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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warum seid ihr so unchristlich ?



Howardo
31. Oktober 2003, 17:11
Ich höre hier ständig scheiss Kirchen, scheiss auf Gott...

ich mein.. das cHristentum ist doch stylisch... es geht ihr doch eher um die message und nicht an "höhere" wesen glauben. besinnt euch mal wieder eurer christlichen herkunft , denn die ist teil unser kultur und nach der lebt ihr hier.. auch wenn ihr es gar net merkt... weil ihr hohl seid:)

Steep
31. Oktober 2003, 17:14
hmm schau dir mal den film luther an der jetzt anläuft dann weisst vielleicht warum leute mit Hirn die Kirche kalt lässt bzw. hassen.

gegens christentum is ja nichts zu sagen aber katholische kirche sollte mann verbieten

MilkIt
31. Oktober 2003, 17:15
http://www.gutenberg2000.de/nietzsch/antichri/antichri.htm

Scarab
31. Oktober 2003, 17:20
Laut Spiegel soll der Film nicht gerade gut sein, wiedermal so ein Film der die Vergangenheit politisch korrekt verändert wiedergibt.

ferdi1337
31. Oktober 2003, 17:20
ich bin christ und ich bleib meinem motto treu
aber man darf nie vergessen dass man auch christ sein kann wenn man aus der kirche austritt - das kann man übrigens gut verstehen wenn man wie zum beispiel das was die katholischen priester zur zeit hitler gemacht haben, nbicht nachvollziehen kann.
die protestanten haben aber auch scheisse gebaut.
es geht um den glauben und niocht um den sonntäglichen kirchengang mit der family
soll ja leute geben die dneken sie sind gute menschen und bei gott besser angesehen wenn sie in die kirche gehen

ahja
31. Oktober 2003, 17:24
weil ich mich nicht an etwas binden will, was sich auf lügen und leid begründet hat.
und die ach so menschlichen aspekte er kirche kann man sich auch selbst zurechtlegen.

proLamer
31. Oktober 2003, 17:28
Ich bin gläubiger (Christ).

Seht was aus mir geworden ist, werdet auch Christen und feiert mit mir

:elefant:

homofag
31. Oktober 2003, 17:30
du hast mich völlig überzeugt howardo
am montag werde ich sofort wieder in die kirche eintreten

proLamer
31. Oktober 2003, 17:31
Original geschrieben von ahja
weil ich mich nicht an etwas binden will, was sich auf lügen und leid begründet hat.
und die ach so menschlichen aspekte er kirche kann man sich auch selbst zurechtlegen.

Typischer Fall von Verwechslung Glauben / Kirche.


Die Kirche ist eine Institution zur Diakonie. Mein Glaube ist nicht abhängig von ihr. Sie bietet mir lediglich die Möglichkeit meinen Glauben mit anderen auszutauschen.

Steep
31. Oktober 2003, 17:33
Original geschrieben von proLamer


Typischer Fall von Verwechslung Glauben / Kirche.


Die Kirche ist eine Institution zur Diakonie. Mein Glaube ist nicht abhängig von ihr. Sie bietet mir lediglich die Möglichkeit meinen Glauben mit anderen auszutauschen.


sag das mal der kirche^^

SlinkY
31. Oktober 2003, 17:33
des eirige kirchengeschwätz geht einfach auf n sack

homofag
31. Oktober 2003, 17:33
Original geschrieben von proLamer


Typischer Fall von Verwechslung Glauben / Kirche.


Die Kirche ist eine Institution zur Diakonie. Mein Glaube ist nicht abhängig von ihr. Sie bietet mir lediglich die Möglichkeit meinen Glauben mit anderen auszutauschen.

yo das versucht sie natürlich nach aussen hin zu sein

aber letztendlich is es doch alles gehirnwäsche 8(

Eeth
31. Oktober 2003, 17:34
die kirche trägt die schuld für 90% von allem blutvergießen die je geschahen (mit kirche mein ich die religionen)

MilkIt
31. Oktober 2003, 17:35
Christum beruht u.a. auf Wunschdenken. Sowas brauch ich nicht.

shaoling
31. Oktober 2003, 17:38
Original geschrieben von Eeth
die kirche trägt die schuld für 90% von allem blutvergießen die je geschahen (mit kirche mein ich die religionen) Das bezweifle ich stark.

Da wären die beiden Weltkriege, die Feldzüge der Mongolen, die Toten unter Stalin, Hitler und Mao, die Kriege der Antike und sicher noch viele weitere, mit denen du auf weit mehr als 10% kommst.



Obwohl ich mich nicht als gläubig bezeichnen kann, habe ich Respekt und Achtung vor der christlichen Religion und betrachte sie als wichtigen Bestandteil der abendländischen Kultur. Ich wurde übrigens relativ streng protestantisch erzogen, gerade von meiner Großmutter.

Pedder
31. Oktober 2003, 17:40
Original geschrieben von Eeth
die kirche trägt die schuld für 90% von allem blutvergießen die je geschahen (mit kirche mein ich die religionen) Kirche/Religion + Nationalstolz

proLamer
31. Oktober 2003, 17:46
Original geschrieben von Eeth
die kirche trägt die schuld für 90% von allem blutvergießen die je geschahen (mit kirche mein ich die religionen)


Eher der Nationalstolz / Rassismus etc.

Die Religion ist dabei nur ein Vorwand seine eigene Macht zu einer uneingeschränkten Herrschaft zu bringen.

BlackArchon
31. Oktober 2003, 17:46
Religion ist das Opium fürs Volk.

shaoling
31. Oktober 2003, 17:52
Original geschrieben von Pedder
Kirche/Religion + Nationalstolz
Original geschrieben von proLamer



Eher der Nationalstolz / Rassismus etc.

Die Religion ist dabei nur ein Vorwand seine eigene Macht zu einer uneingeschränkten Herrschaft zu bringen. Anscheinend haben es einige immernoch nicht begriffen.
Nationalstolz tötet niemanden und schadet niemandem, ebenso verhält es sich größtenteils mit Rassismus.
Die beiden werden erst gefährlich, wenn sie mit dem Drang einer territorialen Ausdehnung und einem starken Willen zur Macht kombiniert werden.

ahja
31. Oktober 2003, 17:52
Original geschrieben von proLamer


Typischer Fall von Verwechslung Glauben / Kirche.


Die Kirche ist eine Institution zur Diakonie. Mein Glaube ist nicht abhängig von ihr. Sie bietet mir lediglich die Möglichkeit meinen Glauben mit anderen auszutauschen.

an was glaubst du denn, wenn ich fragen darf?

JAnGo
31. Oktober 2003, 17:53
die kirche is uncool

Lionheart5
31. Oktober 2003, 18:08
Wenn man bedenkt, wieviele tote es durch Religionen gab, und mit welchen Begründungen solche Sachen geschehen sind, dann finde ich sollte man eher über die Leute nachdenken, die sich zum Glauben bekennen als solche, die sich davon abwenden!

Lugburz
31. Oktober 2003, 18:10
@ Shao

Dumm nur das das eine meist mit dem anderen einher geht, nicht?

Laertes
31. Oktober 2003, 18:11
Ich bete nur zu Seth, dem Herrn des nördlichen Himmels.

Heil dir, Seth!!!

proLamer
31. Oktober 2003, 18:15
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Die beiden werden erst gefährlich, wenn...


Und darum gings, dies zu differenzieren.... sie können gefährlich werden...
und religion ist der vorwand, nicht der anlass.



an was glaubst du denn, wenn ich fragen darf?

Mein Glaube ist sehr dem protestantischen angelehnt... Jedoch glaubt jeder Mensch anders, schon allein aufgrund unterschiedlicher Erfahrungen. Deshalb ist es schwer diese Frage präzise in einem Forenbeitrag zu beantworten.

HereticNovalis
31. Oktober 2003, 18:17
öhm
christentum =/= kirche

abgesehen davon dass nicht ein großer kirchlicher feiertag wirklich christlichen ursprungs ist, sondern einfach aus der vorher hier herrschenden germanisch/keltischen kultur übernommen und umbenannt wurde

ergo: kirche = gay

SubTarvoc
31. Oktober 2003, 18:27
KALLISTI!
Tod allen Fanatikern! Der Befehl lautet, jeden Befehl zu unterwandern! Lang leben die Toten!
Alles, was ich sage, ist gelogen, das kannst du mir glauben!

shaoling
31. Oktober 2003, 18:41
Original geschrieben von Lugburz
@ Shao

Dumm nur das das eine meist mit dem anderen einher geht, nicht? Nur dumm, dass dies eine völlig freie Behauptung fern jeder Beweisbarkeit darstellt, nicht wahr?
Nur, weil du denkst, dass es so ist, bedeutet das noch lange nicht, dass es der Wahrheit entspricht.
Original geschrieben von proLamer
Und darum gings, dies zu differenzieren.... sie können gefährlich werden...
und religion ist der vorwand, nicht der anlass.Nächstenliebe kann auch gefährlich werden, was spielt das für eine Rolle?
Original geschrieben von HereticNovalis
öhm
christentum =/= kirche

abgesehen davon dass nicht ein großer kirchlicher feiertag wirklich christlichen ursprungs ist, sondern einfach aus der vorher hier herrschenden germanisch/keltischen kultur übernommen und umbenannt wurde

ergo: kirche = gay So darfst du es auch nicht betrachten. Die christliche Kirche in Nord- und Mitteleuropa hat viele Traditionen der alten heidnischen Religionen aufgegriffen und fortgeführt. Die Erben und Einflüsse der germanischen Mythologie haben sich gerade in Märchen und Geschichten erhalten, bis sie im ausgehenden 19. Jahrhundert sowieso wieder neuentdeckt wurden.
Glaube war für einfache Menschen schon immer etwas, an das sie sich klammern konnten, das ihnen Kraft und Halt gab, ob allein oder in der Gruppe und es wäre eine Bosheit, die Kirche nur an ihren jahrhundertelangen Verfehlungen zu messen.

Greg
31. Oktober 2003, 18:46
ich bin unchristlich weil ich jüdisch bin

Drey
31. Oktober 2003, 18:47
Original geschrieben von [For]Neo
ich bin unchristlich weil ich jüdisch bin
#2

ChoGoSy
31. Oktober 2003, 18:50
kirche suckt doch

= [

Scarab
31. Oktober 2003, 18:53
Original geschrieben von [For]Neo
ich bin unchristlich weil ich jüdisch bin

"Nobody is perfect." :elefant:

Btw. Jesus war doch auch Jude? Reicht also nicht als Ausrede! :D

Asta Khan_inaktiv
31. Oktober 2003, 19:00
Ich scheisse auf die Kirche, ihren Papst und seinen Segen,
ich brauch ihn nicht als Krücke, ich kann alleine leben!
Falls Du das nicht kannst, ja falls Du ihn brauchst;
Werde mit ihm glücklich, doch zwing mir nicht Deinen Glauben auf!

[...]wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!


Na, von woher stammt's?


Ich sag mal so: besser die breite Masse glaubt an christiliche Werte als an gar keine, aber z.B. Buddhismus >>>> Christentum. Dass die Kirche ein Verein ist, der sich von einer Sekte nicht maßgeblich unterscheidet, dürfte wohl jedem klar sein, der sich mal mit dem Thema auseinandergesetzt hat.

Pedder
31. Oktober 2003, 19:04
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Anscheinend haben es einige immernoch nicht begriffen.
Nationalstolz tötet niemanden und schadet niemandem, ebenso verhält es sich größtenteils mit Rassismus.
Die beiden werden erst gefährlich, wenn sie mit dem Drang einer territorialen Ausdehnung und einem starken Willen zur Macht kombiniert werden. Rassismus ist nicht schädlich ohne Drang zur territorialen Ausdehnung? Erzähl das mal bitte dem Junge der in den Fressnapf beissen durfte und den Schädel zetreten bekommen hat. Oder den Schwarzen die auf den Plantagen in Amerika misshandelt wurden.

Und zum Nationalstolz: Natürlich wäre ein bisschen Nationalstolz allein nicht gefährlich. Das kannst du aber von allem behaupten. Eine Waffe ist auch nicht gefährlich wenn man sie nicht benutzt. Und den Nationalstolz eines Volkes auszunutzen ist nicht schwer, das hat die Geschichte gelehrt.

Religion und Nationalstolz gehen hier natürlich Hand in Hand (siehe Israel/Palästina, Irland usw.)

shaoling
31. Oktober 2003, 19:10
Original geschrieben von Asta Khan



Na, von woher stammt's?


Ich sag mal so: besser die breite Masse glaubt an christiliche Werte als an gar keine, aber z.B. Buddhismus >>>> Christentum. Dass die Kirche ein Verein ist, der sich von einer Sekte nicht maßgeblich unterscheidet, dürfte wohl jedem klar sein, der sich mal mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Immer diese pauschalen Verherrlichungen des Buddhismus...
Original geschrieben von Pedder
Rassismus ist nicht schädlich ohne Drang zur territorialen Ausdehnung? Erzähl das mal bitte dem Junge der in den Fressnapf beissen durfte und den Schädel zetreten bekommen hat. Oder den Schwarzen die auf den Plantagen in Amerika misshandelt wurden.

Und zum Nationalstolz: Natürlich wäre ein bisschen Nationalstolz allein nicht gefährlich. Das kannst du aber von allem behaupten. Eine Waffe ist auch nicht gefährlich wenn man sie nicht benutzt. Und den Nationalstolz eines Volkes auszunutzen ist nicht schwer, das hat die Geschichte gelehrt.

Religion und Nationalstolz gehen hier natürlich Hand in Hand (siehe Israel/Palästina, Irland usw.) Die Plantagen in Amerika hatten natürlich nichts mit territorialer Ausdehnung gemein...

Nationalstolz allein ist niemals gefährlich. Im Übrigen ist es eine weitverbreitete Fehlannahme, dass sich der Nationalstolz eines Volkes leicht ausnutzen ließe. Es kann nicht einfach so und ist niemals einfach so geschehen, schon gar nicht von allein.
Die Geschichte lehrt uns um einiges deutlicher, wozu Nationalstolz in Verbindung mit Arroganz und Hochmut führen kann.

HERR 2FICKENDEHUNDE
31. Oktober 2003, 19:13
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Anscheinend haben es einige immernoch nicht begriffen.
Nationalstolz tötet niemanden und schadet niemandem, ebenso verhält es sich größtenteils mit Rassismus.
Die beiden werden erst gefährlich, wenn sie mit dem Drang einer territorialen Ausdehnung und einem starken Willen zur Macht kombiniert werden.



das darf man getrost als sehr frei interpretiert sehen. rassismus schadet niemanden, ahja, wenn also nazis wie zb gehabt in rostock oder hoyerswerda molotov cocktails in aussiedler wohnungen schmeissen, dann schadet das niemanden? ich glaub es hakt. ein weiteres beispiel ist die erst kürzlich in münchen festgenommen neonazis, die einen bombenanschlag geplant haben und dazu ein ganzes arsenal an schusswaffen hatten. ist klar, solche leute schaden niemanden :stupid: wenn sie im knast sitzen vielleicht...

Laertes
31. Oktober 2003, 19:18
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE




das darf man getrost als sehr frei interpretiert sehen. rassismus schadet niemanden, ahja, wenn also nazis wie zb gehabt in rostock oder hoyerswerda molotov cocktails in aussiedler wohnungen schmeissen, dann schadet das niemanden? ich glaub es hakt. ein weiteres beispiel ist die erst kürzlich in münchen festgenommen neonazis, die einen bombenanschlag geplant haben und dazu ein ganzes arsenal an schusswaffen hatten. ist klar, solche leute schaden niemanden :stupid: wenn sie im knast sitzen vielleicht...

Tja, das mußt du verstehen. Shao befindet sich im klassischen Dilemma eines "modernen" Nazis. Sich einerseits von den Verbrechen des Nationalsozialismus distanzieren und andererseits den Nationalsozialismus gutheißen, bzw. propagieren, was einen recht schweren (oder eher unmöglichen) Spagat vorraussetzt. Sowas führt natürlich zu recht schizophrenen Aussagen...

Antrax4
31. Oktober 2003, 19:20
Der Grund, warum viele Christen aus der Kirche austreten, ist die Tatsache, dass viele Christen den Glauben predigen ohne ihn zu leben. Die heutige Kirche muß an dem jetzigen Papst und der heutigen Glaubensgemeinschaft bewertet werden, der Blick in die Vergangeheit ist zwar nicht schlecht, jedoch darf man sich nicht auf die schlechten Seiten der katholischen Kirche spezialisieren. Man mißt ja auch nicht das heutige Deutschland an den Verbrechen im 3ten Reich, oder sagt jemand Deutscher = Verbrecher => Deutscher Staat = Verbrecherstaat?

