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  1. #16
    Space-Marine Benutzerbild von nibbels
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    Ich habe nach der Schule ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht und mit Kindern gearbeitet. Ich fand das super hilfreich vorm Studium das Arbeitsleben schon mal kennengelernt zu haben. Außerdem lernt man viel über sich, wenn man anderen Menschen hilft.

    Zum Thema Studienwahl würde ich dir empfehlen, dich als Gasthörer an einer Uni anzumelden und dir die Vorlesungen ein bis zwei Wochen mal anzuhören. (Vielleicht in den Ferien oder wenn du dein Abi geschrieben hast)

    Dann hast du auch eine viel genauere Ahnung, wie der Unialltag so ist, worum es im Studium geht und du kannst die Kommolitonen ausquetschen wie der Studiengang so ist. Und wahrscheinlich merkst du dann: "Ja, das isses!" Oder "Lieber Nicht!"

  2. #17
    Ultralisk Benutzerbild von Benrath
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    Also ich würde nicht zur Ausbildung raten, einfach nur um mal dagegen zu sein.

    Vor allem mit den Prämissen ala, wähle 6 aus und nimm nen Würfel.

    Wenn jemand nicht weiß was er machen will, kann er genausogut ins blaue studieren wie ins blaue ne Ausbildung machen. Am ende kann man leichter von einem Studiumsfach ins andere wechseln, als die Ausbildung abbrechen oder wechseln und man hat nix wenn man nicht mindestens die 2 jahre durchzieht.

    Mag stimmen, dass die Leute nach den 2-3 Jahren Ausbildung disziplinerter im Studium sind. Aber das mal Selfselection bias deluxe, weils nur noch die Leute sind, die wirklich angefixt sind. Ansonsten kam auch von denen die Aussage, dass ihnen die Ausbildung fürs Studium an sich nix gebracht hat.

    Der Geldvorteil ist höchstwarhscheinlich auch gering, es sei denn man kann in den Semesterferien bei alten AG arbeiten. Während der Ausbildung bekommt man afaik nicht so viel Kohle.
    "Wenn ihr nicht wisst wovon ihr redet, sprecht von einem System."


    "Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht !"

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  3. #18
    Marodeur Benutzerbild von cralle
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    Zitat Zitat von Benrath Beitrag anzeigen
    Also ich würde nicht zur Ausbildung raten, einfach nur um mal dagegen zu sein.

    Vor allem mit den Prämissen ala, wähle 6 aus und nimm nen Würfel.

    Wenn jemand nicht weiß was er machen will, kann er genausogut ins blaue studieren wie ins blaue ne Ausbildung machen. Am ende kann man leichter von einem Studiumsfach ins andere wechseln, als die Ausbildung abbrechen oder wechseln und man hat nix wenn man nicht mindestens die 2 jahre durchzieht.

    Mag stimmen, dass die Leute nach den 2-3 Jahren Ausbildung disziplinerter im Studium sind. Aber das mal Selfselection bias deluxe, weils nur noch die Leute sind, die wirklich angefixt sind. Ansonsten kam auch von denen die Aussage, dass ihnen die Ausbildung fürs Studium an sich nix gebracht hat.

    Der Geldvorteil ist höchstwarhscheinlich auch gering, es sei denn man kann in den Semesterferien bei alten AG arbeiten. Während der Ausbildung bekommt man afaik nicht so viel Kohle.
    Kann ich nicht so stehen lassen.

    Als erstes kommt es halt auch drauf an was man studiert, es gibt Studiengaenge die sogar eine Ausbildung voraussetzen.

    Den Geldvorteil finde ich schon hoch. Ich arbeite neben dem Studium weiter in meinem erlernten Beruf und werde auch als Fachkraft bezahlt. Wenn ich bedenke wie viele Stunden ich im Monat im Supermarkt an der Kasse sitzen muesste um auf mein jetziges Gehalt zu kommen waeren das sicher einige mehr als nur 45.

