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  1. #5806
    Benutzerbild von tic0r
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    Zitat Zitat von Outsider23 Beitrag anzeigen
    Was ist an "der ton des films ist massiv inkonsistent und mir hat die charakterisierung der hauptfigur nicht gefallen" schwer zu verstehen?
    Ist doch nicht schwer zu verstehen. Meine Antwort darauf war, dass es falsche Erwartungen sind. Z.b. ist die Charakterisierung von Harley, zumindest wenn ich es mit meinen Erinnerungen zu den Comics vergleiche, ziemlich gut gelungen. Wenn dir das nicht gefallen hat, dann bist du offensichtlich mit ner anderen Erwartung in den Film als das, was du hättest erwarten _sollen_. Ist überhaupt nicht schlimm, sondern erklärt, warum dir der Film nicht gefallen hat.

    @Tommy: Jo okay, der Punkt mit dem Realismus geht an dich. Ich glaub ich schalte bei dieser Art von Filmen wirklich jegliche Intelligenz aus; sonst hätte ich gut 3/4 der Marvel/DC-Filme nicht ertragen können. Darum, muss ich sagen, ist mir das in der konkreten Szene z.B. nicht mal aufgefallen. Aber du hast Recht, das sind keine Aliens und damit damit gelten die "normalen" Gesetze der Natur.


  2. #5807
    Community-Forum Benutzerbild von Benrath
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    Zitat Zitat von tic0r Beitrag anzeigen
    Ist doch nicht schwer zu verstehen. Meine Antwort darauf war, dass es falsche Erwartungen sind. Z.b. ist die Charakterisierung von Harley, zumindest wenn ich es mit meinen Erinnerungen zu den Comics vergleiche, ziemlich gut gelungen. Wenn dir das nicht gefallen hat, dann bist du offensichtlich mit ner anderen Erwartung in den Film als das, was du hättest erwarten _sollen_. Ist überhaupt nicht schlimm, sondern erklärt, warum dir der Film nicht gefallen hat.
    Nicht, dass du mit dem Rest davor unrecht hattest, aber jetzt ist es nur noch, wenn du nicht die selben Erwartungen wie ich hattest, hattest du die falschen Erwartungen und fandest deswegen den Film schlecht, den ich gut fand.
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  3. #5808
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    Naja ich würde noch nicht mal sagen, dass ich ihn gut fand, eher okay. 6/10 ist keine stolze Leistung. Klar war der Post etwas provokant formuliert, war ja Outsiders Aussage vorher aber auch. Das heißt natürlich nicht, dass es nicht auch schlechte Filme gibt.

    Aus meiner Sicht gibt es aber durchaus "richtige" und "falsche" Erwartungen an Filme. Wenn ich Anspruch und Story in nem Michael Bay Film erwarte, werde ich enttäuscht. Wenn ich Action und heiße bitches haben will, dann bin ich bei Scorcese falsch aufgehoben. Was nicht heißt, dass man diese Filme nicht auch kritisieren darf, aber es beeinflusst, _was_ man kritisiert. Der Punkt von Outsider war ja gerade, dass ihm die Darstellung von Harley Quinn nicht gefallen hat; nach meiner Wahrnehmung war der Film aber damit eh nie für ihn gedacht, weil die Darstellung von Harley sich ganz gut an die Comic-Vorlagen gehalten hat.

    Wenn ich Transformers gucke wäre es ein bißchen bescheuert sich darüber zu beschweren, dass da so viele Roboter drin vorkommen. Auf dem Niveau wirkt das für mich. Oder wenn ich Bibi und Tina gucke und mich dann darüber beschwere, dass mir zu viele Pferde und zu wenig Brüste vorgekommen sind.
    Geändert von tic0r (23. April 2020 um 11:33 Uhr)

  4. #5809
    Benutzerbild von Kuma
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    Allesamt vorhin geschaut

    Reasonable Doubt

    Thriller mit Snakuel Plane Jackson, in dem ein Staatsanwalt betrunken einen Typ anfährt, dann Fahrerflucht begeht und kurz darauf erfährt, dass eben jener Angefahrene tot im Van eines anderen Mannes (Snakuel) gefunden wurde. Dieser Mann wird nun wegen Mordes angeklagt und er selbst übernimmt die Anklage. Das so grob der Plot, entwickelt sich dann aber natürlich noch ganz anders. War schon okay, aber hat mich insgesamt nicht wirklich vom Hocker gehauen. Kann man sich imho aber anschauen.


