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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : BWL Studium (Mannheim)



FiSheYe2
06. November 2004, 11:54
Ansich hat dies nur indirekt mit Starcraft zu tun, es wäre aber lobenswert, wenn dieses Topic nicht verschoben wird, da es hier am ehesten beachtet wird.

Grund für diesen Thread ist, dass ich 2005 "voraussichtlich" mein Abitur mache. Mich plagt natürlich die Fragen "Was?" und "Wo?", jedoch ist die Beantwortung selbiger bisher eher dürftig ausgefallen.

Schwerpunkt ist bei mir Wirtschaft/Management, allerdings gibt es da viele Wege nach Rom und aufgrund von mangelnder Motivation und Bereitschaft, werde ich zu allem Übel auch nicht gerade eine glänzende Hochschulreife vorzulegen haben.

Bei der Suche sind inzwischen folgende Universitäten in die engere Auswahl gekommen:

ISM Dortmund
Vorteile: Überschaupare Studentenzahl, angesehene Universität, viele Töchter und Söhne von namenhaften Wirtschaftsgrößen, qualitativ hochwertiger Abschluss, N/C ist eher unwichtig -> der Aufnahmetest entscheidet
Nachteile: Privatuni, d.h. ca. 3500€ /Semester, der Aufnahmetest soll schwieriger geworden sein

Universität Mannheim
Vorteil: Gilt als "beste" Universität Deutschlands, gerade im Bereich BWL sehr hoch angesehen, überschaubarer Kampus (11.00 Studenten in 6 Studienfächern), ideale Grundlagen für eine spätere Karriere, hohe staatliche Förderung, sehr gute Professoren, wird auch international als "Elite-Universität" gezählt
Nachteile: Aufgrund der elitären Auslegung wird es sehr schwer sein einen Studienplatz zu bekommen, hieraus resultiert ein stark begrenztes Studienplatzangebot, desweiteren sucht sich die Universität zum Teil selbst ihre Bewerber aus.

Universitäten Berlin: TU, FU, HU
Vorteil: Ich wohne in Berlin muss also nicht problematische Umgewöhnungen durchmachen (Freundeskreis, Wohnung, Arbeit, usw.)
Nachteil: Lediglich Mittelklasse Universitäten was BWL angeht, viel zu viele Studenten, viel zu wenig staatliche Zuschüsse, unbefriedigende Ausbildung, eher Notlösung


Ich weiss z.B. von Kosh[pG], dass er in Mannheim studiert (Abi: 1,7), Defender[pG] auf der ISM in Dortmund. Wer von euch studiert da und kann etwas dazu sagen? Wäre für jede Hilfe dankbar. Desweiteren würde ich mich dafür interessieren welche Unis ihr noch im Auge habt (BWL, VWL, usw.) oder warum ihr nicht auf die o.g. gehen würdet. Sofern ich nicht noch eine 100° Wendung mit meinen schulischen Leistungen vollbringe wird das Abitur 2,5-3,5 ausfallen (ich gehe von dem Mittelwert 3,0 aus). Somit ist die Chance auf einen guten Studienplatz praktisch passé. Deswegen versuch ich zu schauen was noch möglich ist, bzw. mir Ziele zu setzen, auch wenn sie vielleicht zu hoch sind. Abschließend ist noch zu sagen, dass ich sowieso mit dem Gedanken nach dem Abitur für ca. 1 Jahr zu pausieren (weder Wehrdienst noch Zivildienstpflichtig), d.h. Studienbeginn wäre für mich eh erst Wintersemester 2006

Für direkten Kontakt bezüglich der Unis wäre ich auch erfreut
Email: fredrikkeitel@hotmail.com
ICQ: 45235627
MSN: fredrikkeitel@hotmail.com

Danke im voraus

[3wD]eamYo
06. November 2004, 12:04
wenn du dich später irgendwo mal vorstellen willst und im Lebenslauf von 2005 bis 2006 ist aber ein Lücke von 1 Jahr, ist das meistens zu deinem Nachteil.
Die Personalchefs suchen wirklich Leute, die frisch von der Schule / Uni / Ausbildung kommen, weil sie noch eingearbeitet sind.
Ist nur nen Ratschlag.
Über die Universitäten in Berlin kann ich aber nur dasselbe sagen. Mein Bruder studiert hier in Berlin, und hatte mit Glück noch einen Platz bekommen. Er hat sein Abi mit 2.6 gemacht.
Egal für welchen Studiengang man sich entscheidet, mit einem Abi von etwa 3.0 wirst du sicher 2 hinten auf der Warteliste landen, wenn du hier in Berlin studieren willst.

Mandalor
06. November 2004, 12:06
Also Berlin würde ich nicht in die engere Wahl nehmen
Ich weiß von mehreren Kollegen von mir, dass sie auch zur Uni Mannheim wollten um BWL zu studieren, aber nicht genommen wurden trotz gutem Abitur auf nem Wirtschaftsgymnasium
Bei nem Abi von 3,0 würd ich nich davon ausgehen genommen zu werden

PhotonMan
06. November 2004, 12:09
mannheim kann ich nur als stadt empfehlen, aber wenn die uni dich nehmen sollte wär das meine erste wahl :)

head_inaktiv
06. November 2004, 12:15
ich habe mich dieses jahr mit abitur 1,7 über die zvs für das fach bwl in köln, hamburg, münchen und 3x berlin beworben und keinen dieser studienplätze bekommen, was in meinem fall gottseidank nicht tragisch war, da ich sowieso schon vwl in freiburg sicher hatte und das auch machen wollte.
nimm was du kriegen kannst, es wird nicht viel sein.

schön buntes topic übrigens, auch netter einsatz verschiedener schriftarten und grössen, fehlen nur noch ein paar cliparts.

Grumel
06. November 2004, 12:23
Beim ZvS Verfahren is ja auch Wohnort wichtig. Wer aus der gegend von Mannheim kommt sollte da locker hinkommen wenn man aus Berlin kommt dagegen ist es umso schwerer, bei den Noten Perspektiven unmöglich.
Ausserdem verstehe ich net wieso alle so scharf auf Mannheim sind. Ruf hin ruf her gerade kurz is das Studium da auch net. Sowas wie Vallendar wo de garantiert nach 4 Jahren fertig wirst finde ich da interessanter trotz der hohen Studiengebühren.
Und Bwl Grundstudiums Vorlesungen im Audimax sollten eigentlich an jeder staatlichen Uni die Regel sein. Sonst gibts ja Kapazitätsklagen etc. .
Im übrigen gibts ja immer noch die Option erstmal das Grundstudium in Berlin zu machen und dann zu wechseln.

Viele Studenten sollten eigentlich auch fast überall sein....

Edit: da hier viele meinen man kriegt in Berlin auch keinen Studienplatz will ich noch auf die Option hinweisen von VWL - meist ohne NC auf BWL ( das Grundstudium ist ja gleich zu wechseln. Das geht meisten lockerer als von der Uni behauptet
( man will die schlechten ja net wirklich dann bei VWL haben ). In Mannheim kriegt man aber so sicher auch keinen Studienplatz ^^

Eeth
06. November 2004, 12:24
du willst mit 3,0 nach mannheim ? sind die ziele nicht etwas hochgesteckt ? die werden schon ihre gründe haben nur die dieauch im abi gut waren zunehmen.

mit dem abi würd ich lieber gucken was ich krieg.

is wie wennde nen porsche mit dem geld für nen fiesta kaufen willst :o

Benrath
06. November 2004, 12:38
ich würd dir auch raten mit VWL anzufangen und dann wenn du unbedingt willst auf bwcl zu wechseln , es gibt auch einige gute Unis und städte wo du ohne NC vwl studieren kannst, oder der NC für VWL niedriger ist....

ohen NC : z.B. Konstanz Marburg..........auch trier aber naja ist ne schöne stadt

niedirger NC für VWL : Bonn Köln Münster Würzburg , das sind auch alle gute unis

Sas~iN~LoVe
06. November 2004, 12:39
Mannheim ist ohne 1 vorm Komma eher schlecht.

Ansonsten bin ich ja nachwievor der Meinung, dass das persönliche Engagement, das Interesse am Fach und eine ganze Menge weiterer _persönlicher_ Eigenschaften wichtiger sind, als die Hochschule, an der man studiert hat.

Aber da du ja eher elitärere Empfehlungen möchtest und Geld keine große Rolle zu spielen scheint, führt im Bereich Wirtschaft hierzulande wohl kaum etwas an der WHU Koblenz vorbei. Wie du mit so einem Abi aber überhaupt irgendwo aufgenommen werden willst, ist mehr schleierhaft, sorry.

Prof.Dr.Zwiebel
06. November 2004, 12:41
ich würd versuchen mich überall zu bewerben und dann schauen, ob man eingeladen wird, allerdings sollte man sich mit nem schlechten abischnitt auch nicht unbedingt wundern, dass einem bessere unis verschlossen bleiben.
außerdem würd ich mich vielleicht erstmal umschauen, was es überhaupt so an stuidenangeboten gibt, denn viele denken, dass man nur bwl und noch 2-3 andere fächer studieren kann...
von einem jahr pause machen, würd ich allerdings stark abraten, macht sich nicht gut im lebenslauf, es sei denn du gehst ins ausland oder legst nen soziales jahr ein oder etwas wo du qualifikationen erwerben kannst.
Schon mal an so einen dualen studiengang gedacht? Nen freund von mir macht das, die haben dann 3 monate studium und dann wieder 3 monate praxis und sich von anfang an in nem betrieb untergebracht. Is aber hart und viel arbeit.
Was ich sagen will: nicht nur nach dem besten schauen, sondern realistisch bleiben und sich vielleicht nochmal nach anderen möglichkeiten umschauen

Grumel
06. November 2004, 12:42
Naja die Whu hat ja keinen Nc vor die Aufnahmeprüfung geschaltet. Er kann also die einfach mit 1.0 schreiben und somit den Anteil der Abiturnote ausgleichen. Das ganz einfach garantiert :P

Sas~iN~LoVe
06. November 2004, 12:49
Zwiebel, ich mach das auch, finde aber nicht, dass es so besonders viel Arbeit ist *g*

Ok, verglichen mit nem Uni-Stuidum vielleicht schon. Da kann man ja im Prinzip so wenig machen wie man will und hat dann auch noch Semester-Ferien ohne Ende. Aber verglichen mit nem normalen Job - oder auch einem schnell durchgezogenen Uni-Studium mit Praktika in den Semester-Ferien - ist es auch nicht härter.