  4. #19
    Savassan / Jake Ramsey Benutzerbild von Valhalla
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    würde auch von einer ausbildung abraten. solange du kein glück hast und die ausbildung zufällig was für dich ist, sind das einfach vergeudete jahre die man mit mehr abwechslung und einblick auch in ein random studium hätte stecken können.
    grade für arbeitsweisen in einem studium bringt einem eine ausbildung überhaupt nichts. es ist was anderes einen festgelegten tagesablauf zu haben und einfach von 8-17uhr am arbeitsplatz zu sitzen als gesagt zu bekommen: "so in 3 monaten will ich ein ergebnis sehen, bis dahin ist mir alles egal". letzteres kommt im normalen arbeitsalltag der von kurzfristigen arbeiten geprägt ist nämlich eher selten vor.

    würde mich an deiner stelle zum nächsten wintersemester entweder für lehramt englisch mit einem gewürfeltem zweitfach oder für informatik einschreiben. da kann man dann erstmal nen jahr gucken ob einem das eine gefällt und danach problemlos wechseln und das zweite ausprobieren. ist auch mit bafög, solltest du es bekommen, alles kein problem.

    einfach drauf los studieren ist aufjedenfall das beste was man machen kann, wenn man eh keine ahnung hat.

    Original geschrieben von Rya.Reisender



    Über was redet ihr denn so alles mit euren Freunden? Und was macht ihr mit ihnen? Würde mich eigentlich mal ziemlich interessieren, immerhin geht der Thread ja darum, da würde ich jetzt auch gerne wissen, was man halt mit Freunden so tolles machen soll.

  5. #20
    Banned Benutzerbild von Windie
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    Ausbildung ist mehr Arbeit wie ein Studium.

    Studier lieber, kannst ja abbrechen..

  6. #21
    Belagerungspanzer (Belagerungsmodus) Benutzerbild von Bowser
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    Zitat Zitat von Valhalla Beitrag anzeigen
    da kann man dann erstmal nen jahr gucken ob einem das eine gefällt und danach problemlos wechseln und das zweite ausprobieren. ist auch mit bafög, solltest du es bekommen, alles kein problem.
    nicht ganz: ein guter kumpel von mir hat jetzt das problem, dass er für die letzten beiden bachelor-semester kein bafög mehr bekommt, da er vor seinem jetzigen studiengang bereits zwei semester etwas anderes studiert hat.
    im master würde er dann wiederum bafög bekommen.
    whats the point of being rich if you dont wear a lot of jewelry??

  7. #22
    GerTeam Benutzerbild von Careion
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    Was das Lehramtsstudium angeht, über folgende Dinge solltest du dich vorher informieren:
    -Machst du den Abschluss an deiner Wahluni im Staatsexamen odere Master?
    Es gibt einige Bundesländer, die den Master für's Lehramt schon eingeführt haben (z.B. Rheinland-Pfalz), andere haben ein modularisiertes Staatsexamen. Ich rate dir hier zum Staatsexamen! Du wirst nachher mit Staatsexamen eher genommen als ein Master-Absolvent. Ich denke mir das nicht aus, auch mir haben Rektoren in Praktika, sowie Rektoren aus meinem näheren Umfeld geraten Staatsexamen zu machen.

