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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Maschinenbau oder Medizin?



petersilieistgeil
05. Juni 2005, 23:10
Tja, was soll ich studieren? Bin momentan etwas ratlos... :-/

Meine Präferenz schwankt irgendwie alle 2-3 Wochen. Vor ein paar Monaten wollte ich definitiv Medizin studieren, dann doch wieder Maschinenbau, bis vorgestern Medizin und seitdem bin ich wieder eher für Maschinenbau.

Mir macht Mathe eigentlich sehr viel Spaß, allerdings bin ich eigentlich nicht der Mensch, der praktisch veranlagt ist. Und handwerkliche Tätigkeiten sind eigentlich nicht soo mein Ding. Klar ist man als Ingenieur kein Handwerker, aber eine gewisse Kompetenz sollte man aufbringen können. ;)
Andererseits denke ich mir, dass man das doch eh auch mit der Zeit lernt, wie alles andere auch.


Mit Medizin habe ich eigentlich zu tun, seit ich denken kann, da ein Elternteil von mir Arzt ist. ;) Was man in dem Beruf macht, kann ich also recht gut einschätzen. Und ich denke, dass mir der Kontakt mit Menschen recht gut liegt.
Vor Medizin schreckt mich allerdings die ernorme Leistungsforderung ab. Ich bin eigentlich eher so der bequeme Mensch und nicht einer, der 3mal die Woche Nachtdienst macht und dazu noch tagsüber arbeitet...



Ich merk schon, dieser Thread hier ist total überflüssig, da ihr mir meine Entscheidung eh nicht abnehmen könnt. Aber jetzt hab ich so viel geschrieben, dass es schade um mein Getipptes wäre. :8[:

Wozu würdet ihr mir raten? Maschinenbau oder Medizin? :)

Prof.Dr.Zwiebel
05. Juni 2005, 23:15
mach doch einfach beides :)
is doch eh fast das gleiche *g*

petersilieistgeil
05. Juni 2005, 23:16
Du meinst, ich soll an Maschinen herumdoktorn? ;)

Prof.Dr.Zwiebel
05. Juni 2005, 23:22
najo oder setz dich doch einfach in die vorlesung und versuch mitzumachen, is jedenfalls besser als direkt ins unglück zu laufen :D
medizin is btw sehr hart

DoktorFaust
05. Juni 2005, 23:29
Das mit der höheren Frauenquote. (Maschinenbau glaub ich :ugly: )

Beli2
05. Juni 2005, 23:35
Karohemd und Samenstau er studiert Maschinenbau :8[:

edit: natürlich -b :[

Rafale
05. Juni 2005, 23:40
Original geschrieben von Beli
Karohemd und Samenstaub er studiert Maschinenbau :8[:

loool :lol:

btw mein bruder studiert masch-bau. verlangt sehr viel von einem ab gerade im Grundstudium... man wird mit Physik und Mathematik bombadiert... mein bruder ist dabei auch handwerklich sehr begabt, was wohl wichtig ist fürs verständnis der materie....

Supervisor3
06. Juni 2005, 00:09
Medizin ist in dem Sinne stressig, dass du (zumindest in den ersten semestern) sehr viele Testate schreiben musst. Und das heisst eben viel auswendig lernen (lateinische Fachbegriffe etc). Dazu kommen noch ne Menge Vorlesungen und praktische Sachen (an Toten rumschnippeln z.B.). Mit Mathe wirst du dabei wohl nie mehr richtig konfrontiert werden.

Maschinenbau ist, wie jede andere Ingenieurs-/Naturwissenschaft, sehr auf Mathematik aufgebaut und erlaubt _meistens_ eine freiere Zeiteinteilung (keine Pflichtvorlesungen). Dafür kann das Matheniveau schnell ansteigen und man muss sich sehr dazu motivieren können selbstständig zu lernen, um überhaupt mit dem Stoff mitzukommen. Es gibt kaum "Zwischenklausuren", die einen über das Semester hinweg zum Lernen zwingen. Wie ich es von Bekannten mitkriege ist die Durchfallquote deswegen sehr hoch und das alleinige Bestehen des Grundstudiums eine Auszeichnung an sich.


