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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Verwendung heimlicher Vaterschaftstests anerkennen?



DerTotmacher
12. Januar 2005, 14:20
dpa-

Verwendung heimlicher Vaterschaftstests wird geprüft

Karlsruhe - Beim Bundesgerichtshof steht die gerichtliche Verwertbarkeit heimlicher Vaterschaftstests auf dem Prüfstand.

Heute hat eine nicht öffentliche Verhandlung über die Frage begonnen, ob Männer ihre Vaterschaft mit Gentests anfechten können, die ohne Einwilligung der Betroffenen zustande gekommen sind.

In den zwei Fällen hatten die Oberlandesgerichte Celle und Jena die Tests, welche die angeblichen Väter als Erzeuger ausschlossen, nicht als Beweismittel zugelassen. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries lehnt heimliche Vaterschaftstests ab.

SuicideSquad
12. Januar 2005, 14:31
fänd ich ne absolute frechheit, wenn das durchkommt. scheiß emanzengesocks

Laertes
12. Januar 2005, 14:36
Mit "Emanzengesocks" hat das garnichts zu tun. Allerdings bin ich auch gegen heimliche Tests, da das meiner Meinung nach ein Eingriff in die Privatsphäre darstellt und damit die Persönlichkeitsrechte verletzt, mal abgesehen davon, daß sowas auch ein Vertrauensbruch der massivsten Art ist...

Sacknase
12. Januar 2005, 14:53
SAMENRAUB!!!!!!!!!!!!!111111111111


Irgendwie muss ich das mal schreiben... weils gut passt irgendwie.


Ne, aber gegen heimliche tests... ich finds eh scheisse das es solche tests gibt. Sorry, aber Frauen die nicht wissen von wem sie geschwängert wurden gehören in die Klapse, nicht noch unterstüzt.

Apropo... is doch eigentlich LSZ oder?

Laertes
12. Januar 2005, 14:57
Sagt mal, SS und SN: Seid ihr scheisse oder einfach nur blöd?


Heute hat eine nicht öffentliche Verhandlung über die Frage begonnen, ob Männer ihre Vaterschaft mit Gentests anfechten können, die ohne Einwilligung der Betroffenen zustande gekommen sind.

DerTotmacher
12. Januar 2005, 15:00
Also ich bin absolut dafür. Dies ist zwar ein Eingriff in die Privatsphäre, aber davon gibt es mittlerweile eh schon genug.

Dieser Eingriff stützt definitiv die Rechte der Frau. Schließlich ziehen auch fast immer die dann alleinstehenden Frauen die zukünftigen Steuerzahler auf.

Außerdem warum soll der Kerl nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wenn er mit einer Frau schläft und nicht die Konsequenzen tragen will?
Warum soll dann ich als Steuerzahler (Sozialamt) die Konsequenzen tragen?? Ich hab ja nicht mal was von der Dame gehabt.



Nebenbei: Absolut nicht LSZ ! :frust:

DerTotmacher
12. Januar 2005, 15:02
Original geschrieben von Laertes
Sagt mal, SS und SN: Seid ihr scheisse oder einfach nur blöd?



naja vielleicht hab ich die Frage nicht klar genug formuliert....
Aber andererseits hab ich den Artikel rangehangen! :heul:

Laertes
12. Januar 2005, 15:04
Original geschrieben von DerTotmacher
Also ich bin absolut dafür. Dies ist zwar ein Eingriff in die Privatsphäre, aber davon gibt es mittlerweile eh schon genug.


Also das Argument empfinde ich als recht fadenscheinig. Im Übrigen stützt diese Sache nicht die Rechte der Frauen, die können wie schon immer einen zwingenden Vaterschaftstest über das Gericht beantragen. Das Gesetz wäre wohl nur für paranoide Familienväter und Talkshows gut...

Teegetraenk
12. Januar 2005, 15:05
Es geht hier ja wohl eher um die Rechte der Männer und nicht die der Frauen..

DerTotmacher
12. Januar 2005, 15:09
Original geschrieben von Laertes


Also das Argument empfinde ich als recht fadenscheinig. Im Übrigen stützt diese Sache nicht die Rechte der Frauen, die können wie schon immer einen zwingenden Vaterschaftstest über das Gericht beantragen.
Darum gehts ja !

Heute hat eine nicht öffentliche Verhandlung über die Frage begonnen, ob Männer ihre Vaterschaft mit Gentests anfechten können, die ohne Einwilligung der Betroffenen zustande gekommen sind.

Es sind eben nicht alle Männer mit diesem Zwang einverstanden gewesen.... :fu:

NeDfLaNdErS
12. Januar 2005, 15:10
Irgendwie scheinen hier einige noch nicht ganz kapiert zu haben worum es geht:


Es geht darum das Männer die Möglichkeit haben sollten, mögliche Kuckucks Kinder zu entlarven. d.H. Kinder dessen Väter Sie gar nicht sind weil Ihre ´alte´ mal fremdgeschlafen hat, die Frau es Ihnen aber als Ihr eigenes Kind ´verkauft´ hat.

Und das nicht nur wenn es um Unterhaltszahlungen geht...

SuicideSquad
12. Januar 2005, 15:11
Original geschrieben von Laertes
Sagt mal, SS und SN: Seid ihr scheisse oder einfach nur blöd?

wie kommst du darauf, ich hätte mich verlesen?

ToxDwarf
12. Januar 2005, 15:16
pro vaterschaftstest

Pedder
12. Januar 2005, 15:27
Das is mal echt hart lächerlich.

