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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sonntagsfahrverbot wegen Feinstaub?



Desolatorix
30. März 2005, 14:03
Die Grünen-Verkehrsexpertin Franziska Eichstädt-Bohlig plädierte dafür, über ein Sonntagsfahrverbot für privaten Autoverkehr zu diskutieren. «Auf Dauer müssen aber tiefer greifende Initiativen her», sagte sie der «Bild»-Zeitung. Auch der CSU- Umweltexperte Josef Göppel hält ein Fahrverbot an Sonntagen für «richtig». «Noch wichtiger ist aber, dass die deutsche Automobilwirtschaft schneller mit dem Einbau von Filtern vorankommt.»

Quelle web.de

sinnvoll oder unsinnig ?

Raffdaroudenripp0r
30. März 2005, 14:04
jo weil bestimmt auch polizisten auf der straße stehen und gucken ob du aus privaten gründen fährst oder nicht

Family Guy
30. März 2005, 14:12
lol, am besten schicken wir die Bastarde zurueck in die Steinzeit, dann sind sie endlich gluecklich und halten ihre Fresse.

DeCaY4
30. März 2005, 14:26
Hm, absolut sinnvoll. Immerhin drohen doch den Städten Sanktionen, wenn die Werte nicht im EU-Bereich liegen.

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4174906_REF1,00.html

Und dass die scheiß Automobilindustrie nicht den Einbau von Filtern vorantreibt, weil sie meinen, dass dann die Autos zu teuer werden und der Absatz darunter leidet, ist einfach die grötße Unverschämtheit.

Clawg
30. März 2005, 14:33
Das Geld waere besser in Fahrradwege, Fahrradstaender, Verkehrsfuehrung und Begruenung anstatt in Polizei und Verwaltung investiert.

Revolutionär
30. März 2005, 14:43
Sonntags ist die Belastung eh nicht so hoch und nur ein Sonntagsfahrverbot würde auch nicht soooo viel bringen, aber ich halte es dennoch für ok. Quelle: Radio.

Cinamon
30. März 2005, 15:12
Also, ich bin mir da nicht 100%ig sicher, aber gibt es da nicht nen wichtigen definierten Unterschied zwischen allgemeinen Umwelt-Staubgrenzwerten und sogenanntem Feinstaub?

Es kommt doch dabei auf die Staubpartikelgöße an, oder?
Gröberer Staub bei Luftverschmutzung bleibt ja in den oberen Luftwegen hängen, an der Nasenschleimhaut, im Rachen und der Luftröhre. --> lassen sich rausschneuzen oder abhusten..
Aber der Feinstaub ist so winzig klein, dass er bis in die Lungenbläschen eingeatmet werden kann und das ist wirklich ein Problem.
Da bleibt er nämlich als inerter Staub abgelagert und Bindegewebszellen umkleiden diese "Fremdkörper". Folge ist dann ne verminderte Dehnbarkeit des Lungenwgewebes.
Asthmatikern tut Feinstaub auch nicht gut.....reizt die kleinen Bronchien zu Krämpfen und Atemnot ist vorprogrammiert.

Also ich bin überzeugte Verfechterin einer Partikelfilter-Zwangseinbau-Forderung für Neuwagen und find auch, dass alle anderen Autos, die noch keine Filter haben nachgerüstet gehören. Und ein Sonntagsfahrverbot kurbelt bestimmt die Fahrradindustrie an......
C.

SuicideSquad
30. März 2005, 15:52
find ich jut, auch wenns nich viel bringen wird

DoS.Grein
30. März 2005, 15:54
Sontag Fahrverbot waer derbe geil. Einfach stressfrei inne Stadt weil keine Karren rumheizen. Waer ich sofort dabei :)

Sacknase
30. März 2005, 16:11
Jo fänd das tierisch geil


-> Gewerbeschein hat

:fu:

Kuma
30. März 2005, 16:31
Wenns dann mit nem Gewerbeschein getan wäre würde ich eben auch die paar Euro Gebühren investieren, den Wisch kann ja jeder jederzeit fast für lau beantragen.

