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#1
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Scantid
Registriert seit: Dez 2007
Beiträge: 49
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Union will das die EZB unabhängig ist damit sie weiter für sich Geld drucken kann
![]() ![]() so die Leute wollten das ich hier anscheinend poste, auf jeden Fall wiedermal der perfekte Beweis wie das Volk verarscht wird. Die Union will also keine Eurobonds aber sie will auch nicht das die EZB ihre Unabhängigkeit verliert und öffentlich rechtlich wird. Warum auch?? drucken ja schließlich nur unser Geld, bestimmen die Inflation und Zinsen die von den Banken an uns weiter gegeben werden ja klar so was muss unabhängig sein es darf gar nichts mit den Euro Regierung zu tun haben... Ok der Unionsfutzi hat recht das wenn es die Eurobonds gäbe müsste Deutschland statt 2% 4% zahlen für die Staatsschulden die sind so 2000 Milliarden das wären dann also so für die BRD 40 Milliarden jährlicher Unterschied. Aber dann sagt er die EZB soll ruhig unabhängig sein und wenn sie es nicht wäre würde das ihren Ruf ruinieren. Aber die EZB kauft die Schrottanleihen von Griechenland, Spanien und Italien. Damit hat sie sich schon längst ihren ruf als stabiles Institut aufgegeben. Und jetzt kommt der Wahnsinn die EZB hat falls es euch aufgefallen ist in den letzten Monaten 2000 Milliarden Euro gedruckt und es den Banken überlassen als günstige Kredite mit 1% Zinsen. Damit diese das Geld an den Not leidenden Euroländern für 9% Zinsen weiter verleihen, falls sie das überhaupt wollen denn wie gesagt die Banken kriegen es so einfach. So ein Schwachsinn das ist Wucher. Wo ist der Unterschied ob es die EZB es direkt den Staaten gibt oder es die Banken kriegen und dann Weiter verleihen für höhere Zinsen. Das Geld existiert doch sowieso. Mit dem Geld könnte man die gesamten Schulden Griechenlands und Italiens abbezahlen oder besser gesagt umtauschen. Denn sie müssten die Schulden weiter abbauen aber diesmal unter einen anderen Besitzer und zwar die EZB zu niedrigeren Zinsen von 1% statt 9% oder noch viel mehr. Und wie gesagt das Geld existiert sowieso. Die Bananenrepublik Deutschland. Ich kann euch auch sagen wieso sie weiter unabhängig sein soll damit die Banken schön ihre Matrix der Macht behalten können und sich Geld drucken können damit Medien und Politiker weiter von ihnen gekauft werden. Geändert von SailerMoon (26. April 2012 um 14:27 Uhr) |
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#2 | ||
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Ghost
Registriert seit: Apr 2011
BNet2-Account: Ritus.874
Beiträge: 572
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Du hast Recht. Alles wäre viel besser wenn der Staat sein Geld drucken könnte wie er lustig ist. Schliesslich sitzen in der Regierung ausschiesslich vernünftige Menschen.
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Zitat:
Zitat:
Geändert von Ritus (26. April 2012 um 14:33 Uhr) |
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#3 |
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Savassan / Jake Ramsey
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-> Comm
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Chabos wissen wer hier Snickers isst. |
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#4 |
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Ulrezaj / Tassadar
Registriert seit: Mär 2001
Ort: Doofmund
Beiträge: 15.067
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cool...du hast sogar nur 5 Monate gebraucht, um dir eine Meinung zu diesem Interview zu bilden...dafür ist aber nicht viel bei rumgekommen
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#5 |
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Scantid
Registriert seit: Dez 2007
Beiträge: 49
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nein nicht drucken sich ausleihen können bei niedrigen Zinsen, das Geld haben sie sowieso Gedruckt aber den Banken geliehen für niedrige Zinsen.
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#6 |
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Scantid
Registriert seit: Dez 2007
Beiträge: 49
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#7 |
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Roach
Registriert seit: Mär 2008
Beiträge: 484
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"Matrix der Macht"..
Meinst du deinen gesamten Kommentar eig irgendwo ernst?