Der Mann BEWEIST EINWANDFREI, dass es nicht sein Kind ist und es wird trotzdem nicht als Beweis zugelassen. Hallo?

Pedder
12. Januar 2005, 15:29
Original geschrieben von SuicideSquad
wie kommst du darauf, ich hätte mich verlesen? Er hat nicht gesagt, dass du dich verlesen hast, sondern dass du dumm bist. Und damit hat er Recht.

SuicideSquad
12. Januar 2005, 15:40
Original geschrieben von Pedder
Er hat nicht gesagt, dass du dich verlesen hast, sondern dass du dumm bist. Und damit hat er Recht. lol was bist du denn für einer? unterstützt als mann ne männerfeindliche aktion wie diese, erschieß dich bitte du hausmann.

Laertes
12. Januar 2005, 15:45
Original geschrieben von SuicideSquad
lol was bist du denn für einer? unterstützt als mann ne männerfeindliche aktion wie diese, erschieß dich bitte du hausmann.

rofl

Swatch
12. Januar 2005, 15:49
Es gibt rechtlich die Möglichkeit, die Vaterschaft überprüfen zu lassen. Die Heimlichtuerei ist einfach nicht notwendig.

SuicideSquad
12. Januar 2005, 15:54
Original geschrieben von SwAtCh-IrOnY
Es gibt rechtlich die Möglichkeit, die Vaterschaft überprüfen zu lassen. Die Heimlichtuerei ist einfach nicht notwendig. jo supi, dann erklär mal deiner frau, dass du n vaterschaftstest machen lassen willst ^^

10110
12. Januar 2005, 15:55
Die Aktion mit dem geplanten Verbot von Vaterschaftstests ohne Zustimmung der Mutter dürfte sowieso ein ganz entspannte finanzielle Kalkulation der Herrn und Damen Minister der Bundesregierung sein. Je mehr "Väter" das Risiko scheuen, einen Vaterschaftstest gerichtlich einklagen, um ihre Ehe nicht ganz den Bach runter gehen zu lassen, desto mehr spart der Staat an Unterhaltszahlungen für uneheliche Kinder. Anderweitig wurde da scheinbar nicht viel nachgedacht, denn es gibt wohl kaum einen vernünftigen Grund für ein solches Verbot.

Teegetraenk
12. Januar 2005, 15:56
Original geschrieben von SuicideSquad
lol was bist du denn für einer? unterstützt als mann ne männerfeindliche aktion wie diese, erschieß dich bitte du hausmann.
Geh nochmal in die Grundschule und lern Lesen. Es wurde doch nun schon oft genug im Thread erklärt, dass es hier um die Rechte der Männer geht du Armleuchter.

SuicideSquad
12. Januar 2005, 15:58
Original geschrieben von PivoUser_R7

Geh nochmal in die Grundschule und lern Lesen. Es wurde doch nun schon oft genug im Thread erklärt, dass es hier um die Rechte der Männer geht du Armleuchter. ich bin für die rechte. pedder ist gegen mich. daraus schloss ich, dass pedder gegen die rechte der männer ist. lesen kannst du, nur denken scheinbar nicht, dummkopf.

Swatch
12. Januar 2005, 16:01
Original geschrieben von SuicideSquad
jo supi, dann erklär mal deiner frau, dass du n vaterschaftstest machen lassen willst ^^

Naja, soviel "Mut" sollte ein Mann in einer solchen Situation schon haben.

Laertes
12. Januar 2005, 16:02
OK, jetzt steht es fest: Du bist scheiße UND blöd...


Original geschrieben von Pedder
Das is mal echt hart lächerlich.

Der Mann BEWEIST EINWANDFREI, dass es nicht sein Kind ist und es wird trotzdem nicht als Beweis zugelassen. Hallo?

SuicideSquad
12. Januar 2005, 16:10
ach halt die fresse du weißt ganz genau, dass ich in dem moment nicht wusste, dass pedder das zuvor geschrieben hat. davon mal abgesehen, dass er sich mit den beiden posts ziemlich widerspricht.

Teegetraenk
12. Januar 2005, 16:13
Er widerspricht sich nirgends... lass es gut sein Suicide eh es richtig peinlich wird.

Sacknase
12. Januar 2005, 16:26
Nur mal so: ich find es eh schon scheisse genug das man solche fragen überhaupt zu einer Grundsatzfrage machen muss...


Mehr habe ich damit nich gesagt, heißt das nun das ich dumm bin?



sorry, aber wenn du nicht weisst ob es dein kind ist und du es nötig hast es zu beweisen (auf welche art auch immer)... sorry, aber... ähm, dann hättest du die frau nicht anbumsen sollen...


Finde diese einstellung weder dumm noch irgendwie scheisse.... Ist zwar etwas konservativ, aber schlecht fahre ich damit nicht

Swatch
12. Januar 2005, 16:28
Der BGH hat übrigens die Urteile der Oberlandesgerichte bestätigt.

Devotika
12. Januar 2005, 16:30
1. Verbieten

2. Vaterschaftstests grundsätzlich in jedem Fall genehmigen!

Warum wird so etwas überhaupt abgelehnt? Welcher hohle Richter lehnt einen Vaterschaftstest ab??????

edit: Aber den Vaterschaftstest darf man natürlich heimlich machen, soll die Mutter nichts angehen (bei den Bitch-Muttern heute).

