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  1. #16
    Benutzerbild von MoooN
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    Haben Ende 2016 gekauft

    Münchner Speckgürtel (kurz außerhalb, 20 Min mit der Sbahn zum HBF), ca. 4400 /qm (vor Erwerbsnebenkosten)

    Damals, und auch heute noch denke ich ab und an das es Wahnsinn war deutlich über eine halbe Millionen Euro für ein Reihenhaus auszugeben. Schaue ich mir heute die Immobilienanzeigen an beruhige ich mich wieder etwas. Entweder gibt es gar nichts im Angebot oder man zahlt ein gutes Stück mehr.

    Die Hoffnung geht natürlich dahin, dass die Zinsen nicht steigen. Sollte das doch der Fall sein hoffe ich, das die Immobilienpreise trotz allem nicht all zu sehr in den Keller gehen.

    Was an der selbstgenutzten Immobilie steuerlich so geil sein soll kann ich spontan nicht nachvollziehen? §35a §23 EstG?
    Geändert von MoooN (30. August 2018 um 12:50 Uhr)


  2. #17
    Benutzerbild von TheGreatEisen
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    Der Vorteil liegt darin, dass die gesparte Aufwendung für Miete in der eigengenutzten Immobilie steuerfrei ist (im Gegensatz etwa zur Schweiz, welche diese Mietersparnis bei der Einkommensbesteuerung berücksichtigt). Dagegen sind Einkünfte aus VuV in voller Höhe steuerpflichtig. Dass man Aufwendungen gegenrechnen kann, hebt diesen Nachteil nicht ansatzweise auf.

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/...973539-p2.html

    Wer hingegen die Wohnung selbst bewohnt, spart sich die monatliche Miete. Das wirkt wie ein zusätzliches Einkommen. Und das ist steuerfrei. Die unterschiedliche steuerliche Behandlung ist der Grund, warum Selbstbewohnen finanziell attraktiver ist als Vermieten. Je höher der Steuersatz, desto größer der Vorteil. Da die meisten Immobilienbesitzer eher gutverdienend sind, haben sie einen hohen Steuersatz und profitieren daher besonders stark von einer Eigennutzung.

    Gösta Jamin betont die politischen Folgen dieser ersparten steuerfreien Miete, die über ein Leben sechs- bis siebenstellige Beträge ausmacht. In der Debatte über eine ungleiche Verteilung von Einkommen und Vermögen in Deutschland würden die Einkommen von Immobilienbesitzern systematisch um diese Mietersparnis zu niedrig angesetzt. Die Ungleichheit sei dadurch größer, als die üblichen Rechnungen ergeben, schließlich lebe rund die Hälfte der Bevölkerung in der eigenen Immobilie.

  3. #18
    Benutzerbild von Cicatriz
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    Ich behaupte mal, dass man als gewerblicher über die afa und den verlustvortrag mehr "spart".
    Zitat Zitat von SirTheShadow Beitrag anzeigen
    Aber srsly, wer sollte denn bitte 18 Mio für Kampl bezahlen? Überzeugte bisher in der grottigen Ösiliga und in der EL gegen Schrottgegner. Das wär ja Irrsinn das zu zahlen

    An nen Nicht-Wechsel zu Red Bull glaube ich auch erst, wenn er in nem anderen Trikot spielt. Mal davon abgesehen, dass ich den charakterlich eigentlich eh nicht in Dortmund wollte, Söldner wie er im Buche steht (siehe der Abgang aus Aalen)

  4. #19
    Benutzerbild von TheGreatEisen
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    Zitat Zitat von Cicatriz Beitrag anzeigen
    Ich behaupte mal, dass man als gewerblicher über die afa und den verlustvortrag mehr "spart".
    das darfst Du gerne behaupten, es ist nur nicht richtig.

