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#1
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Landefrachter
Registriert seit: Jun 2000
Beiträge: 501
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Ethik? Moral? Glaube? - oder doch Religion?
![]() ![]() In einer kleinen Gemeinde, im Rahmen einer "gesunden" Familie aufgewachsen, habe ich wohl das "Standardprogramm Grundschule" mitgemacht. Ich war mit meinem Vater fast regelmäßig in den schon damals stinklangweiligen Sonntagsgottesdiensten. Hatte mittelmäßigen Religionsunterricht und in der dritten Klasse stand dann die Kommunion an. Besonders interessant war die Aussicht auf haufenweise Geschenke und endlich dieses komische Brot essen zu dürfen, dass die Erwachsenen da immer bekommen haben. Der Kommunionunterricht war ganz ok, zumindest deutlich interessanter als der Schul-Reliunterricht. Die eigentliche Erstkommunion war dann ziemlich viel "hohles Brimborium", die Hostie ist ziemlich geschmacksneutral und das prägendste Erlebnis war, daß ich mir beim Festessen an hartem Brot einen wackelnden Zahn ausgebissen habe... Nach dem Kommunion bin ich dann auch nicht mehr mit meinem Vater zur Kirche gegangen, weil ich irgendwie mal "vorsichtig nachgefragt habe", ob ich da eigentlich mit muss. Da mir das ganze überhaupt keinen Spaß gemacht hat und ich zu der Zeit auch nicht sagen konnte, daß es mir irgendwas gebracht hat, hatte ich mit der Kirche überhaupt nix mehr am Hut. Ich hab nur mal irgendwann mit meiner Mutter gesprochen, wieso sie eigentlich nie mit zur Kirche ging - was ein längeres sehr aufschlussreiches Gespräch nach sich zog... Nach einem kurzen Intermezzo bei der Firmung (muss man halt irgendwie mitmachen, gibt ja wieder Geschenke...) war ich bis ca. zur Achten Klasse im Prinzip "Atheist". Immerhin war es im Firmunterricht interessant viele Grundschulfreunde wiederzutreffen, die ich auf dem Gymnasium aus den Augen verloren hatte. Außerdem gab es auch interessante Gespräche, die für mich aber in keiner Verbindung zu Kirche standen. Einschneidendes Erlebniss war dann die Teilnahme an den Schulgottesdiensten an unserem Gymnasium. Die sind wahrscheinlich nicht zu vergleichen mit dem, was es an anderen Schulen gibt. Aus dieser Schulgemeinde hat sich ein Schülerzentrum unter Leitung eines Priesters, der auch Religionslehrer am Gymnasium war, entwickelt. Die Schulgottesdienste waren völlig freiwillig und wurden damals von gut 100 Leuten bei ca. 700 Schülern insgesamt besucht. Außerdem wurden sie inhaltlich immer von Teams aus 2-3 Schülern vorbereitet. Diese Veranstaltungen waren für mich ganz neu und standen in starkem Kontrast zu "Kirche". Ich wollte dann relativ schnell auch mal sowas vorbereiten und bin nach und nach mit einem guten Freund dort eingestiegen. Neben völlig "areligiösen" Erfahrungen, wie z.B. vor einer Gruppe von 100 Leuten Texte zu lesen, dann eigene Texte zu lesen, später frei zu sprechen, usw. fand ich es auch sehr interessant, wie verschieden die Zugänge zu dieser Veranstaltung waren. Ich musste erkennen, daß es fast unmöglich ist inhaltlich 5er und 13er gleichzeitig anzusprechen. Und es gab sowohl Leute, die irgendwie ganz furchtbar religiös waren (was mir schon immer sehr suspekt war) als auch welche, die da nur waren, um ihre Freunde zu treffen und weil es für einige Freizeitfahrten des Schülerzentrums die Anmeldungen zuerst in diesen Schulgottesdiensten gab. Vor dem Abitur ergab es sich dann, daß die eigentlich vorgesehene "Zivibesetzung des Schülerzentrums" (es gab zu der Zeit dort 2 Zivis und eben den Hauptamtlichen Leiter, mittlerweile ein Pastoralreferent) zerbrach, da einer das Abi nicht schaffen würde und der zweite dann eine andere Stelle annahm. So ergab es sich dann, daß mein Freund (mit dem ich bei den Schulgottesdiensten tätig war) der Topkandidat wurde und ich als passendes Teammitglied an diese Zivistelle kam. Im Nachhinein betrachtet wahrscheinlich die glücklichste Fügung meines bisherigen Lebens. Unter