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"My blade can cut through armor. And still cuts a tomato." |
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#8 |
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Beobachter
Registriert seit: Mär 2002
Beiträge: 1.690
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Jesus, lern bitte erst einmal, wie man mehrere Sätze hintereinander in verständlichem und zusammenhängendem Deutsch formuliert, dann lies dir den kompletten Schulden-/Eurokrise Thread durch, in dem das alles schon X-mal durchgekaut wurde.
Da die Wahrscheinlichkeit, dass du danach noch irgendwas erhellendes zu sagen hast stark gegen null geht, kannst du alternativ auch einfach so aufhören zu posten. Die einzig verständliche Aussage in deinem Startpost ist "die EZB hat Staatsanleihen aufgekauft und damit ihrem Ruf geschadet", das ist immerhin korrekt. |
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#9 | |
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Mutalisk
Registriert seit: Mär 2003
Ort: Nürnberg
Beiträge: 4.007
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Erst antisemitische Hetz-Videos die mit dem Bild des geldgierigen Juden spielen im MFF posten und jetzt das hier.
Ich lehne deine Threads ab.
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Zitat:
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#10 |
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Ulrezaj / Tassadar
Registriert seit: Mär 2001
Ort: Doofmund
Beiträge: 15.067
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also ich kann mich eigentlich an einige derartige Interviews erinnern gegen Ende letzten Jahres, grade die Union hat sich da eigentlich nicht all zu sehr zurückgehalten *find*
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#11 |
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Ultralisk
Registriert seit: Aug 2010
Ort: Berlin
BNet-Account: Misfit#2312
BNet2-Account: Misfit.342
Beiträge: 4.255
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sowas passiert wenn man seine politische bildung aus youtube verschwörungs videos bezieht.
aber wahrscheinlich sind wir alle schon zu sehr von den illuminaten gebrainwashed um deine wahrheiten zu erkennen
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http://eu.battle.net/sc2/en/profile/489540/1/Misfit/ |
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#12 |
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Goliath
Registriert seit: Nov 2001
Beiträge: 1.865
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Die Aufgabe der EZB ist es halt, gemessen am Inflationsziel, Geld in den Geldkreislauf zu geben oder es wieder daraus zu entnehmen. Dies kann sie nur kontrolliert tun, wenn sie die dafür vorgesehen Instrumente verwendet.
Ihre Aufgabe ist es nicht direkt oder indirekt Fiskalpolitik zu betreiben, auch nicht unkontrolliert Zentralbankgeld an Staaten auszuschütten um es dann ggf. wieder an anderer Stelle wieder aufzusammeln. Und ganz besonders soll sie kein Geld drucken, um außenwirtschaftliche Schuldenpositionen zu negieren. Und wenn man es ganz urdeutsch sieht, soll sie nichtmal die (zum. in Euro notierten) Schulden weginflationieren, aber darüber lässt sich streiten. Eurobonds sind nicht Aufgabe der EZB.
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#13 |
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Zergling
Registriert seit: Aug 2010
BNet2-Account: bootdiskette
Beiträge: 3.415
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Eurobonds könnten ein Problem der EZB werden weil sie sie als Sicherheit für Tender entgegen nehmen müsste, bzw. durch ihre Entscheidung bzgl. des Risikogewichts selbiger einen großen Einfluss auf den Erfolg derselben haben könnte. Afair gilt nämlich Basel 1-3 nicht für die EZB weil sie formal nicht zu den Kreditinstituten gehört. Zumindest zählt die BuBa lt. §2 KWG nicht zu den Kreditinstituten. Bin mir da aber mangels Recherche nicht sicher.
Überraschend ist, dass die beiden Hoschis aus dem Vid potentiell sogar Ahnung haben könnten weil sie weder a) Juristen noch b) Lehrämtler sind. Angeschaut hab ich es trotzdem nicht weil Politiker.
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fickt euch. |
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#14 |
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Sanitäter
Registriert seit: Jul 2002
Beiträge: 1.196
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wie können hier eigentlich manche leute auf diesem board so fürchterlich arrogant sein und die kompetenz und richtigkeit einer aussage nur aufgrund der hochschulausbildung eines menschen zu treffen? fällt mir nun zum wiederholten male auf. lernt man diese art von überheblichkeit in mannheim?
