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  1. #61
    Redakteur Benutzerbild von Eredalis
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    Ach wo, mit den Printmedien kann man nicht zu spät dran sein, sie füllen schon gewaltige Lücken aus, die vom Spiel kaum oder gar nicht abgedeckt werden. Besonders die Exemplare der letzten Zeit haben sogar richtige Brücken geschlagen, siehe Flashpoint oder auch der Webcomic Hope and Venegeance, wobei sich letzterer noch im Rahmen hält.

    Aber auch die geplante StarCraft Ghost-Story wurde ja in Romanform niedergeschrieben, inwiefern das sich mit dem geplanten Konsolenshooter abgleicht, darüber kann freilich nur spekuliert werden, da kein Mensch weiß, wie die Story von StarCraft Ghost ausgesehen hätte. Meine persönliche Meinung ist aber, dass die Romane von StarCraft Ghost, also Nova und Phantome, die geplante Story größtenteils verarbeitet haben. Grund für die These ist, alles was von der Storyline bekannt gegeben wurde damals von 2002 bis 2005, deckt sich mit dem was in den Romanen passiert. (Das Terrazin-Gas; die Phantome; Colonel Jackson Hauler; die Koprulu-Liberation-Front; der Grizzlypanzer; etc.)

    @Jim & Sarah:
    ..."In StarCraft 1 hat blanker Hass zwischen beiden geherrscht und jetzt kommt Blizzard mit so einer Klischee-Lovestory daher..."
    Oh je, wer so etwas behauptet oder es so darstellt, hat leider rein gar nichts verstanden.

    Blizzard vorwerfen zu wollen, dass sie "plötzlich" mit einer Lovestory um die Ecke kommen, ist völlig übertrieben dargestellt. Bereits in StarCraft war deutlich zu spüren - und ich spreche nur von der Terraner- und Zergkampagne -, dass die beiden zueinander gefunden hatten. In StarCraft II wurde dieses Thema eben vertieft, diesmal sogar aus der unmittelbaren Perspektive von Raynor selbst (WoL).

    Und in StarCraft: Brood War hat absolut kein blanker Hass zwischen den beiden geherrscht. Ich würde das eher so beschreiben, dass sich das Verhältnis zwischen den beiden durch die Umstände vorerst immer weiter abgekühlt hat. Als blanken Hass hingegen würde ich eher das Verhältnis zwischen Mengsk und der Konföderation beschreiben.
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  2. #62
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    Zitat Zitat von Eredalis Beitrag anzeigen
    @Jim & Sarah:
    Oh je, wer so etwas behauptet oder es so darstellt, hat leider rein gar nichts verstanden.

    Blizzard vorwerfen zu wollen, dass sie "plötzlich" mit einer Lovestory um die Ecke kommen, ist völlig übertrieben dargestellt. Bereits in StarCraft war deutlich zu spüren - und ich spreche nur von der Terraner- und Zergkampagne -, dass die beiden zueinander gefunden hatten. In StarCraft II wurde dieses Thema eben vertieft, diesmal sogar aus der unmittelbaren Perspektive von Raynor selbst (WoL).

    Und in StarCraft: Brood War hat absolut kein blanker Hass zwischen den beiden geherrscht. Ich würde das eher so beschreiben, dass sich das Verhältnis zwischen den beiden durch die Umstände vorerst immer weiter abgekühlt hat. Als blanken Hass hingegen würde ich eher das Verhältnis zwischen Mengsk und der Konföderation beschreiben.
    Genau so hatte ich das eigentlich auch immer empfunden. Ich meine, nachdem Sarah einen der besten Freunde von Jim getötet hat, ist auch mir bewusst, dass er in diesem Moment wohl nicht gerade übertriebene Liebe für Sie empfindet. Spätestens aber als Sie in Wings of Liberty wieder auftaucht, merkt man ihm mehr als deutlich an, dass er durch die Frau die er liebt innerlich zerrissen ist.