Leitung dieses Chefs (der heute ein sehr guter Freund ist) durfte ich viele Hochs und Tiefs erleben und lernte sicher mehr als in jedem anderen Jahr. Nicht zuletzt ganz neue Zugänge und Ansichten über Religion, Spiritualität, usw. Aufgrund seines fundierten Wissens als Pastoralreferent konnten wir unzählige Diskussionen führen, die katholische Kirche kritisieren und ihre noch immer vorhandene Bedeutung "erkennen" oder vielleicht sollte ich besser sagen "akzeptieren". Und über die letzten Jahre (Scheisse, das ist jetzt auch schon 8 Jahre her) und die fortwährende ehrenamtliche Arbeit in diesem Schülerzentrum hat sich auch meine "Religion" immer weiter entwickelt. Mittlerweile habe ich so viele verschiedene Zugänge dazu, daß ich nicht sagen könnte, was "der wichtigste" ist. Einige davon sind: - Ich bin fest überzeugt, der Mensch ist mehr als die Summe wissenschaftlich erklärbarer "Reaktionen und Mechansimen". Einige nennen das Seele, andere Persönlichkeit. Einige "Glaubensrichtungen" nennen es göttlichen Anteil. Ich glaube eigentlich nichts davon so richtig, ich bin nur sicher, daß da etwas ist. - Beschäftigt man sich mit Naturwissenschaften, so gerät man mit jeder neuen "Lösung" auf viele neue Probleme. Schon vom Ansatz her, versuchen die Naturwissenschaften für ein beobachtetes Phenomen, eine Erklärung zu suchen - eine Ursache. Jedoch fehlt dann immer die Begründung für diese Ursache - das nächste Problem. Es mag nun sein, daß es eine große Grundursache gibt oder eine Menge ganz vieler Ursachen. Letztlich glaube ich, daß der Mensch niemals diese "Grundordnung" (-ursache, wie immer man es nennen will) verstehen wird. Ich glaube Einstein wird ein Zitat in der Art: "Ich bin sicher da draussen gibt es eine höhere Ordnung, eine größere Intelligenz" zugesprochen. Das trifft es ganz gut. Ich glaube, diese "höhere Ordnung", die dafür sorgt, daß "die Welt funktioniert" kommt am nächsten an das, was ich als "Gott" bezeichnen würde. Grundsätzlich halte ich es aber nicht für sinnvoll das personifizieren zu wollen. - Der Mensch hat eine begrenzte Lebensspanne. Was jedoch ist davor und danach? Körperlich kann uns die Wissenschaft schon recht genau erklären, was da passiert. Aber was ist mit dem schon vorher angesprochenen "Etwas", was über den Körper hinausgeht. Wenn ich daran nicht glaube, ist einfach Schluss, Ende, Aus. Ehrlich gesagt kann ich mir das einfach nicht vorstellen. Andererseits weiß ich aber auch nicht, was "vor der Geburt" war. Scheinbar doch irgendwie nichts. Oder kann ich mich nur nicht erinnern? - Was bedeutet Unendlichkeit. Selbst wenn die Mathematiker schon einiges über Unendlichkeiten "herausgefunden haben", so ist doch Mathematik nicht unbedingt auf die Realität übertragbar. Ich kenne leider die Axiome der Realität nicht und kann folglich keine sicheren Schlüsse ziehen. Es bleiben also Fragen wie "Was bedeutet meine Lebensspanne im Vergleich zur Unendlichkeit?", "Welche Bedeutung hat überhaupt der Mensch, wenn ich schon jetzt sagen kann, daß er in der Erdentwicklung erst 'ganz kurz vor Schluss auftaucht' ." - Was ist "gut"? Was ist von sich aus Gut, ohne Interpretation, ohne Einschränkung, einfach so gut? Gibt es gut und böse? Wenn ja warum? Woran kann ich es erkennen? - Was ist "gut für mich"? Wann und warum bin ich zufrieden oder glücklich? Muss ich traurig sein, um wirklich glücklich sein zu können? Ist "der Sinn des Lebens" schlicht die "Suche nach dem Glück"? Das soll erstmal genügen. Aber vielleicht noch ein paar abschliessende Worte dazu: Es liegt mir fern jemanden von "meiner Religion" überzeugen zu wollen. Das schlimmste Erlebnis was ich bisher in einer Diskussion hatte, war als ich in einer großen Runde meine Meinung zu einem Thema sagte und ohne noch irgendwas zu sagen, zu fragen, zu klären wurde das so hingenommen als sei es "wahr". Mein Ziel ist es, daß sich jeder seine eigenen Gedanken macht - vielleicht über Themen die ich für wichtig halte und die er selbst bisher garnicht