PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ich war dumm (Thc im Urin)



Rackelhahn
08. August 2005, 14:40
Ich will vorne weg sagen das mir meine Schuld voll bewusst ist. Ich würde allerdings gerne wissen mit was ich jetzt rechnen muss.

Vorgeschichte:
Ich war von Do. - So. auf der Nature One und habe von Do. auf Fr.
gekifft, nicht viel, aber ich kiffe sonst so alle Woche kann man sagen.
Auf jedenfall fuhr ich dann auf dem nach Hause weg nachdem wir durch die erste Polizeikontrolle waren richtung Heimat (Frankfurt / Main ) als man Tank zu neige ging entschied ich und mein Kumpel (wir waren 2 Autos) zu nächsten Tanke zu fahren.
Als ich an der Zapfsäule stand und meinen Motor ausmachte stand ein Polizist neben mir und sagte "Fahrzeugkontrolle".

Tja:
Ich sollte auf sone Betonfläche fahren und austeigen.
Anschließend gab ich ihnen meinen Führerschein + Fahrzeugpapiere.
Sie fragten mich daraufhin ob ich Drogen genommen habe oder was getrunken habe.
Ich war ehrlich und sagte das ich von Do. auf Fr. (Uhrzeit unbekannt) einen Joint geraucht habe.
Dann sollte ich einen Urintest machen und es stellte sich dann auch heraus das ich thc im Urin habe.
Dann sagten sie das ich nen Bluttest machen muss um genau zu sehen welche Stoffe ich in mir habe (andere Drogen habe ich noch nie genommen außer alk, nikotin und thc).
Sie fuhren mit mir zu einer Stelle wo ein Arzt war und bei diesem sollte ich dann auf einem Bein mit geschlossenen Augen stehen (bestanden), mit geschlossenen Augen zur Nasenspitze fassen (bestanden), mit geschlossenen Augen beide Finger spitzen berühren (bestanden, ganz knapp verfehlt) dann kontrollierte er meine Augen und Pupillen die ebenfalls in Ordnung waren. Der Arzt sagte dann wegen meines Urintest der thc aufweist muss mir Blut abgenommen werden um genaue Werte und Stoffe festzustellen.Dies geschah dann auch.
Die Polizei sagte mir als ich fragte was auf mich zukommen wird das ich womögliche eine MPU oder wie das heißt machen muss die um die 200-300€ kosten kann.
Zu meiner Verwunderung wurde ich wieder zu meinem Auto gefahren und habe meinen Führerschein + Papiere wiederbekommen.
Auf dem weg sagte die Polizei mir das ich körperlich und geistlich
momentan fit sei zu fahren doch da der Urintest positiv ausgefallen ist dürfte ich jetzt nicht weiterfahren da Personen + Gepäck bei mir im Auto sind.
Hab dann meine Eltern angerufen die haben dann meinen Schlüssel bei der Polizei geholt und sind mit meinem Auto heimgefahren.


Zusammenfassung:
- Ich hatte thc im Urin
- ktionIch habe diese Reastests bestanden
- Es wurde was von Grenzwerten im Blut gesagt und das Säuren gemessen werden, kennt sich da jemand aus?
- Ich hab auf jedenfall thc erte im Blut wie hoch diese sind kann ich nicht wissen. Ich kiffe ab und an mal wobei aus den Werten ja nicht hervorgeht wann ich einen rauche und wann ich danach Auto fahre.
- Ich habe einen Führerschein auf Probe (Ich bin echt so dumm)
- Ich hab noch nie eine OWi oder Straftat im zusammenhang mit dem Straßenverkehr oder sonsigem begangen.


Was ich weiß, was mir passieren kann:
- Wochentliche Drogentests
- Führerscheinsperre egal wie lang = Lappen weg da meiner noch auf Probe ist (glaube das ist dann so, meine dummheit wenn es so ist)
- Das ich meinen Lappen neu machen muss nach einer bestimmten Zeit
- k.A.

Ich wäre euch sehr dankbar über hilfreiche antworten, flames könnt ihr euch sparen da ich schon genug rL-flames von meiner Family bekommen habe.

Wie lang könnte mit der Führerschein gesperrt werden oder wie gehen die generell mit solchen Fällen um?

Thiel
08. August 2005, 14:44
vielleicht erst wenn du 1 jahr lang nachweislich drogenfrei warst :8[: :elefant:

Rackelhahn
08. August 2005, 14:47
Ja das wäre ja eine Führerscheinsperre. Drogentests werde ich so oder so machen müssen denke ich ma, das is auch alles kein Problem.

Nen Jahr bekommt man glaube ich wenn man zugedröhnt ab Steuer saß, das war ja aber nicht mein Fall da ich meinen Lappen zurück bekommen habe und heute wieder Auto fahren darf sofern ich nix rauche (was ich sicherlich nicht mache)

RRA^StArFiRe
08. August 2005, 14:53
wieviel zeit ist denn zwischen dem letzten joint und der kontrolle vergangen?
wieso hastn überhaupt zugegeben dass du gekifft hast?
wenn du keine alkfahne oder sonst irgendwas an dir hast, schleppen die dich nicht zu ner untersuchung.
die lassen dich höchstens blasen und ziehn diese indikatorstreifen rüber.

ahja
08. August 2005, 15:02
Original geschrieben von Starfire
wieviel zeit ist denn zwischen dem letzten joint und der kontrolle vergangen?
wieso hastn überhaupt zugegeben dass du gekifft hast?
wenn du keine alkfahne oder sonst irgendwas an dir hast, schleppen die dich nicht zu ner untersuchung.
die lassen dich höchstens blasen und ziehn diese indikatorstreifen rüber.

