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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Berufschancen usw.



HeatoR
17. Juni 2005, 19:35
wo wir grad bei wirtschaft sind, hier sind ja einige BWL studies.

wie schauen eigentlich die jobchancen aus wenn man auf einer ganz normalen staatlichen uni BWL studiert ( sagen wir einfach münster )
dabei nen ganz gutes diplom macht und auslandsaufenhalt usw. alles gemacht hat sowie praktika und mehrere fremdsprachen kann? hat man da ne chance auf nen guten job wenn man nicht gerade auf ner super mega bezahl 30k im jahr uni war? und nicht irgend ein master of international gosu buiseness gemacht hat?

ich zerbrech mir nämlich schon seit wochen den kopf was ich machen soll.... jura interessiert, aber die berufsaussichten sind gelinde gesagt beschissen. hab n paar bewerbungen auf duales studium rausgeschickt, aber da mache ich mir keine hoffnungen mit nem 1.8 abi ( also vorläufig, hba ja erst nächstes jahr abi, aber man muss sich ja n jahr vorher bewerben )
hab nen kollegen dessen vater personaltyp bei BMW ist, der hat meine bewerbung halt bissl nach oben getan, aber ich rechne mir trotzdem auf dualen studiengang keine großen chancen aus, weil die halt nur 80 leute pro jahr nehmen von mehreren tausend bewerbern.

also schwanke ich so hin und her, und BWL hmm ja kA jeder zweite studiert BWl und man bekommt so ein bisschen den eindruck als ob man ohne privatuni oder duales studium keine chance auf nen guten job hat..
was sagen die studies hier?

herrhund
17. Juni 2005, 19:41
lach mit 1,8 schnitt kannst du alles machen

aber wenn du en duales studium suchst, brauchst du dich bei firmen wie bmw gar net erst bewerben, solltest du nicht zufällig kräftige beziehungen haben

ansonsten würde ich sagen, deine berufschancen stehen recht gut mit nem guten bwl-studium, möglicherweise musst du halt die bereitschaft zu mobilität aufweisen. das alles mit der achso schlechten arbeitsmarktsituation wird imho viel zu sehr hochgepuscht. angst brauchst du jedenfalls keine haben, als arbeitsloser zu enden. der arbeitsbereich wirtschaft bietet immer irgendwas.

Prof.Dr.Zwiebel
17. Juni 2005, 19:52
ansonsten kaufst dir ne lederjacke und fährst taxi, machen wir juristen auch :)
im auto is schön warm

DeCaY4
17. Juni 2005, 19:56
Original geschrieben von Prof.Dr.Zwiebel
ansonsten kaufst dir ne lederjacke und fährst taxi, machen wir juristen auch :)
im auto is schön warm

ich dachte das wären die sozis :lol:

natürlich hast du dann gute jobaussichten
gute leute werden immer überall gebraucht.. ob 1,0 in münster oder an der WHU macht keinen großen unterschied

HeatoR
17. Juni 2005, 19:58
ja gut 1.0...ich weiß nicht wie realistisch das bei BWL ist, aber bei Jura schafft doch kaum einer besser als befriedigend.

Beli2
17. Juni 2005, 20:59
Hast doch deine Fragen selber beantwortet, die Berufsaussichten sind für BWLer besser als für Juristen und befinden sich im oberen Drittel aller Akademiker, allerdings würde ich auf keinen Fall in Münster studieren, auch wenn der Fachbereich dort einen guten Ruf hat, ich hatte das ,,Glück'' dort einen Monat BWL studiert zu haben, da ich erst im Nachrückverfahren in Berlin reinkam.
Die Studienbedingungen in Münster sind aufs reine Aussieben ausgelegt, es werden so gut wie keine Tutorien oder Übungen angeboten und wenn, dann sitzen im Tutorium 400 Leute. Vom total überfüllten Audimax ganz zu schweigen, 900 Leute in einer Vorlesung und immer noch nicht genug Platz, so dass man in einem Nachbarhörsaal die Vorlesung per Liveübertragung auf dem Schirm verfolgen kann. Geh an eine Uni die halbwegs human mit ihren Studienanfängern umgeht, nach Münster kann man dann im Hauptstdium.

ddv
17. Juni 2005, 21:57
Original geschrieben von Beli
Hast doch deine Fragen selber beantwortet, die Berufsaussichten sind für BWLer besser als für Juristen und befinden sich im oberen Drittel aller Akademiker, allerdings würde ich auf keinen Fall in Münster studieren, auch wenn der Fachbereich dort einen guten Ruf hat, ich hatte das ,,Glück'' dort einen Monat BWL studiert zu haben, da ich erst im Nachrückverfahren in Berlin reinkam.
Die Studienbedingungen in Münster sind aufs reine Aussieben ausgelegt, es werden so gut wie keine Tutorien oder Übungen angeboten und wenn, dann sitzen im Tutorium 400 Leute. Vom total überfüllten Audimax ganz zu schweigen, 900 Leute in einer Vorlesung und immer noch nicht genug Platz, so dass man in einem Nachbarhörsaal die Vorlesung per Liveübertragung auf dem Schirm verfolgen kann. Geh an eine Uni die halbwegs human mit ihren Studienanfängern umgeht, nach Münster kann man dann im Hauptstdium.

Vollkommener Bullshit.

Ich studiere in Münster Wirtschaftswissenschaften und das was Beli beschreibt ist in der ersten Woche, maximal noch die 2te Woche so. Und das auch nur im 1. Semester...
Danach bekommt man immer easy n Platz! Ausserdem sollte man vielleicht mal die Zähne auseinander bekommen, dann lernt man nämlich Leute kennen die einem auch mal n Platz freihalten!

Und man lernt sowieso zu Hause, die Vorlesungen sind schön und gut, aber mit Skript kann man fast auch ohne Vorlesung/Tutorium/etc. locker bestehen, zumal es wirklich alles entweder im Internet oder im Copyshop zu günstigen Preisen zu erwerben gibt. Man kann sich auch die Klausuren ausm letzen Semester kaufen etc.

Und die Vorlesungen gehören in Münster einfach zum Besten in Deutschland, wenn du aus A/B/C nach Münster erst im Haupstudium kommst, wirst du sicherlich Probleme haben, weil du einiges nachzuholen haben wirst...

HeatoR
17. Juni 2005, 22:02
BWL wird in münster aber immernoch von der zvs verteilt oder?
da münster ja in NRW liegt, oder irre ich mich da?

Beli2
17. Juni 2005, 22:17
Original geschrieben von KöniG_RaveN_I.


Vollkommener Bullshit.

Ich studiere in Münster Wirtschaftswissenschaften und das was Beli beschreibt ist in der ersten Woche, maximal noch die 2te Woche so. Und das auch nur im 1. Semester...
Danach bekommt man immer easy n Platz! Ausserdem sollte man vielleicht mal die Zähne auseinander bekommen, dann lernt man nämlich Leute kennen die einem auch mal n Platz freihalten!

Und man lernt sowieso zu Hause, die Vorlesungen sind schön und gut, aber mit Skript kann man fast auch ohne Vorlesung/Tutorium/etc. locker bestehen, zumal es wirklich alles entweder im Internet oder im Copyshop zu günstigen Preisen zu erwerben gibt. Man kann sich auch die Klausuren ausm letzen Semester kaufen etc.

Und die Vorlesungen gehören in Münster einfach zum Besten in Deutschland, wenn du aus A/B/C nach Münster erst im Haupstudium kommst, wirst du sicherlich Probleme haben, weil du einiges nachzuholen haben wirst...

Ich kenne inzwischen 2 Leute, die aus Münster nach Berlin gewechselt sind und jeder erzählt dasselbe, nur weil du dort studierst musst du nicht alles was da abläuft verteidigen, zumal du auch keinerlei Vergleichsmöglichkeiten hast. Und das die Inhalte im Grundstudium sich so unterscheiden, dass man in Münster etwas nachholen müsste, ist wohl auch eher Wunschdenken.
Natürlich kann man alles zu Hause oder in der Bibliothek ohne Vorlesung lernen, man kann sich aber auch an der Fernuni Hagen einschreiben, die haben auch ein tolles Internetangebot.
Das Platzproblem ist sicherlich ärgerlich, aber halb so schlimm, aber die schlechte Betreuung kann man einfach nicht gutreden.
Mir musst du also wirklich keine Märchen erzählen, ich habe dort einen Monat studiert und das hat mir für immer gereicht. Münster mag Top in der Forschung sein, aber in der Lehre sind sie ganz unten, als Grundstudium-Student wirst du dort wie Dreck behandelt.