MfG
Antrax

Asta Khan_inaktiv
31. Oktober 2003, 19:22
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Immer diese pauschalen Verherrlichungen des Buddhismus....


Im Prinzip streben alle Religionen einen Verzicht auf eigenes, individuelles Streben an, was soziale Strukturen ermöglicht. Daher auch Christentum > gar keine religiösen Werte, weil Anarchie != gut (das belege ich jetzt nicht). Im Christentum ist das aber nicht besonders klar geworden in den letzten 2000 Jahren und deshalb wird das Christentum auch immer wieder falsch ausgelegt. Es gibt nur ein paar Gebote, die eine Moral aufbauen aber keinen allgemeinen Grundsatz. Der Buddhismus ist einfach viel erfolgreicher in dieser Hinsicht. Außerdem bewirkt diese schlechte bzw. nicht vorhandene Aufklärung über die Ziele des Christentums gepaart mit den wenigen Richtilinien viel Freiraum für individuelle Ausnutzung, wie man ja in der Vergangenheit an der Kirche gesehen hat (Kreuzzüge, Inquisition, 3. Reich...).
Wenn du ein Kind erziehen willst, reicht es auch nicht, es immer nur zu bestrafen, wenn es etwas falsches getan hat. Auf die Art bildet sich einfach kein zusammenhängendes Bild von falsch und richtig.
Im Buddhismus heißt es ganz klar, der Verzicht auf das "Streben" ist, was einen zum Buddha machen würde (was natürlich absolut unmöglich ist).

HereticNovalis
31. Oktober 2003, 19:22
wo is der telefonthread hin ? nu hatte ich extra da angerufen ... ging ein kerl dran (bei der 2. nummer ... bei der ersten nummer kam nix) und meldete sich mit "steiler" ...

</ot>

shaoling
31. Oktober 2003, 19:42
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE




das darf man getrost als sehr frei interpretiert sehen. rassismus schadet niemanden, ahja, wenn also nazis wie zb gehabt in rostock oder hoyerswerda molotov cocktails in aussiedler wohnungen schmeissen, dann schadet das niemanden? ich glaub es hakt. ein weiteres beispiel ist die erst kürzlich in münchen festgenommen neonazis, die einen bombenanschlag geplant haben und dazu ein ganzes arsenal an schusswaffen hatten. ist klar, solche leute schaden niemanden :stupid: wenn sie im knast sitzen vielleicht... Dir scheint die Definition des Begriffs "Rassismus" nicht bekannt zu sein, das ist zu entschuldigen, obwohl du dich in diesem Falle nicht dazu äußern solltest.
Rassismus an sich beinhaltet nur, dass man die unterschiedlichen Entwicklungen der menschlichen Völker/Rassen auf biologisch-anthropologische und nicht etwa auf politisch-soziale Ursachen gründet. Kurz gesagt: Man hält sein Volk oder seine Rasse für die von Natur aus überlegene.
Daran ist eigentlich nichts verwerfliches, wenn es einem dabei nicht an Respekt oder Achtung vor anderen Völkern/Rassen mangelt und dieses Gedankengut nicht zu weit nach außen trägt. Letztendlich hat wohl jeder schonmal jemanden getroffen, dem er sich irgendwie überlegen fühlte und mit Rassismus verhält es sich bis auf die immense Verallgemeinerung nicht viel anders.

Im Übrigen haben solche Anschläge auf Ausländer wenig mit einer reinen rassistischen Weltanschauung zu tun. Diese Leute betrachten ein Eindringen ausländischer Fremdlinge in ihr Land eben in gewisser Hinsicht als Bedrohung, einen Angriff auf ihre Lebensweise und Kultur sowie die Identität ihrer Heimat. Daran ist ebenfalls nichts verwerfliches zu finden, solange diese Ängste und Abneigungen nicht in Form von Gewalt oder Diskriminierung ausgelebt werden.
Du fühltest dich wohl auch nicht wohl bei dem Gedanken, dass ein Fremder in deinem Haus lebt. Obwohl es sich natürlich nicht vollends gleichsetzen lässt, entspricht das Gefühl der Fremdenfeindlichkeit oder des Ausländerhasses in etwa dieser unterschwelligen Veranlagung, die jeder Mensch irgendwo in sich birgt.
Original geschrieben von Laertes


Tja, das mußt du verstehen. Shao befindet sich im klassischen Dilemma eines "modernen" Nazis. Sich einerseits von den Verbrechen des Nationalsozialismus distanzieren und andererseits den Nationalsozialismus gutheißen, bzw. propagieren, was einen recht schweren (oder eher unmöglichen) Spagat vorraussetzt. Sowas führt natürlich zu recht schizophrenen Aussagen... Obwohl es dir offensteht, unbegründet zu beleidigen, will ich dich vorweg darauf hinweisen, dass der Begriff "Nazi" an sich laut offizieller Definition als Schimpfwort gilt.
Ich erfülle übrigens keine der von dir genannten Voraussetzungen. Weder distanziere ich mich von den Verbrechen des Nationalsozialismus, noch propagiere ich den Nationalsozialismus oder heiße ihn gut.
Ich habe dich bisher für einen der vernünftigeren Spötter hier gehalten und würde es sehr begrüßen, wenn du das nächste mal etwas sachlicher argumentiertest und gegebenenfalls Beweise oder Quotes vorbringst, die deine Aussagen belegen.
Ansonsten empfände ich es sehr schade, wenn ich deine Aussagen zukünftig als lächerlich abtun müsste.
Original geschrieben von Antrax
Der Grund, warum viele Christen aus der Kirche austreten, ist die Tatsache, dass viele Christen den Glauben predigen ohne ihn zu leben. Die heutige Kirche muß an dem jetzigen Papst und der heutigen Glaubensgemeinschaft bewertet werden, der Blick in die Vergangeheit ist zwar nicht schlecht, jedoch darf man sich nicht auf die schlechten Seiten der katholischen Kirche spezialisieren. Man mißt ja auch nicht das heutige Deutschland an den Verbrechen im 3ten Reich, oder sagt jemand Deutscher = Verbrecher => Deutscher Staat = Verbrecherstaat?

MfG
Antrax Ein beinahe passender Vergleich und auch ansonsten entspricht die Aussage meiner Meinung nach größtenteils der Wahrheit.

Laertes
31. Oktober 2003, 19:54
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Obwohl es dir offensteht, unbegründet zu beleidigen, will ich dich vorweg darauf hinweisen, dass der Begriff "Nazi" an sich laut offizieller Definition als Schimpfwort gilt.
Ich erfülle übrigens keine der von dir genannten Voraussetzungen. Weder distanziere ich mich von den Verbrechen des Nationalsozialismus, noch propagiere ich den Nationalsozialismus oder heiße ihn gut.


Das mag stimmen, allerdings machst du genau dasselbe im Bezug auf Nationalismus und Rassismus, indem du die offensichtlichen negativen Auswirkungen einfach ausklammerst und/oder verleugnest.

Aber ich werde jetzt nicht mit dir darüber diskutieren, da du schon in diesem Thread bei diversen anderen Personen gezeigt hast, daß du für Argumente, die deinem Standpunkt entgegenlaufen, nicht empfänglich bist.

Außerdem hatten wir diese "Ist-Nationalismus-möglich-ohne-eine-Wiederholung-der-jüngeren-Geschichte"-Diskussion schon in einem anderen Thread...

Pedder
31. Oktober 2003, 20:03
Nationalstolz ist also nur in Verbindung mit Arroganz gefährlich?

Laut deiner Aussage, ist Rassismus, wenn man sich anderen Rassen überlegen fühlt. Hört sich verdammt arrogant an für mich.

Außerdem stellst du nur irgendwelche unbegründeten Behauptungen à la "Nationalstolz allein ist nie gefährlich" auf.

Du übersiehst allerdings den Fakt, dass es ohne deinen hoch gelobten Nationalstolz nunmal deutlich friedlicher zugegangen wäre auf der Welt. Mit Nationalstolz ist Stolz auf Land, Kultur, Religion usw. gemeint.

HERR 2FICKENDEHUNDE
31. Oktober 2003, 20:42
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Dir scheint die Definition des Begriffs "Rassismus" nicht bekannt zu sein, das ist zu entschuldigen, obwohl du dich in diesem Falle nicht dazu äußern solltest.
Rassismus an sich beinhaltet nur, dass man die unterschiedlichen Entwicklungen der menschlichen Völker/Rassen auf biologisch-anthropologische und nicht etwa auf politisch-soziale Ursachen gründet. Kurz gesagt: Man hält sein Volk oder seine Rasse für die von Natur aus überlegene.



so dazu hätte ich jetzt gerne mal eine seriöse Quelle genannt, denn diese behauptung ist schlichtweg falsch.

und nochwas, Laertes hat recht, wenn er dich als Nazi beschimpft, da es genau das beschreibt was du bist, auch wenn das in deinen kleinen kranken kopf nicht reingeht. deine sig alleine lässt schon keine andere deutung zu. wer so offensichtlich propagiert, brauch sich nicht zu wundern, wenn er in eine solche ecke gestellt wird. von daher, danke fürs zuhören, nazi.

Asta Khan_inaktiv
31. Oktober 2003, 20:49
ich muss btw shao teilweise recht geben. nur weil in deutschland so eine panik gegenüber nationalstolz etc existiert, heißt das nicht, dass der begriff allgemein etwas schlechtes impliziert. es sind z.b. net die pösen amis, die einen nationalstolz wie im 3. reich verkörpern, sondern deutschland macht hier die traurige ausnahme. bzgl. dem begriff rassismus sag ich vorsichtshalber nix.

shaoling
31. Oktober 2003, 21:20
Original geschrieben von Laertes


Das mag stimmen, allerdings machst du genau dasselbe im Bezug auf Nationalismus und Rassismus, indem du die offensichtlichen negativen Auswirkungen einfach ausklammerst und/oder verleugnest.

Aber ich werde jetzt nicht mit dir darüber diskutieren, da du schon in diesem Thread bei diversen anderen Personen gezeigt hast, daß du für Argumente, die deinem Standpunkt entgegenlaufen, nicht empfänglich bist.

Außerdem hatten wir diese "Ist-Nationalismus-möglich-ohne-eine-Wiederholung-der-jüngeren-Geschichte"-Diskussion schon in einem anderen Thread... Ich bin für jedwede Form sachlicher Argumente empfänglich.
Ich streite auch nicht ab, dass Nationalstolz/Nationalismus und erst recht Rassismus gerade unter beschränkteren Geistern sehr verdorbene Früchte tragen können.
Allerdings wirst du kaum auf Weltanschauungen treffen, bei denen dies nicht der Fall ist. Nationalismus ist wie viele andere auch eine Einstellung, die, wenn sie richtig und behutsam gelehrt und vermittelt wird, sehr positive Auswirkungen hervorrufen kann.
Original geschrieben von Pedder
Nationalstolz ist also nur in Verbindung mit Arroganz gefährlich?

Laut deiner Aussage, ist Rassismus, wenn man sich anderen Rassen überlegen fühlt. Hört sich verdammt arrogant an für mich.

Außerdem stellst du nur irgendwelche unbegründeten Behauptungen à la "Nationalstolz allein ist nie gefährlich" auf.

Du übersiehst allerdings den Fakt, dass es ohne deinen hoch gelobten Nationalstolz nunmal deutlich friedlicher zugegangen wäre auf der Welt. Mit Nationalstolz ist Stolz auf Land, Kultur, Religion usw. gemeint. Das ist ein äußerst scheinheiliges Argument, da es außer Acht lässt, dass es ohne sehr viele Dinge friedlicher zugegangen wäre in der Welt.
Der Nationalismus allein war dabei niemals der Funke, der das Feuer entzündete. Er traf immer auf andere Einflüsse, die sich seine Eigenschaften zunutze machten und gewisse Aspekte verstärkten.

Rassismus ist natürlich in gewisser Weise arrogant, na und? Es gibt viele Einstellungen und Ansichten, die man mit ein wenig Blauäugigkeit als arrogant darstellen kann.
Ich glaube kaum, dass du von dir behaupten kannst, noch nie einen Menschen getroffen zu haben, dem du dich auf ähnlich arrogante und verachtende Weise schlicht und ergreifend überlegen gefühlt hast. Sei diese Einstellung nun provoziert gewesen oder nicht, es entspricht, stark vereinfacht, dem Erscheinungsbild des Rassismus.
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE



so dazu hätte ich jetzt gerne mal eine seriöse Quelle genannt, denn diese behauptung ist schlichtweg falsch.

und nochwas, Laertes hat recht, wenn er dich als Nazi beschimpft, da es genau das beschreibt was du bist, auch wenn das in deinen kleinen kranken kopf nicht reingeht. deine sig alleine lässt schon keine andere deutung zu. wer so offensichtlich propagiert, brauch sich nicht zu wundern, wenn er in eine solche ecke gestellt wird. von daher, danke fürs zuhören, nazi. Du scheinst mir hier der Dummkopf von beschränktem Geiste zu sein.

Du hast nicht über meine Weltanschauung zu urteilen und sie schon gar nicht zu bewerten. Es gibt einige hier, deren Urteil ich in dieser Hinsicht Bedeutung zumessen könnte, du gehörst jedoch ganz sicher nicht dazu.

Meine Signatur hat mit Nationalsozialismus nicht das geringste gemein. Natürlich kann man das so deuten, wenn man dumm genug ist. Ich könnte aus deinem Namen aber auch schließen, dass du ein Liebhaber und Befürworter der Sodomie bist, wenn ich wollte.
Wahrheitsgehalt weist diese Interpretation aber nicht auf, solange sie nicht mit sachlichen Argumenten belegt ist, welches auf deine Aussagen eher selten zutrifft.

Ich propagiere gar nichts. Ich gebe meine Meinung kund und relativiere meiner Ansicht nach falsche Verallgemeinerungen, indem ich die Bedeutung falsch gewerteter Begriffe auf einen Ursprung zurückführe.

Die von mir angeführte Definition ist keineswegs falsch. Zumindest nicht, wenn du den Brockhaus (http://lexika.tanto.de/artikel.php?TANTO_SID=c384eb09a3945531b7d7655a4d4f f024&TANTO_KID=brockhaus&TANTO_AGR=35126&shortname=b1&artikel_id=30836600) als seriöse Quelle betrachtest.

Du kannst jetzt gerne weiter herumschwafeln, jedoch werde ich dem keine Bedeutung beimessen, solange du keine sachlichen Argumente zu verbuchen hast.

Ich danke, Kleingeist.

Skoot
31. Oktober 2003, 22:04
Ich glaube in irgendeiner weise an gottt aber nicht an die kirche, und genauso wie ich an gott glaub, so glaub ich an den satan. Und mit glauben mein ich jetzt nicht 'Oh großer gott, mein Herr...' sondern glaube einfach nur dass es ihn in irgendeiner weise gibt, aber ansonsonsten sind mir gottt und satan wurscht, ich will mein Leben leben und mich nicht durch FREMDEN Glauben und Religionen beinflussen lassen. Ich hab meinen EIGENEN Glauben und wenn ichs nötig haben sollte, dann entwickel ich halt meine EIGENE Religion. In einer gewissen Weise hab ich sogar schon meine EIGENE Religion entwickelt, und mit EIGENE mein ich auch EIGENE, das soll heißen, dass ich niemanden anderen diese Religion aufzwingen werde sowie es die meisten größer verbreiteten Religionen versuchen. Und meine Religion ist auch nicht irgendwie wie bei Sekten und so und ich gebe auch sicher keine Opfer und ich werde auch nicht absichtlich leiden, sowie es bei den meisten Religionen vorgesehen ist.
Übrigens 'glaub' ich nicht nur an einen Gott, sondern an mehrere Götter, und 'der liebe Gott' kann genauso ein böser Gott sein, wer weiß. Vielleicht hat er ja die Menschheit aus Bosheit erschaffen, vielleicht wars auch ein anderer gott, der dem 'lieben Gott in sein Werk hineinpfuschen wollte. ...Ich hätte noch viele andere Theorien aber die schreib ich jetzt nicht her.

SlinkY
31. Oktober 2003, 22:10
alles klar bei dir? :stupid:

btw. was meinst du damit dass du nicht an die kirche glaubst?