Sacknase
30. März 2005, 16:45
Original geschrieben von Kuma
Wenns dann mit nem Gewerbeschein getan wäre würde ich eben auch die paar Euro Gebühren investieren, den Wisch kann ja jeder jederzeit fast für lau beantragen.

Du da ist allerhöchste vorsicht geboten.

nach 3 Jahren oder so muss dein angemeldetes gewerbe eine Positive Bilanz aufweisen sonst bekommste mächtigen ärger vom Finanzamt und der entzug des Scheins kommt
etc etc.


Des weiteren muss sowas vom Arbeitgeber genehmigt werden.



naja ich denke schon das man gewerbliche Fahrten zum Baggersee und zurück bei Fahrverboten tätigen kann. Wäre sicher lustig :p

sonic
30. März 2005, 17:07
Der Schröder soll sich nich so einscheissen nur weil er dann Sonntags zu Fuß durch die Gegen laufen soll. Fahrverbote (sonntags) würd ich gut finden, damit mal der Unterschied gesehen wird, wies vorher und nachher war.

Was würde denn großartig gegen son Fahrverbot sprechen?

Desolatorix
30. März 2005, 17:20
Einschränkung der Mobilität

Swatch
30. März 2005, 17:32
Zumindest in den Innenstädten wäre das doch sehr angenehm.

Schubunki
30. März 2005, 17:47
lol wenn ich da am WE mal zum kumpel ~50km fahre, muss ich schon samstag zurück oder montag früh vor der arbeit ? ne leute...

omg is des arm
30. März 2005, 18:27
Original geschrieben von Desolator
Auch der CSU- Umweltexperte Josef Göppel hält ein Fahrverbot an Sonntagen für «richtig».
:rofl2: :ugly:

Aule2
30. März 2005, 18:42
Rigoroses LKW Fahrverbot an den Wochenenden...
Nun, im Moment ist der Sonntag der einzige Tag inner Woche, wo man halbwegs in Ruhe autofahren kann (also längere Strecken)

MoMi LKW Fahrverbot innerstädtisch und DiDo PKW Fahrverbot innerstädtisch...

Erschießen von Politikern
Erhöhung der Unternehmenssteuer um 10%

[buendig]2
30. März 2005, 19:07
ich fänds prima wenn wenigstens an einem tag in der woche der übliche lärm und gestank wegfallen würde. ich wohn allerdings auch in berlin, wo man sowieso kein auto braucht. in ländlichen gebieten könnte es ohne entsprechende verbesserung des öffentlichen nahverkehrs öfter mal situationen geben in denen es nervt.

aMrio
30. März 2005, 20:34
wieviel menschen sterben jährlich an krebs durchs legale rauchen und wieviele an krebs durch feinstaub? aber feinstaub produzieren wird betraft :o

scheiss system ist das.

shaoling
30. März 2005, 20:58
Original geschrieben von [AMB]Claw
Das Geld waere besser in Fahrradwege, Fahrradstaender, Verkehrsfuehrung und Begruenung anstatt in Polizei und Verwaltung investiert. Welches Geld?

Ich würde ein sonntägliches Fahrverbot gerade in der Innenstadt doch auch sehr befürworten, obwohl es sicherlich nur einen kleinen Teil zur Lösung des Problems beitragen kann.
Eine Filter-Pflicht für Neuwagen und eine Nachrüstungsfrist für in Umlauf befindliche Modelle wäre vielleicht hilfreich, allerindings kann ich die Auswirkungen solcher Maßnahmen nicht so recht einschätzen.
Original geschrieben von aMrio
wieviel menschen sterben jährlich an krebs durchs legale rauchen und wieviele an krebs durch feinstaub? aber feinstaub produzieren wird betraft :o

scheiss system ist das. Wer raucht, darf auch an Krebs sterben. Den Feinstaub muss ich allerdings einatmen. Ist der Unterschied so schwer zu verstehen?

Pedder
30. März 2005, 21:30
Also ich bin in der Frage definitiv für eine City-Maut, falls es machbar ist. Bestes Beispiel: London.

Dafür muss das ÖNV System natürlich gut ausgebaut sein. Wer trotzdem lieber mit dem Auto durch die Stadt fährt muss halt zahlen.