SuicideSquad
12. Januar 2005, 16:30
Original geschrieben von PivoUser_R7
Er widerspricht sich nirgends... lass es gut sein Suicide eh es richtig peinlich wird. :lol: wenn er mich wegen meiner meinung angreift, obwohl er die selbe wie ich vertritt, nenne ich das schon widersprechen. peinlich ists wohl eher für euch, weil ihr nicht rafft, dass ich das thema nie verkannt habe.


Original geschrieben von Sacknase

sorry, aber wenn du nicht weisst ob es dein kind ist und du es nötig hast es zu beweisen (auf welche art auch immer)... sorry, aber... ähm, dann hättest du die frau nicht anbumsen sollen...
woher soll man sich bitte so sicher sein? es gibt verdammt viele kuckukskinder und es wird wohl kaum jede dazugehörige mutter wie ne schlampe aussehen, bei der man sowas erwartet.

ToxDwarf
12. Januar 2005, 16:30
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,336437,00.html :8[:

Swatch
12. Januar 2005, 16:32
Pressemitteilung des BGH


Nr. 4/2005

Anfechtung der Vaterschaft kann nicht auf heimlich eingeholten DNA-Vaterschaftstest gestützt werden

Der u.a. für das Familienrecht zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte in zwei Fällen darüber zu entscheiden, ob eine ohne Zustimmung des Kindes bzw. seiner allein sorgeberechtigten Mutter eingeholte sogenannte DNA-Vaterschaftsanalyse im Rahmen einer Vaterschaftsanfechtungsklage verwertet werden kann.

In beiden Fällen hatten die mit der jeweiligen Mutter des Kindes nicht verheirateten Kläger ihre Vaterschaft vor dem Jugendamt anerkannt. Jahre später ließen sie im einen Fall eine Haarprobe und im anderen Fall ein ausgespucktes Kaugummi sowie jeweils eigene Speichelproben ohne Wissen und Zustimmung des Kindes und der Mutter von einem privaten Labor genetisch analysieren. Die Analyse ergab jeweils, daß der Spender der Speichelprobe nicht der biologische Vater des Kindes sein konnte, von dem die Gegenprobe angeblich stammte.

Die darauf gestützten Vaterschaftsanfechtungsklagen waren von den Vorinstanzen (OLG Celle und OLG Jena) abgewiesen worden. Diese Entscheidungen hat der Bundesgerichtshof heute bestätigt.

Nach ständiger Rechtsprechung des Senats reicht die bloße Behauptung, nicht der Vater des Kindes zu sein, nicht aus, ein Vaterschaftsanfechtungsverfahren einzuleiten, in dem die Abstammung dann regelmäßig durch ein gerichtliches Gutachten geklärt wird. Vielmehr muß der Kläger konkrete Umstände vortragen, die bei objektiver Betrachtung geeignet sind, Zweifel an seiner Vaterschaft zu wecken und die Abstammung des Kindes von einem anderen Mann als nicht ganz fernliegend erscheinen zu lassen.

Auf eine „heimliche“ DNA-Vaterschaftsanalyse kann ein solcher Anfangsverdacht aus Rechtsgründen nicht gestützt werden.

Unabhängig vom Ausgang des aktuellen Gesetzgebungsvorhabens, mit dem ein generelles Verbot solcher heimlichen DNA-Analysen erwogen wird, hat der Senat entschieden, daß die Untersuchung des genetischen Materials eines anderen Menschen ohne dessen ausdrückliche Zustimmung gegen das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung verstößt und rechtswidrig ist. Dieses Grundrecht des Kindes braucht auch nicht hinter dem Interesse des als Vater geltenden Mannes zurückzustehen, sich Gewißheit über seine biologische Vaterschaft zu verschaffen. Deshalb darf das Ergebnis einer solchen Untersuchung in einem Zivilprozeß nicht verwertet werden, auch nicht als Grundlage eines Anfangsverdachts.

Auch die Weigerung des Kindes oder der Mutter als seiner gesetzlichen Vertreterin, der Einholung einer solchen Analyse oder der Verwertung ihres Ergebnisses zuzustimmen, ist als solche regelmäßig nicht geeignet, einen Anfangsverdacht zu begründen.

Urteile vom 12. Januar 2005 - XII ZR 60/03 und XII ZR 227/03
Karlsruhe, den 12. Januar 2005

Llew Silverhand
12. Januar 2005, 16:39
Sind die denn bescheuert.
Natürlich hat jeder "Vater" das RECHT darauf die Echtheit seiner Vaterschaft zu überprüfen. Das ist doch kein Eingriff in die Privatsphäre von irgendwem.

Also die die auf solche Ideen kommen sollten am besten gleich für die ganzen Kuckuckskinder zahlen. Fertig!

Devotika
12. Januar 2005, 16:39
Bundesjustizhure Brigitte Zypries wertet die Tests als einen unzulässigen Eingriff in das Recht der Mutter eine Hure zu sein. Das Gesetz sieht deshalb vor, dass genetische Untersuchungen grundsätzlich nur mit Zustimmung der Hure durchgeführt werden dürften. Wenn ein Mann sich dagegen wehren will für ein Kind zu zahlen, dass ihm nicht gehört, wird er mit einem Jahr Gefängnis bestraft.
Quelle: Spiegel.de, aber mit Ergänzungen um die Fakten zu vervollständigen

Tja. Frauenquote von Rot/Grün. Das ist das Ergebnis.