    Ich meine mich erinnern zu können, dass beide wohl mal zusammen eine Nacht hatten und durch diese Psi-Verbindung Sarah wohl Jim - und auch umgedreht - ihre ganze Vergangenheit offenbart hat. Dass man eine Frau, mit welcher man dann quasi "Seelenverwandt" ist nicht einfach so aufgibt, sollte wohl auch dem letzten irgendwo klar sein.

    Kurz etwas wegen den Printmedien. Wenn ich das richtig verstanden habe SC2 Wings of Liberty > Flashpoint + Hope and Venegeance > SC2 Heart of the Swarm?
    Geändert von Harlekin87 (28. Februar 2016 um 08:44 Uhr)

  3. #63
    Redakteur Benutzerbild von Eredalis
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    Ganz genau. WoL fängt ja quasi damit an, dass man als Außenstehender erst mal sieht, was der Verlust von Sarah Kerrigan - dem Mensch Sarah Kerrigan (!) - mit der Zeit bewirkt hat. Die Wahrheit ist, Jim ist nie drüber hinweg gekommen. Der veränderten Kerrigan in eine Zerg, der stand er immer mit Misstrauen gegenüber, weil er wusste, dass da Gene einer feindseligen und bösartigen Alienrasse die Frau, die er kannte, in etwas Fremdartiges verwandelt hatten. Als sie dann immer extremer wurde in Brood War (unter der Kontrolle des Overmind war sie zumindest ein wenig an der Leine), distanzierte sich Raynor auch immer mehr von ihr und gab innerlich vermutlich auch die Hoffnung erst mal auf, dass er sie doch noch irgendwie aus diesem Alptraum befreien kann.

    Wie gesagt, das hat ihn über die Jahre ganz schön fertig gemacht. Die Zerg waren ja auch nach dem Ende von Brood War für 4 Jahre weitestgehend inaktiv (auch dieser Storyschnipsel wurde übrigens damals schon für die geplante Story von StarCraft Ghost angekündigt). Und dann kehrte sie plötzlich zurück, und wie du schon ganz richtig sagst - Raynors Reaktion auf der Hyperion nach der Flucht von Mar Sara spricht Bände. Er lässt sich auf einen Stuhl/Sessel sinken und legt die Hand vor das Gesicht, sichtlich gebrandmarkt von den Qualen der letzten Jahre. Er weiß, vielleicht gibt es doch noch Hoffnung Sarah zurückzuholen...

    Ich meine mich erinnern zu können, dass beide wohl mal zusammen eine Nacht hatten und durch diese Psi-Verbindung Sarah wohl Jim - und auch umgedreht - ihre ganze Vergangenheit offenbart hat.
    Stimmt, darüber hab ich nachgegrübelt. Ich glaube mich zu erinnern, dass das in dem Roman "Die Königin der Klingen" erzählt wurde?! Wurde das nicht als Rückblende erzählt? Es ist fast zehn Jahre her, dass ich diesen Roman gelesen hatte...

    @Printmedien: Jup, das ist die Reihenfolge. Parallel dazu spielt noch Projekt Blackstone: http://eu.battle.net/sc2/de/game/lor...-transmissions
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  4. #64
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    Zitat Zitat von Eredalis Beitrag anzeigen
    Stimmt, darüber hab ich nachgegrübelt. Ich glaube mich zu erinnern, dass das in dem Roman "Die Königin der Klingen" erzählt wurde?! Wurde das nicht als Rückblende erzählt? Es ist fast zehn Jahre her, dass ich diesen Roman gelesen hatte...
    Das wird sogar in Flashpoint in einer der Rückblenden ins Jahr 2500 erzählt. War glaube ich sogar nach ihrem ersten richtigen Date, wo Sarah ein grünes Sommerkleid anhatte und erstmals ihre Haare offen trug. Habe das Buch an einem Tag, regelrecht verschlungen. War einfach fantastisch, ich kann mir die Beziehung von beiden jetzt besser als zuvor vorstellen und wie sich beide wohl in all dieser Zeit gefühlt haben.