Naja, musst eben selber entscheiden :)

head_inaktiv
06. Juni 2005, 00:45
tausend männer, eine frau.
karohemd und samenstau.
das ist der maschinenbau.

ne, maschbau machen ein paar kumpels von mir, scheint wirklich interessant und fordernd zu sein und als maschinenbauer aus deutschland liegt dir nach wie vor die welt zu füssen.
mach trotzdem medizin, ein studium ohne frauen (und das ist maschinenbau laut berichten) macht keinen spass.

HeatoR
06. Juni 2005, 01:08
ich kenne lezte die studieren medizin und büffeln vor den examen mehrere wochen 10-12h am tag....ich mein, ich hab noch nie etwas 10-12 stunden am stück gemacht.
nichtmal pc spielen kann ich so lange am stück. kA wie die das machen...
aber du hast mit beiden berufen super berufsaussichten, musst nur schauen ob du bereit bist das wort freizeit aus deinem wörterbuch zu streichen, so wie es anscheinend viele medics machen müssen.

Prof.Dr.Zwiebel
06. Juni 2005, 01:11
Original geschrieben von HeatoR
ich kenne lezte die studieren medizin und büffeln vor den examen mehrere wochen 10-12h am tag....ich mein, ich hab noch nie etwas 10-12 stunden am stück gemacht.
nichtmal pc spielen kann ich so lange am stück. kA wie die das machen...
aber du hast mit beiden berufen super berufsaussichten, musst nur schauen ob du bereit bist das wort freizeit aus deinem wörterbuch zu streichen, so wie es anscheinend viele medics machen müssen.
machen die leute für jura auch, is nix besonderes

Hendr1k
06. Juni 2005, 01:29
maschienenbau ist hart geil,ich studiere es

bin zwar faul wie hullle,aber troztdem macht es spass

wenn fragen hast...gogogo

:elefant:

Family Guy
06. Juni 2005, 01:38
Maschinenbau, spaeter einfach auf Mechatronik spezialisieren.

Yeah Baby yeah.

Hendr1k
06. Juni 2005, 01:40
aja ich mach mechatronik :[

Family Guy
06. Juni 2005, 01:42
So krass mit Robotern und Lasern und so?

Prof.Dr.Zwiebel
06. Juni 2005, 01:56
jo der kann dir sicher später ne wichsmaschine baun :eek:

Family Guy
06. Juni 2005, 01:59
Die Sekundaerfunktion von Roboter Armen?

Eike
06. Juni 2005, 04:16
studier maschinenbau
einer weniger, der meinen studienplatz haben will

petersilieistgeil
06. Juni 2005, 11:22
Da steh ich nun, ich armer Tor!
Und bin so klug als wie zuvor... :8[:


wat denn nu? :) einigt euch mal bitte! ;)


btw: meint ihr, dass ich mti einem 1,6 abi (aus bayern!!) in medizin reinkomme? meine ziele sind die unis ulm, würzburg, müchen, erlangen oder regensburg.

Family Guy
06. Juni 2005, 12:09
Original geschrieben von peter silie
Da steh ich nun, ich armer Tor!
Und bin so klug als wie zuvor... :8[:


wat denn nu? :) einigt euch mal bitte! ;)


Rofl, Studienberatung bw.de... plz eine eigene Meinung bilden, danke :/

Terrorsowirt
06. Juni 2005, 12:47
ihr habt probleme....mach doch diesen da :fu: un studier garnichts! musste ja nicht...ich würde mir ne arbeit suchen um kohle zu scheffeln...nicht studiern, du weißt ja nicht ob du das studium brauchst oder??? Wenn dirs egal is, dann studier rechtsanwalt...da bekommste am meisten kohle und gesetze...kann ma ganz interresant werden...

DerTotmacher
06. Juni 2005, 12:48
Original geschrieben von peter silie
Da steh ich nun, ich armer Tor!
Und bin so klug als wie zuvor... :8[:


wat denn nu? :) einigt euch mal bitte! ;)


btw: meint ihr, dass ich mti einem 1,6 abi (aus bayern!!) in medizin reinkomme? meine ziele sind die unis ulm, würzburg, müchen, erlangen oder regensburg.

Hallo also mein Freund studiert an der TU Berlin Maschinenbau und spezialisiert sich auf Biomechanik(künstliche Gelenke/Transplantate/Medizinische Geräte)

dürfte also genau Deine Interessen decken.

