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  1. #1
    Benutzerbild von saistaed
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    Shitstorm gegen Sarah Rambatz

    Linken-Kandidatin sucht "alles, wo Deutsche sterben" - nach Morddrohungen tritt sie zurück

    Knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl gibt die Linken-Kandidatin Sarah Rambatz ihren Listenplatz in Hamburg auf. Grund dafür ist ein Facebook-Posting, in der sie nach "alles, wo Deutsche sterben" suchte.
    http://www.stern.de/politik/deutschl...k-7610444.html

    Ich migriere den Fall mal aus dem Picthread hierher. Es macht mich betroffen, welche Wellen das inzwischen geschlagen hat.
    Die Linke kritisiert Sarah Rambatz scharf

    Die Partei übt Kritik an Rambatz' Äußerungen. Spitzenkandidat Fabio De Masi sagt dem "NDR", er bekäme "das kalte Kotzen". Der Hamburger Landesverband der Linken distanziert sich ebenfalls von Rambatz: "Wir missbilligen die Äußerungen. So ein Gedankengut hat in der Linken nichts verloren", so der Hamburger Pressesprecher der Linken, Martin Wittmaack, zum "Hamburger Abendblatt". Man habe deshalb das Gespräch gesucht und sich "darauf geneigt, dass Sarah Rambatz im Falle einer Wahl auf das Mandat verzichten wird und ab sofort auch keinen Wahlkampf mehr führt."
    Für mich ein ziemlich schwacher Move, ner 24-jährigen Genossin wegen eines satirischen Facebookposts so in den Rücken zu fallen. Hier wird die Linke imo Opfer ihrer eigenen politischen Korrektheit und der Rituale der Schande, die sie sonst fleißig von anderen fordert.

    Klar kann man sagen, das Mädel hätte es besser wissen müssen, sei offenbar nicht bereit für die Politik. Aber imo zeigt der Fall eher auf, was in unserem Diskurs falsch läuft: Das politische Establishment macht zwar gern auf jung, hip und digital, hat aber weder verstanden, wie das Internet funktioniert, noch ist man offenbar gewillt, sich konstruktiv damit auseinanderzusetzen. Das könnte ja dazu führen, dass man so einen Fall nüchtern einordnet und kritisch hinterfragt, von welcher Seite jetzt eigentlich die Empörung über so einen Post kommt.
    Geändert von saistaed (08. September 2017 um 13:30 Uhr)

  2. #2
    Community-Forum Benutzerbild von ReVenger
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    Ehrlich gesagt, finde ich, dass es eine richtige Reaktion der Linken ist. Man hätte sich vielleicht die empörten Kommentare sparen können, aber dass sie aus dem Wahlkampf herausgenommen wird, ist nur konsequent. Man kann eben nicht politische Korrektheit predigen und dann wegsehen, wenn es in den eigenen Reihen passiert. Damit macht man sich nur zum Heuchler und Heuchelei gibt es ja wirklich schon genug.

    Gerade, wenn sie so jung und hip ist, wie du meinst, sollte sie ja eigentlich das Internet verstanden haben. Und damit auch, dass man nichts super provokatives sagen darf, das Sexualität, Herkunft oder Tod beinhaltet. Da hat sie sich einfach absolut selbst in die Nesseln gesetzt.
    Zitat Zitat von saistaed Beitrag anzeigen
    http://www.stern.de/politik/deutschl...k-7610444.html

    Klar kann man sagen, das Mädel hätte es besser wissen müssen, sei offenbar nicht bereit für die Politik. Aber imo zeigt der Fall eher auf, was in unserem Diskurs falsch läuft: Das politische Establishment macht zwar gern auf jung, hip und digital, hat aber weder verstanden, wie das Internet funktioniert, noch ist man offenbar gewillt, sich konstruktiv damit auseinanderzusetzen. Das könnte ja dazu führen, dass man so einen Fall nüchtern einordnet und kritisch hinterfragt, von welcher Seite jetzt eigentlich die Empörung über so einen Post kommt.
    Und es ist wohl wichtig, woher die Empörung kommt? Sollte man sich nicht generell seinen Idealen treu bleiben? Was willst du da nüchtern einordnen. Das war ein politischer Selbstmord. Welche Leute sollen das denn humoristisch verstehen? Die direkte Konsequenz war hier die richtige und es ist ja auch ein wichtiges Signal, um sich vom Gegner an der anderen Seite des Spektrums abzusetzen. Das heißt ja nun nicht, dass ihre ganze Karriere in der Partei vorbei ist.