Prof.Dr.Zwiebel
17. Juni 2005, 22:39
ich versteh eh net wie alle immer die unis nach diesen rankings oder sowas aussuchen, is total bekloppt
diejenigen meinen auch, dass nur weil se auf der uni warn nen tollen job kriegen, was totaler schwachsinn ist (zumindest in den fächern, wo der staat später prüft)
ich würd vielmehr nach bedingungen gehen, zb obs ne gute bib gibt, wie die öffnungszeiten sind usw

manche meinen auch, weil se nen tolles auto fahren, sie die größten sind :bored:

aMrio
18. Juni 2005, 11:18
nun, in den rankings werden ja mitunter durchaus dinge wie die bibliothek beurteilt, zudem ist das gesamturteil der studierenden und der professoren über eine uni gar nicht mal so uninteressant.

hast du überhaupt mal eins angeschaut?

ddv
18. Juni 2005, 12:06
Original geschrieben von Beli


Ich kenne inzwischen 2 Leute, die aus Münster nach Berlin gewechselt sind und jeder erzählt dasselbe, nur weil du dort studierst musst du nicht alles was da abläuft verteidigen, zumal du auch keinerlei Vergleichsmöglichkeiten hast. Und das die Inhalte im Grundstudium sich so unterscheiden, dass man in Münster etwas nachholen müsste, ist wohl auch eher Wunschdenken.
Natürlich kann man alles zu Hause oder in der Bibliothek ohne Vorlesung lernen, man kann sich aber auch an der Fernuni Hagen einschreiben, die haben auch ein tolles Internetangebot.
Das Platzproblem ist sicherlich ärgerlich, aber halb so schlimm, aber die schlechte Betreuung kann man einfach nicht gutreden.
Mir musst du also wirklich keine Märchen erzählen, ich habe dort einen Monat studiert und das hat mir für immer gereicht. Münster mag Top in der Forschung sein, aber in der Lehre sind sie ganz unten, als Grundstudium-Student wirst du dort wie Dreck behandelt.

Klar, wenn man son kleines Mamasöhnchen ist, dass sich noch den Arsch abwischen lassen muss, dann wirst du in Münster nicht glücklich, vor allem nicht, wenn Mama nicht mit nach Münster zieht.

Und in der Lehre ist Münster Top, nicht umsonst tauschen Münster - Köln und Mannheim regelmäßig die Profs aus. Und jeder der sich auch nur ansatzweise mit BWL beschäftigt hat, sollte merken um welche 3 Unis es sich hier handelt! Nämlich um die Top 3 in Deutschland...

Aber wenn man Scheitert sind ja immer schnell die anderen Schuld, ja nicht die Schuld bei sich selbst suchen...

Greg
18. Juni 2005, 12:59
Ich weiß die aktuelle medienlandscahft versucht dir den eindruck zu vermitteln dass absolut niemand nen job kriegt es sei denn er war in Harward oder Yale, das stimmt so aber nicht.

Fakt ist wenn du in deinem späteren Beruf gut bist kriegst du auch nen guten Job, egal ob BWL, Jura oder altbabylonische Astrologie, auch wenn du auf einer ganz normalen uni warst.

Das wichtigste ist wie du dich verkaufst und das noch während des studiums. Du musst dir heute mehr den je deine beziehungen schon während des studiums knüpfen, sicher wenn du einfach mit nem fertigen diplom auf der strasse stehst ohne irgendwen zu kennen hast du ein problem, aber so wie du dein geplantes studium beschrieben hast, mit auslandsemestern, praktikas etc, du diese auch dazu nutzt dir die richtigen kontakte zu knüpfen und sie nicht einfach stumpfsinnig absolvierst damit du was im Lebenslauf stehen hast, brauchst du dir eigentlich keine sorgen zu machen dass du nachm Studium hartzIV empfänger wirst. So schlecht ist unsere Wirtschaftslage nun auch wieder nicht.

Beli2
18. Juni 2005, 14:52
Original geschrieben von KöniG_RaveN_I.


Klar, wenn man son kleines Mamasöhnchen ist, dass sich noch den Arsch abwischen lassen muss, dann wirst du in Münster nicht glücklich, vor allem nicht, wenn Mama nicht mit nach Münster zieht.

Und in der Lehre ist Münster Top, nicht umsonst tauschen Münster - Köln und Mannheim regelmäßig die Profs aus. Und jeder der sich auch nur ansatzweise mit BWL beschäftigt hat, sollte merken um welche 3 Unis es sich hier handelt! Nämlich um die Top 3 in Deutschland...

Aber wenn man Scheitert sind ja immer schnell die anderen Schuld, ja nicht die Schuld bei sich selbst suchen...

Weisst du wieso die ganzen angelsächsischen Eliteunis so gut sind? Nicht weil die Studenten da sich selbst überlassen, sondern wirklich betreut werden und in Münster liegt die Betreuung nunmal bei 0. Für mich gehört zu einem Studienangebot mehr als nur die Vorlesungen, die ich übrigens auch nicht so toll fand, diese unmotivierten Powerpoint-Präsentationen mit irgendwelchen dummen Witzchen angereichert haben mich auch nicht vom Hocker gerissen. Dass du die ganze Münsteraner PR nachplapperst, ohne sie zu hinterfragen, zeigt einfach, dass du offenbar nicht auf der Höhe bist

ddv
18. Juni 2005, 14:58
Original geschrieben von Beli


Weisst du wieso die ganzen angelsächsischen Eliteunis so gut sind? Nicht weil die Studenten da sich selbst überlassen, sondern wirklich betreut werden und in Münster liegt die Betreuung nunmal bei 0. Für mich gehört zu einem Studienangebot mehr als nur die Vorlesungen, die ich übrigens auch nicht so toll fand, diese unmotivierten Powerpoint-Präsentationen mit irgendwelchen dummen Witzchen angereichert haben mich auch nicht vom Hocker gerissen. Dass du die ganze Münsteraner PR nachplapperst, ohne sie zu hinterfragen, zeigt einfach, dass du offenbar nicht auf der Höhe bist

LOL!

Mach ne Ausbildung, wenn du allein nicht zurecht kommst! Das gute am Studentenleben ist doch gerade, dass man FREI ist. Man kann tun und lassen was man will. Ich will doch überhaupt niemanden haben, der mir jede Woche sagt: "Wo warst du denn am Donnerstag?"

Genau das ist selbstständiges Arbeiten/Leben. Sich mal selbst um dinge kümmern und nicht nur zum Bankschalter gehen, dass Geld von Papa abholen und deinem zuständigen Uni Mitarbeiter bitten, dir alles zu besorgen was du brauchst.

Aber warscheinlich kommt son Hans-Guck-In-Die-Luft wie du mit Selbstständigkeit nicht zurecht.

Beli2
18. Juni 2005, 15:10
Original geschrieben von KöniG_RaveN_I.


LOL!

Mach ne Ausbildung, wenn du allein nicht zurecht kommst! Das gute am Studentenleben ist doch gerade, dass man FREI ist. Man kann tun und lassen was man will. Ich will doch überhaupt niemanden haben, der mir jede Woche sagt: "Wo warst du denn am Donnerstag?"

Genau das ist selbstständiges Arbeiten/Leben. Sich mal selbst um dinge kümmern und nicht nur zum Bankschalter gehen, dass Geld von Papa abholen und deinem zuständigen Uni Mitarbeiter bitten, dir alles zu besorgen was du brauchst.

Aber warscheinlich kommt son Hans-Guck-In-Die-Luft wie du mit Selbstständigkeit nicht zurecht.

Da du ja offenbar nicht weisst, was Tutorien und Übungen überhaupt sind, man kann es dir als Münsteraner nicht mal verübeln, sollte ich es vielleicht nochmal erläutern.Tutorien oder Übungen schränken deine Freiheit keinesfalls ein, keiner zwingt dich dort hinzugehen und irgendwas zu machen, es ist eben nur ein Angebot. In Münster wird das schlicht und ergreifend eingespart, aber überall auf der Welt werden Universitäten auch nach der angebotenen Betreuung bewertet, sogar die momentan aufkommen Ratings haben die Kategorie Betreuung, aber wenn man solch geringe Ansprüche an seine Uni stellt und sich stattdessen vom plumpen Marketing berieseln lässt, ist man in Münster natürlich goldrichtig.

ddv
18. Juni 2005, 15:12
Original geschrieben von Beli


Da du ja offenbar nicht weisst, was Tutorien und Übungen überhaupt sind, man kann es dir als Münsteraner nicht mal verübeln, sollte ich es vielleicht nochmal erläutern.Tutorien oder Übungen schränken deine Freiheit keinesfalls ein, keiner zwingt dich dort hinzugehen und irgendwas zu machen, es ist eben nur ein Angebot. In Münster wird das schlicht und ergreifend eingespart, aber überall auf der Welt werden Universitäten auch nach der angebotenen Betreuung bewertet, sogar die momentan aufkommen Ratings haben die Kategorie Betreuung, aber wenn man solch geringe Ansprüche an seine Uni stellt und sich stattdessen vom plumpen Marketing berieseln lässt, ist man in Münster natürlich goldrichtig.