Positiver nebeneffekt:
Das gibts ganz selten in Deutschland im Jahr werden damit circa 100 Leute fertig.
Eine echte Nische mit großer Erfolgsaussicht.

Family Guy
06. Juni 2005, 12:52
Original geschrieben von Terrorsowirt
ihr habt probleme....mach doch diesen da :fu: un studier garnichts! musste ja nicht...ich würde mir ne arbeit suchen um kohle zu scheffeln...nicht studiern, du weißt ja nicht ob du das studium brauchst oder??? Wenn dirs egal is, dann studier rechtsanwalt...da bekommste am meisten kohle und gesetze...kann ma ganz interresant werden...

Weil dein Leben fehlgeschlagen ist musst du hier nicht andere Leute mit reinziehen, danke.

Und ja, Biomechanik duerfte von interesse sein fuer den Threadersteller, bzw Cybernetics.

wutvolta
06. Juni 2005, 12:52
also als maschinenbauer muss man später auch viel arbeiten und überstunden in kauf nehmen.
wenn du einen job haben willst der dich interessiert musst du evtl auch nachtschichten machen und dich mit problemen herumplagen.
kann natürlich auch sein das du eine stelle hast die easy ist und man wenig machen muss, dann ist die bezahlung aber auch geringer.
letztens noch ein bewerbungsseminar gehabt, da wurden die gehälter auch angesprochen die zu erwarten sind (ich studiere e-technik, das ist recht ähnlich mit maschinenbau weil ig-metall halt ^^):
als anfänger frisch von der FH-uni: 39000 im jahr
wobei uns gesagt wurde, daß das im allgemeinen nicht länger als bis zum ende der probezeit ist und dann neu verhandelt werden sollte.
mitte -ende 40 ist dann der "zenit" erreicht und durchschnitt ist dann 75000 im jahr -80000 sowas.
wenn man keine leitende position einnimmt, sonst kann es auch wohl mehr werden.

aber ich meine nur, es kommt immer auf einen selber individuell an ob man später viel oder wenig arbeitet.
maschinenbau hätte den vorteil : alles ist logisch!
und das ist zum. für mich ein GROSSER vorteil.
ich hasse nichts mehr als dämliches auswendiglernen von sachen die man sonst nie mehr braucht.

HeatoR
06. Juni 2005, 14:18
btw: meint ihr, dass ich mti einem 1,6 abi (aus bayern!!) in medizin reinkomme? meine ziele sind die unis ulm, würzburg, müchen, erlangen oder regensburg.

guck zvs.de
ja kommst du. 1.6 reicht,zumindest in würzburg und münchen kommst du über das hochschulverfahren auch locker rein.

wenn du bock hast auf jahrelanges stumpfes auswendiglernen ( und mediziner sind die leute die mit abstand das meisste auswendig lernenmüssen, da sind juristen gar nix gegen )

im übrigen hängt es wie in jedem studienfach davon ab wie du abschneidest. ich kann atm nur für jura sprechen weil ich mich da in letzter zeit am meisten drüber erkundigt habe ( interessebedingt, wegen studium next year und so )
ein selbtsständiger rechtsanwalt verdient im schnitt nur 1300 im monat-. das ist echt n scheiss, da verdienst du als taxifahrer wirklich mehr.
dafür sind das auch die leute die ihr examen mit "ausreichend" oder "befriedigend" gemacht haben. wenn du dich von der masse abheben kannst und ein "vollbefriedigend" ( ca.10% eines jahrganges) oder gar besseres schafst, scheffelst du ohne probleme massiv kohle ( entweder in ner großkanzlei oder in der wirtschaft )
alternativ kannst du auch nen lockeren schieben und in den staatsdienst gehen ( yeah beamter baby )
aber alles setzt vorraus dass du zur elite gehörst.
also ich meine, wo ist denn das nicht so? gehörst du zur elite kriegst du massig geld. bist du nur mittelmaß oder schlimmer kriegst halt nen scheiss.

petersilieistgeil
06. Juni 2005, 14:30
zvs.de zeigt ja aber leider nicht die NCs für dieses semester auf...

letztes jahr hat für medizin ein 1,6 gereicht, allerdings nicht für meine favoriten-unis.
für ulm wurde 1,4 gefordert, für würzburg 1,1 und für münchen 1,6 (würde also gerade noch gehen)


ich hass diese ganzen zvs-geschichten sowieso dermaßen! durch die umstrukturierung dieses jahr wird alles noch unsicherer und man weiß vorher praktisch gar nichts. :(

auf jeden fall werd ich mich jetzt mal sowohl bei der zvs für medizin bewerben als auch bei den hiesigen unis für maschinenbau. wenn ich für medizin keinen platz krieg, studier ich eben samenstau.