NeDfLaNdErS
12. Januar 2005, 16:43
Original geschrieben von Sacknase


sorry, aber wenn du nicht weisst ob es dein kind ist und du es nötig hast es zu beweisen (auf welche art auch immer)... sorry, aber... ähm, dann hättest du die frau nicht anbumsen sollen...



Hallo? Gehts noch?
Was ist wenn Dich die Frau einfach belügt?

Swatch
12. Januar 2005, 16:52
Original geschrieben von Llew Silverhand
Sind die denn bescheuert.
Natürlich hat jeder "Vater" das RECHT darauf die Echtheit seiner Vaterschaft zu überprüfen. Das ist doch kein Eingriff in die Privatsphäre von irgendwem.



Hat er doch auch so und das Verfahren soll - so die Ministerin - mit dem gleichen Gesetz vereinfacht werden. Da sind natürlich Einzelheiten abzuwarten.

Und das Persönlichkeitsrecht ist als Grundrecht eben zu beachten.

SuicideSquad
12. Januar 2005, 16:55
ich find immer interessant, dass geschrieben wird, dass diese vaterschaftstests ohne die zustimmung der betroffenen gemacht werden. betroffen ist doch wohl aber der mann und das kind, nicht die frau, nicht direkt jedenfalls.

Getraenkeautomat
12. Januar 2005, 17:06
Original geschrieben von SuicideSquad
ich find immer interessant, dass geschrieben wird, dass diese vaterschaftstests ohne die zustimmung der betroffenen gemacht werden. betroffen ist doch wohl aber der mann und das kind, nicht die frau, nicht direkt jedenfalls.
wie du schon sagtest scheiss emanzengesocks ;(

Frau spd war klar o_O

Nene, aber ich versteh einfach nicht was falsch daran sein soll wenn ein Mann überprüfen möchte ob das Kind von ihm ist?
Wie soll er das denn machen? Frau sagt nein. Cool und mann bezahlt dann noch nach der Trennung für ein Kind das garnicht von ihm ist


O_o :confused:

Desolatorix
12. Januar 2005, 17:52
Original geschrieben von Getraenkeautomat

wie du schon sagtest scheiss emanzengesocks ;(

Frau spd war klar o_O

Nene, aber ich versteh einfach nicht was falsch daran sein soll wenn ein Mann überprüfen möchte ob das Kind von ihm ist?
Wie soll er das denn machen? Frau sagt nein. Cool und mann bezahlt dann noch nach der Trennung für ein Kind das garnicht von ihm ist


O_o :confused:

pro "heimlicher" test weiterhin !

Laertes
12. Januar 2005, 18:22
Original geschrieben von SuicideSquad
:lol: wenn er mich wegen meiner meinung angreift, obwohl er die selbe wie ich vertritt, nenne ich das schon widersprechen. peinlich ists wohl eher für euch, weil ihr nicht rafft, dass ich das thema nie verkannt habe.

Er hat dich nicht angegriffen, wegen deiner Meinung, sonder weil du ein Trottel bist. Und daß du deinen Fehler nicht einsiehst, zeigt, daß du nicht nur ein Trottel, sonder ein anmaßender Trottel bist, der obendrein auch noch chauvinstisch ist.

Du tust mir leid, aber besonders tun mir deine Eltern leid, daß sie so einen widerwärtigen Abschaum wie dich großziehen müssen. Ich hoffe für dich und den Rest der Menschheit, daß du dich noch änderst, du bist ja noch relativ jung...



@Topic:
Nichts für ungut, jeder hat ein Recht auf seine Meinung, aber was hier einige von euch vom Stapel lassen (Emanzenpack, Huren, Bitchmütter, etc.) ist wirklich unter aller Sau. Insbesondere, wo mit Sicherheit KEINER von euch betroffen ist.

SuicideSquad
12. Januar 2005, 18:41
Original geschrieben von Laertes


Er hat dich nicht angegriffen, wegen deiner Meinung, sonder weil du ein Trottel bist. Und daß du deinen Fehler nicht einsiehst, zeigt, daß du nicht nur ein Trottel, sonder ein anmaßender Trottel bist, der obendrein auch noch chauvinstisch ist.

Du tust mir leid, aber besonders tun mir deine Eltern leid, daß sie so einen widerwärtigen Abschaum wie dich großziehen müssen. Ich hoffe für dich und den Rest der Menschheit, daß du dich noch änderst, du bist ja noch relativ jung...
man, jetzt wird aber tief in die kiste der standartisierten flames gegriffen. :elefant:

nenn mir doch einfach mal den fehler, den ich angeblich gemacht habe, ich kann keinen finden.

Pedder
12. Januar 2005, 18:46
Original geschrieben von Devotika

Quelle: Spiegel.de, aber mit Ergänzungen um die Fakten zu vervollständigenUnd um die Rechtschreibung zu verbessern, wa?

In meinen Augen ist das ganze keine Erweiterung der Frauenrechte, sondern einfach ziemlicher Quatsch. Deshalb bin ich zwar auch dafür, dass solche Tests als Beweis anerkannt werden müssen, aber die meisten von euch machen sich hier echt ziemlich lächerlich. Ich frag mich echt bei manchen hier wie ihr erzogen wurdet, dass ihr so ein blödes Geschwätz allen Ernstes vertretet.

Scarab
12. Januar 2005, 18:48
Ersteinmal schwachsinniges geplantes Verbot, der Mann hat ein Recht zu erfahren, ob das Kind wirklich von ihm ist, auch ohne die Frau zu informieren. Und wem schadet das denn? Verletzung der Privatssphäre innerhalb der Familie? Wenn das Kind von ihm ist, kann die Familie glücklich werden, wenn nicht, dann ist dieses Geheimnis der Frau auch nicht schützenswert.