    Ansonsten ist es natürlich absolut schäbig mit welchen Gewaltfantasien hierauf öffentlich reagiert wurde und wird.
    Zitat Zitat von Zsasor
    In 2017 Com-Mod werden, das ist wie '46 nochmal NSDAP wählen, weil man überzeugt ist, dass sie es doch noch schaffen.
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  3. #3
    Benutzerbild von saistaed
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    Zitat Zitat von ReVenger Beitrag anzeigen
    Und es ist wohl wichtig, woher die Empörung kommt? Sollte man sich nicht generell seinen Idealen treu bleiben? Was willst du da nüchtern einordnen. Das war ein politischer Selbstmord. Welche Leute sollen das denn humoristisch verstehen? Die direkte Konsequenz war hier die richtige und es ist ja auch ein wichtiges Signal, um sich vom Gegner an der anderen Seite des Spektrums abzusetzen. Das heißt ja nun nicht, dass ihre ganze Karriere in der Partei vorbei ist.
    Wer das Internet verstanden hat, dem ist bewusst, dass so eine Aussage nichts bedeutet und es nicht wert ist, sich darüber zu empören oder auch nur groß darüber nachzudenken.

    Du argumentierst zirkulär: Man darf bestimmte Dinge nicht sagen, weil man sie nicht sagen darf und wer sowas trotzdem sagt, der ist selbst schuld, dass man ihn lyncht, denn er hätte ja wissen müssen, dass man sowas nicht sagen darf.
    Das ist keine Basis für eine freiheitliche Gesellschaft. Man muss hinterfragen, was warum nicht gesagt werden soll. Ist die Äußerung beleidigend? Nein. Ist sie volksverhetzend? Nein. Ruft sie zur Gewalt gegen Einzelne oder Gruppen auf? Nein. Offenbart sie eine menschenverachtenden Haltung der Sprecherin? Nein. Was also ist das scheiß Problem daran?

    Sicherlich wird Oma Erna aus Analogdorf diese Aussage nicht verstehen und vielleicht auch darüber schockiert sein. Aber sie war auch nicht an Oma Erna adressiert. Der Beitrag ist in einer geschlossenen Facebook-Gruppe namens "Deutsch mich nicht voll" entstanden. Sie ist insofern dem Kontext vollkommen angemessen und wird vom intendierten Publikum auch entsprechend verstanden worden sein.
    Die Empörung wird hier künstlich dadurch erzeugt, dass man die Aussage aus dem Kontext reißt und ihr eine andere als die eigentliche Intention unterstellt. Selbst nach dieser Verfremdung muss man ein ziemlich armes Würstchen sein, um sich authentisch dadurch angegriffen zu fühlen - vermutlich der Menschenschlag, dem die AfD noch zu gemäßigt ist, weil er sich durch "Andersartige" in seinem Deutschsein bedroht fühlt.
    Alle anderen zelebrieren nur ein abstoßendes Ritual, bei dem Anstand, Menschlichkeit und Maß dem politischen Kalkül aufgeopfert werden - oder der Wonne, mal nicht selbst im Zentrum des Spotts zu stehen.

    Ich könnte zwar nicht gutheißen, aber wenigstens verstehen, ja beinahe verzeihen, dass der politische Gegner sich gezwungen sieht, so eine Blöße auszunutzen. Aber ein 24-jähriges Mädel aus der eigenen Partei medial so ans Kreuz zu nageln zeugt einfach von einem Mangel an Rückgrat. Hier wird verzweifelt versucht, jeden noch so fiktiven Schaden von der Partei abzuwenden.

    Man muss sich nur mal ausmalen: Der Chef der Hamburger Linken kommentiert, dies (Filme, wo möglichst viele Deutsche sterben [sic]) sei keine linke Position. Wtf?! Wenn morgen rauskommt, dass Martin Schulz neulich in seinem Lieblingsforum nach Empfehlungen für "incest ebony rape porn" gefragt hat, muss dann Oppermann auch erstmal klarstellen, dass das keine linke Position sei?

    Sicher können wir uns damit abfinden, dass sowas heutzutage zählt, dass man bitte schön zum Spaß haben ne Maske aufsetzen oder ein Pseudonym nutzen soll - nur um dann zu betonen, wie viel Pech man doch habe, wenn das auffliegt.
    Oder wir stehen einfach mal aufrecht und sorgen dafür, dass wir nicht morgen in Bullshitland aufwachen.
    Geändert von saistaed (08. September 2017 um 20:41 Uhr)