Sodom&Gomorrha
06. Juni 2005, 14:37
Original geschrieben von peter silie

auf jeden fall werd ich mich jetzt mal sowohl bei der zvs für medizin bewerben als auch bei den hiesigen unis für maschinenbau. wenn ich für medizin keinen platz krieg, studier ich eben samenstau.
Uh, wenn du nur knapp keinen Platz kriegen solltest, würde ich an deiner Stelle lieber ein Jahr warten und jobben (sind zwei Dinge - was würde dich denn ehrlichgesagt mehr interessieren von den Beiden ?); ein Studium, was einem nicht absolut gefällt, wird man nur sehr schwer durchbringen - und wie früher durch Tricks in den Wunsch-Studiengang über Immatrikulation in einem anderen Fach geht auch nicht mehr.

Klar, ein Risiko keinen Platz zu kriegen, bleibt immer, da man eben nicht exakt vorhersehen kann, wie der Andrang im nächsten Jahr auf dasselbe Fach ist und ob du dann mit deinen später vorhandenen zwei Wartesemestern mit Leichtigkeit einen Platz bekommst oder ob es noch knapper wird.

Was mehr nervt, ist dieser ganze Umstellungsprozess von Diplom auf Bachelor, wo in letzter Minute Änderungen passieren können.

0Smacks0
06. Juni 2005, 17:29
Original geschrieben von DerTotmacher


Hallo also mein Freund studiert an der TU Berlin Maschinenbau und spezialisiert sich auf Biomechanik(künstliche Gelenke/Transplantate/Medizinische Geräte)

dürfte also genau Deine Interessen decken.

Positiver nebeneffekt:
Das gibts ganz selten in Deutschland im Jahr werden damit circa 100 Leute fertig.
Eine echte Nische mit großer Erfolgsaussicht.

Hört sich echt gut an. Medizin mag ja noch so toll sein, aber Maschinenbau hat langfristig gesehen die besseren Aussichten, wenn man gut ist. Es ist auch oft noch in Unternehmen so, dass der befördert wird der sich am besten auskennt, nicht der, der am besten führt, sodass einige mit Maschinenbau auch Manager werden. Wenn man sich da gut hervortut und nicht totaler Fachidiot wird und sich halbwegs verkaufen kann, ist das ne echt solide Grundlage.

Der handwerkliche Bezug ist nicht so wichtig, obwohl du später nicht so arrogant sein solltest, Arbeiter/Kunden aus deiner Planung rauszulassen. Maschinenbauingenieure die mit Menschen umgehen können sind definitiv seltener als Ärzt die mit Menschen gut können.

Und mit den Noten kriegt man locker einen Platz, man kann sich ja auch bei ein paar Unis bewerben, sollte dann nur fairerweise früh genug absagen. Den NC sollte man eh nie allzu genau nehmen...

bLiTzY
06. Juni 2005, 18:09
Original geschrieben von HeatoR

also ich meine, wo ist denn das nicht so? gehörst du zur elite kriegst du massig geld. bist du nur mittelmaß oder schlimmer kriegst halt nen scheiss.

So ist es.

SvenGlueckspilz
06. Juni 2005, 20:56
Original geschrieben von peter silie
Tja, was soll ich studieren? Bin momentan etwas ratlos... :-/

Mir macht Mathe eigentlich sehr viel Spaß, allerdings bin ich eigentlich nicht der Mensch, der praktisch veranlagt ist.



Dann studier doch Mathe. Ist mein Ernst, ich studiere es selber und was interessanteres kann ich mir nicht vorstellen. Außer vielleicht Physik, das finde ich genauso interessant. Arbeitslos wird man damit auch nicht.

sdgj123
06. Juni 2005, 21:22
Original geschrieben von peter silie

letztes jahr hat für medizin ein 1,6 gereicht, allerdings nicht für meine favoriten-unis.
für ulm wurde 1,4 gefordert, für würzburg 1,1 und für münchen 1,6 (würde also gerade noch gehen)



wie siehts bei dir denn mit bund oder zivi aus? die zeit zählt nämlich automatisch als 2 wartesemester, die deinen schnitt hochpushen.