Dito, einen THC-Test auf unbegründeten Verdacht machen die eigentlich nicht. Wobei ich auch nicht glaube dass du zur MPU musst, da du ja keinen Rauschzustand mehr hattest. Ich frage nacher mal meinen Fahrlehrer, wäre gut zu wissen :)

Rackelhahn
08. August 2005, 15:11
Ja aber ich denke mal das die nach so einem Techno-extrem-Drug-using Festival die Tests etwas umfangreicher gestalten.

HellAngel
08. August 2005, 15:21
wo wir schon dabei sind, hat jemand ne ahnung wielange man pilze im urin nachweisen kann?

BillyJean2
08. August 2005, 15:32
Original geschrieben von ~HellAngel~
wo wir schon dabei sind, hat jemand ne ahnung wielange man pilze im urin nachweisen kann?

ca 7-10 tage lagern sich rückstände im fettgewebe ab, nen standard urintest findet nichts.

SlinkY
08. August 2005, 15:38
laut den theoriebögen, ich meine mich erinnern zu können, muss man erst 1 jahr drogenfrei sein wie thiel es gesagt hat und ich glaube da spielt es keine rolle ob du zugedröhnt fährst oder nur mit thc im urin der letzten paar tage.
tjo dumm gelaufen... kann dich ja verstehen das du auf der Nature dein spaß haben wolltest aber kannst dir doch auch denken das um so nen festival oft polizei unterwegs ist.
nachschulung is auf jedenfall auch drin.

Gast
08. August 2005, 16:09
hä?

du hast nur was zu befürchten, wenn deine letzte tüte, bevor du ins auto steigst, weniger als 24 stunden lang her ist.

EasyRider
08. August 2005, 16:22
Original geschrieben von mAiLmAn
hä?

du hast nur was zu befürchten, wenn deine letzte tüte, bevor du ins auto steigst, weniger als 24 stunden lang her ist.

#2

hasudrogen
08. August 2005, 16:23
wöchentliche drogentests gibts nich, wenn überhaupt viertel jährlich und das auch nur wenn du denen sagst das du öfters ( also regelmäßig kiffst), wobei egal is ob du sagst einmal pro woche oder einmal im monat.

die beste antwort bei sowas is immer, "war mein erstes mal am we"

zugeben vor paar tagen gekifft zu haben is dumm, fragen nach konsum immer verneinen, auch wenn man mehrmals gefragt wird, einfach cool bleiben.

was auf dich zu kommt sind wahrscheinlich 4 punkte, 1 monat fahrverbot und ne geldstrafe zwischen 250€ und 750€, hängt halt von deinen blutwerten ab. mpu bekommste sicherlich nich, außer hast noch anneres zeug konsumiert.


Original geschrieben von mAiLmAn
hä?

du hast nur was zu befürchten, wenn deine letzte tüte, bevor du ins auto steigst, weniger als 24 stunden lang her ist.

sry aba das is absoluter blödsinn, die aktuellen schnelltests zeigen konsum an der bis zu 10 tage zurück liegt, wenn man in sonem test positiv is kommste auf die wache und bekommst dort nen bluttest. und dann hängst nur noch von den werten und den reststoffen im blut ab.

cidos
08. August 2005, 16:25
Original geschrieben von hYp

Ich war ehrlich und sagte das ich von Do. auf Fr. (Uhrzeit unbekannt) einen Joint geraucht habe.


idiot..

von bundesland zu bundesland wird das unterschiedlich gehandhabt, also ka
aber ich denk ma mpu und erstma führerschein weg
wobei die dich ja noch fahren gelassen haben.
wenn du vorher noch nie erwischt wurdest, was auf einen längeres konsumuster hinweisen würde, hast du wohl nochmal glück gehabt

ich musste erst letzte woche 40€ an paar behinderte zahlen

gl 8[

Rackelhahn
08. August 2005, 16:42
Ja aber das, ob ich Drogen genommen habe, hat mich ja die Polizei gefragt. Die haben auch nix protokolliert oder sonst was.
Die sind ja nur die Laufburschen die das zwischen den Ärzten und Staatsanwaltschaft übermitteln.

Ich habe jetzt von einem Bekannten erfahren der bei der Polizei arbeitet (er hat irgenden Komissar oder sowas gefragt).
Das das Blutbild jetzt ausgewertet wird und dann zur Staatsanwaltschaft geht und diese dann über ein Urteil entscheiden das persöhnlich ausgesprochen wird.
Wir sollten dann da hingehen (bei meinem Kumpel im anderen Auto ist genau dasselbe) und halt sagen das wir daraus gelernt haben und nicht mehr kiffen und uns bereit zu Drogentests erklären. Dann wäre das np sagte er, das schlimmste wäre jede Woche dann noch einen Urintest machen zu müssen.

[buendig]2
08. August 2005, 16:43
tjo, selber schuld, warum konntest du auch nicht dein maul halten? was hast du dir dabei gedacht? " wenn ich die cops jetzt geschickter weise auf einen möglichen straftatbestand aufmerksam mache, werden sie ihn gewiss aus dankbarkeit und respekt vor meiner ehrlichkeit ignorieren?"

