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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Informatik studieren -> FH/Uni? Mannheim/Darmstadt/Heidelberg



TomWaitForItMy
19. Juni 2005, 10:59
Die Überschrift spricht für sich denke ich.
Ich tendiere zur FH, da mir die Uni zu theoretisch erscheint. Außerdem habe ich von mehrere Quellen gehört, dass in Sachen Informatik FH-Absolventen begehrter sein sollen. Vor einem Jahr war ich bei einem Vortrag der TU-Darmstadt und einem der FH-Darmstadt. Der der TU gefiehl mir nicht besonders und es wurde erklärt, dass man eine Programmiersprache (Name vergessen und zuvor nie gehört) lernt mit der man sich alle anderen Programmiersprachen selbst beibringen (pfui! sowas mag ich nicht^^) kann. Bei der FH dagegen wurde berichtet, was man alles praktisch macht und dass man C++ lernt.

Generell hört man jedoch, dass Uni-Absolventen deutlich angesehener als FH-Absolventen sein sollen. Dann kommen meist so Kommentare wie:"Auf der Uni studieren die Abteilungsleiter und auf der FH die Leute , die später in der Abteilung arbeiten" (wohl ein Vorurteil, aber scheint etwas dran zu sein). Meine Stiefeltern sind auch eher besorgt, ob FH das richtige für mich ist, weil sie meinen, dass ich "mehr kann". Deshalb wollte ich zum Thema Uni vs FH mal eure Meinung und Erfahrungen hören.

Perfekt wäre es, wenn ihr zufällig in Mannheim/Heidelberg/Darmstadt studieren würdet oder studiert habt und mir spezielle Erfahrungen zu genau diesen Schulen weitergeben könntet. Andere Städte kommen für mich praktisch nicht in Frage, weil zu weit weg. Mich interessiert besonders, was konkret man dort lernt und kein allgemeines Blabla wie "man wird später in Betrieben arbeiten, die Computer einsetzen" -_-.
Großes Interesse habe ich an der Programmierensprachen/Sprachen die unterrichtet werden. Auf der Seite der FH-Mannheim erfährt man immerhin, dass man beim Bachlor Studiengang Jave lernt und beim Dipl. Java und C/C++. Die anderen FH´s sind da leider nicht so gesprächig.

Schon mal vielen Dank für eure Hilfe!!! :)

Kuma
19. Juni 2005, 11:05
Original geschrieben von ash.4.eVer
Meine Stiefeltern sind auch eher besorgt, ob FH das richtige für mich ist, weil sie meinen, dass ich "mehr kann".
:rofl2: :rofl:

Selten was so behindertes gehört :rofl2:

Aber k, meine Erfahrung: Kenne fast nur Uni-Studenten, alle ziemliche Pfeifen die weder Druck noch richtiges Lernen kennen. Positiv kann man denen eigentlich nur die Selbstorganisation anrechnen, was aber eigentlich jeder Nicht-Chaot auf die Reihe kriegen sollte.
Für manche Studiengänge ist ne Uni sicher unumgänglich (Medizin, Jura...), für den Wirtschaftsbereich aber absolut nur noch zweite bis dritte Wahl.

Aule2
19. Juni 2005, 11:23
Ein paar Eindrücke, was Informatik an Karlsruhe bedeuten kann - da wirst Du mehr noch von Claw höhren können, der da schon weiter ist.
Du betreibst ein wenig Mathematik als Nebenfach, wozu weiß niemand in Deinem Semester.
Programmiersprachen lernen an der Uni ist ein Witz, du wirst lernen, welche Sprachmächtigkeiten es gibt und ähnliches, aber konkret lernst Du das ganze dann, wenn Du einen entsprechenden HiWi Job annimmst.

Die Argumentation pro Uni ist, dass Du lernst, prinzipielle Probleme zu lösen, und damit dann auch fähig bist komplexere Probleme zu betrachten, mit anderen Worten, Du bist ein dann recht flexibel, was Deine Möglichkeiten zur Lösung angeht.

Das ist dann auch schon, das klassische Vorurteil Uni vs FH:
FH lernst Du Handwerk (hier: anständiges Programmieren)
Uni lernst Du zu überlegen, was wie "programmiert" werden könnte -- was im extermfall überhaupt nix mehr mit PCs zu tun haben könnte ...

NuklearNudel
19. Juni 2005, 12:02
stimme Aule zu

Mein Gott, dieser ganze Quark neuerdings dass FHs besser als Unis seien bereitet mir mittlerweile Augenkrebs.
Tatsache ist, dass FHs eben schulischer sind und jeder unselbstständige Volltrottel dabei etwas vom Stoff mitnehmen muss.

Studium im herkömmlichen Sinne bedeutet jedoch, dass du dir weitesgehend alles selbst beibringst, was anscheinend jedoch heutzutage für viele ein Problem darstellt und man auf Unis einfach wirklich sehr viele Fachidioten sieht, die sich kein Stück mehr mit der Materie auseinandergesetzt haben als nötig.


