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  1. #31
    Benutzerbild von HeatoR
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    quote]Mal ganz allgemein in die Runde gefragt: glaubt ihr die Erkenntniss "gesunde Nährstoffe zu konsumieren" setzt wirklich ein hohes Maß an Bildung/Intelligenz voraus? Liegt das nicht eher an den finanziellen Implikationen? Korreliert Bildung idR nicht mit Einkommen? Und ist "gesunde Ernährung" mindestens initial nicht wesentlich teurer?[/quote]

    Naja, was gesund ist und was nicht verändert sich halt, bzw. was als solches angesehen wird. Früher galt Brot als super duper gesund bzw. überhaupt viele Kohlenhydratbomben wie Nudeln oder Kartoffeln. Milch konnte man auch kaum genug trinken. Heute weiß man, dass man Brot und Nudeln doch lieber in kleineren Maßen genießen sollte, ebenso wie Milch im Erwachsenenalter.


  2. #32
    Benutzerbild von Outsider23
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    Zitat Zitat von kAiN! Beitrag anzeigen

    Mal ganz allgemein in die Runde gefragt: glaubt ihr die Erkenntniss "gesunde Nährstoffe zu konsumieren" setzt wirklich ein überdurchschnittliches Maß an Bildung/Intelligenz voraus? Liegt das nicht eher an den finanziellen Implikationen? Korreliert Bildung idR nicht mit Einkommen? Und ist "gesunde Ernährung" mindestens initial (Umstellungsphase) nicht wesentlich teurer?

    Naja, ich war ja in BaWü auf nem elitären naturwissenschaftlichen Gymnasium und da hat man absolut 0,0 garnichts über ernährung gelernt. Weder im Sportuntericht noch in der Biologie, würde sich ja anbieten.

    Außerdem bin ich tatsächlich der ansicht, dass Ernährung ein themenbereich ist bei dem man - wenn man sich z.B. übers Internet informiert - eine nicht unbeträchtliche filtereigenschaft besitzen muss. Gibt kaum einen themenbereich der so nachhaltig mit esotherischem geblubber durchzogen ist wie "gesunde ernährung", da entsteht schnell der eindruck man könne ja überhaupt nichts mehr essen und man landet bei trampolin springenden fittness freaks die der festen überzeugung sind gedünsteter brokkoli und algensuppe seien die einzig wirklich gesunde ernährung.


    40% aller todesfälle in Deutschland sind auf herz-kreislauf erkrankungen zurück zu führen. Das übergewicht das risiko für diese erkrankungen recht flott in die höhe treibt ist auch hinlänglich bekannt. Inzwischen sind über 50% der erwachsenen in Deutschland übergewichtig.

    Bei so einem gewaltigen gesamtgesellschaftlichen problem einen der hauptverursacher - die lebensmittelindustrie - quasi vollkommen aus der verantwortung zu nehmen ist doch hanebüchen.
    Es gibt von seiten der verbraucher überhaupt keinen grund warum z.B. eine "ampelkenzeichnung" auf verpackungen die selbst vollkommen ungebildeten auf den ersten blick zeigen wie "fettmachend" bestimmte lebensmittel sind abgelehnt werden sollte.
    Die lebensmittelindustrie kämpft mit hand und fuß dagegen unterstützt von so steigbügelhaltenden stiefelknechten wie Klöckner. Weil denen halt durchaus bewusst ist, dass ein großer teil ihrer kundschaft den müll den sie da verkaufen vollkommen unbedarft in sich rein stopft.

    Stattdessen setzt man auf freiwillige selbstverpflichtung. Nesquik hat jetzt ca. 1g Zucker/100g produkt weniger als vergleichbare eigenmarken von Lidl und Aldi (die immer noch viel zu viel zucker haben). Wenn man den Zuckergehalt tatsächlich um ~10% reduziert hat heißt das natürlich auch, dass man mit einem deutlich höherem Zuckergehalt gestartet ist als die konkurrenz. Ein fakt der mir übrigens immer wieder begegnet sei es nun bei schokolade, keksen oder anderen süßspeisen, die produkte teurer marken enthalten meistens mehr zucker als die von irgendwelchen no name produkten. Das man den zuckergehalt der eigenen produkte jetzt auf den zuckergehalt vergleichbarer (ungesunder) produkte senkt hat natürlich ein dickes lob der ministerin verdient! Seriously, wtf?



