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  1. #46
    Banshee Benutzerbild von sesslor
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    Schon bitter, wie man hier als rationaler Mensch der Hexenverbrennung bezichtigt wird und einem totale Unmenschlichkeit unterstellt wird. Völliger Schwachsinn, auf dem Niveau werde ich auch nicht mehr weiter argumentieren. Ist auch mal wieder bezeichnend, dass gerade die Vertreter der tollen chinesischen Medizin bzw. dieser "wenns-nicht-schadet-kann-mans-ja-machen" Einstellung nicht zu vernünftiger Diskussion fähig sind sondern gleich beleidigt sind oder beleidigend werden.

  2. #47
    Ultralisk Benutzerbild von Benrath
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    Also nur auf den 2. Post, weil der 1. lachhaft war, da du nicht verstanden hast, was ich meinte, wie sesslor gut erkannt hat.

    Zitat Zitat von JustSkilled Beitrag anzeigen
    Also, mal ganz simpel formuliert:

    Medikamente werden verschrieben aufgrund von Studien, und werden auch wieder zurückgezogen aufgrund von Studien. Die Frage ist jetzt: Wenn der Patient etwas zusätzlich macht, was ihm obv. nicht schadet, sondern wonach er sich besser fühlt, warum soll ich ihn dann daran hindern?

    Dass man um simple Dinge solch einen Wind machen muss ist schon irgendwie komisch. Und dass man dem ganzen so feindlich entgegen steht ebenfalls.

    Wie ich schon erwähnte, mea culpa was die "Wirksamkeit" von Homöopathie anging, war hingegen nicht mein Verschulden. Ändert weiterhin aber nichts an der Aussage als Ganzes.

    Da ich hier niemanden überzeugen will, und ich euch den Spaß an eurer Hexenverbrennung nehmen möchte:
    und hier reicht eigentlich das

    Zitat Zitat von jysk Beitrag anzeigen
    Niemand verbietet Menschen Geld für nutzlose Therapien auszugeben. Leider nehmen diese Therapieformen in Anspruch auch echte Krankheiten heilen zu können und es gibt genügend Scharlatane die diese dann auch leichtgläubigen Menschen als "Alternative" zur echten Medizin anbieten. Dadurch schaden sie den Menschen, Krankheiten werden verschleppt und manchmal gibt es auch Tote.
    dem Hinzuzufügen ist, dass ich hab nix gegen placebos und Leute die Geld für irgendwelche "Alternativen" ausgeben habe. Jedoch müssen wir irgendwie entschieden, was von der Versicherung übernommmen werden soll und was nicht. Und ich finde da Höhrensagen beschissen im Vergleich zu Studien.
    "Wenn ihr nicht wisst wovon ihr redet, sprecht von einem System."


    "Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht !"

    "wollen wollen ist die höchste Form der Unterdrückung"

  3. #48
    qwertzasdf1234
    Guest
    Zitat Zitat von Benrath Beitrag anzeigen
    dem Hinzuzufügen ist ich hab auch nix gegen placebo und Leute die Geld für irgendwelche "Alternativen" ausgeben nur irgendwie muss entschieden werden, was von der Versicherung übernommmen werden soll und was nicht. Und ich finde da Höhrensagen beschissen im Vergleich zu Studien.
    Nie was anderes behauptet. Dass die Kasse oder die Versicherungsgesellschaft dafür nicht aufkommen soll, sehe ich genauso. Dass Studien auch die Grundlage der evidenzbasierten Medizin sind ist ebenfalls klar.

    Können wir dann aufhören uns gegenseitig anzuspucken? Danke.

  4. #49
    Banshee Benutzerbild von Aquarius
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    Ich glaube im Endeffekt, dass hier n Missverständnis vorliegt. Eigentlich sind sich ja alle einig, dass bei Erkrankungen, die größeren Leidensdruck erzeugen und/oder nicht von alleine weggehen und/oder bleibende Schäden verursachen, einer evidenzbasierten Behandlung bedürfen und dass die Placebomedizin kein Ersatz dafür sein kann und darf und dass für bessere Arztgespräche mehr Zeit sein sollte (bin persönlich in der Hinsicht aber mit meinem Onkologen zufrieden. Sind nie lange Gespräche, aber ich erfahr alles, was ich wissen muss und kann auch nachfragen und er erklärts mir). Sehe also auch keinen Sinn darin, warum sich alle so anpissen grad.

    Mir gehts zumindest so, solange jemand den Grundsatz befolgt, find ichs zwar net schön, wenn er Geld für Placebos raushaut, aber solang er sich damit besser fühlt, soll ers halt tun. Dagegen krieg ich jedes Mal Bauchschmerzen, wenn ich seh, dass jemand Placebos unter die Leute bringt mit falschen Indikationen (Reiki gegen Krebs z.b.)

  5. #50
    Savassan / Jake Ramsey Benutzerbild von Flugscheibenkonstrukteur
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    Placebos sind doch eine anerkannte heilungsmethode, lol.

    Es geht halt einfach darum, dass die Leute in die Irre geführt werden und ihnen etwas vorgegaukelt wird, meist um ihnen ordentlich Geld aus der Tasche zu ziehen.
    Es gibt halt auch "Krankheiten", die man sich einbildet, da kann ein Placebo hilfreich sein, aber das muss wohl ein Arzt entscheiden.