die meinung derjenigen menschen, die nicht studiert haben zählt dann gar nicht mehr? ansonsten bin ich schon seit jahren der meinung, daß ein so mächtiges instrument wie die ezb natürlich in die hände der staaten gehört und nicht unabhängig sein dürfen um im notfall und wenn es nötig ist, schnell zu reagieren. die ziele einer unabhängigen ezb decken sich leider nunmal nicht immer mit den zielen der demokratischen staaten und somit den zielen der mehrheitlichen bevölkerung. |
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#15 |
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Archon
Registriert seit: Feb 2009
Beiträge: 3.471
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Au ja die EZB den Staaten unterstellen, tolle Idee. Sie ist eher noch nicht unabhängig genug, den inflationsproduzierenden scheiss den sie nämlich derzeit abzieht indem sie indirekt Papiere der Gips Länder aufkauft dürfte sie eigentlich gar nicht machen. Das fällt nicht nur nicht in ihr Aufgabengebiet sondern läuft auch einem ihrer primären Ziele, nämlich der Geldwertstabilität deutlich zuwider. Das sie es doch macht liegt daran das die Vertreter gewisser anderer Länder in der EZB einen etwas zu guten Draht zu den Politikern daheim haben und deswegen genau den scheiss machen den sich ihre Kumpels daheim wünschen.
Wenn wir die EZB der Regierungsgewalt unterstellen haben wir hier ruckzuck Amerikanische Verhältnisse wo die Zentralbank im Prinzip nur dafür da ist den längst überschuldeten Staat mit noch mehr billigem Geld am Leben zu erhalten. Wenn Europa bock auf nen ökonomischen Selbstmord hat wäre das sicherlich ne gute Idee, ansonsten sollte man da die Finger von lassen. |
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#16 |
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Landefrachter
Registriert seit: Mär 2008
Beiträge: 1.603
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der thread titel tut weh 8(
Zu gepflegter Diskussion sollte auch gepflegte Rechtschreibung gehören. www.dasdass.de |
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#17 |
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Musik & Film Forum
Registriert seit: Feb 2005
Beiträge: 964
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Beleg?
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"This song makes you want to fuck, cry, apologise and walk on the beach all at the same time. How many songs do you know can do that?" |
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#18 | |
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Goliath
Registriert seit: Nov 2001
Beiträge: 1.865
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Zitat:
Das Ziel einer Zentralbank ist u.A. Unabhängigkeit vom Staat, weil nur damit die Funktion der Zentralbank ausgeführt werden kann. Wenn die ZB dem Staat unterstellt ist, kann der Staat auch direkt selber Geld drucken, da braucht keiner die ZB. Wenn du nicht weißt warum die ZB existieren soll, dann hilft dir ein Standardlehrbuch aus dem Bereich "Makroökonomik" oder "Geldtheorie" weiter. Die darf man auch ohne Uniabschluss kaufen.
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#20 |
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Roach
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Mich nerven die Deutschen mir ihrer Sparpolitik langsam. Wegen der Hyperinflation vor 80 Jahren wird brutal ideologisch argumentiert, jede Inflation sei des Teufels. Deutschland würgt mit seinem Sparzwang jedes Wachstum in Europa ab, oder glaubt irgendjemand ernsthaft, in ein paar Jahren würde das alleine durch Sparen schon besser werden in den Peripherieländern? Wenn die Deutschen verlangen, dass in Europa alle mehr so werden müssen wie sie, nämlich spare schaffe Häusle baue, dann müssen sie auch umgekehrt mehr werden wie die Nachbarländer, also nicht mehr ganz so rigoros. Dieses einseitige Sparen und sonst nichts wird Europa niemals aus der Krise bringen.
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#21 |
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Zergling
Registriert seit: Aug 2010
BNet2-Account: bootdiskette
Beiträge: 3.415
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FORYOUITERRA: hättest du VWL studiert, wüsstest du dass fiskal- und geldpolitik zwei verschiedene dinge sind. so kann ich deine stammtisch-kommunistische argumentation leider nicht ernstnehmen. komm gerne wieder wenn du dich mit VWL und statistik auseinandergesetzt hast.
Atron: Kannst du das genauer spezifizieren? Ich glaube du wirfst hier EZB, Fiskalpolitik und Europapolitik in einen Topf.