  4. #4
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    Mir ist diese Aussage ja persönlich egal, aber du tust so, als stehe sie im luftleeren Raum und kann maximal als Spaß verstanden werden. Die gesellschaftliche Entwicklung hat doch in den letzten Jahren gezeigt, was die Mehrheit bereit ist öffentlich zu akzeptieren und was nicht. Natürlich kann man das hinterfragen, aber dann soll man sich halt auch der Konsquenzen bewusst sein und nicht plötzlich so tun, als müsste das neu verhandelt werden. Facebook, geschlossene Gruppe hin oder her, ist nunmal nicht anonym. (Hat sich nicht gerade die Linke selbst darüber empört, dass linksunten.indymedia geschlossen wurde, wo es schon mal öfter vorkam, dass man Adresse und Klarnamen von "Demokratiefeinden" preisgab, damit die "freundlich besucht werden". Nur um mal am Rand die Verhältnisse zu klären.) Gerade die linksgerichteten Parteien haben doch politische Korrektheit gefordet, das sollte ihnen schon etwas wert sein, wenn das nicht zu einer hohlen Phrase verkommen soll. Dass das nur ein Witz ist, hätte ich vielleicht Gauland abgekauft, hätte er es geschrieben, weil er generell andere Positionen vertritt. Aber in einer Partei, in der man durchaus mal Sympathie mit linksextremen Verfassungsfeinden hat, würde ich sowas nicht unbedingt als gesetzt humoristisch betrachten. Nur mal als Vergleich, es gab einen Aufschrei, weil Schäuble die klare Metapher der Lawine für den Flüchtlingsstrom benutzte, aber wenn jemand aus der Linken, einer Partei, der auch mal das Wort für Linksextremisten ergreift, die selbst deshalb nicht gerade eine positivie Einstellung zum Staatsgefüge haben muss dann den Tod von Deutschen öffentlich als Amüsement verwendet, soll das alles nicht so schlimm sein? Es werden halt alle an den Maßstäben gemessen, die sie selber setzen. Diese Regel ist schon so alt wie die Bibel. Und mit 24 ist man kein Kind mehr. Viele Leute beenden in diesem Alter ihr Studium und fangen das Arbeiten an. Dann sollte man auch so reif sein und wissen, was die Welt bereit halten kann.

    Und ja mir wäre es auch lieber, wenn Meinungsfreiheit absolut wäre und sowas nicht immer von allen Seiten ausgeschlachtet wird, aber zu dieser Entwicklung tragen wir halt nur im geringen Umfang Teil. Am Ende müssen wir uns alle dennoch der Realität beugen.
    Geändert von ReVenger (08. September 2017 um 22:25 Uhr)
    Zitat Zitat von Zsasor
    In 2017 Com-Mod werden, das ist wie '46 nochmal NSDAP wählen, weil man überzeugt ist, dass sie es doch noch schaffen.
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  5. #5
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    Zitat Zitat von saistaed Beitrag anzeigen
    Oder wir stehen einfach mal aufrecht und sorgen dafür, dass wir nicht morgen in Bullshitland aufwachen.

    Jop. Der Kommentar deutet zwar auf ne gewisse "White guilt" hin, der ja in linken Kreisen ziemlich verbreitet ist, aber wenn ich bei AfD oder Trump den Benefit of the doubt einforder, muss man das hier auch machen. Dieses Fordern nach Rücktritten bei jedem Furz geht mir auch ziemlich auf den Zeiger.

    Zitat Zitat von ReVenger Beitrag anzeigen
    aber wenn jemand aus der Linken, einer Partei, der auch mal das Wort für Linksextremisten ergreift, die selbst deshalb nicht gerade eine positivie Einstellung zum Staatsgefüge haben muss dann den Tod von Deutschen öffentlich als Amüsement verwendet, soll das alles nicht so schlimm sein?
    Jo, es ist nicht schlimm. Zumindest solltest du mal nicht so viel reinintererpretieren, bevor die Alte nicht noch durch andere Aktionen auffällig geworden ist. Wenn das das einzige ist, was man ihr "vorwerfen" kann, ist der Aufschrei einfach ziemlich lächerlich.
    Geändert von synterius (08. September 2017 um 22:42 Uhr)