    Wenn mir aber jetzt jemand ein Homöopathisches Medikament gibt und mir Ewigkeiten lang erzählt warum das wirkt, wie es wirkt, etc. (was von den allermeisten Leuten gemacht wird, die soetwas vertreiben/verschreiben) und dann natürlich auch entsprechend Geld für seine Mittel und seinen "Sachverstand" verlangt, dann ist das einfach nicht hinzunehmen.
    Dann zu sagen "ey wenns doch hilft, und wenn auch nur durch den Placebo effekt, dann ist das doch gut" ist eine frechheit.

    Jürgen Fliege ist da doch zb. ein populörer Vertreter

    PS: Ich kenne auch einen Heilpraktiker den Ich als sehr kompetent empfinde und zu dem ich auch gerne gehe.
    Der verschreibt auch Homöopathische Mittel, aber er kentn halt auch seine Grenzen und weiß wo ein richtiger Arzt ran muss und nutzt außerdem auch "echte" Medikamente.
    Und was massagen, einrenken und co. angeht ist er einfach unschlagbar

  6. #51
    Ultralisk Benutzerbild von Benrath
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    Zitat Zitat von JustSkilled Beitrag anzeigen
    Nie was anderes behauptet. Dass die Kasse oder die Versicherungsgesellschaft dafür nicht aufkommen soll, sehe ich genauso. Dass Studien auch die Grundlage der evidenzbasierten Medizin sind ist ebenfalls klar.

    Können wir dann aufhören uns gegenseitig anzuspucken? Danke.
    von mir aus gerne, aber das las sich halt erst etwas anders.
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  7. #52
    Belagerungspanzer (Panzermodus) Benutzerbild von Guerteltier
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    Zitat Zitat von Misfit Beitrag anzeigen
    http://german.china.org.cn/culture/t...t_15971231.htm
    scheint ja nicht so toll zu funktionieren in china, da sieht es bei uns drogenverherllichern doch besser aus.
    Bei sowas ist immer Vorsicht geboten, denn das höhere Risiko muss nicht zwangsläufig auschließlich wegen der Art der medizinischen Behandlung bestehen. Grade in China (das ich ganz gut persönlich kenne) gibt es große Probleme mit Umweltverschmutzung, Lärm und auch regelmäßig Nahrungsskandale, vor ein paar Jahren ja z.B. Nestle mit toten Säuglingen durch vergiftete Trockenmilch. Ebenso sind die Lebensumstände der ca. 500 Millionen Bauern im Zentralland ganz andere als unsere.

    In China existiert Krankenversicherung nur privat bzw. nur in sehr reichen Regionen als Pflicht (Shanghai und ein paar andere große Städte). Dementsprechend muss man für die Behandlung im Krankenhaus immer bezahlen was bei schweren Krankheiten wie Krebs sehr schnell unmöglich werden kann. Die angesprochenen Bauern stehen zum Broterwerb den ganzen Tag im Freien und werden von der Sonne gebraten, oft sogar in reflektierenden Reisfeldern, während man in Deutschland vor einer Stunde Sonnenbaden in Italien wegen des Hautkrebsrisikos gewarnt wird.

    Bereinigt um diese ganzen Probleme würde ich subjektiv den Chinesen ein gesünderes Leben attestieren als uns was aber nicht viel mit der Art der verwendeten Medizin zu tun hat, eher mit der Art der Ernährung (Viel Gemüse und Obst, wenig Fleisch). In chinesischen Krankenhäusern erhält man übrigens genauso seine Pille wie in deutschen, die landläufige Meinung dort würde alles mit Tee und Akupunktur behandelt, ist schlichtweg falsch (Leider keine Quelle, nur persönliche Erfahrung).

    TCM ist letztendlich ein Modetrend, der von Esoterikern angeschoben wurde und hier nur erfolgreich ist, weil viele Menschen den Glauben an die Götter in Weiß verloren haben und damit auch den Placeboeffekt nicht mehr erhalten können. Meiner Ur-Oma hätte der Arzt noch alles erzählen können, sein Wort war Gesetz. Einzelne Elemente der TCM halte ich für sinnvoll und gut aber eine ganze Medizin ohne den umgebenden Rahmen wie Umwelt, Ernährung und Gesellschaft zu betreiben ist sinnlos.

    Zu den doppelblinden Studien. Leider stützen wir uns im Westen dort fast ausschließlich auf Studien großer Pharmakonzerne, die Studien für ihre Produkte durchführen. Rein wissenschaftliche Studien zu Akupunktur usw. haben soweit ich weiss keine besonders großen Teilnehmerzahlen und auch keine langen Laufzeiten, vermutlich aus finanziellen Gründen. Eine Studie zur Milchverträglichkeit würde zum Beispiel in Deutschland und China aufgrund der leichten genetischen Unterschiede der Völker völlig andere Zahlen ergeben. Wer sagt uns, dass das bei Behandlungsmethoden nicht auch auftreten kann?
    http://spieltheorien.wordpress.com - Blog über Spielmechaniken und Hintergrundtheorie in Spielen

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