ETBrooD
08. August 2005, 17:07
@ buendig
lies nochmal den zweitletzten satz im startpost

@ hyp
halt dich an tempelmagnets rat
"erstes mal" und "bisschen müde geworden, sonst nichts gemerkt"

hasudrogen
08. August 2005, 17:08
Original geschrieben von hYp

Ich habe jetzt von einem Bekannten erfahren der bei der Polizei arbeitet (er hat irgenden Komissar oder sowas gefragt).
Das das Blutbild jetzt ausgewertet wird und dann zur Staatsanwaltschaft geht und diese dann über ein Urteil entscheiden das persöhnlich ausgesprochen wird.
Wir sollten dann da hingehen (bei meinem Kumpel im anderen Auto ist genau dasselbe) und halt sagen das wir daraus gelernt haben und nicht mehr kiffen und uns bereit zu Drogentests erklären. Dann wäre das np sagte er, das schlimmste wäre jede Woche dann noch einen Urintest machen zu müssen.

lol? hab noch nie was davon gehört das ein urteil persönlich ausgesprochen wird, du bekommst per post mitgeteilt wie deine strafe aussieht aba auch net mehr.
na türlich kannste freiwillig auch jeden tag net drogentest machen, aber glaub kaum das die das intressiert, denn für drogentests is weder die staatsanwaltschaft noch die polizei zuständig, das macht die führerscheinstelle, staatsanwalschaft legt nur die strafe fest.

Greg
08. August 2005, 18:17
ich kenn auch die regelung auch nur so dass man innerhalb der letzten 24stunden nicht gekifft haben darf. Bzw wenn sie dich bei ner autobahnkontrolle rausgefischt haben weil du auffällig gefahren bist.

allerdings kenn ich aus meinem bekanntenkreis auch ne andere story: Ein kumpel war im u60 (techno disco) feiern und hatte 2-3xtcs dabei. Kam wie es kommen musste, polizeikontrolle, haben die pillen bei ihm gefunden, angenommen, fertig. Tjo hat sich weiter keine sorgen gemacht, aber paar wochen später kam dann eine aufforderung seinen lappen abzugeben. Und das krasse an der sache ist dass er an dem abend nichtmal mit dem auto unterwegs war. Ende der geschichte war dass er ein halbes jahr warten musste bis er zum pinkeln durfte, danach kam noch ne mpu und erst dann hat er seinen lappen wiederbekommen. Allerdings ist das jetzt schon knapp 5 jahre her und waren wie gesagt xtcs und kein weed...

att
08. August 2005, 18:20
hol dir nen anwalt... wenn er gut ist wird dir warscheinlich gar nichts passieren, da dein drogenkonsum zu lang zurückligt!! wenn noch nicht mal die pupillen ausschalgen und du absolut fitt bist dürfte da auf keinen fall eine so hohe strafe rauskommen...
ein freund von mir wurde total zugekifft angehalten und seine pupillen sind volle kanne ausgeschlagen, trotzdem hat er durch seinen anwalt die strafe auf 3 wochen führerschein und eine geringe geldbuße runter bekommen!!
wollt damit nur sagen das in solchen situationen ein anwalt sehr hilfreich sein kann ;)

*FG*
08. August 2005, 18:25
ist thc im blut nicht monatelang nachweisbar ?
außerdem ist die bestrafung doch von bundesland zu bundesland verschieden,wo war das denn ?

HellAngel
08. August 2005, 20:24
Original geschrieben von *fg*
ist thc im blut nicht monatelang nachweisbar ?
außerdem ist die bestrafung doch von bundesland zu bundesland verschieden,wo war das denn ?
da muss man unterscheiden
um konsum nachzuweisen (sprich pissen gehn) werden die abbauprodukte von THC nachgewiesen, die noch ca 4-8 wochen nach dem letzten konsum vorhanden sind (je nach häufigkeit)
mit blutproben und urinschnelltests weist man aktives THC (das dich also breit in der birne macht) nach

Cheggar
08. August 2005, 21:01
mein Tipp: gib niemals zu, dass du jemals irgendwann irgendwelche illegalen drogen besessen oder konsumiert hast

Picard
08. August 2005, 21:19
auch wenn ich deine ehrlichkeit bewundere, aber hättest nix gesagt wäre wohl überhaupt nix passiert ^^

ViperDK
08. August 2005, 21:27
wenn ich mich recht erinnere hab ich vor nicht allzulanger zeit von einem urteil gelesen, dass harte bestrafung (was fuehrerscheinentzug ist) fuer so einen vorfall, bei dem man bei dir rauschgiftrueckstaende feststellen kann aber diese keinerlei auswirkungen auf deine fahrtuechtigkeit haben, gegen den grundsatz der verhaeltnismaessigkeit verstossen. ich wuerde da definitiv zum anwalt gehen, wenn die deinen schein wollen.

BillyJean2
08. August 2005, 21:55
jep davon hab ich auch gelesen.

btw beruhig dich, es gibt noch wesentlich dümmere menschen..

Was wäre wenn...
ihr , unglaublich besoffen und auf ephedra,ner mini menge pilzen sowie hasch,
in Bayern mal eben fröhlich mit nem Zivilpolizisten ein Pläuschen über eure Affektion zu Psychedelika gehalten hättet.
Dabei hättet ihr auch eure handy nummer rausgerückt und erwähnt, dass es allerlei ethnobotanische Spezialitäten im Internet zu kaufen gibt, was eine große Freude für euch darstellt...
An mehr könntet ihr auch am nächsten morgen nicht mehr erinnern, aber wer weis was ihr noch alles gesagt hab.
Was würdet ihr also nach dieser bizarr anmutenden Episode zugedröhnter Blauäugikeit unternehmen?
mfg

:hammer:

Devotika
08. August 2005, 21:58
Vielleicht haben die Bullen auch Mitleid und du hörst davon nichts mehr.

Apfelbaeumchen
08. August 2005, 22:14
also mich haben sie auf dem rückweg von holland mal kontrolliert, da hab ich auch zugegeben in der nacht davor ganz gut gekifft zu haben. dann haben sie kurz so ein speicheltest gemacht, dann noch einen und mich dann weiter fahren lassen :)

Jesus0815
09. August 2005, 03:43
Dir passiert nichts, absolut rein gar nichts! Du glaubst doch nicht im ernst der Staat verschwendet Steuergelder für so eine Nichtigkeit. Sieh einfach zu das du nicht wieder auffällig wirst - dein Name ist jetzt nämlich "bekannt". Die werden dich also in Zukunft bei Kontrollen genauer nach Drogen kontrollieren. Das wars...