Ich studiere Maschinenbau in Darmstadt,hab kurz das Informatikgebäude gesehen und musste nicht schlecht staunen.
Also die Informatiker müssen sich über Investitionen nicht beschweren.
Erst letztens habe ich außerdem aus der Zeitung erfahren, dass die rwth-Aachen sowie die TU-Darmstadt an einem internationalen Sicherheitswettbewerb in Sachen IT teilnehmen
Falls du dir auf dein Können wirklich etwas einbildest, dann würde ich an deiner Stelle an eine Uni gehen und es probieren.
Wie die tatsächlichen Jobaussichten sind weiß ich leider nicht, aber ich bezweifle stark, dass du mit einem guten Uni-Abschluss benachteiligt wirst im Vergleich zu einem Fh-Absolventen.

0Smacks0
19. Juni 2005, 12:06
Immer wieder Sonntags, kommt die Erinnerung... du du du di dupp!

DoktorFaust
19. Juni 2005, 12:07
Original geschrieben von Aule
Ein paar Eindrücke, was Informatik an Karlsruhe bedeuten kann - da wirst Du mehr noch von Claw höhren können, der da schon weiter ist.
Du betreibst ein wenig Mathematik als Nebenfach, wozu weiß niemand in Deinem Semester.
Wozu versteht man im Hauptstudium sehr schnell. Ich habe hier im Hauptstudium schon deutlich mehr Mathe gesehen, als sie im Grundstudium je drankommt. Da war ich froh, Mathe zusätzlich noch als Nebenfach zu studieren.

Beispiel-Vorlesungen:
Neuronale Netze: da kam Statistik und Funktionalanalysis
Kommunikationsnetze: Statistik
Modellierung und Simulation: Numerik und Differentialgeometrie

@Topic:
Wenn es deine Begabung hergibt, gehst du natürlich auf jeden Fall auf die Uni. Falls dir denken allerdings weniger liegt, ist ein gutes FH-Diplom sicher besser als ein schlechtes Uni-Diplom.


Original geschrieben von fghhjk
Ich studiere Maschinenbau in Darmstadt,hab kurz das Informatikgebäude gesehen und musste nicht schlecht staunen.
Also die Informatiker müssen sich über Investitionen nicht beschweren..
Hehe, da ist was dran. Manchmal hab ich auch den Eindruck, dass unser Institut im Geld schwimmt ;).

TomWaitForItMy
19. Juni 2005, 12:29
Original geschrieben von Kuma

Aber k, meine Erfahrung: Kenne fast nur Uni-Studenten, alle ziemliche Pfeifen die weder Druck noch richtiges Lernen kennen. Positiv kann man denen eigentlich nur die Selbstorganisation anrechnen, was aber eigentlich jeder Nicht-Chaot auf die Reihe kriegen sollte.
Für manche Studiengänge ist ne Uni sicher unumgänglich (Medizin, Jura...), für den Wirtschaftsbereich aber absolut nur noch zweite bis dritte Wahl.

willst du damit sagen, dass man auf der FH deutlich mehr unter Druck steht und deutlich mehr lernen muss?


Original geschrieben von Aule
Die Argumentation pro Uni ist, dass Du lernst, prinzipielle Probleme zu lösen, und damit dann auch fähig bist komplexere Probleme zu betrachten, mit anderen Worten, Du bist ein dann recht flexibel, was Deine Möglichkeiten zur Lösung angeht.

Das ist dann auch schon, das klassische Vorurteil Uni vs FH:
FH lernst Du Handwerk (hier: anständiges Programmieren)
Uni lernst Du zu überlegen, was wie "programmiert" werden könnte -- was im extermfall überhaupt nix mehr mit PCs zu tun haben könnte ...

genau diese Art von Uni gefällt mir eher nicht. Ich glaube schon, dass ich es einigermaßen könnte, aber viel Spaß hätte ich nicht daran theoreitsche Probleme auf viele verschiedene Arten, nicht praxis bezogen zu lernen.
Außerdem schneide ich meist deutlich besser ab, wenn mir jemand etwas vor macht oder konkrete aufgabenstellungen gibt. Ich glaube nicht, dass ich viel Stoff mitnehmen würde, wenn sich ein Prof. vorne hinstellt und einfach mal ein paar Seiten aus einem seiner Bücher vorließt (wobei ich auch nicht weiß, ob das wirklich so abläuft). Eigentlich stelle ich mir das ganze eher wie eine Vorführung vor und nicht wie eine Vorlesung.
Wobei ich aber sagen muss, dass unser Info Lehrer uns auch sehr auf selbstständigkeit getrimmt hat und ich trotzdem auf ne gute Note kam. Die ganzen Jahre über verwies er bei einem Problem von unserer Seite aus immer nur auf die "Hilfe" und am letzten Kurstreffen berichtete er dann, dass er selbst meist keine Antwort wusste, weil er Delphi (haben wir dort gelernt) selbst fast gar nicht kann.

