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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sozialhilfeempänger und ihr Leidensweg!



Retiquette
07. Oktober 2004, 17:52
Es ist eine Sache vom Staat, der hochverschuldet ist und sich keine Wohltaten leisten kann, Geld zu beziehen und dafür kein Finger krumm zu machen. Jene Person wird durch Sozialhilfe zwar nicht reich, kann sich aber ein vergleichsweise annehmliches Leben gönnen. Ja, sie kann sich sogar Alkohol en mass kaufen und jeden Tag auf Kosten des Staates saufen, was, so will ich hoffen, die Ausnahme ist.

Anstatt diese Leistung nur in Anspruch zu nehmen, wenn es wirklich notwendig erscheint, wird das System schamlos ausgenutzt. Soweit sogut, aber dann noch und das ist die absolute Krönung auf die Straße zu gehen und zu demonstrieren, weil ja alles so scheiße ist. (natürlich ist alles scheiße, wenn man der Loser der Gesellschaft ist und sich noch nichtmal aufraffen kann, etwas dagegen zu tun)

Mein Lösungsvorschlag wäre folgender:
- Für Sozialhilfeempfänger sollten wie in Dänemark Lebensmittelkarten eingeführt werden, damit sich keiner Alk oder Ähnliches kaufen können und ein kleiner Ansporn sich beim Arbeitsamt zu melden oder eine Umschulung o.Ä. vorzunehemen erhalten bleibt.
- Außerdem sollte jeder, der vom Staat eine Leistung empfängt auch eine Leistung zurückgeben zu der er, falls er dazu fähig ist, gezwungen werden sollte. Käme er dem nicht nach, so sollten ihm jegliche Leistung vom Staat gestrichen werden.
- Rigoroserer Umgang mit Ausländern, die sich auf unserem Sozialsystem ausruhen! Und damit keiner dieses Postulat falsch versteht, füge ich hinzu, dass ich viele fleißig arbeitende Ausländern kenne, aber eben auch das Gegenteil.

Was ich im Grunde sagen will, ist, dass wir eine Politik der "harten Hand" benötigen. Deutschland entwickelt langsam ein Kultur, in der keiner arbeiten, aber jeder alles haben will. O armes Deutschland, du gehst vor die Hunde, wenn nicht bald jemand kommt der durchgreift und diesem ganzen Treiben ein Ende bereitet!

Prof.Dr.Zwiebel
07. Oktober 2004, 17:56
hmm...wow du bist der erste dem das auffällt, gratz :)
hast aber nix gewonnen :rolleyes:

DrOhnE7
07. Oktober 2004, 17:58
Prima gesagt.

wirklich toll.

aber was bringts?

ich klatsch dann, wenn du dies alles durchgesetzt hast ;)

Dampfnudel81
07. Oktober 2004, 18:10
Ich stimme dir zu ! Es muß wieder ein kleiner Adolf kommen und n bischen auf den tisch haun.
ich betohne KLEINER !

head_inaktiv
07. Oktober 2004, 18:13
hast du überhaupt schonmal mit sozialhilfeempfängern zu tun gehabt ? warst du schoneinmal in einer sozialwohnung ? hast du einmal einblick auf die kontodaten von sozialhilfeempfängern gehabt ? den leuten geht es dreckig, ich möchte auf garkeinen fall so leben müssen.
was du hier schreibst ist uninformierter bullshit.

Retiquette
07. Oktober 2004, 18:35
Original geschrieben von head
hast du überhaupt schonmal mit sozialhilfeempfängern zu tun gehabt ? warst du schoneinmal in einer sozialwohnung ? hast du einmal einblick auf die kontodaten von sozialhilfeempfängern gehabt ? den leuten geht es dreckig, ich möchte auf garkeinen fall so leben müssen.
was du hier schreibst ist uninformierter bullshit.

Und wie es den dreckig geht! Sie haben eine Wohnung, Heizung, genug Geld, damit sie genug zu essen haben! Sie müssen dafür noch nicht mal irgendetwas tun! Sie können den ganzen Tag das machen, wozu sie Lust haben! Sie können sogar ins Kino gehen etc.. Oder meinst du, dass es ihnen schlecht geht, weil sie sich keine Levishosen leisten können....? Ich kenne Sozialhilfempänger, die haben sogar ein Auto und können das finanzieren.
Bedenke, dass die Menschen beim Sozialamt Ermessungsspielraum haben!
Ich denke mal, dass die meisten, zumindest kann ich das von zwei verschiedenen Leuten, die Sozialhilfe beziehen berichten, einfach nicht mit Geld umgehen können. Wenn ich mein Geld bei Fast-Food Läden und der Tanke ausgebe, muss ich mich gegen Ende des Monats nicht wundern, dass nichts mehr übrig ist. Wozu auch mit dem Geld haushalten, wenn man keinen Tropfen Schweiß dafür aufwenden musste?

grünerBeutel
07. Oktober 2004, 18:48
tja arbeiten lohnt sich für manche halt nicht mehr
sie haben fast dasselbe raus wenn sie nicht arbeiten gehen und zugleich erheblich freizeit

solihilfe nochmehr streichen um die leute zuzwingen das sie in armenküchen essen gehen müssen schwupps ! gehts wieder voran

WER NICHT ARBEITET DARF AUCH NICHT ESSEN!!!

TerrorPinky
07. Oktober 2004, 18:55
es ist leider generell so das die sozialversicherung die einstmals geschaffen wurde um härtefälle zu überbrücken zum "rundum sorglos paket" mutiert ist sodas inzwischen keiner mehr den blick für die realität hat und sofort "SOZIALE UNGERECHTIGKEIT" wenn irgendwo was gekürzt wird
die krankenversicherung ist so ein beispiel wo es ja inzwischen gott sei dank in die richtige richtung geht

Artherion
07. Oktober 2004, 19:00
Für Sozialhilfeempfänger sollten wie in Dänemark Lebensmittelkarten eingeführt werden, damit sich keiner Alk oder Ähnliches kaufen können und ein kleiner Ansporn sich beim Arbeitsamt zu melden oder eine Umschulung o.Ä. vorzunehemen erhalten bleibt.

Umschulung? Für was denn, gibt so schon zu wenig Jobs! Gebe dir ja prinzipiell Recht, aber eine Umschulung sind zusätzliche Kosten, die eigentlich nur bewirken, dass diejenige Person für zwei Jahre aus der Arbeitslosenstatistik fällt! Wir haben _genug_ Fachkräfte in D! Nur zu wenig Jobs!


Außerdem sollte jeder, der vom Staat eine Leistung empfängt auch eine Leistung zurückgeben zu der er, falls er dazu fähig ist, gezwungen werden sollte. Käme er dem nicht nach, so sollten ihm jegliche Leistung vom Staat gestrichen werden

Du meinst eine Art bafög? Also dass sie das Geld zurückzahlen sollen (zumindest teilweise)? Ansonsten würde ich sagen, dass ja die Arbeitskraft für 1 €-Jobs zu Verfügung gestellt wird! Also tun sie etwas für das Geld und wenn du dann mal den Stundenlohn ausrechnest (auf den ganzen Monat gesehen) wird dir auch schlecht! Du kannst niemanden bestrafen, weil er nicht arbeitet, wenn es nicht genügend Möglichkeiten gibt zu arbeiten! Oder glaubst du wir haben knapp 5 Millionen Sozialschmarotzer in D?

Aber mal was ganz anderes: denkst du wirklich, dass die Sozialhilfeempfänger das Größte Problem sind? Ist es nicht eher so, dass viele Steuergelder sinnlos zum Fenster herausgeworfen werden? Ist es nicht so, dass es Gesetze gibt, die es einer Firma "erlauben" Stauern zu hinterziehen (ist etwas übertrieben ausgedrückt, ich erläutere es mal: kaufe als Unternehmer einen maroden Betrieb auf und führe diesen als "Schulden" (vereinfacht ausgedrückt) in deiner Bilanz auf... schwupps hast du keinen Gewinn mehr und brauchst daher auch keine Steuern zu zahlen... offizielle Zahl: 50 _mrd_ € jährlich... wer weiß wie hoch diese Zahl wirklich ist)?

Außerdem wird immer mehr Outsourcing betrieben (Stellen werden ins Ausland vermittelt), weil das wesentlich billiger ist (Niedriglöhne und weniger Lohnnebenkosten)! Keine Arbeit, kein Geld, keine Kaufkraft, Produktion geht zurück, Mitarbeiter werden entlassen und so weiter! Teufelskreis! D ist einfach kein guter Absatzmarkt mehr! Also kürz du mal bei denen, die eh schon zu wenig haben und du förderst unsere 2-Klassengesellschaft noch mehr!

Heute stehen wir am Abgrund, morgen sind wir einen Schritt weiter!

Es muss grundlegend etwas geändert werden und ich würde nicht bei den Schwächsten anfangen (auch wenn das der bequemste Weg ist weil die sich eh nicht/kaum wehren können)!

Moep_Dr.Redhec2
07. Oktober 2004, 19:21
wohlh 4 bundeskanzler


der hats drauf

ScarFace
07. Oktober 2004, 19:31
Original geschrieben von wohlh
Es ist eine Sache vom Staat, der hochverschuldet ist und sich keine Wohltaten leisten kann, Geld zu beziehen und dafür kein Finger krumm zu machen. Jene Person wird durch Sozialhilfe zwar nicht reich, kann sich aber ein vergleichsweise annehmliches Leben gönnen. Ja, sie kann sich sogar Alkohol en mass kaufen und jeden Tag auf Kosten des Staates saufen, was, so will ich hoffen, die Ausnahme ist.

Anstatt diese Leistung nur in Anspruch zu nehmen, wenn es wirklich notwendig erscheint, wird das System schamlos ausgenutzt. Soweit sogut, aber dann noch und das ist die absolute Krönung auf die Straße zu gehen und zu demonstrieren, weil ja alles so scheiße ist. (natürlich ist alles scheiße, wenn man der Loser der Gesellschaft ist und sich noch nichtmal aufraffen kann, etwas dagegen zu tun)

Mein Lösungsvorschlag wäre folgender:
- Für Sozialhilfeempfänger sollten wie in Dänemark Lebensmittelkarten eingeführt werden, damit sich keiner Alk oder Ähnliches kaufen können und ein kleiner Ansporn sich beim Arbeitsamt zu melden oder eine Umschulung o.Ä. vorzunehemen erhalten bleibt.
- Außerdem sollte jeder, der vom Staat eine Leistung empfängt auch eine Leistung zurückgeben zu der er, falls er dazu fähig ist, gezwungen werden sollte. Käme er dem nicht nach, so sollten ihm jegliche Leistung vom Staat gestrichen werden.
- Rigoroserer Umgang mit Ausländern, die sich auf unserem Sozialsystem ausruhen! Und damit keiner dieses Postulat falsch versteht, füge ich hinzu, dass ich viele fleißig arbeitende Ausländern kenne, aber eben auch das Gegenteil.

Was ich im Grunde sagen will, ist, dass wir eine Politik der "harten Hand" benötigen. Deutschland entwickelt langsam ein Kultur, in der keiner arbeiten, aber jeder alles haben will. O armes Deutschland, du gehst vor die Hunde, wenn nicht bald jemand kommt der durchgreift und diesem ganzen Treiben ein Ende bereitet!

So wie sich das liest, ist ALG II wohl die richtige Lösung des Problems für dich?
Sozialhilfe is ja ab dem 01.01.05 nimmer denn da kommt ALG II. Was hältst du denn davon??

Retiquette
07. Oktober 2004, 19:41
Original geschrieben von Artherion


Umschulung? Für was denn, gibt so schon zu wenig Jobs! Gebe dir ja prinzipiell Recht, aber eine Umschulung sind zusätzliche Kosten, die eigentlich nur bewirken, dass diejenige Person für zwei Jahre aus der Arbeitslosenstatistik fällt! Wir haben _genug_ Fachkräfte in D! Nur zu wenig Jobs!


Das ist Unsinn³! Der Grund, warum es den zweiten Arbeitsmarkt gibt, ist doch gerade, weil Plätze in Branchen nicht besetzt werden können, da es nicht genug ausgebildete Plätze gibt. Hier werden dann Umstrukturierungen vorgenommen oder glaubst du die machen das zum Spaß oder damit sie mal bessere Zahlen vorlegen können?
Wenn alle Arbeitsplätze besetzt wären, hätten wir immer noch Arbeitslosigkeit. Dem würde ich beipflichten!


Original geschrieben von Artherion



Du meinst eine Art bafög? Also dass sie das Geld zurückzahlen sollen (zumindest teilweise)? Ansonsten würde ich sagen, dass ja die Arbeitskraft für 1 €-Jobs zu Verfügung gestellt wird! Also tun sie etwas für das Geld und wenn du dann mal den Stundenlohn ausrechnest (auf den ganzen Monat gesehen) wird dir auch schlecht! Du kannst niemanden bestrafen, weil er nicht arbeitet, wenn es nicht genügend Möglichkeiten gibt zu arbeiten! Oder glaubst du wir haben knapp 5 Millionen Sozialschmarotzer in D?

Aber mal was ganz anderes: denkst du wirklich, dass die Sozialhilfeempfänger das Größte Problem sind? Ist es nicht eher so, dass viele Steuergelder sinnlos zum Fenster herausgeworfen werden? Ist es nicht so, dass es Gesetze gibt, die es einer Firma "erlauben" Stauern zu hinterziehen (ist etwas übertrieben ausgedrückt, ich erläutere es mal: kaufe als Unternehmer einen maroden Betrieb auf und führe diesen als "Schulden" (vereinfacht ausgedrückt) in deiner Bilanz auf... schwupps hast du keinen Gewinn mehr und brauchst daher auch keine Steuern zu zahlen... offizielle Zahl: 50 _mrd_ € jährlich... wer weiß wie hoch diese Zahl wirklich ist)?

Außerdem wird immer mehr Outsourcing betrieben (Stellen werden ins Ausland vermittelt), weil das wesentlich billiger ist (Niedriglöhne und weniger Lohnnebenkosten)! Keine Arbeit, kein Geld, keine Kaufkraft, Produktion geht zurück, Mitarbeiter werden entlassen und so weiter! Teufelskreis! D ist einfach kein guter Absatzmarkt mehr! Also kürz du mal bei denen, die eh schon zu wenig haben und du förderst unsere 2-Klassengesellschaft noch mehr!

Heute stehen wir am Abgrund, morgen sind wir einen Schritt weiter!

Es muss grundlegend etwas geändert werden und ich würde nicht bei den Schwächsten anfangen (auch wenn das der bequemste Weg ist weil die sich eh nicht/kaum wehren können)!


Guck dir mal die Haushaltsausgaben für Soziales an, dann siehst du was neben Verschuldung unser Hauptproblem ist.
Es gibt sicherlich viele Probleme in Deutschland und man kann sich fragen, warum nicht dieses oder jenes nicht zuerst lösen?
Das Ziel ist doch den Sozialhilfeempfängern zu helfen, aber ihnen wird nicht geholfen - weder ihnen noch dem Staat noch der arbeitenden Bevölkerung. Man muss diesen Menschen, ihre Eigenverantwortung entziehen, damit sie wieder verantwortlich handeln.

Artherion
07. Oktober 2004, 19:56
Bei denen, die nicht wollen (Sozialschmarotzer) gebe ich dir voll und ganz Recht, bei denen, die nicht können (kriegen trotz starker Bemühungen keinen Job oder ähnliches), halte ich es nicht für richtig, wenn sie noch zusätzlich leiden müssen! Es gibt auch Menschen, die viele Jahre gearbeitet haben und dann unverschuldet arbeitslos wurden (Betrieb ging Pleite o. ä.) und die ebenfalls darunter leiden "dürfen" demnächst! Stell dir mal vor du hast dir viele Jahre was aufgebaut und musst das alles aufgeben, nur weil etwas geändert werden muss und man (natürlich) beim schwächsten Glied in der Kette anfängt! Ich finde es ziemlich traurig! Außerdem finde ich es schade, dass die Herren, die diese Entscheidungen treffen nicht oder nur kaum dazu bereit sind, auch wirkliche Einschnitte bei sich selbst zu machen! Alle sollen sehen, wie und wo sie noch ein wenig sparen können, nur die Menschen, denen es gut geht, brauchen sich da keine großen Gedanken drüber zu machen! Aber was will man machen!? Shit happens! :8[:

Llew Silverhand
07. Oktober 2004, 21:21
Ich denk mit 5 Millionenen wird nen Marsch auf Berlin drin sein, oder nit ?

Arwing2
07. Oktober 2004, 22:00
Original geschrieben von Artherion
Bei denen, die nicht wollen (Sozialschmarotzer) gebe ich dir voll und ganz Recht, bei denen, die nicht können (kriegen trotz starker Bemühungen keinen Job oder ähnliches), halte ich es nicht für richtig, wenn sie noch zusätzlich leiden müssen! Es gibt auch Menschen, die viele Jahre gearbeitet haben und dann unverschuldet arbeitslos wurden (Betrieb ging Pleite o. ä.) und die ebenfalls darunter leiden "dürfen" demnächst! Stell dir mal vor du hast dir viele Jahre was aufgebaut und musst das alles aufgeben, nur weil etwas geändert werden muss und man (natürlich) beim schwächsten Glied in der Kette anfängt! Ich finde es ziemlich traurig! Außerdem finde ich es schade, dass die Herren, die diese Entscheidungen treffen nicht oder nur kaum dazu bereit sind, auch wirkliche Einschnitte bei sich selbst zu machen! Alle sollen sehen, wie und wo sie noch ein wenig sparen können, nur die Menschen, denen es gut geht, brauchen sich da keine großen Gedanken drüber zu machen! Aber was will man machen!? Shit happens! :8[:

#2 aber sowas von. auch was deine anderen posts angeht. scheint so, als hättest du ne menge mehr ahnung hier vom rl-arbeiterleben als alle anderen hier, die am liebsten die kleinen schwachen richtig kaputt sehen wollen (so interpretier ich jetzt mal einige posts).

@llew: ich liebe immer diese herrlich krassen posts bei solch ernsteren themen. dieser postvorschlag von dir hat was:top2: :D :lol2: :rofl: der kam grad richtig gut als auflockerung:top2:


doch sehen wir mal generell folgendes problem: steigende industralisierung und immer mehr und mehr automatisierte arbeitsplätze. dazu wächst die bevölkerung immer mehr und immer mehr. die menschen werden immer älter und älter bis sie sogar pflegefälle sind. so kann ein system auf dauer auch nicht funktionieren. das fällt jetzt ein wenig weit vom hauptthema ab, aber je mehr sich unsere technik und automation entwicklt, umso weniger arbeitsplätze wird es bei steigender lebenserwartung und überbevölkerung geben. also ist dieses system des kapitalismus und des konsums aufgrund dessen irgendwann doch zum scheitern verurteilt. früher oder später. und diese folgen werden langsam spürbar. obwohl wir noch lange von einer soclhen fijtion entfernt sind. d.h. also wir als menschheit müssten uns in ein paar generationen also gedanken über unser geselschaftssystem machen. oder wir killen per gesetz ne menge menschen, schaffen dadurch die überbevölkerung ab und schrumpfen so auf ein erträgliches maß, umso die jetztige gesellschaftsform beizubehalten.

was meint ihr zu diesem schreckgespenst?

