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Thema: Drogen

  1. #451
    Zamara / R.M. Dahl Benutzerbild von ferdi1337
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    also GBL is staendiger begleiter von mir auf parties, zum starten, zum trip angenehmer machen und zum ausklingen lassen
    rektal hab ich mir noch keine drogen gegeben lol ;D
    hatte glaub 250 mg methylon als max, ballert schon ganz gut, aber wie schon oben beschrieben nicht meins
    Original geschrieben von [mogeln]ist_gut
    jeder bumst jeden in den arsch. so sind die spielregeln.

  2. #452
    Scout Benutzerbild von Moranthir
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    Zitat Zitat von Nilso Beitrag anzeigen
    Ich richte die Frage gerne an jeden, der Lust hat drauf zu antworten
    Ich glaube der beste Trip meines Lebens war jeweils das erste mal Shrooms auf der Full Moon Party (das war horizonterweiternd), sowie das erste mal eine richtige Dosis MDMA bei sturmfreier Bude, frisch verliebt, Sommer etc. Ich glaube ich hoffe jedes Mal wieder, dass es so episch wird, wie in jener Nacht aber da das Überraschungsmoment weg ist, glaube ich nicht, dass es wieder erreicht wird.

    Ansonsten mag ich wie schon erwähnt Shrooms, Gras und Lachgas, wobei dabei das Zimmer bzw. die Wohnung gut vorbereitet sein sollte, da man (ich zumindest) absolut NICHTS mehr auf die Reihe bekomme. Ich war tw. schon überzeugt, nur im Traum eines (eher unwichtigen) Kommilitonen zu existieren, bin aus der Mitte eines 160cm Bettes gefallen, weil es an der Wand klebte und war überzeugt davon, dass mir ein Lichtgitter (ausgehend von einer dieser trashigen Lampen, die nach Tesla Spule aus C&C aussehen) den Weg in mein Zimmer versperrt.

    Und Methylon empfinde ich abseits der immens gesteigerten Empathie als eher beschissen, selbst in Verbindung mit GBL. Vor allem das Down ist mir das High nicht wert...

  3. #453
    Ghost Benutzerbild von Fenastra
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    Zitat Zitat von Moranthir Beitrag anzeigen
    Ich glaube der beste Trip meines Lebens war jeweils das erste mal Shrooms auf der Full Moon Party (das war horizonterweiternd), sowie das erste mal eine richtige Dosis MDMA bei sturmfreier Bude, frisch verliebt, Sommer etc. Ich glaube ich hoffe jedes Mal wieder, dass es so episch wird, wie in jener Nacht aber da das Überraschungsmoment weg ist, glaube ich nicht, dass es wieder erreicht wird.
    Diese Magie bei MDMA kommt evtl gar nicht mehr zurück. Versuch es in 1-3 Jahren nochmal.
    Und Methylon empfinde ich abseits der immens gesteigerten Empathie als eher beschissen, selbst in Verbindung mit GBL. Vor allem das Down ist mir das High nicht wert...
    Die Meinungen gehen auseinander. Ich finde Methylon ist weder Fisch noch Fleisch, die Wirkung fühlt sich "dreckig" an. Manche lieben es, weil es billig und leicht verfügbar ist, andere mögen generell kein serotonerges Amphetamin, das nur kurz anhält, selbst oder speziell Mephedron nicht.

    Für das Runterkommen sind Benzos+normale Schlafpillen Pflicht nach >0,6 g und hatte auch ohne GBL keine wirklich unangenehmen Nachwirkungen.
    Anmerkung: Ich habe das meiste mit Methylon+4-FA(4-Fluoroamphetamin) rektal + GBL rausbekommen.
    Sah ab Tag 3 als sich die Psychose ankündigte nur noch große bunte Spinnen im Bett und an Wänden, während ich fast schon im Delirium wie besessen mit Freunden chattete. Dass nachts fast keiner mehr da war oder schrieb, machte mir nicht viel aus = massiver wall of text
    Kombinierte es auch mal mit Heroin + Clonazepam oder Diazepam, was meiner Meinung nach Verschwendung ist.

