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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : wer raucht der fliegt-amiland machts möglich



Arwing2
05. Februar 2005, 15:14
Rauchern in den USA geht es immer stärker an den Kragen.

Nachdem der Qualm in fast allen Bundesstaaten aus öffentlichen Einrichtungen und Plätzen verbannt worden ist, drohen rauchenden Arbeitnehmern nun auch berufliche Nachteile. Immer mehr Unternehmen verbieten ihren Beschäftigten nicht nur das Qualmen am Arbeitsplatz, sondern auch in der Freizeit. Wer es trotzdem tut, verliert den Job.

Lügendetektoren sollen Raucher überführen
Was wie Big Brother klingt, ist in den USA keine Seltenheit mehr: Immer mehr Firmen wollen ihren Mitarbeitern das Rauchen abgewöhnen und stellen ausschließlich Nichtraucher ein. Mogeln verspricht wenig Erfolg: Mit Pusten wie bei Alkoholkontrollen im Straßenverkehr oder gar Zwangsurintests versuchen US-Bosse, Schummlern auf die Schliche zu kommen. In einer Polizeiabteilung im US-Bundesstaat Florida müssen Bewerber sogar per Lügendetektor nachweisen, dass sie nicht rauchen.

Arbeitgeber verurteilen ungesunden Lebenswandel
Während bei Bürgerrechtsgruppen die Alarmglocken schrillen, verteidigen die Arbeitgeber ihre Unbarmherzigkeit mit den steigenden Krankenversicherungsbeiträgen für ihre Arbeitnehmer. Die Kostenexplosion sei zu einem großen Teil auf nikotinbedingte Erkrankungen zurückzuführen, argumentieren sie. Raucher seien zudem häufig unproduktiver als Nichtraucher. Sie nähmen mehr Krankheitstage in Anspruch und neigten insgesamt stärker zu einem ungesunden Lebenswandel.

Wer den Nikotintest verweigert, wird gefeuert
Er könne die wachsenden Aufwendungen für die Krankenversicherungen nicht mehr hinnehmen, zitieren US-Medien Howard Weyers, den Präsidenten des Gesundheitsdienstleisters Weyco Inc. in Michigan. Die Firma machte kürzlich Schlagzeilen, weil sie vier Beschäftigte feuerte, die einen Nikotintest verweigert hatten. Nach Angaben von Weyers muss das Unternehmen jährlich 750.000 Dollar für die Gesundheitsfürsorge der Beschäftigten hinblättern.

"Wer raucht, kann nicht bei uns arbeiten"
Vor zwei Jahren entschied sich Weyco zu einem Neueinstellungsstopp für Raucher und gab qualmenden Beschäftigten eine 15-monatige Frist zum Abgewöhnen. Zur Erleichterung des Entzugs wurden Gruppentherapien und bezahlte Akupunktur-Behandlungen angeboten. Seit Ablauf der Frist wird in Abständen getestet. "Wir schreiben niemandem vor, nicht zu rauchen", zitiert die "Los Angeles Times" Gary Climes, Weycos Finanzchef. "Aber wer raucht, kann nicht bei uns arbeiten."

Kritiker sehen Eingriff in die Privatsphäre
Nach einer Studie bietet mittlerweile ein Drittel der US-Arbeitgeber Rauchstopp- Förderungsprogramme am Arbeitsplatz an, etwa fünf Prozent bevorzugen Nichtraucher bei der Einstellung, und mindestens ein Prozent duldet keine Raucher mehr unter den Beschäftigten - Tendenz steigend. Kritiker weisen darauf hin, dass es nur begrenzte Studien darüber gebe, wie viel rauchende Beschäftigte die Arbeitgeber wirklich zusätzlich kosteten. Vor allem aber sehen sie einen unerträglichen Eingriff in die Privatsphäre, da es hier um eine Regulierung des Freizeitverhaltens gehe.

end of copy+paste--------------------------------------------------------------


Krasse sache oder? ich mag zwar auch keine raucher auf firma oder in öffentlichen einrichtungen, denke aber das geht echt zu weit. vor allem weil die sich ja ins eigene fleisch schneiden. wo sitzen denn dei grosse zigarettenkonzerne...

einfach nur typisch amiland. viertes reich wir kommen:lol:

Butterbrot
05. Februar 2005, 15:18
es sollte generell allein der firma überlassen sein wen man nun einstellt und wenn die halt keine raucher wollen pech gehabt^^

Llew Silverhand
05. Februar 2005, 15:29
Original geschrieben von Butterbrot
es sollte generell allein der firma überlassen sein wen man nun einstellt und wenn die halt keine raucher wollen pech gehabt^^ problematischer find ich eher die methoden mit denen die da ran gehen.

Ab davon gehts eigentlich niemanden was an was die angestellten im privatbereich machen

Clawg
05. Februar 2005, 15:31
Yepp... es wird alles Moegliche verboten um moeglichst viele Menschen ins Justizsystem zu bringen.
Unter dem 'Patriot Act' wurden schon Kinder aus den Schulen in Handschellen gefuehrt, weil sie mit der Schere gespielt, boese Zeichnungen angefertigt oder aufmuepfig waren. Es wurden auch schon Leute mit 'Laserpointer' verklagt die auf Flugzeuge zielen, eine Frau wurde festgenommen, weil sie einen Schokoriegel 'agressiv' gegessen hat und woanders kam ein Polizeihubschrauber weil jemand einen Apfel im Auto gegessen hat :ugly:

Klingt verrueckt, ist aber erst der Anfang.

