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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : girls day - was soll der unsinn?



SuicideSquad
28. April 2005, 17:56
http://www.girls-day.de/

ich erkenne da irgendwie keinen sinn. ihr? man führt "boys" ja auch nicht in die welt der hausfrauen ein oder zeigt ihnen, wie toll es wäre, friseur zu werden.

eine aktion von weltverbesserern, die die unterschiede zwischen den geschlechtern nicht akzeptieren wollen?

Family Guy
28. April 2005, 17:57
Rofl, wird langsam Zeit die Operation Waschweib wieder hinter die Herdlinien zurueckzuwerfen.

MickT
28. April 2005, 18:03
lol gibts bei uns auch.. neuerdings auch BOYSDAY :x

HERR 2FICKENDEHUNDE
28. April 2005, 18:19
wann macht endlich einer nen bw.de-day? unsere minderheit wird voll übersehen, wer hilft uns in der gesellschaft klarzukommen? wer? verdammt tut endlich was!

i~i
28. April 2005, 18:29
bei uns hängt bei bio nen zeddl rum dass es auch bald nen boys day geben soll.

Raffdaroudenripp0r
28. April 2005, 18:50
neuerdings gibt es ja auch boysday, aber leider erst seit der 10ten klasse und in der 10 klasse darf man bei uns nicht mehr HEHEHEHHEEHHE witzig HEHEHHE

Scheinkultur
28. April 2005, 19:10
lol ach dahin sind die heute alle gefahren...

im bus zur arbeit saß heute sonne truppe und fuhr in richtung uni... kleine dumme mädchen die ununterbrochen gekichert und damit den ganzen bus terrorisiert haben..

verdammt. die waren zwar alle erst 14 aber durch makeup etc. sahen die echt mal fickbar aus :8[:

Baaldur
28. April 2005, 19:31
Bei uns konnten auch die BOYS weg.
Deren Aktion heißt "was für jungs" :ugly:.
Nja, ich bin in der Schule gewesen und es war ganz toll, weil wir nix gemacht haben.

Lutz
28. April 2005, 20:05
Also ich bin ja der erste, der gegen die nervigen Tussen von den Frauenbüros dieser Welt was sagt, aber was soll am Girls Day verkehrt sein?
Es ist nunmal Fakt, dass die Unterrepräsentation der versch. Geschlechter in versch. akademischen Richtungen keine (bio)logischen Gründe hat.

Family Guy
28. April 2005, 20:11
Ist noch nicht erwiesen stimmt eher.

Immer mehr Studien decken aber andere Tatsachen auf :)

shaoling
28. April 2005, 20:19
Original geschrieben von ~XantoS~
Also ich bin ja der erste, der gegen die nervigen Tussen von den Frauenbüros dieser Welt was sagt, aber was soll am Girls Day verkehrt sein?
Es ist nunmal Fakt, dass die Unterrepräsentation der versch. Geschlechter in versch. akademischen Richtungen keine (bio)logischen Gründe hat.Dazu sollte man aber sagen, dass die Übergänge zwischen Biologie und Gesellschaft fließend sind und die Grenze sich nicht genau festlegen lässt.
Im Übrigen hast du natürlich recht. Trotzdem bezweifle ich den Sinn dieser Aktion.

Kopfnuss
28. April 2005, 20:57
Original geschrieben von SuicideSquad
http://www.girls-day.de/

ich erkenne da irgendwie keinen sinn. ihr? man führt "boys" ja auch nicht in die welt der hausfrauen ein oder zeigt ihnen, wie toll es wäre, friseur zu werden.

eine aktion von weltverbesserern, die die unterschiede zwischen den geschlechtern nicht akzeptieren wollen?

War ganz cool heut, bis auf 2 Mädchen und die 8 Jungen alles weg, nur ein Lehrer hat versucht, unterricht zu machen :top2:
Und sonst isses halt crap.

Biba
28. April 2005, 21:07
aka Pädophilenday 8(

Falls falsch geschrieben, tjo 8(

0Smacks0
28. April 2005, 21:10
Ach deswegen war heute alles so voll...

Na ja, weiß nicht ob das gut oder schlecht sein soll, eigentlich ist es ja ein Eingeständnis der Unterschiedlichkeit der Geschlechter... Gewaltsam wird man die Verhältnisse nicht angleichen können, das halte ich für Quatsch, man kann nur für Mädchen wie Jungen gleiche Chancen schaffen, der Rest regelt sich dann von selbst, es wird eben Zeit brauchen. Wenn man das zu erzwingen versucht, dann wird es evtl. übereilt angegangen und führt nur dazu, dass sich eine Gegenposition formiert, die eines Tages dann mit der gleichen Radikalität wie Frau Schwarzer und andere Emanzen zurückschlägt... Daher bin ich für nen gesunden Angleich, es studieren ja schon mehr Frauen als Männer und wenn man den Frauen Zeit lässt, dann packen sie es auch von alleine! Wenn man ihnen aber künstlich hilft, dann sind es bei vielen Männern sicher sowieso nur "Quotenfrauen"...

shaoling
28. April 2005, 21:14
Oh, wie schön, mal wieder ein Post Smacks', dem ich uneingeschränkt zustimmen kann. :)

Zsasor
28. April 2005, 21:24
bei uns ist es seit dem letzten jahr so, dass auch jungs am girl's day in berufe reinschnuppern dürfen. ist imo ziemlicher unfug.
wenn man sich für einen beruf interessiert sucht man sich halt informationen darüber zusammen und gut ist. dafür braucht man doch keinen dummen tag wo man in betriebe gehen kann und sich den beruf anschauen kann. für sowas gibt es doch schließlich betriebspraktika.

Cutthroat1
28. April 2005, 21:56
genau son kack wie rassenquoten. in den usa hat das dazu geführt, dass schwarze mit nem schlechteren zeugnis genommen wurden, um die quote zu erfüllen. genial gelöst.

Aule2
28. April 2005, 23:36
Ausserdem hilft mir als armen Jungen auch niemand, wenn es um styling Problme, Sprachprobleme, oder sonstiges geht!

Also: Mathe/ Technik Tag für die holde Weiblichkeit
Rhetorikseminare+ SoftskillzSchulungen für die männdliche Seite der Welt

Und mal ehrlich: Ich mein ich genieße jedes Mädel bei mir inner Vorlesung, aber warum zum Teufel muss man denn da so einen Aufwand für betreiben.

Wir haben an der Uni Frauenraum, Frauenbeauftragte, Ausländerbeauftragte, und ähnliches.
Ich mein, dass mag ja alles ganz guter und netter Luxus sein, aber wo bitte bleiben wir Männder?

Erst werden wir geschädigt (insb für die Uni) indem wir 9 Monate Zwangsverdummung abbekommen (ich rede hier auch von Zivi) und dann sollten uns auch an den letzten Ecken, wo unsere natürlichen Vorteile existieren durch Werbung eine so hohe Frauenkonkurenz beschert werden, dass wir nur noch untergehen können!

Und was den Erfolg angeht:
Bei der Spitze der Eliten wird sich eine hochqualifizierte Person (m/w) immer durchsetzen, und im Mittelfeld ist es ja wohl egal, ob die arbeitende Person nun 2 Titten oder nen Willy hat!

Sacknase
28. April 2005, 23:40
Waren das noch zeiten als ich als 16 Jähriger Azubi die Damen über das werksgelände führen durfte.... und ich habe mir wirklich zeit gelassen

aber wenn ihr mich fragt, die aktion is so unnötig wie Regeln in einem forum :ugly:

Clawg
28. April 2005, 23:47
Durch den Druck der Gesellschaft auf die Frau was Karriere und Selbstbestimmung betrifft purzeln die Zahl der gluecklichen Ehen. Und das schafft unglueckliche Menschen ohne Zukunftsperspektive die nur noch auf kurzfristigen Erfolg aus sind.
Perfekt fuer einige Wirtschaftszweige.