HERR 2FICKENDEHUNDE
31. Oktober 2003, 23:06
Rassismus der, Gesamtheit der Theorien und politischen Lehren, die versuchen, kulturelle Unterschiede und Entwicklungslinien in der menschlichen Geschichte nicht auf politische und soziale, sondern auf biologisch-anthropologische (das heißt typologische) Ursachen zurückzuführen; im engeren Sinn alle Lehren, die aus solchen Zusammenhängen eine Über- beziehungsweise Unterlegenheit einer menschlichen Rasse gegenüber einer anderen behaupten. Der Rassismus liefert innenpolitisch die Begründung für Diskriminierung und Unterdrückung ethnischer Gruppen (oft Minderheiten).Außenpolitisch dient der Rassismus zur Rechtfertigung von Imperialismus und Kolonialismus.


vielleicht hast nur die ersten zeilen der definition gelesen oder dir ist versehentlich dieser punkt entgangen. das ist es nämlich, was rassismus in seiner aussgelebten form letztlich ist. mag sein das er dies per definition in der theorie nicht sein muss aber letzlich wird er so in der praxis angewandt und von einer grossen mehrheit, nicht nur in unserem land, verstanden!


Du hast nicht über meine Weltanschauung zu urteilen und sie schon gar nicht zu bewerten. Es gibt einige hier, deren Urteil ich in dieser Hinsicht Bedeutung zumessen könnte, du gehörst jedoch ganz sicher nicht dazu.

ehrlich gesagt bist du mir ziemlich egal, ich hab nur was gegen die art mit der du hier versucht, deine meinung und deine ideale zu verkünden! da bin ich nämlich schon beim nächsten punkt:



Meine Signatur hat mit Nationalsozialismus nicht das geringste gemein. Natürlich kann man das so deuten, wenn man dumm genug ist. Ich könnte aus deinem Namen aber auch schließen, dass du ein Liebhaber und Befürworter der Sodomie bist, wenn ich wollte. Ich propagiere gar nichts. Ich gebe meine Meinung kund und relativiere meiner Ansicht nach falsche Verallgemeinerungen, indem ich die Bedeutung falsch gewerteter Begriffe auf einen Ursprung zurückführe.


WAS bitte ist deine Signatur dann? die dritte strophe eines liedes? es ist bekannt, dass vor allem neonazis, was du angeblich ja nicht bist, diese strophe und ihre politische bedeutung nutzen und sie offen zu schau stellen. gleiches tust du hier, weil du ein musikfreund bist oder weil du hier eine ganz eindeutige und nicht verleugbare politische haltung kundtun möchtest? dann erlaube mir die frage, warum? wenn ich ehrlich bin kotzt mich das am meisten an. wenn das deine weltanschauung ist, ok, ich werds eh nicht ändern können aber MUSS das wirklich sein? ich akzeptiere andere politische meinungen, solange sie nicht in eine radikale richtung tendiert aber allein diese, von mir aus, fehlinterpretation dieser strophe durch nazis bzw rechtsradikale, macht dich im auge des durchschnittlichen betrachters zu diesem.
ein grossteil der leute sehen diese strophe in verbindung mit rechtsradikalismus und das ist dir sehr wohl bewusst. wenn du nicht rechtsradikal bist, warum verwendest du die sig trotzdem? anscheinend ziehst du eben doch keine klare linie zwischen radikalem und nichtradikalen denken, sonst würdest du dich nämlich auch deutlich davon abgrenzen.



Du kannst jetzt gerne weiter herumschwafeln, jedoch werde ich dem keine Bedeutung beimessen, solange du keine sachlichen Argumente zu verbuchen hast.

ich glaub an arroganz nehmen wir uns beide nichts, also tu doch nicht so als ob du die weisheit mit löffeln gefressen hast.

Llew Silverhand
31. Oktober 2003, 23:10
Original geschrieben von Howardo
Ich höre hier ständig scheiss Kirchen, scheiss auf Gott...

ich mein.. das cHristentum ist doch stylisch... es geht ihr doch eher um die message und nicht an "höhere" wesen glauben. besinnt euch mal wieder eurer christlichen herkunft , denn die ist teil unser kultur und nach der lebt ihr hier.. auch wenn ihr es gar net merkt... weil ihr hohl seid:) ich steh zum heidentum

Laertes
31. Oktober 2003, 23:17
Allen Edeln gebiet ich Andacht,
Hohen und Niedern von Heimdalls Geschlecht;
Ich will Walvaters Wirken künden,
Die ältesten Sagen, der ich mich entsinne.

Llew Silverhand
31. Oktober 2003, 23:26
Original geschrieben von Laertes
Allen Edeln gebiet ich Andacht,
Hohen und Niedern von Heimdalls Geschlecht;
Ich will Walvaters Wirken künden,
Die ältesten Sagen, der ich mich entsinne.


2.
Weiß von Riesen,
weiland gebornen,
die einstmals mich auferzogen;
weiß neun Heime,
neun Weltreiche,
des hehren Weltbaums
Wurzeltiefen.



wobei ich nen anderen Anfang kenne

Entwirker
31. Oktober 2003, 23:29
auf unqualifizierte kommentare wie, dass die religionen an den meisten konflikten/kriegen schuld seien, dass die kirche sektenähnlich wäre, oder dass rassismus als idealfall für die gesamtgesellschaft der erde nicht schädlich sei will ich lieber mal nicht eingehn.

aber eine interessante frage wäre mal, ob es einen gott geben kann der verehrungswürdig im sinne der religion ist, da die moderne betrachtung von intelligenten wesen ja besagt, dass kein wesen besser als ein anderes sein kann, wobei besser ein abstraktes model von "mehr wert sein" ist.

Laertes
31. Oktober 2003, 23:29
Original geschrieben von Llew Silverhand



2.
Weiß von Riesen,
weiland gebornen,
die einstmals mich auferzogen;
weiß neun Heime,
neun Weltreiche,
des hehren Weltbaums
Wurzeltiefen.



wobei ich nen anderen Anfang kenne

2.
Riesen acht ich die Ungeborenen,
Die mich vor Zeiten erzogen haben.
Neun Welten kenn ich, neun Äste weiß cih
An dem starken Stamm im Staub der Erde.

Mich dünkt, wir haben unterschiedliche Übersetzungen...

Llew Silverhand
31. Oktober 2003, 23:31
habs leider nur von runenkunde.de

schlimm schlimm schlimm


aber so viel kann ich dann nit auswendig

Ph!L
31. Oktober 2003, 23:40
Wie? Wann ? Wo?
Die Götter bleiben stumm
du halte dich ans weil
und Frage nicht warum!

Clawg
01. November 2003, 00:07
Hier scheinen ein paar Leute nicht den feinen Unterschied der Begriffe zu kennen.

Bibel + Christenheit basiert zum grossen Teil auf guter alter griechischer Ethik und Philosophie, die unser taegliches Leben und Denken zum grossen Teil ausmacht. Die Aufklaerung hat natuerlich auch einen grossen Teil beigetragen (wenn davon heute auch nicht mehr viel uebrig ist).

Kirche + Religion dagegen ist die Interpretation und Ritualisierung der o.g. Philosophie.

shaoling
01. November 2003, 00:18
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE
vielleicht hast nur die ersten zeilen der definition gelesen oder dir ist versehentlich dieser punkt entgangen. das ist es nämlich, was rassismus in seiner aussgelebten form letztlich ist. mag sein das er dies per definition in der theorie nicht sein muss aber letzlich wird er so in der praxis angewandt und von einer grossen mehrheit, nicht nur in unserem land, verstanden!Wozu er dient, ist doch völlig nebensächlich, wenn es um die reine Bedeutung geht.
Ich habe Rassismus in seiner üblichen praktisch angewandten Form auch niemals befürwortet.
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE
ehrlich gesagt bist du mir ziemlich egal, ich hab nur was gegen die art mit der du hier versucht, deine meinung und deine ideale zu verkünden! da bin ich nämlich schon beim nächsten punkt:Ob du etwas gegen die Äußerung meiner Meinung einzuwenden hast, ist mir gleichgültig und Ideale habe ich in diesem Thread hier noch so gut wie gar nicht zur Sprache gebracht.
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE
WAS bitte ist deine Signatur dann? die dritte strophe eines liedes? es ist bekannt, dass vor allem neonazis, was du angeblich ja nicht bist, diese strophe und ihre politische bedeutung nutzen und sie offen zu schau stellen. gleiches tust du hier, weil du ein musikfreund bist oder weil du hier eine ganz eindeutige und nicht verleugbare politische haltung kundtun möchtest? dann erlaube mir die frage, warum? wenn ich ehrlich bin kotzt mich das am meisten an. wenn das deine weltanschauung ist, ok, ich werds eh nicht ändern können aber MUSS das wirklich sein? ich akzeptiere andere politische meinungen, solange sie nicht in eine radikale richtung tendiert aber allein diese, von mir aus, fehlinterpretation dieser strophe durch nazis bzw rechtsradikale, macht dich im auge des durchschnittlichen betrachters zu diesem.
ein grossteil der leute sehen diese strophe in verbindung mit rechtsradikalismus und das ist dir sehr wohl bewusst. wenn du nicht rechtsradikal bist, warum verwendest du die sig trotzdem? anscheinend ziehst du eben doch keine klare linie zwischen radikalem und nichtradikalen denken, sonst würdest du dich nämlich auch deutlich davon abgrenzen.Was interessiert es mich denn bitte, wer diese Strophe noch anders verwendet, wer sie falsch interpretiert oder wie du sie interpretierst?
Ich habe meine Gründe, diese Strophe in meiner Signatur zu tragen und über diese bin ich dir keine Rechenschaft schuldig. Das wäre ich nicht einmal, wenn sie nur der Provokation diente, welches nicht einmal der Fall ist.
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE
ich glaub an arroganz nehmen wir uns beide nichts, also tu doch nicht so als ob du die weisheit mit löffeln gefressen hast. Wenn du nicht damit umgehen kannst, dass ich deine argumentationslosen Beiträge als leeres Geschwafel abtue, dann tut es mir leid.

Original geschrieben von EnTi
auf unqualifizierte kommentare wie, [...] dass rassismus als idealfall für die gesamtgesellschaft der erde nicht schädlich sei will ich lieber mal nicht eingehn.Nanana...
Das habe ich zu keiner Zeit behauptet, aber du kannst dich gerne an der Quote-Funktion versuchen, falls du anderer Meinung bist.

Im Übrigen ist das nicht das erste Mal, dass du mir derartige Worte in den Mund legst. Auf diese Weise kommen wir niemals zusammen. :(
Original geschrieben von EnTi
aber eine interessante frage wäre mal, ob es einen gott geben kann der verehrungswürdig im sinne der religion ist, da die moderne betrachtung von intelligenten wesen ja besagt, dass kein wesen besser als ein anderes sein kann, wobei besser ein abstraktes model von "mehr wert sein" ist. Siehst du es denn als so bewiesen an, dass diese Betrachtung der Wahrheit entspricht?
Und wenn es so wäre, könntest du real existierende Wesen immernoch nach der Unvollkommenheit ihrer Taten beurteilen und somit in ihrer Verehrungswürdigkeit herabsetzen. Bei einem abstrakten Wesen wie Gott wäre dies nicht möglich, da es keine Taten vollbringt und somit über jedweden Zweifel der Richtigkeit dieser erhaben ist.

HERR 2FICKENDEHUNDE
01. November 2003, 00:39
Was interessiert es mich denn bitte, wer diese Strophe noch anders verwendet, wer sie falsch interpretiert oder wie du sie interpretierst?


ausweichen ist tatsächlich auch ein interessantes stilmittel auf konkrete fragen, die durchaus nicht unberechtigt sind. sehr interessant, sowas wird sehr gerne von leuten wie Haider zB angewannt um auf ein anderes thema abzulenken. mag sein das es mich nicht angeht, was du wie interpretierst, den vorwurf, auf konkrete fragen nur unzureichend oder gar nicht zu antworten musst du dir auf jeden fall gefallen lassen.


Wenn du nicht damit umgehen kannst, dass ich deine argumentationslosen Beiträge als leeres Geschwafel abtue, dann tut es mir leid.

ich kann sehr gut mit kritik umgehen. argumentier doch mal so, dass selbst so ein bemitleidenswürdiges dümmerchen wie ich deine selbstgefälligen äusserungen nachvollziehen kann ;)

shaoling
01. November 2003, 01:01
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE



ausweichen ist tatsächlich auch ein interessantes stilmittel auf konkrete fragen, die durchaus nicht unberechtigt sind. sehr interessant, sowas wird sehr gerne von leuten wie Haider zB angewannt um auf ein anderes thema abzulenken. mag sein das es mich nicht angeht, was du wie interpretierst, den vorwurf, auf konkrete fragen nur unzureichend oder gar nicht zu antworten musst du dir auf jeden fall gefallen lassen. Eine konkrete Frage?
Ich habe zwar ein paar Fragezeichen in deinem Absatz darüber ausmachen, von konkreten Fragen jedoch nicht viel erblicken können.
Wenn du die Antwort auf eine konkrete Frage wünschst, solltest du sie auch konkret stellen und nicht in einem Gewusel geistiger Ergüsse verstecken.

Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE
ich kann sehr gut mit kritik umgehen. argumentier doch mal so, dass selbst so ein bemitleidenswürdiges dümmerchen wie ich deine selbstgefälligen äusserungen nachvollziehen kann ;) Du stellst unhaltbare Behauptungen ohne Argumentation auf und neigst zu allzu schnellen persönlichen Beleidigungen.

Entwirker
01. November 2003, 02:30
Original geschrieben von sHaO-LiNg

Nanana...
Das habe ich zu keiner Zeit behauptet, aber du kannst dich gerne an der Quote-Funktion versuchen, falls du anderer Meinung bist.

Im Übrigen ist das nicht das erste Mal, dass du mir derartige Worte in den Mund legst. Auf diese Weise kommen wir niemals zusammen. :(

Siehst du es denn als so bewiesen an, dass diese Betrachtung der Wahrheit entspricht? Und wenn es so wäre, könntest du real existierende Wesen immernoch nach der Unvollkommenheit ihrer Taten beurteilen und somit in ihrer Verehrungswürdigkeit herabsetzen. Bei einem abstrakten Wesen wie Gott wäre dies nicht möglich, da es keine Taten vollbringt und somit über jedweden Zweifel der Richtigkeit dieser erhaben ist.
zu 1.) das ist doch genau das was du geschrieben hattest, wenn du keine interpretation deiner hintergedanken zulässt, dann solltest du echt mal an deiner formulierung arbeiten.

2.) was bitte laberst du da n zeugs von bewiesen? es ist das gedankenmodell, das unserer gesellschaft zur zeit zu grunde.
das einzige wie man einen gottesglauben dennoch rechtfertigen kann ist, indem man sagt, dass gott etwas auserhalb unseres vorstellungsvermögens ist.






und claw, ich glaube nicht, dass die jüdische ethik soviel mit der griechischen zu tun hat, allerhöchstens, dass die person namens jesus sich ein wenig darin kundgetan hätte, was aber eher unwahrscheinlich ist...

HERR 2FICKENDEHUNDE
01. November 2003, 02:43
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Eine konkrete Frage?
Ich habe zwar ein paar Fragezeichen in deinem Absatz darüber ausmachen, von konkreten Fragen jedoch nicht viel erblicken können.
Wenn du die Antwort auf eine konkrete Frage wünschst, solltest du sie auch konkret stellen und nicht in einem Gewusel geistiger Ergüsse verstecken.
Du stellst unhaltbare Behauptungen ohne Argumentation auf und neigst zu allzu schnellen persönlichen Beleidigungen.


vielleicht ist dir in deiner nüchternheit mal aufgefallen, das wir uns nichts schenken, was diese diskusion betrifft und die dran geäusserten beleidigungen. ich gebe zu das ich nicht immer sehr höfflich war und in einigen punkten eventuell zu weit gegangen bin.

trotzallem bin ich der überzeugung, das du die mehr oder minder konkreten fragen verstehst bzw weisst, worauf ich hinaus will.
was ist dir an dieser strophe so wichtig, das du sie hier, wohlwissend was ich oder andere wie laertes zb davon halten, in der sig hast?

du wirst automatisch in die rechtsradikale ecke gedrängt, nicht weil du du bist, sondern der text der strophe als solche einen rechtsradikalen beigeschmack hat, ob du das willst oder nicht spielt dabei keine rolle es ist einfach so ( ich nehm an wieder eine unhaltbare behauptung ). und gerade deswegen und nur deswegen keif ich dich an, weil es, selbst wenns ironisch gemeint wäre, einfach zu weit geht!

ich würd gern mal einen politiker sehen, der diese strophe öffentlich singt, was würde wohl dann los sein?