Devotika
07. Oktober 2004, 22:33
1. Wir haben keine Überbevölkerung.

2. Die Automation ist nicht für den Niedergang der Vollbeschäftigung verantwortlich. Eine Tendenz zur Automation gibt es bereits seitdem der erste Neandertaler Knochen als Knüppel benutzt hat.
Die hohen Lohnnebenkosten begünstigen aber eine ausgereizte Automation. Fließbandroboter müssen keine Rentenversicherung bezahlen.

Supermissy
07. Oktober 2004, 22:33
Original geschrieben von Artherion
Bei denen, die nicht wollen (Sozialschmarotzer) gebe ich dir voll und ganz Recht, bei denen, die nicht können (kriegen trotz starker Bemühungen keinen Job oder ähnliches), halte ich es nicht für richtig, wenn sie noch zusätzlich leiden müssen! Es gibt auch Menschen, die viele Jahre gearbeitet haben und dann unverschuldet arbeitslos wurden (Betrieb ging Pleite o. ä.) und die ebenfalls darunter leiden "dürfen" demnächst! Stell dir mal vor du hast dir viele Jahre was aufgebaut und musst das alles aufgeben, nur weil etwas geändert werden muss und man (natürlich) beim schwächsten Glied in der Kette anfängt! Ich finde es ziemlich traurig! Außerdem finde ich es schade, dass die Herren, die diese Entscheidungen treffen nicht oder nur kaum dazu bereit sind, auch wirkliche Einschnitte bei sich selbst zu machen! Alle sollen sehen, wie und wo sie noch ein wenig sparen können, nur die Menschen, denen es gut geht, brauchen sich da keine großen Gedanken drüber zu machen! Aber was will man machen!? Shit happens! :8[:

#3

Ich könnte da jetzt eine ganze Menge zu schreiben, da ich als angehende Sozialrechtlerin ein bischen was davon verstehe und auch die Praxis schon zur Genüge kennengelernt habe. Das Vorstehende erfasst jedenfalls schon einmal einige Aspekte völlig richtig. Ich habe allerdings zur Zeit nicht so viel Lust etwas mehr dazu auszuführen, ich werde hier schon wegen geringerer Dinge als Moralapostel beschimpft.

Gruß Missy

skyhooked
07. Oktober 2004, 22:33
wohlh hat mal absolut recht mit dem was er sagt.

Das deutsche Sozialsystem ist einfach unbezahlbar und ich kenne genug leute die Sozialhilfe kassieren und nebenbei schwarzarbeiten.

Den typischen armen Arbeitslosen hab ich noch nicht getroffen. Meiner Meinung sollte man mal den Kündigungsschutz lockern damit sich Unernehmen endlich mal wieder trauen Leute einzustellen, ohne Angst haben zu müssen ihn nicht mehr los zu werden.

Hört sich alles schlimm an aber, die Zeiten wo wir uns auf dem Wohlstand ausruhen konnten sind eben vorbei.

achja btw:

http://www.n24.de/wirtschaft/wirtschaftspolitik/index.php/a2004100715313907047

Artherion
07. Oktober 2004, 22:35
Zunächst mal danke für die Blumen! :)

Zu deinem Post: das Problem ist nicht nur, dass die Menschen Dank der medizinischen Versorgung immer älter werden, sondern auch, dass der Nachwuchs immer weniger wird, also dass keine Kinder mehr in die Welt gesetzt werden! Das liegt wiederum an der schlechten gesamtwirtschaftlichen Lage! Keiner weiß, was werden soll und es gibt keine wirkliche Perspektive, die man seinen Kindern bieten könnte! Also haben wir irgendwann mal 1/3 arbeitende Bevölkerung, die für 2/3 Rentner aufkommen muss! Also wird es in Zukunft wohl fast gar keine Rente mehr geben, weswegen man sich ja auch privat versichern sollte (was nicht heißt, dass sie diese Versicherung nicht auch mal irgendwann antasten, Pläne dazu gab es ja mal, die zum Glück widerufen wurden)!

Per Gesetz Menschen killen wäre eine Möglichkeit und zwar genau ab dem Tag, wo sie in Rente gehen! Ich glaube dann hätte die Politik das erreicht, was sie sich wünscht! Und für die Arbeitnehmer würde die Rentenversicherun wegfallen! Aber dann "lebt" man wirklich nur noch um zu arbeiten!

Problem automatisierter Arbeitsplatz: ist doch ganz klar! Bald sollen die Firmen ja noch mehr Geld sparen (1 €-Jobs, die Firmen, die das machen kriegen ja ordentliche Zuschüsse)! und worin werden diese Gelder wohl investiert? Genau, in Maschinen (also fallen wieder Arbeitsplätze weg ---> Gegenteil von dem, was es zu erreichen gilt, wird erreicht)!

Ein anderes Problem sind die AG´s! Selbst Firmen, denen es gut geht, entlassen ihre Mitarbeiter, um die Aktionäre glücklich zu machen! Viele vergessen halt, warum es die Firma so weit gebracht hat! Henry Ford sagte mal (ist kein O-Ton, aber sinngemäß richtig): "Jeder meiner Mitarbeiter soll so viel verdienen, dass er sich ein Auto leisten kann"! Welche Firma vertritt denn heute noch solche Ideale? Die meisten Manager können sich halt mit dem Konzern nicht mehr identifizieren (haben diesen ja oft nicht aufgebaut, leiten ihn nur) und managen diesen kaputt! Dann noch schnell eine dicke Abfindung einsacken und ab zur nächsten Firma! Was aus den Mitarbeitern wird, ist dann auch ziemlich egal! Jeder ist sich halt selbst der nächste!

Devotika
07. Oktober 2004, 22:47
Original geschrieben von Artherion
Zunächst mal danke für die Blumen! :)

Zu deinem Post: das Problem ist nicht nur, dass die Menschen Dank der medizinischen Versorgung immer älter werden, sondern auch, dass der Nachwuchs immer weniger wird, also dass keine Kinder mehr in die Welt gesetzt werden! Das liegt wiederum an der schlechten gesamtwirtschaftlichen Lage! Keiner weiß, was werden soll und es gibt keine wirkliche Perspektive, die man seinen Kindern bieten könnte! Also haben wir irgendwann mal 1/3 arbeitende Bevölkerung, die für 2/3 Rentner aufkommen muss! Also wird es in Zukunft wohl fast gar keine Rente mehr geben, weswegen man sich ja auch privat versichern sollte (was nicht heißt, dass sie diese Versicherung nicht auch mal irgendwann antasten, Pläne dazu gab es ja mal, die zum Glück widerufen wurden)!
Die jetzt ca. 50jährigen sind doch die Pillenknick-Kein-Bock-auf-Kinder-Generation. Irgendwelche Hauptschüler zeugen in ihrem Leben meißt genug Kinder. Der Mittelstand will nur oft keine, hinterher hätte man 1-2 Tausend Euro weniger im Monat und so viel Stress. Dieses Problem ließe sich wirklich nur lösen, wenn man die Kinderbetreuung hochfährt. Aber ehrlich gesagt sollte man solche Leute nicht auch noch darin unterstützen Kinder zu zeugen, um die sie sich eh nicht kümmern wollen.

Original geschrieben von Artherion

Problem automatisierter Arbeitsplatz: ist doch ganz klar! Bald sollen die Firmen ja noch mehr Geld sparen (1 €-Jobs, die Firmen, die das machen kriegen ja ordentliche Zuschüsse)! und worin werden diese Gelder wohl investiert? Genau, in Maschinen (also fallen wieder Arbeitsplätze weg ---> Gegenteil von dem, was es zu erreichen gilt, wird erreicht)!
Aus der Luft gegriffen.


Original geschrieben von Artherion
Ein anderes Problem sind die AG´s! Selbst Firmen, denen es gut geht, entlassen ihre Mitarbeiter, um die Aktionäre glücklich zu machen! Viele vergessen halt, warum es die Firma so weit gebracht hat! Henry Ford sagte mal (ist kein O-Ton, aber sinngemäß richtig): "Jeder meiner Mitarbeiter soll so viel verdienen, dass er sich ein Auto leisten kann"! Welche Firma vertritt denn heute noch solche Ideale? Die meisten Manager können sich halt mit dem Konzern nicht mehr identifizieren (haben diesen ja oft nicht aufgebaut, leiten ihn nur) und managen diesen kaputt! Dann noch schnell eine dicke Abfindung einsacken und ab zur nächsten Firma! Was aus den Mitarbeitern wird, ist dann auch ziemlich egal! Jeder ist sich halt selbst der nächste!
Unternehmen arbeiten gewinnorientiert.

Grumel
08. Oktober 2004, 02:08
Ganz ehrlich - der größte Schwachsinn den ich jeh in diesem Forum Gehört hab. Und das is doch ne gewisse Leistung.
Was soll der thread hier werden ? Der Hartz 4 nicht weit genug für Sonderschüler ?

Keine Forderung ist auch nur ansatzweise sinvoll.
Fangen wir mit den Lebensmittelmarken an. Die sollen also den Vorteil bringen das Arbeitslose keinen Alkohl mehr trinken?
Ich halte zwar nicht viel von Alkohol, aber ich sehe keinen Grund warum hier Arbeitslose besonders benachteiligt werden sollten.
Die Argumentation das Arbeitslose generell Komasaufen betreiben um ihre Arbeitsunfähigkeit weiterhin zu garantieren ist ja wohl absurd.
Ob Lebensmittelmarken oder Geld- es bleibt letzendlich dasselbe,
nur das die Ausgabe von Lebensmittelmarken bürkratischer und somit teuerer wäre - für den Staat nicht für die Arbeitlosen.
Was die Arbeitlosen betrifft : Denen entstehen auch Nachteile, wenn ihre freie Konsumwahl eingeschränkt wird. Die frage ist nur was das bringen soll sich selbst zu Schaden um anderen zu schaden.......

Nächster Punkt Arbeitszwang:
Da steht so ein schöner Satz: Falls er dazu fähig ist zu arbeiten.
Eines schonmal vorneweg: Das sind die Meisten nicht.
Non könnte man eine menge hochqualifizierter Beamter Richter und Psychologen damit beschäftigen auszutarieren ob jemand geeignet ist zu Arbeiten oder nicht. Dann kann man also paar rausfinden, die dann arbeitslos also sicher total unqualifiziert und unmotiviert wie sie sind sicherlich einen hochproduktiven Beitrag zu unserer Gesselschaft leisten
Man könnte aber auch einfach Anreize geben.
Gut man könnte aber natürlich auch den Empfang von Sozialhilfe bei gleichzeitiger Arbeitsfähigkeit unter Todesstrafe stellt. Aber stimmt eigentlich will ja Wohl nix anders. Er empfiehlt sogar einen besonders grausamen Tot durch verhungern.
Warum Ausländer - was immer du hierunter verstehst einer besonderen erwähnung bedürfen ist mir etwas unklar. Zumindest bin ich mal guten willens und tu so. Denn ich hab noch nix davon gehört das Leute die nicht in Deutschland leben deutsche Sozialhilfe bekommen. Wir reden also von in Deutschland lebenden ohne Deutschen Pass. Die sind genauso Teil unser Gesellschaft wie "wir" selbst - also die in Deutschland lebenden ohne deutschen Pass. Niemand kann einfach so nach Deutschland kommen und dann hier von Sozialhilfe leben. Bedenke also Ausländer sind also in jedem Falle in guter absicht zu arbeiten nach Deutschland gekommen und haben auch gearbeitet. Sie sind Genauso teil unserer Gesselschaft wie die Deutschen. Wir tragen ihnen gegenüber die selbe soziale Verantwortung. Falls du mir jetzt mit dem Ausnahmfall von Asylanten kommst , bedenke zuerst das ein Asylantragsteller keineswegs wie ein Sozialhilfeempfänger behandelt wird sondern viel schlechter. Und auch ein illegaler kann schwerlich Sozialhilfe bekommen. Was die Asylantragssteller betrifft empfehle ich dir mal z.b. den weg zum Frankfurter Flughafen. Da gibts direkt im Flughafen eine nette fensterlose Bude. 10 Mann in nem Kleinen Zimmer - Rekordverdächtige Selbstmordquote.

Reden wir nun von denen deren Asylantrag stattgegeben wird. Mit dieser kleinen Minderheit der genehmigten Asylanten die keine Arbeit finden müssen wir halt leben. Warum ? Ganz einfach die Anforderungen für Asylgenehmigung sind so hart, das diese Leute garantiert in ernster Lebensgefahr schweben, sollten sie in ihre Heimat zurückkehren. Warum ist das der Fall ? Vielleicht weil sie sich für Demokratie und Menschenrechte stark gemacht haben, unter Lebensgefahr. Vielleicht gehörten sie aber auch einfach zum falschen Stamm, hatten die falsche Hautfarbe ( Eventuell ein Sudanese der Schwarz und nicht nur Dunkelbraun ist ).

Mich würde mal der Lebenslauf von wohlh interessieren, wiviel er verdient, sein Familärer hintergrund. Wenn er dazu mal stellung nimmt werde ich ihm mit Freude aufzeigen wo er überall von staatlicher Umverteilung profitiert hat und es vermutlich heute noch tut.

Wohlh lass mir einige Spekulationen über dich anstellen. Du bist jung, männlich ( ok das gilt wohl für die meisten bw.de nutzer). Hast aber im gegensatz zu den Meisten Internetnutzern eine geringe Formalbildung. Falls du nicht weis was Formalbilgung ist will ich dir helfen: Das sind Schul und Hochschulabschlüsse oder Berufliche Qualifikationen.Falls du mal einen iq Test gemacht hast ist dort auch nix überdurchschnittliches herausgekommen.

Aufgrund deines nun nicht überragenden verstandes verbunden mit geringer Lebenserfahrung und Mangelnder Schulung des vorhanden Verstandes suchst du nun Einfach Lösungen für komplexe Probleme.
Und noch was. Eines kann ich dir garantieren, wenn Deutschland tatsächlich von "harter Hand" wie ein am konkurs vorbeischrammender Betrieb saniert werden sollte, bist du einer derjenigen die es am härtesten trifft. Die meisten Sozialhilfeempfänger würden davon wahrscheinlich sogar eher profitieren, weil sie wider Arbeit finden würden. Aber du mein Freund du wirst deutlich weniger verdienen - und spätestens wenn du mal 60 bist wird man an deinen Zähnen bzw am nichtvorhandensein solcher erkennen das du es nie zu was gebracht hast.

HERR 2FICKENDEHUNDE
08. Oktober 2004, 11:13
Original geschrieben von wohlh

Ich denke mal, dass die meisten



Original geschrieben von wohlh
zumindest kann ich das von zwei verschiedenen Leuten, die Sozialhilfe beziehen berichten


:doh:

Oitzel
08. Oktober 2004, 12:38
Lebensmittelmarken halte ich nicht mal für eine schlechte Idee.
In den USA wird so ein system angewandt, und sorgt dafür, dass Leute es nicht als Selbstverständlichkeit ansehen, nichts zu arbeiten und dafür Geld zu bekommen. Dadurch melden sie sich erst bei der Sozialhilfe wenn sie WIRKLICH keinen Job mehr bekommen, da jeder sehen kann, dass sie "welfare" beziehen.

mamamia
08. Oktober 2004, 12:40
ich hab irgendwie das gefühl, der threadersteller hat weder jemals in seinem leben gearbeitet noch kennt er viele sozialhilfeempfänger. stattdessen wohnt er in muttis loft und beurteilt eine ganze bevölkerungsgruppe aufgrund weitreichender informationen aus rtl2 doku soaps.

drogenkotzbart
08. Oktober 2004, 12:46
Original geschrieben von wohlh


Mein Lösungsvorschlag wäre folgender:
- Für Sozialhilfeempfänger sollten wie in Dänemark Lebensmittelkarten eingeführt werden, damit sich keiner Alk oder Ähnliches kaufen können und ein kleiner Ansporn sich beim Arbeitsamt zu melden oder eine Umschulung o.Ä. vorzunehemen erhalten bleibt.
erstmal glaube ich nicht, dass jeder sozialhilfeempfänger auch gleichzeitig alkoholiker ist, ich glaube nicht einmal, dass die in der mehrzahl sind...

und zu deinen karten: die karten werden dann einfach vor dem supermarkt billiger verkauft, oder die lebensmittel verscherbelt, wenn sie namengebunden sind.

oder aber, ich sehe es hier in köln ab und zu (denn diese karten gibt es auch hier schon): der alki kauft sich nur wasser von den karten und schüttet direkt vor dem laden die flaschen aus, um dann das pfand zu kassieren, mit dem er sich dann den alk kaufen kann. dabei verliert er ca. 40% des wertes, was ihn natürlich niemals daran hindern wird.

ich würde jedenfalls niemals sozialhilfe in anspruch nehmen, wenn ich in der lage bin zu arbeiten. und wie lang muss man arbeitslos sein um sozialhilfe zu beziehen? mehr als ein jahr? wer solange arbeitslos ist, hat so oder so ernsthafte probleme....

Retiquette
08. Oktober 2004, 12:48
Original geschrieben von Grumel


Keine Forderung ist auch nur ansatzweise sinvoll.
Fangen wir mit den Lebensmittelmarken an. Die sollen also den Vorteil bringen das Arbeitslose keinen Alkohl mehr trinken?
Ich halte zwar nicht viel von Alkohol, aber ich sehe keinen Grund warum hier Arbeitslose besonders benachteiligt werden sollten.
Die Argumentation das Arbeitslose generell Komasaufen betreiben um ihre Arbeitsunfähigkeit weiterhin zu garantieren ist ja wohl absurd.
Ob Lebensmittelmarken oder Geld- es bleibt letzendlich dasselbe,
nur das die Ausgabe von Lebensmittelmarken bürkratischer und somit teuerer wäre - für den Staat nicht für die Arbeitlosen.
Was die Arbeitlosen betrifft : Denen entstehen auch Nachteile, wenn ihre freie Konsumwahl eingeschränkt wird. Die frage ist nur was das bringen soll sich selbst zu Schaden um anderen zu schaden.......


In Dänemark funktioniert das System prächtig!