    Bin kein guter Schreiber für psychedelische Erfahrungen, aber diese Kombi hat in der "Szene" einen guten Ruf. Passt zusammen wie Butter und Brot.
    Meine letzten epischen Trips (meine Trips waren generell nie sehr intensiv, im Sinne von Reisen in andere Galaxien/starke CEVs, oder wie high dose DMT) waren im Sommer auf Gran Canaria, im Appartment eines Bekannten mit 4-HO-MET plus Methoxetamin (und Benzos/Opiate). Ersteres ist ein Derivat von Psilocin (Methyl-ethyl-amin anstatt Dimethylamin, Wirkung sehr ähnlich) und letzteres ein Ketamin-ähnliches Dissoziativum. (beide legal, billig, usw)
    Ich habe meist 20-25 mg 4-HO-MET gehabt plus 10-20 mg MXE (fast immer mit Oxycodon, Morphin oder Diazepam) und haben auf einer Liege am Strand gechillt. Psychedelika und Dissoziativa zu kombinieren ergibt eine interessante Synergie. Dissoziation erlebt man sehr deutlich bei Lachgas (oder auch Ratiopharm Hustenstiller/DXM: Der Körper wird taub, Umgebung und Körper scheinen fremd- oder traumartig, Perspektive auf Objekte ist völlig surreal, beim Liegen im Bett wird man nach unten gesaugt, man sieht dunkle, schatte Landschaften beim Schließen der Augen, beim Gehen geht man wie ein Roboter oder ist so entpannt, dass man (denkt) die Wirbelsäule wär 45° nach hinten gebogen und noch viel mehr. Eine höhere Dosierung wär kaum Strand-tauglich gewesen und wollten auch eher beides mit Opiaten/Benzos kombinieren, was zwar dämpft, aber durch das MXE ziemlich gut potenziert wird.

    @Nilso: Salvia ist eine sehr schwierige Droge. Eine starke Dosis/gutes Extrakt wird dein Dasein und die Welt um dich zerschmettern. Es ist generell dysphorisch und Angst/Panik-erzeugend, was durch seine Wirkung am kappa-opioid-Rezeptor und Dopamin2-Rezeptor (Antagonisten des D2-Rezeptors sind Anti-Psychotika wie Haloperidol) als Agonist (bindet an Rezeptoren und "aktiviert sie" bzw. ahmt die Wirkung endogener Liganden nach) leicht nachvollziehbar ist. Nur weil es legal (öh, ne, ist im BTmG seit paar Jahren, aber kommt eh alles durch, wenn man aus SPanien, UK, Niederlande. Von >50 Briefen mit Pulver, was hätte alles sein können, wurde nie was abgefangen (kam aus Spanien, allen deutschen Nachtbarländern außer FR und LUX, Ukraine, Kanada (war aber einmal beim Zoll, wie ich an dem Aufkleber und 1 Woche Verspätung erkannte. 2 g Pulver eines potenten Benzodiazepins, das hier noch nicht illegal ist, war denen anscheinend egal) , England. Da meisten RCs noch legal sind und der Verkauf nur für "Laboranalysen" vermarktet wird, haben die Leute beim Zoll keine überzeugende Argumente)
    Lies das: http://www.erowid.org/plants/salvia/..._effects.shtml
    http://www.erowid.org/experiences/su...ivinorum.shtml

    @Werewolf: Lass die Finger von "legal highs", bzw jeder Webseite, die sie verkauft, insbesondere(!) die aus Deutschland. Unter dem Stichwort "research chemicals" findet man mit Glück gute Shops, die die Sachen erst in ein professionelles Labor schicken um es zu testen, bevor sie aus Versehen Fake/Müll verkaufen. Ich kann auch Kratom empfehlen. Es enthält Alkaloide, die am Opioid-Rezeptor binden wie Morphin, aber durch seine Aktivität an anderen Opioid-Rezeptoren ein recht einzigartiges Wirkungsprofil hat. In geringer Dosis ist es stimulierend, verbessert Stimmung, löst Angst, in höherer Dosierung sedierender. Lies bitte auf Erowid.

    Zitat Zitat von ferdi1337 Beitrag anzeigen
    also GBL is staendiger begleiter von mir auf parties, zum starten, zum trip angenehmer machen und zum ausklingen lassen
    rektal hab ich mir noch keine drogen gegeben lol ;D
    hatte glaub 250 mg methylon als max, ballert schon ganz gut, aber wie schon oben beschrieben nicht meins
    Wie viel GBL nimmst du meist? Falls du eine Frau hast, kombinier es mit Amphetamin oder Kokain. Die Libido und Ausdauer ist gewaltig.
    1,4 ml bis 1,8 ml waren bei mir anfangs ausreichend und benutzte es auch wie du. Nicht so schlimm wie bei MDMA entwickelt es eine Wirkungslosigkeit gegenüber den besten Effekten. 2 Woche Pause machen sollten helfen. Besonders herrlich ist der 2-3 stündige "Schlaf" bzw. Koma aus dem man erwacht und innerhalb weniger Minuten völlig erholt ist. (diese Rebound-Stimulation trifft auf, weil es sowohl sediert als auch stimuliert an unterschiedlichen Rezeptoren (GABAb und GHB-Rezeptor) und kürzer den hemmenden GABAb-Rezeptor aktiviert.) Täglicher einmaliger Konsum ist ein sicherer Weg in eine Sucht. 1 x die Woche beim Feiern, 2x die Woche, paar mal unter der Woche, weil es Depression/Stress/Ängste löst ohne Hangover oder Schwierigkeiten beim Fahren. Wieso nicht länger als 2 Stunden am Tag? Ich war zum Schluss bei knapp 4 ml alle 2 Stunden. Der Entzug mit Benzos ist so leicht, dass man wieder anfängt, aber die Toleranz nur wenig gesunken ist, und jeder Entzug wird heftiger als der Letzte. Die Toleranz kann selbst nach Jahren (oder permanent) gleich hoch bleiben. Dieses Phänomen gibt es auch bei Alkohol und Benzos, was kindling genannt wird. Einen starken Heroinentzug, wo es kein kindling gibt, würde jeder mit Freude haben wollen, als der 8-12 GBL Entzug. Der Entzug wird beschrieben, wie ich mir eine Kombination aus Meth+Engelstromete vorstelle.
    Geändert von Fenastra (17. April 2012 um 22:46 Uhr)