  6. #6
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    Zitat Zitat von ReVenger Beitrag anzeigen
    Mir ist diese Aussage ja persönlich egal, aber du tust so, als stehe sie im luftleeren Raum und kann maximal als Spaß verstanden werden. Die gesellschaftliche Entwicklung hat doch in den letzten Jahren gezeigt, was die Mehrheit bereit ist öffentlich zu akzeptieren und was nicht. Natürlich kann man das hinterfragen, aber dann soll man sich halt auch der Konsquenzen bewusst sein und nicht plötzlich so tun, als müsste das neu verhandelt werden. Facebook, geschlossene Gruppe hin oder her, ist nunmal nicht anonym.
    Man kann diese Aussage als wahrhaftiges Gesinnungsstatement lesen (wenn man ziemlich behindert im Kopf ist). In der Frage, was gesagt werden darf, zählt aber der gesunde Menschenverstand, nicht der kranke.
    Es ist auch Unsinn, sich hier auf eine fiktive Mehrheit berufen zu wollen. Shitstorms werden in der Regel nicht von der Mehrheit losgetreten, sondern von einer engagierten Minderheit, die alle mitreißt, die nicht bei drei mal kurz nachdenken.
    Im luftleeren Raum fand diese Äußerung tatsächlich nicht statt, aber in einem Raum, wo man sie zu deuten verstand. Die Frau hat sich nicht vor eine Kamera oder auf eine Bühne gestellt oder ein Interview gegeben, um diesen Satz rauszuhauen. Sie hat sich ganz konkret an Leute gewandt, von denen sie allenfalls ein Schmunzeln erwarten durfte. Wer sich mit sowas nicht auseinandersetzen will, der darf auch mal sein Maul halten, statt seine Empörung über etwas rauszuposaunen, das er nicht versteht.
    Achja, geschlossene Facebook-Gruppen sind nicht anonym. Wie kommst du überhaupt auf die Idee, das zu erwähnen? In was für einem Scheißland leben wir, wenn man sein Leben zum Teil in die Anonymität verlagern muss, um nicht geshitstormt zu werden? Und wem ist damit geholfen, dass niemand mehr weiß, wer was gesagt hat? Sind anonyme Aussagen weniger empörend? Oder törnt Empörung nicht mehr so an, wenn man sie niemandem ins Gesicht rotzen kann?

    Zitat Zitat von ReVenger Beitrag anzeigen
    Gerade die linksgerichteten Parteien haben doch politische Korrektheit gefordet, das sollte ihnen schon etwas wert sein, wenn das nicht zu einer hohlen Phrase verkommen soll. Dass das nur ein Witz ist, hätte ich vielleicht Gauland abgekauft, hätte er es geschrieben, weil er generell andere Positionen vertritt. Aber in einer Partei, in der man durchaus mal Sympathie mit linksextremen Verfassungsfeinden hat, würde ich sowas nicht unbedingt als gesetzt humoristisch betrachten.
    Aja, jetzt kommen wir doch zum Punkt: Eine junge Frau darf also durchs mediale Gulag geschleift werden, weil du höchst persönlich nicht davon überzeugt bist, dass ihr Witz ein Witz und Sarkasmus eben Sarkasmus ist.
    Und überhaupt ist ihr eigentlicher Fehler, dass sie Mitglied der Linken ist - weil ihre Genossen nämlich richtige Schweine sind. Da verdient sie natürlich kein Mitleid. Wär sie nur die FDP eingetreten, dann wär das nicht passiert.

    Zitat Zitat von ReVenger Beitrag anzeigen
    Und ja mir wäre es auch lieber, wenn Meinungsfreiheit absolut wäre und sowas nicht immer von allen Seiten ausgeschlachtet wird, aber zu dieser Entwicklung tragen wir halt nur im geringen Umfang Teil. Am Ende müssen wir uns alle dennoch der Realität beugen.
    Wir sind diese Realität und wir machen sie jeden Tag. Auf jeden, der sagt, die Schlampe soll brennen, kommen hundert, die sagen, sie hätte es halt besser wissen müssen.
    Es ist leicht zu betrauern, dass wir keine absolute Meinungsfreiheit zu haben. Du nutzt das als Ausrede, um nicht mal für die Meinungsfreiheit einzutreten, die wir bitter nötig haben.
    Geändert von saistaed (08. September 2017 um 23:42 Uhr)

  7. #7
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    Es ist ja schön, dass du einige meiner Aussagen im Mund verdrehst, aber das macht deine Empörung darüber nicht besser. Wer ist denn dann Schuld an der Misere? Die doof Linke, die sich an ihre politische Korrektheit gebunden sieht? Die doof Gesellschaft, weil sie Shitstorms gerade in gemacht hat? Die doofe Kommunikation an sich, weil sie nicht eindeutig sein kann? Die doofe geschlossenen Facebookgruppen, bei denen man immer weiß, wer da sonst nocht so alles darin ist und denkt? Oder einfach sie selbst, weil sie während der heißen Phase des Wahlkampfes sich durcheine unbedachte Aktion in die Nesseln gesetzt hat? Ist es eigentlich schön immer paternaliserend zu sein, wenn es jemand verkackt hat? Sprichst du alle gerne von den Fehlern frei und nimmst sie damit aus davon selbstbestimmte Wesen zu sein? Und hast du dich bei den anderen Shitstorms auch so für die Betroffenen eingesetzt?

    Ich habe mich außerdem dagegen ausgesprochen, dass sie durch das medial Gulag gezogen wird. Ich finde nur überraschend positiv, dass die Linke sich an die von ihr geforderte politische Korrektheit hält und sie deshalb aus dem Wahlkampf zurück zieht. Mit dem offiziellen Statement hätte es auch getan sein sollen. Und ich verstehe auch, dass die Linke das tat, weil sie Angst hat Stimmen zu verlieren, wenn sich Leute von antideutschen Einstellungen innerhalb der Partei abgeschrecken lassen.