Clawg
30. März 2005, 21:52
Original geschrieben von Pedder
Also ich bin in der Frage definitiv für eine City-Maut, falls es machbar ist. Bestes Beispiel: London.

Dafür muss das ÖNV System natürlich gut ausgebaut sein. Wer trotzdem lieber mit dem Auto durch die Stadt fährt muss halt zahlen.

Ich bin auch dafuer. Wir brauchen mehr Ueberwachung. Die optimale Umsetzung waere wohl ein GPS Sender in jedem Auto nach Vorbild USA. Das bereits bestehende System fuer LKWs kann nach etwas Testphase sicher problemlos fuer PKWs eingesetzt werden. Wo du London ansprichst: Hier sind sehr positive Fortschritte zu sehen, die wohl als Vorbild fuer viele europaeische Staedte gelten koennen. Ueber die Videokameras kann man den Verkehr zentral regeln und z.B. auch Parkplaetze ueberwachen (Parksuender) oder ein derartiges Fahrverbot mit minimalstem Personal durchsetzen.
Rein finanziell waere es im Grunde auch kein Problem, man hat Personaleinsparungen (teilweise koennte man alle verkehrsbezogenen Strafzettel direkt ueber den Computer regeln) zum anderen hat man ja eine neue Einnahmequelle aus Strafen. Desweiteren koennen dadurch praktisch auch alle Verbrechen auf den Strassen und Plaetzen aufgeklaert werden, man hat ja das Videomaterial. Vernetzt man das mit dem Zentralrechner und etwas Biometriesoftware kann man gleichzeitig nach bekannten Straftaetern Ausschau halten.

Pedder
30. März 2005, 22:06
Geh irgendjemand anderem auf die Eier, bitte.


Klarer Favorit für die Abwicklung ist die RFID-Technologie, da sie eine automatische Abrechnung ermöglicht, ohne den Verkehrsfluss zu unterbrechen. Das Mautsystem stellen sich die Grünen folgendermaßen vor: In jedes Fahrzeug kommt ein Transponder mit einem eindeutigen Code. Auf einem Chip ist das Mautguthaben gespeichert, das vorab zu bezahlen ist. Fährt ein Auto in die Mautzone, nehmen Sensoren Kontakt zum Transponder auf, lesen das gespeicherte Guthaben und reduzieren es um den Mautbetrag. Ist kein Transponder vorhanden oder das Guthaben zu niedrig, wird zur Ahndung automatisch ein Digitalfoto geschossen, das übers Nummernschild zum "Schwarzfahrer" führt. Die RFID-Sensoren müssten außer am Rand auch innerhalb der Mautzone flächendeckend verteilt werden, um auch Fahrten von Anwohnern in der Zone erfassen zu können.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/47583

Devotika
30. März 2005, 22:07
:top2:

Abschaffung des Wahlgeheimnisses und komplettes Fahrverbot für alle Grünenwähler. Löst gleich zwei Probleme auf einmal.


Wenn ich sonntags nicht fahren darf, nur weil andere es offensichtlich mit ihren Rußschleudern übertreiben, dann will ich auch gefälligst ein Siebtel Steuern weniger zahlen.

City-Maut ist übrigens mal der letzte Dreck. Wie viele Regulierungen braucht dieses Land denn noch? Schon schlimm genug, dass ganze Autobahnabschnitte privatisiert werden, jetzt soll ich auch noch bezahlen, um ans Stadtende zu fahren. Und natürlich alles zu Lasten der Leute, die sowieso kein Geld haben.

[buendig]2
30. März 2005, 22:13
feinstaubhippiegeweine interessiert mich auch nicht, aber autos nerven auch so schon genug und in der stadt braucht man nun mal keins für die forbewegung.

Devotika
30. März 2005, 22:15
Das hat aber nicht der Staat zu entscheiden. Es gibt ja auch keine City-Maut für Kinderwagen, weil man kleine Kinder nicht zum Einkaufen mitnehmen sollte.

[buendig]2
30. März 2005, 22:21
leider auch ist keine holzbeingebühr für hinkende vergleiche fällig.

shaoling
30. März 2005, 22:31
Bester Spruch seit Langem.^^

Pedder
30. März 2005, 22:41
Original geschrieben von Devotika
Das hat aber nicht der Staat zu entscheiden. Tut er auch nicht. Entscheiden tut die Stadt.