  4. #454
    Raven Benutzerbild von LamaMitHut
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    thx für die antworten. "lava" hört sich recht spannend an, aber anscheinend erzeugt dieses zeug eher ein skunk/hasch-stoned und kein klassisches "high"... natürlich bin ich mir darüber im klaren, dass legal nicht mit "ungefährlich" gleichzusetzen ist, aber dies sollte eigentlich jeder mit 2 hirnzellen im schädel wissen.

    pilze hab ich vor 6 jahren mal genommen, das war echt ne nette erfahrung, aber halt nichts für nebenbei. holzrosensamen hören sich echt verlockend an, aber irgendwie mach ich mir da sorgen um mein momentanes mindset.

    ps: salbei hab ich mal genommen, wirkt bei mir nicht.
    Geändert von LamaMitHut (18. April 2012 um 00:04 Uhr)

  5. #455
    Mutterschiff Benutzerbild von HorstFux
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    @Werewolf:

    Salbei durch die Bong geraucht? Soll wohl nur dann funktionieren und sonst kann es sein, dass man auch eine gewisse Anfangstoleranz (wie bei THC) hat.

    Diese Legal Herbs, na ja, lohnt sich halt nicht, da das Zeug ähnlichen Preis wie Gras beim Dealer um die Ecke hat; macht die Sache halt nicht unbedingt interessanter.

  6. #456
    Admin Benutzerbild von Shihatsu
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    salvia rauchen ist schwerstarbeit - nur für trainierte möglich sich damit wirklich hart zu kicken. wenn das zeug nicht ganz frisch ist (und das ist es nie) muss man sich schon 2-3 gramm in einem zug reinbollern um die schwelle zu übertreten. und das heisst je nach gerät 2-4 liter rauch - prost mahlzeit an alle die das nicht gewöhnt sind. wenn man natürlich täglich bongs ruppt ist es easy, aber ansonsten wirklich wirklich anstrengend, da der rauch eigentlich auch bis zum kick in der lunge bleiben sollte...
    28042011 - Und so mache ich mich auf, zu betreten den langen Winter meiner Seele...
    04052011 - Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
    10092011 - Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.
    26042012 - ...und der Herr sprach: Es werde Licht!
    05022015 - ...und er sah das es gut war!

  7. #457
    Raven Benutzerbild von LamaMitHut
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    wenn ich es recht bedenke... das war noch zu meiner "anfangszeit", und ich hab es durch ne minibong gezogen. werds damit nochmal versuchen, denk ich. oder ich lass es bleiben, was eigentlich noch besser wäre.

  8. #458
    Zamara / R.M. Dahl Benutzerbild von ferdi1337
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    gbl nehm ich unter der woche nie, is mir einfach zu riskant, mittlerweile 2 freunde von mir (kumpel und freundin) die beide mehr oder weniger gbl abhaengig waren
    die eine war 8 monate 24/7 drauf und war total im dilirium waehrend dem entzug - der gbl entzug kann unter umstaenden schlimmer sein als von heroin
    und mein anderer kumpel war jetzt auch wieder 2 monate drauf oder so und hat dann mit gabapentin entzogen

    ich persoenlich nehm immer so 1-1,5 ml denke mal so alle 1,5-2h auf parties
    netter nebeneffekt ist halt, dass du immer einen hochkriegst, bzw er geht eig gar nicht mehr runter
    und sex mit freundin ist natuerlich auch bombig, besonders wenn sie auch gbl nimmt ;D
    alles viel intensiver
    kommen ist allerdings wirklich schwierig auf gbl, aber damit kann man eig leben
    Original geschrieben von [mogeln]ist_gut
    jeder bumst jeden in den arsch. so sind die spielregeln.

  9. #459
    Medivac Benutzerbild von docjo
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    sry
    Geändert von docjo (21. April 2012 um 00:57 Uhr)
    yeahj

  10. #460
    Zamara / R.M. Dahl Benutzerbild von ferdi1337
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    wenn ich mal an reines heroin rankomme wieso eig nicht
    werd ich mir dann wohl aber doch eher selbst synthetisieren, is mir einfach zu riskant :>
    Original geschrieben von [mogeln]ist_gut
    jeder bumst jeden in den arsch. so sind die spielregeln.