gesehen hat (soviel Einfluss kann ich ruhig haben). Aber es ist mir so viel lieber, wenn jemand eine eigene durchdachte Meinung hat, die meiner Meinung völlig konträr gegenübersteht, als daß jemand mir zustimmt ohne nachgedacht zu haben - selbst wenn es auf die Erfahrung gründen sollte, daß ich meistens durchdachte Dinge äußere. Und so halte ich es eben für wichtig, sich über Religion Gedanken zu machen. Und wie kann ich jemanden einfacher dazu bringen, als wenn er "Kirche" erlebt und die Fehler sieht? Und auch das "Gute" daran. Und ob er das nachher Moral oder Ethik oder Glaube oder Religion nennt, ist mir völlig wurschd. Wenn er sich wirklich Gedanken darüber gemacht hat, dann bin ich zuversichtlich, daß er einen Schluss daraus zieht, der "jede Mühe wert war".
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Magic - alles nur ein Trick |
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#2 |
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Beiträge: n/a
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Mein Vater ist Pastor, ich habe die Bibel gelesen und war viel in der Kirche. Ich glaube an Gott, die unendliche Vergebung und das ewige Leben. Der Psalm 23 ermöglicht mir ein Leben ohne Furcht vor irgendwas.
Deswegen bin ich cool und die ganzen ich scheiss mir in die Hose Kätzer nicht. gg |
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#3 |
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Postmaniac Silber
Registriert seit: Mai 2003
Ort: Fortuna 1895 Düsseldorf
Beiträge: 10.841
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ich glaube nicht an gott, ich glaub nicht an die bibel auch nicht an andere glaubenswerke, deren inhalt der realität doch sehr fern ist. mein glaube ist der glaube an mich selbst an mein eigenes urteilsvermögen und nicht die suche nach erklärungen durch irrationales. die einzige "religion" die ich befürworte, die ich auch für interessant halte ist der buddismus, da es darum geht sich selbst zu finden und glücklich zu sein. nur das kann ein wahres ziel von religion sein. alles andere ist heuchelei und volksverdummung. das einzige was ich der christlichen kriche zugute halte ist ihre tätigkeit für behinderte/kranke/süchtige und obdachlose.
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#4 | |
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Beiträge: n/a
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Zitat:
Was steht denn in Psalm 23, das er dir ein Leben ohne Furcht ermöglicht? Selig sind die geistig Armen. Ihnen soll es an nichts mangeln denn ihrer ist das Himmelreich oder sowas? |
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#5 |
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Belagerungspanzer (Belagerungsmodus)
Registriert seit: Aug 2002
Beiträge: 2.771
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ich glaube weder an gott noch an andere religiöse richtungen und riten.
ich wurde als nicht religiös erzogen und hab somit auch kein bezug zum glauben. der religionsunterricht in der schule hat mir auch nicht soo viel gebracht da ich halt zugegeben voreingenommen gegenüber dem christlichen glauben(christl. kirche ansich, der glauben ist von der grundeinstellung druchaus annehmbar) war (bibel vs realität, kruezzüge,ns-zeit,etc gibt ja genug). jedoch deine punkte,magic, die du unter deinem "religiösen lebenslauf" anführst,haben mich auch bewegt, bzw verusche ich auch antworten darauf zufinden. jedoch keine,die , für die allgemeinheit gültig sein könnten(->wissentschaftliche erklärungen..) sondern eher für mich deswegen find ich auch dass der sinn des lebens, den du als "suche nach glück" definierst, eben einfach nur im Leben ansich besteht, also dass jeder Mensch etwas aus seinem Leben macht, Erfahrungen sammelt, negative als auch positive. glück und pech gehörn für mich zum leben einfach dazu. auf ein leben nach dem tod bzw erlösung der seele usw. kann ich mich beim besten will nich einlassen, ich weiß nicht wieso es so ist.
