inStarcraft TV Streamstatus:
TV1 TV2



Worauf freut ihr euch bei HotS am meisten?
  • Die Zerg-Kampagne
    (254)
    (52%)
  • Alles zusammen
    (120)
    (25%)
  • Die Kämpfe im Multiplayer
    (58)
    (12%)
  • Ich freue mich nicht auf HotS
    (47)
    (10%)
  • Das verbesserte Battle.net
    (26)
    (5%)
Total: 489
Archiv

Chris Sigaty: Battle.Net-Erweiterungen nicht auf HotS beschränkt

von General Mengsk (Autoren-Archiv) am 02.07.2012 um 19:45

Vor knapp zwei Monaten verkündete Production Director Chris Sigaty eine Liste von geplanten Battle.Net-Erweiterungen an, die ungefähr zeitgleich mit Heart of the Swarm erscheinen sollte. Dies hatte zu Spekulationen geführt, ob diese Funktionen nur mit der Erweiterung nutzbar sind, oder auch für Spieler zur Verfügung stehen, die bei Wings of Liberty bleiben wollen. In einem neuen Blogeintrag stellte Sigaty nun klar, daß die Erweiterungen, zu denen u.a. das gemeinsame Schauen von Replays, Clansupport und Global Play gehören, auch ohne das AddOn nutzbar sein werden. Nebenbei plaudert er auch über die erste Begegnung seiner Kinder mit StarCraft II.

In unserem vergangenen Blog haben wir verschiedene Onlinefunktionen vorgestellt, an denen wir momentan arbeiten, darunter Clans und Gruppen, Global Play, Fortsetzungen aus Replays, gemeinsames Ansehen von Replays, Gegnerzuweisung ohne Wertung und Sprachenpakete. Seitdem hat es Spekulationen darüber gegeben, ob diese Features nur in Heart of the Swarm enthalten sein werden oder auch Wings of Liberty-Spielern zur Verfügung stehen sollen. Daher möchten wir hiermit klarstellen, dass sowohl Spieler von Wings of Liberty als auch von Heart of the Swarm in den Genuss der neuen Funktionen kommen werden. Um von ihnen zu profitieren, müsst ihr euch Heart of the Swarm nicht kaufen.

Allerdings hoffen wir natürlich, dass ihr die epische Kampagne auch in Heart of the Swarm fortführen und die neuesten Einheiten der Erweiterung nutzen werdet. Zur Sneak Preview bei der Major League Gaming Spring Championship vor einigen Wochen haben wir sehr positives Feedbackerhalten und wir freuen uns schon auf eure Meinungen im Rahmen des Betatests.

Daneben kündigte Sigaty auch an, daß man die Informationen zur Durchführung von Turnieren verbessern will. Tatsächlich ist die Situation bisher recht unübersichtlich. Zwar gibt es Lizenzen zur Turnierdurchführung von Blizzard, die für Turniere mit bestimmten Anforderungen (z.B. unter 500 Spieler und keine Sponsoren) auch unmittelbar automatisch ausgestellt werden, doch die Formulare enthalten beispielsweise keine Felder für Datums- und Zeitangaben und die Einsendungen sind auch nicht mit einer Aufnahme in die von Blizzard selbst veröffentlichte Turnierliste verknüpft. Sollte sich diese Lage bessern, ohne dass dabei die Hürde für Turniere höher wird, würde das sicher im Sinne der Szene sein und vielleicht auch mehr Gelegenheitsspieler zu Turnieren führen.

Schließlich erzählt Chris Sigaty im neuen Blogeintrag noch ein persönliches Erlebnis, das er beim MLG Spring Championship mit seinen Kindern hatte. Sie enthält keine Neuigkeiten im eigentlichen Sinne, dokumentiert aber, wie eSport in kommenden Generationen zu einer ganz normalen Sportart werden könnte:

Besonders schön an dieser Geschichte ist, dass meine viereinhalbjährigen Zwillinge sich auf dieser Veranstaltung [MLG Spring Championship] zum ersten Mal StarCraft II angesehen haben. Den ganzen Samstag über hatte ich mein iPad dabei und schaute mir die Streams von MLG Red und Blue an, was problemlos funktionierte. Die Jungs warfen zwischendurch mal einen Blick darauf, stellten Fragen zu Spielernamen oder Spezies, schenkten dem Ganzen aber relativ wenig Beachtung. Samstagabend schauten wir uns jedoch gemeinsam die Serie MarineKing gegen Stephano an. Die Spiele waren einfach phänomenal. Besonders das zweite Match hatte einige der besten Einsätze von Pilzbefall und Umzingelungen zu bieten, die ich je gesehen habe. Im dritten Spiel war ich durch das ständige Vor und Zurück so angespannt, dass selbst die Kinder es spürten. Ab diesem Punkt waren sie voll dabei und sehr interessiert. Selbst als sie ins Bett gingen, stellten sie noch allerhand Fragen.

Das Beste kam jedoch, als die Jungs am nächsten Morgen aufwachten. Im Wohnzimmer hämmerten und klickten sie wie wild auf imaginäre Tastaturen und Mäuse, während sie Sachen wie „Ich bin MarineKingPrime und vernichte deine Einheiten“ und „Ich bin Stephano“ riefen. Obwohl sie das Spiel nicht richtig verstanden, spürten Sie trotzdem die Spannung und konnten neue Sporthelden für sich entdecken – eSport-Helden. Diese Szene hat mich wirklich fasziniert, da man sich so etwas außerhalb von Korea vor zehn, fünf oder sogar zwei Jahren nur schwer hätte vorstellen können. Und so erlebte ich direkt mit, wie eSport immer zugänglicher wird und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Kommentare

Du bist nicht eingeloggt. Du musst dich einloggen, damit du einen Kommentar abgeben kannst.