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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wenn ihr Morgen in den USA wählen müsstet ...



Brainbug
03. Oktober 2004, 18:59
Original geschrieben von ahja
das kleinere übel --> kerry

Carnac
03. Oktober 2004, 19:16
der heisst ralph nader -_-

Chnum
03. Oktober 2004, 19:23
also ich hab mich nicht mit den "wahlprogrammen" von den herren beschäftigt, aber das allgemeinwissen über die herren verbietet eine wiederwahl von bush

Scorpionking
03. Oktober 2004, 19:30
Bush nichtmehr.
Kerry wird wie gesagt das kleinere übel sein und den anderen Herr kenn ich nicht :)

nSKNightmare
03. Oktober 2004, 20:18
Original geschrieben von ahja
das kleinere übel --> kerry

so seh ich das momentan auch :cry:

Chnum
03. Oktober 2004, 20:26
ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird.
aber ich weiß, dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll.

TheDid
03. Oktober 2004, 20:49
daemlicher poll...dass der in deutschland klar ausgeht, ist dorch logisch.

ToDesRiTTeR
03. Oktober 2004, 23:19
Aus Überzeung: Nader
Aus taktischen Gründen: Kerry

aMrio
04. Oktober 2004, 10:02
was wollt ihr alle mit kerry?

der typ ist erst seit einigen wochen gegen den irakkrieg (als er sich endlich irgendwo von bush abgrenzen mußte), aber:

- er sagt er hat kampferfahrung und weiß besser wie man den irakkrieg beendet
- er greift offen in seinen wahlkampfreden nordkorea und den iran an (von wegen daß die usa dort wegen bush nicht "erfolgreich" waren)
- ihm gehen die heimatschutzbemühungen von bush nichtmal annähernd weit genug

==============

-> pro nader / enthaltung / auswanderung

aMrio
04. Oktober 2004, 10:12
Original geschrieben von ParalyZe
ich würde kerry wählen weil:
1. bush is mir unsympathisch und
2. er hat viel zuviel verzapft siehe irak etc.

kerry war ebenso wie bush für den irakkrieg, und jetzt?

Smarty
04. Oktober 2004, 10:21
Ich wähle zwar ab und zu Grün, wer in den USA aber Nader wählt, der hat das Wahlsystem nicht verstanden. Jede Stimme für Nader ist eine Stimme weniger für Kerry.

Shihatsu
04. Oktober 2004, 10:23
kerry "wusste" nix von den nichtvorhanden biowaffen, und jetzt?

nich gleich angegriffen fühlen, worauf ich hinaus will ist folgendes:
hätte könnte wollte wäre zählt net. kerry hats net gemacht sondern gwb. taten zählen, das ist alles.

Smarty
04. Oktober 2004, 11:28
Original geschrieben von [AMB]Claw


Kannstes auch umgekehrt sehen:
Jede Stimme fuer Kerry ist eine Stimme weniger fuer Nader. Also dieses Argument finde ich doch ziemlich schwach.
Bist du ein bisschen beschränkt, oder tust du nur so?
Die überwältigende Mehrheit der Nader-Wähler hätte lieber Kerry als Bush zum Präsidenten.

Btw: Wer ernsthaft meint, Bush wäre besser für uns und die Welt als Kerry, hat entweder nicht die geringste Ahnung, oder einen Dachschaden. Bush ist eine Marionette. Eine Marionette seiner Partei und seiner Berater, sowie natürlich der Industrie. Bush entgleisten die Gesichtszüge beim ersten Fernsehduell mehr als einmal. Bush kann sich nicht ausdrücken. Bush hat den Intellekt eines 16-Jährigen. Bush ist ein Schmarotzer und Drückeberger (Militär und Studium). Bush hat keine Ahnung was Kultur ist. Bush ist drauf und dran wichtige internationale Gemeinschaften zu zerstören. Wer Bush einmal wirklich frei reden hören hat, der weiß, dass der kein Präsident der mächtigsten Nation der Welt sein darf.