MFG

OnkelHotte
09. August 2005, 10:21
Original geschrieben von hYp
Auf jedenfall fuhr ich dann auf dem nach Hause weg nachdem wir durch die erste Polizeikontrolle waren richtung Heimat (Frankfurt / Main ) als man Tank zu neige ging entschied ich und mein Kumpel (wir waren 2 Autos) zu nächsten Tanke zu fahren.
Als ich an der Zapfsäule stand und meinen Motor ausmachte stand ein Polizist neben mir und sagte "Fahrzeugkontrolle".

Tja:
Ich sollte auf sone Betonfläche fahren und austeigen.
Anschließend gab ich ihnen meinen Führerschein + Fahrzeugpapiere.
Sie fragten mich daraufhin ob ich Drogen genommen habe oder was getrunken habe.
Ich war ehrlich und sagte das ich von Do. auf Fr. (Uhrzeit unbekannt) einen Joint geraucht habe.


ey :doh:

WIE BESCHEUERT kann man eigentlich bitte sein? du hättest ganz einfach zu drogen ein simples von mir aus auch schlecht gelogenes "nein" aus deinem munde hervorbringen müssen und der ganze ärger wäre dir erspart geblieben.:no:

NuklearNudel
09. August 2005, 12:59
Ich hab mich beim Lesen echt vor Schmerzen gewunden.
FUck fuck fuck fcufckcjfkkfkcck
Wie kann man denn bitte so naiv sein!?!?
Wenn man schon illegale Drogen konsumiert, sollte man sich mit dem ABC der Polizei auseinandersetzen!

-sie haben kein Mitleid mit dir!
-ihnen ist jedes Mittel recht um dich zu überführen, inklusive Freundlichkeit und Lügen!
Freundlichkeit zahlt sich bei Polizisten nicht aus!!! Sie haben einige psychologische Standardsätze und wenn du zuviel laberst, kann es leicht passieren, dass du dir auf die Zunge beisst und es zum Verdachtsfall kommt, der ihnen erlaubt dein Auto auf den Kopf zu stellen
-sie kontrollieren nach Festivals grundsätzlich die meisten Straßenrouten und es gibt so gut wie keine freien Straßen nach Hause
-ein simples "nein" hätte dazu geführt, dass sie keinen Verdachtsfall haben und du hättest weiterfahren können
-thc beim Urintest ist im Regelfall nur einen Tag nachweisbar.
Du musst schon regelmäßiger Kiffer sein, oder dein letztes Mal liegt nicht sehr lange zurück


oh man, vermutlich hast du sogar so einen Wisch unterschrieben, wo drauf steht, dass du mit ihrem Vorgehen einverstanden warst.
Bei dem Geständnis hast du ganz schlechte Karten falls es zum Gericht kommt.
Ich weiß nicht wo ich es finden kann, aber es ging doch so ein Schreiben herum wie man sich bei Polizeikontrollen im Verkehr oder bei Hausdurchsuchungen verhalten soll.
Hat das jemand?
Wenn du Pech hast ---> mpu, ein Jahr drogenfrei nachweisen müssen bevor du zum Lappen kommst. Hängt jetzt vom Staatsanwalt ab.

Teegetraenk
09. August 2005, 13:20
Original geschrieben von [buendig]
tjo, selber schuld, warum konntest du auch nicht dein maul halten? was hast du dir dabei gedacht? " wenn ich die cops jetzt geschickter weise auf einen möglichen straftatbestand aufmerksam mache, werden sie ihn gewiss aus dankbarkeit und respekt vor meiner ehrlichkeit ignorieren?"
Der Konsum ist nicht strafbar. Nur Besitz und Handel. Bekifft Auto fahren natürlich auch, aber das ist bei Alkohol genauso °_-
Tatsache ist, dass letztens ein Gericht für den Autofahrer entschieden hat, da, obwohl THC im Blut festgestellt werden konnte, keine Beeinträchtigung seiner Fahrfähigkeit zu dem Zeitpunkt vorlag. Wenn du in der Probezeit bist und es echt auf mehrere hundert Euro+Nachschulung+ Verlängerung der Probezeit oder noch anderen SDachen rauslaufen sollte - geh vor Gericht.

Picard
09. August 2005, 13:28
Original geschrieben von fghhjk

Ich weiß nicht wo ich es finden kann, aber es ging doch so ein Schreiben herum wie man sich bei Polizeikontrollen im Verkehr oder bei Hausdurchsuchungen verhalten soll.
Hat das jemand?

also ich kenn nur das: http://www.hdutch.cobweb.nl/security/hausdurch.htm

BillyJean2
09. August 2005, 13:56
Verhalten in Polizeikontrollen
aus DFWIKI, der freien Wissensdatenbank

Natürlich sollte man Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss besser vermeiden – und zwar nicht primär wegen der Polizei, sondern hauptsächlich wegen der Gefahr die man dadurch für sich und andere Personen darstellt! Selbst wenn es bei einem evtl. Unfall nicht zu einem Personenschaden kommen sollte, kann man mit einer kurzen Fahrt seine finanzielle Zukunft riskieren (Versicherung + Co.)!

Solltest Du trotz der vielen Gegenargumente doch einmal unter Alkohol- oder Drogeneinfluss mit dem Auto fahren, und kommst Du dabei in eine Polizeikontrolle, so hilft Dir hoffentlich in der einen oder anderen Situation diese FAQ.