Ausserdem können so Familien eher bewahrt werden, denn wenn der Mann einen Vaterschaftstest verlangt von der Frau, dann bezweifle ich, daß das ohne Spuren an der Beziehung vorbei geht.

Vielleicht hat Binär ja Recht mit seiner Vermutung. :elefant:

Das ganze wird dann eh so enden, daß die Väter den Test halt in Nachbarländern machen lassen ...

Und warum nun heimliche Vaterschaftstest vor Gericht nicht anerkannt werden sollten, versteh ich auch nicht, setzt dem irgendwie die Krone auf.

Swatch
12. Januar 2005, 20:36
Es geht auch nicht um die Frau sondern um das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Kindes, garantiert in Art. 2 Abs. 1 GG. Zu beachten ist - wie festgestellt - das Recht auf informationelle Selbstbestimmung des Kindes.

Scarab
12. Januar 2005, 20:46
Original geschrieben von SwAtCh-IrOnY
Es geht auch nicht um die Frau sondern um das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Kindes, garantiert in Art. 2 Abs. 1 GG. Zu beachten ist - wie festgestellt - das Recht auf informationelle Selbstbestimmung des Kindes.

Da gabs finde ich einen passenden Kommentar im Spiegelforum zu, was ändert denn die Zustimmung der Frau an der informationellen Selbstbestimmung des Kindes?
Geht wohl doch eher um die Frau und das mit dem Kind ist nur vorgeschoben.

Swatch
12. Januar 2005, 20:59
Die Eltern sind diesbezüglich nur gemeinsam befugt - eben in der Rolle der Vertreter des Kindes. Das ist genau der Punkt. So ist eben die Rechtslage, die kann ein Gericht nicht mißachten.

10110
12. Januar 2005, 21:32
Tja, durch dieses Urteil wird aber nicht das Kind geschützt, sondern alleine die Mutter, die eben gerade in dieser Frage im Zwielicht steht und das ist problematisch. Dem Kind dürfte das relativ egal sein, sein Unterhalt wird notfalls vom Staat übernommen. Im Gegenteil, die meisten Kinder dürften selber stark dran interessiert sein zu erfahren, wer ihr Vater ist. Das ist wieder ein Beispiel bei dem moralsich falsch ist, was im Gesetz steht.

Clawg
12. Januar 2005, 21:36
Die Frau weiss 100%, dass es ihr Kind ist, der Mann nicht.
=> Pro Vaterschaftstest.

Zur Fairness muss man sagen, dass Frau nicht weiss, ob von Mann nicht noch irgendwo anders 'Kinder herumschwirren' (irgendjemand muss ja die unehelichen Kinder machen :angel: ). Aber das ist wohl mehr ein persoenliches Problem. Es geht hier ja um den rechtlichen Status und eventuelle Unterhaltszahlungen.

edit: Im Bezug zu den Kindern ist wohl nur die fehlende Vaterliebe (bzw. das Geld :o ) das Problem. Naja, aber was ist das fuer eine Ehe, wenn der Mann schon einen Vaterschaftstest fuer das Kind fordert... Fraglich ob da noch viel Mutter/Vaterliebe uebrig bleibt ::[:

Swatch
12. Januar 2005, 21:54
Original geschrieben von 10110
Tja, durch dieses Urteil wird aber nicht das Kind geschützt, sondern alleine die Mutter, die eben gerade in dieser Frage im Zwielicht steht und das ist problematisch. Dem Kind dürfte das relativ egal sein, sein Unterhalt wird notfalls vom Staat übernommen. Im Gegenteil, die meisten Kinder dürften selber stark dran interessiert sein zu erfahren, wer ihr Vater ist. Das ist wieder ein Beispiel bei dem moralsich falsch ist, was im Gesetz steht.

Nein, es werden konstituierte Interessen und Rechte geschützt. Da die Rechte des Kindes auch das informationelle Selbstbestimmungsrecht umfassen, wird es insofern geschützt.

Ich denke es ist einfach eine korrekte Anwendung der Gesetztesnormen und in diesem Kontext vernünftige und nachvollziehbare Arbeit der Judikative.

Übrigens gesteht das allgemeine Persönlichkeitsrecht dem Kind die Kenntnis der Herkunft zu. Insofern kann man wohl kaum von einem moralischem Fehler reden.

Clawg
12. Januar 2005, 22:09
Interessant finde ich, dass in dem Fall so ein rechtlicher Aufwand betrieben wird um die DNS des Kindes zu schuetzen und auf der anderen Seite in den USA schon beschlossen, in GB diskutiert und in der EU geplant wird die DNS eines jeden Buergers in den Reisepass / Personalausweis zu speichern...

Wie ist es eigentlich sobald das Kind 18 wird, darf es dann die DNS des Vaters gegen dess Willen 'verlangen'? Und wie sieht es aus mit einer Frau+Kind, darf sie die DNS des vermeintlichen Vaters verlangen fuer evtl Ansprueche? Irgendwie zieht das dann nen Rattenschwanz an Forderungen hinterher :o

10110
12. Januar 2005, 22:25
Original geschrieben von SwAtCh-IrOnY
Nein, es werden konstituierte Interessen und Rechte geschützt.

