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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kanzlerkandidatinnen und Kanzerkandidaten der Union



10110
23. Mai 2005, 16:56
Aus aktuellem Anlaß:
Wen möchte das Forumvolk wohl als Kanzlerkandidaten der Unionsparteien sehen ? Hier nochmal die Bewerber, falls sie jemand nur vom Sehen kennt.

1. Angela "Angie" Merkel
http://img175.echo.cx/img175/2412/merkel6ry.jpg
Auch bekannt als "The Beast from the East". Sie hat die CDU so fest im Griff, Honecker wäre stolz auf sie. Wenn der Erich das noch erleben könnte. Sie geht als selbsterklärte Favoritin in das Auswahlverfahren.

2. Roland "Rolle" Koch
http://img175.echo.cx/img175/8939/koch7pa.jpg
Machte sich anno 1999 mit einer Unterschriftenaktion gegen die doppelte Staatsbürgerschaft viele Freunde unter den in Deutschland vegetierenden Ausländern. Wer erinnert sich nicht an seine oskarreife Vorstellung bei dem bundespolitischen Happening im Bundesrat anläßlich der Ablehnung des Zuwanderungsgesetzes. "Jawohl! Das ist ja unglaublich! Das ist glatter Rechtsbruch!"

3. Christian "kein Spitzname" Wulff
http://img175.echo.cx/img175/1253/wulff3ga.jpg
Hatte lange das Image eines Verlierers, konnte nach Abdankung Schröders als Niedersachsens Monarch aber die Gunst der Stunde nutzen. Sammelte Pluspunkte durch die Ablehnung der Rechtschreibreform und dem daraus resultierenden Austritt Niedersachsens als der Kultusministerkonferenz.

4. Edmund "Ede" Stoiber
http://img281.echo.cx/img281/2775/stoiber5to.jpg
Das personifizierte "Äh" von der Isar. Hat seinem großen Vorbild Franz Josef Strauß nachgeeifert und als Kanzlerkandidat der Union bei der letzten Bundestagswahl nur knapp verloren. Eigentlich würde er aber lieber die Unabhängigkeit Bayerns ausrufen und sich zum Nachfolger Ludwigs des II. krönen lassen. Das Amt des Bundeskanzlers ist nur zweite Wahl.

Und für die Nostalgiker:
5. Helmut "Saumagen" Kohl
http://img281.echo.cx/img281/7586/kohl9og.jpg
Wer kennt ihn nicht, den gemütlichen Dicken, der mal eben im Handstreich bei einem gemütlichen Mitagessen mit Gorbatschow die deutsche Einheit befohlen hat. Hatte nach seiner Ablösung durch den Emporkömmling Schröder ein paar Schwierigkeiten mit irgendwelchen Spenden. Aber die können den Champion unter den deutschen Kanzlern(er war länger Kanzler als Adenauer und Hitler) nicht erschüttern.

Ich bitte um rege Beteiligung. Und wer noch ein freies minütchen hat, kann ja noch dazuschreiben, warum er sich für seinen Kandidaten entschieden hat.

SvenGlueckspilz
23. Mai 2005, 17:01
Ich würde Stoiber nehmen, da ich glaube, er kann am ehesten die deutsche Wirtschaft und die Bildung voranbringen. Im Moment würde ich diese beiden Fragen auch als am wichtigsten einstufen.

OnkelHotte
23. Mai 2005, 17:05
christian wullff! der mann scheint format zu haben und hat auch keine hemmungen, den VW bossen auf die füsse zu treten!

SvenGlueckspilz
23. Mai 2005, 17:08
Wulff fände ich auch in Ordnung. Aber bitte nicht "Angie" :(
Es würde mich allerdings überraschen, wenn sie sich dieses Mal nicht durchsetzen kann :8[:

Chnum
23. Mai 2005, 17:10
hm
also als hesse hab ich eine abneigung gegen ede...den bitte auf keinen fall
mit angela merkel hätte ich jetzt keine probleme.
den wulff kenn ich net wirklich, kA wie der so drauf is..
kohl...nee
und koch.....der soll lieber hier in hessen bleiben

Beli2
23. Mai 2005, 17:24
äh äh Ede rette äh äh Deutsch eh äh Land!

Ada
23. Mai 2005, 22:20
haste ja echt tolle bilder rausgekramt!

Ich mach es mal so, absteigend die zu nennen, die ich auf keinen Fall will.

Stoiber
Koch
Kohl

Die anderen beiden sind zwar auch nur Politiker, aber gibt schlimmeres (siehe oben)

HeatoR
23. Mai 2005, 22:23
ganz klar wulff. was ich von ihm gehört habe bishere hörte sich bei weitem vernünftiger an als alles was der rest dere kandidaten dort von sich gab.

SuicideSquad
23. Mai 2005, 22:30
wulff oder ede

0Smacks0
23. Mai 2005, 22:37
Suggestivfragen! Hält sich zwar in Grenzen, aber hier könnten doch Leute aufgrund der Bilderauswahl beeinflusst werden. Auch wenn sich Binär bestimmt viel Mühe mit der Auswahl gemacht macht ^^. Na ja, wen wunderts das Wulff jetzt so gut abschneidet...

Hab auf Angie getippt. Da sie machtpolitisch fester im Sattel als Wulff sitzt und mehr Erfahrung in Sachen Bundestag und Regierung mitbringt. Wulff ist sympathisch, aber sonst? Stoiber ist ein harter Arbeiter und total unterkühlt, den würde ich nur ungern nehmen, aber Wulff vorziehen. Wenn Merkel es jetzt nicht wird, hat sie ihr politisches Gesicht verloren, sie muss jetzt einfach intern Gas geben und ihre Chancen stehen ja mehr als gut.

10110
23. Mai 2005, 22:52
Das sind schon wieder Unterstellungen. Ich habe mich bemüht, jedem gerecht zu werden und ihn von seiner besten Seite zu zeigen.