0Smacks0
04. Oktober 2004, 11:54
War das nicht so:

In jedem Bundesstaat wird gewählt, der mit den meisten Stimmen bekommt den Zuschlag und die Stimmen der Wahlmänner zugeteilt? Dann hat ein Nader doch kaum ne Chance überhaupt einen Sitz im Kongress zu bekommen, oder?

aMrio
04. Oktober 2004, 12:29
Original geschrieben von Smarty

Btw: Wer ernsthaft meint, Bush wäre besser für uns und die Welt als Kerry, hat entweder nicht die geringste Ahnung, oder einen Dachschaden. Bush ist eine Marionette. Eine Marionette seiner Partei und seiner Berater, sowie natürlich der Industrie. Bush entgleisten die Gesichtszüge beim ersten Fernsehduell mehr als einmal. Bush kann sich nicht ausdrücken. Bush hat den Intellekt eines 16-Jährigen. Bush ist ein Schmarotzer und Drückeberger (Militär und Studium). Bush hat keine Ahnung was Kultur ist. Bush ist drauf und dran wichtige internationale Gemeinschaften zu zerstören. Wer Bush einmal wirklich frei reden hören hat, der weiß, dass der kein Präsident der mächtigsten Nation der Welt sein darf.

was ist besser: ein dummer kriegstreiber oder ein intelligenter? ich votiere für ersteres, da geht es wenigstens unter garantie schief ..

kerry hat im fernsehduell direkt unter anderem den iran angegriffen, unterschwellig angedeutet man hätte dort angreifen (und siegen) sollen und nicht im irak (nachdem er 2 jahre lang pro irak krieg war) .. was ist an kerry also bitte besser?

Smarty
04. Oktober 2004, 13:16
kerry hat im fernsehduell direkt unter anderem den iran angegriffen, unterschwellig angedeutet man hätte dort angreifen (und siegen) sollen und nicht im irak (nachdem er 2 jahre lang pro irak krieg war) .. was ist an kerry also bitte besser?
Ich glaube du hast nicht genau zugehört. Kerry hat immer und immer wieder betont, dass Waffeninspektionen wichtig sind, dass Krieg das allerletzte Mittel sein muss ("und zwar wirklich, nicht so wie Bush es vorgegaukelt hat"), dass er auf jeden Fall die Internationale mit einbeziehen will. Ergo:

a) Die Chance, dass Kerry einen Irankrieg beginnt, ist geringer als die, dass Bush es tut
b) Kerry wird dabei Stimmen aus Europa & Co. nicht ignorieren.

Das ist besser an Kerry.

Übrigens genauso auf Nordkorea übertragbar.

aMrio
04. Oktober 2004, 13:32
Original geschrieben von Smarty

Ich glaube du hast nicht genau zugehört. Kerry hat immer und immer wieder betont, dass Waffeninspektionen wichtig sind, dass Krieg das allerletzte Mittel sein muss
[..]
Übrigens genauso auf Nordkorea übertragbar.

ach, wenn er sagt "nordkoreas atomwaffenprogramm" dann redet er von inspektionen die herausfinden sollen ob es ein atomwaffenprogramm gibt? alles klar :stupid:

Shihatsu
04. Oktober 2004, 13:35
geh doch mal auf den kern des postings ein anstatt aus einer aussage gleich wieder son angriff zu machen :)

Smarty
04. Oktober 2004, 13:58
Original geschrieben von Antrax

Europa?

Europa, mit Ausnahme Deutschland's und Frankreich's, stand ganz klar hinter Bush!
Genau. Die Spanier, (die Italiener), die Griechen, die Briten und Iren, sowie die Russen (damit haben wir schon die überwältigende Mehrheit aller Europäer) wollten unbedingt in den Irak und sind eher für bush als für kerry. ich zitiere hier einfach ein weiteres mal die - sicherlich nicht repräsentativen - Seite www.betavote.com

Smarty
04. Oktober 2004, 15:49
nwiefern waere Al Gore jetzt ploetzlich wieder besser gewesen? Sowohl Demokraten als auch Republikaner machen doch den selben Unsinn, musst nur mal schaun was Clinton alles gemacht hat.
Äh, ja. NEIN! Absoluter Dummfug. Siehe viele Posts, die weiter oben stehen.


http://mfile.akamai.com/8082/wmv/de...faces/faces.asx Genau das meinte ich oben. Einfach krass, wie Bush sein Gesicht entgleist. Übrigens dachte er wohl, dass das niemals mehr als die Leute im Saal erfahren würden (in den Regeln der TV matches steht, dass immer nur der Kandidat im Fernsehen gezeigt werden darf, der gerade redet).