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Verfaultes Herz, blutiges Herz, köstliches Herz. |
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#6 | |
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Dunkler Templer
(Lenassa) Registriert seit: Aug 2000
Beiträge: 1.482
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bin (noch) katholik, war früher sogar messdiener, wurde auch zumindest von meiner mutter relativ religiös erzogen..
jetzt lebe ich eher hier nach: Zitat:
bzw. hier nach: http://www.cs.cmu.edu/~tilt/principia/ |
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#7 |
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Atomrakete
Registriert seit: Feb 2002
Beiträge: 6.889
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ich glaube nur an die berchenbarkeit der menschen und die suche nach wahrem glück
edit: zum titel, ich glaube nicht an ethik oder moral, alles was keinem anderen lebewesen schadet (außer es lässt sich darauf ein) sollte erlaubt sein.
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#8 |
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Beiträge: n/a
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Die Religion ist die Zuflucht der Menschen vor ihrer eigenen Unbedeutsamkeit. Wer hoert schon gerne, das nichts anderes als Wurmfrass von ihm ueberbleibt? Sie wurde geschaffen - von Menschen - als Mittel der Machterhaltung: "Heiliges Roemisches Reich deutscher Nationen", etc.
Die Kirchen machen sicher auch gute Dinge, aber sie retten niemandem die "Seele". Es ist troestlich, sich einen Glauben zu suchen, denn hey - das es ihn nicht gibt, kann keiner beweisen. |
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#9 |
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Goliath
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Wer glaubt, das es _ein_ Wesen gibt, welches das Universum erschaffen hat, sich auf der Erde _nur_ durchgeknallten Männern alleine offenbahrt und dabei noch für Bestechungen wie Geschenke, Opfer und Gebete zu haben ist, dem ist echt nicht zu helfen
Es gibt für kein Wesen das auf dieser Erde lebt ein Vorher und schon gar kein Nachher. Dies wünscht sich zwar der Abschaum von gläubigen Muslims, Christen, Juden usw., aber sie sind dann doch nur ein Relikt aus der Steinzeit. Glauben an Götter incl. der Riten und des ganzen Scheißes ist nichts anderes als eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die allerletzten Vollidioten und ein Spiel mit unseren Urängsten. Geht doch bitte sterben
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#10 |
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Walküre
Registriert seit: Sep 2002
Beiträge: 3.219
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mir gefällt die vorstellung nicht, dass ich meine autonomie zu gunsten einen transzendenten heteronomie einbüßen muss. mit dieser vorstellung hatte ich schon immer ein problem und letztendlich war es auch diese problematik der stein des anstoßes, mich komplett aus dem katholizimus zu verabschieden.
dann kam eine zeit für mich, in der ich alles spirituelle vom grundprinzip auf in frage gestellt habe. stark geprägt durch den marxismus und atheistische theorien, konnte ich zwanghaft nicht davon lassen, die kirche mit allen institutionen und den glauben an sich, als eine große lüge und fast als ein verbrechen an der menschlichkeit zu brandmarken. eine gehörige fehleinschätzung, wie sich später herausgestellt hat. heute bin ich der ansicht, dass mir niemand die existenz von irgendetwas und ich niemand die nicht-existenz von transzendenz vorschreiben kann und will. ich zähle nunmehr gerade erstmal zwanzig lenze und kann und will auch nicht auf diese frage antworten. es wäre mehr als unpassend und ich lächle über die aus der hüfte schießenden, pauschal denkenden volldeppen wie havoc. sie kennen nur eine seite, sie sind nicht an der anderen interessiert und sie kennen keine anderen religionen. sie sind spießer der schlimmsten sorte, konservativ geboren und zu einem tod in unwissenheit verdammt. werdet glücklich mit euren phrasen und riten, deren bedeutung euch dank eurer engstirnigkeit niemals klar werden. und weil du schon die gretchenfrage stellst: "mein liebchen wer darf sagen: ich glaub an gott! magst priester oder weise fragen, und ihre antwort scheint nur spott über den frager zu sein [...] nenns glück! herz! liebe! gott! ich habe keinen namen dafür! gefühl ist alles, name ist schall und rauch, umnebelnd himmelsglut!" goethe |
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#11 |
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Beiträge: n/a
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Ich fand das Posting echt gut, nur ich muss leider auch sagen das ich nicht an Gott glaube, ich verfolge auch eigentlich keine Religionsrichtung bzw gehe nicht zur Kirche (auch nur bis zur Kommunion)..