    Achja wenn es nach mir ginge, wäre Meinungsfreiheit wie gesagt absolut und politische Korrektheit kein Maßstab. Dann könnte man ja wirklich sehen, welches Geistes Kind da am Rednerpult steht.
    Zitat Zitat von Zsasor
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  8. #8
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    Ich setze mich in jedem Shitstorm für die Betroffenen ein, wenn ihnen Unrecht widerfährt, ja. Und ich spreche niemanden leichten Herzens von Fehlern frei. Aber hier ist kein Fehler passiert. Eine junge Frau engagiert sich politisch und macht eine satirische Bemerkung in einer Facebook-Gruppe. Dafür muss sie jetzt bluten. Es gibt dafür einen Anlass, aber keinen Grund. Schuld daran ist jeder, der mitmacht, und sonst niemand.
    Sie hat nur getan, wozu sie nach allem, was gerecht und menschlich ist, berechtigt war.
    Ihr einziger Fehler ist, dass sie sich dann für etwas entschuldigt hat, das keiner Entschuldigung bedurfte. Damit hat sie dem peinlichen Ritual, dessen Opfer sie wurde, im Nachgang Geltung verschafft. Aber ich kann verstehen, dass sie sich unter dem Druck dazu verpflichtet fühlte. Und sie hat es recht differenziert gemacht, wofür sie sogar Lob verdient - bis auf die Tatsache, dass sie für den Shitstorm allein den rechten Pöbel verantwortlich gemacht hat. Das waren sicher die Brandstifter, aber ihre Parteigenossen haben Holz nachgelegt. Also entweder alle Übeltäter beim Namen nennen oder es ganz lassen, finde ich.

    Es mag übrigens sein, dass ich deine Aussagen verdrehe, aber du äußerst dich auch nicht so, dass klar ist, wo du eigentlich stehst. Du findest nicht schlimm, was sie gesagt hat, aber du findest auch nicht schlimm, wenn Leute schlimm finden, was sie gesagt hat, auch wenn es eigentlich nicht schlimm ist, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass andere es schlimm finden. Und wenn jemandem ein Unrecht widerfährt, dann ist das gerecht, solange man die Chance hatte, das Unrecht vorauszusehen und es zu vermeiden, indem man einfach nicht tut, was man eigentlich tun dürfte, aber nicht tun darf, weil die anderen es nicht mögen. Und die, die Steine schmeißen, sind im Recht, aber nur wenn sie vorausahnen, dass auch andere schmeißen werden, denn man darf nur Steine schmeißen, wenn alle schmeißen. Schmeißt man als Einziger, ist man wiederum der, der als Einziger Steine schmeißt und wird damit selbst zu dem, nach dem geschmissen wird, denn man hätte ja ahnen müssen, dass sonst niemand schmeißen würde und dass man selbst zum Ziel würde, wenn man schmeißt, ohne dass andere schmeißen.
    Wer soll das durchschauen?
    Geändert von saistaed (09. September 2017 um 01:18 Uhr)

  9. #9
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    Du siehst es als keinen Fehler, ich sehe es aber als einen politischen Fehler, nicht als einen menschlichen. Was du machst, ist Emotionen in meine Aussagen hinein zu interpretieren. Ich finde schlimm, dass sie sich dieser medialen Hetze ausgesetzt sieht. Ich finde schlimm, dass ständig Shitstorms auf Leute wegen Nichtigkeiten losgelassen werden, und dass die öffentliche Kommunikation derzeit einen Minenfeld gleicht. Ich verstehe, das heißt nicht, dass ich es gut finde, wie diese Kausalkette zustande kam und wo sie ihren Anfang nahm. Ich habe weder Mitleid noch Schadenfreude mit ihr. Aber ich sehe es halt so, dass es in den letzten Jahren so oft ein Shitstorm losgetreten wurde, dass man wirklich aufpassen muss, was man im Internet schreibt.* Beispiele gibt es hierzu unzählige. Das mag nicht schön sein, aber es ist halt leider Realität. In diesem Sinne ist ihr Ausscheiden nun eine Konsequenz davon, dass sie diesen Grundsatz nicht beachtet hat. Ich glaube auch, dass es ziemlich egal ist, welche Aussage Leute im nachhinein noch machen, wenn das Unwetter erst einmal losgebrochen ist, auch wenn ich dir zustimmen, dass sie sich da vernünftig ausgedrückt hat. Wie gesagt, bei dieser Verkettung bin ich eben emotionslos und verstehe deshalb den Aufruhr nicht. Die Aussagen zu der Linken ist natürlich ambivalent. Einerseits finde ich politische Korrektheit, zumindest, wie die Linke es interpretiert, überzogen, anderseits finde ich es dann doch positiv, wenn sie diesen verfehlten Maßstab nicht nur anderen auferlegen, sondern sich wenigstens selbst daran ketten.