Smarty
04. Oktober 2004, 16:33
War auf 'Dems und GOP machen das gleiche' im Allgemeinen bezogen.

Clinton hat btw. keinen Irakkrieg angefangen, er hat ihn nur so immer mal wieder bombardiert.. was gereicht hat. Clinton ist NK sehr viel näher gekommen, Clinton hat das Kyoto-Protokoll unterzeichnet. Clinton hat das Staats-Defizit in ein Rekord-Plus gedreht (Bush wieder zurück in ein Rekord-Minus). Die Liste ist lang.

Clawg
04. Oktober 2004, 21:26
Original geschrieben von [buendig]
der mainstream begriff ist doch vollkommen schwammig. ich sehe nicht das du eine nachvollziehbare grenze ziehst zwischen "korruptem mainstream theater" und "ehrlichem underground". es gibt sehr wohl unterschiede zwischen beispielsweise "spiegel" und "das goldene blatt" , und beide werden eine andere sicht der realität geben.
mich stört einfach diese anklagende grundhaltung, die ständig eine bewusste manipulation "der massen" suggeriert.


Sie kann genauso unbewusst geschehen. Wenn eine Tageszeitung tagtaeglich das berichtet, was bestimmte Organisationen an die Presse weitergeben, wo ist dann der Gehalt des Mediums? Ein Medium moechte doch moeglichst serioes wirken. Also werden Leute zitiert, eine eigene Meinung ist da selten dabei, geschweige denn ein Verknuepfen von verschiedenen Ereignissen. Es muss keinesfalls sein, dass der Spiegel 'luegt', die Frage ist nur, welche Quellen er benutzt. Wenn der Spiegel das Pentagon, eine US-Studie oder das weisse Haus zitiert, ist das natuerlich nicht direkt Meinung des Spiegels, der Spiegel hat aber die Quelle ausgewaehlt und rechnet ihr sehr hohe Glaubwuerdigkeit zu. Bis zu dem Punkt ist noch keinerlei Kontrolle ausgeuebt, das ist normale Berichterstattung.
Dann kommen aber noch finanzielle Beziehungen mit hinein. Glaubst du Der Spiegel wuerde jetzt ein Sonderheft mit einer Hetzkampagne gegen Kerry starten, wenn man die Umfragen betrachtet wie beliebt Kerry ist? Selbst wenn es die 'Wahrheit' waere, der Spiegel wuerde finanziell gesehen einen derben Rueckschlag abbekommen. Es werden also schonmal eher weniger derartige Meinungen auftauchen, wobei Artikel die Meinungen vertreten sowieso eher selten sind.
Tja und der dritte Punkt ist, dass Der Spiegel Werbung fuer verschiedene Produkte macht. Wuerdest du als Firma in einer Zeitschrift Werbung machen wollen die gegen deine Anschauung oder gar gegen deine Produkte generell ist? Nein, natuerlich nicht.

Bis hierhin gilt das ganze fuer freie Nachrichtenagenturen wovon es in Deutschland zum Glueck noch einige gibt.

Was ist dann mit Aktiengesellschaften bzw. privat finanzierte Agenturen? Dahinter stehen oft auch wieder eigene Interessen. Man denke da z.B. an Rupert Murdoch oder an FOX.

Das finde ich ist das generelle Problem an Mainstream.

Und nein, ich moechte nicht suggerieren, dass die Massen mit den Medien manipuliert werden, ich sage es frei heraus:

Die Massen werden mit den Medien manipuliert.



beispielsweise dein punkt mit den "adligen": schau dir das system in den usa an. fundamentaler unterschied zu hier ist einmal, dass es keine wahlkampfkostenrückerstattung gibt, ergo wahlkämpfer traditionell über viel geld verfügen müssen. ich halte das auch nicht für optimal gelöst, aber ich denke nicht, dass diese kritik vollkommen unter den tisch gekehrt wird. tatsächlich wird man genau diesen punkt in zahllosen berichten in den von dir so geschmähten mainstreammedien wiederfinden. man kann allerdings nicht erwarten, das jeder bericht über den us-wahlkampf in einer fundamentalkritik am dortigen system mündet.