    Zitat Zitat von Eredalis Beitrag anzeigen
    Der veränderten Kerrigan in eine Zerg, der stand er immer mit Misstrauen gegenüber, weil er wusste, dass da Gene einer feindseligen und bösartigen Alienrasse die Frau, die er kannte, in etwas Fremdartiges verwandelt hatten.
    Ja das stimmt, er war ein wenig - nennen wir es einfach verwirrt. Dennoch hat man sehr gut im Buch gemerkt, dass er sie nie aufgegeben hat und das auch nie tun wird. Er hat ja quasi nur neben ihrem Bett gesessen, ihr geholfen, sie getröstet, Mut zugesprochen wenn er nicht gerade irgendwo mit Matt und Co reden musste.

    Generell muss ich sagen: Du hattest natürlich Recht Eredalis. Das Buch hat wirklich Brücken geschlagen, für mich war es ein großer, zusammenhängender Kinofilm, da ich mir die deutschen Stimmen und die Charaktere sehr gut vorstellen konnte. Am besten gefallen haben mir, die wenigen, glücklichen Momente der beiden aber auch wie Jim für Sarah bei ihrer Rettung einfach Himmel und Höllen in Bewegung gesetzt hat, damit er die Frau, die er mehr als alles andere liebt wieder bekommt.

    Am schwersten war daher auch für mich, nachdem ich das Buch gelesen hatte, als Jim in Heart of the Swarm - vorerst - mit Sarah Schluss macht. Problem ist halt, dass er nicht wusste, dass Mengsk Kerrigan getäuscht hatte mit der Hinrichtung. Sie wollte in diesem Moment ja nur Rache. Rache an dem Mann, welcher ihr alles genommen hatte, selbst die Person, welche Sie am meisten liebte. Positiv bleibt zurückblickend die Tatsache, dass am Ende von HotS mein Lieblingspaar wieder langsam zusammen findet, auch wenn Sarah sich vorerst von allem Lossagen muss um ihren Feind zu besiegen.

    Die nächsten Tage werde ich dann die LotV Kampagne nochmals durchspielen und diesmal etwas Aufmerksamer zuhören
    Geändert von Harlekin87 (02. März 2016 um 19:15 Uhr)

  5. #65
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    Das wird sogar in Flashpoint in einer der Rückblenden ins Jahr 2500 erzählt.
    Ach ganz genau, stimmt ja. Ich nenn das Buch selber noch... Böses Fettnäpfchen...
    Danke Harlekin, bin im Büro immer nur mit einem Auge bei der Sache!

    Am schwersten war daher auch für mich, nachdem ich das Buch gelesen hatte, als Jim in Heart of the Swarm - vorerst - mit Sarah Schluss macht. Problem ist halt, dass er nicht wusste, dass Mengsk Kerrigan getäuscht hatte mit der Hinrichtung.
    Mein Empfinden war, dass er tief enttäuscht von ihr war, dass sie sich freiwillig wieder in eine Zerg verwandelt hatte...
    Dieser Anblick hatte ihm jahrelang Alpträume bereitet und die Opferzahl bei dem Versuch sie auf Char aus diesem Hexenkessel zu befreien war schließlich gewaltig - wohlgemerkt auf Terraner- und Zergseite! Erst langsam begreift er, dass sie nicht mehr die wahnsinnige Zerg ist, die sie als Königin der Klingen war.