  11. #461
    Rächer Benutzerbild von Minalei
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    Hey Jungs! Habe ganz vergessen, dass ich vor gut einem halben Jahr mal einen Tripbericht über mein erstes Mal MDMA geschrieben habe. Wollte es auf dem LdT veröffentlichen, was aber immer noch nicht geht, da die Deppen seit Ewigkeiten eine Sperre an Neuanmeldungen haben. Wie auch immer, viel Spaß damit. :-)



    Vorwort: Schon öfters traf ich auf MDMA in einigen szenigen Clubs, allerdings waren dies alles Pillen ohne Wirkung, was mich sehr enttäuschte. Dennoch brannte ich darauf, es irgendwann auszuprobieren, da mir viele Bekannte nur Gutes über diese Droge berichteten. So fragte ich einige Leute in meinem Freundeskreis aus und bekam einen Tipp, einen Bekannten zu kontaktieren: M. Dieser antwortete mir auch zügig und ich bestellte 2 grüne Kreuze (je ~110-120mg MDMA, die andere sollte für einen Freund bestimmt sein), welche ich pünktlich am Freitagabend im Club bekam. Zudem muss ich sagen, dass ich am selben Tag gerade aus einer Studienfahrt in Berlin, begleitet mit viel Speed, THC und Alkohol, zurückkam. Ich war dementsprechend erschöpft und hatte kaum Schlaf, zum Glück blieb mir aber eine kleine Line übrig, sodass ich mit Hilfe dieser mich in einen angenehmen, wachen Zustand beförderte.

    Also kontaktierte ich meine Freunde (einer von ihnen wollte am besagten Tag in seinen Geburtstag reinfeiern, dementsprechend floss auch der Alkohol, von welchem ich mich aber fernhielt). Im Club angekommen traf ich direkt auf M. Er übergab mir die Teile (an diesem Tag wollte ich aber nur eine zum Probieren nehmen). M klärte mich über MDMA auf, also über die Wirkungen, dass ich viel trinken sollte usw. Das Meiste kannte ich, ich informiere mich generell sehr gut über Drogen allein schon aus Interesse. Nur Eines war mir fremd: Ich sollte mich von besoffenen Leuten oder generell Leuten, die mich nerven, fern halten. Und genau das tat ich auch: Meine Freunde wurden immer betrunkener und ich blieb nüchtern, denn wir wollten bis um Mitternacht warten (ein weiterer Bekannter von mir, D, nahm ebenfalls zum ersten Mal Ecstasy).
    Die Zeit verging, meine Freunde gingen mir immer mehr auf den Sack (sind wir wirklich so schlimm, wenn wir betrunken sind?) und ich wies sie alle darauf hin, dass sie mich mit ihren besoffenen Gestiken in Ruhe lassen sollen wenn ich auf Sendung bin.

    Der Trip:
    Schließlich wurde es 0:00 Uhr und wir schmissen die Teile, D aß zu seinem Nachteil kurz zuvor einen Döner, was seinen Trip stark abschwächen und enorm verzögern sollte. Kurz darauf traf ich auch wieder auf meine Kollegen, von denen ich mich aber sehr schnell distanzierte, da die Differenz des Alkoholpegels einfach zu groß war und es für mich zu nervig wurde. Also setzte ich mich im Club auf die Couch neben M und wir unterhielten uns eine gute halbe Stunde lang über dies und das. Mit der Zeit merkte ich, dass ich gelassener wurde, meine zunächst recht „neutrale“ Laune besserte sich, Musik fühlte sich entspannter an… bilde ich mir das nur ein oder ist das schon ein Teil der Wirkung? Ich entschied mich für einen Placebo-Effekt. Aber woher will mein Gehirn denn wissen, wie die Droge wirkt?
    Die Uhr zeigte mittlerweile 1:00, es ist nun also eine Stunde vergangen und ich spürte nichts außer ganz kleine Wellen, die meinen Körper durchströmten, irgendwie war ich enttäuscht und fragte M erneut, ob das schon alles sei. Er meinte ich solle Geduld haben, es sei kein Problem, er sei schon längst druff und es kommt noch…
    M, D und ich beschlossen kurzerhand in das naheliegende Parkhaus zu gehen, um dort einfach zu dritt zu chillen, zu reden und Handymusik zu hören. Die Beiden drehten sich eine Tüte und M wies mich daraufhin, dass sich der Turn etwas anders anfühlen würde, wenn man einen raucht. Ich wies dankend ab mit der Begründung, dass ich das MDMA „pur“ erleben möchte.