Vorteile sind ganz klar, dass man halbwegs anständig bezahlt wird und die persönlichere Atmosphäre (ca. 10-40 Leute pro Vorlesung), sowie ganz gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt.

Nachteil ist, dass man in drei Jahren einfach nicht soooooo tief in die interessanten Themengebiete einsteigen kann und dass der Abschluss wohl erst 2006 staatlich, d.h. bundesweit, anerkannt wird.
Spielt für mich persönlich aber eine eher geringere Rolle, da ich erstens sowieso meine Stelle schon sicher habe und zweitens aller Vorraussicht nach nebenher noch einen Aufbaustudiengang machen werde.

MegaVolt
06. November 2004, 12:57
lool nen 3er abi
vergiss das studieren :/ oder vergiss wenigstens mannheim, mach philosophie oder sowas

Clawg
06. November 2004, 13:05
Original geschrieben von MegaVolt
lool nen 3er abi
vergiss das studieren :/ oder vergiss wenigstens mannheim, mach philosophie oder sowas

:stupid:

Die Note haengt uebrigens noch vom Bundesland ab.

Sas~iN~LoVe
06. November 2004, 13:06
Jo, aber auch in Bayern ist 3.0 jetzt nicht wirklich der Inbegriff von hoher akademischer Bildung ^^

FiSheYe2
06. November 2004, 13:08
Danke erstmal für die Antworten.
Natürlich ist 3,0 schwer mit Studium, aber andererseits weiss ich einfach von mir selber, dass ich es irgendwie im Blut habe strategische und wirtschaftliche Zusammenhänge schneller als die meisten anderen zu erfassen. Irgendwas in mir drin appeliert nunmal darauf, dass ein gutes Abitur mit Musik, Erdkunde, Physik, usw. nicht einzig ausschlaggebend für ein BWL-Studium sein sollte.. :(

Mein Problem ist einfach, dass ich mich nie sonderlich für Schule interessiert habe und es bis heute noch nicht tue, weil einfach der Großteil völlig banal und uninteressant ist. Sowohl Chemie, Physik, Erdkunde, Musik als auch viele andere Fächer sollten überhaupt nicht ausschlaggebend für ein BWL Studium sein. Schlußendlich hilft jammern ja bekanntlich auch nichts. Was ich brauche sind Ideen für mein Studium, egal ob Ausland oder sonstwo, aber eine gute Uni sollte es schon sein, da wir ja hier von mind. 4 Jahren meines Lebens reden.

Clawg
06. November 2004, 13:09
Original geschrieben von Sas~iN~LoVe
Jo, aber auch in Bayern ist 3.0 jetzt nicht wirklich der Inbegriff von hoher akademischer Bildung ^^

:8[:

Aber 2,7 schon.

edit: Ich denke, dass die Studienleistung primaer davon abhaengt, wie stark man sich in sein Fach reinhaengt. Wenn man natuerlich mit der Lernmotivation der Schule weitermacht hat man wenig Chancen :hammer:

Sas~iN~LoVe
06. November 2004, 13:10
K :top2:

sTyLe
06. November 2004, 13:11
Passau ist bei den Wirtschaftswissenschaften auch noch bei den besseren dabei; wenn du dich für VWL bewirbst, kommst du wohl auch mit einem eher schlechten Schnitt dran (ich spreche aus Erfahrung ;)). Auf BWL wechseln kannst du ja danach immer noch, das Grundstudium ist identisch.

Atron
06. November 2004, 13:11
Original geschrieben von [AMB]Claw
:stupid:
Die Note haengt uebrigens noch vom Bundesland ab.
Ja, und er sagt, dass er in Berlin wohnt. Von dort ein 3.0er Abi davonzutragen ist schlicht und ergreifend mies. Mannheim kann er schonmal völlig stecken, BWL hatte dort dieses Jahr im ersten Durchlauf einen NC von 1.0, im zweiten 1.7. Ich fürchte, dass er sich da nach anderen Alternativen wird umsehen müssen.

Honk2000
06. November 2004, 13:16
ich hatte einen 3er durchschnitt und war auf einem wirtschaftsgymnasium und wollte danach auch bwl oder wiwi studieren. konnte ich aber knicken, kamen unis nur wie duisburg/essen in die wahl.

du kannst nach dem abi eine ausbildung machen und danach studieren, wird als wartezeit dazugerechnet und ist auf jedenfall besser als ein jahr "nix" zu machen.

Grumel
06. November 2004, 13:32
Ich glaube du verwechselst da etwas. Wenn eine Uni wie Köln oder Mannheim ein hohes ( wissenschaftlich akademisches)Ansehn hat heisst das noch lange nicht das die Studienbedingenungen da angehem sind. Angehm im Sinne von weniger Leuten in der Vorlesung etc sind wohl eher Provinzunis an die keiner will am besten in Ostdeutschland, an die kommt man übrigens auch mit schlechten noten.

Im allgemeinen glaube ich nicht wirklich dran das die Unterschiede zwischen den Unis in Deutschland alzu groß sind.
So schlimm ist das auch nicht an einer durchschnittlichen Uni zu studieren. Hinzu kommt man zahlt hierzulande auch relativ geringe studiengebühren.
Ausnahme halt WHU und vielleicht noch paar andere kleine elitäre private die mir nix sagen.
Auch ausländische Universitäten die man mit 2,5 erreichen kannn dürften nicht unbedingt besser sein, eher das Gegenteil dürfte der Fall sein, und wenn kosten sie garantiert einiges mehr als 3500 Euro im Jahr. Vorteilhaft könnte im englischsprchigen Raum höchstens sein wenn sie nen guten Broodwar Spieler ähnlich bevorzugt behandeln wie nen guten normaler Sportler. Das möchte ich aber stark bezweifeln ohne darüber irgendwas zu wissen.


Ausserdem kann man ja immer noch nach dem Vordiplom an ne "gute" Uni.

Clawg
06. November 2004, 13:33
Original geschrieben von Atron

Ja, und er sagt, dass er in Berlin wohnt. Von dort ein 3.0er Abi davonzutragen ist schlicht und ergreifend mies. Mannheim kann er schonmal völlig stecken, BWL hatte dort dieses Jahr im ersten Durchlauf einen NC von 1.0, im zweiten 1.7. Ich fürchte, dass er sich da nach anderen Alternativen wird umsehen müssen.

Ich bezog meinen :stupid: auf "vergiss studieren".
Das mit Berlin habe ich wohl dank der Farbwahl uebersehen :D

Naja, Moeglichkeiten gibts immer wenn man motiviert ist :) Notfalls macht man halt Wartesemester und macht Selbststudium.

Beli2
06. November 2004, 14:03
Gibt noch Köln und Münster für V/BWL, noch zu erwähnen ist die Uni Goethe in FFM, die Fakultät an sich hat jetzt zwar nicht den Spitzenplatz in Deutschland, allerdings ist der Fachbereich Finance führend, recruiter von IBanken bevorzugen neben Leuten aus Mannheim und Köln auch die FFMler, erst danach kommen die Privaten WHU und EBS. Ist allerdings nur Interessant wenn du IBanker werden willst.

Prof.Dr.Zwiebel
06. November 2004, 14:07
@claw
machsu net eigentlich auch jura? :rolleyes:

@fish
es gibt net nur bwl, du kannst in jura zb auch nen wirtschaftszweig einschlagen, wie in anderen studiengängen auch, schau dich am besten nomma um
hier in bielefeld kann man auch sonst bwl machen, hat keinen hohen nc, ist aber sehr mathelastig :/

pericolum
06. November 2004, 14:16
hm mannheim ist meines wissens nach nicht die beste uni deutschland, die ist immer noch heidelberg

aber was solls ... mit nem abi schnitt von 3.0 würd ich mir echt überlegen, ob ich nicht was anderes studieren will ...
kein bock auf lehrer? das kann man mit so nem schnitt werden ...

von wegen motivation nicht so hoch deshalb 3.0 ... meinstde im studium kannstde dir sowas erlauben? was meinstde warum der nc so hoch ist ...

naja kannst ja 8 jahre warten, vieleicht nehmen sie dich dann ... oder im ausland studieren, niederlande zum beispiel, die haben keinen nc, und deine studiumszeit dort, wird dir als wartezeit hier angerechnet

Beli2
06. November 2004, 14:18
Heidelberg hat aber keine BWL Fakultät :d.

Grumel
06. November 2004, 14:24
Perico du bist lächerlich. Natürlich gibts genug leute mit 3 die nen BWL studium ordentlich schaffen.
Und falls dus noch nicht gerafft hast, man kann auch Betriebswirt problemlos mit 3.0 oder auch 4.0 sein. Blos die Uni kann man sich halt dann nimmer aussuchen.

pericolum
06. November 2004, 14:28
bla, wenn er schreibt

gilt als "beste" uni deutschlands, gerade in den bereichen blabla hoch angesehen.

vieleicht sollte er schreiben: gilt als beste uni deutschlands im bereich blabla

Sas~iN~LoVe
06. November 2004, 14:31
Für mehr als einen Fachbereich haben solche Aussagen doch sowieso keine Gültigkeit.

CraZyYoDa
06. November 2004, 14:44
Heidelberg Jura,Medizin,Physik, (Top 3) Mannheim Bwl,Vwl (Top 3)
Wenn du dann noch darmstadt dazuzählst was auch nicht Meilenweit entfernt ist gibt es Wohl nur München was damit Konkurrieren kann an Spitze und Gestreutheit der Fächer in so einem kleinen Radius

Prof.Dr.Zwiebel
06. November 2004, 14:45
wenn du nen schlechtes diplom auf diese "überuni" machst isses eh jacke wie hose, da bringt dir auch dsa tolle mannheim nix :/
manche haben hier glaub echt keinen plan und tun so als gäbs nur eine uni, um dann dan da rumzuposen und denken dann noch, "puh wenn ichs nach mannheim schaffe, bin ich gott und meine zukunft ist gesichert"
so hört sich das nämlich hier an...
um mal ne parallele zu bw zu finden: durch nen 300 apm kann man trotzdem scheisse spielen 8(

Grumel
06. November 2004, 14:47
Die beste Uni für BWL VWL in Deutschland ist natürlich Duisburg-Essen !!!!!