IPSZeRo
31. März 2005, 00:57
Ich halte das für totalen schwachsinn.
Die Patikelfilter sind sinnvoll aber nen Sonntagsfahrverbot schränkt meiner meinung nach zu sehr ein.
Auch wenn ich mich hin und wieder über alte Opas mit hut im Verkehr ärgere:
Stellt euch doch vor jener Opa will seine Kinder und Enkel besuchen.
Das macht man halt Sonntags.
Wenn er dabei nunmal durch einen Bereich muss, wo das Fahrverbot besteht kann man doch kaum verlangen, dass er sein Auto ne ewig lange Strecke vor dem Ziel schon abstellt.

Und wie schon gesagt, der meiste Verkehr is Werktags.
City Maut halte ich auch ncih so für das wahre, die Partikelfilter sollten serienmäßig werden und es sollte steuerliche vergünstigungen für Autos mit diesen Partikelfiltern geben.
Das würde meiner Meinung nach das Problem lösen.

Hash
31. März 2005, 01:10
kann mir wer sagen, welche firma solche feinstaubfilter entwickelt und herstellt?
ich will investieren :)

Entelechy
31. März 2005, 01:17
Mein Auto hat Euro 4 - die können mich mal, ich will auch Sonntags fahren. Sollen sie halt ein Fahrverbot für alte Schrottkisten die den Feinstaub rumschleudern.

Zero, das gibt es bereits, ich zahl so gut wie keine Steuern ^^
Und unglaublich, Claw schafft es wieder in einen Thread eine Verschwörungstheorie zu pflanzen - macht's wenigstens Spaß, Claw? :)

Clawg
31. März 2005, 01:49
Original geschrieben von Da_DaVe

Mein Auto hat Euro 4 - die können mich mal, ich will auch Sonntags fahren. Sollen sie halt ein Fahrverbot für alte Schrottkisten die den Feinstaub rumschleudern.
Zero, das gibt es bereits, ich zahl so gut wie keine Steuern ^^


Laut 'Experten' sollen Russfilter nichts helfen, da der Feinstaub nicht aufgehalten wird:
http://tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4204856_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html


Und unglaublich, Claw schafft es wieder in einen Thread eine Verschwörungstheorie zu pflanzen - macht's wenigstens Spaß, Claw? :)

Betrifft GPS/RFID im Auto:
Tja, ich bin unkreativ, ich kann keine Geschichten erfinden sondern erzaehle das, was gegenwaertig (USA/GB voran) ablaeuft.
Wenn du glaubst, dass ein Staatsgebilde das Zugang zu den Bewegungen aller seiner Buerger hat dies nicht fuer eigene Zwecke (d.h. Selbsterhalt) einsetzt und das als 'Verschwoerungstheorie' abtust, klemm dich mal hinter ein Geschichtsbuch.
Ob man jetzt einen Chip ins Auto steckt und am Strassenrand irgendwelche Detektoren aufstellt oder ob da jetzt einer in nem Wachposten steht und den Verkehr einzeln prueft, da ist kein Unterschied. Letzteres erinnert an eine Tyrannei, ersteres ist schoen versteckt.
Natuerlich, die Daten duerfen nicht verwendet werden, werden nicht zentral gesammelt, geschweige denn ausgewertet. Noch nicht. Aber schau dir die Gesetzesaenderungen z.B. in Hessen an, wo man jetzt prima Telefongespraeche abhoeren darf, da wurde frueher auch gesagt, dass die Daten ja nicht verwendet werden duerfen.
Situationen aendern sich, heute ist das System eine tolle Idee um auf einfache Weise den Verkehr zu regeln, spaeter wird es dazu benutzt bestimmte 'gefaehrliche' Buerger zu ueberwachen. Waere doch super wenn man bekannte 'Hooligans' vor Nationalspielen direkt aus dem Verkehr zieht? Oder ein paar Glatzen davon abhaelt an einem Feiertag zu marschieren? Oder wenn Bush mal wieder reinschaut, kann man schoen die Demonstranten gleich im Voraus herauspicken. Oder Castor Transporte ... Der moegliche Zugriff auf einzelne Personen und Personengruppen ist sehr gefaehrlich.