Ich habe übrigens Ede gewählt. Ich fand ihn im letzten Bundestagswahlkampf eigentlich gar nicht so schlecht und es ist ja in den letzten 3 Jahren nichts passiert, was an der Situation zwischen Stoiber und Merkel was geändert hätte. Merkel konnte sich nach 5(?) Jahren an der CDU Spitze immer noch nicht so profilieren, daß sie mich auch nur ansatzweise überzeugen könnte. Und das sie das Charisma eine Regentonne hat, ist ja wohl eine Tatsache. Ich würde auch Christian Wulff ihr noch klar vorziehen.

CraZyYoDa
23. Mai 2005, 23:10
LOL,
Ich muss immer wieder lachen.wenn Leute über Christian Wulff reden,
er hat 2 Wahlen verloren,Ministerpräsident ist er durch extremes Glück(
Stimmung im Bund) und einen schwachen Gegenkandidaten (Gabriel) geworden,politisch geleistet hat er ungefähr 0,seine bisherige Bilanz ist ehr ernüchternd und jeder will dieses unbeschriebene Blatt ohne Meriten zum Kanzler haben,sind wir schon so verzweifelt in Deutschland??

0Smacks0
23. Mai 2005, 23:31
Original geschrieben von CraZyYoDa
LOL,
Ich muss immer wieder lachen.wenn Leute über Christian Wulff reden,
er hat 2 Wahlen verloren,Ministerpräsident ist er durch extremes Glück(
Stimmung im Bund) und einen schwachen Gegenkandidaten (Gabriel) geworden,politisch geleistet hat er ungefähr 0,seine bisherige Bilanz ist ehr ernüchternd und jeder will dieses unbeschriebene Blatt ohne Meriten zum Kanzler haben,sind wir schon so verzweifelt in Deutschland??

#2
Die CDU leidet an Kandidatenmangel, vor allem wenn einer wie Wulff als Beliebtester gilt... Von dem her klar pro Merkel.

Family Guy
23. Mai 2005, 23:36
Original geschrieben von 10110

5. Helmut "Saumagen" Kohl

:rofl:

Nunja, so prall ist die Auswahl dann auch nicht.

Stoiber oder Merkel, imho.

Greg
23. Mai 2005, 23:39
1x1, deine fotoauswahl lässt ziemlich deutlich erkennen für wen du gestimmt hast :D besonders das von Koch is geil getroffen

ich schwank zwischen Ede und Wulf... von wulf hab ich bisher zuwenig konstruktives gehört / gesehen und ede ist mir eigentlich unsympatisch... aber zu merkel und Koch braucht man eh net mehr viel zu sagen und kohl passt in die auswahl nicht wirklich rein.

ViperDK
24. Mai 2005, 00:17
bei der auswahl bekommt man ja angst

NuklearNudel
24. Mai 2005, 00:32
[x]Wulff

1. wegen _Menschlichkeit_ und nicht Sympathie :ugly:
2. ohne mich jetzt in irgendwelche Details zu stürzen und mich irgendwelchem geflame zu unterziehen, berufe ich mich auf positives Meinungen eines Kumpels aus den Politikwissenschaften, der genau das Gegenteil von Yoda behauptete.
Also Wulff soll ein sehr guter Ministerpräsident sein und seit wann ist Gabriel ein schwacher Gegenkandidat?
Wäre aber dennoch zu früh für ihn.
mayb in 8 Jahren....

Busta_inaktiv
24. Mai 2005, 00:52
Merkel, da ich ihr die breiteste Unterstützung im Volke zutraue, und die Ära Schröder mir erstmals den Sinn jener nahebringen konnte.

10110
24. Mai 2005, 01:06
Die mit Abstand besten Popularitätswerte hat aber z.Z. Wulff.
http://www.zdf.de/ZDFde/img/12/0,1886,2479628,00.jpg

Busta_inaktiv
24. Mai 2005, 01:26
linker Balken zeigt die Veränderung, rechter aktuellen Wert? Oder nach Parteizugehörigkeit?

Positionswechsel wie der hier diskutierte haben imho deutliche Auswirkungen auf Ansehen, Beurteilungsperspektive usw.

10110
24. Mai 2005, 01:48
Links ist die Bewertung aller Befragten, rechts nur der jeweiligen Parteianhänger. Wulff ist also nicht nur der beliebteste CDU Politiker, sondern der beliebteste Politiker insgesamt. Politbarometer müßte doch bekannt sein.
Bis jetzt ist ja noch kein Positionswechsel passiert. Wenn die Kanzlerkandidatur einen Einfluß auf die Werte hat, dann würde sich der ohnehin schon hohe Wert von Wulff ja noch verbessern. Wenn man dazu in Relation setzt, daß Merkel schon jetzt als CDU-Vorsitzende und als Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU Bundestagsfraktion eine deutlich exponiertere Position hat, also viel bekannter und häufiger in den Medien ist, spricht das auch deutlich für Wulff.

Antrax4
24. Mai 2005, 01:55
Original geschrieben von CraZyYoDa
LOL,
Ich muss immer wieder lachen.wenn Leute über Christian Wulff reden,
er hat 2 Wahlen verloren,Ministerpräsident ist er durch extremes Glück(
Stimmung im Bund) und einen schwachen Gegenkandidaten (Gabriel) geworden,politisch geleistet hat er ungefähr 0,seine bisherige Bilanz ist ehr ernüchternd und jeder will dieses unbeschriebene Blatt ohne Meriten zum Kanzler haben,sind wir schon so verzweifelt in Deutschland??