Ich habe mich ausführlich in das Thema eingearbeitet (wen wundert es, dass Betäubungsmittelfragen mein Schwerpunkt sind..), garantiere aber natürlich trotzdem nicht für Fehlerfreiheit. Davon abgesehen werde ich die Hinweise nach Bedarf von Zeit zu Zeit verändern und erweitern, um den Text auf dem neuesten Stand der Rechtsprechung zu halten. Falls noch ungeklärte Fragen übrig bleiben, lasst es mich wissen. Ich werde sie dann in die nächste Version einbauen.

Allgemeines:

· Generell gilt im Umgang mit der Polizei: Zurückhaltend sein! Keine Panik! Aufgeregtes Verhalten macht Dich erst Recht verdächtig, ganz zu schweigen von unnötiger Aggressivität gegenüber der Polizei (auch wenn man noch so schlechte Erfahrungen gemacht hat). Man sollte also unbedingt versuchen, es so ruhig wie möglich angehen zu lassen. Durch besonnenes Verhalten und freundliches Auftreten sind schon viele weitergeschickt worden (ich selbst auch!), nachdem der Polizist wahrscheinlich schon alles gemerkt hatte und eigentlich alles zu spät war.

· Wenn Du in eine Straßensperre fährst oder von einem Zivilfahrzeug angehalten wirst, wird man Dich zunächst bitten, den Führerschein und die Fahrzeugpapiere vorzuzeigen. Dazu bist Du selbstverständlich verpflichtet. Kann man die Papiere nicht vorzeigen, ist das für die Polizei schon mal ein Grund, genauer hinzuschauen. Wenn der Polizist „keine Lust“ hat, die Personalien per Telefon oder Online abzuklären, darf er den Fahrer mitnehmen und auch ohne richterlichen Beschluss bis zu 12 Stunden festsetzen. Daher bei Fahrten zu „problematischen Uhrzeiten“ (oder in problematischen Zuständen) IMMER die Papiere dabeihaben, so griffbereit wie möglich, damit man nicht erst mit zitternden Händen und unter Maglite-Flutlicht das ganze Portemonnaie durchkämmen muss.

· Sitzt man nicht alleine im Auto, können auch von allen Mitinsassen die Personalausweise kontrolliert werden. Dass dies nicht erlaubt ist, ist ein IRRTUM. Einen Ausweis sollte man - um sich unnötigen Aufwand und etwaige Aufenthalte bei der Polizei zu ersparen - sowieso immer mit sich führen.

· Ab jetzt gilt folgendes: Angaben zur Person MÜSSEN gemacht werden. Angaben zur Sache sollte man AUF KEINEN FALL machen.

· Was den weiteren Ablauf der Kontrolle betrifft, gilt dieser wichtige Tip: Die AKTIVE MITHILFE des Beschuldigten darf NICHT erzwungen werden. Dies hat zur Folge, dass man jede Maßnahme, die ohne eigene Mithilfe nicht durchgeführt werden kann, VERWEIGERN darf. Rechtsgrundlage hierfür ist § 81a StPO, der da lautet: „Eine körperliche Untersuchung des Beschuldigten darf zur Feststellung von Tatsachen angeordnet werden [...]. Zu diesem Zweck sind Entnahmen von Blutproben und andere körperliche Eingriffe [...] OHNE EINWILLIGUNG des Beschuldigten zulässig [...].“ Über dieses Recht auf Verweigerung der Maßnahmen muss Dich der Polizist BELEHREN! Aber Vorsicht: Tut er es nicht, bleiben die so gewonnenen Beweise trotzdem verwertbar. Teilweise ist das deutsche Recht auf den ersten Blick etwas paradox.

· Die Kontrolle von Beifahrern auf Alkohol- oder Drogenkonsum ist RECHTSWIDRIG. Beachte: Antwortet der Beifahrer auf die Frage „Dürfen wir auch Sie mal einem Test unterziehen“ mit JA, wird der Test RECHTMÄßIG – und man kriegt auch als Beifahrer unter Umständen Probleme. Daher: Tests VERWEIGERN! Der Polizist wird nicht den Fehler machen, einen Beifahrer mit zur Blutprobe zu nehmen – es sei denn natürlich, dass der Beifahrer z.B. durch einen Griff ins Lenkrad einen Unfall verursacht hat.

· Beachte die Psychotricks, die Polizisten gerne anwenden. Man hört zum Beispiel oft Sätze wie „Darf ich mir mal Ihre Pupillen anschauen“ oder „Sie sind doch sicher mit einem Alkoholtest einverstanden“. Derartig formulierte Sätze sind grundsätzlich ein Zeichen dafür, dass der Polizist für das, was er vorhat, eine Einwilligung von uns braucht! Und die sollte man ihm auf keinen Fall geben, dadurch werden nämlich auch rechtswidrige Eingriffe RECHTMÄßIG. Außerdem werden so etwaige Beweisverwertungsverbote umgangen.

· Merke Dir einfach folgendes: Du darfst ALLES verweigern, was ohne Deine Mithilfe nicht durchgeführt werden kann. Du darfst sogar die Abgabe einer Blutprobe verweigern (und dies solltest Du auch AUSDRÜCKLICH tun, um evtl. disziplinarische Maßnahmen einleiten zu können!) – Du musst diese dann allerdings DULDEN. Dies ist aber juristisch etwas anderes, als wenn Du Dich mit ihr EINVERSTANDEN erklärst!

Alkohol:

· Dieser Punkt hat die folgende wichtige Auswirkung: Den Atemalkoholtest darf und sollte man UNBEDINGT verweigern – sofern man Alkohol getrunken hat. Der Atemalkoholtest ist einerseits erwiesenermaßen sehr ungenau, er kann zum Beispiel durch Mundsprays beeinflusst werden. Andererseits begründet schon die gemessene Alkoholkonzentration eine eigene Straftat (§ 24a StVG)!

