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  1. #16
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    Guest
    als ob dieser scheiß bauantrag nicht durchgehen würde, srsly.


  2. #17
    Benutzerbild von Outsider23
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    Das problem an der tesla fabrik ist ja nicht primär der wald sondern der angepeilte wasserverbrauch.

    Nach Angaben des Wasserverbands Strausberg-Erkner (WSE) entsprechen 372 Kubikmeter Wasser pro Stunde dem Pro-Kopf-Jahresbedarf von 71.500 Menschen. Hochgerechnet auf das Jahr 2021, wenn die Tesla-Fabrik die Produktion aufnehmen soll, müssten laut WSE pro Jahr 18,2 Millionen Kubikmeter Wasser gefördert werden. Erlaubt sind aktuell 10,9 Millionen.
    Weil Tesla schnell sein will und die Zeit drängt, macht nun auch der WSE politisch Druck. Es müssten zusätzliche Fördermengen genehmigt werden, so heißt es, und in den Ausbau des Wasserwerks und der Abwasserleitungen investiert werden. Andernfalls werde das Wasser womöglich tatsächlich knapp, wenn Tesla produziert.
    https://www.tagesspiegel.de/wirtscha.../25530750.html


    Mal eben 66% über der erlaubten fördermenge zu liegen ist ja auch nicht gerade nichts. Da macht es imo durchaus sinn mal abzuwarten ob das alles auch so genehmigt wird bevor man die bäume platt macht.
    You know, we have a saying in Massachusetts:"Maybe someday you get horribly sick and die!"

  3. #18
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    Lustig wie sich hier einige über die causa Tesla aufregen, aber bei den stockenden Infrastrukturprojekten in Deutschland ganz entspannt bleiben, wenn dort der Artenschutz und alle Vorschriften sauber beachtet werden.

  4. #19
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    Genau, weil der scheiß Juchtenkäfer nicht schon längst ein Meme ist und jeder die Umweltverbände für diesen Blödsinn verachtet...

  5. #20
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    Zitat Zitat von parats' Beitrag anzeigen
    Lustig wie sich hier einige über die causa Tesla aufregen, aber bei den stockenden Infrastrukturprojekten in Deutschland ganz entspannt bleiben, wenn dort der Artenschutz und alle Vorschriften sauber beachtet werden.
    Das ist doch Blödsinn, der Fall geistert jetzt halt demonstrativ durch die Medien, das Bauvorhaben in Deutschland generell unsinnig in die Länge gezogen werden, wurde doch auch hier schon öfters angemerkt.

  6. #21
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    Das ist im Übrigen auch schon seit Jahren Stand der Forschung in der Rechtswissenschaft, soweit es darum geht, warum der Ausbau der Erneuerbaren so schleppend läuft. Die regulatorischen Voraussetzungen sind im Grunde ok, es gibt aber a) schlicht zu wenig Personal in den Genehmigungsbehörden und b) zu viele abwegige bzw. missbrauchsanfällige Verbandsklagemöglichkeiten.

  7. #22
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    Zitat Zitat von BaBaUTZ Beitrag anzeigen
    Das ist doch Blödsinn, der Fall geistert jetzt halt demonstrativ durch die Medien, das Bauvorhaben in Deutschland generell unsinnig in die Länge gezogen werden, wurde doch auch hier schon öfters angemerkt.
    Quotes pls, es geht mir um das Projekt und nicht um die Rahmenbedingungen. Auf das Werk kann man im Vergleich zu anderen Projekten gut verzichten.
    Geändert von parats' (18. Februar 2020 um 19:03 Uhr)

  8. #23
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    Wir haben erst letztens im Energiewendethread über das "Not in my Backyard" Problem geredet. Bei jeder Diskussion um das "Hochgeschwindigkeitsbahnnetz" in Deutschland schwingt das Thema automatisch mit. Gustavo hatte es hier ebenfalls anklingen lassen. Es ist halt schwer über das Thema wirklich zu diskutieren, weil den Deutschen ihr Rechtsstaat ja prinzipiell (durchaus zu recht) heilig ist, und die wenigsten die juristische Expertise haben um sinnvolle Ändersvorschläge zu machen. Mehr als ein "das sollte besser gehen" kann ich auch nicht beisteuern.

    Ob nun ein Werk, welches eine verarmte Region massiv voranbringen kann, weniger wichtig ist als die nächste Autobahn kann ich persönlich nicht objektiv beurteilen. Als patriotischer Ossi sage ich aber mal "gefühlt ja".

