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  1. #1831
    Benutzerbild von tzui
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    Zitat Zitat von MegaVolt Beitrag anzeigen
    Wir hatten hier ja bereits etabliert
    soso, wer ist denn wir? wer hat dir denn bei deiner these zugestimmt? Da von "etabliert" sprechen ist schon ziemlich vermessen. So wirst du bestimmt eine menge menschen überzeugen.


  2. #1832
    Community-Forum Benutzerbild von Benrath
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    Zitat Zitat von MegaVolt Beitrag anzeigen
    Ist doch schon längst beantwortet, doppelt sogar, und die A4-Seite enthält im Wesentlichen etwas ganz anderes :
    Ich denke du wolltest im eine Quote sagen, dass es kein sehr guter ist.

    Ich seh eigentlich nicht wieso das so ein krasser Indikator sein soll, gerade wenn 80-90% der Leute sich eigentlich in der Mitte sehen und 10% links und 5 % sich rechts sehen. Guck dir doch mal die letzte Bundestagswahl an. 12% Afd und die sind bekanntlich nicht alle rechts und dann knapp 20% grün und links. Sieht mir eher nach ner guten Repräsentation aus.

    mir gehts darum, dass wir wegen dir aus Anlass der Studie über etwas völlig anderes reden als der Inhalt der Studie war, weil du meinst, dass die Studie dein Weltbild validiert. Traurig ist das sie das gar nicht macht.
    Geändert von Benrath (19. September 2019 um 23:02 Uhr)
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  3. #1833
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    Ich verstehe nicht ganz, was du damit sagen willst.
    In der Erhebung haben wir ganz grob gerundet 10% die sich als links bezeichnen und 5% als rechts. Passt. Die Grafik zeigt aber, dass die ARD im Verhältnis zu dieser Erhebung deutlich linksverzerrt ist, d.h. das ARD-Publikum ist zu deutlich mehr als 10% links und zu deutlich weniger als 5% rechts. Die Zuschauereinschätzung ist ja nicht nur absolut sondern insbesondere im Vergleich zur Bevölkerungsverteilung linksverzerrt. Was sich nunmal am ehesten damit erklären lässt, dass das Programm an sich linksverzerrt ist und deshalb eher das linke Publikum anspricht, d.h. die Selbsteinschätzung der Zuschauer ist ein guter Proxy für die Art der Programmgestaltung. Und das passt auch wiederum zu der Annahme, dass das konservative Publikum vielleicht auf Sender wie n-tv ausweicht. Kombiniert mit den zahlreichen Beispielen tatsächlich linskverzerrter Berichterstattung in den ÖR (z.B. die sogar auf dieser Seite genannte Asymmetrie zwischen "Rechtspopulist" und "Linkspopulist") liegt da eine Kausalität sehr nahe.

  4. #1834
    Benutzerbild von Scorn4
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    Zitat Zitat von MegaVolt Beitrag anzeigen
    Die Zuschauereinschätzung ist ja nicht nur absolut sondern insbesondere im Vergleich zur Bevölkerungsverteilung linksverzerrt. Was sich nunmal am ehesten damit erklären lässt, dass das Programm an sich linksverzerrt ist und deshalb eher das linke Publikum anspricht, d.h. die Selbsteinschätzung der Zuschauer ist ein guter Proxy für die Art der Programmgestaltung.
    Also zunächst einmal lässt sich die politische Ausrichtung eines Programms nicht 1:1 auf das Publikum übertragen oder anders herum. Ein Proxy ist also kein Barometer.

    Außerdem verwendest du "rechts" und "konservativ" synonym. Die Begriffe überlappen, beschreiben aber unterschiedliche politische Felder. Auf der rechten, aber nicht konservativen Seite gibt es. z.B. diese Lügenpresse-Bewegung, die Mainstream-Medien grundsätzlich nicht traut, schon gar nicht staatlichen. Dieser Teil der Bevölkerungfehlt dann natürlich inm Publikum. Eine solche Bewegunghabe ich im linken Spektrum noch nicht gesehen.