Auf http://www.savethemales.ca sind einige Artikel zu finden.

[buendig]2
29. April 2005, 03:52
idiot

Clawg
29. April 2005, 04:07
Original geschrieben von [buendig]
idiot

Meinst du mich generell, war das auf meine Aussage bezogen oder bist du unzufrieden weil ich es unverbluemt gesagt habe wie es ist?

Scheinkultur
29. April 2005, 06:23
stimmt.

ich kann zwar nur für mich sprechen aber:

ich bin in dem glauben aufgewachsen (und das denke ich immernoch ohne wirklich mal drüber nachgedacht zu haben), dass damals (so vor 50 jahren und davor) alle frauen ja sehr unglücklich gewesen sein mussten, da sie alle männer hatten die sie nicht wollten und sich wegen der riesigen abhängigkeit auch nicht von ihnen trennen konnten....

Sacknase
29. April 2005, 10:07
Original geschrieben von [AMB]Claw
Durch den Druck der Gesellschaft auf die Frau was Karriere und Selbstbestimmung betrifft purzeln die Zahl der gluecklichen Ehen. Und das schafft unglueckliche Menschen ohne Zukunftsperspektive die nur noch auf kurzfristigen Erfolg aus sind.
Perfekt fuer einige Wirtschaftszweige.

Auf http://www.savethemales.ca sind einige Artikel zu finden.

an der Aussage ist was dran...

ich würde, ohne den artikel gelesen zu haben das sogar unterschreiben!!!!

Devotika
29. April 2005, 10:35
Das stimmt schon, aber erzähl bitte nicht, dass die Wirtschaft das als Plan verfolgt.

Einige Wirtschaftszweige fördern das sicherlich (Mode, MTV etc.) aber die meisten haben da kein Interesse dran.

Ich denke, die meisten Wirtschaftszweige würden sogar von einer klassischen Familienstruktur profitieren. Glückliche Arbeitnehmer sind einfach leistungsfähiger.

0Smacks0
29. April 2005, 10:41
Original geschrieben von [AMB]Claw
Durch den Druck der Gesellschaft auf die Frau was Karriere und Selbstbestimmung betrifft purzeln die Zahl der gluecklichen Ehen. Und das schafft unglueckliche Menschen ohne Zukunftsperspektive die nur noch auf kurzfristigen Erfolg aus sind.
Perfekt fuer einige Wirtschaftszweige.

Auf http://www.savethemales.ca sind einige Artikel zu finden.

Das ist übertrieben. Mag ein wenig reinspielen, aber verklärt doch die Tatsachen... Warum muss hinter allem immer die böse Wirtschaft stecken?

Sacknase
29. April 2005, 10:47
Original geschrieben von Devotika
Das stimmt schon, aber erzähl bitte nicht, dass die Wirtschaft das als Plan verfolgt.

Einige Wirtschaftszweige fördern das sicherlich (Mode, MTV etc.) aber die meisten haben da kein Interesse dran.

Ich denke, die meisten Wirtschaftszweige würden sogar von einer klassischen Familienstruktur profitieren. Glückliche Arbeitnehmer sind einfach leistungsfähiger.

Nenne mir bitte die heutige Klassische Familienstruktur?

- Scheidung mit einem oder vielleicht keinem kind, nach grob 8-16 Jahren.

0Smacks0
29. April 2005, 10:52
Die von Claw verlinkte Seite ist ja mal wohl ein Witz. Den feministischen polizeistaat sehe ich noch nicht kommen und auch gleich die Titelseite mit Lilith ist ja großer Quark. Die gilt zwar auch als Symbol der Emanzipation, aber so einen Bockmist daraus zu fabrizieren... Na ja, so einen geistigen Dünnschiss sehe ich als Bestätigung meines ersten Posts...

Clawg
29. April 2005, 11:51
Warum die Wirtschaft reinspielen soll?
Ein Kind sitzt ~3 Stunden taeglich vor dem Fernseher, es liest entsprechende Zeitschriften, kauft sich Klamotten und Elektronik.
Wieviel Stunden verbringt es mit den Eltern? Mehr als 3?
Also ich sehe hier eindeutig zum einen die Schule zum anderen die Wirtschaft als Haupteinflussfaktor.

Ich meinte eigentlich mehr Artikel wie diese hier:

Playboy and the (Homo) Sexual Revolution (http://www.savethemales.ca/000165.html)
Sexual "Liberation" is Illuminati Subversion (http://www.savethemales.ca/000817.html)
Women Look to Men for Leadership (http://www.savethemales.ca/000867.html)
The Heterosexual Closet (http://www.savethemales.ca/000652.html)
A Young Feminist's Lament (http://www.savethemales.ca/000376.html)
Why Men Are Losing Interest in Women (http://www.savethemales.ca/000226.html)
Would You Take a Bullet for a Feminist? (http://www.savethemales.ca/000183.html)
Beautiful Women: Sex and Social Control (http://www.savethemales.ca/000161.html)

0Smacks0
29. April 2005, 12:15
Original geschrieben von [AMB]Claw
Warum die Wirtschaft reinspielen soll?
Ein Kind sitzt ~3 Stunden taeglich vor dem Fernseher, es liest entsprechende Zeitschriften, kauft sich Klamotten und Elektronik.
Wieviel Stunden verbringt es mit den Eltern? Mehr als 3?
Also ich sehe hier eindeutig zum einen die Schule zum anderen die Wirtschaft als Haupteinflussfaktor.

Ich meinte eigentlich mehr Artikel wie diese hier:

Playboy and the (Homo) Sexual Revolution (http://www.savethemales.ca/000165.html)
Sexual "Liberation" is Illuminati Subversion (http://www.savethemales.ca/000817.html)
Women Look to Men for Leadership (http://www.savethemales.ca/000867.html)
The Heterosexual Closet (http://www.savethemales.ca/000652.html)
A Young Feminist's Lament (http://www.savethemales.ca/000376.html)
Why Men Are Losing Interest in Women (http://www.savethemales.ca/000226.html)
Would You Take a Bullet for a Feminist? (http://www.savethemales.ca/000183.html)
Beautiful Women: Sex and Social Control (http://www.savethemales.ca/000161.html)

Schon beim ersten Artikel, bei genau diesen Satz:


Essentially "The Kinsey Report" said that aberrant sexual behavior was so common as to be normal. Thanks to psychologist Dr. Judith Reisman, we now know that Alfred Kinsey was a homosexual and the "Kinsley Report" was a fraud.

habe ich aufgehört weiter zu lesen... Weil einfach die ganze Argumentation sich so durch jeden Artikel zieht(Eine Studie ist eine Lüge, weil der Ersteller der Studie homosexuell ist. Solche Argumentationen sind nun mal unseriös und unwissenschaftlich). Total hirnrissig und polemisch. Schon die Überschriften von den anderen Artikeln ... Und darunter dann noch ein Link zu einer Alien-Verschwörung. Sry. so einen Brainfuck tue ich mir nicht eine Minute länger an. Auch wenn irgend wo in dem Gefasel evtl. 3 richtige Sätze drinstehen mögen...

Und das gerade so ein Kapitalismuskritiker wie du, solche Sätze hier unterschreibt, finde ich doch schon bedenklich, ja es umschleicht mich das Gefühl, dass du selbst nicht gelesen hast(Wobei ich zugeben muss, dass diese konfuse Denke mir nicht auch nur ein bisschen einleuchtet):


ELITE CONSPIRACY

This assault on heterosexuals, motherhood and the family in my lifetime confirms the existence of an elite conspiracy. The annihilation of "bourgeois" marriage and family is a basic tenet of Communism.

Wealthy capitalists bankrolled Communism. It was never about class, equality and public ownership (window dressing for "innocents.") Communism is an elite program to destroy Western Civilization. Its aim is totalitarian government based on private instead of public monopoly, i.e. very big government in the service of very big business.

