstlose Weltmacht, die für Frieden, Freude und Eierkuchen in der Welt eintritt; wir stehen über jedem Gesetz, oder ist es nicht so, Antrax? Genau das versuchst du uns hier doch offensichtlich zu verkaufen.

Wenn wir über das Völkerrecht sprechen, so ist es für mich klar, dass die Menschenrechte vor der "Souveränität des Staates" kommen.



Original geschrieben von sHaO-LiNg


Dass dieser Krieg von vornherein unrechtmäßig im Sinne des Völkerrechts war, steht außer Frage und wurde mehrmals von offizieller Seite, ja, auch der UN, bestätigt. Die Weise, in der die USA auf die Missbilligung ihrer Aktionen reagiert haben und die Art, auf die sie versucht haben, die UN mit Täuschung und Hinterlist doch noch auf ihre Seite zu bringen, tun ihr Übriges dazu. Oder wie war das doch gleich mit den Massenvernichtungswaffen?
Für diese ganze Aktion sollte es eigentlich Embargos und Strafen für die USA hageln, doch ich vergaß, dass die sich so etwas ja herausnehmen dürfen.

Es ist ja was ganz neues, dass ein Staat einen anderen vor der UNO anklagt.



Original geschrieben von sHaO-LiNg

Du solltest mich nicht falsch verstehen:
Mir persönlich ist es egal, ob im Irak jetzt gerade Bürgerkrieg ist, Demokratie oder Saddam Hussein und meinetwegen sollen die USA ihre militärischen Abenteuer fortsetzen, denn ich bin sowieso äußerst skeptisch, wenn ich schon solche Begriffe wie Völkerrecht und dergleichen mehr höre.Aber diese Scheinheiligkeit, sich an der einen Stelle auf das Völkerrecht, moralische Verpflichtungen oder sonst irgendeinen Blödsinn zu berufen und gleichzeitig sein eigenes Ding durzuziehen, verabscheue ich. Sollen die USA meinetwegen tun, was sie wollen, doch dann sollen sie verdammt nochmal den Mut haben, sich hinzustellen und es zu sagen.
Aber was rede ich, es ist eben Politik, lol...
Was genau stört dich denn nun?
Mich z.B. stört die Scheinheilligkeit der Deutschen, die meinen durch den Angriff der Amis sei das Völkerrecht gebrochen worden.
Was wäre denn ohne den Angriff der USA gewesen? Ein Diktator, dem Menschenrechte egal sind, und der sich über UNO-Resolutionen totlacht bzw. sie nur unter Druck erfüllt(z.B. nach dem Aufmarsch des U.S.- Truppen am Golf) bliebe weiter an der Macht. Ich kann mich nur wiederholen: Menschenrechte > Souveränität eines Staates.


@Smacks: Ich wüßte jetzt nicht, wo die USA an Ansehen eingebüßt hätten. Kriege ohne UNO-Legitimation sind nichts neues in der Geschichte des USA.
Und nur weil die Deutschen plötzlich ihren Antiamerikanismus aufleben lassen,suchen sie krampfhaft auf der ganzen Welt nach Demonstranten gegen George Bush und die USA, die dann regelmäßig in den 8-Uhr Nachrichten genzeigt werden. Und von den Hetzen im Spiegel spreche ich erst garnicht. Ich kann mich dieser Ansicht leider nicht anschließen!

MfG
Antrax

[pG]Blazej
02. Oktober 2004, 19:35
Original geschrieben von Da_DaVe
blazej, du bist doch Pole, oder?
Du hast ne Meinung wie ein weißer, 50 jähriger aus Alabama, dessen Vater, Großvater und Urgroßvater im Klu Klux Klan waren.


Weisst du, dass ist ein Grund, weshalb ich eine Antipathie gegen Deutschland/Frankreich und generell Europa empfinde....diese total unbestätigte Arroganz im Hinblick auf Wissen gegenüber Amerika...das ist sowas von lächerlich, es gibt nix lächerlicheres auf dieser Welt, noch nichtmal die Meinung, dass Terroristen für das Wohl der Menschheit kämpfen ist so lächerlich...sorry aber das musste sein, danke :(


Grüsse,
Blazej

Entelechy
02. Oktober 2004, 19:40
Kam dir Dave wie ein deutscher Name vor? Ich mag Amerika, jedoch bin ich keiner von den dummen Amerikanern, die meinen ultra-patiotisch sein zu müssen und das jede in Fragestellung des Präsidenten eine sympatisierung mit Terroristen gleichgestellt wird.