    Dazu kommt, dass das Programm der ARD kein einheitlicher Block ist. Ich habe mir einmal das Programm für heute angeschaut. "Sturm der Liebe" läuft gleich zweimal und hat evtl. ein ähnliches Publikum wie "Rote Rosen". Das ist jetzt meine eigene Mutmaßung, ich kenne beide Programme nicht. "Gefragt - Gejagt", offenbar ein anderes Steckenpferd, dürfte allerdings ein anderes Publikum ansprechen, genauso "New Pop Festival - Das Special". Von DEM Publikum der ARD zu sprechen ist da offensichtlich verkehrt.

    Zuletzt benutzt du dieses Wort "linksverzerrt" so gern. Das hört sich so negativ an, als wäre das irgendwie schlecht. Wie auch immer eine politische Ausrichtung sein mag und wie unterschiedliche die politische Rezeption dann ist, ist das noch lange keine Verzerrung.

  5. #1835
    Benutzerbild von Bootdiskette
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    Zitat Zitat von Scorn4 Beitrag anzeigen
    Zuletzt benutzt du dieses Wort "linksverzerrt" so gern. Das hört sich so negativ an, als wäre das irgendwie schlecht.
    Linksgrünversifftheit detected.

    Vielleicht ist es auch genau diese Einstellung die es problematisch macht. Dass der deutsche ÖR-Rundfunk ein Gesinnungsrundfunk mit Tendenzen zu den im Journalistenmilieu vorherrschenden linksliberalen Akademikerstandpunkten ist, ist nun beileibe kein neuer Vorwurf. Das ist ein ganz massives Problem, denn dieses Milieu macht nur einen winzigen Teil der Bevölkerung aus.

    Um es mit einem Staatsmann zu sagen:

    "Die bürgerlichen Schichten haben aus einem einfachen Grund kein Problem mit Einwanderern: Sie laufen ihnen nicht über den Weg. Die unteren Schichten stattdessen müssen mit Ihnen leben."
    Wer hat's gesagt?

    Boris Johnson, Wolfgang Schäuble, Paolo Coelho, Karl Lagerfeld, Angela Merkel, Donald Trump, Alice Weidel …?


    Um die Verbindung herzustellen: Das ist eines der Themen in denen der ÖR in der Vergangenheit gerne die Erfolgsgeschichten dokumentiert hat und sich um eine offene Diskussion gedrückt hat. Aus diesem verdrucksten Herumgeschisse vor schwierigen und kontroversen Themen rekrutiert sich ein großer Teil der Unzufriedenheit mit ARD und ZDF.
    Zitat Zitat von Photon Beitrag anzeigen
    ,kgjkea5ulöp8öswsw4

  6. #1836
    Benutzerbild von Scorn4
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    Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber als Kind des Ruhrgebietes ist die Nachbarschaft zu Migranten oder Staatsbürger mit Migrationshintergrund Alltag. Studiert habe ich am Elfenbeinturm in Essen. Dort mischen sich die Hautfarben bunt durcheinander. Ein kurzer Gang über jeden Campus im Ruhrgebiet gibt das Bild genau so wieder. Spricht dein Zitat dort eigentlich ausdrücklich über Deutschland?

  7. #1837
    Benutzerbild von BaHaMaMaMa
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    Zitat Zitat von Scorn4 Beitrag anzeigen
    Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber als Kind des Ruhrgebietes ist die Nachbarschaft zu Migranten oder Staatsbürger mit Migrationshintergrund Alltag. Studiert habe ich am Elfenbeinturm in Essen. Dort mischen sich die Hautfarben bunt durcheinander. Ein kurzer Gang über jeden Campus im Ruhrgebiet gibt das Bild genau so wieder. Spricht dein Zitat dort eigentlich ausdrücklich über Deutschland?
    Ich denke das ist hier etwas anders gemeint:

    Wenn man kein latenter Rassist ist, sollte man doch annehmen, dass der syrische Arzt sich ähnlich einem deutschen Arzt verhält (seiner sozialen Schicht entsprechend).