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fickt euch. |
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#22 | |
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Archon
Registriert seit: Feb 2009
Beiträge: 3.471
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#23 | ||
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Roach
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Geändert von Atron (27. April 2012 um 12:32 Uhr) |
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#24 |
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Zergling
Registriert seit: Aug 2010
BNet2-Account: bootdiskette
Beiträge: 3.415
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Den Artikel von Krugman hab ich auch gelesen. USA geil, Europa scheiße, das ist seine Punchline. Krugman wird nicht umsonst schon lange dafür belächelt dass er nur noch in der NYT anstatt in Journals veröffentlicht. Wenn du, was ich glaube, dich auf seinen heutigen Artikel in der NYT beziehst, dann ist das ein ziemlich undifferenzierter Mistartikel weil er nur sagt "Sparen ist Mist" anstatt zu sagen "Es kommt darauf an nicht an den falschen Stellen zu sparen".
Einfach Schulden machen und in Beton und Asphalt gießen (Hallo Konjunkturpaket 1) ist halt auch Mist.
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fickt euch. |
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#25 | |
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Archon
Registriert seit: Feb 2009
Beiträge: 3.471
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Portugal, Griechenland und Spanien haben ihre Probleme weil sie ihre Volkswirtschaft knapp 10 Jahre lang per Kredit künstlich aufgebläht haben. Sie sind größer geworden als es ihre Infrastruktur und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eigentlich zulassen. Da wollten eben alle Hartz 4 Empfänger nen Porsche fahren ums mal bildlich auszudrücken. Das haben sie die letzten Jahre auch gemacht, auf Pump. Jetzt will ihnen keiner mehr Kredite geben und natürlich schreien jetzt alle rum weil sie ihren Porsche behalten möchten aber jedem mit etwas gesundem Menschen Verstand sollte einleuchten, das geht nicht. Diese Länder MÜSSEN schrumpfen damit sie billiger und damit auch wieder konkurrenzfähig sind. Wenn am Kapitalmarkt nicht irgendwer auf die grandiose Idee gekommen wäre es allen Euroländern zu erlauben sich zum gleichen Zinssatz Geld zu leihen wäre es auch nie soweit gekommen. Italien zb zahlt jetzt keine "hohen" Zinsen wie es in der Presse oft behauptet wird. Sie zahlen jetzt einfach wieder die Zinsen die sie auch vor der Währungsunion zahlen mussten, also die, die ihrer wirtschaftlichen Stärke entsprechen. Die letzten Jahre haben sie einfach, genau wie die anderen Gips länder, viel zu billig Geld bekommen. Das Problem das die Italiener jetzt haben ist das ihnen das Mittel der Inflation nichtmehr zur Verfügung steht um ihre Schulden wegzubekommen wie sie es früher immer gemacht haben. Deswegen müssen auch sie jetzt etwas kürzer treten. Grundsätzlich geht es bei dieser ganzen Geschichte auch nicht um Inflation. Wenn das Problem lösbar wäre durch 2% mehr Inflation wäre da nichts gegen einzuwenden. Der Sparkurs den Merkel fordert liegt nicht darin begründet, dass sie um jeden Preis eine Inflation verhindern will, sondern darin das die Gipsländer sich endlich wieder auf ein für sie vertret und haltbares Maß zurückschrumpfen und eben nichtmehr auf Kosten anderer weit über ihre Verhältnisse leben. Wenn man nur 1000 Euro im Monat verdient kann man eben nicht 10000 Euro im Monat konsumieren, jedenfalls nicht lange. Und die Amis mit ihrem Gelaber von "die EZB muss mehr Geld auf den Markt schmeißen um das Wachstum zu erhalten" das kannste dir an Hut stecken. Das ist einfach die typisch Amerikanische Mentalität Wachstum, Wachstum, Wachstum egal was kommt. Scheiß auf völlige Überschuldung, scheiß auf Massenarbeitslosigkeit, scheiß auf Inflation. Diese Philosophie praktizieren sie auch bei sich zu Hause und es macht sie kaputt. Amerika wird über kurz oder lang so Enden wie Griechenland und dann vermutlich völlig in sich zusammenbrechen. Auch Amerika kann diese Politik nicht ewig weiterführen irgendwann gehen auch die damit unter.
