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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : DVDs - die Wurzel allen Übels



Lutz
06. Juli 2005, 13:46
In Deutschland wird ein Umsatz von über 1 Mrd. € / Jahr mit DVDs gemacht.
Dieses Geld fliesst nur zu einem geringen Bruchteil in lokale, nationale und EU-Wirtschaft.
90% der Kosten einer DVD wandern bei 95% der Filme sofort über den Teich zu den Herstellern.
Statt für 20€ eine DVD zu erwerben, kann man einen Abend in eine Kneipe oder in ein Restaurant gehen.
In diesem Fall fliesst der Hauptteil der 20€ in die Personalkosten, Lokalmiete und den Handel/die Herstellung von Bier und den Nahrungsmitteln. Sprich: Eher eine 90%-Quote, die lokal und national bleibt.
Selbst ein Kinobesuch mit anschliessender Taxifahrt - bei der man den Film ja auch geniessen kann - lässt viel mehr Geld "vor Ort".

Es kommt nicht nur auf die Kaufkraft der Leute an, es kommt darauf an, was man mit dem Geld macht.
Mir ist klar, dass sich das Konsumverhalten der Leute nicht aus dem Stehgreif ändern lässt, aber ich finde es halt schon erschreckend, dass laut einer Statistik des Spiegels Kinder und Jugendliche von 6-19 Jahren 2.5 Mrd € für Handys mit allem Pipapo ausgeben, aber nur 2.3 Mrd € fürs "Ausgehen", was eben Kneipen, Restaurants, Discotheken etc. mit einschliesst.

Ich behaupte, dass viele Leute über angeblichen Kaufkraft-Rückgang jammern, die eigentlich noch genausoviel Kaufkraft für reine Freizeitausgabe haben, wie vor 10 Jahren, oft mehr.
Nur geben sie auf einmal 60€ im Monat fürs Handy aus. 20€ für ne neue DVD. 15€ für nen neues Musikalbum.

Da das Internet mit ICQ und Skype die Handyausgaben locker halbiert, ist es schon auf den ersten Blick gut für unsere Wirtschaft. Denn dann bleibt den Leuten mehr Geld fürs Restaurant.
Auf den zweiten Blick hingegen erscheint das Raubkopieren auf einmal in einem hervorragenden Licht: Es hilft unserer Wirtschaft!
Wer keine DVDs und Musikalben mehr kauft, weil er sie raubkopiert, hat mehr Geld für die Art von Freizeitausgaben, die direkt im lokalen Wirtschaftskreislauf landen.

Ins Extrem gerechnet liessen sich mit einer Veränderung des Konsumverhaltens Milliarden, die in die Unterhaltungsindustrie fliessen (, welche US-amerikanisch dominiert ist,) so umleiten, dass zigtausende Arbeitsplätze entstehen würden.

Brot1
06. Juli 2005, 13:57
WIESO um alles in der Welt hört man immer wieder dass ihr armen deutschen kein Geld habt und so mist?
Wir haben 20% MWSt und haben nichtmal eine Mio. Arbeitslose.Drücken wir es so aus: Österreich > D-Land.

Sacknase
06. Juli 2005, 14:01
Original geschrieben von Brot1
WIESO um alles in der Welt hört man immer wieder dass ihr armen deutschen kein Geld habt und so mist?
Wir haben 20% MWSt und haben nichtmal eine Mio. Arbeitslose.Drücken wir es so aus: Österreich > D-Land.

nur das Deutschland ca 10 mal mehr einwohner hat als Österreich...

Brot1
06. Juli 2005, 14:06
Kennst du das Wort "Sarkasmus" oder sat dir vielleicht "Ironie" etwas?
Nächstes mal schreib ichs dazu.

Lutz
06. Juli 2005, 14:11
Was hat das ganze mit der Mehrwertsteuer zu tun, bitte?
Richtig: gar nichts!
Lesen und antworten oder ruhig sein.

Swatch
06. Juli 2005, 14:21
Woher stammen die Zahlen? Ich finde das sehr interessant.

Lutz
06. Juli 2005, 14:33
Umsatz mit DVDs:
http://www.pcwelt.de/news/branchen/39219/index.html

Die Konsumstatistik der 6-19-jährigen finde ich gerade nicht mehr, war aber kürzlich erst im Forum verlinkt, wenn ich mich recht entsinne.

Dass von einer 20€ DVD (die tolle Mwst mal aussen vor gelassen, da sie für den Vergleich irrelevant ist) der Großteil nicht beim Mediamarkt-Personal bleibt und auch nicht beim Presswerk in Deutschland, sondern beim Besitzer des ideellen Produkts "Film" oder "Musik", ist denke ich logisch - und dass der Großteil dieser Industrie nicht in Deutschland sitzt, sollte auch jedem klar sein.

Die Aufschlüsselung eines 20€ Kneipenbesuch in den hohen Personalkostenanteil sollte auch ohne Statistik schlüssig sein - man stelle sich einfach die Auslastung eines Gastro-Betriebs in Relation zu seiner Personalmenge vor.
Und auch Mietkosten, eingekaufte Lebensmittel etc. sind aus deutscher Sicht gesehen wirtschaftlich viel besser angelegt als jene Überweisungen für ideelle Werte in die USA (oder auch an Jamba in Deutschland).

Um die Mehrwertsteuer mit einzubeziehen: Sogar für den Staat ist es besser, da Geld im Kreislauf mehrfach Mehrwertsteuer abwirft, beim Verkauf einer DVD jedoch nur einmal.

Cutthroat1
06. Juli 2005, 14:35
der thread ist geil. aber dumm.

schau mal die plattensammlung deines vaters an. der hat damals viel mehr geld dareingesteckt als du jemals in deine cd- sammlung stecken wirst. und in deine dvd- sammlung. war er weniger saufen? vielleicht.

Lutz
06. Juli 2005, 14:41
Ich bezweifle, dass der Anteil von Schallplattenkäufen an der Kaufkraft vor 30 Jahren auch nur 1/3 so groß war wie die heutigen Umsätze mit Musik-CDs und Film-DVDs - lasse mich aber gern eines Besseren belehren.
Heute ist das ganze zugegebenermaßen breiter gefächert.
Man kann auch Konsolen- und PC-Spiele und andere Software dazu ziehen. Alles Ausgaben, die zu großen Teilen an den Entwickler gehen und kaum an den lokalen Distributor.
Und spätestens wenn du all diese Ausgaben für "Software" (wozu ich auch Filme und Musik zähle) summierst, ist das um ein Vielfaches mehr, als Kassetten, VHS und Schallplatten damals.

Ausserdem:
Bei einer Schallplatte waren Herstellungs- und Transportkosten anteilsmässig deutlich höher als bei einer CD und DVD ;)

Sacknase
06. Juli 2005, 14:45
Original geschrieben von ~XantoS~
Was hat das ganze mit der Mehrwertsteuer zu tun, bitte?
Richtig: gar nichts!
Lesen und antworten oder ruhig sein.



90% der Kosten einer DVD wandern




Statt für 20€ eine DVD zu erwerben, kann man einen Abend in eine Kneipe oder in ein Restaurant gehen.



Also ich denke schon das du die Kosten meinst, die wir als Konsumer zahlen?


90%... wie kommst du zu dieser Zahl? 16% von den 20€ gehen erstmal an den Staat. Egal für was Du Dein Geld ausgibst. Ob nun Essen beim Italiener, oder für eine DVD... 16% von Deiner Knete darf der Ladenbesitzer erstmal an den Bund abdrücken.