So wie im Januar 2001 hat mir die USA gefallen. Ohne diesen übertriebenen Kack mit 5000000 Flaggen an jedem Haus.

[pG]Blazej
02. Oktober 2004, 19:46
Ich meinte dich auch nicht persönlich, sondern nur diese Ansicht/Meinung, die doch von einer sehr breiten Masse in Europa völlig unberechtigt vertreten wird...

Und zu den Flaggen...das ist in Polen auch so..ich finde das schön..aber das ist wohl Ansichtssache...



Grüsse,
Blazej

shaoling
02. Oktober 2004, 22:42
Antrax, wenn du es so siehst, finde ich es vertretbar. Ich verstehe zwar immernoch nicht, was dich nun ausgerechnet an Saddam Hussein so gestört hat und ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass die USA in den Irak einmarschiert sind, weil sie eine Lanze für die Menschenrechte brechen wollten, aber das sei jetzt mal dahingestellt...

Blazej, du nimmst hier Wörter wie "Fanatiker-Länder" in die Hand und sprichst von gewonnenem Vertrauen in die USA, ohne dich auf die Tatsachen zu beziehen. Die Weise, in der die USA ihre Angelegenheiten im Irak regeln, sieht in Wahrheit wohl für niemanden auf der Welt vertrauenserweckend aus. In Großbritannien, dem größten und aktivsten Verbündeten in der Koalition der Willigen, hat die Regierung letztendlich auch gegen den Willen ihrer Bevölkerung gehandelt und wie Smacks schon erwähnte: Die meisten anderen Länder haben eher eine obligatorische Zustimmung gegeben, um es sich mit niemandem zu verderben. Das interessiert nämlich sowieso niemanden und wird auch niemals außerhalb der USA auf irgendeinem Tisch landen.
Was deine "Fanatiker-Länder" angeht, so wüsst eich ganz gerne, was diese Formulieren, von billiger Polemik einmal abgesehen, für einen Sinn enthalten soll. Er entzieht sich nämlich meiner Kenntnis und ich kann daraus keineswegs ersehen, was du eigentlich willst, bzw. wofür du eigentlich eintrittst. Vielleichtest solltest erstmal das auf den Tisch reden und dann kann ich darauf antworten.

Teegetraenk
02. Oktober 2004, 23:29
Kofi Annan hat letzte Woche öffentlich erklärt, dass der Krieg gegen den Irak illegal war. Punkt. ggnorethxnp

Clawg
02. Oktober 2004, 23:54
Original geschrieben von PivoUser_R7
Kofi Annan hat letzte Woche öffentlich erklärt, dass der Krieg gegen den Irak illegal war. Punkt. ggnorethxnp

Wenns Kerry wird, uebernimmt die UN die Oelfoerderung, wenns Bush bleibt, bleibts so wies ist :o

wutvolta
03. Oktober 2004, 03:27
egal wie oft [pg]Blazej noch postet, ich weiß das er nur scheisse labert und nunmal ein total bush fanatiker ist.
auch alle widerreden werden das nicht ändern und alle noch so "toll" vorgetragenen reden ändern das nicht.
Blazej. ich glaube ich werde erstmal so richtig wixen gehen und dir dann sagen: ich habe trotzdem recht
egal was du anführst du kannst nicht meine argumente widerlegen (krieg falsch)
blazej du tust mir leid aber du hast verloren
überzeuge mich und alle werden dir recht geben, aber das wird nicht geschehen.
du bist nichts und du wirst auch nichts bleiben.
du hast niemals die courage das einzustehen was du mir gesagt haben könntest, wenn du es versuscht wirst du vorher die früchte deiner "arbeit"tragen.
deu bist nichts
du hast verloren.

Entwirker
03. Oktober 2004, 03:37
was will die un mit der ölförderung?

die usa leidet unter der weltmachtkrankheit, thats it.