Ich muss immer wieder lachen.wenn Leute über CrazyYoda reden,
er hat hier nur Unsinn geschrieben,User ist er durch extremes Glück(
Stimmung im Bwar.de Forum) und einen schwachen Gegenkandidaten ([AMB]Claw) geworden,politisch geleistet hat er ungefähr 0,seine bisherige Bilanz ist ehr ernüchternd und jeder will dieses unbeschriebene Blatt ohne Meriten als Admin haben,sind wir schon so verzweifelt im bwar.de Forum?? :8[:

Busta_inaktiv
24. Mai 2005, 02:11
Original geschrieben von 10110
Bis jetzt ist ja noch kein Positionswechsel passiert. Wenn die Kanzlerkandidatur einen Einfluß auf die Werte hat, dann würde sich der ohnehin schon hohe Wert von Wulff ja noch verbessern. Wenn man dazu in Relation setzt, daß Merkel schon jetzt als CDU-Vorsitzende und als Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU Bundestagsfraktion eine deutlich exponiertere Position hat, also viel bekannter und häufiger in den Medien ist, spricht das auch deutlich für Wulff.
Mich interessiert nur die Stimmung während der möglichen Kanzlerschaft.

Auffällig, dass der bundespolitisch Unbedeutendste Spitzenwerte erzielt. Eine Nominierung macht ihn zwar bekannter, aber keinesfalls beliebter - Oppositionsführerin ist keine einträgliche Position, ganz im Gegensatz zu MP eines verhältnismäßig gesunden Landes.

Imho hätte Merkel als Kanzler einen größeren Bevölkerungsanteil "hinter sich" (bzgl. Symphatie) als die anderen möglichen Kandidaten.

Grumel
24. Mai 2005, 02:49
Ich kann denen allen nix abgewinnen.


- Koch und Kohl mit ihren Spendenaffären sind für mich eh für immer unten durch. ( Dazu ist kochs Politik einfach unerträglich, man denke nur an die Unterschriftenliste ).

- Stoibers Politik in Bayern halte ich für alles andere als vorbildhaft. Er hat mindestens soviele Show Rettungsaktionen für pleite gegangene Firmen Gestartet wie Schröder ohne das dadurch ein einziger Arbeitsplatz "gerettet" wurde. Und als es daran ging Bayern als Musterländle zu präsentieren was den Haushalt betrifft, musten die Schulen und Hochschulen mit am meisten leiden, wohingegen Subventionen für Trachtenvereine und ähnlicher mist nach paar Protesten sofort fast vollständig zurückgenommen wurden ( lol ? ).

- Angela Merkel steht im Prinzip für garnix. Ich hab keine Ahnung welche Position sie zu irgendnem Thema hat. Damit könnte man ja noch leben. Allerdings sind mir leute die zu DDR zeiten schon Karriere machten höchst suspekt. Von einem politisch interessierten Menschen, wie nem Politiker erwarte ich das er damals schon so auffällig wurde das man ihn nicht studieren lässt. ( Ja ich hätte mich sicher auch angepasst aber die Zukünftige Kanzlerin ? )

- Naja bleibt noch Wulf. Der ist aber auch net besser wie jeder andere Cdu Ministerpräsident. Er hat sich wirkilch durch nichts hervorgetan, gehört eigentlich nicht in die Liste hier mit den Bedeutenden CDU Männern. Nein ich hab an Wulf eigentlich nix auszusetzen, aber was bringt ein Kanzler ohne Basis in seiner Partei.

Cutthroat1
24. Mai 2005, 13:43
wenn die union gewinnen will, sollte sie nicht merkel nominieren. die wirds nie im leben.

melaw
24. Mai 2005, 16:32
merkel wird es 100 pro aber sie wird es schwer haben
stoiber wär ich für aber der hat schomma verloren
koch&wullff sind nicht so schlüsselpersonen
kohl wird sich nicht gewinnen lassen

sTyLe
24. Mai 2005, 17:11
Wie schon gesagt, wenn die Merkel Kandidatin wird, wird das nix werden, obwohl sonst alle Zeichen auf CDU/CSU stehen. Ist echt eine happige Situation. Ich mein, die würden wohl mit so gut wie jedem Kandidaten die Wahl gewinnen, mit der Merkel ist das aber fraglich. Es liegt ja nicht primär daran dass sie ne Frau ist, dass sie aus dem Osten kommt, sondern schlicht und einfach daran, dass die keine Ausstrahlung und kein Charisma hat. Und so eine Wahl ist nichtsdestotrotz (ob das jetzt gut oder schlecht ist) sehr personenfixiert. Keiner kann sich ne Kanzlerin Merkel vorstellen die bei Auslandsreisen nen tollen Eindruck macht.

Koch ist auch einfach nur unsympathisch. Von daher Wulff oder Stoiber.

btw, englisch: bachelor - bachelorette; chancellor - chancelorette? hört sich ja bescheuert an.

EasyRider
24. Mai 2005, 17:12
Hauptsache nicht der Rolle.

melaw
24. Mai 2005, 18:15
im englischen lässt man gewöhnlicherweise die maskuline form für beide geschlechter gelten.

10110
24. Mai 2005, 22:40
Original geschrieben von Busta
Imho hätte Merkel als Kanzler einen größeren Bevölkerungsanteil "hinter sich" (bzgl. Symphatie) als die anderen möglichen Kandidaten.
Das ist aber auch nur deine exklusive Meinung, die Zahlen sind ja wohl eindeutig. Wenn die CDU den beliebtesten Kandidaten nehmen wollten, wäre es Wulff. Würden sie den kompetentesten, erfolgreichsten Bewerber nehmen, müßten sie Stoiber wählen. Gehen sie den Weg des geringsten Widerstandes, ist es natürlich Merkel. Und so wird es auch passieren.

Outsider23
24. Mai 2005, 22:48
Original geschrieben von 10110
Und für die Nostalgiker:
5. Helmut "Saumagen" Kohl
http://img281.echo.cx/img281/7586/kohl9og.jpg
Wer kennt ihn nicht noch, dem gemütlichen Dicken, der Mal eben im Handstreich bei einem gemütlichen Mitagessen mit Gorbatschow die deutsche Einheit befohlen hat. Hatte nach seiner Ablösung durch den Emporkömmling Schröder ein paar Schwierigkeiten mit irgendwelchen Spenden. Aber die können den Champion unter den deutschen Kanzlern(er war länger Kanzler als Adenauer und Hitler) nicht erschüttern.