Allerdings öffnet die Kirche einem Menschen bzw in diesem Falle eher den Kindern einen guten Start, vor ca 3 Jahren habe ich angefangen mich in die Jugendarbeit unsere Ortsansässigen Evangelischen Kirche zu integrieren. Mit Freunden haben wir dort eine Art Jugendraum, der zwar mittlerweile mehr dazu gebraucht wird, damit man sich jeden Donnerstag treffen kann unter Freunden, allerdings soll das auch eine Art "Zufluchts"Raum sein um die Kids von der Straße fernzuhalten, es ist nicht so Religios wie manche denken mögen, es ist eher ein Raum in der Kirche wo wir Musik hören können, Kicker, Billiard und sonst so normale Sachen machen können. Nebenher bietet uns die Kirche durch zuschüsse die Möglichkeit Partys, Kinonächte, Gemeindefest oder Urlaubsreisen anzubieten... Mittlerweile ist es auch so, das sie die Mitarbeiter wieder jeden Sonntag in der Kirche wiederfinden, was aber nicht damit zu tun hat, das wir wieder Religös angehaucht sind, sondern eher weil wir in Zusammenarbeit mit unserem Pfarrer alle 2 Wochen einen Gottesdienst anders gestalten der auch wieder die Jugen ansprechen könnte bzw. Die Religion nicht komplett von der Jugend fern hält, Anfangs war das für uns eine Gegenleistung für die Zuschüsse die wir bekommen - mittlerweile machen wir es gerne und es macht auf in irgendeiner Hinsicht Spaß. Es gibt zwar immer wieder ältere Leute die, diese neue Art von Gottesdiensten nicht annehmen, aber auch mit denen kann man normal darüber diskutieren. Es bringt zwar nicht viel, die tollererieren es nicht wirklich, weil es nicht "normal" ist, aber sie fangen an es zu akzeptieren weil sie es auch lieber sehen das die Kids Sonntags wieder in die Kirche kommen oder bei sonstigen Events von uns dabei sind, als das sie auf der Straße hocken und wohlmöglichem dem coolen Drogenstandart von heute folgen... Ich weiß nich inwiefern mich die Religion dazu angeregt hat daran teilzunehmen bzw. ein Teil derer zu sein die in Zusammenarbeit mit der Kirche an diesem Jugendprojekt arbeiten, aber nachdem wir (Frag mich nicht wieso ich das mitgemacht haben) an diesen 4 Kirchentagen in Berlin waren wo wir teilweise diese neue "Art" von Gottesdienst vorgestellt haben, haben wir viel positive aber auch negative Resonanz bekommen... Es wird nicht von vielen angenommen, aber ich finde nicht die Frage ob man an Religion glaubt oder an Gott glaubt, sondern wie man die Religion am leben erhalten kann, weil sie meiner Meinung nach ein wichtiger Bestandteil der Menschheit sind am leben erhalten kann. Ich glaube wenn es so weiter geht wie bisher, wird die Religion in nicht all zu vielen Jahren extrem weniger vertreten sein, da niemand mehr den Gottesdienst oder sonstwas besuchen wird. Da die Kirche in der Öffentlichkeit einfach nicht normal ankommt - eher negativ, keiner hat Bock auf sowas etc. was schade ist weil es wie gesagt auch anders gehen kann... Hm naja ich find die "Diskussion" gut ![]() mfg EmPi |
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#12 | |
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Walküre
Registriert seit: Sep 2002
Beiträge: 3.219
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Zitat:
manchmal habe ich allerdings das gefühl gehabt, dass bei vielen die religion zu einem selbstzweck verkommen ist. sie gehen in die kirche, weil man es eben als christ so macht und sobald sie das portal in richtung alltag verlassen haben, dann sind alle guten reden und wünsche buchstäblich beim teufel. sowas nenne ich feige. |
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#13 |
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Atomrakete
Registriert seit: Feb 2002
Beiträge: 6.889
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lizard, es brauch nur eine dritten weltkrieg oder hungersnöte, schon werden die kirchen wieder eingerannt.
