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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die besten Bücher!



Pulex
01. Oktober 2004, 23:47
im fernsehn kommt grad deutschlands beste bücher oder ka wie das heisst. mich würde jetzt mal interessieren, was habt ihr für gute bücher gelesen und welche könnt ihr empfehlen ? vor allem auf die eher unbekannten freu ich mich.
ich kann euch eigentlich alle romane von terry pratchett nahe legen , die harry potter bände und einige von denen mir atm die namen nich einfallen, ich poste se halt dann später. also denn, schiesst mal los...

TheDid
01. Oktober 2004, 23:57
kommt immer drauf an, wie man "buecher" definiert. ich votiere fuer die jack ryan reihe von clancy.

Brzelius
02. Oktober 2004, 00:07
Hm müssen es deutsche Bücher sein?
Ich kann eigentlich nur empfehlen, was ich gelesen habe, und die meisten Bücher auf irgendwelche Bestsellerlisten les ich nicht, also wird meine Meinung sehr unrepräsentativ sein.
Eigentlich les ich nur Sachbücher und Science Fiction / Horror und etwas Fantasy, entsprechend fällt auch meine Liste der besten Bücher (Autoren) aus:
- alles von Terry Pratchett
- die mittleren bis späteren Geschichten von H.P. Lovecraft (unbedingt auf englisch lesen), die früheren waren noch alle etwas langweilig und vorhersehbar, wahrscheinlich, weil sie die Blaupausen für alle späteren Horrorgeschichten waren
- viele Romane von Stephen King / Richard Bachmann, z.B. Friedhof der Kuscheltiere, Desperation, Brennen muss Salem, einige mehr, und alle seine Kurzgeschichten (der Nebel / The Mist fand ich die genialste). Außerdem hat er die einzige Geschichte geschrieben, bei der ich jemals! beim Lesen eines Buches! erschrocken! bin (Grandma / Omi).
- alle Kurzgeschichten und Romane (ich sag nur Neuromancer-Trilogie!) von William Gibson
- Silmarillion und die HdR-Trilogie von J.R.R. Tolkien... kommt in Buchform noch besser als der Film. Silmarillion ist zwar von der Handlung langweilig, aber sehr spannend und interessant (wie auch in HdR), wie er eine eigene Welt komplett mit Geschichte, Völkern, und vor allem eigenen, funktionsfähigen Sprachen aufbaut
- wenige Bücher von Wolfgang Hohlbein... z.B. der Greif, das Druidentor oder Katzenwinter fand ich ganz gut. Generell kann man aber wirklich keine zwei, drei Bücher von Hohlbein hintereinander lesen, da man dann den Eindruck hat, dass er seine Bücher alle gleich schreibt, und das nervt
- Agatha Cristies Krimis sind sehr witzig, gut geschrieben und vor allem spannend :D
- Die Venedig-Krimis von Donna Leon. Jeder, der sie gelesen hat, findet sie super.
- Wenn man auf Science Fiction steht, die Perry Rhodan-Reihe. Ich kauf immer die ganzen Silberbände. Ist eigentlich für jeden was dabei, da die Romane von vielen Autoren sind. Viele Ideen, die später in Science Fiction-Romanen, Filmen und Fernsehserien auftauchen, findet man tatsächlich zuerst in der Perry Rhodan-Reihe vor.

Hm. Es gibt noch viele Bücher, die ich am Stück durchlesen musste, aber mir fällt grade nix mehr ein :-/
Vielleicht schreib ich später noch ein Post.

Tisch
02. Oktober 2004, 00:07
Verflixt ich komm nicht darauf...wie heißt noch das Forum mit den Büchern und den Rollenspielen das es hier gibt?

Brzelius
02. Oktober 2004, 00:08
@ Tisch: Stimmt, ist mir auch nicht aufgefallen *g*
Naja, wird der Thread halt verschoben.