Natürlich hast Du damit recht. Das Kapital kommt geht "über den Teich"... aber 90% ist wohl etwas hochgegriffen... Lass es 50% sein...

mamamia
06. Juli 2005, 14:51
welchen zweck dient dieser thread?

wenn ich einen film gucken will, kauf ich mir die dvd.
das wiederum hält mich aber nicht davon ab, viel geld beim weggehen abends auszugeben.

willst du uns auffordern weniger dvds zu kaufen und mehr geld abends auszugeben? das wird irgendwie kaum klappen, denn das sind 2 völlig verschiedene sachen.

wenn dir so viel am deutschen konsumverhalten liegt, dann schieß dich doch auf die sparquote ein. die ist nämlich das übel der schlechten binnenkonjunktur. nicht die bösen dvds, mit denen bekommt vater staat wenigstens noch seine 16% mwst.


im übrigen hört bitte endlich auf, euch ständig lächerliche argumente für das raubkopieren auszudenken.

Lutz
06. Juli 2005, 14:55
Meine Güte, die Mehrwertsteuer gibt es aber auf _alles_. Zugegeben, auf Lebensmittel 7% statt 16%.

Mir geht es aber darum, verschiedene Konsumverhalten zu vergleichen und auf ihre "Güte" für die deutsche Wirtschaft zu untersuchen.
Dabei kann man die Mehrwertsteuer durchaus erstmal ausser Acht lassen.

Aber okay, nehmen wir halt 50%, die in die USA wandern.
Sind, wenn man Konsolenspiele, DVDs, CDs zusammennimmt dennoch mehrere Milliarden, die quasi verschwendet werden.

Nicht unähnlich ist dem ganzen btw. Urlaub.
Wer statt eines 3-wöchigen Karibikurlaubs das Geld übers Jahr verteilt für den "kleinen Luxus" ausgeben würde, hälfe Deutschland mehr.
Auch hier ist mir klar, dass ich damit niemanden von seinem Urlaub abbringen werde, es geht mir nur um die Feststellung, dass das die Art Konsumverhalten eklatante Auswirkungen hat, nicht nur die reine Menge des Geldes - weil ich immer so viele Leute jammern höre, dass sie weniger Geld haben als früher.

Die Luxemburger haben da finde ich eine ganz nette Einstellung.
Obwohl sehr reich, fahren sie weder in erheblichem Maße Luxuskarossen oder 3 Mal im Jahr in Urlaub - dafür gehen sehr viele Luxemburger täglich zum Mittagessen ins Restaurant.
Klar ist das teurer, das ist ein nigelnagelneuer Benz aber auch, und im Gegensatz zu jenem schafft eine Menge an lokaler Kaufkraft und Arbeitsplätzen.

Nicht umsonst geht es den Ländern gut, die eine hohe Dienstleistungsquote haben.
Hierzulande kauft der Fabrikarbeiter lieber nen dickes Auto und fährt im Sommer nach Malle, lebt ansonsten von Aldi und nimmt praktisch keine Dienstleistungen (Saunen, Frisör, Maniküre, Taxi, Restaurant, ...) in Anspruch.

Mordor
06. Juli 2005, 14:59
Es geht ja nicht ums sparen an sich. Da hast du recht, damit würde der Wirtschaft natürlich nicht geholfen werde. Die Überlegung geht in Richtung: Kreislauf des Geldes INNERHALB Deutschlands/Europas.

Wenn du statt einen DVD zu kaufen, wo dann ein hoher Anteil des Geldes "über den Teich verschwindet", diese DVD z.B. ausleihen würdest... wäre unserer Wirtschaft schon beeser geholfen, da du die wieder ein paar Arbeitslose in die Videothek hinter die Theke geschickt gast:D.

Doch bei der ganzen netten Rechnerei vergißt man gerne die ganzen Spediteure etc. die auch daran verdienen... wie hoch das jedoch ist kann ich natürlich nicht sagen.

Es geht hier ja auch eigentlich nicht um die DVD an sich, sondern um alle Produkte, wo die Herstellung des Produktes an sich nur einmal vollbracht werden muss und danach die Reproduktion ungleich billiger ist.

Ich denke da vor allen Dingen an Software die einmal entwickelt und danach übers iNet verkauft wird;). Entwicklungskosten hoch, doch wenn sie einmal fertig ist-> kostet so gut wie nichts mehr. (If you like my program pls donate ;))

Lutz
06. Juli 2005, 15:01
Original geschrieben von mamamia
welchen zweck dient dieser thread?

wenn ich einen film gucken will, kauf ich mir die dvd.
das wiederum hält mich aber nicht davon ab, viel geld beim weggehen abends auszugeben.

willst du uns auffordern weniger dvds zu kaufen und mehr geld abends auszugeben? das wird irgendwie kaum klappen, denn das sind 2 völlig verschiedene sachen.
Wie ich mehrfach erwähnt habe, bin ich mir durchaus im Klaren darüber, dass ich das Konsumverhalten weder bei euch noch in ganz Deutschland ändern kann.
Es geht mir einfach um eine Diskussion über die Auswirkungen dieses Konsumverhaltens.
Wenn 5 Millionen mamamias ihre DVDs NICHT kaufen würden und stattdessen das Geld für lecker belegte Brote vom Bäcker inner Mittagspause und den Restaurantbesuch mit der Freundin am Samstag ausgeben würden, ginge es unserer Wirtschaft besser. Nicht mehr und nicht weniger sage ich.


wenn dir so viel am deutschen konsumverhalten liegt, dann schieß dich doch auf die sparquote ein. die ist nämlich das übel der schlechten binnenkonjunktur. nicht die bösen dvds, mit denen bekommt vater staat wenigstens noch seine 16% mwst.
Die Sparquote ist nichtmals so relevant, da gespartes Geld über die Banken für Investitionen zur Verfügung steht. Aber ich gebe dir Recht, wo die USA eine etwas zu geringe Sparquote haben, bewegen wir uns mit unserer über der goldenen Mitte. Gerade kurzfrisitg würde das Schlachten einiger Sparschweine der Konjunktur überaus helfen.


im übrigen hört bitte endlich auf, euch ständig lächerliche argumente für das raubkopieren auszudenken.
Du hast schon richtig erkannt, dass ich positive Aspekte des Raubkopierens für die lokale Wirtschaft herausstreiche.
Dabei geht es mir aber nicht um eine Rechtfertigung meines eigenen Verhaltens, sondern auch wieder nur um eine Deskription, welche Auswirkungen das Urheberrecht in seiner jetzigen Form hat.
Das ist aber ein anderes Thema und würde hier nur für Verwirrung sorgen.

Sacknase
06. Juli 2005, 15:18
Xantos, mir geht es im endeffekt genauso wie dir von den gedanken her.


Schau Dir beispielsweise die Schweiz an. Du sprichst den Bäcker an, ich den Metzger: in die Schweiz darf kein Fleisch eingeführt werden. Alles wird dort Produziert. etc.


Kann sich noch jemand an Münteferings Kapitalismuskritik erinnern? im endeffekt ist das was du denkst/diskutierst nichts anderes. Ich finde es gut das du so denkst. Wir müssen in Deutschland eine Art Patriotismus für Güter entwickeln.


Made in Germany... nannte man das früher...

Lutz
06. Juli 2005, 15:31
Oh Sacknase, das ist etwas ganz anderes - ich will ganz bestimmt nicht, dass der Import von DVDs und Fleisch verboten wird!
Protektionismus nach Art der Schweiz halte ich für völlig falsch, es sorgt bspw. dafür, dass Lebensmittel in der Schweiz sehr teuer sind und sich daher der Reichtum nicht so stark auf die Lebensqualität auswirkt.

Ich glaube eher, dass es auch etwas mit Bildung und Lebenseinstellung zu tun hat.
Ich kenne viele Akademiker, die Gebrauchtwagen fahren und nicht soo oft in Urlaub fahren, damit sie sich gute Nahrungsmittel und anderen alltäglichen Luxus - wie nen wöchentlicher Restaurantbesuch - leisten können.

Wie gesagt - ändern kann man das sicher nicht so schnell.
Doch bewerben kann man eine derartige Konsummentalität durchaus. Und ich finde, das dies viel zu wenig gemacht wird.
Die Politik könnte durchaus dafür werben. Oder Medien, die Beispielrechnungen machen. Und dafür sorgen, dass die Statussymbole Auto, Handy und DVD-Sammlung an Bedeutung verlieren.
Denn ungebildete Leute verfallen diesen Statussymbolen und haben dann kein Geld mehr für Dienstleistungen und ein gutes Alltagsleben übrig.