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#14 |
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Stimmt schon, da geb ich die vollkommen recht. Solche Leute kann ich auch absolut nicht abhaben, die Sachen die due angesprochen hast wie z.b. Nächstenliebe etc etc , sowas versuchen "Wir" auch der Jugend einzutritern, weil sowas darf nicht vergessen werden... Und wenn man in der Religion auch mit der Zeit geht, wird es auch interessanter für die beteiligten..
Was nicht heißt, das man Religion in Form durch Gottesdienste im Internet weiterleiten soll oder irgendwelche Games zockt wo man mit Jesus den Teufel verprügelt, aber dadurch das das nicht so Steif wirkt oder durch Gruppenbasiertes miteinander und einwirken auf den Ablauf des Gottesdienst der beteligten.. weil wenn der Gottesdienst zumindest teilweise so abläuft, wie die Jugendlichen es möchten (Solange es auch nochwas mit Religion zu tun hat) kommen die auch wieder, weil es ihnen vielleicht Spaß gemacht hat.... |
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#15 | |
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#16 |
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Diese Zeilen sind wohl das beste was jemals von Menschen für andere Menschen aufgeschrieben wurde, und ich kann ihn nicht lesen ohne eine Gänsehaut zu kriegen. Ich bin dankbar das Gott bei mir ist!
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar. |
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Ein weiterer Klassiker. |
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Walküre
Registriert seit: Sep 2002
Beiträge: 3.219
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warum lässt gott das böse zu?
ist er schwach, missgünstig, oder einfach nicht gott. meine religionslehrerin hätte mich am liebsten rausgeworfen und ich sprach still eine lobeshymne an meinen philosophie-lehrer. einfach herrlich
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#19 |
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Martin Luther hat so Leuten wie Dir ne Antwort gegeben, die alles erklärt.
"Der liebe Gott hat die Menschen so lieb, das er ihnen alle Rechte und Freiheiten gegeben. Auch das Recht zur Selbstzerstörung." |
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Jo, Haviii kam mir leider zuvor.. hab den Satz die ganze Zeit gesucht.
n1
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Walküre
Registriert seit: Sep 2002
Beiträge: 3.219
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womit nur geklärt wäre, dass psalme und sprüche aufgeblähte phrasen sind, die vor der realität nicht bestehen können.
der herr ist eben nicht mein hirte. ich bin selber mein hirte und sorge für mich selber. der weg wird von mir gewählt und gegangen. |
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#22 | |
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Luthers Spruch, zumindes so wie haviii ihn offensichtlich interpretiert (interpretieren will) impliziert, dass jeder, dem schlechtes widerfährt (bzw dem es an etwas "mangelt") , selbst daran Schuld sei. Typisch kirchliches Denken aus längst vergangenen Zeiten. Oft gehört, noch öfter widerlegt, noch noch öfter wiederholt.
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#23 |
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Wenn der Herr will, kann er Dir nen Krebs wachsen lassen so groß wie ne Melone, oder er lässt Dich einfach weiterleben. Aber egal was passiert, wenn Du Vergebung suchst, wirst Du sie finden.
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#24 | |
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#25 | |
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#26 | |
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Walküre
Registriert seit: Sep 2002
Beiträge: 3.219
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#27 | |
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Atomrakete
Registriert seit: Sep 2001
Beiträge: 5.619
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Ich halte nichts von Gott, Satan, Kirche oder ähnlichem. Die Kirche und der Glaube ist in meinen Augen ein Instrument um Leute die sonst nichts haben aufzufassen. Ob ihnen geholfen wird ist ne andere Sache. Wer drauf steht soll hingehen, wer nicht eben nicht.
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Judged for how i look, not for the good that i have done I try the best i can, but it seems that i'm not the perfect son Shaped by God, and my volition and the seeds that you have sown but i ask you once again WHEN DOES MY LIFE BECOME MY OWN? Zitat:
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Bravo! |
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Feuerfresser
Registriert seit: Apr 2002
Beiträge: 299
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Du bist vom Himmel gefallen, Du strahlender Sohn der Morgenröte, zu Boden bist zu geschmettert, Du Bezwinger der Völker.