Desolatorix
29. April 2005, 14:13
ich bin gegen den girlsday denn cih bin für gleichberechtigung von Jungen.

[buendig]2
29. April 2005, 16:13
Original geschrieben von [AMB]Claw


Meinst du mich generell, war das auf meine Aussage bezogen oder bist du unzufrieden weil ich es unverbluemt gesagt habe wie es ist?

ich nenne dich idiot, weil du, nach unzähligen aufforderungen deine quellen kritisch zu sichten und den endlosen diskussionen hier über die glaubwürdigkeit deiner weltverschwörungsapologeten, eine seite wie "savethemales" verlinkst.
henry makow, der die seite betreibt, ist ein bekannter, im rechtsextremistischen lager geschätzter und oft zitierter, antisemit und lügner. er singt das alte lied der juden/illuminaten/banken/satanisten- elite, die durch " communism, liberalism, Zionism, neo-conservatism, feminism and modernism" die alten werte zerstören will, um die weltherrschaft an sich zu reissen. dabei beruft er sich auf die üblichen falsifikate, zB die "protokolle der weisen von zion" etc.
ich finde es so erbärmlich, dass du nach all deinen schmählichen auftritten hier mit ähnlichem müll immer noch nicht in der lage zu sein scheinst, solchen offensichtlichen unfug als rechtsextreme propaganda zu erkennen.
deine befähigung hier irgendwelche posten im forum zu bekleiden wird durch solches versagen erneut stark in frage gestellt.
peinlich, claw.

SuicideSquad
29. April 2005, 16:58
owned

Cinamon
29. April 2005, 17:14
@Claw

Also echt, diese links sind doch wirklich unter deinem Niveau..... hast du diese erste Lilithseite mal ernsthaft durchgelesen???

Das geschmackloseste Musical, das ich kenne, ist Barbarella.....da bin ich nach der Pause raus, weils absolut unerträglich ist..... und daran erinnert mich dieser schwachsinnige Artikel...... die bunten Bildchen übrigens auch, VOLL BARBARELLA

Cinamon

Cinamon
29. April 2005, 17:17
edit:www.imdb.com/title/tt0062711/ - 48k -

Ich hab das Musical letzten Herbst in Wien gesehn, - schauerlich.
Barbarella ist so dargestellt, wie diese Lilith in Claws empfohlenen link.

Nero9
29. April 2005, 18:05
Ach das war das gestern. Ich hab mich schon gewundert, warum bei uns auf dem Kampus plötzlich kleine Kinder rum rannten. Ich glaube aber kaum, dass die Aktion was bei uns gebracht hat. Der Anteil Menschen weiblichen Geschlechtes, ich sage bewusste nicht Frauen denn die meisten sehen nicht danach aus, beträgt vielleicht wenn es hoch kommt 10%. Tja, E-Technik ist halt nicht für jeden wa.
Aber man schaut trotzdem immer recht neidisch zu den Chemiekern rüber :)

haschischtasche
29. April 2005, 20:13
Original geschrieben von Desolator
ich bin gegen den girlsday denn cih bin für gleichberechtigung von Jungen.
#2

die ueberemanzipation muss ein ende haben.
mitlerweile darf man schon nichtmal mehr heimlich vaterschaftstests machen, was meint ihr wieviel frauen sich daran dum verdienen?

Leinad
29. April 2005, 20:17
Original geschrieben von ~XantoS~
Also ich bin ja der erste, der gegen die nervigen Tussen von den Frauenbüros dieser Welt was sagt, aber was soll am Girls Day verkehrt sein?
Es ist nunmal Fakt, dass die Unterrepräsentation der versch. Geschlechter in versch. akademischen Richtungen keine (bio)logischen Gründe hat.

beim GirlsDay geht es aber nicht um unterrepräsentierte Zweige, sondern speziell darum, dass in wissenschaft und Technik immer noch die Männer "dominieren".
Nur frage ich mich, wieso es keine Berufe mit Männerdomäne geben soll, der Marketing/Designerbereich wird auch immer mehr zu einem Feld der Frauen, mal ganz abgesehen von ganz anderen Berufen wo es noch weit "schlimmer" ist.
Es ist ja auch nicht so als wären Frauen benachteiligt.
Allerdings gibt es durchaus biologische und soziologische Gründe.
Letztere können zwar über Generationen hinweg überwunden werden, aber die Augenblickliche weibliche jugendliche Generation wird sicherlich nicht mehr seine Interessen ändern aufgrund eines solchen Tages.
Aber vor allem gibt es auch biologische Gründe, gerade der Bereich Technik in dem räumlichen Denkes und logische Kombinationsfähigkeit gefordert sind haben Männer im _Durchschnitt_ einfach einen Vorteil, genauso wie Frauen dafür in anderen Bereichen Vorteile besitzen.
Ich finde aber auch man muss die ganze Geschichte etwas relativieren, im Moment wächst ja seine sehr emanzipierte Generation heran in der die Frauen absolut gleiche Bedingungen haben bzgl. der Bildung und sich daher das ganze "Problem" in 10-20 Jahren eh ganz anders darstellen wird.
Für mich sind solche Tage nur ein Alibi und Aktionismus der in den Medien gut rüberkommt ohne wirklichen Effekt zu haben, da müsste man schon in den Weiterführenden Schulen Technik/Informatik für ALLE Schüler zum Pflichtfach machen.

Kommentierer
29. April 2005, 20:22
Original geschrieben von [buendig]


ich nenne dich idiot, weil du, nach unzähligen aufforderungen deine quellen kritisch zu sichten und den endlosen diskussionen hier über die glaubwürdigkeit deiner weltverschwörungsapologeten, eine seite wie "savethemales" verlinkst.
henry makow, der die seite betreibt, ist ein bekannter, im rechtsextremistischen lager geschätzter und oft zitierter, antisemit und lügner. er singt das alte lied der juden/illuminaten/banken/satanisten- elite, die durch " communism, liberalism, Zionism, neo-conservatism, feminism and modernism" die alten werte zerstören will, um die weltherrschaft an sich zu reissen. dabei beruft er sich auf die üblichen falsifikate, zB die "protokolle der weisen von zion" etc.
ich finde es so erbärmlich, dass du nach all deinen schmählichen auftritten hier mit ähnlichem müll immer noch nicht in der lage zu sein scheinst, solchen offensichtlichen unfug als rechtsextreme propaganda zu erkennen.
deine befähigung hier irgendwelche posten im forum zu bekleiden wird durch solches versagen erneut stark in frage gestellt.
peinlich, claw.

:top2:

Aule2
29. April 2005, 20:50
um mal wieder ein wenig auf das Topic zurückzukommen:

Ich hab ja eigentlich nix dagegen, wenn versucht wird mehr Mädels an die TUs zu bringen (solange die hübsch sind *g*), aber ich muss ja ehrlich sagen, die Initiatoren von dieser Veranstaltung (wahrscheinlich Frauen) gehöhren eigentlich wegen Verbrechen gegen die Vernunft ins Mittelalter!

naja aber


Warum ein Zukunftstag für Mädchen?
Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügt über eine besonders gute Schulbildung. Dennoch entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus; den Betrieben aber fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs

Nun, damit wissen wir also endlich wozu ein solcher GirlsTag da ist!
Und ich hatte schon gehofft, dass die Hörsäle geputzt werden würden ;(

edit: Die ganze Sorge um unseren männlichen Teil der Gesellschaft war völlig unbegründet!
Wenn man auf der Seite weitersucht, so findet sich doch noch eine Seite, die ein Licht am Horizont gleicht:
Nur für Jungen (http://www.girls-day.de/girls_day/zielgruppen/schulen/wichtige_infos/und_die_jungen/und_die_jungen)
Na da freuch ich mich aber wirklich, dass dies sicher hilft den Mangel in technischen Berufen zu überbrücken ...

edit2: Ich musste nur schnell was auf duden.de nachschlagen

Clawg
29. April 2005, 23:56
Original geschrieben von Cinamon
@Claw
Also echt, diese links sind doch wirklich unter deinem Niveau..... hast du diese erste Lilithseite mal ernsthaft durchgelesen???


