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Scheinkultur
22. Mai 2005, 14:18
Was habt ihr gewählt? Und warum?

0Smacks0
22. Mai 2005, 14:24
Wie wärs mit dem Wahl-O-Mat !!!!11

Bei mir purzelte die FDP hinaus und die hätte ich wahrscheinlich auch genommen. Schon allein ihr Parteitag war das Beste was ich seit längerem gesehen habe, tolle Rede von Gerhardt und als Gast der Nestor der US-Außenpolitik, Henry Kissinger... Auch bei den Konzepten ist die FDp leider als einzige Partei federführend. Jetzt gibt's nur ein Problem, ich wohne im Ländle ^^.

Hier der Link zum Wahl-O-Mat:
http://www.bpb.de/methodik/RHLDMF,,0,Willkommen_beim_WahlOMat.html


BTW:
die SPD kann kein Mensch mehr wählen, der vernünftig tickt, die haben das Land abgewirtschaftet...

Picard
22. Mai 2005, 14:46
ich sollte für die grünen stimmen D:

obwohl ich haschisch legalisierung ablehne ... D;

http://www1.wahl-o-mat.de/nrw/images/parteien_46.gif

SuicideSquad
22. Mai 2005, 14:46
http://www1.wahl-o-mat.de/nrw/images/parteien_44.gif

JAnGo
22. Mai 2005, 14:49
npd
pech gehabt, beli

Scheinkultur
22. Mai 2005, 14:50
omg FDP...


:8[:

mikano
22. Mai 2005, 14:51
Bei mir kamen auch die Grünen raus, ganz toll.

Mackiavelli
22. Mai 2005, 14:59
Original geschrieben von JAnGo
npd
pech gehabt, beli

:rofl:


Na ja ich darf nicht wählen, wurde nach Niedersachsen ungemeldet.
Aber das Dilemma ist groß: Gewinnt die SPD geht die ganze Scheiße weiter und der Karren wird weiter mit Vollgas gegen die Wand gefahren...
Gewinnt die CDU dann steht Merkel quasi als Kanzerlkandidatin für 2006 fest und das... ist gar nicht auszumahlen.


:8[:

wutvolta
22. Mai 2005, 15:03
hab fdp gewählt

wirtschaftspolitisch denke ich stehen die weit vorne

Picard
22. Mai 2005, 15:10
Ex-SPD-Geschäftsführer Glotz: Möglicher Rücktritt Schröders nach NRW-Wahl

Der "Neuen Presse" in Hannover sagte der ehemalige SPD-Bundesgeschäftsführer Peter Glotz, dass Schröder möglicherweise nach der NRW-Wahl zurücktritt, falls diese verloren geht.

---

stern short news ..

Hash
22. Mai 2005, 15:24
wahl-o-mat sagt mir: grüne 8[

ich geh mal wählen jetzt

shaoling
22. Mai 2005, 16:15
Wahl-o-mat:
1. CDU
2. FDP
3. SPD
4. Grüne

Ich gäbe auch der FDP eine Chance.

EasyRider
22. Mai 2005, 16:18
FDP

Aule2
22. Mai 2005, 17:13
Da ich Student bin fällt CDU und FDP prinzipiell weg ...

Clawg
22. Mai 2005, 17:20
Original geschrieben von Mackiavelli

Aber das Dilemma ist groß: Gewinnt die SPD geht die ganze Scheiße weiter und der Karren wird weiter mit Vollgas gegen die Wand gefahren...
Gewinnt die CDU dann steht Merkel quasi als Kanzerlkandidatin für 2006 fest und das... ist gar nicht auszumahlen.

:8[:

http://image.alciada.net/duell.jpg ? ;)

SuicideSquad
22. Mai 2005, 17:25
:D
den gag gabs aber schon bei der us-wahl. trifft aber lustigerweise immer zu ^^

an diesen wahl-o-maten zeigt sich aber immer wieder schön das dilemma unserer sogenannten demokratie. jeder partei hat dinge im programm, die ich überhaupt nicht unterstütze und dinge, die ich unterstütze. viel besser wärs, wenn man direkt über die einzelnen punkte abstimmen könnte, aber das wird wohl ein traum bleiben.

HeatoR
22. Mai 2005, 17:27
ich wähl jeden der mehr mehr mehr in bildung steckt und studiengebühren ablehnt.

wahlomat sagt mir fdp aber die partei is mir unsympatisch...alleins chon wegen dem schwulen.

Smarty
22. Mai 2005, 17:34
Wahl-o-mat zeigt mir kleine Übereinstimmung zur FDP an, noch kleinere zu den grünen, noch kleinere zur SPD und kleine Ablehnung der CDU.
Was mal wieder zeigt, dass der wahl-o-mat so nicht funktionieren kann.

- Faktoren wie "für wie kompetent/geeignet halte ich die Politiker der Partei X" kommen nicht zum Ausdruck.
- Es müsste bei jeder Frage gefragt werden, wie wahlentscheidend sie für einen ist.
- Es sind viel zu wenig Thesen und viel zu polarisierend.

Ich habe übrigens mal wieder das für mich kleinste Übel gewählt, und das ist ganz sicher nicht die FDP. Alle Parteien haben eine Große Klappe mit nichts dahinter, die FDP steht da aber aus Erfahrung an allererster Stelle. Während die CDU und SPD etwas anderes verfolgen als sie dem Volk weißzumachen versuchen (was sie auch müssen, weil sie sonst weder etwas bewegen könnten noch gewählt werden würden), wirbt die FDP mit dem was sie auch möchte -- aber bei tatsächlicher Umsetzung Deutschland in eine echte Krise stürzen würde. Und wird die FDP das Anhängsel der CDU, werden sie sich wie immer voll und ganz als Schoßhündchen geben.

Baal106
22. Mai 2005, 17:46
alle scheiße
demokratie scheiße
wirklich was leisten tut doch keine. SPD macht murks. CDU kann nichts weiter als allen auf die nase zu binden sie machen murks. dazu kommt, dass durch diese immer wieder behinderten wahlen die parteien doch dazu genötigt werden scheiß zu machen. schließlich geht es denen ja nur darum wieder gewählt bzw überhaubt gewählt zu werden. was nun aber eigentlich das beste fürs land ist, was sich aber halt oft nicht unbedingt gut in der öffentlichkeit verkaufen lässt.. das bleibt dann halt auf der strecke. hauptsache man bekommt seine wählerstimmen. aus überzeugung arbeitet doch keine der parteien.

btw hab aber trotzdem fdp gewählt... die haben wenigstens noch etwas individualität und die haben wenigstens einige sinnvolle ansätze.

PinkY3
22. Mai 2005, 17:46
Wahl-O-mat ---> grüne


bin keine 18, würde aber SPD wählen :>

0Smacks0
22. Mai 2005, 17:56
Original geschrieben von Smarty
...wirbt die FDP mit dem was sie auch möchte -- aber bei tatsächlicher Umsetzung Deutschland in eine echte Krise stürzen würde.

Äh, ja, sicher...

Natürlich, ich sehe schon Deutschland mit einem einfacheren und effizienteren Steuersystem zusammen brechen...


Original geschrieben von SuicideSquad
viel besser wärs, wenn man direkt über die einzelnen punkte abstimmen könnte, aber das wird wohl ein traum bleiben.

Das würde uns eine blockierte Republik bescheren... Das einzige was durchkommen würde, wären Gesetze die "sozial" sind und langsam den Staat ersticken...

Der Wähler ist sowieso zu dumm, kompetent bestimmte Fragen zu entscheiden. Was weiß der schon z.B. über den Haushalt oder die Genfprschung?

Smarty
22. Mai 2005, 18:10
Äh, ja, sicher...

Natürlich, ich sehe schon Deutschland mit einem einfacheren und effizienteren Steuersystem zusammen brechen...
Viel mehr Arbeitslose, viel mehr Armut, die Schere zwischen Arm und Reich wird noch schneller auseinander gehen, die Umwelt wird vor die Katz gehen.