Zum Thema Rauchen: Ich halte es fuer sinnvoll wenn ein Nichtraucher (arbeits)rechtliche Mittel gegen einen Raucher an seinem Arbeitsplatz anwenden kann (z.B. Versetzung in einen anderen Raum, kein Rauchen am Arbeitsplatz selber etc.).
Aber das geht dann doch etwas zu weit :p Als naechstes kommen dann wahrscheinlich die 'dicken' (hoeheres Risiko fuer Gefaesserkrankungen) und dann irgendwann Persoenlichkeitsprofile (koennten ja Terroristen sein!) und DNS Tests...

Sas~iN~LoVe
05. Februar 2005, 15:46
Wir stellen in unserer Firma erst gar keine Raucher ein.

Zsasor
05. Februar 2005, 15:53
ok, nichtraucher fühlen sich durch rauchende kollegen oft gestört. aber muss man wirklich so weit gehen?
ich denke nicht.

Picard
05. Februar 2005, 16:00
raucher haben rechte!
firmen können ja das rauchen während der arbeitszeit verbieten, aber doch net privat. das suckt ja dermaßen Ò.ó

Mackiavelli
05. Februar 2005, 16:05
Die Firmen können einstellen wen sie wollen, wenn sie keine Raucher wollen, dann ist das halt so...

Llew Silverhand
05. Februar 2005, 16:09
Original geschrieben von Mackiavelli
Die Firmen können einstellen wen sie wollen, wenn sie keine Schwulen wollen, dann ist das halt so...
Original geschrieben von Mackiavelli
Die Firmen können einstellen wen sie wollen, wenn sie keine Raucher wollen, dann ist das halt so...
Original geschrieben von Mackiavelli
Die Firmen können einstellen wen sie wollen, wenn sie keine Schwarzen wollen, dann ist das halt so...

Ja, dann ist das halt so

Mackiavelli
05. Februar 2005, 16:12
Die von dir so witzig gequoteten Aussagen kannst du meinetwegen sogar stehenlassen.

Malagant
05. Februar 2005, 16:17
Haben die Amis kein GG, welches die Gleichberechtigung von Menschen regelt?

@Mackiavelli klasse Aussage, betrifft dich ja nicht wie? Das haben sich zur NS-Zeit viele Menschen gedacht.

HellAngel
05. Februar 2005, 16:19
halte ich für einen eingriff in die privatssphäre
wenn eine firma keine raucher einstellen will ok..... aber ein betrieb darf sich nicht in die freizeit seiner mitarbeiter einmischen

Getraenkeautomat
05. Februar 2005, 16:21
Finde es gut Raucher zu benachteiligen.
Schliesslich benachteiligen sie die nichtrauhcer durch Passivrauchen erheblich

darum pro ban

Cutthroat1
05. Februar 2005, 16:38
Original geschrieben von (nSK)MalagaNt
Haben die Amis kein GG, welches die Gleichberechtigung von Menschen regelt?

@Mackiavelli klasse Aussage, betrifft dich ja nicht wie? Das haben sich zur NS-Zeit viele Menschen gedacht.

der vergleich mit schwulen und schwarzen ist trotzdem lächerlich.

raucher wurden nicht als raucher geboren. es ist ein laster, nicht mehr und nicht weniger. und es macht spaß, vielen jedenfalls.

das mit schwulen und schwarzen ist ein anderes thema. frauenquote reiht sich da genauso ein.

Aule2
05. Februar 2005, 16:49
Nun, ich käme auch nie auf die Idee Drogen junkies einzustellen.

Allerdings ist es mE nicht richtig, jemanden zu feuern, während a) Rauchen legal ist b) das bei der Einstellung niemand vorrausgesetzt hat!

Und Gleichberechtigung ist mE definitiv nicht abhängig von Raucher und NichtRaucher.

Das vorgehen in USA ist also mE zu krass, und fehl am Platz!

Aber solange man nicht davon ausgehen kann, dass ein Raucher seine Arbeit schlechter macht als ein Nichtraucher, bin ich der Meinung, dass Rauchen daheim keinen Zusammenhang darstellt mit Rauchen in der Arbeit.

Und wenn jemand in der Gewerkschaft ist, wird er nicht mehr eingestellt.
Und wenn jemand in der falschen Partei ist wirrd er nicht mehr eingestellt.

Insofern auf jeden Fall: Pro mehr Rechte für die normalen Arbeitnehmer!

Mackiavelli
05. Februar 2005, 17:06
Original geschrieben von ~HellAngel~
halte ich für einen eingriff in die privatssphäre
wenn eine firma keine raucher einstellen will ok..... aber ein betrieb darf sich nicht in die freizeit seiner mitarbeiter einmischen

Andersherum halte ich es für einen Eingriff in die Rechte der Arbeitgeber.
Jeder sollte sich frei ohne Einschränkungen und willkürliche Regeln aussuchen können, wen er einstellt. Das ist alles, das es hier speziell um Raucher geht ist nur Nebensache.

HeatoR
05. Februar 2005, 17:14
gott ihr seid so dumm. raucher bringen unserer wirtschaft so imense vorteile! allein was die alles an den staat blechen. ist doch der hammer.
und sie zahlen WEIT mehr ein, als das was sie naher wegen ihrer krankheiten kosten

Getraenkeautomat
05. Februar 2005, 17:19
Sie kosten aber auch ne Menge :/
Wenn es darüber Studien gibt k np
Aber warum muss man sich überall in der Disco diesen Gestank antun weil jemand seine "Freiheit" ausleben möchte und somit die "Freiheit" der anderen einschränkt
Dachte immer gerade du seist so soldarisch sozial wie auch immer eingestellt.

Clawg
05. Februar 2005, 17:24
Rein vom volkswirtschaftlichen Ausmasz (wenn man Passivrauchen mal ausklammert) ist jeder Raucher ein Gewinn. Die groessten Kosten entstehen bei 'normalen' Menschen gegen Lebensende im hohen Alter. Wenn dagegen ein Raucher am ersten Tag seines Rentnerdaseins stirbt, 'klingelt die Kasse'.