[pG]Blazej
03. Oktober 2004, 16:39
Original geschrieben von wut)volta

egal was du anführst du kannst nicht meine argumente widerlegen (krieg falsch)



Saugeiles Argument Junge. Ey der Krieg ist immer falsch! Joooo da kannste nix gegen sagen ey!





du hast niemals die courage das einzustehen was du mir gesagt haben könntest, wenn du es versuscht wirst du vorher die früchte deiner "arbeit"tragen.


Sorry ich check den Satz wirklich nicht...Wie kann jemand denn die Courage haben, etwas einzugesetehen, was man jemanden hätte gesagt haben können lol?

Wenn du mich schon für so dumm hältst, dann formulier bitte auch dementsprechend verständlich für mich. Danke.

Grüsse,
Blazej

MasterControlProgram
03. Oktober 2004, 16:54
Original geschrieben von wut)volta
du hast niemals die courage das einzustehen was du mir gesagt haben könntest, wenn du es versuscht wirst du vorher die früchte deiner "arbeit"tragen.
deu bist nichts
du hast verloren.

übersetzungsversuch für blazej: "du wirst niemals den mut haben, mir gegenüber das einzustehen, was du mir gesagt haben könntest. wenn du es versuchen würdest, müsstest du vorher etwas tun (sähen) und erst dann kannst du dich deiner ernte erfreuen, welche die früchte deiner arbeit ist."

auch jetzt wird es nicht viel klarer, oder?

[pG]Blazej
03. Oktober 2004, 16:54
Original geschrieben von sHaO-LiNg


Blazej, du nimmst hier Wörter wie "Fanatiker-Länder" in die Hand und sprichst von gewonnenem Vertrauen in die USA, ohne dich auf die Tatsachen zu beziehen.



Yep, sie haben insofern Vertrauen gewonnen, dass sie wissen, dass sie sich nun nicht mehr alles erlauben können wie zB. Hussein, der dauernd die Inspektoren reingelassen und wieder rausgeworfen hat und mit der gesamten Welt Katz und Maus spielte, bis es den USA zu viel wurde.
Lybien ist da ein besonders gutes Beispiel. Die haben jetzt durch den Irak eingesehen, dass es nix bringt, sich so dumm mit Amerika anzulegen, weil man am Ende eh den Kürzeren zieht - deshalb versucht Gaddaffi jetzt das Land zu öffnen.





Die Weise, in der die USA ihre Angelegenheiten im Irak regeln, sieht in Wahrheit wohl für niemanden auf der Welt vertrauenserweckend aus. In Großbritannien, dem größten und aktivsten Verbündeten in der Koalition der Willigen, hat die Regierung letztendlich auch gegen den Willen ihrer Bevölkerung gehandelt und wie Smacks schon erwähnte: Die meisten anderen Länder haben eher eine obligatorische Zustimmung gegeben, um es sich mit niemandem zu verderben. Das interessiert nämlich sowieso niemanden und wird auch niemals außerhalb der USA auf irgendeinem Tisch landen.


Ich weiss jetzt nicht welche Länder du genau ansprechen möchtest, aber wenn du die 'Willigen europäischen' Länder meinst, dann liegst du falsch, denn das hat gerade jeden interessiert und ist mit Beleidigungen von Chirac eskaliert, der sich nicht mehr beherrschen konnte.

Hast aber Recht mit der Weise, in der die USA ihre Angelegenheiten im Irak regelt. Da kann und will ich gar nicht widersprechen, denn man sieht ja was dort abgeht. Ich habe in einem anderen Topic geschrieben wie ich es machen würde. Aber ich bin zum Glück nicht der amerikanische Präsident...



Was deine "Fanatiker-Länder" angeht, so wüsst eich ganz gerne, was diese Formulieren, von billiger Polemik einmal abgesehen, für einen Sinn enthalten soll. Er entzieht sich nämlich meiner Kenntnis und ich kann daraus keineswegs ersehen, was du eigentlich willst, bzw. wofür du eigentlich eintrittst.

