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  1. #31
    Benutzerbild von Stirling
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    Zitat Zitat von saistaed Beitrag anzeigen
    Afair: Deutlich mehr Professuren, weniger prekärer Mittelbau. Insbesondere steigen die Chancen für den Nachwuchs, mal eine Professur zu ergattern, statt nach 6 Jahren Postdoc mit leeren Händen dazustehen. Professoren werden einerseits entmachtet, andererseits entlastet und können sich mehr um ihre Kernaufgaben kümmern.
    Die Orga ist effizienter, da auf Ebene der Institute/Departments zusammengefasst.
    Ich kenne mich da nicht so aus, deshalb schreibe ich da mal nicht so viel zu. Ich habe allerdings so ein Gefühl, dass man da ganz stark nach Fachrichtung unterscheiden muss.
    Bei uns gab es z.B. gar keine Postdocs. Ich schätze den Bedarf auch eher gering ein, da waren die Doktoranden froh, endlich in der Wirtschaft abkassieren und mit geilem Equipment forschen zu können. Dazu wird für eine Professur glaube auch außeruniversitäre Berufserfahrung vorausgesetzt, ergo hätte man mit einem Postdoc ohnehin nichts anfangen können.

    Zitat Zitat von schlaef3r Beitrag anzeigen
    ich dachte im bachelor/master System ist die Zahl der Semester, die man abgammelt, eh begrenzt? Also das Problem mit den Langzeitstudenten sollt nicht mehr so dramatisch sein wie im alten, wo die ewig Student bleiben konnten.
    Kommt auf Studiengang und Uni an.
    Bei uns hatte sich von Diplom zu Bachelor außer den Bezeichnungen so gut wie nichts geändert.


  2. #32
    Benutzerbild von saistaed
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    Sagt ja auch niemand, dass die Reform überall groß was bewirken würde. Hier (technische Uni) gibts z.B. eine geisteswissenschaftliche Rumpffakultät, die so kaputtgespart wurde, dass das Konzept unfreiwillig bereits umgesetzt ist, weil der Mittelbau nicht umgewandelt, sondern schlicht gestrichen wurde.

  3. #33
    Benutzerbild von DerGecko
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    Zitat Zitat von Benrath Beitrag anzeigen
    Wenn du den Schritt schon gegangen bist, bist du quasi für Gebühren. Bei den Modalitäten, ob das jetzt vor oder nachgelagert ist etc. pp, gibts Vor und Nachteile, aber die temporale Verschiebung des Zahlungszeitpunkt ändert wenig an der Policy an sich. Ob man jetzt einen Kredit mit wenig Zinsen vergibt oder später einen % des Einkommens nimmt. Who cares.

    Ich finds btw. auch einen großen Unterschied die eigentlich Nutzergruppe in Zahlung zu nehmen als alle Steuerzahler. Wieso ist das bei der Rente so ein Problem und beim Studium go for it.
    Ich bin überhaupt nicht für Gebühren. Es ist eher ein "wenn, dann so", weil ich zum Zeitpunkt des Studiums bestenfalls ein sehr geringes Einkommen habe, meist mit hohen GV-Beiträgen. Ein späterer Zeitpunkt der Zahlung macht das Leben leichter und zwingt mich nicht noch mehr nebenher zu arbeiten und somit evtl. noch länger zu studieren, womit ich noch mehr zahlen muss, weil ich mehr arbeite.

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