Scorpionking
02. Oktober 2004, 00:10
Original geschrieben von Brzelius
@ Tisch: Stimmt, ist mir auch nicht aufgefallen *g*
Naja, wird der Thread halt verschoben.
Das Literatur und Rollenspielforum. :)

Prof.Dr.Zwiebel
02. Oktober 2004, 00:11
alles von crichton und kerr
bin gerade am "der schwarm" lesen und es rockt sehr :D
gut dass ich noch soviel zu lesen habe 8)

KQF
02. Oktober 2004, 00:12
armin risi- der multidimensionale kosmos ( band 1-3)

halte ich für extrem interessant allerdings bezweifle ich dass viele diese meinung teilen

Brzelius
02. Oktober 2004, 00:18
Aso was mir jetzt noch einfällt:
- Die "Stadt der Wunder" von Eduardo Mendoza (geht um Barcelona)
- Band 1-3 von "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams
- "Die letzten ihrer Art" von Douglas Adams
- wenn man gerne lacht, so ziemlich alles von Ephraim Kishon
- 1984 von George Orwell... hab ich lange nicht mehr gelesen, aber damals fand ichs genial und sehr viel interessanter, als ichs mir immer ausgedacht hab. Sollte man eh gelesen haben :)

Devotika
02. Oktober 2004, 00:18
Schaue die Sendung auch. Hier gibt's die Top50 nochmal.
www.zdf.de/ZDFde/inhalt/7/0,1872,2181735,00.html

Brzelius
02. Oktober 2004, 00:31
Ui, Tintenherz ist auf Nr. 11... meine kleine Schwester meint immer, ich soll das lesen, aber mir kam das irgendwie zu langweilig vor von der Beschreibung O_o
Muss es doch mal lesen...

DoktorFaust
02. Oktober 2004, 00:31
Lächerlich...

Der kleine Prinz > Goethes Faust, na dann gute Nacht.

Pulex
02. Oktober 2004, 00:39
Original geschrieben von Tisch
Verflixt ich komm nicht darauf...wie heißt noch das Forum mit den Büchern und den Rollenspielen das es hier gibt?
mir ists auch eingefallen, als ich wieder vorm fernsehr saß :)
und zum rollenspiel teil gleich noch was : die dsa bücher find ich ziemlich gut. grad 3 nächte in fasar un die löwin von neetha. und dann noch die shadowrun bücher :) ethernitas und die reihe um dunkelzahn.

Devotika
02. Oktober 2004, 00:53
Naja, sieht schon besser aus als die Bestsellerlisten.
http://www.spiegel.de/kultur/charts/0,1518,belletristik,00.html

shaoling
02. Oktober 2004, 02:34
Original geschrieben von Doktor Faust
Lächerlich...

Der kleine Prinz > Goethes Faust, na dann gute Nacht. Das nennt sich Demokratie... ;) Ich finde aber, es hätte durchaus schlimmer kommen können.



Ein Büchlein, das ich so spontan uneingeschränkt empfehlen würde:
Sunzi - Die Kunst das Krieges

Geckotier
02. Oktober 2004, 02:55
farm der tiere von orwell is auch gut

[pG]Blazej
02. Oktober 2004, 12:15
- Die Säulen der Erde von Ken Follet

- Shogun von James Clavell



Beides meine absoluten Lieblingsbücher ;-)




Grüsse,
Blazej

gammelgul
02. Oktober 2004, 12:49
Stephen King :thumb:

crazyBlTCH
02. Oktober 2004, 19:16
Original geschrieben von SethGecko
farm der tiere von orwell is auch gut

wenn man es auf englisch liest schon

noch ein paar bücher die ich uneingeschränkt empfehlen würde:

orwell - 1984
huxley - eiland
crichton - beute
dostojewski - der idiot
dostojewski - die brüder karamasow
hesse - unterm rad
hesse - nariss und goldmund
blankenhorn - und wir fahrn ohne wiederkehr
lee - wer die nachtigall stört
uhlmann - der wiedergefundene freund

Adhonaj
02. Oktober 2004, 19:51
brezel fang mal mit dem dunklen turm von s. king an (falls nicht bereits schon getan)- und du wirst nie mehr auf hörn zu spieln...äh lesen. sehr sehr fesselnd.

