Wings of Liberty

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StarCraft II: Wings of Liberty (abgekürzt: WoL) ist der Name des ersten Teils der StarCraft II Trilogie. Er umfasst eine Terranerkampagne mit 29 Missionen sowie einen vollständigen Mehrspielermodus mit allen drei Rassen. Mit den späteren Teilen Heart of the Swarm sowie Legacy of the Void werden Kampagnen für Zerg und Protoss in ähnlicher Länge nachgeliefert sowie der Mehrspielermodus um Einzelaspekte erweitert. Wings of Liberty ist damit die Basisversion von StarCraft II, während die weiteren Trilogieteile eher die Rolle von Erweiterungssets haben, aber laut Blizzard vollwertige Spiele darstellen.

Ein detaillierter Rundgang durch die Missionen samt Lösungsmöglichkeiten ist im Artikel Wings of Liberty-Kampagne - Walkthrough zu finden.

Inhaltsverzeichnis

Kampagnenstruktur

Frühere Version des Logos für "Wings of Liberty"
Die Spielzeit der gesamten Terranerkampagne belauft sich auf 30-60 Stunden, abhängig vom jeweiligen Level des Spielers.

Im Gegensatz zum Vorgänger StarCraft ist der Missionsverlauf innerhalb der Kampagne nicht linear, sondern anhand der getroffenen Entscheidungen des Spielers individuell. So wird beispielsweise der erfolgreiche Abschluss einer Mission bestimmte Technologien und Einheiten verfügbar machen, die wiederum nicht im standardisierten Techbaum von StarCraft II verankert sind. Auf diese Weise wird es also auch möglich sein, seine Truppen mit Feuerfressern und Sanitätern oder anderen klassischen StarCraft-Einheiten auszurüsten. Parallel zu diesen Features wird es auch die Möglichkeit geben, eben diese Truppen und Technologien zwischen den zur Auswahl stehenden Missionen im Arsenal auf der Hyperion zu verkaufen.

Zudem ist es möglich, dass man für die meisten Missionen Söldner angeheuert die Sofortige Unterstützung bringen. Diese Söldner können jedoch pro Mission nicht beliebig oft eingesetzt werden und regenerieren sich nach Abschluss selbiger.

Die Star Map lässt den Koprulu-Sektor lebendig werden.
Der erste Teil der Terranerkampagne spielt, genau wie am Anfang von StarCraft, auf Mar Sara, und zwar innerhalb einer Bar. Der gesamte Bereich innerhalb dieser Bar ist "interaktiv", so wie es später auch auf dem Deck der Hyperion ist. Man kann als Spieler also mit sämtlichen Einrichtungsgegenständen interagieren, wie zum Beispiel die Jukebox an- und ausschalten oder auch das Schwarze Brett begutachten, auf dem beispielsweise die neuesten Fahndungsplakate angebracht sind oder auch ein altes Erinnerungsposter der Heaven's Devils. Außerdem ist es natürlich auch möglich, mit allen anderen Personen in der Bar zu sprechen. Es gibt auch eine interaktive Karte, die Star Map, die jederzeit abrufbar ist und Veränderungen wie etwa durch erfolgreich abgeschlossene Missionen zeigt. Letztere wurde leider stark reduziert.
Die stark vereinfachte "Star Map" auf der Hyperion.

Der zweite Teil wird auf der Hyperion spielen, hier agiert der Spieler in der Rolle von Raynor mit dessen Crew. So kann er beispielsweise auf der Kommandobrücke mit Tychus Findlay reden, oder auch mit seinem ersten Offizier Matt Horner. Im Maschinenraum arbeitet der Schiffsingenieur Lewis Swan, der Raynor auf dem Stand der Dinge hält, was die Funktionalität der Hyperion angeht. Später stoßen noch weitere Schlüsselcharakter hinzu, wie zum Beispiel Dr. Ariel Hanson oder Gabriel Tosh. All diese Charakter haben gemeinsam, dass man durch Gespräche mit ihnen die Wahl hat, welche Missionen absolviert werden sollen. Diese Entscheidungen werden den Kampagnenverlauf auf signifikante Weise beeinflussen.