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Geändert von FCX (27. April 2012 um 12:56 Uhr) |
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#26 | |||
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Roach
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Der zweite Punkt ist, dass der angesprochene Prozess des Schrumpfens momentan völlig unkontrolliert abläuft. Die Deutschen sagen Sparen und der Rest wird dem Markt überlassen. Das ist einfach schlechte Politik, weil krisenbedrohte Länder so niemals aus dem Abwärtsstrudel herauskommen, bis sie de facto pleite sind (Hohe Schulden -> Schlechtes Rating -> höhere Zinsen -> höhere Schulden -> schlechteres Rating usw.). Zusammen mit offenen Grenzen, die zu massiver Abwanderung führen, sind die Konsequenzen völlig unvorhersehbar. Ist das alles besser als gemäßigte Geldeinspritzpolitik? Zumindest mal die Überlegung? Zitat:
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#27 | |||||
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Archon
Registriert seit: Feb 2009
Beiträge: 3.471
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Du vergisst bei deiner ganzen Argumentation halt völlig die Frage: "Kann ich mir das leisten". Klar wenn der Grieche das bessere Deutsche Produkt kaufen kann, wird er es auch tun. Ist auch nichts gegen einzuwenden. Der springende Punkt ist er hätte es eigentlich gar nicht gekonnt wenn am Kapitalmarkt alles mit rechten Dingen zugegangen wäre. Wenn die für ihre Kredite, die sie für die Waschmaschine aufgenommen haben nämlich ihre 7-8% bezahlt hätten, was angemessen gewesen wäre, kannst du drauf wetten das er doch lieber zum billigeren spanischen Produkt gegriffen hätten. Aber wenns den Kredit für 3% gibt, klar warum nicht, nem geschenkten Gaul usw. Der Punkt ist halt, das war so nicht richtig. Das ist natürlich nicht die Schuld der Konsumenten dieser Länder aber es führt nunmal einfach kein Weg daran vorbei das die ihren Konsum künftig wieder auf ein normales Maß zurückfahren weil der Kauf auf Kredit eben nichtmehr so weiterlaufen wird wie bisher. Deutschland hat übrigens genau das die letzten Jahre seit der Agenda 2010 gemacht. Unsere Löhne sind gesunken, die Produktivität hat sich erhöht kurzum wir haben unsere Wettbewerbsfähigkeit verbessert. Deswegen stehen wir jetzt so gut da und deswegen hatte Deutschland die letzten 10 Jahre auch mit die niedrigsten Wachstumsraten in ganz Europa. Wir verlangen von den anderen ländern nichts was wir nicht selbst schon gemacht haben. Zitat:
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Geändert von FCX (27. April 2012 um 14:20 Uhr) |
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#28 | |||||
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Roach
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#29 |
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Space-Marine
Registriert seit: Mär 2011
Beiträge: 217
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Das Problem mit der EZB ist folgendes:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ezb#Organe Der EZB-Rat gibt nun die Politik vor und der ist zu fröhlich für den Job. Die EZB ist halt nicht die Bundesbank. Qualitativ sind EU-Institutionen oft noch nicht so weit wie die Deutschen Vorgänger. Es gibt auch keine politische Maßnahme, die die Misere im Nachhinein aufheben kann. Sollte klar sein. |
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#30 | |||||
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Archon
Registriert seit: Feb 2009
Beiträge: 3.471
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Die anderen Länder hätten diese Kredite genauso, zu den gleichen Konditionen, aufnehmen können wenn Deutschland nicht soviel Kapital nach draußen verfrachtet hätte. Das Angebot wäre auch ohne uns da gewesen. Die paar Milliarden die Deutschland dazu beigetragen hat sind da nicht wirklich von belang. Zitat:
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#31 |
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Zergling
Registriert seit: Aug 2010
BNet2-Account: bootdiskette
Beiträge: 3.415
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Atron: USA und EU vergleichen ist ein Maximalfail. Hätte kaum gedacht dass der olle Paul so dumm ist. Allein die Tatsache dass die EWU so heterogen ist, ist Grund genug für eine EZB-Politik der Preisstabilität.