Ich dachte du hättest einen Monat in Münster studiert? Dann wüßtest du, dass es sowohl Übungen und auch Tutorien in MS gibt. Was sollen diese Lügen? Kannst du dich anders nicht rechtfertigen?

Beli2
18. Juni 2005, 15:19
Ja es gab ein Tutorium für VWL1, da saßen dann 400 Leute im Saal, das ist eigentlich nicht der Sinn eines Tutoriums, das einzige, was wirklich in vernünftigem Umfang angeboten wurde, war das Proseminar in Mathe.

Prof.Dr.Zwiebel
18. Juni 2005, 15:29
ich will ja nix sagen, beli, aber bwl und vwl sind doch ähnlich wie jura fächer, wo erst im hauptstudium die vorlesungen leerer werden, weil eben soviel leute das studieren. Vwl und bwl vorlesungen sind im allgemeinen sehr voll

Rafale
18. Juni 2005, 15:41
Muss Beli in allen Punkten recht geben, ich glaube nichtmal dass Raven überhaupt verstanden hat was er meint.
"Freiheiten" hast du auf jeder Uni... bei den FH's isses was anderes keine Frage... aber Beli hat Recht, wenn er sagt, dass die Anzahl der Studierenden pro Prof. ne wichtige Größe für die Qualität einer Uni ist.
Und dass die Münsteraner von sich überzeugt sind ist mir nichts neues. Ich kenne den Freund meiner Cousine, der in Münster BWL studiert und mir immer vorplappern muss, was für tolle Profs die dort haben und dass sich die Firmen ja um die Münsteraner Absolventen kloppen. Achja und einen der großen allmächtigen Wirtschaftsweisen sollt ihr ja auch in Münster als Dozenten haben, ich gratuliere. Und wie gesagt glaub mal nicht, dass ihr in Münster bessere Sachen oder allg. mehr lernt im Grundstudium als woanders. Ich habe mein Grundstudium (WiWi in Oldenburg) mal mit seinem verglichen, _fast_ keine Abweichungen. Und aus den Gesprächen konnte ich auch net unbedingt entnehmen, dass die Lehrinhalte dort wesentlich besser und elitärer sind. Ich weiss dass Oldenburg keinen guten Ruf hat und Münster in den Himmel gelobt wird(das muss mir der Typ auch immer klar machen), aber ob man etwas aus seinem Studium macht und später was wird hängt wohl von anderen Faktoren ab :)

HeatoR
18. Juni 2005, 15:54
ich finde es ja sehr toll dass ihr meinen thread so ausgiebig nutzt, aber ob münster oder nicht war ja gar nicht meine frage.

aber wenn wir schonmal dabei sind, muss man sich für münster über ZVS bewerben für bwl oder nicht? denn so wie ich das verstanden habe ist bwl überall von den unis selbst gereglt, nur in nrw wird das noch zentral vergeben.

hat jemand den NC vom WS 04/05? hab ich mit 1.8 ( +/- 0.2) überhaupt ne chance?
münster wäre schon ganz cool, weil mein bruder da studiert und mir sicher mit wohnung usw. helfen könnte.

achja und wo wir auch bei BWL waren: dass es im grundstudium vom inhalt her ziemlich ähnlich ist, ist mir klar. aber welche wahlmöglichkeiten hat man nach dem grundstuium? ich interessiere mich besonders für marketing oder das personalwesen. welche möglichkeiten hat man da sich zu spezialisieren? wie sieht es mit nebenfächern aus, sind sie pflicht? kann man jedes beliebige nebenfach wählen? (für personalwesen würde in meinen augen ja psychologie passen, für marketing ev. auch oder sowas wie medienwissenschaft)

BillyJean2
18. Juni 2005, 16:21
ich war letztens auch in münster um mich ein wenig zu informieren.
als vergleich hab ich bisher nur die uni hamburg, erlangen, tübingen, mannheim werd ich mir noch angucken.
mein eindruck war sehr positiv, die fachschaft war sehr kompetent und das klima fand ich sehr angenehm.
auch hab ich mir eine total überfüllte statistik 1 vorlesung im audimax angesehen. hat mir trotzdem gut gefallen, das skript, welches die studenten haben war sehr gut, der prof hat gut verständlich erklärt und obwohl ich ganz hinten saß konnte man alles verstehen.
ja, für bwl muss man sich in münster bei der zvs bewerben.
der nc war afaik sogar genau 1.8, du würdest wahrscheinlich direkt und spätestens im ersten nachrückverfahren genommen.

ddv
18. Juni 2005, 16:38
Original geschrieben von Rafale
Muss Beli in allen Punkten recht geben

Schön das du das beurteilen kannst, ohne in Münster studiert zu haben.

Und du kannst dich später gerne mit deinem Oldenburger Diplom bewerben, ich wette 1000€ darauf, dass du spätestens dann, wenns ums eingemachte geht, du mit Kusshand ein Diplom aus Münster nehmen würdest, einfach weil es dir ganz andere Möglichkeiten erschließt.

Glaub es, lass es bleiben. Ein Absolvent in Münster hat einfach andere Aussichten als ein Absolvent in Oldenburg! Und da kannst du dich auf den Kopf stellen, es wird dir nichts nützen!

@ Heator

Ich musste mich noch über die ZVS bewerben, jedoch hörte ich damals, dass sich das bald ändern sollte! Keine Ahnung wies zur Zeit aussieht...

HeatoR
18. Juni 2005, 16:47
verstehe verstehe. was sind denn sonst noch gute adressen für bwl wo ich mit 2 wartesemestern und 18-2.0 reinkommen könnte?

bzw wie schaut es mit meinen anderen fragen aus? nebenfächer, spezialisierung usw.

Rafale
18. Juni 2005, 16:53
Original geschrieben von KöniG_RaveN_I.


Schön das du das beurteilen kannst, ohne in Münster studiert zu haben.

Und du kannst dich später gerne mit deinem Oldenburger Diplom bewerben, ich wette 1000€ darauf, dass du spätestens dann, wenns ums eingemachte geht, du mit Kusshand ein Diplom aus Münster nehmen würdest, einfach weil es dir ganz andere Möglichkeiten erschließt.

Glaub es, lass es bleiben. Ein Absolvent in Münster hat einfach andere Aussichten als ein Absolvent in Oldenburg! Und da kannst du dich auf den Kopf stellen, es wird dir nichts nützen!


ja wie schon gesagt die sprüche kenn ich von meinem Kollegen. Und aus den Gesprächen weiss ich, dass er net unbedingt viel mehr aufm Kasten hat als ich, obwohl er 2 Semester höher ist.
Und wie gesagt ich sagte ja, dass Münster nen besseren Ruf hat, aber traurig zu sehen, dass die ganzen BWLer von dort sich dran aufgeilen und denken sie seien die tollsten :)
Und wie gesagt man muss immer was aus dem Studium machen, auch wenn man an ELITE-Hochschulen (achtung ironie) wie Münster studiert :)
Ich hab letztens nen sehr kritischen Bericht über Harward im Uni-Spiegel gelesen, da hat man ganz gut gesehen, dass den Studenten durch die Hochnäsigkeit oft der Blick fürs Wesentliche fehlt...

ddv
18. Juni 2005, 17:47
Original geschrieben von HeatoR
verstehe verstehe. was sind denn sonst noch gute adressen für bwl wo ich mit 2 wartesemestern und 18-2.0 reinkommen könnte?

bzw wie schaut es mit meinen anderen fragen aus? nebenfächer, spezialisierung usw.

Köln, Mannheim (hier wirds mit dem Schnitt jedoch schwer, reinzukommen) und ich glaube in München soll noch ne gute sein!