BillyJean2
06. Juli 2005, 15:43
statussymbole gehören ja schon irgendwie zum alltagsleben.

Kupferstecher
06. Juli 2005, 15:55
Erstmal ist doch gar nicht geklärt, ob z.b. DVD-Kauf und Essengehen sich überhaupt gegenseitig ausschließen. Und wenn doch, dann liegt das halt daran, wie die Prioritäten gesetzt werden. Und da kann man auch mit patriotischer Wirtschaft wenig dran ändern. Wenn die Fressbude mir nicht bietet, was ich mir kaufen will, nämlich Unterhaltung für daheim, dann muß das Geld halt zu denen fließen, die mir genau das bieten. Und wenn das nur ausländische Produzenten sind, dann hat der Rest der Wirtschaft eben Pech gehabt.

Und wo hört man dann mit der patriotischen Wirtschaft auf? Darf ich nicht zum Döner gehen, weil der Besitzer Geld zu seinen Verwandten ausser Landes schickt? Darf ich nicht zu Burger King, weil da sicher auch einiges in die USA fließt und nicht zum Personal an der Theke. Darf ich nicht in die Schickimicki-Disko, weil der Besitzer eh mehr Geld hat, als er wieder direkt in Umlauf bringt?

Lutz
06. Juli 2005, 16:07
Original geschrieben von Kupferstecher
Erstmal ist doch gar nicht geklärt, ob z.b. DVD-Kauf und Essengehen sich überhaupt gegenseitig ausschließen. Und wenn doch, dann liegt das halt daran, wie die Prioritäten gesetzt werden. Und da kann man auch mit patriotischer Wirtschaft wenig dran ändern. Wenn die Fressbude mir nicht bietet, was ich mir kaufen will, nämlich Unterhaltung für daheim, dann muß das Geld halt zu denen fließen, die mir genau das bieten. Und wenn das nur ausländische Produzenten sind, dann hat der Rest der Wirtschaft eben Pech gehabt.

Und wo hört man dann mit der patriotischen Wirtschaft auf? Darf ich nicht zum Döner gehen, weil der Besitzer Geld zu seinen Verwandten ausser Landes schickt? Darf ich nicht zu Burger King, weil da sicher auch einiges in die USA fließt und nicht zum Personal an der Theke. Darf ich nicht in die Schickimicki-Disko, weil der Besitzer eh mehr Geld hat, als er wieder direkt in Umlauf bringt?

Du hast hier gar nichts kapiert.

1) Kannst du die gleichen 20€ NICHT für ne DVD UND Dienstleistungen ausgeben.

2) Jeder hat ein gewisses Budget, was er "frei zur Verfügung" hat - ich spreche hier von der Verteilung eben diesen Budgets. Ich habe NIE behauptet, dass DVD-Käufer nie in Dönerbuden gehen würden.

3) Habe ich mittlerweile X-Mal betont, dass ich nicht versuche, irgendjemanden hier zu einem bestimmten Konsumverhalten treiben mag, sondern nur feststelle, dass bestimmte Konsummentalitäten sehr unterschiedlichen Nutzen bringen.

4) Burger King setzt auch einen Großteil ihres Geschäfts lokal um. Die Margen für die Muttergesellschaft sind absolut akzeptabel, sie entsprechen halt dem Gewinn des Kneipiers etc., der von mir aus auch in den USA leben darf.

Damit ist klar, dass ich dich nicht davon abhalten will, deinen Wunsch nach einer DVD zu unterdrücken.
Hätte man jedoch mittel- und langfristige Optionen, durch Werbung und Politik das Konsumverhalten zu verändern, sollte man sie ziehen, was eben nicht gemacht wird. Das kritisiere ich.

Keine Wirtschaftsexperten, keine Politiker, kein niemand kritisiert die teuren Statussymbole.
Niemand streicht öffentlich heraus, dass die Ausgabe für lokale Dienstleistungen der Wirtschaft viel mehr bringt, als wenn jemand DVDs kauft.
Nichtmal die Dienstleister selber.
Die Verbände könnten doch damit werben: "Geht ins Restaurant, dann kauft der Kellner bei euch auch mehr Brötchen."
Es ist einfach Spiegel der Tatsache, dass wir noch viel zu wenig Dienstleistungsgesellschaft sind.
Mit DVDs herstellen und Autos bauen lässt sich die Konsumschwäche und die Arbeitslosigkeit nicht bekämpfen.
Die Holländer haben bspw. nicht mehr Arbeiter, sie haben mehr Dienstleister.

Beli2
06. Juli 2005, 16:08
Was für ein Quatsch, ist das hier Wirtschaft für Daus? Hab mich erst gefragt ob der Thread ironisch gemeint ist.

Der Anteil der ausländischen Werschöpfung an der DVD ist sehr gering, abgesehen von der Einfuhr nach Deutschland, den Lizenzbeühren und dem Verkauf an den Vertieb wird daran nichts weiter verdient.
Seinen Anteil der Gewinnspanne nimmt sich der meistens Deutsche Vertieb (Kinowelt z.B.), oder auch meinetwegen ein Internationaler , der allerdings seine deutschen Mitarbeiter bezahlen muss, Kosten für Miete etc hat, also auch in Deutschland investiert. Den Löwenanteil des Verkaufspreises macht dann die Handelsspanne aus, außerdem sollte man auch die Einnahmen des Staates bei der Einfuhr der DVDs (Zölle) und dann bei der Wertschöpfung (Mehrwertsteuer) mitberechnen.
Ich denke, dass die ausländische Wertschöpfung beim Kino nicht geringer ist, es müssen gensauso Gebühren für den Filmvertieb gezahlt werden etc., abgesehen davon, gehören viele Deutsche Kinohäuser ebenfalls Ausländern.
Das einzige was vielleicht noch stimmt, ist dass man mehr ausgibt, wenn man ausgeht, muss aber auch noch nachgewiesen werden, schließlich konsumiert man zu Hause ja auch einiges und fraglich ist und schließlich wird das Geld auch anderweitig verkonsumiert, der Konsum richtet sich nach der Konsumquote und nicht was durch ihn getätigt wird.

Wir leben nicht mehr in einer Industriegesellschaft, sondern in einer Dienstleistungsgesellschaft, wo die Wertschöpfung größtenteils durch Dienstleistungen erbracht wird und gerade bei der DVD ist dieser Anteil der inländischen Dienstleistungen sehr hoch.

Und überhaupt was ist das für eine Diskussion, Deutschland ist eine offene Volkswirtschaft mit Importen und Exporten und gerade Deutschland hat einen großen Exportüberschuss, ist also Profiteur dieser Umstände.

Jesus0815
06. Juli 2005, 16:13
Xantos,

a) kannst du den Leuten nicht vorschreiben wo und wie sie ihr Geld anlegen

b) bietet der Staat keine Alternativmöglichkeiten in Form von Verstärkung dieser Sektoren

c) so funktioniert der globale Wirtschaftsmarkt eben

d) würden alle deine Meinung teilen, würde man deutsche Waren im Ausland auch nicht mehr kaufen (z.b. Automobile bzw. Ersatzteile)

e) dein Ärger ist verständlich, aber steht nicht in Relation zu anderen Faktoren

MFG

Lutz
06. Juli 2005, 16:13
Ich bezweifle, dass die inländische Wertschöpfung bei einer DVD, die quasi nur die Stufen
hiesiges Presswerk => Distributor => Mediamarkt
hat, an die der Gastronomie auch nur heranreicht.