    Sprich:

    Es geht nicht darum, dass es ein Zuwanderer ist (vielleicht sogar aus der EU, schon mit guten Deutschkenntnissen eingereist). Die Unterschicht muss dann mit den "Zuwanderern" zusammenleben, die eben kein Wort Landessprache sprechen, keine wirkliche Chance auf einen Job haben und / oder sogar traumatisiert sind. Mit all den Problemen und Konflikten, die damit eben einhergehen.

  8. #1838
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    Zitat Zitat von MegaVolt Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht ganz, was du damit sagen willst.
    In der Erhebung haben wir ganz grob gerundet 10% die sich als links bezeichnen und 5% als rechts. Passt. Die Grafik zeigt aber, dass die ARD im Verhältnis zu dieser Erhebung deutlich linksverzerrt ist, d.h. das ARD-Publikum ist zu deutlich mehr als 10% links und zu deutlich weniger als 5% rechts. Die Zuschauereinschätzung ist ja nicht nur absolut sondern insbesondere im Vergleich zur Bevölkerungsverteilung linksverzerrt. Was sich nunmal am ehesten damit erklären lässt, dass das Programm an sich linksverzerrt ist und deshalb eher das linke Publikum anspricht, d.h. die Selbsteinschätzung der Zuschauer ist ein guter Proxy für die Art der Programmgestaltung. Und das passt auch wiederum zu der Annahme, dass das konservative Publikum vielleicht auf Sender wie n-tv ausweicht. Kombiniert mit den zahlreichen Beispielen tatsächlich linskverzerrter Berichterstattung in den ÖR (z.B. die sogar auf dieser Seite genannte Asymmetrie zwischen "Rechtspopulist" und "Linkspopulist") liegt da eine Kausalität sehr nahe.

    Von welcher Grafik reden wir jetzt genau?
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  9. #1839
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    Zitat Zitat von BaHaMaMaMa Beitrag anzeigen
    Ich denke das ist hier etwas anders gemeint:

    Wenn man kein latenter Rassist ist, sollte man doch annehmen, dass der syrische Arzt sich ähnlich einem deutschen Arzt verhält (seiner sozialen Schicht entsprechend).

    Sprich:

    Es geht nicht darum, dass es ein Zuwanderer ist (vielleicht sogar aus der EU, schon mit guten Deutschkenntnissen eingereist). Die Unterschicht muss dann mit den "Zuwanderern" zusammenleben, die eben kein Wort Landessprache sprechen, keine wirkliche Chance auf einen Job haben und / oder sogar traumatisiert sind. Mit all den Problemen und Konflikten, die damit eben einhergehen.
    D.h. wenn man kein Rassist ist, muss man so tun, als ob Kultur und Sozialisation keine Rolle spielen und alle Menschen und Gesellschaften weltweit dieselbe kulturelle Prägung hätten. Ooooookay.

    Vielleicht ist genau das echt das Problem, das manche Kreise echt denken, dass sich ein syrischer Arzt und ein deutscher Arzt total ähnlich wären, weil sie zur selben Schicht gehören und die Kultur und Werteerziehung quasi egal sei.

  10. #1840
    Benutzerbild von tic0r
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    Das Beispiel ist imo sehr unglücklich gewählt. Gerade der syrische Arzt wird vor dem Bürgerkrieg tatsächlich kein großartig anderes Leben geführt haben als der deutsche Arzt, zumindest in Damaskus oder ner anderen liberalen Stadt. Ich glaube da wird die Differenz innerhalb der heterogenen Gruppe deutscher Ärzte größer sein als die durchschnittlichen Unterschiede zwischen Syrern und Deutschen.
    Worin genau sollen denn die eindeutigen Unterschiede liegen, die die beiden zu so komplett unterschiedlichen Menschen machen? Man muss unterschiedliche Kulturen und Sozialisationen nicht leugnen, nein. Es hat aber schon rassistische Züge, ohne konkretes Wissen um die Situation hier eine Werteunverträglichkeit oder Unähnlichkeit zu unterstellen - das teilt ohne Not. Es ist definitiv ein Problem, dass manche Kreise echt denken, ein syrischer und ein deutscher Arzt sind nicht kompatibel.