    Ich glaube auch, der einzige Unterschied in unserer Betrachtungsweise ist, dass du keinen Fehler ihrerseits siehst und ich schon einen. Beim Rest sind wir uns ja relativ einig.

    *Hier noch kurz der Einschub, dass es selbst in diesem Forum, ohne Klarnamen und mit einer wirklich geringen Zahl fester aktiver Mitglieder schon zu Zerwürfnissen kam, die bis vor das Gericht gingen. Es ist einfach wirklich kein Zuckerschlecken und auch wenn es mich nicht freut, dass es so ist, so sollte man wissen, dass einem das alles doch schnell um die Ohren fliegen kann.
    Zitat Zitat von Zsasor
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  10. #10
    Benutzerbild von xfreeder
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    Gute Güte was ist mit euch nicht in Ordnung?
    Wenn irgendein AFD-Heini in seiner geschlossenen Facebook-Gruppe "Polak mich nicht an" nach Filmen gesucht hätte in denen möglichst viele Polen sterben hätte das egal ob er es superironisch oder megasarkastisch gemeint hätte genau den selben Terz gegeben. Sowas kannste als Privatperson easy machen weil es keine Sau interessiert aber wenn man politisch was werden will sollte man mit so etwas vorsichtig sein weil man nie für sich allein spricht. Dann fliegt einem das halt um die Ohren. Meinetwegen hätte die Olle auch weiter für die Linken kandidieren können weil lol wer wählt die Spinner bitte. Aber da wurde halt parteipolitisch entschieden, dass so etwas nicht klargeht und fertig. Und da kann sie auch nicht rumweinen sondern hätte ihr Gehirn anschalten sollen.

    Der Rest mit Todes- und Vergewaltigungsdrohungen usw. bla ist ja inzwischen trauriger Standard geworden den gibts ja für alles. Musste nur mal gemein zu deinem Goldfisch sei und irgendein Petaspinner sieht das auf Facebook und du brauchst Polizeischutz.
    Originally posted by haviii
    Du bist ne kleine blöde Schwuchtel und ich würde scheiss Löcher in dein Gesicht fressen um dann reinzuficken wenn wir in einem Raum wären, menschlicher Müll.
    Farewell Sniggerdon 15.01.1987 - 09.10.2010
    Zitat Zitat von VoodooDog Beitrag anzeigen
    vor ~5jahren hab ich genau das selbe "durchgemacht".
    überdurschnittliche intelligenz + unterdurschnittliche soziale kompetenz = deskturktivität & minderwertigkeitskomplexe

  11. #11
    Benutzerbild von saistaed
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    Und was ist mit dir nicht in Ordnung?
    Es ist ein Unterschied, ob ich einen Witz über meine Mutter mache oder du. Und es ist ein Unterschied, ob ein Deutscher einen Witz über Deutsche macht oder über Polen.
    Das hat damit zu tun, dass wir Menschen sind und so funktionieren. Würze das mit einer Portion Bewusstseins für die deutsche Geschichte. Ergänze es um die traurige Tatsache, dass es in Deutschland Rassisten gibt, die Menschen anderer Herkunft hassen, angreifen und auch mal töten - aufgrund ihrer Herkunft. Vergiss auch nicht, dass nach allgemeiner Auffassung die AfD nicht immer die nötige Distanz zu Rassisten und ihren Parolen wahrt.
    Und du wirst sehen, wie verfehlt dein Vergleich ist.

    Zitat Zitat von ReVenger Beitrag anzeigen
    Ich glaube auch, der einzige Unterschied in unserer Betrachtungsweise ist, dass du keinen Fehler ihrerseits siehst und ich schon einen. Beim Rest sind wir uns ja relativ einig.
    D'accord. Es ist eine Haltungsfrage: Lebe ich mein Leben so, dass ich keinen Ärger bekommen will - dann ist es natürlich ein Fehler mich so zu verhalten, dass der Shitstorm droht. Oder lebe ich mein Leben so, dass mir in gewissen Punkten einfach egal ist, was andere darüber denken, weil es sie nichts angeht.
    Aber nochmal, und hier würde ich mir eine klare Position von dir wünschen: Egal wie "falsch" sich jemand unter dem Gesichtspunkt der Shitstormvermeidung verhalten hat. Das setzt die Shitstormer nicht ins Recht. Und wenn man sich immer darauf konzentriert, was der vermeintliche Shitstormverursacher falsch gemacht hat, dann marginalisiert man die fundamentale Ungerechtigkeit des Shitstorms selbst und akzeptiert ihn als Teil des Status quo. Und das halte ich für den größten Fehler.
    Geändert von saistaed (09. September 2017 um 13:07 Uhr)