Lutz
06. Juli 2005, 16:17
Original geschrieben von TE)Kain
Xantos,

a) kannst du den Leuten nicht vorschreiben wo und wie sie ihr Geld anlegen

b) bietet der Staat keine Alternativmöglichkeiten in Form von Verstärkung dieser Sektoren

c) so funktioniert der globale Wirtschaftsmarkt eben

d) würden alle deine Meinung teilen, würde man deutsche Waren im Ausland auch nicht mehr kaufen (z.b. Automobile bzw. Ersatzteile)

e) dein Ärger ist verständlich, aber steht nicht in Relation zu anderen Faktoren

MFG

a) habe ich Hundertmal betont, dass ich das nicht will, sondern bestenfalls auf eine Weichenstellung hinauswill, die auf geändertes Konsumverhalten hinsteuert.

b) ? Der Satz ist mir schleierhaft.

c) Richtig, und in diesem Fall profitieren wir eben _nicht_ davon, da unsere Unterhaltungsindustrie bestenfalls zweitklassig ist.

d) Es geht nicht darum, dass alle meine Meinung teilen müssen. Hat man mehr Akademiker, die lieber nen Wein trinken und ins Restaurant gehen, statt sich 100 DVDs anzusammeln, hat man einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Ländern/Kommunen, da man ja dadurch nicht weniger exportiert, aber mehr Inlandsnachfrage hat.

e) Welcher Ärger? Ich finde es lediglich schade, dass nicht jeder so konsumiert wie ich. Denn ich würde es als Geldverschwendung empfinden, mir DVDs zu sammeln, statt in die Kneipe zu gehen ;)

sTyLe
06. Juli 2005, 16:26
Was ist das hier? Volkswirtschaft für Milchmädchen Ausgabe 1?

BigBadWolf
06. Juli 2005, 16:29
Original geschrieben von Beli
Was für ein Quatsch, ist das hier Wirtschaft für Daus?


Wir leben nicht mehr in einer Industriegesellschaft, sondern in einer Dienstleistungsgesellschaft, wo die Wertschöpfung größtenteils durch Dienstleistungen erbracht wird und gerade bei der DVD ist dieser Anteil der inländischen Dienstleistungen sehr hoch.


Und überhaupt was ist das für eine Diskussion, Deutschland ist eine offene Volkswirtschaft mit Importen und Exporten und gerade Deutschland hat einen großen Exportüberschuss, ist also Profiteur dieser Umstände. Hör auf diesen Mann Xantos, er hat Recht!

Auf was für Ideen manche Leute kommen, wenn sie nichts zu tun haben. Hast du dir das ganz alleine ausgedacht? O_o


PS: Die meisten Imbiß-buden, also auch Burger King sind Franchising Betriebe, die mit dem amerikanischen Mutterkonzern nur den Namen und das Angebot gemein haben. Die Inhaber sind völlig andere Leute. Das ist übrigens bei vielen "Ketten" so.

Lutz
06. Juli 2005, 16:45
Tolle Platitüde "Er hat Recht".

Womit denn?
Mit Dingen, die dem, was ich sage, nicht widersprechen.
Ich habe nie behauptet, dass wir nicht vom freien Welthandel profitieren würden.

Ich habe lediglich behauptet, dass es "uns" besser gehen würde, würden alle DVD-Käufer statt dessen das Geld beim Restaurant um die Ecke ausgeben. Punktum.

BigBadWolf
06. Juli 2005, 16:49
Original geschrieben von ~XantoS~
Es ist einfach Spiegel der Tatsache, dass wir noch viel zu wenig Dienstleistungsgesellschaft sind.
Mit DVDs herstellen und Autos bauen lässt sich die Konsumschwäche und die Arbeitslosigkeit nicht bekämpfen.
Die Holländer haben bspw. nicht mehr Arbeiter, sie haben mehr Dienstleister. Indirekt widersprichst du ihm, dass wir eine Dienstleistungsgesellschaft haben bzw. sind.


Übrigens wird Plattitüde seit neuestem so geschrieben :P Man merkt, mir ist langweilig

Sacknase
06. Juli 2005, 17:28
Original geschrieben von ~XantoS~
Oh Sacknase, das ist etwas ganz anderes - ich will ganz bestimmt nicht, dass der Import von DVDs und Fleisch verboten wird!
Protektionismus nach Art der Schweiz halte ich für völlig falsch, es sorgt bspw. dafür, dass Lebensmittel in der Schweiz sehr teuer sind und sich daher der Reichtum nicht so stark auf die Lebensqualität auswirkt.



Natürlich ist es in der schweiz übertrieben. Es ist hier schon wieder in den gegensatz umgeschlagen. Geb ich zu


aber dennoch herrscht dort eine Mentalität... die mit Deutschland nicht zu vergleichen ist... Uns ist es scheiss egal ob nun auf dem Produkt ein russisches, ein taiwanesisches Emblem drauf ist.

In der Schweiz ist das manchmal nicht der Fall... die Boykottieren teilweise sogar richtig ausländisches Firmen. Find das nur gut, wenns aus der Masse kommt und nicht von der Politik. So sollten wir deutschen auch denken....


nur wären wir dann sehr schnell bei der Presse... und die würde diese art mit dem 3. Reich vergleichen.... "kauft nicht beim Juden" ... Klingt viellleicht hart, aber im endeffekt ist diese Mentalität nichts anderes.

aMrio
06. Juli 2005, 17:31
Original geschrieben von Sacknase

90%... wie kommst du zu dieser Zahl? 16% von den 20€ gehen erstmal an den Staat. Egal für was Du Dein Geld ausgibst. Ob nun Essen beim Italiener, oder für eine DVD... 16% von Deiner Knete darf der Ladenbesitzer erstmal an den Bund abdrücken.

ka wo du lebst, aber in meinem deutschland zahle ich beim italiener keine 16%.

Jesus0815
06. Juli 2005, 17:37
Original geschrieben von aMrio

ka wo du lebst, aber in meinem deutschland zahle ich beim italiener keine 16%.

Der Italiener aber für die Waren die er in seiner Lokalität für seine Angebote verbraucht, was sich letzlich in dem Preis nierderschlägt.

=> Du zahlst sehr wohl deine 16% :P

@Xantos:
Ich gebe mein Geld auch lieber "sinnvoll" aus als DVDs zu horten.
Schlimmer als das finde ich - wie von dir angesprochen - das Handy drumrum wofür die Kiddies so unglaublich viel ausgeben. Ich fürchte dabei aber nicht evtl. Konsequenzen für die hiesige Wirtschaft, sondern die Massenverdummung die dieser Luxuswahn mit sich bringt. War das die Quintessenz deiner Aussage? Irgendwie schon, oder?

Grüße

Sacknase
06. Juli 2005, 17:42
Original geschrieben von aMrio

ka wo du lebst, aber in meinem deutschland zahle ich beim italiener keine 16%.


Wikipedia
Gaststättenumsätze, bei denen die Ware an Ort und Stelle verzehrt wird, sind keine Lieferungen, sondern gelten als sonstige Leistungen und unterliegen daher immer einer Umsatzsteuer von 16 %. Aus diesem Grund wird man zum Beispiel in Fastfood-Restaurants mit Sitzgelegenheiten gefragt, ob man das Essen "Zum Mitnehmen" oder nicht bestellt, weil dann bei gleichem Bruttopreis jeweils unterschiedliche Steuersätze anwendbar sind. Der Nettopreis und der Steueranteil ergeben sich auch aus der Rechnung.




wenn Du willst kannste gerne mal im Finanzamt anrufen und Fragen wie es da aussieht, die werden Dir das gleiche sagen. Ich hab Dir den Gefallen schon getan, da meine Freundin Finanzbeamtin im Gehobenen Dienst ist.




Btw: hier nachzulesen solltest du kein Telefon haben
http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrwertsteuer


Kain, die MWST muss immer auf der Rechnung erscheinen. Siehe Mc Donalds Rechnung! (bestes beispiel)

Devotika
06. Juli 2005, 17:45
Ich ernenne Kain, Xantos und Sacknase hiermit zu den drei BW.de-Wirtschaftsweisen. Ihre Kompetenz in ihrem Fach ist einfach unübertroffen.

aMrio
06. Juli 2005, 17:46
Original geschrieben von TE)Kain

=> Du zahlst sehr wohl deine 16% :P


ok, beim italiener bestelle ich immer nur :-/
und die türken rechnen sicher alles als zum mitnehmen ab :ugly:

Jesus0815
06. Juli 2005, 17:52
Original geschrieben von Devotika
Ich ernenne Kain, Xantos und Sacknase hiermit zu den drei BW.de-Wirtschaftsweisen. Ihre Kompetenz in ihrem Fach ist einfach unübertroffen.