Original geschrieben von Grumel



Wohlh lass mir einige Spekulationen über dich anstellen. Du bist jung, männlich ( ok das gilt wohl für die meisten bw.de nutzer). Hast aber im gegensatz zu den Meisten Internetnutzern eine geringe Formalbildung. Falls du nicht weis was Formalbilgung ist will ich dir helfen: Das sind Schul und Hochschulabschlüsse oder Berufliche Qualifikationen.Falls du mal einen iq Test gemacht hast ist dort auch nix überdurchschnittliches herausgekommen.


Mein Bruder hat ein 1,0 Abi, wobei sich mein Schnitt noch herausstellen wird.


Original geschrieben von Grumel
Falls du nicht weis was Formalbilgung ist will ich dir helfen:

Ne, keine Ahnung, was Formalbilgung zu bedeuten hat. Wer es für nötig hält sich in diesem Forum zu profilieren, bringt seine Borniertheit schamlos zum Ausdruck.


Original geschrieben von Grumel

Aufgrund deines nun nicht überragenden verstandes verbunden mit geringer Lebenserfahrung und Mangelnder Schulung des vorhanden Verstandes suchst du nun Einfach Lösungen für komplexe Probleme.
Und noch was. Eines kann ich dir garantieren, wenn Deutschland tatsächlich von "harter Hand" wie ein am konkurs vorbeischrammender Betrieb saniert werden sollte, bist du einer derjenigen die es am härtesten trifft. Die meisten Sozialhilfeempfänger würden davon wahrscheinlich sogar eher profitieren, weil sie wider Arbeit finden würden. Aber du mein Freund du wirst deutlich weniger verdienen - und spätestens wenn du mal 60 bist wird man an deinen Zähnen bzw am nichtvorhandensein solcher erkennen das du es nie zu was gebracht hast.


Du bewegst dich mit deinen persönlichen Anschuldigungen auf einer leicht unsachlichen Ebene. Aus deinen zahlreichen Rechtschreibfehlern und Formulierungsschwächen schließe ich - von dem ungeistreichen Inhalt ganz zu schweigen - dass du selbst nicht so helle bist.
Ich kenne im übrigen viele Intellektuelle, die eine sehr ähnliche Meinung vertreten.
Wenn du wieder einen sachlichen und ernsthaften Dialog suchst, bin ich gern bereit auf deine Kommentare einzugehen.

drogenkotzbart
08. Oktober 2004, 12:56
Original geschrieben von wohlh



Ich kenne im übrigen viele Interlektuelle, die eine sehr ähnliche Meinung vertreten. ach bübchen, mit solchen aussagen disqualifizierst du dich doch selbst. ich weiss nicht wen du als intellektuell (so wird das wort übrigens geschrieben) bezeichnest, aber ich bin mir sicher, dass dein anspruch an den intellekt dieser person nicht sehr hoch ist. desweiteren bin ich der meinung, dass du dir nicht darüber im klaren bist, was ein intellektueller ist. und glaub mir, es ist kein dahergelaufener hochschulprofessor, der gerade sein eigenes lehrbuch geschrieben hat. für dich sind wahrscheinlich alle die abitur haben intellektuelle.

ich bin auch der meinung, dass du blöd, dumm, ungebildet, zu jung, verblendet, eingebildet usw. (such dir die treffendsten raus) bist und der beweis sind deine antworten und der ganze thread hier.

eine antwort kannst du dir sparen, ich habe dir schon genug geschadet. und jetzt geh ins bett und bezieh das oder sozialhilfe, du alkoholiker.

Arwing2
08. Oktober 2004, 13:11
Original geschrieben von wohlh


Du bewegst dich mit deinen persönlichen Anschuldigungen auf einer leicht unsachlichen Ebene. Aus deinen zahlreichen Rechtschreibfehlern und Formulierungsschwächen schließe ich - von dem ungeistreichen Inhalt ganz zu schweigen - dass du selbst nicht so helle bist.



toll sich nur durch die rechtschreibfehler anderer rausreden zu wollen. das scheint in foren echt beliebt zu sein, wenn man keine anderen ansatzpunkte beim gegenüber findet, frapos? wegen rechtschreibfehler auf den verstand/intelligenz des anderen zu schließen ist nicht gerade toll.

head_inaktiv
08. Oktober 2004, 13:12
ich erinnere mich nur immer wieder gerne an den ewigen papierkrieg den ich damals führen durfte um einer alleinerziehenden sozialhilfeempfängerin mit zwei kindern einen ölradiator kaufen zu dürfen, nachdem ihr der vermieter (übrigens ihr onkel) mitte februar die heizung abgestellt hatte. nach ungefähr 10 telefonaten, anträgen mit doppeltem durchschlag und 2 besuchen beim amt waren dann ein paar tage später "die mittel bewilligt".

achja, diese schmarotzerfamilie hatte sogar einen fernseher !
und die ältere tochter eine richtige jeans, von levis !

wie schon gesagt, man sollte nicht einfach aus der position eines "reichen" heraus über arme menschen urteilen ohne sich wirklich mal ein bild von deren lage gemacht zu haben.

Prof.Dr.Zwiebel
08. Oktober 2004, 13:23
das lustige in diesem forum ist, egal welche frage gestellt wird oder um was es geht, es wird immer sofort geflamet :D
deswegen liebe ich dieses forum :hammer:

drogenkotzbart
08. Oktober 2004, 13:32
Original geschrieben von head
nach ungefähr 10 telefonaten, anträgen mit doppeltem durchschlag und 2 besuchen beim amt waren dann ein paar tage später "die mittel bewilligt". lol? andere leute müssen dafür hart arbeiten, willst dich jetzt noch beschweren, dass der aufwand dafür zu hoch war? :stupid:

head_inaktiv
08. Oktober 2004, 14:04
ja, genau das will ich. die bude war fast eine woche tiefgefroren. schnelle unbörokratische hilfe war nicht in sicht, stattdessen formular über formular und verweise von einer behörde zur nächsten.
das andere leute dafür "hart arbeiten" müssen ist mir auch klar, mir geht es nur darum dass so einige hier von ihrem "florida-rolf -sozialhilfe ist endgeiles leben mit jeglichen annehmlichkeiten ohne irgendeine einschränkung" standpunkt herunterkommen.
sozialhilfeempfängern geht es, zum dritten mal, alles andere als blendend.

drogenkotzbart
08. Oktober 2004, 14:11
Original geschrieben von head
ja, genau das will ich. die bude war fast eine woche tiefgefroren. schnelle unbörokratische hilfe war nicht in sicht, stattdessen formular über formular und verweise von einer behörde zur nächsten.
das andere leute dafür "hart arbeiten" müssen ist mir auch klar, mir geht es nur darum dass so einige hier von ihrem "florida-rolf -sozialhilfe ist endgeiles leben mit jeglichen annehmlichkeiten ohne irgendeine einschränkung" standpunkt herunterkommen.
sozialhilfeempfängern geht es, zum dritten mal, alles andere als blendend. ok, da bin ich deiner meinung. es gibt leider einfach zu viele sozialschmarotzer und denen sollte man es so schwer wie nur möglich machen...

BladeFist
08. Oktober 2004, 15:08
ich finde, dass hier viele gute ideen stehen. jeder favorisiert natürlich seine eigene kann aber auch nicht mehr als spekulieren ob, dass was er vorschlägt auch so klappen würde wie erwünscht. wären die dinge nämlich so einfach wie hier dargestellt würde es ja kein problem sein sie zu lösen.
hier müsste ein einzelner mensch in massstäben(wird das jetzt echt mit 3 s geschrieben?) denken zu denen er gar nicht fähig ist. die zusammenhänge sind derart komplex geworden, dass nur eine teilweise richtige vorhersage zum ausgang einer durchgeführten massnahme gemacht werden kann. hinzu kommt die nicht wegdenkbare eigene meinung, die immer wieder gerne dazwischenfunkt. zusammenfassend ist zu sagen, dass das einfach mal "voll doll zu schwierig ist" für hier herumgeisternde bw.de-ler(und selbstverständlich für den grossteil der bevölkerung und auch für mich).

puh die ferien sind anstrengend :elefant:

Retiquette
08. Oktober 2004, 15:23
Original geschrieben von Drogenkotzbart
ach bübchen, mit solchen aussagen disqualifizierst du dich doch selbst. ich weiss nicht wen du als intellektuell (so wird das wort übrigens geschrieben) bezeichnest, aber ich bin mir sicher, dass dein anspruch an den intellekt dieser person nicht sehr hoch ist. desweiteren bin ich der meinung, dass du dir nicht darüber im klaren bist, was ein intellektueller ist. und glaub mir, es ist kein dahergelaufener hochschulprofessor, der gerade sein eigenes lehrbuch geschrieben hat. für dich sind wahrscheinlich alle die abitur haben intellektuelle.

ich bin auch der meinung, dass du blöd, dumm, ungebildet, zu jung, verblendet, eingebildet usw. (such dir die treffendsten raus) bist und der beweis sind deine antworten und der ganze thread hier.

eine antwort kannst du dir sparen, ich habe dir schon genug geschadet. und jetzt geh ins bett und bezieh das oder sozialhilfe, du alkoholiker.

Nein sorry, Professoren sind Schwachmaten, weil sie einfach keine Ahnung haben. Stimmt, jeder, der Abi gemacht hat, erhält den Status intellektuell. Du bist für mich der Inbegriff von Dummheit, da du anscheinend weder der deutschen Sprache mächtig noch zu einer sachlichen Diskussion fähig bist.
Ich weiß, dass das Leben scheiße ist, wenn man keine Arbeit hat, aber vielleicht solltest du einfach mal wieder die Termine beim Arbeitsamt einhalten! Ich habe gehört, dass selbst die größten Dummbratzen Arbeit bekommen.

Retiquette
08. Oktober 2004, 15:40
Original geschrieben von mamamia
ich hab irgendwie das gefühl, der threadersteller hat weder jemals in seinem leben gearbeitet noch kennt er viele sozialhilfeempfänger. stattdessen wohnt er in muttis loft und beurteilt eine ganze bevölkerungsgruppe aufgrund weitreichender informationen aus rtl2 doku soaps.

Wenn du den Text genau durchliest, wirst du feststellen, dass ich mehrere Sozialhilfe und ihre Situation kenne. Ich habe schon sehr gearbeitet und arbeite immer noch sehr hart. Zu Hause wohne ich auch nicht und muss mich mit 400 Euro im Monat begnügen.
Ich will nochmal darauf hinweisen, dass das ganze nichts mit mir zu tun hat und verbiete mir Angriffe auf meine werte Persönlichkeit.

Artherion
08. Oktober 2004, 15:43
Original geschrieben von wohlh


Nein sorry, Professoren sind Schwachmaten, weil sie einfach keine Ahnung haben. Stimmt, jeder, der Abi gemacht hat, erhält den Status intellektuell. Du bist für mich der Inbegriff von Dummheit!
Ich weiß, dass das Leben scheiße ist, wenn man keine Arbeit hat, aber vielleicht solltest du einfach mal wieder die Termine beim Arbeitsamt einhalten! Ich habe gehört, dass selbst die größten Dummbratzen Arbeit bekommen.

lol?

Jeder der Abi hat ist intellektuell, aber Professoren sind Schwachmaten? Was meinst du, was die für einen Schulabschluss haben? ^^ Außerdem sagt der Schulabschluss mal gar nichts aus... vielleicht kann derjenige gut lernen, hat aber vom restlichen Leben keinen Plan! Mal daran gedacht?

Schön, dass du gehört hast, dass JEDER Arbeit bekommen kann, wenn er nur den Termin beim Arbeitsamt einhält! Woher nimmst du denn deine Weisheiten? Warum gibt es denn dann so viele Arbeitslose? Meinst du die knapp 5 Millionen Menschen (offizielle Zahl) kommen alle morgens nicht aus dem Bett?

Ein Beispiel ist Köln... es gibt 3500 offene Stellen und 100.000 Arbeitslose dort! Da du ja Abi hast, kannst du mir bestimmt sagen, wie du die paar Leute auf die _vielen_ offenen Stellen vermitteln willst! Und jetzt komm mir nicht damit, dass man ja auch für einen Job etwas weiter fahren kann (was natürlich prinzipiell erstmal stimmt), denn woanders sieht es auch nicht besser aus!

Aber nehmen wir mal folgendes an: es gibt 3000 freie Stellen und 3000 Arbeitslose! Da du ja viel Ahnung hast, sagst du vermutlich, dass das genau passt...! Aber was ist, denn es 3000 arbeitslose Bäcker gibt und 3000 Programmierer (Voraussetzung abgeschlossenes Studium) gesucht werden? Dumm gelaufen oder? Also sei mit deinen Äußerungen bezüglich "wer Arbeit will kriegt auch welche" ein wenig vorsichtig und laber nicht alles nach, was dir die Politiker vorkauen! Die Realität _ist_ anders! Selbst die Zeitarbeitsfirmen haben nicht mehr genug Stellen um die, die sich bei ihnen melden (Arbeitslose halt) zu vermitteln! Und ich glaube nicht, dass sie daran selbst schuld sind! Es soll sogar fließige Arbeitslose mit top Arbeitszeugnissen und top Ausbildung geben, die keine Arbeit finden, weil ihre Sparte einfach überlaufen ist und keine Arbeitskräfte in diesem Berufsumfeld gebraucht werden!

Aber da du ja so viel weißt, würde ich von dir jetzt mal genre eine Lösung des Problems hören! Wie willst du die Wirtaschaft wieder ankurbeln, damit jeder, wie du es nennst, "größter Dummbratz" wieder Arbeit bekommt? Ich bin auf deine Antwort sehr gespannt!

Meine Theorie: es geht nicht, weil Deutschland kein guter Absatzmarkt ist, Arbeitskräfte im Ausland billiger sind, die Aktionäre auch zufrieden gestellt werden wollen und der deutsche Durchschnittsbürger momentan sein Geld lieber bunkert als es auszugeben, weil die Zukunft sehr unsicher ist! Der Sparstrumpf kommt wieder in Mode, glaub mir! Und wenn du aus der Schule raus bist und eine Ausbildung machst (falls du eine Stelle findest, dieses Jahr gibt es ja 20.000 Stellen zu wenig, für arbeitsWILLIGE Menschen) oder halt mal irgendwann dein Studium abgeschlossen hast, wirst du ja sehen, wie es außerhalb von Muttis warmen Schoß _wirklich_ aussieht! Deine Realität mag vor 50 Jahren noch gestimmt haben, ist aber mittlerweile arg überholt! :(

Ich will dich damit nicht persönlich angreifen, sondern sage nur meine Meinung!

[USJ]LuNaTiC'
08. Oktober 2004, 15:53
50mrd. jährlich sind nicht so sehr viel, bei einer staatsverschuldung die täglich um fast diese summe wächst (43,3mrd€ laut RNZ) 8[

drogenkotzbart
08. Oktober 2004, 16:19
Original geschrieben von wohlh
Du bist für mich der Inbegriff von Dummheit, da du anscheinend weder der deutschen Sprache mächtig noch zu einer sachlichen Diskussion fähig bist.
Ich weiß, dass das Leben scheiße ist, wenn man keine Arbeit hat, aber vielleicht solltest du einfach mal wieder die Termine beim Arbeitsamt einhalten! Ich habe gehört, dass selbst die größten Dummbratzen Arbeit bekommen. merkst du noch irgendwas? derjenige, der hier fehler über fehler macht bist du. zudem studiere ich und kann mich nicht arbeitslos melden. du bist mit dummheit gestraft und das sieht hier jeder. peinlich, peinlich... :top2:

Retiquette
08. Oktober 2004, 16:20
Hier wieder eine Dame, die das Prinzip von Arbeitslosenhilfe erfasst hat:

http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,321759,00.html

drogenkotzbart
08. Oktober 2004, 16:21
kannst du auch mal einen satz ohne fehler schreiben?

Retiquette
08. Oktober 2004, 16:29
Original geschrieben von Drogenkotzbart
merkst du noch irgendwas? derjenige, der hier fehler über fehler macht bist du. zudem studiere ich und kann mich nicht arbeitslos melden. du bist mit dummheit gestraft und das sieht hier jeder. peinlich, peinlich... :top2:

Du bist so ein toller Hecht. Darauf kannst du dir ja echt etwas einbilden. Wie passt das mit deinem prekären Bildungsstand zusammen? Wahrscheinlich studierst entweder in Göttingen oder Gießen, denn beide Unis haben seit je her jeden Vollhorst in ihre Vorlesungen gelassen.
Ich apelliere an die Regierung, dass das Einheitsabitur endlich durchgesetzt wird, damit nicht irgendwelche Wannabes die Unis besuchen dürfen, sondern ausschließlich die Elite.
Als Hobbypsychologe habe ich das Gefühl, dass du mal auf einem Trip hängengeblieben bist und weder mit deiner Umgebung noch mit dir selbst klar kommst.

drogenkotzbart
08. Oktober 2004, 16:39
Original geschrieben von wohlh


Du bist so ein toller Hecht. Darauf kannst du dir ja echt etwas einbilden. Wie passt das mit deinem prekären Bildungsstand zusammen? Wahrscheinlich studierst entweder in Göttingen oder Gießen, denn beide Unis haben seit je her jeden Vollhorst in ihre Vorlesungen gelassen.
Ich apelliere an die Regierung, dass das Einheitsabitur endlich durchgesetzt wird, damit nicht irgendwelche Wannabes die Unis besuchen dürfen, sondern ausschließlich die Elite.
Als Hobbypsychologe habe ich das Gefühl, dass du mal auf einem Trip hängengeblieben bist und weder mit deiner Umgebung noch mit dir selbst klar kommst. rofl nur weiter so! :top2:
hobbypsychologe :lol:

Oitzel
08. Oktober 2004, 16:55
Original geschrieben von Lunatic
50mrd. jährlich sind nicht so sehr viel, bei einer staatsverschuldung die täglich um fast diese summe wächst (43,3mrd€ laut RNZ) 8[

Woher stammen diese "tollen" Zahlen?

Retiquette
08. Oktober 2004, 16:58
Original geschrieben von Drogenkotzbart
rofl nur weiter so! :top2:
hobbypsychologe :lol:

Weiter? Ich glaube, dass du Informatik studierst und viel Zeit im Internet verbringst. Ich glaube, dass du der größte Trottel auf der ganzen Welt bist: hallo domi :8[:

Beli2
08. Oktober 2004, 17:15
Ich kenne zwar die beiden Unis nicht, aber wieso meinst du, dass die Unis in Göttingen und Gießen so schlecht seien?

Entwirker
08. Oktober 2004, 21:03
interessant, dass hier immer wieder irgendwelche "hobbyphilosophen" oder "möchtegernWeltversteher" auftauchen und meinen, allen ihre große erkenntniss aufzutischen zu müssen.

