PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Genetischer Aspekt bei Homosexualität



Albstein
14. Oktober 2004, 01:08
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,322802,00.html

Durch diesen Artikel, kam bei mir eine Frage auf. Wenn Homosexualität wirklich "angeboren" ist, und man in der Lage dies pränatal festzustellen, darf dann ein Elternpaar, wie bei anderen genetischen Anomalien eine Abtreibung vornehmen lassen, oder wenn in Zukunft möglich eine Gentherapie veranlassen? Der erste Punkt ist ethisch sicher nicht zu vertreten, weil es die Lebenfähigkeit des Kindes nicht einschränkt, aber was ist mit einer Gentherapie ?

shaoling
14. Oktober 2004, 02:13
Ich gehe nicht davon aus, dass Homosexualität vollständig angeboren is. Allerdings könnte ich mir gut vorstellen, dass ein gewisse Veranlagung genetisch vorbedingt sein kann. Das sind allerdings Fragen, die die Wissenschaft klären sollte, bevor man sich in wilden Spekulationen darüber verliert.

shaoling
14. Oktober 2004, 02:54
Wenigstens hast du nun zwei Posts mehr auf deinem Konto - und ich auch. :)

Ich finde das Thema selsbt für einen Wissenschaftsthread übrigens nicht allzu geschickt ausgewählt, da nicht besonders viel Raum für eine eigene Meinung bleibt. Etwa so schlau, als würde ich fragen, ob ihr der Meinung seid, dass Handy-Strahlung gesundheitsschädigend ist. (Btw eine Frage in meiner letzten Französisch-Klausur. :-/)

SuicideSquad
14. Oktober 2004, 03:49
nuja, fest steht, dass es darauf noch immer keine klare antwort gibt. zumindest bei frauen ist das so ne sache, die lesben die ich kenne wurden durch äußere einflüsse lesbisch (mann hat sie zusammengeschlagen etc.)

Gast
14. Oktober 2004, 11:24
meinst du die frage ernst oder schockierst du nur gern? :/

Boromir4
14. Oktober 2004, 12:24
Ich hab schon immer gesagt das es ein Gendefekt ist, aber mir wollte ja nie einer glauben, bzw. wurde ich gleich immer als intolerant abgestempelt...

mamamia
14. Oktober 2004, 13:49
ja du hattest seit jeher recht...sry

Albstein
14. Oktober 2004, 14:04
Ich frage mich einfach, ob ein Elternpaar, wenn Homosexualität genetisch indiziert wäre dies beeinflußen darf. Wenn ich von mir ausgehe und meine Eltern mir sagen würden, eigentlich wärst du homosexuell, aber wir haben das genetisch ändern lassen, wäre ich nicht besonders traurig, genau wie die Schwulen z.B. die ich kenne sich nicht beschweren würden, wenn sie eigentlich heterosexuell wären und ihre Eltern das hätten ändern lassen. Ich selber finde generell die Möglichkeit für die Eltern, gewisse Eigenschaften ihres Kindes zu verändern durchaus vertretbar. Wer wäre schon seinen Eltern böse, wenn sie mit etwas genetischer Hilfe einen zu einer Mischung aus Albert Einsteins Intelligenz mit Brad Pitts Körperbau gemacht hätten, um es mal überspitzt zu sagen. An meinem Beispiel, wäre ich meinen Eltern sogar dankbar, wenn sie den familiären Hang zur Fettleibigkeit bei mir entfernt hätten. Ich weiß nur selber nicht, ob Eltern auch bei des Sexualität ihres Kindes eingreifen dürften, da dies sicher gravierender wäre, als die Augen bzw. Haarfarbe oder eben Dinge zur Verbesserung der Gesundheit, wie in meinem privaten Beispiel.

Shihatsu
14. Oktober 2004, 14:07
butterbrot ich hatte unsere user für intelligenter gehalten, den leuten an kopf schmeissen das sie verdammt nochmal erst lesen bevor sie posten mussich woanders schon genug. naja, man lernt halt nie aus.
cleaned.

shaoling
14. Oktober 2004, 14:23
Diese Idee ist natürlich reizvoll und zugleich zweifelhaft. Ich persönlich halte wenig davon, dass Eltern sich aussuchen dürfen, wie ihr Kind genetisch beschaffen sein wird. Allerdings habe ich jetzt gerade keine große Lust, das ausführlich zu begründen und damit eine neue Genetik-Debatte anzuzetteln.

ioN2
14. Oktober 2004, 16:37
Lieber abtreiben lassen, als das eigene Kind aufgrund seiner eigener Überzeugung nicht lieben und somit akzeptieren zu können. Aber ist ziemlich viel Theorie und kaum Realität, was hier diskutiert wird.

Laertes
14. Oktober 2004, 16:43
Außerdem haben wir doch mittlerweile gelernt, daß der Mensch mehr ist, als die Summe seiner Gene. Ich bin mir ziemlich sicher, daß viele Heterosexuelle mit diesem Gen rumlaufen und umgekehrt.

Meiner Meinung nach, ist das genauso ein Humbug wie das "Verbrechergen" und wird sich daher früher oder später selbst entzaubern...

juma
14. Oktober 2004, 18:05
^^
ich hab jetzt schon zick ansätze wieder gelöscht,aber die theorie ist sowas von aus der luft gegriffen,eine banale hasenlogik welche einfach nur zu oft in der evolutionsforschung vorkommt.

der artikel ist dummfug.
die studien aus der luft gegriffen,ohne andere aspekte zu beachten.


