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Alt 01. Februar 2012, 13:57   #641
Aquarius
 
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[QUOTE=Clawg;5068967]Wie kann jemand durch Stellen einer Frage verlieren?

Gar net, aber des war nicht seine Aussage.

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Vielleicht sollte ich euch keine Fragen mehr stellen um eure Positionen verstehen zu versuchen sondern einfach mir nur meinen Teil denken.
Vllt solltest du mal meine Fragen verstehen und beantworten und die von Mackia, die dienen dazu, deine Position zu verstehen.

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Meine VERMUTUNG war, dass du anhand der Funktion die Verhaltensweise bestimmst. Weil ich mir dessen nicht sicher sein konnte, habe ich nachgefragt. Eine Frage ist weder eine Unterstellung noch ein Schluss.
Ok, also gibt es KEINE Regel, deiner Meinung nach? Auch nicht "Maximierung von Spaß"?
Dazu schreib ich später nochmal was, hab grad keine Zeit mehr, weil des eher länglich wird.

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
f wäre bei mir einfach aufgetragen, wieviel Spaß jemand in seinem Leben in einerm bestimmten Lebensabschnitt "besitzt".
Und wodurch definiert sich n Lebensabschnitt? Jo richtig, über die Zeit, mit t1 als früherer Zeitpunkt und t2 als späterer. Also sind wir uns doch einig (und dein Beispiel vorhin im Übrigen unbrauchbar mit der Def)

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Die Prämisse war bei mir, dass die Leistung durch Drogen verringert wird, da man während der Drogeneinnahme ja nicht bei Sinnen ist.
Du gehst schon wieder pauschal davon aus, dass alle Drogen die Leistung verringern. Es gibt aber welche, die sie steigern, z.b. Ritalin (wenn nicht als Medikament benutzt).

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Es war eine hypothetische Frage. Damit du nicht mit dem Konkreten durcheinander kommst, eben das ganze nochmal abstrakt:
Wenn vom Körper Stoff X als Botenstoff gebraucht würden, würde der Körper versuchen, Stoff X im Verdauungstrakt vorher aufzuspalten, damit das körpereigene Signalsystem weiterhin noch funktioniert.
Wenn der Körper in seiner Evolutionsgeschichte Stoff X nicht lernen kann, dann wird es auch keine Notwendigkeit geben, ihn zu eliminieren bevor er in das Blut kommt.
Du meinst wohl die Exorphine. http://de.wikipedia.org/wiki/Exorphine Aber die Opioidwirkung schein so schwach zu sein, dass es keinen wesentlichen Einfluss aufs Verhalten hat. Ich spür jedenfalls keinen, wenn ich so Lebensmittel esse und hatte schonmal Tramadol intravenös gekriegt als Schmerzmittel. Des Zeug gibt n krassen Rausch ab :> Ganz im Gegensatz zu Milch und Getreide.

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
s.o.

Unsere Gene, d.h. unser Verdauungssystem ist halt auf eine andere Nahrung optimiert.
Habe doch gar nichts darüber ausgesagt, welche Nahrung dies nun konkret ist. Oo Sondern nur, wieso solche Evolutionsargumente für die Fragestellung "was soll ich essen, um gesund zu bleiben" nicht zielführend sind.

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Wüsste keinen Grund, sich an der Kunst "als socher" zu erfreuen. Freude bringt mir Kunst, wenn ich durch sie meine Werte verinnerlichen kann, aber nicht wegen der Kunst selbst. Würde man sich über Kunst "als solche" erfreuen, würde ich sie in dieselbe Kategorie wie Drogen stellen.
Aus dem Grund werden sowohl häufig Kunst als auch Drogen konsumiert. Was sind denn deine Vorbehalte dem gegenüber, sich z.b. wohlklingende Musik oder schöne Bilder wie z.b. http://www.abload.de/img/773px-caspar_david_frwor4z.jpg anzugucken? Damit geht doch nicht die Motivation verloren, etwas zu leisten, weil dies ne ganz andere Form von Glück ist und beides ist toll.

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Ich meinte damit, dass Drogen die Persönlichkeit und das eigene Wertesystem verändern. Ein von einem jetzigen oder ehemaligen Drogenbenutzer gemaltes Bild mag deshalb für jemanden, der unter Drogen steht oder stand, attraktiver sein. Das ist allerdings nur eine Vermutung und wohl auch nicht nachweisbar.
Rückfrage 1: Meinst du, dies gilt für alle Leute?
Rückfrage 2: Meinst du, dass unabhängig davon, was konkret entstanden ist, nur Leute, die mal Drogen konsumiert haben, Kunst toll finden können, die unter Drogeneinfluss entstanden ist? Unwahrscheinlich, dass des stimmt, weil die Wahrnehmung von irgendwelchen Leuten keinen Zusammenhang zwischen dem Drogenkonsum des Künsters hat. Es gibt auch genug Leute, die sich krasses Zeug ohne Drogeneinfluss ausdenken.

Dass sie die Persönlichkeit ect verändern, stimmt fast immer, hängt aber gewaltig von der Droge ab. Geht von eigentlich nicht (Koffein z.b.) bis ziemlich krass (Crack, Heroin) und hängt auch von der konsumierten Menge und Regelmäßigkeit ab (Alkohol). Insofern ist deine Aussage relativ nutzlos.

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Ich muss nur die Prinzipien der Realität kennen, um zu wissen, dass es schlecht ist.
Mein Verdacht is immer mehr, dass dein Leben relativ gefühlsarm ist. Ist net als Flame, sondern nur als Feststellung gemeint. Oder kennst du zwar diese Gefühle, nur hast n riesengroßen Skrupel, diese auszuleben?

Zitat:
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Alt 01. Februar 2012, 22:56   #642
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Alt 01. Februar 2012, 23:28   #643
Clawg
 
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Zitat:
Zitat von Aquarius Beitrag anzeigen
Vllt solltest du mal meine Fragen verstehen und beantworten und die von Mackia, die dienen dazu, deine Position zu verstehen.
Meine Position ist irrelevant, ich könnte auch der größte Drogenjunkie von Nordköln sein, meine Argumente wären in selber Weise gültig, sie stehen unabhängig von meiner Person.

Zitat:
Und wodurch definiert sich n Lebensabschnitt? Jo richtig, über die Zeit, mit t1 als früherer Zeitpunkt und t2 als späterer. Also sind wir uns doch einig (und dein Beispiel vorhin im Übrigen unbrauchbar mit der Def)
Mir ging es nicht um das Integral, mir ging es um die Funktion über das ein Integral gemacht wird.

Zitat:
Du gehst schon wieder pauschal davon aus, dass alle Drogen die Leistung verringern. Es gibt aber welche, die sie steigern, z.b. Ritalin (wenn nicht als Medikament benutzt).
Punktuell, ja. "Notfalldroge", wie der Kaffee für die Nachtwache im Krieg. Langfristig gesehen steigert Ritalin die Leistung nicht, im Gegenteil.