CraZyYoDa
06. November 2004, 14:49
Das sagt ja auch keiner..und wichtig wird die Uni eh erst im Hauptstudium, aber dann ist es nunmal ein Riesenunterschied ob du 2.0 Diplom aus Mannheim oder meinetwegen aus Chemnitz hast.

FiSheYe2
06. November 2004, 15:46
Hey, danke erstmal für den regen Andrang, auch das flamen hält sich in Grenzen.

Ich gehe ja auch nicht davon aus, dass ich im Studium genauso weitermachen kann wie in der Schule, um hier den Nörglern ein Bein zu stellen.

Aber wie die Person über mir schon erläutert hat liegt es ja so, dass ein guter Ruf + eine gute Ausbildung natürlich mehr hermachen, wenn man 2,0 Diplom auf einer guten Uni, statt auf irgend einer Otto-Normalen.

Desweiteren ist mir bewusst, dass 3,0 nicht das Maß-aller-Dinge ist, nichtsdestotrotz will ich natürlich im Vorfeld die besten Möglichkeiten aussondieren.

Derzeit tendiere ich stark in Richtung Münster, hatte eben ein anregendes Gespräch über MSN mit einem 1.Semestler dort..
Er hatte selber 3,0 und ist nach 2 Wartesemestern reingerutscht, desweiteren liegt Münster nur 30-60 min von jeder größeren Stadt in NRW (ausgenommen Köln).

Für jeden weiteren Rat bin ich dankbar

TheDid
06. November 2004, 16:12
fuer fragen und antworten stehe ich gern im icq 76783032 bereit...hier irgendwelche sachen zu posten, ist mir jetzt zu anstrengend.

Beli2
06. November 2004, 16:16
Münster ist ein Studentenkaff, die Leute sind Langweilig, die Musik ist scheisse, als Berliner wirst du dort wahnsinnig, ich war dort, ich habe es mit eigenen Augen gesehen.
Die ersten Gedanken, die die nach ein paar Wochen Studium kommen werden sind ,, Wie bekomm ich einen Studienplatz in Berlin?''

head_inaktiv
06. November 2004, 16:24
münster ist dieses jahr zur stadt mit der höchsten lebensqualität auf der ganzen welt ernannt worden...
http://www.lycos.de/startseite/online/dsl/spiegel/iframe_1.html

pericolum
06. November 2004, 16:24
mir war mal so, als ob es immer mehr zu hochschulinternen verfahren zur aufnahme von studenten kommen wird, ab ws04/05.

dh wartesemester werden weniger berücksichtigt in naher zukunft ...
(auf jdn fall in niedersachsen)
(quelle: hochschulinformationstage in hannover)

ich würd auf jdn fall dort mal anrufen und mich erkundigen wie sich das ändern wird, und mich net auf einzelne personen hier im forum verlassen ...
trotzdem viel glück :D

Beli2
06. November 2004, 16:25
Berlin soll ja ganz hinten liegen was Lebensqualität in Deu angeht, dabei ist Berlin wahrscheinlich eine der wirklich wenigen Lebenswerten Städte in Deu(HH, München, Köln und bedingt FFM gehen auch noch), wenn ich solche Tabellen sehe muss ich nur noch lachen.

Franzmann2
06. November 2004, 16:40
du hast ein ziel. warum willst du nicht dafür arbeiten?

HÄNG DICH REIN VERDAMMT

und bügel dein abi auf 2,5 aus !



e/ beli, red kein stuss

ddv
06. November 2004, 17:57
Original geschrieben von Beli
Münster ist ein Studentenkaff, die Leute sind Langweilig, die Musik ist scheisse, als Berliner wirst du dort wahnsinnig, ich war dort, ich habe es mit eigenen Augen gesehen.
Die ersten Gedanken, die die nach ein paar Wochen Studium kommen werden sind ,, Wie bekomm ich einen Studienplatz in Berlin?''

So du warst dort? Wie lange denn? Einen Tag? Einen Nachmittag? Hammer! Nenn mir doch mal ein paar Locations in denen du warst... Ich wette du hast nicht eine besucht...

€: Und München ist nicht lebenswert? Zugegebener Maßen mag ich den Bayrischen Akzent kein Stück, aber ansonsten kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie z.B. FFM an das Nightlife in München kommen will. Aber hej klar, du warst natürlich schon überall in München, P1 und wie sie alle heißen sind dir 2 low...

Viel Spaß in deinen Banken, aber wunder dich nicht, wenn du dort ausser nem haufen schwuler Bänker niemanden abschleppen wirst...

Beli2
06. November 2004, 18:00
Jovel, Grand-Cafe, Destille, Schlossgarten

War vor nem Jahr, glaub nicht, dass da jetzt alles besser ist.

ddv
06. November 2004, 18:01
Jovel ist scheisse, Grand Cafe nur Mittwochsabend gut, Destille hat n guten ruf, mag ich aber nicht, Schlossgarten omg wie kann man da rein gehen?

Beli2
06. November 2004, 18:03
Das hab ich mich auch gefragt.

ElBollo
06. November 2004, 18:51
Mannheim darf sich ab den nächsten Semestern die Studies selbst aussuchen. Bewirb' Dich, was hast zu verlieren...


Ansonsten: VWl bewerben ... mit etwas Glück in BWL wechseln nach ein paar Semester.
Da das Grundstudium fast identisch ist kannst Du dann nach dem 2.ten-3.ten Antrag wechseln... wenn die Noten stimmen sicher auch beim ersten Antrag.
Wenn Du das wirklich willst klappts auch, kenne einige die das über den VWL-Weg gemacht haben und das ABI ist nicht alles. Machst noch Bund/Zivi?

Ciao
Bollo

Clawg
06. November 2004, 20:19
Original geschrieben von Prof.Dr.Zwiebel
@claw
machsu net eigentlich auch jura? :rolleyes:


Ja, fast, Informatik und Mathe :rolleyes:

Benrath
06. November 2004, 20:21
was war am schlossgarten so schlimm , ok jovel ist net so der hit ....


wenn du auf nummer sicher gehen willst , such dir halt ne stadt ohne NC , z.b konztanz marburg oder trier, da hast du dann noch bis kurz vor semesteranfang zeit dich zu entscheiden

arthur3
06. November 2004, 21:10
Original geschrieben von CraZyYoDa
Heidelberg Jura,Medizin,Physik, (Top 3) Mannheim Bwl,Vwl (Top 3)
Wenn du dann noch darmstadt dazuzählst was auch nicht Meilenweit entfernt ist gibt es Wohl nur München was damit Konkurrieren kann an Spitze und Gestreutheit der Fächer in so einem kleinen Radius
hast bei heidelberg mathematik vergessen(gerade bei focus auf #1 mit abstand) , molekulare biotechnologie und die ganzen geisteswissenschaften

Mackiavelli
06. November 2004, 21:56
Original geschrieben von FiSheYe
Derzeit tendiere ich stark in Richtung Münster, hatte eben ein anregendes Gespräch über MSN mit einem 1.Semestler dort..
Er hatte selber 3,0 und ist nach 2 Wartesemestern reingerutscht, desweiteren liegt Münster nur 30-60 min von jeder größeren Stadt in NRW (ausgenommen Köln).


Ich war auch nen Semester in Münster, VWL.
Die Uni ist okay, die Profs gut und die Stadt ist super. Nicht so groß, nen Haufen junger Leute, coole Altstadt etc
halt nen bisschen teurer als Berlin :D

Prof.Dr.Zwiebel
06. November 2004, 21:57
oh ne jetzt geht das mit den rankings wieder los 8(
die sagen absolut null aus

TheDid
06. November 2004, 22:21
Original geschrieben von Prof.Dr.Zwiebel
oh ne jetzt geht das mit den rankings wieder los 8(
die sagen absolut null aus tjo, kinder glauben aber daran.

CraZyYoDa
06. November 2004, 22:37
Stimmt in Naturwissenschaften ist es im Hauptstudium auch sehr unwichtig wie vielfältig einem die Uni ein Diplomthema bieten kann etc..
und korrigiere mich wenn ich falsch liege aber warum hat heidelberg bei z.b. medizinern die höchsten veröffentlichungsratenn und Bayern spieler gehen nach Heidelberg und nicht nach magdeburg??
rankings sind nicht alles das stimmt aber zu sagen sie sind null und nichtig ist schlicht gelogen

2kewl4you
06. November 2004, 22:48
Berlin soll ja ganz hinten liegen was Lebensqualität in Deu angeht, dabei ist Berlin wahrscheinlich eine der wirklich wenigen Lebenswerten Städte in Deu(HH, München, Köln und bedingt FFM gehen auch noch), wenn ich solche Tabellen sehe muss ich nur noch lachen.

Als Württemberger bin ich natürlich empört da du Stuttgart vergessen hast :)


MfG
2k4u

Edit: *Sorry fürs scheiss zitieren :( *

PreddY
06. November 2004, 23:59
Ich studiere BWL in Zittau / Sachsen.

Dort ist es äußerst gemütlich, 78 Studenten in 3 Seminargruppen, nur nette Leute und einen guten Ruf haben Absolventen auch noch. Außerdem gibs dort BW-Spieler :D

Clawg
07. November 2004, 00:04
Original geschrieben von CraZyYoDa
Stimmt in Naturwissenschaften ist es im Hauptstudium auch sehr unwichtig wie vielfältig einem die Uni ein Diplomthema bieten kann etc..
und korrigiere mich wenn ich falsch liege aber warum hat heidelberg bei z.b. medizinern die höchsten veröffentlichungsratenn und Bayern spieler gehen nach Heidelberg und nicht nach magdeburg??
rankings sind nicht alles das stimmt aber zu sagen sie sind null und nichtig ist schlicht gelogen

Studenten veroeffentlichen nichts. :elefant:

Ich denke im Grundstudium isses fast egal auf welche Uni (sofern die grundlegenden Sachen wie Mensa, Bibliothek, Vorlesungen, Tutorien, Uebungen einigermassen in Ordnung sind und man eine Wohnung findet) man geht.

