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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stoiber - maphack oder doping?



Force8
05. August 2005, 18:26
Was geht denn mit Eddy? Ich seh den grad auf Phoenix, und meiner meinung nach OWNT der die runde. Und zwar argumentativ und charismatisch. Und es ist nicht ein einziges ja-gut-äh gekommen bisher!

Hack? Cheat? APM abuse?

DrOhnE7
05. August 2005, 18:44
sogar der franz is da, sehr fein :D

Force8
05. August 2005, 18:45
Was willst du von mir Nuberle?

Münterfering schwimmt ganz schön...

DrOhnE7
05. August 2005, 18:46
Original geschrieben von Force
Was willst du von mir Nuberle?

Münterfering schwimmt ganz schön... #


es
was mehr eine feststellung, als ein konter auf deinen soitbator 8[

btw: franz meint grad, dass es keine koalition mit der pds/wasg geben wird, na das will ich sehen, wenn es so kommt, wie es die aktuellen umfragen wiedergebenen: CDU/CSu + fdp nimmer die mehrheit.

das glaub ich dann auch nur, wenns dann so weit is.


e: haben frank und otto eigentlich nix zum sagen :x

Force8
05. August 2005, 18:59
Stoiber in die rechte ecke zu stellen find ich lächerlich und grob infantil. Mann kann konservative politik abtörnend finden, aber das geht ja mal garnicht.

gammelgul
05. August 2005, 19:17
Ich hab das gestern schon gesehen und mir viel auch auf dass er ziemlich ownte :ugly:

Xp.ShadoW
05. August 2005, 19:44
stoiber ist wesentlich intelligenter wie ihn die medien gerne zeigen... krassestes beispiel ist zb rtl freitag nacht news die ihn auch nach jahren noch als nazi / hitler etc beschimpfen weil er anders einfach nicht angreifbar ist.

bilder wie das oben gepostete sind einfach nur sehr armselig und dumm... gerade in deutschland sollte man wissen, dass ein solcher vergleich heutzutage einfach nicht mehr angebracht ist.
schlimmer wird das ganze dann höchsens wenn man noch zusätzlich für lafontaine oder gysi partei ergreift. die 2 hatten hohe politische ämter und haben sich aus dieser verantwortung gestohlen... selbst schuld wenn ihr glaubt dass es dieses mal anders laufen könnte...
aber wenn ihr die sed in der regierung haben wollte... bitte sehr nur weiter so... dann hätte ich aber gerne meine ausgaben für den soli zurück...

Teegetraenk
05. August 2005, 19:46
Anfängerglück.


Original geschrieben von ShadoW_2
aber wenn ihr die sed in der regierung haben wollte... bitte sehr nur weiter so... dann hätte ich aber gerne meine ausgaben für den soli zurück...
Das ist ungefähr genauso dumm und niveauvoll, wie das Klischee, dass Stoiber dumm wäre. Dass er nicht reden kann, hat er oft genug bewiesen - hat aber nichts mit seiner Intelligenz zu tun.

0Smacks0
05. August 2005, 20:07
Original geschrieben von PivoUser_R7
Anfängerglück.


Das ist ungefähr genauso dumm und niveauvoll, wie das Klischee, dass Stoiber dumm wäre. Dass er nicht reden kann, hat er oft genug bewiesen - hat aber nichts mit seiner Intelligenz zu tun.

ja, trotzdem sind die in meinen augen abschaum, weil ich sie für gefährlich halte...

HERR 2FICKENDEHUNDE
05. August 2005, 20:10
also ich bin alles andere als konservativ, aber die linke +wasg hat nix in der regierung verloren, dann lieber pro grosse koalition...

Teegetraenk
05. August 2005, 20:29
Linkspartei und SPD wollen gar nicht miteinander koallieren bzw. schließen dies sogar fest aus. Lass dich doch nicht so von der Scwarz/Gelben Panikmache einfangen.

0Smacks0
05. August 2005, 20:31
Original geschrieben von PivoUser_R7
Linkspartei und SPD wollen gar nicht miteinander koallieren bzw. schließen dies sogar fest aus. Lass dich doch nicht so von der Scwarz/Gelben Panikmache einfangen.

ja, aber klar, dass sie das jetzt sagen... Schwarz Geld muss einfach die absolute Mehrheit bekommen...

Teegetraenk
05. August 2005, 20:34
So ein vollkommener Schwachsinn. Wie soll bitte die Forderungen der Linkspartei mit Schröders Reformkurs unter einen hut gebracht werden? Grade wegen der SPD Politik gibts doch erst die Linkspartei. Also das ist echt absolut asbwegig und nicht als konservative Porpaganda.

shaoling
05. August 2005, 20:37
Wie auch immer, eine schwarz-gelbe Regierung mit möglichst starker FDP ist wohl das beste, was bei der Wahl herauskommen kann und dreiviertel der Deutschen wünschen sich eine große Koalition...

Teegetraenk
05. August 2005, 20:43
Schön, dass du deine Meinung dargelegt hast. Könntest du zusätzlich auch noch was zum Thema beisteuern? :rolleyes:

0Smacks0
05. August 2005, 20:44
Original geschrieben von PivoUser_R7
So ein vollkommener Schwachsinn. Wie soll bitte die Forderungen der Linkspartei mit Schröders Reformkurs unter einen hut gebracht werden? Grade wegen der SPD Politik gibts doch erst die Linkspartei. Also das ist echt absolut asbwegig und nicht als konservative Porpaganda.
Tja, aber die Möglichkeit besteht und man hat schon oft gesehen wie sich plötzlich welche einigen können, die vorher zerstritten waren... Obwohl es ein Treppenwitz der Geschichte wäre, wenn Schröder wieder was mit dieser Giftnatter Lafontaine machen würde.

Einer großen Koaliton bin ich gegenüber deswegen abgeneigt, weil ich glaube, dass sie nur die kleinen Parteien stärkt, die großen hingegen (bei unangenehmen Ergebnissen) schwächt. Das könnte meiner Meinung nach die Stabilität gefährden. Aber mich wundert auch immer wieder wieviele Leute eine große Koalition für das "einzig vernünftige" halten.


Original geschrieben von sHaO-LiNg
Wie auch immer, eine schwarz-gelbe Regierung mit möglichst starker FDP ist wohl das beste, was bei der Wahl herauskommen kann und dreiviertel der Deutschen wünschen sich eine große Koalition...

Ja, wobei 7-8% vollkommen ausreichend wären, denke ich. Weniger wäre schlimm, weil das vielleicht als Schwäche interpretiert werden könnte, mehr macht glaube ich nicht soviel aus, solange sich keine gute Alternative für die CDU bildet.

20Rine05
05. August 2005, 20:49
Stoiber = dumm ???

:stupid3:

lol?
soweit ich weiss hat Stoiber beide (bayerische!) juristische Staatsexamina mit gut oder besser bestanden 11!

shaoling
05. August 2005, 20:51
Ja, ich habe das gestern auch gesehen und Münte sah verdammt schlecht aus. Stoiber hat zwischendurch natürlich auch ein bisschen kurz gedachtes Zeug geredet, aber insgesamt die bessere Figur gemacht.
Ich finde es einfach unschön, dass in solchen Runden so oft soviel Zeit damit verschwendet wird, über einfach nachzuprüfene Sachverhalte zu streiten. Da sollte der Moderator viel mehr die Rolle eines Schiedsrichters einnehmen und sich gerade bei kritischen Fragen nicht immer mit irgendwelchen ausweichenden Antworten abspeisen lassen. Die Versuche dagegen sind zwar da, aber vielfach immernoch zu zögerlich. Wenn ich etwa sehe, wie Müntefering sich von Fragen zur Arbeitslosigkeit im Schleudersitz zur Kleinkinderbetreuung durchquatscht, läuft da irgendwas schief.