    Die LotV-Kampagne will ich demnächst auch noch mal spielen, als Nächstes auf "Schwer". Aber das wird wohl erst im Mai was werden...
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  6. #66
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    Zitat Zitat von Eredalis Beitrag anzeigen
    Ach ganz genau, stimmt ja. Ich nenn das Buch selber noch... Böses Fettnäpfchen...
    Danke Harlekin, bin im Büro immer nur mit einem Auge bei der Sache!
    Haha, kein Problem! Ich bin froh, dass wohl anscheinend überhaupt noch jemand hier Antwortet. Ist ja auch schon eine ganze Zeit lang her, dass die HotS und LotV Kampagne erschienen sind und die Leute haben wohl schon alles ausführlichst diskutiert. Schade drum für Personen wie mich die sich nun durch alle Threads arbeiten müssen Habe mir gestern auch mal den Thread zur HotS Kampagne angeschaut und wollte schon zu jemanden mit Bezug auf "Was hat Mengsk Sarah den angetan bla bla bla... Sie ist ja früher auch schon eine Massenmörderin gewesen etc..." schreiben. Derjenige hatte wohl einfach nicht Flashpoint gelesen um die Beziehung zwischen Jim und Sarah und was SIE durchmachen musste zu deuten. Dabei habe ich später erst gesehen das der Post auf dem Jahr 2013 war und ich wohl nicht mehr mit einer Antwort rechnen brauche

    Zitat Zitat von Eredalis Beitrag anzeigen
    Mein Empfinden war, dass er tief enttäuscht von ihr war, dass sie sich freiwillig wieder in eine Zerg verwandelt hatte...
    Dieser Anblick hatte ihm jahrelang Alpträume bereitet und die Opferzahl bei dem Versuch sie auf Char aus diesem Hexenkessel zu befreien war schließlich gewaltig - wohlgemerkt auf Terraner- und Zergseite! Erst langsam begreift er, dass sie nicht mehr die wahnsinnige Zerg ist, die sie als Königin der Klingen war.
    Richtig, so sehe ich das auch. Er hatte erst danach begriffen das Sarah es tun musste. Zum einen wie gesagt, wollte Sie Rache an dem Mann der ihr zu diesem Zeitpunkt alles genommen hatte, zum anderen war es wohl dann auch ein "glücklicher" Zufall, dass sie als "neue" Königin die Macht und Kraft hatte, Jim aus der Gefangenenstation zu befreien.

    Ich muss ehrlich sagen, dass die LotV im Nachhinein für mich einen "bitteren" Geschmack hatte. Man darf mich da nicht falsch verstehen, ich mag die Protoss aber für mich ging es in StarCraft 2 seit WoL einfach um Jim Raynor und Sarah Kerrigan, ihre Beziehung, ihre Gefühle füreinander und ob sie wieder zusammenfinden werden wie damals. Man muss ja auch ehrlich sagen, das sich in WoL und HotS auch einfach vieles darum dreht - oder sogar Hauptsächlich - die Sache mit Amon bleibt da für mich etwas auf der Strecke bis zu den letzten 3-4 Missionen. Wenn man ehrlich ist, wird die Protoss-Hauptkampagne auch relativ schnell durchgezogen und im Epilog geht es ja mehr oder weniger - zwar logischerweise vorrangig um Amon und den Kampf - auch wieder um Sarah und Jim und das diese eben doch ihr Happy-End bekommen, dass sie nach all diesen Jahren wirklich verdient haben.

    Ich hätte mir gewünscht, dass man die Dame am Schluss wenigstens nochmal richtig gezeigt hätte oder sowas vll einen kurzen Ausschnitt sieht, was die beiden tun bzw wo sie hingehen. Dieses Ungewisse "Jim wurde nie wieder gesehen. Man fand lediglich seine Marke in Joey Ray's Bar auf Mar Sara." brummelt mir etwas im Bauch wenn ich ehrlich bin :/

    Zudem ist mir aufgefallen, dass Sarah am Schluss sagt "Bist du soweit Cowboy, dann lass uns verschwinden." Sie hatte Jim noch nie Cowboy genannt soweit ich weiss und es klingt ein wenig komisch. Sollte das eine Anspielung auf etwas sein? Denn Jim's Satz "Verdammt, wurde aber auch Zeit!" ist glaube ich eine Anmerkung an Tychus.
    Geändert von Harlekin87 (03. März 2016 um 16:57 Uhr)