In Münster kannst du im Hautpstudium, soweit ich weiß, wählen zwischen:

Banken, Finanzierung, Geld und Währung, Versicherungsmanagement

Marketing, Distribution und Handel, Internationales Management

Organisation, Personal, Produktion, Logistik, Unternehmensgründung, Wirtschaftsinformatik

Controlling, Wirtschaftsprüfung, Steuern

Krankenhaus, Öffentliche Betriebe und Verwaltungen, Umwelt, Recht



Original geschrieben von Rafale
ja wie schon gesagt die sprüche kenn ich von meinem Kollegen. Und aus den Gesprächen weiss ich, dass er net unbedingt viel mehr aufm Kasten hat als ich, obwohl er 2 Semester höher ist.
Und wie gesagt ich sagte ja, dass Münster nen besseren Ruf hat, aber traurig zu sehen, dass die ganzen BWLer von dort sich dran aufgeilen und denken sie seien die tollsten :)
Und wie gesagt man muss immer was aus dem Studium machen, auch wenn man an ELITE-Hochschulen (achtung ironie) wie Münster studiert :)
Ich hab letztens nen sehr kritischen Bericht über Harward im Uni-Spiegel gelesen, da hat man ganz gut gesehen, dass den Studenten durch die Hochnäsigkeit oft der Blick fürs Wesentliche fehlt...

Achso und weil dein Kollege dir schonmal "Sprüche" gegeben hat, stimmen sie also nicht? Logik?

Ich finde es eher traurig, dass jeder, der nicht auf ner guten Uni studiert sich damit rechtfertigen muss, dass sich andere daran aufgeilen würden. Das hat nichts mit aufgeilen zu tun, sondern mit Fakten sprechen lassen. Soll ich, nur damit du dich in Oldenburg wohl fühlst lügen und Behaupten, du hast in Oldenburg die selben Aussichten wie in Münster? Bringt das irgendwem irgendetwas?

Das studieren in Harvard o. ä. ansich bringt auch nicht unbedingt DIE Vorteile. Sicher bringt auch ein Harvardabschluß deutlich mehr als einer in Deutschland, egal wo. Aber das absolut wichtigste ist es, dass du in Harvard kontakt zu Leuten hast, die Einfluß haben. Es ist einfach Naiv zu glauben, dass es nur um die Lehrinhalte geht, es geht nunmal in erster Linie um den Ruf. Den Ruf muss man sich mit Qualität natürlich erstmal erarbeiten, aber es ist nicht so wichtig, ob du nun mehr oder weniger in A oder B lernst, sondern welchen Ruf du erlangst, wenn du dort einen Abschluß hast.

gnubbb
18. Juni 2005, 18:04
öhm als ob Münster so ne Top Uni wär ?!
Das letzte Ranking, was ich gesehn hab, hat da anderes ausgesagt. Da waren die vielleicht auf Platz 10 oder so...
Die einzige staatliche Top Uni in Sachen Wirtschaft ist Mannheim und da ist der gute Ruf auch zu 50% wegen gutem Hochschulmarketing entstanden =)

Beli2
18. Juni 2005, 18:31
Original geschrieben von KöniG_RaveN_I.

Achso und weil dein Kollege dir schonmal "Sprüche" gegeben hat, stimmen sie also nicht? Logik?

Ich finde es eher traurig, dass jeder, der nicht auf ner guten Uni studiert sich damit rechtfertigen muss, dass sich andere daran aufgeilen würden. Das hat nichts mit aufgeilen zu tun, sondern mit Fakten sprechen lassen. Soll ich, nur damit du dich in Oldenburg wohl fühlst lügen und Behaupten, du hast in Oldenburg die selben Aussichten wie in Münster? Bringt das irgendwem irgendetwas?

Das studieren in Harvard o. ä. ansich bringt auch nicht unbedingt DIE Vorteile. Sicher bringt auch ein Harvardabschluß deutlich mehr als einer in Deutschland, egal wo. Aber das absolut wichtigste ist es, dass du in Harvard kontakt zu Leuten hast, die Einfluß haben. Es ist einfach Naiv zu glauben, dass es nur um die Lehrinhalte geht, es geht nunmal in erster Linie um den Ruf. Den Ruf muss man sich mit Qualität natürlich erstmal erarbeiten, aber es ist nicht so wichtig, ob du nun mehr oder weniger in A oder B lernst, sondern welchen Ruf du erlangst, wenn du dort einen Abschluß hast.

Die einzigen Unis, die dir wirklich einen entscheidenen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt verschaffen sind m.M. nach Mannheim, WHU und FFM(Aber nur im Finance), die anderen mögen in den Rankings vorne liegen, aber einen entscheidenen Vorteil verschaffen die einem nicht. Also wenn man wirklich von einer Uni im deutschsprachigen Raum profitieren will, soll man an die oben genannten oder auch ETH Zürich oder St.Gallen gehen, das sind wirklich auch weltweit anerkannte Unis und keine Provinzelite Massenunis wie Münster.

ddv
18. Juni 2005, 18:37
Original geschrieben von Beli


Die einzigen Unis, die dir wirklich einen entscheidenen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt verschaffen sind m.M. nach Mannheim, WHU und FFM(Aber nur im Finance), die anderen mögen in den Rankings vorne liegen, aber einen entscheidenen Vorteil verschaffen die einem nicht. Also wenn man wirklich von einer Uni im deutschsprachigen Raum profitieren will, soll man an die oben genannten oder auch ETH Zürich oder St.Gallen gehen, das sind wirklich auch weltweit anerkannte Unis und keine Provinzelite Massenunis wie Münster.

Einbildung ist halt auch ne Bildung...

Aber da gerade das Stichwort St. Gallen gefallen ist...

http://wwwuv2.uni-muenster.de/Rektorat/upm.php?rubrik=Alle&neu=1&monat=200506&nummer=06585

gnubbb
18. Juni 2005, 18:48
Original geschrieben von Beli


Die einzigen Unis, die dir wirklich einen entscheidenen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt verschaffen sind m.M. nach Mannheim, WHU und FFM(Aber nur im Finance), die anderen mögen in den Rankings vorne liegen, aber einen entscheidenen Vorteil verschaffen die einem nicht. Also wenn man wirklich von einer Uni im deutschsprachigen Raum profitieren will, soll man an die oben genannten oder auch ETH Zürich oder St.Gallen gehen, das sind wirklich auch weltweit anerkannte Unis und keine Provinzelite Massenunis wie Münster.

wtf?? FFM?

Beli2
18. Juni 2005, 19:05
Original geschrieben von gnu.Becks


wtf?? FFM?

Hab doch geschrieben nur im Bereich Finance, ansonsten ist Frankfurt nur Mittelmaß, obwohl sich dort einiges bewegt, neuer Campus, höchstes aufkommen von 3. Mitteln etc., bald Joe Ackermann als Honorarprofessor :top2:.Vielleicht werden die in ein paar Jahren auch in der Breite gut sein.

ahja
18. Juni 2005, 19:19
Jungs, ihr tut ja grade so, als ob die Uni der ausschlaggebende Faktor für einen guten Beruf sei. Macht euch mal klar, dass an erster Stelle immernoch ihr selbst und euer Wissen stehen, welches ihr euch, falls ihr fit seid, auch anderswo aneigenen könnt.
Sicher spielt die Uni auch ne Rolle, aber in den meisten Fällen bei weiten nicht so eine große, wie ihr hier darstellt.

ddv
18. Juni 2005, 19:27
Original geschrieben von ahja
Jungs, ihr tut ja grade so, als ob die Uni der ausschlaggebende Faktor für einen guten Beruf sei. Macht euch mal klar, dass an erster Stelle immernoch ihr selbst und euer Wissen stehen, welches ihr euch, falls ihr fit seid, auch anderswo aneigenen könnt.
Sicher spielt die Uni auch ne Rolle, aber in den meisten Fällen bei weiten nicht so eine große, wie ihr hier darstellt.

Nö morti, nur ist deine eigene Leistung in diesem Fall eine Konstante. Egal auf welche Uni du gehst, deine Leistung bleibt dieselbe. Deswegen hat das mit der Auswahl der Uni überhaupt nichts zu tun.

Wenn man vor der Wahl steht, welche Uni man nimmt, sollte man sich eben immer das bestmögliche Aussuchen und nicht von vorneherein Minuspunkte gegenüber anderen Bewerben sammeln, indem man eine "schlechtere" Uni auswählt.

ahja
18. Juni 2005, 21:38
Original geschrieben von KöniG_RaveN_I.