    Die Uhr schlug mittlerweile 1:30 und auf einmal, von einer Sekunde zur anderen - es kam. Ich öffnete meine Augen sehr weit und atmete tief aus dem Bauch heraus. WOW! Ach du scheiße. Was ist das? Innerhalb von einer Minute war ich von 10% auf 100% druff. Meine Pupillen weiteten sich, ich konnte es fühlen. Alles schwebte, ich schwebte. Musik war unbeschreiblich schön. Es war alles perfekt. Ich konnte es einfach nicht beschreiben... M bot mir direkt eine Zigarette an - es war der Himmel auf Erden. Bei jedem Zug schloss ich meine Augen und strahlte die pure Zufriedenheit aus. Eine allgemeine Gelassenheit machte sich breit. Mich überkam ein Schwindel, der mehrere Stunden andauerte. Es war kein unangenehmer Schwindel, ich liebte es, alles wippte hin und her, ganz leicht und sachte... Ich hatte plötzlich ein stetiges verliebt-sein Gefühl in meinem Herzen. Ich erzählte M meine Gefühle und wurde dabei nur noch fröhlicher. Das Serotonin strömte durch meinen Kopf, die nächste Wave kam. Ich war in alles und jeden verliebt. Es war dieser eine Moment - alles war perfekt und so schön wie es ist. Ich stand einfach nur da, bewegte mich leicht zur Musik und schloss bei jeder Inhalation der Zigarette meine Augen und genoss es. Nichts konnte mich aufhalten. Meine Beine kribbelten leicht, aber das war angenehm. Mein Gedankenfluss änderte sich vollständig. Von nun an dachte ich ausschließlich positiv, so perfekt... Das Leben ist schön. "Das ist alles sooo schööööön" Diesen Satz sagte ich im Intervall von wenigen Stunden den ganzen Trip über.

    Ich unterhielt mich mit M weiter über meine Gefühle und stellte ihm die Frage "Wie wirke ich auf dich?" Damit meinte ich nicht, ob ich druff aussehe, sondern ich meinte damit, welche Emotionen ich bei ihm wecke während ich mich mit ihm unterhalte. Der typische E-Talk. Er verstand die Frage sofort und ein Spruch von ihm, den er mir äußerte, wird sich bis zu meinem Lebensende in meinem Kopf einbrennen "Du trägst dein Herz auf der Zunge". WOW! Ich weiß nicht warum, aber dieser Spruch flashte mich. Mein Love-Drive wurde noch intensiver. Ich lächelte leicht und war einfach nur zufrieden - nicht unbedingt glücklich, aber zufrieden. Einfach unbeschreiblich. Wir unterhielten uns eine halbe Stunde lang weiter und genossen es einfach nur. Alles war irgendwie... flauschig und schön. Als wäre man soeben von Gott höchstpersönlich ins Paradies gebracht worden. Alles was man sah, liebte man. Über jeden Menschen, den ich sah, freute ich mich und lächelte ihn oder sie an. Es war die Art der Gelassenheit und Zufriedenheit, die man ausstrahlt, wenn man weiß, dass man in seinem Leben alles erreicht hat, was man sich jemals gewünscht hat. Ich lebte im Moment, hier und jetzt. Zukunft und Vergangenheit existierte nicht mehr. Jegliche negative, sich zu manifestieren versuchenden Gedanken, die sich in meinen Denkfluss ausbreiteten, wurden einfach von Zufriedenheit und positiver Energie überströmt. Sorgen waren irrelevant, es gab sie nicht. Alles war schön so wie es ist, nichts war merkwürdig, unangenehm oder anstrengend. Angst kannte ich nicht.