Getraenkeautomat
05. Februar 2005, 17:26
Original geschrieben von [AMB]Claw
Rein vom volkswirtschaftlichen Ausmasz (wenn man Passivrauchen mal ausklammert) ist jeder Raucher ein Gewinn. Die groessten Kosten entstehen bei 'normalen' Menschen gegen Lebensende im hohen Alter. Wenn dagegen ein Raucher am ersten Tag seines Rentnerdaseins stirbt, 'klingelt die Kasse'.
da hast du ja recht, aber man kann sie ja trotzdem diskriminieren.:confused:
Süchtig bleiben sie ja sowieso also bringt ein weiterer Anreiz aufzuhören nicht wirklich viel!
Pro zigarettenwerbung
pro öffentliches zigarettenverbot

Drey
05. Februar 2005, 17:33
quelle

haschischtasche
05. Februar 2005, 17:47
das mit den quellenangaben solltest du nochmal lernen

Llew Silverhand
05. Februar 2005, 17:50
Original geschrieben von Getraenkeautomat

da hast du ja recht, aber man kann sie ja trotzdem diskriminieren.:confused:
Süchtig bleiben sie ja sowieso also bringt ein weiterer Anreiz aufzuhören nicht wirklich viel!
Pro zigarettenwerbung
pro öffentliches zigarettenverbot Wie wärs mit koffeinverbot?


Koffeinsüchtige belasten ja auch die kasse und sind unausstehlich ohne ihren kaffee.

[pG]Blazej
05. Februar 2005, 17:56
LoL so ein Schwachsinn.

Man darf, ausser in Restaurants, und das auch nur in bestimmten überall rauchen.

Picard
05. Februar 2005, 18:19
Original geschrieben von Mackiavelli


Andersherum halte ich es für einen Eingriff in die Rechte der Arbeitgeber.
Jeder sollte sich frei ohne Einschränkungen und willkürliche Regeln aussuchen können, wen er einstellt. Das ist alles, das es hier speziell um Raucher geht ist nur Nebensache.

okay, stellen wir nur männliche, hetero, unbehinderte weiße zwischen 18 und 19 Jahren ein. is ganz bestimmt im sinne der prinzipien auf denen die usa gegründet wurde :stupid: :mad: :bored:

shaoling
05. Februar 2005, 18:41
Original geschrieben von [pG]Blazej
LoL so ein Schwachsinn.

Man darf, ausser in Restaurants, und das auch nur in bestimmten überall rauchen. Soso, du lebst also in sämtlichen amerikanischen Bundesstaaten zu ein und derselben Zeit, ja? Erzähl mir bitte von Maine, oder nein, erzähl mir von Washington oder ne...

Koestritzer
05. Februar 2005, 18:49
rauchverbote in bars, discos, kneipen und allgemein in der öffentlichkeit finde ich sogar gut. aber zu hause sollte jeder das tun und lassen können was er will. von daher halte ich das schon für ziemlich überzogen. allerdings ist es halt wirklich denen ihre sache wayne sie einstellen...

ich wäre auch dafür dass das rauchen bei uns in der öffentlichkeit verboten wird, aber nunja... ich schätze mal gleich kommen wieder die geilen raucher die sich in ihrer freiheit eingeschränkt fühlen wegen "militanten" nichtrauchern. :8[:

Laertes
05. Februar 2005, 18:55
Es geht sich nicht darum, ob die Raucher nun die Kassen be- oder entlasten, sondern einfach darum, daß ein solches Vorgehen einen massiven Eingriff in die Privatsphäre darstellt. Dem Arbeitgeber geht es nichts an, was der Arbeitnehmer in seiner Freizeit treibt, solange es nicht seine Arbeit beeinträchtigt.

Und irgendwo muß die Grenze gezogen werden und diese Grenze wird bei Lügendetektortests eindeutig überschritten...

Llew Silverhand
05. Februar 2005, 18:57
ich bin nichtmal raucher, trotzdem bin ich gegen solche verbote.
In Öffentlichen Einrichtungen, ja. Bei Lokalen sollte jeder besitzer selbst entscheiden wie er es regelt.


btw kann laertes nur zustimmen

Boromir4
05. Februar 2005, 19:03
Tod den Zigaretten

Llew Silverhand
05. Februar 2005, 19:07
Original geschrieben von Boromir
Tod den Zigaretten Lang lebe Kokain?

Entelechy
05. Februar 2005, 19:12
Original geschrieben von Getraenkeautomat
Aber warum muss man sich überall in der Disco diesen Gestank antun weil jemand seine "Freiheit" ausleben möchte und somit die "Freiheit" der anderen einschränkt

Gutes Beispiel. Mich stört sowas extrem, ich kann den Gestank überhaupt nicht haben - der Rauch in der Kleidung, einfach wiederlich.

Boromir4
05. Februar 2005, 19:41
Original geschrieben von Llew Silverhand
Lang lebe Kokain?
Genau!

Picard
05. Februar 2005, 20:34
Original geschrieben von Da_DaVe


Gutes Beispiel. Mich stört sowas extrem, ich kann den Gestank überhaupt nicht haben - der Rauch in der Kleidung, einfach wiederlich.

tjo
seite a: keiner raucher in die disko
seite b: warum gehen nichtraucher net woanders hin

kann man ewig drüber debattieren... O_o

Getraenkeautomat
05. Februar 2005, 20:42
Original geschrieben von Llew Silverhand
Wie wärs mit koffeinverbot?