Xp.ShadoW
05. August 2005, 21:07
die frage ist nur ob viele potentielle fdpwähler sich von der aussicht abschrecken lassen evtl trotz allem in der opposition zu landen und dann schwarz wählen um die union wengistens zwingend in die regierung zu bringne

mamamia
05. August 2005, 23:59
zur konservativen regierung kann ich nur sagen, dass ich bei einem christian wulff / wolfgang gerhardt gespann wenigstens länger überlegt hätte, ob ich sie nicht doch wähle.

aber angela merkel / westerwelle? ne wirklich das kann ich niemanden mit meiner unterstützung antun. westerwelle ist für mich seit der wahl 02 gestorben: guidomobil, bigbrother-besuch und 18%-wahlkampf, das ist wirklich zu viel für mich.

auch inhaltlich kann die cdu meiner meinung nach nicht viel bieten:
sie will die mehrwertsteuer erhöhen um die lohnzusatzkosten zu senken.
arbeit günstiger zu machen (z.b. durch senkung der lohnzusatzkosten) damit z.b. der mittelstand -> handwerker mehr aufträge bekommen, halte ich auch für richtig. wenn die stunde beim handwerker 90 euro kostet, darf sich niemand wundern, dass es soviel schwarzarbeit gibt. ein weiterer positiver aspekt von vergünstiger arbeit wäre internationale wettbewerbsfähigkeit.

nur habe ich überhaupt kein verständnis, dass man mit der mehrwertsteuererhöhung _offenkundig_ die binnenkonjunktur weiter abwürgt. was ist denn deutschlands problem? die internationale wettbewerbsfähigkeit (exportland nr.1) oder unser binnenkonsum?
die binnenkonjunktur muss angekurbelt werden, dann wären schon viele probleme gelöst.
wäre es nicht besser dieses geld für die senkung der lohnzusatzkosten durch eine streichung der subventionen zu erreichen? bsw. durch komplette abschaffung der eigenheimzulage. warum wir uns diesen luxus in solch einer wirtschaftlichen lage leisten, bleibt mir weiterhin schleierhaft.

naja alles in allem fühle ich mich bei der wirtschaftsnahen sozialdemokratie vom rechten flügel der spd (seeheimer kreis, schröder, münte) angesprochen und bin deshalb auch vor ein paar wochen in die spd eingetreten.

ich bleib mal realistisch und weiß, dass die spd nur durch ne große koalition an der macht bleiben kann. die kann man gutheißen oder nicht. jedenfalls besser als cdu fdp. denn deren konzepte soll mir jemand mal plausibel erklären.

Whcttyh
06. August 2005, 02:00
nur habe ich überhaupt kein verständnis, dass man mit der mehrwertsteuererhöhung _offenkundig_ die binnenkonjunktur weiter abwürgt.

und damit handwerkerrechnungen hoeher ausfallen werden.


wäre es nicht besser dieses geld für die senkung der lohnzusatzkosten durch eine streichung der subventionen zu erreichen? bsw. durch komplette abschaffung der eigenheimzulage.

aber fuer den handwerker ist dies doch bestimmt eine wichtige subvention, oder?

mich kann keine partei mit ihren ideen ueberzeugen.

shaoling
06. August 2005, 02:26
Äh mamamia, du machst deine Wahlentscheidung von einem einzigen Punkt des CDU-Parteiprogramms und einigen peinlichen Auftritten des FDP-Vorsitzenden bei der letzten Bundestagswahl abhängig?
In aller Offenheit muss ich dir leider sagen, dass ich das für scheiß dämlich halte. Zudem noch Leute wie Müntefering als wirtschaftsnah zu bezeichnen, ist ja wohl ein schlechter Scherz, oder? Mach dir mal keine Illusionen, Medien-Gerd ist auch nicht mehr der Genosse der Bosse...
Und was hast du bitte konkret an den Konzepten der FDP auszusetzen?

aMrio
06. August 2005, 03:52
also ich würde ja die fdp wählen wenn nicht so ekelhaft penetrant feststehen würde daß sie mit der cdu/csu paktieren wird und sich von denen alles vorschreiben läßt. das wahlprogramm der fdp ist absolut fürn arsch weil sie eh nur ein paar prozent bekommen und sich weiterhin anbiedern werden.

BillyJean2
06. August 2005, 04:24
stoiber labert ohne ende unfug, aber dies konsequent.
dadurch ist er zwar sympathischer, als der großteil der sonstigen konservativen, wählbar aber auf gar keinen fall.

mamamia
06. August 2005, 13:33
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Äh mamamia, du machst deine Wahlentscheidung von einem einzigen Punkt des CDU-Parteiprogramms und einigen peinlichen Auftritten des FDP-Vorsitzenden bei der letzten Bundestagswahl abhängig?
In aller Offenheit muss ich dir leider sagen, dass ich das für scheiß dämlich halte.
ne ich mach meine entscheidungen von vielen faktoren abhängig, dazu gehört u.a. auch personelle faktoren. eine fdp mit dieser führungsperson ist für mich einfach unwählbar.

desweiteren waren das nur genannte beispiele von vielen, die es gibt.
die cdu hat über ein jahr einzig und allein mit schlagwörtern wie "arbeit hat vorfahrt" und "entbürokratisierung" wahlkampf geführt - und was ist letztendlich dabei rausgekommen?
wenn man sich z.b. auf die fahnen schreibt, dass man steuerschlupflöcher schließen will, aber in der opposition ständig solche gesetze blockiert hat, dann ist das für mich nicht mehr verständlich.


Original geschrieben von sHaO-LiNg
Zudem noch Leute wie Müntefering als wirtschaftsnah zu bezeichnen, ist ja wohl ein schlechter Scherz, oder? Mach dir mal keine Illusionen, Medien-Gerd ist auch nicht mehr der Genosse der Bosse...
Und was hast du bitte konkret an den Konzepten der FDP auszusetzen?
mit gerhardt schröder, wolfgang clement und franz müntefering ist die spd so wirtschaftsnah wie noch nie in ihrer geschichte.
willy brandt hat noch in einer wirtschaftlichen stagnation lohnerhöhungen von 15% durchgesetzt.
schröder will wiederholt die körperschaftssteuer für KGs senken, spitzensteuersatz wurde kräftig gesenkt von 50% bei kohl auf 42%.

und wo steuern gespart werden, müssen entweder vorhandene überschüsse geplündert werden, kredite aufgenommen werden und / oder soziale absicherung verringert werden. die beiden letzten punkte sind der fall, von daher darf ich die momentanen führungskräfte der spd durchaus als wirtschaftsnah bezeichnen.

wenn du aber vielleicht mit wirtschaftsnah meinst, dass die spd nicht alle forderungen vom bdi-präsident erfüllt, dann ist sie nicht wirtschaftsnah genug, da geb ich dir recht. aber konnte jemals eine regierung diese forderungen erfüllen? oder sollte sie das überhaupt?

was habe ich konkret am fpd programm auszusetzen:
vieles :D, zum einen die tatsache, dass die fpd eine lobbypartei für gutverdienende angestellte und unternehmer ist, die sich stark am amerikanischen wirtschaftssystem anlehnt.
nur dort, gibt es eine etwas andere definition von sozialer absicherung. ungelernte dürfen da 3-4 jobs bei ner 50-60 stunden woche annehmen um am ende es gerade zu schaffen ihre familie zu ernähren.

die fpd ist eine partei der steuersenkung - jedenfalls nennt sie sich so. aber ganz ehrlich, egal was homo-guido jetzt rumtönt, er wird die mehrwertsteuererhöhung mit der fdp wiedereinmal mittragen.

das programm der fpd hört sich so einfach und unkompliziert an. aber welche staatliche leistungen kann man denn aufrechterhalten, wenn man die BA abschaffen will, jegliche steuerschlupflöcher schließen und die steuersätze erheblich senken will (schlussendlich bezahlt JEDER weniger steuern).
also hat der staat noch weniger steuereinnahmen - wir haben jetzt schon total ruinierte haushalte. wenn man weniger geld einnimmt, kann man entweder kredite aufnehmen oder staatliche maßnahmen bsw. im bereich soziales kürzen. was glaubst du was die fdp machen wird?

es gibt in der fdp eine nicht unbeträchtliche zahl von mitgliedern, die sogar fordert, dass JEDER deutsche bundesbürger, egal ob einfacher arbeiter am existenzminimum oder spitzenmanager mit 20 millionen jahreseinkommen nicht nur nominal, sondern auch REAL die gleichen steuern zahlen sollte.