LoL, da musste sogar ich lachen :P

Sacknase
06. Juli 2005, 18:01
Original geschrieben von aMrio


ok, beim italiener bestelle ich immer nur :-/
und die türken rechnen sicher alles als zum mitnehmen ab :ugly:

Was glaubste wieso fast jeder Mc Donalds einen Drive in hat

Laufende Kundschaft, 7%, perfektes Steuerschlupfloch

Entelechy
06. Juli 2005, 18:21
Ich kaufe häufig DVDs von amerikanischen Filmen vom amerikanischen Internetladen Amazon, geb aber fast nie mehr als 12€ pro DVD aus (15€ ist das absolute Maximum). Das mach ich viel lieber als dieses Geld an der Tankstelle auszugeben, wovon 35% an irgendwelche Araber geht und 55% an den Fiskus.

Lutz
06. Juli 2005, 18:33
Original geschrieben von Da_DaVe
Ich kaufe häufig DVDs von amerikanischen Filmen vom amerikanischen Internetladen Amazon, geb aber fast nie mehr als 12€ pro DVD aus (15€ ist das absolute Maximum). Das mach ich viel lieber als dieses Geld an der Tankstelle auszugeben, wovon 35% an irgendwelche Araber geht und 55% an den Fiskus.

Tja, und genau diese Einstellung ist die Krux.

Entelechy
06. Juli 2005, 18:40
DVDs sind ziemlich trivial, wenn du die Zahlen mit z.B. Automobilverkäufen vergleichst. Ich hab ein deutsches Auto, also kann mein Gewissen die nächsten Paar Jahre ruhen, wenn ich mir DVDs hole.

20Rine05
06. Juli 2005, 18:43
Weniger DVDs kaufen = Mehr Arbeitsplätze !?!
Hört sich irgendwie krude an...
Haste das ausm WASG - Wahlkampfprogramm?


:ugly:

Lutz
06. Juli 2005, 18:55
Blödsinn, gerade jeder Wirtschaftspragmatiker - bspw. aus der FDP - wird dir bestätigen, dass unsere Inlandsnachfrage schwächelt.
Da wir kein Geld aus dem Hut zaubern können, fragt sich, was wir mit demjenigen machen, was wir haben.
Und da gehört es durchaus auch zur Aufgabe der Politik, die Kaufkraft in die "richtige" Richtung zu lenken.
Und Belische Position a la "Ist scheissegal, was man kauft" ist ja wohl absurd, ein Urlaub auf Bali für 2k€ bringt grad mal dem Reisebüre was. Ne Massage hingegen ist ne beinahe-100%-Dienstleistung. Dazwischen gibt es viele Graustufen. Und die DVD ist näher an Bali, das Restaurant näher an der Massage.
DVD und Kneipe habe ich gewählt, weil es klassische Beispiele für Freizeitausgaben sind, die Leute in unserem Alter tätigen.
Ich kenne nunmal einige, die sich da 150 DVDs zusammensammeln, und das halte ich ihnen nicht nur als Geldverschwendung ihres Geldes vor, sondern im großen Massstab eben auch Makroökonomisch gesehen für deutlich suboptimal.

Entelechy
06. Juli 2005, 19:07
Ich hab locker 100 DVDs. Das sind bei 10€ pro DVD gerade Mal 1000€, die ich in meinem Leben für DVDs ausgegeben habe. Bei meinem Auto hat die Anschaffung alleine das 9 Fache gekostet, obwohl ich sehr viele DVDs habe und ein "relativ" billiges Auto.
Wenn ich vergleiche aus meiner Umgebung hole, Auto(letzten 6 Jahre - NUR ANSCHAFFUNG!) - DVDs, sind DVDs absolut lächerlich:
Eltern:25000€- 250€
Onkel:100000€(3 Autos) - 200€
Onkel 2:25000€ - 100€
Onkel 3:15000€ - 200€
Opa:40000€ - 0€

Deshalb wäre eine Diskussion viel Sinnvoller:
"holt euch deutsche Autos!" und nicht "kauft weniger DVDs".

[pG]havok
06. Juli 2005, 19:16
dave hat recht, aber es gibt ja immer wieder geile patrioten die sich hier ne fahne in die sig machen und in auto threats immer toyota und peugeot emphelen ... lol

Grumel
06. Juli 2005, 19:20
Lächerlicher bitte. Mach mit Lafontain den Club der Hobby Volkswirte auf. Oder versuchs mal als Wirtschaftsminister in China.

Sacknase
06. Juli 2005, 19:28
Original geschrieben von Grumel
Lächerlicher bitte. Mach mit Lafontain den Club der Hobby Volkswirte auf. Oder versuchs mal als Wirtschaftsminister in China.

Dann nenn doch mal ein paar bessere Vorschläge als "nicht hobby volkswirtschaftler"

würde mich mal interessieren, was ihr für vorschläge habt.

Grumel
06. Juli 2005, 19:31
Besser garkein Vorschlag als einen der mehr Schaden als Nutzen bringt.

Lutz
06. Juli 2005, 20:34
Was für einen Vorschlag soll ich denn gemacht haben, der Schaden bringt?
Ich habe niemals vorgeschlagen, irgendetwas davon gesetzlich zu regeln, sondern lediglich konstatiert, dass Ausgaben für den Teil der Unterhaltungsbranche, der DVDs, CDs und Konsolenspiele enthält, suboptimale Ausgaben sind, wenn es um unsere Wirtschaft geht.
Aber schön, dass auch Grumel sich denjenigen anschliesst, die zu dumm sind, zu lesen.

@Dave/Haviii:
Natürlich ist der Automarkt größer, und natürlich ist es "besser", in Deutschland produzierte Autos zu erwerben.
Doch es gibt eben auch Unterschiede zu dem von mir verwendeten Beispiel.
1) Automarken stehen untereinander in Preis- und Qualitätskonkurrenz. Da schneiden anscheinend deutsche Autos nicht bei allen Konsumentenwünschen gut genug ab. Nichtsdestotrotz würde ich auch immer dazu neigen, ein deutsches Fabrikat zu kaufen - ebenso bei anderen Produkten.
2) Die Tatsache, dass es auch andere Dinge gibt, in denen anderes Konsumverhalten förderlich wäre, negiert nicht den Sinn _dieses_ Themas.
3) Die Unterhaltungsbranche wächst sehr stark, so daß eine Tendenz erkennbar ist, daß das nicht sehr stark wachsende Freizeitbudget der Deutschen in derartige Dinge gesteckt wird. Diese Tendenz finde ich halt traurig, da sie sowohl wirtschaftlich suboptimal als auch Schaubild einer Veränderung der Gesellschaft ist - ich bevorzuge volle Biergärten statt Heimkinoabenden in Millionen Dolby-Sorround-Kellern.

Lutz
06. Juli 2005, 20:38
Original geschrieben von Da_DaVe
Da_Dave: 9000€ - 1000€
Eltern: 25000€- 250€
Onkel: 100000€(3 Autos) - 200€
Onkel 2:25000€ - 100€
Onkel 3: 15000€ - 200€
Opa: 40000€ - 0€

Das btw ist sogar ein gutes Beispiel - man sieht zwar, dass der Automobilmarkt wichtiger ist, aber man sieht ebenso schön, dass die jüngeren Generationen anteilsmässig immer mehr für derartigen Konsum ausgeben.

Sacknase
06. Juli 2005, 21:25
Original geschrieben von Grumel
Besser garkein Vorschlag als einen der mehr Schaden als Nutzen bringt.

und wieso bist du der meinung das mein Vorschlag die Bevölkerung ernsthaft anzuhalten only made in Germany zu kaufen nur schaden könnte

Obst, Gemüse, bekommt auch ein Herkunftsstempel.