Koffeinsüchtige belasten ja auch die kasse und sind unausstehlich ohne ihren kaffee.
nix dagegen :)
Bin wohl einer der wenigen die auch ohne Kaffee auskommen O_o

RRA^StArFiRe
05. Februar 2005, 21:11
einerseits bin ich schon froh, dass ich seit neujahr nichtraucher bin.
andererseits macht mich der gedanke an eine leckere zigarette doch schon manchma leicht wuschig

Llew Silverhand
05. Februar 2005, 21:11
Original geschrieben von Getraenkeautomat

nix dagegen :)
Bin wohl einer der wenigen die auch ohne Kaffee auskommen O_o das gilt natürlich auch für cola etc.

Korn2
05. Februar 2005, 21:45
Arbeitgeber haben leider Gottes schon viel zu viele Rechte.
Zu empfehlen ist da das Buch: The Cooperation von Joel Bakan.

Was wäre wenn ein Arbeitgeber sagt, er stellt nur Leute ein, die nicht schwul sind, weil bei schwulen das AIDS-Risiko höher ist? Rein statitisch hat er damit ja recht. Lügendetektor anyone?

fenixguy
05. Februar 2005, 21:56
Original geschrieben von Picard)STF
seite a: keiner raucher in die disko
seite b: warum gehen nichtraucher net woanders hin wie schlecht war der denn?
ok a) kannich nachvollziehen, voll dafür
aber b)?
zum beispiel: in braunschweig gibs 3 "vernünftige" discos, in die man gehen kann.
in allen hängen zuhauf raucher rum.
heißt das jetzt für alle nichtraucher, man kann in keine discos mehr gehn? und SOLLTEN mal alle nichtraucher in ne andre disco gehn, dann ist die ja voll. dann denkt sich nen raucher "gehn wir da auch ma hin, da is bestimmt voll toll" und schon is das auch rauchergebiet? denn die NR werden dem sicher keine aufs maul haun weil er raucht und discobesitzer werden auch nie das rauchen verbieten, weil das zu hohe umsatzeinbußen bringen würde.
pro tod den rauchern, denn es is wirklich unerträglich
vor allem wenn ich schon die 14jährigen rauchen seh um "kuhl" zu sein könntich echt :kotz:en

Koestritzer
05. Februar 2005, 23:40
seh ich ähnlich. du hast als nichtraucher keine chance diesem grausamen gestank zu entkommen. du kannst nirgendwo hingehen wo dir keiner die luft zupestet. es gibt einfach keine möglichkeit dem zu entrinnen, ausser du ziehst dich aus dem öffentlichen leben zurück.

ich hab zudem asthma - und da kommt das ganze besonders geil. jedesmal wenn ich diese pest ertragen musste krieg ich kaum noch luft und die klamotten kannste gleich in die waschmaschine packen.

Brot1
05. Februar 2005, 23:51
pro job-ban für raucher!
sollte es bei uns auch geben.

DrOhnE7
06. Februar 2005, 00:53
Original geschrieben von Picard)STF
raucher haben rechte!
firmen können ja das rauchen während der arbeitszeit verbieten, aber doch net privat. das suckt ja dermaßen Ò.ó

nicht raucher haben rechte...

sondern Menschen haben rechte....

Laertes
06. Februar 2005, 01:08
Ja, bejubelt nur weiter jede Arbeitsrecht- und Datenschutzbeschneidung. Ihr werdet ja sehen, was ihr davon habt...

Albstein
06. Februar 2005, 01:16
Ich persönlich rieche es in der Regel, ob jemand raucht oder nicht. Wenn ich jemanden einstelle, der raucht, und wie erwähnt mit mehr krankheitsbedingten Ausfällen rechnen muss, ist daß ein Nachteil für mich, egal wieviel Steuern ein Raucher zahlt. Zudem habe ich auchschon im Spiegel gelesen, daß die von einem Raucher verursachten Kosten höher sind als die gezahlten Steuern. Viele scheinen hier zu vergessen, daß niemand gezwungen wird sich einem Test zu unterziehen, sondern der Test eine Einstellungsbedingung ist, meldet man sich für eine stelle in einem Krankenhaus muss man auch ein Gesundheitszeugnis abgeben, wer dies nicht möchte muss sich eien anderen Job suchen. Es ist lächerlich, daß immernoch welche glauben man hätte das Recht auf einen Job, besonders in einem Land mit mehr als 5 Millionen arbeitslosen. Generell ist jedes Verbot von Drogen zu beführworten.

Picard
06. Februar 2005, 02:05
Original geschrieben von Albstein
Ich persönlich rieche es in der Regel, ob jemand raucht oder nicht. Wenn ich jemanden einstelle, der raucht, und wie erwähnt mit mehr krankheitsbedingten Ausfällen rechnen muss, ist daß ein Nachteil für mich, egal wieviel Steuern ein Raucher zahlt. Zudem habe ich auchschon im Spiegel gelesen, daß die von einem Raucher verursachten Kosten höher sind als die gezahlten Steuern. Viele scheinen hier zu vergessen, daß niemand gezwungen wird sich einem Test zu unterziehen, sondern der Test eine Einstellungsbedingung ist, meldet man sich für eine stelle in einem Krankenhaus muss man auch ein Gesundheitszeugnis abgeben, wer dies nicht möchte muss sich eien anderen Job suchen. Es ist lächerlich, daß immernoch welche glauben man hätte das Recht auf einen Job, besonders in einem Land mit mehr als 5 Millionen arbeitslosen. Generell ist jedes Verbot von Drogen zu beführworten.

Art 3 GG: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
-> also auch Raucher und Nichtraucher. Einen Raucher deswegen einen Arbeitsplatz zu verwähren, kommt aufs selbe drauf raus wie einem schwarzen, schwulen, oder behinderten menschen den platz zu verwähren, nur weil der cheffe dagegen einen groll hegt...