    10x10

    Ebenfalls ein Thriller. Eine Frau wird von einem Kerl (Luke Evans) auf einem Parkplatz entführt und dann in einem kleinen, schalldichten Raum in seinem Haus eingesperrt. Mehr will ich nicht sagen um nix zu spoilern. Fand ihn trotz Luke Evans und der an sich netten Idee der eigentlichen Story aber eher meh, weil einfach zu viele dumme/unnötige Stellen drin waren. Kein kompletter Mist, aber eher nur was wenn man wirklich zu viel Zeit hat.


    I am Mother

    Der Film beginnt in einem High-Tech-Bunker mit der Anzeige auf einem Bildschirm, dass die menschliche Population der Erde 0 beträgt. Ein Androide entnimmt dann dort einen von vielen Embryos, die augenscheinlich für die Wiederbevölkerung der Erde nach dem Aussterben der menschlichen Rasse dort gelagert wurden. Diesen weiblichen Embryo zieht die Androiden-„Mutter“ dann auf bis ins Teenager-Alter. Bis sich dann mehr und mehr Fragen stellen. Bisschen grob zusammengefasst der Anfang, will erneut nix spoilern. Hat mir insgesamt sehr gut gefallen, trotz einiger offensichtlicher Makel/Fehler. Aber imho dennoch insgesamt eine gute Geschichte, gut gespielt und für Mid-Budget-Verhältnisse technisch sehr gut gemacht. Would weiterempfehl.

  5. #5810
    Benutzerbild von tic0r
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    Bloodshot

    Comic-Verfilmung mit Vin Diesel. Action war cool, beim Rest gab es tatsächlich 0,0 (in Worten NULL) Überraschung. Kann man sich nebenbei mal anschauen, aber man verpasst nichts wenn man es nicht tut.

  6. #5811
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    Killing Eve (2018) S1



    klassischer jäger-vs-gejagter-agententhriller mit zwei großartig spielenden mädels,
    MI-5, russland, überwachung, gegenspionage, tote menschen - hach, wie im paradies.
    gegen ende wirds dann ein my zu phantastisch, aber passt scho! jodie comer kann man
    einfach nicht böse sein, soviel spaß, wie sie am töten hat
    zweite staffel kann kommen, obwohl ich mir kaum vorstellen kann, dass dieses setting lange begeistert.

    7.5 / 10


    Blindspotting (2018)



    "While on probation, a man begins to re-evaluate his relationship with his volatile best friend."
    jor, klingt nicht nach viel, ist auch nicht viel mehr - gefiel mir aber tatsächlich ganz gut.

    7 / 10


    Erbarmen / Department Q: The Keeper of Lost Causes (2013)



    Nikolaj Lie Kaas (china essen sie hunde, delikatessen) seh ich ja zu gerne.
    dazu ein mysteriöser (selbst-)mordfall im farblosen skandinavien, fett.

    7 / 10


    Der wunderbare Mr. Rogers / A Beautiful Day in the Neighborhood (2019)



    handwerklich makellose vorstellung einer familientherapiesitzung.
    ich mag keine familientherapiesitzungen.

    6 / 10


    Enthüllungen zu Mitternacht / The Midnight Gospel (2019) S1



    wirkt wie eine mischung aus adventure time und rick & morty, aber nicht so geil.
    größtenteils abgefahrene fantasiewelten mit hohlem, prätentiösen gelaber. naja.

    6 / 10
    Geändert von ts_tommy (15. Mai 2020 um 14:45 Uhr)

    Our knowledge has made us cynical; our cleverness, hard and unkind. We think too much and feel too little.
    More than machinery we need humanity. More than cleverness, we need kindness and gentleness.
    Without these qualities, life will be violent and all will be lost.