Zitat:
Du meinst wohl die Exorphine. http://de.wikipedia.org/wiki/Exorphine Aber die Opioidwirkung schein so schwach zu sein, dass es keinen wesentlichen Einfluss aufs Verhalten hat. Ich spür jedenfalls keinen, wenn ich so Lebensmittel esse und hatte schonmal Tramadol intravenös gekriegt als Schmerzmittel. Des Zeug gibt n krassen Rausch ab :> Ganz im Gegensatz zu Milch und Getreide.
Über wieviele Jahrzehnte hast du Tramadol im 8-Stundentakt bekommen? Oh wait.

Ganz davon abgesehen
- ändert sich die Wirkung bei Dauerkonsum
- ist die Wirkung individuell
- ist die Wirkung situationsabhängig (Krankheit, Stress, sonstiges Essen)

Punkt war bei dem Argument aber ein ganz anderer. Ich meinte nicht Exorphine, ich meinte Stoff X. Versuche es doch bitte noch einmal mit dem abstrakten Denken.

Zitat:
Habe doch gar nichts darüber ausgesagt, welche Nahrung dies nun konkret ist. Oo Sondern nur, wieso solche Evolutionsargumente für die Fragestellung "was soll ich essen, um gesund zu bleiben" nicht zielführend sind.
Dann gebe mal ein Argument an, weshalb man die jetzige Situation des Verdauungssystems anders beurteilen sollte, als das vor 50000 Jahren.

Zitat:
Aus dem Grund werden sowohl häufig Kunst als auch Drogen konsumiert. Was sind denn deine Vorbehalte dem gegenüber, sich z.b. wohlklingende Musik oder schöne Bilder wie z.b. http://www.abload.de/img/773px-caspar_david_frwor4z.jpg anzugucken? Damit geht doch nicht die Motivation verloren, etwas zu leisten, weil dies ne ganz andere Form von Glück ist und beides ist toll.
Inwiefern hilft diese Form vom "Glück" einem langfristig?

Zitat:
Rückfrage 1: Meinst du, dies gilt für alle Leute?
Unter der Annahme, dass der Künstler sein durch Drogen verändertes Wertesystem ausreichend geschickt in seine Kunst einfließen lässt und der Betrachter dieses Wertesystem aus dem Bild heraus erkennt, ja.

Zitat:
Rückfrage 2: Meinst du, dass unabhängig davon, was konkret entstanden ist, nur Leute, die mal Drogen konsumiert haben, Kunst toll finden können, die unter Drogeneinfluss entstanden ist? Unwahrscheinlich, dass des stimmt, weil die Wahrnehmung von irgendwelchen Leuten keinen Zusammenhang zwischen dem Drogenkonsum des Künsters hat. Es gibt auch genug Leute, die sich krasses Zeug ohne Drogeneinfluss ausdenken.
Ich hatte mich schon dazu ausführlich geäußert, dass die Argumentation für positive Auswirkungen von Drogen über die Kunst die Diskussion in einen Sumpf führt, wo niemand Argumente mit festem Halt finden kann.

Dein Argument ("Unwahrscheinlich, dass des stimmt, weil die Wahrnehmung von irgendwelchen Leuten keinen Zusammenhang zwischen dem Drogenkonsum des Künsters hat. ") unterschreibe ich gerne, denn das entspricht genau meiner Aussage, nämlich, dass man mittels Drogen keine bessere Kunst schaffen könnte.

Zitat:
Mein Verdacht is immer mehr, dass dein Leben relativ gefühlsarm ist. Ist net als Flame, sondern nur als Feststellung gemeint. Oder kennst du zwar diese Gefühle, nur hast n riesengroßen Skrupel, diese auszuleben?
Lies mein Kapitel über Emotionen.
 
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Alt 02. Februar 2012, 08:28   #644
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Es gibt kein Kapitel über Emotionen -> also hast du auch keine
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Alt 02. Februar 2012, 10:08   #645
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Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Lies mein Kapitel über Emotionen.
Das klingt dann ungefähr so:

"Jede Emotion ist zunächst auf ihre logische und langfristige Richtigkeit zu überprüfen. Empfinden Sie zum Beispiel Liebe, sollten sie sich erst darüber klar werden, ob Ihnen dies langfristig nutzt. Unter Umständen gaukelt Ihnen ein kurzfristiges Liebesgefühl etwas vor. Sollten Sie nach der Überprüfung feststellen, dass Ihnen diese Emotion möglicherweise sogar die langfristige Motivation raubt, zur richtigen Liebe zu streben, sollten sie schleunigst in sich gehen und sich die Falschheit dieser Emotion zur jetzigen Zeit indoktrinieren. Denn sie ist falsch! So können sie es schaffen, diese falschen Emotionen als falsche Emotionen zu erkennen und gar nicht mehr zu empfinden.
Sie sind der Herr über Ihren Körper und Ihre Emotionen!

Merkspruch für dieses Kapitel: Legen Sie vorher fest, wann welche Emotionen zu welchem Zeitpunkt richtig sind. Dann haben Sie die volle Kontrolle."
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Alt 02. Februar 2012, 10:43   #646
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Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Inwiefern hilft diese Form vom "Glück" einem langfristig?
[/IMG]

Wie du dich immer damit retten willst.

Das Leben ist endlich, also wird es mindestensn einen Punkt in deinem Leben geben, wo eine handlung die nicht langfristig Glück bringt mehr Glück bringt als die Langfristige.

Plakatives Beispiel.

Du weißt, dass du nur noch 1 Monat zu leben hast. Jetzt kannst du anfangen Drogen zu nehmen, Kunst anzugucken whatever oder noch 1 Monat an einem deiner Projekte arbeiten, was du aber definitiv nicht in der bleibenden Zeit schaffst. Was machst du?
__________________
"Wenn ihr nicht wisst wovon ihr redet, sprecht von einem System."


"Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht !"

"wollen wollen ist die höchste Form der Unterdrückung"
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Alt 02. Februar 2012, 17:40   #647
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Er ernährt sich supergesund und lebt noch 2 Monate, in denen er das bw.de-Forum trollt.
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Alt 05. Februar 2012, 14:43   #648
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Ey Claw, was hälst du von Metaphysik?
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"Hach, Ihr wunderbar vielfältiges Angebot an stillen Mineralwässern gibt mir jedes mal wieder dieses Gefühl von wahrer Freiheit!"
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Alt 05. Februar 2012, 20:42   #649
Clawg
 
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Zitat:
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Ey Claw, was hälst du von Metaphysik?
Wer Fragen an mich hat, die weder direkt noch indirekt Ernährung betreffen, kann gerne ein neues Topic aufmachen

Zitat:
Zitat von Benrath Beitrag anzeigen
Das Leben ist endlich, also wird es mindestensn einen Punkt in deinem Leben geben, wo eine handlung die nicht langfristig Glück bringt mehr Glück bringt als die Langfristige.

Plakatives Beispiel.