[pG]Blazej
06. Februar 2005, 02:43
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Soso, du lebst also in sämtlichen amerikanischen Bundesstaaten zu ein und derselben Zeit, ja? Erzähl mir bitte von Maine, oder nein, erzähl mir von Washington oder ne...

Ich hab sowohl in Baltimore, wie auch in Washington und New York gelebt, also in drei verschiedenen Staaten und die ganze schwachsinnige Scheisse, die in Deutschland schon damals gelabert wurde über Rauchverbote in der Öffentlichkeit in NY usw. stimmt einfach nicht. Man darf ÜBERALLLL ausser in EINIGEN wenigen Restaurants rauchen. Glaubt nicht immer alles was erzählt wird, vor allem über Amerika, ihr geht noch kaputt daran.


Noch eine Sache, zu dem einen der gesagt hat, dass man in Amerika bald nur noch weiss, hetero, nichtraucher etc. sein muss um noch einen Job zu bekommen....lol...wo lebst du Junge?
Dreimal darfst du raten wer die besseren Chancen hat einen Job zu bekommen, wenn er mit dir ansteht, ein Schwarzer oder du.

LoL wie verdammt verblendet und Weltfremd einige hier immer noch sind, aber sich gleichzeitig darüber lustig machen wie wenig die Amerikaner wüssten...echt erbärmlich, naja zum Glück haben die "Amis" zu wenig Intelligenz um "Schni Schna Schnappi" als Top1 Lied im Land zu haben...


-Blazej

ETBrooD
06. Februar 2005, 02:44
ich warte auf den tag an dem die erste nazi-only firma blüht

Picard
06. Februar 2005, 03:05
Original geschrieben von [pG]Blazej


Noch eine Sache, zu dem einen der gesagt hat, dass man in Amerika bald nur noch weiss, hetero, nichtraucher etc. sein muss um noch einen Job zu bekommen....lol...wo lebst du Junge?
Dreimal darfst du raten wer die besseren Chancen hat einen Job zu bekommen, wenn er mit dir ansteht, ein Schwarzer oder du.

-Blazej

das war nicht auf den das thema direkt bezogen sondern auf eine aussage von mackiavelli... beim nachlesen solltest du einen zutiefst sarkastischen hintergrundgedanken haben wie etwa der, den ich beim schreiben hatte D:

Arwing2
06. Februar 2005, 03:36
übrigens war die quelle auf der t-online startseite von heute nachmittag sa. 05.02.2005.

Llew Silverhand
06. Februar 2005, 10:27
Original geschrieben von Laertes
Ja, bejubelt nur weiter jede Arbeitsrecht- und Datenschutzbeschneidung. Ihr werdet ja sehen, was ihr davon habt... naja wird mit rauchern ja nicht sein ende finden

Sas~iN~LoVe
06. Februar 2005, 10:48
Original geschrieben von Picard)STF


Art 3 GG: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
-> also auch Raucher und Nichtraucher. Einen Raucher deswegen einen Arbeitsplatz zu verwähren, kommt aufs selbe drauf raus wie einem schwarzen, schwulen, oder behinderten menschen den platz zu verwähren, nur weil der cheffe dagegen einen groll hegt... Schwachsinn. Wenn die Mitarbeiter (und der Personalverantwortliche selbst) sich von einem Raucher gestört fühlen, was sogar ihre Produktivität einschränken könnte, ist es sogar sinnvoll diesen nicht einzustellen. Was du da von dir gibst, klingt gerade so, als hätte jeder ein Recht darauf eingestellt zu werden, wo er möchte. Mit der gleichen Begründung mit Hilfe des Gleichheitsgrundsatzes kann jemand, der auf Grund seiner mangelnden Qualifikation keine Stelle bekommen hat, einen Arbeitsplatz fordern. Mach dich nicht lächerlich.

Mackiavelli
06. Februar 2005, 11:47
Original geschrieben von Picard)STF


okay, stellen wir nur männliche, hetero, unbehinderte weiße zwischen 18 und 19 Jahren ein. is ganz bestimmt im sinne der prinzipien auf denen die usa gegründet wurde :stupid: :mad: :bored:

und wo ist das Problem? Wenn das Unternehmen unbedingt für sein Image o.Ä. solche Mitarbeiter braucht, dann soll es sich die holen.

Die "Wunschmitarbeiter" jung, männlich, weiß nehm ich jetzt mal als Beispiel sind auch nicht unendlich vorhanden. Das regelt sich dann alles nach dem guten alten Angebots- und Nachfragespielchen.

Clawg
06. Februar 2005, 12:12
Original geschrieben von Mackiavelli


und wo ist das Problem? Wenn das Unternehmen unbedingt für sein Image o.Ä. solche Mitarbeiter braucht, dann soll es sich die holen.

Die "Wunschmitarbeiter" jung, männlich, weiß nehm ich jetzt mal als Beispiel sind auch nicht unendlich vorhanden. Das regelt sich dann alles nach dem guten alten Angebots- und Nachfragespielchen.

Wenn man ausschliesslich nach Marktprinzipien vorgehen wuerde, waere die logische Konsequenz ein genetischer Test fuer alle Arbeiter und tiefgehende psychologische Profile. Die Frage bleibt ob Gewinnmaximierung das Ziel einer Gesellschaft sein soll.
Als 'Ausgleich' waere z.B. die Offenlegung und Erklaerung jeglicher Geschaeftsziele, Investitionen etc. der Firma angebracht. Wie der Arbeitgeber selbst moechte man als Arbeitnehmer ja ebenfalls planen koennen und sich ueber die Sicherheit seiner Arbeitsstelle von vornherein und waehrend der Arbeitszeit voll bewusst sein.
Wenn alle Seiten vollkommen offen sind ist das sicher insgesamt von Vorteil, der Arbeitgeber sitzt aber am laengeren Hebel und es ergibt sich nicht immer ein gleichberechtigtes Verhaeltnis. Das ist, denke ich, mit der Grund weshalb einem Arbeitnehmer gesetzlich gewisse Rechte und Freiheiten eingeraeumt werden muessen.