Würde die Steinkohlesubvention so schnell abgebaut wie die FDP es will, gäbe es binnen 5 Jahre 30% Arbeitslosigkeit in meiner Stadt (derzeit sind es ca 5%). Wenn ich gerade in der ARD etwas von einem "historischen Befreiungsschlag" höre, dann weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Polemik. Nichts als Polemik. Ganz unabhängig davon, für welche Partei ich bin.

SuicideSquad
22. Mai 2005, 18:10
Original geschrieben von @Smacks@

Das würde uns eine blockierte Republik bescheren... Das einzige was durchkommen würde, wären Gesetze die "sozial" sind und langsam den Staat ersticken...

Der Wähler ist sowieso zu dumm, kompetent bestimmte Fragen zu entscheiden. Was weiß der schon z.B. über den Haushalt oder die Genfprschung? deswegen ist es auch nicht machbar: weil der wähler zu dumm für dieses system wäre. ich habs ja nur als theorie für gut befunden.

SuicideSquad
22. Mai 2005, 18:11
Original geschrieben von Smarty

Würde die Steinkohlesubvention so schnell abgebaut wie die FDP es will, gäbe es binnen 5 Jahre 30% Arbeitslosigkeit in meiner Stadt (derzeit sind es ca 5%). Wenn ich gerade in der ARD etwas von einem "historischen Befreiungsschlag" höre, dann weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Polemik. Nichts als Polemik. Ganz unabhängig davon, für welche Partei ich bin. soweit ich weiß wäre es günstiger, denen arbeitslosengeld zu bezahlen als die subventionen beizubehalten.

NaturalBornFarmer
22. Mai 2005, 18:13
Original geschrieben von Smarty
Wahl-o-mat zeigt mir kleine Übereinstimmung zur FDP an, noch kleinere zu den grünen, noch kleinere zur SPD und kleine Ablehnung der CDU.
Was mal wieder zeigt, dass der wahl-o-mat so nicht funktionieren kann.

- Faktoren wie "für wie kompetent/geeignet halte ich die Politiker der Partei X" kommen nicht zum Ausdruck.
- Es müsste bei jeder Frage gefragt werden, wie wahlentscheidend sie für einen ist.
- Es sind viel zu wenig Thesen und viel zu polarisierend.


Ich sehe den Wahl-o-mat auch nur als Spaß, ich würde mir von einem Programm sicherlich nicht sagen lassen, welche Partei ich wähle. Bei mir ist btw FDP rausgekommen.

Wählen gehen kann ich nicht, da ich noch nicht 18 bin. Parteien die für Studiengebühren sind, kämen für mich allerdings nicht in Frage, was die Auswahl schon arg beschränkt. :\

shaoling
22. Mai 2005, 18:23
Original geschrieben von @Smacks@
Der Wähler ist sowieso zu dumm, kompetent bestimmte Fragen zu entscheiden. Was weiß der schon z.B. über den Haushalt oder die Genfprschung? Jetzt frag dich mal ganz genau, wieviele Politiker nicht zu dumm sind, bestimmte Fragen kompetent zu entscheiden.

Beli2
22. Mai 2005, 18:33
Die CDU kann jetzt wohl nur noch durch Merkel gestoppt werden.

SuicideSquad
22. Mai 2005, 18:36
^^ ich hoffe es. merkel bundeskanzlerin :bored:

SuicideSquad
22. Mai 2005, 18:37
neuwahlen im herbst 05 laut münte.. goil

shaoling
22. Mai 2005, 18:38
Wtf? Quelle? Das werden die ersten Bundestagswahlen, an denen ich teilnehmen darf. Ich bin ja so aufgeregt... :x

SuicideSquad
22. Mai 2005, 18:39
sagt er gerade bei der ard, weil jetzt der bundestag zu sehr von der union dominiert wird

DocSnugglez[FS]
22. Mai 2005, 18:41
hab die grünen gewählt. gibt zurzeit einfach keine gescheite linke partei.

General Mengsk
22. Mai 2005, 18:42
Naja, im Bundesrat ändert sich nichts drastisch. Wahrscheinlich hätte er das sogar bei einem Sieg gesagt, weil er dann auf dem Stimmungsknick mitreiten wollte.

Neuwahlen im Herbst sind derzeit sowieso die einzig sinnvolle Lösung. :)

Edit: Taktisch gesehen ist es für die SPD auch der letzte Trumpf. Sie können damit angesichts des Wahlkampf die Abspaltungstendenzen einiger linker Abgeordneter zu verhindern, die sie sonst evtl. die Mehrheit gekostet hätten. Außerdem zwingen sie die Union zu einer Entscheidung in der K-Frage. Ob das alles am Ende reicht, ist eine andere Frage, aber bessere Karten als die hätten sie wohl eh nicht mehr bekommen, eher noch schlechtere. Und wenn die Zeit gegen einen spielt, muß man halt die schnelle Entscheidung suchen. ;)

shaoling
22. Mai 2005, 18:43
Habs nun auch im Fernsehen gehört. Aber was mach ich denn jetzt? :8[:

Beli2
22. Mai 2005, 18:44
Ich frage mich welchen Sinn das hat, die Zeit spielt für die SPD, die Weltkonjunktur läuft weiterhin und ob Hartz wirklich Erfolg bringt, kann man jetzt auch noch nicht sagen.
Einziger Grund wäre, dass sie die CDU unter Druck bringen wollen, den Kanzlerkandidaten zu benennen und das würde zum jetzigen Zeitpunkt wohl Merkel werden, wenn der Kanzlerkandidat erst nächstes Jahr bennant würde, hätte die CDU vielleicht sich zu einem anderen Kanzlerkandidaten durchgerungen.

Devotika
22. Mai 2005, 18:44
Original geschrieben von Smarty

Viel mehr Arbeitslose, viel mehr Armut, die Schere zwischen Arm und Reich wird noch schneller auseinander gehen, die Umwelt wird vor die Katz gehen.
Falsch. Mehr Arbeit, weniger Armut, ob die Schere nun weiter auseinander geht hängt von vielen Faktoren ab. Die Umwelt geht sowieso kaputt, oder wie kommst du darauf, dass ein paar Windkrafträder in Deutschland die globale Umweltzerstörung stoppen könnten? :stupid:


Original geschrieben von Smarty

Würde die Steinkohlesubvention so schnell abgebaut wie die FDP es will, gäbe es binnen 5 Jahre 30% Arbeitslosigkeit in meiner Stadt (derzeit sind es ca 5%).
Ich scheiß auf deine Stadt.


Original geschrieben von Beli
Ich frage mich welchen Sinn das hat, die Zeit spielt für die SPD, die Weltkonjunktur läuft weiterhin und ob Hartz wirklich Erfolg bringt, kann man jetzt auch noch nicht sagen.
Die Hartz-Reformen werden keine Erfolge zeigen. Informiere dich bitte.

[pG]Blazej
22. Mai 2005, 18:48
Original geschrieben von Smarty

Viel mehr Arbeitslose, viel mehr Armut, die Schere zwischen Arm und Reich wird noch schneller auseinander gehen, die Umwelt wird vor die Katz gehen.



Yep, genau dieses Szenario sieht man nämlich in den Ländern, wo liberale Politik und radikaler wirtschaftlicher Umschwung bereits stattgefunden haben, wie zB Großbritannien, Irland oder die USA. Und ja, du hast Recht. Diese Länder platzen vor Armut, die Arbeitslosigkeit ist kaum noch verträglich und die Wirtschaft kränkelt nur noch so vor sich hin.



MfG,
Blazej

SuicideSquad
22. Mai 2005, 18:51
interessant wie geschickt du die umwelt weglässt, fast hät ichs nicht bemerkt. und zur arm und reich schere hast du auch nichts gesagt.