MegaVolt
09. Oktober 2004, 16:14
Ich muss leider sagen, dass ich dem Eingangspost prinzipiell zustimme, auch wenn der Autor etwas unterbelichtet zu sein scheint. Vor allem die hier öfter vertetene Einstellung "Manager beuten ihre Firmen nur aus, haben Spaß daran arme Leute zu quälen und zu entlassen und man sollte bei ihnen anfangen zu kürzen" ist sehr naiv - ist euch schonmal in den Sinn gekommen, dass jemand in dieser Position fast keinen Urlaub hat, 16 Stunden am Tag arbeitet, keine Freizeit kennt und zu 99% hochintelligent sein dürfte? Ist euch schonmal in den Sinn gekommen, dass ein Unternehmen, dass seine Arbeiter fürstlich bezahlt und keine Jobs ins Ausland verlagert einfach nicht konkurrenzfähig bleibt und pleite geht - mit dem Erfolg, dass ALLE Arbeiter auf der Straße sitzen? Es ist wirklich leicht, auf die Firmen zu schimpfen aber es ist genauso dumm wie zu behaupten, alle Sozialhilfeempfänger seien Schmarotzer.
Generell sind alle Maßnahmen, die den Arbeitsmarkt stören, nicht wünschenswert - z.B. 1€-Jobs, die eine komplette Marktverzerrung bedeuten würden (da entsprechende Firmen konkurrenzfähiger werden etc). Reguliert man sie auf staatliche Betriebe werden es letztendlich nur unnütze ABM ... evtl kann man durch sie den Zivildienst ersetzen wenn man die Wehrpflicht abschafft, eine andere sinnvolle Verwendung fällt mir nicht ein. Leute zur Arbeit zu zwingen funktioniert nicht - stattdessen sollte man ihnen finanzielle Anreize geben: Mindestlöhne lockern (bzw für Sozialhilfeempfänger abschaffen) und die staatliche Unterstützung nicht kürzen, wenn nebenher ein bischen gearbeitet wird. So bleiben die Leute im Arbeitsmarkt und fangen garnicht erst an, zu Hause rumzugammeln. Allgemein ist es sehr schädlich, dass Menschen, die anfangen zu arbeiten die staatliche Unterstützung gekürzt wird: Man wird praktisch dafür bestraft, wenn man Arbeit findet (aus der Sicht eines Sozialhilfeempfängers). Dementsprechend wäre wohl die optimale Lösung, die soziale Mindestversorgen vom Einkommen zu entkoppelt - jeder Bürger erhält 300€ monatlich vom Staat, gegenfinanziert durch eine Steuererhöhung (d.h. jeder bekommt 300€ im Monat und insgesamt werden die Steuern soweit erhöht dass jeder im Durchschnitt auch 300€ mehr zahlt - mit dem Ergebniss, dass das Geld umverteilt wird wie es auch sein sollte) - vollkommen egal ob er Millionär oder arbeitslos ist. Dazu Rente, Sozialhilfe und Arbeitslosengeld komplett streichen und all diese Versicherungen privat (freiwillig!) anbieten - evtl auch als Versicherungspflicht wie es bei der KfZ-Versicherung üblich ist.
Irgendwelche Argumente, warum das nicht funktionieren könnte (ist übrigens ein Vorschlag der FDP)? Abgesehen davon, dass die Gewerkschaften zum Generalstreik aufrufen würden fällt mir nichts ein.

edit:
Noch etwas zu der verteufelten Produktionssteigerung durch Machinen: Betrachtet mal die ganze Volkswirtschaft! Wenn ein Auto nichtmehr per Hand zusammengebastelt wird verlieren meinetwegen 1000 Autobauer ihren Job. Dafür kann die Firma das Auto nun für 20.000 € statt 22.000 € anbieten, da die Lohnkosten gesunken sind. D.h. 500.000 Käufer des Autos sparen 2.000 € - was gesamtvolkswirtschaftlich den Kaufkraftverlust der wenigen entlassenen mehr als ausgleicht. Generell gilt: Höhere Produktivität ist für die gesamte Volkswirtschaft immer förderlich, auch wenn bedauerlicherweise einzelne Menschen darunter leiden. Von diesen muss man nunmal in der heutigen Zeit erwarten, dass sie flexibel genug sind, sich eine neue Arbeitsstelle zu suchen.
Deshalb wird das kapitalistische System ganz sicher nicht an der zunehmenden Automatisierung zerbrechen, wie es hier dümmlicherweise prognostiziert wurde.

Laertes
09. Oktober 2004, 16:30
Original geschrieben von MegaVolt
Ich muss leider sagen, dass ich dem Eingangspost prinzipiell zustimme, auch wenn der Autor etwas unterbelichtet zu sein scheint. Vor allem die hier öfter vertetene Einstellung "Manager beuten ihre Firmen nur aus, haben Spaß daran arme Leute zu quälen und zu entlassen und man sollte bei ihnen anfangen zu kürzen" ist sehr naiv - ist euch schonmal in den Sinn gekommen, dass jemand in dieser Position fast keinen Urlaub hat, 16 Stunden am Tag arbeitet, keine Freizeit kennt und zu 99% hochintelligent sein dürfte?

Grundsätzlich hast du natürlich Recht, was die Dämonisierung von Vorständen und Managern angeht, aber dann sollte man auch nicht glorifizieren. Denn die Mär vom überfleißigen und hochintelligenten Manager ist genauso absurd...

0Smacks0
09. Oktober 2004, 16:55
Original geschrieben von Lunatic
50mrd. jährlich sind nicht so sehr viel, bei einer staatsverschuldung die täglich um fast diese summe wächst (43,3mrd€ laut RNZ) 8[

Das halte ich für ein Gerücht. Du meinst jährlich?

0Smacks0
09. Oktober 2004, 17:05
Wenn dann müssen Reformen auf allen Gebieten mit gleicher Strenge durchgeführt werden, nicht, obwohl Politiker zweifelohne und ich kann das auch verstehen, nach der Machbarkeit reformieren. Nach der Machbarkeit heißt, dort wo es die geringsten Widerstände und den meisten Beifall gibt, dort wo man das dort Gemachte beim Volk gut verkaufen kann.

Es sind einige neue Gesetze und Reformen in der Mache, die Politik sollte nach außen tragen, dass sie im innersten alles darauf verwendet und dann das beschlossene auch rigoros umsetzen.


Original geschrieben von wohlh


Du bist so ein toller Hecht. Darauf kannst du dir ja echt etwas einbilden. Wie passt das mit deinem prekären Bildungsstand zusammen? Wahrscheinlich studierst entweder in Göttingen oder Gießen, denn beide Unis haben seit je her jeden Vollhorst in ihre Vorlesungen gelassen.
Ich apelliere an die Regierung, dass das Einheitsabitur endlich durchgesetzt wird, damit nicht irgendwelche Wannabes die Unis besuchen dürfen, sondern ausschließlich die Elite.
Als Hobbypsychologe habe ich das Gefühl, dass du mal auf einem Trip hängengeblieben bist und weder mit deiner Umgebung noch mit dir selbst klar kommst.

Dann geh doch nach Frankreich! Außerdem solltest du dich mal über die in die Wege geleiteten Bildungsreformen informieren... Außerdem möchte ich denjenigen Politiker sehen der auch nur so blöde ist diesen Gedanken vor einem Reporter auszusprechen.

NaegraGHQ
09. Oktober 2004, 17:21
Original geschrieben von wohlh


Wenn du den Text genau durchliest, wirst du feststellen, dass ich mehrere Sozialhilfe und ihre Situation kenne. Ich habe schon sehr gearbeitet und arbeite immer noch sehr hart. Zu Hause wohne ich auch nicht und muss mich mit 400 Euro im Monat begnügen.
Ich will nochmal darauf hinweisen, dass das ganze nichts mit mir zu tun hat und verbiete mir Angriffe auf meine werte Persönlichkeit.

1.) du machst angeblich dein abitur und arbeitest nebenbei um deinen lebensunterhalt zu bestreiten. da du angeblich von 400€ im monat leben musst (wohlgemerkt als schüler mit eigener unterkunft), gehe ich davon aus, daß du entweder im wohnheim "haust" oder selber auf "wbs" lebst. recht unglaubwürdig muss ich sagen http://home.t-online.de/home/bullitt667/smilies/data/uglyparanoid.gif

2.) wenn dein bruder ne 1.0 hatte, dann darf ich bei deinem gewäsch davon ausgehen, daß er dann auch dein vater ist? http://home.t-online.de/home/bullitt667/smilies/data/uglyrolleyes.gif

3.) richtig, ich bin an einem psychischen profil deinerseits über mich nicht interessiert

4.) keine macht den drogen

5.) keine macht der gross- und kleinschreibung

6.) ich befinde mich in einem vertraglich geregelten arbeitsverhältniss (nur damit du nicht auf dumme gedanken kommst)

7.) viel spass in diesem forum und einen schönen tag noch

mfg

krueppel

Grumel
09. Oktober 2004, 17:42
Omg .....
Erstens frag ich mich ob du den ersten Schriebs wirklich gelesen hast. Zweitens Menge inhaltlicher Fehler z.b. gibt es in Deutschland keine staatichen Mindestlöhne. ( Ausnahme schweere körperliche Arbeit Bau ...)

Und glaub da wirklich jemand es wären in irgendeiner Weise akzeptabel von 300 Euro zu leben? Sozialhilfe als Versicherung anbieten halte ich für nen Treppenwitz.
Eine private Krankenversicherung dürfte da schon fast den gesamten Betrag verschlingen. Und bei der Krankenversicherung das bisherige System beizubehalten wäre zumindest inkonsequent, genaugenommen absurd da dort eine Umstellung noch am leichtesten mögliche wäre.

Ich finde es irgendwie bischen frech so nen Modell in den Raum zu stellen ohne zu erwähnen das die Umstellung von unserem jetzigen System auf das da vorgeschlagene mindestens 50 Jahre dauern würde. Warum ? Ganz einfach auch unsere Renten und Pflegevericherung ist Umlagenfinanziert ........
Was nichts anderes heisst, als das die bisherigen Renten ( die im übrigen bereits jetzt in keinem Verhältnis zu den Einzahlungen stehen weiterhin vom Staat bezahlt werden müssten ohne das dem Einnahmen gegenüberstehn ). Man kann ja wohl kaum hergehn und etz einfach die Rente abschaffen und dafür kriegt dann jeder 300 euro lol.... . Das bisherige Rentensystem ist sicherlich im hohen maase absurd - weder sozial gerecht noch besonders effizient. Man bedenke da voralem das im Rentensystem viele Staatliche Leistungen und Umverteilungselemente hat wie etwa einen Rentenhöchstbetrag unabhängig von der einzahlung usw. Das ist insofern höchst bedenklich, als das diejenigen die nicht ins Rentensystem Einzahlen ( Freiberufler, Beamte ) im Schnitt eher zur Mittel und Oberschicht gehören.

Wenn man Reisbrett einen Staat entwerfen würde, würde der wahrscheinlich dem von dir vorgeschlagen Modell ähnlicher sehen als unserem heutigen System. Aber es soll ja auch Verpflichtungen aus der Vergangenheit geben.....

Ausserdem sind wie gesagt 300 Euro viel zu niedrig gegriffen. Würde die Krankenversicherung direkt vom Staat bezahlt und über Steuern finanziert wären vielleicht 500 Euro ausreichend.

Denn falls dus nicht kapierst nicht jeder KANN arbeiten. Die meisten Sozialhilfeempfänger KÖNNEN nicht arbeiten. Also hör auf nen McDonalds gehalt zuzurechnen.

Was Manager und ihre Gehälter Betrifft. Sie sind im normativen Sinne eben doch oft viel zu hoch. Das ist jedoch kein Problem des Staates, das mus und wird der Markt in Zukunft regeln.

Ausserdem bitte bleib irgendwo im Bereich der Realität. 16 Stunden Arbeit- hm ok Rechnet man jeden Theaterbesuch jedes Essen und jede Golfpartie wo ein Geschäftspartner anwesend ist oder auch jeden Erster Klasse Flug den man gemütlich verschläft hinzu mag das stimmen .....

Keiner zweifelt an das die meisten Topmanager überdurchscnittlich intelligent sind und überdurchschnittlich viel arbeiten, aber dafür werden sie auch weit überduchschnittlich bezahlt. Ausserdem kannst du getrost davon ausgehn das aufgrund der extremen Sozialauswahl, es für jeden Topmanager 20 bessere geben würde. Aber wie gesagt der Staat kann hier kaum helfen, da wohl der Schaaden wenn man den Markt so extrem eingschränkt ungleich höher wäre.
Ich kann mir aber durchaus einen indirekten Ansatz vorstellen hier Abhilfe zu schaffen. Etwa mit Veröffentlichungspflichten bei AG s.
Ansonten glaube ich das Niemand ernsthaft der meinung ist die primäre Aufgabe eines Managers wäre eine andere als die Gewinnmaximierung unabhängig vom Standort.
Gegenteilige Forderungen sind einfach oportunistisch. Mit dem "richtigen" sozialem Umfeld ist es halt garnet so schwer Teile der Realität zum eigenen Vorteil hin zu verdrängen. Wer ernsthaft in Erwägung zieht 300 Euro Grundversorgung sonst nix und alles privat unterliegt dem übrigens sicher auch ein wenig.

Im übrigen möchte ich gegenüber so einem fanatischem Marktverfechter doch zu bedenken geben, das die Realität durchaus erheblich vom Modell eines idealen Marktes abweicht.

Die hohen Managergehälter könnte man in etwa wie folgt als Marktversagen erklären:

Die Transaktionskosten diese einzudämmen wären einfach zu hoch. Denn die Aktienanteile an den großen AGs sind je erheblich gestreut. Größere Anteilseigner sind in der Regel andere Firmen oder Fonds die ebenfalls von Manager geleitet werden. Diese Manager werden einen Teufel tun und Abwärtsdruck auf Managergehälter ausüben. Von der Problematik der Überkreuzbeteiligungen ganz zu schweigen. Der kleine Privataktionär aber wird ja auch wenn er große Anteile hat nur sehr geringfügig direkt getroffen von den Gehältern. Sein Aufwand dagegen vorzugehn ist jedoch hoch, denn er mus einen Antrag ausfüllen zur Hauptversammlung fahren, einen alternativen Manager suchen der geignet ist unds billiger macht usw usw. Klar wenn alle Aktionäre sich zusammentäten wäre der Aufwand unter umständen vertretbar. Aber auch nur unter Umständen, denn auch das Ausfüllen einer Stimmrechtsvollmacht mag für einen 2000 Euro Aktionär schon aus seiner sicht nichtmehr wirklich rentabel sein. Hier liegt also ein Klassischer Fall von Marktversagen vor. Aber den Vorteil eines Einsatzes für billigere Manager bekommt jeder, also wird jeder schön Warten das sich der andere die Arbeit macht. Man sieht also das man durchaus zu dem Ergebnis kommen kann, das die Managergehälter ein Typischer Fall von Marktversagen sind und somit viel mehr nach einem normativem Eingriff verlangen als vieles das heute vom Staat gemacht wird.

Was ich damit sagen will ist es gibt einfach genug Fälle in denen eine Marktregulierung ineffizienter als ein Staatseingriff oder auch nur eine Konzernierung / Verbändebildung ist. Das ist im übrigen durchaus nicht nur meine Privatmeinung sondern ziemlich genau nach Vwl Lehrbüchern nachgeplappert.

Der Preis der für eine bestimmte Leistung auf einem beiweitem nicht perfektem Markt bezahlt wird ( kein Markt ist in der Realität wirklich Perfekt ) nie der faire Marktpreis. Das erfordert nicht dringend einen Markteingriff, da dessen Schaden meist wesentlich höher ist. Trotzdem nicht alles was "von Links" kommt ist per se in jedem Punkt Falsch.

FragmanXiC
09. Oktober 2004, 19:09
Original geschrieben von MegaVolt
Ist euch schonmal in den Sinn gekommen, dass ein Unternehmen, dass seine Arbeiter fürstlich bezahlt und keine Jobs ins Ausland verlagert einfach nicht konkurrenzfähig bleibt und pleite geht - mit dem Erfolg, dass ALLE Arbeiter auf der Straße sitzen?

Keine Lust auf den Rest zu antworten.
Aber das ist reiner Blödsinn.
Schon mal von Trigema gehört?
Ein Unternehmen in der Textilbranche... und hey sie produziert komplett in Deutschland und das nicht erst seit gestern...

0Smacks0
09. Oktober 2004, 19:22
Original geschrieben von Ronin[XiC]


Keine Lust auf den Rest zu antworten.
Aber das ist reiner Blödsinn.
Schon mal von Trigema gehört?
Ein Unternehmen in der Textilbranche... und hey sie produziert komplett in Deutschland und das nicht erst seit gestern...
Hui, dass ist wie mit Porsche... Bloß wo haben diese Unternehmen ihre Stoffe oder ihre Teile her? Und in welchen Preissegment sind ihre Produkte angesiedelt?

MegaVolt
09. Oktober 2004, 21:35
@Grumel:
Ja, auch bei den Managergehältern ist nicht alles perfekt - aber ich will sie nicht als die Ursache allen Übels verteufeln, so wie es viele hier tun, ohne mal auf die andere Seite hingewiesen zu werden.

Es gibt praktisch Mindestlöhne, da ein Lohn unter Sozialhilfeniveau undenkbar ist (wer würde für weniger arbeiten als ihm geschenkt wird?).

Zudem sind 300€ im Monat mehr als ausreichend. Es geht nicht darum, jedem in tolles Leben zu sichern. Es geht darum, dafür zu sorgen, dass niemand verhungern muss. Für 200€ gibt es etwas abseits ein kleines Wohnklo und wenn man nicht viel ausgeht und sich sparsam ernährt kann man von 300€ überleben. ÜBERLEBEN, nicht GUT LEBEN - darum geht es mir. Wer mehr als gerade so überleben will, soll gefälligst etwas dafür tun. Wer das nicht kann, hat wohl meistens noch Familie oder kann meinetwegen in einer Extraregelung für Härtefälle aufgefangen werden.

Natürlich muss es auch eine Übergangsfrist zur aktuellen Rente geben. Wenn private Versicherungspflicht eingeführt wird kann der Staat z.B. die Rentenversicherungen erstmal finanzieren um die bestehenden Ansprüche abzudecken - dann wären es halt erstmal teilstaatliche Unternehmen, die nach und nach privatisiert werden. Dass heutige Einzahler ihre Leistungen erhalten ist selbstverständlich.