Wenn man nicht so der 'Vorlesungstyp' sondern der 'Selbstlerntyp' ist, lohnt sich auch ein Blick auf die Homepage des jeweiligen Instituts inwieweit da das Angebot ist. Z.B. auf Video mitgeschnittene Vorlesungen kommen immer gut, wenn man etwas ausschlafen will ;)

Lutz
07. November 2004, 11:51
Mit der Einstellung, daß leicht fachfremdes wie Physik, Chemie, Erdkunde.. irrelevant wäre für BWL, täuschst du dich aber gewaltig.
So wie ich dich verstehe, willst du ja durchaus in Entscheidungspositionen kommen, und keine bessere Buchhaltertätigkeit anstreben.
Ich will nicht die konkrete Form des Unterrichts in solchen Fächern verteidigen, sondern nur allgemein anmerken, daß ein breites Allgemeinwissen und eine breite Interessensbekundung (welche du mit "Chemie, Physik, Erdkunde sind langweiliger Mist" nicht gerade bekennst) gerade für Führungspositionen absolut notwendig ist.

Ausserdem würde ich mich nicht zu sehr vom Renomee der 1-2 "besten" Unis für BWL in Deutschland leiten lassen. Mag sein, daß die Berliner wirklich nicht toll sind, aber es existiert sicher ein breites Mittelfeld, welchem bspw. Mannheim nicht wirklich viel voraushat.

ddv
07. November 2004, 12:21
Das Problem ist aber nicht primär die Qualität der Uni, sondern das image!

Wenn du BWL in Mannheim studiert hast, brauchst du dir quasi keine sorgen um nen Job zu machen, da haste im Prinzip ne Job Garanite. Ähnlich siehts eben bei anderen Angesehnen Unis aus, es kommt im Vorstellungsgespräch einfach bedeutend besser wenn man sagen kann, ich habe BWL in Mannheim/Köln/Münster/Schlagmichtot studiert als in Buxtehude...

mG.Reaper
07. November 2004, 12:22
Studiere selber in Münster und muss schon sagen, dass das eine verdammt geile Stadt ist. Komme aussem Pott und viele meiner Freunde studieren in Dortmund, Bochum usw..
Das ist aber mit einer Studentenstadt, wie Münster nicht zu vergleichen, da das Studentenleben mit eigener Bude usw.. einfach zum Studium dazu gehört.
Um bei Bwl angenommen zu werden, wenn du nicht so einen tollen Abischnitt hast, kannst auch auch erst ein paar Semester Vwl studieren. Das Grundstudium ist gleich und wechseln kann man dann nach ein paar Semestern recht easy.
Gruß
Reaper

DerBlender
07. November 2004, 14:41
münster > köln > all

wer was anderes behauptet hat keine ahnung.

ElBollo
07. November 2004, 16:03
Original geschrieben von The Did
tjo, kinder glauben aber daran.

*g* Naja also wer gerade mal 22 ist und so einen Satz schreibt in Bezug auf Rankings sollte nicht so laut "Kinder" schreien und sich davon distanzieren...

Sicherlich ist ein Image-trächtiger Studienort nicht Garantie für spätere Top-Manager Positionen (soetwas kann man ohnehin nicht ordentlich planen, da gehört zu viel Glück/Connections dazu), aber auch nicht von Nachteil.
Man kann beim Berufseinstieg als BWLer aus Mannheim ein wenig bessere Karten und Optionen erwarten als z.B. ein BWLer aus Paderborn oder Hamburg.
Mit zunehmender Zeit im Job wird das natürlich immer unwichtiger, schon beim 2.ten Arbeitsplatz zählt das Arbeitszeugnis garantiert mehr als der Studienort bz. die Note, aber beim Einstieg hat man sicherlich Vorteile.

Im Nachhinein bin ich über meinen Studienort recht froh, habe bereits bei 3 Personalchefs nach Beantwortung des Studienortes anerkennendes Kopfnicken geerntet und auch wenn das weiter nichts bringen sollte macht einen das sofort im Personalgespräch selbstsicherer.

Ciao
Bollo

P.S.: Ich bin kein BWLer, allerdings WIFOler was mich zu einem Halben macht.

TheDid
07. November 2004, 16:17
nur weil das studium sich zu ~50% aehnelt, ist aber doch nen grosser unterschied im beruflichen leben eines BWLers und eins WIFOs. diese rankings sind halt nicht aussagekraeftig genug, um sich eine meinung ueber den studienort zu bilden.

ElBollo
07. November 2004, 18:16
Original geschrieben von The Did
nur weil das studium sich zu ~50% aehnelt, ist aber doch nen grosser unterschied im beruflichen leben eines BWLers und eins WIFOs. diese rankings sind halt nicht aussagekraeftig genug, um sich eine meinung ueber den studienort zu bilden.

Das ein BWLer und WIFOler später ganz andere Aufgabenbereiche haben, da stimme ich Dir voll zu. Und auch auf die Aussage, dass die Rankings nicht alles sind können wir uns problemlos einigen. Ausser acht lassen sollte man natürlich nicht wie das Umfeld wirkt. 1.Platz BWL bedeutet nicht, dass die Studienbedingungen perfekt sind, nur das das Ansehen sehr hoch ist (ich vermute, dass Du so etwas ähnliches gemeint hast?).
Was ich zum Beispiel ein wenig bereut habe ist das ich aus der Mannheimer Umgebung komme, mich also nicht komplett in eine neue Umgebung eingelebt habe.
Dem würde ich mittlerweile einen großen Reiz abgewinnen... aber dazu reicht meine Studienzeit nicht mehr.

Ciao
Bollo

FiSheYe2
07. November 2004, 18:18
Nochmals danke *Mundfusseligred*

Ich habe auch nie behauptet, dass der Ruf/das Image nun das "A" und "O" für ein gutes Studium darstellt, allerdings habe ich keine Zeit auf jeder Uni in Deutschland vorbeizuschauen und mir ein Gesamtbild zu machen. Deswegen bin ich auf die Erfahrungen/Ratschläge von anderen angewiesen.

Natürlich sind irgendwelche Focus-Rankings nicht unbedingt das gelbe vom Ei und man sollte laut eines namenhaften Politikers (?)auch keinen Statistiken trauen, die man nicht selbst gefälscht hat. Allerdings sind die Faktoren des Rankings nicht ganz unwichtig und können einem schon durchaus Aufschluss darüber geben, ob der Studienort eher zusagt oder nicht. Im Endeffekt hat all dies jedoch mit sehr subjektivem Empfinden zu tun und so werde ich das eh für mich selbst entscheiden müssen, ob es mir nun hier oder dort gefällt. Nichtsdestotrotz ist es nicht verkehrt wie oben von mir beschrieben eine engere Auswahl zu haben und sich dann eventuell für eine zu entscheiden, bzw. einige Vorstellung zu haben was man bei der ZVS für Unis auf dem Wunschzettel vermerkt.

hasuobs
07. November 2004, 18:40
Original geschrieben von Grumel
Die beste Uni für BWL VWL in Deutschland ist natürlich Duisburg-Essen !!!!!

nein, SIEGEN!!!!!!!!!

Lutz
07. November 2004, 20:06
Siegen ist schonmal eine total beschissene Stadt, von daher indiskutabelst.

Honk2000
07. November 2004, 20:10
er hat es deswegen auch ironisch gemeint wie der vorgaenger :dead:

Grumel
07. November 2004, 20:52
Siegen is gosu ja
die haben seit 4 Jahren keinen VWL Studiengang und immernoch
Werbebroschüre zum Download
also vor 2 Jahren wars zu mindest so. Ich wette die is immernoch da:P

Firefield
07. November 2004, 21:28
wenn ich könnte würde ich nun darmstadt empfehlen, da ich aber keine ahnung hab wie die bwl landschaft hier aussieht lass ichs in dem bezug.


als student ist darmstadt allerdings zu empfehlen, 148000 einwohner, davon ~30000 studenten (tu/fh). in den ersten monaten vom semester gibts eigenltich bald jeden donnerstag irgendwo von irgendeinem fachbereich ne party. ansonsten gibts genug kneipen und diskos, da is für jeden geschmack was dabei.

ddv
07. November 2004, 21:36
Naja Münster hat ~55.000 Studenten, es geht definitiv jeden Mittwoch abend mehr als nur eine Party und dazu natürlich noch sämtliche Discos/Bars/Clubs etc. und natürlich noch das "normale" Wochenende, wo auch immer viel los ist.

Honk2000
07. November 2004, 21:44
yep und einige doenerbuden haben bis 5uhr morgens auf :top2:

hasuobs
08. November 2004, 00:04
Original geschrieben von KöniG_RaVeN_I.
Naja Münster hat ~55.000 Studenten, es geht definitiv jeden Mittwoch abend mehr als nur eine Party und dazu natürlich noch sämtliche Discos/Bars/Clubs etc. und natürlich noch das "normale" Wochenende, wo auch immer viel los ist.


jap, am wochenende geht in münster echt was ab. LOL!