Gleichzeitig fanden die Forscher heraus, dass weibliche Vorfahren von homosexuellen Männern auf der mütterlichen Seite im Durchschnitt mehr Nachkommen hatten als die von der väterlichen Seite. Bei heterosexuellen Männern sei hingegen kein vergleichbarer Unterschied festgestellt worden, schreiben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Proceedings of the Royal Society: Biological Sciences" (Online-Vorabveröffentlichung).

der schwangerschaftsvorgang an sich spielt eine VIEL grössere rolle bei der vererbung als das genskelett.
was passiert mit einem nachdem er schwul wird?warum verändert sich seine stimme,seine lippen,haltung,gang,denken,blabla etc.
im körper passiert etwas.hormone und körpereigene stoffe verändern sich.
woher der plötzliche sexuelle heisshunger welcher eher ein animalischer trieb ist?
die körperchemie wird viel zu oft außer acht gelassen weil die meisten wissenschaftler auf dem gebiet noch im dunkeln tappen.

TenakaKhan
14. Oktober 2004, 18:29
das sind ja wohl keine Meinungen, sondern Gülle, die aus deren Mund tropft...

Leinad
14. Oktober 2004, 22:29
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Diese Idee ist natürlich reizvoll und zugleich zweifelhaft. Ich persönlich halte wenig davon, dass Eltern sich aussuchen dürfen, wie ihr Kind genetisch beschaffen sein wird. Allerdings habe ich jetzt gerade keine große Lust, das ausführlich zu begründen und damit eine neue Genetik-Debatte anzuzetteln.

genetische Selektion findet ständig statt. Schon bei der Partnerauswahl selektieren wir Gene auf ganz natürliche Weise.
Ich wüsste nicht wieso die biologische Selektion sich so von der Mechanischen unterscheidet.
Eine Genveränderungen stellt keine "Programmierung" des Menschen dar, es ist eher das bestimmte Dinge in eine gewisse Bahn gelenkt werden.
Momentan ist diese Bahn sehr eng gefasst und wir schliessen lediglich vererbare Krankheiten und Behinderungen mit ein, aber gibt es irgendwelche ernsthaften Argumente "Korrekturen" durchzuführen, damit eine Person sich ganz normal im Rest der Gesellschaft einfügen kann (und jemand der sich nicht mit dem anderen Geschlecht fortpflanzen will wird dies nie können).
Homosexualität bringt keinerlei Vorteile, im Gegenteil es hat nur Nachteile für die betroffene Person, sicherlich kann auch ein Homosexueller ein glückliches Leben haben, nur darum geht es nicht, denn auch ein behindertes Kind kann glücklich sein, dennoch würde man jederzeit diese Behinderung "entfernen" wäre es möglich.
Es geht einfach darum jedem eine vorteilhaftere Basis zu verschaffen. Die ethischen Gründe sind doch wirklich nur ein Todschlagsargument ohne große Substanz und mehr ScFi als Realität.

shaoling
15. Oktober 2004, 00:01
Das mit der Homosexualität ist mir egal. Allerdings halte ich davon generell nicht allzu viel. Sobald wir nämlich anfangen, die genetische Entwicklung in gewisse Bahnen zu lenken, hat das tiefgreifende Effekte, die wir teilweise noch gar nicht absehen können. Wie willst du eine Welt erschaffen, in der alle Menschen ein identisches genetisches Potential aufweisen? Und machen wir uns nichts vor: So wird es eines Tages kommen, bzw. werden diese Möglichkeit natürlich zunächst die sozial höheren Schichten ausnutzen, womit wir wieder mal bei der rasant größer werdenden Kluft zwischen Elite und Bodensatz wären, und, und und...
Die Möglichkeiten reichen einfach zu weit, als dass man sie unbedacht antasten sollte.

Laertes
15. Oktober 2004, 00:09
Original geschrieben von Leinad


genetische Selektion findet ständig statt. Schon bei der Partnerauswahl selektieren wir Gene auf ganz natürliche Weise.
Ich wüsste nicht wieso die biologische Selektion sich so von der Mechanischen unterscheidet.
Eine Genveränderungen stellt keine "Programmierung" des Menschen dar, es ist eher das bestimmte Dinge in eine gewisse Bahn gelenkt werden.
Momentan ist diese Bahn sehr eng gefasst und wir schliessen lediglich vererbare Krankheiten und Behinderungen mit ein, aber gibt es irgendwelche ernsthaften Argumente "Korrekturen" durchzuführen, damit eine Person sich ganz normal im Rest der Gesellschaft einfügen kann (und jemand der sich nicht mit dem anderen Geschlecht fortpflanzen will wird dies nie können).
Homosexualität bringt keinerlei Vorteile, im Gegenteil es hat nur Nachteile für die betroffene Person, sicherlich kann auch ein Homosexueller ein glückliches Leben haben, nur darum geht es nicht, denn auch ein behindertes Kind kann glücklich sein, dennoch würde man jederzeit diese Behinderung "entfernen" wäre es möglich.
Es geht einfach darum jedem eine vorteilhaftere Basis zu verschaffen. Die ethischen Gründe sind doch wirklich nur ein Todschlagsargument ohne große Substanz und mehr ScFi als Realität.

Was gibt's für herrliche Geschöpfe hier!
Wie schön der Mensch ist! Schöne neue Welt,
Die solche Bürger trägt!