    Nach einer halben Stunde tiefphilosophischem und politischem Gelaber gingen wir in den Club. Ich wurde leicht nervös, meine Waden zittrig und angespannt. "Werde ich Paras schieben, wenn wir in den Club reingehen und man mich druff sieht? Wie werde ich mich in Umgebung anderer Menschen fühlen und was werde ich ausstrahlen?". Die Frage beantwortete sich schon als wir an der naheliegenden Telefonzelle vorbeiliefen und ich die ersten Menschen sah. Mein Blick war leicht lächelnd und jede Person die ich ansah, strahlte ich vor Glück an. Wir blieben nicht lange draußen, ich wechselte mit T ein paar Worte und dann gings rein. Ich wusste nicht, ob ich Paranoia oder Ähnliches schieben würde, ich wusste nicht, was jetzt passiert. Wie wird meine Gefühlslage sein?
    Im Club:
    Wir gingen rein. Als ich die Tür öffnete, änderte sich meine Gefühlslage. Diese Musik... als ob... die Musik ihre Fragmente aufspalten und in meinem Kopf sich neu zusammenfügen würde, es war traumhaft anzuhören. Unbeschreiblich schön. Wir gingen rein, ich legte meine Jacke ab, ich fühlte mich als wäre ich ein glücklicher Familienvater, der fest im Leben steht, der alles erreicht hat, was er jemals wollte. Ich strahle eine ungeheure Gelassenheit und Glückseligkeit aus. Es war nicht zu übersehen. Alles was ich tat, jede Bewegung war perfekt. Es ergab alles einen Sinn. Das Leben ergab einen Sinn. Es war dieser eine Moment, das hier und jetzt. Jeder Gedanke kreiste sich ins Positive. Mein Drive änderte sich. Jetzt hieß es Party. Aber Moment mal. Wessen Party war das?
    Richtig, es war meine! Ich war der King, aber nicht auf diese arrogante und notgeil-selbstbewusste Art und Weise, sondern einfach nur glücklich und zufrieden. Ich fühlte mich wie in einem Film. Es war ein riesiges Kino, auf der Leinwand war ich zu sehen, ich war der Hauptprotagonist, der gerade auf die Tanzfläche spazierte. Alles war perfekt. Die Musik, die Menschen, die Atmosphäre, einfach alles. Stress existierte nicht mehr, Probleme waren mir fremd. Ich war der Hauptprotagonist, ein geiler Typ, der alles hat was er will. Nicht mal unbedingt das. Es ist so schwer zu beschreiben. Es sind einfach die Emotionen. Das Gefühl, dass man alles hat. Es fehlt einem an nichts. Alles ist wunderbar und perfekt. Egal was passierte, es war so vorherbestimmt und musste es sein und genau das war das Perfekte daran.
    Ich lief langsam auf den Dancefloor, umgeben von einer tanzenden Meute. Alles war so schön. Die Lichter - unfassbar anziehend. Ich lächelte zufrieden. Meine Mimik und Gestik verstärkte sich und meine Ausdrucksstärke erhöhte sich. Mit der Zeit merkte ich, wie viele Kommunikationsmöglichkeiten es eigentlich gibt und genau dieses Tor wurde mir durch Ecstasy geöffnet. Das Tanzen war schön. Aber eigentlich war es nicht mal das Tanzen, denn ich tanzte sehr gechillt und nicht außerordentlich druff. Präzision war angesagt, ich konnte jeden einzelnen Klang filtern und meine Schritte der Musik exakt anpassen. Jeder Takt, jeder Ton und jedes Instrument waren klar definiert und in meinem Kopf filtriert. Es war wunderschön. Als ich meine Freunde entdeckte, strahlte ich sie an. Ich zog sie in meine Realität mit ein, denn ich war ja der Hauptdarsteller. Alles lief nach meinem Plan. Jeder Schritt, jedes Wort. Ich lächelte bei jedem Wort, jeder Gestik, jeder Mimik. Das Selbstbewusstsein war unbezwingbar. Ich hatte auf jede Frage eine einleuchtende Antwort und fühlte mich gut dabei, es machte mir ungeheuer viel Spaß, mich mit anderen Menschen zu unterhalten.

    "Lass dieses Gefühl niemals aufhören, bitte - es ist soooo schööön, lass es für immer bleiben"
    "Ja, Mann! Genieße es, leider geht es wieder viel zu schnell vorbei. Wenn es runtergeht dann akzeptiere es und versuche nicht, es heraufzubeschwören oder gar nachzuschmeißen"

    Genau so tat ich es auch. Der Abend verging. Auf MDMA ist man immer in Bewegung. Das Set änderte ich ständig. Kurz gesagt lief ich von einer Gruppe zur anderen und unterhielt mich, ich strahlte Glück aus und redete einfach mit den Leuten. Es machte mir ungeheuren Spaß. Zwischendurch gings immer mal für 15-30min aufn Dancefloor wenn gerade Drum & Bass lief. Wolke 7. Es ist, als hätte man das letzte Tor des Universums, das letzte, große Geheimnis, das Mysterium der Welt geöffnet. Der Sinn des Lebens. Und genau das fand auf dem Dancefloor statt. Es fühlte sich so unbeschreiblich geil an, diese Musik. Wunderschön. Einfach nur das Leben genießen, für den Moment leben, hier und jetzt...
    Bald schlug die Uhr 3:30 und M musste gehen. D und ich umarmten ihn beide als er ging (ein paar Türken hinter uns lachten uns aus aber das war uns egal). D fing erst gerade an was von dem Teil zu merken, mir dagegen ging immer noch total einer ab. Ich traf dann ein paar Bekannte und saß dann einfach nur so an der Theke des Clubs. Dabei dachte ich mir einfach nur "Wow, das ist so geil, diese Dosis ist wirklich perfekt - wie kann es nur sein, dass andere Leute sich so viele Teile reinpfeifen?". Einfach dasitzen und genießen. Ich unterhielt mich nicht. Ich sah neutral aus und schaute durch die Gegend. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn ich eine Person erkannte, lächelte ich sie an und fragte direkt was so geht. Einfach, höflich, nett und offen. Ein Freund von mir verabschiedete sich (endlich, der Junge war dermaßen voll und ging mir einfach nur auf die Nerven) und ein Anderer kam dazu. Der Fokus lag nun auf mir und ich fragte meine Leute die elementare Frage, die ich auch M zuvor fragte:
    "Wie wirke ich auf euch?". "Du siehst ganz normal aus. Hast große Pupillen aber sonst ganz ok".
    Das war nicht das was ich hören wollte. "Nein Leute ich will wissen wie ich auf euch wirke und nicht ob ich druff bin!!!"
    "Alter, du siehst NICHT druff aus. Mach dir keine Sorgen. Du siehst ganz normal aus, du bist nicht druff vom Verhalten her" etc.