Biba
08. November 2004, 06:34
ich glaub, ich sollte auch studieren! jetzt wo ihr so von partys redet 8[

BroCkie
08. November 2004, 14:50
hab jetzt nix durchgelesen, nur fisheyes anfangsbeitrag...
also wenn du nach mannheim willst, vergiss es.
ich hab mein abi dieses jahr in baden-württemberg gemacht und aus unserem jahrgang haben sich ca. 20 leute in mannheim eingeschrieben und eine person (1,0 / vater behindert / keinen deutschen pass ) hat nen platz bekommen. mehrere mit 1,x (x = 1-5) haben nix bekommen, trotz praktika bei großen wirtschaftsunternehmen und / oder b@s. also glaub ich nicht, dass man da so ohne weiteres reinkommt...

arthur3
08. November 2004, 15:07
also aus meinem jahrgang ist einer mit 1,7 und eine mit 1,8 in mannheim genommen worden. beide ohne praktika oder sonstirgendwas
innrhalb von bawü war glaub ich bis 1,8 fast jeder drin

außerhalb von bawü hat man allerdings wie jedes jahr 1,0 gebraucht, was für fisheye ja zutreffen würde

2kewl4you
08. November 2004, 19:25
Original geschrieben von arthur
also aus meinem jahrgang ist einer mit 1,7 und eine mit 1,8 in mannheim genommen worden. beide ohne praktika oder sonstirgendwas
innrhalb von bawü war glaub ich bis 1,8 fast jeder drin

außerhalb von bawü hat man allerdings wie jedes jahr 1,0 gebraucht, was für fisheye ja zutreffen würde

Wollt ich auch gerade schreiben. Hab ein 1,7 Abi und hätte in Mannheim BWL studieren können (Zusage).


MfG
2k4u

FiSheYe2
08. November 2004, 22:32
KEEP THAT SHIT ALIVE DUDES! =)

Wäre cool wenn noch was Neues dazu kommt :)

Kennt sich einer bei der ZVS aus? Ich würde nach momentaner Lage folgende Wünsche auf dem ZVS-Blatt äußern.

1. Wunsch: Mannheim
2. Wunsch: Münster
3. Wunsch: Magdeburg
4. Wunsch: Berlin Fu/Hu/Tu

Wenn garnix geht dann Konstanz/ISM Dortmund, da muss ich aber schauen wegen Finanzierung

Beli2
09. November 2004, 00:32
Der Studiengang
Betriebswirtschaftslehre
gehört zum SS 2005
nicht mehr zum
bundesweiten ZVS-Angebot.
Die ZVS vergibt BWL nur noch
an NRW-Universitäten.

zvs.de

TheDid
09. November 2004, 00:44
dennoch gibt es fast immer uninternen NC.

Beli2
09. November 2004, 01:13
aber doch nicht in Magdeburg :elefant:

TheDid
09. November 2004, 11:01
aber natuerlich.

NeDfLaNdErS
09. November 2004, 11:21
Eigene Erfahrung:

FH Giessen, haessliches Gebäude, gute Profs, Renomee angemessen.
Waren lustige 9 Semester bereue es nicht...




Uni Giessen kenn ich nicht, aber soll überfüllt sein.



Frankfurt als Stadt ist genial. Ok ich kenne nicht viel anderes aber atm koennt ich mir gar nicht vorstellen woanders zu wohnen. Nachts durch die Haeuserschluchten mit den Wolkenkratzern zu laufen/fahren hat schon was....Manhatten Feeling :D

Glaub mir Raven hier laufen nicht nur Bänker rum und selbst die wissen wie man feiert. Clubs, Bars etc gibts genug auch Nobel Zeug (wer es braucht ) Studio Bar, Cocoon Club, etc.

FiSheYe2
09. November 2004, 19:53
Habe gehört die Uni in Köln soll auch sehr geeignet sein, was BWL angeht... Hat da jemand Erfahrungswerte oder irgendwelche Infos ?

Beli2
09. November 2004, 20:07
Glaubst doch nicht wirklich, dass du mit so einem Abi auf eine der vermeindlich besten Unis kommen wirst?
Hier http://www.zvs.de/Studienangebot/04_2/001/BWL.htm
kannst dir ausrechnen, wo du wieviel Chancen hast, viel Spaß in Magdeburg, Gießen, Greifswald und wie sie alle heissen.

TheDid
09. November 2004, 20:18
Original geschrieben von Beli
Glaubst doch nicht wirklich, dass du mit so einem Abi auf eine der vermeindlich besten Unis kommen wirst?
Hier http://www.zvs.de/Studienangebot/04_2/001/BWL.htm
kannst dir ausrechnen, wo du wieviel Chancen hast, viel Spaß in Magdeburg, Gießen, Greifswald und wie sie alle heissen. abwerten kannst du die unis, wenn du mal dort studiert hast, und negative erfahrungen gemacht hast. so darf ich dich aber nur bitten, den mund zu halten.


Original geschrieben von FiSheYe
Habe gehört die Uni in Köln soll auch sehr geeignet sein, was BWL angeht... Hat da jemand Erfahrungswerte oder irgendwelche Infos ? koeln ist mal saumaessig ueberfuellt. da werden im grundstudium die vorlesungen 4x pro woche abgehalten. sollen wohl um die 2.000 bwl-studenten/semester sein. die info hab ich von nem kommilitonen erhalten, der dort 2002 studiert hat. kann sich also auch geaendert haben.

Honk2000
09. November 2004, 20:24
http://www.zvs.de/NC/Ws2004/001/V_BWL.htm

mit 3,0 sieht's ein bisschen arg aus :/

Beli2
09. November 2004, 20:26
Ich möchte hier garnichts abwerten, Magdeburg mag eine tolle Ausbildung bieten, nur will da eben so oder so kein Schwein studieren, was größtenteils am schlechten (berechtigten?) Ruf der Städte liegt. Schau dir nur die vielen Studienplatztauschangebote aus Magdeburg oder Halle an.

FiSheYe2
09. November 2004, 22:22
Gibt mehr als genug Tricks doch seine Lieblingsuni zu besuchen. Desweiteren kann man auch per Glück raufkommen (Losverfahren) und dazu kommt noch, dass man mit unter auch durch Standortvorteile reinrutscht.
Außerdem wird sich bis 2005, bzw. 2006 eh noch einiges ändern.

Beli2
09. November 2004, 22:35
die einzigen Tricks, die mir bekannt sind, sind Studienplatztausch und Kapazitätsklage, aber beides nicht unbedingt aussichtsreich

BigBadWolf
09. November 2004, 23:16
was ist eigentlich mit tübingen, also nicht nur, aber auch für v/bwl ?

gibbet hier jemanden, der in tübingen studiert? hab eigentlich viel gutes über die uni dort gehört!?

€: was mir noch einfällt...wenn ich - auf's gymi in sachsen gegangen (12 jahre) - mich in mannheim mit ner 1,2 bewerbe, bekomm ich dann 0,2 abgezogen?

CraZyYoDa
09. November 2004, 23:39
Hm Beli du hast davon nicht viel Ahnung oder?
In Heidelberg haben sich ne Menge ins medizinstudium geklagt und ich kenne alleine 3 Leute die das bei Tiermedizin gemacht haben.Man hat in Deutschland das recht auf einen Studienplatz und keine Uni wird wegen sowas prozessieren

Beli2
10. November 2004, 00:15
Du scheinst auch nicht so viel Ahnung zu haben und in deiner Einschätzung durch deine subjektiven Erfahrungen beeinflusst, die haben jedoch wenig mit der Realität gemein. In Berlin gibts jährlich ca 1000 Klagen, davon bekommt dann längst nicht jeder Recht und der Rest wird dann per Losververfahren ausgelost(da oft nur noch sehr wenige Plätze an zusätzlicher Kapazität festgestellt werden), das ganze kann bis zu 3 Monate in Anspruch nehmen, d.h. das erste Semester ist schon mal im Arsch, wenn du verlierst zahlst du dann auch noch die Prozess- und Anwaltskosten des Gegners (Uni), insofern halte ich es auch nicht für sonderlich aussichtsreich, da es sowohl Risiken für eine erfolgreiche Aufnahme des Studiums als auch finanzielle Risiken mit sich bringt.

Abgesehen davon sorgte letztes Jahr auch die Uni Ulm für Furore, als sie 50 Kläger nachträglich exmatrikulierte, weil sie im Nachhinein nachweisen konnte, dass alle Kapazitäten ausgereizt waren.

TheDid
10. November 2004, 00:57
Original geschrieben von Beli
Ich möchte hier garnichts abwerten, Magdeburg mag eine tolle Ausbildung bieten, nur will da eben so oder so kein Schwein studieren, was größtenteils am schlechten (berechtigten?) Ruf der Städte liegt. Schau dir nur die vielen Studienplatztauschangebote aus Magdeburg oder Halle an. der ruf der stadt ist nicht der beste, da hast du recht...der ruf der uni hingegen schon. und wir sind ziemlich ausgelastet.

Grumel
10. November 2004, 08:30
Tübingens Ruf ist voralem im technisch/naturwissenschaftlichen Bereich recht gut. Was Geisteswissenschaften angeht ist er nicht spektatkulär, ob er noch über durchschnitt ist hab ich kein Plan.

Letzendlich würde ich noch betonen wollen das ihr das aus meiner Sicht alle mächtig überschätzt bzw falsch einschätzt.

Da wäre z.b. die Frage ob eine Uni die einen guten Ruf hat auch gute Studienbedingungen bietet. Und ich rede da nicht von der Entfernung zur nächsten Großstadt. Durchaus möglich und auch wahr, was etwa die Studienzeit in Mannheim betrifft, das sich die Uni ihren Ruf auch auf kosten der Studienzeit erkauft. Will heissen ist es wirklich besser, wenn ich in Mannheim durchschnittlich nen Jahr länger brauche als in Ingolstadt (statistisch kürzeste Studienzeit in BWL ) und dann en angesehneren Abschluss hab. Oder wird der Personalschef nicht auch zu würdigen wissen, wenn ich schneller fertig war. Oder vielleicht ist es ja in Mannheim auch wirklich einfach schwerer als an manch andere Uni nen guten abschluss zu bekommen. Also was hilft es euch dann persönlich wenn ihr in Mannheim seid. Ihr werdet dadurch ja net automatisch fleissiger oder schlauer. Vielleicht hättet ihr an ner anderen Uni bessere Noten und wärt schneller fertig.
Wichtig ist doch in erster Linie inwieweit euch die Uni bessere Möglichkeiten bietet zu lernen.