Grumel
10. Oktober 2004, 02:38
Hallo wir leben in Deutschland nicht im Sudan, es geht nicht um überleben. Irgendwie lebst du fernab jeder Realität. Familien sollen unterstützen ? Schon mal darüber nachgedacht das zwischen der Familie und dem Ausbildungsniveau nen ziemlicher Zusammenhang besteht. Falls du da abstreitest guck die Pisa Studie an. Ergo wird kaum ein Sozialhilfeempfänger von seiner Familie unterstützt werden können. Und selbst wenn es möglich ist wieso ? Das ist ja der Sinn unseres Sozialsystems - das keiner zum Betteln zu seinen Eltern oder auf die Straße gehn mus. 300 Euro Sozialhilfe garantiert das die Kinder von Sozialhilfeempfängern alle ohne Hauptschulabschluß bei McDonalds arbeiten. Es ist sogar ökonomisch Sinvoll die Ärmsten 5-10 Prozent auf einem Bildungsniveua zu halten das ihnen auch ermöglicht qualifizierte Arbeiten anzunehmen. Um das mal ganz klar zu sagen mit 300 Euro kann man vielleicht überleben - wenn man nicht krank wird. Jeder kranke ist schon tot..... Grattuliere Deutschland Lebenserwartung wird unter die von Polen sinken.
So formulierungen wie soziale Verantwortung wirst du eh nicht verstehen.......

Grumel
10. Oktober 2004, 02:51
Nochwas: Mit durch ein gewisse Gewöhnung werden viele Dinge lebensnotwendig. Unter umständen können Menschen durchaus sterben wenn sie komplett von Medien abgeschnitten werden.
( nur von Medien nicht von Menschen - dann wird eh jeder auf dauer verrückt )

Devotika
10. Oktober 2004, 13:39
Original geschrieben von Grumel
Nochwas: Mit durch ein gewisse Gewöhnung werden viele Dinge lebensnotwendig. Unter umständen können Menschen durchaus sterben wenn sie komplett von Medien abgeschnitten werden.
( nur von Medien nicht von Menschen - dann wird eh jeder auf dauer verrückt )
Quelle?

shaoling
10. Oktober 2004, 15:28
Original geschrieben von Grumel
Hallo wir leben in Deutschland nicht im Sudan, es geht nicht um überleben. Irgendwie lebst du fernab jeder Realität. Familien sollen unterstützen ? Schon mal darüber nachgedacht das zwischen der Familie und dem Ausbildungsniveau nen ziemlicher Zusammenhang besteht. Falls du da abstreitest guck die Pisa Studie an. Ergo wird kaum ein Sozialhilfeempfänger von seiner Familie unterstützt werden können. Und selbst wenn es möglich ist wieso ? Das ist ja der Sinn unseres Sozialsystems - das keiner zum Betteln zu seinen Eltern oder auf die Straße gehn mus. 300 Euro Sozialhilfe garantiert das die Kinder von Sozialhilfeempfängern alle ohne Hauptschulabschluß bei McDonalds arbeiten. Es ist sogar ökonomisch Sinvoll die Ärmsten 5-10 Prozent auf einem Bildungsniveua zu halten das ihnen auch ermöglicht qualifizierte Arbeiten anzunehmen. Um das mal ganz klar zu sagen mit 300 Euro kann man vielleicht überleben - wenn man nicht krank wird. Jeder kranke ist schon tot..... Grattuliere Deutschland Lebenserwartung wird unter die von Polen sinken.
So formulierungen wie soziale Verantwortung wirst du eh nicht verstehen....... Stimmt, da wir ja auch weder gesetzliche Krankenversicherung noch Schulpflicht haben. :stupid:
Original geschrieben von Grumel
Nochwas: Mit durch ein gewisse Gewöhnung werden viele Dinge lebensnotwendig. Unter umständen können Menschen durchaus sterben wenn sie komplett von Medien abgeschnitten werden.
( nur von Medien nicht von Menschen - dann wird eh jeder auf dauer verrückt ) Und wer ist für diese Gewöhnung verantwortlich? Doch nicht etwa die Menschen, oder? Nein, nein, nein, nein, nein, nein... :doh:

Btw, Quelle? :dead:

Llew Silverhand
10. Oktober 2004, 16:37
Original geschrieben von Grumel
Nochwas: Mit durch ein gewisse Gewöhnung werden viele Dinge lebensnotwendig. Unter umständen können Menschen durchaus sterben wenn sie komplett von Medien abgeschnitten werden.
( nur von Medien nicht von Menschen - dann wird eh jeder auf dauer verrückt ) mit verlaub, so einen schwachsinn hab ich schon lange nimma gelesen.

ViperDK
10. Oktober 2004, 16:45
Original geschrieben von Grumel
Nochwas: Mit durch ein gewisse Gewöhnung werden viele Dinge lebensnotwendig. Unter umständen können Menschen durchaus sterben wenn sie komplett von Medien abgeschnitten werden.
( nur von Medien nicht von Menschen - dann wird eh jeder auf dauer verrückt )

mein erster gedanke war "dann waren die menschen offensichtlich geistig schon laengst tod", mein zweiter "glaub ich nicht" :)

MegaVolt
11. Oktober 2004, 14:05
Grumel natürlich hängt das Bildungsniveau er Eltern mit dem der Kinder zusammen, Intelligenz ist immerhin zu einem großen Teil erblich :ugly:

Der Rest: Blödsinn, keiner wird sterben, man kann überleben. Damit ist die soziale Verantwrórtung wunderbar abgehakt, über deine restlichen Punkte haben die anderen schon genug gelästert ;)

Retiquette
11. Oktober 2004, 18:08
Die Naivität von einigen ist erschreckend. Heute habe ich wieder einmal mit einem Arbeitslosen gesprochen und habe ihn gefragt, ob er sich 100% dafür einsetze, dass er einen Job bekommt. Seine Antwort: "Nimm die eins und die Null weg, dann stimmt's!"

Nennt mich blind und arrogant, aber ich habe noch niemanden gesehen, der, nachdem er arbeitslos geworden war, alles dafür gab, damit er so schnell wie möglich einen neuen Job bekomme.

Der besagte Mensch muss sich noch nichtmal fünfmal im Monat bewerben, damit er weiterhin sein Geld bekommt. Das einzige, was er nicht darf, ist Vorschläge des Arbeitsamtes abzulehnen, da er aber eh keine bekommt, erübrigt sich das auch.

Ich halte ein Sozialstaat unter der conditio sine qua non für sinnvoll, dass er nicht ausgenutzt werden kann und um dies umsetzen schweben mir nur striktere Auflagen für diese Menschen im Sinn vor

Retiquette
11. Oktober 2004, 18:18
Original geschrieben von MegaVolt
Grumel natürlich hängt das Bildungsniveau er Eltern mit dem der Kinder zusammen, Intelligenz ist immerhin zu einem großen Teil erblich :ugly:


Lieber Megavolt, durch dein schnödes Halbwissen und deine lächerlichen Posts trägst du sehr nett zur allgemeinen Erheiterung bei. Danke.

Ap0ll0
11. Oktober 2004, 19:49
oh ja wolhl du hast verdammt recht

ich ärger mich auch immer über sowas.... diese ganzen sozialschmarozer sollten zu arbeit gezwungen werden wenn sie keine kriegen... ich kenne z.B. einen der arbeitslos is, den ganzen tag nur in unterhosen fern sieht, nur müsli frisst, eine lucky nach der andern raucht (was nicht grad billig is), und sich haufenweise originale dvd´s kauft... und wenn ich ihn frage wann er sich arbeit sucht erhalte ich als antwort immer nur: nächste woche.... der oberhammer is das er bei der bank noch 300€ schulden macht das er sich yogio karten kaufen kann...
diese lebensmittelkarten sind das richtige für solche leute... die gönnen sich nen luxus auf die kosten der schwerarbeitenden bürger....


und ausländer die sich hier nur ausruhen gehörn sowieso gleich ausgewiesen... wenn ein türke z.B. herkommt und ne dönerbude aufmacht, hart für sein geld arbeitet, keinen ärger macht und sich fügt, sich nach 10 jahren ein haus bauen kann weil er sparsam war, hat er sich ein schönes leben verdient... solche leute achte ich aber net ausländer die nur faulenzen und dann noch deutsche diskriminieren!!!

guter threaed ;)

Entwirker
11. Oktober 2004, 20:37
könnt ihr nicht mal eurer schwachsinniges "ich hab da jemand getroffen ..." oder "ich kenn niemanden der ..." gelalle lassen und statistiken zurate ziehen? :(

MegaVolt
12. Oktober 2004, 11:05
Original geschrieben von wohlh


Lieber Megavolt, durch dein schnödes Halbwissen und deine lächerlichen Posts trägst du sehr nett zur allgemeinen Erheiterung bei. Danke.

Kinder von dummen Bauarbeiten sind auch meist dumm, da Intelligenz zum Teil erblich ist. Dumme Kinder werden es auf einem Gymnasium schwer haben. Deshalb wird ihr Bildungsniveau niedriger sein als das von Professorenkindern.
Natürlich spielt der soziale Hintergrund auch eine (evtl sogar die wesentliche) Rolle, aber die biologischen Aspekte kannst du kaum verneinen ;)

Arwing2
12. Oktober 2004, 13:51
Original geschrieben von Ap0ll0
oh ja wolhl du hast verdammt recht

ich ärger mich auch immer über sowas.... diese ganzen sozialschmarozer sollten zu arbeit gezwungen werden wenn sie keine kriegen... ich kenne z.B. einen der arbeitslos is, den ganzen tag nur in unterhosen fern sieht, nur müsli frisst, eine lucky nach der andern raucht (was nicht grad billig is), und sich haufenweise originale dvd´s kauft... und wenn ich ihn frage wann er sich arbeit sucht erhalte ich als antwort immer nur: nächste woche.... der oberhammer is das er bei der bank noch 300€ schulden macht das er sich yogio karten kaufen kann...
diese lebensmittelkarten sind das richtige für solche leute... die gönnen sich nen luxus auf die kosten der schwerarbeitenden bürger....


und ausländer die sich hier nur ausruhen gehörn sowieso gleich ausgewiesen... wenn ein türke z.B. herkommt und ne dönerbude aufmacht, hart für sein geld arbeitet, keinen ärger macht und sich fügt, sich nach 10 jahren ein haus bauen kann weil er sparsam war, hat er sich ein schönes leben verdient... solche leute achte ich aber net ausländer die nur faulenzen und dann noch deutsche diskriminieren!!!

guter threaed ;)

dem kann ich nur zustimmen. bei solchen leuten wären lebensmittelkarten echt angebracht. nur finden die dann auch mittel und wege daraus geld zu amchen, um alkohol, oder sonstwas zu kaufen. mein schlimmster fall von bekanntschaft war einer der freiwillig noch 1 jahr arbeitslos war um eine 3-jährige umschulung zu machen, dessen endprüfung er nicht bestanden hat, weil er zu faul zum lernen war. und nun muss er eine nachprüfung ablegen. schafft er die nicht ist schluss mit lustig. echt heftig:8[:

Artherion
12. Oktober 2004, 14:15
Und genau wegen solchen Leuten müssen die, die sich um Arbeit bemühen und ohne eigenes Verschulden arbeitslos geworden sind unter den Reformen und den Vorurteilen leiden!

Ich kenne Leute, die es genau andersherum händeln, als ihr es beschreibt! Sie schreiben jede Menge Bewerbungen, machen Fortbildungen usw. und bekommen trotzdem keinen Job! Obwohl sie gute Zeugnisse haben und wirklich arbeiten wollen!

Aber wie Enti schon richtiger Weise sagte, bräuchte man eine Statistik darüber, wieviele Menschen _wirklich_ suchen und wieviele nicht, um das ganze repräsentativ zu machen! Wobei man dann natürlich auch wieder nicht weiß wie ehrlich die Menschen bei ihren Angaben waren und ob es nicht eine Dunkelziffer gibt!

Arwing2
12. Oktober 2004, 14:40
das wirst du nie rauskriegen für ne statistik. da werden die faulen dir das blaue vom himmel runterlügen, damit die statistik 100% aus arbeitswilligen besteht, und danach trotzdem ihrem trott nachlaufen.

MegaVolt
12. Oktober 2004, 15:08
es gibt ne nette statistik, dass 90% aller kurzzeitarbeitslosen entweder im monat eine neue arbeit finden, in dem sie arbeitslos werden oder exakt in dem monat, in dem ihr arbeitslosengeld ausläuft
hat mir nen VWLer erzählt ;) hab jetzt keine gescheite quellenangabe aber wers nicht glaubt kann ja googeln

Moep_Dr.Redhec2
12. Oktober 2004, 15:10
Original geschrieben von MegaVolt
es gibt ne nette statistik, dass 90% aller kurzzeitarbeitslosen entweder im monat eine neue arbeit finden, in dem sie arbeitslos werden oder exakt in dem monat, in dem ihr arbeitslosengeld ausläuft
hat mir nen VWLer erzählt ;) hab jetzt keine gescheite quellenangabe aber wers nicht glaubt kann ja googeln


könnte es daran liegen das man nach 2 monaten langzeitarbeitsloser wird :ugly:??

Retiquette
12. Oktober 2004, 15:54
Eine deduktive Herleitung gibt natürlich keinen genauen Aufschluss über die wirkliche Lage, da jedoch Statistiken in diesem Fall selbiges auch nicht darstellen würden, kann man nur Eindrücke austauschen, auch wenn man damit den Leuten unrecht tut, die arbeitslos sind und alles dafür tun, damit sie wieder Arbeit bekommen. Das gleiche Problem dürfte jedoch auch bei der Türkendiskriminierung finden sein.

Solange sich ein annehmliches Leben mit Sozialhilfe finanzieren lässt, wird der Anreiz niedere Arbeit zu suchen fehlen. Historisch gesehen war Sozialhilfe eine pragmatische Unterstützung, heutzutage aber einfach nicht mehr finanzierbar und in dieser Form eine Gefahr für die Zukunft Deutschlands.

Es geht nicht darum arme Menschen zu schröpfen, sondern um ihnen zu helfen. Von den ca. acht Arbeitslosen, die mir bekannt sind, ist keiner annähernd zufrieden bis auf derjenige, der sich bemüht schnellstmöglich eine Arbeit zu bekommen (und schon zwei Stellen zur Auswahl hat) .

Indien hätte genug Nahrungsmittel um seine ganze Bevölkerung zu ernähren. Was ist wohl einer der Hauptgründe, warum dies unterlassen wird?

Moep_Dr.Redhec2
12. Oktober 2004, 16:17
in der westlichen welt gibt es genug nahrungsmittel, warum wird das nicht zu den kleinen neger kinder mit den dicken bäuchen verschifft :cry:


WARUM WOHL!

asdf

Entwirker
12. Oktober 2004, 16:19
es ist dennoch tatsache, dass es nicht für jeden die der jeweiligen person angemessene arbeit gibt. und dass jemand, der erst noch 5jahre studiert hat, nicht jeden hauptschulgradnochsogeschafftjob annimmt, ist für mich sehr gut verständlich.

Aule2
12. Oktober 2004, 16:45
Das mit den Lebensmittelmarken finde ich keine soo schlimme Idee, weil es a Versorgung erfüllt und b nicht zu leicht auszunutzen ist!

Aber Zwangsarbeit???

Sagt mal, wollt ihr in einem Staat leben, - einen solchen erbeifördern, in dem es Zwangsarbeit gibt ????

also mir ist schon Bund/ Ziwi zu viel !

Nicht falsch ist es, wenn sich ein Arbeitsloser ein Zubrot verdienen kann - mit sozialen billigen Jobs, aber ich fände es zB nicht richig, wenn Aldi 1 Euro Jobs anbieten könnte - ist ja eigentlich kogisch, auch wenn es dann nur ABM wären

AdMiRaL
13. Oktober 2004, 16:43
tja leider leben wir in einem staat in dem jeder depp kriegt was er will , man muss nur so nen bischen tun als ob man allergisch gegen bürokratie und deutschland ist, schon bekommt man von Vater staat eine 2 zimmer wohnung am Strand in florida gesponsert

oder man gibt an man findet keinen job und schon lebt man in saus und braus ^^

super sache!

aber ich verstehe auch die deppen die den staat abzocken
wieso für 1000 € arbeiten gehen wenns fürs nichts tun 900 € gibt.....ja eigentlich clever! in deutschland lebt sowieso jeder für sich versucht den anderen abzuzocken
beginnt bei privaten leuten und endet bei großen firmen

überall muss man drauf zahlen und wenns um rückzahlungen geht dauerts 50 jahre oder man sieht kein cent mehr

in diesem Land muss jeder scheiss hier und da geprüft werden ob alles rechtens ist, scheiss bürokratie sag ich nur....selbst wenn ein blinder erkennen würde das der "sozialhilfeempfänger" nen betrüger ist muss vorher natürlich noch von 1000 instanzen grünes licht gegeben werden damit man ihm die hilfe entziehen kann....naja ok mal kurz bischen verstauchten arm vorspielen und so tun als ob man sich hier und dort beworben hat und schon fliest die kohle weiter

ich würd knallhart den leuten die den staat verarschen wollen nach einer begutachtung von 5 minuten ins gesicht sagen ob sie noch geld kriegen oder ned, weil man sowas einfach merkt wer den staat betrügt und wer wirklich hilfe braucht

Arwing2
13. Oktober 2004, 17:42
wer als alleinstehendersozialhilfeempfänger bekommt denn ohne inder alleine 900€:eek: ?

aber bürokratie ist echt zuviel. die muss weg.

BlackPanther3
13. Oktober 2004, 23:01
Original geschrieben von MegaVolt


Kinder von dummen Bauarbeiten sind auch meist dumm, da Intelligenz zum Teil erblich ist. Dumme Kinder werden es auf einem Gymnasium schwer haben. Deshalb wird ihr Bildungsniveau niedriger sein als das von Professorenkindern.
Natürlich spielt der soziale Hintergrund auch eine (evtl sogar die wesentliche) Rolle, aber die biologischen Aspekte kannst du kaum verneinen ;)

Intelligenz ist nicht erblich. Es gibt kein Intelligenz-Gen oder ähnliches. Zudem ist der Begriff Intelligenz selbst sehr subjektiv.
Das es in unserem Bildungssystem soziale selektion gibt, besteitet niemand.

enOr
13. Oktober 2004, 23:03
hier scheinen ja viele voll den durchblick zu haben lol...

MegaVolt
14. Oktober 2004, 14:38
Original geschrieben von BlackPanther


Intelligenz ist nicht erblich. Es gibt kein Intelligenz-Gen oder ähnliches. Zudem ist der Begriff Intelligenz selbst sehr subjektiv.
Das es in unserem Bildungssystem soziale selektion gibt, besteitet niemand.