Beli2
22. Mai 2005, 18:54
Original geschrieben von [pG]Blazej



Yep, genau dieses Szenario sieht man nämlich in den Ländern, wo liberale Politik und radikaler wirtschaftlicher Umschwung bereits stattgefunden haben, wie zB Großbritannien, Irland oder die USA. Und ja, du hast Recht. Diese Länder platzen vor Armut, die Arbeitslosigkeit ist kaum noch verträglich und die Wirtschaft kränkelt nur noch so vor sich hin.



naja die CDU wird, wenn sie denn die Bundestagswahl gewinnt, wirklich eine historische Chance auf richtig durchgreifende Reformen haben, da sie auch eine 2/3 Mehrheit im Bundesrat haben.
Allerdings denke ich, dass es dann in Deutschland eine bis dato noch nie dagewesene Streikwelle geben wird, da die Gewerkschaften ihren SPD- Schmusekurs aufgeben werden und ihre Mitglieder auf die Strasse peitschen werden. Und wenn die CDU wirklich die versprochenen Einschnitte durchführt, wird es für viele sehr hart werden, wie es die Thatcher Zeit gezeigt hat, vielleicht kommt dann ein deutscher Tony Blair um die Früchte der Reformen zu ernten.
Interessant wird es sein die schwarz-gelbe Außenpolitik zu verfolgen, ob sie denn wirklich gegen die Mehrheit der Bevölkerung den USA hinterlaufen und auf der anderen Seite der US Türkeilobby bei der EU- Erweiterung widersprechen werden.

shaoling
22. Mai 2005, 18:57
Original geschrieben von General Mengsk
Naja, im Bundesrat ändert sich nichts drastisch. Wahrscheinlich hätte er das sogar bei einem Sieg gesagt, weil er dann auf dem Stimmungsknick mitreiten wollte.

Neuwahlen im Herbst sind derzeit sowieso die einzig sinnvolle Lösung. :)

Edit: Taktisch gesehen ist es für die SPD auch der letzte Trumpf. Sie können damit angesichts des Wahlkampf die Abspaltungstendenzen einiger linker Abgeordneter zu verhindern, die sie sonst evtl. die Mehrheit gekostet hätten. Außerdem zwingen sie die Union zu einer Entscheidung in der K-Frage. Ob das alles am Ende reicht, ist eine andere Frage, aber bessere Karten als die hätten sie wohl eh nicht mehr bekommen, eher noch schlechtere. Und wenn die Zeit gegen einen spielt, muß man halt die schnelle Entscheidung suchen. ;) Wie genau soll das eigentlich vonstatten gehen? Gibt es noch einen anderen gangbaren Weg als GG-Artikel 68?

Benrath
22. Mai 2005, 18:57
ja stimmt dadruch dass es dann das erste mal seit langem wieder ne regierung geben wird die auch die mehrheit im bundesrat hat, hätten sie die chance mal echt was zu bewegen...aber wer weiss

[pG]Blazej
22. Mai 2005, 19:00
Ich habe keine Lust wieder Grundsatzdiskussionen anzufangen, sondern habe lediglich die Beispiele einiger Länder aufgesagt, bei denen ein Programm durchgesetzt worden ist, was am ähnlichsten dem FDP Programm ist. Und siehe da, es geht aufwärts :)

Schau dir die Umwelt, Arm/reich, Wirtschafts Statistiken dieser Länder an und vergleiche diese mit denen Deutschlands. Natürlich mag es sein, dass dir das deutsche Sozialsystem bspweise besser gefällt, oder ob dir die Umwelt in Deutschland besser gefällt als woanders, das ist dann deine Entscheidung.

Aber zu leugnen, dass vereinfachte Steuersysteme oder niedrigere Steuersätze zu schlechter Wirtschaftskraft führen ist einfach nur hirnrissig und zeugt von nicht allzuviel Wirtschaftsverständnis.


MfG,
Blazej

striptease
22. Mai 2005, 19:03
IDIOTEN ! ihr werdet schon sehen was ihr davon habt, CDU FDP und so weiter. omg ich sach nur dass jetzt ne ganze menge mehr menschen unter den tisch fallen werden! hauptsache die eltern haben dick kohle oder was? ERST KOMMT DER MENSCH, DANN DIE WIRTSCHAFT!


so FU!




@topic: SPD natürlich was sonst?!

[pG]Blazej
22. Mai 2005, 19:09
Striptease, einmal ganz kurz:


Wenn du jemals den Gedanken haben wirst, selbstständig zu werden und jemand anders einzustellen, also de facto jemanden aus der Arbeitslosigkeit zu holen, spätestens dann wirst du einsehen was es heisst, wenn der Staat sich mit xx Vorschriften und zig verschiedenen Steuersätzen mit an den Tisch setzt und dich in deinem Vorhaben, nämlich grösser, erfolgreicher und damit auch mehr Leute einbeziehender, also schon wieder Leute aus der Arbeitslosigkeit holend, zu werden hindert.

Aber bleib nur bei den linken Phrasen. Sie sind ja die Menschenlieber.


MfG,
Blazej

Aule2
22. Mai 2005, 19:12
spiegel online
"Jeder Tag, an dem Rot-Grün nicht regiert, ist ein guter Tag für Deutschland", sagte sie[Merkel] im ZDF

Tja, da hat sie ja sogar mal richtig recht, die Gute.
Traurigerweise ist nur jeder Tag mit einer unionsbeteiligten Regierungskoalition noch schlimmer...

Beli2
22. Mai 2005, 19:13
Original geschrieben von [pG]Blazej
Ich habe keine Lust wieder Grundsatzdiskussionen anzufangen, sondern habe lediglich die Beispiele einiger Länder aufgesagt, bei denen ein Programm durchgesetzt worden ist, was am ähnlichsten dem FDP Programm ist. Und siehe da, es geht aufwärts :)

Schau dir die Umwelt, Arm/reich, Wirtschafts Statistiken dieser Länder an und vergleiche diese mit denen Deutschlands. Natürlich mag es sein, dass dir das deutsche Sozialsystem bspweise besser gefällt, oder ob dir die Umwelt in Deutschland besser gefällt als woanders, das ist dann deine Entscheidung.

Aber zu leugnen, dass vereinfachte Steuersysteme oder niedrigere Steuersätze zu schlechter Wirtschaftskraft führen ist einfach nur hirnrissig und zeugt von nicht allzuviel Wirtschaftsverständnis.



Also so habe ich das nie behauptet, ich habe nur gesagt, dass es für die unteren Einkommensschichten sehr hart wird wenn das soziale Polster wegfällt, da die Deutschen einfach nicht gewohnt sind in den Dreck beissen zu müssen.

Steuersysteme sind eine heikle Frage und die USA sind keinesfalls ein Niedrigsteuerland, allerdings läuft die Allokation nichts mittels staatlicher Übertragungen im Sozialsystem, sondern durch Investitionsprogramme, was ich für vorteilhafter halte, da ihr Multiplikator höher ist. Weiterhin will die CDU die Lohnnebenkosten senken, das wird die Höhe der Renten und die Qualität der Krankenversicherung senken. Das realisieren die CDU- Wähler nicht, du wahrscheinlich auch nicht, sie gehen naiver Weise davon aus, das mit Merkel einfach alles besser wird.
Ich persönlich sehe für Deutschland auch keinen anderen Ausweg, allerdings bin ich schon auf die wütenden Protestwellen gespannt :).

Mackiavelli
22. Mai 2005, 19:16
Original geschrieben von striptease
IDIOTEN ! ihr werdet schon sehen was ihr davon habt, CDU FDP und so weiter. omg ich sach nur dass jetzt ne ganze menge mehr menschen unter den tisch fallen werden! hauptsache die eltern haben dick kohle oder was? ERST KOMMT DER MENSCH, DANN DIE WIRTSCHAFT!


so FU!




@topic: SPD natürlich was sonst?!


Musterbeispiel für einen total verblendeten Genossen :(

Dann behalten wir unser unbezahlbares Sozailsystem eben noch 10 Jahre, bis wir wirklich richtig pleite sind, es keine nennenswerte Industrie mehr in Deutschland gibt und die Bildungselite abgewandert ist.
Aber dann haben wir es geschafft, alle sind gleich (arm)!