Ich verstehe nicht genau worauf du hinaus willst, aber ich denke, dass eine Antwort vielleicht weiter oben in meiner Message mit dem Beispiel Lybien steckt.
Ansonsten meine ich mit "Fanatiker-Länder", islamische Länder wie den Iran, Lybien (ist jetzt ja nicht mehr der Fall), Syrien, die meiner Meinung nach zur Zeit einfach gefährlich für die gesamte Weltgemeinschaft sind.
Ich hab kein Problem mit Moslems, aber sobald es religiöse Fanatiker werden/sind, wie die Taliban oder die Al-Qaida wirds für mich einfach zu bunt und solche Menschen will ich einfach nicht auf der Welt haben, so einfach ist das.



Grüsse,
Blazej

wutvolta
03. Oktober 2004, 17:23
jea war ich geil voll ^^
grade nochmal gelesen was ich geschrieben habe
aus alkohol spricht halt die wahrheit und der pg da über mir ist eine null in meinen augen
cya

[pG]Blazej
03. Oktober 2004, 19:24
Ich würde eher sagen aus zuviel Alkohol spricht die pure Dummheit, aber.....wieso diskutiere ich eigentlich mit jemanden, der sich kein bisschen an dieser Diskussion beteiligt hat und nun meint, jemand hätte ihm etwas zu sagen gehabt haben, aber nur wenn er sich traut einzugestehen, was er ihm gesagt gehabt hätte lol


Grüße,
Blazej

Clawg
03. Oktober 2004, 20:04
Ich hab kein Problem mit Moslems, aber sobald es religiöse Fanatiker werden/sind, wie die Taliban oder die Al-Qaida wirds für mich einfach zu bunt und solche Menschen will ich einfach nicht auf der Welt haben, so einfach ist das.
...
wie zB. Hussein, der dauernd die Inspektoren reingelassen und wieder rausgeworfen hat und mit der gesamten Welt Katz und Maus spielte, bis es den USA zu viel wurde.
..


Etwas Geschichtswissen:
Sowohl Saddam Hussein, Al Qaida als auch die Taliban sind alle erwiesenermassen kraeftigst mit CIA Ausbildung, Waffen und Geldmitteln unterstuetzt worden. Saddam Hussein und die Taliban haben sich spaeter von den USA abgewandt (Saddam sah sich als arabischen Held, Taliban wollten keine Gasleitung durch ihr Land legen lassen), inwieweit Al Qaida sich von der CIA abgetrennt hat, darf jeder fuer sich recherchieren.

Entwirker
03. Oktober 2004, 20:08
kain und abel waren brüder, den rest kannste selber recherchieren :/

Clawg
03. Oktober 2004, 20:18
Original geschrieben von EnTi
kain und abel waren brüder, den rest kannste selber recherchieren :/

Wer weder Buecherei noch Google benutzen kann, ist in der heutigen Zeit verloren :evil:

0Smacks0
03. Oktober 2004, 20:20
Original geschrieben von [pG]Blazej
Den Vertrauensbonus mit deutschland/frankreich hat man sich vielleicht verspielt, man hat aber einen anderen Vertrauensbonus gewonnen und zwar denjenigen, der das richtige Signal an die Fanatiker-Länder schickt. Und zwar, dass Drohungen seitens der USA nicht mehr wie früher inhaltslos sind. Ich wiederhole noch einmal: Genau aus diesem Grund hat Lybien vollkommen unerwartet eine Kehrtwende zum Guten in ihrer Politik gemacht. Man hat gemerkt, dass Bush das was er sagt, auch ernst meint und das ist sehr gut so, finde ich zumindest.

Der Irakkrieg ist nicht mit dem in Afgahnistan zu vergleichen. Der Krieg in Afgahnistan war noch verständlich. Und das Bush ernst meint was er sagt, dass glaube ich ihm auch. Es kommt aber nicht drauf an ob er es ernst meint oder nicht sondern was es überhaupt ist. Es ist Phrasendrescherei und oft sogar Unfug. Und Drohungen der USA waren noch nie inhaltsloser. Die USA haben dafür gesorgt, dass nun jeder Angriffskrieg wieder als legitimiert gilt. Wenn du das als gut findest, sry. hast du für mich einen an der Klatsche. Bush wollte von Anfang an, dass hat der geschasste Finanzminister gesagt, den Irak angreifen, er brauchte nur einen Vorwand, den Vorwand hat ihn Osama in die Hand gespielt. Die Bush Politik entbehrt jeder Logik. Sie ist einfach nur dümmlich, es tut mir leid ich kann darin weder etwas gutes für die arabische Welt noch für die USA, noch für die Welt sehen.