Fazit: Auf den ersten Blick gefällt mir eine anständige Programmiersprache im Klassenverband zu lernen, deutlich besser als komplexe Probleme an der Uni zu lösen. Allerdings würde ich nicht sagen, dass ich das andere gar nicht kann.

PS: gegen mathe hab ich nix ... verstehe zwar auch nie wirklich wozu man es braucht aber es ist meistens unterhaltsam ;)

*edit* :

Original geschrieben von Doktor Faust

@Topic:
Wenn es deine Begabung hergibt, gehst du natürlich auf jeden Fall auf die Uni. Falls dir denken allerdings weniger liegt, ist ein gutes FH-Diplom sicher besser als ein schlechtes Uni-Diplom.

Ich denke, dass es meine Begabung schon her gibt. Nur ob ich spaß daran habe, kann ich nach meinen bisherigen Kenntnissen nicht sagen. Denken liegt mir meistens sehr, aber das Grundwissen muss mir jemand beibringen/vormachen und dann löse ich auch mal nen komplexen Tranfer. Aber nur aus Büchern irgendwas selbstbeibringen kann ich eher schlecht ...

Benrath
19. Juni 2005, 12:37
hmm zur infomatik kann ich nix sagen

aber gennerell denken die meißten uni studenten dass die FHler blöder sind und quais weiter auf ne schule gehen...

und die fhler meinen alle studenten wären faul , weil wir keine teilnahme pflichten haben und viel VIEL VIEL mehr Ferien =) haben

0Smacks0
19. Juni 2005, 12:45
Original geschrieben von Benrath[BN]
hmm zur infomatik kann ich nix sagen

aber gennerell denken die meißten uni studenten dass die FHler blöder sind und quais weiter auf ne schule gehen...

und die fhler meinen alle studenten wären faul , weil wir keine teilnahme pflichten haben und viel VIEL VIEL mehr Ferien =) haben
Kommt freilich auch immer auf die FH und die UNI drauf an... Es gibt ja auch FHs wo richtig zur Sache geht...

Kuma
19. Juni 2005, 12:45
Original geschrieben von ash.4.eVer

willst du damit sagen, dass man auf der FH deutlich mehr unter Druck steht und deutlich mehr lernen muss?

Auf die verfügbare Zeit betrachtet in jedem Falle. Vor allem sehe ich an Unis reihenweise Hausarbeiten, Vorträge und Sitzscheine, also wirklich geschenktes Zeug. Hardcore-Klausuren-Wochen mit mal eben 10 Klausuren in 12 Tagen kennen die Langzeit-Semesterferien-Feierer doch gar nicht.

0Smacks0
19. Juni 2005, 12:47
Original geschrieben von Kuma

Auf die verfügbare Zeit betrachtet in jedem Falle. Vor allem sehe ich an Unis reihenweise Hausarbeiten, Vorträge und Sitzscheine, also wirklich geschenktes Zeug. Hardcore-Klausuren-Wochen mit mal eben 10 Klausuren in 12 Tagen kennen die Langzeit-Semesterferien-Feierer doch gar nicht.
Als FHler kenn ich die auch net ^^. Gut es gab ein Sem. das bissle stressig war, aber eigentlich, hm np ...

CraZyYoDa
19. Juni 2005, 12:57
Man merkt das Kuma keine Naturwissenschaft auf einer UNi studiert hat...
Sitzscheine gibt es da nicht ,sondern jede Woche Übungszettelrechnen,was bei teilweise 4 Blättern schon sehr viel Zeit verschlingen kann und das der Druck gerade im Grundstudium geringer ist,ist lachhaft da die Semesterabschlussklausuren DO or Die oder Schein oder Nichtschein sind...und wenn bei manchen Profs da 50% durchfallen,kannst du dir sicher sein,dass da nix verschenkt wurde..

sdgj123
19. Juni 2005, 12:58
Original geschrieben von Benrath[BN]
und die fhler meinen alle studenten wären faul , weil wir keine teilnahme pflichten haben und viel VIEL VIEL mehr Ferien =) haben

das wird sich mit dem bachelor nur leider ändern :( ...

Kuma
19. Juni 2005, 13:01
Original geschrieben von CraZyYoDa
Man merkt das Kuma keine Naturwissenschaft auf einer UNi studiert hat...

Das stimmt, ich kenne auch niemanden der das gemacht hat. Man kann halt nicht 100% abdecken, was?