EDIT: und noch was


Das ist ein äußerst scheinheiliges Argument, da es außer Acht lässt, dass es ohne sehr viele Dinge friedlicher zugegangen wäre in der Welt.
Der Nationalismus allein war dabei niemals der Funke, der das Feuer entzündete. Er traf immer auf andere Einflüsse, die sich seine Eigenschaften zunutze machten und gewisse Aspekte verstärkten.

nationalismus, mag sein, nationalsozialismus dafür umso mehr und umso gewissenhafter. die grenze die dazwischen liegt ist nicht besonders gross und wäre im falles eines falles, nämlich das man solchen leuten frei hand gibt, auch schnell überwunden.

shaoling
01. November 2003, 07:59
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE



vielleicht ist dir in deiner nüchternheit mal aufgefallen, das wir uns nichts schenken, was diese diskusion betrifft und die dran geäusserten beleidigungen. ich gebe zu das ich nicht immer sehr höfflich war und in einigen punkten eventuell zu weit gegangen bin.

trotzallem bin ich der überzeugung, das du die mehr oder minder konkreten fragen verstehst bzw weisst, worauf ich hinaus will.
was ist dir an dieser strophe so wichtig, das du sie hier, wohlwissend was ich oder andere wie laertes zb davon halten, in der sig hast?

du wirst automatisch in die rechtsradikale ecke gedrängt, nicht weil du du bist, sondern der text der strophe als solche einen rechtsradikalen beigeschmack hat, ob du das willst oder nicht spielt dabei keine rolle es ist einfach so ( ich nehm an wieder eine unhaltbare behauptung ). und gerade deswegen und nur deswegen keif ich dich an, weil es, selbst wenns ironisch gemeint wäre, einfach zu weit geht!

ich würd gern mal einen politiker sehen, der diese strophe öffentlich singt, was würde wohl dann los sein?

EDIT: und noch was



nationalismus, mag sein, nationalsozialismus dafür umso mehr und umso gewissenhafter. die grenze die dazwischen liegt ist nicht besonders gross und wäre im falles eines falles, nämlich das man solchen leuten frei hand gibt, auch schnell überwunden.
Zwischen Nationalismus und Nationalsozialismus liegen Welten.

Diese Strophe hat nur für jene einen rechtsradikalen Beigeschmack, die ihre wahre Bedeutung nicht kennen. Mir bedeutet sie sehr viel, weil sie wie vieles andere einst ein stolzes Zeichen meines Vaterlandes war und heutzutage dermaßen in den Dreck gezogen wird, dass heute die allgemeine Meinung vorherrscht, sie sei rassistisch gemeint, gar verboten.
Original geschrieben von EnTi

zu 1.) das ist doch genau das was du geschrieben hattest, wenn du keine interpretation deiner hintergedanken zulässt, dann solltest du echt mal an deiner formulierung arbeiten.

2.) was bitte laberst du da n zeugs von bewiesen? es ist das gedankenmodell, das unserer gesellschaft zur zeit zu grunde.
das einzige wie man einen gottesglauben dennoch rechtfertigen kann ist, indem man sagt, dass gott etwas auserhalb unseres vorstellungsvermögens ist.1.) Ich habe lediglich behauptet, Rassismus in seiner rein gedanklichen Form sei eine eher harmlose Einstellung.

2.) Ich halte nichts von einer Dogmatisierung dieses Gedankenmodells, auf das unsere Gesellschaft aufbaut. Dieser Eindruck wird verstärkt, wenn man betrachtet, wie sehr unsere Gesellschaft diesem Gedankenmodell in der Realität folgt.
Im Übrigen bin ich mir nicht so sicher, ob man überhaupt etwas glauben kann, das außerhalb seines Vorstellungsvermögens liegt, solange einem nie von dessen Existenz berichtet wurde.
Es wäre meiner Meinung nach interessant darüber nachzudenken, ob ein Wilder von sich aus den Glauben an etwas wie einen Gott entwickelte.

Entwirker
01. November 2003, 11:33
genau darin liegt dein problem, denn würdest du das verhältnis der menschen untereinander auf dieser grundlage betrachten, so würdest du nie zu einer rechten gesinnung kommen, denn du kannst sagen was du willst, nationalismus baut darauf auf, dass man denk, man sei etwas besseres.

und rassismus als eher harmlos zu bezeichnen ist irgendwie totaler unsinn, denn rassismus ist schon von der idee her eine extrem radikale einstellung.
das (kam es von dir?) beispiel, dass man sich auch unwohl fühlen würde, wenn jmd neues fremdes in deinem haus wohnen würde stimmt zwar zum zeitpunkt 0, aber als normaler mensch lernt man diese fremde person dann kennen, wodurch sie nicht mehr fremd ist, aber genau das, ist im rassismus eben nicht der fall, da rassismus klip und klar sagt, dass eine verbindung zu den fremden unerwünscht ist!

Llew Silverhand
01. November 2003, 11:48
Wie zum geier seid ihr eigentlich von Unchristlich auf rassismus gekommen? wessen bedepperte idee war des ?

silverserver
01. November 2003, 12:44
In jedem thread, in dem sich shao dazugesellt, geht's lustig zu. :top:

Unfreiwillig zwar, aber Hauptsache lustig. Köstlich, wie manche ihr unreifes Denken und ihr halbgares "Weltbild" so offen zur Schau stellen, dass man meinen könnte, sie wären auch noch stolz drauf.

Wer fühlt sich angesprochen? :rolleyes:

[Ach, und der oben erwähnte Vergleich (ka. von wem) Kirche früher/heute mit Deutschland früher/heute ist purer Schwachsinn. Wenn derjenige nicht selbst auf den Grund kommt, kann ich's auf Nachfrage gern erklären.]

Trollkoenig
01. November 2003, 12:54
ich finde es gut, dass ihr auf einer halbwegs unpersönlichen Ebene (fürs bw.de-Niveau) miteinander diskutieren könnt, auch wenn ihr das Thema verlasst bzw ausweitet, denn auch die Kirche hat eine Position zum Rassismus (http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/documents/rc_seg-st_doc_20010903_durban-racism_ge.html?GRAB_ID=3\&EXTRA_ARG=GRAB_ID%3D2%26EXTRA_ARG%3D%26HOST_ID%3D4 2%26PAGE_ID%3D1072128\&HOST_ID=42\&PAGE_ID=1072128) eingenommen


extra für silverserver editiert

silverserver
01. November 2003, 13:02
Auf diese Konferenz bezugnehmend, appellierte Papst Johannes Paul II. vor einigen Tagen an alle Gläubigen und betonte, daß wir Gott, den Vater aller, nicht anrufen können, wenn wir irgendwelchen Menschen, die nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sind, die brüderliche Haltung verweigern.


Wenn sich die katholische Kirche an den dem messen würde, was sie selbst verzapft, hätte sie sich bereits vor über 1000 Jahren auflösen müssen. Und für die heutige Zeit gilt das mehr denn je.

Extra für den Dummkopf editiert. :)

HERR 2FICKENDEHUNDE
01. November 2003, 14:07
Original geschrieben von sHaO-LiNg

Diese Strophe hat nur für jene einen rechtsradikalen Beigeschmack, die ihre wahre Bedeutung nicht kennen.

ja und, es sind 3, 4 oder vielleicht 5 prozent unsere bevölkerung, die ihre "wahre" bedeutung kennen, wobei es irrelevant ist, was nun die "wahre" bedeutung ist. diese strophe wird aus gutem grund nicht mehr gesungen. das ist eine moralische frage, mir ist klar das der text als solches nicht verboten ist aber in unserer gesellschaft in der du dich ja auch zweifellos befindest, ist es immer noch so, das leute die diese strophe singen oder zur schaustellen verpönt sind oder halt dem lager der rechtextremisten zugeteilt werden. gleiches passiert dir ja hier. wenn du halt meinst das leute diese strophe "in den dreck ziehen", dann lass es doch sowas öffentlich hier in deiner sig zu präsentieren. aber das willst du ja nicht also wirst du dir immer wieder den vorwurf gefallen lassen müssen, mit dem rechtsradikalem lager zu sympathisieren. sehr deutlich von diesen abgrenzen, tust du dich nämlich auch nicht.

shaoling
01. November 2003, 16:11
Original geschrieben von EnTi
genau darin liegt dein problem, denn würdest du das verhältnis der menschen untereinander auf dieser grundlage betrachten, so würdest du nie zu einer rechten gesinnung kommen, denn du kannst sagen was du willst, nationalismus baut darauf auf, dass man denk, man sei etwas besseres.

und rassismus als eher harmlos zu bezeichnen ist irgendwie totaler unsinn, denn rassismus ist schon von der idee her eine extrem radikale einstellung.
das (kam es von dir?) beispiel, dass man sich auch unwohl fühlen würde, wenn jmd neues fremdes in deinem haus wohnen würde stimmt zwar zum zeitpunkt 0, aber als normaler mensch lernt man diese fremde person dann kennen, wodurch sie nicht mehr fremd ist, aber genau das, ist im rassismus eben nicht der fall, da rassismus klip und klar sagt, dass eine verbindung zu den fremden unerwünscht ist! Rassismus bezeichnet eben die Einstellung, Fremdlinge oder Ausländer nicht in seiner Heimat zu dulden. Das mag bei mangelnder Einschränkung keine vorbildliche Haltung sein, aber als gefährlich würde ich sie nicht bezeichnen, solange es bei einer inneren Einstellung bleibt. Dass dies in der Praxis selten der Fall ist, stufe ich als bedauernswert ein, doch das steht auf einem anderen Blatt.

Nationalismus baut übrigens nicht im Geringsten darauf auf, sich anderen überlegen zu fühlen. Nationalismus ist ein Gedanke, der lediglich die Beziehung zwischen einem selbst und einem Abstraktum, dem eigenen Vaterland, beschreibt.
Du kannst schließlich auch deine Familie mehr lieben als alles andere, trotzdem bedeutet das nicht, dass du dich oder die Angehörigen deiner Familie für etwas besseres als andere Menschen hältst.
Original geschrieben von Llew Silverhand
Wie zum geier seid ihr eigentlich von Unchristlich auf rassismus gekommen? wessen bedepperte idee war des ? Kirche ist an so großen Leid in der Geschichte schuld -> Nationalismus und Kirche sind an so großem Leid schuld -> Nationalismus ist schlecht, da er automatisch zu Rassismus führt -> Einwand meinerseits, der Rest ist selbsterklärend.
Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE


ja und, es sind 3, 4 oder vielleicht 5 prozent unsere bevölkerung, die ihre "wahre" bedeutung kennen, wobei es irrelevant ist, was nun die "wahre" bedeutung ist. diese strophe wird aus gutem grund nicht mehr gesungen. das ist eine moralische frage, mir ist klar das der text als solches nicht verboten ist aber in unserer gesellschaft in der du dich ja auch zweifellos befindest, ist es immer noch so, das leute die diese strophe singen oder zur schaustellen verpönt sind oder halt dem lager der rechtextremisten zugeteilt werden. gleiches passiert dir ja hier. wenn du halt meinst das leute diese strophe "in den dreck ziehen", dann lass es doch sowas öffentlich hier in deiner sig zu präsentieren. aber das willst du ja nicht also wirst du dir immer wieder den vorwurf gefallen lassen müssen, mit dem rechtsradikalem lager zu sympathisieren. sehr deutlich von diesen abgrenzen, tust du dich nämlich auch nicht. Die wahre Bedeutung ist irrelevant, weil sie über 90% des Pöbels nicht kennt? Vergib mir, aber diese Ansicht kann ich keineswegs teilen. Die Mehrheit hat sich nach der Wahrheit zu richten, nicht umgekehrt.
Öffentlich geächtet ist diese Strophe nur, weil dieser Gedanke dem gemeinen Bürger von Medien und öffentlicher Meinung eingepflanzt wurde, nicht aber, weil sie in irgendeiner Form moralisch bedenklich wäre.
Im Übrigen wäre mir kein guter Grund bekannt, aus dem man diese Strophe nicht mehr singt.
Die Menschen müssen lernen, dass der Schein oft trügt und nicht alles, was in der Öffentlichkeit inzwischen als Tatsache angesehen wird, auch wirklich der Wahrheit entspricht.
Ich grenze mich in Einstellung und Weltanschauung in hohem Maße und entscheidender Art und Weise von "normalen" Rechtsradikalen ab. Es ist umso mehr ein Armutszeugnis der Gesellschaft, dass dieses durch ihre Verblendung gar nicht deutlich werden kann.

Llew Silverhand
01. November 2003, 16:18
1.Absolut überflüssig hier
2. Nationalismus heisst eigentlich auch nur : Die Türken haben ihr Land, wir unser Land, und bitte alle da bleiben wo sie hingehöhren. Danke

silverserver
01. November 2003, 16:31
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Im Übrigen wäre mir kein guter Grund bekannt, aus dem man diese Strophe nicht mehr singt.

Mir schon. Mehrere. Recht einfache und einleuchtende.Du hast sie auch schon selbst aufgezählt. Zwar in polemischer Form aber inhaltlich korrekt.

Du hast nun sehr viel geschrieben darüber, dass diese Strophe (übrigens die erste, nicht die dritte, wie ihr beiden im Eifer des Gefechts übersehen habt) missverstanden, missinterpretiert usw wird, und das für dich kein Grund sei, sie aus der Sig zu nehmen und alle, die sie ächten dumm seien etc. Ok, ganz wie du meinst.

Was mich persönlich aber interessiert ist aber die POSITIVE Motivation, nach der dich fickendeHunde (omg, was n nick) schon fragte und nur ein knappes "Mir bedeutet sie sehr viel, weil sie wie vieles andere einst ein stolzes Zeichen meines Vaterlandes war... " erhalten hat.

Kannst du das bitte klarer darlegen?
"Einst" "stolzes Zeichen" "Vaterland", wie geht das mit deinem jungen Alter zusammen (kein Flame, zumindest nicht an dieser Stelle). Warum "einst"? Welchen besonderen (und persönlichen) Bezug hast du zum vorletzten Jahrhundert (bzw. der Zeit davor)? Warum "stolzes Zeichen"? Was für eine Art von Stolz? Bist du nur darauf stolz, hier geboren (spekuliere ich mal) und als Wohlstandskind (sind wir alle) aufgewachsen (spekulation?!) zu sein? Falls ja, warum? Falls mehr dahinter steckt? Auf welche deiner persönlichen Leistung im Zusammenhang mit "Vaterland" bist du stolz? Ist für dich die Zugehörigkeit zu einer Nation automamtisch ein Grund zum Stolz inclusive der Einverleibung der Vergangenheit und der "Stolz" darauf?

Lege doch mal deine Motivation positiv, persönlich und konkret dar, diese Strophe in die Sig zu nehmen. Bist jetzt scheint es immer noch zu 99% Provokation zu sein (ich find's nicht so schlimm und würde es mit deiner Jugend begründen. Das gibt sich mit der Zeit. Rebellion gehört zur Pubertät wie ein Schwanz zum Ficken. Ich habe mir in dem Alter ähnliches angehört (in anderem Zusammenhang) "das ist ne Phase, geht schon vorbei" und habe mir darauf das gleiche gedacht wie du ;) ).

Über möglichst konkrete Antworten auf konkrete Fragen würd ichmich freuen. Und kein Geschwafel und keine Ausflüchte.

Edit: Stimmt es tatsächlich (wie Trollkönig spekuliert), dass du kein Problem damit hast, als Nazi beschimpft zu werden?

Scarab
01. November 2003, 17:25
Bitte nicht wieder diese unsagbar dämliche Debatte von wegen man dürfte nicht auf sein Land, Teil dessen man ist, oder auf die Leistung seiner Vorfahren stolz sein. Die hatten wir schon oft genug, danke.

Entwirker
01. November 2003, 17:34
das klang rechts ^_^

es geht doch gar nicht darum ob man auf wasauchimmer stolz ist, sondern dass man alles andere geringschätzt.

silverserver
01. November 2003, 17:37
Original geschrieben von Medion
Bitte nicht wieder diese unsagbar dämliche Debatte von wegen man dürfte nicht auf sein Land, Teil dessen man ist, oder auf die Leistung seiner Vorfahren stolz sein. Die hatten wir schon oft genug, danke.

1. behauptet wer?
2. welche diskussion?
3. wer redet denn mit dir?

gib die antworten dir selbst, nicht mir,nicht hier. Danke. :)

Entwirker
01. November 2003, 17:42
man silverserver, wenn du einfach GAR nichts zu sagen hast, dann behalt das nichts für dich.

silverserver
01. November 2003, 17:48
Ich will dich ja nicht flamen, aber lies mal deine beiden letzten postings. (Und das, das Trolli gelöscht hat).

GLASHAUS.

Und ich warte auf eine Antwort von Shao, da muss ich mir das unmotivierte Dazwischengebepper von medion (und dir) nicht gefallen lassen, richtig?