  7. #67
    Redakteur Benutzerbild von Eredalis
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    Habe mir gestern auch mal den Thread zur HotS Kampagne angeschaut und wollte schon zu jemanden mit Bezug auf "Was hat Mengsk Sarah den angetan bla bla bla... Sie ist ja früher auch schon eine Massenmörderin gewesen etc..." schreiben. Derjenige hatte wohl einfach nicht Flashpoint gelesen um die Beziehung zwischen Jim und Sarah und was SIE durchmachen musste zu deuten.
    Keine Sorge, "derjenige" ist oft als relativ stadtbekannter Troll auffällig gewesen. Er gab ja dann auch auf, nachdem ich ihn in die Schranken verwiesen hatte...
    Ich muss ehrlich sagen, dass die LotV im Nachhinein für mich einen "bitteren" Geschmack hatte. [...]
    Eigentlich ist es ja so geplant gewesen, dass man WoL aus Raynors Sicht spielt, HotS aus Kerrigans Sicht und LotV aus der Sicht von Artanis. Ursprünglich war bei den Protoss Zeratul geplant gewesen, aber das wurde innerhalb der letzten Jahre offenkundig geändert. Der Amon-Arc wurde in WoL nur angedeutet, in HotS weitergeführt und in LotV findet er seinen Höhepunkt, weil's die Protoss ja auch in erster Linie betrifft.
    Deswegen spielte Raynors und Kerrigans Verbindung nur in der Terraner- und Zergkampagne von StarCraft II eine wichtige Rolle - vor allem in WoL, da Raynors Standpunkt noch immer eine nie verheilte Wunde dargestellt hatte...
    Ich empfand das in LotV aber so, dass die beiden, nicht zuletzt durch den Tod des Mannes, der den beiden den ganzen Schlamassel eingebrockt hatte (Arcturus Mengsk), ihre Vergeltung bekommen hatten und nach vorn blicken konnten.
    Ich hätte mir gewünscht, dass man die Dame am Schluss wenigstens nochmal richtig gezeigt hätte oder sowas vll einen kurzen Ausschnitt sieht, was die beiden tun bzw wo sie hingehen. Dieses Ungewisse "Jim wurde nie wieder gesehen. Man fand lediglich seine Marke in Joey Ray's Bar auf Mar Sara." brummelt mir etwas im Bauch wenn ich ehrlich bin :/
    Ich schätze, als sie sich dafür entschieden hatten, den Epilog der beiden so abzuschließen, legten die verantwortlichen Gesichter bei Blizzard alle gleichzeitig diesen Gesichtsausdruck auf:

    Zudem ist mir aufgefallen, dass Sarah am Schluss sagt "Bist du soweit Cowboy, dann lass uns verschwinden." Sie hatte Jim noch nie Cowboy genannt soweit ich weiss und es klingt ein wenig komisch. Sollte das eine Anspielung auf etwas sein? Denn Jim's Satz "Verdammt, wurde aber auch Zeit!" ist glaube ich eine Anmerkung an Tychus.
    Jup, Jim's Satz lässt StarCraft II mit dem Satz enden, mit welchem es quasi auch angefangen hat.
    Bezüglich dem "Cowboy" würde ich allerdings nicht so viele Parallelen ziehen, das ist einfach nur so gesagt worden von Sarah...
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  8. #68
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    Zitat Zitat von Eredalis Beitrag anzeigen
    Keine Sorge, "derjenige" ist oft als relativ stadtbekannter Troll auffällig gewesen. Er gab ja dann auch auf, nachdem ich ihn in die Schranken verwiesen hatte...
    Ja das habe ich gemerkt, dennoch musste ich einfach meinen Senf dazu geben, selbst wenn der Thread schon gute drei Jahre alt ist