die forderung die BA komplett abzuschaffen, weil sie im moment ineffektiv und nicht kostengünstig genug arbeitet, ist wohl mal wieder vielen nach dem mund geredet. doch was sind die alternativen der fpd dazu?
sie will vermutlich die BA und die trägergesellschaften privatisieren, also in jeder stadt unternehmern (privatvermittlern) die "betreuung" von arbeitslosen anvertrauen, die menschen vermutlich wie ware behandelt: kostengünstig einkaufen und teuer weiterreichen, um es mal populistisch zu sagen. jeder unternehmer muss nunmal nach profit streben. schau dir doch mal die berufspraxis an von bsw. firmen, die zeitarbeit verschachern. :8[:

bei der gesundheitspolitik will die fdp den übergang der sozialen pflegeversicherung in ein _kapitalgedecktes - pflegeversicherungssystem - sowie private vorsorge für die spätere eigene rente. wem rate mal, nützt diese reform? den armen oder den reichen.

vielleicht hast du mitbekommen wie vor ein paar jahren manager von enron (us-energiekonzern) die gewinne über eine milliarde zu hoch angewiesen haben um die aktie künstlich hoch zu halten. als das rauskam, fiel die aktie ins bodenlose. die manager hatten sich vorher schön ihre bonuszahlungen auszahlen lassen.
die einfachen angestellten von enron jedoch, die z.b. ihre rente _kapitalgedeckt_, privat in enron aktien angelegt hatten, haben ihre rente komplett verloren.
soviel zu den fehlern und risiken von privat privat finanzierter und nicht staatlicher vorsorge.

es gibt x weitere punkte. tatsache ist jedoch, dass die fdp den totalen markt möchte, wie er vielleicht in den usa und neuseeland der fall ist. aber bei solch einer wirtschaftsform bleiben viele menschen auf der strecke - egal wie einfach und gerecht sich das alles immer anhört, die wirklichkeit sieht anders aus.

aMrio
06. August 2005, 13:50
interessante anekdote:
http://www.sueddeutsche.de/,tt5m2/deutschland/artikel/915/57858/

Mackiavelli
06. August 2005, 14:20
Original geschrieben von mamamia
die internationale wettbewerbsfähigkeit (exportland nr.1) oder unser binnenkonsum?



Ob du es glaubst oder nicht, Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit.

Um das jetzt im Detail zu erklären müsste ich zu weit ausholen (und ich glaube ich bekomme das auch nicht alles richtig auf die Reihe...).

Deutschland exportiert viele Güter, hat einen Handelsbilanzüberschuss, aber davon bleibt nicht viel hängen. Denn weil wir nicht wettbewerbsfähig sind, wird bei uns nichts investiert. Ausländische Unternehmen kommen nicht zu uns und die Deutschen verlagern ihr Geld und ihre Produktionsstätten ins Ausland.
Von Geld das als Investition in Deutschland angelegt wird, hat das Land aber das mehrfache, als wenn das Geld als Lohnerhöhung oder Steuersenkung draufgeht, dann kaufen sich ein paar Leute einen Fernseher, ein deutscher Supermarkt hat ein bisschen Umsatz, Sony hat aber die komplette Produktionsschiene (inkl. Arbeitsplätze), ausländische Speditionen verdienen, ...
Bei Investitionen in Deutschland werden aber "Werte geschaffen", Anlagen gebaut, d.h. Deutsche Unternehmen bekommen Aufträge, kaufen Material, stellen Arbeiter ein (die zahlen wiederrum Steuern und Sozialabgaben), wenn die Anlagen stehen verbrauchen sie Energie, Arbeitskräfte, Transportkapazitäten, zahlen Steuern... das Geld hat für uns so gesehen einen viel höheren "Durchlauf"

Das ganze ist jetzt nur aus dem Kopf zusammengeschrieben, um die wirtschaftlichen Vorgänge alle professionell zu erklären, müsste ich noch ne Menge lesen, aber das Ergebniss ist das selbe.

Force8
06. August 2005, 14:30
Naja ich denke über eine Sache müssen wir uns im Klaren sein, Politiker haben von vielen Themen "keine Ahnung". Das heisst sie werden von ihren fachleuten, staatssekretären und expertenkomissionen gebrieft und plappern das dann nach bestem wissen gewissen und am meisten nach politischer opportunität nach.

Im Klartext: Angela Merkel hat nicht mehr Ahnung von Wirtschaft als ein normaler hochinformierter und gebildeter Mensch. Sie ist von Beruf Politikerin, nicht Volks oder Bertiebswirtschaftlerin.

Das bringt mich zu einem weiterem punkt: Volkswirtschaft und Bertriebswirtschaft sind zwei paar stiefel. Die ganen wirschaftsvertreter die in den Talkshows zu sehen sind, argumentieren meist aus bertriebswirtschaftlicher perspektive.

Interessant wäre mal leute aus der wirtschafts wissenschaft in talkshows zu sehen.

Jesus0815
06. August 2005, 14:52
Selbstverständlich ist Stoiber nicht dumm!

Ich mag nur die Politik nicht für die er steht. Gegen seine Person habe ich rein gar nichts - und ihn in die rechte Ecke zu stellen ist wahrlich dämlich!

aMrio
06. August 2005, 15:17
Original geschrieben von Force

Im Klartext: Angela Merkel hat nicht mehr Ahnung von Wirtschaft als ein normaler hochinformierter und gebildeter Mensch. Sie ist von Beruf Politikerin, nicht Volks oder Bertiebswirtschaftlerin.

nun, in dem von mir geposteten link geht es nicht um ihre kompetenzen sondern um vertuschung und lügen. und wer im kleinen lügt wird erst recht bei großen dingen keine wahrheit sagen.

zudem empfinde ich es als unverschämtheit, daß ihre fdj karriere in ihrer offiziellen biografie auf ihrer hp nicht vermerkt ist, jeder andere kleine furz jedoch schon.
bla von wegen gegen ddr und kommunismus eingestellt, mein vater durfte nichtmal studieren weil er in der 6. klasse mal sagte er findet den westen besser und weil er nicht der partei beitreten wollte. und merkel hat es bis zur fdj kreisirgendwasbeisitzerin und einem abgeschlossenen studium geschafft, aber angeblich war sie ja sowas von anti ddr :stupid:

Force8
06. August 2005, 15:27
War keine direkte antwort auf dein posting, nur allgemein. Ein stück weit zum thema "ich würde ja die politik wählen aber ich mag die köpfe ned".

mamamia
06. August 2005, 16:36
Original geschrieben von Force
Naja ich denke über eine Sache müssen wir uns im Klaren sein, Politiker haben von vielen Themen "keine Ahnung". Das heisst sie werden von ihren fachleuten, staatssekretären und expertenkomissionen gebrieft und plappern das dann nach bestem wissen gewissen und am meisten nach politischer opportunität nach.

oder viel schlimmer an vielen aus der neueren generation an politikern:

schule, studium (entweder wohnen bei muttern oder inner WG mit kindergeld + nebenjob, optional bafög) und dann funktionärskarierre in der partei = null praktische erfahrung in der berufswelt

solche leute beschließen dann gesetze für deutschland und wollen menschen die mitten im (berufs-) leben stehen, was von problemen am arbeitsmarkt erklären.

von diesen theoretikern ohne praktische erfahrung gibts einfach viel zu viele im deutschen bundestag - in allen parteien.

mamamia
06. August 2005, 17:13
Original geschrieben von Mackiavelli
...

also zuerst einmal geb ich dir natürlich recht: deutschlands problem ist _auch_ die wettbewerbsfähigkeit. aber für mich ist die binnenkonjunktur im moment entscheidender.

ich denke wir sind uns einig, dass deutschland niemals bei den löhnen mit china, mit den neuen beitrittsländern der eu etc mithalten kann.
wir sind eben ein hochlohnland und werden es auch immer bleiben.