[pG]Blazej
22. Mai 2005, 19:20
Yep Beli und ich denke auch du hast Recht, denn Einschnitte sind niemals populär und sogar verhasst, aber manchmal bleibt einem halt nichts anderes übrig. Thatcher war radikal und verhasst, aber die heutige Wirtschaftskraft und wirklich niedrige Arbeitslosigkeit in Großbritannien zeugt davon, dass sie Recht gehabt hat.

Ich hoffe nur, dass sich jemand ihres Kalibers auch in Deutschland finden wird. Wenn ja, dann wird es wohl auch zu vielen Protesten kommen. Sieht man ja an Hartz 4 schon.



MfG,
Blazej

General Mengsk
22. Mai 2005, 19:23
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Wie genau soll das eigentlich vonstatten gehen? Gibt es noch einen anderen gangbaren Weg als GG-Artikel 68?
Zunächst für die, die den Art. 68 nicht kennen

Artikel 68
[Vertrauensfrage, Auflösung des Bundestages]
(1) Findet ein Antrag des Bundeskanzlers, ihm das Vertrauen auszusprechen, nicht die Zustimmung der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages, so kann der Bundespräsident auf Vorschlag des Bundeskanzlers binnen einundzwanzig Tagen den Bundestag auflösen. Das Recht zur Auflösung erlischt, sobald der Bundestag mit der Mehrheit seiner Mitglieder einen anderen Bundeskanzler wählt.

(2) Zwischen dem Antrage und der Abstimmung müssen achtundvierzig Stunden liegen.
Du meinst die Vertrauensfrage, das wäre im Prinzip momentan der einzige Weg. Nur nachdem die CDU unter Kohl das mit einer "fingierten Vertrauensfrage" 1982 gemacht hat, hat der BVerfG quasi die "gelbe Karte" dafür erteilt, weil er ja eigentlich noch eine Mehrheit hatte und Neuwahlen nur provoziert werden sollen. Und daher sind sowohl das BVerfG als auch der Bundespräsident, der ja zustimmen muß, zwei Unbekannte in diesem Spiel.
Entscheident ist aber natürlich auch, ob die Vertrauensfrage "fingiert" sein wird oder ob morgen doch 4 oder mehr Abgeordnete aus der SPD-Fraktion austreten. Dann wäre die Mehrheit nämlich in der Tat weg und damit der verfassungsrechtliche Weg "sauber" gangbar.

0Smacks0
22. Mai 2005, 19:25
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Jetzt frag dich mal ganz genau, wieviele Politiker nicht zu dumm sind, bestimmte Fragen kompetent zu entscheiden.

leider viel zu viele, aber das ist wieder eine andere sache und liegt an der organisation des ganzen...

mamamia
22. Mai 2005, 19:38
dass die spd den karren in 40 jahren mit über einer mio arbeitslosen an die wand gefahren hat, ist wohl jedem klar.

nur ob die cdu mit rüttgers das besser machen kann, ist die frage. und das glaub ich ehrlich gesagt nicht. personenwahl gewinnt ganz klar steinbrück.

ich würd rotgrün ja gerne 2006 abstrafen, aber ich kann merkel einfach nicht meine stimme geben.

wutvolta
22. Mai 2005, 19:41
smarty, ich wusste garnicht das es in Münster soviel steinkohlebergbau gibt das da ann 30% areitslosenquote geben wird
aber du kommst ja glaube ich aus ibbenbüren ^^
also meine meinung ist: was nicht rentabel ist muss zugemacht werden, zumindestens im bezug zur kohle.
irgendwann lohnt es sich ja evtl wieder, zzt einfach nicht
und ausserdem möchte ich mal sagen sind subventionen allgemein sehr schlecht.
was bringt es denn den bergbau zu subvantionieren und gleichzeitig dadurch immer mehr schulden zu machen ?
das passt einfach nicht

dann zu Aule :
diese einstellung ist einfach nur arm (geistig)
ich bin auch student, ich habe trotzdem FDP gewählt
und warum ? weil ich möchte das es aufwärts geht im land, und da sehe ich jede regierung ohne die grünen einfach vorne.
klar kann man sich sagen das wichtigste bin ich und dewegen wähle ich so das hauptsache keine studiengebühren kommen, mit dem ergebniss das evtl die arbeitsplätze flöten gehen.
und irgendwann ist das studium vorbei, und dann ?
gibts keine arbeit mehr, schade, aber hauptsache gebührenfrei studiert.
tolle einstellung...

0Smacks0
22. Mai 2005, 19:55
Original geschrieben von mamamia
dass die spd den karren in 40 jahren mit über einer mio arbeitslosen an die wand gefahren hat, ist wohl jedem klar.

nur ob die cdu mit rüttgers das besser machen kann, ist die frage. und das glaub ich ehrlich gesagt nicht. personenwahl gewinnt ganz klar steinbrück.

ich würd rotgrün ja gerne 2006 abstrafen, aber ich kann merkel einfach nicht meine stimme geben.

Du weißt nur wie die jetzige Regierung regiert, die einzige Wahl die logisch bleibt ist CDU/FDP. So einfach ist die Welt.

SuicideSquad
22. Mai 2005, 20:00
da die alternative merkel heißt ist das alles nicht so einfach..:bored:

Beli2
22. Mai 2005, 20:01
Oh man was morgen an den Börsen abgehen wird,erstmal wird generell abgefeiert dann im speziellen: Uran rauf, Windkraft runter :lol:

SuicideSquad
22. Mai 2005, 20:05
ah ja, durch n regierungswechsel wird automatisch alles rückgängig gemacht, was die vorgängerregierung gemacht hat, gut zu wissen. die kraftwerksbetreiber haben im übrigen selber kein großes interesse daran, die atomkraft beizubehalten.

Beli2
22. Mai 2005, 20:08
Dass die Windkraft Subventionen abgebaut werden sollen hat die CDU schon oft genug angekünfigt, dasselbe gibt auch für das Zurücknehmen des Atomausstiegs.
Aber schau dir morgen einfach die Aktienkurse von Unternehmen aus der Brance der regenerativen Energie an.

SuicideSquad
22. Mai 2005, 20:10
dass die subventionen für windkraft gekürzt werden hab ich gar nicht bestritten, der atomausstieg ist dennoch beschlossene sache

Desolatorix
22. Mai 2005, 20:10
Original geschrieben von SuicideSquad
http://www1.wahl-o-mat.de/nrw/images/parteien_44.gif

10110
22. Mai 2005, 20:15
Von der SPD beschlossene Sache. Nichts ist für die Ewigkeit. Die CDU hat angekündigt, den Atomausstieg rückgängig zu machen und sie wäre auch wirklich schlecht beraten, es nicht zutun.

Baal106
22. Mai 2005, 20:15
naja das einzig positive wäre nun, dass endlich mal dieser scheißhaufen bundesrat irrelevant wird wenn cdu alles beherrscht. das problem ist nur, dass die cdu doch eh kein anständiges konzept hat. aber naja wird sich zeigen... aber es cdu regierung wäre in jedem fall besser, weil die spd dank unseres beschissenen systems mit bundestag und rat die spd eh keine politik mehr machen kann, da cdu ja eh alles ob gut oder schlecht blockiert...

Prof.Dr.Zwiebel
22. Mai 2005, 20:17
gut, dass ich schon im 5 sem bin, dann muss ich 5 sem weniger zahlen als andere :rolleyes:

General Mengsk
22. Mai 2005, 20:18
Ob der Atomausstieg total sein wird, ist noch zu bezweifeln. Sicher werden die Betreiber die ganz alten Kraftwerke zu den guten Konditionen dichtmachen wollen und ob man es durchsetzen kann, daß neue gebaut werden, ist auch noch die Frage, aber ein völliger Ausstieg wird es mit CDU/FDP wohl nicht werden, was rational betrachtet auch durchaus sinnvoll ist.