  7. #5812
    Benutzerbild von SFJunky
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    Ich habe mir letztens die drei ursrpünglichen Rambo-Filme reingezogen. Alter, was ein Kack. Aber sind ja Filmklassiker, also muss man gesehen haben.

    Wer irgendeine Art von Story erwartet sollte es lassen, aber wer einfach Stallone 90 Minute dabei zusehen will wie er Menschen niedermäht, go for it.
    "We don't know what causes recessions. Now, I'm not a macro-economist, and I don't feel badly about that." - Eugene Fama

  8. #5813
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    Also bei 2+3 würde ich da zustimmen, aber doch nicht bei First Blood.

  9. #5814
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    Was ist denn die Story bei Teil 1? Da rennt er doch auch nur vor diesen Rednek-Bullen weg, die ihn aus unerklärlichen Gründen foltern wollen. Gut, am Ende haut er noch sein Nothing is over! raus, was wohl relativ ikonisch ist.
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  10. #5815
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    Würde auch nicht behaupten dass im ersten die „Story“ so herausragend ist. Aber afair (in der Tat ewig aka locker 10+ Jahre nicht geschaut) stirbt da doch fast keiner und es gibt nur etwas Ballerei am Ende. Da ging’s doch eher um Post-Trauma-Gedöns und die Vietnam-Message. Habe den jedenfalls als qualitativ sehr gut in Erinnerung.

  11. #5816
    Benutzerbild von SFJunky
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    Ach so, zu hast dich auf die Zahl der Toten bezogen. Ja, da hast du natürlich recht. Da killt er afair sogar nur den einen Typen im Hubschrauber und das noch nichtmal absichtlich.

    Würde auch sagen, dass der erste Teil deutlich weniger deppert war als die anderen beiden. Aber ich hab jetzt nicht vor, mir den jemals wieder anzuschauen.
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  12. #5817
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    Der erste Teil ist pur, animalisch - bessere Wörter fallen mir grade nicht ein. Da ist ein Typ mit nem harten Trauma, der durchdreht. Man sieht, was er tut, man sieht aber auch, wie beschissen die "normalen" Leute mit ihm umgehen. Klar ist das kein komplexer Film, aber schon einer mit Bedeutung.
    Die anderen sind dann einfach nur stumpf. Teils witzig, aber v.a. stumpf.
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    #bärenhöhle

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  13. #5818
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    Die Tage so geschaut:

    Bad Samaritian

    Zwei Kumpels arbeiten als Auto-Parker bei nem Restaurant. Das nutzen sie aus, um mit Karren von Kunden die in der Nähe wohnen zu deren Haus zu fahren und dort einzusteigen. Läuft gut, bis plötzlich in einem Haus eine (gegen ihren Willen ) angekettete Frau aufgefunden wird. Ab da geht es dann auch erst wirklich los. Fand ihn ziemlich spannend und sehr gut gemacht, klare Empfehlung.

    Breaking In

    Eine Mutter (Gabrielle Union) fährt mit ihren beiden Kindern ins abgelegene Haus des verstorbenen Vaters, um dort die Räumung und den Verkauf des Hauses zu regeln. Dummerweise warten dort schon ein paar ziemlich fiese Einbrecher, die es auf den Safe abgesehen haben und diese bringen die beiden Kinder in ihre Gewalt. Nettes Katz-und-Maus-Spiel mit viel hin und her. Kein Highlight, aber schon sehr ordentlich fand ich.

  14. #5819
    Benutzerbild von DerGecko
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    Ed Gein (2000)



    Ed Gein, berühmter Serienkiller und Vorlage für Buffalo "Straight Outta Lotion" Bill (Schweigen der Lämmer) und Norman "Burgermeister beim Einkaufen" Bates, wird im gleichnamigen Film porträtiert. Die Biographie wirbt dabei mit historischer Genauigkeit, einem FSK-18-Label und dem Charme einer low-budget-Folge der X-Files.