unsere standortschwächen gleichen wir in bereich humankapital (sehr gut ausgebildete facharbeiter), infrastruktur und guter standort in mitteleuropa mit anbindung an die neuen märkte in osteuropa aus. hinzu kommt noch soziale sicherheit und frieden.

wie fördern wir unsere standortvorteile? z.b. mit investitionen im bildungswesen. nur klappt dies leider nicht mit dem bürgerlichen vorschlag studiengebühren einzuführen - diese sind, wenn man sich das mal klar vor augen führt, in _jedem_ fall unsozial, weil dadurch besonders untere einkommensgruppen aus den unis gedrängt werden.

niemand, dem es darum geht möglichst billig nike schuhe oder tshirts zusammenzuschustern, locken in deutschland überhaupt machbare reformen in dieses land.

ich gebe zu: deutschland muss besonders innerhalb der eu und vielleicht noch im vergleich mit nordamerika aufholen: besonders bei den lohnnebenkosten. aber nur gegen diese länder haben wir überhaupt eine möglichkeit im bezug auf löhne annähernd zu bestehen.
nicht umsonst wird der 1. arbeitsmarkt größtenteils in entwicklungs- und schwellenländer verlagert - wir hingegen müssen die dienstleistungsgesellschaft weiter ausbauen.

mit dem patriotischen gewissen kann man leider heute fast niemanden mehr kommen, global playern schon gar nicht.

die lohnnebenkosten müssen also gesenkt werden - nur bin ich der überzeugung, dass dies nicht durch eine mehrwertsteuererhöhung erreicht werden darf, sondern u.a. durch subventionsabbau, auch wenn das vielen schmerzen wird.

denn im endeffekt geht es doch darum, dass die lohnzusatzkosten gesenkt werden (die handwerkerstunde deshalb um einiges billiger wird, um z.b. die schwarzarbeit zu bekämpfen), dennoch die leute real mehr geld in der tasche haben, um endlich mehr konsumieren und investieren zu können. nur wenn man gerade konsumgüter wieder verteuert, wie soll das geschehen?

Antrax4
06. August 2005, 17:35
Merkel ist Diplom-Physikerin. Sie wird Deutschland spalten :cry:

Mackiavelli
06. August 2005, 19:17
Original geschrieben von mamamia

die lohnnebenkosten müssen also gesenkt werden - nur bin ich der überzeugung, dass dies nicht durch eine mehrwertsteuererhöhung erreicht werden darf, sondern u.a. durch subventionsabbau, auch wenn das vielen schmerzen wird.



Na, ich sehe wir haben eigentlich eine sehr ähnliche Meinung.
Ich sehe es genau wie du die hohen Lohnnebenkosten als den Störfaktor Nr 1. der unsere Wettbewerbsfähigkeit untergräbt.
Und das die Union zur (Teil)Finanzierung der Senkung der Lohnnebenkosten die Mehrwerststeuer anheben will, halte ich gelinde gesagt für be... scheiden. Besser wäre es darauf zu verzichten und sich zu trauen einen härteren Sparkrus zu fahren,: Subventionskürzungen/streichungen (wie von dir geschrieben), Rentenansprüche der Beamten kürzen, usw
das trauen sie sich aber nicht.

Mackiavelli
06. August 2005, 20:09
Original geschrieben von mamamia
... fühle ich mich bei der wirtschaftsnahen sozialdemokratie [...](seeheimer kreis, schröder, münte) angesprochen ...

Das habe ich ja jetzt erst gelesen.
Müntefering ist wortwörtlich GIFT für unsere Wirtschaft!
Hast du dir in den letzten Monaten mal die weltfremden, total unverständlichen und wirtschaftsfeindlichen statements von "Münte" angehört?
Wenn ich an seine Äußerungen denke, könnte ich ungelogen vor Wut in den Tisch beißen!
Alleine durch sowas schreckt Deutschland doch jeden Investor ab.
:(

aMrio
07. August 2005, 00:42
ach, kann mir einer der hier anwesenden "ich hab total den durchblick in wirtschaft weil ich xyz studiere und mein prof so wahnsinnig anerkannt ist" user sagen, wieso deutschlands probleme angeblich die zu hohen lohnnebenkosten sind und wir trotzdem exportweltmeister sind? wieso haben wir da angeblich ein problem wenn trotzdem jeder unsere waren haben will? liegen die probleme da nicht vielleicht ganz woanders?
erklärung bitte!

Mackiavelli
07. August 2005, 14:14
amrio, wenn du lesen könntest, hättest du nicht posten müssen: weil bei uns nichts investiert wird.

aMrio
07. August 2005, 14:24
aber offenbar lohnt es sich doch bei uns arbeiter zu beschäftigen, auch trotz der lohnnebenkosten, sonst wären wir ja keine exportweltmeister oder?

Mackiavelli
07. August 2005, 15:33
Jein, in einigen Bereichen sind wir (noch) weltspitze, haben die Infrastruktur, das Know-how usw... davon zehren wir, dummerweise wird diese Art von "Kapital" auf dem sich zur Zeit unser Wohlstand gründet immer weniger, weil es uns nicht gelingt Neuinvestitionen anzuziehen.

Jayy
08. August 2005, 16:11
Ich glaube, das Problem ist, dass der Export kein guter Indikator für Wettbewerbsfähigkeit ist.

Zum einen exportiert Deutschland mehr und hat sogar Amerika überholt bei den Exporten, aber dadurch, dass der Gesamtwelthandel schneller wächst als die deutschen Exporte, sank der Anteil Deutschlands am Welthandel seit den 70er Jahren und tut es heute noch (sogar schneller als in den 70ern und 80ern).

Weiterhin (und dies ist viel wichtiger und wird deine Frage, warum es uns so schlecht geht und warum alle deutschen Ökonomen jammern,besser beantworten können) wurden und werden immer mehr Weltschöpfungsanteile ins (Niedriglohn-) Ausland verlagert, so dass in Deutschland die Einzelteile nur noch zusammengesetzt werden und wiederum ans Ausland verkauft. Nach Außenhin "zählt" dieser Export für Deutschland, aber -wie gesagt - der Hauptteil der Wertschöpfung (sagen wir mal für den VW, der exportiert wurde) wurde in Tschechien oder sonst wo erbracht.

Deshalb kann man die deutschen Exporte keinesfalls als ein Anzeichen für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands betrachen.

Die fehlenden Investitionen, von Mackiavelli erwähnt, sind da viel eher an Anzeichen für die schlechte Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands

mamamia
09. August 2005, 12:02
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/eu/0,2828,365960,00.html

sehr interessanter artikel, wenn auch nur gekürzt im internet.

topinvestoren aus dem ausland - gerade aus dem angelsächsischen raum - haben von deutschland oftmals ein viel besseres bild als wir selber, und loben die seit 3 jahren stattfindenden reformen.

gerade maßnahmen wie arbeitszeitverlängerung ohne lohnausgleich sind das einfachste mittel, um deutschland attraktiver und wettbewerbsfähiger zu machen. ich denke mal sowas würde auch eine mehrheit der deutschen mitmachen.

klar werden sich die gewerkschafts(-funktionäre) dagegen sperren, doch in den letzten jahrzehnten sind deren forderungen auch total überzogen worden. 2003 sperrten sich selbst die eigenen belegschaften im osten gegen die 35 stunden woche.

BigBadWolf
09. August 2005, 13:13
Über viele Forderungen der Gewerkschaften brauchen wir uns wahrscheinlich gar nicht unterhalten. Fakt ist, dass die Gewerkschaftsvertreter ziemlich realitätsfern argumentieren. Wenn man Arbeit verteuert, werden noch mehr Produktionsprozesse ins Ausland verlegt und die Arbeit wird weniger...ein Teufelskreis, der zu noch höherer Arbeitslosigkeit führt.