Brzelius
02. Oktober 2004, 20:51
Hm, wie viele Bücher gibts denn schon zu dieser Dunklen-Turm-Reihe? Wenn ich damit anfang, kann ich vielleicht das Jahr gar nicht mehr aufhören :D

Marneus
02. Oktober 2004, 20:54
Original geschrieben von SethGecko
farm der tiere von orwell is auch gut

farm der tiere , wie abartig is dieser name ^^

lies mal auf englisch :)

MasterControlProgram
03. Oktober 2004, 03:47
dehr zaubärberk

Arvor
03. Oktober 2004, 23:22
Wen man Fantasy mag:

Recluce-Zyklus
Rad der Zeit
die Osten-Ard Reihe von Tad Williams
Elenium Reihe von Eddings
Belgariad-Saga von Eddings

Brzelius
04. Oktober 2004, 15:50
Also hab Tintenherz jetzt gelesen, und kann es wirklich nicht weiterempfehlen. Ist zwar ein gutes Buch, aber unterfordert einen doch sehr. Kommt einfach von Witz und Spannung nie an z.B. Harry Potter ran, obwohl die Story ganz gut is.
Ich hätts nich auf eine Liste der besten 100 Bücher gesetzt ;)
Naja, dann kauf ich mal die Schwarze Turm-Reihe, sind ja ganz schön viele...

Cutthroat1
05. Oktober 2004, 17:20
allein die bibel auf platz 2 ist wohl eine zumutung.

naja, faust sollte wohl wirklich höher.

MyMind
06. Oktober 2004, 13:28
-39,90 von Beigbeder
-Windows on the World von Beigbeder
-Ausweitung der Kampfzone von Houllebecque
-Elementarteilchen von Houellebecqu
-American Psycho von Bret Easton Ellis
-alle Bücher von Kaminer (restlos)
-Kontrakt des Spielers von Vallgren
-Herr der Ringe und den kleinen Hobbit für triviale Stunden


ach ja... und last but not least....

-der Sternen Tennisbälle

kOmA
06. Oktober 2004, 14:44
rofl kleiner prinz, auf den dummen spasten hab ich derbe den hass!
platz 14 der vorleser, eins der beschissensten bücher dass mir meine mutter jemals empfohlen hat!

ich les persönlich am liebsten fantasy-bücher, im moment bin ich grad mit terry pratchett beschäftigt, alles spitzenbücher, auch wenn teilweise garnicht so einfach zu verstehen. was noch sehr sehr geil ist ist die thomas covenant reihe, soviel ich weiss von stephen donaldson.

Geckotier
06. Oktober 2004, 19:55
Original geschrieben von Marneus


farm der tiere , wie abartig is dieser name ^^

lies mal auf englisch :)
genau
blos mein englisch
is
shit sry :)

crazyBlTCH
06. Oktober 2004, 22:37
naja, wirklich schwer ist das buch aber nicht zu lesen

NaturalBornFarmer
06. Oktober 2004, 22:45
Nun ja, mit dem Herr der Ringe auf der Nummer 1 wäre ich nicht ganz einverstanden, allerdings begründe ich mir diese Entscheidung damit, dass viele Gelegenheitsleser den Herr der Ringe gelesen haben, Werke von Größen wie Kafka, Goethe, Hesse oder Schnitzler aber nicht. Somit wieder einmal ein Popularitäts-, kein Qualitätssieg.

Ich persönlich vermisse mein heiß geliebtes "Schöne Neue Welt" und denke schon, dass es eine Nennung verdient hätte, vorallem da ja das oft mit "Brave New World" in einem Atemzug erwähnte "1984" ja auch dabei ist. Ansonsten sind die meisten meiner Favoriten erwähnt, wenn ich mir auch beispielsweise "Siddhartha" oder "Hotel New Hampshire" einige Plätze weiter vorne erhofft hätte, verdient hätten sie es allemal. Allerdings hat mich die Liste auf ein paar weitere Bücher gebracht die ich unbedingt mal lesen sollte.

Inwieweit ist denn die Übersetzung von "Farm der Tiere" schlecht? Ich habe es vor einer Weile gelesen und mir ist nichts so gravierend störendes aufgefallen. Bei "1984" verstehe ich ja, dass man es alleine wegen New-Speak auf Englisch lesen sollte, aber Farm der Tiere?