Du magst mich paranoid nennen, aber egal wie man momentan zu den politischen Zustaenden in Deutschland steht, die koennen sich recht schnell innerhalb weniger Jahre aufgrund irgendwelcher Krisen aendern. Und wenn sich etwas ins Negative aendert und die ganzen Systeme (RFID, DNA 'Fingerabdruck, Abhoeren, Biometriedatenbanken etc.) allgemein von der Bevoelkerung anerkannt sind, besteht schnell die Gefahr des Missbrauchs und wenig Chancen dies aufzuhalten.

pericolum
31. März 2005, 11:01
wie konnte man ihn nur zum mod machen? sinnvolle beiträge sind das nicht.
ich finde wenn schon fahrverbot dann nur in den städten ... aber das natürlich nur als zwischenlösung

Cinamon
31. März 2005, 13:44
@[buendig]

Sorry, wenn ich da die Stirn runzle..."feinstaubhippiegeweine" interessiert dich nicht?

Mann, hast du noch nie was von Pneumokoniosen gehört?

Wenn du am mittleren Ring in München wohnen würdest und den ganzen Tag die Abgase einschnaufen müsstest, dächtest du sicher anders. Du, da wohnen auch Kinder!

Bin wirklich keine militante Ökotussi, - will auch nur mal Biologin werden, aber wo bitte bleiben hier die Mediziner mit ihrer Meinung?

C.

haschischtasche
31. März 2005, 15:41
Original geschrieben von [AMB]Claw
Das Geld waere besser in Fahrradwege, Fahrradstaender, Verkehrsfuehrung und Begruenung anstatt in Polizei und Verwaltung investiert.

nein, in oeffentliche verkehrsmittel

shaoling
31. März 2005, 19:42
Ja, die Preise sind langsam echt nicht mehr feierlich.

Cinamon,
Claws Tagesschau-Link dürfte dich interessieren.

pericolum,
euer ewiges Gemurre und Geläster geht mir wirklich um einiges mehr auf den Geist.

Cinamon
31. März 2005, 20:55
Danke!!! Claws Tagesschaulink hatte ich tatsächlich überlesen.

Ich hab erst im letzten Semester mal ne Vorlesung zur Feinstaubproblematik gehört, aber über die Sinnlosigkeit des Partikelfilters wurde da glaub ich nichts erwähnt. Bloß die Differenzierung zwischen Gesamtstaub und Feinstaub ist mir noch hängen geblieben. Aber vielleicht war ich auch anders abgelenkt.

Bleibt wohl derzeit nichts anderes, als die Emission von Autoabgasen irgendwie zu reglementieren. (man wird mich dafür hassen, ich weiß:angel: )
C.

Devotika
31. März 2005, 21:06
Original geschrieben von Pedder
Tut er auch nicht. Entscheiden tut die Stadt.
Die Landesregierungen etc. gehören auch zum Staatsgebilde.

Gast
01. April 2005, 08:27
Original geschrieben von Cinamon

Bleibt wohl derzeit nichts anderes, als die Emission von Autoabgasen irgendwie zu reglementieren. (man wird mich dafür hassen, ich weiß:angel: )
C.

das ist schon längst passiert... die euro-4-norm wurde hier ja auch schon erwähnt.
in amiland dagegen fährt man immer noch mit dem V8 zum einkaufen.
und da sieht man schon wieder, dass man solche probleme nicht lokal bekämpfen kann. lösen schonmal gar nicht.

CaLiBoY
13. April 2005, 05:01
1.) sorry das ich das alte thema wieder hochhole

2.) ohne mir den rest durchzulesen

3.) feinstaub son schwachsinn! vor 2-3 monaten hat sich auf diesem planeten keine sau dafür intressiert ... absolut NIEMAND hat überhaupt darüber geredet ... und nun heissts auf einmal das daran jährlich 65.000 menschen in deutschland sterben
lächerlich!