Core
19. Juni 2005, 13:24
Also ich bin jetzt im zweiten Semester Dipl. Informatik an der RWTH und ich muss schon sagen, es ist EXTREM fordernd. Den Lernaufwand den man eigentlich täglich aufwenden und die Auffassungsgabe die einem abverlangt wird sind enorm. Das bezieht sich hauptsächlich auf den mathematischen Bereich, der in Aachen sehr groß geschrieben wird. Das heisst das Grundstudium besteht aus 60-70% Mathematik. Zugegeben bin ich bisher in allen Mathefächern ziemlich abgekackt, nicht nur weil mir Mathe keinen großen Spaß macht sondern hauptschlich weil ich einfach stinkefaul bin. Dennoch haben wir bei uns ziemlich viele Mathenerds, die locker die Creme de la Creme meines ehemaligen Mathe LKs in die Tasche stecken würden und für die es auch schon sehr fordernd ist. Letztes Semester haben z.B. nur 1/3 Analysis bestanden, nachdem die erforderliche Punktezahl schon runtergesetzt wurde. Bei Lineare Algebra waren es glaub ich nur ca 10%, die meisten wurden aber erst gar nicht zur Klausur zugelassen weil sie nicht genug Punkte aus den Übungsblättern/-klausuren hatten.

Der informatische Teil (Datenstrukturen und Algorithmen, Rechnerstrukturen und letztes Semester Programmierung) macht aber schon recht Spaß und ist mit etwas Arbeit auch leicht zugänglich. Daher sind diese Vorlesungen eigentlich auch die einzigen die ich zur Zeit besuche, den Rest hab ich schon aufgegeben.

Ob ich nicht doch besser zur FH wechseln soll hab ich auch schon überlegt aber ich hab mir erstmal vorgenommen nicht so einfach aufzugeben. Leute wie mich wollen die eigentlich gezielt raussieben aber so schnell kriegen die Scheissnerds mich nicht klein! :fu: Mein ehemaliger Analysis-Übungsleiter meinte auch mal, dass man 1-2 Jahre braucht um sich an die Mathematik zu gewöhnen, das Gehirn muss sich halt erst mal richtig darauf einstellen. Ausserdem sagte er: "Viel Glück bei den Klausuren. Und macht euch keinen Kopf wenn ihr nicht besteht. Das ist normal."

Hier nochmal ne lustige Grafik. Es geht um die Übungsklausur Programmierung (einfachste Vorlesung letztes Semester, Grundlagen von Java eben), die man bestehen musste um bei der eigentlichen Vordiplomklausur mitmachen zu können. Grün heisst bestanden, gelb heisst, man muss die fehlenden Punkte in den Übungsblättern wieder rausholen:

http://www.sc.rwth-aachen.de/Teaching/Lectures/PROG04/studi_interface/semestral2.png

Hellblau heisst übrigens: Die Leute haben keine Freunde.

Cleese
19. Juni 2005, 15:44
Mich wunderts irgendwie, dass hier die meisten "informatiker" einen auf: Matheanteil ist soooo schwer machen.
Deckt sich aber mit den Kommentaren, die man von vielen Mathematikern hört: Die Informatiker sind alle stinkenfaul.
Da ich Informatik als Nebenfach sieht man notgedrungen viele Informatiker und was die zum Teil an Aufwand ins Studium stecken ist echt einfach nur lachhaft. Die wundern sich wirklich, weshalb sie keinen Schein bekommen, obwohl sie nie Hausaufgaben machen, geschweige denn sich die mal anzuschauen.

Sonst würde ich eine Uni vorziehen, da du dort mehr Möglichkeiten hast. Ausserdem studiert man kein Informatik um nach 10 Jahren noch Programme zu schreiben. Unser Dozent aus AuD sagte immer: Wer nach 10 Jahren immernoch alles selbst programmieren muss, der hats nicht geschafft.

Clawg
19. Juni 2005, 17:17
Letztlich laeuft es auf die Frage hinaus, was du spaeter machen willst. Universitaet empfehle ich auf jeden Fall, wenn du gerne die Freizeit nutzt um dich selbst weiterzubilden. Bei Informatik empfiehlt sich sehr ein groesseres Softwareprojekt (mit mehreren Leuten oder allein, auf jeden Fall jenseits der 1 MB Sourcecode Grenze :) ) zu beginnen. Damit hat man zum Teil bezug zum Stoff und merkt nicht erst hinterher wofuer etwas gut ist.

Was Mathe betrifft: Mathe ist schwer. Das bedeutet aber primaer nur Zeiteinsatz zum Lernen im Grundstudium. 4-8 Wochen kann man pro Klausur (je nach Fach und Umfang) schon einrechnen. Sobald das Grundstudium geschafft ist, ist Mathe nur noch sekundaeres Problem (ausser man hat Mathe als Nebenfach gewaehlt). Es taucht zwar in den jeweiligen Informatik-Vertiefungsfaechern nochmals auf, aber vieles hat man eben schon aus dem Grundstudium mitnehmen koennen (oder auch nicht :rolleyes: ).

Sehr wichtig finde ich, dass man sich das Ziel vor Augen haelt (spaetestens dann im Hauptstudium), in welche Sparte man einsteigen will, damit man sich dort intensiv einliest. Da ist es vorteilhaft sich zu betrachten, was im Hauptstudium als Vertiefungsfaecher, Vorlesungen bzw. Nebenfaecher angeboten wird und was in der jeweiligen Stadt an Forschungseinrichtungen (z.B. Robotik/Kognition in Karlsruhe) vorhanden sind.