Richtig, es werden Interessen geschützt, das wurde nun schon ausführlichst festgestellt, aber nicht die Interessen und Rechte derjenigen, die moralisch im Recht wären. Meiner Meinung nach sollte das Recht des Vaters in diesem Fall deutlich höherwertig sein, weil ihm durch diese ziemlich fragwürdige Rechtsauffassung ungerechtfertigte und vor allem auch materielle Nachteile entstehen, die sich sehr konkret nachteilig auf seinen Leben auswirken. Dagegen steht das nun sehr abstrakte Recht auf informelle Selbstbestimmung des Kindes, das bei einer Verletzung in dieser Situation kaum nennenswerte Konsequenzen mit sich bringen würde.

Scorn4
12. Januar 2005, 23:10
Original geschrieben von Devotika

Bundesjustizhure Brigitte Zypries wertet die Tests als einen unzulässigen Eingriff in das Recht der Mutter eine Hure zu sein. Das Gesetz sieht deshalb vor, dass genetische Untersuchungen grundsätzlich nur mit Zustimmung der Hure durchgeführt werden dürften. Wenn ein Mann sich dagegen wehren will für ein Kind zu zahlen, dass ihm nicht gehört, wird er mit einem Jahr Gefängnis bestraft.
Quelle: Spiegel.de, aber mit Ergänzungen um die Fakten zu vervollständigen

Tja. Frauenquote von Rot/Grün. Das ist das Ergebnis.

Dümmer bitte.


Ziel des gesetzes ist nicht, dem Mann oder der Frau irgendetwas zu verbieten, sondern die Privatsphäre des Kindes zu schützen. Die Weitergabe von genetischem Material ist ein sehr erheblicher Eingriff in die Privatsphäre und bedarf daher der ausdrücklichen Zustimmung. Da es sich bei den Kindern (ind er regel jedenfall) um nicht mündige Personen handelt, müssen beide Elternteile als Vormund darüber entscheiden. Ein Test hinter dem Rücken des Partners ist also nicht ok.

Und alle die sich darüber empören: die Privatsphäre des Kindes geht nunmal der persönlichen Neugier eines Elternteils vor. Ob das diesem nun passt oder nicht.

BiBaButzemann
12. Januar 2005, 23:58
Najo solang es "nur" um die gerichtliche Verwertbarkeit geht, ist es ja nicht ganz soooo tragisch.

Dann macht der Typ halt n heimlichen Vaterschaftstest, sieht, dass das Kind nicht von ihm ist und kann ja dann immer noch n öffentlichen erzwingen.

Oder sehe ich das falsch ?

Laertes
13. Januar 2005, 00:08
Außerdem haben Kuckuckskinder in Deutschland eine lange Tradition, nachzulesen in jedem Grass-Roman. Da ist es völlig normal, daß Onkel Hermann mal bei Mutti vorbeischaut, wenn Vati auf Montage ist. Vati vergnügt sich währendessen mit der Chefsekretärin zwischen den Zementsäcken...

Kalash
13. Januar 2005, 06:42
Original geschrieben von Llew Silverhand
Sind die denn bescheuert.
Natürlich hat jeder "Vater" das RECHT darauf die Echtheit seiner Vaterschaft zu überprüfen. Das ist doch kein Eingriff in die Privatsphäre von irgendwem.

Also die die auf solche Ideen kommen sollten am besten gleich für die ganzen Kuckuckskinder zahlen. Fertig!
#2

Eigentlich sollte man die erlaubniss auf unbegrente vaterschaftstests haben, denn wenn man es nicht ist, stört es ja keinen, und wenn man es ist dann geht es dich ja wohl was an. Also los raus auf die Strasse und testet alles was ihr findet, vllt ist auch EUER kind dabei.

Swatch
13. Januar 2005, 09:25
Original geschrieben von 10110

Richtig, es werden Interessen geschützt, das wurde nun schon ausführlichst festgestellt, aber nicht die Interessen und Rechte derjenigen, die moralisch im Recht wären.


Das verstehe ich einfach nicht, aber da kommen wir wohl kaum zu einer Meinung. Es ist doch im höchsten Maße unmoralisch, derart vertrauliche Informationen untersuchen zu lassen, ohne Kind oder Mutter darüber zu informieren.


Original geschrieben von 10110

Meiner Meinung nach sollte das Recht des Vaters in diesem Fall deutlich höherwertig sein, weil ihm durch diese ziemlich fragwürdige Rechtsauffassung ungerechtfertigte und vor allem auch materielle Nachteile entstehen, die sich sehr konkret nachteilig auf seinen Leben auswirken. Dagegen steht das nun sehr abstrakte Recht auf informelle Selbstbestimmung des Kindes, das bei einer Verletzung in dieser Situation kaum nennenswerte Konsequenzen mit sich bringen würde.

Dem möchte ich prinzipiell nicht widersprechen, muss ich aber.

Den Rechten des Vaters wird durch richterlich angeordnete Vaterschaftstest Rechnung getragen. Es besteht also eine rechtsstaatliche Option. Wie kompliziert dieses Verfahren sein soll und inwiefern es ungerecht und unfair ist, will ich nicht bewerten - davon habe ich keine Ahnung.

Aber prinzipiell stehen hier abstrakte Rechtsgüter gegeneinander, die in einer eindeutigen Hierachie stehen. Die Alternative wäre, die allgemeinen Persönlichkeitsrechte einzuschränken - allgemein!- oder zumindest auszuhöhlen.

