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#1
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Phönix
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was passiert dem rechner bei einem stromausfall?
![]() der eine rechner (zentralrechner) schaltet sich selbst ein, sobald strom da ist, und startet dann die ganzen anderen rechner [diese infos waren meiner meinung nach zwar unwichtig, aber ich hab sie einfach so mal mit hingeschrieben] nun ist die frage: was passiert wenn es einen stromausfall gibt (also strom für sagen wir 5 minuten weg)? geht hardware kaputt? was, wenn gerade massiv auf platten zugegriffen, eine cd gebrannt oder einfach massiv gerechnet wurde? was geht an daten verloren? was für einen einfuss haben gegebenenfalls die netzteile (geben die vielleicht noch 1-2 sekunden strom so dass das system "schonend" ausgeschaltet wird?) und was passiert wenn der stromausfall nur kurzfristig ist? (also zB eine sekunde stromausfall oder zwei ... ) inwiefern besteht die möglichkeit dass hardware wirklich kaputt geht?
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Because I touch myself at night. |
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#2 |
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Beiträge: n/a
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Erstmal vorneweg: Die Computer alle automatisch hochfahren zu lassen, sobald wieder fuer ein paar Minuten Saft da ist, ist ne schlechte Idee, wenn keine weiteren Schutzvorkehrungen (dazu spaeter mehr) getroffen wurden, da es oft einige Zeit dauert, bis sich das Stromnetz wieder normalisiert hat.
Zu deinen Fragen (davon ausgehend, dass du weder Ueberspannungsschutz noch USV benutzt): Deinem Rechner drohen hauptsaechlich 2 Gefahren, a) der fehlende Strom (Daten koennten falsch auf Platte gespeichert werden, das Dateisystem koennte inkonsistent werden -> Datenverlust, oder eben CDs, die gerade gebrannt werden, werden moeglicherweise auch unbrauchbar). Saemtliche nur im RAM vorhandenen Daten sind genauso weg. Allein der fehlende Strom verursacht aber im Normalfall keine sichtbaren bis nur sehr moderate Schaeden (ausser man hat kein Backup und wichtige Daten sind weg), da im Normalfall die Elektronik keinen Schaden nimmt, allenfalls mechanische Bauelemente. Fall b) ist viel gefaehrlicher - kurze Spannungsspitzen, die regelmaessig auftreten, wenn sich viele Verbraucher gleichzeitig wieder einschalten, so wie das nach einem Stromausfall normal ist (eine Gluehbirne zB. braucht beim Einschalten bis zu 20x mehr Strom als im normalen Betrieb, bis sie komplett heiss ist). Hier besteht hoechste Gefahr fuer alle elektronischen Bauteile, da sie davon sehr oft kaputt gehen. Ein Problem mit diesen Schaeden ist, dass sie sehr schwer zu lokalisieren sind, weil sie sich nicht offen zeigen muessen - es kann zB. sein, dass der Rechner ploetzlich anfaengt haeufig abzustuerzen, weil der RAM schaden genommen hat. Entsprechende Belastungstests fuer die Hardware koennen solche Schaeden offenlegen, muessen sie aber nicht. 1 - 2 Sekunden Strom geben deine Netzteile mit Sicherheit nicht her, ausser du hast da was spezielles eingebaut - alles, was laenger als ein paar Millisekunden ist ist sehr gefaehrlich. Insgesamt laesst sich sagen, dass man die Folgen schlecht abschaetzen kann - meistens hoert man nur ein "haette ich doch", wenn es dann zu spaet ist. Hier noch etwas, nachdem du nicht gefragt hast, aber was eventuell trotzdem interessant ist: Schutz vor Problemen. Zunaechst zu Fall b) Es gibt sogenannte Ueberspannungsschutzgeraete, die meistens billigen versprechen allerdings mehr, als sie koennen. Bei einem Blitzeinschlag schlagen sie evt. durch, und generell sind sie kaputt, sobald sie einmal geschuetzt haben - ohne das jedoch irgendwie anzuzeigen. Etwas teurere Geraete zeigen immerhin ihren Status an, oder bieten auch vor mehreren Spannungsspitzen Schutz. Eine Kombination aus Schutz gegen a) und b) bieten sogenannte USVs, Unterbrechungsfreie Stromversorgungen. Sie haben eine Batterie, die fuer ein paar Minuten Strom speichert, so dass der Rechner ordentlich runterfahren kann, und haben meistens einen Ueberspannungsschutz eingebaut, der auch beliebig oft funktioniert. Wichtig ist hier, die Batterie regelmaessig zu testen und die Software so zu konfigurieren, dass sie den PC beim Stromausfall auch zuverlaessig herunterfaehrt. Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Fragen beantworten, Gruss Sebastian |
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#3 |
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Phönix
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ok thx schonmal
also so wie ich das verstehe ist das verwenden einer USV (hier ist von bis zu 14min überbrückungszeit die rede) wohl die beste lösung vermutlich werde ich mich auch dafür entscheiden trotzdem hake ich zu den möglichen schäden eines stromausfalles (also nicht die spannungsspitzen) nochmal nach: inwiefern könnten (vorzugsweise mechanische?) schäden an der hardware auftreten? [dass in gewissem maße daten verloren gehen ist klar, dagegen könnten aber häufige backups helfen ...]
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Because I touch myself at night. |
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#4 |
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Beiträge: n/a
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Nuja, mechanische Schaeden sind im Allgemeinen folgende:
Explodierende Netzteile (selten), kaputtes Mainboard/andere rein elektronisch arbeitende Komponenten inkl. Netzteil, indem zB. ein Kondensator platzt oder eben ein IC durchbrennt; oder eben ein Crash der Festplatte inkl. Totalverlust der dort gespeicherten Daten (haeufiger), inkonsistentes Dateisystem (heutzutage meistens weniger schlimm, da die meisten Dateisysteme das relativ gut recovern koennen - hoechstens einzelne kaputte Dateien im Normalfall) (relativ oft). Wichtig ist die Relation: Das ist ein nur relativer Vergleich, wie hoch das Risiko im Einzelnen ist kann ich dir nicht sagen |
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#5 |
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Phönix
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ok, nun muss ich nochmal explizieter zur software nachfragen:
Da es zu einem "crash" der festplatte inkl. totalverlust der daten kommen kann, nehme ich an dass auch Systemdateien so beschädigt werden können, daß der Rechner danach nicht mehr korrekt _von_alleine_ hochfährt (sondern eben eine manuelle recovery von was auch immer erfordert). ich nehme weiterhin an,dass es keinen unterschied macht, was das risiko angeht, ob ein Rechner gerade hochgefahren wird, wenn es zum Stromausfall kommt. ich würde hier gern auf dein adjektiv "häufiger" etwas genauer eingehen ... in was für größenordnungen spielt sich dieses "häufiger" ab? bedeutet "häufiger" so etwas wie "jedes dritte mal" oder bedeutet es mehr "jedes tausendste mal"?
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Because I touch myself at night. |
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#6 |
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Aschenweltbestie
Registriert seit: Jan 2004
Beiträge: 10
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In Sachen Datensicherung empfiehlt es sich uebrigens eine externe Festplatte mit 'nem halben TB Speicher oder so zu kaufen und das Ding dann woechtentlich/taeglich/stuendlich (je nach Paranoia und Datenvolumen) mit rsync die interne Festplatte erstmal komplett kopieren lassen und dann bei jeder Datensicherung dann nur die Daten, die geaendert wurden/neu hinzukamen aufzunehmen.
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