Beli2
19. Juni 2005, 18:05
Original geschrieben von [AMB]Claw
empfehle ich auf jeden Fall, wenn du gerne die Freizeit nutzt um dich selbst weiterzubilden. Bei Informatik empfiehlt sich sehr ein groesseres Softwareprojekt (mit mehreren Leuten oder allein, auf jeden Fall jenseits der 1 MB Sourcecode Grenze :) ) zu beginnen. Damit hat man zum Teil bezug zum Stoff und merkt nicht erst hinterher wofuer etwas gut ist.


wie war das nochmal mit Hellblau?

Wobei wenn ich ehrlich bin, bezweifle ich, dass Claw in Karlsruhe studiert, ich denke er würde nicht einfach so einen immanenten Bestandteil seiner Identität verraten, die Reierungsagenten sind schließlich überall und ob er wirklich Informatik studiert bleibt auch noch zu eruieren, wieso sollte er sich auf einer STAATLICHEN Universität indoktrinieren lassen?

Benrath
19. Juni 2005, 18:16
wer glaubt das hausarbeiten leicht sind , sollte einfach mal alle juristen fragen, die in jeden semesterferien eine oder zwei schreiben "dürfen" wiel das ja np ist und die jeder besteht...

TomWaitForItMy
19. Juni 2005, 20:19
Original geschrieben von Cleese

Sonst würde ich eine Uni vorziehen, da du dort mehr Möglichkeiten hast. Ausserdem studiert man kein Informatik um nach 10 Jahren noch Programme zu schreiben. Unser Dozent aus AuD sagte immer: Wer nach 10 Jahren immernoch alles selbst programmieren muss, der hats nicht geschafft.

Da ist was dran, allerdings kenne ich auch jemanden der für Mercedes Programme schreibt. Er kann das ganze Zuhause am Laptop machen und muss laut eigenen Aussagen etwa nur 3-4 Stunden täglich wirklich Arbeiten. Außerdem kriegt er fett Kohle und hat ein sau geiles Auto :o. Er hat nach dem Abi erst mal ne Ausbildung bei der Volksbank gemacht (was genau weiß ich net mehr) und die in rekordzeit mit 1,0 abgeschlossen. Danach FH Studium Informatik (wo weiß ich auch net mehr). Und dann haben sie ihn genommen.



Zum Rest: ich will eigentlich nicht wissen wo man wieviele Klausuren pro woche schreibt... Ist hier niemand an den Uni´s/FH´s die ich interessant finde und kann mir konkret sagen was gemacht wird?

SvenGlueckspilz
19. Juni 2005, 20:38
Ich hab mal ein Semester Informatik an der Uni studiert und ich fands extrem scheiße. Glücklicherweise hatte ich Mathe als Nebenfach genommen und konnte dann einfach zu Mathe wechseln. Ich fand das, was man dort gemacht hat, viel zu theoretisch. Ich meine, Mathematik ist sehr theoretisch und das ist auch gut so, aber ich finde Informatik sollte das nicht sein. Zumindest reizt es mich dann nicht. Ich habe früher recht gerne programmiert und naja, also irgendwie hat es mich kein bisschen gereizt, das Hoare Kalkül und ähnliches zu lernen oder ähnliche Dinge, mit denen man dann auf 5 Seiten beweisen kann, dass ein Programm zwei Zahlen addiert. Son blöder Scheiß.

CraZyYoDa
19. Juni 2005, 20:49
die anzahl der klausuren sagen nix aus... manche semesterabschlussklausuren beackern einen stoffumfang deiner
kompletten oberstufe..das ist um einiges härter als 3 kleinere klasusuren zu schreiben

Clawg
19. Juni 2005, 20:50
Original geschrieben von Mithrandir
Ich hab mal ein Semester Informatik an der Uni studiert und ich fands extrem scheiße. Glücklicherweise hatte ich Mathe als Nebenfach genommen und konnte dann einfach zu Mathe wechseln. Ich fand das, was man dort gemacht hat, viel zu theoretisch. Ich meine, Mathematik ist sehr theoretisch und das ist auch gut so, aber ich finde Informatik sollte das nicht sein. Zumindest reizt es mich dann nicht. Ich habe früher recht gerne programmiert und naja, also irgendwie hat es mich kein bisschen gereizt, das Hoare Kalkül und ähnliches zu lernen oder ähnliche Dinge, mit denen man dann auf 5 Seiten beweisen kann, dass ein Programm zwei Zahlen addiert. Son blöder Scheiß.