    Sie konnten mich einfach nicht verstehen.

    Andererseits konnte ich ihnen aus welchen Gründen auch immer die Frage im jetzigen Moment nicht anders formulieren. Sie guckten mich einfach nur komisch an und verstanden nicht was ich von ihnen wollte.

    Die Gefühle, verdammt... ich will die Gefühle, die ich bei euch auslöse...

    (Am nächsten Tag erzählte ich meinen Leuten was ich meinte und sie verstanden es dann schließlich. Man bewegt sich einfach auf einer völlig anderen Wellenlänge.)
    Der Abend verging, die Wirkung ließ bereits gegen 3-4 Uhr morgens nach, ich war nun noch etwa 30% high. Im Verlauf des späteren Abends blieb ich dennoch stets aktiv, ich sprach viele Bekannte und allgemein viele Leute an und führte Kommunikationen, genoss die empathogene Wirkung und die Reinheit meines Selbst. Ich wurde nicht müde, es gab immer was zu machen. Ob tanzen, rauchen, oder was für dieses lustige, kribbelige Gefühl zu tun, das man bekommt, wenn man Flüssigkeit die Kehle runtergleiten lässt. Ich war nie allein, meine Aura strahlte. Immer hatte ich jemanden dabei, der mir begeistert folgte. Jeder Mensch in meiner Anwesenheit teilte meine Realität, oder viel eher das Gegenteil, nämlich Illusion: Die Illusion der Schönheit, in der ich mich noch bewegte. Es war einfach dieser Gemütszustand, die gute Laune, die ich verbreitete, und das bei Weitem nicht auf irgendeine unangenehme oder aufdringliche Art und Weise, sondern vollkommen natürlich (jenachdem was man unter drogeninduzierter Natürlichkeit versteht).

    Die Uhr Schlug nun nach 5:00 Uhr morgens, zu spüren war nicht mehr viel, jedenfalls im Moment nicht. Die Party war vorbei, der Club wollte schließen und die Leute gingen. Mein Gemütszustand war gegen jede Erwartung immer noch sehr gechillt, ich hatte keinen typischen Crash mit der Realität, keine negativen Gedanken oder allgemein das, was man als Feierdepris bezeichnen könnte. Vielleicht lag das aber auch daran, dass ich noch ein Wenig von der Wirkung spürte.

    Auf dem Heimweg fiel mir noch ein, dass ich meine Kopfhörer dabei hatte. Ich freute mich wie ein kleines Kind, das seinen Lutscher bekommen hat über die Kopfhörer und genoss jeden Takt der melodischen Musik, die ich mir gab (an der Stelle hier eine Empfehlung an den Künstler „Blackmill“, welcher eine sehr tiefen und sentimentalen Dubstep produziert).
    Zu Hause angekommen legte ich mich direkt ins Bett. Andere Kopfhörer aufgesetzt, weiter Mucke gehört. Als ich meine Augen schloss, überkam mich plötzlich eine leichte Wave, der Love-Turn zeigte sich wieder. Ich liebte alles und jeden. Mein Kopf reflektierte meine letzten Tage und Wochen meines Lebens und bestätigte mir, dass ich alles richtig tat, dass alles so schön ist wie es ist, dass alle mich liebten und ich auch alle liebe. Mit genau diesen vom Herzen erfüllten Gedanken schlief ich nach etwa einer Stunde (ich habe das Einschlafen bewusst hinausgezögert, da ich die wunderschöne Musik noch etwas genießen wollte) ein und wachte nach gut 10 Stunden Schlaf mit einem netten Afterglow auf. Den Tag über machte ich mir Gedanken über den Trip, wie schön er doch war. Jedes Mal, wenn ich mir eine Zigarette anzündete, genoss ich diese viel mehr als ich es jemals zuvor getan hätte… ich versetzte mich in das Gefühl, das ich empfand, als ich meine erste Zigarette auf MDMA rauchte. Das mache ich bis heute so. Auch erinnere ich mich sehr gerne an jene entaktogene und empathogene Fähigkeiten, die drastisch verstärkt werden. Die präzise Gestik und Mimik, das Subkommunikative – denn genau das war es, was ich an jedem bisherigen MDMA Trip (mittlerweile waren es locker über 10) am meisten zu schätzen wusste.