ElBollo
13. Januar 2005, 11:09
Original geschrieben von BiBaButzemann
Najo solang es "nur" um die gerichtliche Verwertbarkeit geht, ist es ja nicht ganz soooo tragisch.

Dann macht der Typ halt n heimlichen Vaterschaftstest, sieht, dass das Kind nicht von ihm ist und kann ja dann immer noch n öffentlichen erzwingen.

Oder sehe ich das falsch ?

Genau so sieht es aus, danke, dass jemand rafft wie das nun halt in Zukunft laufen wird.

Du bist nicht sicher ob es Dein Kind ist? ==> heimlicher Vaterschaftstest.
Dann weißt Du es genau und jetzt geht es ab zum Gericht und Du bringst halt "berechtigte Zweifel" vor, dass es Dein Kind ist und überzeugst den Richter einen Test anzuordnen.

Das heimliches Tests nicht als Beweismittel genutzt werden dürfen sehe ich als selbstverständlich an. Darf die Polizei auch nicht.

Ciao
Bollo

NeDfLaNdErS
13. Januar 2005, 11:45
Prinzipiell richtig.

Es muss ja auch gewährleistet und sichergestellt sein das die Proben von der richtigen Person stammen und ordnungsgemäss behandelt worden sind _NUR_ kann die Frau sich weigern einen solchen Test (offiziell) durchführen zu lassen?

Wenn ja --> Mann hat verloren -_-

Swatch
13. Januar 2005, 13:01
Wenn das Gericht befindet, dass ein Vaterschaftsanfechtungsverfahren eingeleitet werden muss, dann kann sie sich natürlich nicht weigern.

NeDfLaNdErS
13. Januar 2005, 14:02
Original geschrieben von SwAtCh-IrOnY
Wenn das Gericht befindet, dass ein Vaterschaftsanfechtungsverfahren eingeleitet werden muss, dann kann sie sich natürlich nicht weigern.

Logischer Menschenverstand nur vergiss nicht das es hier um bürokratische deutsche Gesetze geht.... :8[:

ahja
13. Januar 2005, 15:19
Wenn die Frau keinen Unterhalt bekommen würde, solange sie einem Test nicht zustimmt, wär doch alles klar.

Trollkoenig
13. Januar 2005, 15:33
[x] man sollte Abstammungskontrollen vorschreiben die bei der Geburt direkt gemacht werden, dann gibts kein tara im Nachhinein und das Kind kann gleich bei den leiblichen Eltern aufwachsen und erfährt nicht erst mit 14, dass es von jemand Anderem ist

MegaVolt
13. Januar 2005, 16:11
Original geschrieben von Trollkoenig
[x] man sollte Abstammungskontrollen vorschreiben die bei der Geburt direkt gemacht werden, dann gibts kein tara im Nachhinein und das Kind kann gleich bei den leiblichen Eltern aufwachsen und erfährt nicht erst mit 14, dass es von jemand Anderem ist

#2

ansonsten wäre die methode
1) heimlichen test machen und angucken
2) zweiten gerichtlichen test fordern falls man nicht der vater ist
sehr gut, allerdings sollen anonyme tests ja gerade verboten (!!!) werden, was ich sehr bedenklich finde
dass solche "privaten" tests nicht vor gericht zugelassen werden ist klar, die kann ja fast jeder fälschen - aber zur eigenen gewissheit sollten sie auf keinen fall verboten werden!

wie ist das wenn eine frau behauptet, ihr kind sei von mir? muss ich dann einen vaterschaftstest machen oder muss sie erst "ausreichende beweise" vorlegen, dass ich der vater sein könnte, d.h. muss sie nachweisen dass ich in der zeit mit ihr geschlafen habe (oder reicht es, es einfach zu behaupten?)
wie ist das, wenn ich als mann in einer ehe einfach sage: 9 monate vor der geburt hatten wir einen heftigen ehestreit und hätten uns fast getrennt, wir haben in dieser zeit nicht miteinander geschlafen, trotzdem war sie auf einmal schwanger, ich glaub sie hat wegen dem streit fremdgebumst

reicht das als anfangsverdacht für das gericht, einen test anzuordnen?

ToxDwarf
13. Januar 2005, 16:34
seid ihr sicher, das ein geheimer vaterschaftstest als ausreichender verdacht gilt, bzw. in zukunft überhaupt noch gemacht werden darf?
ich meine gelesen zu haben, das sowohl institut, als auch vater bestraft werden sollen, falls sie einen heimlichen test machen.
hinzu kommt, dass ein zweifel an der vaterschaft wohl meistens in den "unterschichten" vorkommt, welche sich denke ich nicht immer die zusätzliche finanzielle belastung von zwei tests leisten können.

SuicideSquad
13. Januar 2005, 17:13
dann testet man das ganze halt im ausland, darauf wirds hinauslaufen.

ElBollo
13. Januar 2005, 17:24
@Ned Flanders:
Imho kann die Mutter bei einer gerichtlichen Verfügung den Test nicht mehr verweigern.

@Ti:
So teuer ist ja ein Vaterschaftstest nicht mehr(um die 250€) und den 2.ten bekommst ja dann bezahlt von der Mutter die Ihre Behauptung nicht mehr halten kann. Vielleicht bekommt die Mutter dann sogar noch Ärger wegen Falschaussage, aber das kann ich nicht genau beurteilen.
Ein cleverer Anwalt kann da bestimmt was machen... so 'ne Frage a la: "Hatten sie ungeschützten Verkehr mit anderen?"