Ja, hier schon, aber nicht in den usa. Dennoch haelt man sich in den Medien an das 100% bewiesene oder offiziell zugegebene. Da wundert es einen dann wenn manche 'Nachrichten' erst 50 Jahre spaeter auch mal den Weg in die Mainstream Presse finden.
Natuerlich ist die Presse im Ausland kritischer, v.a. weil weniger kontrolliert und nicht direkt mit dem Interessen verbunden. Natuerlich kritisiert man das System in den USA, aber man schliesst doch daraus kaum irgendwelche groesseren Folgen. Mir persoenlich kam es immer so vor "Die spinnen die Amerikaner", ohne irgendwie etwas aus den Medien zu erfahren warum denn eigentlich.
Eben dieses 'warum' fehlt in den Medien. Der Grund ist simpel, einfach eine Nachricht zu berichten kostet nichts. Aber wer will schon grosse Zusammenhaenge erfahren bzw. wer liest es denn? Es werden vielleicht die Schlagzeilen gelesen und das wars. Eine intensive Diskussion findet nicht statt, es ist z.T. auch kaum machbar, will man ueber alles in der Welt in 20-40 Seiten berichten.
Warum schiffert Israel Waffen in den Iran, warum gibt der pakistanische Geheimdienst Geld an Mohammed Atta, warum? Weil jemand Geld machen wollte? Weil da ein Verrueckter drin sitzt? Tolle Erklaerungen. Fuer mich leider sehr unbefriedigend.



mit quellenkritik sind übrigens gewisse fragen an jede quelle, die man nutzt um zusammenhänge zu belegen, gemeint. fragen die man stellen muss um eine quelle einordnen zu können, um sich klar zu werden über intention, glaubwürdigkeit und welche aspekte eine quelle überhaupt abdecken kann / welche antworten man sinnvollerweise erwarten kann. das fehlt mir bei den meisten deiner links völlig. die beiden beispeile die du für das versagen deiner methode selbst anführst sind meiner meinung nach bezeichnend. deine herangehensweise ist leider offensichtlich vollkommen unwissenschaftlich, weshalb ich mir auch auf keinen fall die mühe mache jede deiner theorien zu überprüfen.

Was ja auch nicht mein Ziel ist. Wenn es mein Ziel waere, wissenschaftlich Informationen aufzubereiten wuerde ich nicht hier posten sondern wuerde sie ordnen, sie bewerten, selbst Leute befragen, oeffentliche Dokumente lesen, darueber ein Buch schreiben, eine Webseite machen etc., deshalb verweise ich auf andere Seiten die das (hoffentlich) getan haben. Eine umfangreiche Diskussion der Artikel sprengt eben den Rahmen eines Forumsgespraechs, das wuerde Buecher fuellen. Das einzige was ich hier tun kann, ist andere Leute anregen sich damit zu beschaeftigen, was in Einzelfaellen ja passiert ist. Ein weiterer Grund weshalb ich hier poste ist um die Meinungen anderer Leute kennenzulernen um zu sehen wo meine Schwachpunkte in der Argumentation noch liegen. Angefangen mich intensiv damit zu beschaeftigen habe ich etwa vor einem halben Jahr. Bis jetzt musste ich mich erstmal selbst 'ueberzeugen' :o Natuerlich habe ich vor mal alles unter einen Hut zu bringen, das braucht Zeit, ist eine gewaltige Zahl von Informationen. Ich hoffe, dass bis Ende des Jahres eine erste Version online ist :)

Entwirker
04. Oktober 2004, 23:15
Original geschrieben von [AMB]Claw
Und nein, ich moechte nicht suggerieren, dass die Massen mit den Medien manipuliert werden, ich sage es frei heraus:

Die Massen werden mit den Medien manipuliert.

lies mal bitte die definition von manipulation (z.b. hier http://de.wikipedia.org/wiki/Manipulation ) und sag bitte, ob du immernoch dieser meinung bist.