Der Artikel ist zufaelligerweise der aktuelle Artikel und hat mit dem Thema wohl eher am Rande zu tun. Ich meinte andere Artikel. (Ich gebe zu ich haette die gleich die Links direkt posten sollen.)

Makow beschreibt die groesseren Zusammenhaenge, die Artikel die ich von der Seite schaetze sind die ueber die soziale Struktur, v.a. der Familie. Bei anderen Themen habe ich bessere Quellen. Dass die Zusammenhaenge die er beschreibt nicht so einfach zu schlucken sind und man selbst Nachforschungen in die Richtung machen muss ist mir bewusst, besonders ueber die Hintergruende WARUM jemand Interesse hat die Familie als Einheit zu spalten.

@buendig:

Wenn du das als "rechtsextremistische Propaganda" bezeichnest muss ich dazu Stellung nehmen:

(im weiteren beziehe ich mich auf diese Definition http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsextremismus#Was_umfasst_Rechtsextremismus.3F )

1. Rechtsextremismus wendet sich gegen Gleichheit von Menschen vor dem Gesetz. Markow fordert eine Aufklaerung von Mann und Frau ueber deren natuerliche Beziehungen und einen Abkehr von dem Bild, das die Medien projezieren.

2. Rechtsextremismus fordert die Durchsetzung dieser Ungleichheit durch Zwangsmassnahmen. Ist die Aufklaerung eine Zwangsmassnahme? Dass die Gesetzeslage so geaendert werden muss, dass eine de facto Ungleichheit zwischen Mann und Frau existiert, da stimme ich zu. Aber eben diese Ungleichheit existiert schon, z.B. die sehr sinnvolle fehlende Pflicht zum Zivildienst/Wehrpflicht.
Dass man aber zusaetzlich noch durch Regierungsprogramme und Fernsehen Frauen dazu draengen muss eine Karriere als Erfuellung des Lebens zu sehen, halte ich fuer falsch und ist meiner Meinung ein Kontrollinstrument. Wie gesagt, die Wirtschaft freut sich, einerseits mehr Arbeitskraefte, andererseits unzufriedenere Leute, d.h. mehr Konsum.

Was 'rechtsextrem' ist, waere wohl meine Meinung, dass man die Medien zwingen muss aufzuhoeren so menschenverachtend zu sein wie es momentan der Fall ist. Ein wie im Artikel gefordertes 'authoritaeres Politikverstaendnis' wuerde die Sache zwar einfacher machen, aber umgekehrt eben solche Regierung leicht kontrollierbar und man sitzt (salopp gesagt) wieder in der selben Scheisse.
Es ist natuerlich eine Zwickmuehle, aber egal wie man es sieht, ohne Aufklaerung der Basis ist eine Verbesserung nicht moeglich. Nicht in einer Demokratie, nicht in einer Diktatur.

3. Rechtsextremismus fordert Souveraenitaet der Staaten und ist gegen Globalisierung, Abbau von Grenzen usw.
Der Abbau von Grenzen und Gleichmachung aller Kulturen und Religionen halte ich fuer falsch. Die Wert der Menschheit ist gekennzeichnet durch Verschiedenheit und nicht durch Gleichheit. Profitieren davon tuen nur jene Organisationen, die Handel zwischen zwei Laender betreiben.
Durch den Zusammenschluss von Staaten (wie z.B. Europa oder bald Nord+Suedamerika) enstehen Regierungsmonster, die Stimme des Einzelnen zaehlt nichts mehr, es ist eine reine Massengesellschaft, Meinungen von Minderheiten werden unterdrueckt.

Somit ist sowohl Links als auch Rechts in meinen Augen pervers und falsch, weil beide Systeme auf die selbe Diktatur hinaus laufen, im einen Fall unter dem Deckmantel der Demokratie, bei der aber der Einzelne kaum zaehlt, im anderen Fall als offene Diktatur, bei der der Einzelne ebenfalls kaum zaehlt. (Ja ich weiss, Linksextremismus fordert keine Demokratie und Rechtsextremismus meint, mit einer authoritaeren Staatsform nicht in einer Tyrannei zu leben, aber darauf laeuft es halt doch immer hinaus)

Bildlich gesprochen sitzt die Masse in der Mitte waehrend sie von links und rechts in eine Bahn gelenkt wird, die den Eliten recht ist. Es ist ein mentales Kontrollinstrument fuer die Masse.


Und dann moechte ich noch das mit 'Antisemit' nicht im Raum stehen lassen:
Ja, die Eliten unter den Juden treiben die Neue Weltordnung voran. Aber genauso auch die Eliten unter den Christen, die Eliten unter den Islamisten usw. Eliten die Menschen kontrollieren wollen gibt es ueberall. Wenn ich dieser Ueberzeugung bin, bin ich dann ein 'Antimensch' weil ich sage, dass es Leute jedweden Glaubens gibt, die Verbrechen begehen?
Der psychologische Trick ist es eine Gruppierung immer wieder zu betonen um von der Sache insgesamt abzulenken und die Kritiker zu defamieren. Ich sehe das als ein weiteres mentales Gefaengnis das von der Sache insgesamt ablenkt. Sofern Markow irgendwo 'die Juden' als Wurzel allen Uebels bezeichnet (wuesste ich nicht wo er es tut), nehme ich davon klar Abstand, weil es dumm waere und das Ausmass der Sache ignoriert. Korrupte Politiker und Menschen die anstatt anderen zu helfen nur auf ihren eigenen Profit aus sind gibt es ueberall.

Was den Begriff "Luegner" betrifft, wuerden mich deine Quellen interessieren, wo seine Aussagen bezueglich des Themas widerlegt werden.

Ich selbst bilde mir meine Meinung ueber ein Thema ueber den Inhalt der Aussagen und nicht ueber womoegliche Uebereinstimmung anderer Meinungen des Aussagenden mit meinen eigenen.

@Smacks:
Wie schoen. Aliens. Damit kann man wohl jede Argumentation in den Dreck ziehen. Ok, wo hast du auf der Seite etwas ueber Aliens bzw. einen Link zu einer "Alien-Verschwoerung" gesehen? Meinst du den Banner zu "conspiracy club"? Das rote Maennchen da? :top2:
Bevor du solche Behauptungen aufstellst, empfehle ich dir sowas doch bitte genauer zu recherchieren.
(Was Aliens und UFOs betrifft bin ich ganz Markows Meinung die ich hier auch schon desoefteren ausgebreitet habe: Eine grossangelegte Luege um als Bedrohung gegen die Menschheit hingestellt zu werden (fuer z.B. ein umfangreiches Programm zum Aufbau von Waffen im Weltraum)).

Der "Kinsey Report" wird nicht damit falsifiziert, dass er homosexuell ist (da steht 'and' und nicht 'because'), sondern mit den Ausfuehrungen auf der verlinkten Seite. Mit dem habe ich mich aber nicht weiter beschaeftigt.

Der von dir zitierte Abschnitt ueber Kommunismus unterschreibe ich gerne, in diese Richtung auszuholen passt hier aber nicht hin.
Wie gesagt, auf der Seite sind groessere Zusammenhaenge und keine detailgenauen Analysen, ein Startpunkt um seine eigenen Nachforschungen zu machen.