Vystup
13. April 2005, 05:19
dass du dich nicht dafür interessiert hast, bedeutet nicht, dass es andere nicht getan haben. dass du dich auch weiterhin nicht dafür interessieren wirst, bedeutet nicht, dass sich andere nicht dafür interessieren.

die geforderte medizinische meinung werde ich übrigens hier nicht abgeben, denn ich habe von dem thema schlichtweg keine ahnung, habe nur die tagesschau-links gelesen, auch wenn ich - man höre und staune - vorher schonmal von der problematik gehört habe.

aber sobald es mal ans liebste kind der deutschen - das auto - geht, fängt das geschrei wieder an. dass diesmal auch die union mit von der partie ist, wird großzügig ignoriert. ist ja auch bequemer, mit den grünen seine hasspartei gefunden zu haben. aber falls das alles ernst wird, kann man ja immer noch die autofahrerpartei wählen. gibts die eigentlich noch?

CaLiBoY
13. April 2005, 05:28
ich kann bloß nich verstehn was da in letzter zeit auf einma fürn hype drum gemacht wird

sung
13. April 2005, 05:30
der hype wird gemacht, weils nun ums geld geht

CaLiBoY
13. April 2005, 05:36
ach klar, hätt ich mir ja denken können ... und wenns nich genug leute aufhypt sinds nächste woche 100.000 tote im jahr *lach*

aMrio
13. April 2005, 06:06
ebenso wie claw sehe auch ich die kommende ge-/verbotswelle sehr skeptisch, allerdings aus einem anderen grund:
die parteien werden unter anderem von der industrie finanziert. die einzigen nutznießer der bei diesem thema drohenden reglementierungen sind nun aber die industrien (sowie der staat durch steuern und strafen bei verstößen natürlich).

wie ich schon ganz oben im thread andeutete: krebs durch zigaretten bekommen zigmal mehr leute als durch feinstaub. aber da von einem zigarettenverbot die industrie nur nachteile hätte werden sie eben nicht verboten.
von neuen filterreglements aber eben nicht. sowas bringt noch mehr gewinne für unsere firmen die sowieso ständig neue gewinn- und entlassungsrekorde einfahren. und der kleine bild-lesende bürger meint zudem noch, die politik würde was für ihn tun um ihn zu schützen.

dabei ist feinstaub harmlos verglichen mit legalen krankmachern _und_ vor allem ist feinstaub aus dieselautos ja wohl eher noch die geringste feinstaubquelle. zumal ich irgendwo las, das nur der ganz feine kleine feinstaub richtig gefährlich ist, welcher aber nunmal _nicht_ aus autos rauskommt.

DrunkenSheeP
13. April 2005, 06:47
hm hat jmd da noch etwas mehr infos über sinnigkeit/unsinnigkeit von diesen partikelfiltern bez die gefährlichkeit von diesem feinstaub (huhu claw :D). irgendwie steh ich sehr kritisch diesem thema gegenüber... wundert mich das dieses thema so schnell durchgesetzt wurde, das feinstaub ja sooo gefährlich sein soll, aber das greenpeace/grüne/whatever es nicht geschafft haben sollen die öffentliche aufmerksamkeit darauf zu lenken...

also so mehr artikel ala tagessschau.de plz

Clawg
13. April 2005, 10:55
Erstmal muss noch betont werden, dass allein mit dem Vergleich einer Staubmessung am Auspuff (bzw. an den Reifen, 'Aufwirbelung') und einer Staubmessung in der Stadtluft kein direkter Schluss gezogen werden kann, gibt es doch genuegend andere Staubquellen.
Ein kurzes googlen nach 'Feinstaub' ergibt auch schon das vermutete Ergebnis:
http://de.wikipedia.org/wiki/Feinstaub ( :rolleyes: )

Wenn ein vernunftbegabtes Wesen sich den WIkipedia Artikel durchliest, muss es zum Schluss kommen, dass eine RFID Plakatierung oder umfassende GPS Ausstattung der Fahrzeuge den Staubgehalt in nicht nennenswerter Hoehe veraendert.

Zu den anderen Staubquellen:
Man denke an Heizungen, Verbrennungsoefen, Kamine etc. (In Europa ist das Klima nicht ueberall gleich), man denke an die Tonnen an Saharastaub (->Foehn), man denke an die Salzstreuungen.
Am Ostersonntag wurde in Muenchen der Wert ueberschritten, aber keine LKWs (angebliche Hauptverursacher) waren unterwegs. Aha? Hat der Staub ein paar Tage gewartet und hat dann heimtueckisch zugeschlagen?