Beli2
05. Oktober 2004, 00:25
(x) Pat Buchanan

Smarty
05. Oktober 2004, 15:41
Original geschrieben von [AMB]Claw
Clinton hat Kosovo bombadiert, Clinton hat mehrmals ein Angebot anderer Laender genaue Informationen ueber Osama Bin Laden zu liefern ausgeschlagen, Clinton hat Sudan angegriffen (Naja, ne Fabrik die Medizin produziert mit ner Rakete vernichtet, London Observer Aug 23, 1998), Clinton hat Irak bombadiert und per UN Embargo ziemlich geschadet (der Zivilbevoelkerung natuerlich) obwohl man wusste, dass keine WMDs da waren, Clinton hat den 'wellfare-state' abgebaut, Clinton war im Arkansas Fall beteiligt, Clinton war der Erste der Al Qaida mit Saddam Hussein in Verbindung brachte, usw. Die Liste ist lang.
Ist ja ne tolle Liste. Unabhängig davon, dass ich den Punkt mit Osama ohne Quelle nicht glaube, vergleichst du Äpfel mit Birnen und mals schwarz-weiß.
Kosovo: UN-Mandat!
Das UN-Embargo gegen den Irak... informier dich mal! (Ich behaupte nicht, dass es nicht der Bevölkerung geschadet hat, und ich war sicherlich kein Freund des Embargos, trotzdem gehört zu dem Thema ein bisschen mehr als die Armut der Zivilbevölkerung und "Clinton hat..." sagen!)
Clinton - Al Quaeda --> Saddam: Quelle?
Clinton hat den Irak bombardiert. Er hat aber keinen Irakkrieg geplant, ihn in keinster Weise vorbereitet. Vor allem aber ist Clinton nicht planlos irgendwo einmarschiert.
Clinton hat den Welfare-Staat abgebaut? Die Demokraten standen im Wahlkampf 2000 für bessere Arzneimittelversorgung (auch für Alte). Unter Bush hat sich das Militär-Budget ver-wasweißichnicht-facht (nein, ich weiß nicht wie hoch der Faktor ist) und entsprechend weniger Geld in Bildung, Kultur usw. gesteckt. Ich glaube, "meine" Liste ist doch irgendwo ein bisschen schwerwiegender als deine. Und das ist dein Problem. Wenn du eine Meinung hast, dann glaubst du der beste Weg Andere von ihr zu überzeugen, ist krasse Schwarz-Weiß-Malerei und hoffnungslose Übertreibung. So, das war das letzte was ich in diesem Thread schreibe. Denn ich weiß, dass du's eh nicht einsiehst. Hast du oft genug bewiesen.
Ich verweise auf meine Sig.

Entwirker
05. Oktober 2004, 16:23
Original geschrieben von [AMB]Claw

[...]
Die Medien haben den groessten Einfluss. Wenn man Kontrolle ueber die Medien hat kann man den Leuten soviel vormachen oder auch _nicht_ vormachen, da glauben die Zuschauer so gut wie alles. Natuerlich wird es oft nicht direkt ins Gesicht gesagt sondern die Botschaft oft geschickt versteckt, manchmal wirds aber auch direkt ins Gesicht geworfen.
[...]
einfluss != manipulation

aber wie kommst du auf die idee, dass die leute das zeugs glauben was gesendet wird? du tust ja grad so, als währen 99% der bevölkerung auf hauptschulniveau ...

Smarty
05. Oktober 2004, 18:14
Original geschrieben von Smarty

Wenn du eine Meinung hast, dann glaubst du der beste Weg Andere von ihr zu überzeugen, ist krasse Schwarz-Weiß-Malerei und hoffnungslose Übertreibung. So, das war das letzte was ich in diesem Thread schreibe. Denn ich weiß, dass du's eh nicht einsiehst. Hast du oft genug bewiesen.
Ich verweise auf meine Sig.