Entwirker
01. November 2003, 17:49
bin ich verwarnt oder bist du das?
wenn du denken könntest würdest du vielleicht sogar den sinn meiner posts erkennen.

silverserver
01. November 2003, 17:52
Original geschrieben von EnTi
bin ich verwarnt oder bist du das?

der nächste unmotivierte flame. was hat das eine mit dem anderen zu tun, du held?

NEIN, sags mir nicht. Behalts für dich.

shaoling
01. November 2003, 17:56
Original geschrieben von silverserver


Mir schon. Mehrere. Recht einfache und einleuchtende.Du hast sie auch schon selbst aufgezählt. Zwar in polemischer Form aber inhaltlich korrekt.

Du hast nun sehr viel geschrieben darüber, dass diese Strophe (übrigens die erste, nicht die dritte, wie ihr beiden im Eifer des Gefechts übersehen habt) missverstanden, missinterpretiert usw wird, und das für dich kein Grund sei, sie aus der Sig zu nehmen und alle, die sie ächten dumm seien etc. Ok, ganz wie du meinst.

Was mich persönlich aber interessiert ist aber die POSITIVE Motivation, nach der dich fickendeHunde (omg, was n nick) schon fragte und nur ein knappes "Mir bedeutet sie sehr viel, weil sie wie vieles andere einst ein stolzes Zeichen meines Vaterlandes war... " erhalten hat.

Kannst du das bitte klarer darlegen?
"Einst" "stolzes Zeichen" "Vaterland", wie geht das mit deinem jungen Alter zusammen (kein Flame, zumindest nicht an dieser Stelle). Warum "einst"? Welchen besonderen (und persönlichen) Bezug hast du zum vorletzten Jahrhundert (bzw. der Zeit davor)? Warum "stolzes Zeichen"? Was für eine Art von Stolz? Bist du nur darauf stolz, hier geboren (spekuliere ich mal) und als Wohlstandskind (sind wir alle) aufgewachsen (spekulation?!) zu sein? Falls ja, warum? Falls mehr dahinter steckt? Auf welche deiner persönlichen Leistung im Zusammenhang mit "Vaterland" bist du stolz? Ist für dich die Zugehörigkeit zu einer Nation automamtisch ein Grund zum Stolz inclusive der Einverleibung der Vergangenheit und der "Stolz" darauf?

Lege doch mal deine Motivation positiv, persönlich und konkret dar, diese Strophe in die Sig zu nehmen. Bist jetzt scheint es immer noch zu 99% Provokation zu sein (ich find's nicht so schlimm und würde es mit deiner Jugend begründen. Das gibt sich mit der Zeit. Rebellion gehört zur Pubertät wie ein Schwanz zum Ficken. Ich habe mir in dem Alter ähnliches angehört (in anderem Zusammenhang) "das ist ne Phase, geht schon vorbei" und habe mir darauf das gleiche gedacht wie du ;) ).

Über möglichst konkrete Antworten auf konkrete Fragen würd ichmich freuen. Und kein Geschwafel und keine Ausflüchte.

Edit: Stimmt es tatsächlich (wie Trollkönig spekuliert), dass du kein Problem damit hast, als Nazi beschimpft zu werden? Ich wüsste nicht, dass ich sie als dritte Strophe bezeichnet hätte. Ich sprach immer nur von der/dieser Strophe.

Zu meiner Motivation:
Ich bin Patriot, auf dieses Gefühl der Liebe zu meinem Vaterland habe ich keinen Einfluss. Ich entstamme einer patriotischen ehemaligen Soldatenfamilie und gerade in den frühen Jahren meiner Kindheit hatte meine Großmutter großen Einfluss auf meine Erziehung.
Ich stand also schon immer in engem Kontakt mit deutscher Tradition und althergebrachten Werten.
Ich verbinde von Hause aus viel mit der Vergangenheit und den Zeiten, dessen Erben wir sind. Da liegt es nahe, dass es mir widerstrebt, dieses Erbe mit Füßen zu treten oder fortzuwerfen, wie es in der sich nach dem Dritten Reich entwickelnden Gesellschaft zum Brauch wurde.
Ich konnte mich seit jeher für die Vergangenheit begeistern, oft mehr als für die Gegenwart und die Zukunft. Das mag zum einen daran liegen, dass ich die Vergangenheit auf eine andere Weise erlebe und größeren Abstand zu ihr habe und zum anderen, dass die Eindrücke, die mich als Erbe dieser Vergangenheit prägten ausschließlich ihren guten Seiten entnommen sind.
Ein weiterer Grund für diese Verbundenheit ist allein die Tatsache, dass Werte und Ansichten, die ich vertrete, sich in dieser vergangenen Zeit zuletzt in einer Form widerfanden, die ich persönlich schätze und niemals als verwerflich ansähe, sondern eher als bewundernswert.
Es ist leider zu einem Laster der Allgemeinheit geworden, die deutsche Vergangenheit in einer eingeschränkten Sichtweise zu betrachten. Daraus resultiert, dass vieles, das einst als höchste aller Tugenden galt, heute als verwerflich oder gar abstoßend empfunden wird.
Zu diesen Zeichen und Symbolen zählt die erste Strophe des Liedes der Deutschen und sie steht sinnbildlich dafür, dass die heutige Allgemeinheit etwas verleugnet oder als falsch empfindet, das einst Teil des Erbes einer Nation, eines Volkes war, welches gelernt hat, sich seiner nicht zu schämen, sondern Stolz zu empfinden, Liebe und Wertschätzung.
Diese Wertschätzung wird heute verkannt und geächtet und ich betrachte es als eine Pflicht, mich gegen dieses Unrecht zur Wehr zu setzen.
Das Gefühl der Vaterlandsliebe ist leicht auf einen sehr einfachen Nenner zu bringen. Es ist wie die Liebe zu seiner Familie, mit der man die Vergangenheit, die gegenseitige Liebe und die geistige Verbundenheit untereinander teilt, komme, was wolle.
Original geschrieben von EnTi
das klang rechts ^_^

es geht doch gar nicht darum ob man auf wasauchimmer stolz ist, sondern dass man alles andere geringschätzt. Ich schätze niemanden gering, der dies sich diese Geringschätzung nicht aus eigener Kraft verdient hat.

Entwirker
01. November 2003, 17:57
NC

um meinen post doch noch einen sinn zu geben will ich noch darauf hinweisen, dass es in der auslebung der religion enorm große unterschiede gibt, anders als z.b. bei den rechts motivierten wo sich das spektrum lediglich von liberal bis radikal ergibt.

Cutthroat1
01. November 2003, 17:57
ich glaube nicht an gott, weil er nicht existiert.

das ist eigentlich alles, was man dazu sagen kann. ich kann auch einen kult aufmachen, der z.b. den mars anbetet, wenn ichs intelligent genug mache, finde ich vielleicht genausoviele anhänger wie die christliche sekte.

silverserver
01. November 2003, 18:32
Original geschrieben von sHaO-LiNg

1. in den frühen Jahren meiner Kindheit hatte meine Großmutter großen Einfluss auf meine Erziehung.

3. Ich verbinde von Hause aus viel mit der Vergangenheit und den Zeiten, dessen Erben wir sind. Da liegt es nahe, dass es mir widerstrebt, dieses Erbe mit Füßen zu treten oder fortzuwerfen, wie es in der sich nach dem Dritten Reich entwickelnden Gesellschaft zum Brauch wurde.

4. Es ist leider zu einem Laster der Allgemeinheit geworden, die deutsche Vergangenheit in einer eingeschränkten Sichtweise zu betrachten.

5. Zu diesen Zeichen und Symbolen zählt die erste Strophe des Liedes der Deutschen und sie steht sinnbildlich dafür, dass die heutige Allgemeinheit etwas verleugnet oder als falsch empfindet, das einst Teil des Erbes einer Nation, eines Volkes war, welches gelernt hat, sich seiner nicht zu schämen, sondern Stolz zu empfinden, Liebe und Wertschätzung.

6. Diese Wertschätzung wird heute verkannt und geächtet und ich betrachte es als eine Pflicht, mich gegen dieses Unrecht zur Wehr zu setzen.

7. Das Gefühl der Vaterlandsliebe ist leicht auf einen sehr einfachen Nenner zu bringen.

1. Nur hat weder deine Großmutter noch deren Großmutter die Zeit der Entstehung des Deutschlandliedes aktiv miterlebt. Die Nazizeit dafür umso lebendiger. Warum berufst du dich dann ausgerechnet auf die Mitte des 19. Jh.?

2. Also doch Provokation

3. Glaubst du ernsthaft du machst das anders oder gar besser? Deine Sichtweise ist aus meiner Sicht noch viel eingeschränkter. Und dass man dem 3. Reich aufgrund der Tatsache, dass es erstens noch nicht 150 Jahre (wie die Zeit, auf die du dich berufst), sondern knapp 60 Jahre zurückliegt und zweitens dort unvergleichliche Greueltaten verübt wurden, aus heutiger Sicht schwerer wiegt als die Zeit 80-100 Jahre davor, dafür habe ich nicht nur Verständnis, das befürworte ich sogar. Und das ausdrücklich und obwohl mich der Schuldkomplex der Deutschen genauso nervt wie viele andere! Und gerade vor dem Hintergrund dieser jüngeren Geschichte befürworte ich ebenfalls, dass man mit gewissen Zeichen und Symbolen sehr sensibel umgeht, und selbst, wenn es um Dinge geht, die gewissen Missverständnissen ausgesetzt sind (sei es, weil sie gar nicht originär den Nazis zuzuordnen sind oder sei es aus einem anderen Grund). Und Provokationen auf diesem Gebiet halte ich nicht nur für unangebracht und unüberlegt, sondern schlicht für dumm, primitiv und kontraproduktiv.
Und wenn du es wirklich als deine "Pflicht" sehen würdest, dich "dagegen zur Wehr" zu setzen, und damit wirklich etwas POSITIVES (da ist es wieder) erreichen zu wollen, würdest du etwas subtiler vorgehen. So steht deine Sig für mich als reine Provokation da. Alles andere ist ein Vorwand. Du willst auf nichts anderes hinweisen als auf DICH und dein feinen, angeblich differenzierdenen Geschichtskenntnisse.
Nochmal: Mir persönlich ist es völlig wurscht, aber ich will dich nicht im Glauben lassen, dass diese plumpe Provokation als etwas positives gesehen wird, außer von denen, die bereits ohnehin schon im Vorvorgestern leben.

4. Also doch Provokation.

5. Also doch Provokation. Ich wiederhole mich? Du auch.

6. Warum nur verstehst du unter "Das Gefühl der Vaterlandsliebe" in Wirklichkeit die Liebe zu einer Zeit (mit _völlig_ anderen Problemen, die wir heute - zum Glück!- gar nicht mehr kennen.), die weder du noch deine Vorfahren der letzen 4 Generationen mitbekommen hast? Warum nicht die Liebe zu unserem heutigen Land? Schon mal angedacht, dass du vielleicht in 150 (wie auch immer es dann zugeht und angenommen du würdest dann aufwachsen und nicht heute) Jahren ebenso leicht der Versuchung unterliegen würdest, die heutige Zeit zu heroisieren? Ungerechtfertigterweise?!? Scheint mir bei dir nicht abwegig.

Das ist übrigens ziemlich genau die (enttäuschende, geschwafelte, von Floskeln durchsetzte) Antwort, die ich von dir erwartet habe.
Ich bin mir absolut klar darüber, dass du dich weder von mir noch von einem anderen dich hier wirklich belehren lassen willst/wirst. Aber glaub' mir, die Zeit wird das tun. Druck dir aus, was du hier schreibst und lies es in 15-20 Jahren nochmal durch. Du wirst dich schämen, das verspreche ich dir.
Und dies schreibe ich _ausdrücklich_ in Kenntnis meiner eigenen Pubertät, auch wenn es das nicht weniger überheblich klingen lässt, ich weiß.

bami
01. November 2003, 18:59
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Ich wurde übrigens relativ streng protestantisch erzogen, gerade von meiner Großmutter.

so langsam geht mir ein licht auf, was deine person betrifft. vielleicht erläutere ich das sogar mal - wenn ich lust habe und nett bin. ich sortiere meine gedanken, das kann länger dauern, aber mir wird jetzt einiges klar, nein es fügen sich die fragmente zusammen und ergeben langsam einen sinn.

erklärung folgt.

shaoling
01. November 2003, 19:09
Original geschrieben von silverserver
Das ist übrigens ziemlich genau die (enttäuschende, geschwafelte, von Floskeln durchsetzte) Antwort, die ich von dir erwartet habe.
Ich bin mir absolut klar darüber, dass du dich weder von mir noch von einem anderen dich hier wirklich belehren lassen willst/wirst. Aber glaub' mir, die Zeit wird das tun. Druck dir aus, was du hier schreibst und lies es in 15-20 Jahren nochmal durch. Du wirst dich schämen, das verspreche ich dir.
Und dies schreibe ich _ausdrücklich_ in Kenntnis meiner eigenen Pubertät, auch wenn es das nicht weniger überheblich klingen lässt, ich weiß. Es ist mehr als überheblich und als Argument kannst du es erst recht nicht geltend machen.
Es mag auf andere Leute provokant wirken, doch das ist nicht der Grund, aus dem ich es tue. Ich beschäftige mich mehr für mich selbst im Stillen mit diesen Dingen, als ich es nach außen hin tue.
Im Übrigen gebührt meine Liebe nicht nur einem bestimmten Abschnitt der deutschen Geschichte, sondern seiner Geschichte in seiner Gesamtheit, einschließlich der Gegenwart und der Zukunft.
Nimm es mir nicht übel, doch ich verwehre mich gegen solche Anschuldigungen und Behauptungen. Ich werde Deutschland immer als mein Vaterland lieben, aber ist es wohl nicht unverständlich, dass ich für seine heutige Gesellschaft wesentlich weniger Wertschätzung empfinde, als für jene, die weiter zurückliegt.
Im Übrigen hat die Zeitspanne, in der meine Großmutter lebte, doch rein gar nichts damit zu tun, welche Werte und Traditionen sie vermittelte. Stell dir vor, es mag in diesem Lande einmal sehr viele Menschen gegeben haben, die das Erbe der Vergangenheit wahrten und behüteten, indem sie es an nachfolgende Generationen weitergaben.
Du magst es desweiteren als verständlich empfinden, doch ich erachte es als töricht und dumm, die deutsche Geschichte auf nur zwölf Jahre zu reduzieren und dabei nicht einmal die vollständigen Ursachen dafür zu kennen oder wahrhaben zu wollen. Andere Nationen und Völker lassen sich so etwas nicht gefallen und wir müssen es auch nicht.
Wieso sollten wir mit diesem Thema so subtil und vorsichtig umgehen, wenn es andere nicht mit uns tun?
Glaubst du, ich würde das Unrecht der Vergangenheit nicht gerne rückgängig machen, glaubst du nicht, ich wünschte, es wäre nie geschehen?
Was glaubst du, wie oft ich heimlich dafür flehe, alles geben zu dürfen, um dieses Unrecht auszuräumen, doch ich vermag es nicht. Es ist für mich als jemand, der sich seinem Vaterland und seiner gesamten Geschichte so verbunden fühlt, schwierig genug, allein mit solch großer Verantwortung und einer solch schweren Last fertigzuwerden. Um dies zu bewältigen, ist es nötig, das Geschehene zu relativieren und dabei lasse ich sicher keine Subtilität oder Vorsicht denen gegenüber walten, die nichts besseres zu tun haben, als sich auf dem Leid, das andere für sie erlitten haben, auszuruhen und sich daraus ein schönes Leben zu gestalten.

shaoling
01. November 2003, 19:10
Original geschrieben von bami


so langsam geht mir ein licht auf, was deine person betrifft. vielleicht erläutere ich das sogar mal - wenn ich lust habe und nett bin. ich sortiere meine gedanken, das kann länger dauern, aber mir wird jetzt einiges klar, nein es fügen sich die fragmente zusammen und ergeben langsam einen sinn.

erklärung folgt. Das wird nicht so einfach und offensichtlich werden, wie du es dir vielleicht vorstellst, aber versuche dich ruhig, ich bin gespannt. :D

Llew Silverhand
01. November 2003, 19:13
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Das wird nicht so einfach und offensichtlich werden, wie du es dir vielleicht vorstellst, aber versuche dich ruhig, ich bin gespannt. :D Wäre höchsten ne Erklärung dafür dass du extremer Antisemit sein könntest....

shaoling
01. November 2003, 19:16
Original geschrieben von Llew Silverhand
Wäre höchsten ne Erklärung dafür dass du extremer Antisemit sein könntest.... Wäre es nicht eine ebenso gute dafür, dass ich keiner bin?