    -Zweitfach?
    Das Zweitfach ist im heutigen Lehramtsstudium keine Entscheidung die man grob gesagt auswürfeln sollte. Klar sollte man das machen was einem selbst Spaß macht. Behält man aber die derzeitige Situation an Unis im Auge wird schnell klar womit du später die besseren Einstellungschancen hast: Naturwissenschaften! Englisch ist ganz okay als erstes Fach, als Zweitfach abraten lässt sich von Deutsch, Philosophie oder Geschichte. Diese Studiengänge sind ehrlich gesagt ziemlich überfüllt, eine solche Kombination lässt sich im Hinblick auf die Jobsuche nur empfehlen wenn du ein Mörder-Drittfach noch zusätzlich studierst (Physik, Chemie, Musik, ...). Wenn du magst hab ich dahingehend noch ein paar Zahlen von den Rektoren meines Vertrauens
    In meinem Landkreis beenden dieses Jahr 27 Lehrer ihr Referendariat. Davon hat einer Chemie studiert, einer Musik, keiner Physik! Wenn du also nen sicheren Job willst, studier eins dieser Fächer, du wirst mit Kusshand genommen und darfst dir die Schule vermutlich noch aussuchen.
    Letztendlich bringts dir aber nichts wenn dir das Fach nicht zusagt, also es muss dir schon Spaß machen, wenn du aber ein rares Fach findest von dem du denkst es wird dir auf Dauer Spaß machen, dann tu es ^^.

    Finanzierung geht immer irgendwie , Sei es mit Bafög oder neben dem Studium arbeiten.
    Auch der NC ist eigentlich eher so'n Maß... das sind ja nur die zahlen vom Vorjahr, es gibt 100 Plätze, und der 100ste hatte dann 1,6 oder whatever. Bewerben sollte man sich trotzdem, sicherheitshalber an mehreren Unis, und zudem gibt es noch die Warteliste

    Ich selbst bin Lehramtsstudent (Ph, Ge, De), hab mehrere Praktika nun schon hinter mich gebracht und arbeite nebenjobmäßig als Vertretungslehrer (empfiehlt sich, so kriegst noch mehr Erfahrung). Für mich selbst wars die absolut richtige Entscheidung, Studium ist zwar manchmal ätzend, aber wenn du das erste Mal "selbstständig" unterrichten darfst... das bockt so richtig . Ich würds nicht mehr anders machen!
    GUNdALF: Lanny, ein Battlecruiser wirds da jetzt auch nicht mehr bringen!
    Lanny: Warte, Warte! Da kommt noch'n Zweiter!

  8. #23
    Savassan / Jake Ramsey Benutzerbild von narc
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    Zitat Zitat von Careion Beitrag anzeigen
    Behält man aber die derzeitige Situation an Unis im Auge wird schnell klar womit du später die besseren Einstellungschancen hast: Naturwissenschaften!
    Dabei sollte aber beachtet werden, dass die Situation in ~ 5 Jahren (wenn du dann dein Studium beendet hast) wieder ganz anders aussehen kann. Gerade beim Lehramt wechseln sich da gerne alle 5 Jahre die Extreme Lehrermangel und Lehrerüberschuss ab. Also eine Garantie hast du fast nirgends, daher mache, was dir Spaß macht (und wo die Perspektivlosigkeit nicht allzu deutlich abzusehen ist ;) ).

  9. #24
    Taurenmarine Benutzerbild von Btah
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    Also grad sowas wie Physik scheint aber schon länger begeehrt zu sein, wenn ich an den Spacken denke der bei uns als Physiklehrer mit ner 4- durchgelassen wurd, weil es keine Alternative gab...und das ist auch schon wieder 8 Jahre her

    die "Ausbildung" die ich da parallel gemacht hab (zumindest den größten Teil davon ), hat übrigens fürs Studium sowas von gar nichts gebracht

  10. #25
    Koloss Benutzerbild von DeViL
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    Zitat Zitat von MoooN Beitrag anzeigen
    mach einfach wirtschaftspädagogik

    spezialisier dich auf steuern und werd dann berufsschullehrer

    gleiche gehaltsstufe wie gymnasium und gleichzeitig klassen die oft aus strebsameren schülern bestehen für die das gymnasium nur die vorbereitende schule war
    Afaik ist Hamburg das einzige Bundesland, in dem Berufsschullehrer (sofort) verbeamtet werden. Schon nicht schlecht irgendwie