Entwirker
05. Oktober 2004, 18:23
Original geschrieben von [AMB]Claw

Da zerbrechen sich hunderte, wenn nicht tausende Wissenschaftler drueber den Kopf wie man die Leute beeinflussen kann, speziell im Bereich der Massenmedien. Mit Intelligenz hat das wenig zu tun, eher mit Verfuegbarkeit von Information.

alles klar ...

Entwirker
05. Oktober 2004, 18:48
also ich weiss nicht wie du die medien siehst, aber ich verstehe sie, und ich weiss inwieweit ich manipuliert werde. ...

Entwirker
05. Oktober 2004, 19:18
achja, wenn wir schon dabei sind. so seiten wie prisonplanet.com etc. sind extremst manipulierend ...

Entwirker
05. Oktober 2004, 19:57
also mir wurde dadrüber in der schule jede menge verzählt. was hasn du für ne schule besucht??

Entwirker
05. Oktober 2004, 20:09
dann besuch sie noch weitere 4 jahre ^^

mOe8
05. Oktober 2004, 22:05
Ivan, Charley und Frances haben auch schon gewählt ;)

klick (http://www.unf-unf.de/show.php?did=664)

FASaFraN
06. Oktober 2004, 03:47
Dank Bush sterben mehr Menschen
Menschen müssen sterben
Pro Bush

Beli2
06. Oktober 2004, 16:43
Lasst euch eines sagen, auch wenn ich Claw für einen paranoiden Soziopathen halte entspricht es einfach der Wahrheit, dass sich die Ansichten bezüglich der Außenpolitik zwischen Reps und Dems kaum unterscheiden, ja in der Wirtschaftspoltik wollen die einen etwas mehr Staat, aber die Steuervergünstigungen, die Bush eingeführt hat, werden sie ganz bestimmt nicht einfach so wieder negieren können, zumindest glaube ich nicht daran und überhaupt Bushs Wirtschaftsprogram ist durchdachter, denn was soll dieser Popilismus von Kerry <<Wir werden das Verlagerern von Jobs ins Ausland stoppen>>? Wie will er das bitte anstellen, wie will er sich der Globalisierung in den Weg stellen, errinert mich an die platten Parolen der NPD und PDS.

Bush tut wenigstens das was er sagt, Kerry wird dasselbe wie Bush tun, nur der Welt was anderes vormachen und die Deutschen werden wieder gehorsamst ihren US hinterherbuckeln, die Vorboten dieser Entwicklung konnte man während der Clinton-Biografie Veröffentlichung, als Billy durch die BRD reiste, beobachten, er wurde als der makellose Held empfangen, der ja für das <<gute,saubere Amerika>> steht, und das obwohl er die Serben aus dem Kosovo herausgebombt hat und die Sanktionen gegen den Irak eiskalt durchgezogen hat.

aMrio
06. Oktober 2004, 17:03
hätte man deiner meinung nach nicht in jugoslawien eingreifen lassen sollen? hätte clinton dem irak wirtschaftliche freiheiten verschafft würdest du dich heute hinstellen und sagen "wegen dem hat saddam noch mehr menschen foltern können weil er noch mehr geld hatte" :8[:

Chnum
06. Oktober 2004, 17:16
das gute an einer wiederwahl bush ist, dass er dann in 4 jahren keine 3. amtszeit antreten kann

spätenstens dann wird usa wieder gescheit regiert (hoffentlich)

Beli2
06. Oktober 2004, 17:18
Saddam ist mir lieber gewesen als Abu Musab al-Sarkawi, Irak war einer der beiden einzigen laizistischen Staaten(Syrien) im Nahen Osten und war berechenbar und stabil und ich wage die Behauptung aufzustellen, dass Saddam auch nicht so durchgedreht wäre, hätte man sein Land nicht mit Sanktionen überzogen, denn die materiellen Zustände spiegeln sich nunmal auch in den gesellschaftlichen wider.