    Zitat Zitat von Eredalis Beitrag anzeigen
    Eigentlich ist es ja so geplant gewesen, dass man WoL aus Raynors Sicht spielt, HotS aus Kerrigans Sicht und LotV aus der Sicht von Artanis. Ursprünglich war bei den Protoss Zeratul geplant gewesen, aber das wurde innerhalb der letzten Jahre offenkundig geändert. Der Amon-Arc wurde in WoL nur angedeutet, in HotS weitergeführt und in LotV findet er seinen Höhepunkt, weil's die Protoss ja auch in erster Linie betrifft.
    Deswegen spielte Raynors und Kerrigans Verbindung nur in der Terraner- und Zergkampagne von StarCraft II eine wichtige Rolle - vor allem in WoL, da Raynors Standpunkt noch immer eine nie verheilte Wunde dargestellt hatte...
    Ich empfand das in LotV aber so, dass die beiden, nicht zuletzt durch den Tod des Mannes, der den beiden den ganzen Schlamassel eingebrockt hatte (Arcturus Mengsk), ihre Vergeltung bekommen hatten und nach vorn blicken konnten.
    Ja das stimmt natürlich. Es ist nur so, dass ich mich besonders auf die Beziehung der beiden fokussiert habe und wenn man mit der Protoss-Kampagne anfängt, ist davon halt nichts mehr zu hören bis auf ein paar Missionen wo Jim und Sarah sich wieder begegnen. Du hast natürlich Recht das es so geplant war

    Zitat Zitat von Eredalis Beitrag anzeigen
    Ich schätze, als sie sich dafür entschieden hatten, den Epilog der beiden so abzuschließen, legten die verantwortlichen Gesichter bei Blizzard alle gleichzeitig diesen Gesichtsausdruck auf:
    Ohhhhhhja, dass dachte ich mir in diesem Moment auch. Blizzard lässt hier einfach jedem den Freiraum sich selbst ein Bild davon zu malen wie die beiden ihre Zukunft zusammen verbringen. Ich für meinen Teil, stelle mir gerne vor das sie glücklich zusammen sind, da wo sie sich derzeit aufhalten. Immerhin haben beide eine Menge nachzuholen

    Zitat Zitat von Eredalis Beitrag anzeigen
    Jup, Jim's Satz lässt StarCraft II mit dem Satz enden, mit welchem es quasi auch angefangen hat.
    Bezüglich dem "Cowboy" würde ich allerdings nicht so viele Parallelen ziehen, das ist einfach nur so gesagt worden von Sarah...
    Alles klar, es kam nur im ersten Moment seltsam rüber und ich dachte das es eine Anspielung von Blizzard auf etwas bestimmtes wäre

  9. #69
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    Wie ich im HotS-Thread befürchtet hatte, habe ich nun absurde 30 Euro hingeblättert, um mir den letzten Rest zu geben. Aber mir war langweilig und da ich mir ja schon den RotS gegeben hatte...

    Es war grausam. Einfach grausam. Gerade wenn man kurz zuvor die ersten beiden Teile gespielt hat, ist LotV einfach nur ätzend von der Präsentation und auch vom Gameplay her. Dieser depperte goofy talk zwischen den Missionen nervt nur! Ab ca. der 10. Mission habe ich mir dieses zu 90% inhaltsleere Gelaber schon gar nicht mehr angehört, sondern einfach meine Einheiten-Spezifikationen festgelegt und bin zur nächsten Mission gegangen. Ich meine, das Spiel hat kaum mal eine Konversation, die mehr als drei Sätze pro Teilnehmer hat. Was soll dieser Shit? Das Einzige mal, dass ein interessantes Gespräch aufkam, war zwischen Alarak und Artanis zwischen/nach den Missionen wo man Alarak hilft, die Macht bei den Tal'Darim zu übernehmen. Präsentation und Gameplay des Spiels sind, wie schon bei WoL und HotS, ein totales Desaster, und wenn man das alles recht kurz hintereinander zockt, kommt dieser Mangel voll zum tragen.