Nö morti, nur ist deine eigene Leistung in diesem Fall eine Konstante. Egal auf welche Uni du gehst, deine Leistung bleibt dieselbe. Deswegen hat das mit der Auswahl der Uni überhaupt nichts zu tun.

Wenn man vor der Wahl steht, welche Uni man nimmt, sollte man sich eben immer das bestmögliche Aussuchen und nicht von vorneherein Minuspunkte gegenüber anderen Bewerben sammeln, indem man eine "schlechtere" Uni auswählt.

Denke nicht, dass die Leistung (oder meinst du Potenzial?) eine Konstante ist, da sie normalerweise von Leistungsbereitschaft abhängt. Und diese wiederum, das zeigt mir zumindest meine Schullaufbahn, ist durch dein Umfeld und vor allem durch die Lehrenden bedingt.
Dem zweiten Absatz stimme ich natürlich zu, is klar.

Für mich geht es darum, dass die Uni es mir ermöglicht, mein Potenzial durch mir zusagende Veranstaltungen (-> Leistungsbereitschaft) voll auszuschöpfen. Und das hat nur bedingt etwas mit der Qualität und dem Ansehen der Professoren zu tun, da ich einem neoliberalen Schwachkopf auf sein Pult kotzen würde.

Prof.Dr.Zwiebel
19. Juni 2005, 01:44
also veranstaltungen find ich net wirklich so wichtig, vor allen dingen isses ziemlicher humbug ne uni nach den profs bzw deren ruf auszusuchen, da man diese vorher eh nicht kennt. Der tollste lehrbuchautor kann didaktisch die größte null sein (was häufig der fall ist), was einem im endeffekt dann herzlich wenig bringt, außer dass man mal sagen kann "hallo ich bin der und der und saß bei dem und dem in der vorlesung, toll ne?"
Deswegen würd ich den ruf der profs net überbewerten. Außerdem kann man ne vorlesung sowieso nicht voll ausreizen, da man die sachen alle anhand von lehrbüchern und skripten nacharbeiten muss. Deshalb würd ich eine uni danach auswählen, wo das umfeld gut ist (wurde ja bereits angesprochen). Da würd ich dann auf ausstattung und öffnungszeiten der bib oder auf die _betreuung_ von profs wert legen. Ich glaub jedoch nicht, dass mich hier jmd davon überzeugen kann, dass im grundstudium (besonders in bwl/vwl) die betreuung besonders gut ist...
Letztendlich muss man die sachen selbst lernen und das wird einem auch nie ein prof abnehmen - egal wo. Deswegen dahin gehen, wo man sich wohlfühlt und nicht was nen blödes ranking sagt.

CraZyYoDa
19. Juni 2005, 12:46
#2 weise gesprochen

ddv
19. Juni 2005, 13:24
Original geschrieben von ahja


Denke nicht, dass die Leistung (oder meinst du Potenzial?) eine Konstante ist, da sie normalerweise von Leistungsbereitschaft abhängt. Und diese wiederum, das zeigt mir zumindest meine Schullaufbahn, ist durch dein Umfeld und vor allem durch die Lehrenden bedingt.
Dem zweiten Absatz stimme ich natürlich zu, is klar.

Für mich geht es darum, dass die Uni es mir ermöglicht, mein Potenzial durch mir zusagende Veranstaltungen (-> Leistungsbereitschaft) voll auszuschöpfen. Und das hat nur bedingt etwas mit der Qualität und dem Ansehen der Professoren zu tun, da ich einem neoliberalen Schwachkopf auf sein Pult kotzen würde.

Ich denke, wenn du ein ernsthaftes Studium betreiben willst, gibt es nur einen, der dich zu motivieren braucht, und das bist du selbst. Wenn du im Studium es nicht selbst schaffst, dann bringt dir auch die beste Betreuung nichts.



Original geschrieben von Prof.Dr.Zwiebel
also veranstaltungen find ich net wirklich so wichtig, vor allen dingen isses ziemlicher humbug ne uni nach den profs bzw deren ruf auszusuchen, da man diese vorher eh nicht kennt. Der tollste lehrbuchautor kann didaktisch die größte null sein (was häufig der fall ist), was einem im endeffekt dann herzlich wenig bringt, außer dass man mal sagen kann "hallo ich bin der und der und saß bei dem und dem in der vorlesung, toll ne?"
Deswegen würd ich den ruf der profs net überbewerten. Außerdem kann man ne vorlesung sowieso nicht voll ausreizen, da man die sachen alle anhand von lehrbüchern und skripten nacharbeiten muss. Deshalb würd ich eine uni danach auswählen, wo das umfeld gut ist (wurde ja bereits angesprochen). Da würd ich dann auf ausstattung und öffnungszeiten der bib oder auf die _betreuung_ von profs wert legen. Ich glaub jedoch nicht, dass mich hier jmd davon überzeugen kann, dass im grundstudium (besonders in bwl/vwl) die betreuung besonders gut ist...
Letztendlich muss man die sachen selbst lernen und das wird einem auch nie ein prof abnehmen - egal wo. Deswegen dahin gehen, wo man sich wohlfühlt und nicht was nen blödes ranking sagt.

Ich war noch nicht einmal in der Bibliothek und habe das auch eigentlich nicht vor zu ändern... Als wenn ich mein Studium nach sonem Müll auswählen würde...

Und du wiedersprichst dir auch noch selbst, wenn du sagst, dass du keinem glaubst, dass BWL/VWL im Grundstudium ne gute Betreuung hat und auf der anderen Seite forderst, dass man sich die Uni nach der Betreuung aussuchen soll.

Rafale
19. Juni 2005, 13:27
Original geschrieben von Prof.Dr.Zwiebel
also veranstaltungen find ich net wirklich so wichtig, vor allen dingen isses ziemlicher humbug ne uni nach den profs bzw deren ruf auszusuchen, da man diese vorher eh nicht kennt. Der tollste lehrbuchautor kann didaktisch die größte null sein (was häufig der fall ist), was einem im endeffekt dann herzlich wenig bringt, außer dass man mal sagen kann "hallo ich bin der und der und saß bei dem und dem in der vorlesung, toll ne?"
Deswegen würd ich den ruf der profs net überbewerten. Außerdem kann man ne vorlesung sowieso nicht voll ausreizen, da man die sachen alle anhand von lehrbüchern und skripten nacharbeiten muss. Deshalb würd ich eine uni danach auswählen, wo das umfeld gut ist (wurde ja bereits angesprochen). Da würd ich dann auf ausstattung und öffnungszeiten der bib oder auf die _betreuung_ von profs wert legen. Ich glaub jedoch nicht, dass mich hier jmd davon überzeugen kann, dass im grundstudium (besonders in bwl/vwl) die betreuung besonders gut ist...
Letztendlich muss man die sachen selbst lernen und das wird einem auch nie ein prof abnehmen - egal wo. Deswegen dahin gehen, wo man sich wohlfühlt und nicht was nen blödes ranking sagt.

#agree...gerade weils im Grundstudium echt net unbedingt auf den Ruf einer Uni bzw deren Forschungserfolge ankommt... das is meistens recht gleich aufgebaut mit relativ gleichen Lehrinhalten.
@Raven: als Literatur haben wir in Microökonomie zB den Variian, was verwendet ihr? Münsteraner Literatur oder auch englische?

naja was Hauptstudium angeht kommts vielleicht echt schon mehr auf die Qualität einer Uni an, für welche Gebiete man sich gut spezialisieren kann etc. VIelleicht wechsel ich dann auch, mal schauen -.-

0Smacks0
19. Juni 2005, 13:58
Original geschrieben von herr hund
lach mit 1,8 schnitt kannst du alles machen

aber wenn du en duales studium suchst, brauchst du dich bei firmen wie bmw gar net erst bewerben, solltest du nicht zufällig kräftige beziehungen haben

ansonsten würde ich sagen, deine berufschancen stehen recht gut mit nem guten bwl-studium, möglicherweise musst du halt die bereitschaft zu mobilität aufweisen. das alles mit der achso schlechten arbeitsmarktsituation wird imho viel zu sehr hochgepuscht. angst brauchst du jedenfalls keine haben, als arbeitsloser zu enden. der arbeitsbereich wirtschaft bietet immer irgendwas.

Bewerben kann nie schaden!

@ Topic
mit BWL kann man immer was machen, mag die Konkurrenz noch so groß sein, sie ist auch entsprechend dumm zum Teil. Wenn man also sich etwas abheben kann, nP...