Und was eine Kanzlerin Merkel angeht, warten wir doch erstmal die formelle Entscheidung ab und sehen dann weiter. Es kann doch gerade nach Schröder und Steinbrück aktuell, aber auch z.B. Leuten wie Helmut Schmidt, die alle aufgrund ihrer Partei nicht immer das umsetzen konnten, was sie wirklich wollen, nicht Sinn sein nach Persönlichkeiten zu wählen. Es ist zwar schön, wenn persönliche Sympathie und Sachkompetenz übereinstimmen, aber im Zweifel sollte doch die Sache vorgehen. Und eine Forsetzung des Patts nach der Bundestagswahl kann doch eigentlich niemand wollen.

shaoling
22. Mai 2005, 20:25
Also ich würde es an Stelle der CDU/CSU nochmal mit Ede versuchen...

stroggo2
22. Mai 2005, 20:26
edit: gabs schon

Baal106
22. Mai 2005, 20:28
Original geschrieben von Prof.Dr.Zwiebel
gut, dass ich schon im 5 sem bin, dann muss ich 5 sem weniger zahlen als andere :rolleyes:

gut dass ich eh studiengebühren zahlen muss...

MesH
22. Mai 2005, 20:32
Traurig..

Getraenkeautomat
22. Mai 2005, 20:33
FDP

Getraenkeautomat
22. Mai 2005, 20:39
Original geschrieben von Beli
Oh man was morgen an den Börsen abgehen wird,erstmal wird generell abgefeiert dann im speziellen: Uran rauf, Windkraft runter :lol:
haha stimmt!!

Kizame
22. Mai 2005, 20:41
Ich hab Angst.

ddv
22. Mai 2005, 20:56
Ich sehe schwarz für Deutschland ...

Zunächst hat es mich geärgert, dass mein geliebtes Land nun vollends den Bach herunter gehen wird. Angeführt von Jürgen Rüttgers, dem wohl größten Dilletanten seit es Politik gibt.

Doch wenn man so manche Beiträge alleine in diesem Forum liest, muss man ganz nüchtern und Objektiv sagen: Dieses Land bekommt, was es verdient: Den Abstieg. Was hier teilweise für ein geistiger Abfall als Tatsachen präsentiert wird reicht für jede Talkshow am Mittag. Lange hat sich das Land über den geistigen Verfall beschwert, jetzt wird es seine eigene Saat ernten. Viel Spaß mit der schwarzen Regierung, ihr habt es so gewollt. Nur beschwert euch nicht, wenns hier bald ganz den Bach runter geht.

Das einzigst sinnvolle was man wohl machen kann ist Sprachen lernen und Auswandern. Für geistige Tiefflieger, wie es scheinbar die Mehrzahl in diesem Land sind, werde ich später sicherlich keine Steuern zahlen.

Deutschland verrecke!

Devotika
22. Mai 2005, 20:56
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Also ich würde es an Stelle der CDU/CSU nochmal mit Ede versuchen...
Es besteht eine kleine Chance, dass sie Wulff bringen. Das wäre ein richtig großer Wurf!

Eddi wird von Bayern gebraucht und Merkel mag niemand. Hat sich durch den unionsinternen Gesundheitskompromiss und ihre Bush-Aktion nicht gerade mit Ruhm bekleckert.


Original geschrieben von KöniG_RaVeN_I.
Ich sehe schwarz für Deutschland ...

Zunächst hat es mich geärgert, dass mein geliebtes Land nun vollends den Bach herunter gehen wird. Angeführt von Jürgen Rüttgers, dem wohl größten Dilletanten seit es Politik gibt.

Doch wenn man so manche Beiträge alleine in diesem Forum liest, muss man ganz nüchtern und Objektiv sagen: Dieses Land bekommt, was es verdient: Den Abstieg. Was hier teilweise für ein geistiger Abfall als Tatsachen präsentiert wird reicht für jede Talkshow am Mittag. Lange hat sich das Land über den geistigen Verfall beschwert, jetzt wird es seine eigene Saat ernten. Viel Spaß mit der schwarzen Regierung, ihr habt es so gewollt. Nur beschwert euch nicht, wenns hier bald ganz den Bach runter geht.

Das einzigst sinnvolle was man wohl machen kann ist Sprachen lernen und Auswandern. Für geistige Tiefflieger, wie es scheinbar die Mehrzahl in diesem Land sind, werde ich später sicherlich keine Steuern zahlen.

Deutschland verrecke!
Und jetzt poste auch noch bitte deine gut durchdachte Argumentation, die uns belegt, dass eine schwarze Regierung nicht das beste für Deutschland wäre.

SuicideSquad
22. Mai 2005, 20:57
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Also ich würde es an Stelle der CDU/CSU nochmal mit Ede versuchen... cdu hat ein problem. so wohl stoiber als auch merkel stammen aus einem vom rest von deutschland verachteten gebiet und beide haben ihre massiven macken. allerdings zweifel ich wirklich daran, dass die cdu mit merkel gewinnen kann... merkel, nein, das darf einfach nicht sein.

10110
22. Mai 2005, 21:21
Original geschrieben von KöniG_RaVeN_I.
Viel Spaß mit der schwarzen Regierung, ihr habt es so gewollt. Nur beschwert euch nicht, wenns hier bald ganz den Bach runter geht.
Ich habe gehört, daß die CDU schon das ein oder andere Mal an der Regierung gewesen sein soll und das dem Land unverständlicherweise gar nicht so schlecht bekommen sein soll. Kann aber eigentlich nicht sein, muß alles Propaganda und Lügen der Konservativen sein. Wirtschaftswunder und solche Märchen hat es gar nicht gegeben! Wenn man daran denkt, wie Adenauer und Erhard unser geliebetes Land runtergewirtschaftet haben, wird mir ganz anders.

0Smacks0
22. Mai 2005, 21:30
Original geschrieben von KöniG_RaVeN_I.
Ich sehe schwarz für Deutschland ...

Zunächst hat es mich geärgert, dass mein geliebtes Land nun vollends den Bach herunter gehen wird. Angeführt von Jürgen Rüttgers, dem wohl größten Dilletanten seit es Politik gibt.

Doch wenn man so manche Beiträge alleine in diesem Forum liest, muss man ganz nüchtern und Objektiv sagen: Dieses Land bekommt, was es verdient: Den Abstieg. Was hier teilweise für ein geistiger Abfall als Tatsachen präsentiert wird reicht für jede Talkshow am Mittag. Lange hat sich das Land über den geistigen Verfall beschwert, jetzt wird es seine eigene Saat ernten. Viel Spaß mit der schwarzen Regierung, ihr habt es so gewollt. Nur beschwert euch nicht, wenns hier bald ganz den Bach runter geht.

Das einzigst sinnvolle was man wohl machen kann ist Sprachen lernen und Auswandern. Für geistige Tiefflieger, wie es scheinbar die Mehrzahl in diesem Land sind, werde ich später sicherlich keine Steuern zahlen.

Deutschland verrecke!
Wie kann man nur soviel ohne Gehalt schreiben?

Sesselpuper
22. Mai 2005, 21:56
Original geschrieben von KöniG_RaVeN_I.