Bejaht sie gibt es denn Test, bei Nein begeht sie eine Falschaussage die sich dann auch schnell aufklärt wenn der Richter von der Notwendigkeit eines Tests überzeugt ist.

ToxDwarf
13. Januar 2005, 17:36
ich bin kein experte, meine aber, dass falschaussage vor gericht zwar bestraft wird, jedoch nicht sonderlich hart.
zumindest solange man nicht vereidigt wird, und dies passiert eigentlich nur in ausnahmefällen.
das man den zweiten test bezahlt bekommen würde, leuchtet ein
wäre noch zu klären ob die dinger jetzt verboten werden ( scheint noch unklar zu sein )

SuicideSquad
13. Januar 2005, 17:49
Original geschrieben von Trollkoenig
[x] man sollte Abstammungskontrollen vorschreiben die bei der Geburt direkt gemacht werden, dann gibts kein tara im Nachhinein und das Kind kann gleich bei den leiblichen Eltern aufwachsen und erfährt nicht erst mit 14, dass es von jemand Anderem ist das is mal ne gute idee

HeatoR
13. Januar 2005, 17:52
jop das von trollkönig finde ich auch am vernünftigsten. in die geburtsurkunde wird gleich ein mit vaterschaftstest belegtes ergebniss geschrieben.

im übrigen ffinde ich dieses geschreie um persönlichkeitsrecht schwachsinnig. diesem "recht" haben wir es zu verdanbken dass politiker ihre einkünfte nicht offenlegen müssen. das finde ich eine frechheit. aller höchster sorte, zumal in ländern wie finnland oder norwegen die ja nun keineswegs dikatotrische staaten sind, JEDER beim finanzamt das gehaölt des nachbarn einsehen darf. finde daran nicht schlechtes.

HeatoR
13. Januar 2005, 17:53
ich bin kein experte, meine aber, dass falschaussage vor gericht zwar bestraft wird, jedoch nicht sonderlich hart.

ein jahr MINDESTstrafe. OHNE meineid. mit meineid können es 3 werden.

SuicideSquad
13. Januar 2005, 17:55
da können aber noch mildernde umstände usw. dazukommen, davon abgesehen, dass das dann normalerweise eh ne bewährungsstrafe gibt.

im übrigen heißt es der singende, tanzende abschaum der welt, wenn ich mich nicht irre.

HeatoR
13. Januar 2005, 17:57
MINDESTstrafe bedeutet meiner auffassung nach dass es das ALLERmindeste ist. und sorry ne bewährungsstrafe von einem jahr ist auch schon eine vorstrafe.

ich meine es heisst gesellschaft. aber ganz siche rbin ich mir nicht.

edit : ich korrigiere mich, bei meineid ist es ein jahr, ohne meineid 6 monate. meineid ist allerdings ein verbrechen und kann nicht zu bewährung ausgesetzt werden.

ElBollo
13. Januar 2005, 18:07
Original geschrieben von SuicideSquad
da können aber noch mildernde umstände usw. dazukommen, davon abgesehen, dass das dann normalerweise eh ne bewährungsstrafe gibt.

im übrigen heißt es der singende, tanzende abschaum der welt, wenn ich mich nicht irre.

Eine Bewähnrungstrafe ist für Dich nicht schlimm? Es ist eine Vorstrafe, Dein Leben ist danach nicht mehr das Gleiche... ich würde eine Vorstrafe nicht unterschätzen!

Laertes
13. Januar 2005, 18:24
Original geschrieben von Trollkoenig
[x] man sollte Abstammungskontrollen vorschreiben die bei der Geburt direkt gemacht werden, dann gibts kein tara im Nachhinein und das Kind kann gleich bei den leiblichen Eltern aufwachsen und erfährt nicht erst mit 14, dass es von jemand Anderem ist

Klingt nicht verkehrt, aber wer trägt die Kosten?

HeatoR
13. Januar 2005, 18:31
so ein vaterschaftstest kostet nicht die welt. 50 € bist du locker dabei.zumal die nachfrage so groß ist dass sich bald billig-sonderangebote etablieren werden. und ich mein, kinder sind so schweineteuer da kommt es auf 50€ mehr auf der krankenhausrechnung nicht an.

Laertes
13. Januar 2005, 18:39
Falsch, Vaterschaftstests kosten im Schnitt 250€. Also, wer soll die Kosten tragen?

HeatoR
13. Januar 2005, 19:27
ich sagte doch : wenn JEDES kind getestet werden müsste, würden die kosten rapide sinken. ich denke 50 €wären dabei realistisch.

sonst -> eltern.

Laertes
13. Januar 2005, 21:40
Du willst also alle Eltern dazu zwingen, daß sie 250€ für einen (aus Sicht der meisten Eltern) sinnlosen Test hinblättern?

Llew Silverhand
13. Januar 2005, 22:01
Original geschrieben von Laertes
Du willst also alle Eltern dazu zwingen, daß sie 250€ für einen (aus Sicht der meisten Eltern) sinnlosen Test hinblättern? da ich sowieso eine massive Erziehungs und Kinderförderung befürworten würde. Wäre das an sich eigentlich gar nicht mal sehr sone falsche geschichte

Laertes
13. Januar 2005, 22:03
Was haben sinnlose Vaterschaftstest mit Erziehungs- und Kinderförderung zu tun?

Llew Silverhand
13. Januar 2005, 22:06
Familienförderung trifft es da besser.
Da würde es dann immer gleich klar stehen, Die Frauen wären quasi zur Ehrlichkeit gezwungen usw usf.