Helmut Kohl hatte ungefähr so viel verdienst an der deutschen Einheit, wie ein abgebrochener Bleistift an meiner Kunst Note.

Scorn4
24. Mai 2005, 23:15
Herr Christian "Ich hasse die neue deutsche Rechtschreibung" Wulff ist ein Dummschwätzer.

Eigentlich sind mir alle unsympathisch, aber wenn ich einen von denen wählen sollte dann (Schande über mein Haupt) wohl am ehesten Merkel.

Sesselpuper
25. Mai 2005, 00:16
merkel, warum ? ich wüsste nicht das sie irgendwas besonders kann, aber kontrolle über die union hat sie und übt sie recht sicher aus, also besser sie kanzlerin als das sie irgendeinen wichtigen ministerposten bekommt

ThonieL
25. Mai 2005, 01:05
Original geschrieben von Mithrandir
Ich würde Stoiber nehmen, da ich glaube, er kann am ehesten die deutsche Wirtschaft und die Bildung voranbringen. Im Moment würde ich diese beiden Fragen auch als am wichtigsten einstufen.

CDU? BILDUNG? CDU? FORTSCHRITT??? CDU???? BILDUNG???

Picard
25. Mai 2005, 01:13
die bildung der cdu besteht wohl darin in jedem klassenraum nen kreuz reinzuhängen und nicht-christliche lehrer zu erniedrigen...

und imho musste die jetzige regierung auch die fehler ausbaden die vorher 16 jahre cdu angerichtet haben ...

ViperDK
25. Mai 2005, 01:57
also ergebnismaessig hat die aktuelle regierung eigentlich die linie der cdu regierung forgefuehrt... nachhaltig nach unten ~


Aber wer weiss, vielleicht kommt unter merkel ja was gutes zustande. Waere ja keine ueble vorstellung, dass unter ner reinen machtpolitikerin ohne eigene prinzipien mit den richtigen beratern was gutes rauskommen koennte. wer ohnehin nie klar position bezogen hat ("dagegen" ist vieles aber keine position) braucht sich zumindest nicht zu fuerchten, es wuerde ihm spaeter an der regierung vorgeworfen seine alte zu verraten. und nach dem ich jeden versuch irgendwas zu tun besser als garnichts finde...

0Smacks0
25. Mai 2005, 08:07
Original geschrieben von Picard)STF
die bildung der cdu besteht wohl darin in jedem klassenraum nen kreuz reinzuhängen und nicht-christliche lehrer zu erniedrigen...

und imho musste die jetzige regierung auch die fehler ausbaden die vorher 16 jahre cdu angerichtet haben ...

Irgendwie scheint dieser Quatsch aber in Bayern und Baden-Württemberg zu helfen... Komisch oder?

Maasl
25. Mai 2005, 09:47
Wobei die Bildungspolitik in Bayern unter einer gewissen Straußtochter auch sehr gelitten hat. Ich fand es immer noch amüsant wie diese Frau unser öffentliches Schulsystem lobt und ihre Kinder selbst auf die Waldorfschule schickt.

ddv
25. Mai 2005, 12:51
http://blog.nrwspd.de/archives/Bilder%20August%202004%20001aus.jpg

Um mal meine Meinung den neuen Medien gerecht zu visualisieren
:cool:

Grumel
25. Mai 2005, 12:53
Original geschrieben von @Smacks@


Irgendwie scheint dieser Quatsch aber in Bayern und Baden-Württemberg zu helfen... Komisch oder?

Ja sie verhilft dazu, das in Bayern weniger leute Abitur Haben als im rest Deutschlands Uniabschlüsse funktioniert gut

Revolutionär
25. Mai 2005, 13:29
pro kohl , immernoch der geilste sack unter denen und es ist jawohl letztendlich eh egal wer gewählt wird.

shaoling
25. Mai 2005, 13:47
Original geschrieben von Scorn
Herr Christian "Ich hasse die neue deutsche Rechtschreibung" Wulff ist ein Dummschwätzer.Wenn er uns die alte Rechtschreibung wiederbringen könnte, wäre ich sofort für ihn. :p
Original geschrieben von Grumel
Ja sie verhilft dazu, das in Bayern weniger leute Abitur Haben als im rest Deutschlands Uniabschlüsse funktioniert gut Die Abiturientenquote sagt wohl herzlich wenig über die Güte des Bildungssystems aus, solange man die Anforderungen außer Acht lässt.

ddv
25. Mai 2005, 14:53
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Abiturientenquote sagt wohl herzlich wenig über die Güte des Bildungssystems aus, solange man die Anforderungen außer Acht lässt.

Doch genau das ist das große deutsche Bildungsproblem, was die ganzen Konservativen hier nicht einsehen wollen!

Hier in Deutschland stellt man den Schüler unter das System. Man sagt, wenn ein Schüler die und die Anforderungen nicht packt, muss er eben gehen und einen schlechteren Abschluß machen.

In Finnland zb. sehen sie das ganz anders: Sie sagen sich, dass es sich Finnland überhaupt nicht leisten kann, schlechte Schüler zu haben. Wenn ein schlechter Schüler eine bestimmte Anforderung nicht erfüllt, dann gibt es dafür Gründe. Und diese Gründe muss man beheben, DAMIT er die Anforderungen schafft. Die CDU will aus diesem System nur drehen, dass man dann die Anforderungen runter schrauben würde, damit es die schwachen schaffen und das ist vollkommen Bullshit.

Man muss eben mehr um die schwachen als um die starken kümmern, denn die starken sind schon stark. Aber wenn die schwachen nicht gefördert werden bekommen wir hier Slums und ähnliches, weil genau die, die die Hilfe am nötigsten haben keine bekommen sondern Abgeschoben werden.