    Die AfA ist by the way nichts anderes als eine Verschiebung des Besteuerungszeitpunktes in die Zukunft. Wenn ich eines Tages die steuerverstrickte Immobilie veräußere, zahle ich Steuern auf den Veräußerungsgewinn. Wer mit seinen Immobilien jahrelang Verluste vor sich herschiebt macht irgendetwas falsch. Modelle, die gezielt Verluste generieren und ausnutzen sollen, sind ohnehin weitestgehend unmöglich gemacht worden. Es kauft auch schließlich niemand mehr Verlustmantel-Gesellschaften wegen § 8c KStG.
    Geändert von TheGreatEisen (30. August 2018 um 14:24 Uhr)

  5. #20
    Benutzerbild von Cicatriz
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    Vllt. mag sich das geändert haben, aber wenn ich ne gmbh anmelde, nen Kredit aufnehme, mir ne Wohnung kaufe und sie dann vermiete senkt der Verlustvortrag die Steuerlast, afaik kann ich die Verluste sogar auf meine Einkommenssteuer aus unselbständiger Arbeit anrechnen und das Limit ist realtiv großzügig ~1Mio.

    Wenn ich mir in meiner Umgebung ne Whg zulegen würde könnte ich locker 60-100% mehr miete nehmen, als ich gegewärtig an miete zahle, selbst wenn man rücklagen rausrechnet dürfte es für mich persöhnlich das deutlich attraktivere szenario sein, sofern ich keine mietnomaden aufgable & als bonus könnte ich nahezu jede "private" anschaffung über die gmbh abschreiben.
    Zitat Zitat von SirTheShadow Beitrag anzeigen
    Aber srsly, wer sollte denn bitte 18 Mio für Kampl bezahlen? Überzeugte bisher in der grottigen Ösiliga und in der EL gegen Schrottgegner. Das wär ja Irrsinn das zu zahlen

    An nen Nicht-Wechsel zu Red Bull glaube ich auch erst, wenn er in nem anderen Trikot spielt. Mal davon abgesehen, dass ich den charakterlich eigentlich eh nicht in Dortmund wollte, Söldner wie er im Buche steht (siehe der Abgang aus Aalen)

  6. #21
    Benutzerbild von ramke
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    Btw hat sich bei mir der grundstuckspreis von 85/qm auf 145 mittlerweile erhöht. Das erweiterte baugebiet hatte auch teils grundstücke dabei die ersteigert werden mussten. Von einem Käufer weiss ich das er 190€/qm für sein 600qm Eckgrundstück hingelegt hat. In der Hinsicht alles richtig gemacht.

  7. #22
    Benutzerbild von MoooN
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    Zitat Zitat von Cicatriz Beitrag anzeigen
    Vllt. mag sich das geändert haben, aber wenn ich ne gmbh anmelde, nen Kredit aufnehme, mir ne Wohnung kaufe und sie dann vermiete senkt der Verlustvortrag die Steuerlast, afaik kann ich die Verluste sogar auf meine Einkommenssteuer aus unselbständiger Arbeit anrechnen und das Limit ist realtiv großzügig ~1Mio.
    Welcher Verlustvortrag denn? Die Immobilie wird aktiviert und abgeschrieben, der Zins des Darlehens ist auch nur laufender Aufwand.
    Welche Steuerlast soll gesenkt werden? Die der GmbH oder deine? Wie sollen denn die Verluste der GmbH auf deine Einkommensteuer durchschlagen wenn du die GmbH nicht verlustreich verkaufst oder auflöst?
    Hört sich sehr verwirrend an der Text. Noch dazu hast du in einer GmbH Buchführungs- und Abschlusskosten die deine Rendite weiter nach unten reißen.

  8. #23
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    Kommt einfach nicht in Frage. Mag es hier in der Stadt und gerade im Moment ist es zentral in Berlin unbezahlbar.
    Die Mutter meiner Freundin hat vor 20 Jahren ne 3 Zimmer Wohnung im Münchner Norden mit direkter U-Bahn Anbindung (5min zu Fuß) gekauft - bessere Rendite gibt es glaub nicht...
    Immer wenn es regnet fallen Kindertränen vom Himmel, denn Michael Jackson bläst ihnen dort oben die Pimmel.