BigBadWolf
06. Oktober 2004, 23:00
Original geschrieben von tOOkOmA4U
rofl kleiner prinz, auf den dummen spasten hab ich derbe den hass!
platz 14 der vorleser, eins der beschissensten bücher dass mir meine mutter jemals empfohlen hat!

ich les persönlich am liebsten fantasy-bücher, im moment bin ich grad mit terry pratchett beschäftigt, alles spitzenbücher, auch wenn teilweise garnicht so einfach zu verstehen. was noch sehr sehr geil ist ist die thomas covenant reihe, soviel ich weiss von stephen donaldson. naja - wenn du fantasy-fan bist, ist es klar, dass dir beispielsweise der vorleser nicht gefallen hat. das heisst nicht, dass das buch schlecht ist, überhaupt nicht.

EasyRider
08. Oktober 2004, 13:19
Original geschrieben von Brzelius
Also hab Tintenherz jetzt gelesen, und kann es wirklich nicht weiterempfehlen. Ist zwar ein gutes Buch, aber unterfordert einen doch sehr. Kommt einfach von Witz und Spannung nie an z.B. Harry Potter ran, obwohl die Story ganz gut is.
Ich hätts nich auf eine Liste der besten 100 Bücher gesetzt ;)
Naja, dann kauf ich mal die Schwarze Turm-Reihe, sind ja ganz schön viele...

Genau das habe ich mir auch gedacht, ist mehr nen Kinderbuch - Harry Potter geht da ja noch.

Ich empfehle noch Krieg der Welten von H.G. Wells. Die Insel des Dr. Moreau ist auch gut!

Grumel
10. Oktober 2004, 04:57
Waaaaaaaaaaaaaa immer diese Empfehlungen von über 100 Jahre alten Büchern. Voralem wenn dann fast nur die kommen die man in der Schule zu 99 prozent vorgesetzt bekommt. Ich frag mich immer lest ihr aus Spaß oder aus nem elitären Zwang herraus. Das stinkt für mich immer so nach nicht Allgemeinbildung sondern Elitebildung Gymasiast > normaler Mensch.

In dem zusammenhang zweiflech mal ganz erheblich an, das die Gelegenheitsleser unter den " Klassiker " Lesern geringer vertreten sind als unter den Phantasie Lesern.
Was die ZDF liste betrifft so kann ich zumindest mit der Nr 1 als Phantasie / Sf fan ziemlich gut leben. Ich würde fast sagen Hdr ist auch mein Lieblingsbuch. Allerdings war ich doch bissl verwundert da 80% der Bevölkerung Phantasie rundweg ablehnen. Naja kommt wohl vom Film. Bzw die Fans anderer Bücher eventuell verteilter. Bei Science Fiction setzte es aber dann leider aus
( die lehnen 90 Prozent ab Frauen können sie garnet ab -_- schniefz )

Was mich auch wundert is das viele die Sf/Phantasie Komödien/Parodien oder wie man das auch immer nennen mag so hervorheben. Sie sind nett aber als Lieblingsbuch irgendwie ungeignet finde ich. Man kann ja erst richtig gut drüber lachen wenn man merkt welche Elemente sie parodieren.

shaoling
10. Oktober 2004, 14:41
Original geschrieben von Grumel
Waaaaaaaaaaaaaa immer diese Empfehlungen von über 100 Jahre alten Büchern. Voralem wenn dann fast nur die kommen die man in der Schule zu 99 prozent vorgesetzt bekommt. Ich frag mich immer lest ihr aus Spaß oder aus nem elitären Zwang herraus. Das stinkt für mich immer so nach nicht Allgemeinbildung sondern Elitebildung Gymasiast > normaler Mensch.Und was wäre dann an einer elitären Bildung auszusetzen? :hum:

Was ist gegen Lektüre einzuwenden, die einen nicht nur unterhält, sondern gleichzeitig noch belehrt?
Ich für meinen Teil lese eigentlich nie, nur um mir irgendwie die Zeit zu vertreiben.

BlackPanther3
10. Oktober 2004, 19:05
Na erstmal finde ich es schon erstaunlich, dass bei enier solchen umfrage soviel gute und/oder ernsthafte Literatur bei ist.