Das einzigst sinnvolle was man wohl machen kann ist Sprachen lernen und Auswandern. Für geistige Tiefflieger, wie es scheinbar die Mehrzahl in diesem Land sind, werde ich später sicherlich keine Steuern zahlen.



wenn die menschen in der brd früher gewusst hätten das bei einer cdu/fdp regierung geistige nullen wie du das land verlassen hätte es bei der letzten bundestagswahl schon anders ausgesehen

Clawg
22. Mai 2005, 22:08
Frag nicht, was das Land fuer dich tun kann - frage was du fuer das Land tun kannst :o

Majorsnake
22. Mai 2005, 23:01
Original geschrieben von [AMB]Claw
Frag nicht, was das Land fuer dich tun kann - frage was du fuer das Land tun kannst :o

Claw
ich habe eine Bitte an dich.
Du kannst so gut Verschwörungstheorien erstellen, aus unterschiedlichen Informationen.
Kannst du mir eine machen ?
irgendwas contra CDU
;)

EasyRider
22. Mai 2005, 23:07
Original geschrieben von Majorsnake


Claw
ich habe eine Bitte an dich.
Du kannst so gut Verschwörungstheorien erstellen, aus unterschiedlichen Informationen.
Kannst du mir eine machen ?
irgendwas contra CDU
;)

Und bitte auch für die SPD, damit es fair bleibt. Ach - direkt für alle Parteien, thx! :8[:

Idiot

Smarty
22. Mai 2005, 23:25
volta: Ja, ich habe Heimatstadt gesagt, und Ibbenbüren ist meine Heimat. Die DSK Anthrazit ist der größe Arbeitsgeber. Das Krankenhaus der zweitgrößte (dem wird es unter schwarz-gelb ebenfalls schlechter gehen, laut ehemaligem ärztlichen Direktor). Die Subventionen der DSK ermöglichen aber reichlich Industrie rundherum, sorgt für starke Kaufkraft in Ibbenbüren, sorgt für tausende zusätzliche Arbeitsplätze allein in der Zulieferung. Die Subventionen lohnen sich 10mal. Und da das jeder weiß, druckst selbst die Ibbenbürener FDP immer nur rum, wenn sie nach Subventionsabbau gefragt wird. "Kommunalpolitik ist nicht gleich Landes- oder gar Bundespolitik" heißt es dann immer.


So, jetzt zu dir, mein dreimal-kluger Blaze: Ich habe keinerlei Aussagen über die Auswirkungen "liberaler" Politik in Deutschland getätigt. Ich habe Aussagen gemacht, was die Auswirkungen von FDP-Politik m.E. sind. Wenn du mir mangelndes Wirtschaftswissen vorwirfst, dann zähle mir doch bitte ein paar nennenswerte Wirtschaftswissenschaftler auf, die der Meinung sind, dass die FDP gut für Deutschland ist. Kannst du nicht? Merkwürdig. Wie wäre es wenigstens mit ein paar Politikwissenschaftlern? Auch nicht? Über Sozialwissenschaftler müssen wir wohl gar nicht erst reden.
Ich habe heute auf ARD, ZDF, WDR, Phoenix und RTL Politiksendungen gesehen, und ich habe keinen einzigen FDPler gesehen, der sich nicht hinter irgendwelchen Phrasen versteckt hat. Alle FDPler mit etwas mehr Macht, die ich kenne, sind irgendwelche Lackaffen, die eine riesige Klappe haben und alles was die jetzige Bundesregierung macht schlecht macht. Die allermeisten Unionspolitiker machen das ebenso (und auch die wasg z.B.), aber bei keiner Partei ist es so extrem wie bei den FDPlern - das kotzt mich einfach an und nimmt mir jegliches Vertrauen, dass da irgendwelche Kompetenz hintersteckt. Denn wer kompetent ist und eh keine riesigen Massen bewegen kann, der braucht keine Polemik um zu überzeugen.

Beli2
22. Mai 2005, 23:29
Mit Verlaub, es ist wohl eher schwerer einen Wiwi zu finden, der nicht der FDP zustimmt, die Neoklassik ist momentan die dominierende Theorie an den Unis. Schau dir einfach die Wirtschaftsweisen an, außer Bofinger sind das alles Liberale.

0Smacks0
23. Mai 2005, 00:08
Original geschrieben von Beli
Mit Verlaub, es ist wohl eher schwerer einen Wiwi zu finden, der nicht der FDP zustimmt, die Neoklassik ist momentan die dominierende Theorie an den Unis. Schau dir einfach die Wirtschaftsweisen an, außer Bofinger sind das alles Liberale.
Und Bofinger ist ein Treppenwitz.

Smarty
23. Mai 2005, 00:08
Alles Liberale, die von Rot-Grün berufen wurden (bzw. zweite Ausnahme neben Bofinger Franz, von der Wirtschaft vorgeschlagen).

Übrigens, an alle Pro-Studiengebührenler: Schaut euch Finnland an.




Da ihr's eh nicht machen werdet: Keine Studiengebühren, enorme staatliche Förderung von Studium sogar (afaik kriegen 80% der finnischen Studenten staatliche Förderung). Bestes Bildungssystem Europas, wenn es nach PISA geht. Und das erst, nachdem die Studiengebühren abgeschafft wurden. Und finanziell geht es Finnland ebenfalls prima.

Wer ernsthaft meint, Studiengebühren wären nicht krass sozial ungerecht, hat einen an der Klatsche.

Beli2
23. Mai 2005, 00:13
Was sollte denn Rot-Grün sonst machen, wenn es die dominierende Meinung ist? Franz wurde vorher von den Gewerkschaften abberufen, da er ihnen zu liberal wurde und dann wieder zurückgeholt von der Wirtschaft.

Was asozial ist, sind gammlige Unis und überfüllte Hörsääle in denen kein vernünftiges studieren mehr möglich ist.
Studiengebühren sind vernünftig, wenn sie gleichzeitig mit einem Stipendien- und Finanzierungsprogramm verbunden sind.

shaoling
23. Mai 2005, 00:20
Investitionen in Bildung sind vernünftig. Ich bin auf jeden Fall gegen Gebühren für die Regelstudienzeit, aber diese Position wäre für mich kein notwendiger Grund, eine Partei zu wählen.

Prof.Dr.Zwiebel
23. Mai 2005, 00:33
is sicher nen gutes gefühl, wenn man dann mit dem studium fertig ist und schon mal von vorherhein verschuldet ist, wenn man erstmal bafög + studiengebühren zahlen soll...
und dann am besten erstmal ne existenz gründen und der bank erklären, dass man den kredit auch bestimmt zurückzahlen kann
:stupid:

ach ja, das bildungssystem von finnland und deutschland zu vergleichen ist mal hart lächerlich, da schon das schulsystem in finnland ganz anders ist und da ganz anders gefördert wird, sowas kann man nicht von heut auf morgen umstellen

ProfProtoss
23. Mai 2005, 00:41
Original geschrieben von [AMB]Claw
Frag nicht, was das Land fuer dich tun kann - frage was du fuer das Land tun kannst :o


Original geschrieben von Orson Welles
Ask not what you can do for your country. Ask what's for lunch.

Smarty
23. Mai 2005, 00:42
Hey, hier wird die liberale Politik anderer Länder auf Deutschland angewendet ohne dass groß protestiert wird, da ist die Anwendung von anderer Bildungspolitik jawohl nicht kritikwürdig.

Clawg
23. Mai 2005, 00:44
Original geschrieben von Majorsnake


Claw
ich habe eine Bitte an dich.
Du kannst so gut Verschwörungstheorien erstellen, aus unterschiedlichen Informationen.
Kannst du mir eine machen ?
irgendwas contra CDU
;)

Nein, du hast nichts verstanden :( SPD und CDU arbeiten bezueglich ihrer eigenen Machterhaltung zusammen. Das Ziel der dominierenden Parteien ist nicht 100% der Waehler abzubekommen. SPD als auch CDU haben nichts davon, wenn sie aktiv Opposition betreiben, d.h. der Gegenseite zu schaedigen, weil das in eine gegenseitige Schlammschlacht ausartet, wodurch schlussendlich beide Parteien Waehler an kleinere Parteien verlieren (weil die Waehler sehen, dass weder die eine noch die andere eigentlich so toll ist).
Das ist die beste Spielstrategie, in einem System mit zwei dominierenden Parteien.
Das primaere Ziel ist also, insgesamt (CDU+SPD) moeglichst viele Stimmen zu bekommen und diese so aufzuteilen, dass keine grossen Unterschiede entstehen. Das 'Aufteilen' entsteht durch Konkurrenz, da gibt es natuerlich keine uebergeordnete Schicht die tatsaechlich die Stimmen aufteilt. Geraet eine Partei stark ins Hintertreffen uebernimmt sie die Rolle der Opposition staerker wahr, was nicht im Interesse der groesseren Partei liegt. Bei den Zustaenden die wir momentan in Deutschland haben wuerde eine grosse Partei ausserdem auch fuer alle Probleme verantwortlich gemacht werden. Das System schwinkt sich also von alleine wieder in einen zwei oder dreipoligen Zustand.