    Nachwort:
    Da sich meine Drogenerfahrungen bisher nur auf Alkohol, THC, DHC und Speed belaufen, war dies mit Abstand die schönste mit Drogen erlebte Erfahrung meines Lebens und es ist tatsächlich so, wie ich es in vielen Foren, unter anderem auch im LdT, gelesen habe: Die erste Erfahrung mit MDMA ist die Schönste und wird sich bis in die Ewigkeit in das Gehirn einbrennen. Der Abend ist nun länger her und seitdem hatte ich viele weitere Erfahrungen, alle sehr schön auf ihre eigene Art und Weise, wenige sogar über den Abend verteilt mit 3 Pillen – trotzdem kommt keiner dieser Trips an den Ersten heran. Es war eine Lebensfahrung und bis heute der schönste Abend meines Lebens.

    Trotz all dieser schönen Erlebnisse möchte ich auch kurz auf die negativen Effekte des MDMA eingehen: Am Samstag, also einen Tag nach dem Trip, ich hatte immer noch eine Pille übrig, die für einen Bekannten bestimmt war. Ratet, was passiert ist: Ich konnte nicht widerstehen. Kurzerhand verabredete ich mich mit zwei Freunden und ich schmiss sie, wir gingen in den selben Club. Der Trip hielt diesmal kürzer an, war auch nicht ganz so intensiv aber trotzdem noch sehr schön. Dennoch kannte ich die Konsequenzen und musste mit diesen auch leben: Am Sonntag hatte ich leichte bis mittlere Feierdepris, mir ging es einfach nicht so gut, ich war schlechter gelaunt, allgemein nervös und leicht reizbar (was ich aber immer noch gut unter Kontrolle hatte). Die nächste Woche über habe ich regelmäßig verschlafen und war allgemein sehr müde und träge, meine Gedanken kreisten oftmals um das heiß geliebte MDMA und die Gier war besonders an den ersten Tagen sehr groß, ließ dann aber mit der Zeit deutlich nach.

    Man vermisst einfach das Gefühl, gerade wenn nächste Woche wieder ein „normales“ Wochenende ist, an dem „nur“ der Alkohol fließt. Dieses unbefangene und leichte Gefühl… alles tun und lassen was man will – warum geht sowas nicht einfach ohne Drogen? Oder bilde ich mir das nur ein? Diese zwei Fragen stellte ich mir oft während meiner Feierdepris und als Schlussfolgerung kann ich nur sagen, dass ich im Nachhinein jeden Tag seit dem Trip stets probiere, diese Gefühlslage zu erreichen, in derselben Art und Weise zu denken, zu handeln und zu fühlen, wie es auch auf MDMA ist und ich muss sagen, dass es oftmals bis zu einem gewissen Punkt funktioniert, auch wenn ich mir gerade in den letzten Tagen manchmal wünsche, dass ich diese „Forte“ niemals geöffnet hätte…



    Bin für Kritik gerne offen. Danke fürs Lesen. ;-)
    Dreaming let you know that reality exists.

  12. #462
    Banshee Benutzerbild von Aquarius
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    Während dem Lesen dacht ich "geil, muss mich mal mit 1-2 Leuten zusammen tun und MDMA probieren" (auf nem Metal-Festival wär des sicher der Oberhammer ), aber der letzte Absatz gibt mir dann doch zu denken, hm. Kein Bock auf instant Drogensucht. MDMA wäre bisher den Tripberichten nach meine 1. Wahl an Drogen ausser Alkohol.

  13. #463
    Rächer Benutzerbild von Minalei
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    Ja der letzte Satz ist jetzt im Nachhinein etwas überspitzt dargestellt. Der Bericht ist schon über n halbes Jahr alt und ich hatte damals auch nicht so viel Erfahrung mit MDMA wie heute. Instant Drogensucht ist das garantiert nicht. Der "Schutzmechanismus" von MDMA selbst ist der, dass man, je öfters man es in kürzeren Abständen konsumiert, desto langweiliger wird es und desto eher verliert es die "Magie". Jeder einigermaßen intelligente Mensch wird demnach die entsprechenden Pausen von 4-6 Wochen einhalten müssen, um eine gute Wirkung erzielen zu können. Da hilft auch Überdosieren nichts um an diese "MDMA-Magie" ranzukommen.
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  14. #464
    Banned Benutzerbild von GettinJiggyWithIt
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    Seh ich ziemlich genau so. Was während des Trips im Parkhaus/Club los war, emotional, klingt einfach wunderschön.
    Aber als ich das las, hab ich mir schon genau das gedacht, wass du zum Schluss schreibst.

  15. #465
    Scout Benutzerbild von Moranthir
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    Mein erstes mal MDMA wird auch für immer mein intensivstes bleiben, was aber auch an den äußeren Umständen lag. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass bei mir die Magie verflogen ist, obwohl ich seitdem schon einige Serotoninspeicher geleert habe...
    Allerdings war auch kein Down jemals wieder so schlimm, wie nach dem ersten Mal.

    Ich habe wirklich kein Problem damit ohne das Zeug zu feiern, Abende zu verbringen etc.
    Das Schlimme ist meist der nächste oder übernächste Tag. Danach finde ich es meistens extrem geil, "clean" zu sein.

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