  11. #26
    Savassan / Jake Ramsey Benutzerbild von Bootdiskette
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    Zitat Zitat von slacxx Beitrag anzeigen
    Also, was hat euch zu euer Entscheidung bewogen, bzw wie habt ihr sie überhaupt getroffen?
    Meine Entscheidung für mein Studienfach wurde halb aus dem Bauch heraus getroffen. Ich wollte verstehen warum in der Gesellschaft die Dinge laufen wie sie laufen und landete dann erstmal gedanklich bei Politik und Soziologie. Dann fand ich heraus dass man da diese Fragen potentiell nicht beantwortet bekommt* und landete schließlich bei VWL, was ich dann auch gemacht habe.
    *Stand 2002

    Nicht zu unterschätzen ist, dass man sich im Studium noch weiterentwickelt was die eigenen Interessen angeht. VWL war diesbzgl. für mich eine gute Wahl, aber ich würde es mittlerweile vielleicht nicht mehr studieren, zumindest anders. Als falsche Wahl hab ich es trotzdem nie empfunden.

    Mittlerweile würde ich sagen dass das bei weitem wichtigste ist, dass man mit seiner Wahl in Frieden leben kann. Wähl also kein Fach zu deinem potentiellen Beruf das dich in eine Richtung führt an der du irgendetwas so richtig scheiße findest.
    Stell dir vor welches Leben du führen willst, und geh dann schrittweise zurück und finde heraus welche Schritte notwendig sind um dieses Ziel zu erreichen. Wichtig ist es dabei zu bedenken dass man spätestens nach dem Studium sehr wenig Freizeit hat.
    Zitat Zitat von Photon Beitrag anzeigen
    ,kgjkea5ulöp8öswsw4

  12. #27
    Banshee Benutzerbild von tclnighthunt
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    Wenn du Lehramt auf Englisch studieren willst keine Ahnung hast wie dein Zweitfach werden soll und aber auch darüber nachgedacht hast Informatik zu studieren verwende doch Informatik als Zweitfach.

    Lehrer für dieses Fach werden nämlich auch recht viel gesucht (zumindest bei uns in Niedersachen) und das Studium davon lässt sich gut mit anderen Fächern vereinen.
    Was Jimmy gesagt hat: Ja es ist schon mathematik-lastig, das heißt du wirst auch Mathevorlesungen bekommen und es wird vieles vom eher theoretischen Standpunkt aus betrachtet, soll heißen viel programmiert wird da nicht ;) Alles anderen aber ein wie ich finde sehr schöner Studiengang^^

    @Maiev: Habe keine Ausbildung gemacht, bekomme trotzdem genug Geld zu Studienfinanzierung und Eigenanwendung ohne irgendwo anner Kasse zu hocken und fühle mich geistig reif(er als so manch andere in meinen Studiengängen)
    "My blade can cut through armor. And still cuts a tomato."

  13. #28
    Banshee Benutzerbild von Cosmos
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    Studier einfach irgendwas was dir auf Anhieb Sympathisch ist.

    Sachen wie "schau dir die Studiengänge genau an, analysiere den Verlaufsplan / Bachlorordnung, such die beste Uni mit der höchsten Frauenquote blabla" ist haushoch überschätzt.

    Wirtschaftsingenieur z.B. die ersten Semester kotzen fast jeden an, sind Grundlagenfächer und haben mit dem was du später zu tun hast nichts am Hut.

  14. #29
    GerTeam Benutzerbild von Careion
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    Zitat Zitat von tclnighthunt Beitrag anzeigen
    Wenn du Lehramt auf Englisch studieren willst keine Ahnung hast wie dein Zweitfach werden soll und aber auch darüber nachgedacht hast Informatik zu studieren verwende doch Informatik als Zweitfach.
    An vielen Unis geht Informatik aber nur in Kombination mit Mathe :/
    Wenn du aber eine Uni findest an der's geht, dann solltest du das evtl. einfach mal probieren, auch wenn du in kauf nehmen musst weiter wegzuziehen etc.
    GUNdALF: Lanny, ein Battlecruiser wirds da jetzt auch nicht mehr bringen!
    Lanny: Warte, Warte! Da kommt noch'n Zweiter!

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