Und das die ganze Welt außer ein paar Revoluzern mit Bush ist, ist doch eine Lüge, die Gefolgschaft ist doch fast ausschließlich begrenzt auf Großbritannien. Und selbst da hat Bush am Bündnis gesägt. Für alle anderen bewegt sich die Unterstützung im kleinen Bereich und ist nur Kalkül oder wurde sogar wieder gekündigt.


Original geschrieben von [pG]Blazej
Die UN ist ein Papiertiger. Nicht einmal Deutschland hat auf die UN gehört im Kosovokrieg. Also hört doch auf ständig mit dem Finger zu zeigen... drei Finger zeigen nämlich zurück auf euch.

Der Kosovo Krieg hat nichts mit Bush zu tun. Und da streitet niemand ab, dass die USA richtig gehandelt haben. Wirf nicht alles durcheinander. Man darf ja wohl noch die USA-Politik differenziert betrachten. Wie klug sich die EUropäer verhalten

Clawg
03. Oktober 2004, 20:55
Original geschrieben von @Smacks@

Die Bush Politik entbehrt jeder Logik. Sie ist einfach nur dümmlich, es tut mir leid ich kann darin weder etwas gutes für die arabische Welt noch für die USA, noch für die Welt sehen.


Sie ist sehr logisch, wenn man betrachtet wer die Sponsoren der Regierung sind. Industrielle-militaerische Komplex, Erdgas, Erdoel, ...
Die interessieren sich fuer das Image von Amerika doch nicht. Sogar umgekehrt, je mehr Leute die USA hassen desto eher waehlen die US Buerger 'starke' Parteien (namentlich Demokraten bzw. Republikaner, je nach dem wer gerade in der letzten Amtsperiode Unsinn gemacht hat). Das allerallerletzte was die Industrie in den USA will ist z.B. ein Praesident namens Nader oder andere kleinere Parteien im Kongress.

Wenn man bedenkt, dass Nordkoreanische Raketenteile in Alaska (!) gefunden wurden( http://www.google.de/search?q=north+korea+missile+alaska ), selbiges also wesentlich groessere Gefahr fuer USA darstellt, kommen auch Fragen auf inwiefern derartige Kriege im mittleren Osten Israel zu Gute kommen.

Entwirker
03. Oktober 2004, 21:31
Original geschrieben von [AMB]Claw


Wer weder Buecherei noch Google benutzen kann, ist in der heutigen Zeit verloren :evil:
kann es sein, dass du nicht den blassesten schimmer davon hast, was ich dir sagen wollte?

[pG]Blazej
04. Oktober 2004, 02:37
Original geschrieben von @Smacks@


Der Kosovo Krieg hat nichts mit Bush zu tun. Und da streitet niemand ab, dass die USA richtig gehandelt haben. Wirf nicht alles durcheinander. Man darf ja wohl noch die USA-Politik differenziert betrachten. Wie klug sich die EUropäer verhalten

Das hab ich doch nicht gesagt...ich habe nur das Argument widerlegt, dass die UN ja so sauwichtig ist, indem ich das Beispiel Deutschland genommen hab, die sich damals genauso gegen die UN gestellt haben.


Grüße,
Blazej

0Smacks0
04. Oktober 2004, 11:56
Original geschrieben von [AMB]Claw


Sie ist sehr logisch, wenn man betrachtet wer die Sponsoren der Regierung sind. Industrielle-militaerische Komplex, Erdgas, Erdoel, ...
Die interessieren sich fuer das Image von Amerika doch nicht. Sogar umgekehrt, je mehr Leute die USA hassen desto eher waehlen die US Buerger 'starke' Parteien (namentlich Demokraten bzw. Republikaner, je nach dem wer gerade in der letzten Amtsperiode Unsinn gemacht hat). Das allerallerletzte was die Industrie in den USA will ist z.B. ein Praesident namens Nader oder andere kleinere Parteien im Kongress.