- früher gab es auch Wirtschaftabkommen gegen den Ostblock. Heute wird mit einem Kommunistischen China Handel getrieben. Sowas wäre zu Zeiten des Kalten kriegs in dem Ausmaße undenkbar gewesen, sogar unter strafe gestellt worden.

Damals war das Prädikat "Made in W.Germany" sogar richtig hervorgehoben. Wenn ich mir heute ein Auto kaufe, weiss ich nicht ob schraube 1 von A-Säule links nun aus China kommt oder aus Tschechien.

Aber ich als Hobby Volkswirtschaftler mach ja mehr Schaden als Binnenkonjunktur mit meinen Vorschlägen.

Nur Du vergisst, früher war es den Leuten nicht scheiss egal das es in China eine Diktatur gegeben hat. Doch heute werden dicke Wirtschaftsverträge mit China abgeschlossen über einen Bau einer Transrapid strecke in Big Chinatown Shanghai.



Irgendwie merkwürdig nicht wahr?

AndersZorn
06. Juli 2005, 22:44
Ich weise darauf hin, dass ich dieses Jahr Urlaub in Deutschland mache. Und zwar im Osten!!! Und nicht zu billig!!!

Darf ich meine 550 DVDs jetzt behalten oder muss ich sie in der nächsten Kneipe verkaufen?
Und wer - von absoluten Ausnahmen abgesehen - 20€ und mehr für eine DVD berappt, ist ein Idiot.

[pG]havok
06. Juli 2005, 23:01
schon mal dran gedacht das nicht jeder auf den euro schauen muss? manchen leuten sind 20€, gelinde gesagt, scheißegal, weil es kein geld ist. jede normale disco kostet bald 10€ eintritt, 1l super+ 1,30€, nen brötchen 0,50€, nen neuer GTI 30k euro und ne kinokarte samstags mit überlänge 12€ und ne schachtel kippen 4€. was sind 20€?
schon mal dran gedachte das laut statistischem bundesamt der durschnittliche deutsche angelstellte 4000€ brutto verdient? was sind 20€ für eine DVD, einen film in super qualität zum immer und immer wieder anschauen.


leute gibts .... *kopfschüttel*

AndersZorn
06. Juli 2005, 23:06
500*20€=10000€
500*10€=5000€

Oha. Umgerechnet in ein durchschnittliches Nettomonatsgehalt enspricht die Differenz ...%, Herr Gauss?
...ist ein Idiot darfst du freilich gerne noch ergänzen mit "oder der hat mehr als genug Geld."

[pG]havok
06. Juli 2005, 23:13
500X20€ gesparrt = nen richtig geiles wochenende im puff

AndersZorn
06. Juli 2005, 23:17
Na siehste.
Und alles was man dafür tun muss, nach DVD-Neuerscheinungen noch ein paar Monate zu warten.

[pG]havok
06. Juli 2005, 23:21
ok klatsch ab und lass dancen


*ui ui dance

shake that ass ~~~~~~~~ui dance*

Beli2
06. Juli 2005, 23:51
Original geschrieben von haviii
schon mal dran gedacht das nicht jeder auf den euro schauen muss? manchen leuten sind 20€, gelinde gesagt, scheißegal, weil es kein geld ist. jede normale disco kostet bald 10€ eintritt, 1l super+ 1,30€, nen brötchen 0,50€, nen neuer GTI 30k euro und ne kinokarte samstags mit überlänge 12€ und ne schachtel kippen 4€. was sind 20€?
schon mal dran gedachte das laut statistischem bundesamt der durschnittliche deutsche angelstellte 4000€ brutto verdient? was sind 20€ für eine DVD, einen film in super qualität zum immer und immer wieder anschauen.


leute gibts .... *kopfschüttel*

Dir ist schon klar, dass Angestellte nicht mit der erwerbstätigen Bevölkerung gleichzusetzten sind? Diesen sind nämlich noch die Arbeiter hinzuzufügien und insgesamt liegt das durchschnittliche Bruttogehalt knapp unter 2000 Euro. Außerdem wird gerade das durchschnittliche Einkommen der Angestellten durch Ausreisser um einiges verzerrt (siehe Angestellter Ackermann).

Grumel
07. Juli 2005, 00:15
Deutschland hat abgesehn von einigen Jahren nach der Wiedervereinigung seit Jahrzehnten Leistungsbilanzüberschüße.
Also was wollt ihr damit erreichen, dass wir noch mehr Überschuß Produzieren ?

Wenn man sein Haus jedes Jahr abreisst und neu Aufbaut erhöht man auch das BIP und schafft Arbeitsplätze. Ähnlich ist das wenn man sich besäuft statt ne DVD zu gucken obwohl einem letzteres mehr Spaß macht. Man hat zwar den Leistungsbilanzüberschuß erhöht und für mehr Beschäftigung in Deutschland gesorgt, für einen höheren Lebensstandard allerdings nicht.

Außerdem ist der ausländische Wertschöpfungsanteil sicher viel zu hoch gegriffen mit 90%. Daher wäre der Binnenkonsumanstoß, wenn er denn irgendwas nützen würde eh gegeben. Im übrigen, konsumieren Jugendliche durchaus mehr als sich jeder Angebotsorientierte Volkswirt wünschen kann. Die hohen Sparquoten sind doch bei den etwas älteren anzutreffen.


Diese Überlegung, einem Land gehe es am besten wenn es viel mehr importiert als exportiert ist einfach schwachsinnig. Darum wird sie heute auch nur mehr von menschenverachtenden Regimen wie China konsequent verfolgt in denen der Einzelne und seine Lebensstandard nichts, die vordergründige Macht des Staates dagegen alles wert ist.

Abgesehen davon ist es irgendwie absurd wie gebetsmühlenartig manche Leute immer mit den Segnungen der Konjunturpolitik für unser Land kommen. Ob wir nun dvds Konsumieren oder Wein Bier und Pizza oder auch garnix, das Problem bleibt. Denn wir haben jetzt seit über 30 Jahren steigende Arbeitslosenzahlen.

Da hat also Konjunturpolitik sicher keine bemerkenswert positive Wirkung mehr. Zumindest wäre diese über 30 jährige Depressionsphase die wir mit Konsumwut- selbstverständlich nur auf Deutsche Produkte beseitigen sollen, die erste dieser Länge . ( Bitte auch darauf achten, dass möglichst wenig ausländischte Zulieferteile verwendet werden- ich empfehle Flugzeugtriebwerke von MTU, ausserdem sollte man auf keinen Fall bei einem Türken essen, da die Gefahr groß ist, dass er unser Land mit hohen Auslandsüberweisungen an seine Familie Schädigt )

aMrio
07. Juli 2005, 00:53
Original geschrieben von Grumel

Diese Überlegung, einem Land gehe es am besten wenn es viel mehr importiert als exportiert ist einfach schwachsinnig. Darum wird sie heute auch nur mehr von menschenverachtenden Regimen wie China konsequent verfolgt

einer von uns beiden ist wohl dumm :stupid:
ich hoffe mal daß du nur aus versehen die beiden wörter verwechselt hast. falls ja: deutschland exportiert viel mehr als es importiert und es geht uns trotzdem so richtig scheisse. was nun?
falls nein: du hast 0 plan von china und redest trotzdem drüber, was nun?

Grumel
07. Juli 2005, 01:26
Wow du hast einen Wortdreher gefunden. Guter Grund mich blöd anzulabern. Wenn du nen Text nicht verstehen willst oder kannst sondern nur danach suchst las es einfach.

aMrio
07. Juli 2005, 10:13
ich gab dir extra eine alternative falls es tatsächlich ein verdreher war, aber darauf bist du leider nicht eingegangen. lesen bildet!