Mein absoluter Favorit
Paolo Coelho "Der Alchimist"

ein herrlich leichtgemachtes Buch, dass einen aber mit Leichtigkeit direkt auf Fragen stösst, was die eigenen Träume sind, was das Leben noch bringt, Frage nach Glück und glücklich sein oder welche und wie man die schweren Entscheidungen trifft.

BigBadWolf
11. Oktober 2004, 14:42
Original geschrieben von sHaO-LiNg
Was ist gegen Lektüre einzuwenden, die einen nicht nur unterhält, sondern gleichzeitig noch belehrt?
Ich für meinen Teil lese eigentlich nie, nur um mir irgendwie die Zeit zu vertreiben. #2

deswegen lese ich eigentlich grundsätzlich keine science fiction oder bücher wie lotr...vielleicht tu ich den büchern jetzt unrecht, aber eigentlich werden da doch nur paar charaktere gezeichnet, doch geistvolle hintergründe gibt es da nicht

ich bin zwar kein freund der trennung von u- und e-literatur, aber wenn man es trennen könnte, dann würde ich sagen, ich lese so gut wie keine unterhaltungsliteratur! natürlich unterhält auch "im westen nichts neues", "stiller", der faust, der nathan oder was weiss ich - aber man kann eben _imho_ auch was aus der lektüre dieser bücher lernen...

sdgj123
11. Oktober 2004, 15:00
ich liebe die kunst des krieges. kann das buch nicht oft genug lesen

Zers4ever
11. Oktober 2004, 17:39
habe für faust gevoted :)

Styx666
11. Oktober 2004, 18:39
ich lese grade "Der Kleine Hobbnix" von A. R. R. R. Roberts
was nicht heißen soll das es das beste ist was ich kenne - aber mir gefällt das buch auf skurille art und weise

Grumel
12. Oktober 2004, 03:18
Eigentlich sollte jedem vernünftig denkendem Menschen klar sein das jede Art von Unterhaltungsliteratur ( und damit meine ich alles was kein richtiges Sachbuch ist ), kaum Unterschiede darin aufweisen inwieweit sie bilden. Alle helfen einem beim allgemeinen Textverständnis. Unterschiede gibts da höchstens wenn ein Buch einfach (sehr) schlecht geschrieben ist- nicht im inhaltlichen sondern im sinne des "guten" Deutsch.

Alles was darüber hinausgeht ist mit maximal ein Anstoß zum Nachdenken. Den kann man aber quasi überall bekommen, auch beim dumm schaun. Dazu mag noch der ein oder andere geschichtliche Kontext kommen.

Das bei Phantasie Sf die Charakterbeschreibung im vergleich zu anderer Literatur im Vordergrund steht ist schlichtweg falsch.

Charaktere dürften eher in Büchern der normalen Welt Liebesromane a la Pilcher usw eine herrausregende Rolle Spielen.
Bei klassischen Schullektüren stehen im übrigen die Charaktere und deren Schicksal auch ziemlich stark im Vordergrund.

Sf/Phantasie zeichnet sich ja in erster Linie durch die Konstruktion einer Welt aus. Das sollte man eigentlich daran allein Merken das in diesen Büchern ungeheuer viel geschieht und beschrieben wird was die Veränderung ganzer Staaten / Welten betrifft. Das mus zugegebnermaasen nicht unbedingt bildender sein. Trotdem die Behauptung Sf/Phantasie drehe sich in erster Linie um Charaktere wo sie doch dort im allgemeinen eine weit untergeordnetere Rollle als in nahezu allen anderen Chambres haben konnte ich so nicht stehnlassen. Ausserdem ist die Zeichnung von Charakteren irgendwie ganz normal für jede Art von Büchern. Ja die meisten Feuliton Kritiker stellen es sogar so hin als wäre es der einzige Sinn und Zweck jedweder Literatur.