Ich will auch keine kleinen Parteien im Kongress. Auch nicht bei uns, dass sind nur Störfaktoren, außer sie sind durch wirklich hervorragende Persönlichkeiten besetzt, aber das macht es nur selten wett.

Die Verflechtung mit der Industrie ist in der Tat bedenklich, vor allem dann, wenn die Kontrollorgane nicht mehr funktionieren. Und dies war schon bei relativ "harmlosen" BEispielen wie Enron der Fall. Es ist gut möglich, dass sich da jetzt schon einiges verbessert hat. Es ist halt problematisch, am Hungertod nagende Unternehmen mit Rüstungsaufträgen auf Dauer am Leben zu halten, denn ist der Auftrag vorbei, brauchen diese Unternehmen wieder neue Aufträge und da versuchen sie natürlich wieder Rüstungsaufträge zu bekommen... In einem bestimmten Rahmen ist das ok, aber so nicht. Es gibt einfach Probleme die kann keine noch so gewaltige Militätpräsenz lösen.


Original geschrieben von [pG]Blazej


Das hab ich doch nicht gesagt...ich habe nur das Argument widerlegt, dass die UN ja so sauwichtig ist, indem ich das Beispiel Deutschland genommen hab, die sich damals genauso gegen die UN gestellt haben.


Grüße,
Blazej

Hatte erst ne Antwort geschrieben, die aber falsch war.

Weiß nicht was ich von sowas halten soll:
http://www.uni-kassel.de/fb10/frieden/science/Kuentzel.html

Die UN ist ein Papiertiger, gut. Aber hätte man im Kosovo zusehen sollen wie die Menschen abgeschlachtet werden? Hm, an diesem Punkt kommt man nicht weiter, da es ja letztens auf die Sache rausläuft war der Krieg an sich ok oder nicht. Ich meine nein, da es keinen Grund für ihn gab. Es ging nur darum diesen Krieg zu erzwingen. Diese Diskussionsrichtung gefällt mir aber überhaupt nicht.

Scheinbar heuchelt man dann aber tatsächlich als Deutscher, da in gewissen Fällen ein Übergehen des UN-Sicherheitsrates für deutsche Politiker kein Problem war. Natürlich könnte man sich jetzt auf die Nato versteifen und sagen, das war schon immer so, deswegen wurde ja die Nato als beweglicheres Bündnis geschaffen. Andererseits sollte man doch nicht die UNO komplett in seinen Überlegungen ausschalten, oder? Dann können wir gleich wieder in ein Zeitalter der Primitivität zurückkehren, weil dann jeder Krieg erlaubt ist, sofern er mit den Interessen anderer Staaten noch unter einen Hut zu bringen ist. Mir ist aber schleierhaft wie man die UNO flexibler reformieren könnte.

shaoling
04. Oktober 2004, 14:36
Smacks,
ich will gleich sagen, dass ich nur die erste Hälfte des Artikels gelesen habe - mir die andere jedoch später noch zu Gemüte führen werde -, allerdings wäre ich vorsichtig, solche offensichtlich meinungsbildenden Aufsätze, die von Beginn an auf die Schaffnug eines bestimmten Eindrucks abzielen, als Wahrheit aufzufassen. Ich will, obgleich längst nicht alle dort genannten Fakten belegt sind, nicht einmal die dort genannten Tatsachen abstreiten, aber mit Verlaub: Ich muss nur einen Absatz dieses Textdokuments lesen, um seine propagandistische Ausrichtung zu erkennen. Allein die Leichtfertigkeit, mit der politische Orientierungen bzw. Bestrebungen dort fluchs im Schachtelformat, Mundgerecht serviert, in einen Nebensatz gepresst werden, sollte einem schon zu denken geben.
Ich finde das durchaus schade, da es sich um ein recht interessantes Thema handelt, über das meine Informationen selbst nicht allzu weit reichen, jedoch liegt es mir hier und jetzt fern, diesem Artikel einen aufklärenden oder verklärenden Stempel zu verpassen. Dazu bedürfte es genauerer Recherche, größeren Sachverstands und mehr Hintergrundwissen, über das icht nicht verfüge und das ich mir in Bezug auf diese Sache nicht mühselig aneignen werde.