Du weißt, dass du nur noch 1 Monat zu leben hast. Jetzt kannst du anfangen Drogen zu nehmen, Kunst anzugucken whatever oder noch 1 Monat an einem deiner Projekte arbeiten, was du aber definitiv nicht in der bleibenden Zeit schaffst. Was machst du?
Da gibt es eine ganze Reihe von Punkten, die du nicht einfach so bei deinem Beispiel fallen lassen kannst (sofern du Aussagen auf Handlungen im echten Leben machen möchtest. Wenn du eine unmögliche Situation konstruierst, hat die einen Aussagewert von genau 0, alle meine Prinzipien basieren nämlich auf einen Kontext von dem sie gefolgert wurden):

1. Ich weiß nicht, wie lange ich zu leben habe. Ein Monat ist eine lange Zeit, wer weiß, was da alles passieren kann. Hängt natürlich konkret von der Art der Gefahr ab. Von Altersschwäche, Koma, Infarkt, Unfall o.ä. reden wir da vermutlich nicht. Wenn du hier schon eine Extremsituation aufzeichnen möchtest, dann werde doch etwas konkreter.
2. Angenommen ich weiß, wie lange ich noch zu leben habe. Dann habe ich erst einmal einen großen finanziellen Vorteil. Natürlich würde ich in einem solchen Moment eventuelle Versicherungen und Sparbücher auflösen. Ich vermute mal, dass ein Monat fast nicht reichen würde, all das Geld auszugeben. Geld auszugeben ist nicht gegenläufig zum Glück das aus produktiver Arbeit herrührt, es ist die Belohnung der Anstrengungen. Hängt natürlich wieder von meinem gesundheitlichen Zustand ab, Weltreisen und Intensivstation verbinden sich eher schlecht, ich vermute aber mal, dass mir bei einer ernsten Erkrankung die Drogen auch nicht gut tun werden.

Auf Jahre ausgelegte Projekte würde ich vermutlich dann nicht mehr weiterführen oder eben zu einem vorläufigen Abschluss bringen. Kleinere Projekte kann man da aber durchaus noch anfangen. Die erwähnte Weltreise wäre ein Punkt. Ein anderes Beispiel wäre, dass ich dafür sorgen würde, dass diejenigen, denen ich implizit oder explizit versprochen habe, für sie zu sorgen, entsprechend gesorgt ist, ansonsten würde für sie (und dann auch für mich) dieser Monat ziemlich schrecklich. Nicht nur verlieren sie eine wertvolle Person, sie müssten auch noch ansehen, wie ein Versprechen gebrochen würde.

3. Angenommen ich bin gesundheitlich so angeschlagen, dass ich nicht mehr reisen (oder arbeiten) kann: Medizinischer Fall, darüber habe ich mich schon geäußert (immer her mit den Medikamenten ).
4. Angenommen das Ereignis ist extrapersoneller Natur, beispielsweise ein Meteroideneinschlag. Wie man da sich in eine Ecke sitzen und freiwillig betäuben könnte anstatt sich mit Familie und Freunden zusammenzusetzen entgeht meinem Vorstellungsvermögen. Vielleicht wenn man niemanden hat, den man wertschätzt bzw. der einen wertschätzt (wobei dann einige Punkte bei der Lebensplanung missachtet wurden).
Was man in so einem Chaos dann noch machen soll, ist aber glaube ich irrelevant was die Lebensphilosophie betrifft, d.h. von einem solchen Fall kann man nicht auf das normale Leben schließen.

@CellI:
Yup, so ähnlich

Zitat:
Zitat von FragmanXiC Beitrag anzeigen
Es gibt kein Kapitel über Emotionen -> also hast du auch keine
Ich habe durchaus Emotionen, da ich ein wertbasiertes Lebewesen bin. Diese äußern sich aber nicht dadurch, dass ich für andere das Kasperletheater spiele
 
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Alt 05. Februar 2012, 21:08   #650
Shadows
 
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Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Diese äußern sich aber nicht dadurch, dass ich für andere das Kasperletheater spiele
komisch, das tust du hier die ganze Zeit
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Alt 05. Februar 2012, 21:53   #651
Nilso
 
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Da geb ich dir die Chance dich noch ein wenig mehr selbst darzustellen und zu profilieren und du schlägst sie aus? Damit hätte ich nicht gerechnet.
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Alt 05. Februar 2012, 23:39   #652
Aquarius
 
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Wie ich schon wieder missverstanden werde

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Meine Position ist irrelevant, ich könnte auch der größte Drogenjunkie von Nordköln sein, meine Argumente wären in selber Weise gültig, sie stehen unabhängig von meiner Person.
Passt so an sich, wenn du net antworten magst (die Antworten würden mich tortzdem interessieren). Die Frage is dann aber, wieso deine Position irrelevant is, aber meine net, um die Argumente zu verstehen. Ich hab btw auch nie konkret von mir geredet, ausser ich selber eigne mich als Beispiel.

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Mir ging es nicht um das Integral, mir ging es um die Funktion über das ein Integral gemacht wird.
Mir doch auch ey. Und diese Funktion hat nunmal net n Definitionsbereich von |R, sondern bloss [t1, t2] ⊂ |R. Mach doch Sinn, wenn man t1 als Beginn der Hirnaktivität und t2 als Ende deren definitert, oder beliebige Zeiträume im Leben, z.b. t1 = 12. Gebutstag und t2 = 18. Geburtstag. Srsly, um den Gesamtspaß bestimmbar zu machen, fällt mir nix besseres ein als n Integral über diese Funktion, die in Spaß/Zeit definiert ist. Dir vllt? Wenn ja, definier es bitte eindeutig.

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Punktuell, ja. "Notfalldroge", wie der Kaffee für die Nachtwache im Krieg. Langfristig gesehen steigert Ritalin die Leistung nicht, im Gegenteil.
Agree. War aber auch nie meine Behauptung, dass es Drogen gibt, die langfristig die Leistung steigern ohne krasse Nebenwirkung. Vllt gibts des doch, aber ich kenn mich zu wenig aus. Mir gings ja auch um die Lebensqualität an sich.

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Über wieviele Jahrzehnte hast du Tramadol im 8-Stundentakt bekommen? Oh wait.

Ganz davon abgesehen
- ändert sich die Wirkung bei Dauerkonsum
- ist die Wirkung individuell
- ist die Wirkung situationsabhängig (Krankheit, Stress, sonstiges Essen)

Punkt war bei dem Argument aber ein ganz anderer. Ich meinte nicht Exorphine, ich meinte Stoff X. Versuche es doch bitte noch einmal mit dem abstrakten Denken.
Abstraktes Denken läuft. Dann versuch aber auch bitte, mal mich nicht dauernd misszuverstehen.

War nur eine Infusion, aber ich wollte zum einen auf die Stärke der Wirkung und zum anderen auf die Dosis hinaus @ Opioide im Essen. Die Wirkung ist offenbar so schwach, dass ich nicht wesentlich mehr den Bedarf habe, exporhinhaltige Lebensmittel zu konsumieren als sonst (es schmeckt mir gut, darum ess ich es). Es scheint mir deshalb keinen spürbaren Effekt zu haben. Oder spürst du n Opioidrausch, wenn du doch mal solche Lebensmittel konsumierst?

@ Botenstoffe: So über Jahrmillionen mittel Selektionsdruck könnts schon sein, dass sich die Mutationen durchsetzen, die den Stoff X vorher zersetzen. Weiß ich net genau, aber klingt plausibel. Ich versteh nur den Zusammenhang zur Diskussion der letzten Seiten nicht.