Phantasie/Sf unterscheidet sich von sonstiger Literatur eben dadurch das sie die reale Welt bewusst verlässt. Dann gibt es in der regel eine globale Rahmenhandlung die die Veränderung und / oder die Konstruktion dieser Welt erklärt. Ob das gut oder schlecht ist kann man glaube ich kaum normativ werten.
Bedenklich finde, wivielen Menschen Bücher gefallen die scheinbar vorgeben in einer realen Welt zu spielen und sie in wirklichkeit soweit verdrehen das man eigentlich von Phantasie sprechen müsst, während sie gleichzeitig normale Phantasie ablehnen. [Jeha endlich ist mir wider ein Schachtelsatzmeisterwerk gelungen ].



Shao ling macht mich irgendwie bischen sprachlos......

Ich frag mich etz ob er verstanden hat was Elite Bildung in meinem Kontext bedeutet hat. Wenn er es verstanden hat und dennnoch gut findet, dann finde ich es persönlich ja beängstigend. Ums nochmal klar zumachen es geht hier nicht um Bilden im sinne von schlauer werden sondern im sinne von heranzüchten. Und zwar nicht durch überlegene Qualifikation sondern durch Abgrenzung.

BigBadWolf
12. Oktober 2004, 17:09
naja - nimm's mal nicht so schwer, nur weil ich die science fiction als beispiel gewählt hab...

sicherlich stehen in der sf orts- oder weltbeschreibungen an erster stelle. aber das ist _für mich_ noch uninteressanter. personen, ihre gefühle und werte, die der schriftsteller darstellt, können ja noch "lehrreich" sein, aber eine irreale welt? was kann ich aus der beschreibung von dieser welt gewinnen? versteh mich nicht falsch - ich lese auch gerne mal eine ortsbeschreibung von 3 seiten (effi briest lässt grüßen, da wird's teilweise schon zuviel), aber doch nur von sachen, die ich mir vorstellen kann. vielleicht ist meine fantasie ja zu begrenzt, oder - es ist halt geschmackssache.

deswegen - und ja, ich habe noch nicht viele unterschiedliche sf sachen gelesen und hatte auch den zusatz "vielleicht tue ich diesen büchern jetzt unrecht" mit eingeschoben - "geben" mir diese bücher nix, aber wirklich gar nix. und das einzige, was mich an ihnen noch interessieren könnte, waren die personen, deswegen habe ich sie darauf reduziert, also calm down.

im übrigen sind die ersten zwei absätze deines posts schwachsinn. teilweise sind es nur denkanstöße, aber häufig auch lösungen (wenn du die nicht erkennst, sorry) zu bestimmten problemstellungen oder einfach eine völlig andere sichtweise, die der (gute!) autor vermittelt. und das habe ich in sf-büchern oder beispielsweise grisham büchern, eben typischen (und auch wissenschaftlich so eingeordneten, man beachte meinen letzten post dazu) unterhaltungswerken, noch nicht finden können...deswegen sagen sie mir nicht wirklich zu, und ich denke, dass wollte auch shao ausdrücken!

shaoling
14. Oktober 2004, 01:37
Original geschrieben von (BHC)Avatar
ich liebe die kunst des krieges. kann das buch nicht oft genug lesen Hehe, ganz meine Weise!
Original geschrieben von Grumel
Eigentlich sollte jedem vernünftig denkendem Menschen klar sein das jede Art von Unterhaltungsliteratur ( und damit meine ich alles was kein richtiges Sachbuch ist ), kaum Unterschiede darin aufweisen inwieweit sie bilden. Alle helfen einem beim allgemeinen Textverständnis. Unterschiede gibts da höchstens wenn ein Buch einfach (sehr) schlecht geschrieben ist- nicht im inhaltlichen sondern im sinne des "guten" Deutsch.

Alles was darüber hinausgeht ist mit maximal ein Anstoß zum Nachdenken. Den kann man aber quasi überall bekommen, auch beim dumm schaun. Dazu mag noch der ein oder andere geschichtliche Kontext kommen.Wie kommst du denn auf so eine Idee? Tut mir leid, aber das spottet jedweden Verständnisses von Literatur.
Es gibt nun einmal Bücher, die sich in verschiedenst gearteter Weise auf die Realität beziehen. Aus solchen Büchern kann man sehr viel lernen. Die Wege, Ziele und Methoden dieses Lernprozesses sind ungeheuer vielfältig und gehören zu den lohnendsten, die mir gerade einfallen.
Original geschrieben von Grumel
Das bei Phantasie Sf die Charakterbeschreibung im vergleich zu anderer Literatur im Vordergrund steht ist schlichtweg falsch.