Am schlimmsten in diesem Zusammenhang ist für mich die andauernde Diskussion über eine leistungsabhängige Bezahlung der Beamten, selbst eines minimalen Anteils des Gehalts, gegen die sich vehement gestellt wird...andere Arbeitnehmer werden 100% leistungsabhängig vergütet. => Der Staat wirtschaftet schlecht. Nicht, dass hier eine Gefahr der Verlagerung ins Ausland besteht, aber (weiss leider nicht mehr, wo ich das vor kurzem gelesen habe) wenn die BA nicht mal 20% der arbeitslosen Akademiker, die wieder Arbeit bekamen, vermittelt hat, dann kann doch irgendwas nicht ganz richtig laufen. Die BA wird immer mehr zu einer Anlaufstelle zum Stellen von Anträgen, anderes kann man kaum noch erwarten. Ich war selbst vor ein paar Tagen dort - ein Trauerspiel. Niemand hat Ahnung von den simpelsten Scheissdingen, niemand, aber wirklich gar keiner, ist verantwortlich, man bekommt niemanden zu fassen. Naja, das nur mal am Rande. Meiner Meinung nach muss vor allem bei Beamten (die ja schon unzählige, absolut ungerechtfertigte Vergünstigungen bekommen) mal ordentlich reformiert werden.

Ich will die Gewerkschaften nicht abschaffen - in einigen Bereichen werden sie noch gebraucht, vor allem in Beratungsfunktionen. Aber ihre derzeitige Stellung ist kontraproduktiv für die deutsche Wirtschaft und sicherlich auch ein Ergebnis der SPD-Jahre (und konkret des linken SPD-Flügels).


Wie der Artikel aus dem ManagerMagazin zeigt, sind wir auf dem richtigen Weg - um der SPD nicht unrecht zu tun. Allerdings sehe ich nicht, dass die SPD in der Lage ist, den begonnenen Weg weiterzugehen, jedenfalls nicht in ihrer jetzigen Verfassung (davon abgesehen, dass sie sowieso nicht führende Regierungspartei bleiben wird). Ich hatte erwartet, dass die Gründung der WASG zunehmend die linken Teile der SPD in sich vereinen und die SPD attraktiver machen würde...ist aber nicht passiert. Stattdessen wird versucht, der Wahlalternative nachzueifern mit hirnlosen Phrasen, die wieder mehr der linken Weltverbesserer an die SPD binden sollen. Man denke an die Heuschrecken-debatte. Eine in ihrer Meinung so schwimmende Partei kann ich nicht ernst nehmen. Dieser Opportunismus führt nämlich dazu, dass falsche Signale an die Unternehmen gesandt werden. Eine Regierung oder Partei, die keine gefestigte Meinung vertritt und bei der die Unternehmen nicht wissen, woran sie sind, ist 10 mal schlimmer als eine minimale Verteuerung.

Planungssicherheit heißt das Stichwort, was ich in Deutschland mit einer weitergehenden SPD-Regierung nicht mehr für gegeben halte. Die Union sollte natürlich auch den Teufel tun und die ganze Agenda2010 kippen wollen. Wird sie allerdings auch sicher nicht tun...

wutvolta
10. August 2005, 03:23
es ist halt so das alle "achtung sozialabbau" schreien, aber nicht daran denken was passiert wenn man das soziale nicht abbaut (nämlich irgendwann ein rapider sozialabbau.
wir sollten alle mal lernen das man auch mal ein schritt zurückmachen muss was sicherheit und soziales angeht, sonst gehen wir gradeaus in eine sackgasse
gewerkschaften sind nur ein teil davon
sicherlich waren sie früher wichtig.
aber sie haben an bedeutung verloren.
nur wollen sie das nicht wissen und stemmen sich deshalb gegen alles was ihre macht bescheidet.
also in dem sinne auch keine gute gewerkschaft mehr (die ja für die arbeitnehmer sein sollte) sondern nur machtgehabe
je größer desto schlimmer.

Teegetraenk
13. August 2005, 14:54
Stoiber ist doch dumm. Hab mich anscheinend geirrt :X

mamamia
13. August 2005, 15:19
naja in der sache mit der linkspartei hat er ja teilweise recht.

nur wie er das wieder verpackt mit seiner arroganten bayrischen selbstzufriedenheit (bayern hat die klügsten bevölkerungsteile, im osten darf die wahl nicht wieder entschieden werden) - zum kotzen dieser hinterwädler.

und merkel wäre gut beraten ihm und der ganzen csu mal das maul zu stopfen. profilierte sozial- und wirtschaftsexperten wie seehofer und merz serviert sie ab und leute wie stoiber oder söder (früher strauß) schießen ständig aus der hüfte.

Noodles
13. August 2005, 15:23
ja, sein letzter auftritt war selbst für nen csu mann mehr als dumm

Dr.Baltar
13. August 2005, 16:24
Stoiber kommt nicht darauf klar, dass er seinen Sieg 2002 verschenkt hat.

Die Linkspartei ist keine Linkspartei wie die APPD oder ein Sammelbecken der ANTIFA Bewegung.

Die Linkspartei wandelt sich zu etwas Neuem, etwas, das es vor einigen Jahren schon einmal gegeben hat, jedoch ohne das idologisch festgefahrene Weltbild. Die Geschichte hat gezeigt, dass nicht die Konservativen wirkliche Veränderungen herbeiführen können, sondern nur die Linken.

Wer jetzt an die SED denkt, hat es leider nicht kapiert :D

Grumel
13. August 2005, 17:22
Ja genau SE ... sorry PD.... sorry Linkspartei wird die Welt verändern.

NuklearNudel
13. August 2005, 17:41
Original geschrieben von PivoUser_R7
Stoiber ist doch dumm. Hab mich anscheinend geirrt :X


http://www.gmx.net/de/themen/nachrichten/deutschland/wahlen/1259822,cc=000000160300012598221xgFiK.html

ouch.......



"Schröder ist wie Metallica"
rofl, der Titel ownt mich irgendwie

http://www.gmx.net/de/themen/nachrichten/deutschland/wahlen/1257902,cc=000000160300012579021QIHXc.html

HERR 2FICKENDEHUNDE
13. August 2005, 17:43
dumm dümmer stoiber.... was ein arschloch.


unterstützt die merkel ja wo er kann. ob er vielleicht doch ein heimliches spd mitglied ist :rofl:

mamamia
13. August 2005, 17:59
es ist schon blanker hohn, dass die erben der SED, die zustände in diesem land, die sie durch über 30 jahre misswirtschaft in der DDR zu verantworten haben, nun öffentlich anprangern und sich als anwalt des kleinen mannes aus ostdeutschland sehen.

die sed bzw. pds bzw. linkspartei (über 90% pds strukturen mit vereinzelten wasg-mitgliedern auf den listen) ist eine partei von alt- und neokommunisten, mauermördern und "ökonomen", die niemals verstehen werden, dass es keine abgeschotteten volkswirtschaften mehr gibt - außer in ländern wie nordkorea.

es ist schon beschämend, dass in ostdeutschland eine nachfolgepartei des ehemaligen DDR-regimes stärkste kraft wird und zusammen mit den neonazis von der npd über 35% (annähernd 40%) der stimmen bekommt.
ist das der dank für über hunderte milliarden euro aufbauhilfe ost und länderfinanzausgleich?

und das mit einem parteiprogramm, das 150 milliarden steuergelder kostet, von denen im programm etwa 70 milliarden gedeckt sind = defizit 80 milliarden euro.

bin ich sozialer als die linkspartei, wenn ich nen mindestlohn von 2000 euro statt deren 1500 euro bzw. ein arbeitslosengeld von 800 euro statt geplanter 450 euro, fordere und nicht es nicht mal schaffe überhaupt die theorie einer steuerreform aufzustellen, die dies alles bezahlen kann?

wie immer noch millionen menschen solchen rattenfängern wie lafontaine folgen können, ist mir schleierhaft. ich kann es nur noch mit dummheit der menschen erklären.
beide sind nachgewiesener maßen zeitlebens ihrer verantwortung davongelaufen:
gysi war in berlin wirtschaftssenator und hat die sozialhilfe um 30% gekürzt.
lafontaine war finanzminister, als er gemerkt hat, dass die spd in der regierungsverantwortung einen wirtschaftsfreundlicheren kurs fahren muss, ist er abgehaun, anstatt in der partei einen gegenpol zu bilden.
charakterlich schwach nenn ich sowas, nichts anderes.

und wer aus protest die sed wählt, sollte sich mal überlegen was er da tut und ob er diesen protest nicht in anderer form vortragen kann, z.b. im linken flügel der spd.

shaoling
13. August 2005, 18:01
Was habt ihr eigentlich alle? Stoiber sagt mehr Wahrheit, als Merkel und Schröder in ihrem gesamten Wahlkampf zusammen. Wenn sich jeder Politiker in Deutschland so gehen ließe, wären wir schon ein bedeutendes Stück weiter.