0Smacks0
15. Oktober 2004, 19:29
Original geschrieben von Leinad


genetische Selektion findet ständig statt. Schon bei der Partnerauswahl selektieren wir Gene auf ganz natürliche Weise.
Ich wüsste nicht wieso die biologische Selektion sich so von der Mechanischen unterscheidet.
Eine Genveränderungen stellt keine "Programmierung" des Menschen dar, es ist eher das bestimmte Dinge in eine gewisse Bahn gelenkt werden.
Momentan ist diese Bahn sehr eng gefasst und wir schliessen lediglich vererbare Krankheiten und Behinderungen mit ein, aber gibt es irgendwelche ernsthaften Argumente "Korrekturen" durchzuführen, damit eine Person sich ganz normal im Rest der Gesellschaft einfügen kann (und jemand der sich nicht mit dem anderen Geschlecht fortpflanzen will wird dies nie können).
Homosexualität bringt keinerlei Vorteile, im Gegenteil es hat nur Nachteile für die betroffene Person, sicherlich kann auch ein Homosexueller ein glückliches Leben haben, nur darum geht es nicht, denn auch ein behindertes Kind kann glücklich sein, dennoch würde man jederzeit diese Behinderung "entfernen" wäre es möglich.
Es geht einfach darum jedem eine vorteilhaftere Basis zu verschaffen. Die ethischen Gründe sind doch wirklich nur ein Todschlagsargument ohne große Substanz und mehr ScFi als Realität.
Homosexualität mit Behinderungen gleichzusetzen finde ich schon bedenklich...

BrannigansLaw
15. Oktober 2004, 20:42
Original geschrieben von Leinad


genetische Selektion findet ständig statt. Schon bei der Partnerauswahl selektieren wir Gene auf ganz natürliche Weise.
Ich wüsste nicht wieso die biologische Selektion sich so von der Mechanischen unterscheidet.
Eine Genveränderungen stellt keine "Programmierung" des Menschen dar, es ist eher das bestimmte Dinge in eine gewisse Bahn gelenkt werden.
Momentan ist diese Bahn sehr eng gefasst und wir schliessen lediglich vererbare Krankheiten und Behinderungen mit ein, aber gibt es irgendwelche ernsthaften Argumente "Korrekturen" durchzuführen, damit eine Person sich ganz normal im Rest der Gesellschaft einfügen kann (und jemand der sich nicht mit dem anderen Geschlecht fortpflanzen will wird dies nie können).
Homosexualität bringt keinerlei Vorteile, im Gegenteil es hat nur Nachteile für die betroffene Person, sicherlich kann auch ein Homosexueller ein glückliches Leben haben, nur darum geht es nicht, denn auch ein behindertes Kind kann glücklich sein, dennoch würde man jederzeit diese Behinderung "entfernen" wäre es möglich.
Es geht einfach darum jedem eine vorteilhaftere Basis zu verschaffen. Die ethischen Gründe sind doch wirklich nur ein Todschlagsargument ohne große Substanz und mehr ScFi als Realität.

der mann hat recht, wo ist das problem??
das statement war politisch absolut korrekt

homosexualität wird ganz bestimmt NICHT vererbbar sein, da schwulsein die chance auf die weitergabe des ergutes erheblich verringert.
schwule wären schon längst der natürlichen selektion zum opfer gefallen, hätten sie das schwulsein in den genen.

Retiquette
15. Oktober 2004, 20:51
Original geschrieben von @Smacks@

Homosexualität mit Behinderungen gleichzusetzen finde ich schon bedenklich...

Bedenklich ist das natürlich schon, aber man kann nicht leugnen, dass Homosexualität verquertes Denken impliziert.

0Smacks0
15. Oktober 2004, 21:07
Original geschrieben von BrannigansLaw
homosexualität wird ganz bestimmt NICHT vererbbar sein, da schwulsein die chance auf die weitergabe des ergutes erheblich verringert.
schwule wären schon längst der natürlichen selektion zum opfer gefallen, hätten sie das schwulsein in den genen.

Ich verstehe nicht ganz deine Argumentation... Was hat das damit zu tun vermutlich schwule Feten abzutreiben? Wenn sie ihr Erbgut nicht weitergeben sehe ich kein Problem. Eine Belastung für die Gesellschaft sind sie auch nicht, da sie ebenso Beiträge etc zahlen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Prozentzahlen der Homosexuellen annehmen. Evtl. wächst die Zahl in den Statistiken, da sich mehr outen. Wäre es der Fall, dass immer mehr Deutsche schwul oder lesbisch werden würden wäre es ein Problem, aber ich denke, dass dies nicht der Fall ist. Wie auch? Wäre Homosexualität genetisch determiniert, dann stellt sich für mich eine Frage: Wie wächst die Zahl der Homosexuellen?

Außerdem warum gibt es Schwule wenn sie nicht schon längst ausgestorben sein müssten? Ich bin ganz sicher nicht schwul, aber irgend wer muss die ja in diesem Thread verteidigen. Außer es geht natürlich um die generelle Ausmerzung der Schwulen in diesem Thread... Andererseits überwiegt ja bei den jüngeren Menschen in Deutschland ein Überhang von Männern... Wobei man aus diesen Zahlen und den Schwulenstatistiken eine Hypothese aufstellen könnte die gegen den genetischen Determinismus der Homosexualität spricht.


Original geschrieben von wohlh


Bedenklich ist das natürlich schon, aber man kann nicht leugnen, dass Homosexualität verquertes Denken impliziert.
Bleib mal sachlich Jungchen und lies den Text weiter oben. Abgesehen davon das ich nicht schwul bin, wehren sich meist die gegen Schwule die selbst eine insgeheime Affinität zum Schwulsein haben.

BrannigansLaw
15. Oktober 2004, 21:31
Original geschrieben von @Smacks@


Ich verstehe nicht ganz deine Argumentation... Was hat das damit zu tun vermutlich schwule Feten abzutreiben? Wenn sie ihr Erbgut nicht weitergeben sehe ich kein Problem. Eine Belastung für die Gesellschaft sind sie auch nicht, da sie ebenso Beiträge etc zahlen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Prozentzahlen der Homosexuellen annehmen. Evtl. wächst die Zahl in den Statistiken, da sich mehr outen. Wäre es der Fall, dass immer mehr Deutsche schwul oder lesbisch werden würden wäre es ein Problem, aber ich denke, dass dies nicht der Fall ist. Wie auch? Wäre Homosexualität genetisch determiniert, dann stellt sich für mich eine Frage: Wie wächst die Zahl der Homosexuellen?