Das obige Ziel kann erreicht werden, wenn durch kuenstliche Debatten das Interesse des Waehlers geweckt wird. Eine Partei die sagen wir mal 0,1% erreicht hat, geraet nie in die Medien - sie kann ja keine Debatten fuehren. Es werden also nebensaechliche Dinge debattiert und ins Zentrum gerueckt. Ueber (womoeglich wichtige) Dinge bei der beide Parteien sowieso einer Meinung sind, wird nicht diskutiert.
Beide Parteien wissen, dass sie sich selbst schaedigen wenn sie gegenseitig sich hart ins Gericht fuehren, deshalb betreiben sie gerade soviel Opposition wie noetig, d.h. dass sie noch als eine Art Alternative zur anderen Partei dastehen.

Das alles hat nichts mit Verschwoerungstheorie zu tun, das ist einfach das Resultat des demokratischen Systems.

So, das war die Gute Nacht Geschichte, schlaf schoen. :zzz:

shaoling
23. Mai 2005, 00:44
Original geschrieben von Smarty
Hey, hier wird die liberale Politik anderer Länder auf Deutschland angewendet ohne dass groß protestiert wird, da ist die Anwendung von anderer Bildungspolitik jawohl nicht kritikwürdig. Doch, beides ist kritikwürdig, aber davon mal abgesehen, hast du in diesem Punkt trotzdem recht. :p

HeatoR
23. Mai 2005, 01:09
Und Bofinger ist ein Treppenwitz.

wäre es falsch wenn ich behaupten würde dass bofinger in seinem linken zehnagel mehr ahnung von wirtschaft hat als du jemals besitzen wirst? ich denke nicht.
nur weil seine ausführungen für dich vielleicht nicht verständlich sind und möglicherweise auch nicht alle ganz richtig heisst es nicht dass er unqualifiziert ist.
vieles von dem was er sagt ist sehr vernünftig imho.

Getraenkeautomat
23. Mai 2005, 06:30
Original geschrieben von Beli
Mit Verlaub, es ist wohl eher schwerer einen Wiwi zu finden, der nicht der FDP zustimmt, die Neoklassik ist momentan die dominierende Theorie an den Unis. Schau dir einfach die Wirtschaftsweisen an, außer Bofinger sind das alles Liberale.
wer bowfinger ist ka.
Aber es reicht wohl aus mal ein buch oder standardwälzer von Mankiw oder so zu lesen ;-)

Smarty
23. Mai 2005, 09:47
Übrigens, Wahlergebnis in Ibbenbüren:
SPD: 46,5%
CDU: 42,1%
FDP: 3,9%
Grüne: 3,9%
http://www.ivz-online.de/lt-wahl/ibbenbueren_lt_2005.pdf

Grumel
23. Mai 2005, 10:32
Original geschrieben von @Smacks@
Wie wärs mit dem Wahl-O-Mat !!!!11

Bei mir purzelte die FDP hinaus und die hätte ich wahrscheinlich auch genommen. Schon allein ihr Parteitag war das Beste was ich seit längerem gesehen habe, tolle Rede von Gerhardt und als Gast der Nestor der US-Außenpolitik, Henry Kissinger... Auch bei den Konzepten ist die FDp leider als einzige Partei federführend. Jetzt gibt's nur ein Problem, ich wohne im Ländle ^^.

Hier der Link zum Wahl-O-Mat:
http://www.bpb.de/methodik/RHLDMF,,0,Willkommen_beim_WahlOMat.html


BTW:
die SPD kann kein Mensch mehr wählen, der vernünftig tickt, die haben das Land abgewirtschaftet...

Najo der Wahlomat Schmeisst bei mir zwar Fdp Aus alllerdings schmeisst er auch mit CDU die größten Disonanzen aus :-)

Da isses dann kaum vernünftig FDP zu wählen da man ja Cdu Koalition mitwählt ^^

wutvolta
23. Mai 2005, 10:57
du kannst aber fdp wählen um die lage der fdp zus tärken udn damit gegenüber der cdu boden gutmachen.
ergo wählt man zu einem gewissen grad sicherlich die koalition mit, aber erstmal die partei.
je stärker die kleine partei desto mehr kann sie auch von ihrem programm durchsetzen.

Busta_inaktiv
24. Mai 2005, 00:48
ich mag meinen stimmbezirk =)

http://people.freenet.de/babibo/bw.de/wahl.gif

0Smacks0
24. Mai 2005, 09:01
Original geschrieben von Busta
ich mag meinen stimmbezirk =)

http://people.freenet.de/babibo/bw.de/wahl.gif

LOL, wer wohnt da so? ^^

Grumel
24. Mai 2005, 09:03
Das sind sauwenig cdu bzw csustimmen im Vergleich mit meinem Heimatdorf ^^
( naja das liegt in Bayern )

0Smacks0
24. Mai 2005, 11:05
Original geschrieben von Smarty
Alles Liberale, die von Rot-Grün berufen wurden (bzw. zweite Ausnahme neben Bofinger Franz, von der Wirtschaft vorgeschlagen).

Übrigens, an alle Pro-Studiengebührenler: Schaut euch Finnland an.




Da ihr's eh nicht machen werdet: Keine Studiengebühren, enorme staatliche Förderung von Studium sogar (afaik kriegen 80% der finnischen Studenten staatliche Förderung). Bestes Bildungssystem Europas, wenn es nach PISA geht. Und das erst, nachdem die Studiengebühren abgeschafft wurden. Und finanziell geht es Finnland ebenfalls prima.

Wer ernsthaft meint, Studiengebühren wären nicht krass sozial ungerecht, hat einen an der Klatsche.

Nein, ich glaube kaum, dass Finnland nur wegen den Studiengebühren so erfolgreich ist. Das wäre eine dumme Verklärung der Realität. Das finnische Bildungssystem ist einfach besser mit Geld ausgestattet und sehr viel besser handwerklich organisiert. Ich bin für klitzekleine Studiengebühren, die aber nicht zur Entlastung der Länder dienen sollten, sondern zusätzlich an die Unis fließen müssen. Schließlich ist ja alles was nichts kostet, nichts wert, man schaue sich nur mal viele Studenten an, die sind doch der Witz und wissen gar nicht zu schätzen was sie umsonst bekommen, sind ständig nur am rumnörgeln.

0Smacks0
24. Mai 2005, 11:11
Original geschrieben von HeatoR


wäre es falsch wenn ich behaupten würde dass bofinger in seinem linken zehnagel mehr ahnung von wirtschaft hat als du jemals besitzen wirst? ich denke nicht.
nur weil seine ausführungen für dich vielleicht nicht verständlich sind und möglicherweise auch nicht alle ganz richtig heisst es nicht dass er unqualifiziert ist.
vieles von dem was er sagt ist sehr vernünftig imho.
wir wollen doch nicht persönlich werden 8[. natürlich kann es nur an meiner eigenen dummheit liegen, dass ich die hochfliegenden gedanken, die dieser einsame rebell und verfechter und vorkämpfer der Wahrheit in den äther posaunt, nicht verstehe... dabei gibt er sich doch soviel mühe mit populärwissenschaftlichen quark seine meinung jedem verständlich zu machen, wie saudumm muss ich da sein, wenn ich dann das einzig wahre nicht begreifen kann...