Sas~iN~LoVe
06. Februar 2005, 12:25
Das ist prinzipiell natürlich richtig. Aber du kannst doch niemanden zwingen Raucher einzustellen.

MegaVolt
06. Februar 2005, 12:26
Original geschrieben von [AMB]Claw


Wenn man ausschliesslich nach Marktprinzipien vorgehen wuerde, waere die logische Konsequenz ein genetischer Test fuer alle Arbeiter und tiefgehende psychologische Profile. Die Frage bleibt ob Gewinnmaximierung das Ziel einer Gesellschaft sein soll.
Als 'Ausgleich' waere z.B. die Offenlegung und Erklaerung jeglicher Geschaeftsziele, Investitionen etc. der Firma angebracht. Wie der Arbeitgeber selbst moechte man als Arbeitnehmer ja ebenfalls planen koennen und sich ueber die Sicherheit seiner Arbeitsstelle von vornherein und waehrend der Arbeitszeit voll bewusst sein.
Wenn alle Seiten vollkommen offen sind ist das sicher insgesamt von Vorteil, der Arbeitgeber sitzt aber am laengeren Hebel und es ergibt sich nicht immer ein gleichberechtigtes Verhaeltnis. Das ist, denke ich, mit der Grund weshalb einem Arbeitnehmer gesetzlich gewisse Rechte und Freiheiten eingeraeumt werden muessen.

*wechlol*
ein unternehmen mit solchen tests müsste WESENTLICH höhere gehälter zahlen, um seine mitarbeiter zu motivieren, nicht einfach woanders zu arbeiten
angebot und nachfrage
claw deine vergleiche sind echt scheiße :stupid: kindergarten
abgesehen davon: psychologische profile in nem unternehmen mit 100.000 angestellten? schonmal drüber nachgedacht was das kostet? wenn man ausschließlich nach marktprinzipien vorgehen würde würde kein unternehmen diese scheiße machen die du da (vorbereitend auf verschwörungstheorien) erfindest

btw vor dem gesetz sind alle menschen gleich - soll also ein kinderschänder die gleichen möglichkeiten für nen job haben wie ein nichtraucher/raucher? lächerlicher pls
wenn ich den raucher nicht einstellen will kann mich keiner dazu zwingen! sobald der staat mich dazu zwingt haben wir quasi staatliche unternehmen, dass das nicht funktioniert haben wir in der geschichte gesehen

Picard
06. Februar 2005, 12:32
Original geschrieben von Sas~iN~LoVe
Schwachsinn. Wenn die Mitarbeiter (und der Personalverantwortliche selbst) sich von einem Raucher gestört fühlen, was sogar ihre Produktivität einschränken könnte, ist es sogar sinnvoll diesen nicht einzustellen. Was du da von dir gibst, klingt gerade so, als hätte jeder ein Recht darauf eingestellt zu werden, wo er möchte. Mit der gleichen Begründung mit Hilfe des Gleichheitsgrundsatzes kann jemand, der auf Grund seiner mangelnden Qualifikation keine Stelle bekommen hat, einen Arbeitsplatz fordern. Mach dich nicht lächerlich.

Nein, man hat kein Recht auf Arbeit, aber man _sollte_ denjenigen Einstellen, der die beste Qualifikation für den Job hat und nicht ZUERST darauf prüfen, ob er Raucher ist oder nicht. Da hast du mich falsch verstanden bzw ich hab mich nen bissi lapidar ausgedrückt ;)

Sas~iN~LoVe
06. Februar 2005, 12:40
Es geht eben nicht nur um die Qualifiktion, sondern auch um alles, was man auf neuhochdeutsch so schön als 'Soft Skills' bezeichnet. Dazu gehört einfach auch, was für Manieren man an den Tag legt, wie man sich gegenüber Mitarbeitern, Kunden und Vorgesetzten verhält und wie man sich ins Team eingliedert. Das alles kann auch davon abhängen ob man raucht oder nicht.

ToDesRiTTeR
06. Februar 2005, 12:53
Original geschrieben von HeatoR
gott ihr seid so dumm. raucher bringen unserer wirtschaft so imense vorteile! allein was die alles an den staat blechen. ist doch der hammer.
und sie zahlen WEIT mehr ein, als das was sie naher wegen ihrer krankheiten kosten

Ach, woher nimmst du denn deine Informationen?
Sicher sind die Einnahmen aus der Tabaksteuer hoch, aber die Kostenlast, die unser Gesundheitssystem wegen der Folgen des Rauchens zu tragen hat, ist auch nicht ohne.
Man kann zwar wegen der Art der körperlichen Schäden (man kann nie mit völliger Sicherheit sagen, ob der Raucher nicht auch ohne Rauchen an Krebs oder sonstwas erkrankt wäre) schlecht messen, ob die Einnahmen oder Ausgaben des Staates beim Thema Rauchen überwiegen, aber du könntest mir ja mal offizielle Schätzungen zeigen, die beweisen, dass Raucher unserem Staat ja WEIT mehr einbringen, als sie ihn kosten.
Alternativ kannst du auch einfach zugeben, dass du keine Ahnung hast und einfach irgendeinen Scheiß schreiben wolltest.