Cutthroat1
07. Juli 2005, 13:49
nur mal so zur info: die usa haben ein handelsbilanzdefizit, d.h. sie importieren mehr als sie exportieren. so weit sind wir hier noch lange nicht...

die amis sind nicht definitvi nicht unser untergang, und die meisten dvds kommen von ihnen. wir verkaufen mehr nach amerika als wir bekommen glaube ich sogar, bin mir da aber nicht ganz sicher.

ich sehe china als problem. die exportieren wie die blöden, haben ber kaum die kaufkraft, unser zeug zu kaufen. da könnte man schon eher ansetzen.

Lutz
07. Juli 2005, 14:07
Die USA sind auch das einzige Land der Welt, welches sich ein derartiges Leistungsbilanzdefizit leisten kann, da sie quasi die alleinige Lizenz zum Gelddrucken haben - mit ihr kann man sich daher nicht vergleichen.

China stützt diese Gelddrucklizenz ja auch noch aus eigenen Exportinteressen - deine Pauschalkritik an China ist aber auch übertrieben, da die Kaufkraft ja gerade deutlich wächst, und China auch ein superwichtiger Absatzmarkt ist und wird.

@Grumel:
Ich rede von einem theoretischen Szenario, in welchem die Leute ihre Milliardenschweren Freizeitbudgets umlenken würden. Konjunktiv, u know?
In diesem Fall aber wäre ein deutlich positiver Effekt auf unsere Wirtschaft zu bemerken, ebenso, wenn der Tourismus auf einen Schlag ausschliesslich innerdeutsch wäre.
Mit dem Hinweis auf irgendwelche fehlgeschlagenen Konjunkturmassnahmen diese simple Logik abzulehnen, ist einfach nur billig.

RRA^StArFiRe
07. Juli 2005, 15:47
kennt ihr wen, der sich dvds kauft?!
ich leih mir die aus der videothek aus, einmal guggen reicht doch dicke, vorausgesetzt man hat kein alzheimer x_X

enOr
07. Juli 2005, 16:08
hm hab auch so 80-90 dvd zuhause rumstehen. :8[:

Entelechy
07. Juli 2005, 19:15
Original geschrieben von Starfire
kennt ihr wen, der sich dvds kauft?!
ich leih mir die aus der videothek aus, einmal guggen reicht doch dicke, vorausgesetzt man hat kein alzheimer x_X

:rofl:
Es reicht, wenn du nur schlechte Filme schaust oder dich nur interessiert, ob James Bond am Ende doch das "Bond Girl" bekommt. Warscheinlich liest du auch Bücher nur sparodisch und überfliegend um am Ende zu Wissen, was mit dem Protagonisten passiert. Ich schau sehr gute DVDs häufig mehr als 8 Mal, da man sogar beim 9ten Mal noch etwas neues vom Schauspielerischen und Kameraführung etc. mitbekommt.

Lutz
07. Juli 2005, 20:18
Dass du daran Spass hast, sei dir ja gegönnt; anderen den lediglich einmaligen Konsum eines Films vorzuwerfen, dass sie implizit unkultiviert seien, ist ziemlich lächerlich.
Ich finde die allermeisten Filme einfach ziemlich langweilig, wenn ich sie schon gesehen habe, da ich mich an 95% der Handlung gut erinnere.

sTyLe
07. Juli 2005, 20:29
Ja, find ich jetzt auch etwas daneben.
90% aller Filme schaut man eben höchstens einmal, weil sie so schlecht sind.
Ich kauf mir auch nur absolute Lieblingsfilme.

KA wieso du so abgehst, Dave.

Entelechy
07. Juli 2005, 20:49
Ich habe Starfire derart kritisiert, weil nach seiner Auffassung DVDs-kaufen was für seltsame Menschen "kennt ihr wen, der sich dvds kauft?!" mit Alzheimer ist "vorausgesetzt man hat kein alzheimer x_X".


Xantos und Realist, die meisten Filme sind auch ziemlich langeweilig, es werden täglich mehrere tausend Filme produziert, wäre toll, wenn davon alle gut wären, ist aber leider nicht so.
Deshalb muss man die besten auswählen (Empfehlungen von Freunden, Verwandten, bw.de ;), Kritiken), diese kann man dann aber auch mehrere Male schauen, ohne dass sie langeweilig werden. Wegen einer groben Handlung einen Film zu schauen, kann ich zwar verstehen, finde ich nicht sonderlich aufregend, für sowas kann ich Gerichtssendungen auf RTL schauen, bei denen ist nur der Ausgang wichtig.

Lutz
07. Juli 2005, 21:26
"Täglich mehrere tausend Filme" - vielleicht wenn du jeden Hobbyscheiss mitzählst, es geht hier aber um DVDs.
Und es gibt eigentlich keinen Film, der so gut wäre, dass ich nicht warten könnte, bis ich ihn zufällig nochmal sehe, wenn überhaupt.

Entelechy
07. Juli 2005, 21:45
Ja, dabei bin ich von jeder noch so schlechten RTL Soap und jedem Bollywoodfilm ausgegangen.
Ohne Bewertung:
Scheinst dich halt auf einer anderen Eben für Filme zu interessieren wie ich, Filme sind nun eins meiner Hobbies, filme auch selber gerne - schauspieler auch gerne, weshalb ich mir da immer etwas abschauen kann.

BladeFist
07. Juli 2005, 22:48
Alles zerredet.

Cutthroat1
08. Juli 2005, 02:20
jo, xantos hat mit seiner pseudo-ahnung jegliche argumentation unterbunden, auch wenn er sie gut formuliert hat.

NocturntehSex
08. Juli 2005, 04:30
xantos, mit den meisten hier hats einfach keinen sinn :8[: sie verstehen nich, dass das alles nur theorie is....und denken, sie haben schon genug getan und brauchen nun nichts mehr für deutschland zu tun


hallo, es is eine gedankenspielerei, wer dabei so abgehn muss der soll sich bitte direkt verpissen, wenn euch xantos´ gedanken nich passen dann bleibt diesem thread fern, wenn ihr gerne sachlich und vernünftig mitdiskutieren wollt, kommt hier rein und postet


@topic:
ya xantos, klar hast du recht, bloß müsste mans irgendwie hinkriegen dass raubkopieren nich verfolgt werden kann, dann wäre ein schritt getan, teilweise hör ich wirklich leute die angst vor der polizei haben und deshalb nix mehr dlen 8[
und wenn ich mir nu filme runterlade die im kino laufen bzw die grade neu auf dvd erschienen sind (mach ich natürlich nich) und das gesparte geld zugunsten der deutschen wirtschaft ausgebe, sodass das geld im land bleibt, hab ich damit deutschland geholfen :)
also ich find den gedankengang richtig & gut :)

Entelechy
08. Juli 2005, 07:39
Original geschrieben von Nocturn
@topic:
ya xantos, klar hast du recht, bloß müsste mans irgendwie hinkriegen dass raubkopieren nich verfolgt werden kann, dann wäre ein schritt getan, teilweise hör ich wirklich leute die angst vor der polizei haben und deshalb nix mehr dlen 8[
und wenn ich mir nu filme runterlade die im kino laufen bzw die grade neu auf dvd erschienen sind (mach ich natürlich nich) und das gesparte geld zugunsten der deutschen wirtschaft ausgebe, sodass das geld im land bleibt, hab ich damit deutschland geholfen :)
also ich find den gedankengang richtig & gut :)

You are my personal hero.
Heute: Volkswirtschaft in der Sonderschule:
"Lass uns alle Brötchen beim Bäcker klauen, dann haben wir mehr Geld für andere Sachen!".

Cutthroat1
08. Juli 2005, 14:49
nocturn ist sicher jemand, der das so "gesparte" geld bei mc d. wieder ausgibt.

aMrio
08. Juli 2005, 15:27
da_dave geht doch nur so ab weil er tief in sich fühlt, daß das geld welches er für die ganzen filme ausgab und die vielen stunden die er für jeden einzelnen film aufbrauchte zu 90% vergeudet waren.