Llew Silverhand
01. November 2003, 19:20
im bezug auf protestantisch sicherlich nicht

silverserver
01. November 2003, 19:20
Original geschrieben von sHaO-LiNg

1. und als Argument kannst du es erst recht nicht geltend machen.

2. aber ist es wohl nicht unverständlich, dass ich für seine heutige Gesellschaft wesentlich weniger Wertschätzung empfinde, als für jene, die weiter zurückliegt.

3. Du magst es desweiteren als verständlich empfinden, doch ich erachte es als töricht und dumm, die deutsche Geschichte auf nur zwölf Jahre zu reduzieren

1. Es war auch nicht als Argument gedacht, wie unschwer zu erkennen ist.

2. Nein ist es nicht. Leider verkennst du, dass das ein (bekanntes) psychologisches Phänomen ist und keines, das auf Realitäten (oder Hypothesen wie der, dass es damals WIRKLICH besser war- und zwar in irgendeiner Hinsicht - gründet)

3. Mir scheinst, trotz gegenteiligen Bekundungen, eher Du derjenige, der die deutsche Geschichte auf diese Zeit reduziert. Bevor du vorschnell antwortest, überleg, wie dies gemeint sein könnte.

Auf den Rest: Keine Lust mehr auf diese leeren Worthülsen einzugehen, sorry. Das war's dann von meiner Seite zu dieem topic. Meine Fragen sind "beantwortet". Und wenn du tatsächlich glaubst, dass die Zeit, in der deine Großmutter, lebt(e) nicht den absolut größeren Einfluß auf sie nahm, als weitergegebene Traditionen und Werte (was für ein abstraktes Geschwafel),dann kann und will ich dir diesen Glauben auch nicht wegnehmen.

Entwirker
01. November 2003, 19:22
müsst ihr immer so seitenlange texte schreiben für zusammenhänge die sich auch in einem satz ausdrücken lassen? :[

shaoling
01. November 2003, 19:29
Original geschrieben von Llew Silverhand
im bezug auf protestantisch sicherlich nicht So war es auch nicht gemeint, aber was nützt einem schon die Ursache, wenn das Ergebnis nicht existent ist?
Original geschrieben von silverserver
1. Es war auch nicht als Argument gedacht, wie unschwer zu erkennen ist. Also war es überflüssig, hervorragend.
Original geschrieben von silverserver
2. Nein ist es nicht. Leider verkennst du, dass das ein (bekanntes) psychologisches Phänomen ist und keines, das auf Realitäten (oder Hypothesen wie der, dass es damals WIRKLICH besser war- und zwar in irgendeiner Hinsicht - gründet)Ist es, wenn man meine Prioritäten bedenkt.
Original geschrieben von silverserver
3. Mir scheinst, trotz gegenteiligen Bekundungen, eher Du derjenige, der die deutsche Geschichte auf diese Zeit reduziert. Bevor du vorschnell antwortest, überleg, wie dies gemeint sein könnte. Ich habe es mir überlegt und muss davon ausgehen, dass du hier Schwachsinn erzählst.
Original geschrieben von silverserver
Auf den Rest: Keine Lust mehr auf diese leeren Worthülsen einzugehen, sorry. Das war's dann von meiner Seite zu dieem topic. Meine Fragen sind "beantwortet". Wie schade... :(
Original geschrieben von EnTi
müsst ihr immer so seitenlange texte schreiben für zusammenhänge die sich auch in einem satz ausdrücken lassen? :[ Bild mal so einen, ich bin gespannt.
Ein einzelner Satz kann eine große Aussage beinhalten, lässt jedoch meistens sehr viel Raum zur Interpretation.

Llew Silverhand
01. November 2003, 19:31
"So war es auch nicht gemeint, aber was nützt einem schon die Ursache, wenn das Ergebnis nicht existent ist?
quote:"

Hätte nur so toll gepasst

OgerGolg
01. November 2003, 19:41
Der mensch hat sich nach der amerikanischen und französischen revolution über gott erhoben und diesen vernichtet.



gott ist tot, lang lebe der neue mensch.

ps: und ohne gott gibt es keine legitimation für kirchliche institutionen.

qbcc
01. November 2003, 19:51
Was bringt einem der GLaube & die Kirche=?

Der Glaube ist nur ein halt für schwache Menschen die sich zarghaft auf etwas fixieren müssen und meinen mit beten von wegen "Gott helfe uns usw" (son schrott kriegt man als kind eingetrichtert) wird die WElt besser.

Und die Kirche ist meiner Meinung nach auch nichts besseres, was bringt einem der dämliche gottesdienst? Ich selbst war sehr oft in der Kirche jedoch habe ich irgendwann eingesehen das ich mir nur eingeredet habe dass das scheiss gelaber vom pfarrer evtl was beinhaltet mir aber NICHTS bringt und mir in meinem Leben nicht weiterhilft (außerdem labert der oft unverständliches Zeug bla).

Jedem das seine, ich mag die Kirche nicht und bin ungläubig.

proLamer
01. November 2003, 19:59
Original geschrieben von KeV[AoD]
Was bringt einem der GLaube & die Kirche=?
Der Glaube ist nur ein halt für schwache Menschen

Okay, hiermit bekenne ich mich zu einem "schwachen Menschen". Und tatsächlich - mein Glaube gibt mir den Nötigen Halt. Ich bezweifle nicht, dass man ohne an Gott zu glauben, ein gutes Leben führen kann... Ich habe den Weg mit Gott gewählt und bin froh, mich in Situationen, in denen ich scheinbar keinen Ausweg weiß, auf ihn stützen zu können.

Llew Silverhand
01. November 2003, 20:00
Dein Gott ist doof :p

enOr
01. November 2003, 20:12
Original geschrieben von Antrax
der Blick in die Vergangeheit ist zwar nicht schlecht, jedoch darf man sich nicht auf die schlechten Seiten der katholischen Kirche spezialisieren. Man mißt ja auch nicht das heutige Deutschland an den Verbrechen im 3ten Reich, oder sagt jemand Deutscher = Verbrecher => Deutscher Staat = Verbrecherstaat?

MfG
Antrax

der vergleich ist volkommen unzulässig. die brd ist eine neugründung des deutschen staates nach dem zweiten weltkrieg, die in der werteorientierung dem dritten reich rein gar nichts mehr gemein hat, während die katholische kirche sich als von christus gegründet und in einer seither ununterbrochenen tradition sieht.
mFg
[LoT]eNiAC

shaoling
01. November 2003, 20:13
Original geschrieben von KeV[AoD]
Was bringt einem der GLaube & die Kirche=?

Der Glaube ist nur ein halt für schwache Menschen die sich zarghaft auf etwas fixieren müssen und meinen mit beten von wegen "Gott helfe uns usw" (son schrott kriegt man als kind eingetrichtert) wird die WElt besser.

Und die Kirche ist meiner Meinung nach auch nichts besseres, was bringt einem der dämliche gottesdienst? Ich selbst war sehr oft in der Kirche jedoch habe ich irgendwann eingesehen das ich mir nur eingeredet habe dass das scheiss gelaber vom pfarrer evtl was beinhaltet mir aber NICHTS bringt und mir in meinem Leben nicht weiterhilft (außerdem labert der oft unverständliches Zeug bla).

Jedem das seine, ich mag die Kirche nicht und bin ungläubig. Wenn du dem Tod eines Tages ins Auge siehst, wirst du dir noch wünschen, an einen Gott zu glauben, der dich in sein Himmelreich aufnimmt.
Ich habe Angst vor dem Tod, mehr noch vor dem Sterben und ich denke mir oft, dass dem nicht so wäre, wenn ich davon überzeugt wäre, dass meine Seele in das Paradies einziehen wird.
Original geschrieben von [LoT]eNiAC


der vergleich ist volkommen unzulässig. die brd ist eine neugründung des deutschen staates nach dem zweiten weltkrieg, die in der werteorientierung dem dritten reich rein gar nichts mehr gemein hat, während die katholische kirche sich als von christus gegründet und in einer seither ununterbrochenen tradition sieht.
mFg
[LoT]eNiAC Das macht gewisse, bedeutende Aspekte des Vergleichs doch nicht unzulässig.

Llew Silverhand
01. November 2003, 20:14
wann hat die kirche nochmal zugegeben dass die erde rund ist ?

shaoling
01. November 2003, 20:22
Wenn die Erde rund wäre und sich die Hölle in der Mitte befände, erstreckte sich der Himmel dann außen herum?

Llew Silverhand
01. November 2003, 20:24
Hölle ist doch ner Erfindung der Kirche gewesen oder ?

Baut glaube ich nen Bissl auf "Hel" auf wennde so magst ...

shaoling
01. November 2003, 20:28
Ich bin mir da nicht mehr so sicher, aber gab es im Seelenkult schon eine Unterscheidung zwischen guten und bösen?

Llew Silverhand
01. November 2003, 20:32
Seelenkult ?

Wie meinen ?
Eigentlich kann ich nur mit Hel und Walhall dienen



Hel ist die Tochter des Gottes Loki und der Riesin Angrboda (zus. mit Sleipnir, Fenris und der Midgardschlange). Sie herrscht über das Reich "Hel", die Unterwelt der germanischen Mythologie. Ihre Brüder sind Fenrir und Jörmungandr (die Midgardschlange).
Sie ist eine schreckliche Erscheinung und wurde schon als Kind von Odin nach "Hel" verbannt. Ihre Macht über das Totenreich wurde schnell größer als die Macht Odins. Als Baldr tot war, mussten alle für die Rückgabe des Gottes um ihn weinen, doch er kam nicht zurück den ein einziger weinte nicht um, Loki. Dagegen war Odin völlig machtlos.
Hel´s Reich ist trostlos und düster. Hierher kommen alle, die in Unehren, bzw. an Krankheiten und Alter gestorben sind. Sie müssen auf ewig Kälte, Schmerz und Hunger leiden.
Dieses Reich wurde vom Christentum adoptiert für die "Hölle", dem Reich der ewigen Verdammnis. Das englische Wort für Hölle "hell" bezeugt diesen Sachverhalt.
So wie ihr Reich ist auch Hel abscheulich. Ihre untere Hälfte ist völlig verwest und verrottet. Sie ernährt sich von den Körpern derer, die zu ihr geschickt werden. Sie zerbricht ihre Knochen und leckt das Mark heraus.
Zu Ragnarök sendet sie ihre Armee der Toten aus, um gegen die Götter zu kämpfen. Haben die eigentluich überhaupt was eigenes ausser ihrem lächerlichen gott ?!

qbcc
01. November 2003, 20:33
Original geschrieben von sHaO-LiNg

Ich habe Angst vor dem Tod, mehr noch vor dem Sterben und ich denke mir oft, dass dem nicht so wäre, wenn ich davon überzeugt wäre, dass meine Seele in das Paradies einziehen wird.

Ich glaub nicht an ein Leben nach dem tod, da ich nicht an gott glaube(und das beeinhaltet das ich an auch kein himmelreich ÖLÖ glaube)

wie ich oben schon geschrieben habe also wieso sollte ich mir dann unnötige gedanken über etwas mache an dass ich nicht glaube?

:bored:

shaoling
01. November 2003, 20:37
Original geschrieben von KeV[AoD]


Ich glaub nicht an ein Leben nach dem tod, da ich nicht an gott glaube(und das beeinhaltet das ich an auch kein himmelreich ÖLÖ glaube)

wie ich oben schon geschrieben habe also wieso sollte ich mir dann unnötige gedanken über etwas mache an dass ich nicht glaube?

:bored: Womöglich ist es mit Charakterstärke oder auch nur Dummheit erklärbar, dass du dir jetzt noch keine Gedanken darüber machst. Wenn der Zeitpunkt näher rückt, wirst du es tun, glaub mir.



@Llew,
das war jetzt nur auf die Frage bezogen, ob die Hölle eine Erfindung der Kirche ist.
Da in Himmel und Hölle wohl eine sehr deutliche Einteilung zwischen guten und bösen Seelen stattfindet, fragte ich, ob dem gerade in germanischen Gefilden auch vorher schon so gewesen ist.
Im Seelenkult kann ich mich an ähnliches nicht erinnern. Nur daran, dass die Seele ausgeatmet wird und entweder in allerlei Gestalten herumspukt oder trostlos in den Bergen umherschwirrt.

Llew Silverhand
01. November 2003, 20:38
Mutige Männer und kühne Krieger werden vom Schlachtfeld aus nach Walhall geführt, die grosse Festhalle in Asgard.

Alte kranke schwache menschen usw kommen nach Hel, viel spass

shaoling
01. November 2003, 20:46
Dessen bin ich mir bewusst.
Der Seelenkult aber ist älter als jeder Glaube an eine Gottheit, soweit ich weiß.

Llew Silverhand
01. November 2003, 20:48
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Dessen bin ich mir bewusst.
Der Seelenkult aber ist älter als jeder Glaube an eine Gottheit, soweit ich weiß.

Weissn u nit wie alt der germanische götterglaube ist.

Ist ne Naturreligion gehört zu den älteren wie man sich da wohl denken kann.

Aber naja kann ich dir nit sagen, ist für mich auch nit von bedeutung

enOr
01. November 2003, 20:48
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Das macht gewisse, bedeutende Aspekte des Vergleichs doch nicht unzulässig.

doch, denn die neugegründete brd hat sich klar von ihrem vorgängerstaat distanziert, die kirche - mit ihrer uralten tradition - aber mit nichten von ihrer vergangeheit, was für viele menschen den umgang mit ihr verständlicherweise sehr schwer macht.
mFg
[LoT]eNiAC

shaoling
01. November 2003, 20:56
Original geschrieben von Llew Silverhand


Weissn u nit wie alt der germanische götterglaube ist.

Ist ne Naturreligion gehört zu den älteren wie man sich da wohl denken kann.

Aber naja kann ich dir nit sagen, ist für mich auch nit von bedeutung Wird wohl auch schwer zu sagen sein, da vieles erst mit dem Eindringen des Christentums schriftlich verzeichnet wurde.
Original geschrieben von [LoT]eNiAC


doch, denn die neugegründete brd hat sich klar von ihrem vorgängerstaat distanziert, die kirche - mit ihrer uralten tradition - aber mit nichten von ihrer vergangeheit, was für viele menschen den umgang mit ihr verständlicherweise sehr schwer macht.
mFg
[LoT]eNiAC Die Einstellung der heutigen Kirche hat sich im Vergleich zu der damaligen ebenfalls sehr gewandelt.
Ob nun ein offizielle Abschwur je stattgefunden hat, ist für mich dabei völlig zweitrangig.

Llew Silverhand
01. November 2003, 20:59
die edda zB

aber an sich kann man vieles auch aus funden nachweisen ....

enOr
01. November 2003, 21:00
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Wird wohl auch schwer zu sagen sein, da vieles erst mit dem Eindringen des Christentums schriftlich verzeichnet wurde.Die Einstellung der heutigen Kirche hat sich im Vergleich zu der damaligen ebenfalls sehr gewandelt.
Ob nun ein offizielle Abschwur je stattgefunden hat, ist für mich dabei völlig zweitrangig.

die katholische kirche ist nicht mehr die von vor 500 jahren, kann sie ja aber auch gar nicht mehr sein. ihre bedeutung in der welt hat dazu viel zu stark nachgelassen. ob sie sich im innersten aber wirklich so stark gewandelt hat ist die frage.
und für viele ist eine offizielle distanzierung der kirche eben nicht zweitrangig.
mFg
[LoT]eNiAC

shaoling
01. November 2003, 21:03
Original geschrieben von Llew Silverhand
die edda zB

aber an sich kann man vieles auch aus funden nachweisen .... Die Edda sowie die isländischen Sagas sind neben den Aufzeichnungen der ersten christlichen Missionare deshingehend sowieso die hauptsächlich verwandten Quellen.
Original geschrieben von [LoT]eNiAC


die katholische kirche ist nicht mehr die von vor 500 jahren, kann sie ja aber auch gar nicht mehr sein. ihre bedeutung hat viel zu stark nachgelassen. ob sie sich im innersten aber wirklich so stark gewandelt hat ist die frage, und für viele ist eine offizielle distanzierung der kirche eben nicht zweitrangig.
mFg
[LoT]eNiAC Für mich zählt mehr, was sich im Geiste abspielt, nicht, was auf seiner Fahne steht...

enOr
01. November 2003, 21:06
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Für mich zählt mehr, was sich im Geiste abspielt, nicht, was auf seiner Fahne steht...

und für andere wiederum gehört beides eng zusammen.
mFg
[LoT]eNiAC

Llew Silverhand
01. November 2003, 21:06
Die hatten auch gute Gründe nicht soviel davon aufzuschreiben.
Andererseits haben sie auch so ja einiges festgehalten....