Außerdem warum gibt es Schwule wenn sie nicht schon längst ausgestorben sein müssten? Ich bin ganz sicher nicht schwul, aber irgend wer muss die ja in diesem Thread verteidigen. Außer es geht natürlich um die generelle Ausmerzung der Schwulen in diesem Thread... Andererseits überwiegt ja bei den jüngeren Menschen in Deutschland ein Überhang von Männern... Wobei man aus diesen Zahlen und den Schwulenstatistiken eine Hypothese aufstellen könnte die gegen den genetischen Determinismus der Homosexualität spricht.


Bleib mal sachlich Jungchen und lies den Text weiter oben. Abgesehen davon das ich nicht schwul bin, wehren sich meist die gegen Schwule die selbst eine insgeheime Affinität zum Schwulsein haben.

lol?? ich fass mich nochmal kurz, wer es dann immer noch nicht versteht, sollte professionelle hilfe aufsuchen

schwulsein ist NICHT genetisch bedingt, da die weitergabe von einem"schwulen erbgut" sehr unwahrscheilich ist und schwule damit zum aussterben verdammt wären (mann+mann=/=baby)

DeCaY4
15. Oktober 2004, 21:49
ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen (sry dafür!), aber ich hab gelesen, dass homosexualität hormonell bedingt sein soll: wenn man als mann zuwenig testosteron während der schwangerschaft abbekommt, dann ist die wahrscheinlichkeit, dass man(n) schwul wird, offenbar höher. bei frauen dann andersrum, die haben dann ein "zuviel" an testosteron während der schwangerschaft bekommen.

shaoling
16. Oktober 2004, 00:03
Original geschrieben von BrannigansLaw


lol?? ich fass mich nochmal kurz, wer es dann immer noch nicht versteht, sollte professionelle hilfe aufsuchen

schwulsein ist NICHT genetisch bedingt, da die weitergabe von einem"schwulen erbgut" sehr unwahrscheilich ist und schwule damit zum aussterben verdammt wären (mann+mann=/=baby) Mann, lies doch einfach den Artikel, in dem nämlich genau diese Problematik behandelt wurde, du Schlaubursch.
Original geschrieben von wohlh


Bedenklich ist das natürlich schon, aber man kann nicht leugnen, dass Homosexualität verquertes Denken impliziert. Ich würde jetzt keinen direkten Zusammenhang zwischen Sexualität und Denkweise herleiten wollen.

Allerdings wundert es mich nicht, dass jemand wie du solche Vermutungen anstellt.



Smacks,
es geht hier nicht - also ich spreche hier allein für mich - um Ausmerzung, obwohl man natürlich schon argumentieren könnte, dass Homosexuelle über ein gewisses Defizit bei der gesellschaftlichen Einbringung verfügen: Sie können sich nicht fortpflanzen.
Also mir persönlich sind Homosexuelle so ziemlich egal, da ich sowieso nichts mit ihnen zu tun habe. Allerdings kann ich es nachvollziehen, dass sie manchmal Abneigung verschiedener Formen hervorrufen. Das rührt einfach aus der zweifelsohne vorhandenen Abnormität solcher Menschen her, für die sich verständlicherweise Heterosexuelle nicht allzu sehr begeistern lassen.
Ich bin ebenfalls nicht der Meinung, dass die Zahl der Homosexuellen ansteigt und sehe da auch kein großes Problem. Letztendlich soll sich vorrangig erstmal jeder um sich selbst kümmern und wenn dabei Differenzen oder Konflikte auftreten, kann man immernoch schauen, wie man weiter verfährt.

Jesus0815
16. Oktober 2004, 01:20
boh das doch so scheißegal... lasst schwule schwul und heteros hetero sein. verstehe nicht wie man sich mit so unbedeutenden dingen befassen kann...

SuicideSquad
16. Oktober 2004, 01:34
wohlh, du redest vielleicht einen schrott zusammen. tiere können auch schwul sein, glaubst du, die denken auch "verquer"?

MegaVolt
16. Oktober 2004, 02:16
Ich habe kein Problem im Umgang mit schwulen, meist sind es nette, gepflegte Menschen mit denen man sich nett unterhalten kann. Nur sehr wenige sind aufdringlich, wenn man in einem Nebensatz mal seine Freundin erwähnt hat (oder anders elegant darauf hingewiesen hat, dass man selbst nicht schwul ist ;)).
Wenn jedoch eines meiner Kinder schwul wäre, würde ich darüber recht unglücklich sein ... deshalb pro freiwillige Abtreibung von schwulen Kindern, falls es rechtzeitig (d.h. innerhalb der ganz normalen Abtreibungsfrist) diagnostiziert wird. Von einer solchen Abtreibung kann man die Frau aber ja glücklicherweise sowieso nicht abhalten, immerhin ist es ja ihr Recht zu entscheiden ob sie ein Kind will oder nicht (in den ersten Schwangerschaftswochen).

0Smacks0
16. Oktober 2004, 18:30
Original geschrieben von BrannigansLaw


lol?? ich fass mich nochmal kurz, wer es dann immer noch nicht versteht, sollte professionelle hilfe aufsuchen

schwulsein ist NICHT genetisch bedingt, da die weitergabe von einem"schwulen erbgut" sehr unwahrscheilich ist und schwule damit zum aussterben verdammt wären (mann+mann=/=baby)
Das habe ich sehr wohl verstanden und akzeptiert, aber ich habe aus Leinads Post etwas anderes herausgelesen. Evtl. steht das auch nicht drin, evtl. meld ich mich später noch mal.