Clawg
06. Februar 2005, 13:03
Original geschrieben von MegaVolt

abgesehen davon: psychologische profile in nem unternehmen mit 100.000 angestellten? schonmal drüber nachgedacht was das kostet? wenn man ausschließlich nach marktprinzipien vorgehen würde würde kein unternehmen diese scheiße machen die du da erfindest


In einem Unternehmen mit 100000 Angestellten ist es pro Mitarbeiter sicher billiger als mit nur 10 oder 100 Angestellten.
Abgesehen davon, schonmal was von "Bewerbungsgespraechen" gehoert? Der Arbeitgeber hat ein Interesse daran, dass der Arbeitnehmer einen moeglichst grossen Teil seiner bezahlten Arbeitszeit auch tatsaechlich arbeitet.
Fragen ueber z.B. Schwangerschaft, Verhütung, Vermögen, Gewerkschafts- oder Parteizugehörigkeit sind bei einem Bewerbungsgespraech in Deutschland unzulaessig.



btw vor dem gesetz sind alle menschen gleich - soll also ein kinderschänder die gleichen möglichkeiten für nen job haben wie ein nichtraucher/raucher?


Ein rehabilitierter Kinderschaender, ja.
Jetzt kann man natuerlich darueber streiten, was 'rehabilitiert' bedeutet, aber ich hoffe du siehst meinen Punkt.



lächerlicher pls
wenn ich den raucher nicht einstellen will kann mich keiner dazu zwingen! sobald der staat mich dazu zwingt haben wir quasi staatliche unternehmen, dass das nicht funktioniert haben wir in der geschichte gesehen

Natuerlich muss man einen Mittelweg finden. Weder das eine Extrem noch das andere Extrem ist optimal.

Picard
06. Februar 2005, 14:43
Original geschrieben von Sas~iN~LoVe
Es geht eben nicht nur um die Qualifiktion, sondern auch um alles, was man auf neuhochdeutsch so schön als 'Soft Skills' bezeichnet. Dazu gehört einfach auch, was für Manieren man an den Tag legt, wie man sich gegenüber Mitarbeitern, Kunden und Vorgesetzten verhält und wie man sich ins Team eingliedert. Das alles kann auch davon abhängen ob man raucht oder nicht.

ich meine ich verlange doch nich das raucher im büro rauchen dürfen. da richtet man halt nen raucherzimmer ein oder sie sollen rausgehen oder was auch immer. ich sehs doch genauso, dass man bissi rücksicht nehmen muss auf die nichtraucher. aber was mich gewaltig ankotzt sind meinungen á von mir aus 10EURO pro KIPPE.... aber man is doch kein schlechterer mensch wenn man raucht, geschweige denn unterqualifizierter... O_o

Sas~iN~LoVe
06. Februar 2005, 15:02
Wenn jemand draußen geraucht hat, riecht mans aber immernoch.

Albstein
06. Februar 2005, 15:06
Nein, man hat kein Recht auf Arbeit, aber man _sollte_ denjenigen Einstellen, der die beste Qualifikation für den Job hat und nicht ZUERST darauf prüfen, ob er Raucher ist oder nicht. Da hast du mich falsch verstanden bzw ich hab mich nen bissi lapidar ausgedrückt

Wie ich erwähnt habe, sehe ich dies zwar genauso, betrachte aber das Rauchen als Qualifikationsminderung. Beim heutigen Arbeitsmarkt gibt es in der Regel mehr als genug Bewerber, wenn man dann die Wahl hat zwischen einem Raucher und einem Nichtraucher, ist es mehr als legitim sich für den Nichtraucher zu entscheiden. Abgesehen davon, "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben die gleichen Rechte" bedeutet auch, daß ich das Recht habe in meiner Umwelt keine Raucher haben zu wollen. Wenn jemand sagt er will in eine Wohnung und dort rauchen, weil er daß Recht hat zu rauchen, wird mir jeder bescheinigen, daß ich dies nicht dulden muß. Zahle ich für ein Büro in meiner Firma ist es genau das selbe. Ich beschneide nicht die Rechte des Rauchers ausserhalb meines Eigentums, ich erlaube ihm nur nicht mein Eigentum zu betreten. Wenn er unbedingt bei mir arbeiten will soll er aufhören zu rauchen, oder sich einen anderen Job suchen. Wir leben in einer Angebot und Nachfrage Gesellschaft, wenn dein Angebot scheiße ist, bleibst du darauf sitzen, egal ob es um dich selber geht oder Kondome aus Sandpapier.

kingcools
06. Februar 2005, 15:22
auch wenn ich rauchen absolut hasse(sehe es genauso wie der typ auf der ersten Seite ganz unten), finde ich das sowas doch zu weit geht. Das ist zuviel Kontrolle. Vorallem sind die Lügendetektoren ja nicht mal sicher =)

Laertes
06. Februar 2005, 16:11
Original geschrieben von Mackiavelli


und wo ist das Problem? Wenn das Unternehmen unbedingt für sein Image o.Ä. solche Mitarbeiter braucht, dann soll es sich die holen.

Die "Wunschmitarbeiter" jung, männlich, weiß nehm ich jetzt mal als Beispiel sind auch nicht unendlich vorhanden. Das regelt sich dann alles nach dem guten alten Angebots- und Nachfragespielchen.

An der Aussage sieht man schön, wess' Geistes Kind du bist...

Arwing2
06. Februar 2005, 17:53
hm wenn ein raucher nicht auf der arbeit raucht, oder nur in den pausen im raucherraum, dann wird keine firma ein problem haben den einzustellen. und wenn er nur privat raucht, ist es noch besser. was er privat macht geht keinen was an beim bewerbungsgespräch.

Butterbrot
06. Februar 2005, 19:05
und so was neues ist es nun wirklich nicht. hier in deutschland gibt es auch mehr als nur eine handvoll arbeitgeber die keine raucher einstellen. der unterschied ist bloß, dass diese hier meinen : "k, hast halt nicht die nötigen qualifikationen."