Entelechy
08. Juli 2005, 15:37
Vielen Dank für deine Fernanalyse. Wenn ich Dinge kaufe, denke ich natürlich nur an unsere Volkswirtschaft und muss jedes Mal weinen, wenn nicht jeder Cent in arischen Händen bleibt.
Das ich DVDs vielleicht aus dem Grund kaufe, weil ich sie gerne ansehe, liegt fernab der Realität von Sonderschul VWL, weshalb ich darauf nicht weiter eingehen möchte.

Sacknase
08. Juli 2005, 15:57
Hmmm nein, also Klauen halte ich auch für schlecht.

ich find es halt irgendwie lollig das auch firmen ins Ausland gehen, leute entlassen und darauf hoffen, das sie noch geld haben deren Produkte zu kaufen... irgendwie schon schwachsinnig der gedanke... aber so läufts.

Lutz
08. Juli 2005, 16:03
Ich klaue mir keine DVDs und brenne mir auch keine.
Jedoch finde ich das Urheberrecht eben nicht mehr gut, so wie es jetzt ist.
Man sollte für ideele Güter bezahlen, wenn man ne schöne Verpackung und so will.
Verkaufen dürfen soll es natürlich nur der Urheber - aber ausm Inet sollte man sich Musik und Filme gratis reproduzieren dürfen.

Entelechy
08. Juli 2005, 16:10
Du weißt, dass in Deutschland das meiste Geld mit Denken und nicht mit Produzieren gemacht wird. Ideen können sehr einfach geklaut werden und ohne Urheberrechte würde keine Firma dieser Welt, Geld in Forschung und Entwicklung investieren, genau eines der Hauptgebiete mit denen Deutschland noch Punkten kann. Wenn diese zerstört würden, wäre es um einiges schlimmer als die 2,5 Milliarden € angeblichem volkswirtschaftlichem Schaden durch DVDs.

aMrio
08. Juli 2005, 16:28
lol:


Original geschrieben von Da_DaVe

Du weißt, dass etwa 75% der Weltölreserven in Islamischen Ländern sind.


Original geschrieben von Da_DaVe
Du weißt, dass in Deutschland das meiste Geld mit Denken und nicht mit Produzieren gemacht wird.

wo hast du argumentieren gelernt? baumschule?

Sacknase
08. Juli 2005, 16:43
Original geschrieben von ~XantoS~
Ich klaue mir keine DVDs und brenne mir auch keine.
Jedoch finde ich das Urheberrecht eben nicht mehr gut, so wie es jetzt ist.
Man sollte für ideele Güter bezahlen, wenn man ne schöne Verpackung und so will.
Verkaufen dürfen soll es natürlich nur der Urheber - aber ausm Inet sollte man sich Musik und Filme gratis reproduzieren dürfen.

Ne Xantos, als das Internet darf keine Zone der Anarchie sein.


aber ich halte diese ideelen Güter einfach zu hoch bewertet.

Eine CD kostet 13-17€ im Laden... eine MP3 vergleichbar das gleiche in einer minderen Qualität. Lass uns nicht drüber streiten ob es nun der fall ist.

Ich sehe das Internet als eine weitere Möglichkeit handel zu treiben, allerdings zu welchem Preis... Das Internet ist soweit ausgereift das eigentlich keine Expansion/weiterentwicklung mehr stattfindet. Telekommunikationsfirmen fangen an von ihrer technik zu profitieren und geben Gewinne an den Kunden nicht weiter.... wie so auch... weil sie kapitalist genug sind und Gewinne wollen...

€: dave, Entwicklung ist dienstleistung für die Produktion... und wird nie zu einem Kapitalschaffenden Gewerbe. Maximal wird eine Gewinn/verlustunrechnung von 0 erreicht. Ich arbeite in der Entwicklung... und weiss das Deutschland seinen "entwicklungsstandort" nicht nutzt.

Wenn wir anfangen mit ideen zu handeln anstatt sie zu "klauen".... wäre das ein fortschritt. Das geschieht teilweise schon mit den Patentrechten.... allerdings setzen sich viele durch die uneinheitliche gesetzesgebung hinweg.

--> Urheberrecht ist beispielsweise sowas ähnliches.

Entelechy
08. Juli 2005, 16:46
Die Fakten stimmen, mein lieber Sonderschüler, amwhatever.

Das ist ja voll uncool und so, weil das eben so ist. Anscheinend ist es mit deinen argumentativen Fähigkeiten nicht so weit her. Ich hoffe du kannst trotz deiner Sonderschulebildung etwas mit dem Spruch: "Wer im Glashaus sitzt..." anfangen.

W13-W.Hawkins
08. Juli 2005, 21:26
Original geschrieben von Da_DaVe
Die Fakten stimmen, mein lieber Sonderschüler, amwhatever.



Das ist ja voll uncool und so, weil das eben so ist. Anscheinend ist es mit deinen argumentativen Fähigkeiten nicht so weit her. Ich hoffe du kannst trotz deiner Sonderschulebildung etwas mit dem Spruch: "Wer im Glashaus sitzt..." anfangen.

Anscheinend ist es mit deinen argumentativen Fähigkeiten nicht so weit her. Ich hoffe du kannst trotz deiner Sonderschulebildung etwas mit dem Spruch: "Wer im Glashaus sitzt..." anfangen.

NocturntehSex
09. Juli 2005, 02:13
Original geschrieben von Da_DaVe


You are my personal hero.
Heute: Volkswirtschaft in der Sonderschule:
"Lass uns alle Brötchen beim Bäcker klauen, dann haben wir mehr Geld für andere Sachen!".

:stupid: dumm? frag ich jetzt wirklich allen ernstes, bist du dumm? oder blind?

das geld was man beim bäcker lässt, bleibt hier in dtl (größtenteils) während das für dvds größtenteils in die usa geht und damit unserer wirtschaft nichts bringt....das sagte xantos oft genug, das sagte ich in meinem post was du zitiert hast....:elefant: mein beileid

Entelechy
09. Juli 2005, 03:41
Original geschrieben von Nocturn
@topic:
ya xantos, klar hast du recht, bloß müsste mans irgendwie hinkriegen dass raubkopieren nich verfolgt werden kann, dann wäre ein schritt getan, teilweise hör ich wirklich leute die angst vor der polizei haben und deshalb nix mehr dlen 8[

Ich beantworte deine Frage mit einer Gegenfrage, bist du wirklich so dumm und glaubst an das, was du geschrieben hast?
Du bist doch der Sajajin-Fan, oder nicht? Hast du dir überlegt, dass die ganzen Werbegelder in den Pausen von Mangasendungen indirekt an die bösen Japaner geht, da die Sender sich die Rechte zu den Mangasendungen kaufen müssen und nicht an arische Produktionsfirmen fließt, die so hochwertige Talkshows und Gerichtssendungen verfilmen?

NocturntehSex
09. Juli 2005, 13:35
Original geschrieben von Da_DaVe

Ich beantworte deine Frage mit einer Gegenfrage, bist du wirklich so dumm und glaubst an das, was du geschrieben hast?
Du bist doch der Sajajin-Fan, oder nicht? Hast du dir überlegt, dass die ganzen Werbegelder in den Pausen von Mangasendungen indirekt an die bösen Japaner geht, da die Sender sich die Rechte zu den Mangasendungen kaufen müssen und nicht an arische Produktionsfirmen fließt, die so hochwertige Talkshows und Gerichtssendungen verfilmen?

joa, ich guck dbz, aber nich im fernsehn, sondern auf meinem pc bzw dvd player (legal natürlich ;) )

außerdem besitze ich kein gerät was irgendwem zeigt was ich gucke, sprich es hat _ÜBERHAUPT_ keinen einfluss auf die werbegelder, weil niemand weiß dass ich dbz gucke, die zuschauerzahlen sind hochgerechnet, ich hab damit also nix zu tun

Cutthroat1
09. Juli 2005, 14:47
klar nocturn. niemand weiß, das du fernsehen guckst. gebühren zahlst du aber, oder?
sagmal, wie kann ein einzelner mensch so unglaublich dumm sein?