Original geschrieben von sHaO-LiNg
Smacks,
es geht hier nicht - also ich spreche hier allein für mich - um Ausmerzung, obwohl man natürlich schon argumentieren könnte, dass Homosexuelle über ein gewisses Defizit bei der gesellschaftlichen Einbringung verfügen: Sie können sich nicht fortpflanzen.
Also mir persönlich sind Homosexuelle so ziemlich egal, da ich sowieso nichts mit ihnen zu tun habe. Allerdings kann ich es nachvollziehen, dass sie manchmal Abneigung verschiedener Formen hervorrufen. Das rührt einfach aus der zweifelsohne vorhandenen Abnormität solcher Menschen her, für die sich verständlicherweise Heterosexuelle nicht allzu sehr begeistern lassen.
Ich bin ebenfalls nicht der Meinung, dass die Zahl der Homosexuellen ansteigt und sehe da auch kein großes Problem. Letztendlich soll sich vorrangig erstmal jeder um sich selbst kümmern und wenn dabei Differenzen oder Konflikte auftreten, kann man immernoch schauen, wie man weiter verfährt.
Wenn es nicht um Ausmerzung geht habe ich am Thema vorbei geredet. Ansonsten #2.

shaoling
16. Oktober 2004, 21:31
Ich kann natürlich nicht dafür garantieren, dass hier so etwas nicht zusammengebrabbelt wurde. ;)

Pulex
17. Oktober 2004, 00:10
also bei manchen sachen wie eben fettleibigkeit würde ich nichts dagegen haben, wenn die eltern es verändern lassen dürften, falls dies möglich sein sollte. aber einige sachen gehören einfach verboten, sonst bauen sich bald alle eltern ihre superkids und es laufen, übertrieben gesagt, bald nurnoch echte arier rum :8[:

MegaVolt
17. Oktober 2004, 01:31
Original geschrieben von Diallo[DDH]
also bei manchen sachen wie eben fettleibigkeit würde ich nichts dagegen haben, wenn die eltern es verändern lassen dürften, falls dies möglich sein sollte. aber einige sachen gehören einfach verboten, sonst bauen sich bald alle eltern ihre superkids und es laufen, übertrieben gesagt, bald nurnoch echte arier rum :8[:
na und?
wenn ich die möglichkeit hätte, meinen kindern einen iq von 150 und tolle sportliche veranlagungen zu garantieren (ok die möglichkeit hab ich, ist ja mein erbgut :ugly: ) würde ich es auf jeden fall nutzen
wieso auch nicht? ich will nur das beste für meinen nachwuchs wie jeder vater, wieso sollte ich ihnen diese vorteile vorenthalten während andere eltern sie evtl nutzen? sehe da absolut kein problem
das zu verbieten ist genauso sinnvoll wie das verbot der kirche im mittelalter bzgl öffnen des menschlichen körpers (die seele könnte ja entweichen - blah)
und nu erzähl mir keiner dass das ne ganz andere situation sei:
damals war es undenkbar, leichen waren z.B. etwas heiliges und man durfte nichts daran machen
heute hat man sich einfach daran gewöhnt, dass es sinnvoll ist, gewisse untersuchungen vorzunehmen
genauso wird man sich in 100 jahren einfach daran gewöhnt haben, dass es sinvoll ist, seine kinder genetisch zu optimieren

Albstein
17. Oktober 2004, 23:39
Mein dritter Versuch meien Frage zu formulieren.

Wenn man einen Katalog aufstellen würde, der Änderungen enthält, die Eltern an ihrem ungeborenen Kind vornehmen dürfen, sollte Homosexualität aufgenommen werden oder nicht? Es geht nicht darum, ob man überhaupt Kinder genetisch verändern darf. Aber, wenn man etwas verändert, dann wird jeder sagen es schadet keinem, wenn das Kind zu Sachen wie Sportlichkeit und Intelligenz neigt, ästehtische Gründe sind nochmal etwas anderes, aber was ist mit der Sexualität. Ich glaube, daß keiner gerne schwul oder hetero wäre, zumindest in ein paar Jahren wird Homosexualität soweit akzeptiert, daß dies für den Einzelnen keine rolle mehr spielt, aber dürfen die Eltern diese Entscheidung treffen?

Moep_Dr.Redhec2
17. Oktober 2004, 23:55
und ich hatte doch recht HOHO


als ich das in der 8ten klasse in bio aufn tisch gepackt habe und gleich noch nen kleinen rassekunde exkurs dran gehängt hatte, wurde ich ausgelacht inklusive biolehrerin

und ICH HATTE RECHT HAHAHAHA

Vystup
18. Oktober 2004, 08:24
Original geschrieben von Albstein
aber was ist mit einer Gentherapie ?
eine gentherapie kann die "defekten" gene nicht beheben, die entsprechende DNA liegt bekanntlich in jeder einzelnen koerperzelle. mal ganz abgsehen davon finde ich es bescheuert, homosexualitaet ist ja nichts schlimmes.

TzTz
19. Oktober 2004, 23:53
ähm is das nicht schwachsinn? ich meine: wenn das in den genen festgelegt ist, dann wären die homosexuellen gene doch schon längst ausgestorben, weil sie sich nicht weitergeben !

PWNED :top2:

Albstein
19. Oktober 2004, 23:55
Original geschrieben von TzTz
ähm is das nicht schwachsinn? ich meine: wenn das in den genen festgelegt ist, dann wären die homosexuellen gene doch schon längst ausgestorben, weil sie sich nicht weitergeben !

PWNED :top2:

Lies den Artikel den ich geposted habe.........