Jesus0815
25. Mai 2005, 15:31
Original geschrieben von Zealo][
pro kohl , immernoch der geilste sack unter denen und es ist jawohl letztendlich eh egal wer gewählt wird.

lol, n/c.

wahrscheinlich warst du noch zu klein um damals zu begreifen was kohls politik war

SvenGlueckspilz
25. Mai 2005, 15:58
Original geschrieben von ThonieL


CDU? BILDUNG? CDU? FORTSCHRITT??? CDU???? BILDUNG???

Wir reden hier von Personen und nicht von Parteien. Nur für den Fall, dass es dir entgangen ist. Darüber hinaus ist Ede in der CSU, was nicht ganz dasselbe ist. Im übrigen: Willst du nur mit Unmengen an überflüssigen Satzzeichen beeindrucken oder hast du auch Argumente?

shaoling
25. Mai 2005, 16:26
Original geschrieben von KöniG_RaVeN_I.
Doch genau das ist das große deutsche Bildungsproblem, was die ganzen Konservativen hier nicht einsehen wollen!

Hier in Deutschland stellt man den Schüler unter das System. Man sagt, wenn ein Schüler die und die Anforderungen nicht packt, muss er eben gehen und einen schlechteren Abschluß machen.

In Finnland zb. sehen sie das ganz anders: Sie sagen sich, dass es sich Finnland überhaupt nicht leisten kann, schlechte Schüler zu haben. Wenn ein schlechter Schüler eine bestimmte Anforderung nicht erfüllt, dann gibt es dafür Gründe. Und diese Gründe muss man beheben, DAMIT er die Anforderungen schafft. Die CDU will aus diesem System nur drehen, dass man dann die Anforderungen runter schrauben würde, damit es die schwachen schaffen und das ist vollkommen Bullshit.

Man muss eben mehr um die schwachen als um die starken kümmern, denn die starken sind schon stark. Aber wenn die schwachen nicht gefördert werden bekommen wir hier Slums und ähnliches, weil genau die, die die Hilfe am nötigsten haben keine bekommen sondern Abgeschoben werden. Das ist Kokolores.
Du begehst den Fehler, der seit Jahrzehnten von linken Politikern und anderen geistigen Tieffliegern inthronisiert wird: Man verwechselt die Chancengleichheit zu Beginn der Schullaufbahn mit der Gleichheit der gewünschten Ergebnisse an deren Ende. Das ist unhinnehmbar und darf so nicht sein.
Was geschehen muss: dass das Bildungssystem jedem Schüler die Möglichkeit einräumt, das Maximum aus seinem Potential herauszuholen, sowohl dem starken als auch den schwachen. Aber nicht alle Schüler verfügen über ein gleiches Potential, da liegt genau der große Haken an der Sache.
Wenn wir einseitig nur die schlechten Schüler fördern, können wir vielleicht den Unterschied zwischen ihnen und den starken Schülern verringern, aber mit dem Ergebnis, dass das Potential der starken Schüler nicht ausgereizt wird, und sie dann dazu verdammt sind, mit den Schülern in einem Boot zu sitzen, die dort alleine nicht einmal hingelangen könnten.
Womit sich soviele Menschen nicht abfinden können, ist die Tatsache, dass die Schule in einem gut laufenden System die Unterschiede zwischen den Menschen herausbildet. Das Schreckgespenst der Klassengegensätze ist für manch einen zu nah und zu furchterregend, als dass er diese Notwendigkeit begreifen könnte.
Du beschwerst dich darüber, dass das System über den Schülern stehe? Was willst du denn machen? Du willst die schlechten Schüler über das System und die guten darunter stellen. Das ist eine schlechte Lösung. Wie kannst du aufrichtig behaupten, dies sei gerecht?
Menschen sind nun mal nicht gleich und Schüler sind es auch nicht, weil sie Menschen sind. Wenn wir verlangen, dass alle Schüler gleich gut sein sollen, dann verraten wir immer eine Seite: die schlechten, weil sie das Niveau der guten nicht erreichen können oder die guten, weil sie ihre Fähigkeiten nicht ausschöpfen können, sondern zu den anderen in einen Einheitsbrei hinuntergedrückt werden.
Nur wenn wir akzeptieren, dass nicht jeder Mensch, nicht jeder Schüler zu ein und derselben Leistung fähig ist, können wir alle gerecht behandeln. Wenn wir die Leistungen der guten Schüler preisen wollen, müssen wir ihnen ein Vergleichsmoment geben, an dem sie sich messen können. Was ist denn schon eine gute Leistung, wenn es keine mittelmäßige oder schlechte daneben gibt, über die sie sich erhebt? Sieh es ein: Ohne schlechte und mittelmäßige Schüler sind weder gute noch außergewöhnliche Schüler zu haben.

0Smacks0
25. Mai 2005, 16:32
Original geschrieben von Grumel


Ja sie verhilft dazu, das in Bayern weniger leute Abitur Haben als im rest Deutschlands Uniabschlüsse funktioniert gut

Da zählt das Abitur wenigstens was. Außerdem wird trotz allem in bayern sehr viel Geld für die Bildung ausgegeben, auch für Haupt- u. Realschüler, wenn mich ein son Schaubild nicht an der Nase herumführte... In dem waren die Ausgaben für alle Bezirke der Bundesländer in Deutschland aufgelistet. Bayern hat sehr viel mehr für Bildung ausgegeben als Baden Württemberg, was mich eigentlich wudnerte. Einwandfrei finde ich unser Bildungssystem natürlich nicht, aber es wäre gelogen, wenn man Bayern die besseren Ergebnisse in der Schule abspricht.