@BladeFist: Ich bezog mich hier auf die Definition von Rechtsextremismus und habe einige Aspekte herausgezogen. Wenn die Definition von Rechtsextremismus auf wikipedia falsch ist frage ich mich, was Rechtsextremismus dann sein soll. (ich meine damit die politische Idee, nicht die Mittel um jene durchsetzen zu versuchen)

BladeFist
30. April 2005, 01:03
Ich kenne andere Menschen aus anderen Foren die belegen ihre tollen Argumente auch durch Links auf Wikipedia.de/dictionary.com. Gib einfach mal zu, dass die Artikel grösstenteils scheisse sind. Nur weil ein Fünkchen Wahrheit enthalten ist heisst das noch lange net, dass der Artikel an sich klasse, geschweige denn, wahr ist.

0Smacks0
30. April 2005, 09:10
Wenn du diesen Schmarn unterschreiben würdest, ist die Sache für mich gegessen...

shaoling
30. April 2005, 13:09
Claw, was ich dir dringend ans Herz lege: Nimm keine Definitionen aus Wikipedia, wenn du einen Duden hast.

Rechts|ex|tre|mis|mus, der <o.Pl> (Politik): rechter Extremismus.

Ex|tre|mis|mus, der; -, (Arten): ...men: extreme, radikale [politische] Haltung od. Richtung.

Rech|te, die; -, -n [...]: 2. <Pl. selten> Parteien, politische Gruppierungen, Strömungen [stark] konservativer Prägung, die dem Kommunismus u. Sozialismus ablehnend gegenüberstehen: ein Vertreter der gemäßigten -n.

Ich selbst versuche Begriffe wie "rechts" und "links" in meinem Sprachgebrauch weitestgehend zu vermeiden.



So, Claw, ich habe mir mal diesen (http://www.savethemales.ca/000817.html) Artikel etwas genauer angesehen und zufälligerweise war es für jemanden mit meinen romantischen Zügen genau der richtige Tobak.
Zunächst einmal machte der Autor auf mich durchaus einen antisozialistischen, antikommunistischen und konservativen (Achtung, keine Wertung enthalten) Eindruck.
Der Artikel an sich hat mir überhaupt nicht gefallen. Da war soviel Verdrehung oder Auslassung wichtiger Fakten und Hintergründe, eine so extreme Vereinfachung komplexer Sachverhalte, und vor allem immer und immer wieder der absolute Zwang, alles unwiderruflich auf ein gewünschtes Ziel hinauslaufen zu lassen - kurz gesagt: ein typisch propagandistischer Stil -, dass er auf meine Billigung nicht hoffen kann.
Ich habe jetzt weder die Zeit noch den Willen, diesen Text Passage für Passage auseinander zu zitieren, will aber dennoch eben zu einigen bedeutenden Thesen Stellung beziehen.
Der historische Kontext erscheint mir frei erfunden. Der Autor stellt im Grunde die Behauptung auf, Ideen wie Feminismus, Liberalismus, Sozialismus und Kommunismus hätten dem Zwecke gedient, sexuelle Genussucht zu verbreiten und einer nicht näher benannten anonymen Gruppe die Kontrolle über ein ebenfalls nicht näher benanntes etwas zu ermöglichen. Als Ideal wird hier die frühmoderne Kleinfamilie angepriesen, in der die Frauen angeblich Ehre und Würdigung für ihre natürliche Rolle als treusorgende Mutter und Hüterin des Hauses empfingen.
Dem kann ich mich ganz und gar nicht anschließen. Die Frau im 19. Jahrhundert führte kein himmlisches Leben und die wenigsten hatten eine realistische Wahl, ob sie sich dem gesellschaftlichen Joch fügen oder frei für sich entscheiden wollten. Bewegungen wie der Feminismus und der Liberalismus wurden hauptsächlich von wenigen männlichen Intellektuellen vorangetrieben, von denen einige zu den intelligentesten Menschen gehören, die je das Licht der Welt erblickten. Und ich bin auch keineswegs der Meinung, dass all diese großen Männer mit den ominösen "Illuminati bankers" unter einer Decke steckten und ihre revolutionären Ansichten im Dienste einer geheimen Bewegung, die vor allem nach Macht und Kontrolle strebt, verbreiteten.
Was die "Wahrheit über Sex" angeht, so stößt man auf die gleiche einseitige Sichtweise, die gleiche Polemik, die gleiche unsachliche Wortwahl, kurz: genau die gleiche plumpe Propaganda und Stimmungsmache.
Auch hier wird wieder ein angebliches Ideal der Liebe zwischen Kochtopf und Kinderzimmer verherrlicht, das es so in der Wirklichkeit wahrscheinlich gar nicht gibt. Wieviele dieser angeblichen Vorzeige-Familien sind denn glücklicher als andere? Gibt es dazu glaubhafte Statistiken? Natürlich nicht, denn jede Statistik, die etwas sagt, was man nicht wahrhaben will, kommt vom Feind, ist sowieso gefälscht und höchst wahrscheinlich Teil einer Weltverschwörung, die seit hunderten von Jahren versucht, die moralische Integrität der menschlichen Gesellschaft zu unterwandern.
Ja, in dieser Hinsicht erweist sich der Autor als wahrer Vorzeige-Kommunist: Es gibt nur eine Wahrheit, die er verbreitet und alle anderen Gedanken werden kategorisch unter Ideologie-Verdacht gestellt. Das ist die niederste und älteste Form der Propaganda, die der Mensch hervorgebracht hat, und dass gerade du, Claw, sie hier beschönigst und als aufklärerische Maßnahme hinstellst, offenbart, dass sie offenbar immernoch gut funktioniert.
Und jetzt komm mir nicht mit Sprüchen wie "Wo sind seine Aussagen zu einem Thema denn je widerlegt worden?" Ich frage einfach mal ganz frei heraus: Wo sind seine Aussagen zu einem Thema dann eigentlich je belegt worden? Er selbst scheinst sich auf diese Kunst nämlich ganz und gar nicht zu verstehen. Das ist weder seriös noch wissenschaftlich. Ganz im Gegenteil: Es ist widerwärtig und abstoßend - Gift, das die Köpfe der Menschen auffrisst, während sie es noch selbst einnehmen.
Mit viel Liebe und Begeisterung für ausgefallene Interpretation kann man jedem Murks die höchste Wahrheit andichten, aber wo bleibt denn da der Blick fürs Wesentliche?
Wenn ich diesen Artikel in seiner Gänze betrachte, sehe ich da alles in allem eine Schandpredigt, die beinahe das ganze Repertiore propagandistischer Schriftkultur hervorzaubert: Schwarz-weiß-Malerei, diffamierende Wortwahl, fiktive Zusammenhänge, historische Verdrehung, und viele Spießgesellen mehr.
Was ich als Tatsache betrachte ist, dass Wirtschaft und Medien mit zunehmender Intensität in die sozio-kulturelle Entwicklung hineinlangen, um den Kuchen größer zu machen, dessen Bröckchen sie fressen. Das ist nicht neu und auch nicht spektakulär, aber nachweisliche Zusammenhänge, konspirative Zirkel, Geheimbünde und großangelegte Kontrolle bereits seit Beginn der Moderne sehe ich keineswegs.
Ich habe dir schon mal gesagt, warum ich solche Ganzheitlichkeits-Theorien eher für Spinnerei und Phantasterei als realistische Optionen halte und daran hat sich nicht viel geändert.

0Smacks0
30. April 2005, 13:20
Shao, von der Page ist es nicht ein Artikel wert, auseinandergenommen zu werden. Das ist einfach unterste Schublade.

Eigentlich sollte es mal eine "Antikonspirationsseite" geben... Die solchen Schmarn sammelt, entlarvt und kategorisiert. Ansonsten besteht ja echt die Gefahr, dass ein Teil der Bevölkerung regelrecht verblödet...

shaoling
30. April 2005, 13:24
Am Anfang meines Threads sollte eigentlich eine kleine Passage stehen, in der eine Lanze für Claws formale Herangehensweise gebrochen wird, aber nachdem ich dann einen willkürlich unter den von ihm empfohlenen Artikeln ausgewählt und gelesen hatte, dachte ich mir, das sei nicht mehr ganz verhältnismäßig...