FCX: Meinst du nun die Süd-Volkswirtschaften insgesamt, oder nur die jeweiligen Staaten? Mein Fazit ist: Mit dem Euro haben wir eine einheitliche Geldpolitik in der EWU die eben nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner (der zufällig auch sinnvoll ist) funktioniert, und das ist Geldwertstabilität. Alles andere verbietet sich aufgrund der Heterogenität der Staaten in der EWU. Damit bleibt die Fiskalpolitik als Stellschraube für die Länder, welche aber von der Politik gestellt wird und somit oft zu solchen Sachen wie Mövenpick etc. führt -- zudem wird sie nicht EWU-weit koordiniert. Die Folgerung: Den Euro werden wir nicht mehr los, er kam zu früh und ist langfristig der richtige Weg. Nun muss die Fiskalunion kommen. Das gefällt zwar den reichen Ländern nicht, aber eine "echte" Fiskalunion ist besser als eine unter-der-Hand Umverteilung via CAP/CFP/... Es kommt halt darauf an, dass man seinen Nachbarländern vertraut und ihnen auch nichts böses will. Das ist die Herausforderung für die nächsten 50 Jahre.
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fickt euch. |
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#32 |
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Archon
Registriert seit: Feb 2009
Beiträge: 3.471
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Ich beziehe mich insbesondere auf Griechenland und Portugal. Ich denke nicht das diese beiden Länder, solange sie in der Union bleiben, in der Lage sein werden zu den anderen Staaten aufzuschließen. Beide sind einfach viel zu früh in die EU eingestiegen als sie der Sache noch gar nicht gewachsen waren. Austreten, und die nächsten 50 Jahre drauf verwenden das Land wirtschaftlich vernünftig aufzustellen, dann kann man auch über nen Wiedereintritt reden. Aber sowie die Sache atm liegt halte ich ihre Chancen wieder auf die Beine zu kommen für nahe null.
Spanien könnte es eventuell noch schaffen denk ich, wobei ich da auch nicht genug weiß um mir wirklich ne endgültige Meinung bilden zu können. Italien wird denke ich klar kommen nach ein paar Reformen. |
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#33 |
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Zergling
Registriert seit: Aug 2010
BNet2-Account: bootdiskette
Beiträge: 3.415
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Das Problem sehe ich beim Rausschmiss ganz klar auf der menschlichen Seite. Wenn einmal ein Land rausfliegt aufgrund so einer Sache für die die Mehrzahl der Bürger nichts kann, dann ist die EU am Ende.
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fickt euch. |
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#34 | ||||
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Roach
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Bootdiskette: Kannst du auch was anderes als in eine seitenlange Diskussion mit "USA UND EU VERGLEICHEN MEGAFAIL ALTAAAAA" reinzulabern? Ganz davon ab, dass dein Fazit genau das Problem ignoriert, dass gerade die Geldwertstabilität nur noch von einer Minderheit in der EU getragen wird? Siehst du Problem? |
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#35 |
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Zergling
Registriert seit: Aug 2010
BNet2-Account: bootdiskette
Beiträge: 3.415
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Ich könnte, aber dann würde ich wieder gebannt.
Fakt ist, dass es für eine Volkswirtschaft auf lange Sicht optimal ist, einen stabilen Geldwert zu haben (Theorieseite 1). Dazu kommt, dass Geldpolitik in verschiedenen Situationen unterschiedlich wirkt. Durch die an unterschiedlichen Punkten des Konjunkturzyklus stehenden Länder der EU, würde eine konstante Politik des billigen Geldes von Seiten der EZB verschiedene Effekte in verschiedenen Ländern haben. In manchen Ländern unzweifelhaft einen wünschenswerten, während in anderen wiederum neue Blasen aufgebaut würden. Die ganze EWU mit der gleichen Bürste zu schrubben ist der falsche Weg. Und wo würde eine weichere Währung den südeuropäischen Volkswirtschaften nutzen? Der allergrößte Teil des Außenhandels dieser Länder geht in EWU-Länder wenn ich nicht vollkommen falsch informiert bin. Selbst wenn es das den Ländern einfacher machen würde, wären die Nachteile für die Restländer mindestens ebenso hoch. Dass Geldwertstabilität keine Mehrheitsmeinung der Politik ist, ist meiner Ansicht nach kein Argument. Geldwertstabilität ist nach aktuellem Stand der Forschung ein sehr sinnvolles Ziel; dass die o.g. Gründe auch für FP und gegen GP sprechen verstärkt mein Argument dagegen noch.