Inwieweit Feinstaub dann gesundheitsschaedlich sein soll, frage ich mich auch. Natuerlich, Dieselruss und Zigarettenrauch ist schaedlich. Wenn man das dann aber in einem grossen Begriff als "Feinstaub" zusammenzufasst dann kann ich mir nur an den Kopf langen.

Naja, Hauptsache wieder ein paar neue Stellen in der EU geschaffen, Hauptsache etwas Geld eingetrieben, etwas Kontrolle ausgeuebt, etwas Angst gemacht, ein paar neue Messtationen und Jobs fuer die Umweltaemter gebaut und einen Schritt in die GPS Ueberwachung gemacht. Prima!

Die Auswirkungen dieser neuen Regelungen wird eine weitere Verarmung der Bevoelkerung sein. Nicht nur, dass man ja zahlen muss um in die Stadt selbst zu kommen - auch Geschaefte in der Stadt duerfen draufzahlen, was vor allem kleine Betriebe betrifft.

Dieses ganze Geld sollte dazu benutzt Baeume zu pflanzen, wogegen KEIN Grund spricht. Diese Baeume filtern tagtaeglich eine grosse Menge an Staub. Zusaetzlich sollte Druck auf die Firmen zu machen, die die Solarzellen der naechsten Generation (~5fache Effizienz [d.h. 30% im Vergleich zu heutigen 6%] von den momentan verfuegbaren Zellen, was Oel zu grossen Teilen ersetzen koennte) nicht herausruecken.
Aehnliche Konzepte von neuen Zellen werden zur Zeit im Kleinen erforscht / gebaut, aber ich wette, dass diese Firma bald von irgendeinem Energiekonzern aufgekauft wird :p
http://www.ctv.ca/servlet/ArticleNews/story/CTVNews/1105319242587_49?hub=SciTech

(ich linke die Seite zwar ungerne, da ein paar mir widersprechende Thesen dort zu finden sind, aber in diesem Artikel stimme ich dem Autor voll zu:
http://unglaublichkeiten.com/unglaublichkeiten/htmlphp2/u2_0980Feinstaub.html )

Aehnliche Entwicklung ('toll roads', mit etwas anderer Umsetzung und Begruendung, aufgrund der anders strukturierten Verkehrssysteme und Mentalitaet) sind seit Jahren in den USA zu sehen. Alex Jones hat da einige Sendungen darueber gebracht (jeweils auch andere behandelte Themen).
http://www.alciada.net/dload.php?action=file&id=13
http://www.alciada.net/dload.php?action=file&id=24
http://www.alciada.net/dload.php?action=file&id=34
http://www.alciada.net/dload.php?action=file&id=122

(das erste Mal kurz angesprochen 1997 in America destroyed by Design (http://www.alciada.net/dload.php?action=file&id=63) (Sekunde 4500, der Rest ist aber auch interessant ;))

Zusammenfassend ist mein Schluss: Feinstaub ist nur ein vorgeschobener Grund um bestehende Plaene der EU durchzusetzen. Wem das zu radikal klingt, soll sich mit dem Thema beschaeftigen, spaetestens in ~5-10 Jahren ist die Ueberwachung und zusaetzliche Besteuerung was die Autos betrifft Realitaet.

DrunkenSheeP
13. April 2005, 13:48
so langam fühle ich mein in meiner befürchtung bestätigt, dass das was für die usa die aufrüstung und rüstungskonzerne sind, sind bei uns in europa diese umweltschutzverordnungen, der emmisionshandel usw.
allein was in deutschland für das vollkommen nutzlose windenergieprojekt ausgegeben wird ist schon irrsinnig, und all das nur damit deutschland aus der kernerergie austeigen kann, was ja mal absoulter bullshit ist. um die energie die von den kernkraftwerken zu ersetzen müsste man deutschland mit solarzellen, windkraftwerken zupflastern...oder halt strom aus dem ausland "holen", der dann wiederrum aus kernenergie gewonnen wird, oder sogar noch schlimmer aus kohle...