Jugoslawien war eine unliebsame Mittelmacht in Europa, also Konkurrent sowohl der EU als auch der USA, so lässt sich die Einheitsfront gegen Jugoslawien erklären, Russland hat damals im Sicherheitsrat zugestimmt, weil ein besoffener Hurensohn an der Macht war, der sich um die Geschichte und die Verantwortung seines Landes nicht geschert hat, nun ist Jugoslawien von der Landkarte verschwunden <Mission Accomplished>>. Das Kosovo war historisch gesehen serbisches Land seit Jahrhunderten, nur weil sich die Albaner wie Ratten vermehren, heisst es nicht, dass sie Anspruch auf dieses Gebiet haben, die einzigen Serben, die im Kosovo noch leben sind die wenigen Mönche, die nach den Unruhen im März dort geblieben sind und das obwohl die Bundeswehr tatenlos und feige der Zerstörung der historischen Identität des serbischen Volkes während der März-Unruhen zugesehen hat.


Und da fordert jemand allen ernstes, dass internationale Truppen nach Tschetschenien geschickt werden?
Mit Russland versucht man in dieselbe Kerbe zu schlagen, man versucht bewusst das Land zu destabilisieren, indem man ,,Freiheitskämpfer'' unterschützt, wer das nicht sieht sollte den Grünen beitreten und Claudia Roth zur Parteivorsitzenden wählen.

Beli2
06. Oktober 2004, 17:51
Original geschrieben von Antrax

Sag mal:


Was meinst du damit?

Sicherheitsrat-Resolutionen 1160 und 1199 und das spätere Verhalten in der Balkan-Kontaktgruppe.

Jemand hat weiter oben angesprochen, dass der Kosovo Krieg durch die UNO legetimiert ist, was er übrigens nicht ist, aber diese 2 Resolutionen, die noch ein Jahr vor dem Krieg verabschiedet wurden, wurden dann als legetimierend angesehen.

Entwirker
06. Oktober 2004, 20:16
Original geschrieben von [AMB]Claw


In den USA wird doch genauso gefoltert, dank Patriot Act und Homeland Security wird doch auch ein Ueberwachungsstaat aufgebaut. Der grosse Unterschied zwischen Saddam und Demokraten/Reps ist, dass sie das ganze wesentlich geschickter machen, vorgeben, dass sie total gegensaetzliche Meinungen vertreten und damit eine Opposition vorspielen.
Ich denke intern haben sie sich geeinigt, dass sie gegenseitig gewisse Affaeren nicht gross rausspielen, weil dann jeweils der andere ebenfalls mit sowas rausrueckt.

Zu Saddam ist zu sagen, dass er fuer die USA indirekt schon eine Gefahr war, wenn nicht durch direkte Waffen (er hatte ja keine "WMD") sondern, dass er Staerke zeigte in dem er Amerika trotzte. Saddam selbst will/wollte ja als Held der arabischen Welt gelten... Das letzte was USA will ist ein geeinigtes Arabien das nicht durch eingesetzte pro-westliche Herrscher (wie es die letzten ~100 Jahre desoefteren geschah') regiert wird...
"genauso" ist stark übertrieben und sadam hätte nie auch nur den hauch einer chance gehabt, alle (oder auch nur mehrere) arabische länder zu vereinen

0Smacks0
06. Oktober 2004, 21:41
Original geschrieben von Beli
Lasst euch eines sagen, auch wenn ich Claw für einen paranoiden Soziopathen halte entspricht es einfach der Wahrheit, dass sich die Ansichten bezüglich der Außenpolitik zwischen Reps und Dems kaum unterscheiden, ja in der Wirtschaftspoltik wollen die einen etwas mehr Staat, aber die Steuervergünstigungen, die Bush eingeführt hat, werden sie ganz bestimmt nicht einfach so wieder negieren können, zumindest glaube ich nicht daran und überhaupt Bushs Wirtschaftsprogram ist durchdachter, denn was soll dieser Popilismus von Kerry <<Wir werden das Verlagerern von Jobs ins Ausland stoppen>>? Wie will er das bitte anstellen, wie will er sich der Globalisierung in den Weg stellen, errinert mich an die platten Parolen der NPD und PDS.