Ich will noch einmal betonten, dass ich die dort genannten Tatsachen bzw. Ansichten nicht abstreite, sondern dass ich lediglich zur Vorsicht im Umgang mit solchen Quellen aufrufe. Es mag durchaus sein, dass jedes dort geschrieben Wort der Wahrheit und nichts als der reinen Wahrheit entspricht, aber glauben kann ich es nicht und an diesen Glauben appelliert der Aufsatz meiner Meinung nach zu sehr.

0Smacks0
04. Oktober 2004, 16:56
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Smacks,
ich will gleich sagen, dass ich nur die erste Hälfte des Artikels gelesen habe - mir die andere jedoch später noch zu Gemüte führen werde -, allerdings wäre ich vorsichtig, solche offensichtlich meinungsbildenden Aufsätze, die von Beginn an auf die Schaffnug eines bestimmten Eindrucks abzielen, als Wahrheit aufzufassen. Ich will, obgleich längst nicht alle dort genannten Fakten belegt sind, nicht einmal die dort genannten Tatsachen abstreiten, aber mit Verlaub: Ich muss nur einen Absatz dieses Textdokuments lesen, um seine propagandistische Ausrichtung zu erkennen. Allein die Leichtfertigkeit, mit der politische Orientierungen bzw. Bestrebungen dort fluchs im Schachtelformat, Mundgerecht serviert, in einen Nebensatz gepresst werden, sollte einem schon zu denken geben.
Ich finde das durchaus schade, da es sich um ein recht interessantes Thema handelt, über das meine Informationen selbst nicht allzu weit reichen, jedoch liegt es mir hier und jetzt fern, diesem Artikel einen aufklärenden oder verklärenden Stempel zu verpassen. Dazu bedürfte es genauerer Recherche, größeren Sachverstands und mehr Hintergrundwissen, über das icht nicht verfüge und das ich mir in Bezug auf diese Sache nicht mühselig aneignen werde.

Ich will noch einmal betonten, dass ich die dort genannten Tatsachen bzw. Ansichten nicht abstreite, sondern dass ich lediglich zur Vorsicht im Umgang mit solchen Quellen aufrufe. Es mag durchaus sein, dass jedes dort geschrieben Wort der Wahrheit und nichts als der reinen Wahrheit entspricht, aber glauben kann ich es nicht und an diesen Glauben appelliert der Aufsatz meiner Meinung nach zu sehr.

Habe ja auch gesagt:
Weiß nicht was ich von sowas halten soll

Habe aber auch grade net so den Nerv dem näher nachzugehen, vielleicht ein ander mal.

shaoling
04. Oktober 2004, 17:04
Mir geht's ähnlich. ;)

Llew Silverhand
04. Oktober 2004, 23:23
man sollte auch vielleicht erwähnen dass sämtliche unterstützung die bush durch blair etc hatte, von den regierungen nicht von der bevölkerung kam( spanien war zB zu über 90% dagegen)

Retiquette
05. Oktober 2004, 16:37
Original geschrieben von [pG]Blazej
Das stimmt hansi. Als Redner ist Kerry klar besser als Bush. Aber meiner Meinung nach bildet er sich zuviel darauf ein und verstrickt sich dadurch dauernd in irgendwelche Widersprüche.

Und zu der Wahl: Kerry hat einfach keine Eier. So einfach ist das. Wenn jemand jetzt beginnt auf Frankreich/Deutschland zu hören, anstatt das beste für sich und sein Land zu tun, dann seh ich aber mal ganz schwarz für Amerika. Bush hat den Terrors endlich mal gezeigt, dass Amerika kein zahmes Tier bleibt sondern auch zurückschlägt. Libyen hat dies sehr gut verstanden und sich bereits geöffnet.

Nicht nur deswegen würde ich Bush wohlen, sondern auch schlicht und einfach deswegen, damit er im Irak seine Arbeit zuende bringen kann. Seine Administration hat bestimmt mehr (geheime) Pläne zum Irakkrieg als die 'Opposition', und diese sollte man nun nicht einfach so verwerfen finde ich.



Grüsse,
Blazej

Hauptschule?