    Wenn Coca Cola morgen den Zuckergehalt um 10% reduziert bekommen sie sicherlich auch ein dickes lob von der ministerin.
    You know, we have a saying in Massachusetts:"Maybe someday you get horribly sick and die!"

  3. #33
    Benutzerbild von tzui
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    Ich hoffe hier will jetzt nicht irgendjemand Nudeln und Brot auf eine Stufe mit Fertigprodukten stellen.

    Natürlich ist gerade Weißmehl (wie Industriezucker) da stark verarbeitet und dadurch denaturiert nicht der beste Inhaltsstoff, aber ohne Zusätze sind Brot und Nudeln nicht per se Ungesund. Ausser man hat wenig Ahnung und jagt irgendwelchen Buzzfeed Trends hinterher.
    Vollkorn ist auch nicht per se gesund für alle, es gibt genug Menschen die Vollkornprodukte nicht gut vertragen

    Allerdings sind künstliche Zusätze in Kombination mit stark verarbeiteten Produkten immer relativ scheiße und zwar für jeden Konsumenten (Es kann ein Nitpicker jetzt gerne die wenigen sinnvollen künstlichen Zusätze raussuchen). Es gehen bei der starken Verarbeitung frischer Zutaten wichtige Inhaltstoffe verloren oder es werden ungesunde hinzugefügt (z.B. Nitritpökelsalz).

    btw ich mache gearde eine fenchelpfanne mit basmatireis (leere kohlenhydrate und arsen) davor habe ich ein Käsebrot gegessen (Eitermilch & Brot!!!!!!!!!!!!!)

    Achso noch etwas, lasst einfach künstliche gehärtete fette weg IMMER!, das ist schon die halbe Miete, es muss kein superduper Bio Olivenöl sein.
    Geändert von tzui (07. Juni 2019 um 19:09 Uhr)

  4. #34
    Benutzerbild von FragmanXiC
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    War am Wochenende in Birmingham und in den Pubs musste man 15pence oderso draufzahlen wenn man "echte" cola wollte und nicht light. War sehr spannend.
    XiC = Sünde, Vergessen wäre Maphack

    Xtreme insidious Corporation --> http://www.XiC-Clan.de/

  5. #35
    Zitat Zitat von Outsider23 Beitrag anzeigen
    Naja, ich war ja in BaWü auf nem elitären naturwissenschaftlichen Gymnasium und da hat man absolut 0,0 garnichts über ernährung gelernt. Weder im Sportuntericht noch in der Biologie, würde sich ja anbieten.

    Außerdem bin ich tatsächlich der ansicht, dass Ernährung ein themenbereich ist bei dem man - wenn man sich z.B. übers Internet informiert - eine nicht unbeträchtliche filtereigenschaft besitzen muss. Gibt kaum einen themenbereich der so nachhaltig mit esotherischem geblubber durchzogen ist wie "gesunde ernährung", da entsteht schnell der eindruck man könne ja überhaupt nichts mehr essen und man landet bei trampolin springenden fittness freaks die der festen überzeugung sind gedünsteter brokkoli und algensuppe seien die einzig wirklich gesunde ernährung.


    40% aller todesfälle in Deutschland sind auf herz-kreislauf erkrankungen zurück zu führen. Das übergewicht das risiko für diese erkrankungen recht flott in die höhe treibt ist auch hinlänglich bekannt. Inzwischen sind über 50% der erwachsenen in Deutschland übergewichtig.