Cinamon
06. Juni 2005, 21:30
Wenn deine Ambitionen, Medizin als Studienfach zu wählen, einzig und allein darin begründet sind, dass du die NC Hürde wegen deines super Abischnittes packen wirst und weil dein Dad Mediziner ist, dann würd ich dich ehrlich bitten, dir noch ein paar mehr idiellere Werte für deine Entscheidung auszudenken.

Sonst sattelst du vermutlich nach dem 2. oder 3. Semester um...
Schade um die dann verlorene Zeit und um den blockierten Studienplatz, für jemanden, der vielleicht nicht deinen Schnitt, dafür aber große altruistische Bereitschaft und Idealismus zeigt.

Nur so zum Bedenken.
C.

head_inaktiv
06. Juni 2005, 21:39
lol, die götter in weiss, mir kommen die tränen.
in welcher welt lebst du cinamon ?

Cinamon
06. Juni 2005, 21:45
In einer ziemlich Blutigen, wenn dus genau wissen willst! No further comment!!!

eizenstein
06. Juni 2005, 21:48
mach doch zahni, da haste beides: medizin und maschinen :ugly:

Cinamon
06. Juni 2005, 21:53
Ok, ich war wieder mal zu krass drauf.
Versöhnungsabgebot :
Mach doch Medizintechnik in Würzburg, ist auch gesucht.

War nicht ganz so heftig gemeint.
C.

petersilieistgeil
06. Juni 2005, 23:00
Original geschrieben von (BHC)Avatar


wie siehts bei dir denn mit bund oder zivi aus? die zeit zählt nämlich automatisch als 2 wartesemester, die deinen schnitt hochpushen.
fällt leider flach, da ausgemustert. (60% unseres jahrgangs wurden ausgemustert, wegen JEDER kleinigkeit)
dabei hätte ich echt gerne als sani gearbeitet um auch schon mal zu schauen, inwieweit mir medizin taugen würde.


@Cinamon: du hast mich offenbar nicht verstanden. ich möchte nicht medizin studieren, damit ich prahlen kann, sondern weil mir daran mindestens genauso viel liegt wie an maschinenbau.

NuklearNudel
06. Juni 2005, 23:13
Mein Onkel hat beides studiert, aber nicht aus Liebe zu beiden Fächern.
Er hatt erstmal einige Jahre als Maschinenbauer gearbeitet und hatte es satt, "dass für seine Arbeit ständig Geld in andere Taschen abwandert". Ist dann Arzt geworden mit eigener Praxis und ziemlich glücklich dabei sein eigener Chef zu sein.
Hab da nicht weiter nachgehakt.

Ich selbst studiere Maschinenbau an der TUD und muss leider feststellen, dass es mir im Moment noch keinen großen Spaß macht. Die großen Satelliten und NASA-Raketen sehen von meiner Position immer noch unerreichbar aus und bei 700 Komillitonen sind echt höchstens 10 Frauen dabei.
Grundstudium besteht größtenteils aus Mathematik und Mechanik und dann Elektrotechnik, Chemie, EDV in der Konstruktion uvm. Maschbau spezifisches.

Abbrecherquote Maschinenbau: 39%
Abbrecherquote Medizin: 10%

Sofern du dich nicht wirklich für Technik und Maschinen auch in der Freizeit begeisterst, ist davon dringendst abzuraten.
Aus meiner Sicht ist eine handwerkliche Liebe zum Fach eine der wichtigsten Grundvorraussetzungen für das Studium, auch wenn ein Maschinenbauer eben später nur selten selbst Hand anlegt.
Deshalb denke ich, dass du dich eher bei Maschinenbau ein wenig verschätzst.
Was waren deine besten Noten im Zeugnis? Evt. läßt sich ja daraus mehr auf deine Interessen schließen.

