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  1. #31
    Benutzerbild von HeatoR
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    Ja genau, das wird ganz sicher passieren
    https://de.statista.com/statistik/da...en-instituten/

    Die Statistik musst du mir noch zeigen, in der die Grünen bei BT Wahlen vor der CDU lagen.
    Geändert von HeatoR (10. Februar 2020 um 14:30 Uhr)


  2. #32
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    Zitat Zitat von HeatoR Beitrag anzeigen
    denn dieses Land wurde viel zu lange von wirtschaftlich völlig planlosen Gestalten regiert.
    Ich wollte das eigentlich ignorieren, weil ich davon ausgehe, dass Du von Wirtschaft nicht so den Plan hast, frage aber nur so zum Spaß trotzdem: wie kommst Du auf diesen Unsinn? Sind Dir die aktuellen Daten zur Wirtschaftsleistung der BRD bekannt? An welchen Punkten machst Du Deine Aussage fest?

  3. #33
    Benutzerbild von HeatoR
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    Ich wollte das eigentlich ignorieren, weil ich davon ausgehe, dass Du von Wirtschaft nicht so den Plan hast, frage aber nur so zum Spaß trotzdem:
    du weißt schon, was ich beruflich mache? Ich habe ganz ganz sicher mehr Plan von Wirtschaft als du.

    Sind Dir die aktuellen Daten zur Wirtschaftsleistung der BRD bekannt? An welchen Punkten machst Du Deine Aussage fest?
    Mir ist alles bekannt. Und ich mache es daran fest, dass wir in den letzten Jahrzehnten keinen Kanzler hatten, der Erfahrungen in der freien Wirtschaft gemacht hat und deren Interessen und Belange wirklich versteht. Wir werden jetzt hier keine "es ist doch alles ganz toll" Diskussion führen, dafür kannst du den YNC Thread nutzen. Aber wenn du glaubst, dass unsere Handelsbilanz und die Binnennachfrage supi sind, wenn du meinst, dass unser Steuersystem optimal ist, dass unsere Bürokratie gut läuft und der Investitionsstau wegen Magie (?) passiert, wenn du denkst, dass man ein Land wie eine schwäbische Hausfrau regieren kann (aka Olaf Schwarze Null Scholz oder Schäuble) dann, wie gesagt, bitte im YNC Thread.
    Geändert von HeatoR (10. Februar 2020 um 14:48 Uhr)

  4. #34
    Benutzerbild von Steep
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    Wozu muss der Kanzler aus der Wirtschafft kommen. Dafür gibts doch Lobbyisten.

  5. #35
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    Zitat Zitat von Steep Beitrag anzeigen
    Wozu muss der Kanzler aus der Wirtschafft kommen. Dafür gibts doch Lobbyisten.
    Die man sich sparen kann, bzw. deren Einfluss ein anderer ist, wenn man selbst aus erster Hand weiß, welche Interessen die Wirtschaft warum hat und vor allem verschiedene Zweige im Blick hat, die evtl. widersprebende Interessen haebn.

    edit: Ich mache keine Moderationsansagen
    Geändert von Benrath (10. Februar 2020 um 15:05 Uhr)

  6. #36
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    Persönlich fände ich Spahn am geeignetsten. Jung, machtgeil, opportunistisch, aber auch intelligent und nicht konfliktscheu. Dazu ein guter Redner und recht fähiger Minister. Aber halt schwul und jung, daher wohl noch sehr weit von der Spitze weg. Was alle an Merz, der in seiner ganzen politischen Karriere immer dann verkackt hat, als es ernst wurde, finden, werde ich nie verstehen. Diese "gute alte CDU", von der manche faseln, hat nach der Wende acht Jahre lang Stillstand produziert.
    Söder wird es in München noch ein paar Jahre aushalten, seine Zeit kommt bei der übernächsten Wahl. Bleibt von den aktuell diskutierten Kandidaten noch Laschet, der außerhalb von NRW überhaupt keinen Bekanntheitsgrad hat. Scheint ein recht klassischer, allerdings auch recht Merkel-naher CDU-Mann zu sein und wäre am ehesten ein Kompromisskandidat. Die Frage ist halt, ob die CDU einen Kompromisskandidaten aufstellen will.