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fickt euch. |
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#36 | ||||
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Adler
Registriert seit: Apr 2005
Beiträge: 495
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![]() Also prinzipiell stimme ich die bei Wachstumskritik schon zu. Gerade reiche Länder wie Deutschland müssen nicht ständig mehr produzieren. Wie haben schon den größten Lebensstandard der Welt. Aber das Problem der GIPS ist ja nicht, dass die Wirtschaft nich wächst, sondern dass sie schrumpf. Es gibt für alles den richtigen Zeitpunkt. Krasses Drauflossparen sollte man im Boom machen. Da könnte sich die Bundesregierung ja mal hervortun, aber die Mongos haben es ja nichtmal geschafft ihr vergleichsweise lächerliches Sparpaket von 11,7 Milliarden umzusetzen. Aber hauptsache durch Europa touren und anderen Vorträge halten. Zitat:
1. Hat das nichts damit zu tun, dass stabilitätsorientierte Geldpolitik "nicht zeitgemäß" sei. Was ist dass denn für eine unsinnige Aussage? Natürlich ist die harte Geldpolitik Teil des Problems der Südländer, aber das hat nichts damit zu tun, dass die Geldpolitik falsch wäre, sondern damit dass sie nicht zur Wirtschaftspolitik dieser Länder passt. 2. Sitzen in der EZB nicht mehrheitlich Deutsche. 3. Wird der stabilitätsansatz auch von Finnland, Österreich, Niederlande verfolgt. Zitat:
EWU ungleich EU.
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"Also ihr seid so ziemlich die letzten, die ich hier erwartet hätte. Was springt für Sie dabei raus, Mengsk?" "Für uns rausspringen? Ich springe auch gleich mal raus, Sie schleimiges konfödieriertes Stück Scheiße!" |
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#37 |
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Roach
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Langfristig optimal ist es auch, niemals zu rauchen. Machen aber trotzdem viele. Bloß weil Geldwertstabilität toll ist, lassen sich davon Italiener und Griechen doch nicht beeindrucken. Selbst der französische Franc war weicher als der Euro, wie im übrigen auch die DM. Momentan werden ja gerade alle "mit der gleichen Bürste geschrubbt", eben mit der harten. Hier kommt einfach irgendwann Demokratie ins Spiel: Wenn genügend Länder eine weiche Währung wollen, werden wir die auch kriegen, egal, was irgendwelche Forscher sagen. Selbst die nördlichen Länder würden sich nach außen hin zwar wehren, aber dann auch die graduelle Schuldenentwertung gerne mitnehmen. Oder denkst du, dass Deutschland seine stets wachsenden Schulden auf ewig bedienen kann?
Edit: Passt zufällig auch zu SFJunky. Die Geldwertstabilität passt nicht zu deren Wirtschaften, gut. Summe der Einwohner der Euro-Länder, die für hartes Geld sind (D, A, FI, NL): etwa 111 Millionen. Alle anderen: 216 Millionen. Hm, wer wird da seine Interessen langfristig durchsetzen? Geändert von Atron (27. April 2012 um 17:19 Uhr) |
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#38 | |
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Adler
Registriert seit: Apr 2005
Beiträge: 495
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Zitat:
Über diesen Scheiß (unterschiedliche geldpolitische Vorstellungen) hätte man sich halt vorher auseinandersetzen müssen. Da hatten die Stabsärzte, Juristen und Physiker, die unsere Wirtschaftspolitik bestimmen, aber halt leider keinen Bock drauf. Haben sie heute auch nicht. Deswegen werden sie die Krise auch nicht lösen.
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"Also ihr seid so ziemlich die letzten, die ich hier erwartet hätte. Was springt für Sie dabei raus, Mengsk?" "Für uns rausspringen? Ich springe auch gleich mal raus, Sie schleimiges konfödieriertes Stück Scheiße!" |
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#39 | |
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Archon
Registriert seit: Feb 2009
Beiträge: 3.471
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#40 |
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Roach
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Wie immer der schöne Hinweis von deutscher Seite, jaaa, das hätte man vorher besprechen müssen, jetzt ist es halt Scheiße, das kommt davon und so weiter. Es IST jetzt aber so und wir müssen mit den voreiligen Entscheidungen leben und das Beste draus machen. Nörgeln kann jeder, der Zugriff auf Wikipedia hat. Ganz aktuell bricht Europas Zustimmung zur Geldwertstabilität weg. Was soll man eurer Meinung nach tun, wenn die wenigen stabilen Länder von den Mittelmeerschwätzern nicht überstimmt werden sollen?
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