EasyRider
24. Mai 2005, 11:33
Original geschrieben von Busta
ich mag meinen stimmbezirk =)

http://people.freenet.de/babibo/bw.de/wahl.gif

Guck mal Stadt Hallenberg im HSK

13,5% SPD
76,1% CDU

IPSZeRo
24. Mai 2005, 12:14
In Niedersachsen, in Glandorf (is nen nachbardorf von dem kaff wo ich wohne. :) ) erreicht die CDU immer so 80%.
Da sind aber a uch 90% katholiken, macht wohl was aus.

EasyRider
24. Mai 2005, 12:20
http://lachschon.gamigo.de/screens/200505/derBlub-1116782398.jpg


Ja ich weiß, gibt nen picthread, aber dies passt doch gut hier rein, wenn nicht bitte verschieben. von mir aus poste ich es dann auch nochmal da. Dachte das lockert den Thread nen bisschen auf ;)

aMrio
24. Mai 2005, 15:54
köln:
spd: 37,18
cdu: 36,34
grüne: 12,88
fdp: 7,36

in den stadtteilen mit den meisten gutsituierten deutschen und den wenigsten ausländern liegt die cdu klar besser als in den anderen mit eher ärmerer und durchmischter bevölkerungsstruktur. zudem gibt es in köln sehr viele studenten welche sicherlich die spd wahlplakete von wegen keine studiengebühren in nrw für sehr wichtig empfanden.

http://wahlen.stadt-koeln.de/

gogo cdu, go for keine bildung ohne geld, bevorzugung der reichen und benachteiligung der ausländer. und schön "alle menschen sind gleich" aus dem grundgesetz streichen vorher nicht vergessen, bzw ersetzen durch "alle sind gleich aber wir sind gleicher".

Picard
24. Mai 2005, 16:04
amen!

cdu / fdp ("partei der reichen") is echt das schlimmste was passieren kann.

btw
hier in thüringen kriegt die pds immer >20% ^^ D:

MortisRex
24. Mai 2005, 16:24
Der Wahl-O-Mat sagt mir Grüne -> SPD -> FDP -> CDU
Das entspricht eigentlich ganz meiner Einstellung.

Tatsächlich bin ich aber überhaupt nicht wählen gegangen. Ich wähle jetzt seit 12 Jahren die Grünen, aber was derzeit abgeht, geht mir einfach zusehr gegen den Strich. Die mussten einfach merken, daß ein Teil ihrer Politik einfach nicht mehr die Politik für ihre Wähler ist. SPD zu wählen hilft mir da nicht weiter, und eh ich CDU wähle...

Aber bei der nächsten Bundestagswahl werde ich sicherlich von meinem Wahlrecht wieder aktiv gebrauch machen.

SuicideSquad
24. Mai 2005, 16:35
Original geschrieben von aMrio

gogo cdu, go for keine bildung ohne geld, bevorzugung der reichen und benachteiligung der ausländer. und schön "alle menschen sind gleich" aus dem grundgesetz streichen vorher nicht vergessen, bzw ersetzen durch "alle sind gleich aber wir sind gleicher". seltsam, einen großen teil der zeit seit 45 wurde deutschland von der cdu regiert und die welt ist nicht untergegangen. wie kommst du zu der annahme, diesmal wäre es anders? sind doch alles linke phrasen (was nicht heißen soll, ich traue der cdu sonderlich viel zu).

Picard
24. Mai 2005, 16:40
mehr oder minder erfolgreich von cdu regiert ...

aMrio
24. Mai 2005, 16:55
Original geschrieben von SuicideSquad
seltsam, einen großen teil der zeit seit 45 wurde deutschland von der cdu regiert und die welt ist nicht untergegangen. wie kommst du zu der annahme, diesmal wäre es anders? sind doch alles linke phrasen (was nicht heißen soll, ich traue der cdu sonderlich viel zu).

mh, die cdu hat in der ganzen zeit das rentensystem nicht der sich veränderten bevölkerungsstruktur angepaßt (wie es auch andere parteien nicht getan haben / hätten), sie hat die ddr nicht wieder aufgenommen um ja in der nato bleiben zu dürfen usw usf. sie hat genauso wie alle anderen den kapitalismus mehr gefördert als es ein staat in einer _sozialen_ marktwirtschaft meiner meinung nach tun sollte.

und außerdem schaue ich nicht nach hinten sondern nach vorne. und da sehe ich, daß die cdu noch viel stärker als die anderen parteien (welche auch eher schwarze denn weiße schafe sind, aber eben nicht ganz so schlimm) das kapital fördert und alle ohne genügend kapital als menschen zweiter klasse behandelt / behandeln wird. und das reicht mir sie nicht zu mögen.

gäbe es nur die wahl zwischen den durchgeknallten und planlosen grünen und der cdu, ich würde die grünen wählen. lieber chaos als eine zweite usa.

Picard
24. Mai 2005, 17:13
du meinst sicherlich die stalin note oder?
naja. das is ein geschichtliches was-wäre-wenn szenario.
du weist nie wie sich der kalte krieg in seinem ablauf geändert hätte wäre der faktor deutschland rausgefallen, welcher auch eine große rolle gespielt hat.

letzten endes muss man aber sagen, dass die spd 89/90 gegen die wiedervereinigung war.

aMrio
24. Mai 2005, 17:29
Original geschrieben von Picard)STF
du meinst sicherlich die stalin note oder?
naja. das is ein geschichtliches was-wäre-wenn szenario.
du weist nie wie sich der kalte krieg in seinem ablauf geändert hätte wäre der faktor deutschland rausgefallen, welcher auch eine große rolle gespielt hat.

nunja, es gab nicht nur die stalinnote 52 sondern ein weiteres ähnliches angebot 55. man erinnere sich, daß der kalte krieg damals bei weitem noch nicht so ausgeufert war wie es später der fall war .. auch forciert durch die grenze mitten in deutschland.
die cdu hatte die russischen angebote nichtmal einer näheren prüfung unterzogen sondern kategorisch nein gesagt, und das ist das schändliche daran.


Original geschrieben von Picard)STF

letzten endes muss man aber sagen, dass die spd 89/90 gegen die wiedervereinigung war.
nun, ganz genau war die DDR-SPD mit dem staatsvertrag nicht einverstanden und die BRD-SPD mit der schnellen forcierung der wiedervereinung.
und wie man heute sieht hatten beide recht mit ihren befürchtungen. gorbatschow hatte der bundesregierung freie hand gegegeben für eine schnelle politische wiedervereinigung, leider hat die damalige bundesregierung unnötigerweise aber auch die wirtschaft vereinigt (bzw die ddr wirtschaft zerschlagen) anstatt andere konzepte zu prüfen.
es gab warnungen aus cdu expertenkommissionen welche sich auf einer linie mit den spd bedenken befanden bzw diese noch viel deutlicher ausdrückten, allerdings wollten kohl & co nicht drauf hören weil hinter ihnen nämlich das großkapital steht und dieses ein starkes interesse an freier hand im osten sowie aufkäufen durch die treuhand hatte.
der zweite schändliche grund warum ich NIE die cdu wählen würde und auch keine partei die mit ihr paktiert.

EasyRider
24. Mai 2005, 17:32
Tjo wäre schön gewesen ohne die Wiedervereinigung aufzuwachsen. Aber man kann nicht alles haben :x

Aber man kann immerhin auf seine Ziele durch seine Stimmabgabe hinsteuern, also: heil dem Kapitalismus und er freien Marktwirtschaft!

AdMiRaL
25. Mai 2005, 01:12
auswandern > all

Picard
25. Mai 2005, 01:47
jo binich auch am überlegen, vielleicht in ein paar jahren.
kanada wäre sehr nice

[pG]Blazej
25. Mai 2005, 20:28
LoL Kanada :elefant:

ist doch schon sogar noch sozialistischer als Deutschland, no thx, aber jedem das Seine, wenn du so ein Leben bevorzugst ist es natürlich okay und ich wünsch dir ehrlich Viel Glück.


MfG,
Blazej

Arwing2
26. Mai 2005, 15:38
frust + protestwahl für npd.