Clawg
30. April 2005, 15:25
Der historische Kontext erscheint mir frei erfunden. Der Autor stellt im Grunde die Behauptung auf, Ideen wie Feminismus, Liberalismus, Sozialismus und Kommunismus hätten dem Zwecke gedient, sexuelle Genussucht zu verbreiten und einer nicht näher benannten anonymen Gruppe die Kontrolle über ein ebenfalls nicht näher benanntes etwas zu ermöglichen.


So weit wuerde ich die Aussage nicht machen. Diese Bewegungen wurden jeweils in eine entsprechende Richtung "entfuehrt". Dass sich durch die Industrialisierung zunehmend in Staedten durch die Umstaende alleine ein Boden fuer Feminismus gebildet hat, ist verstaendlich, waren die alten Regeln vom Leben auf dem Lande dort nicht mehr ganz angebracht.



Als Ideal wird hier die frühmoderne Kleinfamilie angepriesen, in der die Frauen angeblich Ehre und Würdigung für ihre natürliche Rolle als treusorgende Mutter und Hüterin des Hauses empfingen.
Dem kann ich mich ganz und gar nicht anschließen. Die Frau im 19. Jahrhundert...
So einfach ist das nicht zu sehen. Zum einen waren die rechtlichen Grundlagen andere, eine Frau die damals z.B. Studieren wollte konnte es rein rechtlich nicht. Das halte ich wie gesagt auch fuer einen falschen Weg. Gleichberechtigung ja, aber keinen Druck. Kritikpunkt sind nicht die Gesetze sondern das Verstaendnis ueber die Sache. Das ist die Aufgabe des Staates, um den Medien die Stirn zu bieten, wie auch die Aufgabe der Medien es ist dem Staat die Stirn zu bieten. Wenn einer der beiden Parteien die Ueberhand gewinnt geraet es ausser Kontrolle. Und hier ist es ja nicht so, dass eine echte Opposition in Medien oder Staat zu dem Thema vorherrscht, beide Seiten propagieren dieses Bild.



... führte kein himmlisches Leben und die wenigsten hatten eine realistische Wahl, ob sie sich dem gesellschaftlichen Joch fügen oder frei für sich entscheiden wollten.

Und jetzt fuehren sie ein himmlisches Leben?
Ich werfe einfach mal ein paar Dinge in den Raum:
- Steigender Alkohol/Tabakkonsum
- Steigende Zahl von Medikamentenmissbrauch
- Steigende Zahl von Esstoerungen
- Steigende Selbstmordrate
- Steigende Scheidungsrate bzw. Sinkende Zahl von Eheschliessungen (ok, das wird vom modernen Feminismus als positiv gesehen)
- Sinkende Geburtenrate und die damit verbundenen gesellschaftlichen Probleme
Desweiteren betrifft es die Kinder, ein haeufiges Fehlen der Mutter in jungen Jahren hat nun mal negative Auswirkungen auf die Psyche.
Das alles sind keine temporaere wirtschaftliche Probleme, das sind tiefverwurzelte gesellschaftliche Probleme, die mit dem Zusammenbruch der Familie korreliert. Da frage ich mich schon inwieweit du unsere Zeit als wesentlich positiver ansiehst (wie gesagt, bis auf die Stellung vor dem Gesetz ).



Bewegungen wie der Feminismus und der Liberalismus wurden hauptsächlich von wenigen männlichen Intellektuellen vorangetrieben, von denen einige zu den intelligentesten Menschen gehören, die je das Licht der Welt erblickten. Und ich bin auch keineswegs der Meinung, dass all diese großen Männer mit den ominösen "Illuminati bankers" unter einer Decke steckten und ihre revolutionären Ansichten im Dienste einer geheimen Bewegung, die vor allem nach Macht und Kontrolle strebt, verbreiteten.

Du sprichst jetzt von den Anfaengen des Feminismus die sich hauptsaechlich auf die grundlegenden Rechte bezogen haben.

Einige Zitate von Camille Paglia auf http://www.mehr-freiheit.de/faq/femin.html (unten) finde ich da sehr passend.
z.B. "Feminism is 200 years old. It's had many phases. We can criticize the present phase without necessarily criticizing feminism, I want to save feminism from the feminists. What I identify with is the prewar feminism, ... that period of women where you had independence, self-reliance, personal responsibility, and not blaming other people for your problems."

Ich denke auch, dass Markow eher die Situation vor dem zweiten Weltkrieg als die Situation im 19. Jahrhundert als wuenschenswert sieht.



Was die "Wahrheit über Sex" angeht, so stößt man auf die gleiche einseitige Sichtweise, die gleiche Polemik, die gleiche unsachliche Wortwahl, kurz: genau die gleiche plumpe Propaganda und Stimmungsmache.
Auch hier wird wieder ein angebliches Ideal der Liebe zwischen Kochtopf und Kinderzimmer verherrlicht, das es so in der Wirklichkeit wahrscheinlich gar nicht gibt. Wieviele dieser angeblichen Vorzeige-Familien sind denn glücklicher als andere? Gibt es dazu glaubhafte Statistiken? Natürlich nicht, denn jede Statistik, die etwas sagt, was man nicht wahrhaben will, kommt vom Feind, ist sowieso gefälscht und höchst wahrscheinlich Teil einer Weltverschwörung, die seit hunderten von Jahren versucht, die moralische Integrität der menschlichen Gesellschaft zu unterwandern.

Tja, in einer solchen Statistik muesste man fragen, ob die Personen gluecklich sind, was sehr subjektiv ist. Man kann sich ja nicht unbedingt vorstellen, wie es in einem anderen Modell waere.



Ja, in dieser Hinsicht erweist sich der Autor als wahrer Vorzeige-Kommunist: Es gibt nur eine Wahrheit, die er verbreitet und alle anderen Gedanken werden kategorisch unter Ideologie-Verdacht gestellt. Das ist die niederste und älteste Form der Propaganda, die der Mensch hervorgebracht hat, und dass gerade du, Claw, sie hier beschönigst und als aufklärerische Maßnahme hinstellst, offenbart, dass sie offenbar immernoch gut funktioniert.

Die gegenteilige Propaganda in den Medien ist wesentlich ausgekluegelter, das gebe ich zu :)



Und jetzt komm mir nicht mit Sprüchen wie "Wo sind seine Aussagen zu einem Thema denn je widerlegt worden?" Ich frage einfach mal ganz frei heraus: Wo sind seine Aussagen zu einem Thema dann eigentlich je belegt worden? Er selbst scheinst sich auf diese Kunst nämlich ganz und gar nicht zu verstehen. Das ist weder seriös noch wissenschaftlich.

Deshalb betonte ich, dass er nur eine Uebersicht lieferte. Die Aussage 'wo ist er widerlegt worden' habe ich ja nur auf die Behauptung hin getroffen, dass er ein Luegner waere.



Was ich als Tatsache betrachte ist, dass Wirtschaft und Medien mit zunehmender Intensität in die sozio-kulturelle Entwicklung hineinlangen, um den Kuchen größer zu machen, dessen Bröckchen sie fressen. Das ist nicht neu und auch nicht spektakulär, aber nachweisliche Zusammenhänge, konspirative Zirkel, Geheimbünde und großangelegte Kontrolle bereits seit Beginn der Moderne sehe ich keineswegs.

Wenn du sie sehen wuerdest, gaebe es sie nicht ;) Man muss sie schon suchen.
'Die Wirtschaft' und 'die Medien' sind nun mal nicht so verstreut wie es scheint, sondern laufen auf wenige Besitzer zurueck. Schaut man nur mal in Deutschland die Sache mit dem Fernsehen an, nur zwei internationale Konzerne stehen dahinter. Staatsfernsehen macht etwa 45%, RTL 25% und Sat1/Pro7 25%. RTL ist Bertelsmann, Sat1/Pro7 sind auf den ersten Blick (neben Axel Springer Verlag und Deutscher Bank) zum Grossteil einige ominoese Fondgesellschaften aus den USA die sich auf Haim Saban (-> Propagandasender FOX) zurueckfuehren lassen.
Bertelsmann steht (verstaendlicherweise) eng mit Deutscher Bank und Goldman, Sachs & Co in Verbindung, die wiederum zu den groessten Banken gehoeren.