Original geschrieben von Prof.Dr.Zwiebel
also veranstaltungen find ich net wirklich so wichtig, vor allen dingen isses ziemlicher humbug ne uni nach den profs bzw deren ruf auszusuchen, da man diese vorher eh nicht kennt. Der tollste lehrbuchautor kann didaktisch die größte null sein (was häufig der fall ist), was einem im endeffekt dann herzlich wenig bringt, außer dass man mal sagen kann "hallo ich bin der und der und saß bei dem und dem in der vorlesung, toll ne?"
Deswegen würd ich den ruf der profs net überbewerten. Außerdem kann man ne vorlesung sowieso nicht voll ausreizen, da man die sachen alle anhand von lehrbüchern und skripten nacharbeiten muss. Deshalb würd ich eine uni danach auswählen, wo das umfeld gut ist (wurde ja bereits angesprochen). Da würd ich dann auf ausstattung und öffnungszeiten der bib oder auf die _betreuung_ von profs wert legen. Ich glaub jedoch nicht, dass mich hier jmd davon überzeugen kann, dass im grundstudium (besonders in bwl/vwl) die betreuung besonders gut ist...
Letztendlich muss man die sachen selbst lernen und das wird einem auch nie ein prof abnehmen - egal wo. Deswegen dahin gehen, wo man sich wohlfühlt und nicht was nen blödes ranking sagt.

Ich hab gehört, dass das manchen Leuten egal ist, weil sie einfach nur den schönen Namen bei der Bewerbung auf dem Papier stehen haben wollen... Prinzipiell hast du recht, aber... :8[:

Prof.Dr.Zwiebel
19. Juni 2005, 14:15
@raven
Ich bin bei der betreuung auch eher vom hauptstudium ausgegangen, insofern hast du nicht ganz unrecht, was ich eigentlich meinte, war, dass im grundstudium aufgrund der vielen studenten ne effektive betreuung kaum möglich ist. Ums mal etwas genauer zu definieren: unter betreuung versteh ich ua, dass auch mal probeklausuren angeboten werden oder man selbst ein referat halten kann/muss...
Zur bib: natürlich kommts auch immer auf den studiengang an (in jura kommst um die bib net rum), aber natürlich kann man sich die bücher auch alle kaufen :D
Hätte dann trotzdem zwei fragen an dich.
1. Im wieivielten sem bist du jetzt? (viele gehen nämlich anfangs net in die bib)
2. Woher beziehst du dann dein wissen? (Kann mir keiner erzählen, dass er ohne vor und nachbereitung den stoff drauf hat, selbst wenn er nen iq jenseits der 150 hätte)

@heator
bewerben schadet ja nix, bei zvs musst eh mehrere unis angeben, kann ja dann entsprechende unis an oberster stelle angeben.

Beli2
19. Juni 2005, 14:33
Original geschrieben von Prof.Dr.Zwiebel
@raven
Ich bin bei der betreuung auch eher vom hauptstudium ausgegangen, insofern hast du nicht ganz unrecht, was ich eigentlich meinte, war, dass im grundstudium aufgrund der vielen studenten ne effektive betreuung kaum möglich ist. Ums mal etwas genauer zu definieren: unter betreuung versteh ich ua, dass auch mal probeklausuren angeboten werden oder man selbst ein referat halten kann/muss...
Zur bib: natürlich kommts auch immer auf den studiengang an (in jura kommst um die bib net rum), aber natürlich kann man sich die bücher auch alle kaufen :D
Hätte dann trotzdem zwei fragen an dich.
1. Im wieivielten sem bist du jetzt? (viele gehen nämlich anfangs net in die bib)
2. Woher beziehst du dann dein wissen? (Kann mir keiner erzählen, dass er ohne vor und nachbereitung den stoff drauf hat, selbst wenn er nen iq jenseits der 150 hätte)

@heator
bewerben schadet ja nix, bei zvs musst eh mehrere unis angeben, kann ja dann entsprechende unis an oberster stelle angeben.

Ich sprach auch weniger von der Betreuung durch die Profs, sondern eher durch die Tutoren- angeboten Tutorien, Tutorensprechstunden. Und wo wir grad bei Referaten sind, ich habe dieses Semester 2 Referate halten dürfen(müssen). Probeklausuren werden bei uns auch in manchen Fächern Angeboten (Recht, Rewe, Kore).

ddv
19. Juni 2005, 14:47
Original geschrieben von Prof.Dr.Zwiebel
@raven
Ich bin bei der betreuung auch eher vom hauptstudium ausgegangen, insofern hast du nicht ganz unrecht, was ich eigentlich meinte, war, dass im grundstudium aufgrund der vielen studenten ne effektive betreuung kaum möglich ist. Ums mal etwas genauer zu definieren: unter betreuung versteh ich ua, dass auch mal probeklausuren angeboten werden oder man selbst ein referat halten kann/muss...
Zur bib: natürlich kommts auch immer auf den studiengang an (in jura kommst um die bib net rum), aber natürlich kann man sich die bücher auch alle kaufen :D
Hätte dann trotzdem zwei fragen an dich.
1. Im wieivielten sem bist du jetzt? (viele gehen nämlich anfangs net in die bib)
2. Woher beziehst du dann dein wissen? (Kann mir keiner erzählen, dass er ohne vor und nachbereitung den stoff drauf hat, selbst wenn er nen iq jenseits der 150 hätte)



zu 1. Bin noch im Grundstudium, möglich, dass ich im Haupstudium die Bib. aufsuchen muss. Kann ich aber noch nicht Beurteilen. Bisher hab ich mir die Bücher alle gekauft, soo viele sinds nun auch wieder nicht bisher.

zu 2. Es gibt zu JEDER Vorlesung die genauen Scripte mit allem, was an die Wand geworfen wird etc, dazu eben die Lehrbücher und noch extra Verfasste Heftchen mit Aufgabensammlungen etc.

Ich sagte ja, lernen tut man eh zuhause. Aber in die Vorlesung als solche geht man doch eher wegem schlechtem Gewissen, wie oft saß ich schon da und dachte mir, was machst du hier eigentlich?

HeatoR
19. Juni 2005, 14:53
mal ebend was anderes: woraus besteht das grundstudium ausser dem mathekrams ( statistik, billanzrechnung und was weiss ich noch alles)
wie oft muss man klausuren schreiben? und wie ist das überhaupt bei der bewertung? kriegt man ejdes semester ne note`? kriegt man immer ne art zeugniss? kriegt man womöglich noch öffters rückmeldung oder gar nicht?

wie ist der zeitaufwand beim BWL studium? was mich ausser den beschissenen berufsmöglichkeiten und den total schlechten verdienstmöglichkeiten beim jurastudium ( spiegel sagt, der selbstständige wald und wiesenanwalt verdient im schnitt 1300€ im monat. da verdien ich mehr wenn ich bei meinem supermarkt 10 stunden am tag an der kasse sitze, dafür muss ich nicht studieren ) ist der enorme zeitaufwand. mir haben einige jura studis gesagt dass viele vor dem staatsexamen locker mal 10h am tag pauken. das geht gar nicht in meinen augen ( ich kann nicht 10 stunden effektiv informationen aufnehmen und dazu find ich das extrem ungesund O_o)

also wie ist so der zeitaufwand beim BWL studium wenn man ein einigermaßen guter student sein will?

Prof.Dr.Zwiebel
19. Juni 2005, 14:54
Ja, tutoren und profs gehören für mich zusammen, deswegen hab ich die net extra aufgelistet ;)
Die geschmäcker sind sind sowieso verschieden, die einen mögens lieber so, die anderen so, da jeder auch seinen eigenen lernstil hat, solang man sich wohlfühlt isses sowieso latte.
Da kommt dann die alte weisheit zum tragen: probieren geht über studieren :D

ps: soweit ich weiß, muss man zb in münster für jede probeklausur, die korrigiert werden soll, 5 euronen abdrücken, in bielefeld kost das hingegen nix. Das wär für mich zb schon mal nen anhaltspunkt für die wahl meiner uni

€: heator, falls du paar infos zum jurastudium haben möchtest (hier in bielefeld) kann ich gern nen paar infos geben.
Und jo, das mit den 10h am tag is normal, im rep musst(solltest) soviel lernen, es sei denn du kannst den stoff schon (wo du allerdings einer der ersten wärst).

ddv
19. Juni 2005, 14:56
Original geschrieben von Prof.Dr.Zwiebel

ps: soweit ich weiß, muss man zb in münster für jede probeklausur, die korrigiert werden soll, 5 euronen abdrücken, in bielefeld kost das hingegen nix. Das wär für mich zb schon mal nen anhaltspunkt für die wahl meiner uni

Keine Ahnung ob das so ist, hab ich noch nie Probiert, aber wer macht sowas auch? Man kann sich die Klausuren aus dem letzen Sem. kaufen samt Lösungen, insofern kann ich das korrigieren doch locker selbst erledigen!