TzTz
20. Oktober 2004, 00:00
ich kann logisch denken, das genügt, da muss ich keinen artikel lesen, der mich sowieso langweilt ^^

shaoling
20. Oktober 2004, 00:26
Stimmt, du musst so ungemein logisch denken, da kann einfach kein Wissenschaftler der Welt mithalten. :x

Albstein,
ich halte generell nichts von künstlichen Eingriffen in die Evolution, deshalb muss meine Antwort nein lauten. Über die genetischen Voraussetzungen ihrer Kinder steht den Eltern meines Erachtens keine Entscheidungsgewalt zu.
Über wirklich schwere körperliche Behinderungen und genetische Defekte, die die Gesundheit eines Menschen aktiv schädigen, könnte man vielleicht noch einmal reden, aber auch nur darüber.

Zsasor
20. Oktober 2004, 00:34
ich denke über seine sexualität sollte sich jeder selbst gedanken machen....und auchf rei darüber entscheiden können.....

MegaVolt
21. Oktober 2004, 15:58
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Stimmt, du musst so ungemein logisch denken, da kann einfach kein Wissenschaftler der Welt mithalten. :x

Albstein,
ich halte generell nichts von künstlichen Eingriffen in die Evolution, deshalb muss meine Antwort nein lauten. Über die genetischen Voraussetzungen ihrer Kinder steht den Eltern meines Erachtens keine Entscheidungsgewalt zu.
Über wirklich schwere körperliche Behinderungen und genetische Defekte, die die Gesundheit eines Menschen aktiv schädigen, könnte man vielleicht noch einmal reden, aber auch nur darüber.

Ganz im Gegenteil! Die Eltern bestimmen doch durch ihre Paarung gerade zu 100% die genetischen Voraussetzungen ihres Kindes, ihnen steht hierbei demnach komplette Entscheidungsfreiheit zu (wenn ich ein schwarzes Kind will werde ich mich mit einer schwarzen paaren, will ich ein blondes Kind suche ich mir eine blonde Frau etc - die Natur hat es so eingerichtet, dass wir gerade die genetischen Aspekte, die unsere ergänzen, attraktiv finden). Durch die natürliche Partnerwahl beeinflusst man das Erbgut seines Nachwuchses, wieso sollte man es dann nicht auch medizinisch verbessern?

OnkelHotte
21. Oktober 2004, 16:09
alles, was ich an diesem artikel herauserkennen kann ist REINE STATISTIK. ich weiss beim besten willen nicht, was das mit genetischen aspekten zu tun hat?:confused:

wischiwaschi nenn ich das, weiss net, was "Proceedings of the Royal Society: Biological Sciences" da bewegt hat, sowas zu veröffentlichen. es sei denn, spiegel hat mal wieder die interessanten dinge unterschlagen, um die fakten ottonormalverbrauche-verständlich zu halten.

aber die information aus dem spiegelartikel hat für mich in etwa den gleichen nährwert wie die inhaltsstoffe einer shampooflasche!:bored:

Aule2
21. Oktober 2004, 16:23
Das mit der Evolution ist so ne Sache -- die ist nicht besonders Zeilstrebig, sondern gleicht eher einem Kleinkind, dass Bauklötzchen aufeinander schmeißt.
Will sagen: Eine Argumentation ala ist evolutionär unsinnig, wäre schon längst ausgestorben, ist recht idiotisch, weil die evolutionären Spielereien der Art Nacktaffe noch gar nicht ausbalanciert sein können - uns gibt es noch nicht lange genug!
Weil selbst die perfekteste Art nix gegen gelegentliche Mutationen machen kann, die eine Veränderung bewirken.
Weil wir noch viel zu wenig Ahnung von der Eveolution haben, um etwas abschätzen zu können.
Weil, Weil, Weil
EIne Eigenschaft, die einen Mann unfruchtbar macht, aber über Frauen vererbt wird, überhaupt nicht nätürlich geblockt werden kann.

Ausserdem ist es doch fast egal, woher die Schwulen kommen, ob aus den Löchern der Gene, der Qual der ERziehung, der Vergiftung durch Hormonschwankungen im Mutterleib, oder sonst was, wichtig ist doch nur dass sie und wir mit ihnen leben können...

Im Übrigen bin ich im Moment der Meinung, dass fast alle Genetische Veränderung nicht gemacht werden sollte, weil wir noch viel zu wenig davon wissen - und das nicht aus ethischen Standpunkten, osndern aus rein Zweckmäßigen...

Llew Silverhand
22. Oktober 2004, 15:31
Mein letzter Wissenstand lag eigentlich dabei, dass Homosexualität zwar angeboren, aber nicht vererbt ist. Es also in der Schwangerschaft entschieden wird.

SuicideSquad
22. Oktober 2004, 15:34
wär eigentlich nahe liegend, da da ja auch das geschlecht bestimmt wird

Grumel
22. Oktober 2004, 16:13
Problematisch wenn man Genmanipulationen völlig frei erlauben würde währe wohl das sich alle an einem gewissen Idealbild orientieren würde. Alle Eltern wollen aus ihren Kindern schlanke durchtrainierte Hochschulproffessoren Manager und Ärzte machen.

Das würde die Gesselschaft aber extrem Krisenanfällig machen, wenn alle leute "gleich" wären. Wenn sich die Umweltumstände ändern und Leute mit anderen Eigenschaften / Vorteilen gefragt sind gibt es keinen Reaktionsspielraum. So ist etwa der tendenziell eher Dicke genetisch für Zeiten von Nahrungsknappheit besser geeignet.

Soweit könnte man zwar noch sehr vorsichtig einschreiten wenn man etwa sagt das es extrem unwahrscheinlich ist das in Deutschland eine Hungersnot ausbricht.

Das eigentliche Problem ist aber das die Gene ja nur tendenzen sind. Es ist ja nicht alles generell angeboren. Die gene legen nur gewisse Tendenzen fest. Wenn man also radikal eingreift und jede Tendenz - etwa zur Fetleibigkeit unterdrückt - wer weis da schon welche positiven Anlagen man gleichzeitig ausmärzt.