Garantiert werden auch diese Lernbedingungen in Mannheim besser sein als in Essen. Höchstwahrscheinlich auch besser als in den meisten anderen Unis. Aber ich will hier mal ganz ernsthaft bezweifeln, das sie besser sind als an so mancher guten Provinzuni, die zwar keine großen Forschungsgelder aber eben nen gutes Betreuungsverhältnis haben. Denn von nem Prof der grade an seinem Nobelpreis Bastelt werdet ihr als Studenten wenn überhaupt beim promovieren wirklich profitieren.

Es gibt eben in Deutschland kein Havard an dem das Geld Wirklich garkeine Rolle bei der betreuungsleistung Spielt.

Wenn es für mich ( 2.0 Fachoberschule Bayern- für die dortigen Verhältnisse recht gut aber halt kein Abitur und auch was den Schnitt betrifft immernoch von Mannheim weit entfernt ) irgendne möglichkeit gegeben hätte mir die beste Uni auszusuchen
( frecherweise gibt es sogar ne recht angesehne FH die einfach Abitur vorraussetzt und einen auch mit 1.0 Fachhochschulreife nicht nimmt ) weil ich sagen wir nen Bayrisches Abitur mit 1.0 gehabt hätte wäre mein weg sicher weder Ans Maximilianeum noch nach Mannheim gegangen. Sondern je nach Kostenlage meiner Einschätzung der Problematik nach Haus zu können An Unis Wie Havard Yale oder auch Oxford, vonmiraus auch ne passende französische Grand Ecole ( mein Französisch suckt so derbe das ich mich garnicht in die Situation es richtig zu können hineinversetzten kann ) aber sicher nicht nach Mannheim.

Grumel
10. November 2004, 08:40
Die Sache mit der Kapatzitätsklage mag keine Garantie für nen Studienplatz sein, finde es aber trotdem ne Sauerei das sowas oft genug klappt. Und natürlich gibt es ganz am Ende für die paar Studienplätze die wirklich in aller aller letzer Sekunde abgesagt werden noch das Losglück. Von daher ist es sicher sinvoll je nach Finanzlage der Eltern auf Studienplatz zu klagen oder sich zumindest mal einfach an seienr Traumuni zu bewerben auch wenn die Chancen nahe Null sind, aber mal ehrlich darauf baun kann man nicht von daher egal.

Aber die Sache mit dem Rechtsanspruch der ja für jede Uni Gilt hat eben auch ne andere Seite. Nämlich das die Bedingungen an den einzelenen Unis sich garnicht so extrem Unterscheiden können, weil sonst eben wirklich jede Kapazitätsklage, auch mit nem bezahlbaren Anwalt erfolgreich wäre.

Beli2
10. November 2004, 15:31
LoL ich halte gerade den Zulassungsbescheid der TU Berlin für BWL in meinen Händen, die Kapazitätsklage hatte Erfolg !!!!111

Und das obwohl ich nicht mal zum Klagen gekommen bin, die einstweilige Anordnung hat gereicht und die haben den Schwanz eingekniffen.zickezackezickezackehrhrhrhr

Kostenpunkt: 30 Euro

BeaviS3
10. November 2004, 16:43
Kann zu dem Thema nicht viel sagen, da ich selbst noch nicht studiere.

Mit Abitur schlechter als 1,8 brauchst du dich aber in Mannheim nicht bewerben, ist sinnlos.

Sagt zumindest eine Bekannte, die dort BWL studiert.

CraZyYoDa
10. November 2004, 16:44
lol beli ich habe mich mit der materie einigermassen auseinandergesetzt weil ich erstaunt war das sowas klappt und der vater vom freund der solche klagen macht,meinte er hat erfolgschancen von 90% und ich glaube der weiss was er sagt..

Grumel
10. November 2004, 18:00
Und hat er auch gesagt wiviel er verlangt ? Oder wie oft er gleich gesagt hat man soll erst garkeine Klage versuchen ?

Ein Prolbem is voralem so nen spezialisierter Anwalt is verdammt teuer. Und ja ehrlich gesagt es kotzt mich an wenn Jemand der so mit ach und Krach mit mindestens 2 maligem widerholen am leichtesten Privatgymnasium der Stadt nen abi grade noch geschafft hat dann mit Kapazitätsklage medizin studieren kann.

Beli2
10. November 2004, 18:04
Ehm, wofür braucht man bitte für eine Kapazitätsklage einen Anwalt, du füllst 2 Zettel aus und das wars.

Kannst hier nachlesen: http://asta.tu-berlin.de/referate/hopo/nc.html

Ein Anwalt kann auch nicht mehr tun, das hat mir ein Anwalt gesagt.

CraZyYoDa
10. November 2004, 18:49
Ich finde das auch nicht richtig andererseits hatte mein cousin ein abi von 3.0 und hat Lebensmittelchemie doktor mit auszeichnung gemacht,und solche leute würde man mit starren verfahren nicht mehr bekommen :/

ddv
10. November 2004, 18:52
Vielleicht kommen die Menschen ja irgendwann dahinter, dass Schulnoten doch kein wirklicher Gradmesser für Leistungsfähigkeit ist, aber das dauert wohl noch etwas...

Maderix
10. November 2004, 19:05
Original geschrieben von Beli

Abgesehen davon sorgte letztes Jahr auch die Uni Ulm für Furore, als sie 50 Kläger nachträglich exmatrikulierte, weil sie im Nachhinein nachweisen konnte, dass alle Kapazitäten ausgereizt waren.

jepp, ging hier ziemlich heiß in den Medien rum. Finds cool, dass die Uni dagegen geklagt hat. Das waren alle so Muttersöhnchen Prolls deren Eltern sauviel Geld für Top Anwälte ausgegeben haben um sich damit einzuklagen ^^

Grumel
10. November 2004, 19:18
Hm las mich überlegen. Schulnoten sind also kein guter Leistungsmesser. Richtig! Also könnte man alternativ fachbezogene Aufnahmeprüfungen machen und / oder im allgemeinen auch mal schneller mit mehr Geld für Unis und mehr angebot reagieren.

Aber halt da gibts ja ne noch bessere Alternativ. Wir lassen einfach die Studieren die den besten Anwalt haben! Das sagt ja soviel mehr aus.

CraZyYoDa
10. November 2004, 19:52
fachbezogene aufnahmeprüfungen sagen mal nicht soviel aus da matheunterricht in bl ohne zentralabitur stark lehrerabhängig ist und dadurch riesennachteile entstehen würden

BigBadWolf
11. November 2004, 01:07
Original geschrieben von BeaviS
Mit Abitur schlechter als 1,8 brauchst du dich aber in Mannheim nicht bewerben, ist sinnlos.

Sagt zumindest eine Bekannte, die dort BWL studiert. die frage bei diesen top-unis oder unis mit super ruf ist für mich immer, ob das ganze - wie in deinem beispiel - auch berechtigt ist. sind da nur die studienbedingungen geiler und das wird eben den clevereren leuten lieber angeboten oder sind die ansprüche _wirklich_ höher? merkt man also, dass dort ne ganze menge leute sitzen, die mehr auf'm kasten haben als der durchschnittliche 3.0er gymnasiast (ja killt mich, noten sind nix...alle, die das sagen, sind scheisse, danke)? muss man härter für gute ergebnisse arbeiten?

oder is einfach nur - ok, du bist drin, jetzt ist das studium genauso schwer wie überall anders, aber eigentlich doch leichter, weil bessere voraussetzungen??

€: @yoda: du bist nen witzbold...dafür ist abi ohne zentralabi auch seeeehr stark lehrerabhängig und der absolute witz schlechthin in einigen bundesländern! natürlich muss nach fächerspezifischen tests vorgegangen werden...man muss doch wissen, was die leute können und was nicht, und nicht was sie können könnten oder was weiss ich für'n müll. außerdem sollte es eh überall zentralabi geben. das ist sowieso die größte scheisse in deutschland, punkt

BeaviS3
11. November 2004, 11:24
Original geschrieben von BigBadWolf
die frage bei diesen top-unis oder unis mit super ruf ist für mich immer, ob das ganze - wie in deinem beispiel - auch berechtigt ist. sind da nur die studienbedingungen geiler und das wird eben den clevereren leuten lieber angeboten oder sind die ansprüche _wirklich_ höher? merkt man also, dass dort ne ganze menge leute sitzen, die mehr auf'm kasten haben als der durchschnittliche 3.0er gymnasiast (ja killt mich, noten sind nix...alle, die das sagen, sind scheisse, danke)? muss man härter für gute ergebnisse arbeiten?

oder is einfach nur - ok, du bist drin, jetzt ist das studium genauso schwer wie überall anders, aber eigentlich doch leichter, weil bessere voraussetzungen??


Gute Überlegung, leider kann ich dir dazu nix sagen. :D

Aber ich frag bei Gelegenheit nochmal meine Bekannte, wie sie zu dem Thema steht.

DFDS-Baene
11. November 2004, 12:42
Also da ich in Mannheim studiere (zwar kein BWL, aber immerhin etwas anderes :D) kann ich auch etwas meinen Senf abgeben, vorallem da ich schon 4 Jahre dort bin :bored:

Die Uni ansich ist super. Im studienbüro lässt man sich genug Zeit die Studenten zu beraten, das Mensa essen ist in Ordnung und auch die Räume sind größtenteils in Ordnung, bzw. werden gerade renoviert. Mannheim hat ausserdem den Vorteil viel von Firmen wie SAP oder der BASF gefördert zu werden, wo schon bei gelegenheit mal 20 Millionen für die Verbesserung der Bibliothek rausspringen :eek3: Auch ist auf dem Gelände des neben der Uni befindenden Eisstadions (wo noch die Mannheimer Adler spielen) eine Topmanager Akademie geplant. Die Gelder dafür liegen schon bereit - man wartet nur noch, dass es losgehen kann...

Zum Studium ansich: Mannheim leidet in meinen Augen in seinen starken Bereichen (BWL, VWL, Politik, Soziologie, Psychologie) an Größenwahn. Sie haben wirklich gute Professoren, doch auch diese haben einen entsprechend hohen Anspruch. Es gibt wohl nicht gerade viele Skrupel den ein oder anderen zu entfernen (Zitat: 2/3 von ihnen sind nach 3 Semestern eh nicht mehr hier).
Die Uni versucht ihren Standard nicht nur zu halten sondern höher zu schrauben. Des öfteren wirste eine Änderung der Studienordnung über dich ergehen lassen müssen. Also gute Nerven solltest du auf jedenfall haben.