    Spätestens nach 10 Minuten weiß auch der Laie, wer Ed Gein war: enthusiastischer Bastler, liebevoller Sohn, passionierter Babysitter und Leseratte. Gekonnt wird mit den üblichen Genrestandards gespielt, direkt zu Anfang des Films sieht man Gein im natürlichen Umfeld (einem Friedhof), gefolgt von der Entdeckung seiner authentischen Maskensammlung durch die Kinder der Nachbarschaft. Jeder weiß, dass Onkel Ed eine absurde Vorliebe für menschliche Anatomie hat, seinen Sexualtrieb unterdrückt, indem er Bibelstellen des alten Testaments rezitiert und zurückgekehrt lebt. Das ganze Problem mit mangelhaft aufgebautem Spannungsbogen wird so elegant umschifft - es gibt keinen. Gein ist schuldig, egal was er von nun an tut.
    Railsback, der den berühmten Farmer verkörpert, folgt diesem minimalistischen Stil atmosphärischen Tiefgang zu erzeugen. Ed Gein ist der "SoDa"-Charakter jeder Szene, ähnlich einem Anthony Hopkins in Silence of the Lambs: In jeder Szene ist er präsent, quasi "halt so da", ein Ding, das auch existiert. Er ist omnipräsent, weil er wirklich in 98% der Laufzeit physikalisch anwesend ist. Auf Mimik und Gestik kann man mit dieser klassischen Methodik verzichten und vermeidet so peinlich überdramatisierte Szenen. Nüchten und sachlich.
    Komplexität erzeugt der Streifen vor allem durch scheinbar willkürliche Rückblenden aus der Kindheit. Damit der Zuschauer den Überblick nicht verliert, wurden jedoch Fingerzeige eingebaut, etwa animiertes Feuer, das aus der Trickkiste des selben Jahrgangs (etwa um die Jahrhundertwende) stammt.



    Tanznummern inklusive

    Selbst Cineasten sahen das Ende definitiv nicht kommen!


    Ed Gein tötet eine Ladenbesitzerin. Der Geschäftsführer sagt, es war Ed Gein. Die Polizei verhaftet Ed Gein. Innerhalb von 60 Sekunden.

    Im Vergleich dazu mordet, verstümmelt und entführt er 2 Stunden lang Familienmitglieder, bekannte Größen der Stadt und gräbt Leichen vor Zeugen (Anfangsszene) aus. Die Polizei rationalisiert das weg: Schrumpfköpfe sind Kriegstrophäen von asiatischen Ureinwohnern, Kindern wird nicht geglaubt und die Barfrau, deren Bar voller Blut und Schleifspuren ist, wurde von der Chicagoer Mafia entführt. Selbst Ed's permanente Geständnisse und detailierten Berichte von Mordtaten sorgen für Lacher. Dieser Strolch.


    Ich empfehle dieses opulente Meisterwerk jedem Connoiseur, ganz speziell meinem Kunstfreund Brulu.
    8.7 von 10 möglichen Glasperlen.

  15. #5820
    Benutzerbild von Humanyou2
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    Victoria (2015)

    Kurze Beschreibung auf Netflix gelesen und mit der Annahme reingeschaut, dass der Film wohl eher nichts für mich sein wird. Falsch gedacht, großartiger Film! Angesichts der Tatsache dass besonders die großen deutschen Produktionen meist aus klischeeüberladenen, dümmlichen Witzen und den immer gleichen Gesichtern bestehen ein Lichtblick des deutschen Films. Dass die Entscheidungen der Hauptdarsteller nicht immer zwingend konsistent sind stört dank des mitreißenden Plots, welcher in einem einzigen Schnitt gedreht wurde, kaum.

    9/10
    Zitat Zitat von Cosmos Beitrag anzeigen
    Das + (ich werde gesteinigt) Titanic waren die einzigen Filme wo ich geweint habe. Bei den Glühwürmchen aus Trauer (wie konnte der so einfach die Bonbonschachtel wegschmeißen?) und bei Titanic aus Schadenfreude.

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