· Es ist allgemein anerkannt, dass das Verweigern des Atemalkoholtests zusammen mit weiteren Anzeichen, wie z.B. Alkoholgeruch, einen Anfangsverdacht begründet. Eine Blutprobe darf danach also angeordnet werden. Wenn Du Alkohol getrunken hast – verweigere den Test TROTZDEM. Zur Blutprobe musst Du danach sowieso. Aber in vielen Fällen ist kein Arzt vor Ort, und man muss Dich erst in die Gerichtsmedizin fahren. Unterschätze nicht den Zeitgewinn! Der bringt Dir unter Umständen die entscheidenden 0,1 Promille weniger – abgesehen davon ist die Messung viel genauer als die auf der Straße.

· Wenn Du KEINEN Alkohol getrunken hast, sondern unter Drogeneinfluss fährst, gilt natürlich etwas anderes. Dann solltest Du dem Test zustimmen. Denn wenn man dann 0,0 pustet und die Frage nach etwaigem Drogenkonsum mit einem souveränen „Drogen nehme ich sowieso nicht“ beantwortet, hat der Polizist sicher schon mal nicht den schlechtesten Eindruck – und lässt einen wahrscheinlich weiterfahren.

· Übrigens ist es für das Zurückerhalten der evtl. entzogenen Fahrerlaubnis äußerst entscheidend, wie das Verhalten in der Kontrolle zum jeweiligen Testergebnis passte. Wenn man also weiß, dass man wirklich jenseits von Gut und Böse ist, und einem der Lappen unter Garantie abgenommen wird, sollte man nicht versuchen, mit aller Gewalt so klar und deutlich wie möglich zu sprechen und sich „normal“ zu verhalten. Unter Umständen gelingt einem dies nämlich, und genau das könnte einem später das Genick brechen. Der GESAMTE Ablauf einer solchen Kontrolle wird dokumentiert. Stellt sich dann später heraus, dass man zwar 2,4 Promille Alkohol im Blut hatte, man aber während der Kontrolle noch klar und deutlich mit den Polizisten über den Sinn solcher Maßnahmen diskutiert hat, spricht dies für eine extreme Trinkgewohnheit, und der Lappen rückt in weite Ferne.

· Lasst Euch also unter keinen Umständen auf noch so nebensächlich erscheinende Gespräche mit den Polizisten ein. Der Polizist ist keiner Deiner Freunde, auch wenn er freundlich rüberkommt. Die Jungs sind GESCHULT, und TESTEN einen in solchen Gesprächen, ohne dass man es merkt.

Drogen:

· Jetzt wird es interessant: Wie bereits festgestellt, darf man alles verweigern, was ohne Mithilfe nicht durchgeführt werden kann. Dies gilt also auch für den Pupillentest! Denn dafür muss man den Polizisten anschauen und das Auge offen halten, also „mithelfen“ im Sinne des Gesetzes.

· Ob dies sinnvoll ist, kann ich nicht beantworten. Es gibt Richter, die das Verweigern des Pupillentests als Anfangsverdacht für Drogenkonsum gelten lassen – eine Blutprobe kann danach also angeordnet werden. Andere Richter haben entschieden, dass noch weitere Umstände hinzutreten müssen, um einen Anfangsverdacht zu begründen. Die Rechtslage ist hier unklar, der BGH hat sich noch nicht geäußert. Ich werde es im Auge behalten, bis es hier neues gibt muss jeder für sich selbst ausmachen, ob er den Pupillentest verweigert oder nicht. Vielleicht ist an dieser Stelle noch ein Bisschen Kooperation angebracht, um die Polizisten „milde zu stimmen“. Ich habe mich dem Pupillentest bisher jedenfalls immer unterzogen, und musste noch nie mit zur Blutprobe, obwohl meine Pupillenreaktionen sicherlich das eine oder andere Mal „fragwürdig“ waren ;)

· Unbedingt verweigern sollte man jede Art von Gleichgewichtstests und „Laufproben“, da man die sogar nüchtern teilweise nicht schafft, das „Nichtbestehen“ dann aber als drogenbedingte Ausfallerscheinung gewertet wird!

· Auch den Urintest und Speicheltests sollte man verweigern. Lass Dich nicht einschüchtern. Der Polizist wird es mit Sprüchen wie „Wenn Sie den Urintest nicht machen, ordnen wir eine Blutprobe an“ versuchen. Das ist natürlich totaler Blödsinn, denn die Blutprobe wird ERST RECHT angeordnet, wenn man in den Becher pinkelt und der Teststreifen bunt leuchtet. Außerdem darf einem die Polizei sowieso keine „Vergünstigungen“ oder dergleichen anbieten. Wenn Du kooperierst, wirst Du dadurch im Endeffekt keine mildere Behandlung erwarten können, egal was der Polizist Dir anbietet.

· Urintests sind inzwischen so preiswert geworden, dass man nicht darauf hoffen sollte, dass es sich bei der Frage nach dem Einverständnis nur um einen Test handelt. Wenn Dich der Polizist fragt, ob Du mit einem Urintest einverstanden bist, so gehe davon aus, dass Du ihn auch gleich wirklich abgeben musst. Natürlich kannst Du das Einverständnis bis zum Schluss zurückziehen – Spielchen spielen ist hier aber sicher nicht angebracht. Besser ist folgendes:

· Verweigere von Anfang an nachdrücklich jegliche Mitwirkung. Dann hat der Polizist nämlich ein Problem. Er muss jetzt zwischen rechtswidrigen Eingriffen und dem, was gerade noch rechtmäßig ist, abwägen. Ich schildere hier kurz eine Situation, in der ich mal war, und in der der Polizist dann zum Glück (für ihn!) „richtig“ entschieden hat: Ich war stocknüchtern (und nach einer längeren Drogenpause!) nachts in Frankfurt unterwegs, wurde angehalten, sollte getestet werden, verweigerte den Urintest. Daraufhin sollte ich mit zur Blutprobe. Ich war stinksauer, weil ich total übermüdet von der Arbeit kam, und wollte die Umstände, die den Anfangsverdacht rechtfertigen, wissen. Außerdem wollte ich den Namen und die Dienstnummer wissen und kündigte im Falle einer Blutprobe eine Dienstaufsichtsbeschwerde und eine Anzeige wegen Körperverletzung an. Daraufhin durfte ich weiterfahren. Souveränes (aber freundliches!) Auftreten schadet nie – die Polizisten nachts auf der Straße rechnen nicht damit, dass man weiß was sie dürfen und was nicht.