Was dich sonst noch erwartet sind vorallen in den ersten Semestern überfüllte Höhrsääle (laufe immer am "Auquarium" in dem die BWLer drinsitzen vorbei und ich möchte ehrlich gesagt nicht mit ihnen tauschen) und natürlich eine Uni an der 2/3 aller BWL studieren. Außerdem solltest du schon einiges bezüglich Mathematik/Statistik auf dem Kasten haben, denn das wird in Mannheim groß geschrieben - egal was du studierst (habe selbst in Geschichte Statistik gebraucht...)

Die Umgebung von Mannheim ist eigentlich auch recht lukrativ. Du bist innerhalb von 40 Minuten fast überall in der Region. Sei es nun im alten Speyer (2. oder 3. älteste Stadt Deutschlands), Kaiserslautern zum Fussballschauen, oder dem schönen Heidelberg - mit der S-Bahn kommst du schnell ans Ziel.
Ansonsten erwarten dich viele Kneipen und das 7. größte Ballungsgebiet Deutschlands ;)


Meine persönlicher Tipp: Falls du BWL studieren möchtest, versuch über VWL dort hineinzurücken. Bist du ersteinmal in der Uni fällt ein interner Wechsel leichter und viele Kurse haben die BWLer und VWLer eh gemeinsam.


Meine persönliche Meinung: Wenn du nicht überzeugt bist einen sehr guten Studienabschluss hinzulegen, lass BWL bleiben. Es ist mittlerweile an jeder dt. Hochschule überlaufen und ich bezweifle, dass der Markt genug Arbeitsplätze für Leute, die sich nur auf Gewinnmaximierung (im Gegensatz zur VWL) nicht in diesen Mengen gebraucht werden. Es studieren einfach zu viele.
Daher ruht auch der Spruch "BWL studiert jeder Depp" oder "Jeder der keien Ahnung hat was er studieren will, studiert BWL, bzw. versucht es." Falls du leiber die Worte meines Soziologieprofs hören willst: "BWL ist etwas, dass durchaus auch für Hauptschüler geeignet wäre" :D (man sieht die internen Fehden in der Uni...). Letztendlich ist es deine Entscheidung.

Grumel
11. November 2004, 12:58
Naja die Arbeitsmarktaussichten sind für BWl ziemlich gut. Auf jedenfall wesentlich besser als bei Geschichte und auch als bie VwL. Naja ich studier trotzdem lieber vwl. Das in Mannheim die Vorlesungen genauso überfüllt sind und man Qualität scheinbarnur duch aussortieren erreichen will / kann bestätigt eigentlich meine Ansichten.

Das is eigentlich das gegenteil von ner guten oder auch Eliteuni. Normalerweise sollte es eher so gehn:

Wir haben euch ausgesucht wir wissen das ihr gut genug seid um unsere hohen Ansprüche zu erfüllen, und wir werden alles menschenmögliche tun damit ihr sie auch erfüllt, und wirklich jeder von Euch wird seinen Abschluss schaffen wenn er nicht total stinkfaul ist.

hasuobs
11. November 2004, 13:12
Das jeder BWL studiert, heißt meiner meinung nach gar nichts!
Es kommt sehr auf den schwerpunkt an.
Wer natürlich rechnungswesen/besteuerung oder marketing als vertiefungsfach wählt, wird es sehr schwer haben einen job zu finden.
aber das geile an BWL ist, dass es wirklich tausend bereiche gibt, in denen man sich spezialisieren kann.
wenn man es also richtig anpackt, hat man sehr gute chancen, einen lukrativen job zu bekommen.

r4nta
11. November 2004, 21:58
Zwischenfrage: Bringen vorkenntnisse was? Ich habe nämlich Wirtschafts LK, das sind am Ende dann 3 Jahre Wirtschaft die ich bei einem bwl studium vorraus wäre. Ich bin okay in der Schule ( wird wohl 2,0er abi oder so) denkt ihr man kann durch sone vorausbildung da erstmal easy rangehen oder ist das Schulwissen nach nem Monat aufgebraucht?

BigBadWolf
12. November 2004, 00:45
Original geschrieben von Grumel
Naja die Arbeitsmarktaussichten sind für BWl ziemlich gut. Auf jedenfall wesentlich besser als bei Geschichte und auch als bie VwL. Naja ich studier trotzdem lieber vwl. Das in Mannheim die Vorlesungen genauso überfüllt sind und man Qualität scheinbarnur duch aussortieren erreichen will / kann bestätigt eigentlich meine Ansichten.

Das is eigentlich das gegenteil von ner guten oder auch Eliteuni. Normalerweise sollte es eher so gehn:

Wir haben euch ausgesucht wir wissen das ihr gut genug seid um unsere hohen Ansprüche zu erfüllen, und wir werden alles menschenmögliche tun damit ihr sie auch erfüllt, und wirklich jeder von Euch wird seinen Abschluss schaffen wenn er nicht total stinkfaul ist. grumel...du und deine ansichten werden mir immer sympathischer

@beavis: jo, würd mich mal interessieren. gerne auch von anderen, die an unis studieren, die für ihren bereich als top-uni verschrien sind. eigentlich interessiert mich bwl nen dreck, aber dieses top-uni geseiere interessiert mich eben doch...auch und vor allem auf anderen gebieten. also - ist bio oder medizin in heidelberg oder tübingen so geil/schwer/fordernd/super voraussetzung? oder psycho in konstanz? oder chemie in münchen oder was weiss ich...

wäre auch mal thx, wenn man nen welche uni ist auf welchem gebiet top und angesehen guide irgendwo herbekommen könnte...ob's nun auf einem dieser ratings basiert oder nicht, kratzt mich net.

Benrath
12. November 2004, 00:59
Original geschrieben von r4nta
Zwischenfrage: Bringen vorkenntnisse was? Ich habe nämlich Wirtschafts LK, das sind am Ende dann 3 Jahre Wirtschaft die ich bei einem bwl studium vorraus wäre. Ich bin okay in der Schule ( wird wohl 2,0er abi oder so) denkt ihr man kann durch sone vorausbildung da erstmal easy rangehen oder ist das Schulwissen nach nem Monat aufgebraucht?


unser prof meinte in inverstionslehre , dass alle die schon ne ausbildung gemacht haben oder auf Wirtschaftsgymnasien waren , ihr halbwissen vergessen sollen, weil das halt mit dem stoff der an der uni gemacht wird nix zu tun hat

Busta_inaktiv
12. November 2004, 01:41
Ein Jahr Pause + Zivi = 4 Wartesemester, oder? Lässt deinen NC schon besser aussehen...
Ansonsten, mach' es wie alle anderen, nun da quasi alle Studiengänge zulassungsbeschränkt sind: bewirb' dich ÜBERALL. Danach machst du hier noch einen Thread auf: "Wo soll ich mich einschreiben?".

Wie hier bereits gesagt wurde ist der persönliche Einsatz zunächst einige Dimensionen wichtiger als die Uni - zumindest auf deinem/unserem Niveau, jenem der Nicht-1.x-Schüler.
Wenn du nach einem Semester Vorlauf nur noch ausgezeichnete Noten sammelst mache dir Gedanken um einen Uniwechsel. Andernfalls hättest du auch in Mannheim wahrscheinlich keine Spitzennoten erreichen können... Nebenbei gilt ein Wechsel auf angesehene Universitäten als weitaus leichter als eine Erstimmatrikulation an selbigen.

TheDid
12. November 2004, 02:09
Original geschrieben von r4nta
Zwischenfrage: Bringen vorkenntnisse was? Ich habe nämlich Wirtschafts LK, das sind am Ende dann 3 Jahre Wirtschaft die ich bei einem bwl studium vorraus wäre. Ich bin okay in der Schule ( wird wohl 2,0er abi oder so) denkt ihr man kann durch sone vorausbildung da erstmal easy rangehen oder ist das Schulwissen nach nem Monat aufgebraucht? ich weiss net, was ir im wirtschafts lk dranhabt...wenn du das etwas detallierter schildern koenntest, dann kann dir vielleicht eine antwort gegeben werden.

ForJJ
12. November 2004, 09:36
ich komm aus Tübingen, aber kA wie BWL hier ist. Ein Freund von mir studiert das da( 10 oder 11 Semester ^^ ) kann den mal fragen falls du interesse daran hast Fredy? Aber kA ob du überhaupt bock auf Tübingen hast :p Is ne reine Studenten Stadt, sehr schöne Stadt, viele Kneipen / Kaffees aber keine Disco (zumindest nichts gescheites :p ) aber Stuttgart ist nicht weit (keine halbe Stunde).

Falls ich mal mit dem reden soll schreib in icq^^

BeaviS3
12. November 2004, 11:10
Original geschrieben von nK)Hero

Die Umgebung von Mannheim ist eigentlich auch recht lukrativ. Du bist innerhalb von 40 Minuten fast überall in der Region. Sei es nun im alten Speyer (2. oder 3. älteste Stadt Deutschlands)


:top2:

Hauptstadt von Deutschland war Speyer auch mal :top2:

Meine Heimatstadt bietet überdies noch einen Dom und eine tolle Innenstadt mit vielen Bars.

NeDfLaNdErS
12. November 2004, 11:24
´Elite´ Unis leben eindeutig von Ihrem Namen. Anderen Stoff koennen die auch nicht durchnehmen...

ReWe ist ReWe egal ob in GI oder MA...

Nur weil die Durchfallquoten höher sind als woanders heisst das noch lange nicht das der Stoff anspruchsvoller ist. Jeder Prof kann ein einfaches Thema so komplizieren das 80% Durchfallquote gar kein Problem ist.

ElBollo
12. November 2004, 13:37
Jetzt muss ich auch doch mal zumindest ein wenig eine Lanze für Mannheim brechen.