Bushs Wirtschaftsprogramm ist ja auch nur von nem Think Tank beschlossen worden, ich denke, dass Kerry das genauso macht. Bushs Wirtschaftsprogramm wird von wirklich vielen für gut gehalten, mich stört aber das Defizit. Ich weiß nicht ob die konsequent deficit spending machen, hm, kA. Vermutlich würde bei Kerrys Antritt erst mal das Wachstum wieder etwas einbrechen, sagen die Experten, dann später aber wieder in Fahrt kommen. Dafür sind für mittlere Unternehmen demokratische Regierungen besser.

Die Sache mit der Abwanderung verhindern kann ich nicht beurteilen, ich kann da nicht sehen ob er es nur für den Wahlkampf benützt und inwiefern er daraus Handlungen ableiten will. Letztlich kann man ähnliche Meinungen ja auch in den Medien oft zu Osteuropa oder China/Indien("Wir müssen die Abwanderung stoppen in dem wir uns an die Weltlage anpassen!") vorfinden. Summa Sumarum wäre mir Kerry trotzdem angenehmer, da er selbst bei ähnlicher Zielsetzung bedächtiger vorginge.


Original geschrieben von Beli
Bush tut wenigstens das was er sagt, Kerry wird dasselbe wie Bush tun, nur der Welt was anderes vormachen und die Deutschen werden wieder gehorsamst ihren US hinterherbuckeln, die Vorboten dieser Entwicklung konnte man während der Clinton-Biografie Veröffentlichung, als Billy durch die BRD reiste, beobachten, er wurde als der makellose Held empfangen, der ja für das <<gute,saubere Amerika>> steht, und das obwohl er die Serben aus dem Kosovo herausgebombt hat und die Sanktionen gegen den Irak eiskalt durchgezogen hat.
Man muss auch sehen, dass es jetzt Wahlkampftaktik ist, dass Bush einen konsequenten Plan durchzieht, in Wirklichkeit war er, nach allem was ich gehört habe, sehr planlos. Er hat sogar einen Feind gebraucht um ein eindeutiges Ziel zu haben, und nicht etwa als Mittel um ein höheres Ziel zu erreichen, sondern einfach als Ziel. Sanktionen gegen einen Staat finde ich angebracht, dass man damit Saddam in die Hand gespielt hat, da er einfach seine Bevölkerung hungern lassen hat, obwohl er Mittel hatte, konnte ja keiner wissen. Wie du auch richtig gesagt hast, war der Irak ein Stabilitätsfaktor, daher hatte Clinton nur die Möglichkeit einer Sanktion und einer strikten Überwachung, schließlich hätte ein Krieg keinen Nutzen gehabt.

BiBaButzemann
09. Oktober 2004, 15:37
Ich würde mal gerne wissen, was Claw am liebsten für einen Präsidenten hätte, also jetzt von seinen Charaktereigenschaften / Handlungen her.

Vermutlich einer aus der Unterschicht, der ausnahmslos alle Finanzen publik macht und Entschlüsse nur per Volksabstimmung fasst.
Finanziell besser gestellte Menschen werden der sozialen Gerechtigkeit erstmal enteignet und wer ne gemeine Stubenfliege mit ner Zeitung erschlägt muss zur Strafe 100 Bäume pflanzen.

:[

ToDesRiTTeR
09. Oktober 2004, 15:51
Er würde wohl Nader als Präsident wollen, ebenso wie ich.
Claw ist zwar ein paranoider Spinner, aber mit der Behauptung, dass sich bei einem Machtwechsel zwischen Republikanern und Demokraten wenig bis nichts ändern würde, hat er wohl Recht.

aMrio
09. Oktober 2004, 17:29
beli, wo bitte war der irak stabil vor dem krieg? als er kuwait überfallen hat, minderheiten im eigenen land unterdrückte oder weil massenfolterungen etc an der tagesordnung waren?

und wie kommst du auf die idee saddam wäre "durchgedreht" weil sein land mit sanktionen belegt war? immerhin war saddam _extrem_ reich und seinem volk ging es größtenteils so schlecht weil er die ganzen ölmilliarden und auch alles andere eingesackt hat, hilfslieferungen in seine paläste umdirigierte usw usf.

ich meine, ich war und bin absolut gegen den irakkrieg, aber saddam so krass positiv hinzustellen finde ich arg arbartig.