MordredXiC
13. August 2005, 18:13
Original geschrieben von mamamia

die sed bzw. pds bzw. linkspartei (über 90% pds strukturen mit vereinzelten wasg-mitgliedern auf den listen) ist eine partei von alt- und neokommunisten, mauermördern und "ökonomen", die niemals verstehen werden, dass es keine abgeschotteten volkswirtschaften mehr gibt - außer in ländern wie nordkorea.

es ist schon beschämend, dass in ostdeutschland eine nachfolgepartei des ehemaligen DDR-regimes stärkste kraft wird und zusammen mit den neonazis von der npd über 35% (annähernd 40%) der stimmen bekommt.
ist das der dank für über hunderte milliarden euro aufbauhilfe ost und länderfinanzausgleich?



erster abschnitt: reine dumme polemik
zweiter abschnitt: dann überleg dir mal, warum das vielleicht so ist

Dr.Baltar
13. August 2005, 18:19
1960 waren die Westdeutschen doch auch "entnazifiziert" und die alten Kader haben fleissig in der FDP und CDU mitgemischt. Regt sich da jemand auf?

Alle Entscheider, die in der SED und DDR etwas zu sagen hatten sind entweder tot oder längst in einem Alter angelangt, in dem sie politisch nichts mehr zu melden haben. Die neue Linke ist ein gesamtdeutsches Projekt, es steckt zwar im Westen noch in den Kinderschuhen, aber vom Potenzial her stärker als der Osten. Die Gewichtung wird schon durch Oskar als Zugpferd deutlich, denn er wird nicht von den fiesen Kommunisten missbraucht, sondern weiss ganz genau, dass er und seine engen Mitstreiter die Politik der Partei bestimmen. Das sieht man schon daran, dass die letzten Reste der "ANTIFA"-Truppen wie in der "Diskussion" um die Legalisierung aller Drogen abgewatscht werden und sehr bald gar keinen Platz in der Partei haben.

Ich finde es dennoch lustig, wie jahrzehntelange Stimmungsmache gegen "Links" so tiefe Spuren hinterlassen kann. :top2:

Devotika
13. August 2005, 18:21
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Was habt ihr eigentlich alle? Stoiber sagt mehr Wahrheit, als Merkel und Schröder in ihrem gesamten Wahlkampf zusammen. Wenn sich jeder Politiker in Deutschland so gehen ließe, wären wir schon ein bedeutendes Stück weiter.
#2

Die politische Bildung der Linksparteiwähler beträgt ziemlich gleich Null. Ich wäre auch frustriert, wenn ich eine Wahl verlieren würde, weil solch dumme, engstirnige Wähler die sich nie mit unserer Krise wissenschaftlich auseinandergesetzt haben über die Politik mitbestimmen dürfen. Es kann nicht angehen, dass diese Wählergruppe aus Ostdeutschland uns noch einmal 4 Jahre Stillstand beschert.

Das einzig falsche an Stoibers Aussagen sind die Verallgemeinerungen.

Dr.Baltar
13. August 2005, 18:31
Solche Aussagen passen perfekt in das Bild des konservativen Menschen.

Die Andersdenkenden sind dum und die ganze Welt geht ohne eure Weisheit den Bach runter. Dabei steht ihr für Stillstand und Ungerechtigkeit, wie die Regierung Kohl eindrucksvoll bewiesen hat.

enOr
13. August 2005, 18:54
hey, stillstand unter kohl gab es doch nur wegen der spd und dem bundesratblockierer lafontaine. sonst gäbe es heute die blühenden landschaften!!111^^

Teegetraenk
13. August 2005, 19:00
http://img.stern.de/_content/54/42/544275/Reu500_500.jpg

Armes Deutschland.

shaoling
13. August 2005, 19:20
Original geschrieben von Dr.Baltar
Solche Aussagen passen perfekt in das Bild des konservativen Menschen.

Die Andersdenkenden sind dum und die ganze Welt geht ohne eure Weisheit den Bach runter. Dabei steht ihr für Stillstand und Ungerechtigkeit, wie die Regierung Kohl eindrucksvoll bewiesen hat. Woher willst du wissen, wofür wir politisch stehen? Das ist genauso ein Hirngespinst wie das Potential der neuen Linken.

Pivo, wir wissen es jetzt so langsam.

Teegetraenk
13. August 2005, 22:29
Vielleicht will er ja auch nur verhindern, dass Merkel Kanzlerin wird :ugly: Das wäre dann aber fast genauso dumm. Wie mans dreht und wendet. Der Typ gehört in die Klapse.

Comeondieyoung
14. August 2005, 03:06
Die Vorstellung Linkspartei=SED ist meiner Meinung nach ziemlich veraltet, selbst die führenden Grünen/SPDler(die Konservativen vertreten allerdings nicht diese Meinung) haben schon in TV-Shows gesagt, obwohl es ein starkes Gegenargument zur Linkspartei wäre, das diese Behauptung falsch ist.
Gysi hat zwar die Sozialleistungen um 23%(nicht 30%) gekürzt, jedoch muss man auch sagen das die PDS es in Berlin dennoch geschafft hat z.B. den Obdachlosen einiges an Hilfe zu gewährleisten. Das Lafontaine nur ein Feigling war ist meiner Meinung nach ebenfalls nicht richtig, er war sehr lange in führender Position bei der SPD und musste auch da einige Rückschläge einstecken, schließlich trat er dann als Wirtschaftsminister unter Schröder zurück, da er ansonsten einen alleinigen Kampf gegen den Kanzler hätte führen müssen, nur die Art des Rücktritts sollte man leichtfertig anprangern.
Dennoch stehe ich nicht auf Seiten der Linkspartei, da ich ihr Programm für nicht gut finanziert(auch wenn ich ebenfalls die Zahlen der SPD, 70-80Mio Defizit durch die Linkspartei glaube) und die Partei mir auch ansonsten unseriös erscheint.

Zu Stoiber kann man wohl nur sagen das er seinen Platz an der Spitze der CSU mit allen Mitteln ausnützt und sogar negative Stimmwerte für die CDU in Kauf nimmt um bei den Bayern besser anzukommen.

Force8
14. August 2005, 20:13
Die Ossis sind dumm, macht euch doch nix vor.

(bla bla anwesende ausgeschlossen und natürlich ned alle bla bla)

Die Typen die dort Rechts und Linksaussen wählen NPD und PDS sind einfach keine brauchbaren Staatsbürger. Klingt scheisse, is aber so.

Denkt halt mal nach, der Westen bezahlt die ganze drecks-scheiss-wiedervereinigung, und jetz kommen die Verlierer dieses Wandels, die Leute die einfach pech hatten oder nicht mitgekommen sind und sabotieren die Zukunft dieses landes indem sie mit ihrer nichtvorhandenen politischen bildung die zwei arten von abschaum wählen die uns die scheisse eingebrockt haben.

Erst die Nazis, und dann die SED.


Das ist keine schuldzuweisung, aber es ist doch einfach pervers das allseits annerkannt ist das die Wiedervereinigung uns runterzieht wie die sau, und jetzt wo wir das als Nation einigermassen zaghaft in Angriff nehmen (Agenda 2010), kommen die großmäuler Lafontaine und Gysi und verzählen ernsthaft es ist genug geld für alle da.

Mal abgesehen davon das Schröder ein Pfuscher ist und Merkel keine Ahnung hat, sich hinzustellen und zu sagen "alles was wir tun müssen ist den Reichen ihr geld wegzunehmen" das ist so dumm das es schon wieder funktioniert.

Und Stoiber hat recht, Bayern steht noch relativ gut da.
Merkel als Kanzlerin ist ein Desaster. Eine grosse koalition mit Schröder als Kanzler und Stoiber als Wirschaftsminister klingt erträglich.