Outsider23
25. Mai 2005, 16:34
Ich würde mich selber als schlechten schüler bezeichenen, obwohl ich überwiegend sehr gute noten hatte, ganz einfach aus dem grund, weil ich nie hausaufgaben gemacht oder mich sonst irgendwie habe anstrengen müssen um meine noten zu bekommen. Also funktioniert das mit den besseren schülern fördern und fordern beim jetzigen system auch nicht richtig...

shaoling
25. Mai 2005, 16:49
Wer hat denn behauptet, es funktioniere richtig? Das tut es eben nicht, das ist unser Problem.
Die inhaltlichen Anforderungen sind heutzutage doch selbst auf Gymnasien so läppisch, dass jeder, der nicht direkt schwachsinnig ist, eine passable oder gute Note erhält.
Eine Note besitzt ja keinen absoluten Wert. Ihr absoluter Wert wird erst erahnbar, wenn man sie in einem wesentlich größeren Zusammenhang betrachtet. Genau das verstehen soviele Menschen nicht. Eine schlechte Note sagt für sich erstmal noch überhaupt gar nichts über die Leistung aus, die dahiner steht, und genauso ist es mit guten Noten. Erst das relative Verhältnis zu den anderen Noten, die bei denselben Anforderungen erreicht wurden, verleit ihr eine Bedeutung.

Outsider23
25. Mai 2005, 16:52
Original geschrieben von @Smacks@


Irgendwie scheint dieser Quatsch aber in Bayern und Baden-Württemberg zu helfen... Komisch oder?

Ich komme zufälligerweise aus Baden-Württemberg und ich sehe nicht, dass es irgendwas hilft...

shaoling
25. Mai 2005, 16:55
Dann streng mal deinen Kopf ein bisschen an...
Zunächst einmal hast du keine Vergleichsmöglichkeit und außerdem sind das Mittelwerte.

0Smacks0
25. Mai 2005, 16:56
Original geschrieben von Outsider²³


Ich komme zufälligerweise aus Baden-Württemberg und ich sehe nicht, dass es irgendwas hilft...

Ich auch, na so ein Zufall! Bei mir hat's auch net soo viel geholfen, wenn man sich aber auf den Hosenboden mal setzt, dann kann man problemlos gute Noten schreiben. Und dann ging'S auch bei mir, es muss halt Klack machen. Was das für nen Schülerverschleiß auf den BK war, na ja, einige waren auch etwas dumm... Optimal finde ich das System längst nicht. Die Schavan schiebt ja den Spitzer Geld zu, damit er mehr in der Pädagogik als Neurobiologe forscht. Soviel kam aber noch nicht in der Realität an. Dabei zeigt die Schavan ja, dass sie gar nicht mal so abgeneigt gegenüber Bildungsreformen ist. Mal sehen was draus wird.


Original geschrieben von sHaO-LiNg
Wer hat denn behauptet, es funktioniere richtig? Das tut es eben nicht, das ist unser Problem.
Die inhaltlichen Anforderungen sind heutzutage doch selbst auf Gymnasien so läppisch, dass jeder, der nicht direkt schwachsinnig ist, eine passable oder gute Note erhält.
Eine Note besitzt ja keinen absoluten Wert. Ihr absoluter Wert wird erst erahnbar, wenn man sie in einem wesentlich größeren Zusammenhang betrachtet. Genau das verstehen soviele Menschen nicht. Eine schlechte Note sagt für sich erstmal noch überhaupt gar nichts über die Leistung aus, die dahiner steht, und genauso ist es mit guten Noten. Erst das relative Verhältnis zu den anderen Noten, die bei denselben Anforderungen erreicht wurden, verleit ihr eine Bedeutung.

Du siehst ja, sobald man das Abi schwerer macht, z.B. in BW, dann meckern gleich einige rum, dass es jetzt weniger Abiturienten gäbe... Klar könnte man problemlos mit dem richtigen pädagogischen Konzept noch mehr Kindern zu einem Abitur verhelfen, das auch was Wert wäre, bloß davon sind wir ja meilenwert entfernt...

shaoling
25. Mai 2005, 16:58
Nur ist der Inhalt, der bei solchen Reformen herauskommt, oftmals immernoch für den Mülleimer. Politiker achten zu sehr auf die Form.

0Smacks0
25. Mai 2005, 17:02
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Nur ist der Inhalt, der bei solchen Reformen herauskommt, oftmals immernoch für den Mülleimer. Politiker achten zu sehr auf die Form.

Das Problem ist auch, dass eine richtige Reform teuer, aufwendig und ein Risiko darstellt, für den, der sie durchführt... Und vor den Risiken scheuen viele zurück.

shaoling
25. Mai 2005, 17:03
Wieviel Geld kann es bitte kosten, vernünftige Bildungspläne zu erstellen? Das Erstellen kriegt sogar Berlin hin, nur dass das Ergebnis eben alles andere als vernünftig ist.

Outsider23
25. Mai 2005, 17:18
Original geschrieben von @Smacks@


Ich auch, na so ein Zufall! Bei mir hat's auch net soo viel geholfen, wenn man sich aber auf den Hosenboden mal setzt, dann kann man problemlos gute Noten schreiben. Und dann ging'S auch bei mir, es muss halt Klack machen. Was das für nen Schülerverschleiß auf den BK war, na ja, einige waren auch etwas dumm... Optimal finde ich das System längst nicht. Die Schavan schiebt ja den Spitzer Geld zu, damit er mehr in der Pädagogik als Neurobiologe forscht. Soviel kam aber noch nicht in der Realität an. Dabei zeigt die Schavan ja, dass sie gar nicht mal so abgeneigt gegenüber Bildungsreformen ist. Mal sehen was draus wird.


Ich meinte eher das gegenteil, trotz reform, und attestierter faulheit, habe ich noch sehr gute noten geschrieben...