SuicideSquad
01. November 2003, 21:07
Original geschrieben von Howardo
Ich höre hier ständig scheiss Kirchen, scheiss auf Gott...

ich mein.. das cHristentum ist doch stylisch... es geht ihr doch eher um die message und nicht an "höhere" wesen glauben. besinnt euch mal wieder eurer christlichen herkunft , denn die ist teil unser kultur und nach der lebt ihr hier.. auch wenn ihr es gar net merkt... weil ihr hohl seid:) wenn du götter anbeten willst dann bete zu odin du treuloses stück!

[buendig]2
01. November 2003, 21:11
...Glaubst du, ich würde das Unrecht der Vergangenheit nicht gerne rückgängig machen, glaubst du nicht, ich wünschte, es wäre nie geschehen?
Was glaubst du, wie oft ich heimlich dafür flehe, alles geben zu dürfen, um dieses Unrecht auszuräumen, doch ich vermag es nicht. Es ist für mich als jemand, der sich seinem Vaterland und seiner gesamten Geschichte so verbunden fühlt, schwierig genug, allein mit solch großer Verantwortung und einer solch schweren Last fertigzuwerden...
nils, 15
gib mir mehr pathos! was für schräge filme laufen in deinem kopf wenn du dir solchen schwülst aus den fingern saugst?
lol, immer wieder für einen lacher gut!

Llew Silverhand
01. November 2003, 21:11
Original geschrieben von SuicideSquad
wenn du götter anbeten willst dann bete zu odin du treuloses stück!

#2

Wobei ich Tyr und Thor vorziehe

shaoling
01. November 2003, 21:14
Original geschrieben von ffwGO)buendig
...Glaubst du, ich würde das Unrecht der Vergangenheit nicht gerne rückgängig machen, glaubst du nicht, ich wünschte, es wäre nie geschehen?
Was glaubst du, wie oft ich heimlich dafür flehe, alles geben zu dürfen, um dieses Unrecht auszuräumen, doch ich vermag es nicht. Es ist für mich als jemand, der sich seinem Vaterland und seiner gesamten Geschichte so verbunden fühlt, schwierig genug, allein mit solch großer Verantwortung und einer solch schweren Last fertigzuwerden...
nils, 15
gib mir mehr pathos! was für schräge filme laufen in deinem kopf wenn du dir solchen schwülst aus den fingern saugst?
lol, immer wieder für einen lacher gut! Ich bin 16, danke für deine Aufmerksamkeit.
Original geschrieben von Llew Silverhand


#2

Wobei ich Tyr und Thor vorziehe Thor ja, Tyr mmh. Ich mag Loki.

Llew Silverhand
01. November 2003, 21:15
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Ich bin 16, danke für deine Aufmerksamkeit.Thor ja, Tyr mmh. Ich mag Loki.


Den mag ich ja nu gar nit ... wie seltsam .....

verräterisches blut riecht man da

shaoling
01. November 2003, 21:23
Er ist ein Spötter, wie er im Buche steht, das gefällt mir. Das rührt allerdings auch aus Darstellungen in Kinderbüchern, kennst du den Trickfilm, Walhalla? Als Kind liebte ich ihn.

Heimdall gefällt sowieso.

Llew Silverhand
01. November 2003, 21:25
naja gut hat ja nit jeder 9 Mütter
Den Film hab ich noch nicht gesehen.

Das ist doch die Sache mit Thors Ziegen, oder ?

shaoling
01. November 2003, 21:33
Ja, ganz und gar bezaubernd!

Llew Silverhand
01. November 2003, 21:34
Schade, wollt ich schon ewig nachholen

Laertes
01. November 2003, 22:54
Die Angelsachsen haben übrigens ihren Dienstag nach Tyr benannt...

Tyr---> Tuesday

shaoling
01. November 2003, 23:14
Original geschrieben von Laertes
Die Angelsachsen haben übrigens ihren Dienstag nach Tyr benannt...

Tyr---> Tuesday Das hast du gut erkannt. :D

Im Angelsächsischen war er nämlich auch unter dem Namen Tiu bekannt (folglich Tiustag), welcher sich wiederum von Ziu ableitete, der wohl eine ähnliche Wurzel wie der Name des griechischen Göttervaters Zeus aufweist. :top2:

Laertes
01. November 2003, 23:16
Und woher Thursday kommt können wir uns dann ja alle denken...

Skoot
01. November 2003, 23:26
Original geschrieben von -aLpHa]oNe[-
alles klar bei dir? :stupid:

btw. was meinst du damit dass du nicht an die kirche glaubst?
Jo alles klar bei mir, jo ich weiß ich bin ein bisserl komisch.
Und mit nicht an die kirche glauben mein ich dass ich zum Beispiel nicht dran glaub, den weg mit den mitteln, die mir die kirche vorschreibt, zu gott zu finden. Also ich glaub nicht an den nutzen der kirche. Daran das es die kirche gibt, glaub ich natürlich schon bzw. weiß ich es.

Entwirker
02. November 2003, 01:16
Original geschrieben von KeV[AoD]
Was bringt einem der GLaube & die Kirche=?

Der Glaube ist nur ein halt für schwache Menschen die sich zarghaft auf etwas fixieren müssen und meinen mit beten von wegen "Gott helfe uns usw" (son schrott kriegt man als kind eingetrichtert) wird die WElt besser.

Und die Kirche ist meiner Meinung nach auch nichts besseres, was bringt einem der dämliche gottesdienst? Ich selbst war sehr oft in der Kirche jedoch habe ich irgendwann eingesehen das ich mir nur eingeredet habe dass das scheiss gelaber vom pfarrer evtl was beinhaltet mir aber NICHTS bringt und mir in meinem Leben nicht weiterhilft (außerdem labert der oft unverständliches Zeug bla).

Jedem das seine, ich mag die Kirche nicht und bin ungläubig.
das mit dem, dass es nur für schwache menschen sei, zieht irgendwie nicht so richtig, da es genügend gläubige menschen gibt, die dir in jeder hinsicht überlegen sind (auch in charakterfestigkeit)
der ausruf, mit gott helfe uns ist eher ein ausdruck dessen, dass die sache über einen hinausgewachsen ist und hat rein gar nichts mit gott zu tun, lediglich mit selbsterkenntniss.

die predigt im gottestdienst ist eine auslegung wie die damaligen schriften in der heutigen welt zu verstehn sind, und wenn du auch nur einmal aufgepasst hättest, wüsstest du das ...



das judentum ist auf vor 5XXX (in welchem jahr sind die juden grad?) jahren datiert, die vielgottreligionen sind deutlich älter, würde mal sagen, die haben schon mit dem intelligentwerden des menschen begonnen. das mit den seelen etc. ist nur ein teil der jeweiligen religionen gewesen.

Donnie Darko
02. November 2003, 04:43
ich hatte zu gott gebeten, er solle mich wenichstens bei einer sache unterstützen, bzw. mir diesen wunsch gewähren, welcher mir wichtiger als alles andere in meinem leben war/ist. er hat mich im stich gelassen bzw. enttäuscht. tja, wer hätte das gedacht :eek:!!

Llew Silverhand
02. November 2003, 09:35
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Das hast du gut erkannt. :D

Im Angelsächsischen war er nämlich auch unter dem Namen Tiu bekannt (folglich Tiustag), welcher sich wiederum von Ziu ableitete, der wohl eine ähnliche Wurzel wie der Name des griechischen Göttervaters Zeus aufweist. :top2:



schon recht gut erkannt :
Tiwaz, Ty sind allerdings die Alternativen Namen.


"Tyr ist so angesehen, dass ihm im Englischen ein Wochentag gewidmet wurde, nämlich "Tuesday". Das ist abgeleitet von "Tiwazdaeg", welches ein weiterer Name Tyrs ist."


Donnerstag - Donar
aber das ist recht simpel

Grinder3
02. November 2003, 12:14
Tyr ist sympathisch
Teiwaz heisst übrigens auch die zu ihm gehörige Rune

Llew Silverhand
02. November 2003, 13:54
mir durchaus bewusst....

Arwing2
02. November 2003, 14:37
Original geschrieben von ahja
weil ich mich nicht an etwas binden will, was sich auf lügen und leid begründet hat.
und die ach so menschlichen aspekte er kirche kann man sich auch selbst zurechtlegen.

#2 wozu die kirche bruachen, wenn man selber seinen glauben hat.

Entwirker
02. November 2003, 17:22
tjo, wozu ne schule wenn man sich alles selber beibringen kann ^^

Deimos6
02. November 2003, 18:08
Mir sagt besonders das alte Testament zu:
Exodus 21,23-26:
Ensteht jedoch ein Schaden, dann wende an:
Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brandmal um Brandmal, Wunde um Wunde, Beule um Beule!

Irfey2
02. November 2003, 18:14
Original geschrieben von Howardo
Ich höre hier ständig scheiss Kirchen, scheiss auf Gott...

ich mein.. das cHristentum ist doch stylisch... es geht ihr doch eher um die message und nicht an "höhere" wesen glauben. besinnt euch mal wieder eurer christlichen herkunft , denn die ist teil unser kultur und nach der lebt ihr hier.. auch wenn ihr es gar net merkt... weil ihr hohl seid:)

Wenn du meinst :ugly: .

Scarab
02. November 2003, 21:13
Kam Wednesday von Wodans Day? Bin mir nichtmehr sicher.

Und dann ist da ja noch Freia mit ihrem Freitag.

Sonntag und Montag sind ja eindeutig,
woher kam Samstag gleich noch?

Llew Silverhand
02. November 2003, 21:26
Original geschrieben von Medion
Kam Wednesday von Wodans Day? Bin mir nichtmehr sicher.

Und dann ist da ja noch Freia mit ihrem Freitag.

Sonntag und Montag sind ja eindeutig,
woher kam Samstag gleich noch?
immer mittem englischen versuchen, das ist noch germanischer


Mondtag - Mond/Mani
Dienstat - Tyr/Ziu
Mittwoch - Odin/Wotan
Donnerstag - Donar/Thor
Freitag - Frigg/Freja
Sonnabend (Saturday) (Laugardagur) Loki / Lodur
Sonntag - Sonne/Sól

Trollkoenig
02. November 2003, 21:34
ich wette, Llew hat daheim noch nen Altar für die germanischen Götter :)

erstaunlich, dass ihr so religiös informiert seid und zugleich so "unchristlich", wie es im Topic umschrieben wurde :o

Llew Silverhand
02. November 2003, 21:40
Ne noch nit :(




Aber daran arbeite ich noch :)


btw was hat des eine mit dem anderen zu tun ?

Cutthroat1
02. November 2003, 23:05
ich kann nur sagen: odin statt jesus!

Scarab
03. November 2003, 00:52
Die ganzen Mythologien die es davor in Europa gab, wie die griechischen, römischen oder germanischen Götter, waren auch weit weniger fanatisch, es bestand einfach nicht dieser Drang die ganze Welt missionieren zu müssen und jedem seinen Glauben aufzudrängen, man hat einfach an seine Götter geglaubt.

Im Gegensatz zu den ganzen Religionen, die aus dem nahen Osten kamen. Wie die Christen, das Judentum oder der Islam. :flop:
Schon komisch, was die kleine Region schon so alles exportiert hat, und für wieviel Konflikte sie immer noch verantwortlich ist. :D

Ich finde die Japaner z.B. haben so gesehen Glück gehabt, dass sie sich gegen die Christianisierung wehren konnten, und sich ihren Shintoismus (und buddhismus) bewahren konnten.

Laertes
03. November 2003, 01:01
Nun ja, du weißt schon, was die Römer mit Christen (die damals noch eine absolute Minderheit waren) gemacht haben, oder?

Scarab
03. November 2003, 01:08
Schon, aber die Christen haben auch Rom direkt unterwandert, ich bin jedenfalls der Meinung die Römer hatten nicht diesen Missionierungswahn wie die Christen. Nach dem Motto: unterwerfe alle Germanen, damit sie auch an die römischen Götter glauben. Expansion und Glaube waren da meiner Meinung nach eher Orthogonal, aber vielleicht liege ich auch falsch, dann streich die Römer aus der Liste :angel:

Kenobi4
03. November 2003, 11:18
ich bin wieder entbannt

soll ich gott dafür danken :) ?

TM_MS
03. November 2003, 11:19
Original geschrieben von Kenobi
ich bin wieder entbannt

soll ich gott dafür danken :) ?


nein

Entwirker
03. November 2003, 12:32
stimmt schon, das judentum war ein echter rückschritt im vergleich zu den davor existierenden "religionen" in denen menschenopfer alltag waren ..

Llew Silverhand
03. November 2003, 13:05
Original geschrieben von EnTi
stimmt schon, das judentum war ein echter rückschritt im vergleich zu den davor existierenden "religionen" in denen menschenopfer alltag waren ..
zB ?

Entwirker
03. November 2003, 15:37
such mal bei google nach menschenopfer und götter ....

Laertes
03. November 2003, 15:43
Original geschrieben von Llew Silverhand

zB ?

Wenn ich mich nicht irre, waren Menschenopfer durch Erhängung direkter Bestandteil der Odinsverehrung...

TM_MS
03. November 2003, 16:03
Odin an die Macht :dark: :ugly:

proLamer
03. November 2003, 16:18
Original geschrieben von Deimos
Mir sagt besonders das alte Testament zu:
Exodus 21,23-26:
Ensteht jedoch ein Schaden, dann wende an:
Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brandmal um Brandmal, Wunde um Wunde, Beule um Beule!

Wie schön man doch Zitate aus dem Kontext reißen kann :stupid:

Praecipitator
03. November 2003, 16:18
Original geschrieben von Medion
Schon, aber die Christen haben auch Rom direkt unterwandert, ich bin jedenfalls der Meinung die Römer hatten nicht diesen Missionierungswahn wie die Christen. Nach dem Motto: unterwerfe alle Germanen, damit sie auch an die römischen Götter glauben. Expansion und Glaube waren da meiner Meinung nach eher Orthogonal, aber vielleicht liege ich auch falsch, dann streich die Römer aus der Liste :angel:
Die Römer waren viel toleranter in Sachen religion, die haben immer na Parallelen zu ihrer eigener gesucht (Thor => Gott des Donners => Jupiter) und haben versucht auch die fremden Götter nicht zu verärgern

Entwirker
03. November 2003, 16:31
hm thor war irgendwie n paar tausend kilometer weiter nördlich, ich weiss echt nich ob die römer so viel ahnung von dem hatten :/

Cutthroat1
03. November 2003, 17:04
jo außerdem haben die römer die griecheischen götter übernommen.

Laertes
03. November 2003, 17:42
Original geschrieben von Praecipitator

Die Römer waren viel toleranter in Sachen religion, die haben immer na Parallelen zu ihrer eigener gesucht (Thor => Gott des Donners => Jupiter) und haben versucht auch die fremden Götter nicht zu verärgern

Jupiter, der höchste Gott der Römer war mehr an Zeus angelehnt, auch wenn Zeus etwas "menschlicher" war, da er gerne unter den sterblichen gewandelt ist und rumgefickt hat, was Jupiter nicht getan hat...

Praecipitator
03. November 2003, 17:48
Original geschrieben von Laertes


Jupiter, der höchste Gott der Römer war mehr an Zeus angelehnt, auch wenn Zeus etwas "menschlicher" war, da er gerne unter den sterblichen gewandelt ist und rumgefickt hat, was Jupiter nicht getan hat...
ich meine damit dass die Römer, im Gegensatz zu den Christen, nicht versuchten, die anderen Völker zu bekehren, sondern sich überlegt haben, ob dieses Völker nicht die gleichen Götter anbeten wie sie selbst, das mit dem Thor war nur ein Beispiel. Ich glaube das heißt "Interpretatio romana" oder so ähnlich...

Laertes
03. November 2003, 17:57
Original geschrieben von Praecipitator

ich meine damit dass die Römer, im Gegensatz zu den Christen, nicht versuchten, die anderen Völker zu bekehren, sondern sich überlegt haben, ob dieses Völker nicht die gleichen Götter anbeten wie sie selbst, das mit dem Thor war nur ein Beispiel. Ich glaube das heißt "Interpretatio romana" oder so ähnlich...

Wobei man nicht vergessen sollte, daß die Römer nichtsdestotrotz ein recht expansionistisches und militaristisches Volk waren...

Hinter dem christlichen Missionierungswahn damals steckte ja auch nur der Wunsch seinen Machtbereicht auszuweiten. Im Grunde genommen wie bei Rom, nur daß die Römer etwas "ehrlicher" waren, wenn man so will...