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Dann gebe mal ein Argument an, weshalb man die jetzige Situation des Verdauungssystems anders beurteilen sollte, als das vor 50000 Jahren.
Hab ich nie behauptet. Ich meinte, dass es egal ist, wie das Verdauungssystem damals funktioniert hat (davon abgesehen, dass die Varianzen innerhalb der Menschheit heute wahrscheinlich größer sind als die vom Mittelwert damals vs Mittelwert heute) und entscheidend ist, wie die Leute heutzutage funktionieren. Weil heute gelebt wird mit den heute verfügbaren Nahrungsmitteln und net vor 50k Jahren. Es ist am effizientesten, aus dem heutigen Angebot sich des passenste Essen rauszusuchen. (Oder des wohlschmeckendste)

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Inwiefern hilft diese Form vom "Glück" einem langfristig?
Zum einen Teil ist es Selbstzweck mit dem Ziel, sich gut zu fühlen. Ich kenn kaum leute, wo gerne nix fühlen oder lieber schlecht als gut. Genau genommen bist du der erste Mensch, mit dem ich Kontakt habe und bei dem ich Zweifel hab, dass er sich auch gerne gut fühlt als Selbstzweck :>. Zum anderen kann man daraus Motivation/Trost schöpfen/blabla, was du dir sicher denken kannst.

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Unter der Annahme, dass der Künstler sein durch Drogen verändertes Wertesystem ausreichend geschickt in seine Kunst einfließen lässt und der Betrachter dieses Wertesystem aus dem Bild heraus erkennt, ja.
Macht der Künstler aber net immer und der Betrachter liesst auch hin und wieder was anderes raus. D.h. im Allgemeinen nein :> Unter deiner Annahme ja, aber des ist unrealistisch bzw ein Fall von vielen möglichen.

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Ich hatte mich schon dazu ausführlich geäußert, dass die Argumentation für positive Auswirkungen von Drogen über die Kunst die Diskussion in einen Sumpf führt, wo niemand Argumente mit festem Halt finden kann.
Zum ersten Teil: Daraus folgt aber auch, dass man nichts ausschließen kann, z.b. die Existenz von Kunststücken, die es ohne Drogeneinfluss nie gegeben hätte. Ich halte dies sogar für recht wahrscheinlich, eben weil gewisse Drogen des Hirn kruzzeitig oder dauerhaft anders funktionieren lassen als normal (ob dies gut oder schlecht is, sei für den Moment dahin gestellt). Dadurch ergibt sich erst die Möglichkeit, auf völlig neue Assoziationen zu kommen, welche vllt irgendwann mal auch ohne Drogenkonsum gekommen wären, aber höchstwahrscheinlich nicht in der Form festgehalten wären. Bei der Vielzahl an Künstlern, die auf Drogen waren, ist der Ausschluss einer derartigen Möglichkeit einfach unseriös.

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Dein Argument ("Unwahrscheinlich, dass des stimmt, weil die Wahrnehmung von irgendwelchen Leuten keinen Zusammenhang zwischen dem Drogenkonsum des Künsters hat. ") unterschreibe ich gerne, denn das entspricht genau meiner Aussage, nämlich, dass man mittels Drogen keine bessere Kunst schaffen könnte.
Alter. Des entspricht eben NICHT deiner Aussage. Vllt hab ichs falsch formuliert, deshalb mal ganz ausführlich.

1. Ein Kunstwerk als solches existiert halt, egal ob es nun unter Drogeneinfluss oder nicht erstellt wurde.
2. Die Leute, die diese Kunst konsumieren, wissen nichts über den Lebenslauf des Künstlers. Somit wird Unabhängigkeit gewährleistet, indem 1) erfüllt ist.
3. a) Ich sage, die Leute bewerten und genießen die Kunst mittels ihrem Wissen und ihren Assoziationen unabhängig vom Drogenkonsum des Künstlers, solange 2. gegeben ist. Ob jetzt jemand sich verrückte Sachen mit oder ohne Drogen oder eher gemäßigte Sachen mit oder ohne Drogen ausgedacht hat, spielt da keine Rolle, genausowenig, ob der Künstler nur mit Drogen diese Kunst erstellen konnte. Die Drogen können nicht über Kunst mit den Leuten wechselwirken, da die Drogen sich praktisch nie (Atemrückstände auf Ölbilder evtl ) derartig in der Kunst manifestieren, dass sie in den Blutkreislauf der Konsumenten gelangen und dort spürbare Wirkung entfalten können.
b) Du sagst, dass Kunst unter Drogeneinfluss nicht besser sein kann als ohne. Von der Unsinnigkeit der Behauptung, welche ich oben gezeigt habe, abgesehen sagt sie was ganz anderes aus wie meine Aussage.

=> a) <≠> b)

qed

Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Lies mein Kapitel über Emotionen.
Link? Ich weiß weder, wo es steht, noch wie es heißt.

Zitat:
Zitat von Nilso Beitrag anzeigen
Ey Claw, was hälst du von Metaphysik?
Geile Frage. Falls er des toll findet, hab ich noch ne Gelegenheit mehr, ihn niederzudiskutieren

Geändert von Aquarius (05. Februar 2012 um 23:48 Uhr)
Aquarius ist offline  
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Alt 06. Februar 2012, 00:13   #653
Clawg
 
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Zitat:
Zitat von Aquarius Beitrag anzeigen
Passt so an sich, wenn du net antworten magst (die Antworten würden mich tortzdem interessieren). Die Frage is dann aber, wieso deine Position irrelevant is, aber meine net, um die Argumente zu verstehen. Ich hab btw auch nie konkret von mir geredet, ausser ich selber eigne mich als Beispiel.
Mit Position meinte ich meine Position im Leben. Kontext bitte beachten.

Zitat:
Mir doch auch ey. Und diese Funktion hat nunmal net n Definitionsbereich von |R, sondern bloss [t1, t2] ⊂ |R. Mach doch Sinn, wenn man t1 als Beginn der Hirnaktivität und t2 als Ende deren definitert, oder? Srsly, um den Gesamtspaß bestimmbar zu machen, fällt mir nix besseres ein als ne Integralfunktion. Dir vllt?
Nö. Und meine Frage war: Welche Handlungsrichtlinien würden aus der (durch das Integral gegebene) Gesamtfunktion: Integral von a^x ergeben? Meine Vermutung: Langfristig denken.

Zitat:
War nur eine Infusion, aber ich wollte zum einen auf die Stärke der Wirkung und zum anderen auf die Dosis hinaus @ Opioide im Essen. Die Wirkung ist offenbar so schwach, dass ich nicht wesentlich mehr den Bedarf habe, exporhinhaltige Lebensmittel zu konsumieren als sonst (es schmeckt mir gut, darum ess ich es). Es scheint mir deshalb keinen spürbaren Effekt zu haben. Oder spürst du n Opioidrausch, wenn du doch mal solche Lebensmittel konsumierst?
Die Parameter waren Stress oder genetisch/gesundheitlich bedingte Störung der Darmwand.

Zitat:
@ Botenstoffe: So über Jahrmillionen mittel Selektionsdruck könnts schon sein, dass sich die Mutationen durchsetzen, die den Stoff X vorher zersetzen. Weiß ich net genau, aber klingt plausibel. Ich versteh nur den Zusammenhang zur Diskussion der letzten Seiten nicht.
Getreide ist ein relativ gesehen neues Lebensmittel auf dem Speiseplan des Menschen, gleiches gilt für Milch (im Erwachsenenalter). Gegenargument zu meiner Behauptung, dass die dort enthaltenen Stoffe sich auf den Organismus auswirken könnten, war, dass der Mensch sich an diese Stoffe doch dann schon längst angepasst hätte.
Da diese Lebensmittel aber wie gesagt relativ neu sind, habe ich dies mit Hinweis auf die Geschwindigkeit der Evolution verneint.

Zitat:
Hab ich nie behauptet. Ich meinte, dass es egal ist, wie das Verdauungssystem damals funktioniert hat (davon abgesehen, dass die Varianzen innerhalb der Menschheit heute wahrscheinlich größer sind als die vom Mittelwert damals vs Mittelwert heute) und entscheidend ist, wie die Leute heutzutage funktionieren. Weil heute gelebt wird mit den heute verfügbaren Nahrungsmitteln und net vor 50k Jahren. Es ist am effizientesten, aus dem heutigen Angebot sich des passenste Essen rauszusuchen. (Oder des wohlschmeckendste)
Du meinst also, weil beispielsweise Zucker "besonders gut schmeckt", man seinen Speiseplan entsprechend ausrichten sollte?
Ich sage dagegen: Nein, weil der menschliche Organismus an eine Umgebung optimiert ist, in der es relativ wenig Zucker gab. Und wenn es Zucker gab, dann meist gebunden in Form von bspw. Obst.

Zitat:
Zum einen Teil ist es Selbstzweck mit dem Ziel, sich gut zu fühlen.
Der Grund, sich über Kunst als solche zu freuen (das war die ursprüngliche Diskussion) ist also, dass man sich dabei gut fühlt. Habe ich das so richtig verstanden?

Zitat:
Ich kenn kaum leute, wo gerne nix fühlen oder lieber schlecht als gut. Zum anderen kann man daraus Motivation/Trost schöpfen/blabla, was du dir sicher denken kannst.
Meine Argumentation dreht sich um die Frage, was an erster Stelle steht, nicht ob man das eine (exklusiv) ODER das andere haben sollte. Wenn (eine bestimmte Form von) Spaß das Leben dahingehend bereichert, dass es einen dazu besser befähigt, die eigenen Ziele im Leben zu erreichen, dann ist das natürlich zu befürworten.

Zitat:
Macht der Künstler aber net immer und der Betrachter liesst auch hin und wieder was anderes raus. D.h. im Allgemeinen nein :> Unter deiner Annahme ja, aber des ist unrealistisch bzw ein Fall von vielen möglichen.
Wie gesagt, ist eine Theorie von mir.

Zitat:
Zum ersten Teil: Daraus folgt aber auch, dass man nichts ausschließen kann, z.b. die Existenz von Kunststücken, die es ohne Drogeneinfluss nie gegeben hätte.
Toll, du kannst auch nicht ausschließen, dass hinter dem Pluto der Teufel sitzt und sich ins Fäustchen lacht. Mit Logik hat das halt dann nichts mehr zu tun.

Zitat:
Ich halte dies sogar für recht wahrscheinlich, eben weil gewisse Drogen des Hirn kruzzeitig oder dauerhaft anders funktionieren lassen als normal (ob dies gut oder schlecht is, sei für den Moment dahin gestellt). Dadurch ergibt sich erst die Möglichkeit, auf völlig neue Assoziationen zu kommen, welche vllt irgendwann mal auch ohne Drogenkonsum gekommen wären, aber höchstwahrscheinlich nicht in der Form festgehalten wären. Bei der Vielzahl an Künstlern, die auf Drogen waren, ist der Ausschluss einer derartigen Möglichkeit einfach unseriös.
Die Frage ist, inwiefern diese Assoziationen Produkte erschaffen, die dem Konsumenten in seinem Leben, also in seiner Auseinandersetzung mit der Realität, helfen. Für mich sieht diese ganze Behauptung so aus, als würde man mittels Drogen in eine "höhere Bewusstseinsebene" gelangen, in der man mehr über die Realität erfahren könnte, als das mit der normalen Wahrnehmung möglich wäre. Grober Unfug. Wenn es Lebewesen mit Hirnen einen Vorteil erbringen würde, mal das Nervensystem mit irgendwelchen Botenstoffen einfach mal zu bombardieren um mehr über die Welt zu erfahren und uns dadurch Vorteile zu verschaffen, warum gibt es in unserem Körper dann nicht so ein Organ bzw. so ein genetisches Programm?

Zitat:
Alter.
Immer noch 29.

Zitat:
Des entspricht eben NICHT deiner Aussage. Vllt hab ichs falsch formuliert, deshalb mal ganz ausführlich.
1. Ein Kunstwerk als solches existiert halt, egal ob es nun unter Drogeneinfluss oder nicht erstellt wurde.
2. Die Leute, die diese Kunst konsumieren, wissen nichts über den Lebenslauf des Künstlers. Somit wird Unabhängigkeit gewährleistet, indem 1) erfüllt ist.
3. a) Ich sage, die Leute bewerten und genießen die Kunst mittels ihrem Wissen und ihren Assoziationen unabhängig vom Drogenkonsum des Künstlers, solange 2. gegeben ist. Ob jetzt jemand sich verrückte Sachen mit oder ohne Drogen oder eher gemäßigte Sachen mit oder ohne Drogen ausgedacht hat, spielt da keine Rolle, genausowenig, ob der Künstler nur mit Drogen diese Kunst erstellen konnte. Die Drogen können nicht über Kunst mit den Leuten wechselwirken, da die Drogen sich praktisch nie (Atemrückstände auf Ölbilder evtl ) derartig in der Kunst manifestieren, dass sie in den Blutkreislauf der Konsumenten gelangen und dort spürbare Wirkung entfalten können.
b) Du sagst, dass Kunst unter Drogeneinfluss nicht besser sein kann als ohne. Von der Unsinnigkeit der Behauptung, welche ich oben gezeigt habe, abgesehen sagt sie was ganz anderes aus wie meine Aussage.

=> a) <≠> b)

qed
Ok, du sagst also, dass man anhand eines Gemäldes zwar nicht feststellen kann, ob der Künstler Drogen genommen hat oder nicht, Drogen aber dazu führen (können), dass der Künstler 'bessere' Kunst produziert.
Dann meine Gegenfrage: Woran stellst du fest, dass der Künstler 'bessere' Kunst produziert, wenn nicht an seinen Kunstwerken?

Zitat:
Link? Ich weiß weder, wo es steht, noch wie es heißt.
Ich auch noch nicht


Zitat:
Geile Frage. Falls er des toll findet, hab ich noch ne Gelegenheit mehr, ihn niederzudiskutieren


Zitat:
Zitat von Nilso Beitrag anzeigen
Da geb ich dir die Chance dich noch ein wenig mehr selbst darzustellen und zu profilieren und du schlägst sie aus? Damit hätte ich nicht gerechnet.
Ich habe es doch bewusst begrüßt? Mach einen neuen Thread auf und los gehts.

Geändert von Clawg (06. Februar 2012 um 00:17 Uhr)
 
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Alt 06. Februar 2012, 10:04   #654
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Alt 06. Februar 2012, 11:32   #655
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Ich kenne nur die Geschichte vom jungen Schreiberling, der seinen Hals nicht vollbekommt, unzufrieden mit seiner Spielwiese ist und am Ende alles gewinnt.

Geändert von Clawg (06. Februar 2012 um 11:34 Uhr)
 
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Alt 06. Februar 2012, 12:05   #656
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wie kann clawg eig. immer noch die Evolution anbringen, wenn ich ihm vor einigen Seiten Beispiele brachte, in denen es viel relativ kurze Zeiträume von einigen Jahrhunderten nur gebraucht hat für einige "gravierende" Veränderungen. Siehe helle Hautfarbe oder Lactosetoleranz.
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Alt 06. Februar 2012, 12:17   #657
Clawg
 
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Verweise bitte nochmals auf den Post, bei dem es um Hautfarbe/Laktoseintoleranz ging oder wiederhole dein wesentliches Argument diesbezüglich.
 
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Alt 06. Februar 2012, 19:46   #658
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was hälst denn du von stavia als zuckersatzstoff (bzw. zuckeraustauschstoff)?
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...und dann war er noch auf der Zugspitze?! http://wintersprinter.de
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Alt 06. Februar 2012, 19:59   #659
Clawg
 
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Zitat:
Zitat von FORYOUITERRA Beitrag anzeigen
was hälst denn du von stavia als zuckersatzstoff (bzw. zuckeraustauschstoff)?
Did you mean: stevia

Mir sind momentan keine negativen Effekte von Stevia bekannt.

Ich persönlich esse praktisch keinen Zucker (außer den halt in Früchten, Eis oder Schokolade gebundenen), deshalb hat mich das Thema noch nicht beschäftigt. Eventuell bestelle ich mir mal bei Gelegenheit eine Stevia Schokolade und prüfe den Geschmack, dauert aber wohl noch ein Weilchen, bis da etwas in der EU (geschweige denn in Läden) zu haben ist.

Geändert von Clawg (06. Februar 2012 um 20:20 Uhr)
 
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Alt 06. Februar 2012, 20:53   #660
schlaef3r
 
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Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Verweise bitte nochmals auf den Post, bei dem es um Hautfarbe/Laktoseintoleranz ging oder wiederhole dein wesentliches Argument diesbezüglich.
http://starcraft2.ingame.de/forum/sh...73#post4957973

das Argument, dass der heutige Mensch (noch) nicht an die derzeitig übliche Ernährung angepasst sei evolutionär zu begründen ist fürn Arsch, da auch andere evolutionäre Entwicklungen beim Menschen in kürzeren Zeiträumen als 50k Jahre passiert sind und es deswegen nicht auszuschließen ist, dass der Mensch an die derzeitige Ernährung bereits angepasst sein könnte.
OK?
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Alt 06. Februar 2012, 22:31   #661
Benrath
 
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Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Wer Fragen an mich hat, die weder direkt noch indirekt Ernährung betreffen, kann gerne ein neues Topic aufmachen



Da gibt es eine ganze Reihe von Punkten, die du nicht einfach so bei deinem Beispiel fallen lassen kannst (sofern du Aussagen auf Handlungen im echten Leben machen möchtest. Wenn du eine unmögliche Situation konstruierst, hat die einen Aussagewert von genau 0, alle meine Prinzipien basieren nämlich auf einen Kontext von dem sie gefolgert wurden):

1. Ich weiß nicht, wie lange ich zu leben habe. Ein Monat ist eine lange Zeit, wer weiß, was da alles passieren kann. Hängt natürlich konkret von der Art der Gefahr ab. Von Altersschwäche, Koma, Infarkt, Unfall o.ä. reden wir da vermutlich nicht. Wenn du hier schon eine Extremsituation aufzeichnen möchtest, dann werde doch etwas konkreter.


Was muss ich da groß konkreter werden, haste keine Phantasie? Tumordiagnose im Endstadium. Afaik können sie dir da recht gut sagen wie lange du noch ca hast. Todesstrafe aus willkür ansonsten für dich

2. Angenommen ich weiß, wie lange ich noch zu leben habe. Dann habe ich erst einmal einen großen finanziellen Vorteil. Natürlich würde ich in einem solchen Moment eventuelle Versicherungen und Sparbücher auflösen. Ich vermute mal, dass ein Monat fast nicht reichen würde, all das Geld auszugeben. Geld auszugeben ist nicht gegenläufig zum Glück das aus produktiver Arbeit herrührt, es ist die Belohnung der Anstrengungen. Hängt natürlich wieder von meinem gesundheitlichen Zustand ab, Weltreisen und Intensivstation verbinden sich eher schlecht, ich vermute aber mal, dass mir bei einer ernsten Erkrankung die Drogen auch nicht gut tun werden.

Du stirbst da sind die Drogenfolge recht egal. Vielleicht könntest du noch mal den geilsten Drogentripp haben und keine langfristigen Projekte könnten noch geschädigt werden

Auf Jahre ausgelegte Projekte würde ich vermutlich dann nicht mehr weiterführen oder eben zu einem vorläufigen Abschluss bringen. Kleinere Projekte kann man da aber durchaus noch anfangen. Die erwähnte Weltreise wäre ein Punkt. Ein anderes Beispiel wäre, dass ich dafür sorgen würde, dass diejenigen, denen ich implizit oder explizit versprochen habe, für sie zu sorgen, entsprechend gesorgt ist, ansonsten würde für sie (und dann auch für mich) dieser Monat ziemlich schrecklich. Nicht nur verlieren sie eine wertvolle Person, sie müssten auch noch ansehen, wie ein Versprechen gebrochen würde.

Wie viele Menschen wären das denn zur Zeit?

3. Angenommen ich bin gesundheitlich so angeschlagen, dass ich nicht mehr reisen (oder arbeiten) kann: Medizinischer Fall, darüber habe ich mich schon geäußert (immer her mit den Medikamenten ).

Du stirbst in nem Monat. Drogen wären einfach nur Fun statt halt sonst nur im Bett zu leigen. EIn grund mehr sie mal zu probieren.

4. Angenommen das Ereignis ist extrapersoneller Natur, beispielsweise ein Meteroideneinschlag. Wie man da sich in eine Ecke sitzen und freiwillig betäuben könnte anstatt sich mit Familie und Freunden zusammenzusetzen entgeht meinem Vorstellungsvermögen. Vielleicht wenn man niemanden hat, den man wertschätzt bzw. der einen wertschätzt (wobei dann einige Punkte bei der Lebensplanung missachtet wurden).
Was man in so einem Chaos dann noch machen soll, ist aber glaube ich irrelevant was die Lebensphilosophie betrifft, d.h. von einem solchen Fall kann man nicht auf das normale Leben schließen.