    Bei so einem gewaltigen gesamtgesellschaftlichen problem einen der hauptverursacher - die lebensmittelindustrie - quasi vollkommen aus der verantwortung zu nehmen ist doch hanebüchen.
    Es gibt von seiten der verbraucher überhaupt keinen grund warum z.B. eine "ampelkenzeichnung" auf verpackungen die selbst vollkommen ungebildeten auf den ersten blick zeigen wie "fettmachend" bestimmte lebensmittel sind abgelehnt werden sollte.
    Die lebensmittelindustrie kämpft mit hand und fuß dagegen unterstützt von so steigbügelhaltenden stiefelknechten wie Klöckner. Weil denen halt durchaus bewusst ist, dass ein großer teil ihrer kundschaft den müll den sie da verkaufen vollkommen unbedarft in sich rein stopft.

    Stattdessen setzt man auf freiwillige selbstverpflichtung. Nesquik hat jetzt ca. 1g Zucker/100g produkt weniger als vergleichbare eigenmarken von Lidl und Aldi (die immer noch viel zu viel zucker haben). Wenn man den Zuckergehalt tatsächlich um ~10% reduziert hat heißt das natürlich auch, dass man mit einem deutlich höherem Zuckergehalt gestartet ist als die konkurrenz. Ein fakt der mir übrigens immer wieder begegnet sei es nun bei schokolade, keksen oder anderen süßspeisen, die produkte teurer marken enthalten meistens mehr zucker als die von irgendwelchen no name produkten. Das man den zuckergehalt der eigenen produkte jetzt auf den zuckergehalt vergleichbarer (ungesunder) produkte senkt hat natürlich ein dickes lob der ministerin verdient! Seriously, wtf?



    Wenn Coca Cola morgen den Zuckergehalt um 10% reduziert bekommen sie sicherlich auch ein dickes lob von der ministerin.
    Hattest du nicht in der 6. oder 7. Klasse die DGE Ernährungspyramide? Hatte die Diskussion mal beim Mittagessen in der Kantine, und da fiel mir ein, dass Unterstufe/Mittelstufe auch schon eher 20 statt 5 Jahre her waren. Besonders wenn man bedenkt, wie gut viele in der Schule nur für Klausuren/Klassenarbeiten (wenn überhaupt) lernen, wäre es für mich keine Überraschung, dass Ernährung ein Ohr rein und das andere Ohr raus ging.

    So wie man ewig über Drogen/Alkohol in der Schule hatte und im Studium trotzdem "jeder" Alkoholiker ist. 8[

    Ansonsten Platinraute zum Beitrag.

    Ansonsten wegen Nährstoffen, ich dachte, so Mangelernährung durch fehlende Mikronährstoffe/Vitamine etc. sei in Deutschland außer bei Alkoholikern, Kranken und Leuten mit tollen Diäten und zu wenig Ahnung kein Problem.

    Zusätzlich, vor paar Wochen drüber gestolpert:
    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16192800.html
    Lidl ist mit dem Versuch gescheitert, die Konsumenten von der Fairtrade-Banane zu überzeugen: „Der Kunde kauft anders ein, als er redet“. Vom Sommer an gibt es wieder Bananen zum Einstiegspreis.
    alle predigen, wie sie sich gesund/umweltbewusst ernähren wollen,
    Sekte unser
    Geheiligt werde dein Channel
    Dein Bot komme, mein ao geschehe
    Wie in #inwc-Sekte als auch im Forum
    Und vergib uns unseren Spam
    Wie auch wir vergeben dir dein Design
    Und führe uns nicht zur Inaktivität
    Sondern erlöse uns von den Flamern
    Denn dein ist das Bier und der Keks und die geilen User
    Auf Ewigkeit, Affirmative.

    ja ich bin inwcler...

  6. #36
    Community-Forum Benutzerbild von Benrath
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    Zitat Zitat von HeatoR Beitrag anzeigen
    Why not both though? Also ja, Transparenz und Kennzeichnung ist wichtig und muss durchgesetzt werden. Aber das bestgekennzeichnete Huhn bringt dir nichts, wenn du es dir mit 1L Öl frittiert 3x am Tag reinziehst. Man muss halt leider die Birne anmachen beim Essen, das kann einem keiner abnehmen.
    Hab ich nichts gegen, aber die ersten Posts von Kain und Tzui klangen wesentlich mehr nach der Konsument muss es richten als Kain jetzt zurückrudert...