· Beachte außerdem die kurzen Nachweiszeiten im Blut! Einiges, was im Blut schon nach wenigen Stunden nicht mehr nachweisbar ist, ist im Urin tage- oder sogar wochenlang zu finden. Ich wiederhole es noch mal: Wenn Du irgendeinen der Schnelltests mitmachst, und dieser ist positiv, musst Du zur Feststellung der genauen Konzentrationen SOWIESO mit zur Blutprobe. Nach einem positiven Schnelltest ist die Blutprobe aber AUF JEDEN FALL rechtmäßig. Verweigert man die Schnelltests, wird es sich der Polizist zweimal überlegen, ob er eine Blutprobe anordnet und sich so evtl. disziplinarischen Maßnahmen aussetzt.

Durchsuchung des Fahrzeugs

· Gemäß § 102 StPO darf die Polizei, wenn man einer Straftat verdächtigt wird, sowohl den Verdächtigen selbst, als auch seine Wohnung, sein Haus und seinen PKW durchsuchen. Zwar braucht sie dafür normalerweise einen richterlichen Beschluss. Dieser ist jedoch bei „Gefahr im Verzug“ nicht notwendig. „Gefahr im Verzug“ bedeutet, dass das Warten auf den richterlichen Beschluss z.B. die Beseitigung der im Auto vermuteten Drogen bedeuten würde. Sitzt man sichtbar abgeschossen im Auto, besteht also der Verdacht des Drogenbesitzes, so darf sowohl das Auto als auch der Fahrer direkt vor Ort durchsucht werden.

· NICHT durchsucht werden dürfen dagegen die Mitinsassen, es sei denn, sie werden selbst wegen Drogenbesitzes verdächtigt. Hier siehst Du, wie wichtig es für Beifahrer ist, Drogentests zu verweigern.

· NICHT durchsucht werden darfst Du und Dein Auto außerdem, wenn sich der Verdacht des Drogenbesitzes nicht begründen lässt, wenn man Dir also z.B. keine Drogenwirkung ansieht. Problematisch ist allerdings, dass unter bestimmten Umständen auch rechtswidrig erlangte Beweismittel vor Gericht verwendet werden dürfen – es ist also immer besser, nichts im Auto zu haben.

Folgen

· Wird Dir Alkoholkonsum über 0,5 Promille oder Drogenkonsum nachgewiesen, so ist dies nach § 24a StVG eine Ordnungswidrigkeit und wird mit 250 – 1500 Euro Geldstrafe, mindestens (!) 1 – 3 Monaten Fahrverbot und 4 Punkten bestraft.

· Hast Du zusätzlich zum nachgewiesenen Alkohol- oder Drogenkonsum Ausfallerscheinungen, z.B. Artikulations- oder Gleichgewichtsstörungen, ist dies nach § 316 StGB eine Straftat und wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe, sofortigem Entzug der Fahrerlaubnis, einer Führerscheinsperre von 6 Monaten bis zu 5 Jahren, 7 Punkten und der Anordnung einer MPU sanktioniert.

· Hast Du zusätzlich einen anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet, warst Du also z.B. in einen Unfall verwickelt, ist dies nach § 315c StGB ebenfalls eine Straftat, der Strafrahmen geht hier dann schon hoch bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe. Vorsicht: Auch bei fremdverschuldeten Unfällen hast Du KEINEN Versicherungsschutz, das Ganze kann also sehr teuer werden.

hasudrogen
09. August 2005, 15:02
sehr geile infos!

hängt halt auch viel von den polizisten ab, ich hab mal nen schnelltest gemacht, der dann auf thc, amphe und koka (hab noch nie koka gezogen) positiv war und trotzdem hamse mich weiterfahren lassen. lag zum größten teil daran das ich meinen letzten konsum vor über einem jahr angegeben hab und auch als sie mich das 5. mal gefragt haben immernoch das selbe gesagt hab und zum anderen daran das der test nich zu 100% genau is, manche deo`s oder hautcrems können auch werte erzeugen.

wichtig is beim fragen beantworten kein dummes zeug zu sagen, lieber erst ma etwas überlegen und auch bei mehrmals der selben frage immer bei der 1. antwort bleiben ;)

Fr33m4N
09. August 2005, 16:45
Hey BillieJean, wo haste das her? Würde gerne "up2date" bleiben und ab und zu mal checken, wann und ob der Kerl das aktualisiert. ;)

NuklearNudel
09. August 2005, 20:36
tjo....
der Text geistert schon seit Äonen durchs inet. Wüsste auch zu gerne wo der ursprünglich herkommt. Aber normalerweise ist da das http://www.drogen-forum.de/ zu empfehlen.

der Text speziell hier:
http://www.drogen-forum.com/wiki/index.php/Verhalten_in_Polizeikontrollen

BillyJean2
09. August 2005, 22:59
Original geschrieben von fghhjk
tjo....
der Text geistert schon seit Äonen durchs inet. Wüsste auch zu gerne wo der ursprünglich herkommt. Aber normalerweise ist da das http://www.drogen-forum.de/ zu empfehlen.