Beli2
06. Juni 2005, 23:26
Original geschrieben von HeatoR


guck zvs.de
ja kommst du. 1.6 reicht,zumindest in würzburg und münchen kommst du über das hochschulverfahren auch locker rein.

wenn du bock hast auf jahrelanges stumpfes auswendiglernen ( und mediziner sind die leute die mit abstand das meisste auswendig lernenmüssen, da sind juristen gar nix gegen )

im übrigen hängt es wie in jedem studienfach davon ab wie du abschneidest. ich kann atm nur für jura sprechen weil ich mich da in letzter zeit am meisten drüber erkundigt habe ( interessebedingt, wegen studium next year und so )
ein selbtsständiger rechtsanwalt verdient im schnitt nur 1300 im monat-. das ist echt n scheiss, da verdienst du als taxifahrer wirklich mehr.
dafür sind das auch die leute die ihr examen mit "ausreichend" oder "befriedigend" gemacht haben. wenn du dich von der masse abheben kannst und ein "vollbefriedigend" ( ca.10% eines jahrganges) oder gar besseres schafst, scheffelst du ohne probleme massiv kohle ( entweder in ner großkanzlei oder in der wirtschaft )
alternativ kannst du auch nen lockeren schieben und in den staatsdienst gehen ( yeah beamter baby )
aber alles setzt vorraus dass du zur elite gehörst.
also ich meine, wo ist denn das nicht so? gehörst du zur elite kriegst du massig geld. bist du nur mittelmaß oder schlimmer kriegst halt nen scheiss.

Ich glaube bei dir wird das Erwachen sehr böse sein, wenn du erst mal das richtige Jurastudium mitbekommst, stupides wochenlages 4-6 Stunden täglich lernen ist die Regel und das kann ich schon als BWL Student, der nur paar Recht Prüfungen ablegen muss bestätigen, ich kann inzwischen 2 Seiten auswendig aufsagen...
Und man sollte niemals davon ausgehen, dass man selber zu den besten gehören wird, sondern vom worst case ausgehen, besonders wenn man das Studieren nur vom Hörensagen kennt.

petersilieistgeil
06. Juni 2005, 23:27
Original geschrieben von fghhjk
Was waren deine besten Noten im Zeugnis? Evt. läßt sich ja daraus mehr auf deine Interessen schließen.
Mathe LK, im Abi 14
Chemie LK, im Abi 13
Englisch, Erdkunde als Gk-Prüfungsfächer

war während der halbjahre in den LKs meistens bei 13 punkten aufwärts...
in war physik ich eigtl. auch recht gut, hatte das aber nur in der 12ten. (ca. 11 punkte)



es is halt irgendwie so, dass mich technik (physik & co.) in der schule mehr interessiert haben, bio fand ich meistens nicht so wahnsinnig spannend.
dafür in der freizeit eher medizin, u.a. eben dadurch, dass ich in der familie da viel mit zu tun gehabt habe.

NuklearNudel
06. Juni 2005, 23:47
Du wirst wahrscheinlich bei beiden gut klarkommen :cool:
Jobaussichten sind für Medizin und Maschinenbau auch ganz gut.

Ist eine Uni bei dir in der Nähe? Das Sommersemester läuft noch eine Weile, sodass man eigentlich noch ein paar Vorlesungen besuchen könnte.
Von den LKs her hast das beste genommen, um gut in den Maschinenbau zu starten.

HeatoR
06. Juni 2005, 23:50
Ich glaube bei dir wird das Erwachen sehr böse sein, wenn du erst mal das richtige Jurastudium mitbekommst, stupides wochenlages 4-6 Stunden täglich lernen ist die Regel und das kann ich schon als BWL Student, der nur paar Recht Prüfungen ablegen muss bestätigen, ich kann inzwischen 2 Seiten auswendig aufsagen...

weisst du, ich habe vor allem eins gelernt: mir von allem selbst ein eigenes urteil zu bilden. deswegen vertraue ich auch niemandem zu 100% wenn er mir erzählen will wie schwer dies oder jenes doch sei weil alles doch so verdammt subjektiv ist.

schau, mein gym zählt zu den härtesten in niedersachsen. es lernen so viele bei uns an der schule 4-5 stunden täglich und krebsen doch nur bei 2.9 herum.
wenn du die fragst wie die schule denn so ist werden sie dir auch erzählen wie unfassbar zeitaufwendig und schwer doch alles ist.
ich lerne nix und hab trotzdem einen einser schnitt. nicht weil ich besonders intelligent bin, sondern weil meine fähigkeiten halt zufällig mit den anforderungen der meisten von mir gewählten fächer zusammenfallen.
und genau darum geht es mir bei der auswahl des richtigen studiums, die fakultät zu finden bei der das verlangte am ehesten zu dem von mir gekonnten passt.