Comeondieyoung
14. August 2005, 22:24
Du machst allen Bayern eine Ehre.
Btw will Stoiber laut Spiegel-online Lafontaine im TV-Duell herausfordern, klingt für mich schon einmal höchst interessant, auch wenn man wohl zugestehen muss das Lafontaine mehr von Rhetorik versteht als Stoiber, dennoch wäre ein solches Zusammentreffen deutlich interessanter als das Kanzlerduell, da totale Gegensätze aufeinandertreffen würden. Mal schauen ob daraus etwas wird.

Grumel
14. August 2005, 22:31
Original geschrieben von Comeondieyoung
Du machst allen Bayern eine Ehre.
Btw will Stoiber laut Spiegel-online Lafontaine im TV-Duell herausfordern, klingt für mich schon einmal höchst interessant, auch wenn man wohl zugestehen muss das Lafontaine mehr von Rhetorik versteht als Stoiber, dennoch wäre ein solches Zusammentreffen deutlich interessanter als das Kanzlerduell, da totale Gegensätze aufeinandertreffen würden. Mal schauen ob daraus etwas wird.

LOL ? Erstens ist Stoiber sicher nicht das genaue Gegenteil von Lafontain, das wäre eher Westerwelle. Und zweitens ist es mir unverständlich wie man Lafontain irgendne Komptenz zusprechen kann. Denn ein Oskar Lafontain Lügt einfach, wenn er den mund aufmacht. Was er sagt ist einfach die längste zeit objektiv falsch.
Das sollte man einfach mal bedenken wenn man jemand gute Rethorik zurschreibt. Wenn man Dinge erfindet wie man lust hat, ist "gute" rethorik echt keine Kunst mehr.

Teegetraenk
14. August 2005, 22:38
Was hat Rhetorik mit Inhalt zu tun? Treffen der Deppen oder wie soll man das nennen? Den Schwachsinn von Force braucht man eig. gar nicht zu kommentieren ;)

ViperDK
14. August 2005, 22:49
das wird nen ganzschoenes dilemma. in sachen ostpolitik ist mir ja "Die Partei" (http://www.die-partei.de) am sympathischsten :)
Das dumme am gruen waehlen ist irgendwie, dass man praktisch rot-gruen waehlt und da kann schon allein aufgrund der unionsmehrheit im bundesrat nichts draus werden. am ende waehl ich noch CSU in der hoffnung, dass ne CDU/CSU regierung besser ist als ne rot/gruene regierung die ohnehin keine gesetze durch den bundesrat bekommt.

Grumel
14. August 2005, 22:54
Pivo willst du abstreiten, das gute Rhetorik 100 mal einfacher ist wenn man sich über den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen keine Gedanken macht.

HERR 2FICKENDEHUNDE
14. August 2005, 22:56
Original geschrieben von ViperDK
d in sachen ostpolitik ist mir ja "Die Partei" (http://www.die-partei.de) am sympathischsten :)



:rofl:


die titanic leute sind für sowas immer zu haben, herrlich

Teegetraenk
14. August 2005, 22:59
Original geschrieben von Grumel
Pivo willst du abstreiten, das gute Rhetorik 100 mal einfacher ist wenn man sich über den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen keine Gedanken macht.
Ja. Gedanken macht er sich außerdem sicherlich. Immerhin muss er seine "Fakten" derart präsentieren, dass ihm die Leute glauben ;)

ViperDK
14. August 2005, 23:04
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20432/1.html
irgendwie hat der autor recht

BigBadWolf
15. August 2005, 01:44
Original geschrieben von Devotika
Das einzig falsche an Stoibers Aussagen sind die Verallgemeinerungen. Gut, dass die Äußerungen eine einzige, große Pauschalisierung sind.

@Force: Wer den Mund so voll nimmt, sollte seine intellektuelle Überlegenheit doch bitte auch im Schriftbild zum Ausdruck bringen können. Sorry, dass ich hier mit dass/das und Kommasetzung komme, aber gegen soviel Schwachsinn zu argumentieren - das ist mir echt zu "low".

Force8
15. August 2005, 03:24
Hmm in der Annahme das ich ned richtig rübergekommen bin...

1. natürlich sind ned alle Ossis dumm ABER die typen die PDS/NPD auss irgend einem anederen grund als protest wählen sind völlig gehirnamputiert und gehören wieder hinter ne mauer.


2. "drecks-scheiss-wiedervereinigung"
Damit meine ich die gesamte story, also von krieg bis teilung bis treuhand und begrüssungsgeld.

Die gesammte wiedervereinigung ist einfach für die Nation eine extreme sonderbelastung die echt ned hätte sein müssen, und die uns im europäischen wettbewerb krass runterzieht.

Also nicht das wir uns wiedervereinigt haben ist scheisse, sondern die Wiedervereinigung an sich, die ganzen probleme die damit verbunden sind.

3. Die last liegt ganz allein beim Westen. Es passiert folgendes:
wir benutzen die Wirtschaftskraft des Westen um im osten Wirschaft aufzubauen die dann in konkurrenz zum Westen steht, aber mit unfairen vorteilen (subventionen). Es geht ned anders, und es wird sich eines tages bezahlt machen. Aber wenn du einem Westdeutschen Unternehmer der Leute ausstellen muss weil er mit der Konkurenz aus dem Osten nicht mehr mithalten kann (Lohniveau) erzählst die PDS hätte lösungen und wäre wählbar, dann ist das einfach nur eine unverschämtheit.

4. Gysi / Lafontaine können erzählen was sie wollen, weil sie DEFINITV nicht in die Regierung kommen. Die Typen haben Narrenfreiheit, die werden nix verantworten und müssen nix verantworten. Es grenzt an Volksverhetzung was die abziehen.

5. Bayern is nach wie vor ein schöner fleck zum Leben, und Stoiber steht dem Land vor also kann er sich die Lorberen auch aufsetzen.

Ausserdem denk amal nach WAHLKAMPF in nem Dorf mit Bier, Brezen und Kas im Bierzelt, die Leut wollen was hören!
Ich finds gut ehrlich gesagt. Es hat schon was mit ehrlichkeit zu tun. Besser als die selben leeren Versprechen wie immer...

Atrium
15. August 2005, 03:27
Der große Unterschied zwischen den ost- und westdeutschen Wähler ist ja die bekanntlich deutlich weniger ausgeprägte Parteienbindung in Ostdeutschland. Daß das den Politiker nicht so gelegen kommt, da sie sich da eben nicht auf ihre feste Stammwählerschaft verlassen können, ist natürlich verständlich.

Mich würde mal interessieren, was Stoiber wirklich damit zu erreichen meint. Er verprellt doch damit gerade die besonders wechselwillige Wählerschaft, die da besonders sensible auf Stimmungen reagiert. Und ich gaube auch nicht, daß sich da im Westen Stimmen mit gewinnen lassen, wenn damit begonnen wird, die Bevölkerung gegeneinander aufzuhetzen und auszuspielen. Der richtige Weg zur Konfrontation mit der "Linkspartei/PDS", was er ja damit nach eigener Aussage erreichen will, ist das wohl kaum.

Mir kommt es bald so vor, daß die Unionsparteien wirklich nichts unversucht verlassen, die sicher gewonnene Wahl noch wegzuschenken. Erst die Nominierung von Merkel, dann das Wahlprogramm, bei dem eigentlich nur die Mehrwertsteuer in der Öffentlichkeit ankam und dann die Querschläger aus dem Süden. Ein PR-Desaster nach dem anderen und der Kollege Schröder kann sich ganz in Ruhe zurücklehnen und entspannt den jovialen Staatsmann geben, weil die Unionsparteien im Wahlkampf hauptsächlich mit sich selber beschäftigt sind.

Force8
15. August 2005, 03:39
Seh ich auch so.

Wenn du mich fragst, Stoiber will ned gewinnen. Er spielt auf Unentschieden. Er will keine Kanzlerin Merkel.

Würde die Union die Wahl klar gewinnen, würde sich nach einem Jahr herausstellen das sie auch nichts anders machen können als Rot/Grün, die Probleme würden bleiben.