10110
25. Mai 2005, 19:14
Original geschrieben von Picard)STF
und imho musste die jetzige regierung auch die fehler ausbaden die vorher 16 jahre cdu angerichtet haben ...
Schön und wie lange soll diese Ausrede noch ziehen ? Selbst wenn es so ist, hätte Rot-Grün jetzt 7 Jahre Zeit gehabt. Wenn sich jede Regierung nur auf das angebliche Ausbaden der Leistungen der Vorregierung beschränkt, ist das natürlich die optimale Ausrede, nichts Positives zustande zu bekommen. Mit der Ausrede kannst du vielleicht die ersten 1-2 Jahre antreten, aber dann muß mal langsam was passieren.
Wenn man später mal ein abschließendes Urteil über 7 Jahre Rot-Grüne Regierung fällen muß, was wird bitte an Leistungen hängen bleiben ? Mir fällt jedenfalls nicht viel ein. Selbst von Schröder persönlich kommt nur allgemeines, relativ inhaltsloses Gesülze wie: "Wir sind diejenigen, die diese Gesellschaft offener gemacht haben, eine Gesellschaft also, in der man ohne Angst verschieden sein kann. Und wir haben bewiesen, dass wir in außen- und sicherheitspolitischen Fragen eigenständig entscheiden, ohne dass wir Bündnisverpflichtungen und bewährte Freundschaften aufgeben würden. Wir vertreten unsere Positionen gegenüber unseren Freunden offen und scheuen uns auch nicht, wenn wir mit wohlerwogenen Gründen anderer Meinung sind, entsprechend zu handeln."

0Smacks0
25. Mai 2005, 22:38
Original geschrieben von Outsider²³


Ich meinte eher das gegenteil, trotz reform, und attestierter faulheit, habe ich noch sehr gute noten geschrieben...

Dann mach deinen 1.0 er Schnitt und ab nach Hohenheim oder Heidelberg...

ALLsTaR
25. Mai 2005, 23:23
ICh glaube Merkel geht an den Start... Obwohl bei dieser umfrage wulf führt ...


eine HÄSSLO BUNDESKANZLERIN vom feinsten... aber schlau isse... (ME OPTIMIST^^)

Picard
26. Mai 2005, 00:47
Original geschrieben von 10110

Schön und wie lange soll diese Ausrede noch ziehen ? Selbst wenn es so ist, hätte Rot-Grün jetzt 7 Jahre Zeit gehabt. Wenn sich jede Regierung nur auf das angebliche Ausbaden der Leistungen der Vorregierung beschränkt, ist das natürlich die optimale Ausrede, nichts Positives zustande zu bekommen. Mit der Ausrede kannst du vielleicht die ersten 1-2 Jahre antreten, aber dann muß mal langsam was passieren.
Wenn man später mal ein abschließendes Urteil über 7 Jahre Rot-Grüne Regierung fällen muß, was wird bitte an Leistungen hängen bleiben ? Mir fällt jedenfalls nicht viel ein. Selbst von Schröder persönlich kommt nur allgemeines, relativ inhaltsloses Gesülze wie: "Wir sind diejenigen, die diese Gesellschaft offener gemacht haben, eine Gesellschaft also, in der man ohne Angst verschieden sein kann. Und wir haben bewiesen, dass wir in außen- und sicherheitspolitischen Fragen eigenständig entscheiden, ohne dass wir Bündnisverpflichtungen und bewährte Freundschaften aufgeben würden. Wir vertreten unsere Positionen gegenüber unseren Freunden offen und scheuen uns auch nicht, wenn wir mit wohlerwogenen Gründen anderer Meinung sind, entsprechend zu handeln."

sicher hast du recht, aber recht viele gesellschaftlich/wirtschaftliche veränderungen passieren nicht von zwölf auf mittag.
hm was schröder erreicht hat... naja, er hat sich zumindest augenscheinlich (hi claw :bored: ) mit den usa angelegt :hammer:

Grumel
26. Mai 2005, 01:29
Original geschrieben von @Smacks@


Da zählt das Abitur wenigstens was. Außerdem wird trotz allem in bayern sehr viel Geld für die Bildung ausgegeben, auch für Haupt- u. Realschüler, wenn mich ein son Schaubild nicht an der Nase herumführte... In dem waren die Ausgaben für alle Bezirke der Bundesländer in Deutschland aufgelistet. Bayern hat sehr viel mehr für Bildung ausgegeben als Baden Württemberg, was mich eigentlich wudnerte. Einwandfrei finde ich unser Bildungssystem natürlich nicht, aber es wäre gelogen, wenn man Bayern die besseren Ergebnisse in der Schule abspricht.

Nein eben nicht. Es ist keine Kunst für die Real und Hauptschulen mehr Geld auszugeben, wenn man sogar im Vergleich zu Baden Würtenberg fast noch nen Drittel weniger Schüler 13 Klassen lang hat. Wenn man das durchschnittliche Bildungsniveau von 20 Jährigen Messen würde sähe es für Bayern schon ganz anders aus. Keine Kunst mit Aussortierdruck und mit minimalen Oberstufenausgaben in den unteren Klassen zu glänzen. Ausserdem sind die Bedingungen in Bayern / Badenwürtenberg einfach von Natur aus Besser ( Reicher Flächenstaat mit relativ geringen sozialen Problemen ). Ausserdem sollte man doch nicht die Perspektive verlieren. Die Pisa Ergebnisse waren im internationalen Vergleich auch in Bayern mieserabelst. Darum war es einfach völlig unangebracht davon zu sprechen, das es in Bayern mit Kreuz "funktioniert". Bildung "funktioniert" nirgends in Deutschland.

WandMannWand
26. Mai 2005, 01:48
aber in manchen bl trotzdem besser/schlechter und deswegen sollte man sich an den besseren orientieren :bored:

Picard
26. Mai 2005, 01:57
dum bleibt dum.
eine komplette reform ist von nöten, keine orientierung an einem augenscheinlich "besseren" system.