Ich denke nur der Name macht eine Eliteuni nicht aus... vielleicht macht es einen kleinen selbstverstärkenden Effekt aus weil einige da vielleicht unbedingt hinwollen weil es halt Mannheim ist, imho ist das aber eine Minderheit.

@Ned_Flanders:
Sicherlich kann auch Mannheim das Rat nicht neu erfinden, wohl wird dort aber mehr Stoff im BWL-Grundstudium gemacht als an anderen Unis. Vergleichbare Infos dazu habe ich z.B. zwischen Mannheim und Hamburg oder Frankfurt. In HH wird im Fach KER (ist dort ein Unterfach von BWL3 afaik) die innerbetriebliche Leistungsverrechnung nur angekratzt, wobei die in Mannheim bereits im Grundstudium voll ausgereizt wird und absolut Klausurrelevant ist.
Das ist zumindest in BWL in einigen Fächern so, dass man ein breiteres BWL-Allgemeinwissen in MA mitbekommt als in einigen anderen Unis in denen es vergleichbares Wissen nur in der Hauptsudiumsvertiefung bekommt!

Zu den Durchfallquoten kann ich nur sagen, ja sie sind hoch, aber ich glaube das ist an anderen Unis auch so, allerdings kann man das ja auch nur schwer vergleichen.

Was ich aus eigener Erfahrung mitbekommen habe im Mannheimer Grundstudium ist eine Sache die mir aufgestoßen ist:

Ist gibt im Grundstudium kein Punkt an dem man sagen kann, jetzt habe ich genug gelernt für Note xyz, meistens sind die Klausuren so heftig, das man (zumindest als Normalsterblicher wie ich es nunmal bin) immer hoffen muss, mehr als 60% der anderen gelernt zu haben um die Klausur durchs Rundungsrauschen noch zu bestehen.
Das nervt, weil es die Ellbogenmentalität oft prägt (ich helf dem jetzt nicht sonst ist der Punktemäßig vielleicht besser als ich und kommt durch wobei ich durchfalle).

Das Mannheimer Umfeld ist meines Erachtens jetzt nicht so toll als das man es als elitär bezeichnen könnte, vielleicht ändert die Elite-Uni in der Uni daran ja was (wie Hero schon geschrieben hat). Das ein großes Firmeneinzugsgebiet besteht, da gebe ich Hero voll recht. (Allerdings hat nicht die SAP den Bibliotheksumbau gesponsort, sondern die Hasso Plattner Stiftung die er zwar mit Gewinnen aus der SAP Gründen konnte, aber letztlich Plattners Privatvermögen ist / war).

Ciao
Bollo

NeDfLaNdErS
12. November 2004, 13:55
Nun gut. Natuerlich kann man mehr oder weniger intensiv an den Stoff rangehen. Ob sich das jetzt allerdings auf eine gesamte Uni pauschalisieren laesst ist die Frage.

Der Stoff Inhalt ist Proffesoren abhänig. Er entscheidet wie intensiv und ins Detail er in seinem Fach gehen will. Kann natürlich sein das sich gerade in MA die Prof versammelt haben die ALLES ganz genau machen wollen. Arme Studenten sag ich dann nur :)

Wie sinnvoll es ist alles ganz genau im Grundstudium durchzukauen steht wieder ganz woanders.

Warum gibt es denn dann Schwerpunkte im Hauptstudium? Man spezialisiert sich auf seine Interessen/Staerken.

Ich z.B. hatte/habe als Schwerpunkte Marketing und Wirtschaftsinformatik. Was meinst Du wie sehr mich ReWe oder Steuern jetzt noch Interessieren? Was einen nicht interessiert vergisst man noch schneller als man es gelernt hat...

Konkurrenzkampf kenne ich wirklich nicht. Hier hilft jeder jedem und die Prof geben Dir ohne Zögern sogar Ihre Privat Nummer bei Fragen.

Eine gute Studienatmosphäre empfinde ich schon als wichtig. Das werden die haertesten 4-5 Jahre deines Lebens wenn du jeden Tag unmotiviert und gestresst in deine UNI/FH tigern musst...

ElBollo
12. November 2004, 14:10
Wie recht Du nur mit Deinem letzten Satz hast, für mich war das Grundstudium wahrlich alles andere als die schönste Zeit meines Lebens! :(

Das war wirklich hart, andererseits ist es im Hauptstudium schon viel angenehmer geworden, wahrscheinlich aber auch weil ich Wirtschaftsinformatiker bin und dadurch schon viele Dinge gemacht habe die Ihr BWLer nicht so ausführlich (auch in MA als BWLer nicht ;) ) wie wir machen. Da ich 2 WIFO Lehrstühle gewählt habe die auch BWLer mache ist das jetzt relativ entspannt.

Sicherlich hst Du recht, das Dich Rechnungswesen bei Deiner Spezialisierung nicht weiter mehr interessiert, aber sehe es so:
Wenn Du Dich irgendwann mal selbstständig machen willst wirst Du mit der gesamten BWL-Materie wieder konfrontiert. Gerade am Anfang musst Du da ja dann fast alles alleine machen, dann kann so eine breite Ausbildung im GS viel wert sein.
Zudem gibt es in kleineren Firmen (Mittelstand) ja oft Posten, die mehrere BWL-Disziplinen auf einmal abdecken, nehmen wir an eines davon ist Deine Spezialisierung (Finanzen, Personal, Rechnungswesen, traditionell auch EDV wird ja immer gerne zusammengelegt) da hilft Dir ein breites Basiswissen ja auch ungemein.

Und weiterspezialisieren geht ja immer, meine Spezielle BWL hat zum Beispiel die Pflichtmodule:
Strategische Führung,
Produktionsmanagement
System Dynamics

Die ersten 2 haben auch noch viel Wdh. aus dem Grundstudium drinnen was den Stoff angeht aber das ist ja nicht unbedingt verkehrt...

Modul 3 aber z.B. ist was komplett neues, was es so im Grundstudium nie gab, diese Mischung finde ich perfekt.

Aber so richtig ob MA toll oder nicht wahr kann ich wohl endgültig erst in 10 Jahren beurteilen!

Ciao
Bollo

NeDfLaNdErS
12. November 2004, 14:19
Leider haben gerade die Fächer ReWe, Steuern ,im Prinzip alles was irgendwie mit Gesetzen und dem Staat zu tun hat, eine extrem kurze Haltbarkeit. Was Du vor 5 Jahren gelernt hast, ist u.U. längst Geschichte und bringt Dir dann auch nicht mehr viel in der Praxis.
Aber hast schon recht. Ist schon gut alles mal gehört zu haben. Wie intensiv notwendig ist, nuja... Ansichtssache.

Für Steuern z.B. hab ich 4 (jaja ich weiss :( ) Anläufe gebraucht, was zur Folge hatte das ich jedesmal in die Vorlesungen gehen musste um die neuesten Entwicklungen nicht zu verpassen. (Unsere Profs prüfen seeeeeehr gerne aktuelle Themen).


Einer der Lieblingssprüche unter Studenten ist nicht umsonst:

Du musst nicht alles wissen, Du muss nur wissen wo es geschrieben steht.


auch bei Klausuren sehr passend :angel:


P.S. Jemand Langeweile und willig eine Dipl. Arbeit für mich zu schreiben? 100 Seiten Marketing Online Kommunikationspolitik?

:8[:

Grumel
12. November 2004, 14:34
Der "Trick" an Mannheim dürfte wahrscheinlich der sein, das es zumindest beim Diplom nicht schwerer ist gute Noten zu haben wie anderswo. Der abschluss ist aber sicher bei so manchem Personlchef angesehner.

r4nta
12. November 2004, 16:37
Original geschrieben von The Did
ich weiss net, was ir im wirtschafts lk dranhabt...wenn du das etwas detallierter schildern koenntest, dann kann dir vielleicht eine antwort gegeben werden.

Naja wir machen alles mögliche, fing an im grundkurs mit Doppelter Buchführung, Angebots und Nachfragekurven, Wirtschaftsrecht und alles mögliche über Marktformen, Arbeitsteilung, Konjunktur etc. Im LK hatten wir bisher erst so Wirtschaftsethische Sachen wie die Marxsche Arbeitswertlehre. Zudem noch Gossensche Gesetze und allerlei kleine Sachen. Momentan machen wir Kostentheorie, grafisch sowie algebraisch, bei Monopolisten, Oligopolisten und Polypolisten.

Grumel
12. November 2004, 17:16
Natürlich bringts dir was. Wiviel is die andere Seite. Eher wenig. Eventuell bringt nen Mathe Lk auch net weniger^^.

TheDid
12. November 2004, 20:38
Original geschrieben von r4nta


Naja wir machen alles mögliche, fing an im grundkurs mit Doppelter Buchführung, Angebots und Nachfragekurven, Wirtschaftsrecht und alles mögliche über Marktformen, Arbeitsteilung, Konjunktur etc. Im LK hatten wir bisher erst so Wirtschaftsethische Sachen wie die Marxsche Arbeitswertlehre. Zudem noch Gossensche Gesetze und allerlei kleine Sachen. Momentan machen wir Kostentheorie, grafisch sowie algebraisch, bei Monopolisten, Oligopolisten und Polypolisten. ich glaub, das wird dir nix bringen...das is alles moegliche, aber halt nur angerissen.

2kewl4you
12. November 2004, 23:28
Ich studier Wiwi und bis jetzt hab ich nichts neues gelernt sondern nur die alten Sachen wiederholt (WG; BWL + VWL LK)


mfg
2k4u

sTyLe
23. November 2004, 18:16
Ich grab den Thread nochmal aus, weil es seit kurzem die neuen Spiegel-Rankings gibt:
Rankingtabelle BWL (http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,grossbild-409422-329133,00.html)
Die besten Betriebswirte (http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,329133,00.html)
Gesamtergebnis der Spiegel-Umfrage (http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,328679,00.html)

Interessant ist, das alle "Elite"-BWL-Fakultäten an Privatunis sind. Was man jetzt davon hält bleibt jedem selber überlassen, scheinbar aber bilden sich nach amerikanischem Vorbild schon "Elite-Unis".