    Anyhow driftet wir jetzt hart ab, hatten wir dazu schon mal ein Thema? Oder soll ich mal rausteilen. "Ernährung wohin gehts"
    "Wenn ihr nicht wisst wovon ihr redet, sprecht von einem System."


    "Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht !"

    "wollen wollen ist die höchste Form der Unterdrückung"

  7. #37
    Benutzerbild von tzui
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    Zitat Zitat von schlaef3r Beitrag anzeigen
    Hattest du nicht in der 6. oder 7. Klasse die DGE Ernährungspyramide? Hatte die Diskussion mal beim Mittagessen in der Kantine, und da fiel mir ein, dass Unterstufe/Mittelstufe auch schon eher 20 statt 5 Jahre her waren. Besonders wenn man bedenkt, wie gut viele in der Schule nur für Klausuren/Klassenarbeiten (wenn überhaupt) lernen, wäre es für mich keine Überraschung, dass Ernährung ein Ohr rein und das andere Ohr raus ging.

    So wie man ewig über Drogen/Alkohol in der Schule hatte und im Studium trotzdem "jeder" Alkoholiker ist. 8[

    Ansonsten Platinraute zum Beitrag.

    Ansonsten wegen Nährstoffen, ich dachte, so Mangelernährung durch fehlende Mikronährstoffe/Vitamine etc. sei in Deutschland außer bei Alkoholikern, Kranken und Leuten mit tollen Diäten und zu wenig Ahnung kein Problem.

    Zusätzlich, vor paar Wochen drüber gestolpert:
    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16192800.html


    alle predigen, wie sie sich gesund/umweltbewusst ernähren wollen,
    Bio Bananen gehen weg wie warme Semmeln, was hat fair trade mit gesunder Ernährung zu tun. Mir sind die Bauern vielleicht scheiß egal und ich will einfach keine vollgespritzte Scheiße essen? Einfach so, ganz egoistisch für meine Gesundheit.

    Ein Artikel weiter: https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16215233.html
    Geändert von tzui (07. Juni 2019 um 23:10 Uhr)

  8. #38
    Benutzerbild von Stirling
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    Zitat Zitat von Benrath Beitrag anzeigen
    Hab ich nichts gegen, aber die ersten Posts von Kain und Tzui klangen wesentlich mehr nach der Konsument muss es richten als Kain jetzt zurückrudert...


    Anyhow driftet wir jetzt hart ab, hatten wir dazu schon mal ein Thema? Oder soll ich mal rausteilen. "Ernährung wohin gehts"
    Ja bitte verschieben. Hat überhaupt nix mit dem Thema zu tun.

  9. #39
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    Zitat Zitat von BaBaUTZ Beitrag anzeigen
    Naja die Coke Zero hat zum Beispiel laut Angabe 0 kcal anstatt der 160 pro 100 ml die die normale hat. Damit wird sie zwar auch nicht zu einem gesunden Getränk, aber augenscheinlich zumindest erstmal "less bad" (jaja ich weiß dass es bezügl. Süßstoffen diverse Diskussionen über Krebserregung bis hin zu Heißhungerverursachung gibt). Ich in meiner ernährungstechnisch halb gebildeten Naivität bin in der Tat davon ausgegangen, dass das eher die Regel für zuckerfreie Lebensmittel wäre, deswegen habe ich hier im Thread schon noch was dazu gelernt . Nicht dass ich zuckerfreies Nesquick konsumieren würde ...
    Coca Cola hat 41kcal auf 100ml.

  10. #40
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    Zitat Zitat von parats' Beitrag anzeigen
    Coca Cola hat 41kcal auf 100ml.
    My bad, Ich rechne üblicherweise in kJ weil ich ein Hipster bin (da hauen die 160 hin).

  11. #41
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    Dann schreib das auch. So verteilst du übelst fake news. So schlecht ist Cola gar nicht.

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