0Smacks0
26. Mai 2005, 11:01
Original geschrieben von Grumel


Nein eben nicht. Es ist keine Kunst für die Real und Hauptschulen mehr Geld auszugeben, wenn man sogar im Vergleich zu Baden Würtenberg fast noch nen Drittel weniger Schüler 13 Klassen lang hat. Wenn man das durchschnittliche Bildungsniveau von 20 Jährigen Messen würde sähe es für Bayern schon ganz anders aus. Keine Kunst mit Aussortierdruck und mit minimalen Oberstufenausgaben in den unteren Klassen zu glänzen. Ausserdem sind die Bedingungen in Bayern / Badenwürtenberg einfach von Natur aus Besser ( Reicher Flächenstaat mit relativ geringen sozialen Problemen ). Ausserdem sollte man doch nicht die Perspektive verlieren. Die Pisa Ergebnisse waren im internationalen Vergleich auch in Bayern mieserabelst. Darum war es einfach völlig unangebracht davon zu sprechen, das es in Bayern mit Kreuz "funktioniert". Bildung "funktioniert" nirgends in Deutschland.

Herrgott, das ist mir auch klar. Aber diese steindummen Relativierungen, die nur auf soziale Ungerechtigkeit abzielen, sind doch zum Kotzen. In Baden WÜRTENBERG machen auch nicht soviele ihr Abi. Und es funktioniert da nun mal besser. Zu leugnen, dass die Unterschiede im Bildungssystem zwischen den verschiedenen Ländern groß sind, wäre eine Verklärung der Tatsachen. AuSSerdem sind diese billigen klischeehaften Vergleiche "mit Kreuz" u.s.w. doch unter aller Sau. Ich bin als Preuße der letzte, der Bayern lobt.


Und eine komplette Reform wird es nicht in allen BL geben. Wir brauchen mehr Wettbewerb zwischen den Länderbildungssystemen. Was nicht heißen soll, dass man das Schulsystem privatisieren sollte, das halte ich für falsch, aber es sollte mehr Konkurrenz erlaubt sein, damit man sich nicht immer in der Kultusministerkonferenz am kleinsten Nenner orientiert... Angeblich wurden da ja Reformen eingeleitet, die langsam in den nächsten Jahren sich auswirken sollen, habe aber darüber noch nichts gelesen und kann's daher nicht beurteilen.

Busta_inaktiv
27. Mai 2005, 15:15
Original geschrieben von 10110
Das ist aber auch nur deine exklusive Meinung, die Zahlen sind ja wohl eindeutig. Wenn die CDU den beliebtesten Kandidaten nehmen wollten, wäre es Wulff.
Für dich nochmals ein Hinweis auf meinen Wortlaut, der in der folgenden Form schon eine Erklärung meiner vorhergehenden Posts darstellt:
"Mich interessiert nur die Stimmung während der möglichen Kanzlerschaft."

Du darfst auch gerne auf den Rest meiner Argumentation eingehen, die durch neuere Zahlen (http://www.zeit.de/2005/22/umfragen) gedeckt wird.

10110
27. Mai 2005, 16:04
Dir ist aber schon bewußt, daß die Aussage "Mich interessiert nur die Stimmung während der möglichen Kanzlerschaft." völlig sinnlos ist ? Wir sind hier vor einem Wahlkampf, bei dem man auf aktuelle Popularitätswerte aufbauen muß, wenn man die bestmöglichen Ergebnisse erreichen will und nicht auf äußerst fragwürdige hypothetische, zukünftige Werte.
Und was soll bitte da gedeckt werden ? Daß die Popularitätswerte steigen, ist normal und das hätte ich dir auch vorher sagen könne. Das war bei der letzten Bundestagswahl mit Stoiber genauso. Das würde bei Wulff ebenfalls genauso sein, hätte aber eben den Vorteil, daß er seine ohnehin schon höchsten Popularitätswerte noch steigern könnte. Wenn man die Wahl hätte zwischen einem Kandidaten, der mit Ach und Krach mit Schröders Werten mithalten kann und einem, der sie sowas von glasklar übertrifft, sollte die Wahl eindeutig sein. Nicht so natürlich bei der CDU. Fakt ist auch, daß bei einer angenommenen Kanzlerschaft Wulffs seine Werte höher wären, als die Merkels, wenn sie Kanzlerin wäre. Denn es ist nunmal so, daß sie einfach nicht die Möglichkeiten hat, ihre Beliebtheit über ein bestimmtes Maß zu steigern, die Gründe wurden ja schon ausführlich genannt. Da hat nunmal Wulff ein deutlich höheres Potential.

0Smacks0
27. Mai 2005, 22:52
Berlin/Mainz - Die CDU-Vorsitzende und designierte Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel hat Kanzler Gerhard Schröder in der Wählergunst überholt: 50 Prozent hätten Merkel nach der geplanten Neuwahl im Herbst lieber in dem Amt als Schröder (44 Prozent). CSU-Chef Edmund Stoiber hatte 2002 im persönlichen Direktvergleich immer hinter Schröder gelegen.

Ich glaube, dass das sich auch wieder ändern kann, da Schröder ja eine sehr "personalisierten Wahlkampf" fahren will, aber alles in allem kommt unsere Angie doch toll an!

Quelle:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,357952,00.html

10110
27. Mai 2005, 23:09
Ändert aber trotzdem nichts daran, daß die CDU mit Wulff trotzdem besser fahren würden. Politbarometer von heute:
http://www.zdf.de/ZDFde/img/18/0,1886,2497522,00.jpg
Merkel hat sich also um 0,8 verbessert, Wulf noch um 0,5. Und das obwohl er im Gegensatz zu Merkel nicht den Kanzlerkandidatenbonus hat, neben den anderen schon genannten Nachteilen.

Outsider23
28. Mai 2005, 00:24
Original geschrieben von @Smacks@


Dann mach deinen 1.0 er Schnitt und ab nach Hohenheim oder Heidelberg...

Ich studiere mein Wunschstudienfach an meiner Wunschuni. :top2: