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#1
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Zergling
Registriert seit: Aug 2008
Beiträge: 366
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Studiengang - Qual der Wahl
![]() Ich habe vor dieses Jahr zu studieren, aber leider gehöre ich nicht zu den Menschen, die genau wissen, was sie wollen und ein klares Ziel vor Augen haben. Anders gesagt, ich kann mich absolut nicht entscheiden. Eigentlich wollte ich immer Lehrer werden, aber in letzter Zeit beschlichen mich Zweifel und im Moment weiß ich einfach garnicht was ich machen soll, zumal ich auch von dem ganzen drum herum keine Ahnung habe, soll heißen Aufbau & Finanzierung des Studiums und dergleichen. Wie gesagt, bisher war der Plan eigentlich, Lehramt in Hamburg zu studieren, mit Englisch als Hauptfach. Momentan bin ich mir aber kein bisschen mehr sicher dabei, sei es ob es echt das richtige für mich ist, die Studiensituation an der Uni (bis jetzt nur negatives gehört) und die doch sehr teure Stadt. Außerdem weiß ich absolut kein Zweitfach. (dazu noch eine Frage: ich habe bis vor kurzen überall gelesen, dass es nur für Englisch eine Zulassungsbeschränkung in Form von 12 Punkten in der Abiklausur gab, aber jetzt hörte ich was von einem NC von 1.6 fürs Englischlehramtsstudium? Bedeutet das, dass ich mit meinem 1,9er Schnitt und 14 Punkten trotzdem null Chance habe, überhaupt reinzukommen?) Was andere Studiengänge betrifft gibt es zwar noch genug, das mich interessiert, Informatik zum Beispiel, aber da habe ich auch absolut keinen Plan, weder wie das Studium ist, noch wie dann tatsächlich die Berufsbilder sind. Irgendwelche Schnuppervorlesungen und Berufseignungstests habe ich auch schon gemacht, aber eher so nebenbei, ich halte da auch nicht so viel von, und wirklich weiter gebracht hat es mich auch nicht. Also, was hat euch zu euer Entscheidung bewogen, bzw wie habt ihr sie überhaupt getroffen? mfg slacxx |
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#2 |
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Archon
Registriert seit: Feb 2009
Beiträge: 3.474
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Hab mich während meiner Ausbildung zum Industriekaufmann dazu entschlossen zu studieren und da der Ausbildungsberuf auch einen technischen Backround hat hab ich gedacht, führste das konsequent weiter und studierst W. Ing. Da ich aber festgestellt habe das ich mich für Technik gar nicht begeistern kann bin ich im Master zu meinen Wurzeln zurückgekehrt, sprich BWL. Über Finanzierung und ähnliches hab ich mir nie groß Gedanken gemacht, mit BAfög, Stipendien, Studienkrediten, Nebenjobs etc gibts da mehr als genug Möglichkeiten.
Was den Aufbau des Studiums angeht kann man sich die entsprechenden Modulbeschreibungen, die Prüfungsordnungen etc durchlesen, da bekommt man nen ganz guten Überblick. |
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#3 |
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Ulrezaj / Tassadar
Registriert seit: Mär 2001
Ort: Doofmund
Beiträge: 15.300
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gibt es bei Lehramt nicht verschiedene NCs? Kurze google Recherche sagt für Hamburg:
Gymnasium 1,6 Sonderschule 2,2 Berufsschule 2,5 Sek I 2,6 |
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#4 |
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Thor
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mach einfach wirtschaftspädagogik
spezialisier dich auf steuern und werd dann berufsschullehrer gleiche gehaltsstufe wie gymnasium und gleichzeitig klassen die oft aus strebsameren schülern bestehen für die das gymnasium nur die vorbereitende schule war
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http://www.veare.eu die Werbung hier im Forum ist so unglaublich aufdringlich und nervig! Schämt euch!
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#5 |
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Walküre
Registriert seit: Mai 2008
Beiträge: 3.708
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Strebsamere Schüler in Berufsschulklassen als in Gymnasien? Bitte?
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#6 |
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Graphik
Registriert seit: Jun 2007
BNet2-Account: Hawkeye.655
Beiträge: 2.699
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Falls du wie im Startpost erwähnt wirklich Informatik machen willst, solltest du dir im Klaren darüber sein, dass es extrem Mathelastik ist (nope, keine eigene Erfahrung, habs nur von Kollegen gehört, die es studieren/studiert haben). Bevor du mit einem Lehramtsstudium anfängst, würde ich an deiner Stelle gucken, dass du ein Praktikum oder so in einer Schule machen kannst. Okay, könnte zeitlich knapp werden, wenn du dieses WiSe anfangen willst, aber sowas bringt dich von dem Gedanken an ein Lehrerdasein vielleicht wieder ab
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Legion of Gomorra
Melodic Death Metal aus Dinslaken |
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#7 |
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Thor
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darfst natürlich nicht zu den frisösen oder einzelhändlern gehen (ich weis nicht in wie weit man sich das aussuchen kann)
bei uns wars definitiv so
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#8 |
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Archon
Registriert seit: Okt 2005
Beiträge: 2.345
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Sprich mit der jeweiligen Studienberatung. Genau dafür sind die da und können dir professionelle Hilfestellung anbieten.
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#9 |
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Zivilist
Registriert seit: Jan 2011
Beiträge: 127
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hab auch schon aus meheren Ecken gehört, dass das wohl son Geheimtipp unter Lehrern ist (Schüler gehen einem weniger auf den Sack da Älter). Aber auch kA ob man sich aussuchen kann, wo man hingehen darf
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#10 |
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Walküre
Registriert seit: Mai 2008
Beiträge: 3.708
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Ich weiß nicht... die ganzen 15/16 Jährigen Lehrlinge von Haupt- und Realschulen sind doch gerade in dem Alter am nervigsten....
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#11 |
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Thor
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drum ist es ja so wichtig das man steuern kann wo man hinkommt ^^
bei uns war das alter breit gestreut zwischen 17 und 30
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http://www.veare.eu die Werbung hier im Forum ist so unglaublich aufdringlich und nervig! Schämt euch!
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#12 | |
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Beobachter
Registriert seit: Jun 2004
Beiträge: 1.426
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Zitat:
Wenn du keine Richtung weiß, denk spontan an 6 Richtungen und lass den Wurfel entscheiden (vorher wirste sowieso irgendwas von den 6 rausstreichen). Zieh die Ausbildung durch. Während der Ausbildung erfährst du über dich selber, ob und was du studieren willst, oder sogar bei dem Beruf bleibst. Zudem fördert ne Ausbildung die Persönlichkeit und du gehst disziplinierter ans studium ran, da du verantwortung tragen musst, zudem verdient man ganz gut eigenes geld. win-win. |
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#13 |
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Walküre
Registriert seit: Mai 2008
Beiträge: 3.708
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Verliert aber min. 2 Jahre oder mehr.
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#14 |
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Beobachter
Registriert seit: Jun 2004
Beiträge: 1.426
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Verliert 2 Jahre?
Wohl eher gewinnt 2 Jahre an Reife, persönlicher Entwicklung, verantwortungsbewusstsein etc. Ich hab ne Ausbildung vor meinem Studium gemacht und man sieht einfach den Unterschied in der Herangehensweise an das Studium zwischen Leuten, die schon eine Ausbildung gemacht haben, und denen, die Frisch aus der Schule kommen. Zudem sind die 2-3 Jahre in Hinblick auf die Erfahrungen und die Sicherheit in dem, was man machen will, echt komplett egal. Ob ich nun mit 25 oder 27 fertig werde, spielt halt keine Rolle. p.S: Trifft natürlich nicht auf alle zu, aber auf den größten teil. Zudem bringt bei ihm halt ein studium wirklich nichts, wenn er nicht weiß, was er machen will. |
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#15 |
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WBF
Registriert seit: Okt 2010
Beiträge: 190
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ich würde auch dringend zu einer ausbildung raten.
Du kannst so auch während dem studium gutes geld verdienen und dir damit so einiges vereinfachen. Was hälst du von einer Ausbildung in Richtung Webdesign? Würde ich dir empfehlen. |
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#16 |
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Buggy
Registriert seit: Apr 2010
Ort: Hamburg
BNet2-Account: nibbels
Beiträge: 58
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Ich habe nach der Schule ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht und mit Kindern gearbeitet. Ich fand das super hilfreich vorm Studium das Arbeitsleben schon mal kennengelernt zu haben. Außerdem lernt man viel über sich, wenn man anderen Menschen hilft.
Zum Thema Studienwahl würde ich dir empfehlen, dich als Gasthörer an einer Uni anzumelden und dir die Vorlesungen ein bis zwei Wochen mal anzuhören. (Vielleicht in den Ferien oder wenn du dein Abi geschrieben hast) Dann hast du auch eine viel genauere Ahnung, wie der Unialltag so ist, worum es im Studium geht und du kannst die Kommolitonen ausquetschen wie der Studiengang so ist. Und wahrscheinlich merkst du dann: "Ja, das isses!" Oder "Lieber Nicht!" |
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#17 |
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Postmaniac Bronze
Registriert seit: Mai 2003
Beiträge: 9.722
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Also ich würde nicht zur Ausbildung raten, einfach nur um mal dagegen zu sein.
Vor allem mit den Prämissen ala, wähle 6 aus und nimm nen Würfel. Wenn jemand nicht weiß was er machen will, kann er genausogut ins blaue studieren wie ins blaue ne Ausbildung machen. Am ende kann man leichter von einem Studiumsfach ins andere wechseln, als die Ausbildung abbrechen oder wechseln und man hat nix wenn man nicht mindestens die 2 jahre durchzieht. Mag stimmen, dass die Leute nach den 2-3 Jahren Ausbildung disziplinerter im Studium sind. Aber das mal Selfselection bias deluxe, weils nur noch die Leute sind, die wirklich angefixt sind. Ansonsten kam auch von denen die Aussage, dass ihnen die Ausbildung fürs Studium an sich nix gebracht hat. Der Geldvorteil ist höchstwarhscheinlich auch gering, es sei denn man kann in den Semesterferien bei alten AG arbeiten. Während der Ausbildung bekommt man afaik nicht so viel Kohle.
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"Wenn ihr nicht wisst wovon ihr redet, sprecht von einem System." "Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht !" "wollen wollen ist die höchste Form der Unterdrückung" |
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#18 | |
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Ursadon
Registriert seit: Jul 2010
Ort: Bellheim
BNet2-Account: cralle
Beiträge: 97
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Zitat:
Als erstes kommt es halt auch drauf an was man studiert, es gibt Studiengaenge die sogar eine Ausbildung voraussetzen. Den Geldvorteil finde ich schon hoch. Ich arbeite neben dem Studium weiter in meinem erlernten Beruf und werde auch als Fachkraft bezahlt. Wenn ich bedenke wie viele Stunden ich im Monat im Supermarkt an der Kasse sitzen muesste um auf mein jetziges Gehalt zu kommen waeren das sicher einige mehr als nur 45. |
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#19 | |
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Postmaniac Bronze
Registriert seit: Mai 2006
Beiträge: 7.041
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würde auch von einer ausbildung abraten. solange du kein glück hast und die ausbildung zufällig was für dich ist, sind das einfach vergeudete jahre die man mit mehr abwechslung und einblick auch in ein random studium hätte stecken können.
grade für arbeitsweisen in einem studium bringt einem eine ausbildung überhaupt nichts. es ist was anderes einen festgelegten tagesablauf zu haben und einfach von 8-17uhr am arbeitsplatz zu sitzen als gesagt zu bekommen: "so in 3 monaten will ich ein ergebnis sehen, bis dahin ist mir alles egal". letzteres kommt im normalen arbeitsalltag der von kurzfristigen arbeiten geprägt ist nämlich eher selten vor. würde mich an deiner stelle zum nächsten wintersemester entweder für lehramt englisch mit einem gewürfeltem zweitfach oder für informatik einschreiben. da kann man dann erstmal nen jahr gucken ob einem das eine gefällt und danach problemlos wechseln und das zweite ausprobieren. ist auch mit bafög, solltest du es bekommen, alles kein problem. einfach drauf los studieren ist aufjedenfall das beste was man machen kann, wenn man eh keine ahnung hat.
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Zitat:
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#21 | |
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Raumjäger
Registriert seit: Jul 2003
Beiträge: 2.293
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Zitat:
im master würde er dann wiederum bafög bekommen.
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whats the point of being rich if you dont wear a lot of jewelry?? |
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#22 | |
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Casts
GerTeam Registriert seit: Apr 2008
Ort: Saarbrooklyn
BNet2-Account: Careion
Beiträge: 1.532
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Was das Lehramtsstudium angeht, über folgende Dinge solltest du dich vorher informieren:
-Machst du den Abschluss an deiner Wahluni im Staatsexamen odere Master? Es gibt einige Bundesländer, die den Master für's Lehramt schon eingeführt haben (z.B. Rheinland-Pfalz), andere haben ein modularisiertes Staatsexamen. Ich rate dir hier zum Staatsexamen! Du wirst nachher mit Staatsexamen eher genommen als ein Master-Absolvent. Ich denke mir das nicht aus, auch mir haben Rektoren in Praktika, sowie Rektoren aus meinem näheren Umfeld geraten Staatsexamen zu machen. -Zweitfach? Das Zweitfach ist im heutigen Lehramtsstudium keine Entscheidung die man grob gesagt auswürfeln sollte. Klar sollte man das machen was einem selbst Spaß macht. Behält man aber die derzeitige Situation an Unis im Auge wird schnell klar womit du später die besseren Einstellungschancen hast: Naturwissenschaften! Englisch ist ganz okay als erstes Fach, als Zweitfach abraten lässt sich von Deutsch, Philosophie oder Geschichte. Diese Studiengänge sind ehrlich gesagt ziemlich überfüllt, eine solche Kombination lässt sich im Hinblick auf die Jobsuche nur empfehlen wenn du ein Mörder-Drittfach noch zusätzlich studierst (Physik, Chemie, Musik, ...). Wenn du magst hab ich dahingehend noch ein paar Zahlen von den Rektoren meines Vertrauens ![]() In meinem Landkreis beenden dieses Jahr 27 Lehrer ihr Referendariat. Davon hat einer Chemie studiert, einer Musik, keiner Physik! Wenn du also nen sicheren Job willst, studier eins dieser Fächer, du wirst mit Kusshand genommen und darfst dir die Schule vermutlich noch aussuchen. Letztendlich bringts dir aber nichts wenn dir das Fach nicht zusagt, also es muss dir schon Spaß machen, wenn du aber ein rares Fach findest von dem du denkst es wird dir auf Dauer Spaß machen, dann tu es ^^. Finanzierung geht immer irgendwie , Sei es mit Bafög oder neben dem Studium arbeiten. Auch der NC ist eigentlich eher so'n Maß... das sind ja nur die zahlen vom Vorjahr, es gibt 100 Plätze, und der 100ste hatte dann 1,6 oder whatever. Bewerben sollte man sich trotzdem, sicherheitshalber an mehreren Unis, und zudem gibt es noch die Warteliste ![]() Ich selbst bin Lehramtsstudent (Ph, Ge, De), hab mehrere Praktika nun schon hinter mich gebracht und arbeite nebenjobmäßig als Vertretungslehrer (empfiehlt sich, so kriegst noch mehr Erfahrung). Für mich selbst wars die absolut richtige Entscheidung, Studium ist zwar manchmal ätzend, aber wenn du das erste Mal "selbstständig" unterrichten darfst... das bockt so richtig . Ich würds nicht mehr anders machen!
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Zitat:
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#23 | |
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Walküre
Registriert seit: Jul 2010
Beiträge: 3.489
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Zitat:
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#24 |
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Ulrezaj / Tassadar
Registriert seit: Mär 2001
Ort: Doofmund
Beiträge: 15.300
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Also grad sowas wie Physik scheint aber schon länger begeehrt zu sein, wenn ich an den Spacken denke der bei uns als Physiklehrer mit ner 4- durchgelassen wurd, weil es keine Alternative gab...und das ist auch schon wieder 8 Jahre her
die "Ausbildung" die ich da parallel gemacht hab (zumindest den größten Teil davon ), hat übrigens fürs Studium sowas von gar nichts gebracht
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#25 |
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Dunkler Templer
(Zer'atai) Registriert seit: Nov 2000
Beiträge: 2.963
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Afaik ist Hamburg das einzige Bundesland, in dem Berufsschullehrer (sofort) verbeamtet werden. Schon nicht schlecht irgendwie
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zuLu - The TriBe |
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#26 | |
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Zergling
Registriert seit: Aug 2010
BNet2-Account: bootdiskette
Beiträge: 3.591
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Zitat:
*Stand 2002 Nicht zu unterschätzen ist, dass man sich im Studium noch weiterentwickelt was die eigenen Interessen angeht. VWL war diesbzgl. für mich eine gute Wahl, aber ich würde es mittlerweile vielleicht nicht mehr studieren, zumindest anders. Als falsche Wahl hab ich es trotzdem nie empfunden. Mittlerweile würde ich sagen dass das bei weitem wichtigste ist, dass man mit seiner Wahl in Frieden leben kann. Wähl also kein Fach zu deinem potentiellen Beruf das dich in eine Richtung führt an der du irgendetwas so richtig scheiße findest. Stell dir vor welches Leben du führen willst, und geh dann schrittweise zurück und finde heraus welche Schritte notwendig sind um dieses Ziel zu erreichen. Wichtig ist es dabei zu bedenken dass man spätestens nach dem Studium sehr wenig Freizeit hat.
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fickt euch. |
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#27 |
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Roach
Registriert seit: Mär 2008
Beiträge: 484
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Wenn du Lehramt auf Englisch studieren willst keine Ahnung hast wie dein Zweitfach werden soll und aber auch darüber nachgedacht hast Informatik zu studieren verwende doch Informatik als Zweitfach.
Lehrer für dieses Fach werden nämlich auch recht viel gesucht (zumindest bei uns in Niedersachen) und das Studium davon lässt sich gut mit anderen Fächern vereinen. Was Jimmy gesagt hat: Ja es ist schon mathematik-lastig, das heißt du wirst auch Mathevorlesungen bekommen und es wird vieles vom eher theoretischen Standpunkt aus betrachtet, soll heißen viel programmiert wird da nicht Alles anderen aber ein wie ich finde sehr schöner Studiengang^^@Maiev: Habe keine Ausbildung gemacht, bekomme trotzdem genug Geld zu Studienfinanzierung und Eigenanwendung ohne irgendwo anner Kasse zu hocken und fühle mich geistig reif(er als so manch andere in meinen Studiengängen)
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"My blade can cut through armor. And still cuts a tomato." |
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#28 |
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Belagerungspanzer (Panzermodus)
Registriert seit: Jul 2010
Beiträge: 877
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Studier einfach irgendwas was dir auf Anhieb Sympathisch ist.
Sachen wie "schau dir die Studiengänge genau an, analysiere den Verlaufsplan / Bachlorordnung, such die beste Uni mit der höchsten Frauenquote blabla" ist haushoch überschätzt. Wirtschaftsingenieur z.B. die ersten Semester kotzen fast jeden an, sind Grundlagenfächer und haben mit dem was du später zu tun hast nichts am Hut. |
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#29 | ||
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Casts
GerTeam Registriert seit: Apr 2008
Ort: Saarbrooklyn
BNet2-Account: Careion
Beiträge: 1.532
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Zitat:
Wenn du aber eine Uni findest an der's geht, dann solltest du das evtl. einfach mal probieren, auch wenn du in kauf nehmen musst weiter wegzuziehen etc.
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Zitat:
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