Prof.Dr.Zwiebel
19. Juni 2005, 15:01
Original geschrieben von KöniG_RaveN_I.


Keine Ahnung ob das so ist, hab ich noch nie Probiert, aber wer macht sowas auch? Man kann sich die Klausuren aus dem letzen Sem. kaufen samt Lösungen, insofern kann ich das korrigieren doch locker selbst erledigen!
naja ich kann wieder nur für jura sprechen, wo man bis zum examen ca 200 klausuren geschrieben haben sollte, weswegen man im hauptstudium meist klausurenkurse besucht, wo man viele probeexamensklausuren schreibt und das ganz schön ins geld geht, wenn man blechen muss. Was ich damit sagen will ist, dass das etwas ist, worin sich die unis schon unterscheiden können.

Beli2
19. Juni 2005, 15:05
Original geschrieben von HeatoR
mal ebend was anderes: woraus besteht das grundstudium ausser dem mathekrams ( statistik, billanzrechnung und was weiss ich noch alles)
wie oft muss man klausuren schreiben? und wie ist das überhaupt bei der bewertung? kriegt man ejdes semester ne note`? kriegt man immer ne art zeugniss? kriegt man womöglich noch öffters rückmeldung oder gar nicht?

wie ist der zeitaufwand beim BWL studium? was mich ausser den beschissenen berufsmöglichkeiten und den total schlechten verdienstmöglichkeiten beim jurastudium ( spiegel sagt, der selbstständige wald und wiesenanwalt verdient im schnitt 1300€ im monat. da verdien ich mehr wenn ich bei meinem supermarkt 10 stunden am tag an der kasse sitze, dafür muss ich nicht studieren ) ist der enorme zeitaufwand. mir haben einige jura studis gesagt dass viele vor dem staatsexamen locker mal 10h am tag pauken. das geht gar nicht in meinen augen ( ich kann nicht 10 stunden effektiv informationen aufnehmen und dazu find ich das extrem ungesund O_o)

also wie ist so der zeitaufwand beim BWL studium wenn man ein einigermaßen guter student sein will?

Das Grundstudium besteht aus Recht(Privatrecht, Öffentliches Recht), VWL (Makro,Mikro,WiPO), BWL (Absatz/Produktion, Kostenrechung, Rechnungswesen, Finanzieung/Investition), einer Mathevorlesung, Statistik (Statistik I und II) und Wirtschaftsinformatik.
Die Fächer können abhängig von der Uni etwas variieren, manche haben z.B. Wirtschaftsgeschichte oder noch Einfühurung in VWL/BWL.

Wobei der Mathekrams hauptsächlich auf Mathe,Statistik, VWL, Finanzierung/Investition und ein bisschen bei Kostenrechung und Produktion eingeschränkt werden kann.
Wie du siehst, sind die einzigen Vorlesungen, in denen du nichts mit Mathe zu tun hast nur Rechnungswesen(ist halt nur Summen bilden) und Recht.

Du Noten für jede einzelne Klausur gehen ans Prüfungsamt und werden dir dann mitgeteilt, etwas schriftliches kriegst du nicht.

Also ich fange 1,5-2 Monate vor den Klausuren an zu lernen und lerne dann unter der Woche 3-4 Stunden pro Tag, am Wochenende mache ich dann Pause. Durchfallquoten von durchschnittlich 50-75% reichen als Motivation.

HeatoR
19. Juni 2005, 15:10
setzt sich dann deine endnote aus der gesammtzahl dieser noten aus? oder ist deine endgültige note ( also mit erhalt des diploms ) lediglich die note für deine diplomarbeit?

aus mathe werd ich eh nicht schlau, ich kann nur ganz schlecht einschätzen wie weit es mir liegt. der mathekram den wir jetzt machen liegt mir nicht so sehr ( vektoren, analysis usw.) aber rechnungswesen und statistik find ich eigentlich ganz flauschig. ach keine ahnung solange es nur das anwenden von formeln ist habe ich damit 0 probleme...

@zwiebel
du studierst doch jura, richtig? welches semester? wieviel lernaufwand hast du?

Beli2
19. Juni 2005, 15:18
Original geschrieben von HeatoR
setzt sich dann deine endnote aus der gesammtzahl dieser noten aus? oder ist deine endgültige note ( also mit erhalt des diploms ) lediglich die note für deine diplomarbeit?

aus mathe werd ich eh nicht schlau, ich kann nur ganz schlecht einschätzen wie weit es mir liegt. der mathekram den wir jetzt machen liegt mir nicht so sehr ( vektoren, analysis usw.) aber rechnungswesen und statistik find ich eigentlich ganz flauschig. ach keine ahnung solange es nur das anwenden von formeln ist habe ich damit 0 probleme...

@zwiebel
du studierst doch jura, richtig? welches semester? wieviel lernaufwand hast du?

Das ist nur das Vordiplom, ich weiss zwar nicht genau aber ich glaube die Noten werden in den einzelnen Fächergruppen dann zusammengerechnet und es erscheint dann auf dem Vordiplom die Durchschnittnote für die Fächergruppe. Sieht dann in etwa so aus http://tobiasconradi.com/tobias_conradi/certificates/tcc2000-08-08_bwl-vordiplom.gif, (nein, das bin nicht ich, nur eben schnell gegoogelt) variiert aber auch von Uni zu Uni

Die Noten vom Vordiplom werden für das Diplom nicht übernommen, Diplomnote besteht dann aus den Hauptstudiumsprüfungen und der Diplomarbeit.

HeatoR
19. Juni 2005, 15:20
ah, das ist ja interessant mal die einzelfächer zu sehen.
und wie ist so ein vordiplom nun einzuschätzen?

ich meine füpr jura wäre eine 2.2 ja absolute oberspitzenklasse ( pädikat usw. ) wie ist das BWL? ich mein, schulisch gesehenb ist 2.2 ja ganz gut, aber nicht wirklich spitzenklasse.

wie ist die notenskala in bwl so?

Beli2
19. Juni 2005, 15:25
Also wenn du hier eine 2 schreibst gehörst du zu den Top 20% Prozent ca. Ich denke aber, dass das auch stark von der Uni abhängt.

HeatoR
19. Juni 2005, 15:48
achso noch eine frage an die jura studenten:

ich hab schon von mehreren gehört dass man, wenn man gern in die wirtschaft möchte ( und da ist ja das geld ) neben jura BWl als nebenfach machen sollte.
in wiefern ist das möglich? MUSS man gar als jura student ein nebenfach belegen? verbessern sich die berufsschancen wenn man dr.jur und dazu noch nen bachelor in bwl hat?


Mein Vorschlag für Deinen Weg wäre ungefähr: Jura-Studium (mit Auslandserfahrung - wichtig), beide Staatsexamina, wenn möglichst besser als 3 (das schaffen schon die wenigsten), evtl. Promotion, zwei Jahre arbeiten und dann nach INSEAD, Columbia, Warthon etc. pp. und einen MBA (von Weltruf) machen. Dann fünf Jahre zu BCG oder McK und der Rest ist in Butter.

so ca. hat man mir das gesagt...

Prof.Dr.Zwiebel
19. Juni 2005, 16:01
jo studiere jura in bielefeld. Bin gerade im 5ten semester und gefällt mir gut hier. Meinst du wieviel ich lerne oder wieviel ich lernen müsste? :D
Also wenn man gut sein will, muss man echt ne ganze menge tun (nach obenhin natürlich offen). Was bei jura "gefährlich ist, ist dass erst das examen die note gibt (und neuerding zählt der sogenannte schwerpunktbereich, den man meist im 6 sem angeht), was dazu führt, dass man sich vorher praktisch nen lauen lenz machen kann und dann aber wie nen ochs vor dem berg steht, wenn man sich net am riemen reißt.
Man muss zwar während den semestern bestimmte scheine machen, aber die zählen net für die note im examen (brauchst nur für die zulassung). Im ergebnis kommts also wie oft drauf raus, dass von nix nix kommt.
Zum lernaufwand kann man schlecht konkretes sagen, da man sich ja auch mal nen schönen tag als studi macht :D
Nochwas zu den ca 10h lernen am tag:
Im 8ten oder 9ten sem geht man (normalerweise) ins sogenannte repititorium, dh, entweder gehst du zu nem uni rep oder zu nem kommerziellen rep (kostet einiges im monat), wo du den _ganzen stoff_ nochmal eingehämmert (!) bekommst, um fürs examen fit zu sein. Da es aber soviel stoff in jura ist, kommst du wohl um wirklich intensives lernen net drumrum (was man den leuten im rep auch ansieht; die fangen fast an zu heulen, wenn man die anspricht :D)
Ansonsten kann swatchy dir auch noch was zu jura sagen, der studiert in münster. Falls du noch fragen hast, helf ich gern weiter.

