Zergling Runby

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Der Zergling Runby war eine relativ populäre Strategie in der Foreignerszene, nachdem Mondragon in der ersten TSL durch diesen kleinen Zug viele Protoss besiegt hat, oder sich zumindest einen erheblichen Vorteil herausgespielt hat. Die Strategie wird eigentlich nur im Early Game gegen eine Protoss FE angewendet. Hier wird mit sechs bis zwölf Zerglingen die Defensive (die Cannons) der Fast Expansion umlaufen, und die Zerglinge in die Main Base des Gegners gebracht, um dort zu scouten und zu harassen.

Ausführung

Ein Zergspieler kann theoretisch mit jeder möglichen Build Order beginnen. Wenn der Protoss an seiner Natural nur sehr wenige, bzw. sehr schlecht platzierte Cannons hat, so kann der Zerg meistens einige wenige Einheiten in die Main Basis des Protoss bringen. Wichtig ist hier, dass die Zerglinge mit dem „Move-Befehl“ kommandiert werden. Die Main Basis des Protoss ist in dieser Phase meist ungeschützt, und selbst ein einzelner Berserker kann lange umlaufen werden. Primäres Ziel der Zerglinge sind hier einzelne Sonden, und der Harass von Techgebäuden, Assimilatoren und Pylonen.

Der Zergspieler sollte hier aber aufpassen, dass er seine Zerglinge nicht zu früh verliert. Sollten sich die Sonden stacken, während diese angegriffen werden, so empfiehlt es sich hier zurückzuziehen. Sobald sich die Sonden stacken müssen, verliert der Protoss Mining Time, was gleichzeitig eine Verzögerung seines kompletten Timings, als auch einen Macronachteil bedeutet. Wichtig hierbei ist es auch, dass der Zerg dauerhaft seinen eigenen Techtree weiter ausbaut, und natürlich auch Drohnen produziert.