Charaktere dürften eher in Büchern der normalen Welt Liebesromane a la Pilcher usw eine herrausregende Rolle Spielen.
Bei klassischen Schullektüren stehen im übrigen die Charaktere und deren Schicksal auch ziemlich stark im Vordergrund.

Sf/Phantasie zeichnet sich ja in erster Linie durch die Konstruktion einer Welt aus. Das sollte man eigentlich daran allein Merken das in diesen Büchern ungeheuer viel geschieht und beschrieben wird was die Veränderung ganzer Staaten / Welten betrifft. Das mus zugegebnermaasen nicht unbedingt bildender sein. Trotdem die Behauptung Sf/Phantasie drehe sich in erster Linie um Charaktere wo sie doch dort im allgemeinen eine weit untergeordnetere Rollle als in nahezu allen anderen Chambres haben konnte ich so nicht stehnlassen. Ausserdem ist die Zeichnung von Charakteren irgendwie ganz normal für jede Art von Büchern. Ja die meisten Feuliton Kritiker stellen es sogar so hin als wäre es der einzige Sinn und Zweck jedweder Literatur.

Phantasie/Sf unterscheidet sich von sonstiger Literatur eben dadurch das sie die reale Welt bewusst verlässt. Dann gibt es in der regel eine globale Rahmenhandlung die die Veränderung und / oder die Konstruktion dieser Welt erklärt. Ob das gut oder schlecht ist kann man glaube ich kaum normativ werten. Ich glaube wirklich nicht, dass Wolf das so gemeint hatte, jedoch war die Formulierung in der Tat äußerst problematisch gewählt.
Du hast es ja selbst gesagt: Phantasie-Romane ziehen es vor, eine völlig andere Welt, abseits der unsrigen zu thematisieren, was sie als Lehrer erstmal in gewisser Weise disqualifiziert. Allerdings kann man dieses Manko ausgleichen, indem man bewusst ein Verhältnis zur Realität herleitet, womit ein Lerneffekt wieder ermöglicht wird. Ist dies nicht der Fall, wird sich der Lerneffekt in relativ engen Grenzen halten.
Ich bin selbst nicht gerade ein Liebhaber von konstruierter Sfi-Fi oder Phantasie, habe aber Der Herr der Ringe und einige Star Wars-Episoden gelesen. Beide vermögen, als geradezu prototypische Beispiele für den von dir korrekt genannten Sachverhalt zu dienen: Sie kreieren eine neue Welt, um ihre Geschichten zu erzählen und nehmen dabei keinerlei Bezug auf die Realität. Tolkien hat sich sogar hartnäckig dagegen gewehrt, auch nur den geringsten Bezug zwischen seinem Werk und der Realität herzuleiten.
Seine Bücher sind dennoch spannend zu lesen und ich möchte nicht einmal sagen, dass sie jeder Lehrsamkeit entbehren, jedoch stellt dies einen eher untergeordneten Zweck dar. Wenn ich also so ein Buch lese, kann ich zwar eine schöne Zeit haben, aber mal abgesehen von Tagträumen und schönen Erinnerungen erzielt sie auf die übrige Zeit keinen wirklich nennenswerten Effekt, weil ich nichts - oder sagen wir weniger - daraus mitnehmen kann. Manche Menschen könnten also sagen, man hätte diese Zeit verschwendet.
Original geschrieben von Grumel
Bedenklich finde, wivielen Menschen Bücher gefallen die scheinbar vorgeben in einer realen Welt zu spielen und sie in wirklichkeit soweit verdrehen das man eigentlich von Phantasie sprechen müsst, während sie gleichzeitig normale Phantasie ablehnen.Phantasie kann ebenso wie pure Beschreibung als Spiegel der Realität dienen. Ich würde das also weniger als Hemmnis, denn eher als Bereicherung werten.
Original geschrieben von Grumel
Shao ling macht mich irgendwie bischen sprachlos......