Und da siehst du keine grossangelegte Kontrolle? Ist zwar schoen, dass du das zumindest in diesem Bereich 'romantisch' siehst, die kleine Bank von nebenan, die kleine Zeitung um die Ecke, letztendlich stehen aber internationale Megakonzerne dahinter. Da ist nichts Verschwoerung, das sind schlicht die Besitzanteile der Aktien.
(zum Selbstrecherchieren (http://www.kek-online.de/cgi-bin/esc/beteiligung.html))

Wenn dann zwei Unternehmen 50% der Medienlandschaft inne haben, wie stark mag wohl dann der Einfluss auf die Politik sein? Tja, z.B. Bertelsmann verdient mit Medien, dann wird wohl in der Richtung Copyright (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/14/14573/1.html) etwas laufen :p




Ich habe dir schon mal gesagt, warum ich solche Ganzheitlichkeits-Theorien eher für Spinnerei und Phantasterei als realistische Optionen halte und daran hat sich nicht viel geändert.

Bei mir ist es genau umgekehrt :)

Kommentierer
30. April 2005, 15:31
damit es endlich mal jemand auf den punkt bringt


claw.. du machst dich lächerlich

Cinamon
30. April 2005, 17:07
Ich will jetzt niemanden im Speziellen ansprechen.......

Aber jetzt komm ich mal wieder mit meiner berühmten naiven Fragerei daher. (ohne irgendwelche links zu posten etc., nur original C.)

1. Wo sind hier die Mädels im Community-Forum???

2. Glaubt ihr junx denn wirklich, dass mans als Mädchen heute in der Gesellschaft leichter hat, als früher??? Was weiß ich, verglichen mit der Jugendzeit unsrer Omas?

Nee, wirklich nicht!!!

Da ist erstmal der Anspruch der modernen Ideologie, was die Gleichstellung der Frau im 21. Jahrhundert betrifft. Unsere weiblichen Vorfahren haben bravourös die Vorreiterrolle übernommen, und nun müssen die Mädchen heutzutage natürlich den progressiven Ansprüchen mindestens genügen, nein besser, sie natürlich bestätigen oder toppen!!! (super, dieser Leistungsdruck...)

Und dann sind die Funktionäre aus Wirtschaft, Technik und Naturwissenschaft angeblich so betrübt, dass die Frauenquote in "Männerberufen" so niedrig liegt......

OmG, kann sich mal einer die Mühe machen, sich vorzustellen, dass es tatsächlich Mädels gibt, die lieber versuchen würden, auf der einen Seite dem gesellschaftlichen Anspruch zu genügen, andererseits aber durchaus "weibliche Bedürfnisse" haben und die möglichst auch leben wollen?

Kurz gesagt, will euch nicht langweilen...
Alle einigermaßen cleveren Mädels werden natürlich genauso mit Wissen vollgestopft, wie ihr Männer auch.... und saugen diese intellektuelle Erziehung auch problemlos auf....

Die klassischen Rollenkonflikte stehen allerdings nach wie vor den Mädels eines Tages ins Haus.....vor allem, wenn sie mit ner bestimmten Werteprägung großgeworden sind....
dann müssen sie sich wohl doch mal entscheiden, wo ihre Prioritäten liegen....nämlich nach wie vor entweder in der Familie oder der Karriere.....

Es wär toll, wenn der ein oder andere Mann sich dies mal durch den Kopf gehen ließe.

Ähm, ganz ehrlich, konspirative Einflüsse der mafiös geprägten Wirtschaft haben auf diese Entscheidung wenig Einfluss , glaub ich
persönlich....

Und nochwas : in diesem Forum fehlen eindeutig die übrigen 50% der Menschheit... um das Thema mal ausgewogen zu beleuchten.

L.G.
C.

edit:
Was ich total vergessen hab : es gibt nur sehr wenig Mädels, die tatsächlich Mathe- und Technikfreaks sind...
die meisten sind sprachlich, künstlerisch, musisch und kreativ begabt...
also ne Riesenkonkurrenz gibts wohl wirklich nicht . Denn die, welche sich für geeignet halten, habens eh schon längst in diesen Studiengängen versucht....

shaoling
30. April 2005, 17:50
Original geschrieben von [AMB]Claw
So einfach ist das nicht zu sehen. Zum einen waren die rechtlichen Grundlagen andere, eine Frau die damals z.B. Studieren wollte konnte es rein rechtlich nicht. Das halte ich wie gesagt auch fuer einen falschen Weg. Gleichberechtigung ja, aber keinen Druck. Kritikpunkt sind nicht die Gesetze sondern das Verstaendnis ueber die Sache. Das ist die Aufgabe des Staates, um den Medien die Stirn zu bieten, wie auch die Aufgabe der Medien es ist dem Staat die Stirn zu bieten. Wenn einer der beiden Parteien die Ueberhand gewinnt geraet es ausser Kontrolle. Und hier ist es ja nicht so, dass eine echte Opposition in Medien oder Staat zu dem Thema vorherrscht, beide Seiten propagieren dieses Bild.Dass man gerade in sozialdemokratischen Kreisen seit jeher eine Gleichheit der Chancen mit einer Gleichheit der Ergebnisse verwechselt, ist kein Geheimnis. Wenn du dich auf diese Kritik beschränken würdest, wären hier, glaube ich, alle hoch zufrieden. Aber genau diese Kritik an extremen Erscheinungen in der Gegenwart gerät bei dieser Person da zur völligen ideologischen Verklärung. Die Grenze der Aufklärung ist für mich spätestens erreicht, wenn man den Menschen die Wahrheit auf einem Silbertablett servieren will und genau das tut dieser Mann. Er gibt nicht zu denken, sondern sagt, wie man denken soll. Diese Intention quillt wirklich aus jeder Phrase, wie kannst du sowas einfach ignorieren oder mutwillig übersehen?
Original geschrieben von [AMB]Claw
Und jetzt fuehren sie ein himmlisches Leben?
Ich werfe einfach mal ein paar Dinge in den Raum:
- Steigender Alkohol/Tabakkonsum
- Steigende Zahl von Medikamentenmissbrauch
- Steigende Zahl von Esstoerungen
- Steigende Selbstmordrate
- Steigende Scheidungsrate bzw. Sinkende Zahl von Eheschliessungen (ok, das wird vom modernen Feminismus als positiv gesehen)
- Sinkende Geburtenrate und die damit verbundenen gesellschaftlichen Probleme
Desweiteren betrifft es die Kinder, ein haeufiges Fehlen der Mutter in jungen Jahren hat nun mal negative Auswirkungen auf die Psyche.
Das alles sind keine temporaere wirtschaftliche Probleme, das sind tiefverwurzelte gesellschaftliche Probleme, die mit dem Zusammenbruch der Familie korreliert. Da frage ich mich schon inwieweit du unsere Zeit als wesentlich positiver ansiehst (wie gesagt, bis auf die Stellung vor dem Gesetz ).Ich habe niemals behauptet, dass wir heute in einer himmlischen Welt leben. Kannst ja mal das Archiv nach Threads durchstöbern, in denen ich mich über meine Einstellung zur heutigen Welt geäußert habe. ;)
Jede menschliche Gesellschaft hat ihre Abgründe. Die Gesellschaft, in der wir heute leben, ist wohl die freiste, die es jemals gegeben hat. Das mag grundsätzlich erstmal positiv klingen, aber jede Freiheit bringt Verantwortung mit sich. Früher waren Sitten und Werte viel enger geschnürt und wurden rigider durchgesetzt, so dass man quasi nicht viel falsch machen konnte. Das schränkte zwar ein, bot aber auch einen gewissen Schutz - oft vor sich selbst. Heute, im Zeitalter der Toleranz, versagen solche Schutzfunktionen - wir betrachten es als Unrecht, jemandem vorzuschreiben, was er zu tun hat: Jeder Mensch hat das Recht, sich in sein eigenes Verderben zu stürzen.
Diesen Widerspruch wird es immer geben und ich sehe ihn auch nicht als ein zeitlich befristetes Problem, sondern als eins, das tief in den Grundfesten unser Gesellschaft verankert ist. Mit Lösungsvorschlägen bin ich nicht schnell bei der Hand. Und zuletzt sollte man angesichts dieser Situation sein Vertrauen in einen offenbar leicht ideologisch beeinträchtigten Phrasendrescher legen, der im Grunde nichts tut, als zum Hass anzustacheln und sich dabei ein bisschen selbst zu inszenieren. All die Argumente, die du hier ihm dankend nachreichst, hat er nicht gebracht. Er schwätzt viel, dabei einiges an wirrem Zeug, hört sich wahrscheinlich wahnsinnig gerne reden, ist aber der Sache der Wahrheit nicht dienlich.
Wenn du irgendetwas zu sagen hast, dann sag es selbst. Du brauchst nicht zwanghaft irgendwelche Quellen dafür zu finden, denn was zählt, ist das Wort. Ich persönlich schenke lieber dir Gehör, wenn du vernünftig redest, als irgendeiner zwielichten Gestalt, deren Motive mir fremd sind und die selbst beim besten Willen wie eine Musterzögling Joseph Goebbels' persönlich klingt.
Original geschrieben von [AMB]Claw
Du sprichst jetzt von den Anfaengen des Feminismus die sich hauptsaechlich auf die grundlegenden Rechte bezogen haben.