Ist irgendwie jetzt irrelevant? Du hat nen Monat Zeit. Beim Meteroideneinschlag wär die SItuation extremer, wieso weichst du mit nem anderen Beispiel aus. In dem Monat werden all deine vielen Freunde auch nicht 24/7 für dich Zeit haben, bei den meisten geht das Leben auch weiter und sie haben Pflichten. Für einmal Drogen wird da schon noch Zeit sein.

@CellI:
Yup, so ähnlich


Ich habe durchaus Emotionen, da ich ein wertbasiertes Lebewesen bin. Diese äußern sich aber nicht dadurch, dass ich für andere das Kasperletheater spiele

Ich finds strange, dum, peinlich, dass du das Integral Beispiel nicht verstehen willst...zu der FUnktion hab ich schon mal was gesagt.

Was soll überhaupt a^x sein?

der Tag hat 24 h. ca 6-8 h schläfst du davon bleiben ca 16 für deinen Projekten. Wenn ich von sinkendem Grenzertrag deiner Arbeit ausgehe, was ich tue und Spaß in sich irgendeinen Wert hat, wird sich irgendwann die Sekunde Drogenmusik/bilder angucken lohnen.

Wie bereits gesagt der Gedanke sein Leben langfristig zu optimieren ist nciht schlecht aber du übertreibts es. Den Risikoaspekt habe ich auch einmal erwähnt. Du willst deine Zeit immer in die möglichst langfristig optimalen Projekte investieren. Wenns jetzt ein gewisen Risiko gibt dass dein Integral früher unterbrochen wird kann es Projekte geben die im EW optimaler wären, weil sie früher den Ertrag bringen. Jetzt kein Bock mir nen genaues Beispiel auszurechen aber so etwas wie.

Dein Projekt bringt dir ganz viel Nutzen, aber erst in 60-70 Jahren. Deine Lebenserwartung ist mal optimistisch 90. Mit all den Risiken im Leben ist die wahrscheinlichkeit, dass du das Ende deines Projekts nicht erlebst bzw nciht zu ende führen kannst, jetzt nicht gerade vernachlässigbar. Du musst bis zum Ende aktiv daran arbeiten. ein anderes Projekt bringt etwas weniger Nutzen insbesonder auf die 60-70 Jahre, aber mehr Nutzen auf 50-60. Die packst du wesentlich eher. Wenn du nur etwas risikoavers bist solltest du eher ads 2. Projekt starten.
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"Wenn ihr nicht wisst wovon ihr redet, sprecht von einem System."


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Geändert von Benrath (06. Februar 2012 um 22:33 Uhr)
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Alt 06. Februar 2012, 22:59   #662
FORYOUITERRA
 
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Zitat:
Zitat von Clawg Beitrag anzeigen
Did you mean: stevia

Mir sind momentan keine negativen Effekte von Stevia bekannt.

Ich persönlich esse praktisch keinen Zucker (außer den halt in Früchten, Eis oder Schokolade gebundenen), deshalb hat mich das Thema noch nicht beschäftigt. Eventuell bestelle ich mir mal bei Gelegenheit eine Stevia Schokolade und prüfe den Geschmack, dauert aber wohl noch ein Weilchen, bis da etwas in der EU (geschweige denn in Läden) zu haben ist.
of course i meant stevia. war ja lange zeit NICHT zugelassen, also die unbedenklichkeit ist mehr oder minder schwebend, wobei das natürlich auch ne zuckerlobbyverschwörung sein könnte. ich finds ja persönlich total gut, daß das nen natürlicher stoff ist, der stärker als zucker wirkt und dabei kaum kalorien hat, aber trau mich nicht so wirklich umzusteigen, wegen mangelnder langszeitstudien. ich selbst nutze auch äußerst wenig zucker, aber backe halt ab und an kuchen, für den ich ihn dann doch benötige. nutze im moment vollrohrzucker, den ich hier alleine aus geschmacksgründen auch nur aufs wärmste empfehlen kann: kein vergleich zu weißen oder braunen zucker.
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Alt 11. Februar 2012, 21:34   #663
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Wie ist das jetzt eigentlich mit Mais? Hat der Gluten oder irgendwelche anderen nicht besonders gesunden Stoffe? Will jetzt in meine 0 Getreide Ernährung wieder Reis einführen, und habe mich gefragt, wie das denn mit dem Mais ist...
taurum ist offline  
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Alt 11. Februar 2012, 23:40   #664
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sinnvolle diskussionsgegenstände würde ich ja eher so im kochstudio diskutieren.
aber weil du's bist: http://de.wikipedia.org/wiki/Gluten tl;dr: Mais = kein Gluten.
__________________
Zitat:
Zitat von Photon Beitrag anzeigen
,kgjkea5ulöp8öswsw4
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Alt 12. Februar 2012, 02:11   #665
Clawg
 
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Zitat:
Zitat von Benrath Beitrag anzeigen
Was muss ich da groß konkreter werden, haste keine Phantasie? Tumordiagnose im Endstadium. Afaik können sie dir da recht gut sagen wie lange du noch ca hast. Todesstrafe aus willkür ansonsten für dich

Na, dann würde ich erst einmal ein paar zusätzliche medizinische Meinungen einholen.

Zitat:
Du stirbst da sind die Drogenfolge recht egal. Vielleicht könntest du noch mal den geilsten Drogentripp haben und keine langfristigen Projekte könnten noch geschädigt werden

Was würde mir dieser Drogentripp denn bringen?
Im Übrigen bewegst du dich unter dieser Konstellation in eine Welt ohne Konsequenzen. Wie willst du das Beispiel dann auf den Normallfall im normalen Leben übertrage? Die Folgerungen die du aus einem Spezialfall ziehst, gelten nicht zwangsläufig allgemein.

Zitat:
Ist irgendwie jetzt irrelevant? Du hat nen Monat Zeit. Beim Meteroideneinschlag wär die SItuation extremer, wieso weichst du mit nem anderen Beispiel aus. In dem Monat werden all deine vielen Freunde auch nicht 24/7 für dich Zeit haben, bei den meisten geht das Leben auch weiter und sie haben Pflichten. Für einmal Drogen wird da schon noch Zeit sein.

Da diese keinerlei Mehrwert bieten, wäre es Zeitverschwendung. Und da mir nur ein Monat bliebe, wäre die Zeitverschwendung gewaltig.

Zitat:
Ich finds strange, dum, peinlich, dass du das Integral Beispiel nicht verstehen willst...zu der FUnktion hab ich schon mal was gesagt.

Was soll überhaupt a^x sein?
Je mehr man investiert, desto schneller steigert sich der "Glücksertrag". Wenn man also ein Jahr lang "Drogenpause" gemacht hat, hat man mit dieser Funktion insgesamt deutlich weniger "Gesamtglück".

Zitat:
der Tag hat 24 h. ca 6-8 h schläfst du davon bleiben ca 16 für deinen Projekten. Wenn ich von sinkendem Grenzertrag deiner Arbeit ausgehe, was ich tue und Spaß in sich irgendeinen Wert hat, wird sich irgendwann die Sekunde Drogenmusik/bilder angucken lohnen.
Wenn du es auf Sekunden herunterbrichst, dann müsstest du das exakte Todesdatum kennen. Und kurz vor dem "plötzlichen" Tod wird man wohl irgendwann mal die Auswirkungen der Krankheit spüren, dementsprechend sind dann auch Drogen einzusetzen, weil es eine medizinische Angelegenheit ist.