Ich frag mich etz ob er verstanden hat was Elite Bildung in meinem Kontext bedeutet hat. Wenn er es verstanden hat und dennnoch gut findet, dann finde ich es persönlich ja beängstigend. Ums nochmal klar zumachen es geht hier nicht um Bilden im sinne von schlauer werden sondern im sinne von heranzüchten. Und zwar nicht durch überlegene Qualifikation sondern durch Abgrenzung. Natürlich hätte es zwei Bedeutungen haben können, aber wenn du "Elitebildung" in einem Atemzug mit "Allgemeinbildung" verwendest, kann ich wohl kaum ersehen, dass die damit nicht die Bildung, sondern die Schaffung einer Elite meinst. Dir hätte doch klar sein müssen, dass die Vernunft zunächst forderte, die beiden Wörter in demselben Kontext zu begreifen und da "Allgemeinbildung" wohl nicht gerade die Schaffung einer Allgemeinheit meint, wäre das Ergebnis vorauszusehen gewesen. Aber gut, Schwamm darüber.
Ob ich es nun so oder so verstanden habe; deine Hysterie erscheint mir unangebracht. Wir sprechen hier keineswegs von bewusster oder gar erzwungender Abgrenzung. Sie kann nämlich nur stattfinden, wo sie zumindest angenommen, wenn nicht erst erschaffen wird: im Geiste.
Da du offensichtlich anderer Ansicht bist, bitte ich dich hiermit, deine Bedenken doch noch einmal klar und deutlich zu formulieren, damit ich besser darauf eingehen kann, was mir möglicher ist, sobald ich weiß und nicht nur mutmaße, auf welche Aspekte du dich im Einzelnen beziehst.

Zsasor
21. Oktober 2004, 00:52
hmm auf jeden fall:

-dan brown - illuminati

-dan brown - sakrilek

-dan brown - meteor

-alle bücher von henning mankell

-noah gordon - der medicus

-noah gordon - der schamane

-thomas gifford - assassini

-markus heitz - die zwerge

-stan nicolls - die orks

-und ein buch, dessen name ich vergessen habe....
aber ich schreibe den auf, sobald er mir einfällt....

€: das buch heißt "missing link" und wurde von walt becker geschrieben...sehr tolles buch!

zere2
22. Oktober 2004, 03:48
immer in die vollen
und immer dicke durchs rektum

crazyBlTCH
23. Oktober 2004, 12:30
Original geschrieben von Zsasor
hmm auf jeden fall:

-dan brown - illuminati

-dan brown - sakrilek

-dan brown - meteor



dan brown ist so ziemlich das schlechteste was ich in letzter zeit gelesen habe, die bücher sind geschrieben wie ein film, keinerlei innere handlung und wenn, dann extrem lächerlich, zB kursiv gedrukte gedanken in meteor

~bRetzeL~
18. November 2004, 17:51
"im westen nichts neues"

VoodooDog
26. November 2004, 11:10
von alstare reynolds
Unendlichkeit
und
Die Arche

einmalig ;)

SilentForce
12. Dezember 2004, 18:46
Auf Empfehlung eines Klassenkameraden lese ich zur Zeit :
Dan Brown - Illuminati

Auch sehr empfehlemswert:
Robin Cook - Chromoson 6
Jason Dark - John Sinclair
Tom Clancy generell


Original geschrieben von crazyBlTCH


dan brown ist so ziemlich das schlechteste was ich in letzter zeit gelesen habe, die bücher sind geschrieben wie ein film, keinerlei innere handlung und wenn, dann extrem lächerlich, zB kursiv gedrukte gedanken in meteor

Was ist an den kursiv gedruckten Gedankengängen der Protagonisten so schlimm? Ist in Illuminati auch so.

PinkY3
12. Dezember 2004, 21:46
Micheal Crichton ist wirklich gut! Die Bücher kann man gut lesen und sie sind sehr spannend!

z.Bsp.: Timeline, Airframe, Beute,...

aber inmoment lese ich Jeffery Deaver...wirklich eins der besten Bücher die ich bisher gelesen habe...ich spreche von "Der faule Henker"...kennt das jemand?