  9. #24
    Benutzerbild von dash.
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    bin gerade am Bauen. 400€/qm in der Pfalz plus noch die Hütte drauf da kommt schnell eine stattliche Summe zusammen.
    Ja es ist nervenaufreibend, zeitfressend, zum Teil eine Belastung für die Beziehung und allgemein einfach ein Abenteuer. Trotzdem war und ist es immer ein Traum von uns gewesen selbst zu bauen. Habe 2016 schon ein Grundstück gekauft in einem Neubaugebiet bei dem noch die Erschließung lief. Baubeginn war letztes Jahr im Herbst, eigentlich wollten wir diese Woche einziehen, aber aufgrund einiger Mängel, ausgelasteten Handwerkern und einem unfähigen Bauleiter wird das wohl dieses Jahr nichts mehr...

    Angefangen damit seine eigenen Gewohnheiten zu reflektieren um sich zu überlegen welche und wie viele Räume man braucht, wie groß diese sein sollen und wie sie miteinander verbunden sein sollen war schon äußerst interessant. Das ganze dann in einen Grundriss packen und diesen weiterentwickeln und verfeinern hat dann richtig Spaß gemacht.
    Klar muss man viele Entscheidungen treffen, aber ich habe das immer als Privileg gesehen beim Neubau so viel Einfluss im Detail zu nehmen und nicht viel vorhandenes hinnehmen zu müssen wie beim Bestandskauf. Der schönste Moment bisher war dann zum ersten Mal durch den fertigen Rohbau zu gehen und die Pläne und Vorstellungen in der Realität zu sehen.

    Herausfordernd empfinde ich mach wie vor die Entscheidungen im (Bau)technischen Bereich, man hat als Laie da einfach keine Ahnung was es gibt und sich die Fakten zur Entscheidungsgrundlage zu besorgen grenzt fast schon an eine zweite Ausbildung nebenher.

    Nervig wird es dann in der Bauphase wenn Termine nicht eingehalten werden, Mängel und sonstige Überraschungen auftreten und obwohl man meint es ist alles sorgfältig geplant und an alles gedacht es eben doch Unvorhergesehenes gibt. Hier zeigt sich dann mit welchen Menschen man zu tun hat. Habe hier schon viel gelernt zu argumentieren, diskutieren und zu verhandeln.
    Die letzten beiden Punkte hat man definitiv auch beim Kaufen und Renovieren, was ich Freundeskreis erlebt habe kann man zwar über connections oder selbst Hand anlegen viel sparen, aber weniger stressig ist es kaum. Am Ende kommt man fast aufs gleiche und muss schon bei der Suche enorm viel Zeit investieren.

  10. #25
    Benutzerbild von DeViL
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    Kaufen jetzt wohl auch ein Haus. 140 m2 WF, 750 m2 Grundstück für kleines Geld. Gemacht werden müssen nur die beiden Bäder. Mein Arbeitsweg wird zwar von den km her länger, zeitlich bleibt es jedoch annähernd gleich. Haus soll keine Wertanlage sein, sondern wir wollen uns wohl fühlen.

  11. #26
    Benutzerbild von ElBollo
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    Haben Februar 2013 unser (schlüsselfertiges) Bauprojekt begonnen. War imho ein super Zeitpunkt da Zinsen schon sehr niedrig und der Markt noch relativ entspannt, derzeit ist das ja eher schwierig. Wenn man nicht unbedingt muss/will oder einen gute Deal findet würde ich wirklich noch warten... hatte mich demletzt nach Eigentumswohnungen als Vermietobjekt umgesehen und das ist ja wirklich erschreckend was da gerade an Preisen aufgerufen wird.

    Der Bau entwickelte sich allerdings zu einem Horrortripp mit einem organisatorisch und schlussendlich kalkulatorisch überforderten Bauträger, der immer kurz vor der Insolvenz stand. Ich hätte wohl hingeworfen, wäre da nicht meine Frau (sie wollte da unbedingt hinziehen) und der Glaube an die handwerklichen Qualitäten und Handwerkerehre des Bauträgers gewesen.
    Ging dann auch noch heiß her, aber im Juni 2016 konnte man dann doch einziehen. Einziger Vorteil der Geschichte war wohl, dass unser Bau gut durchgetrocknet ist Rohbau mit Dach stand recht lange. Weiterer Vorteil das wir durch den Job meiner Frau juristischen Top Beistand zu moderaten Preisen hatten.
    Haben wir am Schluss dann auch mehr als gebraucht als der Bauträger dann wirklich in die Insolvenz ging und wir uns mit seiner geldgebenden Bank um die Schlussrate streiten konnten, von der wir dann dank Vertragsstrafe einiges einbehalten konnten. Auch der (unnötige) Gang vor Gericht auf Grundstücksübertragung, da man entschied bei der Gegenseite da toter Mann zu spielen, war daher eher nur ein letzter nerviger Kostenpunkt. Die Umschreibung ist daher auch immer noch nicht durch, aber wir befinden uns wohl auf der Zielgraden... ist ja auch erst 5,5 Jahre her, unser Bauprojekt