Also Probleme bei Genmanipulation :

- Sobald dies möglich wird heisst es noch lange nicht das man es auch nur annähernd richtig macht, und nicht mehr Schaden verursacht

- Selbst wenn man es richtig machen kann verursacht eine genetisch veränderte Gesselschaft, in der keiner mehr aktuell als negativ angesehene Eigenschaften hat eine extreme Krisenanfälligkeit. Denn auf veränderungen kann kaum damit reagiert werden das bisher eher "nutzlosere" eine wichtige positive Rolle einnehmen.

-Ausserdem wird jeder auf angesehene gut bezahlte Jobs gedrillt. Und ein bischen einfachere Arbeit ist ja doch immer noch da. Dejenigen die das dann machen müssen obwohl sie eigentlich von ihrer Intelligenz / Arbeitsbereitschaft usw Topmanger sein sollten sind dann denkbar schlechte Straßenkehrer und Mcdonalds Verkäufer. Heute gibt es noch Leute die mit einfachen Jobs auch glücklich leben können. Die genetischen einfachjobber aber werden garantiert frustrierte geniale Psychopaten.

Was Homosexualität betrifft, so sehe ich sie einfach nicht negativ. Da sind lediglich noch einige gesselschaftliche Anpassungsprozesse erforderlich. Wer aber schon bei rein ideologischen Hindernissen den bequem Genmanipulationsweg geht schadet auf lange Sicht nur dem Fortschritt. Denn wenn nicht aus Konflikten und Veränderungen wo sonst soll der positive Impuls herkommen.

Bei der Frage ob man Genmanipulation erlauben sollte, sollte man nicht als hinreichend betrachten, wenn es für das Kind oder dessen Eltern dann einfacher wird sondern ob es auch für die gesamte Gesselscchaft besser ist.

Und ein gewisser Anteil Homosexueller kann durchaus auch positiv sein. Denn auch wenn in der Westlichen Welt zur zeit eher Kindermangel ein Problem ist, so ist global gesehn eher Überbevölkerung ein Problem.

Es gibt durchaus Anzeichen wenn auch keine seriösen Beweise, das Homosexualität bei manchen Tiersorten dann verstärkt auftritt, wenn die Population in einem Gebiet zu hoch ist.

Wenn wir jede Neigung dazu also verbannen verlieren wir vielleicht ein schönes natürliches Korrektiv gegen Überbevölkerungsprobleme. Und was is euch lieber Straafsteueren wenn ihr mehr als 2 Kinder habt oder nen hohen Schwulenanteil.

Leinad
22. Oktober 2004, 20:27
Original geschrieben von Grumel
Problematisch wenn man Genmanipulationen völlig frei erlauben würde währe wohl das sich alle an einem gewissen Idealbild orientieren würde. Alle Eltern wollen aus ihren Kindern schlanke durchtrainierte Hochschulproffessoren Manager und Ärzte machen.

Das würde die Gesselschaft aber extrem Krisenanfällig machen, wenn alle leute "gleich" wären. Wenn sich die Umweltumstände ändern und Leute mit anderen Eigenschaften / Vorteilen gefragt sind gibt es keinen Reaktionsspielraum. So ist etwa der tendenziell eher Dicke genetisch für Zeiten von Nahrungsknappheit besser geeignet.

Soweit könnte man zwar noch sehr vorsichtig einschreiten wenn man etwa sagt das es extrem unwahrscheinlich ist das in Deutschland eine Hungersnot ausbricht.

Das eigentliche Problem ist aber das die Gene ja nur tendenzen sind. Es ist ja nicht alles generell angeboren. Die gene legen nur gewisse Tendenzen fest. Wenn man also radikal eingreift und jede Tendenz - etwa zur Fetleibigkeit unterdrückt - wer weis da schon welche positiven Anlagen man gleichzeitig ausmärzt.

Also Probleme bei Genmanipulation :

- Sobald dies möglich wird heisst es noch lange nicht das man es auch nur annähernd richtig macht, und nicht mehr Schaden verursacht

- Selbst wenn man es richtig machen kann verursacht eine genetisch veränderte Gesselschaft, in der keiner mehr aktuell als negativ angesehene Eigenschaften hat eine extreme Krisenanfälligkeit. Denn auf veränderungen kann kaum damit reagiert werden das bisher eher "nutzlosere" eine wichtige positive Rolle einnehmen.

-Ausserdem wird jeder auf angesehene gut bezahlte Jobs gedrillt. Und ein bischen einfachere Arbeit ist ja doch immer noch da. Dejenigen die das dann machen müssen obwohl sie eigentlich von ihrer Intelligenz / Arbeitsbereitschaft usw Topmanger sein sollten sind dann denkbar schlechte Straßenkehrer und Mcdonalds Verkäufer. Heute gibt es noch Leute die mit einfachen Jobs auch glücklich leben können. Die genetischen einfachjobber aber werden garantiert frustrierte geniale Psychopaten.

Was Homosexualität betrifft, so sehe ich sie einfach nicht negativ. Da sind lediglich noch einige gesselschaftliche Anpassungsprozesse erforderlich. Wer aber schon bei rein ideologischen Hindernissen den bequem Genmanipulationsweg geht schadet auf lange Sicht nur dem Fortschritt. Denn wenn nicht aus Konflikten und Veränderungen wo sonst soll der positive Impuls herkommen.

Bei der Frage ob man Genmanipulation erlauben sollte, sollte man nicht als hinreichend betrachten, wenn es für das Kind oder dessen Eltern dann einfacher wird sondern ob es auch für die gesamte Gesselscchaft besser ist.