Manchmal muss man eben korrekte Software schreiben, die ohne Testlauf funktioniert. Ohne zusaetzliche theoretische Hilfsmittel ist das eine unueberwindbare Aufgabe. Du kannst kein Programm fuer Atomkraftwerke oder Raumflug vorher gross testen ;)

Aber es kommt eben ganz darauf an, was man arbeiten will, im Grundstudium wird dir halt von allem bischen gezeigt, im Hauptstudium kannst dich dann spezialisieren.

@Beli:
Hellblau :confused:
Ansonsten: :elefant:

SvenGlueckspilz
19. Juni 2005, 21:14
Original geschrieben von [AMB]Claw


Manchmal muss man eben korrekte Software schreiben, die ohne Testlauf funktioniert. Ohne zusaetzliche theoretische Hilfsmittel ist das eine unueberwindbare Aufgabe. Du kannst kein Programm fuer Atomkraftwerke oder Raumflug vorher gross testen ;)

Aber es kommt eben ganz darauf an, was man arbeiten will, im Grundstudium wird dir halt von allem bischen gezeigt, im Hauptstudium kannst dich dann spezialisieren.

@Beli:
Hellblau :confused:
Ansonsten: :elefant:

Das mag ja sein, aber das macht mir keinen Spaß ^^

Cleese
19. Juni 2005, 22:50
und auf größere Programme die Hoare Logik anweden ist mal echt kein Zuckerschlecken. Davor drücken sogar die Dozenten und sagen: Hier kommt die Hoare-Logik, wir werden wenig beweisen, aber wenn ihr Zeit habt, guckt sie euch zuhause an.

Studiere zur Zeit Mathe/Informatik und das ist imho eine gute Kombination.
Würde dir sonst etwas zu den Unis von deinen Städten sagen, aber studiere in BS, also eher für dich uninteressant.

MortisRex
19. Juni 2005, 23:02
Ich kann dazu nur folgendes sagen: Ich hab grad 15 Semester Informatik an der FH zum Abschluss gebracht, und ich rate jedem nur, sich doch eher an die Uni zu halten.

Das System an der FH ist im Vergleich zur Uni eher verschult, und lässt dir kaum Zeit für andere Dinge. Ich z.b. hab mein gesamtes Studium selber finanziert, weswegen das auch so lange gedauert hat. Wenn man nicht im Vorgegebenen Plan bleibt, kommt man aus dem Ärger nimmer raus.

Also, ich würds nicht nochmal machen.

Picard
19. Juni 2005, 23:20
Illmenau ist auch ne schöne unistadt ^^
ham da 1wöchigen aufenthalt mal gehabt (exkursion phy lk)... k, ging meist um bionik, mechatronik, nanotechnologie usw usf, also vom informatik hab ich net soooo viel mitbekommen. aber dort is fast alles neugebaut und z.b. die maschinenbauhalle war hart gosu ^^

hasuobs
20. Juni 2005, 10:59
Original geschrieben von Kuma

Auf die verfügbare Zeit betrachtet in jedem Falle. Vor allem sehe ich an Unis reihenweise Hausarbeiten, Vorträge und Sitzscheine, also wirklich geschenktes Zeug. Hardcore-Klausuren-Wochen mit mal eben 10 Klausuren in 12 Tagen kennen die Langzeit-Semesterferien-Feierer doch gar nicht.

Kuma, tut mir leid, du redest unqualifizierten schrott.
warst du schonmal auf ner uni? wahrscheinlich nicht.
ich studiere zB bwl, sitzscheine und hausarbeiten gibt es bei uns so gut wie gar nicht und ich muss dieses semester z.B 8 klausuren in 17 tagen schreiben.

und was das niveau auf den fh's angeht, ich kenne ziemlich viele leute die die uni nicht geschafft haben, auf ne fh gegangen sind und dann plötzlich 1 stehen, ist schon sehr komisch. (soll aber jetzt nicht pauschalisiert gemeint sein)

TomWaitForItMy
20. Juni 2005, 11:13
Original geschrieben von Mithrandir
Ich hab mal ein Semester Informatik an der Uni studiert und ich fands extrem scheiße. Glücklicherweise hatte ich Mathe als Nebenfach genommen und konnte dann einfach zu Mathe wechseln. Ich fand das, was man dort gemacht hat, viel zu theoretisch. Ich meine, Mathematik ist sehr theoretisch und das ist auch gut so, aber ich finde Informatik sollte das nicht sein. Zumindest reizt es mich dann nicht. Ich habe früher recht gerne programmiert und naja, also irgendwie hat es mich kein bisschen gereizt, das Hoare Kalkül und ähnliches zu lernen oder ähnliche Dinge, mit denen man dann auf 5 Seiten beweisen kann, dass ein Programm zwei Zahlen addiert. Son blöder Scheiß.

Ich glaube ich denke da sehr ähnlich wie du. Allerdings habe ich die befürchtung, dass mich ein FH-Studium unterfordert.