SubTarvoc
03. November 2003, 18:02
Warum eigentlich nur germanisches Heidentum? Ich finde, auch die anderen Religionen hatten 'ne Menge zu bieten! Die Kelten z.B. mit ihrer Muttergöttin. Oder die Griechen (Meine persönliche Göttin ist griechisch, Eris). Oder die Ägypter. Oder die Mayas. Oder die nordamerikanischen Indianer. Aber stimmt, die germanischen Götter sind auch extrem stylisch. Am Besten ist, man stellt sich aus allen Religionen (damit meine ich nicht mal nur die Heidnischen) einen Mix zusammen.

Outsider23
03. November 2003, 18:03
Christentum ist scheisse. Hat ein paar ganz nette philosophische ansätze ist aber ansonsten crap. Von der Umsetzung früher und heut zutage mal ganz abegesehen. Christentum sollte nichts mit kultur zu tun haben sondern mit Privatleben, auch wenn das bei unserer gesllschaft leider nicht möglich ist.

Wiso soll man also Christlich sein. Ich kenne viele Leute die sich selbst und von der Mehrheit aller wohl als Christen bezeichnet werden würden, jedoch nicht halb so gute menschen sind wie ich. Das sehen sie natürlich anders weil sie sind ja Christen. Arrogantes Pack. Die Behauptung, dass einzig wahre gefunden zu haben führt zwangsläufig zu Intolleranz und ausgrenzung anderer, was zwangsläufig, zu konflikten und hass führt. Siehe Muslime + Christen. Desswegn ist religion an sich wenn sie für sich beansprucht, das einzig wahre zu sein, zu verachten und zum wohle aller abzuschaffen...

shaoling
03. November 2003, 20:15
Original geschrieben von Subcommander Tarvoc
Warum eigentlich nur germanisches Heidentum? Ich finde, auch die anderen Religionen hatten 'ne Menge zu bieten! Die Kelten z.B. mit ihrer Muttergöttin. Oder die Griechen (Meine persönliche Göttin ist griechisch, Eris). Oder die Ägypter. Oder die Mayas. Oder die nordamerikanischen Indianer. Aber stimmt, die germanischen Götter sind auch extrem stylisch. Am Besten ist, man stellt sich aus allen Religionen (damit meine ich nicht mal nur die Heidnischen) einen Mix zusammen. Natürlich, wehret der Reinheit...

Ich bezweifle übrigens, dass die Kelten auch nur das Geringste mit der germanischen Mythologie gemein hatten.

@Troll, ich persönlich bin gar nicht unchristlich. ;)

Llew Silverhand
03. November 2003, 21:30
bestimmte dinge sind sicherlich ähnlich, sind eben auch eher naturverbunden gewesen.
Aber im grossen und ganzen ist in der mythologie kaum gemeinsamkeit zu finden.

Was Opfer beim Odinkult angeht, Menschenopfer dürfen wohl als absolute Ausnahme gesehen werden. Tieropfer waren nicht so unüblich.


Und wenigstens hat man nicht jeden Ungläubigen gleich gescheitert....

CyoZ
03. November 2003, 21:43
Dennoch..
ich glaube, dass die christliche Botschaft und Philosophie eine gewisse Moral etabliert hat. Wenn mehr Menschen in Deutschland dieser Lehre aufrichtig folgen würden, würde Deutschland ein wesentlich angenehmerer Ort zum leben sein und darauf kommt es an oder?

Die Kirche ist wieder eine ganz andere Geschichte..
Ich denke, dass sie momentan im Großteil positiv zu bewerten ist. Sie unterstützt sicher unzählige Hilfswerke und Stiftungen und setzt sich so gut es geht für den Weltfrieden ein. Natürlich kann man da jetzt einzelne Aspekte rauspicken und versuchen ihr die Existenzberechtigung zu nehmen aber oft wird dabei einfach vergessen, dass die Kirche auch nützlich ist.

Irgendwie verstehe ich nicht, wieso die kath. Kirche so verteufelt wird und die Religionen der Germanen, Römer und Griechen so hoch im Kurs sind ? Glaubt ihr wirklich die waren besser ?

kAoS
03. November 2003, 21:46
Original geschrieben von Howardo
scheiss Kirchen, scheiss auf Gott...



#2

Llew Silverhand
03. November 2003, 21:47
Christen sind imho widerliches Pack, denen ich ihren eigenen Scheiterhaufen gönnen würd.
Einem toten Spinner nachrennen, der wahrscheinlich eh nur bekifft war.


Das Christentum ist unrealistisch, schwach und verdient nicht die Unterstützung die es erhält.
Die tollen 10 Gebote findet man davon ab sowieso in fast jeder Religion.

shaoling
03. November 2003, 21:53
Ich finde dieses "Der ist von Gott gesandt worden!" sowieso ganz und gar grässlich, genau so den Islam mit seinen grandiosen Propheten...

CyoZ
03. November 2003, 21:57
Original geschrieben von Llew Silverhand
Christen sind imho widerliches Pack, denen ich ihren eigenen Scheiterhaufen gönnen würd.
Einem toten Spinner nachrennen, der wahrscheinlich eh nur bekifft war.


Das Christentum ist unrealistisch, schwach und verdient nicht die Unterstützung die es erhält.
Die tollen 10 Gebote findet man davon ab sowieso in fast jeder Religion.

Sag mal bitte was zu meinem Post und erkläre mir wo dein Hass herkommt ? Biste in der Kirche mal ausgerutscht ?

Und komm mir jetzt bitte nicht mit blabla Kreuzzüge.. wir leben hier und jetzt.

Llew Silverhand
03. November 2003, 22:02
Liebe deinen nächsten wie dich selbst - Scheinheilige Doppelmoral

Vergebung, klar wir vergeben alles, ich töte deine Familie und du vergibst mir, ok ?
Christen sind schwach, kennen weder Ehrgefühl noch Treue. Wollen alles missionieren und huldigen Mördern,Antisemiten usw.
Sehr fein.


Achja, heute ist die Kirche auch nicht so ganz unschuldig !

shaoling
03. November 2003, 22:04
Die Inquisition existiert sogar noch. ;)

Llew Silverhand
03. November 2003, 22:05
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Die Inquisition existiert sogar noch. ;) Höchstens in der Neuapostolischen, oder ?

shaoling
03. November 2003, 22:10
Naja, das Heilige Offizium existiert noch unter Vorsitz Kardinal Ratzingers, wenn ich recht informiert bin.
In einigen seiner Räumlichkeiten befinden sich auch die letzten Schriften, die noch nicht zu Forschungszwecken freigegeben wurden.

Llew Silverhand
03. November 2003, 22:19
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Naja, das Heilige Offizium existiert noch unter Vorsitz Kardinal Ratzingers, wenn ich recht informiert bin.
In einigen seiner Räumlichkeiten befinden sich auch die letzten Schriften, die noch nicht zu Forschungszwecken freigegeben wurden. Na , wir sind begeistert....

Scarab
03. November 2003, 22:19
Letztens kam auf Arte eine Dokumentation über die Hexenverfolgung, die Begleitumstände waren schon etwas unglücklich, insofern muß man die Kirche doch ein wenig in Schutz nehmen ( Mini-Eiszeit im 14. Jahrhundert, Aberglaube, dann im 16. Jahrhundert der dreißig-jährige Krieg und territoriale Zersplitterung, Brot für Arme das mit halluzinogenen Pflanzen gestreckt wurde weil zuwenig Getreide vorhanden war ... explosive Mischung :cool: ).

Zumal das garnicht so sehr von Kirche in Rom ausging, es gab wohl nur vereinzelt Hexenprozesse in Italien und Spanien. Am schlimmsten gewütet hat das ganze in Frankreich, der Schweiz und im heiligen römischen Reich deutscher Nation, und angeblich hatten sie nichtmehr genug Einfluß um dem Einhalt zu gebieten.

Ausserdem wurde zur Inquisition positiv erwähnt, dass der eigentliche Sinn war, solchen Verfolgungen einen rechtlichen Rahmen zu schaffen, dem Angeklagten also die Verteidigung zu ermöglichen (auch wenn das bei den Hexenprozessen natürlich durch die Folter wieder ad absurdum geführt wurde).

Hoffe habe nicht zuviel aus der Doku verdreht,
aber Shao-Ling hat sicher ein paar Bücher drüber gelesen und kann aushelfen :cool:

Llew Silverhand
03. November 2003, 22:21
"Am schlimmsten gewütet hat das ganze in Frankreich, der Schweiz und im heiligen römischen Reich deutscher Nation"


Na mal gut dass das nit halb europa ist ;)

Und die Inqusition hatte wohl auch eher machtausdehnung zum Ziele. Aber lustige erfindungen haben die gemacht

Praecipitator
03. November 2003, 22:30
die Grundidee des Christentums mag ja gut gemeint gewesen sein, aber das was wir heute als 'Kirche' haben (va die Katholische :kotz: ) ist :flop:
'liebe dienen nächsten wie dich selbst', 'auge um auge, zahn um zahn' :eek3:

shaoling
03. November 2003, 22:31
:D

Also zimperlich ist sicher auch der Papst nicht mit Ketzern umgesprungen und auf allzu humane Behandlung der Verdächtigen waren Institutionen wie die Inquisition, der Jesuitenorden und andere sicherlich auch nicht bedacht.

Man muss dies allerdings auch relativieren und vor allem einmal aus der Sicht der Richter/Täter betrachten.
Gerade im Spätmittelalter und der angehenden Renaissance trug sich in den obersten Schichten der katholischen Kirche ein gewaltiger Machtkampf zu, in dem mit vernünftigen Verkündigungen nicht viel zu gewinnen war, selbst, wenn man eigentlich andere Motive verfolgte.
Ein bedeutender Name aus dieser Zeit ist Großinquisitor Kardinal Santori, der, gegen Ende des 16. Jahrhunderts zu höchster Macht gelangt, als Musterbeispiel eines religiösen Fanatikers dienen kann. Er war, wie der Titel schon aussagt, Großinquisitor und hatte in relativ jungen Jahren in dieser Position und als Kardinal bereits eine solche Macht erlangt, dass man sagte, er sei mächtiger als der Papst selbst und es sei zu gefährlich, ihn zum Papst zu ernennen.
Dazu gibt es einige recht interessante Bücher, die ich nur empfehlen kann, falls man sich für diese Materie interessiert.

Entwirker
03. November 2003, 22:37
wusste nicht, dass es tatsächlich noch leute gibt die keine ahnung von geschichte haben :(

shaoling
03. November 2003, 22:42
:elefant: :elefant: :elefant:










:eek3:

OgerGolg
04. November 2003, 00:21
ich kenn mich zwar nicht mit der germanischen "mystik" aus, aber ich glaube kaum, dass sich weder dieser mythus mit einer institutionellen Kirche (und so erfolgreichen religion wie dem christentum) vergleichen lässt, noch eine geeinte soziopolitische germanische "nation" gab, während diese einem naturglauben anhingen.

die germanischen staatsbildungen (dh besser die "staatsähnlichen konstrukte germanischer völker und deren nachkommen) wurden (freiwillig!!) sowieso relativ früh christianisiert und schöpften in kombination mit der römisch/christlichen nachfolge eine dynamik, die ihre reiche zu stärksten der damaligen zeit machten (abwehr der sarazenen/wikinger/hunnen).

außerdem muss man hier einfach mal unterscheiden ob man über die kirche, ihre dogmen, ihre versprechungen und ihre politischen auswirkung spricht ODER über den persönlichen (frei wählbaren, dank der religionsfreiheit) glauben an eine religion oder ein glaubenskonstrukt.

politisch ist gott in der westlichen institutionellen/säkularen welt tot und wurde vernichtet. somit konnte der mensch sich zum schöpfer der welt erheben und hat nun die freiheit diese zu vernichten/verändern/umzugestalten oder einfach so zu belassen wie sie ist.

ich persönlich bin kein fan von kirchen, bringe ihnen aber mehr sympathie entgegen als irgendeinem göttlichen glauben, denn es gibt keinen gott/götter.

DEFMagic
04. November 2003, 11:32
Eigentlich wollte ich den Thread ja diesmal ignorieren, aber ... es ging dann doch wieder nicht. Dazu ist einmal zu oft "Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst" gefallen.
Ich fürchte, diejenigen haben sich nicht die Mühe gemacht zweimal (oder gar öfter?) drüber nachzudenken. Zunächstmal ist es natürlich der höchste Anspruch an den Umgang mit anderen - ja auch einen Massenmörder "zu lieben", ja auch er ist ein Mensch. Und im schlimmsten Fall muss ich vielleicht einen Menschen den ich liebe, lebenslänglich hinter Gitter bringe oder hinrichten oder...

Was aber zu gerne vergessen wird, ist, daß es nicht heißt "liebe Deinen Nächsten". Genausowichtig ist der zweite Teil "wie Dich selbst". Und wenn ich vieles hier im Forum, gerade in solchen Threads wie diesem lese. Dann erkenne ich wieder, wie wichtig dieser Satz ist. Er sagt nämlich sehr deutlich, daß ich zunächst mich selbst lieben muss. Vorher hat es überhaupt keinen Sinn sich um andere Gedanken zu machen. Und leider sind die wenigsten - insbesonder jungen - Menschen mit sich selbst im Reinen, ganz zu schweigen davon, sich selbst zu lieben.

In diesem einen Satz steckt schon dermaßen viel Weisheit, Lebenserfahrung und positive Grundeinstellung. Und davon gibt es in dem uralten Schinken (ich meine die Bibel - nur falls es jemand nicht versteht...) Unmengen. Und ja auch "Auge um Auge" hat eine Berechtigung. Ich halte es noch immer für fair, wenn "Gleiches mit Gleichem" vergolten wird. Das bezieht sich aber bei weitem nicht nur darauf, daß ich jemandem auch ein Auge auskratzen muss, weil er mir das angetan hat oder ihm auf die Fresse haue, weil er mir auf die Fresse haut.

Wenn ihr Euch mal wirklich damit beschäftigt habt, was Religion "bedeutet" und dann zu dem Schluss kommt, daß die Kirche gravierende Fehler hat/macht, dann sind wir glaube ich unendlich weiter als das bisher hier der Fall ist...

ferdi1337
04. November 2003, 16:31
wie gesagt kirche ist egal, nur glauben sollte man schon

Llew Silverhand
04. November 2003, 16:54
Original geschrieben von ferdi
wie gesagt kirche ist egal, nur glauben sollte man schon An "Gott" ?
Nein danke

Praecipitator
04. November 2003, 16:59
Original geschrieben von ferdi
wie gesagt kirche ist egal, nur glauben sollte man schon
Ich glaube daran dass es keinen Gott gibt!

ferdi1337
04. November 2003, 17:47
das ist dann wohl euer bier 8]

SubTarvoc
04. November 2003, 19:35
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Ich bezweifle übrigens, dass die Kelten auch nur das Geringste mit der germanischen Mythologie gemein hatten.

Hab' ich auch nie behauptet. Ich sagte nicht, dass man bei allen Religionen Gemeinsamkeiten finden soll, sondern, dass man sich das Beste aus allen 'raussuchen soll!

Outsider23
07. November 2003, 17:35
Die Kirche hatte im Mittelalter durchaus ihre existenzberechtigung und es ist auch gut, dass es sie gab. Sie hätte im Idealen fall als moralische Kontrollinstanz dem Adel gegenüber agieren sollen, was leider nie der Fall war, da der Klerus selber idr. zu Machthungrig war...

Heute ist sie jedoch politisch gesehen unnötig und sollte desshalb von keinem staat subvenzioniert werden sondern als privatsache _vollkommen_ den Bürgern überlassen werden. Damit meine ich auch kein Reliuntericht und solche spässe. Ethik für alle und Basta.

Maenander
07. November 2003, 22:06
Original geschrieben von Laertes
Ich bete nur zu Seth, dem Herrn des nördlichen Himmels.

Heil dir, Seth!!!

Sehr geil, ich habe meine Religion gefunden !!

Llew Silverhand
08. November 2003, 10:36
Original geschrieben von Outsider²³
Die Kirche hatte im Mittelalter durchaus ihre existenzberechtigung und es ist auch gut, dass es sie gab. Sie hätte im Idealen fall als moralische Kontrollinstanz dem Adel gegenüber agieren sollen, was leider nie der Fall war, da der Klerus selber idr. zu Machthungrig war...

Heute ist sie jedoch politisch gesehen unnötig und sollte desshalb von keinem staat subvenzioniert werden sondern als privatsache _vollkommen_ den Bürgern überlassen werden. Damit meine ich auch kein Reliuntericht und solche spässe. Ethik für alle und Basta.

der zweiten hälfte kann ich durchaus zustimmen