Toll dass du diese Erkenntniss ohne Begründung aus deinem Hintern gezogen hast ;) Leider belegen Statistiken das Gegenteil, Intelligenz ist zu einem großen Teil angebohren. Es gibt nicht EIN Intelligenz-Gen aber die mögliche Intelligenz wird genetisch festgelegt. Suche eine beliebige Statistik über Intelligenz von Zwillingen oder Vergleiche Professoren- / Arbeiterkinder.
Deshalb ist es GUT, wenn weniger Arbeiterkinder aufs Gymnasium gehen, das beweist dass die Selektion in der Grundschule funktioniert (da die dummen vom Gym ferngehalten werden).
Natürlich heißt das nicht, dass alle Prof-Kinder hochintelligent und alle anderen dumm sind. Es gibt hier eine riesige Streuung und das von mir gesagte gilt nur im Mittel, es gibt viele Ausnahmen sowohl nach oben als auch nach unten - was aber am Mittelwert nichts ändert ;)

Llew Silverhand
14. Oktober 2004, 15:23
megavolt hat was die intelligenz angeht absolut recht. wobei intelligenz und schulische leistung bzw erfolg sehr weit wieder auseinander liegen können

Grumel
14. Oktober 2004, 15:48
Es gibt keine wirklich handfesten Erkenntnis drüber inwieweit Intelligenz erblich ist. Voralem nicht darüber zu welchem Prozentsatz. Die Angegebenen Anteilwerte hängen da meist eher vom Parteibuch ab.

Vergleichbare iqs bei Zwillingen oder Vergleiche von Arbeiter und Professorenkindern bringen da garnix. Denn Zwillinge wachsen ja in der Regel ähnlich auf. Genauso wachsten Professoren Kinder im Schnitt sicher angehmer auf als Arbeiterkinder.

Es gibt im übrigen auch eine seriöse Statistik über den Zusammenhang zwischen Einkommen und iq. Der Zusammenhang ist in dieser 0
:-).

Der Zusammenhang zwischen iq / Erfolg dürfte in der Realität aber trotzdem zumindest geringfügig gegben sein oder ? Soviel zum Thema Statistik.

Das im deutschen Schulsystem nicht die Dummen vom Gymnasium ferngehalten werden beweist die Pisastudie. Das gilt grade auch für das selektivste Bayern. Dort gelingen zwar - für deutsche Verhältnisse - relativ gute Ergebnisse. Der Preis dafür ist aber das viele Leistungsfähige mit Hauptschulabschluß enden. Und als "guter" Hauptschüler kommt man eigentlich nur mehr bis zur mittleren Reife, wenn überhaupt. Analog dann für Realschüler die dann vielelicht noch zur allgemeinen Fachhochschulreife kommen.
Mal abgesehn davon beweist sie auch das die Leistung der "schlaufen" nicht davon beeinträchtigt wird mit "dummen" in eienr Klasse zu sitzen. Ausserdem ist die schulische Leistungsfähigkeit keinesfalls mit dem iq gleichzusetzen.

shaoling
14. Oktober 2004, 16:01
Die potentielle Intelligenz eines Menschen entspricht aber keinesfalls dem messbaren IQ, der natürlich durch gesellschaftliche Bedingungen beeinflusst wird, und der Zusammenhang zum schulischen bzw. allgemein sozialen Erfolg besteht höchstens vage. Die Wahrheit ist, dass selbst heutzutage noch sehr viel stärker gesellschaftlich selektiert wird, als es eigentlich sein sollte und die schulische Laufbahn in ihrere jetzigen Form als Selektionsmittel den Ansprüchen nicht wirklich gerecht wird.
Es ist eher so, dass die gesellschaftliche Laufbahn auch eher durch gesellschaftliche Voraussetzungen bestimmt wird und es davon Abweichungen in Form von Gesellschaftssprüngen gibt, die dann durch die Intelligenz begründet sein können.
Zwischen IQ und gesellschaftlichem Status besteht gewiss ein Zusammenhang, der in seiner Komplexität jedoch weit über eine Intelligenz->Erfolg-Proportionalität hinausgeht und durch zahlreiche weitere Faktoren beeinflusst wird.

Retiquette
14. Oktober 2004, 20:52
Original geschrieben von MegaVolt


Toll dass du diese Erkenntniss ohne Begründung aus deinem Hintern gezogen hast ;) Leider belegen Statistiken das Gegenteil, Intelligenz ist zu einem großen Teil angebohren. Es gibt nicht EIN Intelligenz-Gen aber die mögliche Intelligenz wird genetisch festgelegt. Suche eine beliebige Statistik über Intelligenz von Zwillingen oder Vergleiche Professoren- / Arbeiterkinder.
Deshalb ist es GUT, wenn weniger Arbeiterkinder aufs Gymnasium gehen, das beweist dass die Selektion in der Grundschule funktioniert (da die dummen vom Gym ferngehalten werden).
Natürlich heißt das nicht, dass alle Prof-Kinder hochintelligent und alle anderen dumm sind. Es gibt hier eine riesige Streuung und das von mir gesagte gilt nur im Mittel, es gibt viele Ausnahmen sowohl nach oben als auch nach unten - was aber am Mittelwert nichts ändert ;)

Ebenso könnte die Theorie zutreffen, dass viel von Erziehung abhängt. Es gibt Theorien, die besagen, dass die ersten drei Jahre für Kinder sehr ausschlaggebend sind, da sich in diesem Alter die Gehirnwindungen bilden etc..
Der deutschen Sprache bin ich natürlich nur mächtig geworden, weil meine Eltern selbige beherrschten. Wie soll nun ein Kind, dessen Eltern sich noch nichtmal vernünftig ausdrücken können, seine Sprache erlernen? Persönlich glaube ich, dass viel von Erziehung und Umfeld abhängig ist, wobei ich die Theorie Intelligenz durch Vererbung nicht ausschließen kann.

Entwirker
15. Oktober 2004, 00:36
Original geschrieben von MegaVolt


Toll dass du diese Erkenntniss ohne Begründung aus deinem Hintern gezogen hast ;) Leider belegen Statistiken das Gegenteil, Intelligenz ist zu einem großen Teil angebohren. Es gibt nicht EIN Intelligenz-Gen aber die mögliche Intelligenz wird genetisch festgelegt. Suche eine beliebige Statistik über Intelligenz von Zwillingen oder Vergleiche Professoren- / Arbeiterkinder.
Deshalb ist es GUT, wenn weniger Arbeiterkinder aufs Gymnasium gehen, das beweist dass die Selektion in der Grundschule funktioniert (da die dummen vom Gym ferngehalten werden).
Natürlich heißt das nicht, dass alle Prof-Kinder hochintelligent und alle anderen dumm sind. Es gibt hier eine riesige Streuung und das von mir gesagte gilt nur im Mittel, es gibt viele Ausnahmen sowohl nach oben als auch nach unten - was aber am Mittelwert nichts ändert ;)
zweifellos ist intelligenz zu einem erheblichen teil _angeboren_, sonst müsste man ja annehmen, dass affen potentiell das selbe denkerische leisten könnten wie menschen.
aber nirgends belegt eines studie, dass intelligenz _vererblich_ ist.

aber der grund, warum dein post so einen überheblich assozialen schein abgibt ist das hier "Deshalb ist es GUT, wenn weniger Arbeiterkinder aufs Gymnasium gehen" weil daraus hervorgeht, dass du offensichtlich noch an sowas wie klassenunterschiede glaubst. und da du nicht mal hier zwischen erziehung und angeborenem unterscheidest, kann man den rest des postes eigentlich komplett ignorieren, da er nicht auf irgendwelchem differenzierten denken beruht, sondern ausschließlich auf vorurteilen.

BlackPanther3
15. Oktober 2004, 01:02
Original geschrieben von MegaVolt


Toll dass du diese Erkenntniss ohne Begründung aus deinem Hintern gezogen hast

Du weisst genau, dass ich diese Erkenntnis nicht aus meinem Hintern gezogen habe.

MegaVolt
16. Oktober 2004, 00:43
"ist keinesfalls mit xyz gleichzusetzen"
"nicht jeder mit hohem iq hat erfolg"
murks blah kack
ist euch schonmal aufgefallen, dass es IMMER eine gesellschaftliche streuung und ausnahmen gibt? es geht hier um wahrscheinlichkeiten, um mittelwerte
und dabei sind sich nunmal alle einig: ein hoher IQ ist im mittel sehr nützlich

btw ausnahmslos alle arbeitslosen, die ich kenne oder die freunde von mir kennen sind zu 100% selbst schuld daran weil sehr dämlich

Jesus0815
16. Oktober 2004, 15:16
Original geschrieben von wohlh

Mein Lösungsvorschlag wäre folgender:
- Für Sozialhilfeempfänger sollten wie in Dänemark Lebensmittelkarten eingeführt werden, damit sich keiner Alk oder Ähnliches kaufen können und ein kleiner Ansporn sich beim Arbeitsamt zu melden oder eine Umschulung o.Ä. vorzunehemen erhalten bleibt.

du kannst den leuten nicht vorschreiben was sie trinken/essen dürfen oder nicht.


Original geschrieben von wohlh

- Außerdem sollte jeder, der vom Staat eine Leistung empfängt auch eine Leistung zurückgeben zu der er, falls er dazu fähig ist, gezwungen werden sollte. Käme er dem nicht nach, so sollten ihm jegliche Leistung vom Staat gestrichen werden.

ähnlich läufts in amerika und es funktioniert überhaupt nicht! armut an fast jeder ecke


Original geschrieben von wohlh

- Rigoroserer Umgang mit Ausländern, die sich auf unserem Sozialsystem ausruhen! Und damit keiner dieses Postulat falsch versteht, füge ich hinzu, dass ich viele fleißig arbeitende Ausländern kenne, aber eben auch das Gegenteil.

#2


Original geschrieben von wohlh
O armes Deutschland, du gehst vor die Hunde, wenn nicht bald jemand kommt der durchgreift und diesem ganzen Treiben ein Ende bereitet!

wenn man schröder liese, würde er sich dieser ehrenvollen aufgabe annehmen. nur politische nichtsblicker wollen ihn ja an der spitze nicht sehen - den ersten kanzler deutschlands der sich überhaupt mit reformen auseinandersetzt und dabei auf seinen eigenen ruf scheißt! ein echter staatsmann eben!

MegaVolt
16. Oktober 2004, 16:11
Original geschrieben von TE)Kain


du kannst den leuten nicht vorschreiben was sie trinken/essen dürfen oder nicht.



ähnlich läufts in amerika und es funktioniert überhaupt nicht! armut an fast jeder ecke



#2



wenn man schröder liese, würde er sich dieser ehrenvollen aufgabe annehmen. nur politische nichtsblicker wollen ihn ja an der spitze nicht sehen - den ersten kanzler deutschlands der sich überhaupt mit reformen auseinandersetzt und dabei auf seinen eigenen ruf scheißt! ein echter staatsmann eben!

Wenn ich als Staat etwas verschenke, dann kann ich mir aussuchen, was ich meinen arbeitslosen Bürgern gebe. Wenn ich als Staat nur Lebensmittelmarken verschenken will, so tue ich das.
Wenn sie etwas anderes essen/trinken wollen sollen sie dafür arbeiten ...

In Amerika ist im Schnitt ein Arbeiter fast 50% effektiver als in Deutschland! Es funktioniert also doch :)
Komplett streichen muss man die Hilfen ja nicht, nur eben so weit herunterfahren, dass man ohne eigene Arbeit _gerade so_ überleben kann, damit die Motivation, sich Arbeit zu suchen, erhalten bleibt.

#3

Schröder muss etwas machen wenn er wiedergewählt werden soll. Hartz macht ihn nicht populär aber 20 Mio Arbeitslose wären für ihn noch wesentlich schlimmer ... Wenn wirklich etwas wirtschaftlich sinnvolles gemacht werden sollte dann müsste wohl die CSU oder die FDP ran, dummerweise sitzen in letzterer trotz tollem Parteiprogramm nur Pappnasen, so dass die Partei leider momentan nicht ernstzunehmen ist :(

Jesus0815
16. Oktober 2004, 17:46
Original geschrieben von MegaVolt
Wenn ich als Staat etwas verschenke, dann kann ich mir aussuchen, was ich meinen arbeitslosen Bürgern gebe. Wenn ich als Staat nur Lebensmittelmarken verschenken will, so tue ich das.
Wenn sie etwas anderes essen/trinken wollen sollen sie dafür arbeiten ...

wenn etwas in der verfassung/gg als recht für jeden zugeschrieben wird ist es kein geschenk mehr. oder empfindest du deine eigenen bürgerrechte auch als geschenk? zudem zahlt jeder arbeiter in die kassen ein, um später evtl. daraus als arbeitsloser einen nutzen zu ziehen


Original geschrieben von MegaVolt
In Amerika ist im Schnitt ein Arbeiter fast 50% effektiver als in Deutschland! Es funktioniert also doch :)
.

falsch!!! deutschlands bruttosozialprodukt ist nicht umsonst mit das stärkste...


Original geschrieben von MegaVolt
Schröder muss etwas machen wenn er wiedergewählt werden soll. Hartz macht ihn nicht populär aber 20 Mio Arbeitslose wären für ihn noch wesentlich schlimmer ... Wenn wirklich etwas wirtschaftlich sinnvolles gemacht werden sollte dann müsste wohl die CSU oder die FDP ran, dummerweise sitzen in letzterer trotz tollem Parteiprogramm nur Pappnasen, so dass die Partei leider momentan nicht ernstzunehmen ist :( [/B]

cdu/csu hatte 16 jahre lang zeit was anständiges zu machen - das ergebniss kriegt nun nur leider schröder ab. mehr politisches hintergrundwissen würde dazu führen das du solche aussagen nochmal überdenkst... zudem: was würde denn die union besser machen? kein hartz IV? keine agenda 2010? keine reformen? stillstand? jo, geile alternative -.-

MegaVolt
16. Oktober 2004, 18:44
Nirgends hab ich gesagt dass mir Schröders Politik nicht gefällt - nur seine Motive habe ich angezweifelt. Er ist nicht der Held wie du ihn darstellst. Er tut was nötig ist, meiner Meinug nach könntest die Reformen noch viel weiter gehen aber das ist nunmal für keine Regierung umsetzbar (für rot nicht wegen dem linken Parteiflügel, für schwarz nicht wegen einem drohenden Generalstreik).
Sieh dir einfach mal die Haushaltssituation in unionsgeführten Ländern im Vergleich zu den SPD-geführten Ländern an. Das spricht eine deutliche Sprache ...

Bruttosozialprodukt pro Person im Vergleich mit Deutschland und Vereinigte Staaten von Amerika:
Deutschland: 25047 US$
Vereinigte Staaten von Amerika: 34259 US$

Ja, meine 50% waren etwas übertrieben aber die USA ist WESENTLICH effektiver als wir!

die zahlen hat der erstbeste google-link ausgespuckt
keine garantie dass die so 100%ig korrekt sind, die größenordnung stimmt auf jeden fall

Grumel
16. Oktober 2004, 23:34
Wegen nem höheren BSP ist man noch net effektiver.
Die Arbeitszeit Beschäftigungsquote usw mus ja auch berücksichtigt werden. Tut man dies so dürfte Kaum mehr ein Vorsprung für die USA messbar sein........

Die Formulierung die USA sind reicher wäre angebrachter.
Naja das ganze is ziemlich schräg argumentiert. Es is ja wohl normal das die USA ein höheres BSP hat alles andere wäre peinlich bei dem historischen Hintergrund. Den Abstand und voralem das er net weiter abnimmt finde ich aba auch net schön.
Genauso BSP Vergleich SPD / CDU . Da sollte man mal über Ursache und Wirkung nachdenken. Und über historische Entwicklungen.

Nehmen wir etwa das Ruhrgebiet - traditonelle SPS Hochburg. Das war dereinst wirtschaftlich so mächtig das man angst bekam. Ergo bekam der Ruhrpott keine Unis. Sowas wirkt halt nach wenn die erste uni 1960 eröffnet wurde. Volt ergumentier bitte mal schlüssig anstatt immer irgendwelche Schlagworte hervorzuzaubern die deine Meinung stützen.

MegaVolt
17. Oktober 2004, 00:27
OK die Amis sind nicht effektiver, sie sind leistungsfähiger. Das dürfte das passende Wort sein.
Natürlich ist es auch höher weil es weniger Arbeitslosigkeit gibt. Ich dachte bis jetzt immer, dass sowas GUT ist. Du nicht?
Und dass die regionalen Unterschiede NUR historisch bedingt sind und dass es REIN ZUFÄLLIG fast allen unionsgeführten Ländern WESENTLICH besser geht glaubst du wirklich?

TerrorPinky
17. Oktober 2004, 00:41
faktum bleibt das der globale wettbewerb uns zwingen wird das ganze noch weiter zu verschärfen
das ist und bleibt der einzig relevante maßstab

Entwirker
17. Oktober 2004, 12:39
nichts für ungut megavolt, aber ich glaube nicht, dass irgendjemand hier das amerikanische system haben will.

Arwing2
17. Oktober 2004, 14:21
nicht wirklich. vor allem haben wir nicht die arbeitsplätze für ein solches system. oder willst du raub, mord und totschlag wie in den staaten. davor bewahrt uns unser sozialsystem noch...wenn die leute erstmal gar nix bekommen, oder nur sehr sehr wenig, dannwerden die sich das notwendige schon irgendwo holen.

MegaVolt
17. Oktober 2004, 15:20
Original geschrieben von EnTi
nichts für ungut megavolt, aber ich glaube nicht, dass irgendjemand hier das amerikanische system haben will.

natürlich will das keiner, ich auch nicht
aber ein system, dass das nötigste zum überleben bietet und ansonsten nichts ist imho optimal - damit können wir unsere leistungsfähigkeit steigern ohne die armut der usa zu bekommen
wir müssen der bevölkerung anreize bieten um zu arbeiten, nur dann sinkt die arbeitslosigkeit wirklich

Supermissy
17. Oktober 2004, 16:55
Original geschrieben von Arwing
nicht wirklich. vor allem haben wir nicht die arbeitsplätze für ein solches system. oder willst du raub, mord und totschlag wie in den staaten. davor bewahrt uns unser sozialsystem noch...wenn die leute erstmal gar nix bekommen, oder nur sehr sehr wenig, dannwerden die sich das notwendige schon irgendwo holen.

Da hat es jemand erfasst. Die Sozialhilfe wird nämlich nicht darum verteilt, weil die Bedürftigen dem Staat ach so leid tun oder man jemandem etwas Gutes tun möchte, sondern sie ist einfach ein tatsächliches Korrektiv für die Probleme die auftreten würden wenn jemand _nichts_ hat.