Lord_era2
06. Februar 2005, 19:18
firma zwingt niemanden bei denen zu arbeiten.

alle macht den firmen, keine macht den arbeitern, scheiss plebs.

Revolutionär
06. Februar 2005, 22:49
pro, wenn es auch für alkohol gilt
pro, wenn es auch für ungesunde ernährung gilt
pro, wenn es auch für "riskante" freizeitgestaltung gilt

aber an sowas orintiert sich ja eh keiner, es wird gemacht was keiner will und keiner rebelliert. wir leben halt in einem staat in dem drogen legal und doch illegal sind.

Aule2
06. Februar 2005, 23:51
riskante Freizeitbeschäftigung:

ist bereits der Fall: Dein Chef kann einem Untersagen entsprechende Riskosportarten auszuführen.

Jesus0815
07. Februar 2005, 15:09
hart übertrieben :bored:

HellAngel
07. Februar 2005, 18:00
der tag kommt noch an dem ich mir meine kack freizeitgestaltung vorschreiben lasse
hat schon seinen grund dass ich mal selbstständig werden will

Sas~iN~LoVe
07. Februar 2005, 18:21
Problem ist nur, dass du keine Freizeit mehr hast, wenn du selbständig bist :elefant:

Whcttyh
07. Februar 2005, 19:41
pro, wenn es auch für alkohol gilt
pro, wenn es auch für ungesunde ernährung gilt
pro, wenn es auch für "riskante" freizeitgestaltung gilt

aber an sowas orintiert sich ja eh keiner, es wird gemacht was keiner will und keiner rebelliert. wir leben halt in einem staat in dem drogen legal und doch illegal sind.

aber bei den letzten beiden punkten schadet man nur sich selbst und nicht andere menschen, wie es beim rauchen der fall ist. beim alkohol kommt es auf die menge an.


.... aber man is doch kein schlechterer mensch wenn man raucht, geschweige denn unterqualifizierter...

aber duemmer.


Sicher sind die Einnahmen aus der Tabaksteuer hoch, aber die Kostenlast, die unser Gesundheitssystem wegen der Folgen des Rauchens zu tragen hat, ist auch nicht ohne.

angenommen, es wuerden keine zigaretten mehr gekauft werden. vorausgesetzt, man gibt das gesparte geld fuer andere gueter aus, wuerde sich das letztendlich tatsaechlich negativ auf die wirtschaft auswirken? ich meine, es ist doch trotzdem genauso viel geld "im umlauf". vielleicht kann mal jemand der ahnung davon hat was dazu sagen, wuerde mich interessieren. danke.

ps. raucher stinken und stinkende menschen wuerde ich auch nicht einstellen wollen.

Cheggar
08. Februar 2005, 12:37
zum Thema Raucher wären wichtig für die Wirtschaft...
Darüber hab ich mich letzten Sonntag beim Schachspielen mit nem Arzt unterhalten.
Der hat mir erstmal erzählt, dass in Zigarettentabak 20-30 süchtigmachende Stoffe drin sind, die garnix mit Nikotin zu tun haben und chemisch hinzugefügt werden. Das wäre beim Staat bekannt und das würde auch jeder Andere wissen, der sich mit dem Thema ein bisschen beschäftigt.
Dagegen tut natürlich niemand was, wegen den fehlenden Steuereinnahmen.
Fakt ist aber, dass der Raucher dem Staat rund 1,5 mal soviel kostet (Krankenversorgung usw) wie er dem Staat steuern zahl. Dabei hat er mir erstmal ein paar Spritzen aufgezählt und wie teuer die sind (bis zu 500?/Stück um den Krebs hinauszuzögern).

Warum der Staat nichts tut?
Er braucht das Geld sofort, der Student oder Jugendliche der raucht zahlt die Steuern jetzt und kostet erst Jahrzehnte später...
Aus diesem "Kredit" den der Staat von Rauchern nimmt, kommt er auch nicht so leicht raus, aufgrund dieser argen Zeitverschiebung, deshalt wird jetzt versucht das Rauchen langsam zu zügeln und irgendwann (in weiter Ferne) zu verbieten...


Davon ist nix von mir, aber dem Arzt vertrau ich , der is nett, schlau und cool drauf :)

Clawg
08. Februar 2005, 13:16
yepp.
Und von der Tabakindustrie selber fliesst auch einiges an Geld direkt an den Staat. Genauso ist die Tabakindustrie wie auch andere Industrien (v.a. Pharmaindustrie) intensiv mit der WHO im Bunde ( = Korruption, 'Lobbyarbeit' )

Revolutionär
08. Februar 2005, 14:43
Original geschrieben von [UEP]Xyz
angenommen, es wuerden keine zigaretten mehr gekauft werden. vorausgesetzt, man gibt das gesparte geld fuer andere gueter aus, wuerde sich das letztendlich tatsaechlich negativ auf die wirtschaft auswirken? ich meine, es ist doch trotzdem genauso viel geld "im umlauf". vielleicht kann mal jemand der ahnung davon hat was dazu sagen, wuerde mich interessieren. danke.


Habe nun nicht so die Riesenahnung davon, aber es ist bekannt, dass durch die Tabaksteuer mehr eingenommen wird als durch die Steuer die auf Zucker liegt. Wie hoch diese Differenz ist weiss ich aber nicht.


Original geschrieben von [UEP]Xyz

aber bei den letzten beiden punkten schadet man nur sich selbst und nicht andere menschen, wie es beim rauchen der fall ist. beim alkohol kommt es auf die menge an.


Das war ja auch nicht Gegenstand der Diskussion, es geht ja darum, dass Raucher auch nicht zu Hause rauchen dürfen.