Doch Luzifer war nicht der erste gefallene Engel. Schon lange zuvor ereilte Jona das gleiche Schicksal und wieder davor war es Premutos, der von Gottes Seite weichen musste. Premutos ist der Älteste seiner Art. Der Herrscher über Leben und Tod. Zu Fleische geworden wird er auf die Erde zurückkehren um Krankheit, Hass, Tod und Sünde zu säen. Julius Plenoria, 756 |
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#30 | |
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Das ist das Ergebnis jahrzehntelanger Indoktrination - und das machen unsere beiden großen Amtskirchen nach wie vor sehr gründlich, das muss man ihnen schon lassen. |
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Walküre
Registriert seit: Sep 2002
Beiträge: 3.219
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wem sagst du das. früher war ich selber mal ministrant.
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Fein, spielen wir Bibelzitate? Ich hab auch eins?
21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. 22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? 23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter! Na, wer zittert schon? |
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#33 |
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Walküre
Registriert seit: Sep 2002
Beiträge: 3.219
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ich kann mich auch einbringen. speziell für havoc rausgesucht:
"14verborgene weisheit und versteckter schatz, was ist der nutzen, den sie beide bieten? 15besser ist, wer seine torheit heimlichhält, als einer, der verheimlicht seine weisheit." |
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#34 |
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Forschungsschiff
Registriert seit: Aug 2002
Beiträge: 4.376
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Naja, schade dass du auf mein letztes Posting anscheinend gar nicht mehr eingehen willst.
Die Diskussion hier ist noch so flach, dass es mir jetzt zu aufwendig ist, die Grundlagen zu wiederholen. hf noch hier. |
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#35 |
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Beiträge: n/a
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Im Namen Allahs, des Allbarmherzigen! Lob und Preis sei Allah, dem Herrn aller Weltenbewohner, dem gnädigen Allerbarmer, der am Tage des Gerichtes herrscht. Dir allein wollen wir dienen, und zu dir allein flehen wir um Beistand. Führe uns den rechten Weg, den Weg derer, welche sich deiner Gnade freuen - und nicht den Pfad jener, über die du zürnst oder die in die Irre gehen!
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#36 |
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Beiträge: n/a
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hmm weiss au ned
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#37 |
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WBF
Registriert seit: Mai 2002
Beiträge: 79
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God Is Dead !
ke ? |
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#38 |
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Dunkler Templer
Registriert seit: Apr 2003
Beiträge: 1.157
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hmm ich hab da so ziemlich die selbe Meinung wie der Thread ersteller
![]() Es ist halt im Grunde eine Frage was man sehen will und was nicht. Ich persönlich finde ja man muss nur einmal vernüftig die Augen aufmachen um Gott zu sehen ![]() Andere Wollen da halt lieber eine unglaubliche Reihe von unglaublichen zufällen sehen. Ich war auch mal so ein richtiger harcore Atheist und hab mich über jeden aufgeregt der an Gott glaubt
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#39 | |||
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Beiträge: n/a
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Zitat:
ke? Zum Thema: Mit der Kirche und der Bibel hab ich auch so meine Probleme, dennoch bin ich davon überzeugt, dass es ein vollkommenes Wesen (also Gott) geben muss. Drei harte Jahre Philosophieunterricht habens gemacht. Zitat:
Daher kann Gott uns weder Tumore in den Körper pflanzen noch "einen Burito so heiß machen, dass er ihn selbst nicht essen kann", da es schlichtweg unsinnig wäre. kk? Zitat:
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#40 | |
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Beiträge: n/a
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Zitat:
Das Schlechte in der Welt nicht nur zuzulassen, sondern sogar tatenlos (mutmasslich) dabei zuzusehen, widerspricht sehr wohl dem "allgemeinen Anspruch der Vernunft", oder? Das heißt, deiner Vollkommenheit fehlts entweder an der Allmacht, am Wissen oder an der Güte, "kk"? Und was soll das mit der Schwäche bitteschön? Das ist nur ein (kleiner) Aspekt, abgesehen davon, dass aus Schwäche sehr wohl auch Gutes entstehen kann. Was kann das Kind, das in Burkhina Faso, quasi schon zum Tode verurteilt, geboren wird, denn dafür, dass es nicht ins gemütliche und wohlhabende deutsche Spießbürgertum hineingeboren wird? Also Gedanken ordnen und nochmal versuchen. |
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