Denn was würde geschehen, wenn man sie den Leuten vorenthielte? Gerade Diejenigen, die man wirklich als Sozialschmarotzer bezeichnen könnte, würden dadurch nicht etwa zum ehrlichen Bürger und sich Arbeit suchen. Ne, die würden sich durch Kriminalität beschaffen was sie brauchen. Das Selbe wird auf Diejenigen zutreffen, die keine Arbeit bekommen obwohl sie gern eine hätten. Es ist eben ein Korrektiv das den sozialen Frieden und zu gewissem Grade auch der Sicherheit dient, und deshalb kann man die Sozialhilfe nicht so einfach abschaffen.

Im Übrigen weiß ich aus der Praxis, dass auch Lebensmittelkarten, die es auch in Deutschland gibt, schon problematisch genug sind. Die kommen in unserem System dann zum Einsatz, wenn Bargeld nicht ausgezahlt werden kann, etwa weil die Ansprüche noch entschieden werden müssen, Unterlagen fehlen etc. Es fällt dabei allerdings auf, dass die Leute diese Karten oft nicht wollen und ankündigen lieber klauen zu gehen oder so. Das hat allerdings nichts damit zu tun dass man keinen Alk dafür bekommt, sondern dass sich die Leute einfach zu sehr schämen die Dinger einzulösen. Wie würdet ihr euch fühlen wenn ihr mit einer Lebensmittelmarke in ein Geschäft kommen würdet, am besten noch in eins wo man euch kennt? Ist nicht dolle oder?

Gruß Missy

Leinad
17. Oktober 2004, 19:52
wenn ich mir hier ansehe was für eine Grundstimmung herrscht, dann habe ich jetzt Angst in einer Welt zu leben wo die Generation hier postet das sagen hat.
So viel Kälte, fehlende Toleranz und Mitgefühl habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Hier scheint nur noch jeder das Bilder der Medien zu haben, indem jeder der sich vom Staat hilfen lässt ein Schmarotzer ist (obgleich viele dieser Personen lange dafür eingezahlt haben).
Man sollte sich mal fragen, ob diese soziale Sicherheit es einem nicht wert ist ein gewisses Maß an Mißbrauch zu akzeptieren.

Supermissy
17. Oktober 2004, 20:39
Original geschrieben von Leinad
wenn ich mir hier ansehe was für eine Grundstimmung herrscht, dann habe ich jetzt Angst in einer Welt zu leben wo die Generation hier postet das sagen hat.
So viel Kälte, fehlende Toleranz und Mitgefühl habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Hier scheint nur noch jeder das Bilder der Medien zu haben, indem jeder der sich vom Staat hilfen lässt ein Schmarotzer ist (obgleich viele dieser Personen lange dafür eingezahlt haben).
Man sollte sich mal fragen, ob diese soziale Sicherheit es einem nicht wert ist ein gewisses Maß an Mißbrauch zu akzeptieren.

Ich würde da nicht so pessimistisch sein. Denn die meisten Leute beginnen anders über Not zu denken, so bald sie einmal selbst Not gelitten haben. Und so manchem, der hier ins Forum postet, wird das nicht erspart bleiben. Das wird anfangen, so wie die Leute einen Ausbildungsplatz brauchen und keinen kriegen, oder wenn sie mitkriegen was eine eigene Wohnung kostet, wenn Flatrate und Auto und Essen selber bezahlt werden müssen. Dann merken sie, dass die 350 Euro, die die Hartz IV-Empfänger auf die Hand kriegen, nicht viel Geld sind, wenn man abgesehen von der Miete seinen gesamten Unterhalt bestreiten muß davon. Wenn man erst mal gemerkt hat, wie schnell man unverschuldet in Not gerät, und wie wenig man dann schon nach den bestehenden Gesetzen zum Leben hat, und dass so Dinge wie Auto oder Flatrate gar nicht drin sein werden, dann wird auch das Geschrei nach Repressalien für Arbeitslose geringer werden. Und soweit muß es ja noch nicht mal kommen: selbst wenn man der Arbeit hinterherzieht was viele tun, ist das ein tiefer Einschnitt, der den Verlust der meisten, wenn nicht aller sozialen Bindungen beinhaltet. Das reicht schon um einem Menschen den Rest zu geben, ich spreche da aus eigener Erfahrung. Auch dann halte ich es für fraglich, ob die Betroffenen dann noch nach Verschärfung der Vorschriften schreien werden.

Aber so lange es den Leuten an nichts fehlt, werden da keine Einsichten kommen. Es ist darum vielleicht auch verfehlt, sie zu verlangen.

Gruß Missy

MegaVolt
17. Oktober 2004, 22:13
Original geschrieben von Supermissy


Ich würde da nicht so pessimistisch sein. Denn die meisten Leute beginnen anders über Not zu denken, so bald sie einmal selbst Not gelitten haben. Und so manchem, der hier ins Forum postet, wird das nicht erspart bleiben. Das wird anfangen, so wie die Leute einen Ausbildungsplatz brauchen und keinen kriegen, oder wenn sie mitkriegen was eine eigene Wohnung kostet, wenn Flatrate und Auto und Essen selber bezahlt werden müssen. Dann merken sie, dass die 350 Euro, die die Hartz IV-Empfänger auf die Hand kriegen, nicht viel Geld sind, wenn man abgesehen von der Miete seinen gesamten Unterhalt bestreiten muß davon. Wenn man erst mal gemerkt hat, wie schnell man unverschuldet in Not gerät, und wie wenig man dann schon nach den bestehenden Gesetzen zum Leben hat, und dass so Dinge wie Auto oder Flatrate gar nicht drin sein werden, dann wird auch das Geschrei nach Repressalien für Arbeitslose geringer werden. Und soweit muß es ja noch nicht mal kommen: selbst wenn man der Arbeit hinterherzieht was viele tun, ist das ein tiefer Einschnitt, der den Verlust der meisten, wenn nicht aller sozialen Bindungen beinhaltet. Das reicht schon um einem Menschen den Rest zu geben, ich spreche da aus eigener Erfahrung. Auch dann halte ich es für fraglich, ob die Betroffenen dann noch nach Verschärfung der Vorschriften schreien werden.

Aber so lange es den Leuten an nichts fehlt, werden da keine Einsichten kommen. Es ist darum vielleicht auch verfehlt, sie zu verlangen.

Gruß Missy

Bin Student, lebe in einer kleinen 19m² Wohnung, bezahle meine Nahrung selbst und komme monatlich mit 150€ problemlos hin, bin c.a. 3x die Woche abends unterwegs (trinke aber selten viel). Dazu Miete incl allem 300€ (was recht teuer ist, ich will aber die prima Lage direkt neben der Uni), Extrawünsche gleichen sich recht gut mit Weihnachts-/Geburtstagsgeschenken aus ;)
Von wegen Kälte und fehlende Toleranz ... Wenn ich das kann, kann es ein Arbeitsloser auch!
(die müssen von den 350€ übrigens nicht ihre Miete zahlen, d.h. wenn sie sparsam leben wie ich haben sie 200€ im Monat für Klamotten, CDs, Internet und wasweißichwas über)

Supermissy
18. Oktober 2004, 15:50
Sparsam leben ist ja auch okay, dann reicht das auch. Aber gerade vielen jungen Leuten die noch zuhause wohnen ist nicht klar was es bedeutet sparsam zu leben. Es ist immer mit Einschränkungen verbunden, und das meinte ich. Wer sich nicht einschränken muß hat leicht reden über diejenigen, die es nun mal müssen und wird vielleicht anders denken, wenn er selber an der Reihe ist, dass er das Geld angucken und wirtschaftlich damit haushalten muß.

Gruß Missy

Arwing2
18. Oktober 2004, 21:57
@Supermissy: gute posts:top: das ist die harte wirklichkeit. stimme dem komplett zu:)

Aule2
19. Oktober 2004, 00:00
Weil ich das so beim Querlesen zu sehen gemeint habe:
Wirtschaftlich gut ist, was die Wirtschaft als gut annimmt!
(ultra vereinfacht)
Daher könnten (!) Aussagen stammen, wie die Partei der FDP wäre wirtschaftlich sinnvoll...
Aber das ist nicht mein Anligen! --> Was ist /GUT/ ?
Vollbeschäftigung, 90 Stunden Woche?
Könnte man nicht (rein theoretisch) sagen am besten wäre es, wenn niemand arbeiten müsste, sagen wir mal Roboter alle Arbeit machen würden, und die Menschen frei wären zu tun, was sie wollen ??
Hat natürlich nix mit unserer Realität zu tun, aber ich finde, man kann anstelle einen Arbeitslosen als Versager hinzustellen, das System (soziale?) Marktwirtschaft als Versager hinstellen!
Im Übrigen finde ich das schlimmste, dass unsere soziale Komponente in den Reformen immer mehr runtergefahren wird - insb. Arbeitnehmer/Arbeitgeber Solidarprinzip...
Meines Wissens werden in den ganzen anstehenden Reformen fast nur die Firmen real entlastet, finde ich falsch!

Grumel
19. Oktober 2004, 03:36
Um mal bissl theoratisch zu werden , dann gilt die Marktwirtschaft
mit Recht als der beste Weg der Resourcenzuteilung, auf die Bereiche in denen der Nutzen am höchsten ist.
Über die Länge der Arbeitszeit ist dadurch noch keine Aussage getroffen. Ergo wird jeder Seine Arbeitszeit in der reinen Theorie nach dem Verhältnis einer infinitsemal kleinen Einheit Arbeit zu einer infintesmalkleinen Einheit Freizeit bemessen. Sobald der Freizeitnutzen höher ist wird nichtmehr weiter gearbeitet.



Ändert aber nichts daran das Vollbeschäftigung verdammt wünschenswert ist. Den Vollbescfhäftigung heisst ja das alle die arbeiten Wollen können..........

Wenn Sozialversicherungsleistungen vom Arbeitseinkommen abgekoppelt werden bedeutet das keien Entlastung der Firmen. Setzt man einen funktionierenden Arbeitsmarkt vorraus werden die Ersparnisse beim Arbeitgeberanteil der Sozialversicherung ja sofort als Lohnerhöhung weitergegeben.

In der Praxis mag dies anders sein, da es keinen wirklichen Markt gibt, und die Löhne ja im allgemeinen vom Gleichgewichtsniveau nach oben abweichen, was man an der Arbeitslosenquote sieht.

Die Kopplung der Sozialversicherungen an das Einkommen aus abhängiger Arbeit versursacht diverse Probleme. Denn in den Sozialversicherungen besteht im allgemeinen kein Zusammenhang zwischen Einzahlungen und Auszahlungen. Es werden Unmengen Sozialleistungen finanziert. Und zwar im Sinne von Umverteilung von Reich nach Arm. Das kann aber natürlich kaum funktionieren wenn nur abhängig Beschäftigte - im Falle der Kv auch noch nur bis zu einem gewissen Einkommen betroffen sind. Neben dieser himmelschreinden sozialen Ungerechtigkeit ergeben sich dadurch auch probleme beim funktionieren des Arbeitsmarktes. Denn das Arbeitseinkommen ist indirekt über die Sozialvericherungen mit einem inadequaten Steuersatz belastet. Dies führt dazu das das Arbeitsangebot geringer ist als in einem theoretischen Marktgleichgewichtspunkt. Solch ein Marktgleichgewicht ist aber nichts anderes als der Punkt des maximalen ( gesamtwirtschaftlcihen ) Nutzens.

Was viele Vergessen ist das beim Bemühen um einen möglichst optimalen Markt noch keine Aussage über die Verteilung des erwirtschafteten getroffen wird.

Ja passt alles net so ganz hier rein zu der zugegeben bescheuerten Ansicht die Mehrheit bzw alle Sozialhileempfänger wären faule Egoisten und wenn sie kein Geld bekommen wird alles gut und es gibt keine Arbeitslosen mehr.

Das da oben ist aber ne recht ausführliche verneinde wirtschaftstheoretische Antwort auf die Frage ob bei den aktuell diskutiereten Reformen eine Verschiebung zugunsten von Firmen stattfindet. Und zugeben hab ich auch die Threads verwechselt :-), den Aules etwas verwirrter Post passte für mich irgendwie besser zu einem anderen.

Von einer Senkung irgendwelcher Steuern die Firmen direkt treffen ist soweit ich weis aktuell nirgends die Rede, dies wird meines Wissens auch von der FDP zumindest nicht akut gefordert. Die im besonderen von der FDP, aber zumindest in Sonntagsreden von allen Parteien geforderte Streichung von Subventionen würde hier sogar indirekt zu einer Steigerung führen. Diese durch eine Senkung der nominalen Steuersätze wider auszugleichen ist nur legitim und keinesfalls eine wirkilche Steuersenkung.
Die ganze Betrachtungsweise ist im übrigen eh absurd da hinter Firmen auch Menschen stehen. Das Aktionäre im Durchschnitt vermögender als Nichtaktionäre kann aber keine Begründung sein Firmen generell steuerlich überzubelasten. Der Ansatz mus vielmehr bei der individuellen Versteuerung der Personen sein, den dort ist er am zielgenausten.

Edit: Ja Wirtschaft ist gut, ohne Wirtschaft wären wir nämlich bestenfalls alle Einsiedler die grade über die Runden Kommen- auch die Planwirtschaft ist nämlich eine Wirtschaftsform.

Und ja Aule die Marktwirtschaft - das meintest du wohl ist am besten.

CyoZ
20. Oktober 2004, 21:15
Sozialhilfe ist aber leider Luxus. Solange es funktioniert ist es gut und schön.
Dumm nur, dass es viele Länder gibt, die momentan wettbewerbsfähiger sind als Deutschland (oder attraktiver für Unternehmen). Auf dauer wird sich Deutschland Sozialhilfe in dem Umfang einfach nicht mehr leisten können.

Entwirker
20. Oktober 2004, 21:19
hast du dir schonmal gedanken darüber gemacht warum andere länder wettbewerbsfähiger sind? wenns hier nen leib brot für nen halben cent gäb, dann könnten wir uns auch hier billiglöhne leisten.

Grumel
21. Oktober 2004, 00:19
Länder sind keine Firmen. Sozialhife ist kein Luxus, eher das Gegenteil - lebensnotwendig. Und wo ist Deutschland "nicht wettbewerbsfähig" oder andere Länder attratktiver für Unternehmen. Solche pauschalen Generalaussagen sind absolut absurd und völlig realitätsfremd. Und nochwas JEDES Land dem es noch besser geht als Deutschland hat Sozialhilfe. Komisch oder, das sich die Reicheren also scheinbar erfolgreicheren und wettbewerbsfähgeren das auch leisten.

yasokuuhl2
21. Oktober 2004, 12:49
zu den lebensmittelmarken... die gibt es schon auch in D :) werden aber nur selten ausgegeben, weil es zu umständlich ist, die haben einen Wert, sagen wir 20 € damit kannst du für 20 € Lebensmittel aber keine Genussmittel (kein Süßkram, keine Limo/Cola etc. keine Zigaretten Alk usw.) einkaufen und zwar für GENAU den wert der Marke keinen Cent mehr oder weniger, nimm dir mal 20 E und kauf auf heller und Cent damit nur Lebensmittel ein.

Sozialhilfeempfänger müssen ABM machen, meist ist das auf dem Städtischen Bauhof arbeiten, also Müll sammeln usw. während der Arbeit wird man von jedem Passanten wie dreck behandelt, toll fürs Selbstwertgefühl, ganz ganz supi.

Sozialhilfeempfänger sollen was tuen um die Leistung zurückzuzahlen, tun sie doch, nennt sich Steuern.

Warum muss eigentlich jeder sich aufblasen der das Glück hat einen Job zu haben und auf der Unterschicht rumhauen der es eh scheiße geht? Bevor einer fragt, ja ich beziehe im Momment Arbeitslosengeld und warum? Weil mein Job weggespart wurde ich habe allerdings ne Miete zu Zahlen und meine Ehefrau zu versorgen und finde das nicht besonders Lustig...

Das ganze Problem liegt an einer Regierung die jeden Sinn für Ziel und maß verloren hat, gutes Beispiel die IT, wir hatten zuwenig Fachkräfte, also holen wir uns welche aus dem Ausland und machen einen neuen Ausbildungsberuf auf, als die Studis und Azubis fertig waren wollte sie nur keiner, das hat der staat irgendwann auchmal gerafft und die ganzen Weiterbildungs Umschulungs maßnahmen abgeschafft, jetzt haben wir folgende Situation, im Momment genug Personal und nichts das nachkommt... kennen wir das nicht irgendwoher?? Ja genau, so hat alles nämlich angefangen also hoilen wir in 2-3 Jahren wieder Ausländer rein und Pumpen wie Blöd Fachkräfte damit wir den markt schön übersättigen.

Dazu kommen die 1 Euro jobs, die man natürlich einstellt als Fachkräfte und die Zeitarbeits Firmen, da kostet mich ein Angestelter zwar mehr als wenn ich regulär einen nehme, aber wenn der Zeitarbeiter krank ist bekomme ich solange einen anderen und habe nie einen Ausfall...

der meinermeinung nach einzige vernünftige weg ist, wenn sich Privatpersonen zusammentun und gemeinsam was ändern, auf unseren Staat der das Prinzip des Schulden machens und auf der faulen haut liegen vormacht (54 Mill. € Neuschulden + grob 7 Mill. Arbeitslose) können wir uns einfach nicht verlassen.

Selbstständig machen zu dritt oder zu viert, ressourcen poolen und reinhaun, das hilft, ich glaub, eines der wenigen Dinge die die Deutschen echt gut können, wie sie schon oft bewiesen haben ist zum einen scheiße bauen und zum anderen und das fast noch besser, sich selbst aus der scheiße wieder raushauen.

Mfg nur ein keks ;)

MegaVolt
21. Oktober 2004, 13:28
Original geschrieben von Grumel
Länder sind keine Firmen. Sozialhife ist kein Luxus, eher das Gegenteil - lebensnotwendig. Und wo ist Deutschland "nicht wettbewerbsfähig" oder andere Länder attratktiver für Unternehmen. Solche pauschalen Generalaussagen sind absolut absurd und völlig realitätsfremd. Und nochwas JEDES Land dem es noch besser geht als Deutschland hat Sozialhilfe. Komisch oder, das sich die Reicheren also scheinbar erfolgreicheren und wettbewerbsfähgeren das auch leisten.

Welches Land, dem es besser geht, hat eine höhere Sozialhilfe? Haben solche Länder nicht eher eine niedrigere Arbeitslosigkeit?
Dass Deutschland nicht besonders gut im internationalen Wettbewerb darsteht ist keine Pauschalaussage sondern eine Tatsache, man betrachte die Lohnnebenkosten.
Du hast anscheinend echt keinen Plan von was du redest ...