ich meine, ich habe mich schon mehrmals in jura vorlesungen reingesetzt um mir wenigstens einen klitzekleinen einblick zu verschaffen. ich kann natürlich nicht wirklich sagen wie schwer/leicht es nun ist, aber ich habe einfach festgestellt dass es ein extrem subjektives empfinden ist. würde ich meinem bruder einen gesetzestext vorlegen und ihn bitten diesen zu analysieren, oder einen konkreten fall, er würde kotzen. er ist kunststudent und hasst solche dinge einfach auf den tot.
mir hingegen macht es spass mich in diese kompliziert formulierten texte zu vertiefen und ich hab kein problem damit stunden zu verbringen.

schau, für mich währe es eine QUAL biochemie fürs physikum pauken zu müssen. ich krieg irgendwelche stumpfen formeln und molekülsachen einfach nicht in meinen kopf, ich bin nicht in er lage naturwissenschaftlich zu denken. andere hingegen habe weder lust noch die fähigkeiten sich mit komplizierten texten ausseinander zu setzen, ihnen sind mathematische formeln tausend mal lieber. und wenn dir etwas spass macht, dann ist es dir egal ob du dafür 10 stunden am tag am schreibtisch hängst. es ist ja das was dir gefällt.

was ich im grunde damit sagen will: kein studium ist schwer oder leicht. wenn die materie dich fasziniert, dann bist du auch bereit dafür deine 10 stunden am tag zu lernen, weil du es nicht als lästigen zwang empfindest sondern als glückliche möglichkeit dein wissen in dem gebiet das du liebst zu vertiefen.

PS: was sind denn bitte 2 seiten, uns hat unser deutsch LK lehrer mal gewzwungen 20 seiten von faust auswendig zu lernen ^^
und die ganzen texte die ich im theater auswendig lerne sind sicherlich auch mehr als 2 seiten....also du siehst, alles rein subjektiv.

Syzygy
07. Juni 2005, 03:32
guter text. ich kenne so viele die aufm gym wie die blöden auswendig gepaukt ham um ihren schitt hochzutreiben, nun hamse nen 1,x abi und nen studium bei dem sie wieder am kotzen sind weil sie mit dem auswendiglernen nicht weiterkommen... die würden dir sofort bestätigen wie "schwer" doch das studium ist.

ich hab in den 3 jahren oberstufe (hatte abi bis zur 13. klasse) insgesamt vielleicht 1 stunde gelernt, hausaufgaben gemacht oder mich mit schulischen sachen beschäftigt... und mir hamses abi hinterhergeschmissen...

die meissten leute machen den fehler an ihr studium so ran zu gehen "Wo hab ich die meissten Zukunftschancen???" oder "Wo kann ich am meissten Geld verdienen???", is alles totaler quark. Studier was was Dich interessiert, was Du schon immer machen wolltest und was Dir Spass macht, lebst viel glücklicher und wenn du gut bist kannst du überall erfolgreich werden.

Als Beispiel: Mein derzeitiger Chef.

Realschule -> Zivi -> fand Gefallen daran, im Krankenhaus zu arbeiten, Lehre als Krankenpflegehelfer gemacht -> als Stationshilfe (rangiert kurz über der "Klofrau") gearbeitet -> dann Ausbildung zum examinierten Krankenpfleger -> später Fachpflegeausbildung -> Stationsleitungslehrgang -> Stationsleitung übernommen -> in die PDL (Pflegedienstleitung) gegangen, stellvertretender Pflegedienstleiter gemacht. Jetzt isser Pflegedienstleiter mit über 400 Angestellten unter sich und hat ein sechsstelliges Gehalt. Alles ohne Studium oder sich vorher drum zu kümmern was andere Leute sagen, immer gemacht was ihn interessiert hat etc...

Ergo: Mache nichts wovon Du nicht wirklich überzeugt bist, das zu wollen. Nichts ist schlimmer als jahrelang innem Job festzuhängen nur "weil man ihn mal gelernt hat", in dem man aber nicht wirklich glücklich wird. Und in dem man nicht wirklich voran kommt, weil man einfach nur Mittelmaß ist.