Storyline

Drei mögliche Einsatzorte auf Mar Sara, darunter die legendäre Backwater Station aus StarCraft.
Die Terranerkampagne Wings of Liberty wird als umfangreiches und in sich abgeschlossens Kapitel präsentiert.
Sie dreht sich kernglobal um die Organisation Raynors Raiders, die sich inzwischen zu einer Söldner-Fraktion entwickelt hat. Dabei ist ihre mobile Basis die Hyperion, welche schon Arcturus Mengsk und seinen Sons of Korhal als Kommandoplattform im Kampf gegen die Konföderation gedient hat. Raynors Organisation nun hingegen ist so ziemlich am Abgrund, der Kampf gegen die übermächtige Terranische Liga hat sich auf die Moral seiner Männer niedergeschlagen, die Finanzen sind im Keller.

Die ersten Missionen

Auf alte Zeiten

Zu Beginn der Terranerkampagne befindet sich der ausgebrannte Jim Raynor auf Mar Sara in einer Bar, wo er bei einem Drink seinen alten Weggefährten Tychus Findlay plötzlich wiedertrifft. Findlay begrüßt ihn mit der Bemerkung, dass er für den meistgesuchtesten Mann im Sektor ziemlich einfach zu finden sei. Raynor ist sichtlich überrascht über Findlays Auftauchen, da er eigentlich zu einer kälterzeugenden Haftstrafe verurteilt und somit "auf Eis gelegt" worden ist. Findlay erwidert jedoch nur lässig, dass er jetzt ein "Musterbürger" sei. Er bietet Raynor auch gleich eine geschäftliche Beziehung an: Offenbar hat Tychus Findlay Kontakt zu einer Organisation namens Möbius-Foundation, die einen Batzen Geld für jedes Alien-Artefakt bietet, dass aus dem Besitz der Terranischen Liga "befreit" werden kann.

Es interessiert Raynor allerdings zuerst einmal, wie Findlay aus dem Gefängnis ausbrechen konnte. Findlay behauptet, dass er auf dem Weg nach New Folsom ausbrechen konnte und dabei mehere Wachen mit seinen bloßen Händen getötet habe. Raynor bezweifelt dies zwar, lässt sich aber trotzdem auf die lukrativ erscheinende Partnerschaft ein. Während Raynor und Findlay also auf Mar Sara landen und ein Alien-Artefakt aus der Gewalt der Terranischen Liga befreien, stellt sich heraus, dass die Möbius-Foundation offenbar Tychus Findlay extra dafür angeheuert hat, diese kostbaren Alien-Relikte wiederzubeschaffen.


Flucht von Mar Sara

Plötzlich tauchen wie zuvor von UNN berichtet aus heiterem Himmel die Zerg auf Mar Sara auf und greifen auf aggressive Weise zivilisierte Einrichtungen an. Mit aller Mitteln verteidigen Raynors Raiders die Region gegen die Zerg, und werden im letzten Moment von der Hyperion abgeholt. Zurück im Orbit beteuert Tychus Findlay nichts von der Anwesenheit der Zerg gewusst zu haben. Auf allen Sendern laufen jedoch plötzlich Berichte, dass die Zerg überall im Sektor wieder aufgetaucht sind und - ein Kameraeinstellung zeigt sie ganz deutlich - von der berüchtigten Königin der Klingen höchstselbst angeführt werden. In den Nachrichten laufen weiterhin die Meldungen, dass die Flotten der Terranischen Liga sich zurückgezogen haben, um die ressourcenreichen Kernwelten zu schützen.

Minikampagne

Zeratul trifft Kerrigan

Die Mini-Protosskampagne wird sich mit Zeratul befassen.

Die Hauptrolle in der Terranerkampagne Wings of Liberty wird Jim Raynor innehaben, doch es gibt im ersten Teil der StarCraft II Trilogie eine weitere Besonderheit. Dem Basisspiel wird eine Minikampagne für die Protoss beiliegen, die sich mit Zeratul befasst und die ersten Ausläufer der größeren Bedrohung aufzeigt, die in der Zergkampagne "Heart of the Swarm" weitergeführt und in der Protosskampagne "Legacy of the void" ihren Höhepunkt erreichen wird.

Protagonisten

Spielmodi

StarCraft II umfasst

Einzelspieler

Der Einzelspielermodus gliedert sich nach den bisher bekannten Informationen in drei Elemente:

  • Kampagne
  • Herausforderungen
  • Nahkampf


Mehrspieler

Der Mehrspielmodus findet in StarCraft II ausschließlich über Battle.Net statt. Bisher sind folgende Modi bekannt:

  • Nahkampf
  • Eigene Szenarien (UMS)