@keks smurf: "glück" einen arbeitsplatz zu haben? was hat das mit glück zu tun? ok, ein wenig davon ist dabei, hauptsächlich ist es aber qualifikation, können, nicht glück (soziale beziehungen sind auch enorm wichtig - was gut so ist ;) soetwas gehört zur grundlegenden leistungsfähigkeit jedes menschen)
du wurdest wegrationalisiert - shit happens
such halt was neues und heul nicht
deine miete zahlt das sozialamt sowieso, sterben wirst du wohl kaum
wenn sich wirklich alle arbeiter zusammenschließen um was zu verändern wandern die firmen ins ausland ab und alle sind arbeitslos - tolle zukunft, danke rotes pack

yasokuuhl2
21. Oktober 2004, 15:47
was hat das den jetzt bitte mit den commis zutun?
Abgesehen davon, lesen denken Posten, ich habe imho nie gesagt das sich die "Arbeiter" zusammenschließen sollen, sondern diejenigen die arbeitslos sind, ob verschuldet oder nicht, was das "Glück haben einen Arbeitsplatz zu haben" angeht, so ist das tatsächlich Glückdenn, wenn auf eine Stelle ca. 30 bewerber kommen und davon 20 raus sind weil sie unterqualifiziert sind, während der rest gleich ist von den Qualis, dann entscheidet nur, wessen Nase dem personal Cheff passt, oder ob er eine Ausländer/frauen/behinderten Quote noch erfüllen muss

CyoZ
21. Oktober 2004, 16:13
Original geschrieben von Grumel
Länder sind keine Firmen. Sozialhife ist kein Luxus, eher das Gegenteil - lebensnotwendig. Und wo ist Deutschland "nicht wettbewerbsfähig" oder andere Länder attratktiver für Unternehmen. Solche pauschalen Generalaussagen sind absolut absurd und völlig realitätsfremd. Und nochwas JEDES Land dem es noch besser geht als Deutschland hat Sozialhilfe. Komisch oder, das sich die Reicheren also scheinbar erfolgreicheren und wettbewerbsfähgeren das auch leisten.

Natürlich soll die jeweilige Landesregierung dafür sorgen dass es der Bevölkerung gut geht. Deutschland macht das auch gut. Wenn Deutschland so attraktiv für Unternehmen ist, wieso wandern dann so viele Unternehmen ab? Wieso werden Fabriken an der deutsch-polnischen Grenze auf der polnischen Seite gebaut ?

Die Globalisierung wird weitergehen und die Welt wird mehr und mehr vereinheitlicht. Dumm nur, dass die Resourcen auf der Erde nicht annähernd ausreichen um allen Menschen auch einen Lebensstandart wie zb in Deutschland zu ermöglichen. Ergo wird der Lebensstandart der 1. Welt längerfristig zurückgehen und der der 3. Welt ansteigen. Dies gilt natürlich nur wenn sich der Westen nicht abkapselt oder die 2./3. Welt wirtschaftlich ausbeutet bzw politisch unterdrückt.

Wenn Sozialhilfe lebensnotwendig wäre müsste die Welt verdammt leer. Afrika beherbergt immernoch Menschen, obwohl es da wohl nie Sozialhilfe wie in Deutschland gegeben hat. Klar geht es den Menschen dort schlechter, aber für ein Großteil der Weltbevölkerung ist Sozialhilfe nunmal purer Luxus.

Grumel
21. Oktober 2004, 18:03
Das niedrig qualifizierte industrielle Tätigkeiten von Deutschland abwandern ist ganz natürlich und würde wenn auch nicht in dem Umfang völlig ohne Lohnnebenkosten genauso passieren. Das ist eher ein Zeichen von Stärke als von Schwäche. In einer zunehmend globaleren Wirtschaft wirtschaft spezialsieren sich die Länder / Regionen halt immer mehr auf die Bereiche in denen sie den größten relativen Vorteil oder den geringsten tatsächlichen Nachteil haben. Der Steuermechanismus dafür sind eben die etwa in Deutschland - völlig natürlich höheren Löhne. Darum wandern halt insbesondere industrielle Fertigungen mit hohem Bedarf an niedrig qualifizierten Arbeitern von Deutschland ab. Es würde mich nicht übermäßig Verwundern wenn ich als 80 Jähriger erlebe, das in Deutschland die Letzte Autofabrik geschlossen wird, weil Deutschland mit höher qualifizierten Tätigkeiten völlig ausgelastet ist. Es würde mich aber auch nicht wundern wenn die Umschichtungen bis dahin ein Ende gefunden haben weil die Mehrheit der Weltbevölkerung in Ländern mit relativ geringen Lebensstandardunterschieden lebt.
Vielleicht sind die Autofabriken aber auch bis dahin ne Anlage mit vielen Industrierobotern und 100 Informatikern statt 6000 Bandarbeitern.

Ich kann nur sagen Glaubt an das gute im Menschen . Und wen euch das wegen eurer eigenen tiefschwarzen Seele nicht gelingt so doch einfach an das Gute an der Marktwirtschaft und ihrer Lenkung des Eigennutzes zum Wohle aller.

Der Lebensstandard in Deutschland geht nicht zurück. Er steigt permanent weiter an. Nur nicht in der Geschwindigkeit die wir bisher gewohnt waren. Das es sehr Langfristig zu einer Angleichung der Lebensstandards kommen wird ist recht wahrscheinlich. Das ist auch stand der aktuellen langfristigen Wachstumstheorie. Allerdings geht man davon aus das die Angleichung nach oben erfolgt. Bedenklich ist eigentlich, das Deutschlands Aufholprozess gegenüber Ländern wie der Schweiz oder den USA ins Stocken gekommen ist. Wachstum in Anderen Ländern wirkt sich im übrigen sehr Wohl positiv auf den Deutschen Lebensstandard aus. Beim gefühlten Lebensstandard sieht es zugegeben anders aus wenn man das Alte schnelle Wachstum und den erheblichen Abstand den es früher etwa zu den Oststaaten gab berücksichtigt.

Ich kenne die Resourcenmodelle von Georgescue Roegen oder Pearce/Turner. Allerdings denke ich auch 10 Sekunden über ihren Inhalt nach was Cyoz scheinbar nicht tut.

Die Tatsache das in Afrika noch Menschen leben steht nicht wirklich im Zusammenhang mit der Frage ob man es verantworten kann Sozialhilfe abzuschaffen. Blos weil nicht jeder Sozialhilfeempfänger sofort tot umfällt wenn er keien mehr bekommt heisst es noch lange nicht das sie nicht lebensnotwendig ist. Wenn die Leute die in Deutschland Sozialhilfe beziehen in Afrika sterben bedeutet das ja noch lange nicht das dann dort keine Menschen mehr leben. Deutschland besteht ja auch nicht nur aus Sozialhileempfängern. Klar werden Viele über die Runden kommen. Aber das ändert nichts daran das wir dann in einer Gesselschaft leben in der die Lebenserwartung extrem vom einkommen abhängt. Eventuell wird es auch nicht dazu kommen weil dei staatlichen Leistungen von privaten Spenden fast vollständig ersetzt werden. Dann ist aber die Frage wieso das dann besser sein sollte als bisher. Denn ob ich nun mehr Steuern Zahle oder mich verpflichte sehe zu Spenden kommt aufs selbe hinaus.

Das ist übrigens ein zentraler Punkt die USA betreffend. Hier herrschen einfach andere Wertvorstellungen. Es wird viel mehr gespendet. Ob das in Deutschland so der Fall wäre wenn wir das amerikanische System, das im übrigen auch immernoch wesentlich mehr Sozialleistungen beinhaltet als viele hier warhaben wollen ist zweifelhaft.

Und für all die die denen es wirklich scheisegal ist wer alles in der Innenstadt mit 5 Zahnlücken rumsteht und bettelt möchte ich daran erinnern das es kaum wahrscheinlich ist das Deutschland ewig mit riesigen Arbeitslosenquoten zu kämpfen hat. Und eigentlich wäre es da doch recht praktisch wenn man dann die Leute die heute Arbeitslos sind oder zumindest deren Kinder zu was anderem als zum Kloschrubben gebrauchen könnte. Die Kosten dafür großteile der eigenen Bevölkerung wegzusperren weil sie mittellos und teilweise vielleicht auch zu faul zu arbeiten kriminell wird sind auch nicht zu verachten.

CyoZ
21. Oktober 2004, 18:35
Original geschrieben von Grumel
Ich kenne die Resourcenmodelle von Georgescue Roegen oder Pearce/Turner. Allerdings denke ich auch 10 Sekunden über ihren Inhalt nach was Cyoz scheinbar nicht tut.

D

Diese Resourcenmodelle kenne ich nicht. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Modelle aussagen, dass genug Resourcen vorhanden sind, um allen Menschen einen Lebensstandart von Deutschland zu ermöglichen. Wenn du dann noch von einer Angleichung nach oben sprichst, wird es für mich noch unwahrscheinlicher.

Das Wort lebensnotwendig heisst für mich übrigens, dass eine gewisse Sache für das überleben notwendig ist. Dar 80 % der Weltbevölkerung ohne sozialhilfe auskommt ist es nunmal nicht zwingend lebensnotwendig, oder ?

Der Rest ist soweit in Ordnung.

Entwirker
21. Oktober 2004, 20:41
tsts megavolt. also NOCH geht es uns prächtig. sogar den arbeitslosen geht es bei uns besser, als vielen arbeitern in anderen ländern. das einzige problem ist, dass sich ein trend abzeichnet, dass das niveau nicht mehr viel länger so gehalten werden kann, unter anderem, wegen der demographischen entwicklung.

Aule2
21. Oktober 2004, 22:33
Weil ich gestern eine Zeit gefunden habe (ist zwar von letzter Woche(14.10)) in der sich ein Artikel über Unterschiede Deutsch/Europäischem zu USA Lebenstil findet, der recht nett gehalten ist, einige Fakten enthält, und so weiter, habe ich mich entschlossen ein paar Fakten zu zitieren.

USA 11% BIP --> Sozialleistungen
EUR 26%

ProKopfEinkommen
USA 28% mehr als in Europa

40exp6 USAmis nicht Krankenversichert
22% der Kinder in USA leben an der armutsgrenze

"Der daraus [größte Kreditwelle in Usa] resultierende Anstieg der Verbraucherausgaben bläht die wirtschaft künstlich auf "
Sparquote in USA von 90 bei 8% auf jetzt ca. 2% gefallen

sind mit die interessantesten Punkte, weil a) betreffe wirtschaftswachstum, b) Soziale Absicherung durchaus gravierende Unterschiede gezeigt werden

Grumel
23. Oktober 2004, 23:46
Hilf mir ich finde nix negatives über die USA :P.
Die Armutsgrenze z.b. is lächerlich. Denn sie wird laut UN Vorgabe als prozentualer Abschlag vom durchschnittlichem Einkommensniveau definiert. Wenn also in Deutschland wesentlich weniger unter der Armutsgrenze leben kanns den armen in Amerika immer noch besser gehn. Bzw wessen Wirtschaft besser läuft der braucht sich auch net so stark absichern. Private Sozialleistungen werden in so einer Statistik auch nicht erfasst usw.

Eine höhere Sparquote ist in der Regel nur ein Zeichen das die Wirtschaft des Landes hinterherhinkt und aufholen mus. Bedenklich ist höchstens eine niedrige Spaarquote bei armen Ländern.

Ich hasse solche Staistiken die unterschwellig implizieren wollen das niedrigere BSP sei ein Preis den man doch gerne bereit sein soll zu zahlen um besser abgesichert zu sein. Dem ist aber nicht so. Amerika hat einfach andere gesselschaftliche Grundwerte. Dort wird jeder Staatseingriff als negativ betrachtet weil er die Selbstbestimmung beeinträchtigt. Amerika hat eben ein absolutes Freiheitsideal, das sogar soweit geht die Entscheidung über eien Krankenversicherung jedem selbst zu überlassen.
In Amerika mus man jede Steuererhebung rechtfertigen, sie sollte dort auf das absolut notwendige Minimum beschränkt bleiben, alles andere wird als Diebstahl betrachtet. Diese Philsophie halte ich keinesfalls für überlegen. Man sollte aber nie den Fehler machen deswegen die Erfolge der amerikanischen Wirtschaft nicht zu würdigen und versuchen zu lernen anstatt nur auf die dummen Amis herabzublicken.

Natürlich ist auch das BSP nicht 1zu1 mit dem Lebenstandard gleichzusetzten. Es kommt dem aber immernoch am nächsten.

Bleibt festzuhalten das die Amis irgendwas besser gemacht haben.


Bleibt das Amerika ein höheres BSP hat.

Majorsnake
24. Oktober 2004, 00:06
Also bei Punkt 1 und 2 alles klar.
Punkt 3 find ich nit gut. Es sind Asyl-Bewerber. Für Asyl Bewerber zahl ich auch gerne Steuern, weil ich weiß, von meinem Geld können Menschen leben.

Entwirker
24. Oktober 2004, 01:18
grumel findet also, dass die leute ruhig in der gosse leben sollen, wenns genügend reiche im lande gibt.

MegaVolt
24. Oktober 2004, 02:41
nein grumel findet, dass leute, die in einem enorm reichen land in der untersten schicht leben immernoch einen höheren lebensstandard haben als leute, die in einem sehr armen land den "mittelstand" (leicht übertieben, mir fällt grad kein passendes wort ein) bilden, womit er zweifellos recht hat

Entwirker
24. Oktober 2004, 03:23
er KÖNNTE recht haben. aber wenn man auf die untere schicht in amerika schaut, dann muss man einfach sagen, dass es diesen zum teil echt dreckig geht. und insofern hat er, wenn er über amerika redet, nicht recht.

MegaVolt
24. Oktober 2004, 11:36
Original geschrieben von EnTi
er KÖNNTE recht haben. aber wenn man auf die untere schicht in amerika schaut, dann muss man einfach sagen, dass es diesen zum teil echt dreckig geht. und insofern hat er, wenn er über amerika redet, nicht recht.

wenn man auf die untere schicht in den usa schaut und sie mit dem lebensstandard in einigen afrikanischen ländern vergleicht geht es ihnen alles andere als dreckig ...

natürlich erlaubt das deutsche sozialsystem ein angenehmeres leben für die faulen / unfähigen - zu welchem preis wissen wir ja

Entwirker
24. Oktober 2004, 14:52
ich vergleich auch immer 1. welt länder mit der 3. welt um zu demonstieren wie toll es uns doch geht und dass wir ja überhaupt keine staatliche unterstützung brauchen, weils menschen auf der welt gibt, denen es viel schlimmer geht :/

Grumel
24. Oktober 2004, 15:53
Ich meine das man aus den genannten Statistiken nicht ablesen kann ob es in Amerika den Ärmsten zu schlecht geht. Ich meine auch das alleine durch die Tatsache das die Sozialhilfe in Amerika sehr eingeschränkt ist noch nicht darauf geschlossen werden kann, das es den ärmsten schlechter als in Deutschland geht.

In den Bundesländern der USA in denen die Sozialhilfe so extrem eingeschränkt ist sind in der regel andere Faktoren sozial günstiger als in Deutschland. Das fängt bei der generellen Arbeitsmarktsituation an und endet mit einem wesentlich besseren und somit auch folgerichtig teuererem Arbeitsvermitlungssystem. Dort werden dann etwa auch vom Staat Kinderbetreuungsplätze garantiert, alleinerziehende zum arbeitet " gezwungen" werden. Wenn in den USA die Sozialhilfe nach 5 jahren einfach gestrichen wird heisst das selbstverständlich auch das der Staat dann einen Arbeitsplatz garantieren muss. Verbunden mit dem in den USA geltenden Mindestlohn ist somit das Auskommen auch staatlich garantiert.

Hinzu kommt das in den USA armen viel stärker von privater Seite geholfen wird.

Letzendlich wird es vermutlich den ärmsten 4 Prozent der Amerikaner sicher einiges schlechter gehn als den ärmsten 4 Prozent der Deutschen. Trotzdem bleibe ich dabei das soziale Gerechtigkeit auch in einem Gesamtkontext gesehen werden mus.

Und da macht eben die USA auch einiges besser als Deutschland.

-Die geringeren Arbeitslosenzahlen etwa deuten an das es den nächsten 6 Prozent nach den 4 prozent Ärmsten wahrscheinlich besser geht.

-Das Gesamtschulsystem mit Schulpflicht bis zur 12. Klasse drängt einem das Abitur nahezu auf.

-Die 4 jährigen ( gibts in den USA auch 3 jährige ? ) Bachelor Studiengänge mit an manchen Colleges recht niedrigem Niveau machen es letzendlich trotz Studiengebühren ( man beachte auch das viel größere Stipendiensystem in dem Zusammenhang ) für jemanden aus den unteren sozialen Schichten unter umständen leichter als in Deutschland zu einem Studiumsabschluß zu kommen. ( Niedriges niveau, bzw auch andere durchfallfeindlichere strukturen bedeuten ja auch das man damit rechnen kann nach den 4 Jahren auch fertig zu werden unter umständen auch wenn man nebenher relativ viel arbeitet. )


Selbstverständlich ist ein vergleich mit Afrika auch absurd. Und selbstversändlich mus der Sozialhilfesatz in einem Land mit höheren Lebenshaltungskosten auch höher sein als in einem mit geringern.


Der grad der sozialen Gleichheit, der sozialen Gerechtigkeit usw ist einfach sehr schwer statistisch greifbar und auch keinesfalls gleichzusetzten.

Mich stört einfach die Schwarzweis Malerei in Bezug auf die USA.

Und bitte nicht vergessen auch in Deutschland leben Leute auf der Straße und saufen / kiffen sich zu tode. Allein mit Sozialhilfe kann man solche Probleme nicht lösen.

Edit: Mir ist klar das mein Wissen über die USA doch recht beschränkt ist. Allerdings komme ich oft zu dem eindruck, das 95% der Personen die erklären wie schlecht es den Armen in Amerika geht noch schlechter informiert sind. Der Eindruck verstärkt sich eben insbesondere dann wenn etwa auf den Anteil der "unter der Armutsgrenze" lebenden verwiesen wird. Denn die Relation hier ist das BSP und nicht die Lebenshaltungskosten.

Und ja ich finde man sollte einen gewissen Grad an sozialer Ungleichheit hinnehmen wenn dadurch insgesamt ein höheres Wohlstandsniveau erreicht wird. Dies wird im übrigen in Deutschland geauso in Kauf genommen. Nich in Kauf genommen hat das zumindest ofiziell die DDR. Der effekt ist dann in der regel das alle gleich arm sind.