    Anders gesagt: Die CDU ist im Arsch und steuert schnurstracks auf das selbe Elend wie die SPD zu. Merz könnte der Schulz der Partei werden. Große Hoffnungen, nichts dahinter. Profitieren von dem ganzen Murks werden Grüne und AfD.
    Geändert von pinko (10. Februar 2020 um 17:07 Uhr)
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  7. #37
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    Merz ist doch gerade nur beliebt weil der seit er von merkel abgesägt wurde politisch keine rolle mehr gespielt hat. Wenn der immer noch seine wirtschaftsliberale fuck the poor trickle down voodoo reaganomics schiene fährt klaut der doch höchstens stimmen von der fdp.

    Bezüglich Grüne vor der CDU




    Mitte 2019 war es kurz so weit.
    You know, we have a saying in Massachusetts:"Maybe someday you get horribly sick and die!"

  8. #38
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    Aber auch nur nach Emnid, oder?

    Wenn der immer noch seine wirtschaftsliberale fuck the poor trickle down voodoo reaganomics schiene fährt klaut der doch höchstens stimmen von der fdp.
    Du hast ja hier direkt das große linke Bullshitbingo-Feuerwerk gezündet. Ich würde nur gern wissen, woran du genau festmachst, dass Merz überhaupt "Neoliberal" (in der falschen, umgangssprachlichen Bedeutung des Wortes ) ist.

    Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich 2003 nicht mehr so wirklich in Errinerung habe, was Politik angeht. Da war ich aber auch erst 12 oder so. Wenn ich mir jetzt seine Positionen zB bei Wikipedia durchlese, steht da sinngemäß:

    - Steuerpolitik = Vereinfachung des Steuerkonzepts mit Flat-Tax Elementen
    - Gesellschaftspolitik = Leitkulturdebatte, wirst du natürlich furchtbar finden, finde ich richtig, aber so oder so ist es eher konservativ und hat mit "neoliberal" nicht viel zu tun. Merz befürwortet die gleichgeschlechtliche Ehe, ist mE auch nicht verkehrt. Ist für die Abschaffung der Wehrpflicht (sehe ich übrigens anders, aber auch nix neoliberal)
    - Arbeitsmarkt = Hartz4 nicht prinzipiell falsch, sehe ich auch so und die Reform kam von RG also...
    - Sozialpolitik = Wollte Renten und Beamtenpensionen voll besteuern und Renteneintrittsalter auf 70 erhöhen. mE ist das absolut sozial. Asozial ist immer länger zu leben und die Rentenhöhe gleich zu halten, aber nicht mehr arbeiten zu wollen.
    Ist PRO Mindestlohn.
    Das einzige, was man da als neoliberal bezeichnen könnte (und ich auch falsch finde) ist die Abschaffung des Kündigungsschutzes. Ist DAGEGEN, dass Kindergelderhöhungen auf Hartz4 angerechnet werden (so wie die Grünen und SPD übrigens auch)

    Europapolitik = Merz ist für mehr Engangement in der EU.

    Bildung = ist für mehr private Beteiligung an der Finanzierung von Schulen und Unis. Kann man sicher drüber streiten, aber fakt ist auch, dass deutsche Unis im Vergleich zu amerikanischen Unis in vielen Bereichen sehr kleine Budgets haben. Es ist zwar immer noch lobenswert, was sie mit den kleinen Mitteln noch zustandebringen, aber mehr Geld würde kaum schaden. Und warum soll das dann nicht von Alumni finanziert werden, sondern von den Steuergeldern der Putzfrau?

    Asyl = Merz sagt, dass die nicht Schließung der Grenze als humanitäre Geste richtig war (allerdings eine einmalige Geste bleiben sollte).

    Das sind jetzt nur die Eckpunkte. Was ist daran neoliberal? Es ist eine Mischung aus konservativ, teils mE auch sozialdemokratisch, teils sicherlich wirtschaftsnah, aber kA was das Bullshitbingo da oben davon rechtfertigen soll.
    Geändert von HeatoR (10. Februar 2020 um 17:47 Uhr)

  9. #39
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    Zitat Zitat von HeatoR Beitrag anzeigen
    Aber auch nur nach Emnid, oder?
    Das hatten damals schon recht viele Institute, waren aber auch nur so 2 Wochen. War vermutlich auch ein bisschen Rezo-aftermath

  10. #40
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    Erstmal danke an die AfD

    Ich hoffe die olle Schrapnelle im Kanzleramt macht jetzt bald die Biege.