Und ein gewisser Anteil Homosexueller kann durchaus auch positiv sein. Denn auch wenn in der Westlichen Welt zur zeit eher Kindermangel ein Problem ist, so ist global gesehn eher Überbevölkerung ein Problem.

Es gibt durchaus Anzeichen wenn auch keine seriösen Beweise, das Homosexualität bei manchen Tiersorten dann verstärkt auftritt, wenn die Population in einem Gebiet zu hoch ist.

Wenn wir jede Neigung dazu also verbannen verlieren wir vielleicht ein schönes natürliches Korrektiv gegen Überbevölkerungsprobleme. Und was is euch lieber Straafsteueren wenn ihr mehr als 2 Kinder habt oder nen hohen Schwulenanteil.

Ich glaube du unterschätzt wie zentral unsere Gene sind.
Unser ganzes denken und leben wird von ihnen in bestimmte Bahnen gelenkt.
Du musst nur wissen in welchem Umfeld diese Gene zur Entfaltung kommen und man kann das Ergebniss ziemlich sicher sagen.
Die meisten Krankheiten und Eigenschaft sind ebenfalls vorprogrammiert. Man denke nur an Depressionen, der wohl klassische Fall wie jemand aufgrund seiner Gene ziemlich genau in seinem späteren Charakter einzuschätzen sein wird.
Auch ist deine Analyse von Intelligenz und Job doch sehr zweifelhaft.
Denkst du etwa das die meisten Fließbandarbeiter geistig nicht zu mehr fähig wären?
Der Mensch hat immer gelernt sich mit den Gegebenheiten abzufinden und auch bei einer geistigen verbesserten Gesellschaft wirds auch gravierende Unterschiede geben.
Einmal ist es immer eine Frage wie man die Potentialle aussschöpft und zum anderen gibts heute genauso hochbegabte die einen stinknormalen Bürojob haben.
Viele Leute haben nicht den Drang ihre Intelligenz so ausleben oder es im Berufsleben zu tun.
Zudem kann man davon ausgehen, dass es bis zu einer auf so großer Breite veränderten Gesellschaft noch einige Zeit dauern wird und ich davon ausgehe das die mechanisierung und automatisierung weiter voranschreitet, also immer mehr Berufe entstehen die Spezialwissen erfordern.
Vielleicht ist es sogar der einzige Weg wie wir in Zukunft die immer komplizierter werdenden Prozesse noch geistig nachvollziehen können, wir haben doch jetzt schon das Problem der immer mehr zunehmenden Spezialisierung, unser Wissen streut sich immer mehr.
Natürlich wird es auch ein Test für die Gesellschaft, wobei ich weniger die Probleme innerhalb der Industriestaaten sehe, sicherlich die obere Schicht mag sich in Gefahr sehen, aber die grosse Mittelschicht würde soetwas natürlich eher begrüssen, von der Unterschicht ganz zu schweigen.
Das wirkliche Problem beginnt auf globaler Ebene wo ärmere Staaten nicht in der Lage sein werden sich diese Technologie zu leisten und eine Verbesserung der kompletten Menschheit zu gewährleisten, es könnte also passieren das wirklich 2 Rassen von Menschen entstehen und es diesmal wirklich den sog. "Untermensch" gibt der nachweislich unterlegen ist.
Allerdings könnte man sarkastisch sein und sagen das es im Moment nicht wirklich anders ist auch wenn es nur eine wirtschaftliche und machpolitische Unterlegenheit ist.
Voraussetzung wäre also, wenn es je eine solche Technologie gibt, dass sie weltweit in gleichem Maße eingesetzt wird.

Desweiteren sollte man klar sagen, dass es beim Menschen sowas wie eine natürliche Reaktion z.B. auf Überbevölkerung nicht gibt. Der Mensch ist sicherlich seid einiger Zeit ausserhalb der eigentlichen Evolution, sowas wie Anpassung an die Umgebung kann bei uns doch gar nicht mehr stattfinden.
Der moderne Mensch ist nicht mehr ortsgebunden oder befindet sich im direkten Kontakt mit der Natur, man muss rein logisch gesehen befürchten das wir genetisch degenerieren, da unsere vor allem körperlichen Fähigkeiten immer weniger gefordert werden und sich das auch irgendwann auf unseren Intellekt auswirken wird.
Naiverweise gehen wir immer davon aus, dass wir uns "weiterentwickeln", aber welche Anzeichen gibt es denn in den letzten Jahrtausenden?
Sicherlich unsere Körpergrösse verändert sich, aber auch das ist zyklisch (im Mittel bis Spätermittelalter waren die Menschen sehr klein, aber in den Jahrhunderten davor fast genauso gross wie heute), aber ansonsten ist nicht zu erwarten das wir klüger oder stärker werden.
Die Frage könnte also durchaus sein, ob Genmanipulation nicht der einzige Weg ist um der Stagnation zu entkommen, damit unsere Biologie mit der technischen Entwicklung mithalten kann.

Leinad
22. Oktober 2004, 20:30
Original geschrieben von Llew Silverhand
Mein letzter Wissenstand lag eigentlich dabei, dass Homosexualität zwar angeboren, aber nicht vererbt ist. Es also in der Schwangerschaft entschieden wird.

wie bei sovielen Dingen ist es eine Kombination meherer Faktoren.
Die Veranlagung muss gegeben sein und dann wird (hauptsächlich) in der Schwangerschaft "entschieden" ob diese Veranlagung zum tragen kommt.
Letztendlich ist es dann noch eine Frage des sozialen Umfeldes ob je diese Veranlagung dann auch "entdeckt" wird bzw. ob sie ausgelebt werden kann.

Llew Silverhand
23. Oktober 2004, 09:56
oder ob der betreffende seiner natur widerspricht und sich der norm unterordnet ?