€: zum post über mir
nein, man muss in dem sinne kein nebenfach belegen. Und wer es vom aufwand her schafft jura + bwl zu studieren, wird während der studienzeit nie die sonne sehen (und das ist bestimmt net übertrieben)
Zu den ansprüchen kann man sagen, dass solche empfehlungen meist vom prof selbst kommen (meist dann auch noch arroganten), und hat man zb gesagt, dass man neben französisch + englisch (natürlich fließend) auch noch ne 3 osteuropäische sprache perfekt beherrschen sollte. Dazu noch sogenannte softskills vorweisen können sollte und schon ne menge berufserfahrung haben müsste. Dazu noch in 6 sem fertig sein. Ich wollte ihn auslachen, habs mir dann aber doch verkniffen...

HeatoR
19. Juni 2005, 16:05
joa, wie schaut es denn mit zusatzkursen in BWL an? also gibt es bei dir angebote in die richtung "wirtschaft für juristen" ?

denn ehrlichgesagt interessiert mich die tätigkeit als anwalt mangels guter bezahlung eher wenig.

und was hälst du von der BLS ( dieser privatuni in hamburg)
besser/schlechter als n gutes examen an einer staatlichen uni?

Prof.Dr.Zwiebel
19. Juni 2005, 16:17
@heator
hm bei dir vermisse ich irgendwie nen bissl idealismus ;)
was ich von hamburg halten soll weiß ich net, wenn du dir mit tausendern den arsch abwischen kannst, schlecht isses dort sicher net, ersetzt aber den persönlichen einsatz auch net.
In bielefeld kannst du ab dem 6ten sem nen schwerpunkt machen und so dinge wie internationales privatrecht oder europäisches wirtschafts recht (oder auch andere sachen machen), insofern würd ich deine frage mal bejahren, dass es soetwas gibt.
Und wenn du von vorherein nach dem gehalt gehst, isses eh der falsche ansatz, da du am anfang immer hart abeiten musst. Außerdem kommts beim anwalt immer auf die streitewerte an, wonach sich dann auch die gebühren richten, deswegen ist das mit dem "gehalt" blödsinn. Dass man net sofort das große geld macht, nur weil man studiert hat, dürfte klar sein. Aus meiner sicht schaust du aber nen bissl zuviel aufs geld ^^

es gibt in bielefeld an der FH auch wirtschaftsrecht, ne mischung aus jura und bwl, da musst dich aber selbst mal durch googlen, die schicken dir das heft sogar kostenlos und schnell zu.

ps: (ich hoffe du hast auch mein edit oben gelesen)

HeatoR
19. Juni 2005, 16:29
Zu den ansprüchen kann man sagen, dass solche empfehlungen meist vom prof selbst kommen (meist dann auch noch arroganten), und hat man zb gesagt, dass man neben französisch + englisch (natürlich fließend) auch noch ne 3 osteuropäische sprache perfekt beherrschen sollte.

hey ich kann englisch französisch und dazu russisch und ukrainisch von wegen muttersprache. juhu :elefant:

zum thema geld, natürlich frage ich auch nach dem gehalt...es ist klar dass ich nicht gleich nach dem studium 100k im jahr verdiene, aber 1300€ im monat finde ich schon relativ erschreckend. für den arbeitsaufwand den man während des studiums hat, ein gehalt dass man auch locker mit der ausbildung bekommt....

hasuobs
21. Juni 2005, 00:12
was die berufsaussichten angeht:

nur 3% aller BWL'er in Deutschland sind arbeitslos.
(stand letztens im Spiegel, die Zahl spricht ja wohl für sich)

HeatoR
21. Juni 2005, 00:47
ach scheisse nachdem ich gestern im auftrag des teufels gesehen habe war ich mir fast sicher dass ich mich für jura bewerben werde, und dann kommst du wieder ^^

aber naja, man muss wohl realistisch sehen dass anwälte in deutschland einfach nicht die kohle kriegen wie in den usa ( ich hab gehört jacksons anwalt nimmt 300$ die stunde =/)

wobei, ich verstehe echt nicht wieso der lohn bei uns so niedrig istl. im schnitt kostet eine erste rechtsberatung 150€. ( kann aber bis zu 300 euro kosten) nehmen wir also an der anwalt betreut am tag 5 klienten ( das dürfte ja realistisch sein) da macht er doch fast 1000€ am tag? ok sagen wir er muss davon 70% abdrücken ( was sehr viel wäre) dann hat er immernoch nen tageslohn von 300€ was im monat gute 6000€macht.... dazu kommt aber noch geld was er für prozesse bekommt ( dürfte ja mehr sein) oder bei längeren fällen ( dürfte ja auch mehr als die einführung sein die ca. 150 berechnet wird )

also warum verdienen hier anwälte so schlecht, bzw wie kommt die zeit auf die zahl, dass anwälte im schnitt 1300 €verdienen?

Getraenkeautomat
21. Juni 2005, 00:53
Original geschrieben von HeatoR


also warum verdienen hier anwälte so schlecht, bzw wie kommt die zeit auf die zahl, dass anwälte im schnitt 1300 €verdienen?
Angebot und Nachfrage entscheidet den Preis.
Das mein ich jetzt ernsthaft

Vielleicht solltest du ja vwl studieren. Dann kannst du solchen Fragen nachgehen :elefant:

HeatoR
21. Juni 2005, 00:54
ja gut aber um auf dieses kleine gehalt zu kommen, müssten die ja so ca. nur einen mandanten am tag haben O_o

Getraenkeautomat
21. Juni 2005, 01:02
hängt auch vom Fall ab.
Streitwert 300 Euro verdienst du mit deiner eignen Kanzlei garnix.
So wie ichs mitgekriegt hab wird es erst ab 5000 aufwärts interessant oder springt überhaupt was raus....

HeatoR
21. Juni 2005, 01:08
naja da geht es schon konkret um das mandat in einem fall. aber eine erste BERATUNg kostet ja im schnitt schon 150 euro....das ist doch ein ganz guter verdienst oder nicht? vor allem weil so eine beratung kaum länger als eine stunde dauert, sind 150€ stundenlohn ganz gut finde ich

Getraenkeautomat
21. Juni 2005, 01:11
Hatte eine Vorlesung recht in meinem Studium:
Prof : Mich kotzt es an Fälle unter 5000 euro zu übernehmen. Daran verdiene ich keinen Pfennig. Im gegneteil ich mach minus.

Prof.Dr.Zwiebel
21. Juni 2005, 01:39
was hier für ein scheiss verzapft ist unglaublich :mad:
bisher hab ich versucht zu helfen, aber wenn hier solche möchtegerns (ich benutze nicht das wort arschloch) kommen und meinen sie müssten ihren werdegang nach dem gehalt planen, hat bei mir verschissen
entwirf doch möbel! Dann hast in 20 jahren deine 45 milliarden zusammen :) :) :)
der typ hat sogar net studiert (soweit ich weiß)
spacko

HeatoR
21. Juni 2005, 01:49
löl wieso regst du dich denn so auf? ^^
ich hab doch nur versucht die angaben zu verstehen die ich aus verschiedenne quellen gesammelt habe, du kannst mir ja helfen sie in den richtigen zusammenhang zu bringen.

und sorry, aber ich werde meinen beruf und alles was ich tue immer grundsätzlich und prinzpiell sowieso immer nach dem größtmöglichen profit aussuchen. sorry aber ich habe keinen bock jahrelang zu studieren und dann weniger zu verdienen als ein bankkaufmann ohne studium oder gar abitut.

dann könnte ich auch gleich philosophie studieren, find ich auch interessant :elefant:

sei doch nicht so weltremd ^^


Dann hast in 20 jahren deine 45 milliarden zusammen

gerne doch, nur leider gehört zu solchen ausnahmefällen auch einfach immer eine große portion glück und die kann man sich nicht anlernen.