    @ Topic: Friedrich Merz wäre natürlich ein herausragender Kanzlerkandidat. Endlich mal ein normaler Mensch, der auch gerarbeitet und im richtigen Leben Erfolg gehabt hat. Was für ein Kontrast zu den ganzen Dauerstudenten, Beamten und Berufslangweilern, äh -politikern von denen wir uns sonst vertreten lassen müssen.
    So richtig daran glauben kann ich leider nicht, weil diesem Kandidaten der politische Klüngel im Weg steht und er vor allem die hiesige Medienlandschaft gegen sich hat.

    Man stelle sich mal vor, ein deutscher Bundeskanzler, der versucht das Land zu mordernisieren und eine Steuer- und Rentenreform anpackt. Alleine der Gedanke ist ja revolutionär!
    Et si omnes ego non.

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  11. #41
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    Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass Merz das Ruder übernimmt.

  12. #42
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    Merz als Modernisierer, ist klar. Eine Steuerreform, die zu einer radikalen Entbürokratisierung führt und Schlupflöcher stopft, würde ich natürlich schon begrüßen. Auch eine Rentenreform, die sich an der Schweiz orientiert, fände ich gut. Aber mit Merz wird es maximal niedrigere Unternehmenssteuern und Beitragserhöhungen geben.

    Aber vor allem: Merz muss erstmal beweisen, dass er wirklich Spitzenpolitik kann. Von der Seite reinlabern kann jeder. Dass er Merkel aussitzt, ist strategisch sicher nicht falsch, aber sein Auftritt beim letzten Parteitag sprach nicht dafür, dass er wirklich nachhaltig eine Belebung der CDU herbeiführen kann. Vom Profil her würde ich mir einen CDU-Chef, der auch mal wieder dieses "C" - und hier v.a. die soziale Ebene der christlichen Werte - verkörpert. Damit ließen sich auch Stammwähler reaktivieren. Leider gibt es diese Person in der Führungsriege der Partei nicht. Wie ich oben schon schrieb, ist Spahn zwar ambitioniert und machtbewusst, aber einfach zu jung und ohne echte Hausmacht. Laschet hat NRW halbwegs hinter sich, aber das Charisma eines Lampenschirms. Wird ein lustiger Parteitag im Sommer. Und vor allem: Wenn Makrele wirklich gehen sollte, brennt der Gesamtbaum.

    Ich denke auch, dass es Merz werden wird. Ein letztes Hurra der "alten" CDU. Steuern für Beamte würde ich btw sogar begrüßen, auch wenn es mich Geld kosten würde. Finde es ein Unding, dass z.B. bei Lehrern Angestellte und Beamte bei exakt gleicher Arbeitsleistung unterschiedlich verdienen.
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  13. #43
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    Gibt es eigentlich einen Grund warum Bouffier nie genannt wird? Der ist jetzt seit 10 Jahren Ministerpräsident, auch nicht nur in irgendnem Furzland und einer der stellvertretenden Vorsitzenden. Einfach zu alt?

  14. #44
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    Der findet öffentlich nicht statt, weil er darauf wohl auch keinen Bock hat.
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  15. #45
    SC2-Turniersieger 2019 Benutzerbild von TheGreatEisen
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    Man braucht nun wirklich keine Glaskugel, um Merz als bis auf weiteres aussichtsreichen Kandidaten hervorzuheben, wo er doch nur knapp gegen AKK verloren hatte.

    Fände es interessant wie sich Merz schlägt, und ich halte es nicht für ein letztes Hurra der CDU, sondern sehe eher die Chance, sich endlich mal wieder klar zu positionieren, auch um der AfD Wählerpotential abzugraben. Man mag sicherlich in der Mitte links einiges verlieren, dafür schärft sich wieder das Profil. dass die Post-Merkel-Ära erst einmal schmerzhaft werden wird ist doch klar, wie immer wenn eine Person lange regiert hat ohne eine Top-Personalie nachzuziehen.

    Merz kommt btw ja nicht von irgendwoher. Bevor Merkel ihn an den Rand drängte, war er bereits ein beliebter CDU Politiker, dem man durchaus Sachverstand auf inhaltlicher Ebene attestierte. Dass seine Position im Aufsichtsrat von Blackrock überall negativ ausgelegt wird zeigt m.E. nur die typische deutsche Neider-Mentalität, als wäre diese Position per se vergiftet und schlecht. Aber schnell nochmal Flossbach ins Depot buch, und ETFs sollen auch klasse sein...

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