der Text speziell hier:
http://www.drogen-forum.com/wiki/index.php/Verhalten_in_Polizeikontrollen

der text, der im internet kursiert ist ein anderer.
für den da oben gilt: "original text wurde von lilchilla geschrieben und in der df-druginfo veröffentlicht :)"

trung
10. August 2005, 09:17
jo ich bin auch schon mal. als nen freund von mir mich nach hause fahren wollte in so ne kontrolle gekommen. sie haben aber mein kumpel auch nur nach alk kontrolliert und net nach kiffen (zum glück, denn er war ziemlich stoned)..also es war wirklich net hell von dir, selbst auf kiffen zu kommen..-.-

Rackelhahn
10. August 2005, 11:13
Ja das es ich es hätte nicht sagen sollen war echt dumm, das haben mir meine Eltern auch gesagt.
Ich war halt noch nie in so einer Situation. Ich bin jetzt 19 Jahre alt und werde diesen Fehler bestimmt nicht nochma machen.
Man lernt ja schließlich.

Mit 1-3 Monaten Fahrverbot, MPU und Bußgeld wäre ich zufrieden. Ich hab nur Angst das ich am Ende 1 Jahr laufen muss und dann meinen Lappen nochma machen muss.

[CoC]Psychosis
10. August 2005, 13:45
ich sags immer wieder bei solchen themen: ladet euch aus dem netz die polizeiliche Verordnung für Verkehrskontrollen runter. Da stehts wörtlich drinnen: Ihr könnt dem Polizisten sagen, dass ihr 10 Dübel geraucht habt, ein Urintest ist FREIWILLIG! DIe Polizei kann euch nicht zum Pinkeln zwingen. Ein Bluttest hingegen ist NICHT freiwillig, ABER: Einen Bluttest muss man nur dann machen, wenn:
a) thc im urin gefunden wurde
b) die Polizeit begründeten Verdacht hat, dass ihr unter Drogeneinfluss steht (sprich die Tests wie auf einem bein stehen versaut etc.)

Der Polizei sind bezüglich von Drogenkonsum im Straßenverkehr teilweise extrem die Hände gebunden. Man darf sich da bloß nicht verunsichern lassen, sollte kein BTM im Führungszeugnis haben (weil dann dürfen sie dich auch pissen lassen) und keinen zu prallen Eindruck machen und schon kannste weiterfahren..

hasudrogen
10. August 2005, 14:29
Original geschrieben von hYp


Mit 1-3 Monaten Fahrverbot, MPU und Bußgeld wäre ich zufrieden. Ich hab nur Angst das ich am Ende 1 Jahr laufen muss und dann meinen Lappen nochma machen muss.

keine anhung wie du auf so harten strafen kommst, aber mpu bekommst du 100% nicht und ich kenn niemanden der "nur" wegen weed 12 monate führerscheinentzug bekam und da kenn ich einige, mich inbegriffen ;) .

die strafe für bekifft am steuer is bei weitem nich so hard wie besoffen am steuer!

max strafe: 1 monat führerscheinentzug, 4 punkte und ne geldstrafe zwischen 250€ und 750€

Rackelhahn
11. August 2005, 13:36
Ja ich saß ja nicht bekifft am Steuer, ich denke halt nur das meine Werte im Blut diesen standart Wert übersteigen. Sprich, die werden evtl. sehen das ich öfters einen geraucht habe.
Da mach ich mir sorgen das die mich dann als Drogensüchtigen einzustufen der für den Verkehr nicht tragbar ist.
Ich kiffe aber auch seit diesem Vorfall nicht mehr um meine Blut- und Urinwerte runterzuschrauben das ich evtl. beweisen kann das ich draus gelernt habe.


Edit: @ Psychosis
Was meinst du mit BMT im Führungszeugnis?

Also ich bin der Polizei ein unbeschriebenes Blatt, das war das erste mal in meinem Leben das ich überhaupt mit Bullen geredet habe. Deswegen hab ich auch diese Fehler gemacht.

Rackelhahn
11. August 2005, 13:48
Eben habe ich eine "krasse" Geschichte von einem Bekannten erzählt bekommen. (Der Bekannte is der Vater meines Kumpels der dabei war)

Von einem Arbeiter von ihm der Sohn (der bekannte hat ne' Firma),
die kommen aus Bayern.
Wurde Angezeigt das er mit XTC dealt. 2 Tage später ist er in eine Polizeikontrolle gekommen.
Der Junge is nach Protokoll Schlangenlinien von 1,50m Ausschlag gefahren. Urin- und Blutprobe ergab das er akut unter XTC und thc stand. Im Auto fanden sie dann noch 100 weitere Pillen und bei der Hausdurchsuchung 200g Peace.
Der standart thc wert im Blut beträgt 0,1ng/mg,
dieser Junge hatte einen wert von 21,3ng/mg.
Er bekam im Bundesland Bayern (sind ja bekanntlich am strengsten) "nur" 10 Monate Fahrverbot, 500€ an eine Soziale Einrichtung und er musste noch 2-3 Blutbilder machen lassen wo zu sehen ist das seine Werte konstand nach unten wandern.

Also jetzt wo ich das gehört hab mach ich mir irgendwie nicht mehr so viele sorgen.

hasudrogen
11. August 2005, 14:31
ich nehm mal an mit standartwert meinst du den grenzwert, ab dem der test als positiv gilt ;)

btw, wenn die geschichte stimmt dann müsste der typ ja übelst gefickt sein, untersuchungshaft etc

NuklearNudel
11. August 2005, 14:50
Das kann aber auch an gutem Anwalt gelegen haben