Wichtig wäre wenn die Parteipolitik mal 4 jahre lang aufhören würde.

BiBaButzemann
15. August 2005, 04:17
wer mit 18 kein kommunist ist, hat kein herz.
wer mit 30 immer noch einer ist, hat kein hirn.

fand das zitat mal passend ;)

esG.n1lyn
15. August 2005, 11:12
Stoiber in die rechte ecke zu stellen find ich lächerlich und grob infantil. Mann kann konservative politik abtörnend finden, aber das geht ja mal garnicht.

i sign that..

aMrio
15. August 2005, 14:40
ich bin gegen ein durchrasstes deutschland
von wem ist das und warum ist es nicht rechts deiner meinung nach?

Devotika
15. August 2005, 15:59
Er weiß einfach, dass Masseneinwanderung nur Probleme verursacht und dass die Nationalstaaten mit Grenzen usw. nicht einfach aus Spaß existieren, sondern weil ganz bewusst Bevölkerungsgruppen gerne unter sich leben.

Ja, Amrio was ist daran jetzt rechts realistisch zu sein und ein Minimum an Nicht-Disneyland-Menschenkentniss zu besitzen?


Original geschrieben von Atrium
Der große Unterschied zwischen den ost- und westdeutschen Wähler ist ja die bekanntlich deutlich weniger ausgeprägte Parteienbindung in Ostdeutschland.
PDS/Linkspartei holt im Osten immer die Mehrheit. Wie meinst du das dann, es gäbe dort eine weniger starke Parteienbindung?

Teegetraenk
15. August 2005, 16:20
So ein Schwachsinn Devotika. Guck dir mal die Länderregierungen im Osten an. Weiterhin die Leute die die Linkspartei wählen. Hauptsächlich Rentner und Arbeitslose. Dass diese genauso "lobbyistisch" wählen wie Millionäre im Westen ist wohl absolut natürlich. Für mich sieht das eher nach genau dem selben Wahlverhalten aus, die Ausgangssituationen sind nur unterschiedlich. Aber Denken war ja noch nie deine Stärke.

Devotika
15. August 2005, 18:52
Ich habe Atrium eine Frage gestellt und möchte nicht, dass du uns dazwischenquatscht.

Teegetraenk
15. August 2005, 18:55
Achja genau, als Ossi hab ich ja meine Klappe zu halten, wenns um Politik geht - stimmts? :top2: Du bist so erbärmlich.

Atrium
15. August 2005, 20:43
Original geschrieben von Devotika
PDS/Linkspartei holt im Osten immer die Mehrheit. Wie meinst du das dann, es gäbe dort eine weniger starke Parteienbindung? [/B]
Das stimmt nicht, da scheinst du ein falsches Bild zu haben. Bei allen (ostdeutschen) Volksparteien, also CDU, SPD und PDS hat es in den Landtagswahlen schon wirklich extreme Schwankungen von bis zu 20% gegeben.
Beispiel - Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2002
http://www.stala.sachsen-anhalt.de/lt02/erg/lt.00.ergtab.tab.html
Außerdem hat die CDU mit Bernhard Vogel und Kurt Biedenkopf in Thüringen und Sachsen öfter mal die absolute Mehrheit geholt. Das Ostdeutschland automatisch PDS-Land ist, so wie Bayern CSU-Land, ist völliger Blödsinn. Gerade dort kann man wirklich Stimmen gewinnen oder eben verlieren.

Devotika
15. August 2005, 23:02
Hier geht's aber um die Bundestagswahlen und die sind ein ganz anderer Schuh. Dass im Osten nicht überall die PDS regiert, weiß ich auch. 1998 hatte die PDS in Ostdeutschland 21,6%. Zu den anderen Wahlen habe ich keine Zahlen finden können, aber soweit ich das noch weiß sah es ähnlich aus. Also wird man ja wohl von Parteienbindung sprechen können. Die PDS hat im Osten eine feste Basis.

Beleg doch mal einfach diesen Satz:

Original geschrieben von Atrium
Der große Unterschied zwischen den ost- und westdeutschen Wähler ist ja die bekanntlich deutlich weniger ausgeprägte Parteienbindung in Ostdeutschland.
Das höre ich zum allerersten mal und würde gerne wissen woher du das hast, oder ob du das durch Zahlen auch belegen kannst.

Atrium
15. August 2005, 23:48
PDS bei den Bundestagswahlen in Ostdeutschland_
1990 - 11,1% 1994 - 19,8% 1998 - 21,6% 2002 - 16,9%
Das sind alles andere als Mehrheiten. Aber um die Unterschiede im Wahlverhalten zu betrachten, muß man auch die Landtagswahlen einbeziehen.

Und man schaue sich die Entwicklung der PDS in Ostdeutschland mal an. http://de.wikipedia.org/wiki/PDS
Die Alterstruktur, die Entwicklung der Mitgliederzahlen(bis zur Allianz mit der WASG)

Das Problem mit der PDS besteht im Grunde gar nicht in Ostdeutschland, da würde sich die Partei durch ihre Überalterung mit der Zeit selbst überleben und wahrscheinlich zu einer Randpartei werden. Das Problem liegt in Westdeutschland, daß sich da Leute gefunden haben und mit ihr paktieren und so auch in Westdeutschland wählbar machen.

Die Sache mit der Parteienbinung ist doch eigentlich klar, was soll man da noch belegen ? Parteienbindung bedeutet, daß eine Partei einen festen Wählerstamm hat, bei Wahlen eben nur relativ geringe Schwankungen im Wählerverhalten zu verzeichnen sind. Wenn jedoch hohe Schwankungen stattfinden, ist die Parteienbindung zwangsläufig weniger stark ausgeprägt. Das bedeutet nicht, daß es für alle Wähler gilt. Natürlich haben die Parteien sicherlich auch in Ostdeutschland einen gewissen festen Wählerstamm, aber eben deutlich weniger stark als in Westdeutschland.

greyw0lf
16. August 2005, 03:30
nun hin oder her mit der pds oder der wähl alternative
aber ich finde das man stoiber für seine aussagen respektieren sollte, weil er wirklich der einzige ist der sagt woran er glaubt und wovür er steht...
nicht so wie die ganzen arschkriecher die jetzt sagen wir distanzieren uns von stoibers aussagen und frau merkel "ich will die kanzlerin aller deutschen werden"...

aMrio
16. August 2005, 03:55
stoiber ist ein egoistischer bumskopf.
vorhin bei phoenix sagte der interviewer sinngemäß: "herr stoiber, es ist doch ein fakt daß es besser für merkel und einen wahlsieg der cdu wäre, wenn sie sich bereit erklären würde in ihrem kompetenzteam den wirtschaftsmensch zu machen."
stoiber fing dann an rumzureden von wegen er wäre ja csu chef und hätte zu allen dingen was zu sagen :ugly:

zudem ist es bei diesem thema für die cdu/csu derbst lächerlich, daß merkel einfach niemanden findet dafür, und das in so einer großen partei die angeblich ja so kompetent ist und so :o.

ach, eine andere aussage von stoiber: "ja wir werden denen das vorrechnen und dann machen sie eh was wir wollen". (auf die frage ob es nicht etwas sehr ungünstig wäre daß die fpd gegen die von der cdu geplante mehrwertsteuererhöhung ist) :ugly:

er ist schlau, aber er ist halt auch unglaublich egozentrisch und sowas sollte nicht ein land regieren dürfen.

ach hier noch was aktuelles, grad frisch aus der regenbogenpresse:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,369815,00.html

greyw0lf
16. August 2005, 05:03
auch wenn stoiber kanzler werden würde,
so würde er allein nie über deutschland herrschen...
oder glaubt wirklich einer das mit nem regierungswechsel
alle sozialen geltungsregeln über board geworfen werden und bei uns zustände wie in den usa herrschen würden???

und ausserdem ist der stoiber csu und nicht cdu ist doch klar das immer ein kleiner aber feiner unterschied herrschen wird.

aber dass stiober nicht 100% klar im kopf ist schon klar.
er vertritt halt die konservative ecke