  9. #24
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    Lol Autobahn, wenn es sowas denn wäre.
    Geändert von parats' (18. Februar 2020 um 19:51 Uhr)

  10. #25
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    Zitat Zitat von parats' Beitrag anzeigen
    Lol Autobahn, wenn es sowas denn wäre.
    Also eigentlich bin ich geneigt es zu löschen, aber gönn uns doch etwas mehr konkrete Meinung deinerseits.
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  11. #26
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    Es geht primär darum, dass ein Projekt wie das aktuelle von Tesla dermaßen gepusht wird, dass ich mich teilweise Frage woher dieser plötzliche Aktivismus kommt. Viel wichtigere Projekte wie beispielsweise die Elbvertiefung die ebenfalls nur einen regionalen Einschlag haben erfahren scheinbar nicht die gleiche Aufmerksamkeit, obgleich der wirtschaftliche Nutzen wohl deutlich höher wiegt. Wir reden hier von einer Fabrik die Autos herstellt, die dazu einen absurd hohen Wasserbedarf haben wird (s. Post Outsider) und abseits von regionalen Arbeitsplätzen keinen Nutzen bringt. Alle die hoffen, dass Tesla auch nur einen Hauch von relevantem technischen Gerät hier fertigt kann sehr lange darauf warten.

    Das "lol Autobahn" bezog sich vor allem darauf, dass der Vorposter eine Betondecke als Vergleich für ein Projekt heranzieht, was angeblich dem Wirtschaftsstandort Deutschland schaden soll, so es denn abgeblasen oder verzögert wird. Das bspw die Küstenautobahn (A20/A26) nicht fertig wird ist sicherlich etwas eintrübend, aber wohl kein Grund vom Abgang Deutschlands zu sinnieren. Wenn uns das Grundwasser und der Verbrauch so egal ist, sollten wir direkt großflächig fracken.
    Sollte das Projekt Platzen, wäre ich darüber nicht betrübt.
    Geändert von parats' (19. Februar 2020 um 10:58 Uhr)
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  12. #27
    https://www.n-tv.de/wirtschaft/komme...e21583688.html

    Passt ja zum Thema. Trifft es auch ganz gut wie ich finde. Diese pauschale Kritik am Rodungsstopp kann ich wirklich nicht nachvollziehen, als ob es an irgendwelchen NIMBY-Schreiern gelegen hätte. Ein ordentliches Gericht hat eine rechtsgültige Entscheidung getroffen damit eine nach unseren Prinzipien notwendige Prüfung erfolgen kann. Ist allemal besser, als in 5 Jahren festzustellen "Oh Shit, der Grundwasserspiegel ist um X Meter abgesackt weil die Fördermengen viel zu hoch waren, ein Naherholungsgebiet für Hunderttausende Menschen steht vor dem Kollaps" (Hint: Das Gebiet rund um Grünheide ist voll von Seen, Flüssen, Wäldern, da siehts im Sommer so geil aus, dagegen ist das hochgelobte Münsterland ein scheiß trostloser Acker.) Um das so zu erhalten, spielt Wasser eine entscheidende Rolle und da würde ich mir durchaus mal die Zeit nehmen um zu schauen ob das Gebiet mit den veranschlagten Fördermengen und Abwässern überhaupt so klar kommt bevor ich da abholze. Da gehts nicht um die paar Kiefern, die machen da nichtmal 1% des Bestandes in der Gegend aus und die waren sowieso irgendwann zur Ernte vorgesehen. Da geht es um viel mehr was da langfristig dran hängt und ich kann jeden verstehen der da pauschal erstmal nicht das Beste für seine unmittelbare Lebensumgebung erwartet.
    nobody is perfect, but I am pretty fuckin' close...

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  13. #28
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    Und du denkst, dass der dubiose bayerische Verein, der sonst gerne Atomenergie und Kohle fördert, sich ganz besondere Sorgen um den Wasserbestand in Brandenburg macht? Und woher die Annahme, dass da irgendwelche Genehmigungsverfahren übergangen werden sollten? Deutsche Behörden sind da nicht zimperlich, selbst wenn sich erst im Nachhinein herausstellen sollte, dass irgendwas nicht passt, würde die Fabrik halt stillgelegt werden - wäre auch nicht das erste mal in der Geschichte. Die Fläche ist aber schlicht schon ewig als Industriegebiet ausgeschrieben, da werden schon vorher mehr als genug Prüfungen gelaufen sein.

  14. #29
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    Bei solchen Anträgen werden mWn auch theoretische Höchstwerte angegeben, die Angabe wird sich nicht auf einen Dauerverbrauch beziehen. Beim Wasserverbrauch wird z.B. wahrscheinlich auch der Löschwasserverbrauch inkludiert sein, damit die Feuerwehr auch bei Großbränden noch genug Wasser vorfindet.
    Den angegebenen Wasserverbrauch mit dem tatsächlichen Verbrauch klassischer Hersteller zu vergleichen, wie es manche Medien tun, ist jedenfalls ziemlich unseriös.
    Aber wer Elektromobilität fordert, muss sich auch darüber im klaren sein, dass die tolle Ökobilanz schlechter wird, wenn man die Produktion mit einbezieht. Jetzt soll die Produktion eben mal im eigenen Land stattfinden und die Umweltverbände kriegen die Krise...

  15. #30
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    Anträge auf Wasserentnahme kenne ich nun ausgerechnet, da wird Jahresfördermenge und maximale Förderrate abgefragt.

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