    Baupfusch war überschaubar und konnte mit relativ wenig Aufwand behoben werden, wir sind da wohl noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen.

    Nerven hats so richtig gekostet so verrückt es aber klingt... ich würde sowas dennoch jeder Zeit wieder machen. Anderer Bauträger halt, ist klar.

    Dieser Gewinn an Freiheit ohne Vermieter ist meines Erachtens unbezahlbar. War früher immer unentspannt wenn was auf den Boden knallte. Oder in die Badewanne, Waschbecken. Wer Kinder hat kennt das. Nicht weil mich die Tollpatsche genervt haben, sondern weil mir klar war, das ich das beheben muss oder aber beim Auszug Diskussionen mit dem Vermieter habe. Das ist nun egal. Kratzer im Laminat? Küche? Druff' geschissen. Auch wenn man was ändern/umbauen/reparieren will. Sich mit keinem Abstimmen, keinen um Erlaubnis fragen. Auch dieses klassische: "Der trampelt auf meinem Kopf rum oder umgekehrt", entfällt.
    Und ich als ewiger Mietwohnungsbewohner mit gerade mal einem Minibalkon entdecke wie entspannend ein Garten sein kann. Und grandios wenn die Kinder mal wieder hohl drehen... ab raus, aufs Trampolin und das Vorstadtklischee bedienen.

    Und bei jeder Monatstilgung von 10% merke ich wie die Zinslast sinkt... mit etwas Glück ist das Ding mit Sondertilgung innerhalb der 10 Jahre Zinsbindung abgezahlt, dann noch was für die Instandhaltungen einplanen und man kann langfristig vielleicht sogar im Job kürzer treten. Aber fällt meiner Familie sicher wieder was ein wie sie mich im Hamsterrad halten können.

  12. #27
    Benutzerbild von petersilieistgeil
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    Wo?
    Wer das liest, steht auf mich.

  13. #28
    Benutzerbild von n00dl
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    Zitat Zitat von TheGreatEisen Beitrag anzeigen
    Der Vorteil liegt darin, dass die gesparte Aufwendung für Miete in der eigengenutzten Immobilie steuerfrei ist (im Gegensatz etwa zur Schweiz, welche diese Mietersparnis bei der Einkommensbesteuerung berücksichtigt). Dagegen sind Einkünfte aus VuV in voller Höhe steuerpflichtig. Dass man Aufwendungen gegenrechnen kann, hebt diesen Nachteil nicht ansatzweise auf.

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/...973539-p2.html
    ich verstehe das nicht und finde auch bei google nichts (erster hit: Selbstgenutztes Wohneigentum: Steuern kaum absetzbar › GeVestor)

    ist das so gemeint: ich "spare", weil ich keine miete zahlen muss für die ich mein versteuertes einkommen aufwenden müsste? das gleiche ist doch bei einem immobilienkauf: ich zahle mein eigenheim von versteuertem einkommen... wo ist der gewinn?

    generell kannst du bei dem eigenheim praktisch nichts absetzten (wahnsinn, die haushaltshilfe!) und bei einem vermietung zumindest mal die abschreibung über 2+%

  14. #29
    Benutzerbild von Bootdiskette
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    Ich denke es ist gemeint, dass die Kosten für den Kredit (=Zinsen) und die Tilgungsraten zumindest teilweise als besondere Belastung o.ä. von der ESt abgesetzt werden können. Diese Kosten sind ja das was Du anstatt der Miete monatlich abdrückst.