Ich habe momentan einen konkreten vergleich zwischen einem Allgemeinem Gymnasium (meine schule) und einem Wirtschaftsgymnasium (haben dort 1 halbes jahr lang einen Cisco-Kurs gemacht). Der Informatik unterricht ist zwar vom Thema her nicht so interessant bei uns, aber der am WG war viel schlimmer, weil der Lehrer alles doppelt und dreifach vorgemacht hat und uns gar nicht gefordert hat. Vor langeweile im Unterricht einschlafen ist echt nichts für mich. Nun weiß ich absolut nicht weiter :(


Original geschrieben von MortisRex
Ich kann dazu nur folgendes sagen: Ich hab grad 15 Semester Informatik an der FH zum Abschluss gebracht, und ich rate jedem nur, sich doch eher an die Uni zu halten.

Das System an der FH ist im Vergleich zur Uni eher verschult, und lässt dir kaum Zeit für andere Dinge. Ich z.b. hab mein gesamtes Studium selber finanziert, weswegen das auch so lange gedauert hat. Wenn man nicht im Vorgegebenen Plan bleibt, kommt man aus dem Ärger nimmer raus.

Also, ich würds nicht nochmal machen.

Angenommen du hättest kein finanzielles Problem gehabt. Wie würdest du dann über dein Studium denken? War es anspruchsvoll? Oder ist es durch den Klassenverband alles wirklich so primitiv, dass es jeder mit 3,9 versteht?

Maestro6
20. Juni 2005, 12:12
Ich studier selber anner Uni und hab Bekannte anner FH.
Ich muss sagen, dass es sich seeeeehr nach Schule anhört. Es gibt immer Anwesenheitspflicht und selbst im HS wirrd Ihnen noch vorgeschrieben, welche Kurse sie zu besuchen haben.
An der Uni hast Du imho wesentlich mehr persönliche Freiheit. Und wenn Du wirklich Spaß an Deinem Studium hast, kannst Du in Projekte reinkommen, die es wirklich in sich haben und ne Menge Spaß bereiten.
FÜr die Uni braucht man mehr Selbstdisziplin als anner FH, weil man eben keine Pflichtveranstaltungen hat.
Und Informatik ist bei weitem nicht nur programmieren. Programmieren kann jeder kleine nerd. Schwierig und das meiner Meinung auch wirklich spannende ist die Konzeption von Software und das Arbeiten in einem großen Team (Organisation und ähnliches).
Ich kann Dir die Uni nur empfehlen, macht ne Menge Spaß. Und das wirkliche Unileben mit dem ganzen drumherum, wirst du glaub ich an einer FH auch nie erleben.
Fachlich gesehn bist Du mit einem Uni-Diplom breiter aufgestellt und auch flexibler in deiner späteren Jobwahl. Noch ein + ist die noch etwas geringere Arbeislosenquote (die aber aber auch bei FH-Absolventen sehr gering ist).
Wenn Du etwas Selbstdisziplin hast und das im Klassenverband lernen nicht unbedingt brauchst, würd ich Dir auf jedenfall raten anner Uni anzufangen.

Ketama)Djin(
20. Juni 2005, 12:15
Also in Darmstadt sind sowohl FH als auch Uni ziemlich gut was Informatik angeht (siehe Rankings bla blubb), dennoch bleibt festzuhalten, das das Studium an der Uni wesentlich schwerer ist. Die meisten Informatiker fanden den Matheanteil zu hoch, aber so siehts nun mal aus im Grundstudium. Wenn Du denkst, dass man großartig programmieren lernt, dann liegst du falsch, so was muss man in Heimarbeit leisten.

Getraenkeautomat
20. Juni 2005, 13:57
Also das mit der Programmiersprache ist wirklich nicht tragisch.
Sie heisst halt dann konkret nicht Java,C++,C#
sondern L :elefant:



:8[:

TomWaitForItMy
20. Juni 2005, 14:33
Original geschrieben von Ketama)Djin(
Also in Darmstadt sind sowohl FH als auch Uni ziemlich gut was Informatik angeht (siehe Rankings bla blubb), dennoch bleibt festzuhalten, das das Studium an der Uni wesentlich schwerer ist. Die meisten Informatiker fanden den Matheanteil zu hoch, aber so siehts nun mal aus im Grundstudium. Wenn Du denkst, dass man großartig programmieren lernt, dann liegst du falsch, so was muss man in Heimarbeit leisten.

www.zeit.de da schneidet die Darmstädter FH nicht besonders gut ab in Info.

@ Maestro: Du ziehst mich doch sehr in Richtung Uni :(

Getraenkeautomat
20. Juni 2005, 15:59
Ich studiere selbst an ner Fh WirtInfo und ich habe null anwesenheitspflicht. In 4 Semestern vielleicht gerademal eine Vorlesung. (steht glaub sogar in der StuPo)
Klausuren agree mit kuma 7 -9-n in 1.5 Wochen Standard

Selbständigkeit ist meiner Meinung nach auch gegeben. Es werden zwar Hausaufgaben vergeben aber ob man die macht und ob man answesend ist, bleibt dir selber überlassen.
(Natürlich gibt es auch Prüfungsvorleistungen ;) )
Was mir sehr gut gefällt ist die Betreuung der Professoren. Man kann sie jederzeit nach der stunde fragen ob er das nochmal erklären könnte oder ob er zu dem mal Stellung nehmen könnte.
Auch das Angebot unseres Info Profs : "Wenn ihr mal in Java nich weiter wisst mailt mir!" finde ich sehr gut.
Trotz allem muss man selber entscheiden welche Vertiefung man wählt und welche technischen Wahlpflichtfächer/welche betriebswirtschaftlichen.....