  12. #12
    Benutzerbild von MegaVolt
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    Zitat Zitat von saistaed Beitrag anzeigen
    Und was ist mit dir nicht in Ordnung?
    Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ein Deutscher in Deutschland ironisch sagt, dass er gern sieht, wie Deutsche sterben; oder ob ein Deutscher in Deutschland ironisch sagt, dass er gern sieht, wie Polen sterben. Das hat mit der deutschen Geschichte zu tun und mit der Tatsache, dass in Deutschland leider Menschen anderer Herkunft angefeindet, gehasst, gejagt und auch mal getötet werden - aufgrund ihrer Herkunft! Das passiert Deutschen nicht.
    Bestes Doppeldenk. Und natürlich passiert das Deutschen in Deutschland. Warst du noch nie in Frankfurt oder Berlin?

    Die AfD wendet sich mit ihrem Auftreten zum Teil ganz bewusst an Rassisten. Die Linkspartei richtet sich nicht bewusst an Menschen, die Deutsche aufgrund ihrer Herkunft verabscheuen oder mit Gewalt bedrohen (wäre auch dumm, weil es solche Menschen nicht gibt).
    Und in linken Kreisen wird oft und offen die Abschaffung des deutschen Volkes gefordert, was nicht weniger rassistisch ist. Und ja, es gibt Menschen die Deutsche aufgrund ihrer Herkunft verabscheuen, denn genau die sammeln sich in Gruppen wie der "deutsch mich nicht voll" und wollen ganz ironisch deutsche sterben sehen.
    Ein Blick in die USA zeigt ähnliches: Auch dort ist der anti-weiße Rassismus (z.B. in Form von BLM) ganz offen diskriminierend und linke Kreise finden das auch noch toll.

  13. #13
    Community-Forum Benutzerbild von ReVenger
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    Zitat Zitat von saistaed Beitrag anzeigen
    Und was ist mit dir nicht in Ordnung?
    Es ist ein Unterschied, ob ich einen Witz über meine Mutter mache oder du. Und es ist ein Unterschied, ob ein Deutscher einen Witz über Deutsche macht oder über Polen.
    Das hat damit zu tun, dass wir Menschen sind und so funktionieren. Würze das mit einer Portion Bewusstseins für die deutsche Geschichte. Ergänze es um die traurige Tatsache, dass es in Deutschland Rassisten gibt, die Menschen anderer Herkunft hassen, angreifen und auch mal töten - aufgrund ihrer Herkunft. Vergiss auch nicht, dass nach allgemeiner Auffassung die AfD nicht immer die nötige Distanz zu Rassisten und ihren Parolen wahrt.
    Und du wirst sehen, wie verfehlt dein Vergleich ist.
    Das halte ich wie gesagt für nicht ganz ausreichend. Die Linken mögen deutlich mehr zersplittert sein, als die Rechten, aber es gibt auch dort Strömungen, die auch mit Gewalt, gegen Deutsche und deutsches Kulturgut vorgehen. Dazu muss man sich nur den Extremismusbericht ansehen. Ich werfe der Linken nicht vor, selbst solche Leute aktiv anzuwerben, sie zeigt aber doch Verständnis für solche Handlungen. Dazu muss man sich nur einige Aussagen während und nach des G20-Gipfels ansehen. Darum ist eben nicht einfach direkt ironisch und selbsterklärend, wenn man sich über tote Deutsche lustig macht, gerade wenn man diesen Klientel relativ Nahe steht.

    Zitat Zitat von saistaed Beitrag anzeigen
    D'accord. Es ist eine Haltungsfrage: Lebe ich mein Leben so, dass ich keinen Ärger bekommen will - dann ist es natürlich ein Fehler mich so zu verhalten, dass der Shitstorm droht. Oder lebe ich mein Leben so, dass mir in gewissen Punkten einfach egal ist, was andere darüber denken, weil es sie nichts angeht.
    Aber nochmal, und hier würde ich mir eine klare Position von dir wünschen: Egal wie "falsch" sich jemand unter dem Gesichtspunkt der Shitstormvermeidung verhalten hat. Das setzt die Shitstormer nicht ins Recht. Und wenn man sich immer darauf konzentriert, was der vermeintliche Shitstormverursacher falsch gemacht hat, dann marginalisiert man die fundamentale Ungerechtigkeit des Shitstorms selbst und akzeptiert ihn als Teil des Status quo. Und das halte ich für den größten Fehler.
    Das verknappt die Kette etwas. Gerade diejenigen die nach politischer Korrektheit rufen, haben doch diese ganze Masche losgetreten. Jetzt hat es jemanden aus ihren eigenen Reihen erwischt, nachdem sie selbst den Mechanismus etabliert haben. Wer Wind säht, wird Sturm ernten. Da stellt sich natürlich die Frage, welche Position Sarah Rambatz selbst davor zu Shitstorms hatte, zumindest, wenn es darum geht, ob ich persönlich Mitleid empfinde. Und wie gesagt, es mischt sich bei mir aus ihrer Schuld für den politischen Fehler und Mitleid für die absolut maßlosen Gegenreaktionen.
    Zitat Zitat von Zsasor
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  14. #14
    Benutzerbild von tzui
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    700
    Ihr glaubt also wirklich, dass es Deutsche gibt die ernsthaft Deutsche hassen und dementsprechend die Deutschen ausrotten wollen?
    Das ist doch schon so ein Widerspruch in sich (da könnten sie doch am besten bei sich an fangen und Selbstmord begehen, weil sie sind ja Deutsche) also MÜSSEN ja fast per Definition solche aussagen lustig, witzig sarkastisch gemeint sein. Wer sowas nicht erkennt möchte einfach krampfhaft unsinnige vergleiche mit Rassisten und Fremdenfeinden ziehen, entweder um Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu relativieren oder um sich künstlich über antideutsche aufzuregen.