    €: okay, hab selbst mal gegoogelt. Das ist es schonmal nicht. Der von Eisen verlinkte FAZ-Artikel vergleicht ja auch nur zwei hypothetische Szenarien und schließt dann daraus auf die Überlegenheit des Selbstbewohnens. Auch wenn das Argument grds. so korrekt ist, bedeutet das halt nur, dass es attraktiver ist eine Wohnung selbst zu bewohnen wenn man die Wahl hat sie a) selbst für X EUR im Monat von sich selbst zu mieten (= hypothetisch, man müsste halt theoretisch bereit sein den geforderten Preis X auch selbst zu zahlen), oder b) sie für X EUR zu vermieten. Der Gewinn besteht in Szenario a) halt darin, dass man nicht wie in b) X EUR als Gewinn versteuern müsste, obwohl man hypothetisch sowohl in a) als auch in b) X EUR als Miete zahlen würde. Einmal an sich selbst und unversteuert (+ 0 EUR Einkünfte aus VuV), und einmal eben an jemand anderes, während man zusätzlich noch + X EUR aus VuV bekäme, welche man aber versteuern muss. Die Differenz zwischen den Szenarien ist, dass man in b) Steuern auf X zahlen muss, zusätzlich in der selbst bewohnten Bude nichts darf und schließlich eben noch den Verwaltungsaufwand mit den Mietern hat. Es ist kein echter Vergleich von Mieten vs. Wohneigentum sondern zwischen zwei Arten der Nutzung von bereits existierendem Wohneigentum.
    Geändert von Bootdiskette (16. September 2018 um 23:52 Uhr)
    Zitat Zitat von Photon Beitrag anzeigen
    ,kgjkea5ulöp8öswsw4

  15. #30
    Benutzerbild von BaHaMaMaMa
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    Zitat Zitat von n00dl Beitrag anzeigen
    ich verstehe das nicht und finde auch bei google nichts (erster hit: Selbstgenutztes Wohneigentum: Steuern kaum absetzbar › GeVestor)
    Ist zwar schon eine Weile her die Frage, verstehe den Artikel der FAZ aber wie folgt:

    Wir haben Person A und Person B. Beide verdienen 2.500 netto im Monat. Wir sagen mal, dass beide immer Gehaltserhöhungen in Höhe der Inflation bekommen (selbes gilt für Mieterhöhungen und gleichbleibende Zinssätze). Es dient nur zur Vereinfachung.

    Person A investiert 1000 € pro Monat in den eigene Immobilie. Person B lebt immer für 750 € in Miete.

    Im Laufe der Zeit passiert folgendes:

    Person B hat zu Beginn mehr Geld für Konsum und freut sich ihres Lebens. Person A hat weniger Geld, allerdings gehört ihr nach sagen wir 25 Jahren die Immobilie. Die Nebenkosten betragen für Person A nun nur noch 300 €.

    Mit Steuern hat das bis dahin nichts zu tun. Schauen wir uns aber mal das frei disponierbare Einkommen an:

    Start: Person A: 1500 €; Person B: 1750 €

    Ende: Person A: 2200 €; Person B: 1750 €

    Wenn Person B nun diese 450 € aufholen möchte, geht dies nur über eine satte Gehaltserhöhung von 900 € Brutto im Monat (50% Abgabenquote durch Sozialbeiträge aber vor allem _Einkommenssteuer_).

    Wer Wohneigentum hat, hat so etwas wie einen höheren Steuerfreibetrag. Durch die Investition hat er eine dauerhafte "Niedrigmiete" und hat bei deutlich geringerem Einkommen den gleichen frei disponierbaren Betrag (oder deutlich höheren Betrag bei gleichem Einkommen). Dieser Vorteil würde bei einer Flat-Tax entfallen (z.B. 30% Einkommenssteuer auf alles ab dem ersten Euro).

    Es geht wohl letztlich darum, dass die ersten ca. 8700 € keine Einkommenssteuer kosten, der letzte Euro bei solchen Gehältern aber schon mit 42% besteuert wird. Also ist es von Vorteil, wenn man mit möglichst geringem Brutto ein möglichst großes nutzbares Einkommen hat (nutzbar im Sinne von nicht alles für die Miete ausgeben müssen).
    Geändert von BaHaMaMaMa (01. Oktober 2018 um 17:43 Uhr)

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