Zitat:
Wie bereits gesagt der Gedanke sein Leben langfristig zu optimieren ist nciht schlecht aber du übertreibts es. Den Risikoaspekt habe ich auch einmal erwähnt. Du willst deine Zeit immer in die möglichst langfristig optimalen Projekte investieren. Wenns jetzt ein gewisen Risiko gibt dass dein Integral früher unterbrochen wird kann es Projekte geben die im EW optimaler wären, weil sie früher den Ertrag bringen. Jetzt kein Bock mir nen genaues Beispiel auszurechen aber so etwas wie.
Ich kann aber nicht in die Zukunft sehen. Momentan sieht es danach aus, dass man etwa 90 Jahre alt wird, Unfälle mal beiseite genommen. Möglicherweise wird man auch 200 Jahre alt, wenn innerhalb der nächsten 50 Jahre entsprechende Mittel gefunden werden.

Zitat:
Dein Projekt bringt dir ganz viel Nutzen, aber erst in 60-70 Jahren. Deine Lebenserwartung ist mal optimistisch 90. Mit all den Risiken im Leben ist die wahrscheinlichkeit, dass du das Ende deines Projekts nicht erlebst bzw nciht zu ende führen kannst, jetzt nicht gerade vernachlässigbar. Du musst bis zum Ende aktiv daran arbeiten. ein anderes Projekt bringt etwas weniger Nutzen insbesonder auf die 60-70 Jahre, aber mehr Nutzen auf 50-60. Die packst du wesentlich eher. Wenn du nur etwas risikoavers bist solltest du eher ads 2. Projekt starten.
Aha. Und?
 
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Alt 12. Februar 2012, 02:13   #666
Clawg
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von FORYOUITERRA Beitrag anzeigen
of course i meant stevia. war ja lange zeit NICHT zugelassen, also die unbedenklichkeit ist mehr oder minder schwebend, wobei das natürlich auch ne zuckerlobbyverschwörung sein könnte. ich finds ja persönlich total gut, daß das nen natürlicher stoff ist, der stärker als zucker wirkt und dabei kaum kalorien hat, aber trau mich nicht so wirklich umzusteigen, wegen mangelnder langszeitstudien. ich selbst nutze auch äußerst wenig zucker, aber backe halt ab und an kuchen, für den ich ihn dann doch benötige. nutze im moment vollrohrzucker, den ich hier alleine aus geschmacksgründen auch nur aufs wärmste empfehlen kann: kein vergleich zu weißen oder braunen zucker.
Afaik liegen die Nachteile von Stevia im Geschmack (wenn man es nicht korrekt dosiert) und natürlich in der Konsistenz (Zucker "verschwindet" ja nicht bei der Verarbeitung). Es fehlen noch konkrete Rezepte, passende Schokoladen gibt es bspw. nicht.
Zum Backen ist es aber wohl problemlos verwendbar, wenn man es eben richtig dosiert. Aber dann kann man gleich z.B. ein paar Heidelbeeren reinwerfen, zusätzliche Süsse braucht es nicht.
 
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Alt 12. Februar 2012, 02:14   #667
Clawg
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von sleep3R Beitrag anzeigen
http://starcraft2.ingame.de/forum/sh...73#post4957973

das Argument, dass der heutige Mensch (noch) nicht an die derzeitig übliche Ernährung angepasst sei evolutionär zu begründen ist fürn Arsch, da auch andere evolutionäre Entwicklungen beim Menschen in kürzeren Zeiträumen als 50k Jahre passiert sind und es deswegen nicht auszuschließen ist, dass der Mensch an die derzeitige Ernährung bereits angepasst sein könnte.
OK?
Dunkle Hautfarbe ist ein besonderer Schutz, ein Merkmal zu verlieren geht evolutionsmäßig sehr schnell, v.a. weil Vitamin D Mangel ja gerade auch negative Auswirkungen hat.
 
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Alt 18. Februar 2012, 23:40   #668
schokomomo
 
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Wird hier auch noch über Ernährung geredet?
Hätte nämlich mal ne Frage an die ganzen Experten ;>
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Alt 20. Februar 2012, 07:46   #669
Valhalla
 
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http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...815388,00.html
__________________

Zitat:
Original geschrieben von Rya.Reisender



Über was redet ihr denn so alles mit euren Freunden? Und was macht ihr mit ihnen? Würde mich eigentlich mal ziemlich interessieren, immerhin geht der Thread ja darum, da würde ich jetzt auch gerne wissen, was man halt mit Freunden so tolles machen soll.
Valhalla ist gerade online  
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Alt 28. Februar 2012, 19:34   #670
Helkaril
 
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In der Hoffnung, dass es es noch nicht beantwortet wurde ... wie definierst du Gesundheit, clawg?
Helkaril ist offline  
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Alt 28. Februar 2012, 21:27   #671
LongWayHome
 
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Ursadon
 
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Beiträge: 85
Ich lese hier jetzt seit einer Stunde rum und bin gewissermaßen fasziniert.

Ich habe einige Zeit mit einem ideell-extremen Veganer zusammengelebt, extrem in dem Sinne, dass er (abgesehen davon dass seine Lebensansichten, politischen Ansichten etc generell mindestens gesellschaftsuntauglich waren) beispielsweise auch Bilder/Fotos von Tieren nicht akzeptiert hat, d.h. weggeschmissen hat bzw. nicht "in seiner Nähe" haben wollte, hinzu kamen noch haufenweise andere Gewohnheiten/Ansichten etc die das Leben mit ihm enorm schwierig gemacht haben.

Folge seiner Lebensweise war dass er gesellschaftlich extrem isoliert war, abgesehen vom Internet keinen menschlichen Umgang mit irgendjemandem pflegte, sondern überall mehr oder weniger auf nichts als Ablehnung/Unverständnis stieß.

Clawg, deine Lebensweise ist, zumindest demnach was ich hier bisher so gelesen habe, im Grade ihrer Ausbildung und ihres Einflusses auf das tägliche Leben in etwa so stark wie das bei ihm ist, schätze ich. Wie stehen deine Mitmenschen denn zu deiner Lebensweise? Was sagen deine Kollegen, deine Freunde, deine Freundin/Frau? Passen die sich da sozusagen an, teilen die deine Meinung? Suchst du dir dein Umfeld nach ihren Ansichten aus, oder verbreitest du deine Ansichten unter deinen Freunden, oder sind du und dein Umfeld tatsächlich so tolerant mit solche frappierenden Unterschieden umgehen zu können? Interessiert mich wirklich. Falls dazu schon was gesagt wurde habe ich es übersehen.
LongWayHome ist offline  
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Alt 28. Februar 2012, 23:27   #672
pepe456
 
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Marodeur
 
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Er hat keine Freunde, keine Partner und war zumindest bis vor kurzem den ganzen Tag hier. Das sollte deine Frage beantworten.
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