    Übrigens, wenn ich mich zu irgendeiner Gruppe zugehörig fühlen würde, dann wären es die Antideutschen, und weil wir hier grade so schön beisammen sitzen erkläre ich euch auch gerne was ich unter Antideutsch verstehe und warum ich mit dieser Position sympatisiere.

    Zu erst einmal: Natürlich wollen Antideutsche nicht das deutschen Volk ausrotten und/oder Deutsche Menschen töten bzw. diese gerne sterben sehen (wär ja auch schön doof, weil Antideutsche sind ja selber deutsche)

    Antideutsch bezieht sich auf die Vernichtung bestimmter Aspekte der deutschern Kultur und deren Werte, wie z.B.:

    - Hierarchismus
    - Unterwürfigkeit
    - Obrigeitshörigkeit
    - Kleinbürgertum
    - Angst vor Fremden und der daraus resultierenden Fremdenfeindlichkeit
    - militärisch dominierte Zivilgesellschaftsordnung
    - Antisemitusmus
    - Homophobie
    - Dronenähnliches Arbeitsverhalten
    - usw. und so fort

    Für alle die wissen wollen welche Werte hier genau gemeint sind, gehasst und bekämpft werden, empfehle ich den deutschen Film von Wolfgang Staudte bzw. das deutsche Buch von Heinrich Mann: "Der Untertan"

    Sicherlich sind das nicht alles rein deutsche Werte bzw. keine Bestandteile speziell deutschen Kultur*, vor allem sind diese "Tugenden" der Preußischen Dominanz geschuldet. man könnte also auch verkürzt sagen, es geht um die Vernichtung wilhelminischer Werte und Tugenden.

    *Grade konservative Osteuropäische Länder werden genau wegen solcher Werte grade von Antideutschen sehr kritisch gesehen.

    Bei Antideutsch geht es also darum die deutsche Kultur zu verändern und nicht (deutsche)Menschen auszurotten.

    und jetzt nochmal für die ganz doofen: Antideutsche hassen keine Deutschen sondern bestimmte Aspekte der deutschen (preußischen) Kultur.

    Disclaimer: Das war MEINE Definition von Antideutsch, also so wie ich Antideutsch interpretiere und verstehe. Da ich Gruppenbildung relativ zum kotzen finde und keinen Kontakt zu Antideustchen Gruppen habe, könnte sich die Interpretation auch unterscheiden.

    btw. fand ich denn Beitrag in diesem Kontext ziemlich witzig. Aber ich mag auch die Bomber Harris do it again sachen, einfach weil sie bestimmte Gruppen (meistens konservative bzw. Deutschnationale welche genau für oben gennante Werte stehen) hart triggern :P

    Zitat Zitat von MegaVolt Beitrag anzeigen
    Und ja, es gibt Menschen die Deutsche aufgrund ihrer Herkunft verabscheuen, denn genau die sammeln sich in Gruppen wie der "deutsch mich nicht voll" und wollen ganz ironisch deutsche sterben sehen.
    Aja, Deutsche die generell alle Deutschen hassen, dann müssten diese deutschen sich doch auch selber hassen? Macht Sinn.
    oder, lass mich raten, die sind bestimmt alle psychisch gestört und voller selbsthass :P
    Geändert von tzui (09. September 2017 um 14:15 Uhr)

  15. #15
    Benutzerbild von sesslor
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    Schlauer Schachzug, das ganze dann "antideutsch" zu nennen, wenn man ernstgenommen werden will.
    Davon abgesehen sehe ich nicht alle der von dir aufgezählten Attribute als negativ an. Und schließlich läufts in Deutschland doch insgesamt recht gut oder nicht? So schlecht können unsere Werte nicht sein.

    Persönlich halte ich deinen Standpunkt einfach nur für erbärmlich.

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