Einige Zitate von Camille Paglia auf http://www.mehr-freiheit.de/faq/femin.html (unten) finde ich da sehr passend.
z.B. "Feminism is 200 years old. It's had many phases. We can criticize the present phase without necessarily criticizing feminism, I want to save feminism from the feminists. What I identify with is the prewar feminism, ... that period of women where you had independence, self-reliance, personal responsibility, and not blaming other people for your problems."

Ich denke auch, dass Markow eher die Situation vor dem zweiten Weltkrieg als die Situation im 19. Jahrhundert als wuenschenswert sieht. Oh nein, das war nicht nur in den Anfängen des Feminismus so. Eine wirkliche rechtliche Gleichstellung von Männern und Frauen gibt es erst seit überaus kurzer Zeit. Du kannst ja mal ein paar Recherchen bemühen und herausfinden, wo Frauen vor dem Krieg schon wählen durften, wo die Vergewaltigung in der Ehe schon strafbar war oder wo verheiratete Frauen ohne Zustimmung ihres Mannes arbeiten durften.
Das Zitat finde ich eigentlich gar nicht schlecht.
Zu diesem Markow habe ich wohl genug gesagt.
Original geschrieben von [AMB]Claw
Wenn du sie sehen wuerdest, gaebe es sie nicht ;) Man muss sie schon suchen.
'Die Wirtschaft' und 'die Medien' sind nun mal nicht so verstreut wie es scheint, sondern laufen auf wenige Besitzer zurueck. Schaut man nur mal in Deutschland die Sache mit dem Fernsehen an, nur zwei internationale Konzerne stehen dahinter. Staatsfernsehen macht etwa 45%, RTL 25% und Sat1/Pro7 25%. RTL ist Bertelsmann, Sat1/Pro7 sind auf den ersten Blick (neben Axel Springer Verlag und Deutscher Bank) zum Grossteil einige ominoese Fondgesellschaften aus den USA die sich auf Haim Saban (-> Propagandasender FOX) zurueckfuehren lassen.
Bertelsmann steht (verstaendlicherweise) eng mit Deutscher Bank und Goldman, Sachs & Co in Verbindung, die wiederum zu den groessten Banken gehoeren.

Und da siehst du keine grossangelegte Kontrolle? Ist zwar schoen, dass du das zumindest in diesem Bereich 'romantisch' siehst, die kleine Bank von nebenan, die kleine Zeitung um die Ecke, letztendlich stehen aber internationale Megakonzerne dahinter. Da ist nichts Verschwoerung, das sind schlicht die Besitzanteile der Aktien.
(zum Selbstrecherchieren (http://www.kek-online.de/cgi-bin/esc/beteiligung.html))

Wenn dann zwei Unternehmen 50% der Medienlandschaft inne haben, wie stark mag wohl dann der Einfluss auf die Politik sein? Tja, z.B. Bertelsmann verdient mit Medien, dann wird wohl in der Richtung Copyright (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/14/14573/1.html) etwas laufen :pDas mag ja alles sein, aber Besitzverhältnisse sind auch nur eine Seite der Medaille. Wer nun wirklich an den Fäden zieht, wissen wir nicht. Es ist und bleibt eine grobe Vorstellung davon, wie es läuft, die nicht durch konkrete Fallbeispiele oder Nachweise untermauert wird. Ich will mich da auch nicht so festlegen. Ich meine, es kann durchaus sein, dass da irgendwo ein paar steinreiche Kerle an einem Tisch sitzen und sich zusammenreimen, wohin sie die öffentliche Meinung lenken. Kann aber auch sein, dass dieselben Kerle zusammen im Dampfbad sitzen, sich über Fußball unterhalten und den Rest ihren Handlangern überlassen, mit denen sie zufrieden sind, solange sie genug Geld scheffeln.
Da sind soviele Fragen, deren Antworten so schwer zu bekommen sind. Es lohnt sich sicher einmal, sich damit zu beschäftigen. Aber heute Abend steht mir nicht der Sinn danach. :p
Original geschrieben von Cinamon
Die klassischen Rollenkonflikte stehen allerdings nach wie vor den Mädels eines Tages ins Haus.....vor allem, wenn sie mit ner bestimmten Werteprägung großgeworden sind....
dann müssen sie sich wohl doch mal entscheiden, wo ihre Prioritäten liegen....nämlich nach wie vor entweder in der Familie oder der Karriere.....Bitte, das ist doch ein alter Hut. Ich habe mal gehört, es habe etwas mit dem Sündenfall zu tun, aber da will ich mich nicht festlegen.

Dass der feministische Anspruch in radikalere Fahrwasser abdriftet, seit sich Frauen seiner angenommen haben, stimmt allerdings. Aber dagegen solltest du als Frau am aller ehesten gewappnet sein.
Beheben sollte man diesen Mißstand schon allein, damit Alice Schwarzer keine Auftritte mehr im öffentlich rechtlichen Fernsehen bekommt...

Syzygy
30. April 2005, 18:25
pro gleichberechtigung
contra vereinheitlichung


deshalb:

www.frauen-raus.de

Cinamon
30. April 2005, 19:10
Na super, toll!!!

Du hast ja alles verstanden.....

Also, wenn du meinst, ich zieh mich jetzt zurück ins young miss- Forum
hast du leider falsch gedacht. Ich hab schon Heftigeres einstecken müssen und hab trotzdem wieder Luft gekriegt....

Ich bin Rugby Fan.... von der Antagonistenseite her. Seh mich mehr bei den Cheerleadern angesiedelt.
Jeder Touchdown ist für mich Öl ins Feuer....

Cinamon

shaoling
30. April 2005, 19:56
Sprich dich ruhig aus, wenn du kein Problem damit hast, dass der Thread ins LSZ verschoben wird... ;)

OnkelHotte
02. Mai 2005, 13:07
ich zitiere mal meinen arbeitskollegen:

"ich hab jez einen *roccos butt party day* beantragt...ich glaub, ich komm damit durch!"