    Obwohl kaum mal eine Mission länger als 15 bis 20 Minuten dauert, ist das Spiel komplett überfrachtet. SC II hat jetzt insgesamt etwas um die 80 bis 90 Missionen und davon sind wie viele "zerstöre X Objekte auf der Karte"? 20? 30? In LotV war es nochmal richtig krass. Hatte das Gefühl, dass jede zweite bis dritte Mission so abläuft. Der löbliche Versuch, Abwechslung reinzubringen, geht dadurch völlig verloren, weil man trotzdem eine gigantische Repititivät hat. Daneben stumpft man durch den Zeitdruck, der ständig erzeugt wird, total ab und will nur noch husch, husch durchrasen. Das Ganze Spiel hätte so unendlich viel besser sein können, hätte man pro Rasse sich auf 10 bis maximal 15 Missionen beschränkt, die dafür auch mal eine bis anderthalb Stunden dauern und in denen ordentlich was passiert, statt dieser bescheuerten Aneinanderreihung von mit Trashtalk vollgestopften und von Smalltalk unterbrochenen Tutorials. Dann würde auch mal ein bisschen Epicness aufkommen, die meinem Empfinden nach komplett gefehlt hat. Over the Top Actionsequenzen vermögen diese Lücke bei mir nicht zu füllen.

    Leider failt nicht nur die Präsentation der Story, sondern auch deren Inhalt. Es tut mir Leid, dieser ganze Amon-Kot löst bei mir einfach Spuckreiz aus. Man könnte im Starcraft-Universum so geile Stories erzählen und denen fällt nix besseres ein als HdR und Warcraft im Weltraum? Und diese Lachnummer von einem Epilog! Was soll das denn bitte gewesen sein? Ich wäre am liebsten vor Scham im Stuhl versunken. Und natürlich reiten sie am Ende auch diesmal wieder in den Sonnenuntergang und beim Dominion ist jetzt Friede, Freude, Eierkuchen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

    Dabei waren gute Elemente im Spiel enthalten. Die verschiedenen Protoss-Fraktionen, insbesonere die Tal'Darim finde ich z.B. sehr interessant. Die hätte man auch ohne bösen Gott bringen können. Warum die dunklen Templer jetzt auf einmal Nerazim heißen müssen (jedwede Ähnlichkeit mit Nathrezim und Naz'gul natürlich reinster Zufall!), entzieht sich leider meinem Verständnis.

    Man hätte es doch lieber so machen sollen, dass ein paar von den Xel'Naga (zu denen Duran gehört) damals ganz einfach überlebt haben und nun versuchen, mit Hilfe der Hybriden die Zerg und die Protoss auszurotten, weil sie erkannt haben, dass diese ihre beiden Schöpfungen eine Gefahr für das Universum darstellen. Da hätten unsere Helden doch einen schönen Moralkonflikt vor Augen gehabt, denn dass sie die Zerg ausradieren, kommt Protoss und Terranern ja erstmal entgegen. Die politischen Geschichten (Raynors Rebellion gegen Mengsk, Artanis' Unterstützung für Alarak) hätte man da alle mit einbauen können. Aber eben in großen Missionen und anständigen Dialogen, die auch das Gefühl aufkommen, dass da was Großes passiert. Nicht so eine blödsinnige ADHS-Scheiße, die zwar gut in unsere Zeiten passt, aber mir leider keinerlei Spaß macht.

    Schade, SC und insbesondere BW waren herausragende Spiele, die mir auch beim 30. Durchspielen immer noch gefallen, auch wenn das Missionsdesign aus heuter Sicht natürlich... verbesserungsfähig ist. SC2 ist leider einfach ein Witz dagegen.
    "We don't know what causes recessions. Now, I'm not a macro-economist, and I don't feel badly about that." - Eugene Fama

  10. #70
    Benutzerbild von Mokradur
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    Wow. Das war mal ein Abatz vom feinsten, den ich 1) so unterschreiben würde und 2) übelst gefeiert habe.

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