Zum Infoteil: Ja er ist sehr Praxisbezogen. Einerseits gut einerseits schlecht. So zumindest meine erste Erfahrung im Praxissemester!


Bin sehr zufrieden :]

hi

TomWaitForItMy
20. Juni 2005, 23:21
wo studierst du?

Getraenkeautomat
20. Juni 2005, 23:41
Fachhochschule Esslingen
Dort gib es
Softwaretnechnik
technische info
Nachrichtentechnik

wirt info

Predatox
21. Juni 2005, 13:41
ich studier im 5.semester e-technik an der fh mannheim
soviel ich weiß soll das grundstudium (sprich die ersten 3 semester ) entweder mit informatik oder techn. informatik gleich sein...weiß jetzt ned welle identisch sin
naja jedenfalls hast du dann so grundlagenfächer wie mathe physik un grundlagen elektrotechnik was alles ziemlich trocken is aber is ja informatik allgemein
hast dann auch noc hen fach bwl aber das sollte kenn prob sein
ich hab dann speziell 2 semester nur c gelernt un im hauptstudium dann noch c++
hockst dnan immer eine stunde am rechner un progst selber un kannst prof fragen stellen un die andere stunde is vorlesung, kannst da natürlcih auch fragen stellen
das ganze noch mit testaten, wo du unterschrift brauchst wenn du prog gemacht hast
3. und 6. semester sind für gewöhnlich praxissemester die du bei firmen absolvierst...meist recht einfach ohne große anforderungen... musst halt aufpassen das du ned in der firma kaffee kochst weil musst schon bericht schreiben über deine aufgabe
so semester bieten sich an um ins ausland zu gehn.ich geh jetzt nach singapur im 6.
hier kleiner überblick zum regelstudienplan
http://www.fh-mannheim.de/studium/diplom/Informatik/regel_dipl_i.html
allgmein würd ich sagen das mathe machbar is...wenn ich skripte von kollegen von der uni seh, dann fallen mir immer die augen raus obwohl die sicherlich acuh nur mit wasser kochen
aber vom anspruch her reicht mir die mathe von der fh her
musst halt selber wissen wie ausgelastet du sein willst
sicherlich ist es richtig das es fh studenten ned so weit bringen wie uni studenten weil dir durch die wenige mathematik gelehrt wird
durch die viele mathematik an der uni wird z.b. dein gehirn trainiert probleme verschiedenartig anzugehn un zu lösen..wenns auch unnötige mathe is, du lernst verschiedene denksichten
naja die meinung is rein persönlich
jedoch is auf alle fälle das fh studium stressiger weil du durch die 2 praxissemster nur 6 fachsemester hast...in den 2 praxissemester kannste aber dafür chillen

so far pred

life3
22. Juni 2005, 13:51
Original geschrieben von [AMB]Claw
Letztlich laeuft es auf die Frage hinaus, was du spaeter machen willst. Universitaet empfehle ich auf jeden Fall, wenn du gerne die Freizeit nutzt um dich selbst weiterzubilden. Bei Informatik empfiehlt sich sehr ein groesseres Softwareprojekt (mit mehreren Leuten oder allein, auf jeden Fall jenseits der 1 MB Sourcecode Grenze :) ) zu beginnen. Damit hat man zum Teil bezug zum Stoff und merkt nicht erst hinterher wofuer etwas gut ist.

jaja inline ist dein freund :D

MortisRex
23. Juni 2005, 02:40
Original geschrieben von ash.4.eVer

Angenommen du hättest kein finanzielles Problem gehabt. Wie würdest du dann über dein Studium denken? War es anspruchsvoll? Oder ist es durch den Klassenverband alles wirklich so primitiv, dass es jeder mit 3,9 versteht?

Naja, Anspruchsvoll wars schon, und nen Praxisbezug hast du auch. Aber es ist definitiv mit ner Menge Arbeit verbunden, weil es dir (zumindest bei uns) nicht von selber zufliegt. Ich glaub 1/4 aus meinem Semester hat schon im Grundstudium aufgegeben, und innerhalb der Regelstudienzeit haben es nur ca. 10% der Studenten geschafft.

Allerdings war ich auch noch in einem Diplomstudiengang, der jetzt aber zugunsten der Bachlor-Studiengänge abgeschafft wurde. Ich ´kann leider nix dazu sagen, wie es jetzt damit genau aussieht.