  11. #1841
    Benutzerbild von HeatoR
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    Von Unverträglichkeit hat keiner gesprochen. Und sicher wird ein syrischer Arzt in bestimmten Belangen - insb die der Lebensführung iSv Lebensstandard - ähnlicher sein als zwischen einem deutschen Arzt und Hartz4 Empfänger. Wenn es aber um Wertefragen geht, also Rolle von Mann und Frau, Einstellung zur Homosexualität und Sexualität im Allgemeinen, dann dreht sich die Sache um. Du kannst gerne die Statistiken googlen zu Werteeinstellungen in arabischen Gesellschaften nach Bildungsgrad. Was die o.g. Punkte angeht, sind die Gesellschaften vergleichsweise homogen.

    Übrigens: In Deutschland ist es auch nicht anders. Hier wirst du auch Schichtübergreifend keine Mehrheit mehr dafür finden, dass die Frau hintern Herd gehört und Schwule gepaddelt.

    Es ist definitiv ein Problem, dass manche Kreise echt denken, ein syrischer und ein deutscher Arzt sind nicht kompatibel.
    Hat halt mal wieder keiner gesagt. Ein syrischer und ein deutscher Arzt sind sich aber weniger ähnlich als ein deutscher und ein holländischer Arzt, weshalb die Integration eines Holländers oder Dänen ungleich einfacher ist, als die eines Syrers. Ist ja auch erst das siebtausendste mal auf dreihundertausend Seiten, dass wir diesen absoluten Allgemeinplatz wiederholen müssen.
    Geändert von HeatoR (20. September 2019 um 14:23 Uhr)

  12. #1842
    Benutzerbild von elaida
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    Zitat Zitat von HeatoR Beitrag anzeigen
    Ein syrischer und ein deutscher Arzt sind sich aber weniger ähnlich als ein deutscher und ein holländischer Arzt, weshalb die Integration eines Holländers oder Dänen ungleich einfacher ist, als die eines Syrers.
    holländer und dänen verlassen derzeit nicht in solch großen mengen ihr land wie die syrer.

  13. #1843
    Benutzerbild von HeatoR
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    Richtig, du hast gut erkannt, dass es ein abstraktes Beispiel war und kein konkretes. Es ging nur um den Punkt, dass es albern ist, so zu tun, als ob alle Ärzte (oder Anwälte oder Bauarbeiter - lies "angehörige einer sozialen Schicht") sich unabhängig von ihrer kulturellen Prägung ähnlicher wären als Mitglieder derselben Werteordnung.

  14. #1844
    Benutzerbild von Outsider23
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    Zitat Zitat von Bootdiskette Beitrag anzeigen
    Linksgrünversifftheit detected.

    Vielleicht ist es auch genau diese Einstellung die es problematisch macht. Dass der deutsche ÖR-Rundfunk ein Gesinnungsrundfunk mit Tendenzen zu den im Journalistenmilieu vorherrschenden linksliberalen Akademikerstandpunkten ist, ist nun beileibe kein neuer Vorwurf. Das ist ein ganz massives Problem, denn dieses Milieu macht nur einen winzigen Teil der Bevölkerung aus.
    Die ÖR in D erreichen laut studie trotz schlechter online performance 69% der bevölkerung. Die ienzigen die noch besser sind sind die in Finnland und im UK, hauptsächlich wegen DEUTLICH besserer online performance. Da davon zu reden, dass man nur ein winziges linksliberales akademikermilieu bedienen würde ist fake news aller erster güte.
    You know, we have a saying in Massachusetts:"Maybe someday you get horribly sick and die!"

  15. #1845
    Benutzerbild von HeatoR
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    Oder daran, dass Deutschland massiv überaltert ist und gerade die alten Säcke eben TV schauen (und die Onlineperformance daher auch keine dramatischen Auswirkungen hat). Ich kenne zumindest wirklich niemanden aus unserer Generation oder jünger, der aktiv TV schaut.

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